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Live-Wettbewerb

Talente für süße Verführungen gesucht - Patissier des Jahres

Ein Jahr lang war es ruhig um den Live-Wettbewerb Patissier des Jahres, nun kehrt er in verkürzter, fokussierter Form zurück. Die technische Jury wählt die besten sechs Bewerber direkt aus und schickt sie ins große Finale.

Doch trotz vieler Veränderungen bleiben manche Eckdaten gleich; nicht zuletzt die Challenges, das Niveau und der mögliche Karrieresprung!

Wer den Titel will, muss sich ranhalten

Vorfinals gibt es nicht mehr für Patissier des Jahres. Es geht direkt in das Finale auf der Anuga. Auch sind es keine acht Finalisten mehr, sondern sechs. Doch die zuckrige Revolution lässt manche Traditionen unangetastet.

So gibt es weiterhin Prüfungen zu bestehen, dieses Mal muss ein Drei-Komponenten-Dessert (6 Teller) aus Olivenöl, Quitte & Valrhona Jivara zubereitet werden. Ein Freestyle-Dessert (6 Teller) und eine Freestyle-Praline/Petit Four (15 Stk.) stehen ebenfalls auf dem Programm.

Auch die Wettbewerbszeit bleibt gleich: Innerhalb von fünf Stunden wird das süße Fingerspitzengefühl live vor Publikum auf die Probe gestellt. Unverändert ist zudem die Vielfalt der zugelassenen Bewerber: Patissiers, Konditoren, Köche, Chocolatiers und Bäcker mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol sind zugelassen.

Kick-Off mit exklusivem Charme

Den Patissiers soll der Auftritt im Rampenlicht nicht bis zum Finale vorenthalten werden. Ein exklusives Kick-Off Event am 24. Juni 2019 im Süden Deutschlands wartet mit Presse und VIPs auf.

Ende Juni werden dort die sechs Finalisten zum ersten Mal der Presse präsentiert und stellen sich und ihr Können als Premiere offiziell der Prüfung. Die dort gezeigten Kreationen sind nicht die des Wettbewerbs und gehen auch nicht in die finale Bewertung ein.

Finale auf der Anuga

Im großen Finale auf der Anuga am 7. Oktober 2019 zaubern die Talente zum ersten Mal unter Beobachtung der technischen Jury ihre Wettbewerbskreationen, mit denen sie sich auch für das Finale qualifiziert haben.

Wie immer wird eine Jury aus Sterne- und Spitzenpatissiers ihre Zungen spitzen, um jeder Nuance Aufmerksamkeit schenken zu können. Alles selbstverständlich anonym und fair. Wer die Stühle des Jurytisches füllen wird, ist allerdings noch offen.

Termine:

Bewerbungsschluss: 30. April 2019

Kick-Off Event: 24. Juni, Scheck-In Kochfabrik, Achern

Finale: Anuga, 06. Oktober 2019, Köln

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  • 06.03.2019

Aktuelles - Kultur und Medien

  • Fuenf Loewen konnte VIER PFOTEN aus dem Zoo in Gaza retten
    Ein Rettungsteam von VIER PFOTEN
    Löwen aus Gaza und 40 Tiere von VIER PFOTEN gerettet

    Nach wochenlangen zähen Verhandlungen ist es nun offiziell: Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN wird Ende März über 40 Tiere aus Gazas ältestem und berüchtigtstem Zoo retten. Der Zoo in Rafah sorgte seit Anfang des Jahres mehrmals für schreckliche Schlagzeilen.

    Mitte Januar sind dort vier Löwenwelpen erfroren, nur wenige Wochen später gingen schockierende Aufnahmen einer verstümmelten Löwin um die Welt.

    Ihr wurden mit einer Gartenschere brutal die Krallen entfernt, damit Zoobesucher mit ihr spielen können, ohne sich dabei zu verletzen. VIER PFOTEN wird alle geretteten Tiere vorerst in Tierschutzzentren in Jordanien unterbringen.

    Für die über 40 Tiere – darunter fünf Löwen, eine Hyäne, mehrere Affen, Wölfe, Stachelschweine, Füchse, Katzen und Hunde – des Zoos in Rafah hat das jahrelange Leiden bald ein Ende. Der Zoobesitzer hat endlich eingewilligt, die Tiere an VIER PFOTEN zu übergeben.

    Ein Rettungsteam von VIER PFOTEN wird Ende März mehrere Tage vor Ort in Gaza sein, um die Tiere zu untersuchen und in ihre Transportkäfige zu verladen. Danach startet die knapp 300 Kilometer lange Reise mit mehreren LKWs nach Jordanien.

    Dort werden die ehemaligen Zoobewohner unter anderem im Wildtierschutzzentrum „Al Ma’wa for Nature and Wildlife“ – ein gemeinsames Projekt von VIER PFOTEN und der Princess Alia Foundation – untergebracht. „Wir sind froh, diesem Horror endlich ein Ende zu setzen.

    Viel zu lange mussten die Tiere des Rafah Zoos unter unvorstellbar furchtbaren Bedingungen leben. Über 40 Tiere in nur wenigen Tagen zu evakuieren, wird ein logistischer, mentaler und körperlicher Kraftakt – es ist unsere bisher größte Rettungsmission“, sagt VIER PFOTEN Tierarzt und Leiter der Mission Dr. Amir Khalil, der 2014 und 2016 bereits zwei Zoos in Gaza evakuierte.

    Rafah Zoo: Verstümmelte Löwin, ausgestopfte Tiere und erfrorene Löwenwelpen

    Anfang 2019 machte Gazas ältester Zoo in Rafah weltweit auf sich aufmerksam. Aufgrund des harschen Wetters und den schlechten Haltungsbedingungen erfroren dort vier Löwenwelpen. Nur wenige Wochen später wurde eine erst 14-monatige Löwin durch das brutale und laienhafte Entfernen ihrer Krallen für immer verstümmelt.

    Der Zoobesitzer kündigte an, die Krallen ihrer Brüder ebenfalls zu entfernen – auch ohne Hilfe eines Tierarztes. Er behauptete zudem, das Bein eines verletzten Fuchses mit einer Kreissäge selbst amputiert zu haben. Eröffnet wurde der Rafah Zoo 1999 an der ägyptischen Grenze.

    Von dort werden durch unterirdische Tunnel immer wieder Wildtiere nach und aus Gaza geschmuggelt. Viele der Tiere kamen seit der Eröffnung des Zoos bei Raketenangriffen und Kriegsgefechten ums Leben. Einige von ihnen sind nach wie vor ausgestopft im Rafah Zoo ausgestellt.

    VIER PFOTEN: Zahlreiche Einsätze in Gaza

    Seit 2014 ist VIER PFOTEN in Gaza aktiv und hat bereits zwei Zoos – Al-Bisan Zoo und Khan Younis Zoo – in der Region evakuiert und geschlossen. Die ehemaligen Zoobewohner wurden in VIER PFOTEN eigene Tierschutzzentren überstellt.

    Auch der Zoo in Rafah ist für die internationale Tierschutzorganisation kein Unbekannter. 2015 verkaufte der Zoobesitzer die zwei Löwenwelpen Max und Mona an einen Einheimischen, der sie seinen Enkeln schenkte. Fotos der beiden Löwen inmitten eines Flüchtlingslagers gingen um die Welt.

    VIER PFOTEN konfiszierte die Tiere und brachte sie nach Jordanien. Im Vorfeld ihrer jüngsten Rettungsmission startete VIER PFOTEN eine Petition, die bereits fast 150.000 Menschen weltweit unterzeichneten. Gemeinsam mit VIER PFOTEN forderten sie die endgültige Schließung des Rafah Zoos.

    Finanziell unterstützt wird die Rettung der Tiere auch durch eine großzügige Spende des amerikanischen Journalisten und Geschäftsmannes Eric S. Margolis.

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  • Ausstellungseröffnung: v.l.n.r.: Christoph Daum, Dr. h.c. Ute-Henrietzte Ohoven, Leon Loewentraut
    Leon Löwentraut - Präsentation der Kampagne „#Art4GlobalGoals“ in Bonn

    Nachwuchskünstler Leon Löwentraut (im Februar gerade mal 21 Jahre alt geworden) hat mit Unterstützung der UNESCO, der YOU Stiftung und Geuer & Geuer Art für die Kampagne „#Art4GlobalGoals“ insgesamt 17 großformatige Bilder gefertigt.

    Damit interpretiert er künstlerisch die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen. Die diesbezügliche Ausstellung wurde jetzt vor etwa 100 Gästen im Mäanderbau der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn feierlich eröffnet.

    Zur Eröffnung sprach Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, Sonderbotschafterin der UNESCO: „Wir können die Ursachen für wirtschaftlich bedingte Flüchtlingsströme, Terror, Armut und Hunger nachhaltig durch qualitativ-hochwertige Bildung mindern, sofern wir global agieren.

    " #Art4GlobalGoals möchte vor allem junge Menschen erreichen, über die Entwicklungsziele informieren und deren Bekanntheitsgrad steigern. Denn nur wer die Ziele kennt, kann mithelfen, sie bis zum Jahr 2030 zu verwirklichen.“

    Die Ausstellung läuft in Bonn bis zum 29. März 2019. Ab dem 6. April wird #Art4GlobalGoals in St. Petersburg zusammen mit zehn neuen Gemälden von Leon Löwentraut gezeigt.

    Die Eröffnungsausstellung der Kampagne fand 2018 im UNESCO Headquarter Paris statt. Auch im Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit in Berlin waren die Werke bereits zu sehen. In Berlin wurde die Bilderschau von Bundesminister Gerd Müller, Schirmherr der Kampagne, feierlich eröffnet.

    Eine limitierte Auflage von Leon Löwentrauts handübermalten Grafikeditionen mit pastösem Farbauftrag der Nachhaltigen Entwicklungsziele werden von Geuer & Geuer Art in Düsseldorf zum Verkauf angeboten, um Projekte im Rahmen des Ziels n. 4 (SDG 4) zu fördern.

    Aus dem Verkauf dieser limitierten Grafikeditionen – Auflage: 50 Exemplare pro Motiv -  spenden Leon Löwentraut und die Galerie Geuer & Geuer rund € 680.000 u.a. für das Slumgebiet Baraka in Dakar im Senegal.

     

     

     

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  • Die Kragenbaeren bekommen ein neues Zuhause
Alle fuenf Baeren konnten aus ihren Kaefigen befreit werden
    BÄRENWALD Ninh Binh
    Kragenbären Keo, Lim, Dieu, San und Khoai Lang in Vietnam gerettet

    Ein weiterer Erfolg gegen die grausame Haltung von Bären in Vietnam: Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN konnte am 11. und 12. März insgesamt fünf Kragenbären retten. Trotz dieser geglückten Rettungsmission gibt es für VIER PFOTEN weiterhin viel zu tun:

    Die Nachfrage nach Bärengalle für angeblich heilende Zwecke ist in Asien noch immer hoch; in Vietnam leiden nach wie vor rund 800 Bären unter widrigsten Umständen auf Bärenfarmen.

    VIER PFOTEN gelang es, fünf ehemalige Gallebären – Keo, Lim, Dieu, San und Khoai Lang – aus den vietnamesischen Provinzen Binh Duong und Dong Nai zu befreien.

    Nachdem die Bären vor dem langen Transfer einzeln untersucht wurden, legte das Team über 1.600 Kilometer während einer 40-stündigen Fahrt zurück, um die Tiere in ihr neues Zuhause, den BÄRENWALD Ninh Binh, zu bringen.

    „Wir sind glücklich, dass wir alle fünf Bären aus ihren Käfigen befreien konnten. Die ersten Untersuchungen haben uns einige gesundheitliche Probleme aufgezeigt, die wir aber in den nächsten Wochen im BÄRENWALD Ninh Binh mit Sicherheit gut behandeln können.

    Bärin Keo lag bei unserer Ankunft depressiv in ihrem Käfig. Die Untersuchung der Bärin zeigte, dass sie unter massiven Schmerzen gelitten haben muss. Die Zähne sind in einem furchtbar schlechten Zustand und sie leidet an starken Entzündungen der Leber und Gallenblase.

    Bär San leidet an massivem Haarausfall, bedingt durch die grausamen und unhygienischen Haltungsbedingungen. Der Zustand der Gallenblasen aller untersuchten Bären zeigt, dass ihnen in der Vergangenheit regelmäßig Gallensaft abgezapft wurde“, sagt Dr. Johanna Painer, Tierärztin an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, die die Rettungen und den Transfer begleitete.

    Ungeklärte Todesfälle auf Bärenfarm

    VIER PFOTEN hatte eigentlich geplant, sieben Gallebären aus der Provinz Dong Nai im Süden Vietnams zu retten und in den BÄRENWALD zu bringen. Tragische Umstände durchkreuzten jedoch diesen Plan, nachdem vier Bären binnen einer Woche auf bisher ungeklärte Weise auf derselben Farm ums Leben gekommen sind.

    VIER PFOTEN verlangt nun von den vietnamesischen Behörden eine gründliche Untersuchung der Todesursache. Immer wieder kommt es vor, dass Bärenbesitzer ihre Tiere töten, um noch ein letztes Mal Kapital aus ihren Organen zu schlagen. Sollte das bei den vier verstorbenen Bären der Fall sein, fordert VIER PFOTEN ein strenges Durchgreifen gegen die Verantwortlichen.

    Schutzzentrum wird Platz für insgesamt 100 Bären bieten

    Im Schutzzentrum in Ninh Binh können sich alle fünf geretteten Bären von den Strapazen ihrer Vergangenheit erholen. Zwölf Artgenossen genießen bereits ihr neues Leben im naturnahen Bärenwald. Nach Abschluss aller Bauarbeiten wird der BÄRENWALD Ninh Binh 10 Hektar Land umfassen und Platz für bis zu 100 gerettete Bären bieten.

    Das nach modernsten Haltungsstandards erbaute Schutzzentrum verfügt über eine eigene Tierklinik, eine Quarantänestation, zwei Bärenhäuser und vier Außengehege. Einheimische und Touristen aus aller Welt können sich seit der offiziellen Eröffnung am 7. März 2019 ein Bild davon machen, wie ehemals gequälte Farmbären ihre natürlichen Instinkte allmählich wiedererlangen und bärengerecht leben.

    In den großzügig angelegten Freiluftgehegen stehen den Bären Teiche, Bäume, Kletter- und Versteckmöglichkeiten zur Beschäftigung  zur Verfügung. Der BÄRENWALD stellt nicht nur ein neues Zuhause für ehemalige Gallebären dar, er soll auch als Bildungs- und Aufklärungsstätte den Tier- und Artenschutz in Vietnam voranbringen.

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Die Performance-Styles der kalifornischen Surfbrand O’Neill 
Die O’Neill Blue Produkte werden aus Plastik hergestellt
No-Tie-Fly von O’Neill ist ein zweifaches Velcro-Verschluss-System
    Fokus auf komfort-basiertem Design
    Performance-Styles - Die neue Swimwearkollektion von O’Neill

    it´s Always Summer on the Inside - Die neue Swimwearkollektion von O’Neill ist raffiniert und voller Innovation. Neue Techniken in der Materialverarbeitung, der Fokus auf komfort-basiertem Design, ein spannendes Farbkonzept - all das vereinen die Performance-Styles der kalifornischen Surfbrand.

    Mit dem Ziel die Plastikmenge in den Weltmeeren zu reduzieren, wächst die O’Neill Blue Kollektion von Saison zu Saison.

    Da das Unternehmen aus Leidenschaft zum Surfen gegründet wurde, liegt O'Neill der Schutz der Ozeane besonders am Herzen. Plastik, das an den Stränden und Küsten angeschwemmt und gesammelt wurde, wird für die O’Neill Blue Produkte verarbeitet.


    Retro und glänzend – der Surfer-Chic-Swimsuit Suru Vvoda ist aus schnelltrocknendem Material mit UV-Schutz 50 hergestellt. Der langarmige Onepiece mit Reißverschluss am Rücken und reflektierenden Details wurde aus recyceltem Küstenplastik hergestellt und gehört somit auch zur O’Neill Blue Familie  - ein Allround-Talent in jeglicher Hinsicht.

     
    Call it a Comeback. Der Superkini ist zurück, neu und optimiert. Genau wie das erste Modell, das 2011 auf den Markt kam, wurde der Superkini 2.0 so konstruiert, dass er an Ort und Stelle bleibt, unabhängig davon, wie kraftvoll die Wellen sind oder wie verrückt die Action ist.

    Mit Hilfe des verwendeten NanofrontTM Materials, das auch dann am Körper bleibt, wenn es nass wird, garantiert der Superkini doppelt so starken Halt wie gewöhnliche Lycra-Stoffe. Unzähligen Tests unterzogen und aus recyceltem Küsten Plastik gefertigt, kann O’Neill getrost behaupten, dass das neue Design schnell trocknet, sich weich anfühlt, atmungsaktiv ist und nicht verrutscht.


    Im Jahr 1971, legte Jack O’Neill’s Sohn Pat der Welt die erste Leash vor, um zu verhindern, dass Surfer im Wasser ihre Boards verlieren. Heute, 47 Jahre später, hat O’Neill jenes erfolgreiche Konzept von damals auf den Verschluss der No-Tie-Fly Boardshorts umgemünzt.

    No-Tie-Fly ist ein zweifaches Velcro-Verschluss-System, das unglaublich sicher und beständig ist. Es ist deutlich weniger voluminös als herkömmliche Taillienschnürung und minimiert somit die störende Reibung zwischen dem Surfer und seinem Board, wenn er ins Lineup paddelt.


    Die No-Tie-Fly Hyperfreak Hydro Boardshort ist durch diese Innovation die „technischste“ dieser Swimwearkollektion. Vorteile der Boardshort: super leicht, 170% 4-Way-Stretch-Material und temperaturregulierende Hyperflow Technologie zur Kühlung der Haut.

    Die Nähte sind mit Ultraschall verschweißt, welche mögliche Reibungsflächen auf ein Minimum reduzieren. Außerdem wurde ein antimikrobielles Gewebe benutzt sowie eine langlebige, wasserabweisende Beschichtung. Und das passende Shirt aus 4-Way-Stretch- und UV-Schutz 50 gibt es auch dazu.

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  • Susa Kreuzberger ist das enfant terrible der Wiener Modeszene
Sie sieht ihre Mode als Erweiterung und Ergaenzung des Koerpers
Ihre Mode ist fuer Frauen mit starkem Charakter
    MY BODY MY RULES
    Die Kleidung als ein Statement, von Susa Kreuzberger

    In einer Zeit, in der konservative Geschlechterrollen einen Aufschwung erleben, zeigt uns Susa Kreuzberger/madame with a mission in ihrer neuen Frühling/Sommer 2019 Kollektion eine Vision, die nach vorne und nicht zurücksieht. Die Wiener Designerin setzt sich kritisch mit weiblichen Körperbildern und marginalisierenden Modetrends auseinander.

    Die Kleidung als ein Statement zu verwenden, ist in dieser Saison ein wichtiges Stilmittel. Die Gewalt, die gegenüber Frauen nicht nur physisch zunimmt, betrachtet Kreuzberger mit großer Bestürzung.

    Die Designerin setzt sich mit dieser Kollektion für die Idee einer gleichberechtigten Gesellschaft ein, in der Frauen über sich und ihren Körper selbst bestimmen können. Sie setzt Statements mit Zitaten & Slogans, die auf hochwertige Stoffe gemalt werden.

    Grobes schwarzes Leinen und feine Seide in zarten Pudertönen, sowie erlesene Drucke auf Seide werden mit der altbewährten Formel „keep it simpel and sophisticated“ in Verbindung gestellt und zeigen die Diversität von Weiblichkeit.

    Die Leidenschaft zu hochwertigsten Materiali- en und dem Streben nach einer zeitlosen Mode für die Frau lässt Susa Kreuzberger/ madame with a mission auch dieses mal eine Kollektion erschaffen, in der jede Frau unabhängig von Alter und Größe sich wohlfühlen und schön sein kann.

    MY BODY MY RULES At a time when conservative gender roles are increasing, Susa Kreuzbergers`s new spring/summer 2019 collection shows us a vision that looks ahead and not back.

    To Kreuzberges dismay the not only physically violence against women is uprising. The Viennese designer takes a critical look at female body images and mangalizing fashion trends. Using the clothes as a statement is the most impor- tant stylistic device this season.

    The designer uses this collection to promote the idea of an equal society in which women can decide about themselves and their bodies. She puts statements with quotes & slogans that are painted on quality fabrics.

    Coarse black linen and delicate silk in powder tones, as well as exquisite prints on satin are associated with the long-established formula „keep it simple and sophisticated“ and show the diversity of femininity.

    The passion for high-quality materials and the pursuit of a timeless fashion makes Susa Kreuzberger create a collection in which every woman regardless of age and size feel well and be beautiful.

    photos: Sigrid Mayer
    model: Sarah Walder
    make-up: Anita Maria
    grafiiik-design: Andrea Bibl
    painter: Franco Kappl
    assistent: Moritz Gottschalk/
    Helen Heinrich

    ROOM

    Kettenbrückengasse 20 A-1040 Wien

    OPEN wednesday – Friday 12–18 saturday 11–15

    CONTACTof ce@susakreuzberger.com
    press@susakreuzberger.com www.susakreuzberger.com

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  • Einige Produkte der neuen Kosmetikserie RUNDAI SPA by Sandra im Bodenmaiser Hof  Bayerischer Wald beinhalten hausgebrannten Gin
    Gin-Kosmetik aus dem Bayerischen Wald
    Mit Gin-Öl zu massieren - die Wacholderbeere im Gin entgifted und ist immunstärkend

    Na sowas, bisher habe ich Gin, und zwar reichlich, nur getrunken. Aber jetzt kann ich mich damit auch massieren lassen. Dafür muß ich nur in den Bayerischen Wald fahren. Ich muß allerdings zugeben das ich den Gin lieber trinke. Neue Pflegeserie im Bodenmaiser Hof: Entgiftend, immunstärkend und faltenmildernd. Gin-Kosmetik aus dem Bayerischen Wald.

    Ab sofort überrascht der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald seine Gäste mit der Kosmetikserie „RUNDAI SPA by Sandra“. Das Besondere: Einige der Cremes, Peelings und Öle enthalten den hausgebrannten RUNDAI Gin.

    „Ob ich Hochprozentiges als Inhaltsstoff aufnehmen soll, war die schwierigste Entscheidung während der Entstehungsphase“, gesteht Sandra Geiger-Pauli, Geschäftsführerin des 4-Sterne-Superior-Hotels und Namensgeberin der neuen Marke „RUNDAI SPA“.

    In der Tat sei es etwas verrückt, mit Gin-Öl zu massieren, doch sie lag goldrichtig: „Gerade die Crazy-Gin-Körperprodukte sind sehr beliebt – und wirksam.“ Denn neben den urtypischen Kräutern wirkt vor allem die Wacholderbeere im Gin entgiftend, immunstärkend und faltenmildernd.

    Einen ersten Eindruck von den Masken und Ölen erhalten Gäste bei ausgewählten Anwendungen im 1.000 Quadratmeter großen HeimatSpa des Bodenmaiser Hofs.

    Wen das überzeugt, der deckt sich gleich im Hotel-Shop ein oder bestellt bequem per Telefon oder E-Mail. Eine 35-minütige „Crazy Gin Rückenmassage“ mit „Crazy Gin Körperöl“ ist beispielsweise für 45 € buchbar. Übrigens: Im Day SPA sind auch externe Gäste willkommen.

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Aktuelles - Marketing News

  • Auf der Bilanzpressekonferenz von BMW taucht auch die Frage auf, wie es mit der geplanten Partnerschaft mit dem FC Bayern Muenchen weitergeht
    Distracted Boyfriend
    New Work befindet sich gerade in der Metamorphose zu Modern Work

    Die EU-Wettbewerbshüter haben am Mittwoch zum dritten Mal eine Milliardenstrafe gegen den US-Internetriesen Google verhängt. Bei Suchmaschinen-Werbung im Dienst „AdSense for Search“ seien andere Anbieter unzulässigerweise behindert worden, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Das Unternehmen müsse daher rund 1,49 Milliarden Euro Strafe zahlen.

    Google hat seinen neuen Dienst Stadia vorgestellt. Deepblue befragt Bewerber via Alexa. Nach langem Ringen gehört Fox jetzt zu Disney. Cadbury hat Ärger in Großbritannien, weil es in einem Werbespot Jugendliche zu illegalen Taten aufrief.

    Buchlieferung über Nacht in den Laden – heilige Kuh oder verzichtbar? Über diese Frage diskutiert der Buchmarkt angesichts einer Insolvenz. Und: Warum ein Schokoherz kein Customer Experience Management bedeutet und wie es besser geht.

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat da andere Sorgen.


    Lieber Herr Böhmer,

    eines der berühmtesten und meistverwendeten Internet-Memes überhaupt trägt den netten Titel Distracted Boyfriend. Sie wissen schon: Der junge Mann, der an der Hand seiner sichtlich entsetzten Freundin mit größtem Interesse einer anderen jungen Frau hinterherschaut.


    Das Szenario passt ziemlich gut zur Situation, in der sich aktuell der FC Bayern München, sein Noch-Partner Audi und der Bald-Partner BMW befinden. Streng genommen ist man ja einen Schritt weiter als beim Meme, denn der Distracted Boyfriend FCB hat bereits große Aufmerksamkeit bei der Noch-nicht-Freundin geweckt. Wie die Sache weitergehen könnte, war auch Thema bei der Bilanzpräsentation der BMW AG.

    Wesentlich harmonischer als zwischen dem Distracted Boyfriend und seiner Freundin sollte es in der Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, in Teams zugehen. Die Rahmenbedingungen haben sich da in der jüngeren Vergangenheit aber drastisch geändert.


    Was unter dem Stichwort "New Work" wichtig geworden ist, befindet sich gerade in der Metamorphose zu Modern Work. Es geht um Unternehmen, die alle Veränderungen des digitalen Zeitalters nicht nur hinnehmen, sondern aktiv für sich nutzen wollen.

    Bei Microsoft gibt es dafür sogar einen eigenen Bereich namens "Modern Workplace Customer Success", der Firmen bei dieser speziellen Art der Transformation berät. Spoiler 1: Vertrauen ist die neue Kontrolle ...

    Selbst wenn man nicht gleich ein Beratungsmandat zu vergeben hat, sollte man sich trotzdem intensiv darüber Gedanken machen, wie Zusammenarbeit in Zeiten von Home Office, dezentralen oder gar internationalen Teams gut funktionieren kann.

    Slack ist ein Tool, das in diesen Fällen häufig zum Einsatz kommt. Kein Zufall also, dass der Slack-Europachef ein paar gute Tipps für die digitale Zusammenarbeit auf Lager hat.
    Spoiler 2: Mit Tools ist es noch lange nicht getan ...

    Einen interessanten Abend wünscht

    Holger Schellkopf

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

     

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  • Noch immer sind Geschlechterdiskriminierung und Sexismus Hauptkritikpunkte bei Werbung
    Deutsche Werberat rügt
    Kreativ und witzig, ja - sexistisch nein - Erotik ist völlig in Ordnung

    Der gestrige Tag des Glücks hat zumindest der obersten Marketing-Riege von Media-Saturn eher wenig Glück beschert. Dafür macht aber Bauhaus dank DDB jetzt richtig glücklich. Und auch der blühende Goldmohn in Lake Elsinore würde viele Instagrammer beglücken, wenn nicht die Gemeinde dem Glück den Riegel vorschieben würde.

    Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing Bei W&V hat etws gegen sexistisch Werbung, und ich auch.

    Lieber Herr Böhmer,

    es sind meist kleinste Unternehmen, die plötzlich auf die große Bühne kommen, zum Beispiel die Metzgerei aus Bensheim-Auerbach in Südhessen, und dann, beim Versuch, kreativ und witzig zu sein, in abstruseste Geschichten stolpern, weil sie glauben, witzig zu sein.

    Wenn der Deutsche Werberat diese Sünder veröffentlicht, dann deshalb, weil sie uneinsichtig sind. Die Rechtfertigungen sind oft ebenso daneben wie die Werbung selbst.

    Eigentlich müsste man über solche Entgleisungen gar nicht viele Worte verlieren. Trotzdem ist es vielleicht hilfreich, nochmal deutlich zu machen: Es geht nicht um den Humor. Der ist Geschmackssache. Und jeder hat das Recht auch auf schlechten Geschmack.


    Aber interessant ist doch Folgendes: Der Deutsche Werberat betont: Erotik ist völlig in Ordnung. Denn: Sexy zu sein ist etwas ganz Anderes als sexistisch zu sein.

    Wo ist der Unterschied? Es geht ums Prinzip. Witz hin oder her: Wenn sich die Geschlechter auf Augenhöhe begegnen, ist alles in Ordnung. Wenn aber jemand herabgewürdigt oder abwertend dargestellt wird, ist das indiskutabel. Wie der Begriff eigentlich schon impliziert: Abwertung ist nicht mit den Werten unserer Gesellschaft vereinbar.

    Darum geht es im Prinzip auch bei dem Thema Equal Pay. So wie es dem Werberat in erster Linie nicht um den Witz geht, geht es bei Equal Pay in erster Linie nicht um das Geld an sich . Es geht um Werte. Wer auf Gleichbehandlung pocht, fordert keine Bevorzugung oder Aufwertung, sondern ganz einfach ein Grundrecht. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    Uns allen noch einen schönen Abend

    Rolf Schröter

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  • Premiere: Kaufland versorgt Wacken-Fans im Metal Markt
    Metal-Festival in Wacken
    Die Nachricht des Tages lieferte heute Lidl und nicht Mark Zuckerberg

    Klaus Gehrig baut den Lebensmittel-Konzern um, und beruft Sarah Fix-Bähre (Google Germany GmbH), Rainer Neske (Vorsitzender des Vorstands Landesbank Baden-Württemberg LBBW) und Professor Dr. Reinhard Schütte (Uni Duisburg Essen / ehemaliger Edeka-Vorstand) drei erfahrene externe Mitglieder in die SUT.

    Und Melanie Köhler (28 Jahre), wird  neben ihrer bisherigen Funktion als Bereichsvorstand (BVS) in der Schwarz Gruppe weitere Verantwortung in der SUT übernehmen. Damit hat Klaus Gehrig gestern alle Überrascht.

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat einiges über Mark Zuckerberg zu berichten.

    Lieber Herr Böhmer,

    erst vor kurzem hat Mark Zuckerberg mit seiner neuen Vision von Facebook und den anderen Marken des Digital-Giganten für Aufsehen, zum Teil auch für ein wenig ungläubiges Staunen gesorgt. "A Privacy-FocusVision for Social Networking" hat Zuckerberg seinen Entwurf genannt. Dahinter steckt die Idee von einer Art Super-Plattform, in deren Zentrum private Kommunikation via Messenger steht.


    Es dürfte wohl kein Zufall sein, dass im direkten Umfeld dieser Ankündigung mit Chris Cox ein bisher enger Vetrauter von Zuckerberg seinen Abschied bei Facebook verkündet hat. Cox war unter anderem an der Entwicklung des Newsfeed beteiligt.

    Es scheint so, als meinte es Mark Zuckerberg mit seinem Strategiewechsel sehr ernst. Gleichzeitig hebt der Facebook-Boss auf ein Modell ab, das in Grundzügen an die chinesische Riesenplattform WeChat erinnert.

    In Deutschland und Europa arbeitet Facebook indes - nicht zuletzt der anstehenden Europawahl wegen - an seiner Glaubwürdigkeit beim Kampf gegen "Fake News". Die Kooperation mit der in diesen Fragen quasi über jeden Zweifel erhabenen dpa ist hier ein ziemlich cleverer Schritt.

    Echt und obendrein ziemlich handfest geht es zumeist auch beim Metal-Festival in Wacken zu. Zumindest die Versorgung der rund 75.000 Besucher mit Lebensmitteln, fest oder flüssig, dürfte da jetzt geregelt sein. Kaufland steigt als Hauptsponsor ein und baut obendrein direkt auf dem Festivalgelände eine Art Pop-up-Supermarkt.

    Rock on, kann man da nur sagen.

    Einen vergnüglichen Abend wünscht

    Holger Schellkopf

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Beim Palma Marathon fuehrt die Strecke mitten durch die Metropole, im Anschluss an die After-Party geht‘s zum Entspannen ins Grupotel Taurus Park an der Playa de Palma
    um 9 Uhr am Parc de la Mar
    41 Kilometer unter mediterraner Sonne: Der Zafiro Palma Marathon

    Die Balearenmetropole bildet die Kulisse für den Zafiro Palma Marathon am 13. Oktober 2019. Der Startschuss fällt um 9 Uhr am Parc de la Mar. Die Route führt an Hafen und Kathedrale vorbei in die Altstadt mit ihren Adelspalästen. Interessierte wählen zwischen drei Distanzen:

    Marathon, Halbmarathon sowie zehn Kilometer. Bei Letzterer sind auch Geher und Nordic Walker willkommen. Dazu lockt der Kids Run Nachwuchstalente.

    Nach der Siegerehrung feiern alle im Tanz-Tempel Megapark an der Playa de Palma. Dort befindet sich auch das Vier-Sterne-Grupotel Taurus Park. Eine Nacht im DZ inkl. Frühstück kostet ab 56 €/Pers.

    Dreikampf bei milden Temperaturen: Triathlon Challenge Peguera-Mallorca

    Am 19. Oktober 2019 stürzen sich Dreikämpfer bei der Challenge Peguera-Mallorca an der Playa de Torà in die Fluten. Auf schmalen Reifen radeln sie anschließend durch die Berge im Südwesten der Insel und Küstengemeinden wie Santa Ponça und Costa de la Calma.

    Im letzten Teil laufen die Teilnehmer vier Runden über den Bulevar und die Uferpromenade von Peguera. Zur Veranstaltung gehört ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Pasta-Party, Rockkonzert und der Feuernacht Nit de Foc, bei der Funken sprühende Teufel durch die Straßen ziehen.

    Nahe der Ziellinie liegt das Vier-Sterne-Grupotel Nilo & Spa der Grupotel Hotels & Resorts. Eine Nacht im DZ inkl. Frühstück gibt’s ab 58 €/Pers.

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  • Unterwasser- und Natur-Experte Mayrond van Lamoen bei der Arbeit
Ein Service speziell für Naturliebhaber auf Curacao
    Natur- und Meeresliebhaber
    Gesichter von Curaçao - Der Natur-Experte Mayrond van Lamoen

    Er kennt Curaçao wie seine Westentasche, ist auf der Insel aufgewachsen und die Unterwasserwelt ist sein zweites Zuhause. Der junge Naturexperte Mayrond van Lamoen bringt Gästen und Einheimischen die Schönheit seiner Heimat näher – unter und über Wasser.

    Schon als Kind verbrachte Mayrond fast jeden Tag mit seiner Familie am Pier von Maripampoen, ging dort Schwimmen, Schnorcheln und Fischen. Dann, mit sechzehn Jahren, verlässt er die Insel und geht für sein Studium in die Niederlande.

    Jedoch führte ihn die Leidenschaft für das karibische Meer wieder zurück nach Curaçao, wo er damit beginnt die faszinierende Unterwasserwelt durch das Freitauchen zu erkunden. Die bunte Vielfalt der Unterwasserlebewesen und die mysteriösen Wracks am Meeresgrund lassen seine Liebe für die Insel immer größer werden. 

    Mayrond beginnt, Familienmitglieder und Freunde auf seine Tauchgänge mitzunehmen und ihnen die Schätze des Meeres zu zeigen. Daraus entsteht schließlich eine Idee: Nicht nur seine Bekannten, sondern auch andere Natur- und Meeresliebhaber und Besucher der Insel sollten die Möglichkeit haben, Curaçao unter der Wasseroberfläche kennenzulernen.

    Der zertifizierte PADI  Advanced Diver gründet mit „Myronchi Trip“ einen Service speziell für Naturliebhaber, die auf der Suche nach ganz einzigartigen Erlebnissen sind.

    Die zwei- bis dreistündigen Trips zu Wasser oder zu Lande werden speziell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten und können individuell gestaltet werden. 

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  • Nicht weniger als drei hochkaraetige Lauf-Events locken Sportler und Fans nach Mallorca
    hochkarätige Lauf-Events
    Herausforderung im hohen Norden von Mallorca: Ironman 70.3 Mallorca

    Gleich drei hochkarätige Lauf-Events erwartet Ausdauer-Spezialisten im Mai und Oktober 2019 auf der Baleareninsel. Die Palette reicht vom Ironman in Port d‘Alcúdia über den Marathon in Palma bis zur Challenge Peguera-Mallorca.

    Den Auftakt der Saison bildet für viele Athleten der Ironman 70.3 Mallorca am 11. Mai 2019. Los geht‘s am weißen Strand von Port d'Alcúdia mit 1,9 Kilometer Schwimmen.

    Es folgt die 90-Kilometer-Radstrecke über Pollença zum Kloster Lluc im Tramuntana-Gebirge und zurück zur Ausgangsbucht. Dort drehen die Teilnehmer beim Laufwettbewerb schließlich noch drei Runden über insgesamt 21,1 Kilometer.

    Eine Messe mit Sportartikeln ergänzt das Happening. Ganz ohne Zeitmessung zeigen Kinder und Jugendliche zwischen drei und 16 Jahren beim Ironkids ihr Können. Bewegungs-Enthusiasten logieren im Vier-Sterne-Grupotel Port d'Alcudia. Eine Nacht im DZ ist dort ab 46 €/Pers. zu haben.

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Thomas Bernhard besaß einige Schlafzimmer, obgleich fast nie jemand bei ihm übernachtete
Kleiderschrank und Alkohllager von Thomas Bernhard
Thomas Bernhard besaß drei edle Haeuser,  beziehungsweise Hoefe, hatte aber fast keinen Besuch
Die Raeume sind allesamt edel eingerichtet und bis heute erhalten
Das Buch dokumentiert und beleuchtet das Leben von Thomas Bernhard
Hab und Gut – Das Refugium des Dichters, 35 Euro fuer 176 Seiten, im Brandstaetter Verlag Wien
    Der Bildband „Hab und Gut“
    Wohngebiete eines famosen Einzelgängers - Der Schriftsteller Thomas Bernhard

    „Wir können uns einreden, dass wir mit einem Buch nicht allein sind, wie wir uns einreden können, dass wir mit einem Menschen nicht allein sind.“ Thomas Bernhard (1931 - 1989)

    Als ich noch jung war, also jünger zumindest, drängte mir meine damalige Freundin, deren Name hier unerwähnt bleiben soll, dauernd Bücher auf, die für sie Pflichtlektüre darstellten und von Autoren wie Heinrich Böll, Max Frisch oder einem Franzosen namens Antoine de Saint-Exupery, was ich bis heute nicht fehlerfrei aussprechen kann, stammten.

    Ich las die Werke, die besagte Freundin hatte einen hübschen Mund und was tut man als 17-Jähriger, wenn man noch Träume hat, nicht alles für einen hübschen Mund, war indes von einem ganz anderen Schriftsteller begeistert, den sie, die mit dem hübschen Mund, nun gar nicht mochte: Thomas Bernhard nämlich.

    Zum 30. Todestag dieses famosen Einzelgängers hat der Brandstätter-Verlag in Wien nun einen wunderbaren, wenn nicht gar einzigartigen Bildband veröffentlicht: Thomas Bernhard - „Hab und Gut“ (Das Refugium des Dichters).

    Herausgeber ist André Heller, die in der Tat Hammer-Fotos hat Hertha Hurnaus gemacht, weiter kommen mehrere Bernhard-Experten zu Wort, aber zum Glück nicht zu viel und zu lang, denn die 80 Aufnahmen der Bernhard-Wohnorte sind so grandios und lassen visuell so tief in die Seele des Künstlers blicken, dass die 35 Euro wohl investiert sind für den Leser, der diesen Weltdramatiker und Literaten (Der Theatermacher, Die Jagdgesellschaft, Städtebeschimpfungen - grandios - um nur einige zu nennen.) noch heute zu schätzen weiß.

    Diese Bilder, die meines Erachtens auch und gerade in eine Ausstellung gehören, machen deutlich, wie Thomas Bernhard seine Lebensräume, wie beispielsweise seinen Vierkanthof in Ohlsdorf, Oberösterreich, theatralisch inszeniert hat.

    Alles hat seinen Platz, selbst Dinge, die er, der Autor, nie benutzt hat, Requisiten eines Lebens, die den „ungewollten Besucher“ verunsichern sollten: seien es die Hüte, die Anzüge, die Messer, die Schnapsflaschen am Bett, die Flinten, alles an seinem Platz, penibel und bestimmt platziert; nichts schien er offenbaren zu wollen, ein Rätsel eben wie der Mann selbst, wie die Fünf-Sterne-Küche, die er kein einziges Mal benutzt hat in seinen Denk- und Schreibkerkern, wie Thomas Bernhard seine Habitate auch zu nennen pflegte.

    Alles ist noch so hergerichtet, wie zu seinen Lebzeiten. Faszinierend. Ein organisiertes Außenleben, wo nichts dem Zufall überlassen blieb, sondern unter der Kontrolle des Schaffenden blieb. Sein Universum.

    Thomas Bernhard. Der Autor, bei dem man sich nie sicher sein konnte, ob das, was man las, nun eine Tragödie oder eine Komödie war. Thomas Bernhard. Österreicher. Der seine Landsleute als katholisch-nationalsozialistisch definierte.

    Im Zeichen des Wassermanns am 9. Februar 1931 geboren, gestorben am 12. Februar 1989, also vor nunmehr 30 Jahren, viel zu jung, leider, denn:

    Was für eine Stimme, was für eine Literatur, was für eine Wahrheit dieser Mann immer wieder zu Papier brachte, insgesamt 10324 Seiten umfaßt das Gesamtwerk, ohne sich dabei zu verkaufen, im Sinne von dazugehören zu wollen, geliebt werden zu wollen, Anerkennung zu brauchen, trotzdem erhielt er 1970 den Georg-Büchner-Preis, 1972 den Grimme-Preis, ein wahres Unikat.

    Ich war damals, zur Zeit der Freundin mit den besagt hübschen Lippen begeistert und bin es heute noch. Weltliteratur, die es selten aus dem deutschsprachigen Raum gibt, wo so viel geschwätzt wird. Thomas Bernhard entlarvte immer wieder das bornierte Klein- wie Großbürgertum.

    Tut es heute noch, denn seine Werke sind zeitlos und werden es wohl auch immer bleiben, auch im Ausland. Und die Fotos in dem Bildband „Hab und Gut“ sprechen eine Sprache, die dem Mann und Autoren Thomas Bernhard sehr wohl gerecht werden. Tadellos.

    Sönke C. Weiss

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  • " Kann Spuren von Weisheit enthalten" - Matthias Matussek "Die Apokalypse nach Richard "- Buchbesprechung von Heinrich Schmitz
    " Kann Spuren von Weisheit enthalten"
    Richard, eine Art grauer Star - Matthias Matussek "Die Apokalypse nach Richard "- Buchbesprechung von Heinrich Schmitz

    "Fast niemand mag ihn" titelte die TAZ 2005 unverhohlen und Matthias Matussek hat als katholischer Talkshowrabauke einiges dafür getan dieser Behauptung gerecht zu werden. Ob Heiner Geißler, Angelika Kallwass oder ein komischer Imam - wer etwas sagte, das die religiösen Gefühle des SPIEGEL-Autors verletzte, sah sich einem geradezu alttestamentarischen Verbalfuror ausgesetzt.

    Stets mit dem griffbereiten "katholischen Abenteuer" unterwegs, ließ er sich zur Freude seiner Fans durch diverse Quasselsendungen weiterreichen und verteidigte seine Kirche, seinen Papst, seinen Glauben. Zwar hat er nie mit seinem Buch geworfen und auch mit dem Buch der Bücher nicht. Auf viele wirkte er dennoch befremdlich.

    Ein Wüterich der schreiben kann wie kaum ein zweiter

    Dass dieser Wüterich schreiben kann wie kaum ein zweiter, dass seine Essays wie jüngst beispielsweise der über Hermann Hesse, inhaltlich wie stilistisch zum Besten gehört, was das deutsche Feuilleton zu bieten hat, ist unzweifelhaft. Trotzdem machte er sich durch seinen eigenwilligen Diskussionsstil nicht gerade beliebt, was ihm angesichts seiner Mission aber wohl auch herzlich egal war.

    Wer aber nun händereibend erwartete, das würde bis in die Ewigkeit so weitergehen, der kann sich auf eine Überraschung gefasst machen. Denn eine anrührende Erzählung, eine vielschichtige Weihnachtsgeschichte hätte man wohl – wenn überhaupt, dann nur mit letzter Tinte von ihm erwartet.

    "Die Apokalypse nach Richard". Richard, ein 85-jähriges Familienoberhaupt, der mit seiner Frau Waltraud auf die Ankunft seiner Kinder und Enkelkinder zum gemeinsamen Weihnachtsfest wartet. Richard, der davon überzeugt ist, dass an diesem Heiligabend etwas besonderes geschieht. Richard, zu dem die Familienmitglieder aus allen Richtungen hinreisen wie die heiligen drei Könige zur Krippe. Richard, eine Art grauer Star.

    Klingt nach süßlichem Weihnachtskitsch für Religioten, wie man Gläubige in gewissen atheistischen Kreisen auch gerne mal nennt. Ist es aber nicht. Vielmehr eine Novelle, die es in sich hat, die alles hat, was man von einer großen literarischen Erzählung erwarten kann. Intelligent, nachdenklich, unterhaltsam, humorvoll und, na klar: sprachlich brillant.

    Alle Familienmitglieder haben ihre Leichen im Keller

    Alle Familienmitglieder haben ihre Leichen im Keller, egal ob es Enkel Nick ist, der im Internat beim Kiffen erwischt wurde, dessen Vater und Richards Sohn Roman, der als Journalist matusseksche Probleme mit seinem Redakteur hat, Wilhelm, sein Bruder, der als Banker angesichts der Krise zunehmend die Panik bekommt und selbst Richards Frau, die treusorgende Waltraud ist längst nicht so simpel gestrickt, wie man zunächst annimmt. Sie alle streben am 23.12. zu Richard, zur traditionellen Gans und - ohne es zu wissen - zu Richards Apokalypse.

    Es wäre eine fiese Indiskretion, hier zu verraten, worin diese Apokalypse besteht. Es ist eine Überraschung und muss es auch bleiben. Aber der Schriftsteller und bekennende Atheist Alexander Wallasch, der das Buch für "the european" rezensiert hat, hat recht. Das ist nicht nur ein wunderbares Buch, sondern es schreit laut nach einer Verfilmung. Man sieht Richard förmlich durch das verschneite Hamburg gehen, man riecht den Markt, den Schnee. It works.

    Leicht und unterhaltsam kommt die Geschichte daher - und doch immer wieder auf leise Art nachdenklich machend. Weit und breit kein katholischer Holzhammer, ab und an ein kleines Hämmerchen. Feine Ironie ohne Zynismus.

    In Nick, Roman, Bill und womöglich auch Richard erkennbar biografisch beeinflusst, aber ohne Missionierungseifer, mit viel Humor und Liebe zu seinen Figuren und deren persönlichen Brüchen und Macken. Feinfühlig, ja tatsächlich, Matussek kann nicht nur feinfühlig: Er ist es in Cinematoskope!

    Übersteigerte Erwartungen

    Wer mit dem christlichen Glauben, Weihnachten und all dem "Gedöns" nichts am Hut hat, braucht sich dennoch nicht zu fürchten, auch er wird Vergnügen haben. Wer die christliche "Szene" von innen kennt, wird manches wiedererkennen und ebenfalls schmunzeln. Übersteigerte Erwartungen an das Weihnachtsfest und Erwartungen auf einen handfesten apokalyptischen Familienkrach gehören zu Weihnachten wie Christbaum und Krippe.

    Hier wird nicht gepredigt, nicht belehrt und nicht bekehrt

    Bei Richard ist alles etwas anders und auch wieder nicht. Hier wird nicht gepredigt, nicht belehrt und nicht bekehrt, hier wird erzählt. Einfach erzählt, wobei jeder weiß wie schwer es ist, einfach zu erzählen. Alleine das lohnt die Lektüre. Wo gibt es heute noch gute Erzähler ? Bei der Lektüre überkam mich immer wieder ein Drang vorzulesen. Das Buch schreit danach gelesen und vorgelesen zu werden.

    Wer die Gelegenheit hat, eine Lesung mit Matthias Matussek zu besuchen, sollte nicht zögern sie wahrzunehmen. Versprochen: Es lohnt. Einziger kleiner Wermutstropfen, die Erzählung endet schon auf Seite 190. Bleibt zu wünschen, dass Matthias Matussek auch selbst soviel Spaß am Erzählen gefunden hat, dass es auch mal einen dicken Roman über Richards Familie geben wird. Ein unfrommer Weihnachtswunsch wird wohl erlaubt sein.

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  • An diesem Abend im August 2012 aber ist Giovanni di Lorenzo zu Gast im Muenchner Lustspielhaus
Liane Bednarz war fuer die GFDK bei der Lesung von Giovanni di Lorenzo anwesend und hat uns dazu geschrieben
    Wofür stehst Du
    Keine Panikmache, Giovanni di Lorenzo fragt, sucht und findet Antworten

    Ein Leseabend mit dem ZEIT-Chefredakteur im Münchner Lustspielhaus 2012.

    Das Lustspielhaus unweit der Münchner Freiheit ist eine Kleinkunstbühne, ein Kabarett im Herzen Schwabings. Hier sitzt man an Tischen und diniert vor der Vorstellung. Axel Hacke, der zusammen mit Giovanni di Lorenzo den 2010 erschienenen Bestseller „Wofür stehst Du?“ geschrieben hat, tritt hier monatlich auf.

    An diesem Abend im August 2012 aber ist di Lorenzo zu Gast. Um aus dem gemeinsamen Werk zu lesen. Das klingt vielversprechend, auch wenn der Titel des Buchs zunächst etwas abgegriffen wirkt.

    von Liane Bednarz


    Denn „Wofür stehst Du“? ist keine gestelzte Selbstveredlungsfibel. Keine pathetische Ode an die Tugend. Keine selbstgefällige Plauderei zweier arrivierter Herren. Nein, „Wofür stehst Du“ ist ein kurzweiliger und dabei mühelos tiefer gehender Gesprächsband in sieben Kapiteln:

    Ehrliche und schonungslose Erinnerungen und Reflektionen, sich selbst und anderen gegenüber. Ja, selbst die Familie di Lorenzos kommt nicht immer gut dabei weg. Aber keine Angst, die Sache ist durchaus humorvoll gestaltet. Hier sind zwei echte Meister jener spitzen Selbstironie am Werke, die selten geworden ist.


    Im vollbesetzten Publikum sind beinahe alle Altersklassen vertreten. Der Chefredakteur der ZEIT erscheint pünktlich um 20.30 Uhr auf der Bühne. Dunkler Anzug, weißes Hemd ohne Krawatte, dunkle Hornbrille. Lässige Intellektuellen-Eleganz.

    Mit dem Nachtzug auf den fremden Planeten Hannover

    Los geht es mit der Suche nach Heimat. Nach den eigenen Wurzeln. Es ist wohl so: Wenn alles unsicher wird, die Welt immer größer und unverständlicher erscheint, wird die Suche nach einem unverrückbaren Zuhause dringlicher. Eben nach diesem vielbemühten Anker im Treibsand des eigenen Seins in einer verrückter werdenden Welt. „Was ist Heimat“ titelte etwa DER SPIEGEL im April 2012.

    Für di Lorenzo - Kind einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters - ist es ein echtes „Lebensthema“, wie er betont. Ist es auch sein Lebensdrama? Früh, zu Jugendzeiten nämlich, fühlte er sich einem regelrechten Kulturschock ausgesetzt.

    Eine Folge des durch die Trennung der Eltern ausgelösten Umzugs nach Deutschlands. Das klingt dann so: „An einem kalten Wintermorgen landeten wir auf einem fremden Planeten namens Hannover. Wir waren mit dem Nachtzug aus Rom gekommen […].“ Gefühlte Heimatlosigkeit:

    „Ich machte mich auf die Suche nach einem Stück Heimat in Hannover, aber ich fand nichts. Das Essen in den Pizzerien schmeckte anders als das in Rom […].“ „Im Hintergrund dudelte trostlose italienische Schlagermusik, die ich in Italien noch nie gehört hatte:

    Mamma Leone, gesungen von einem gewissen Bino, und Tornerò von I Santo California.“ An den Tischen im Lustspielhaus hört man Lachen. Mit Melancholie Fröhlichkeit abzuholen gelingt nicht jedem. Hier klappt es auf Anhieb.

    Sprache: Fremde oder Heimat?

    „Heimat“ – das ist der Ort, die spezielle Region. Heimat aber kann, so erfahren wir, auch in der Sprache zu finden sein. Oder auch nicht. Denn Sprache kann ebenso zur Fremde werden, im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos machen.

    Nämlich dann, wenn die Sprache am neuen Ort noch nicht richtig vertraut ist: „[…] aber ich spürte die Ohnmacht, wenn ich versuchte, etwas genauer zu beschreiben, und mir die Worte fehlten.“
    Später, zu Abizeiten, als di Lorenzo bereits für die Hannoversche Neue Presse schrieb, wandelte sich das: „Meine Mutter und mein Bruder gingen zurück nach Italien. Ich blieb. Denn ich hatte endlich eine Heimat gefunden: die Sprache.

    Es war ein schönes Gefühl.“ Sprache als Heimat. Ein schöner Gedanke. Das Publikum applaudiert. Ja, das klingt eben auch dankenswert integrativ, ohne belehrend zu sein. Das kapiert man, das hat sogar etwas Vernünftiges.

    „Mein Glaube an den Untergang“ – Der Deutschen Lust an der Panikmache

    Ein Thema darf keinesfalls fehlen, wenn sich ein Intellektueller hierzulande fragt, wofür er steht: „Mein Glaube an den Untergang oder Warum ich früher in die Kirche ging und heute auf den Wertstoffhof“ heißt das zugehörige Buchkapitel.

    Ach ja, der Deutschen Lust an der Beschwörung immer neuer Untergangsszenarien. „Nachrüstung“, „atomare Bedrohung“ und „Vogelgrippe“ sind nur einige Beispiele, die di Lorenzo aus der schier endlosen Liste anführt. Gegen diese Dauerpanikmache hilft nur Ironie.


    Di Lorenzo schildert deshalb eine Schmunzel- Szene, die sich 1984 auf seiner ersten Lesereise zutrug. Ein Paradebeispiel für die zermürbende Auswirkung kollektiver ökologischer Untergangsbeschwörungen auf das Alltagsleben: „erzählte eine Frau, die sich als Erzieherin vorgestellt hatte, wie sehr es ihr Lebensgefühl und das der ihr anvertrauten Kinder trübe, dass am Ende des Jahrzehnts in Deutschland kein einziger gesunder Baum mehr stehen werde, aller Wald werde dann gestorben sein, das sei gewiss.“


    Diese Schilderung des seit den 80ern grassierenden apokalyptisch überhöhten Wald-Lamentos hat an Aktualität nichts eingebüßt.Weil es für viele andere Untergangsszenarien exemplarisch ist, die immer wieder an die Wand gemalt werden. Und die jenen Typus Mensch im Lande auf den Plan gerufen haben, den man heutzutage „Wutbürger“ nennt.

    „Sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten in unserer Gesellschaft genau steuerbar?“

    Aber dann wird di Lorenzo auch sehr ernst: „Sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten in unserer Gesellschaft genau steuerbar?“ Dafür spricht das Beispiel eines Tierfutterherstellers, der – da sich der Marktanteil kaum noch steigern ließ - durch geschickte PR-Maßnahmen in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach der Anschaffung großer Hunde weckte.

    Die fressen bekanntlich mehr. Und es funktionierte: „Das Ergebnis der Kampagne war messbar. Zwar nahm der Marktanteil des Auftraggebers, wie erwartet, nicht weiter zu, wohl aber der Umsatz. Denn die Deutschen kauften plötzlich mehr Hunde, vor allem große und sehr große Hunde.“ Stille im Publikum.

    Ein Glaubensbekenntnis: Wie di Lorenzo das Sterben von Papst Johannes Paul II. erlebte

    Di Lorenzo berichtet, dass ausgerechnet der Teil des Buchs, der von seinem Glauben handelt, zu seiner eigenen Überraschung die größte Aufmerksamkeit provoziert habe, obwohl dies gar nicht seine Absicht gewesen sei. Er handelt davon, wie er das Sterben von Papst Johannes Paul II. im Jahre 2005 erlebt hat:

    „Wir zündeten Kerzen an und verharrten in Andacht. In diesem Moment fühlte ich mich ganz und gar eins mit meiner Kirche. Das Gefühl war: Nicht wir waren ihm, dem Papst, im Sterben nahe, sondern der Papst war sterbend bei uns.“ „Nein, es war kein Erweckungserlebnis.


    Seit einigen Jahren jedoch haben wir zu Hause etwas aufleben lassen, was lange verschüttgegangen war: Vor dem Essen wird still gebetet, auch wenn Gäste da sind. Sehr oft ist das der schönste Moment des Tages.“ Das klingt echt, das berührt auf eine Weise, wie sie vor allem auch Matthias Matussek in seinem 2011 erschienenen „Katholischen Abenteuer“ wieder gesellschaftsfähig gemacht hat.

    „Was sagen Sie dazu, Herr Schmidt“? Was sagen Sie dazu, Herr di Lorenzo?

    Als besonderes Schmankerl serviert di Lorenzo dem Münchner Publikum zum Abschluss der inklusive Pause rund 100minütigen Lesung das von ihm verfasste Vorwort des nächsten Monat erscheinenden Bands „Was sagen Sie dazu, Herr Schmidt?“, einem Kompendium der gleichnamigen Kolumne di Lorenzos und Schmidts im ZEITmagazin.


    Dann ist Zeit zum Fragen. Volle 45 Minuten lang. Die Fragen sind direkt, bisweilen provokant. Man will etwa wissen, welche Macht die Medien haben, wie di Lorenzo die EU-Politik sehe, wie es um die politische Kultur in unserem Lande stehe, wie die Familie die nicht immer schmeichelhaften Darstellungen verkraftet habe.

    Di Lorenzo gibt klare Antworten, weicht nicht aus. Zeigt sich als kritischer, dabei aber sehr besonnener, differenziert denkender Kopf. Wehrt sich etwa gegen den Vorwurf, die Medien wären oft kampagnenhaft. Betont die Pressevielfalt im Lande, die sich vor allem im Vergleich zu Italien in ihrer ganzen Fülle erschließe.

    Bekennt sich zu Europa, ist aber kritisch, auf welche Weise die Europolitik unter Anrufung des alten Pathos durchgezogen wird. Und fordert eine auseichende politische Kommunikation der grundsätzlichen Fragen zur Zukunft Europas.


    Sagt aber auch, dass man bei aller berechtigten Kritik nicht vergessen dürfe, was wir an unserem bundesrepublikanischen politischen System haben. Auch hierbei helfe ein Blick nach Italien. Di Lorenzos Antworten kommen an, an diesem Abend in München. Viele kennen ihn ja als Fragensteller in der Talkrunde 3nach9. Die Facette des Antwortgebenden steht ihm mindestens ebenso gut.

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Kunst - Werk der Woche

  • Sabine Weiss, Men on the street, New York, 1955
Sabine Weiss, Times Square, New York, 1962
Sabine Weiss, Rue des Terres au Curé, Paris, 1954
Sabine Weiss, Marseille, 1956
    Meisterin der Leica
    Die Grande Dame der humanistischen Fotografie Sabine Weiss

    "Die großartige französische Fotografin Sabine Weiss gilt als die Grande Dame der humanistischen Fotografie und hat in über sieben Jahrzehnten ein Lebenswerk zusammengetragen, in dessen Mittelpunkt Fotografien aus Paris stehen. Dort lebt sie seit 1946.

    Als geübte Porträtistin hat sie nicht nur zeitlose Charakterstudien von Prominenten geschaffen, sondern sie hat auch immer wieder Menschen auf der Straße in zufällig gesehenen Situationen fotografiert.

    Sie ist eine brillante Geschichtenerzählerin, ihre Aufnahmen leben von einer genauen Beobachtungsgabe und vielschichtigen atmosphärischen Schilderung des Alltagslebens.

    Durch das feine Sensorium der Fotografin öffnet sich der Blick auf die kleinen Dinge des Lebens. Sabine Weiss zeigt den Alltag, die Arbeit, aber auch die Freizeit der fotografierten Personen.

    Bereits 1956 stellte Robert d´Hooghe die Fotografin in der LFI als „Meister der Leica“ vor: „Und schon begann Paris wieder seine alte Faszination auf die Jugend der Welt auszuüben. Unter denen, die sich in Paris trafen, war auch ein junges Mädchen aus der Schweiz.

    Sie war gerade zwanzig Jahre alt, hatte eine solide Lehre in einem Schweizer Fotografenatelier hinter sich und das Leben vor sich. Bald kannte man ‚Sabine‘ in den Kreisen der jungen Dichter, Maler und Musiker zwischen Montparnasse, St. Germain-des-Près und Montmartre, die damit beschäftigt waren, in endlosen Debatten die morsche Welt aus den Angeln zu heben und neu zusammenzusetzen.

    Wenn sie sich in die Diskussion mischte, vergaß sie nie zu betonen, dass sie Fotografin sei, und nicht „Künstlerin“. Aber sie war keineswegs schüchtern. Sie fand, dass ihre Freunde zwar ausgezeichnete Kunsttheorien entwickelten, aber nicht verstünden zu sehen.

    Unter „sehen“ verstand sie bewegt zu werden von den visuell erfassbaren Eindrücken der Umwelt und von den Zusammenhängen, die sich darin andeuten. Ihre Fotografien belegen bis heute sehr eindrücklich die Fähigkeit des fotografischen Sehens von Sabine Weiss.

    Denn das ist in der Tat außergewöhnlich präzise und hat ein Zeitgefühl konserviert, das bis heute prägend wirkt.“ (Ulrich Rüter in LFI 16.04.2018)

    Signierte Publikationen liegen während der Ausstellung zum Verkauf bereit:
    - Sabine Weiss "Les Villes La Rue L´Autre", Centre Pompidou, 2018, 42 €
    - Sabine Weiss, "l´oeil intime", 2014,  35 €
    - Sabine Weiss, Jeu de Paume, 2016, 35 €

    Ausstellung: Sabine Weiss "la vie"

    Eröffnung Samstag, den 4. Mai 19:00 – 21:30 Uhr
    Ausstellung bis 04. Juli 2019
    Öffnungszeiten: Di. - Fr. 16 – 19 Uhr, Sa. 11 – 15 Uhr

    während der Internationalen Photoszene Köln:
    Fr. 10. Mai 16 – 21 Uhr, Sa. 11. Mai und So. 12. Mai 11 - 18 Uhr

    in focus Galerie - B. Arnold
    Hauptstraße 114
    50996 Köln

    www.infocusgalerie.com
    0177 3202913

    Geführte Tour mit:
    - Sabine Weiss + Buchsignierung
    Sa. 11. Mai 15 - 17.30 Uhr
    - Galerist Burkhard Arnold
    So. 12. Mai 14 und – 16 Uhr

     

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  • Es handelt sich folglich bei den Bildern von Joerg Pfeifenbring nicht um voyeuristisches Herzeigen
Vielmehr geht es  Joerg Pfeifenbring um das Spiel mit sinnlichen Formen und Farben
Dabei nutzt Joerg Pfeifenbring Formen aus der Natur u.a. als ueberlagernde Hintergrundmotive
Joerg Pfeifenbring sieht sich als Jaeger und Sammler
SINNLICHE FORMEN  Akt und Natur sind die Themen von Joerg Pfeifenbring
Der Kuenstler Joerg Pfeifenbring
    SINNLICHE FORMEN Akt & Natur
    Grenzbereiche gewohnter Sichtweisen von Jörg Pfeifenbring

    Sehr starke Bilder von Jörg Pfeifenbring. Es war und ist die Freude an der Schönheit, der Schönheit des menschlichen Körpers und der Natur, die den Fotografen und Musiker seit Jahrzehnten bewog, diese mit der Kamera festzuhalten und künstlerisch zu bearbeiten. Als "Jäger und Sammler" sucht sich der Künstler alles, was ihn anspricht, fotografisch zu eigen zu machen.

    Handwerk bleibt Handwerk auch in der Kunst

    Dabei nutzt er Formen aus der Natur u.a. als überlagernde Hintergrundmotive. Mit Hilfe der Sandwich-Technik war es möglich, mehrere Dia-Positive übereinander zu belichten. Die allgemein übliche Verfremdung mittels Computer ist seine Sache nicht, auch aktuell sind Bildbearbeitungen die Ausnahme. Er meint nach dem Warum befragt:

    Grenzbereiche gewohnter Sichtweisen

    "Handwerk bleibt Handwerk. Das auch, um der überbordenden Selvie-Hysterie etwas entgegen zu setzen. Kunst braucht Zeit." Die Fototechnik hat sich enorm entwickelt, was unter heutigen technischen Voraussetzungen wesentlich schärfere Ergebnisse zeitigt, die Aussage betreffend aber nicht immer von Vorteil ist. Beides zeigt Jörg Pfeifenbring, sodass der geneigte Betrachter selbst vergleichen kann.

    Es geht Jörg Pfeifenbring nicht um das voyeuristische Herzeigen

    Freunde und Bekannte, die von den Arbeiten des Fotografen angetan waren, vermittelten weitere weibliche und männliche Modelle, sodass er auch zunehmend in Grenzbereiche gewohnter Sichtweisen vordringt. So sind in seinen Arbeiten auch Männerakte und Paardarstellungen zu entdecken.

    Es handelt sich folglich nicht um voyeuristisches Herzeigen, sondern vielmehr um das Spiel mit sinnlichen Formen und Farben. An der Natur reizt den Künstler wiederum besonders das Schöne, sodass er häufig seine Modelle in der Natur fotografiert, woraus eine hocherotische Symbiose entstehen kann. Und wie es mit aller Kunst beschaffen ist, vollendet sich das Werk erst im Bild des Betrachters.

    Jörg Pfeifenbring wurde 1960 in Weimar geboren. Er ist gelernter Schlosser. Sein fotografisches Interesse überkam ihn schon in seiner Jugend mit der ersten Pouva-Start. Später war er jahrelang als freier Presse-Fotograf unterwegs, bevor er sich der künstlerischen Fotografie verschrieb. Heute ist er u.a. als freiberuflicher Musiker "weltweit" im Deutsch-Folk-Genre und bei der "Wiederbelebung" historischer Musikinstrumente aktiv.

    Sehr herzlich dankt Jörg Pfeifenbring der Galerie Markt 21 für das Zustandekommen dieser seit langem geplanten Ausstellung, die sich einreiht in vergangene Expositionen in Jena, Apolda, Gera, Berlin, Weimar, Braunschweig, Toulouse, Montpellier und anderen Orten.

    Das „Duo Lied-Fass“ aus Weimar (Jens Sachse & Jörg Pfeifenbring)
    spielt Folklore und freche Lieder zum Mitsingen und Zuhören .

    Programm zur Vernissage am Freitag, dem 25. August 2017 ab 21 Uhr:

    vom 26.08. bis 20.09.2017 - täglich von 16 bis 23 Uhr geöffnet, Eintritt frei

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  • Kuenstlerin Anna Witt vor dem Hauptquartier auf einem der im Wokshop entstandenen Design-Moebel - Projekt Breaking New
Anna Witt vor dem Hauptquartier in Duisburg-Marxloh - Projekt Breaking New
Design-Moebel aus Sperrmuell - Projekt Breaking New von Anna Witt und Uglycute
Design-Moebel aus Sperrmüll - Projekt Breaking New von Anna Witt und Uglycute - Luxusbank
Anna Witt (Kuenstlerin) und Jonas Nobel Designgruppe Uglycute beim Pressegespraech zum Projekt Breaking New
Design-Moebel in der Dahlstraße in DU-Marxloh - Projekt Breaking New von Anna Witt und Uglycute
    Performance als Prozess des Produzierens
    Werk der Woche: Anna Witt und die Designertruppe Uglycute transformieren wiederverwertbares Material

    Die deutsche Künstlerin Anna Witt, wohnhaft in Wien, hat in Zusammenarbeit mit der schwedischen Designergruppe Uglycute ein Projekt für die EMSCHERKUNST.2013 entwickelt: „Breaking New“. Über den gesamten Ausstellungzeitraum (22. Juni – 6. Oktober) wird eine Gruppe DuisburgerInnen als mobiles Konstruktionsteam agieren.

    Der Schwerpunkt der Performance ist der Prozess des Produzierens: Gefundene, weggeworfene Materialien werden (wieder) in funktionale Objekte transformiert – beispielsweise in Stühle, Tische oder Hocker. Wo auch immer wiederverwertbares Material abgeladen wurde, entsteht ein neues Objekt und dort wird es auch zurückgelassen, um benutzt, neu platziert oder mitgenommen zu werden. Die PerformerInnen operieren, ausgestattet mit einem mobilen Kit an Werkzeugen, in den Straßen von Duisburg-Marxloh und Umgebung.

    Im Vorfeld der EMSCHERKUNST.2013 wurden die PerformerInnen in einem Workshop mit Uglycute in die Arbeitsweise eingeführt. Dieser fand vom 10. bis 12. Mai im Künstler-Hauptquartier an der Wiesenstraße in Duisburg-Marxloh statt. Das Hauptquartier ist ausgestattet als Lager, Versammlungsort, Dokumentations-Archiv und dient als Anlaufstelle für Besucher.

    Die Räumlichkeiten sind mit einem von Uglycute entwickelten  Modulsystem ausgestattet, das die verschiedenen Funktionen des Raums verbindet. Dieses modulare System mimt den industriellen Prozess in der Herstellung sowie die industrielle Ästhetik und ist inspiriert von Marxlohs Flair, wo sich die glitzernde Brautmodenindustrie mit den Auswirkungen der Industrie des Ruhrgebiets treffen.

    Die Künstlerin Anna Witt über ihre ersten Erfahrungen: „Das Thema Sperrmüll sorgt in der Region für Kontroversen, was mich auf die Idee brachte, ihn als Ressource zu betrachten. ‚Breaking New‘ will nicht auf ein Problem verweisen, sondern produktiv damit umgehen.“

    Anna Witt betonte, dass es für sie eine Notwendigkeit ist, sich mit den Bedingungen der alltäglichen Realität vor Ort auseinander zu setzen. „Wichtig ist es mir, ein Projekt zu entwickeln, das im Dialog mit den Bewohnern steht und verfügbar ist. Ich wünsche mir, dass es sich ins alltägliche Leben integriert.

    Es ist mir wichtig, das Projekt mit den Menschen vor Ort und direkt in den Straßen entstehen zu lassen“, so die Künstlerin. Uglycute zu ihren Beweggründen: „Das Design ist inspiriert von der Marxloher Ästhetik. Es ist eine interessante Kollision zwischen der glitzernden Hochzeitsindustrie und der rostenden Industrie.“

    Kurator Prof. Florian Matzner, der bereits die erste Ausgabe der EMSCHERKUNST im Kulturhauptstadtjahr 2010 kuratierte, ging auf die Bedeutung des Projekts für die Region ein: „Kunst muss für mich raus aus dem ‚white cube‘ des Museums – dafür sprechen unsere ungewöhnlichen Ausstellungsorte wie leerstehende Ladenlokale, ehemalige Industrieanlagen oder unentdeckten Landschaften, aber auch all die Nebenschauplätze und ‚Unorte‘ zwischen Gelsenkirchen und Dinslaken.“

    Matzner ist es ein Anliegen in den urbanen Raum, direkt zu den Menschen, zu gehen. Katja Aßmann, Künstlerische Leitung Urbane Künste Ruhr ergänzte: „Die EMSCHERKUNST ist in erster Linie für die Menschen vor Ort gemacht.

    Die Kunst begibt sich in den Alltag der Emschertalbewohner und macht Lust mitzumachen. Urbane Künste Ruhr tratt neben Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr erstmals als Veranstalter der EMSCHERKUNST. 2013 auf. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Start in den diesjährigen Kultursommer.“

    Anna Witt
    Anna Witts performative Interventionen und Videoinstallationen beschäftigen sich mit der Konstruktion kultureller Stereotype und der Positionierung von Individuen innerhalb sozialer Systeme. Ihre Arbeiten können sowohl fiktionalen als auch dokumentarischen Charakter haben. Witt studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und bei Monica Bonvicini in Wien. 2005 erhielt Anna Witt ein Vollstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zuletzt bekam sie 2010 ein Staatsstipendium für Video- und Medienkunst in Österreich.

    Uglycute
    Das Kollektiv Uglycute bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Design, Kunst und Lehre. Ihr Interesse gilt experimentellen Produktionsprozessen und den Auswirkungen von Design auf die Gesellschaft. Eine wesentliche Fragestellung ihrer Arbeit ist die Wertigkeit von Materialien und ihre Tätigkeit umfasst nicht nur die Produktion, sondern auch das Schreiben, Unterrichten und das Abhalten von Workshops.

    Pressekontakte:
    Urbane Künste Ruhr, Kultur Ruhr GmbH, Leithestraße 35, 45886 Gelsenkirchen
    Bettina Steindl, bs@urbanekuensteruhr.de
    Clemens Baier,  cb@urbanekuensteruhr.de
    Ausstellungsbüro EMSCHERKUNST, Emschergenossenschaft, Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen
    Patricia Bender, bender.patricia@eglv.de
    Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen
    Jens Hapke, hapke@rvr-online.de

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Michael Gielen im SWR Filmportrait SWR 2007 
Gespraech zwischen Generalintendant Joachim Klaiber, Komponist Aribert Reimann und der Leiter der Stockholmer Oper Michael Gielen
    Zuhause auf den Weltbühnen
    Der Unsterbliche Michael Gielen, es ging immer um die Wahrheit der Musik

    Ein Künstler wie Michael Gielen, kann nicht Sterben, gestorben wäre er nur, wenn man ihn vergessen hätte. Das wird noch lange nicht geschehen. In Michael Gielens Biographie spiegelt sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts, die politische wie die musikalische.

    Geboren in Dresden als Sohn des prominenten Opern- und Schauspielregisseurs Josef Gielen kam er 1936 nach Berlin. Auf Druck der Nationalsozialisten ging die Familie zwei Jahre darauf nach Wien, um 1940 nach Buenos Aires zu emigrieren, da der Vater dem Regime kritisch gegenüberstand und die Mutter jüdischer Abkunft war.

    In Buenos Aires, wo Josef Gielen am Teatro Colón engagiert war, kam der junge Michael Gielen u. a. mit Erich Kleiber in Kontakt, der ihn sehr prägte, zudem auch mit Wilhelm Furtwängler. Er studierte Klavier und Musiktheorie, darüber hinaus begann er auch zu komponieren.

    Seine musikalische Tätigkeit begann er als Korrepetitor am Teatro Colón, nach seiner Rückkehr nach Europa arbeitete er ab 1950 in gleicher Funktion an der Wiener Staatsoper, wo er von Dirigenten wie Herbert von Karajan, Karl Böhm und Clemens Krauss beeinflusst wurde.

    Große Stationen auf den Weltbühnen

    Ab 1960 hatte Michael Gielen dann Leitungspositionen an Opernhäusern sowie bei Orchestern inne – zunächst an der Königlichen Oper in Stockholm, ab 1969 dann beim Belgischen Nationalorchester in Brüssel, ab 1973 dann an der Niederländischen Oper in Amsterdam.

    Das Jahrzehnt zwischen 1977 und 1987, als Michael Gielen gemeinsam mit Ruth Berghaus legendäre Produktionen an der Oper Frankfurt realisierte (zudem war er Leiter der Frankfurter Museumskonzerte), gehört zu den wichtigsten seiner Laufbahn, ebenso die Zeit als Chefdirigent des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden zwischen 1986 und 1999, in der er große sinfonische Zyklen, u. a. mit Werken von Beethoven, Bruckner und Mahler erarbeitete.

    Darüber hinaus leitete Michael Gielen auch das BBC Symphony Orchestra und das Cincinnati Symphony Orchestra, in Berlin neben der Staatskapelle häufig auch das Konzerthausorchester.

    Im Mittelpunkt seiner musikalischen Interessen standen die Werken der großen Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts (insbesondere Bach, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler), vor allem aber die Musik der Wiener Schule mit ihren Protagonisten Schönberg, Berg und Webern, desgleichen aber auch deren Zeitgenossen Schreker und Zemlinsky und die Komponisten der Nachkriegszeit, u. a. Bernd Alois Zimmermann – dessen seinerzeit als unspielbar geltende Oper »Die Soldaten« er 1965 in Köln zur Aufführung brachte –, Karlheinz Stockhausen oder Luigi Nono.

    Michael Gielen ging es immer um die Wahrheit der Musik, um die »utopischen« und »ersehnten Momente«, wie er es in seiner 2005 veröffentlichten Autobiographie »Unbedingt Musik« ausgedrückt hat.

    Die Musikwelt verliert mit ihm einen engagierten Streiter für diese, unsere Kunst, einen wachen, reflektierten Geist, der um ihre Gefährdungen wusste und sich immer neu für sie eingesetzt hat.

    Die Staatsoper Unter den Linden und die Staatskapelle Berlin, die Michael Gielen so viel verdanken, werden ihm ihr ehrendes Andenken bewahren.

    Eine Fülle an eindrucksvollen Abenden verdankt die Staatsoper Unter den Linden und die Staatskapelle Berlin  Michael Gielen:

    Die Erstaufführung von Alban Bergs Oper »Lulu« etwa, die 1997 im Haus Unter den Linden stattfand (zwei Jahre zuvor hatte er dieses Werk gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin bereits bei den Salzburger Festspielen zur Aufführung gebracht), die vom Publikum wie der Presse gefeierte Premiere von Franz Schrekers

    »Der ferne Klang« 2001 in der Regie von Peter Mussbach, aber auch die Neuproduktionen von Bellinis »Norma« und Verdis »Macbeth« mit ihren innovativen künstlerischen Ansätzen.

    Seit 1999 dirigierte er regelmäßig die Staatskapelle Berlin, wobei er pro Saison ein sinfonisches Programm mit dem Orchester einstudierte und präsentierte, weit gefächert mit Musik von Beethoven und Schubert, Bruckner und Mahler, über Schönberg und seine Schüler bis hin zu Bernd Alois Zimmermann und Aribert Reimann.

    Mit hoher künstlerischer Verantwortung hat sich Michael Gielen dabei den aufführungspraktisch herausfordernden Werken der Neuen und Neuesten Musik zugewandt, aber auch den Klassikern der sinfonischen Literatur, die er in einer von allen unreflektierten Traditionen gereinigten Art und Weise wiederzugeben und zu vermitteln wusste.

    Die von ihm dirigierten Aufführungen in Oper wie Konzert haben eindrucksvoll bewiesen, das vermeintlich Bekannte in einem überraschend neuen und klaren Licht erscheinen zu lassen, im Zuge eines auf die Werke selbst hin konzentrierten, dirigentisch souveränen und gedankentiefen Musizierens, dessen Unbedingtheit und Energie sich auf alle, die es erlebt haben, unmittelbar übertragen hat.

    Foto: Wikipedia CC BY-SA 3.0 de-Magnussen, Friedrich

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  • Michael H. Max Ragwitz ist ein Botschafter fuer Kunst und Kulinarik
    Botschafter für Kunst und Kulinarik
    Michael H. Max Ragwitz - Kunst, Kultur, und alles mit Genuss

    Michael H. Max Ragwitz wurde im Erzgebirge geboren und wuchs dort und in Thüringen auf. Bereits in sehr jungen Jahren galt seine große Liebe der Literatur und dem geschriebenen Wort. Das wurde vor allem durch seine Großmutter mütterlicherseits genährt, die eine sehr kluge und musisch veranlagte Frau war.


    Der ursprüngliche Berufswunsch, Schriftsteller oder Journalist zu werden, ließ sich nach Abschluss der Schule nicht umsetzen. So begann für ihn nach Abitur und Berufsausbildung ein wechselvoller und durchaus nicht geradliniger Weg der Berufsfindung.

    Nach einem Teilstudium der Maschinenbautechnologie wandte er sich ab Anfang der 1980er Jahre dem Archivwesen zu und erlernte diesen Beruf von der Pike auf, studierte in Potsdam und ab 1988 noch zwei Jahre Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

    Botschafter für Kunst und Kulinarik


    Zu seinen erfülltesten beruflichen Aufgaben der folgenden Jahre zählte für ihn seine Arbeit als Archivars und Leiter der Bibliothek beim Bezirksgericht Erfurt, dem späteren Landgericht, die mit zahlreichen Kontroll- und Anleitungsaufgaben verbunden war.

    Diese Aufgabe hat er mit viel Herzblut und abseits aller staatlichen Zwänge ausgefüllt. In diesem Zusammenhang ist er auch heute noch stolz darauf, 1989 den Titel Oberarchivar verliehen bekommen zu haben.


    Er war und ist außerdem ein kreativer Organisator. Schon in der Schule galt er als Spiritus rector vieler Aktivitäten. Das setzte sich seiner vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeit in zahlreichen gesellschaftlichen Organisationen wie der Historiker-Gesellschaft und des Bibliotheksverbandes fort, im Rahmen derer er in hohem Maße auch Aufgaben in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu erledigen hatte.

    Dass er diese Arbeit mit dem Abstand der Erkenntnisse aus heutiger Zeit betrachtet, schließt nicht aus, dass er sie mit großem Engagement verrichtet hat.


    Erst Anfang der 1990er Jahre konnte er sich seinem ursprünglichen Berufswunsch zuwenden. Er betätigte sich fortan als freier Journalist und gründete 1997 das Redaktionsbüro MHR. Ein kurzes Intermezzo als Verleger einer eigenen Zeitung war nicht wie erhofft erfolgreich.

    Das hielt ihn aber nicht ab, seine journalistische Arbeit konsequent fortzusetzen und trotz Höhen und Tiefen bis heute beizubehalten. Er schreibt für Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und Online-Portale.


    Er hat ein besonderes Faible für die Feinheiten und die Vielfalt der deutschen Sprache und gilt als ebenso kritischer wie pointenreicher, nicht unumstrittener Kommentator. Er sagt von sich selbst, dass er sein Herz eigentlich immer drei Schritt' vor sich herträgt und in vielen Dingen ein wenig besessen ist. Sein Lebenscredo ist das Tucholsky'sche Wort: "Es ist eine Frage der Kraft. Wenn man sich selber treu bleibt."

    Kulinarische  Entdeckungsreise durch Sachsen


    Kunst ist für ihn Genuss. Und Genuss versteht er in einer großen Breite. Dazu zählen Musik ebenso wie Darstellende und Bildende Kunst, aber auch die Kochkunst, Kulinarik im weitesten Sinne des Wortes. Genuss ist für ihn auch die Entdeckung der Schönheiten der Natur und seiner Heimat. Und er fühlt sich den neuen Bundesländer verbunden. Deren Vielfalt an Kunst, Kultur und Genuss will er sich als Botschafter im Besonderen widmen.


    Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter des Bildbands "Best Hotels of the World" und "Kulinarische  Entdeckungsreise durch Sachsen". Gegenwärtig schreibt er ein Buch über die Prignitz im Nordwesten Brandenburgs. Weitere Projekte mit kulinarischer Ausrichtung sind im Entstehen.
    Michael H. Max Ragwitz ist aus erster Ehe Vater einer Tochter und eines Sohnes. Er lebt heute mit seiner Frau Marion in Hagenow Heide in Mecklenburg.

    www.ragwitz.de

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  • Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung mit dem Material, bearbeitet mit Harz und Bienenwachs konnte die Ausstellungsgaeste bestaunen. Die Kleiderhüllen aus Papier von Mutsumi Aoki
Pia Dehne und Gabriele Weispach gaben eine Signierstunde
Gottfried Boehmer eroeffnet das Festival The Exhibition OK 2 in Duesseldorf
Film- und Musicalstar Gabriele Weinspach hatte ihren großen Auftritt und brachte gleich reihenweise Prominenz zum Konzert
Die 21-jaehrige Pianistin Melissa Pawlik und ihr Bruder Baptiste Pawlik, der erst 17-jaehrige Virtuose an der Violine gaben ein Klassik Konzert
    Kunst- und Kulturfest The Exhibition OK 2
    Malerei, Fotografie, Performance, Installationen und Konzerte der GFDK

    Das Kunst- und Kulturfest wurde mit einer Laudatio von Dr. Reinhold Misselbeck, Kurator Museum Ludwig Köln eröffnet. 600 geladene Gäste aus dem Gesellschafts-, Politik- und Kulturleben Düsseldorfs und Kölns konnte Gottfried Böhmer, der künstlerische Direktor des Kunstvereins Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin zur Ausstellungseröffnung am 24. August 2001 begrüßen.


    Robert Ingenhoven von Roden, Vorsitzender des Beirats bedankte sich zunächst bei den vielen Freunden, die den Kunstverein seit vielen Jahren unterstützen. Dr. Misselbeck, Kurator Museum Ludwig Köln hielt die Laudatio für die ausstellenden Künstlerinnen Anke Stalpers (Fotografie), Petra Peschkes (Malerei) und Mutsumi Aoki (Objekte).

    Einheitlich war die Meinung des Publikum „die beste Laudatio in der 5-jährigen Geschichte der Freunde der Künste“. Hier wurde nicht nur ausführlich auf die Werke der Künstler eingegangen. Dr. Misselbeck verstand es auch die anwesenden Gäste mit seiner Rede zu begeistern.

    Anschließend präsentierte die Medienkünstlerin Ute Janssen, das von den Freunden der Künste 1999 initiierte Videoprojekt 250 Jahre Goethe „das ist die Kunst, das ist die Welt, das eins ums andere gefällt“.

    Das Projekt wurde mit 10 Künstlerinnen umgesetzt und umfasste eine Ausstellungsreihe über 6 Stationen März `99 - Dezember `99, von der Heinrich-Heine-Universität bis zum Goethe-Museum. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Gäste bis 4 Uhr morgens mit den Künstlerinnen und deren Kunstwerken auseinandersetzen wobei es zum Teil zu lebhaften Diskussionen kam.

    Fotografie von Anke Stalpers

    Die großformatigen Fotoarbeiten von Anke Stalpers  wurden oft als Körperteile identifiziert. Dabei handelte es sich um Blüten und Gemüse! Anke Stalpers: „Wenn Betrachter in meiner abstrakt aufgenommenen Tulpe Körperteile entdecken, wird es doch erst spannend." Anke Stalpers arbeitet mit großformatigen Serien.


    Der Kunstverein zeigt in der Ausstellung Werke aus Flowers, Botanic und Feeling of Release. Die Motive löst die Künstlerin so auf, dass die einen neuen Sinn ergeben. Somit kommt es zu Sinnestäuschungen. Anke Stalpers blickt auf eine umfangreiche Ausstellungsreihe zurück:

    Von der Association of International Photography Art Dealers, New York, Michael Papst, München, Landes-Museum Bonn, Aschenbach, Amsterdam, Konrad Fischer, Düsseldorf sowie regelmäßige Präsentationen auf der Art-Cologne.


    Insgesamt sind schon 3 Publikationen über ihre Arbeiten erschienen: Profi Foto, Museum Reif, Museum Ludwig Köln Die andere Seite der Schönheit, Reinhold Verlag und Signaturen des Sichtbaren. Repro Verlag.
    Am 25. August gaben die Freunde der Künste die Party zum Kulturfest, „Kunst darf auch unterhalten und sollte keine biederernste Sache sein" - so sehen dies die Verantwortlichen des Kunstvereins.

    Die Kraft des Lachens

    Am 29. August begann Petra Peschkes mit ihrer Malperformance „The Exhibition OK 2". In den folgenden 6-8 Wochen will die Künstlerin ein 6 x 1,6 m großes Gemälde malen, auf dem sie alle Aktivitäten während des Festes dokumentiert. Petra Peschkes bringt den Betrachter ihrer Bilder oft zum Lachen.

    Titel wie „Die Busenfreunde" mit wenigen Strichen Comics entlehnt und skurril dargestellt, treffen mitten ins Herz, und so manch einer fühlt sich „wohl angesprochen". Die Porträts von Petra Peschkes haben keine Nasen und keine Ohren, dafür großen Augen, nur 3 Finger pro Hand, sind quitschebunt und was das Wesen der dargestellten Person ausmacht:

    Sie lachen. Das charakteristische dieser Gesichter liegt im Fehlen von Teilen der Sinnesorgane, welches einem aber wegen der so auffallend strahlenden Augen und lachenden Münder nicht auffallen wird. Mit Spannung wird die Vollendung des Bildes Exhibition OK 2 erwartet.

    Objekte & Installationen von Mutsumi Aoki

    Den schwierigsten Teil der Ausstellung musste Michael Selbach, technischer Leiter des Kunstvereins, lösen. Eine Kegelbahn musste er für die aus Japan kommende Künstlerin zu einer Ausstellungshalle umbauen. 14 Tage waren Techniker, Schreiner, Maler und viele Hilfskräfte mit dem Umbau des Sassafras beschäftigt. Michael Selbach: „Ich hatte in den letzten 5 Jahren noch nie mehr Zeit als 14 Tage, um ganze Hallen für die Veranstaltung des Kunstvereins umzubauen. Von daher ist nichts neues auf mich zugekommen".


    Mutsumi Aoki studierte am Kunstinstitut Ochanamizu in Tokio bei Prof. Sato und bekam 1984 den Förderpreis für Bildende Künste. Über das Deutsche Kulturzentrum Tokio fand sie den Weg nach Düsseldorf. Seither ist Düsseldorf zu ihrer zweiten Heimat geworden.

    Seit 5.000 Jahren gehört die Kunst mit Papier zu arbeiten zur Domäne asiatischer Kunst. So war es nur eine Frage der Zeit und der künstlerischen Entwicklung, die dazu führte, dass die Künstlerin sich mit diesem Material auseinandersetzte.

    Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung mit dem Material, bearbeitet mit Harz und Bienenwachs konnte die Ausstellungsgäste bestaunen. Die Kleiderhüllen aus Papier, die wie Kokons an den weißen Wänden hängen, so als sei der Mensch gerade aus ihnen geschlüpft waren eine kleine Attraktion in dem Ausstellungskonzept. Die Künstlerin wollte mit dieser Installation den Gegensatz asiatischer und europäischer Kleiderkultur aufzeigen.


    Die Höhepunkte des Festes begannen am 31. August. Zwei Open-Air-Konzerte sollten nun folgen. Gottfried Böhmer und Michael Selbach plagte nur eine Sorge: Hält das Wetter? Es hielt und so konnte der erste große Abend beginnen.

    Klassik

    Die 21-jährige Pianistin Melissa Pawlik, die schon zahlreiche Preise bei Jugend musiziert gewonnen hat, spielte gut auf: von Franz Liszt Sonetto 104 del Petraca bis Manuel Ponce Estrellita bekamen die Zuhörer einen musikalischen Genuss sondergleichen geboten.

    Begleitet wurde die junge Pianistin von ihrem Bruder Baptiste Pawlik. Der erst 17-jährige Virtuose an der Violine ist ebenfalls kein Unbekannter; schon mit 5 Jahren bekam er von dem weltberühmten Dirigenten und Geiger Menuhin dessen Taktstock als Glücksbringer geschenkt. Als Zugabe spielten die beiden Gershwins Summertime und Armstrongs What a wonderful world.


    Die Konzertgäste waren derart begeistert, dass sich der Kunstverein entschloss, 2002 zwei weitere Konzerte in Köln und Hamburg mit den jungen Künstlern zu veranstalten. Der Höhepunkt des Festivals folgte einen Tag später. Balladen aus Musical, Pop und Filmmusik.

    Der Theater-, Film- und Musicalstar Gabriele Weinspach hatte seinen großen Auftritt und brachte gleich reihenweise Prominenz zum Konzert. Unter den vielen Gästen waren die Schauspieler Imke Brügger, Timo Ben Schöfer, Claudelle Deckert (alle RTL) und Freja Trampert (macht zur Zeit Pause von Verbotene Liebe und hat gerade ihre erste CD veröffentlicht).

    Angelo Franke (ARD) und Volle Kanne Susanne-Moderator Ingo Nommsen waren ebenfalls anwesend. Franjo Pooth, der mit den Vorsitzenden des Kunstvereins seit 10 Jahren befreundet ist, war tags zuvor zum Konzert von Melissa Pawlik gekommen. Gabriele Weinspach stellte unter Beweis, dass sie tatsächlich ein Multitalent ist.

    Ihre Schauspielausbildung machte sie von 1989 bis 1991 an der Hamburger Stage School of Dance and Drama sowie am Bühnenstudio der Darstellenden Künste in Hamburg.

    Sie spielte Theaterrollen in Der Entertainer, Der Froschkönig und Mein Vater der Junggeselle sowie im Musical Grease. Im Fernsehen war sie u.a. in Gegen den Wind, der Hochstapler und Großstadtrevier zu sehen bevor sie zu Unter Uns kam.
    Gottfried Böhmer konnte sie im Mai davor überzeugen, ein Solokonzert für den Kunstverein zu geben.

    Überzeugender Auftritt

    Mit Titel wie Send in the Clowns, Evergreen, Over the rainbow, Cabaret, Summertime oder My way of living begeisterte sie die Konzertgäste.

    Am Flügel John Lehr Opfar

    Gabriele Weinspach war es gelungen den berühmten Dirigenten John Lehr Opfar für ihren Auftritt, den Kunstverein und dessen Ziele, Künstlerinnen zu fördern, zu gewinnen. John blickt bereits auf viele Produktionen zurück, für die er als Dirigent oder Musikalischer Direktor tätig war:

    Er arbeitet für She loves me und Quilters, für das Totem Playhouse, für Forever Plaid, für Bells are ringing and Falsettos und bei Good News war er dabei. Als musikalischer Direktor zeichnete er für die New York Premiere von Joe Grams Merle verantwortlich.

    Und gemeinsam mit Michael Forest von der Metropolitan Opera hat er 24 geistliche Lieder aufgenommen. In Düsseldorf arbeitete er zweieinhalb Jahre als Musikalischer Direktor bei Grease im Capitol Theater und hat dort als Mitveranstalter die erfolgreiche Aids-Benefiz-Gala All Together Now und die UNICEF-Gala 98 ins Leben gerufen.

    Zur Zeit ist er als Musikalischer Direktor und Dirigent von Saturday Night Fever - Musical Dome, Köln- John versprach Gottfried Böhmer, dass er jederzeit bereit ist, für den Kunstverein aufzutreten. Die fast zweieinhalb Monate laufende Ausstellung war trotz Risiko ein großer Erfolg.

    Zum ersten Mal hat es der Kunstverein gewagt, eine Kneipe in einen Kunstsalon zu verwandeln. Bislang hatte die Gesellschaft Freunde der Künste nur große Hallen, historische Häuser oder Museen in Kunstforen verwandelt. Die Inhaberin Sabine Sanchez will in Zukunft im kleineren Rahmen den Künstlertreff neu beleben.

    Künstlerstammtische, Lesungen und Kunstaktionen sollen zum festen Bestandteil des Sassafras werden. Der Kunstverein, so Gottfried Böhmer, wird weiterziehen und sein Publikum wie gewohnt an immer neuen Ausstellungsorten mit neuen Ideen überraschen. Am 2. November endet The Exhibition OK 2 mit der Vernissage im Sassafras

     

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Buehne frei fuer die feinsten Zutaten und Rezepte aus dem Tessin im Fruehjahr 2019 bringt der deutsche Fernsehsender VOX sein Erfolgsformat Das perfekte Dinner in den suedlichsten Kanton der Schweiz
    Das perfekte Dinner im Tessin
    Tessiner Kulinarik zur Primetime im TV - Das perfekte Dinner

    Wochentags, 19 Uhr? Dinnertime! Seit 2006 gehört die Koch-Doku „Das perfekte Dinner“ fest ins Abendprogramm von VOX und zählt mit rund 1,8 Millionen Zuschauern zu dessen erfolgreichsten Eigenproduktionen. Nun hat der Kölner Privatsender bekanntgegeben, sein Erfolgsformat im Frühjahr 2019 im Schweizer Kanton Tessin zu drehen.

    Von Grotto bis Gourmetküche, von weißem Merlot zu goldfarbener Polenta – das Tessin ist bekannt für seine geschmackliche Vielfalt.

    Urlauber erleben die „Sonnenstube der Schweiz“ besonders intensiv auf dem Teller, wo je nach Region wenig bekannte sowie einzigartige Produkte, jahrhundertealte Zutaten und streng geheime Familienrezepte aufeinandertreffen.

    Fünf Tessiner Hobbyköche haben im Frühjahr 2019 die Möglichkeit, sich gegenseitig bei einem Drei-Gänge-Menü von ihren Kreationen zu überzeugen. Am Ende des Abends wird der jeweilige Gastgeber von den vier Testessern bewertet, der geschmackssicherste Tessiner gewinnt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

    Infos, Sendezeiten und Bewerbung

    VOX sendet „Das perfekte Dinner“ immer montags bis freitags um 19 Uhr mit wöchentlich wechselnden Kandidaten. Das Format wurde 2007 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Rubrik „Beste Kochshow“ ausgezeichnet. Kandidaten für die Aufzeichnung im Tessin können sich bis 27. März 2019 bewerben, geplanter Dreh ist im Mai 2019. Bewerbung sowie weitere Informationen bei der Produktionsfirma ITV Studios Germany unter +49 221 492048-240 oder www.itvstudios.de

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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  • Eine wunderbare Zeit, um in Niederoesterreich auf Erkundungstour zum Wein zu gehen, ist der Fruehling
Bei den Weintouren rankt sich rund um das zentrale Thema Wein ein bunter Reigen an Veranstaltungen
    Weinfrühling in Niederösterreich
    Frisches Grün trifft jungen Wein - Weinkultur in Niederösterreich

    Mit 30.000 Hektar Rebflächen ist Niederösterreich das größte Weinanbaugebiet Österreichs. Die Weinkultur ist tief in der Geschichte des Landes verwurzelt, sie reicht zurück bis in die Zeit der Römer und wird von engagierten Winzern und Winzerinnen in die Zukunft getragen.

    Weinkenner schätzen das Bundesland mit seinen acht Weinbaugebieten – Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram, Weinviertel, Carnuntum und Thermenregion Wienerwald – als eine herausragende Weinregion, die noch für viele Überraschungen gut ist, nachdem schon der pfeffrige Grünen Veltliner Weinfreunde in aller Welt überzeugt hat.

    Eine wunderbare Zeit, um in Niederösterreich auf Erkundungstour zum Wein zu gehen, ist der Frühling. Denn nach der herbstlichen Weinlese und der Reifezeit im Winter kommt der spannende Moment, in dem die Winzer zur Verkostung der Weine des neuen Jahrgangs in die Kellergassen, „Koststüberl“ und Presshäuser bitten.

    Weintouren im Weinviertel

    Am 27. und 28. April 2019 laden über 200 Weinstraßen-Winzer im Weinviertel zur großen Weinverkostung des neuen Jahrganges ein. Schon am Vorabend (26. April) finden Wein.Tour.Openings statt, zum Beispiel in Hohenwarth mit Kabarett und chilligen DJ-Sounds. Sieben Winzern kredenzen zum Flying Dinner Weinviertel DAC und Roten Veltliner.

    Bei den Weintouren rankt sich rund um das zentrale Thema Wein ein bunter Reigen an Veranstaltungen, von geführten Wandertouren und Traktorausflügen bis zu Kellerführungen inklusive einer zünftigen Hauerjause spannt sich der Bogen.

    Im frühlingshaften Pulkautal bringt der kostenlose Blühmobil-Taxiservice die Weinfreunde zu fünf verschiedenen Weingütern, auf denen neben Weinverkostungen auch Überraschungs-Pop up-Konzerte und Ausstellungen stattfinden.

    Wenn der Weinbauer in die Grean geht

    Am Ostermontag pflegten die Weinbauern mit ihren Lesehelfern in die Kellergassen zu gehen, um ihnen für die Hilfe bei der Ernte zu danken und um gemeinsam den jungen Wein zu probieren. Den alten Brauch des „in die Grean gehen“ lassen die Winzer und Winzerinnen im Weinviertel aufleben.

    Von Ende März bis Ende April laden sie zu Spaziergängen durch die Weingärten mit anschließender Jungweinverkostung und Heurigenjause ein.

    Für alle, die den Weinfrühling ganz gelassen genießen wollen, sind von Anfang April bis Anfang Mai die dreitägigen Urlaubsangebote mehrerer Weingüter eine verlockende Option, zu denen Weinwanderungen mit Winzern gehören. Auch im Wienerwald wird der Frühling mit vielen Weinfesten und Tagen der offenen Kellertüren gefeiert, ein Höhepunkt ist das Weinfestival Thermenregion im Casino von Baden.

    Weinfrühling an der Donau

    Für Gourmets und Weinkenner gestaltet sich eine Reise entlang der Donau, zur kulinarischen Genussreise. Idealer Auftakt könnte zum Beispiel das „wachau GOURMETfestival“ 2019 vom 28. März bis 11. April 2019 sein. Ebenfalls ein guter Grund, der Kulturlandschaft Wachau, einem UNESCO Weltkulturerbe, einen Besuch abzustatten, ist der Wachauer Weinfrühling 2019 am 4. und am 5. Mai 2019, wenn über 100 Winzer der Vereinigung Vinea Wachau den Jahrgang 2018 präsentieren.

    In den angrenzenden Weinbaugebiete Kremstal, Kamptal und Traisental öffnen am 27. und am 28. April 2019 rund 220 Winzer ihre Kellertüren zur Verkostung des neuen Jahrgangs und reiferer Weine. Dabei gilt ein Ticket für alle drei Täler, eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Terroirs miteinander zu vergleichen.

    Fruchtbarer Löss prägt die Natur- und Kulturlandschaft Wagram. Er ist auch der ideale Untergrund, um ausgedehnte Weinkeller anzulegen. Welche ausgezeichneten Weine auf diesem Boden gedeihen, können Weinfreunde während des Frühlingserwachens am Wagram am 4. und 5. Mai in den Winzerhöfen an der Weinstraße Wagram testen.

    An den Wochenenden und Feiertagen vom 3. bis 26. Mai 2019 stehen im Rahmen des Lössfrühlings am Wagram vielfältige Aktivitäten wie Kellergassenführungen, Wanderungen oder Weinverkostungen auf dem Programm, Wirtshäuser servieren kulinarische Spezialtäten.

    Südöstlich von Wien liegt das Weinbaugebiet Carnuntum, das nach der römischen Stadt und dem Militärlager Carnuntum benannt ist. Beim Jungweinschnuppern in Göttlesbrunn am 27. und 28. April stellen die Göttlesbrunner Winzer den ihre aktuellen Weine vor.

    Verweile doch – Urlaub ganz nah am Wein

    Wer nach einem traumhaften Tag zwischen Rieden und Weinkellern den Tag genussvoll ausklingen lassen möchte, vielleicht bei einer Heurigenjause oder einem Gourmetmenü mit Weinbegleitung, sollte unbedingt in einem der niederösterreichischen „Genießerzimmer“ absteigen.

    Näher am Wein kann man nicht wohnen, mit Ausblick auf Rebstöcke, steile Weinterrassen oder Kellergassen, zum Beispiel im Gartenhotel Pfeffel in Dürnstein in der Wachau, im Hotel Turmhof in Gumpoldskirchen in der Thermenregion Wienerwald, in der Weinlodge in Martinsdorf im Weinviertel, im Weingut Hutter im Kremstal, im LOISIUM wine & spa Resort in Langenlois im Kamptal, im Gut Oberstockstall in Kirchberg am Wagram  oder im  Weingut Haimel in Traismauer im Traisental.

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  • Kandidat Eugen Stichling beim 1. Vorfinale im April
Dessertkreation von Christian Sturm
Kandidat Nico Kuckenburg  beim Live-Wettbewerb
    Live-Wettbewerb
    Talente für süße Verführungen gesucht - Patissier des Jahres

    Ein Jahr lang war es ruhig um den Live-Wettbewerb Patissier des Jahres, nun kehrt er in verkürzter, fokussierter Form zurück. Die technische Jury wählt die besten sechs Bewerber direkt aus und schickt sie ins große Finale.

    Doch trotz vieler Veränderungen bleiben manche Eckdaten gleich; nicht zuletzt die Challenges, das Niveau und der mögliche Karrieresprung!

    Wer den Titel will, muss sich ranhalten

    Vorfinals gibt es nicht mehr für Patissier des Jahres. Es geht direkt in das Finale auf der Anuga. Auch sind es keine acht Finalisten mehr, sondern sechs. Doch die zuckrige Revolution lässt manche Traditionen unangetastet.

    So gibt es weiterhin Prüfungen zu bestehen, dieses Mal muss ein Drei-Komponenten-Dessert (6 Teller) aus Olivenöl, Quitte & Valrhona Jivara zubereitet werden. Ein Freestyle-Dessert (6 Teller) und eine Freestyle-Praline/Petit Four (15 Stk.) stehen ebenfalls auf dem Programm.

    Auch die Wettbewerbszeit bleibt gleich: Innerhalb von fünf Stunden wird das süße Fingerspitzengefühl live vor Publikum auf die Probe gestellt. Unverändert ist zudem die Vielfalt der zugelassenen Bewerber: Patissiers, Konditoren, Köche, Chocolatiers und Bäcker mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol sind zugelassen.

    Kick-Off mit exklusivem Charme

    Den Patissiers soll der Auftritt im Rampenlicht nicht bis zum Finale vorenthalten werden. Ein exklusives Kick-Off Event am 24. Juni 2019 im Süden Deutschlands wartet mit Presse und VIPs auf.

    Ende Juni werden dort die sechs Finalisten zum ersten Mal der Presse präsentiert und stellen sich und ihr Können als Premiere offiziell der Prüfung. Die dort gezeigten Kreationen sind nicht die des Wettbewerbs und gehen auch nicht in die finale Bewertung ein.

    Finale auf der Anuga

    Im großen Finale auf der Anuga am 7. Oktober 2019 zaubern die Talente zum ersten Mal unter Beobachtung der technischen Jury ihre Wettbewerbskreationen, mit denen sie sich auch für das Finale qualifiziert haben.

    Wie immer wird eine Jury aus Sterne- und Spitzenpatissiers ihre Zungen spitzen, um jeder Nuance Aufmerksamkeit schenken zu können. Alles selbstverständlich anonym und fair. Wer die Stühle des Jurytisches füllen wird, ist allerdings noch offen.

    Termine:

    Bewerbungsschluss: 30. April 2019

    Kick-Off Event: 24. Juni, Scheck-In Kochfabrik, Achern

    Finale: Anuga, 06. Oktober 2019, Köln

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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Kunst - Video

  • Pathos Legal - verwunschene Musik
Pathos Legal mit neuem Musikalbum
    eigenwillig schön - unbedingt reinhören!
    Pathos Legal - Musik aus dem Märchenwald

    Was bleibt vom ersten Eindruck, wenn man ihm eine zweite Chance gibt? Davon erzählt der neue Song „Je mehr ich sehe, sehe ich nicht mehr“ von Pathos Legal.

    Mit diesem musikalischen und nachdenklichen Gruß meldet sich das Duo zwischen zwei Alben zurück und veröffentlicht die Single am 03. Februar 2017 zum freien Download und Stream auf der eigenen Webseite pathoslegal.com sowie soundcloud.com/pathos-legal  
    Bezahlt werden darf per Facebook Page-Like auf facebook.com/pathoslegal oder einem einfachen Folgen von Pathos Legal auf Spotify ganz nach dem Motto „If you like it, like it.“ Ungewöhnlich wie das ganze Werk von Pathos Legal.

    „Wir möchten Neugierige damit einladen, unsere Musik kennenzulernen und uns bei unseren bisherigen Hörern mit einem neuen Song bedanken, bevor das nächste Album fertig ist“, so Sängerin und Songtexterin Alexandra Helena Becht über die überraschende Veröffentlichung. Nach dem starken Zuspruch für die in 2015 veröffentlichte EP „Du, mein wilder Geist“ und die dazugehörige Albumtour 2015/2016 befindet sie sich mit Partner und Komponist Berkant Özdemir derzeit im Songwriting-Prozess für das kommende Album. Sozusagen zwischen zwei Alben.

    Neue Single von Pathos Legal

    Die neue Single „Je mehr ich sehe, sehe ich nicht mehr“ ist kein Song des kommenden Albums, sondern vielmehr ein treuer Begleiter im neuen Soundkleid. Der Song begleitet das Duo seit den Anfängen und hat über die Jahre an eigenwilliger Klangfarbe und Ausdruck gewonnen. Das 4minütige Stück eröffnet in dieser neuen Version mit schwebenden Chören und einem eigenwilligen Wechsel aus Dichte und Leichtigkeit. Geblieben ist Alexandras unverkennbare Stimme und der dank ihrer souveränen Handschrift stark nachhallende Text. Man darf gespannt sein, auf die weitere musikalische Reise von Pathos Legal und das kommende Album.

    Die wilde Idee von einer gemeinsamen Band haben Alexandra Helena Becht und Berkant Özdemir vor mehr als 10 Jahren in einer verrauchten Studentenkneipe bei einem Poetry Slam. Alexandra gewinnt ihr Slamdebüt mit einem ihrer Songtexte, den sie einfach pur, ohne musikalische Begleitung vorträgt. Schnell folgen Einladungen auf deutschlandweite und internationale Slambühnen sowie Anfragen für Textveröffentlichungen. Auch die Medien werden auf die Poetry Slamerin und ihre für die Szene so andersartigen Texte aufmerksam.

    Daraus entwächst Pathos Legal. Gemeinsam mit Berkant tritt Alexandra fortan als Musik-Duo auf. Berkant komponiert und arrangiert den eigenständigen und souveränen Sound und schafft es, trotz seiner Vorliebe für komplexe Songstrukturen, Alexandras Texte und unverwechselbare Stimmfarbe in den Fokus zu stellen. Eine künstlerische Freiheit und selbstbewusste Gelassenheit, die jedem Song erlauben, eine eigene Geschichte zu erzählen.

    Pathos Legal - Wildgewächs im deutschen Popgarten

    Inzwischen geht es auf die Bühnen von Festivals und Liveclubs. Neben den Jobs mit denen sich Alexandra und Berkant ihr Musikerdasein ermöglichen, produzieren und veröffentlichen sie mit eigenen Mitteln und enormer Leidenschaft und Ausdauer ihr musikalisches und künstlerisches Werk. Ein gesundgwachsenes Wildgewächs im deutschsprachigen Popgarten, das es zu entdecken gilt.

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  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby
    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set
    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Birte Hanusrichter von YOUNG CHINESE DOGS sieht immer aus wie ein freches Maedchen
Vom 31. Mai – 13. Juni sind die Vier deutschlandweit auf Tour
    Großstadtfeeling und Lagerfeuer-Intimität
    Wer sind die YOUNG CHINESE DOGS - Der kleine Drache Kokosnuss weiß es

    Die Young Chinese Dogs sind eine deutsche Folk-Pop-Band aus München. Geründete hat die Band 2011, Nick Reitmeier zusammen mit Oliver Anders Hendriksson und Birte Hanusrichter. Birte Hanusrichter sieht immer aus wie ein freches Mädchen, ist sieh womöglich auch, das ist ja das nette an ihr.

    Großstadtfeeling und Lagerfeuer-Intimität. Das sind Geist und Seele der Band YOUNG CHINESE DOGS. Mit ihrem letzten Album 'Great Lake State' sind sie direkt nach Veröffentlichung in die deutschen TOP 100 Album-Charts eingestiegen.

    Am 3. Mai 2019 wird mit 'The Quiet and the Storm' das sehnlichst erwartete dritte Album der Band erscheinen. Vom 31. Mai – 13. Juni sind die Vier deutschlandweit auf Tour. Tickets gibt es unter www.ghvc-shop.de.


    Dass die Musik der YOUNG CHINESE DOGS international locker mithält, haben die Hunde schon mit ihrem Debütalbum 'Farewell to Fate' bewiesen. Die Platte erregte Aufmerksamkeit von Deutschland bis in die USA. Mit ihrem zweiten Album 'Great Lake State' legten sie sehr stark nach: Opulenterer Sound, der aber trotzdem nie jene Lagerfeuerwurzeln verrät, mit denen die YOUNG CHINESE DOGS gestartet sind.

    Mit ihrem dritten Album 'The Quiet & the Storm' werden sie 2019 ein neues Kapitel ihrer Geschichte aufschlagen. Das Album entführt auf eine Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart. Es handelt von Abschied und Verlust, den richtigen Freunden und Türen, die sich öffnen, wenn man den Mut hat, andere zu schließen.

    Birte Hanusrichter und Oliver Anders Hendriksson haben alle Songs geschrieben und produziert 'The Quiet & the Storm' ist in einer turbulenten Zeit entstanden. Birte Hanusrichter ist als Titelrolle der Fernsehserie 'Jenny - echt gerecht' zwischenzeitlich zu einem bekannten Gesicht avanciert.

    Ihre Musik nimmt sie dabei immer mit. Denn auch 'Jenny' singt mal einen YOUNG CHINESE DOGS-Song in einer Karaoke-Bar. Zudem lieferten die Hunde die Filmmusik für mehrere Fernseh- und Kinofilme. Zuletzt für 'Platzhirsche' mit Henning Baum und Oliver Wnuk.

    Außerdem erweckte die Band – nach dem Erfolg des ersten Films – für die Fortsetzung von 'Der kleine Drache Kokosnuss' die animierten Figuren erneut mit ihren Stimmen zum Leben.

    Auf dem neuen YOUNG CHINESE DOGS-Album verbinden sich mit Leichtigkeit frische Einflüsse und musikalische Entwicklungen mit dem, was die Fans seit jeher lieben: mehrstimmigen Gesang, akustische Gitarren und Ohrwurm-Melodien. Mit 'The Quiet & the Storm' freut sich die Band auf intensive Live-Momente, denn auf Tour sind YOUNG CHINESE DOGS in ihrem Element

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  • Jenny Erpenbeck, die  Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart erhaelt den Usedomer Literaturpreis 2019
    Usedomer Literaturpreis 2019
    Jenny Erpenbeck die Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart

    Jenny Erpenbeck, mehrfach mit bedeutenden internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet und Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland, erhält den Usedomer Literaturpreis 2019.

    Die Jury, mit Literaturkritiker Denis Scheck (Vorsitzender) und den Publizisten und Moderatoren Dr. mult. Manfred Osten sowie Dr. Andreas Kossert ehrt die Autorin als „mutige und authentische Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur“.

    Sie betreibe unermüdlich Seelenforschung deutscher Identität(en) und lege dabei „Schichten historischer Erfahrungen frei“. Die Jury hebt insbesondere zwei Romane hervor: Heimsuchung, der anhand eines Ortes in der Mark Brandenburg die wechselvolle deutsche Geschichte erzählt und Gehen, ging, gegangen, der afrikanische Flüchtlinge in Berlin und ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt rückt.

    Die Lesung und feierliche Preisverleihung findet am 6. April, 11 Uhr im SEETELHOTEL Ahlbecker Hof in Seebad Ahlbeck unter Anwesenheit der Jury statt. Die Geehrte wird dann auch im Gespräch mit Laudator und Moderator Dr. Andreas Kossert aus Heimsuchung und Gehen, ging, gegangen lesen.

    Der Usedomer Literaturpreis ist mit 5000 Euro dotiert und mit einem einmonatigen Arbeitsaufenthalt auf der Zwei-Länder-Insel Usedom, die von Menschen aus Polen und Deutschlands gleichermaßen bewohnt wird, verbunden. Er richtet sich an Autorinnen und Autoren, die sich in herausragender Weise um den europäischen Dialog verdient gemacht haben.

    Gestiftet wird der Usedomer Literaturpreis von den SEETELHOTELS und den Usedomer Literaturtagen. Bisherige Preisträger waren Radka Denemarková und Eva Profousová (2011), Olga Tokarczuk (2012), Jan Koneffke (2013), Jaroslav Rudiš (2014), Ulrike Draesner (2015),Dörte Hansen (2016), Joanna Bator (2017)und Ilija Trojanow (2018).
     
    Jenny Erpenbeck – „Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart“
    „An uns liegt es, über die Grenzen hinweg im Gespräch zu bleiben – über die Grenzen hinweg zu schreiben und zu lesen“, sagt Jenny Erpenbeck, deren Werke in 27 Sprachen übersetzt wurden und die über 25 Preise, darunter zahlreiche internationale Auszeichnungen erhielt.

    Als Tochter des Physikers, Philosophen und Schriftstellers John Erpenbeck und der Arabisch-Übersetzerin Doris Erpenbeck 1967 in Berlin geboren, absolvierte sie nach dem Abitur zunächst eine Lehre als Buchbinderin und ein einjähriges Praktikum am Theater. Im Anschluss studierte sie Theaterwissenschaft und Musiktheater-Regie in Berlin. 

    1999 debütierte Jenny Erpenbeck mit der Novelle Geschichte vom alten Kind. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman Aller Tage Abendwurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize.

    Für Gehen, ging, gegangenerhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
     
    Über die Usedomer Literaturtage
    Die Usedomer Literaturtage wollen durch Literatur Geschichte und Gegenwart Europas verstehen, ungekannte Sichtweisen entdecken und Vorurteile überwinden. Das motiviert seit 2009 renommierte Autorinnen und Autoren wie Swetlana Alexijewitsch, Donna Leon, Martin Walser, Hans Magnus-Enzensberger, Christoph Hein, Martin Pollack, Hellmuth Karasek (†), Stefan Chwin, Arno Surminski und Marek Krajewski auf die Sonneninsel Usedom zu kommen.

    Damit soll auch in Zukunft der Gedankenaustausch gefördert und die literarische Tradition auf der Insel, verbunden u. a. mit Maxim GorkiTheodor FontaneHans-Werner Richter und Thomas Mann, fortgeführt werden.

    Vom 31. März bis 6. April 2019 stehen die Usedomer Literaturtage unter dem Motto „Denk‘ ich an Deutschland“. Erwartet werden die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, Schriftstellerlegende Martin Walser, der ehemalige Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, die Krimibestsellerautorin Donna Leon sowie Schauspieler und Regisseur Peter Sodann.
     

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  • Aktionskuenstler Klaus Rudolf
fliegender Mops
Klaus Rudolf Gauck erhält Anruf im Taxi      
Klaus Rudolf Frosch auf hellblau schwebenden  Wäscheklammer 
Klaus Rudolf Schutzengel II             
Klaus Rudolf Waschsalon 115
    schrill und schräg
    Dadaist Klaus Rudolf erzählt uns seine Wege zur Kunst

    Ein kleines Mädchen hangelt sich spielerisch über einer Apparatur aus spitzen Zahnrädern – gefunden natürlich in PHILADELPHIA einem winzigen Dorf nahe Berlin bei Boston.

    Ein erotischer BOX Sack mit zwei prall nackten Brüsten - 3D-plastisch - an schweren Ketten hängend, durchschnitten von einem Oldtimer mit Osnabrückner Nummernschild aus dem ein sich selbstvergessen küssendes Paar in barocken Gewändern entsteigt. So beschreibt der Dadist Klaus Rudol seine Bilder und erzählt uns, wie er zur Kunst kam.

    Ich glaube es war 1977. Eine entfernte Bekannte aus dem Siegerland schenkte mir einen surrealistischen Bildband. Max Ernst, de Chirico, Delauney, Miro, Magritte - ich tauchte ein in eine mir bis dato nur in Träumen bekannte Welt, der magisch, suggestiv rauschhaften Bilder, die im besten Sinne keine Grenzen kennt.

     In der ummauerten Welt der betonköpfigen möchtegern Weltverbesserer à la DDR, hatten die Meister des Unbewussten, künstlerisch rabiate Grenzverletzer wie Breton + Apollinaire, Arp,  Huelsenbeck keine Chance.

    1982 schmiss ich mein Studium an der Leipziger Kunsthochschule bzw. wurde geschmissen und tauchte ein in die anarchistisch, dadaistisch, skurrile Welt des Leipziger Undergrounds.

    Dann eröffnete ich zusammen mit dem Saxophonisten Conny Bauer die brisante Ausstellung Museum VON MERZ BIS HEUTE im Altenburger Lindenau-Museum, in der ich auch, als lebende Installation mit gelbem Hut zu sehen war.

    Mit dem eigen + ARTigen Gerd Harry Lybke las ich gemeinsaim den legendären LEIPZIGER HERBSTSALON - das erste dadaistische Manifest der Neuzeit – DAda IST DIE ABSOLUTE BEJAHUNG - und präsentierte zum Anlass surreal farbbrillante Bilder im illegalen Messehaus-Salon Ambiente von Frieder Heinze, Günter Huniat, Hans Henrik Grimmling und anderen schrill, schrägen DDR-Exoten.

    Mentaler Brückenschlag

    Um mir 1988 - das nicht nur DDR spezifisch extravagante Vergnügen zu gönnen, eine dadaistische KUNSTpARTei zu gründen, die im Mai 1988 mit einem fulminanten Happening und u.a.  Bildwelten + Objekten von Ingo Regel, Andreas Hanske, Akos Novaky - TOP Künstlern der Galerie EIGEN+ART – kollektiv kreativ  + drei Gerüchen - an den Start ging  und schon 1991 mit einer 10 Meter hohen interaktiven Klang-Installation zur Kieler Woche  ihren fulminanten Sieg im Norden feiern konnte.   

    Gemeinsame Zeit mit Neo Rauch

    Wie immer rasant grenzüberschreitend  –  die gecraschte Grenzmauer  – locker  durchbrechend . Die interaktive Klang-Wind-Installation WIND° TON° SPIEL° KIEL° OBJEKT wurde von Künstlern + Besuchern  aus aller Welt – exstatisch  KUNSTpARTlich -  klang-krach-improvisierend umspielt . Heiner Goebbels:

    JEDER KLANG IST MUSIK, Heiner nicht Joseph. In einem kleinen Vorstadthaus mit Plumsclo auf dem Hof im montmatre-idyllischen Leipzig Connewitz mit noch handangezündeten Gaslaternen lebte ich einige Zeit mit Neo Rauch + Rosa Loy, die erst kürzlich gemeinsam in Houston/Texas präsentierten.

    Neo Rauch,  der damals noch studierte, kam  gerne mal zu mir hoch, um sich an meiner surreal-DDR-renitenten Kunst zu berauschen,  um dann später auf unserem begrünten Dachgarten noch etwas höher zu sitzen und bei Schallplattensounds Charles Aznavour, Edith Piaf und  Rotwein in jeder Menge zu genießen.

    Erste Ausstellung in Gerd Harry Lybkes Kunstsalon

    In „Judy’s“ Gerd Harry Lybkes Kunstsalon –  heute  Galerie EIGEN+ART und eine der erfolgreichsten Galerien der Welt - habe ich meine surreal expressiven Psychoimpressionen erstmals öffentlich gezeigt.

    Dadaistische Projekte der KUNSTpARTei agierten in der DDR offiziell unter dem underground Label - VOGEL + ei  -  flatternd, fliegende, stets ei-nmalige  ei-potente Vorboten rasanter Veränderungen. Graumäusig tröge Agit Prop ART gegen farbbrilliant radikal  eigen+ARTiges -  der ästhetische Krieg – ein KUNSTKRIEG - hART - und unerbittlich, hatte weit vor 89 begonnen.  FLUXUS sprengte alle Grenzen.

    Hatten mich in Leipzig Künstler wie de Kooning, die jungen Wilden um Salome + Fetting oder der Chemnitzer Wolfram Adalbert Scheffler, die Happening-Aktionen der Gruppe 37.2 , um Hans Schulze fasziniert, eröffnete sich mir mit den fulminanten Möglichkeiten des Photoshop völlig neue Welten in der rasant inflationären Bilderflut des Internet.  

    KUNST WIE CHAMPAGNER

    ...hieß es 2011 bei meiner surreal-erotischen Präsentation in der Galerie ART&Champagne am Berliner Kurfürstendamm, um zum gegebenen Anlass in die Fußstapfen von Josephine Baker tretend – neben Bildern wie - Küssendes Paar aus Osnabrück - eine burlesk mondäne KU-Damm Queen zu krönen.

    Sponsered by Beate Uhse. Im temporären ROSA Kunstsalon in Berlin gab es 2012 nicht nur brillant surreales wie - Frosch auf hellblau schwebenden Wäscheklammern - zu sehen, sondern auch den Film ein Traum in Erdbeer-Folie  von Marco Wilms, über das DDR underground Modellabel CHICK CHARMANT + DAUERHAFT - um die Mode-Ikone Sabine von Oettingen.

    Der Film brillierte zuvor  bereits im  MoMA New York . Marco Wilms kam zur Vernissage direkt vom brodelnden  Tahir Platz in Kairo . Er drehte dort im tobenden ART WAR - den Film ART WAR. Kurz zuvor hatte ich höchst gutgelaunt in der Präsentation - DDR Aktionskunst in der Leipzig Connewitzer  KUB-Galerie ein Kakalakenballett – eine kinetisch lebendige Lichtinstallation mit menschelnden Monumental-Kakalaken inszeniert - die sich auf eine lautstark schrill VOGEL + ei ige Zeitreise - zurück  ins eigen + ARTig turbulente Bohemeleben Leipzigs begaben.

    ICH BIN EIN HAMBURGER

    ...verkünde ich stolz bei meiner aktuellen Präsentation, in einer groupshow im Bremerhafen TIME PORT 2 und ein riesiger Hamburger auf einen DVD Player installiert; mit lecker Monumental-bio-Sprossen garniert rauscht pop-up-ARTig durch das Universum.

    Ich bin ein Hamburger – ganz Kennedy like in einer Zeit der Neuaufteilung der Welt durch Referenden ein klares Bekenntnis zur freien Hansestadt Hamburg. Beim letzten gallery weekend im flippigen Berlin war es mir ein großes Vergnügen das Publikum zu verkunsten – cool kinetische  KULE Installationen  brachten einen „hordistischen Durchbruch“ .

    Das dadaistisch zu agieren inspirierte Publikum war begeistert, hantierte, kollektiv kreativ, hoch künstlerisch mit Besenstielen, einer silbernen Kugel, weißen Quadraten  und erschreckte die ausstellenden Künstler,  das geht ja gar nicht,  ein renitentes Publikum macht mobil......                                           

    1978

    Gestaltung eines konstruktivistischen Wandbildes in Berlin – 2 Jahre später überstrichen

    1980

    Studium an der Kunsthochschule  Leipzig  u.a. mit Neo Rau + Wolfram Adalbert Scheffler

    1984 

    erste Ausstellung mit surrealen Impressionen bei Gerd Harry Lybke /  EIGEN+ART

    1987

    multimediale EIGEN+ART Collage  Hommage Kurt Schwitterts Galerie EIGEN+ART, performance ROTE QUADRATE  Galerie EIGEN+ART mit Bildwelten Roland Borchert, Musikalisches Einspiel   Cäsar Renft

    1987 

    multimediale EIGEN+ART Collage – performance mit gelbem Hut   GALERIE  EIGEN+ART    

    1988  Aktion KUNSTFORM KELLNER zwischen dem Restaurant BACHSTüBL in LEIPZIG  -  der Vernissage der einzigsten Beuyspräsentation in der ddr ( Berlin Marstall – Galerie Kunsthochschule Leipzig ) und der NACHBEUYS  Präsentation in der Galerie EIGEN+ART wird ein mentales Band gezogen Interaktiv beteiligt  - Enders : Bundesdeutsche Vertretung – Keller : DDR Kulturminister, (89-90) -Wilhelm : Landschaftsverbandsvorsitzender von Nordrhein Westphalen  u.v.a.

    Aktion BEMALTER STEIN   Wiederbelebung beuysschen Geistes in der ddr mit Andrea Telemann versteht sich als Beginn eines kulturrevolutionären Prozesses in der ddr: Die These  :  Josef Beuys ALLES ist KUNST wird zur Basisthese der KUNSTpARTei

    Dokumentation :  FOTOSTRECKE

    1988

    15.Mai   Gründungshappening der KUNSTpARTei in Leipzig   Moritzbastai

    PRO-GRAMM  :  JEDEM SEINE EIGENART   mit Bildwelten + Objekten u.a. von  Ingo Regel, Andreas Hanske, Dietrich Gnüchtel, Akos Novaky , Tobias Ellmann  u.v.a.                                                     

    1988 

    NACHTMäR   - 10 Stundenaktionen nonstop  -  Kunsthochschule Dresden, Größter Gruppenauftritt von ddr Aktionskünstlern, Kuratorin  WANDA  -  Claudia Reichelt   Galeristin der underground gallery VILLA MARIE am BLAUEN WUNDER u.a. mit den  Dresdner AUTOPERFORATIONSARTISTEN um ViaLewandowsky, Klaus Hähner Springmühl u.v.a.

    Dokumentation :    FOTOSTRECKE      

    1990  

    Video  KUNSTpARTei  u.a. mit Wolf Vostell und Robert Rauschenberg, Gerd Sonntag,Reinhard Zabka

    Altes Museum Berlin, Galerie am Weidendamm, Haus am Lützowplatz

    1991-2007 

    Zahlreiche Happening-Installationen  und performance Projekte, mit Unterstützung u.a. von 2 Documenta Chefs Jury  BüRO-ART unter Mitwirkung von Prof.Manfred Schneckenburger (Chef Documenta)

    performance Ziehung  Licht-Klang-Evironment mit Unterstützung von Jan Hoet (Künstlerischer Leiter Documenta 9 ) Solar-Klangtreppen GmbH unter Leitung von Katrin Specker - Pressesprecherin von Christo & Jeanne Claude ( siehe oben ) u.a.    

    WIND°TON°SPIEL°KIEL°OBJEKT   Happeninginstallation 1991 Kieler Woche

    MÜLL°STREIT°OBJEKT Happening-Installation 1993 Potsdam, Schirmherrschaft   Matthias Platzeck

    VOGELTRAUMTREPPE Treppenhaus-Happening-Installation 1996 Berlin, Schirmherrschaft  Thomas Krüger

    2008  

    Photoshopausbildung by comhART  - seitdem Konzentration auf Surreal  - pop – up – ARTige -  Collagen

    2010                  

    Galerie Neonchocolate Berlin  -  surreale Impressionen

    2011                  

    Galerie ART&Champagne   Berlin Kurfürstendamm  –  surreale Impressionen

    2011                  

    ROSA Kunstsalon BELLE ETAGE Berlin Kreuzberg  - pop ARTige Impressionen

    2012                  

    QuadriART  EAGL Galerie  Berlin Teilnahme  pop – up - ARTige Impressionen        

    ART’ otel  Andy Warhol – Präsentation – Teilnahme  mit pop ARTiger Impressionen

    BAGL Springtime Kunstmesse

    Rudolf bei  Tous’ pour L’art – ARTE  TV, mit Sydney Picasso – Paris , Christiane zu Salms, Prof. Peter Raue Berlin

    Kunstpreis ART’otels  Berlin Andy Warhol, Baselitz, Vostell °°° Köln Budapest

    ART Center Bethanien Berlin   ART pARTy Stipentiaty - Kunstraum Kreuzberg

    2013                  

    Galerie Kunststück Berlin-Neucölln   collagen + Brotkatzen-Happening

    2014                  

    Galerie POP-UP-ART  Berlin Schöneberg collagen   +   OLYMPIC°PINK°SKULPTURE

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