Das Lifestyle Magazin: Lebensart, Kunst, Kultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Unterhaltung in Mainz

Event Preview: Mainzer Local Heroes im me and all hotel mainz

Zuletzt hat die GFDK Stil und Lifestyle Redaktion geschrieben: Mainz hat Stil, und dafür hat auch das me and all hotel gesorgt. In Mainz wird eben nicht nur gesungen und gelacht, nein hier wird auch der schöne Lebensstil gelebt. Das neue Jahr beginnt im me and all hotel mainz mit einem großem Programm.

Nun kommen die Wohnzimmerkonzerte mit Dynarchy, Aaden und Urban Fox. Talent Slam mit ESVUM.Indoor Marktfrühstück - Feierabend mit Josef Jona, Soul Select, Collecta, Gianni die Carlo, Mr. Nice Guy, Firefighter Training, Animal Walks und Yoga 4 all

Neu im Programm: Talent Slam mit ESVUM: 26.01 // Indoor Marktfrühstück: 16.03.

Der Talent-Slam von ESVUM ist am 26. Januar erstmals zu Gast im me and all: Mainzer Poetryslammer, Stand-up-Comedians, Sängerinnen, Tänzer, Hip-Hopper und Beatboxer erobern die Bühne im Mainzer Wohnzimmer.

Weck, Worscht, Woi und Käs gibt es beim ersten Indoor Marktfrühstück am 16. März unter dem Motto: „Konterschoppe – Nach der Fastnacht ist vor dem Marktfrühstück.“ Mit dabei sind die Local Heroes Mainzer Winzer e.V. und Resident-DJ Gianni di Carlo.

Drei Wohnzimmerkonzerte: Dynarchy: 12.01. // Aaden: 02.02. // Urban Fox: 23.03.

Beim Mainzer Trio Dynarchy vereinen sich elektronische und handgemachte Klänge mit tiefgründigen Texten. Mainzer Inditronic mit unverwechselbarer Stimme, Mastermind an der Gitarre, differenzierten Drums und Percussionsbeats mit elektronischen Rhythmen.

Beim Wohnzimmerkonzert von Aaden kommt der Mainzer Liedermacher Patrick Beiling, der mit seinem selbstgebastelten Telefon, einem „Uralt-Walkmann“, der seinen vielbeschäftigten Schlagzeuger ersetzt und seiner Mandoline eine volle Bandbesetzung als One-Man-Show präsentiert.

Urban Fox bringt Ed Sheeran auf Mainzerisch mit seiner Tribute Show ins me and all. Der Singer-Songwriter klingt dank seines Fuß-Pedals, mit dem er gespielte Musiksequenzen wieder und wieder abspielen kann, ganz allein wie eine ganze Band.

12 DJ-Sets beim Feierabend: Josef Jona: 10.01., 14.02., 14.03. // Soul Select: 17.01., 07.02., 07.03. // Collecta: 24.01., 21.02., 21.03. // Gianni di Carlo: 31.01., 28.02., 28.03.

Jeden Donnerstag sorgen die Resident-DJs für einen gelungenen Feierabend bei entspannter Atmosphäre, mit Lieblingsdrinks und Mainzer Snacks.

Josef Jona bringt handverlesene, technoide Musik mit, Soul Select, eine bekannte Größe der Frankfurter Club-Kultur, Funk, Soul, Disco, Dance und Pop. Collecta steht mit Hip Hop, Soul und Deep House am Plattenteller, Gianni di Carlo verbindet in seinen genialen DJ-Sessions Rock mit Pop, Hip-Hop und den besten Sounds der letzten 40 Jahre.

Besonderes me and all Highlight: Am 21. März bekommt Collecta Unterstützung von Mr. Nice Guy, dem beliebten Resident-DJ aus dem me and all hotel in Düsseldorf.

Vier Sport-Sessions mit zwei Local Heroes: Animal Walks Training: 22.01. // // Yoga 4 all: 29.01., 19.03. // Firefighter Training: 12. Februar

Der Local Hero Oliver Dehmel bietet gleich zwei sportliche Herausforderungen: Beim Animal Walks Training trainieren vielfältige Bewegungsabläufe Koordination, Kraft und Beweglichkeit, beim Firefighter Zirkel sind Ausdauer und Willensstärke gefragt, um die Feuerwehrschläuche, Sandsäcke, Stair-Runs und Schaummittelkanister zu bezwingen.

Das Entspannungsprogramm gibt es dann beim Yoga 4 all mit Sybille und Andreas von der Mainzer Hatha Vinyasa Parampara Yoga Schule.

Bei allen Events gilt: Eintritt frei.

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  • GFDK - Stil und Lifestyle
  • |
  • 11.01.2019

Aktuelles - Kultur und Medien

  • Guenter Geier hat sich auch im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg einen Namen als Puppendoktor gemacht, im April 2019 finden dort erneut Sprechstunden statt
    erkrankte Puppen und Stofftiere
    Sprechstunde beim Puppendoktor-Duo im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

    Charity zum vierten: Nach dem Erfolg der letzten Wohltätigkeits-Events zugunsten Herzenswünsche e.V., Sternstunden e.V. sowie der Tabaluga Kinderstiftung bereitet sich das Team um Vizedirektorin Tanja Waigand auf die nächste Aktion vor:

    Am 14. und 15. April 2019 gastiert erneut das Puppendoktor-Duo im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg. Günter Geier, gelernter Schneider, begann schon vor über 50 Jahren mit dem Kurieren von Kuscheltieren.

    Inzwischen hat er den „Arztkittel“ an seine Frau Ute übergeben, die das Handwerk von ihrem Mann erlernt hat. Die Erlöse gehen an BILD hilft e.V. – „Ein Herz für Kinder“.

    Schon jetzt nimmt das Vier Sterne Superior Hotel am Starnberger See Behandlungsanfragen für „erkrankte“ Puppen und Stofftiere entgegen.

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  • Spitzenreiter unter den Fanseiten sind Dortmund und Bayern, die haben die meisten Anhaenger, aber auch mit geringer Engagement-Rate
    Nur eine Nebensache - Bundesliga-Klubs mit den größten Fan-Influencern

    Dortmund und Bayern: Spitzenreiter-Fanseiten haben die meisten Anhänger

    Insgesamt am meisten Menschen erreichen demnach die drei beliebtesten Facebook-Fanseiten, die für die Erzrivalen Borussia Dortmund (238.100 Fans) und den FC Bayern München (230.667 Fans) erstellt wurden.  Etwas weniger Fans zählen hingegen die größten FC Schalke 04-Fanseiten (212.636 Fans).

    Somit haben die beliebtesten Seiten dieser drei Vereine mehr Fans als die 45 weiteren analysierten Facebook-Pages aller anderen Vereine zusammen.

    RB Leipzig-Seiten erzielen die besten Interaktions-Raten

    Die meisten Interaktionen pro Fan erzielen dennoch die Fanseiten anderer Vereine. So weisen die Facebook-Pages von RB Leipzig-Anhängern eine durchschnittliche Engagement-Rate von 2,03 Prozent auf.

    Auch die Seiten, die für Hertha BSC (1,47 Prozent Engagement) und die Eintracht aus Frankfurt (1,43 Prozent Engagement) erstellt wurden, schneiden in dieser Statistik besonders gut ab. Zudem veröffentlichten die Fanpages der Frankfurter und Berliner während des Analysezeitraumes durchschnittlich am meisten Posts pro Tag.

    FC Bayern München-Fanseiten mit geringer Engagement-Rate

    Besonders geringe Engagement-Raten erzielen hingegen die Beiträge von Fans des FC Bayern-München mit einer Engagement-Rate von 0,08 Prozent. Schlechter schneiden nur die Seiten des 1. FSV Mainz 05 (0,01 Prozent Engagement) und des FC Augsburg (0,03 Prozent Engagement) ab.

    Auch in Bezug auf die Fanzahlen landen die Seiten dieser zwei Vereine im Umfeld der Abstiegsränge. Der FC Augsburg belegt mit 12.241 Fans Platz 15, der 1. FSV Mainz 05 mit 4.891 Fans Platz 17 des Ranking.

    Einen besonders geringen Organisationsgrad im Netz weisen zudem  die Fans der TSG Hoffenheim auf. Insgesamt erreichen die drei beliebtesten Fanseiten des von SAP-Gründer Dietmar Hopp geförderten Vereins nicht einmal 4.000 Menschen.

    Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:
    “Die Digitalisierung hat nicht nur die Kommunikationswege zwischen Sportvereinen und ihren Fans verändert, sondern auch die von Fans untereinander. Unsere Analyse zeigt, dass die Fanseiten der Vereine zwar lange nicht so viele Fans wie die Vereine selbst erreichen, aber dennoch Relevanz haben.

    Ihre Engagement-Raten können sich nämlich teilweise sehr gut sehen lassen, obwohl diese Seiten in der Regel nur semi-professionell betrieben werden. Für Sportvereine und auch Unternehmen ist es daher wichtig, nicht nur die eigenen Kanäle im Auge zu behalten, sondern auch die aus dem engeren Umfeld.

    Auf diesem Weg kann die Außenwirkung gut analysiert und kritische Themen bereits in ihrer Entstehungsphase aktiv entkräftigt werden.”

    Das ist die Analysegrundlage

    Um die Bundesliga-Vereine mit den relevantesten Fanseiten zu analysieren, hat VICO Research & Consulting jeweils die drei größten, nicht-offiziellen Facebook-Seiten aller 18 Bundesliga-Vereine identifiziert und zwischen dem 01.12.2018 und dem 06.01.2019 analysiert.

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  • Dreharbeiten mit Julia Louis-Dreyfus, Will Ferrell, Miranda Otto, Zach Woods, Zoë Chao, Julian Grey,Ammon Jacob Ford und Kristofer Hivju haben begonnen
    Drehstart in Österreich
    Julia Louis-Dreyfus berichtet vom Set - Dreharbeiten zu DOWNHILL haben begonnen

    Die Dreharbeiten zur Fox Searchlight Pictures Produktion DOWNHILL haben kürzlich in Österreich in und um Ischgl, Fiss und Wien begonnen.

    Das Drehbuch zum Film stammt von Jesse Armstrong, Regie führen Nat Faxon und Jim Rash (GANZ WEIT HINTEN). Zum Starensemble gehören Julia Louis-Dreyfus (GENUG GESAGT), Will Ferrell (DADDY’S HOME 2), Miranda Otto (CHILLING ADVENTURES OF SABRINA), Zach Woods (SILICON VALLEY), Zoë Chao (STRANGERS), Julian Grey (GODLESS), Ammon Jacob Ford (SEAL TEAM) und Kristofer Hivju (GAME OF THRONES).

    Der Film ist eine Adaption des schwedischen Films HÖHERE GEWALT, der 2014 für einen Golden Globe nominiert war.

    Die Filmproduzenten sind Louis-Dreyfus, Anthony Bregman von Likely Story und Stefanie Azpiazu (PRIVATE LIFE, GENUG GESAGT). Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) und Erik Hemmendorff (THE SQUARE) zeichnen als ausführende Produzenten verantwortlich.

    In DOWNHILL wird das Leben einer scheinbar perfekten Familie durcheinander gebracht, als sie während eines Ski-Urlaubs in den Alpen nur knapp einer Lawine entkommen. Nun sind sie gezwungen, das Leben neu zu betrachten und sich ihrer wahren Gefühle füreinander bewusst zu werden.

    Julia Louis-Dreyfus berichtet vom Set: „Ich bin begeistert, meinen ersten Drehtag mit Jim und Nat und Will Ferrell und meinen Freunden von Likely Story in Österreich beendet zu haben. Von jetzt an geht es nur DOWNHILL.“

    „Searchlight ist wie eine Familie für uns“, so die Regisseure Nat Faxon und Jim Rash. „Wir fühlen uns geehrt, zum dritten Mal mit ihnen zusammenzuarbeiten. Aber jetzt, wo sich unsere Wege auch mit Julia und dem Groundling-Absolventen Will kreuzen, ist alles noch viel ungewöhnlicher und aufregender für uns."

    Produzent Anthony Bregman meint: „DOWNHILL ist eine Geschichte von schlechtem Urteilsvermögen und moralischer Schwäche, wie passend also dass Julia Louis-Dreyfous und Will Ferrell diese Werte verkörpern. Nat Faxon und Jim Rash sind natürlich mehr als qualifiziert, die Folgen einzufangen.“

    „Wir sind begeistert, ein weiteres Mal mit dem einzigartigen Duo aus Nat Faxon und Jim Rash zusammenzuarbeiten. Und ohne Zweifel ist ein Traum wahrgeworden, Julia Louis-Dreyfus und Will Ferrell zum ersten Mal zusammen auf die Leinwand zu bringen.
    Die österreichischen Alpen können sich für eine winterliche Komödie bereit machen“, sagen David Greenbaum und Matthew Greenfield, Fox Searchlight Pictures Presidents of Production für Film und TV.

    Der Film wird von den Presidents of Production Matthew Greenfield und David Greenbaum, VP of Production Taylor Friedan und Koordinatorin Apolline Berty beaufsichtigt.

    Mit Julia Louis-Dreyfus, Will Ferrell, Miranda Otto, Zach Woods, Zoë Chao, Julian Grey,
    Ammon Jacob Ford und Kristofer Hivju 

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Aktuelles - Marketing News

  • Julian Mohr stuft ein Ei als Warnschuss für die Werbebranche ein fuers Influencer Marketing
    Ein Ei wird Instagram-Star
    Ein Hühnerei ist momentan der größte Star auf Instagram

    Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online bei W&V, erzählt mir, das ein Ei Instagram-Stars, und  Influencer wie Kylie Jenner schockt. Ein braunschaliges Hühnerei wird zum Star.

    Lieber Herr Böhmer,

    ein braunschaliges Hühnerei ist momentan der größte Star auf Instagram. Rund 45 Millionen Nutzer haben unter dem fotografisch limitierten Foto ihr "Like" hinterlassen und es gibt 2,5 Millionen Kommentare.

    Unser Gastautor Julian Mohr ist begeistert. Für ihn ist das Ei ein Zeichen des Protestes und ein Symbol für ein authentischeres Social Web: "Glattgebügelt, brand safe, durchgescriptet und politisch korrekte Kooperationen oder werbliche Beiträge sind tot - bevor sie hochgeladen werden", schreibt er.

    Julian Mohr versteht eine Menge von Instagram und seine These hat einiges für sich. Austauschbarkeit war noch nie ein gutes Konzept.

    Die Frage ist nur, was danach kommt. Instagram hat als digitaler Eskapismus mit Retro-Filtern angefangen und ist jetzt eine durchgestylte PR-Plattform. Nicht optimal, das mag sein. Aber die Eier, die Mohr auf Instagram vermisst, gibt es auf Facebook und Twitter ja schon zur Genüge.

    Ihnen einen schönen Abend,

    Frank Zimmer

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

     

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  • Griesson - de Beukelaer praesentiert drei neue Prinzen Rollen und ein unverkaeufliches Prinzen Roellchen
    Verpackung nicht wiedererkennbar
    Die neue Verpackung der Prinzen Rolle ist die meistgelesene Meldung

    Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, berichtet über einen Produkt-Relaunch, die neue Prinzen Rolle. de Beukelaer erfindet die Prinzen Rolle neu, na ja, nicht ganz.

    Lieber Herr Böhmer,

    nicht die neue VR-Strategie der Telekom ist es, nicht die Prognose der Werbungtreibenden unter den Media Leaders, nicht der Streit um die Viewability von Online-Werbung, sondern die neue Verpackung der Prinzen Rolle. Sie hat es auf Rang 1 der meistgelesenen Meldungen gebracht. Gefolgt, klar von dem Ei. Das heißt, von Julian Mohrs Kommentar zum Ei des Influencers.

    Das zeigt einmal mehr, wie beim Marketing eines wichtig ist, was viel zu oft vernachlässigt wird: die letzten Zentimeter an der Front im Handel. Was bringt die kreativste Werbung, was der einflussreichste Influencer, wenn am Ende die Verpackung nicht wiedererkennbar ist.

    Nein, an dieser Stelle kommt kein Werbehinweis in eigener Sache, dass wir am 3. und 4. April in München den 2. Packaging Summit veranstalten. Sie kriegen das auch so hin…

    Schönen Abend!

    Ihr Jochen Kalka

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  • Amir Kassaei macht’s
    Werbung, raus aus der Blase, einfach aufhören mit dem ganzen Kram

    Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, nimmt Amir Kassaei, der DDB verläßt, ganz schön auf den Arm. Er schreibt, "Mann, Amir, das ist DEINE Chance. Schluss mit der Nörgelei" - Neue Männer braucht das Land, nee die ganze Welt. Leider kommen die neuen Männer nicht bei jedem gut an:

    Seit der Veröffentlichung des Spots von Gillette am 13. Januar in den USA wurde der Werbespot auf Youtube mehr als 3 Millionen Mal abgerufen. Und sammelte 260.000 Daumen nach unten (Daumen hoch: 42.000) und mehr als 70.000 Kommentare, viele davon aufgebracht.

    Lieber Herr Böhmer,

    raus aus der Blase, einfach aufhören mit dem ganzen Kram. Amir Kassaei macht’s und verlässt DDB.

    Dass er genervt war von der Werbebranche, daraus hat er schon seit längerer Zeit keinen Hehl gemacht. Eine Zeitlang kümmert er sich noch um C14torce und den Kunden Seat; dann wird sich der hochdekorierte Kreative wohl ganz aus dem Metier verabschieden.

    Und dann?

    Zum Glück wohnt Amir in den USA. Dort wird der Rasiererfabrikant Gillette bis 2021 eine Million Dollar pro Jahr an Non-Profit-Organisationen spenden, die Programme umsetzen, um Männer zu inspirieren und weiterzubilden. Also Männer wie Amir.

    Gillette sieht viele Männer „an einem Scheideweg gefangen zwischen der Vergangenheit und einer neuen Ära der Männlichkeit“. Veränderungen seien nötig, aber wie ein Anfang gemacht werden könne, sei oft nicht so klar.

    Amir, du bist nicht allein. Procter & Gamble, der Konzern hinter Gillette, will „eine positive, erreichbare und gesunde Version dessen fördern, was es heißt, ein Mann zu sein“.

    Mann, Amir, das ist DEINE Chance. Schluss mit der Nörgelei. Jetzt ist die Zeit für „The Best A Man Can Get“. So heißt der neue Slogan von Gillette. Also: Das Beste, was ein Mann erreichen kann.

    Vielleicht ein Job bei P&Gs-Agentur Grey New York?

    Ach, nö. Ist ja Werbung.

    Schönen Abend

    Rolf Schröter

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Die Party kann beginnen. Das me and all hotel mainz, startet mit einem großen Programm, ins neue Jahr
    Unterhaltung in Mainz
    Event Preview: Mainzer Local Heroes im me and all hotel mainz

    Zuletzt hat die GFDK Stil und Lifestyle Redaktion geschrieben: Mainz hat Stil, und dafür hat auch das me and all hotel gesorgt. In Mainz wird eben nicht nur gesungen und gelacht, nein hier wird auch der schöne Lebensstil gelebt. Das neue Jahr beginnt im me and all hotel mainz mit einem großem Programm.

    Nun kommen die Wohnzimmerkonzerte mit Dynarchy, Aaden und Urban Fox. Talent Slam mit ESVUM.Indoor Marktfrühstück - Feierabend mit Josef Jona, Soul Select, Collecta, Gianni die Carlo, Mr. Nice Guy, Firefighter Training, Animal Walks und Yoga 4 all

    Neu im Programm: Talent Slam mit ESVUM: 26.01 // Indoor Marktfrühstück: 16.03.

    Der Talent-Slam von ESVUM ist am 26. Januar erstmals zu Gast im me and all: Mainzer Poetryslammer, Stand-up-Comedians, Sängerinnen, Tänzer, Hip-Hopper und Beatboxer erobern die Bühne im Mainzer Wohnzimmer.

    Weck, Worscht, Woi und Käs gibt es beim ersten Indoor Marktfrühstück am 16. März unter dem Motto: „Konterschoppe – Nach der Fastnacht ist vor dem Marktfrühstück.“ Mit dabei sind die Local Heroes Mainzer Winzer e.V. und Resident-DJ Gianni di Carlo.

    Drei Wohnzimmerkonzerte: Dynarchy: 12.01. // Aaden: 02.02. // Urban Fox: 23.03.

    Beim Mainzer Trio Dynarchy vereinen sich elektronische und handgemachte Klänge mit tiefgründigen Texten. Mainzer Inditronic mit unverwechselbarer Stimme, Mastermind an der Gitarre, differenzierten Drums und Percussionsbeats mit elektronischen Rhythmen.

    Beim Wohnzimmerkonzert von Aaden kommt der Mainzer Liedermacher Patrick Beiling, der mit seinem selbstgebastelten Telefon, einem „Uralt-Walkmann“, der seinen vielbeschäftigten Schlagzeuger ersetzt und seiner Mandoline eine volle Bandbesetzung als One-Man-Show präsentiert.

    Urban Fox bringt Ed Sheeran auf Mainzerisch mit seiner Tribute Show ins me and all. Der Singer-Songwriter klingt dank seines Fuß-Pedals, mit dem er gespielte Musiksequenzen wieder und wieder abspielen kann, ganz allein wie eine ganze Band.

    12 DJ-Sets beim Feierabend: Josef Jona: 10.01., 14.02., 14.03. // Soul Select: 17.01., 07.02., 07.03. // Collecta: 24.01., 21.02., 21.03. // Gianni di Carlo: 31.01., 28.02., 28.03.

    Jeden Donnerstag sorgen die Resident-DJs für einen gelungenen Feierabend bei entspannter Atmosphäre, mit Lieblingsdrinks und Mainzer Snacks.

    Josef Jona bringt handverlesene, technoide Musik mit, Soul Select, eine bekannte Größe der Frankfurter Club-Kultur, Funk, Soul, Disco, Dance und Pop. Collecta steht mit Hip Hop, Soul und Deep House am Plattenteller, Gianni di Carlo verbindet in seinen genialen DJ-Sessions Rock mit Pop, Hip-Hop und den besten Sounds der letzten 40 Jahre.

    Besonderes me and all Highlight: Am 21. März bekommt Collecta Unterstützung von Mr. Nice Guy, dem beliebten Resident-DJ aus dem me and all hotel in Düsseldorf.

    Vier Sport-Sessions mit zwei Local Heroes: Animal Walks Training: 22.01. // // Yoga 4 all: 29.01., 19.03. // Firefighter Training: 12. Februar

    Der Local Hero Oliver Dehmel bietet gleich zwei sportliche Herausforderungen: Beim Animal Walks Training trainieren vielfältige Bewegungsabläufe Koordination, Kraft und Beweglichkeit, beim Firefighter Zirkel sind Ausdauer und Willensstärke gefragt, um die Feuerwehrschläuche, Sandsäcke, Stair-Runs und Schaummittelkanister zu bezwingen.

    Das Entspannungsprogramm gibt es dann beim Yoga 4 all mit Sybille und Andreas von der Mainzer Hatha Vinyasa Parampara Yoga Schule.

    Bei allen Events gilt: Eintritt frei.

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  • Gipfel der Zukunft. die Stararchitekten Herzog & de Meuron haben sich bei ihrem Projekt Titlis 3020 den gleichnamigen Gletscher oberhalb von Engelbergin der Zentralschweiz vorgenommen
    Engelberg Gletscher
    Eine neue Generation alpiner Architektur von Herzog & de Meurons

    Sie sind die kreativen Köpfe hinter der Münchener Allianz Arena, gestalteten das „Vogelnest“ in Peking und setzten Hamburg mit der Elbphilharmonie ein Jahrhundertdenkmal – die Liste der spektakulären Designs aus der Feder Herzog & de Meurons ist ebenso namhaft besetzt wie lang.

    Jetzt hat das Basler Architektenteam im Klosterdorf Engelberg sein neues Projekt „Titlis 3020“ vorgestellt. In mehreren Bauabschnitten soll auf dem gleichnamigen Gletscher der bestehende Richtstrahlturm inklusive Zugangsstollen ausgebaut werden.

    Anschließend erfolgt erst der Neubau um die alte Bergstation herum, dann eine zweite Seilbahn. „Unser Projekt auf dem Titlis gehört zu einer neuen Generation alpiner Architektur“, so Herzog & de Meuron.

    Kein Geld vom Steuerzahler

    Die kalkulierten Gesamtkosten von 100 Millionen Schweizer Franken tragen die Titlis-Bahnen selbst. Von den Umbauten, die vor allem Qualität und Sicherheit der Aufstiegsanlagen erhöhen sollen, ist der laufende Betrieb nicht betroffen.

    Der Titlis-Gletscher bildet das Herzstück des Skigebiets Engelberg-Titlis und lockt ganzjährig Urlaubsgäste ins Zentralschweizer Klosterdorf.

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  • Egal ob niedrigste Temperaturen oder feuchtes Wetter, mit der BURTON Kollektion bleiben sie warm und trocken
Mit BURTON den Anforderungen der Piste gerecht werden und dabei Style mit Funktion verbinden
    Style mit Funktion
    Alles warm und trocken mit atmungsaktiven Styles von BURTON

    Zuletzt habe wir hier auf GFDK berichtet: Mit BURTON, O’NEILL, PROTEST und PEAK PERFORMANCE in die neue Winter-Saison. Nun steht der Winter kurz vor der Tür, und es gibt was neues zu berichten.

    Mit den atmungsaktiven Styles der BURTON [ak] Linie lässt sich jeder Tag auf der Piste voll auskosten. Egal ob niedrigste Temperaturen oder feuchtes Wetter, der Boardsport Pionier sorgt mit seiner speziellen Freeride-Kollektion dafür, dass alles warm und trocken bleibt und das selbst bei widrigsten Bedingungen. HIGH FUNCTIONALITY AT ITS BEST

    M E N by BURTON

    Den Anforderungen der Piste gerecht werden und dabei Style mit Funktion verbinden - BURTON arbeitet kontinuierlich daran, die besten Bedingungen für Boarder zu schaffen. Deshalb kommen die BURTON [ak] Jacken mit einer Vielfalt an Funktionen, die an langen Snowdays besonders praktisch sind.

    Dazu gehören belüftende Pit Zips™ und wasserfeste YKK® Reißverschlüsse genauso wie ein abnehmbarer Schneefang und der Einsatz des exklusiven BURTON GORE-TEX 2L Materials. Kombiniert mit einem Fleece darunter entsteht höchster Tragekomfort, sei es bei der Abfahrt im Tiefschnee oder bei langen Touren ins Backcountry.

    W O M E N by BURTON

    BURTON FW 1819 Egal wie schlecht das Wetter, der perfekten Abfahrt steht dank der BURTON [ak] Kollektion nichts mehr im Weg. Die körpernahe Passform der Styles sorgt nicht nur für extra Beweglichkeit beim boarden, sondern erlaubt durch das Schichtprinzip auch die Anpassung an jede Herausforderung des Klimas.

    Durch die Verwendung des hochtechnischen Gewebes Polartec® Power Stretch Pro® Fleece, sind die Base Layers besonders angenehm zu tragen: Der schnelle Abtransport von Feuchtigkeit hält den Körper warm und trocken, auch bei der längsten Tour und im härtesten Gelände.

    A C C E S S O R I E S by BURTON

    Alles im Griff mit den Accessoires der BURTON [ak] Kollektion - im lässigen Design der Outerwear gehalten, bringen sie noch extra Funktionalität ins Spiel. Leichte und wendige Rucksäcke bieten einen unkomplizierten Zubehörwechsel, zusammen mit Handschuhen aus echtem Leder, die besonders rutschfest sind.

    Für raues Wetter gemacht wurden auch die zeitlosen Beanies aus Wollmischungen, die warm halten, am Gletscher genauso wie im Resort. 

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Gaeste des Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen koennen regelmaeßig an gefuehrten Schneeschuhwanderungen teilnehmen, die Lawinengefahr ist gebannt
Nach einem langen Wintertag erholen sich Sportler in der großzuegigen Wellnesswelt des Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen
    Outdoor-Aktivitäten in Oberstaufen
    Lawinengefahr in Oberstaufen gebannt - Wintersport für Silver Ager

    Noch sind aufgrund von Schneebruchgefahr im Moment kurzfristige Sperrungen von Winterwegen möglich, aber die größte Gefahr ist gebannt in Oberstaufen. Auch die Räum- und Loipenfahrzeuge sind noch durchgängig im Einsatz, aber ansonsten geht es schon wieder auf die Piste.

    Bei Neuschnee und kann die Lawinengefahr außerhalb der offiziellen Pisten schon noch sehr hoch sein, also nur auf den ausgeschilderten Abfahrten bleiben. Ansonsten wünscht ihnen die GFDK Redaktion Reisen und Urlaub, Hals und Beinbruch.

    Unsere Empfehlung für die kommenden Wochen

    Ganz entspannt auf geräumten Wegen im Tal oder steil bergauf durch tief verschneite Wälder: In Oberstaufen gibt es Schneeschuhtouren für jedes Fitnesslevel. Best Ager, denen das nicht actionreich genug ist, rodeln nachts bei Flutlicht den Imberg hinunter oder gleiten beim Airboarden mit dem Kopf voraus durch den Tiefschnee.

    Zum Aufwärmen und Entspannen wartet die Wellnesswelt des Fünf-Sterne-Hotels Allgäu Sonne mit Whirlpool, Dampfbad und Panoramasauna. Eine Nacht im DZ kostet ab 112 €/Pers.

    Winzige Vogelkrallen und mächtige Hirschhufabdrücke zeugen davon, dass man nicht alleine ist – auch wenn einzig das Knirschen des Schnees unter den Füßen zu hören ist. Schneeschuhwanderungen sind die ruhige Alternative zum Skifahren auf häufig überfüllten Pisten.

    Bei passenden Wetterbedingungen kann man sich in der Allgäu Sonne geführten Touren anschließen. Wer lieber allein loszieht, bekommt Equipment plus Routentipp vom Sportguide des Fünf-Sterne-Hotels.

    Zahlreiche bewirtschaftete (Alp-)Hütten laden zum Einkehren ein, zum Beispiel das Imberghaus auf 1.125 Metern. Wer nach einem heißen Kakao am warmen Ofen noch Lust auf eine Portion Adrenalin hat, leiht sich dort für 5 Euro einen Schlitten und rodelt in 15 Minuten ins Tal, samstags sogar mit Flutlicht bis 21 Uhr.

    Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

     

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  • Airboarding garantiert Spaß in jedem Alter – moeglich zum Beispiel in Immenstadt, in der Naehe des Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen
    Der wilde Ritt auf dem Airboard
    Airboarding-Kurse in Oberstaufen auch für Silver Ager

    Der wilde Ritt auf dem Airboard im Allgäu, ist ein Spaß für Jung und Alt, und leicht zu erlernen. Der Reiz der Geschwindigkeit nur knapp über der Schneedecke, in atemberaubenden Tempo auf dem Luftkissen die Piste runter düssen, hat ganz bestimmt seinen Reitz. Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h können erreicht werden, aber nur von geübten Sportlern.

    Es gibt mitlerweile verschiedene Disziplinen wie Boardercross, Speedrace, Ratrace, Teamrace und weitere. Die Sportart ist noch sehr jung, hat aber einen rasanten Zulauf, und wächst stetig an. Den Geschwindigkeitsweltrekord hält zurzeit Laurent Matthey aus Genf: mit 141,79 km/h. Das müssen sie nicht nachmachen.

    Lenken durch Verlagerung des Körpergewichtes

    Airboarding sieht rasant aus, ist aber leicht zu erlernen und die Geschwindigkeit gut zu kontrollieren. Dabei geht es mit einem Luftkissen-Schlitten auf dem Bauch liegend den Berg hinunter. Eventmanager Marcus

    Bremsen durch Querstellen des Boards

    Wieser von der Wild-Scout GmbH offeriert Airboarding-Kurse in Immenstadt ab 89 €/Pers. inklusive Einführung, Liftticket und Ausrüstung. Er weiß aus Erfahrung: „Jung und Alt haben ihren Spaß dabei.“ Die Mitarbeiter der Allgäu Sonne stellen gern den Kontakt her.

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  • Die finnische Hauptstadt und ein ganz besonderes Festival bietet drp Kulturtours an. Das Meidän-Festivaali findet vom 30. Juli bis 4. August statt
    hochwertige Kulturreisen
    Kulturreisen - drp Kulturtours und IBK gehen künftig gemeinsame Wege

    Die beiden auf hochwertige Kulturreisen spezialisierten Unternehmen drp Kulturtours (Kother/Pätzold GbR, Hamburg) und IBK Institut für Bildung und Kulturreisen GmbH (Reinbek bei Hamburg) werden sich Anfang Februar 2019 zusammenschließen. Der Name der neuen gemeinsamen Firma wird IBK Institut für Bildung und Kulturreisen GmbH sein. Firmensitz wird Hamburg.

    Im Rahmen des Zusammenschlusses übernehmen die Eigentümer von drp Kulturtours – Harald Kother und Matthias Pätzold – die Geschäftsführung der neuen gemeinsamen Firma. Der bisherige Geschäftsführer des IBK – Jörg Talanow – zieht sich aus Altersgründen aus der Geschäftsführung zurück, bleibt dem Unternehmen jedoch als wissenschaftlicher Berater erhalten.

    Für die Kunden der beiden Firmen ändert sich durch den Zusammenschluss nichts: drp Kulturtours wird als eigener Markenname erhalten bleiben und weiterhin hochwertige Reisen zu Kunst und Kultur in kleinen Gruppen und für Individualreisende anbieten.

    Das IBK wiederum bleibt kompetenter Servicepartner zur Durchführung von herausragenden Themenreisen für Bildungs- und Kultureinrichtungen, Volkshochschulen, Vereine, Kunstvereinigungen, Chöre und anderen Gruppen.

    Jörg Talanow, Mitgründer und langjähriger Macher des IBK: „Ich freue mich, mit den Herren Kother und Pätzold zwei erfahrene Reiseveranstalter-Kollegen und profunde Kulturkenner als Nachfolger gefunden zu haben. Ich bin mir sicher, dass die beiden das IBK gut in die Zukunft führen werden.

    “ Harald Kother bestätigt: „Wir werden weiterhin die Service-Qualität bieten, die die IBK-Kunden gewöhnt sind – und die ja auch unsere Kulturtours-Kunden bereits kennen.“ Matthias Pätzold ergänzt: „Alle bisherigen Angebote bleiben erhalten. Zusätzlich haben wir Ideen sowohl für weitere Kulturreiseziele und -themen, als auch für Serviceangebote.“

    Hier haben wir noch weitere Reiseangebote - Reisen und Urlaub mit den Freunden der Künste

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Sieben kreative Gaenge im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg genießen Feinschmecker beim Best of Aubergine Menue die beliebtesten Gerichte des Vorjahrs
    Sterneküche von Maximilian Moser
    Das Best of Aubergine Menü 2019 im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

    Zuletzt haben wir geschrieben: Nun bereitet sich Küchenchef Maximilian Moser auf den Jahreswechsel vor, Silvester will er und sein Küchenteam, noch einmal das Beste geben. Zum Jahreswechsel genießen Gäste des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg wahlweise ein festliches 7-Gänge-Menü mit Champagner-Aperitif. Nun ist das neue Jahr angebrochen und es geht gleich mit Köstlichkeiten weiter.

    Das Beste kommt … gleich zu Beginn. Im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg startet das Kalenderjahr traditionell auf kulinarischem Hochniveau.

    Noch bis 1. März 2019 empfangen Sternekoch Maximilian Moser und seine Küchenbrigade Gäste des hoteleigenen Gourmetrestaurants mit dem „Best of Aubergine Menü“ – exklusive sieben Gänge voller Highlights des vergangenen Jahrs.

    Neben heimischer Forelle aus dem Starnberger See landen etwa Hummer, Trüffel, zwölf Stunden gegartes Flanksteak oder Petits Fours auf dem Teller, stilecht angerichtet in bester Manier des mit einem Michelin-Stern gekrönten Aubergine.

    Das gleichnamige Best-of-Menü wird jeweils dienstags bis samstags ab 18 Uhr serviert und kostet ab 109 €/Pers. Infos und Reservierung unter www.aubergine-starnberg.de

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  • Hochprozentiges im Bodenmaiser Hof
    Ein Rosafarbener Gin - Neuer Gin aus dem Bayerischen Wald

    Gin-Geschichten hat die GFDK Essen und Trinken Redaktion schon einige gebracht. Zuletzt haben wir hier Heiko Hoss aus Karlsruhe vorgestellt, und schrieben: "Auf der Suche nach dem Gin des Lebens sind wir fündig geworden. Wir trafen uns mit dem Namensgeber und Kopf hinter dem Heiko Hoos London Gin in Karlsruhe".

    Gin aus Bayern

    Nun kommt ein neuer Gin aus dem Bayerischen Wald dazu. Gin ist Kult, auch im Bayerischen Wald. Wolfgang Geiger, Seniorchef des Hotels Bodenmaiser Hof, hat den Trend erkannt und produziert in seiner Privatbrennerei mit Herzblut und Leidenschaft jetzt sein eigenes Destillat.

    „RUNDAI Gin 51“ heißt es und ist ein klassischer Vertreter seiner Art – mit dezenter Wacholdernote im Vordergrund sowie einem feinen, fruchtigen Aroma im Abgang. Insbesondere aber überrascht die Farbe Rosa. Kurzum: Eine Versuchung, die nicht nur die Gäste des Vier-Sterne-Superior-Hauses zu schätzen wissen.
     

    Brennende Leidenschaft. Mit 43 Volumenprozent hat es der „RUNDAI Gin 51“ in sich. Sein Name geht auf die einstige Bezeichnung der Gaststätte zurück, aus der im letzten Jahrhundert der Bodenmaiser Hof entstand. Die Zahl markiert das Geburtsjahr von Erzeuger Wolfgang Geiger.

    „Brennen und Kochen sind meine Leidenschaft, mein Herz schlägt für besondere Geschmackskompositionen“, sagt der Hotelier. Kräuter, Gewürze, Holztöne und prägnante Fruchtnoten charakterisieren seine milde, harmonische Spirituose im Glas. Die rosa Farbe rührt unter anderem von einer Zutat, die Wolfgang Geiger als streng gehütetes Geheimnis bewahrt.

    Ausgewogene Mixtur. „Ich freue mich sehr darüber, dass sich meine Idee geschmacklich perfekt umsetzen ließ“, so der passionierte Fachmann. Der Weg dorthin war lang. „Zahlreiche Top-Gin-Sorten habe ich getestet, um danach am eigenen Rezept zu basteln und Musterdestillate aus verschiedenen Botanicals herzustellen“, erzählt der Experte.

    Die Zwischenergebnisse präsentierte er im engsten Familienkreis. Auch der Barkeeper des Bodenmaiser Hofs war mit im Boot – schließlich befindet er sich täglich im Austausch mit den Gästen und hat ein ausgeprägtes Gefühl für geschmackliche Nuancen. Wolfgang Geiger hat solange getüftelt, bis der RUNDAI rund und stimmig war.


    Reines Vergnügen. Wie trinkt man ihn? Am besten pur, ohne Tonic, um das Geschmacksfeuerwerk in seiner Vielfalt nicht zu „verwässern“. Der Hochprozentige ist populär, die Nachfrage groß. Die ersten 1.500 Flaschen fanden reißenden Absatz. Nun wird in der kleinen Manufaktur bereits fleißig nachproduziert.


    Zukünftige Kreationen. Derweil steht Wolfgang Geiger bereits der Sinn nach Gin Nummer 2: Der neue RUNDAI GIN 57 kommt mit weniger Frucht- und höheren Kräuteranteilen daher und soll das Portfolio demnächst ergänzen.

    Der Seniorchef denkt auch an spezielle Gin-Tastings oder andere Angebote im Bodenmaiser Hof. Selbst im Spa-Bereich will er den Einsatz des gehaltvollen Getränks als Basis für einen Aufguss nicht ausschließen. Die Hausbrennerei des Bodenmaiser Hofs ist bekannt für hausgemachte Edel-Obstbrände und Liköre.

    Hotelgäste sind herzlich eingeladen, sie zu verkosten. Und wer auf die feinen Flüssigkeiten zu Hause nicht verzichten möchte, packt sie als Mitbringsel in den Koffer oder bestellt sie einfach.

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  • Die Bar des Mercure Muenchen City Center verfuegt über ein reichhaltiges Gin- und Tonicsortiment
Gin gibt es in vielerlei Geschmacksnuancen und wird am besten kühl serviert
    Gin Tonic so hip wie noch nie
    Tonic Water aus aller Welt im Mercure Hotel München

    Tonic ist nicht gleich Tonic. Seit 2013 gibt es in Deutschland einen großen Hype um Gin und Tonics, wobei das richtige Tonic eine wichtige Rolle spielt. Die spanische Gin-Marke "Marke" ließ für ihren Gin sogar ein eigenes, das 1724 Tonic Water, kreieren.

    Das chilenische Tonic Water 1724 hat das beste Chinin aus dem peruanischen Hochland. Heute gibt es keine Bar, die was auf sich hält, die, die hippen Drinks mit den herben Tonics nicht anbietet. Nur schwangere Frauen sollten auf Tonic Water verzichten, denn es soll wehenfördernd sein.

    Das Chinin wird aus der Rinde des Cinchonabaumes, auch Fieberbaum genannt gewonnen, Fieber hat davon aber noch niemand bekommen. Allerdings könnte man nach dem zehnten Gin Tonic schon mal den Überblick verlieren.

    Tonic das chininhaltiges Erfrischungsgetränk

    Daniel Döring, F & B-Manager im Mercure Hotel München City Center und einer von drei Barkeepern, die bei regelmäßig stattfindenden Gin-Verkostungen hinterm Tresen stehen erzählt was er seinen Gästen für Tonics zum Gin empfiehlt.

    Ob Tonic mit Holunder-Noten, Kirschblüten- oder Zitrusaromen und einem besonders hohen Chiningehalt; Kräuter-Tonic, bei dem die Schärfe der China-Rinde und die Süße von Limettenblüten genau ausbalanciert sind; oder Tonic, für den nur feinstes Chinin von einem kleinen Familienunternehmen in der Grenzregion zwischen Ruanda und dem Kongo verwendet wird:

    Gin Tonic so hip wie noch nie

    Sorgfalt bei der Auswahl gehört zum Know-how des passionierten Gin-Trinkers. Manch ein Hersteller bezieht beispielsweise Zutaten nur von ausgesuchten Kleinbetrieben aus aller Welt. So lassen sich durch Tonic trinken traditionelle Handwerkstechniken bewahren.

    Daniel Döring jedenfalls serviert bei Verkostungs-Events im Mercure Hotel München City Center zu jedem Gin einen anderen Tonic: „Zu ,Hendrick‘s Gin’ mit frischer Gurke und schwarzem oder rotem Pfeffer passt gut ein ,Thomas Henry Tonic’, zu ,Gin Sul’ mit Zitronen- oder Pomelo-Schale und Wacholderbeeren ein ,Fentimans Tonic’. Das ist im Übrigen eins der ältesten Tonic Water. Und zum ,Dactari Gin’ mit Himbeeren oder Brombeeren und etwas frischer Minze empfehle ich einen ,Fever-Tree Mediterranean Tonic’.“

    Wem das zu kompliziert klingt, der kann auch – klassisch – bei „Gin Fizz“ bleiben: Dafür 5 cl Gin (beispielsweise mit traditioneller Wacholdernote), 3 cl Zitronensaft, 2 cl Zuckersirup und ein paar Eiswürfel im Shaker mixen. Sehr gut schütteln, damit die schaumige Krone, Merkmal des „Gin Fizz“, entstehen kann. Dann seiht man das Getränk in ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln ab, füllt mit Soda auf und garniert mit einer Zitronenscheibe.

    Gibt es was Erfrischenderes als eine gutes Tonic?

    Damid es keine Lotterie der Aromen wird haben wir hier weitere empfehlenswerte Tonics. Das Tonic Wasser von Tonic Monaco, Tonic Water von Fentimans, Premium Indian Tonic Water von Fever-Tree, Tonic Water von Goldberg & Sons, und das Tonic Water von Thomas Henry.

    Mit Mercure bietet AccorHotels lokal-inspirierte Hotels, jedes nach standort-individuellen Designkonzepten gestaltet. Als führende Reise- und Lifestylegruppe bietet AccorHotels weltweit einzigartige Erlebnisse in mehr als 4.100 Hotels, Resorts und Residences sowie über 3.000 exklusiven Privatwohnungen.
     

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Kindern helfen ist ja eine gute Einstellung, aber ueber 400 Millionen Euro fuer Kinder im Ausland, das muesste man erklaeren können
    Knapp 252.000 Kinder
    Wundersame Kindervermehrung - Deutschland nicht großartig, aber großzügig

    Gabor Steingart schrieb in seinem Morning Briefing: Deutschland ist wahrscheinlich nicht das großartigste Land auf dieser Erde. Aber mit Sicherheit das großzügigste. 2018 hat der deutsche Staat 402 Millionen Euro an Kindergeld ins europäische Ausland überwiesen. 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Knapp 252.000 Kinder wären das, die damit Hilfszahlungen aus Deutschland beziehen. 2012 waren es nur rund 75 Millionen Euro, die auf diese Art nach Polen, Rumänien oder andere Länder transferiert worden sind. Zwei Erklärungsmodelle bieten sich an: Entweder beteiligen sich immer mehr Menschen am Sozialbetrug oder im Ausland fand eine wundersame Kindervermehrung statt.

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  • Die AfD waere ein Sammelbecken fuer Rassisten, die auf Minderheitenrechte pfeifen und die Stimmung im Land gezielt vergiften, so die Meinung der meisten Medien und Politiker
    AFD Prüffall
    Willkür und Kapitulation vor der AfD - Dümmer geht es nicht mehr

    Die politische Klasse in Deutschland der Gegenwart, verweigert sich wahrzunehmen, dass die AfD schon lange die Debatten im Bundestag, ja in ganz Deutschland bestimmt. Die sogenannte wehrhafte Demokratie ist gerade dabei vollkommen zu versagen. Die Partei als "Prüffall" einzustufen ist der falsche Weg. Viele, die auch nur den geringsten Zweifel an unserem Rechtsstaat haben, werden so in die Hände der AfD getrieben.

    Die AfD ein Sammelbecken für Rassisten?

    Die Parteien haben keine tauglichen Argumente. Sanktionen und Verbieten sind ein Zeichen der Schwäche, von mangelndem Problemverständnis und fehlender Strategie. Die AfD sitzt im Bundestag und mittlerweile in allen 16 Landtagen. In Ostdeutschland ist sie sogar zu einer Volkspartei aufgestiegen.

    Die AfD wäre ein Sammelbecken für Rassisten, die auf Minderheitenrechte pfeifen und die Stimmung im Land gezielt vergiften, so die Meinung der meisten Medien und Politiker.

    Dass der stellvertretender Vorsitzende der Grünenfraktion im Bundestag, Konstantin von Notz, diese Entscheidung begrüßt, sollte niemanden wundern. Der Innenpolitiker der Grünen unterstellt der AfD sogar Verbindungen ins rechtsextreme bis terroristische Spektrum.

    In einigen Kommentaren in den Sozialen Medien wurde sogar die Anwendung des Artikel 18 GG ( Verwirkung von Grundrechten) gefordert. Methoden, die bisher nie angewandt wurden wie Vermögensentzug, Reiseverbote und Einschränkung der Bewegungsfreiheit,

    Verbot öffentlicher Auftritte, all das könnte das BVerfG gegen Einzelpersonen der AfD verhängen. Radikaler geht es wohl nicht mehr, und man müßte sich schon Fragen, wer hier die Feinde der Demokratie sind.

    Kommentare von AfD Politikern

    AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen MdEP: "Nachdem man unsere Partei monatelang geprüft hat, erklärt der neue Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, dass man die Partei nun zum Prüffall erkläre. Das ist ebenso bizarr wie die vermeintlichen Argumente, die zur Rechtfertigung dessen vorgebracht werden, denn keines davon trägt. Wir sind Rechtsstaatspartei und stehen uneingeschränkt hinter der FDGO. Mögen sie also prüfen, am Ende wird nichts dabei herauskommen."

    AfD-Bundessprecher Dr. Alexander Gauland MdB: "Wir leben Gott sei Dank noch immer in einem Rechtsstaat und werden gegen diese Art von Verdachtsprüfung juristisch vorgehen. Die Argumentation von Herrn Haldenwang ist durchgehend nicht tragfähig. Zu der Entscheidung hat nach unsrer Meinung ein gewisser politischer Druck geführt."

    AfD-Vorstand Dr. Alice Weidel MdB: "Wir wissen nun, warum Hans-Georg Maassen als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz seinen Hut nehmen musste. Und zwar, um den Weg frei zu machen, damit die AfD nun zum Prüffall erklärt werden kann."

    Dr. Roland Hartwig MdB, Leiter Arbeitsgruppe VS: "Es ist überraschend, wenn nach Monaten der Prüfung verkündet wird, dass nun weiter geprüft wird. Das ist eigentlich keine Information, denn geprüft wird ja schon seit Monaten. Es zeigt, dass die gegen uns zusammengetragenen Informationen in keiner Weise ausreichen, um gegen uns weiter beobachtend vorzugehen."

    JA-Vorsitzender Damian Lohr MdL: "Die Junge Alternative hat in der Vergangenheit klar und deutlich gezeigt, dass sie konsequent gegen Personen, die sich nicht im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen, vorgeht. Das Vorgehen gegen die JA ist reine Willkür."

    Schlußpunkt

    Wir sagen mal so: Der Art. 21 GG ist ja auch noch da. Der erklärt einiges. Das Parteienprivileg des Art. 21 GG stattet die politischen Parteien in Deutschland wegen ihrer besonderen Bedeutung für die parlamentarische Demokratie mit einer erhöhten Schutz- und Bestandsgarantie aus.

    Insbesondere legt Art. 21 Abs. 4 GG die Entscheidung über die Verfassungswidrigkeit einer politischen Partei ausschließlich in die Hand des Bundesverfassungsgerichts. Bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist von der Verfassungsmäßigkeit der Partei auszugehen.

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  • In sechs Staedten NRWs fand am Samstagabend eine Großrazzia gegen kriminelle Familienclans statt, aber die Clans empfinden das lediglich als Ruhestoerung
    bis an die Zähne bewaffnet
    Ruhestörung, die lediglich 14 Festnahmen brachte

    Wir haben es ja alle mitbekommen, die Medien haben auf allen Kanälen lautstark berichtet. Das ganze hörte sich wie ein riesiger Schlag gegen die Clankriminalität an. In Dortmund, Essen, Duisburg, Recklinghausen und Gelsenkirchen waren 1.300 Polizisten, bis an die Zähne bewaffnet und unzählige Staatsanwälte, im Einsatz.

    Im gesamten Ruhrgebiet zugeschlagen

    Hunderte Kräfte aus anderen Behörden waren auch dabei. Das hört sich erst einmal großartig an, ist das so? Sogar der Innenminister Herbert Reul war persönlich dabei. Er sprach vom größten landesweiten Einsatz gegen die Clans.

    Wohlmöglich könnte es sogar der größte Einsatz in der Geschichte der Bundesrepublik sein. 1.500 Menschen wurden in dieser Nacht kontrolliert mit einen sehr mäßigem Erfolg. Nur in zwei Fällen wird geprüft, ob ein Haftbefehl beantragt wird.

    Der Löwe ohne Zähne

    Der Kriminologe Thomas Feltes von der Ruhr-Universität Bochum zog den Sinn der Aktionen in Zweifel. „Generell sind solche Großrazzien eher eine öffentlichkeitswirksame Maßnahme, als eine angemessene kriminalpolizeiliche Maßnahme“, sagte der Professor. Wir meinen: Man kann den Einsatz auch so zusammenfassen - Der Löwe hat gebrüllt, aber keiner hat sich erschrocken.

    Ruhestörung bei arabischen Großfamilien

    Gabor Steingart rückt das mal zurecht. 1.300 Polizisten sind im Ruhrgebiet in der Nacht zu Sonntag ausgerückt, um in Shisha-Bars, Wettbüros und Teestuben den Drogen-Dealern, Schleppern und Geldwäschern einen Schrecken einzujagen. Mit dieser Großrazzia, sagt NRW-Innenminister Herbert Reul, wolle er zeigen: „Wir lassen die nicht in Ruhe – zu keiner Zeit und an keinem Ort.“

    Gewöhnt wie die Kuh an die Fliege

    Diese Ruhestörung, die lediglich 14 Festnahmen brachte, ist für die Clans unbequem, aber nicht bedrohlich. Ihre Strukturen werden getestet, aber nicht zerstört. Das Paralleluniversum der real existierenden Schattenmächte in Deutschlands Städten hat sich an die Großrazzia gewöhnt wie die Kuh an die Fliege.

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Ski-Rennlaeuferin Christina Ager ist auf der Stoecklalm oberhalb von Soell am Wilden Kaiser in Tirol aufgewachsen
    Christina Ager im Interview
    Christina Ager, das Mädel von der Alm zwischen den Alpen und Aspen/Colorado

    Sie selbst bezeichnet sich als „Mädel von der Alm“, die Medien nennen sie respektvoll „Sensation von der Alm“. Auf die Söller Ski-Rennläuferin Christina Ager, 23, trifft beides zu. Aufgewachsen auf der Stöcklalm inmitten der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental, startete sie bereits mit 18 Jahren im Ski-Weltcup.

    Mittlerweile gehört sie zu den besten Super-G-Läuferinnen weltweit und hat für die folgende Saison große Pläne: „Für mich ist die Vorbereitung ganz hervorragend gelaufen. Jetzt kann der Winter kommen. Ich möchte 2018/19 im Weltcup endgültig Fuß fassen“.

    Mehr als 250 Tage ist die Österreicherin pro Jahr in den Bergen unterwegs und kennt die größten und renommiertesten Skigebiete zwischen den Alpen und Aspen/Colorado. Im Folgenden verrät Christina Ager, was ihre Heimat für sie so außergewöhnlich macht und welche Abfahrten sie Anfängern oder Könnern empfiehlt.

    Was macht den Wilden Kaiser für Sie so besonders?

    Christina Ager: Allein schon der Anblick auf dieses unglaublich markante Bergmassiv. Wenn ich nach einem Weltcuprennen von Kufstein kommend Richtung Söll fahre, steht auf einmal der Wilde Kaiser vor mir. Das ist für mich der Moment, in dem ich merke, dass ich zu Hause bin und nirgendwo anders leben möchte. Dieses Gebirge ist magisch und erscheint jeden Tag in einem anderen Licht.

    Wie viele Tage sind Sie pro Jahr am Wilden Kaiser?

    Ich bin jedes Jahr etwa 250 Tage unterwegs und demnach nur ganz wenig daheim. Speziell im Winter kann ich nur zwischendurch mal einen Tag freimachen. Dann gehe ich mit Freunden und Familie selbstverständlich zum Skifahren.

    Beschreiben Sie Ihren perfekten Skitag am Wilden Kaiser …

    Wenn frühmorgens um acht Uhr die Lifte öffnen, ist die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental für mich besonders reizvoll. Dann sind die Pisten frisch gewalzt wie ein Teppich und die Luft ist besonders klar. Von der Söller Mittelstation mit der Stöcklalm, die meine Eltern bewirtschaften, fahre ich mit der Gondel zur Hohen Salve auf 1.800 Meter.

    Dort genieße ich zuerst den Blick vom Gipfel auf den gegenüber liegenden Wilden Kaiser und gönne mir dann einige Talabfahrten nach Söll, zwischendurch immer wieder eine Kaffeepause. Die Talabfahrten sind morgens schon sonnig, der Schnee aber noch schön hart und nicht sulzig. Dies gilt auch für die Talabfahrten zu den anderen Skiorten der SkiWelt, speziell für Ellmau und Brixen.

    Mittags folgt dann der große Einkehrschwung?

    Ganz genau. Meine erste große Verschnaufpause lege ich spätestens gegen 12 Uhr ein und zwar bei Tiroler Hausmannskost. Am liebsten esse ich Ofenkartoffel mit Gemüse und Sauerrahm, danach natürlich Kaiserschmarrn, beides von meiner Mama auf unserer Stöcklalm zubereitet.

    Und nachmittags geht‘s frisch gestärkt auf die Nordhänge?

    Korrekt, zum Beispiel nach Scheffau. Dort ist der Schnee auch am Nachmittag besonders pulvrig und griffig. Begeistert bin ich von der Moderer-Skiroute, die vom Brandstadl aus in Richtung Talstation Scheffau führt. Sie ist ziemlich steil – und nicht präpariert, also ideal für wirklich erfahrene Wintersportler.

    Falls dann noch Zeit bleibt, liftle ich nach Going ganz im Osten der Region. Rund um den Astberg lässt sich wunderbar entschleunigt Skifahren: perfekt für Familien und alle, die sonnige Hänge schätzen. Und obendrein hat man einen super Blick bis zum Kitzbüheler Horn.

    Ausruhen ist aber auch mal erlaubt?

    Nachmittags bei schönem Wetter schnappe ich mir statt Carving-Ski auch mal einen Liegestuhl und trinke vielleicht einen Spritzer, wie wir in Österreich sagen. Ein freier Skitag soll sich ja auch ein bisschen wie Urlaub anfühlen. 

    Wie lange stehen Sie schon auf Skiern?

    Seit meinem zweiten Lebensjahr. Das ist aber kein Wunder, wenn man auf einer Alm direkt an der Skipiste aufwächst. Ich musste ja nur vor die Tür gehen und stand schon im tiefsten Schnee. Meine Eltern hatten zwar nie viel Zeit für mich, haben den Skisport aber immer gefördert. Daher war ich schon früh Mitglied im Skiclub Söll. Später bin ich dann sogar auf Ski in die Schule gefahren.

    Gibt es einen besonders „kaiserlichen“ Moment, der Ihnen im Gedächtnis geblieben ist?

    Auf jeden Fall. Im Oktober bin ich frühmorgens auf die Ellmauer Halt am Wilden Kaiser gestiegen und habe den Sonnenaufgang beobachtet. Dieser Augenblick wird mir immer in Erinnerung bleiben.

    Wenn ich daran denke, komme ich innerlich zur Ruhe, selbst wenn ich am Start vor einem Rennen im Stress bin. Dann besinne ich mich darauf zurück, wie schön ich es daheim habe.

    Wann ist die beste Zeit für Wintersport am Wilden Kaiser?

    Eigentlich ist der Januar ein super Monat zum Skifahren. Der Schnee ist toll, sprich die Verhältnisse bestens, eben richtiger Winter. Nicht umsonst haben wir dann auch die meisten Rennen.

    Ihr Plädoyer: Warum sollen Kinder Skifahren lernen?

    Schon allein deshalb, weil es auf jedem Niveau Spaß macht, selbst wenn man gerade angefangen hat. Spaß ist dabei für mich der entscheidende Faktor. Wir müssen die richtigen Hänge wählen, dürfen die Kids keinesfalls überfordern.

    Ich würde die Kleinen auch nicht bei schlechtem Wetter zum Skifahren schicken, sonst kann die anfängliche Begeisterung ganz schnell wieder vorbei sein. Wenn Kinder länger brauchen, bis sie den Skisport beherrschen, ist das halt so.

    Finden Sie es schade, dass in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental keine Weltcup-Rennen stattfinden

    Es wäre natürlich schon toll, einen Bewerb vor heimischem Publikum zu fahren, zumal es früher eine Abfahrt an der Hohen Salve gab.  Aber ich weiß, wie viel Zeit und Geld man für die Austragung investieren muss. Daher kann ich es total verstehen, dass es bei uns keine internationalen Rennen gibt.

    Interview: Gregor Staltmaier, Angelika Hermann-Meier PR

     

     



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  • Giulia Becker ist die Frau die keine halben Sachen macht, wie ihr nachhaltiges Activewear Label AMBILETICS aus Berlin zeigt
Giulia Becker ist ein absoluter Bewegungsmensch, und wollte was eigenes machen.
    Make it matter
    Giulia Becker, die Frau hinter dem Activewear Labels AMBILETICS

    Zuletzt haben wir geschrieben: AMBILETICS ist für Frauen die keine halben Sachen machen. Nun stellt sich uns die Frau vor, die keine halben Sachen macht.

    Giulia Becker ist nicht zu verwechseln mit der, Fernsehmoderatorin und Musikerin aus der Fernsehsendung Neo Magazin Royale, von Jan Böhmermann.

    Make it matter - drei Worte, die die Welt der Activewear letzten Sommer ein stückweit besser gemacht haben. Ein Leitsatz, der uns sowohl beim Sport, als auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit inspiriert und der die Werte der Hauptfigur in der folgenden Geschichte widerspiegelt.

     
    Giulia Becker launchte im Juni 2018 die erste Kollektion ihres nachhaltigen Activewear Labels AMBILETICS und eroberte damit schnell die Herzen vieler ambitionierter, aktiver Frauen.

    Doch was ist es, das die junge Marke aus Berlin so besonders macht? Wie sportlich und nachhaltig ist sie wirklich? Und wer genau ist eigentlich die Frau, die dahinter steht? Wir haben die Antworten.

    Erzähl uns etwas über dich und deine Beweggründe für AMBILETICS.


    Mein Name ist Giulia Becker. Ich bin studierte Betriebswirtin und seit ich denken kann, ein absoluter Bewegungsmensch. Nach einiger Zeit im Ausland und während eines Jobs in einer Berliner Kreativagentur als Markenstrategin festigte sich irgendwann mein Wunsch, etwas eigenes zu machen.

    Ich war frustriert von dem knappen Angebot an fairer, aber gleichzeitig cooler Activewear. Denn das Thema Nachhaltigkeit wurde zunehmend wichtiger für mich.

    Ich wollte etwas bewegen und die moderne Frau von heute zu einem bewussten Lebensstil inspirieren. Also gründete ich AMBILETICS und machte damit eine Herzensangelegenheit zu meinem ganz eigenen Projekt.
     
    Was bedeutet „make it matter“ für dich? Inwiefern inspirieren dich diese drei Worte im täglichen Leben?


    „Make it matter“ ist mein Leitsatz in Bezug auf Nachhaltigkeit, aber auch beim Sport. Wenn ich da etwas anpacke, dann richtig. Diese Einstellung verkörpert auch AMBILETICS.

    Auf der Suche nach stylisher Activewear sollte man sich selbst viel öfter an der Nase nehmen und bewusst zu nachhaltigen Produkten greifen. AMBILETICS Produkte werden unter fairsten Bedingungen, besonders ressourcenschonend und zu 100 % vegan hergestellt.

    Auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt und zu mehr stylisher Activewear für die bewusste Frau.
     
    Wie sieht die faire Produktion von AMBILETICS Produkten aus?


    Unsere Leggings und Sport-Bras werden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Indem wir bereits existierende Rohstoffe upcyceln, müssen weniger Wasser und Erdöl verbraucht werden.

    Abgesehen davon ist AMBILETICS PETA zertifiziert und durch und durch bemüht, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten. Vom ersten Zuschnitt bis zum fertigen Produkt.
     
    Ein paar Worte zu deiner Kollektion?


    Die Kollektion besteht aus Leggings, Sport-Bras, Shirts, Tank-Tops, Sweatern und einem Fitness Handtuch. Die drei Materialien, die dafür verwendet wurden, sind recyceltes Polyester, Bio-Baumwolle und Bambus.

    Die Schnitte wurden so gewählt, dass sie sich besonders gut für schweißtreibende und hochintensive Workouts eignen. Eine Eigenschaft, die für mich als Tennisspielerin, beim Laufen oder Crossfit unverzichtbar ist.

    Die Muster wurden individuell und von Hand von einer Pattern Designerin entworfen. Jedes Muster ist ein Unikat. Und jedes AMBILETICS Teil eine Art modisches Abbild meiner Vision.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Miguel Ramis gilt als Vorreiter auf den Balearen, heute hat er 35 Drei- bis Fünf-Sterne-Anlagen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und in Barcelona
Wo alles begann – das Grupotel Farrutx 1968, erstes Haus der erfolgreichen spanischen Hotelkette
    50 Jahre Grupotel
    Miguel Ramis spricht zum 50-jährigen Firmenjubiläum

    Als Kind wollte er Torero werden, heute ist er einer der erfolgreichsten Hotelunternehmer Spaniens. Miguel Ramis (77), Gründer und Präsident der familiengeführten, mallorquinischen Unternehmenskette Grupotel Hotels & Resorts, spricht zum 50-jährigen Firmenjubiläum im Interview über die Anfänge des Tourismus auf der Sonneninsel, unerschütterlichen Pioniergeist, Beharrlichkeit und Gäste, die zu Freunden wurden.

    1968 legten Sie den Grundstein für ihr erstes Hotel: das Grupotel Farrutx in Can Picafort. Ein halbes Jahrhundert später managen Sie 35 Drei- bis Fünf-Sterne-Anlagen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und in Barcelona. Was wollten Sie als Kind werden?

    Natürlich Feuerwehrmann oder Stierkämpfer, wie alle kleinen Jungs damals. Doch stattdessen studierte ich Handelswesen, um eine Grundlage zu haben und arbeitete anschließend 15 Jahre bei der Bank La Caixa.

    Sie gelten als Vorreiter auf den Balearen. Wie kamen Sie auf die Idee, ein Hotel zu bauen?

    1966/1967 begann der Tourismus-Boom auf Mallorca. Mein Bruder Rafael und ich ließen zuerst eine Minigolfanlage mit Bar bauen, später machten wir uns zusammen mit zwei Schwagern an die Planung einer 64-Zimmer-Unterkunft.

    1967 gab es in Can Picafort drei oder vier Hotels. Schon ein Jahr später, als wir im Grupotel Farrutx erste Urlauber empfingen, wurden vier oder fünf weitere eröffnet. Ich bin ein ruheloser Mensch, muss immer irgendein Vorhaben am Laufen haben.

    Sie bauten das Haus selbst?

    In der Tat. Einer meiner Verwandten war Maurer, ein anderer Vorarbeiter. Wir wurden einen Monat früher fertig als geplant! In den ersten zwei, drei Wochen hatten wir nur einen Gast, eine Frau. Ihr stand die ganze Unterkunft samt Personal zur Verfügung.

    Haben Sie in dieser Zeit manchmal den Mut verloren?

    Es gab immer mal wieder Momente, da haben wir aus mancherlei Gründen den Mut verloren. Aber damals gab es keinen Anlass dafür, ganz im Gegenteil.

    Wie haben Sie anfangs Gäste angeworben?

    Genauso wie heute auch. Ich schloss einen Vertrag mit TUI sowie einigen Reisebüros, die später unter anderem zu Scharnow oder Hummel Touropa fusionierten. Unsere Gäste kamen aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich.

    Das Internet existierte ja noch nicht. Darüber hinaus hatten wir einige Direktbuchungen, die jedoch nur einen kleinen Teil ausmachten.

    Wie sah Mallorca in den 1960er-Jahren aus?

    Die Insel war ganz anders, noch nicht voll erschlossen. Und Mallorca verfügte nicht über die guten Flug- und Verkehrsverbindungen wie heute.

    Dennoch entschieden Sie sich, weiterzumachen …

    Als ich sah, dass das Farrutx gut funktionierte, schlug ich 14 Freunden vor, ein zweites Hotel in Angriff zu nehmen: das Grupotel Montecarlo. Das war 1972. Gemeinsam kauften wir ein im Bau befindliches Gebäude und schlossen das Projekt ab. Übrigens sind wir heute noch dieselbe Gruppe von Freunden! Eins kam zum anderen, und so folgten 1978 das Grupotel Amapola, 1980 das Grupotel Gran Vista und so ist es immer weitergegangen.

    Haben Sie beruflich je etwas bereut?

    Ich war mein ganzes Leben in dieser Branche tätig, habe Hotels gebaut, ge- und verkauft. Dabei sind Gemeinschaftssinn und Beharrlichkeit unabdingbar. Ich habe versucht, ein guter Mensch zu sein. Das ist etwas, was mich zufrieden sein lässt.

    Aber es gibt natürlich immer Dinge, die man später anders machen würde. Ich bedaure zum Beispiel die Veräußerung einiger Häuser. Obwohl wir ein interessantes Geschäft dabei gemacht haben, bleibt der Käufer doch immer der Gewinner.

    Welcher Unterschied besteht zwischen den Touristen vor 50 Jahren und heute?

    Früher wussten die Gäste viel weniger über Mallorca. Sie waren fröhlicher, begnügten sich mit einfachen Dingen, alles war eine Überraschung für sie. Das war eine tolle Zeit, die Urlauber und wir Mallorquiner haben uns prima verstanden. Die Inselbewohner waren begierig, andere Kulturen zu entdecken.                                                                             

    Wenn Sie auf ein halbes Jahrhundert Grupotel zurückblicken: Wie lautet Ihr Fazit?

    Natürlich sind wir stolz auf unsere Firmengeschichte, auch wenn es Phasen gab, die alles andere als einfach waren – aber so ist das Leben. Wir sind jedoch dankbar, dass wir uns nach wie vor mit Leidenschaft einem Geschäftsfeld widmen dürfen, das wir lieben. Und aus so manchen Mitarbeitern und Gästen sind im Laufe der Jahre Freunde geworden.

    Und wie geht‘s weiter?

    Unsere Herausforderung ist und wird sein, jeden Tag ein bisschen besser zu werden, und zwar in allen Bereichen. Damit die Gäste uns weiterhin ihr Vertrauen schenken, wir in Umfragen gute Bewertungen bekommen und unsere Hotels auch in Zukunft jedes Jahr Auszeichnungen erhalten.

     

     

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Kunst - Video

  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby
    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set
    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

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  • Das BigCityBeats WORLD CLUB DOME Aftermovie 2018 auf YouTube, ein 20-minuetigen Recap in voller 4K-Qualitaet des groeßten Clubs der Welt
    WORLD CLUB DOME
    Der heiße BigCityBeats Sommer 2018 in Frankfurt

    Hier haben wir einen Vorgeschmack, was euch in Düsseldorf erwartet. Macht es euch auf eurem Sofa bequem, holt euch etwas Leckeres zu trinken, ein paar Snacks, und streamt den offiziellen BigCityBeats WORLD CLUB DOME Aftermovie 2018 auf eurem Fernseher, Tablet oder Smartphone – und erlebt einen 20-minütigen Recap in voller 4K-Qualität des größten Clubs der Welt.

    Was war das doch für eine gigantische Stimmung, die insgesamt 160.000 Besucher an drei Tagen des ersten Juni-Wochenendes erlebten. 160.000 Besucher bei der sechsten Ausgabe: Rekord.

    Unter dem Motto „The Hollywood Edition“ flogen per Helikopter zahlreiche Stars aus Film und Fernsehen ein, liefen über den längsten roten Teppich der Welt und schlenderten über den Walk of Fame.

    Mehr als 200 DJs, Acts und Artists verwandelten die Frankfurter Commerzbank Arena und das umliegende Wald-, Wiesen- und Schwimmbad-Gelände am 1., 2. und 3. Juni 2018 zum Mekka der elektronischen Tanzmusik.

    Er ist ein Blockbuster der Aftermovies. 20 Minuten lang. Mit einem Shortcut der Opening-Show durch Superstar Sarah Brightman. Mit Statements von Axwell / Ingrosso, Martin Garrix, W & W und anderen. Hochqualitatives Kamera-Equipment gewährleistet die professionelle visuelle Darstellung mit einzigartigen und bis dato unveröffentlichten Bildern.

    Pure Emotionen bei den Fans, spürbar authentische Begeisterung bei den DJs, Gänsehaut bei Fans und DJs. Spektakuläres Feuerwerk, Dutzende Flame-Jets und CO2-Shooter, und Hunderte Moving Lights – sie sind die bildliche Untermalung des perfekt ausgesteuerten Sounds, der durch die riesige Arena hallte.

    Auch draußen wurde Highclass-Hightech in puncto Licht & Sound aufgefahren.

    Zu erleben im BigCityBeats WORLD CLUB DOME Aftermovie 2018:

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Die Nacktheit spielt für den Fotokuenstler Kristian Liebrand eine eher untergeordnete Rolle
Vielmehr geht es ihm darum, die individuelle Schoenheit der Frau hervorzuheben
Es lebe die Aktfotografie, das ist ohne Zweifel Kunst
Nicht die Nacktheit ist entscheidend
Mehr als nackt! more than nude 
Der freien Kunst droht Gefahr
Der Fotokuenstler Kristian Liebrand
    Der freien Kunst droht Gefahr
    Fotokünstler Kristian Liebrand - kreativer Spielraum in Gefahr

    Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr. Dabei wird weit über das Ziel hinausgeschossen, in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht übermalt, und man fragt sich wo die Zensur beginnt.

    Der freien Kunst droht Gefahr

    „Es ist ein Zeichen der Verblödung von Studenten,“ meinte dazu der CDU Politiker Michael Braun. Es zeigt absurde Züge einer vermeintlichen Sexismus-Kritik“, empörte sich auch der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert.

    Akt-Bilder werden aus Ausstellungen entfernt und jüngst, man kann es kaum glauben, hat ein Museum in Manchester das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse abgehängt, weil es angeblich sexistisch ist.

    Damit ist ein erstes Gemälde Opfer der gegenwärtigen Sexismus-Debatte geworden. Die Begründung der Kuratorin Clare Gannaway ist abenteuerlich oder einfach nur dumm: „Das Gemälde stellt den weiblichen Körper als passive, dekorative Form dar," meinte sie.

    Gefahr für die Kunst droht aber auch von anderer Seite. In der Volkshochschule Hellersdorf in Berlin wurden unlängst Akt-Bilder der Künstlerin Susanne Schüffel abgehängt, weil diese nach Aussage der Schulleitung die Gefühle von Muslimen verletzen würden. Leider ist das kein Einzelfall mehr, schon vor drei Jahren wurden erotische Fotos von Wolfgang Hiob im Rathaus Köpenick abgehängt.

    Der Fotokünstler Kristian Liebrand

    Und weil das alles so traurig ist, stellt die GFDK-Redaktion ihnen nun einen bemerkenswerten Künstler vor, der sich mit großer Leidenschaft der Akt-Fotografie verschrieben hat. Und das ist ohne Frage Kunst. Es lebe der Akt.

    Kristian Liebrand meint dazu: Ich hatte natürlich auch schon oft mit Vorbehalten zu kämpfen. Insbesondere bei der Suche nach Locations für Ausstellungen. Oft wurde argumentiert, dass es im Hinblick auf den Jugendschutz nicht geht. Meine Meinung dazu: "In Zeiten von Smartphones und überall verfügbaren Hardcore-Pornos sind AKTFOTOGRAFIEN für Jugendliche in etwa so gefährlich wie Kaugummis."

    Nicht die Nacktheit ist entscheidend

    Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

    Kristian Liebrand hat sich vor 10 Jahren für seine Passion entschieden und dafür seinen gut dotierten Job als Betriebswirt und Manager an den Nagel gehängt. „Mir war wichtig, etwas zu machen, das mich und andere Menschen mit Freude erfüllt."

    Bleibende Werte zu schaffen, die nicht materialistisch sind. Gute Aktfotografien verlieren nie ihren Wert und bleiben über Jahrzehnte, selbst in einer oberflächlichen Wegwerf-Gesellschaft“.

    Kristian Liebrand geht es um die individuelle Schönheit der Frau

    Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

    Durch eine besondere Komposition aus Licht, Perspektiven und Posen, die man noch nicht schon zigfach gesehen hat.  So  kommen auch Bodypaintings zum Einsatz, um besondere Akzente zu setzen.

    Der Bildgestaltung widmet sich der Fotograf auch selbst. „Externe Bildbearbeiter sind für meine Arbeiten  tabu. Sie kennen nicht die Persönlichkeit des Models, die Stimmung am Set und meine Bildintention.

    Somit kann ein externer Bildbearbeiter nur technisch arbeiten. Da fehlt dann das Gefühl, und das ist entscheidend. Eine gute Bildbearbeitung ist sensitiv, und nicht rein technisch.“

    Der Freiraum für die Fantasie des Betrachters

    Das Ergebnis überrascht und verführt den Betrachter ohne explizit zu sein. Freiraum für die Fantasie des Betrachters ist dem Fotokünstler wichtig. „More than nude“ ist der Name seiner zwei bisher veröffentlichten Bildbände

    Ausgestellt wurden seine Aktfotografien bisher in Düsseldorf, Köln, Berlin, Wien, London und New York. Der Künstler möchte dabei nicht nur Menschen erreichen, die Galerien besuchen, sondern alle anderen Leute. Er stellt daher auch an ungewöhnlichen Orten aus. Damit möchte er allen zeigen, dass Aktfotografie auch eine kreative Kunstform sein kann und keine plumpe, unästhetische Ablichtung von Geschlechtsmerkmalen.

    Auch die Frau von nebenan kann zu einem Kunstwerk werden

    In Bochum betreibt der Fotograf ein 360 qm großes Atelier mit zahlreichen Kulissen. Seine privaten und gewerblichen Kundinnen kommen aus ganz Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Akt-Fotoshootings kann Kristian Liebrand auch die „Frau von nebenan“ zu einem Kunstwerk werden lassen. 

    Die Fotoshootings sind grundsätzlich ohne Zeitlimit. „Ein Fotoshooting soll so entspannt wie möglich sein. Wenn im Hintergrund die Uhr tickt, ist das für alle Beteiligten nicht gut und somit schlecht für das Foto.“, so Kristian Liebrand. 

    Der Fotograf hat klare Vorstellungen wie das Bild werden soll und arrangiert das gesamte Set. Von der Pose über die Perspektive bis hin zum Licht. Als fotografierte Person benötigt man daher weder Modelerfahrung noch eine Modelfigur.

    Die Liste der bisherigen Fotolocations ist bemerkenswert: Flughafen, Schauspielhaus, Waschstraße, Fußballstadion, Badausstellung, Diskothek, Lost-Places, Strand, Industriehalle, Werkstatt, Kino, Wasserfall, Pferdestall, Schrottplatz, Kokerei, U-Bahnhof, Berliner Mauer, Rennstrecke, Labor, Parkhaus, Kaserne, Pool, Golfplatz, Eisenbahnwaggon, Frisörsalon, Bahngleis, Strand, Meer, See, Hotel, Yacht, Zeche, Unterwasser sowie Public Places wie Venedig und die Altstadt von Havanna.


    Ein paar seiner Fotografien stellen wir Ihnen hier vor. Seine gesamte Bildergalerie, darunter viele  international ausgezeichnete Werke, und weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie hier.

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  • Leon Loewentraut im Interview mit Wolfram Kons von ntv
Leon Loewentraut und Wolfram Kons
Malerei von Leon Loewentraut
Kunst von Leon Loewentraut
Werk von Leon Loewentraut
    ein ausnahmetalent
    Leon Löwentraut - Malen bis zur Ekstase

    Pablo Picasso ist sein Idol, er malt farbige, „expressiv-abstrakte Bilder“, und seine Ausstellungen sind überall auf der Welt in kürzester Zeit ausverkauft: Leon Löwentraut, gerade mal 19 Jahre alt, ist der Shootingstar der internationalen Kunstszene.

    Gerade erst machte der Nachrichtensender ntv, unter der Leitung von ntv Kunstexperte Wolfram Kons und Produzent Kai Böcking vermittelt durch den Düsseldorfer Galeristen und Kunstverleger Dirk Geuer, ein Porträt des jungen Künstlers.

    Leon Löwentraut - Ausnahmetalent der Kunst

    Für die Dokumentation „Leon Löwentraut – Ausnahmetalent der Kunst“, traf Wolfram Kons den jungen Maler in Düsseldorf und ging mit ihm auf Spurensuche. Er sprach mit Löwentrauts Eltern und seiner Kunstlehrerin, die ihm nur eine 3 auf dem Zeugnis gab, beleuchtete den Werdegang des Erfolgs und erfuhr auch sehr private Dinge über Niederlagen, Träume, Wünsche und Pläne des Künstlers.

    Besonders beeindruckt war Wolfram Kons von der Entstehung eines Gemäldes, wo er hautnah mit dabei sein durfte: „Das war wirklich Malen bis zur Ekstase“, beschreibt Wolfram Kons die Malaktion. „Wie Leon Löwentraut zu lauter Musik ein neues Werk auf die Leinwand zaubert, ist von atemberaubender Dynamik und leidenschaftlichem Exhibitionismus.“

    Malen mit vollem Körpereinsatz

    Löwentraut kombiniert Farben und Formen gestisch wild, malt oftmals mit Tube statt mit Pinsel. Seine Sujets sind vielseitig, beschäftigen sich mit Menschen und Zwischenmenschlichem, oszillieren zwischen Optimismus und Kritik, zeigen oftmals den isolierten Menschen hinter der sozialen Fassade.

    Dabei spielt der Aktionismus, wie er im sogenannten Action Painting zum Ausdruck kommt, in der Werkentstehung eine entscheidende Rolle. Bevorzugt malt Löwentraut auf dem Fußboden - mit vollem Körpereinsatz.

    Die nächste Ausstellung von Leon Löwentraut „Singles & Couples“ findet in der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 statt und wird am Freitag, dem 29. September 2017 im Beisein des Künstlers um 19 Uhr eröffnet.

    Die n-tv Inside Art -  Doku "Leon Löwentraut - Wunderkind der Kunst" lief am Sonntag, 17.09 um 14:05 Uhr.

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  • Yvonne van Acht Zwischen Goettern und Menschen Trojas Transzendenz - Auf Troja ist das Titelmotiv der Ausstellung
Yvonne van Acht Porträtfoto
    Die Malerin Yvonne van Acht
    Machen wir die Götter oder sind wir den Göttern ausgeliefert?

    Liebe Kunstfreunde, hier haben wir eine neue Künstlerin, die wir Euch vorstellen wollen. Am 24. November eröffnet der Kunstverein Ulm die neue Ausstellung „Zwischen Göttern und Menschen – Trojas Transzendenz“ der Düsseldorfer Malerin Yvonne van Acht, einen Werkzyklus, den die Künstlerin eigens für den Kunstverein Ulm geschaffen hat.

    Die Einzelausstellung zeigt über 65 Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle zu den Themen des Trojanischen Krieges und der griechischen Mythologie.

    In den teils großformatigen, figurativen Arbeiten setzt sich die Künstlerin und Schriftstellerin insbesondere mit der Frage nach dem Schicksal auseinander und entwickelt aus der Freiheit der Zeichnung heraus einen neuen expressiven Malstil.

    Dadurch erhält das Figurative in ihren Bildern eine ungebändigte, zeichnerische Kraft, die von einer dynamischen Farbgebung ausdrucksstark unterstrichen wird. Man kann ihren unverwechselbaren Stil auch als eine zeichnende Malerei bezeichnen, die durchaus erzählerische Qualitäten offenbart. Thematisiert wird dabei das Verhältnis zwischen Menschen und Göttern.

    Das Gemälde „Auf Troja“, das Titelmotiv der Ausstellung, zeigt die spannungsbeladene Dualität zwischen dem übergeordneten Göttlichen und denen ihm unterworfenen Menschen, die den Launen eines trinkenden und mit Lorbeer gekörnten Zeus hilflos ausgeliefert sind.

    Strahlendes Gelb trifft auf markantes Schwarzweiß, spitze Linien und rote Pfeile deuten, kompositorisch durchdacht, das fatale und besiegelte Schicksal von Hektor und Achilles an. Krieg und Tod scheinen unausweichlich, kehren in ihrer symbolischen Form der roten Blitze in „Hektor und Andromache“ zurück.

    Neben achtzehn, teils großformatigen Leinwandarbeiten aus 2018 werden auch erstmalig Zeichnungen und Studien der 43-jährigen Künstlerin aus 2003 präsentiert, die sowohl inhaltlich als auch stilistisch Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Menschlichen im Verhältnis zum Göttlichen bilden.

    Komplettiert wird die Werkschau von Aquarellen und 24 von Hand übermalten Buchseiten aus Homers Ilias, die Ilias Lied in 24 Gesängen behandeln.

    Yvonne van Acht, die freie Malerei, Grafik und Zeichnung an der Freien Akademie der Bildenden Künste in Essen bei Stephan Schneider und Thomas Ruch von 2003 bis 2006 studiert hat und als ihre Meisterschülerin gilt, machte bereits mit mehreren Einzelausstellungen u.a. in der Kunsthalle Osnabrück in der Dominikanerkirche und im Osthaus Museum Hagen auf sich aufmerksam.

    Darüber hinaus hat sie die Künstlerausgabe des „Brockhaus in einem Band“ 2011 gestaltet und war Finalistin des Gesellschafter Art Awards 2006. Die Düsseldorfer Malerin wird von der Galerie Geuer & Geuer vertreten, die auch Julian Schnabel 2017 nach Ulm gebracht hat.

    Die Vernissage – ebenfalls im Beisein der Künstlerin und ihres Galeristen – ist am Samstag, dem 24. November 2018, um 17 Uhr. Begrüßung: Dr. Dippel, Vorstand Kunstverein Ulm. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Januar 2019.

     

     

     

     

     

     

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Kunst - Werk der Woche

  • Sala Lieber vor ihrem Kunstwerk
Sala Lieber liebt es barock
Sala Lieber in ihres Ausstellung
Ausstellung Sala Lieber - barocke Welt
Ausstellung Sala Lieber – Faltenschlag und Spitzenkragen
Sala Lieber Hotel Grande Venice
Sala Lieber vor ihrem Gemaelde
Sala Lieber barocke Voegel
    barockes kunstwerk
    Werk der Woche: Sala Lieber stellt Mut zur Opulenz, Schönheit und der Erotik in Frage

    Sala Liebers Bilder sind mehr barocker Garten, Menagerie und opulente Zauberwelten in einem. Der Faltenwurf, die Radkrägen und die Frisuren lassen sofort das goldene Zeitalter des 17. Jahrhunderts lebendig werden.

    Die Entdeckung der Welt, das Sprengen aller Grenzen und der unermessliche Reichtum der Oberschicht, die sich in glanzvoller Kunst und Architektur feierten und sich exotische Tiere im Haus und Pflanzen im Garten als Hausgenossen zu halten begonnen, gehören untrennbar in diese Zeit.

    Und auch der strenge, ernste Blick, keine Gefühlsregung, unnahbar und distanziert lassen den Betrachter erschauern und faszinieren ihn gleichzeitig.

    Es ist alles edel, exklusiv und sehr kostbar. Personen, Tiere, Gärten, Gebäude Pflanzen, einfach alles. Der Betrachter ist zwar zugelassen, aber durch die gewählten Großformate nicht wirklich auf Augenhöhe, eher eine Stufe tiefer, niedriger abgestuft.

    Sala Lieber übertragt Elemente alter Kunst in ihre Bilder

    Überall überraschend viel, überraschend anders und doch vertraut, durch die Zitate die die Künstlerin aus der alten Kunst in ihre neuen zeitgenössischen Bilder aufnimmt. Ein ganzer Kosmos, fremd und faszinierend zugleich.

    Die Tiere, meist Vögel, nie geschaute Vögel und schon gar nicht in Europa zu Hause seiende Arten, sitzen dicht an dicht und verhalten sich so gar nicht artgerecht. Figuren meist Frauen, die distanziert und blasiert ins Bild gesetzt sind, sind ebenso exotisch und fremd.

    Die meist im Hintergrund vorhandenen historischen barocken Gebäude und Räume vertraut und auch fremd.

    Sala Lieber stellt Mut zur Opulenz, Schönheit und der Erotik in Frage

    Erst wenn man sich durch die verwirrende Vielfalt von allem auf der Leinwand gearbeitet hat, kommt der Verdacht auf, dass die scheinbare Historienmalerei gar nicht aus dem Europa der Vergangenheit stammt, sondern auch eine eigene Spezies ist, ähnlich aber nicht gleich auf einem Planeten, ähnlich aber doch anders.

    Ob sie jetzt oder vergangen sind, so ganz ist das nicht zu entscheiden. Sind die technisch perfekt dargestellten Figuren und Panneaux hier oder doch eine eigene Welt? Sind die jungen rotblonden Frauen wirklich jung, jung geblieben oder vielleicht unsterblich immerwährend alterslos?

    Sieht so Glück in unermesslichem Reichtum aus? Und wer ist der Exot, Figur, Vogel oder der Betrachter, der wiederum von den Figuren und Tieren, wenn sie nicht selbstvergessen mit sich beschäftigt sind, als Exot, weil so anders betrachtet werden.

    Sala Lieber stellt die Gewissheiten wie Vergangenheit, Wissen und Zukunft verdeckt durch brillante Malkunst und dem Mut zur Opulenz, Schönheit und der Erotik in Frage.

    Über die Künstlerin Sala Lieber

    Die gebürtige Ungarin (geb. 1980), Meisterschülerin von Prof. Herbert Brandl und Kunstakademie Düsseldorf-Absolventin zeigt, dass sie die Kunstgeschichte im Blut hat und sie weiß sie stark, überraschend heißblütig und überwältigend in ihren Bildern umzusetzen.

    Berühmte Geschichten und Gesten werden so zu neuen Hinguckern und entwickeln ihre sensationelle Sprengkraft auf den Betrachter ein weiteres mal. Klug und überraschend ist die Kunst von Sala Lieber nichts für schwache leichte Betrachternerven.

    Hier regiert das Leben pur, nur welches, dass bleibt offen und lässt Bewunderung und Schwindel im Kopf des Betrachters zurück.

    Kurzvita Sala Lieber

    1980 geboren in Budapest (Ungarn)
    1999-2001 Kunstakademie Dresden, Studium der freien Malerei,Prof. Elke Hoppfe, Prof. Siegfried Klotz, Prof. Max Uhlig
    2001-2005 Kunstakademie Düsseldorf,Prof. Jörg Immendorff, Prof. G. Merz, Prof. H. Brandl
    Februar 2006 Abschluss mit Akademiebrief, Meisterschülerin bei Prof. H. Brandl
    Gaststudentin bei Karin Kneffel, Bremen

    Galerie Hoffmann Contemporary Art – Lange Straße 50 – 33378 Rheda-Wiedenbrück – Tel: 05242/400 623 – info@kunstagentur-hoffmann.dewww.kunstagentur-hoffmann.de

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  • Vergangenheit und Gegenwart im Hier und Jetzt von Anne Woelk
Anne Wölk setzt einer derart eingeschraenkten Betrachtungsweise eine vielfaeltige entgegen
Momente der Wirklichkeit in Schichten zu fassen ist ihre Arbeit
Aehnlich verhaelt es sich Anne Woelk zufolge mit dem Raum
Weitere Werke von Anne Woelk
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Weitere Werke von Anne Woelk
Weitere Werke von Anne Woelk
    Wirklichkeitsschichten
    Werk der Woche - Die Künstlerin Anne Wölk befasst sich mit dem Thema Zeit und greift Science Fiction Material zurückliegender Jahrzehnte auf

    Nehmen wir auf unsere Wirklichkeit Bezug, so wenden wir für gewöhnlich die Kategorien von Raum und Zeit auf sie an. Wir gliedern sie in ein Hier und Jetzt, ein Dort und Dann... und schaffen somit Systeme der Abfolge und der Trennung. Für die Beschreibung von Ereignissen oder Situationen greifen wir Momente aus diesen Systemen heraus: Sie geschehen zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort.


    Anne Wölk setzt einer derart eingeschränkten Betrachtungsweise eine vielfältige entgegen. So schlägt sie vor, Momente der Wirklichkeit in Schichten zu fassen – Schichten, die aufeinandertreffen, die sich wie unterschiedliche Meinungen aneinander reiben und sich letztlich zu einem reichen Ergebnis zusammenfügen:

    Ihren Umgang mit dem Thema Zeit verdeutlicht Anne Wölk, indem sie Science Fiction Material zurückliegender Jahrzehnte aufgreift. Ebenso wie die Vergangenheit die Gegenwart vorbereitet und auf diese Weise in ihr enthalten ist, verhält sich die Gegenwart zur Zukunft – an die Stelle der zeitlichen Reihung setzt Anne Wölk also Beobachtungen der Gleichzeitigkeit.


    Ähnlich verhält es sich Wölk zufolge mit dem Raum: Ein Hier ist ohne ein Dort unbestimmt und letztlich gar nicht zu denken – und trotzdem sind Hier und Dort nicht zwangsläufig auch örtlich voneinander getrennt. So versinnbildlicht die Stadtlandschaft eben die Zusammenkunft von Stadt und Land – zwei Räume, die meist als distinkt verstanden werden. Mit der Aufnahme von Markierungen, wie sie Menschen in der Natur, etwa auf Baumstämmen, hinterlassen, überträgt die Künstlerin diese Gedanken zur Überlagerung auf das einzelne Objekt.


    Dabei betrifft Gleichzeitigkeit auch den Charakter vieler anderer Gegenstände und unserer Bezugnahme auf sie: Das Wesen einer Eislandschaft besteht nicht allein in dem visuellen Eindruck, den sie beim Betrachter hinterlässt; auch ihre kaum sichtbare molekulare Struktur ist unabdingbar Teil desselben.


    Ähnliches gilt für Tags und Schriftzüge, mit denen Writer der Streetart-Szene ihre Reviere im Stadtraum markieren. Wie Betrachter sie verstehen, hängt nicht zuletzt von ihren Vorkenntnissen ab: Können Eingeweihte die Codes auch inhaltlich deuten, bleibt Uninformierten allein die Auseinandersetzung mit ihren ästhetischen Qualitäten.

    Keine dieser Verständnisweisen übertrifft jedoch die andere – sie sind schlicht unterschiedlicher Art. Und ein Phänomen in seiner vollen Wirkung zu erfassen, so legt Anne Wölks Arbeit letztlich nahe, heißt, viele dieser Facetten in einem Crossover-Prozess zu einem Eindruck zu verdichten.

    Das tut die Künstlerin , indem sie nicht nur Elemente zeigt, die zunächst recht unterschiedlich erscheinen, sondern auch, indem sie ihr eigenes künstlerisches Medium, die Malerei, auf seine Möglichkeiten untersucht:

    Anne Wölk deutet Räumlichkeit durch Überlagerungen an, zeigt Konkretes und Abstraktes, arbeitet mit einer breiten Farbpalette und hinterfragt das Verhältnis von Leinwand und aufnehmendem Raum. Das ergibt Kunstwerke, die den Betrachter wohl deshalb in ihren Bann ziehen, da sie sich, gestalterisch vielfältig und farblich intensiv, als harmonisches Ganzes darstellen. So macht das beeindruckende Spiel mit Vielfalt und Einhalt den besonderen Reiz von Anne Wölks Arbeiten aus.


    Adrian Luncke M.A

    Vita
    geboren 18.10. 1982 in Jena, Thüringen
    Ausbildung
    2008-2009 Meisterschülerin bei Prof. Antje Majewski
    2004-2007 Malereistudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, (Diplom 2007) Klasse Prof. Katharina Grosse und Prof. Antje Majewski
    2006 Chelsea College of Fine Art and Design, London, UK Sudienreise nach Tokyo, Kyoto, Japan
    2001-2004 Malereistudium an der Burg Giebichenstein Halle, Klasse Ute Pleuger
    2004 Tutor 3./4. Studienjahr Naturstudium/ Aktzeichnen Burg Giebichenstein Halle


    Auszeichnungen:
    2012 Feldforschung in situ, artist in residence, Bodensee Art Fund, Wasserburg am Bodensee
    Katalogförderung der Union Investment Stiftung, Frankfurt am Main
    Finalistin Jean-Claude Reynal Scholarship,
    Bordeaux Frankreich
    2011 Grand Prize, Papirmasse Art Magazine, Montréal, Kanada
    Finalistin Art Takes Miami, 2011, New York, USA
    2008 Residenzstipendium Kunstverein Werkstatt Plettenberg
    Stipendium der Marianne Ingenwerth-Stiftung, Bonn
    2006 Erasmus Stipendium, exchange program, Chelsea College of Fine Art and Design, London
    2004-2008 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes,
    2001 1.Platz Malerei 9. Thüringer Landesausstellung, Erfurt

    Ausstellungen (Auswahl)
    2012 “Plausible Dreams“, Kreuzberg Pavillon, Berlin
    “Feldforschung in situ. Anne Wölk“, Bodensee Art Fund, Wasserburg (Solo)
    “This Is Hardcore“, Shanghai Business Center, Potsdam
    “MyPlace“, Kunstverein Münsterland, Coesfeld (Kat.)
    “Beautiful!“, Private View - Platform for Contemporary Art Projects, Berlin
    “I‘M SORRY. I DID NOT REALIZE YOU!“, Port Art Gallery, Ankara, Türkei
    “Home Office of the Fan Fiction Empire“, The Residence Gallery, London, Großbritannien
    “Formation“, PLAN.OPEN, Arbeit Gallery, London, Großbritannien
    “Postcards From the Edge“, Cheim & Read, New York, USA
    2011 “Slideluck Berlin IV“, .HBC, Berlin
    “Realismus“, orth für aktuelle Kunst, Aulich Merkle Stiftung, Offenbach am Main, (Kat.)
    “Drawing Connections“, Siena Art Institute, Sienna, Italien
    “A drawback“, Atelierhof Kreuzberg, Berlin, (Kat.)
    “Technology won‘t save us“, im Rahmenprogramm der 12. Istanbul Bienniale Art Suites Gallery, Istanbul, Türkei, (Kat.)
    “On Painting“, Ghyczy, Berlin
    “Young European Landscape“, Galerie Wolfsen, Aalborg, Dänemark, (Kat.)
    “Peep Show“, Tape Modern, Berlin
    “Krieg im Frieden“, Kunstpavillon, München
    “FITAX 1500“, GRIMMUSEUM, Tupajumi foundation, Berlin
    “The Sketchbook Project“, Brooklyn Art Library, New York und Austin Museum of Art, Texas, ... USA
    “Young European Landscape“, Collegium Hungaricum Berlin, (Kat.)
    “Realismus“, Galerie Epikur, Wuppertal
    “Lost“, Galerie im Park, Bremen
    2010 “A HARD RAIN ́S GONNA FALL“, BSA Showroom, Berlin
    Teilnahme am editorial project, organisiert von Latitudes,
    “The Last -Newspaper“, New Museum, New York, USA
    “D12/ Dirty Dozen“, Alter Ego archive, Grimmuseum, Berlin
    “Die Kunst der Natur ist die Natur der Kunst“, Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden, (Kat.)
    “Lyrics“, Galerija EX ARTE, Ljubljana, Slowenien, Solo
    “A Communist Gala“, Cuchifritos Gallery, New York, USA
    2009 “CHRISTMAS PALM“, Freies Museum Berlin
    “DOUBLE-SELF“, mbf-Kunstprojekte, München, Solo
    “Young Art Promotion Project“, Galerie Zulauf, Freinsheim
    “Watchlist 10“, JKB Temporary, Berlin
    “1,2,3“, Uferhallen, Berlin
    “Zirkus Minimus“, Walden Kunstausstellungen, Berlin
    2008 “Eberhard-Dietzsch Award“, Geraer Bank eG, Gera, (Kat.)
    “Highlights of German Academies“, Dina4 Projekte, Berlin
    “Utopia of Space“, Kyrgyz National Museum of Fine Arts, Bishkek, Kyrgisien
    “Horizons“, Galerie Adlergasse, Kulturverein riesa efau, Dresden, Solo
    “Tag und Nacht“, Kunstverein Werkstatt Plettenberg, Solo
    “Quotes - The Art of Allusion“, Vonderbank Artgalleries, Berlin
    2007 “Selection 2007“, Elgiz Museum of Contemporary Art, Istanbul, Türkei
    “Signale“, Ostrale, Dresden
    “Life Spotting“, Vonderbank Artgalleries, Berlin

    www.annewoelk.de

     

     

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  • Cosima von Bonin ist die prominenteste Vertreterin der Konzeptkunst 
Werk der Woche: Cosima von Bonin hinterfragt die Grenzen zwischen Kunst und Alltag
Werk von Cosima von Bonin
Werk von Cosima von Bonin
Werk von Cosima von Bonin
Werk von Cosima von Bonin
Werk von Cosima von Bonin
Werk von Cosima von Bonin
Werk von Cosima von Bonin
    von Kippenberger bis Disney
    Werk der Woche: Cosima von Bonin hinterfragt die Grenzen zwischen Kunst und Alltag

    Cosima von Bonin ist die prominenteste Vertreterin der Konzeptkunst. Sie arbeitet mit Textilien, Filmen, Installationen, Malerei, Skulptur bis hin zur Fotografie und widmet sich mit Vorliebe den "Übermaßen".

    Die gezeigten frühen Arbeiten von Cosima von Bonin umfassen eine Reihe von Gefängnisfenstern aus Pappe und Tape, die 1993 bei American Fine Arts in New York zu sehen waren. Für jene Ausstellung hatte von Bonin oberhalb der Arbeiten Vogelkäfige mit Wellensittichen angebracht, was zu unregelmäßigen Ablagerungen von Vogeldreck führte, die auf der Oberfläche der Arbeiten nach wie vor zu erkennen sind.

    Weitere frühe Arbeiten beispielsweise der im Jahr 1994 über einer Tür des Kunstvereins Kippenberger im Fridericianum, Kassel, drapierte Bikini, sowie ein Raster aus zusammengenähten Herrentaschentüchern  wurden für Grandville and the Decision of Grandville komplett in Weiß nachgebildet.

    Mehrere freistehende Möbelbeine aus dem Jahr 1992 werden auf weißen Sockeln präsentiert, wie Soldaten, die sich zu einem Angriffsmanöver versammelt haben. Ein Sperrholz-Lkw und sein Gegenüber aus Pappe, erstmals gezeigt 2010 anlässlich der Ausstellung The Fatigue Empire im Kunsthaus Bregenz, wurden von ihrer Ladung befreit, die möglicherweise durch etwas anderes oder durch gar nichts ersetzt werden wird.

    Indem sie den unheimlichen Animismus von J. J. Grandvilles satirischen Graphiken (beispielsweise Un autre monde, 1844) umkehrt, präsentiert von Bonin ihre Tier-Avatare, etwa den auf einem biomorphen Fake-50er-Jahre-Tisch hängenden roten Einsiedlerkrebs, seit ihrer Bregenzer Ausstellung im vergangenen Jahr als schlaffe und erschöpfte Wesen.

    In dieser neuen Installation nun griff der Ermattungseffekt bei einer Skulpturengruppe auf einer Tischplatte ineinander verschränkt liegende weiche Wesen auch auf die Farbe über. So wird die Ausstellung, ungewöhnlich für von Bonin, von Weiß beherrscht.

    Während er in Düsseldorf lebte und dort an seiner Section Cinéma arbeitete, bezeichnete Marcel Broodthaers sich selbst einmal als Vampir von Düsseldorf. Ebenso wie Broodthaers in seinem selbstreflexiven Spätwerk ist auch von Bonin vom Vampirismus gegenüber anderen schließlich zum Selbstvampirismus übergegangen.

    Als Vampir ihrer selbst und Vampir von Köln agiert von Bonin innerhalb eines Autovampirismus-Loops, man könnte auch sagen: innerhalb einer Möbiusschleife, die Köln 1993 mit Berlin 2011 verbindet und in einer Galerie präsentiert wird, deren Räume in Form eines Loops angeordnet sind, wobei zu jeder Arbeit ein geloopter Soundtrack gehört.

    Auf Grundlage ihres untoten Netzwerks aus Referenzen und sozialen Beziehungen scheint von Bonin ein Document of the Dead geschaffen zu haben, um an dieser Stelle den Titel einer ebenfalls in der Ausstellung gezeigten Videodokumentation über den Zombie-Filmemacher George Romero zu zitieren.
    Michael Sanchez (Quelle: Galerie Buchholz/ Ausstellung GRANDVILLE AND THE DECISION AT GRANDVILLE, 2012)

    Cosima von Bonin geboren 1962 in Mombasa, Kenia studierte Freie Kunst, Szenografie und Medienkunst bei Günter Förg und Johannes Schütz. Sie lebt und arbeitet in Köln.

    Im Verlag DuMont ist ein Kunstkatalog The Lazy Susan Series über erschienen, der einen einen Überblick über die vierteilige und bislang größte Ausstellung von Cosima von Bonin gibt, die von Rotterdam über Bristol nach Genf und zuletzt in die Heimatstadt der Künstlerin, Köln, führt. Sie unterscheidet sich von einer herkömmlichen Wanderausstellung, da sie sich von Ort zu Ort verändert hat.

    Überdimensionale Kuscheltiere, genähte Bilder und minimalistische Skulpturen füllen die Ausstellungsräume. Mit ihren Installationen changiert die Künstlerin zwischen Ernsthaftigkeit und Witz und hinterfragt die Grenzen zwischen Kunst und Alltag. Begleitend zu ihren Arbeiten thematisiert sie Autorenfunktionen. Künstler aus den Disziplinen Literatur, Musik und Film realisieren zu den Arbeiten von Cosima von Bonin eigene Werke.(Quelle: DuMont Verlag)

     

    Kontakt:

    Galerie Buchholz in Köln post@galeriebuchholz.de

    www.galeriebuchholz.de

     

     

     

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