Das Lifestyle Magazin: Lebensart, Kunst, Kultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Fotopreis Prix Picet

Künstler und Künstlerinnen in der Corona-Haft

Unter dem Titel „confinement“, auf Deutsch Haft, hat der Verlag teNeues (www.teneues.com) jetzt eine beeindruckende fotografische Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie veröffentlicht.

43 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen auf 111 Seiten Werke, die sich mit ihrer ganz persönlichen Sichtweise während der noch immer anhaltenden Isolation beschäftigen.

Es sind Landschaftsaufnahmen, Portraits, Architekturaufnahmen und Stillleben, die diese nie dagewesene Situation spiegeln, einen schier nie enden wollenden Lockdown, in dem Künstler weltweit meist als nicht systemrelevant bezeichnet werden und schlussendlich auf sich selbst gestellt, vielleicht sogar verlassen worden sind.

Die in dem großformatigen Buch vorgestellten Künstlerinnen und Künstler wurden allesamt für den renommierten Fotopreis Prix Picet nominiert.

Die Auszeichnung wird an Fotografen vergeben, die sich insbesondere der Nachhaltigkeit der Natur verschrieben haben.

„confinement“ ist ein einzigartiges wie wertvolles Zeitdokument aus einer außergewöhnlichen Epoche, von der die Welt plötzlich überrascht wurde und kostet 39,90 Euro.

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  • GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss
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  • 18.02.2021

Aktuelles - Marketing News

  • Apple-Store und Google Playstore

    Nancy Faeser ruft die Privatwirtschaft zur Zensur auf

    Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, weiß wohl nich so Recht, was er von Bundesinnenministerin Nancy Faeser halten soll.

    Lieber Herr Böhmer,

    hilflos – das ist der Eindruck, den die Regierung angesichts Telegram vermittelt. Jetzt ruft Bundesinnenministerin Nancy Faeser sogar zur Zensur auf .

    Und zwar die Privatwirtschaft. Ausgerechnet die amerikanischen Gatekeeper sollen doch bitte die App des russischen Messenger-Dienstes nicht mehr länger im Apple-Store und im Google Playstore anbieten.   

    Verrückt?

    Noch verrückter klingen die Kosten der Corona-Warn-App. 130 Millionen Euro hat der Bund bisher für die Entwicklung, den Betrieb und die Vermarktung ausgegeben.

    Das macht unterm Strich 100 Euro für jede Warnung, die die App des Robert-Koch-Instituts bisher vermeldet hat.  Weil derzeit wegen der Omikron-Welle täglich über 30.000 Menschen in der App ihre Infektion mitteilen, soll die App in Betrieb bleiben.

    Österreich dagegen stellt seine App „Stopp Corona“ ein. Die App sei zuletzt kaum mehr benutzt worden.   

    Auch verrückt: Amazon eröffnet Klamotten-Läden. In der Umkleide wird man mit seinem Namen begrüßt und es gibt dort Mitarbeiter:innen.

    Die bringen sogar Artikel in die Umkleidekabinen, schlagen Looks vor und sind an der Kasse anzutreffen, berichtet eine Amazon-Managerin.  

    Wahnsinn   

    Einen schönen Abend noch wünscht  

    Rolf Schröter

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  • Saskia-Wasser statt Edeka-Cola: Slavik Junge wirbt jetzt für Lidl
    Werbespot des Discounters

    Slavik Junge trägt für Lidl fortan den Titel „Head of Angebote und Preisreduzierung“

    Rolf Schröter, Chefredakteur bei W&V, hat es heute mit den YouTubern. 

    Lieber Herr Böhmer,

    Aldi vs. Lidl: Auf dem Feld der Kreation sieht das so aus: Der Umsatz-Champion wählt Antoni als seinen Coach. Aldis neuer Individualbetreuer aus Berlin hört auf den preisschildähnlichen Namen „Antoni_99“.  

    Der Herausforderer dagegen holt sich Slavik Junge als Promoter.

    Der 31-jährige Youtuber, Rapper, Filter und Comedian trägt für Lidl fortan den Titel „Head of Angebote und Preisreduzierung“ und liefert gleich eine einminütige Show ab, in der er seinen Ex-Arbeitgeber Edeka disst.  

    Zweimal Witze mit Preis. Wer beim Lebensmitteleinkauf nicht auf den Preis achten müssen will, sollte in Erwägung ziehen, als Youtuber reich zu werden.

    Wie das geht? Einfach anschauen und nachmachen. Die geldigsten Youtuber präsentiert Forbes in einer Liste. Allein MrBeast alias Jimmy Donaldson nimmt mit Hilfe seiner Clips 47 Millionen Euro pro Jahr ein.

    In einem der Filme sieht er Farbe beim Trocknen zu. Mittlerweile ernährt sich Jimmy von seiner eigenen Fast-Food-App, über die sich wiederum seine Community ernährt.

    Was lernen wir daraus? Nicht kaufen, sondern verkaufen! So wirst du reich.  

    Einen reichhaltigen Abend noch wünscht

    Rolf Schröter

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  • Die Norm&Al-Show: In der ersten Episode kommt der alte Kumpel Milch zu Besuch
    Haferdrinkpuppen Norm & Al

    Jetzt probiert es der Milchersatzhersteller Oatly mit Haferdrink-Puppen

    Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, 

    Lieber Herr Böhmer,

    mit superlangen Instagram-Posts hat Oatly es versucht. Mit albernen Superbowl-Werbungen und mit unsinnigen Slogans. Es scheint nicht so einfach zu sein, die Menschen von pflanzlicher Ernährung zu überzeugen.

    Trotz Veganuary-Hype. Jetzt probiert es der Milchersatzhersteller mit Haferdrink-Puppen. Ob das funktioniert?  

    Auch Sir Martin Sorrell versucht etwas Neues.

    Der Werber setzt auf Werbung im Metaverse und startet einen Aktienfonds für Adtech, Datenanalyse und Metaverse. Eine ordentliche Summe will er dafür einsammeln.

    Der Starteinsatz kommt aus seiner eigenen Tasche.  

    BBDO hat es geschafft – und zwar an die Spitze des W&V-Kreativrankings. Das Geheimrezept der überzeugendsten Kampagnen der Agentur verrät Kreativchef Till Diestel im Interview mit Conrad Breyer.   

    Sie wollen BBDO in diesem Jahr challengen? Welche Wettbewerbe W&V für das Kreativranking 2022 berücksichtigt, erfahren Sie hier.  

    Einen schönen Abend wünscht  

    Verena Gründel

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Auch die Malerin Dorothea Schüle weiß, das Kunst und Wirtschaft eng miteinander verbunden sind
    Wirtschaft als Kunstwerk

    Kunst und Wirtschaft passen nicht zusammen – oder doch?

    Wirtschaft ist unromantisch und geplant, Kunst frei, kreativ und nicht umsatzorientiert. So oder so ähnlich könnte die erste Impulsantwort lauten, fragt man nach den Unterschieden zwischen wirtschaftlichem und künstlerischem Denken.

    Doch so unabhängig voneinander, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, sind die beiden Begriffe bei näherer Betrachtung dann doch nicht.

    Denn eines haben Kunst, Kultur und Wirtschaft schonmal gemeinsam: Sie spielen in unserem Leben eine zentrale Rolle. Und das eigentlich schon immer, auch wenn wir es nicht immer merken.

    Manchmal widersprechen sich wirtschaftliche und künstlerische Ansätze, oft gehen sie sie aber auch Hand in Hand. Wir erklären, was Führungskräfte von Schauspielern und Schauspielerinnen lernen können, wieso die Kunst ein wichtiger Arbeitgeber ist und warum Kunst und Wirtschaft am Ende doch ein ganz gutes Team sein können.

    Kunst und Kultur als wichtige Arbeitgeber

    Kultur tritt zunächst als Non-Profit-Unternehmen auf, dabei schaffen die großen Theaterhäuser dieser Welt ebenso wie Museen und andere Kultureinrichtungen viele Arbeitsplätze.

    Viele Künstler sind gleichzeitig Arbeitgeber, und da, wo Kunst hergestellt werden soll, braucht es auch Menschen, die Visionen umsetzen und assistieren. So sind Kunst und Wirtschaft dann doch miteinander verwoben, obwohl man es auf den ersten Blick nicht glauben mag.

    Gern wird die Kunst als Geldfresserin gesehen, als etwas, das der Wirtschaft nicht weiterhilft. Gerade Menschen, die Kunst und Kultur keinerlei Bedeutung beimessen, sind kaum daran interessiert, Kunstprojekte zu subventionieren.

    Doch so langsam dämmert es auch dem größten Zweifler: Interessen sind vielfältig, und ebenso vielfältig sind die Wirtschaftszweige, mit denen sich Geld verdienen lässt. Es klingt unromantisch, aber auch Kunstschaffende sind Steuerzahler:

    Sie verkaufen ihre Bilder online, beschäftigen Assistent*innen bei großen Produktionen, erledigen Auftragsarbeiten, verdienen ihr Geld mit dem Schreiben von Büchern und lassen diese von professionellen Lektor*innen perfektionieren.

    Nicht ohne Grund spricht man mittlerweile auch von dem Begriff der Kulturwirtschaft. Damit gemeint sind Branchen aus dem Wirtschaftsbereich, die Dienstleistungen erbringen oder Produkte herstellen, welche künstlerischer Natur sind.

    Dazu gehören etwa der Buch- und Pressemarkt, aber auch die Musikwirtschaft, darstellende Künste, Design oder die Filmwirtschaft. Sogar Computerspiele sind im weitesten Sinne Kunst.

    Hinter Online-Spielautomaten etwa verbirgt sich zunächst ein wenig künstlerischer Gedanke, denn dabei geht es den Entwicklern darum, Spielern Geld aus der Tasche zu locken – und Spieler hoffen mit leuchtenden Augen auf den großen Jackpotgewinn.

    Auch das Marketing oder die Technologie um die Online Casino ohne Anmeldung Sofort Auszahlung haben auf den ersten Blick nichts mit Kunst zu tun. Schaut man sich dann aber die einzelnen Online Casino Spiele an, die mit detailreichen Animationen verziert sind und mitunter sogar Sounds von bekannten Rockbands nutzen, wird auch hier klar: Bei der Produktion sind Künstler und Künstlerinnen am Werk.

    Was genau ist eigentlich Kunst und warum brauchen wir sie?

    Zieht man sich die Definition des Dudens heran, so bedeutet Kunst im weitesten Sinne das schöpferische Gestalten aus verschiedenen Materialien oder mittels der Sprache. Kunst setzt sich immer mit der Welt und der Natur auseinander.

    Das macht die Kunst so allumfassend und jeder Mensch kann Kunst für sich definieren, wie er oder sie möchte. Kunst kann Selbstdarstellung sein, aber auch eine schöne Aktivität, eine Malerei, ein Theaterstück – oder eben auch ein Computerspiel.

    Kunst soll Emotionen wecken, sie kann kreativ, frei oder manchmal sogar geplant sein. Sie ist am Zahn der Zeit, schwelgt in Erinnerungen, kann gesellschaftskritischer Art sein.

    Kunst ist universell und sollte idealerweise einen hohen Stellenwert im Leben eines Jeden einnehmen. Denn auch Unternehmer können von ihr lernen. Man denke an moderne Führungskräfte, von denen innovative Ideen und Kreativität gefordert werden.

    Man möchte anders sein, neu denken, umdenken, kreative Lösungen vorbringen. Die Kunst erscheint auf den ersten Blick als etwas Freies und Chaotisches, kann aber eigentlich auch dabei helfen, neue Wege zu bestreiten und neue Strukturen zu erschließen.

    Improvisation und ein gewisses Maß an Chaos können die perfekte Schnittstelle von Wirtschaft und Kunst sein: Kunst bleibt hängen, sie kommt in der Architektur, dem Design, der Werbung zum Einsatz.

    Kreatives Denken ist Kunst und am Ende etwas, was auch in modernen Unternehmen gefordert ist. Kunst schafft Perspektivwechsel, dazu gibt es unzählige Beispiele.

    So setzen einige Unternehmen bei der Schulung ihrer Führungskräfte längst auf Schauspieler, die den Mitarbeitenden zu einem besseren Ausdruck, der richtigen Mimik und einer passenden Stimmlage verhelfen sollen.

    Hasso Plattner, der Gründer von SAP, erweckte zudem das Hasso-Plattner-Institut zum Leben, welches die School of Design Thinking beheimatet. Hier sollen Kunst und Wissenschaft mit wirtschaftlichen Interessen vereint werden.

    Kunst und Kultur sind allgegenwärtig

    Ein Produkt herzustellen, kann auf den ersten Blick wenig mit Kultur zu tun haben. Ein einfaches Autoteil etwa, das Millionenfach produziert wird und immer gleich auszusehen hat, wirkt wenig aufregend. Ein großes Unternehmen kann sich Künstlerischem und Kulturellem aber dennoch nicht entziehen.

    Spätestens dann, wenn es an das Marketing geht, und darum kommt heutzutage kein großes Unternehmen herum, heißt es, mit Bildern, Visionen, den richtigen Worten zu überzeugen.

    Jedes Unternehmen, das Marken generiert oder um Kunden wirbt, ist mit der Kulturindustrie verwoben. Denn ohne künstlerische und kulturelle Auseinandersetzung mit dem Produkt wird eine Marke gar nicht sichtbar.

    Ein kleines Autoteil ist dabei nicht von Bedeutung, im Storytelling ist es am Ende aber doch ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, ein Auto zu verkaufen, von dem eine Kunde oder eine Kundin überzeugt werden soll.

    Unternehmen versuchen, Vertrauen herzustellen – es gar zu produzieren. Dabei braucht die Kundschaft am Ende manchmal gar kein detailliertes Wissen über das Produkt. Schafft es eine Marke,

    Emotionen zu wecken und ein Vertrauensverhältnis zu wecken, stehen die Chancen gut – und das alles wäre ohne einen Blick auf künstlerische Gestaltung und die Auseinandersetzung mit kulturellen Gegebenheiten nicht möglich.

    Wirtschaft als Kunstwerk

    Kunst und Wirtschaft sind zwei zentrale Teilbereiche unserer Kultur, die mehr miteinander zu tun haben, als man zunächst glauben mag. Obgleich die Menschen beiden Bereichen unterschiedlich viel Bedeutung beimessen mögen, kann man sich weder dem Einen noch dem Anderen entziehen.

    Kunstwerke entstanden schon zu Urzeiten, ebenso wie es den Tauschhandel schon seit Menschengedenken gibt. Heutzutage sind beide Bereiche sogar noch enger miteinander verknüpft:

    Die Skyline von Frankfurt steht für Banken, Geld und wirtschaftliche Erfolge, gleichzeitig aber auch für eine kreative Ausdrucksform der Architekten und anderen Beteiligten. Oft bekommen wir bloß gar nicht so bewusst mit, wie Kunst und Wirtschaft miteinander verschmelzen, weil vieles für uns ganz selbstverständlich erscheint.

    Und bleibt man beim Beispiel der Frankfurter Skyline: Jedes Unternehmen, das sich in einem Bürogebäude ansiedelt, möchte ein bestimmtes Image vertreten und eine gewisse Außenwirkung erzeugen, bei der die Ästhetik eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

    Die Wirtschaft kann in bestimmten Bereichen von der Kunst lernen, oft unterscheiden sich hier aber ganz eindeutig die Denkweisen. Während die Kunst davon lebt, auszuprobieren und zu riskieren, setzt man in der Wirtschaft vielleicht eher auf ein gut laufendes Produkt, das in großer Masse produziert wird.

    Lernen kann die Wirtschaft aber dann von Kunst und Kultur, wenn es Zeit wird, sich Neues zu trauen und kreativeres Denken zu fördern.

    Und ebenso profitiert dann auch die Kunst von wirtschaftlichem Denken, wenn es darum geht, Kunst sinnvoll zu fördern, Arbeitsplätze zu schaffen und einen ökonomischen wie auch kulturellen Mehrwert zu schaffen.

    Kunst und Wirtschaft schließen sich damit nicht aus, im Gegenteil: Weise genutzt, profitieren beide Bereiche voneinander und sind ein wichtiger Aspekt im Berufsleben wie auch im Alltag jedes Menschen.

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  • Lucia Cadotsch
    Lucia Cadotsch beleuchtet bekannte Stücke neu

    Hypnotische Momente von der Jazz-Sängerin Lucia Cadotsch

    Intensiver Minimalismus, das völlig neue Beleuchten bekannter Musikstücke – dafür steht Lucia Cadotsch mit ihrem Trio-Projekt „Speak Low“, das jetzt schon in die zweite Runde eingebogen ist:

    Mit „Speak Low II“ ist die Sängerin am Donnerstag, 20. Januar, um 20:00 Uhr in der Jazz-Reihe der Philharmonie Essen im RWE Pavillon zu Gast.

    Zusammen mit den beiden Schweden Otis Sandsjö (Saxofon) und Petter Eldh (Bass) sowie als Special Guest Kit Downes an der Hammond-Orgel dekonstruiert die in Berlin lebende Schweizer Sängerin mal mehr, mal weniger bekannte Stücke aus Jazz, Folk oder Pop, zerlegt sie komplett und gestaltet nur aus den Essenzen der Nummern ein reduziertes, aufregend neues Songmaterial.

    Das klingt manchmal herrlich düster, alles andere als gefällig, auch wenn es nicht immer auf Sperrigkeit gebürstet wird.

    Aber die Lieder bieten allen Beteiligten viel Raum für expressive Ausdrucksweise und Klanggestaltung. Man muss sich auf dieses Trio und seine Arbeitsweise einlassen, dann lassen sich magische, mitunter gar hypnotische Momente beim Zuhören erleben.

    Konzert am Donnerstag, 20. Januar, um 20:00 Uhr in der Philharmonie Essen

    Karten (€ 33,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo-Fr 10:00-16:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter T 02 01 81 22-200 (Mo und Sa 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-18:00 Uhr) sowie online unter www.theater-essen.de.

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  • NDR Tragikomödie „Eisland“ mit Axel Prahl
    NDR Tragikomödie mit Axel Prahl

    Axel Prahl steht im Mittelpunkt der NDR Tragikomödie „Eisland“

    Als Marko Wendrichs, Verkaufsfahrer für Tiefkühlkost.

    Seit fast 30 Jahren schleppt der Witwer Gefrierware für die Firma „Eisland“ an die Haustüren seiner vornehmlich älteren Kundschaft.

    Das ist zwar kein Traumjob, aber Marko ist eine wichtige Anlaufstelle für seine Kundinnen (dargestellt von Inge Maux und Christine Schorn). Als Marko krankheitsbedingt in Frührente gehen muss, gerät sein Leben in Schieflage.

    Dabei hat er doch nur ein Ziel: Sein studierender Sohn (Merlin Rose) soll es einmal besser haben. Durch das Ableben einer Kundin eröffnet sich Marko unerwartet ein ganz neues Geschäftsmodell:

    Er „parkt“ die Leiche in der Tiefkühltruhe und nimmt regelmäßig die Rente der Frau an sich. Als ihm jedoch ein Nachbar und sein eigener Sohn auf die Schliche kommen, droht Markos Kartenhaus einzustürzen. Da begegnet ihm sein Idol Roland Kaiser …

    Die Vorlage schrieb Drehbuch-Debütant Maximilian Kaufmann, Student an der Filmuniversität Babelsberg. Für Axel Prahl war es sehr ungewöhnlich, dass ein junger Mann sich mit diesem Thema beschäftigt – das Debüt hat er in engem Austausch mit Maximilian Kaufmann unterstützt.

    Regisseurin ist Ute Wieland („Tigermilch“). Das Erste zeigt den Mittwochsfilm „Eisland“ am 16. Februar um 20.15 Uhr. Anschließend ist er in der ARD Mediathek abrufbar.

    Sendetermin: Mittwoch, 16. Februar, 20.15 Uhr, Das Erste; anschließend in der ARD Mediathek

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Im jährlichen Wechsel bringen der Audi FIS Ski World Cup Women und der FIS Europacup Women die internationale Spitzenklasse der Ski-Rennläuferinnen nach St. Anton am Arlberg
    Abfahrerinnen auf dem Weg nach oben

    FIS Europacup Women 2022: Ski-Zukunft in St. Anton am Arlberg, Tirol

    Nachdem sich beim Damen-Weltcup Anfang 2021 die großen Namen des Skirennsports der Karl-Schranz-Strecke in St. Anton am Arlberg gestellt haben, fiebern nun turnusmäßig die Nachwuchstalente einer der herausforderndsten Rennpisten weltweit entgegen.

    Am 27. und 28. Januar 2022 treten sie beim FIS Europacup Women im Tiroler Bergdorf an. Einheimische und Gäste bekommen dabei die Gelegenheit, live von den Besten der Zukunft das ein oder andere abzuschauen. 2023 gastiert dann erneut der Audi FIS Ski World Cup Women am Arlberg.

    Seit jeher ein sportliches Pflaster. Regelmäßig kommt der internationale Weltcup-Zirkus in St. Anton am Arlberg zusammen, das als Wiege des alpinen Skilaufs gilt.

    Fast 100 Jahre reicht die Geschichte zurück. Im Winter 1927 kurvte die Dorfjugend bei einem Testrennen um Holzstangen, vergleichbar mit dem heutigen Slalom.

    Begeistert von der neuartigen Variante, organisierten die Mitglieder des englischen Kandahar Ski Club und des Ski-Club Arlberg im Folgejahr einen Kombinationswettbewerb aus Slalom und Abfahrt:

    Die Arlberg Kandahar Rennen waren geboren. Den Respekt der Skiwelt gewannen sie sofort, zwei Jahre später folgte die offizielle Anerkennung durch den Weltskiverband FIS.

    Seither findet das berühmte Arlberg Kandahar Rennen an wechselnden Austragungsorten statt.

    In St. Anton am Arlberg treten die Profis mittlerweile auf der Karl-Schranz-Kandahar-Strecke am Kapall an, und die hat es in sich:

    Das durchschnittliche Gefälle von 34 Prozent sorgt für Geschwindigkeiten bis zu 130 km/h.

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  • Bei heilenden Behandlungen und Massagen regenerieren Gäste der Barberyn Ayurveda Resorts auf Sri Lanka in tropischer Wohlfühl-Atmosphäre
    Regenerieren im neuem Jahr

    Regeneration ist das Gesundheitswort für Seele und Körper des Jahres 2022

    Die Pandemie fordert Menschen auf ganz unterschiedliche Art. Viele haben eine Corona-Erkrankung überwunden und leiden unter Umständen an Post-Covid, andere sind aufgrund individueller Belastungen extrem dünnhäutig und an ihren psychischen sowie körperlichen Grenzen angelangt.

    Regeneration ist daher das Gesundheitswort des Jahres 2022. Ayurveda-Kenner wissen, dass es kaum eine effektivere Methode für die Erholung oder Heilung von Körper und Seele gibt.

    Dabei ist authentisches Ayurveda bei erfahrenen Anbietern besonders wichtig. Beides finden Gesundheits-Bewusste seit jeher in Sri Lanka.

    Zu den Pionieren der asiatischen Lehre gehören dort die drei Barberyn Ayurveda Resorts Reef, Beach und Sands im Südwesten der Insel, alle an palmengesäumten Sandstränden gelegen.

    Ein 14-tägiger Aufenthalt kostet ab 2.380 €/Pers. Für 2022 gilt ein besonderes Gesundheits-Angebot: Ayurveda-Gäste, die vier Wochen bleiben, bezahlen lediglich für drei Wochen, buchbar ab 3.570 €/Pers.

    Stets enthalten sind sämtliche ayurvedische Anwendungen und Medikamente, ärztliche Betreuung, ayurvedische Vollpension, Akupunktur, Yoga, Meditation, Ausflüge ins Landesinnere sowie die Flughafentransfers.

    Hochprofessionelle Treatments, herzliche Atmosphäre, heilende Hände.

    Für die authentischen Ayurveda-Behandlungen in den Barberyn Resorts erhält Inhaberfamilie Rodrigo alljährlich mehrfache Auszeichnungen als Sri Lankas Vorreiter in Sachen Gesundheitstourismus.

    Wer sich eine Auszeit gönnen möchte, um gerade jetzt Körper, Geist und Seele wieder in Balance zu bringen, wählt zwischen dem Barberyn Reef Ayurveda Resort am langen Strand in Beruwela (75 Zimmer), dem Barberyn Beach Ayurveda Resort (45 Zimmer) in Weligama oder dem Barberyn Sands Ayurveda Resort bei Bentota (25 Bungalows). Herzstück aller Resorts ist das Ayurvedazentrum.

    Mit großem Einfühlungsvermögen begleiten erfahrene Barberyn-Ärzte, Therapeuten und Ernährungsberater die individuell auf jeden Gast abgestimmten Kuren.

    Yoga, Meditation und Akupunktur ergänzen die Therapie. Zudem können Interessierte an kostenlosen Ausflügen teilnehmen, um Land und Leute kennenzulernen.

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  • Street Art in London
    Street Art in London und München

    Street Art als Tourismusmagnet

    Weltweit lässt sich ein nachhaltiger Trend beim Reiseverhalten nachweisen, der dem Graffiti-Bereich zuzuordnen ist. Es sind besonders jene Städte Europas, die sich früh offen gegenüber der Graffiti Kunst gezeigt haben und diese nicht als Vandalen Akt deklarierten.

    Besonders in London ist die Welle aus den USA in den frühen 1970er Jahren über den großen Teich geschwappt und von der lokalen Punk-Szene übernommen worden.

    Wenn man heute durch viele Londoner Straßen zieht, lässt sich ein solcher Trend auch regional einschränken. Man erkennt also bei einem Rundgang durch das Zentrum sehr gut, wo die Bewegung ihren Anfang genommen hatte.

    Street Art in London und München

    Heute gehört London zu den beliebtesten Reisezielen von jungen Menschen. Es ist vielleicht gar nicht so genau auf das Graffiti-Thema zu reduzieren, warum die Stadt bei der jungen Klientel einen so hohen Stellenwert errungen hat.

    Man kann aber sehr gut festhalten, dass sich mit dem Graffiti als heute von der Stadtpolitik geförderten Kunst ein Tourismusmagnet eröffnet hat, der auf andere europäische Städte übergeschwappt ist.

    Zum Beispiel ist Graffiti in München ein beliebtes Objekt der Begierde und bereichert das gesamte Stadtbild. München gilt als eines der Zentren in der Entstehung von moderner Graffiti Kunst.

    Großen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat auch die lokale Stadtpolitik, die den Wert für den Lokaltourismus erkannt und Street Art auf breiter Ebene gefördert hat.

    Street Art als Gesamtkunstwerk

    Man kann, wie bereits zuvor erwähnt wurde, die Graffiti Kunst nicht als isolierten Magnet darstellen. Viel eher gesellt sich die Street Art zu einem Gesamtkunstwerk welches durch Bars, Diskotheken oder kleinen Galerien zu einem Ganzen zusammenwächst.

    Wenn Sie heute in dem wohl berühmtesten Londoner Street Art Stadtviertel Shoreditch einen Rundgang machen, können Sie das auch sehr gut selbst bewundern.

    Im Zentrum des Genres befinden Sie sich auf der Bricklane, die Hauptstraße von Shoreditch. Hier wird Diversität in Reinkultur gelebt, denn vom indischen Curry-Lokal bis hin zum traditionellen britischen Pub finden sie in dem Viertel alles was dem Namen auch gerecht wird.

    Neben London sind auch die rumänische Hauptstadt Bukarest und die kolumbianische Hauptstadt Bogota beliebte Reiseziele der Jugend aufgrund der einzigartigen Street Art Graffiti Arbeit.

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Löwen Gin, Turicum oder The Duke – jedes harry‘s home hotel in der DACH-Region steht für seinen eigenen regionalen Gin, die Tiroler Hausmarke natürlich nicht zu vergessen
    harry’s home hotels & apartments

    Von der Gin Tour bis zur Hausmarke - harry’s Gin aus Tirol

    Schon seit längerer Zeit versucht Fabian Ultsch die Getränkeauswahl im aDLERS Lifestyle-Hotel Innsbruck so nachhaltig wie möglich zu halten. Daraus entstand die Idee zur „Gin Tour“:

    „Mir ist aufgefallen, wie viele Gin-Produzenten es in jeder Region gibt. Das passte ideal für unsere harry’s-home-Standorte“, sagt er.

    Nicht nur Stammgäste haben ab sofort die Möglichkeit, sich durch die unterschiedlichen Sorten zu probieren. „Zusätzlich ist es ein schönes Tool, um Besuchern von unserem Wachstum als Gruppe zu berichten:

    Mit jedem neuen harry’s home, das eröffnet, nehmen wir einen weiteren Gin auf die Karte.“ Als Fabian begann, für die Häuser den jeweils passenden „Geist“ zu suchen, wollte er auch einen ganz individuellen entwickeln.

    Nach zahlreichen Gesprächen und Verkostungen produzierte sein Onkel schließlich „harry’s Gin“, eine fein destillierte Spirituose aus verschiedensten Wildkräutern der Tiroler Alpen.

    Den edlen Drink gibt’s in allen harry’s home hotels, im aDLERS Lifestyle-Hotel Innsbruck sowie im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck zu kaufen. 

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  • Aussichtsreiches Private Dining über den Dächern der Stadt mit Live Cooking vom Sternekoch – die neue Meeting-Suite Sissi im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg macht’s möglich
    Veranstaltungen und Business-Events

    „Sissi“ lädt zum Private Dining ins Hotel vier Jahreszeiten

    Vom gehobenen Gästezimmer zum Schauplatz für exklusive Empfänge – in der fünften Etage des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg können Interessierte ab sofort über den Dächern der Stadt und mit Blick auf den gleichnamigen See feiern.

    Die neu gestaltete Meeting-Suite „Sissi“ (neben Raum „Franz“, versteht sich) eignet sich für private Veranstaltungen und Business-Events der besonderen Art.

    Mit dem außergewöhnlichen Angebot geht das Vier Sterne Superior Hotel 25 Kilometer südlich von München neue Wege in Sachen Hospitality.

    Gebucht werden kann zum Beispiel eine Cocktail Hour oder ein elegantes Private Dining samt Live Cooking mit bis zu 20 Personen.

    Ein exklusives 3-Gänge-Menü nach individueller Absprache kostet in der Meeting-Suite „Sissi“ ab 69 €/Pers. www.vier-jahreszeiten-starnberg.

    Weitere Auskünfte

    Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg    Münchner Straße 17    D-82319 Starnberg

    Fon +49 8151 4470-0    info@vier-jahreszeiten-starnberg.de

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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  • Der Hoos London Gin von Heiko Hoos
Der Brennmeister Heiko Hoos bei einer Gin Verkostung
Der Hoos London Gin mit einer Silbermedaille geehrt
Der Hoos London Gin gehoert in jede gut Bar
    Jede Flasche ein Unikat

    Ein Gin aus Karlsruhe macht Karriere - Der Hoos London Gin

    Auf der Suche nach dem Gin des Lebens sind wir fündig geworden. Wir trafen uns mit dem Namensgeber und Kopf hinter dem Heiko Hoos London Gin in Karlsruhe. Neugierig gemacht hat er uns schon 2016 auf der Designmesse Messe "Loft" in Karlsruhe, wo wir erstmals seinen Gin kosten konnten.

    Heiko Hoos, Ein Mann, Ein Wort, Der Gin

    Seitdem ist er uns nicht mehr aus dem Kopf gegangen, und es war die Zeit gekommen, den Mann mit dem goldenen Händchen für diesen exklusiven Gin persönlich zu treffen. Die Kunst bei der Gin-Herstellung wird einem ja nicht ins Bett gelegt. Heiko Hoos bleibt trotz des Erfolgs bescheiden und schiebt es lieber auf etwas Glück zurück.

    Eine Klasse für sich

    Schon bei der Flasche geht es los und hört beim Inhalt auf, wobei es auf den Inhalt ankommt. Eines haben wir nun gelernt, es gehört eine große Leidenschaft dazu, um einen Heiko Hoos London Gin zu destillieren. Der Hoos London Gin in Handarbeit hergestellt, ist eine Klasse für sich. Sogar die stylische Flasche hat Heiko Hoos selbst kreiert.

    Nur einmal zum Vergleich: In der industriellen Massenherstellung werden gerade einmal ein bis zwei Minuten verwendet, um eine Flasche Gin zu erzeugen. Den Aufwand, den Heiko Hoos betreibt, können Gin-Liebhaber nicht hoch genug schätzen, denn der Gin von Heiko Hoos entsteht in einem sehr aufwendigen Verfahren und das sollten wir schätzen.

    Der Hoos London Gin - Jede Flasche ein Unikat

    Der Gin aus Baden-Württemberg - 2014 hat Heiko Hoos damit begonnen, eine Rezeptur für seinen Hoos London Gin in einem langen Herstellungsverfahren zu erschaffen. Pro Destillation werden nur 120 Flaschen produziert. Anschließend wird jede Flasche von ihm per Hand nummeriert und so ist jede Flasche Gin auch ein Unikat.

    Zwei Tage werden die Botanicals in Neutralalkohol mazeriert und danach wird der Gin destilliert, um anschließend mehrere Wochen im Glasballon zu ruhen. Und jetzt kommt noch etwas ganz besonderes. Während des Verfahrens wird dem Destillat reines Quellwasser aus dem Pfälzer Wald hinzugefügt.

    Auch das unterscheidet den Hoos London Gin von anderen Ginsorten. Nach dem Destillieren wird kein Zucker oder andere Zutaten hinzugefügt. Der typische Eigengeschmack des Gins bleibt sogar in einem Gin-Tonic erhalten. Der Alkoholgehalt beträgt 44% Vol.

    Der Schlüssel zum Erfolg, ein Weingut, eine Brennerei

    Das Glück war es, dass sein Schwager ein Weingut und eine Brennerei hat, wo er in aller Ruhe seinen Gin in der familiären eigenen Kupferbrennblase entwickeln konnte. Die Auswahl und Zusammenstellung der Botanicals für die Aromatisierung seines Gins war die größte Herausforderung für Heiko Hoos.

    15 pflanzliche-ökologische Zutaten, darunter Wacholder, Kardamom, Kiefernsprossen, Majoran, Anis, Zitronenmelisse, Süß-Fenchel, Orangenzesten, Kamille und Koriander gehören dazu. Weitere Botanicals will uns der Brennmeister Heiko Hoss aber nicht verraten, das soll schon sein Brenn-Geheimnis bleiben. Nur soviel, die Kiefernknospen sammelt er selber.

    Der Hoos Pink Grapefruit Gin - Der Sloe Gin mit Grapefruit

    Mittlerweile hat Heiko Hoos das Sortiment erweitert. Nun gibt es auch einen Hoos Pink Grapefruit Gin, einen extravaganten, fruchtig-herben Gin-Likör. Dazu werden der Saft und die Schalen reifer Grapefruits, Zitronenmelisse und Zucker für mehrere Monate im Gin mazeriert und anschließend feinfiltriert. Der Sloe Gin von Heiko Hoos eignet sich auch ganz besonders für Gin Cocktails.

    Für den vollmundigen Genuss einen Hoos Gin Reserve aus dem Eichenfass

    Das Lagern im Eichenfass kennt man für gewöhnlich nur von Rum und Whisky. Nun gibt es den Gin von Heiko Hoos auch aus dem Holzfass. Der Gin im Holzfass gelagert, und um eine weitere Aromanote verfeinert, hat einen waldigen Charakter und nimmt die Genießer sofort von sich ein.

    Nach der Destillation darf der Hoos Gin Reserve für kurze Zeit in einem Eichenholzfass lagern. Dadurch erhält der Hoos Gin eine leichte Färbung wie auch eine leichte Vanillenote. Der "raffinierte" Hoos Reserve Gin hat auch einen intensiveren Geruch als der Hoos London Gin. Für die beiden Varianten wird der Hoos London Gin als Ausgangspunkt verwendet.

    Der Gin geht um die Welt

    Nachdem man den Hoos London Gin schon in Österreich, der Schweiz und in Spanien beziehen kann,  erzählt uns Heiko Hoos, dass auch die Skandinavier auf seinen Gin aufmerksam wurden. Ganz besonders die Dänen, Schweden und Finnen sind von seinem Gin begeistert und zeigen grosses Interesse an seinem Gin.

    Preis und Auszeichnung

    Das Wacholder-Destillat aus Deutschland hat es schon weit gebracht. Schon beim internationalen Spirituosen Wettbewerb 2015 wurde der Hoos London Gin mit einer Silbermedaille geehrt und bei den Cocktail Spirits in Paris erhielt er den Best Innovation Award für eine der besten Neuerscheinungen 2014/15.

    Der Gin aus Baden-Württemberg

    Deutsche Gins sind stark im kommen. Wenn es um Gin geht, ist Deutschland mittlerweile Vorreiter und hat in Sachen Qualität das Mutterland Großbritanien abgehängt. Dass ein Gin aus Deutschland es zu internationalen Auszeichnungen bringen würde, war vor 10 Jahren noch undenkbar. Die Deutschen sind zu treuen Gin-Liebhabern geworden, was an der Qualität, der Vielfalt und dem Ideenreichtum der Destillateure liegen dürfte, und Heiko Hoos ist einer von Ihnen.

    Dabei kommt das "Wachholderwasser" nicht wie viele glauben aus England, sondern aus Holland. Englische Soldaten hatten es auf die Insel mitgebracht. Dort wurde es im Laufe der Jahre zu dem heute bekannten London Dry Gin verarbeitet.

    Wer Heiko Hoos und seinen Gin persönlich kennenlernen will, kann das vom 19.05 bis 21.05.2017 auf der Designmesse "Loft" in Karlsruhe tun. Er würde sich über ihren Besuch sicherlich freuen.

    Trotz des große Aufwands hält Heiko Hoos die Preise für seine Gins möglichst niedrig und verzichtet lieber auf teures Marketing.

    Hoos London Gin - 0,5 Liter Flasche - Alkoholgehalt  44% Vol. 25.00 Euro

    Hoos Pink Grapefruit Gin - 0,5 Liter Flasche -  Alkoholgehalt  30% Vol. 32.00 Euro

    Hoos Gin Reserve aus dem Eichenfass - 0,5 Liter Flasche - Alkoholgehalt  44.4% Vol. 32.00 Euro

    Gottfried Böhmer

     

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Bei Damen ist die Brille eine Frage des Designs
    Bei Damen eine Frage des Designs

    Wie finden Sie die richtige Sehhilfe?

    Es ist eines der am meisten diskutierten Themenbereiche in Deutschland. Wenn man sich die Zahlen vergegenwärtigt, dann erscheint es plausibel. Nahezu zwei Drittel aller Deutschen benötigen eine Sehhilfe.

    Besonders im Alter zwischen 40 und 50 Jahren erhöht sich die Chance, dass Sie mit einer Sehhilfe wieder zu ihrer absoluten Sehkraft kommen können.

    Bei der Bewertung dieser Frage geht es immer um die Auswahl der richtigen Sehhilfe. Grundsätzlich besteht die Wahl zwischen Kontaktlinsen und Brillen. Im mittleren Alter erhöht sich die Sehkraft auch durch das Tragen von Lesebrillen.

    Vielen 40- bis 50-jährigen Menschen kann auf diese Weise geholfen werden. Sieht man sich die nackten Zahlen an, dann entscheiden sich immer noch mehr Menschen für das Tragen einer Brille.

    Es sollen lediglich ca. fünf Prozent der Deutschen sein, die sich für Kontaktlinsen entscheiden. Das spricht eine klare Sprache und sollte auch bei der Wahl berücksichtigt werden.

    Die abschließende Wahl treffen aber immer Sie nach Absprache mit einem Experten. Das kann entweder ein Optiker oder der Augenarzt ihres Vertrauens sein.

    Bei der Gegenüberstellung sind verschiedene Kriterien zu beachten, auf die wir im folgenden Teil des Artikels näher eingehen möchten. Zunächst möchten wir aber auf die Frage des Designs näher eingehen.

    Bei Damen eine Frage des Designs

    Grundsätzlich geht es um die Frage des Designs. Dieser Aspekt wird häufig unterschätzt und fällt aber stärker ins Gewicht als Sie sich denken mögen.

    Gerade bei modisch sehr versierten Trägern ist dieses Kriterium sehr wichtig. Wenn eine Damenbrille gekauft wird, muss auch auf die Gesichtsform geachtet werden.

    Die Brille wird von vielen Damen auch als modische Accessoires gesehen und dieser Aspekt ist natürlich auch zu berücksichtigen.

    Dabei spielen Faktoren, wie etwa die Form der Brille, das Aussehen sowie die Farbe eine große Rolle. Diese Aspekte sollten also beim Kauf nicht unberücksichtigt bleiben.

    Welche Kriterien sind bei der Wahl der richtigen Brille zu beachten

    Bei der Wahl der richtigen Brille ist auch immer die Abwägung zwischen Kontaktlinsen und Brillen zu nennen. Welche Sehhilfe für Sie die bessere Wahl ist, richtet sich unter anderem nach der individuellen Sehstärke, dem Alter sowie den motorischen Fähigkeiten des Trägers.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Bloggerin Leticia Neidl
Radtour durch die Duesseldorfer Innenstadt
Kuenstler Thomas Beneke auf dem Fortuna Rad
Marcus Polenske, Inhaber von Brave Classics
Peter Lechner, Inhaber von Brave Classics
    auf dem Prüfstand

    Stilvoll Radeln: Das Fahrrad als Mode-Accessoire

    „Das Fahrrad ist nicht nur ein sportliches Fortbewegungsmittel, es repräsentiert eine Lebenseinstellung, die wie ein Mode-Accessoire zur Persönlichkeit und dem Kleiderschrank einer Frau passen sollte“, erklärt Bloggerin Leticia Neidl (Blogwalk).

    Damit ist sie am Puls der Zeit, denn genau dahingehend entwickelt sich der Mega-Trend, wie auch die Radmanufaktur „Brave Classics“ seit einigen Jahren feststellt.

    Rad + Mode = Statementrad

    Bei einer Fahrradtour durch die Düsseldorfer Innenstadt ließen Peter Lechner und Marcus Polenske, die Inhaber von Brave Classics, ihre Fahrräder auf die modische Probe stellen. Bloggerin Leticia Neidl und Künstler Thomas Beneke waren am Donnerstag mit den Designfahrrädern der Ratinger Manufaktur unterwegs.

    „Ich fahre vor allem bei schönem Wetter gerne mit dem Fahrrad in die Stadt und finde es super, dass sich bei den Rädern von Brave Classics das sportliche Radeln mit einem Sinn für Stilbewusstsein vereint“, verrät Leticia Neidl.

    Auch der Düsseldorfer Künstler Thomas Beneke sieht im Radfahren die schönste Form der urbanen Mobilität: „Radfahren ist nicht nur umweltbewusst, es ist ein idealer sportlicher Ausgleich.“

    Brave classics - made in Germany

    Seit 1999 hat sich Brave Classics auf die hochwertige Herstellung von Designfahrrädern „Made in Germany“ spezialisiert, die sich mit modischen Stilelementen wie Weinflaschenhaltern, Ledertrageriemen, personalisierten Gravuren, Holzelementen und aufwändig geflochtenen Körben, je nach Wunsch, veredeln lassen.

    Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, schließlich kann jeder Designtraum individuell besprochen werden.

    Klar, dass auch das Designangebot der Fahrradmanufaktur mit dem Trend geht. „Derzeit haben wir eine Lackierung in Marsalarot im Sortiment, die nicht nur leuchtend und schön intensiv ist, sondern auch die aktuelle Mode widerspiegelt“, erklärt Peter Lechner.

    „Neben der Lackierung, werden unsere Manufakturräder vor allem durch die individuellen Details, zum modischen It-Piece“, fügt Marcus Polenske hinzu. 

    Längst ist Fahrradfahren nicht mehr nur ein Sport, es ist ein urbanes Statement und eine Liebeserklärung an die alt bekannte frische Luft. 

    Hier geht’s zu Leticia Neidls Blog: http://www.blogwalk.de/leticianeidl

    Mehr zu Brave Classics finden Sie unter: http://www.braveclassics.com

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  • Als Inbegriff von Luxus führt Dior nicht nur Damen- und Herren-, sondern sogar Babymode und ein Sortiment von Waren wie Parfüms, Kosmetik, Lederwaren, Schuhe, Schmuck, Brillen, Uhren und Accessoires
    Designs für Kleidung, Alltags- oder Luxusobjekte

    Wie viel Kunst steckt in der Mode?

    Mode ist ein Begriff, der weit über die Herstellung von Kleidung hinausgeht. Ginge es nur darum, den Menschen funktional zu bekleiden, um ihn vor Nacktheit, Niederschlag und Kälte zu bewahren, trügen alle mehr oder weniger die gleichen praktischen Sachen und machten sich keine Gedanken um Stil oder Ästhetik.

    Doch was wir am Körper tragen, ist Ausdruck unserer individuellen Haltung, von Status und Anspruch. Manche Menschen sehen sich selbst gar als Leinwand, um darauf einen mutigen Entwurf einer Persönlichkeit zu inszenieren.

    Design oder Kunst?

    Die Frage, ob Designobjekte und Mode Kunst sind oder nicht, lässt sich nicht abschließend entscheiden. Für viele Kunstfreunde dürfen Kunstobjekte keine Funktion erfüllen und für viele Designobjekte darf es im Entwurf von Gebrauchsobjekten keinen Kunstanspruch geben.

    Diese Puristen haben ihre Antwort schon vorgefasst und sind damit sicher sehr zufrieden. Doch für alle anderen gibt es eine reichhaltige Menschheitsgeschichte bis zurück zu unseren Ursprüngen, in der Handwerker ihre Produkte oftmals reichhaltig verzierten.

    Diese Ergänzungsebene über der funktionellen Herstellung zeugt von dem Wunsch, nicht nur Aufgaben zu erledigen, sondern dabei von Schönheit, Ästhetik, ideellem Wert begleitet zu werden. Und die Produzenten hatten den Anspruch, ihre Fertigkeiten jenseits bloßer Praktikabilität zu beweisen.

    Haute Couture und Prêt-à-porter

    Was ist Mode eigentlich? Im Pariser Geschäft – und dem folgend weltweit – unterscheidet man zwischen individuell maßgeschneiderter Kleidung im obersten Preissegment – der Haute Couture – und der nach Standardgrößen vorgefertigten Kollektion – der Prêt-à-porter. Kein anderes Label bespielt beide Segmente so wirkgewaltig wie Dior.

    Als Inbegriff von Luxus führt die Marke nicht nur Damen- und Herren-, sondern sogar Babymode und ein Sortiment von Waren wie Parfüms, Kosmetik, Lederwaren, Schuhe, Schmuck, Brillen, Uhren und Accessoires.

    Das Unternehmen Christian Dior wurde 1946 gegründet und trug entscheidend dazu bei, den “New Look” der 1950er Jahre zu prägen. Von Anfang an war Dior Willens, mit mutigen Designs voranzuschreiten und Trend zu setzen, anstatt ihnen hinterherzulaufen.

    Diese Gestaltungsmacht ist die essentielle Haltung, um in der Modewelt ganz nach oben zu kommen. Dabei überzeugt das Unternehmen durch Eleganz und die richtige Balance aus schlanken Formen und Schlichtheit und der Verwendung exklusiver Materialien und gekonnter Designs.

    So konnte Dior auch Prominente wie Eva Perón, Jackie Kennedy und Prinzessin Diana von sich überzeugen. Mit derartiger Unterstützung war es immer ein Leichtes, die Laufstege zu dominieren.

    Kunst kommt von Können

    Doch schon bei der Frage, was überhaupt Kunst ist und wie man sie von Nicht-Kunst abgrenzen kann, gibt es erheblichen Klärungsbedarf. Nach wie vor gibt es keine allgemein anerkannte und vor allem von allen Künstlern akzeptierte Definition.

    Wenn man sich am Begriff der Schaffenshöhe orientiert, gibt es diese auf jeden Fall auch im Entwurf von Designs für Kleidung, Alltags- oder Luxusobjekte.

    Kunsthandwerk begleitet die Menschen schon seit Jahrtausenden und war immer Ausdruck der höchsten kreativen Fertigkeiten der Herstellenden. Der Wunsch, schöne Dinge zu besitzen, erstreckt sich definitiv nicht nur auf reine Ausstellungsgegenstände wie Bilder oder Skulpturen, sondern reicht bis tief in unseren Alltag und eben auch die Mode hinein.

    Fazit

    Wer hier nun einen verbindlichen Schluss erwartet, muss enttäuscht werden. Dennoch lohne es sich, immer wieder über die Frage nach Kunstwertigkeit nachzudenken und Ästhetik überall dort anzuerkennen, wo wir ihr begegnen. Auch in der Mode.

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Boris Palmer droht auf Facebook Impfunwilligen mit Beugehaft
    Einigkeit und Recht und Impfung

    Die grünen Teufel Kretschmann und Palmer sind gegen die Menschenwürdegarantie

    Die Anzahl der Proteste gegen Corona-Maßnahmen und Impfpflichtpläne nimmt bundesweit ständig zu, aber unsere Politiker wolle diese mit aller Gewalt durchsetzen, und die meisten Medien sind ihnen dabei behilflich. 

    Ulf Poschardt, Chefredakteur von "WeltN24" schrieb: Die Rolle der Medien, sich selbst auf das Sprachrohr „DER Wissenschaft“ zu reduzieren, wird bald zu untersuchen sein. Sie gehört mit zu den traurigsten Kapiteln der Geschichte des Journalismus seit 1945.

    188.000 Menschen protestierten am Montag den 10. Januar 2022 bei 1.000 Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, und das sind nur die offiziellen Zahlen. Die echte Anzahl der Protestanten dürfte weit höher liegen.

    Impfen wird schon seit einigen Monate von auserwählten Personen und Medien als Freiheit kommuniziert : "Impfen befreit" ? Nein, die Impfpflicht lässt sich nicht als Freiheit verkaufen, darauf fallen nur Dumme rein. 

    Doch steter Tropfen höhlt den Stein. Die sich häufenden Meldungen über schlecht wirkende Impfungen und Impfschäden, aber auch der Widerstand von Millionen Menschen lassen sich nicht länger ignorieren. 

    „De facto ist eine gesamte Gesellschaft entmündigt worden“ sagt die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot. Impfen als einzige Lösung zu propagieren habe sich als „Sackgasse“ erwiesen. Und doch sind strenge Corona-Regeln gerade in linken Milieus en Vogue".

    George Orwell, der Autor von 1984 meinte: "Wenn Freiheit überhaupt einen Sinn haben soll, dann ist es die, den Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen."

    Schauen wir einmal zurück

    Am 29. 6. hieß es „Immunität gegen Corona hält wahrscheinlich Jahrzehnte!“ Am  6. 8. dann: „Jahrelanger Schutz nach Impfung!“ Am 1. 12.: „Impfstatus soll nach sechs Monaten ablaufen“ und am 10.12.: „Biontech-Chef rät zu ‚Blitz-Booster‘ nach drei Monaten“. Innerhalb von weniger als einem halben Jahr sind aus Jahrzehnten drei Monate geworden

    Die Wortbrüchigen

     „Söder (CSU) Frühjahr 2020: ‚Es wird aus meiner Sicht keine Impfpflicht geben.‘ Lauterbach (SPD) 16. Mai 2020: ‚Eine Impfpflicht macht bei Sars-CoV-2 so wenig Sinn wie bei Grippe.‘ Schäuble (CDU) Herbst 2020: ‚Aber eine Impfpflicht wird es nicht geben. Das will niemand, der Verantwortung trägt.‘ – Merkel Februar 2021: ‚Wir haben zugesagt, daß es keine Impfpflicht geben wird.‘“ Und nun schreien sie alle nach der Impfpflicht.

    Politische Entwicklungen verlaufen oft schleichend. Epochengrenzen überlappen sich und sind Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Doch sollte in diesem Jahr tatsächlich eine allgemeine Impfpflicht eingeführt und damit der Körper zum Eigentum des Staates erklärt werden, dann dürfte 2022 als jenes Jahr in den Geschichtsbüchern stehen, in dem der Faschismus nach Deutschland zurückgekehrt ist.

    Die grünen Faschisten

    Es gab mal eine Zeit, da hatten viele in Deutschland Boris Palmer von den Grünen für einen anständigen Mann gehalten. Das ist nun wohl vorbei.

    Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) antwortete auf Facebook einer Userin, die ihm eine „totalitäre Gesinnung“ unterstellte und schrieb, sich nicht impfen lassen zu wollen: Für Leute wie Sie muss die Impfpflicht her. Gerne bis zur Beugehaft.“ Boris Palmer will die sofortige Impfpflicht, sowie Renten- und Pensionskürzungen für Ungeimpfte.

    Und nun macht er auch noch auf Söder und Co. Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek hatte gefordert, für Impfverweigerer finanzielle Konsequenzen bei der Krankenkasse zu erwägen. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer schließt sich an.

    In der Corona-Debatte um höhere Kassenbeiträge für Impfverweigerer hat Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer sich klar für eine solche Maßnahme ausgesprochen. „Ich bin ausdrücklich dafür, die Kassenbeiträge anzuheben, wenn jemand, der sich impfen lassen könnte, die Injektion bewusst verweigert“, sagte der Grünen-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

    Zum 1. Februar müssten Bußgelder von 1.000 bis 5.000 Euro verhängt werden, berichtete die Zeitung. 

    Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Saskia Weishaupt animierte die Polizei vor Weihnachten gar, „im Zweifel“ gegen Corona-Demonstranten Schlagstöcke und Pfefferspray einzusetzen. Große Mehrheit in der Grünen-Bundestagsfraktion für allgemeine Impfpflicht.

    Die Grünen-Abgeordneten haben sich eindeutig für eine Impfpflicht ausgesprochen. Annalena Baerbock verteidigte den Vorstoß für die Impfpflicht, und eine allgemeine Impfpflicht ohne Altersbeschränkung sei nötig, findet Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge.

    Wolfang Kubicki hat viele Befürworter einer Corona-Impfpflicht scharf kritisiert und ihnen Rache an Ungeimpften als Motiv unterstellt. „Ich bin entsetzt über das jakobinerhafte Verhalten vieler in diesem Land, deren Freude an 2G und Impfpflicht ja nicht mehr rational ist“, sagte der Bundestagsvizepräsident „Zeit Online“.

    „Vielen Impfpflicht-Befürwortern scheint es um Rache und Vergeltung zu gehen.“ Auf die Nachfrage „Rache an wem?“ erwiderte der stellvertretende FDP-Vorsitzende: „An den Ungeimpften, weil man glaubt, in ihnen die Verantwortlichen für unsere derzeitige Misere ausgemacht zu haben, was natürlich völliger Unsinn ist.“

    Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat den Widerstand innerhalb der FDP gegen eine allgemeine Impfpflicht scharf kritisiert. »Die Aussage von Wolfgang Kubicki, dass es vielen Impfpflichtbefürwortern um Rache und Vergeltung gehe, ist schlichtweg verantwortungslos und völlig ungeeignet, um die Debatte inhaltlich angemessen zu führen«, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

    Nun hat er auf die deutlichen Worte des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) geantwortet. "Die Menschenwürdegarantie unserer Verfassung gilt auch für Ungeimpfte", sagte Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    "Dass dieses unverrückbare Wesenselement unseres Gemeinwesens nun zum Teil infrage gestellt wird, halte ich für hochgradig besorgniserregend«, erklärte Kubicki. "Das sollte auch Ministerpräsident Kretschmann, der in der Vergangenheit selbst ja unverhältnismäßige Anti-Corona-Maßnahmen gefordert hat, zu denken geben."

    Markus Söder soll zurücktreten

    Wolfgang Kubicki, fordert wegen der umstrittenen Ausweisung von Corona-Zahlen in Bayern den Rücktritt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

    „Entweder Markus Söder wollte ein schiefes Bild über die von Ungeimpften ausgehende Infektionsgefahr zeichnen und eine Gruppe von Menschen damit amtlich stigmatisieren – oder er hat seinen Laden nicht im Griff. Sowohl das Eine wie auch das Andere sind ausreichende Gründe für einen Rücktritt“, sagte Kubicki WELT AM SONNTAG.

    „Kopflos und gefährlich“ – Sahra Wagenknecht kritisiert Scholz‘ Aussage über Impfpflicht - Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat den designierten Bundeskanzler Olaf Scholz für dessen Äußerung zur Impfpflicht kritisiert. „Der Wortbruch von Olaf Scholz und anderen Politikern in der Frage der Impfpflicht ist kopflos und gefährlich“, sagte Wagenknecht gegenüber WELT.

    "Eine allgemeine Impfpflicht ist schlicht verfassungswidrig, meint der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily.  Eine allgemeine Impfpflicht wird die schon jetzt erkennbaren Spaltungstendenzen in der Gesellschaft auf hochgefährliche Weise verstärken bis hin zu Gewaltausbrüchen. Das ist nicht zu verantworten".

     "kleine Richterlein"

    Frank Ulrich Montgomery hatte Richter für einige Urteile zu Corona-Regeln kritisiert. "Ich stoße mich daran, dass kleine Richterlein sich hinstellen und wie gerade in Niedersachsen 2G im Einzelhandel kippen, weil sie es nicht für verhältnismäßig halten", sagte er der "Welt". Die Entscheidung nach Prüfung der Sach- und Rechtslage ist für Montgomery eine Anmaßung des Gerichts.

    Der Bund Deutscher Verwaltungsrichter und Verwaltungsrichterinnen (BDVR) verwahrt sich gegen Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery. Diese seien "in der Sache unqualifiziert und im Ton unangemessen". Im Ton ließen die Ausführungen Montgomerys den gebotenen Respekt vor gerichtlichen Entscheidungen und den Menschen vermissen, die sie zu treffen hätten.

    Der selbst ernannte Corona-Kraftprotz Markus Söder will auch die Impfplicht lieber heute als morgen, und viele im Land fragen sich: Wann kommt die Bundesnotbremse für Auftritte von Markus Söder, der Zwangsgelder für Impfunwillige einführen will.

    Fast 60 Prozent der Bürger misstrauen einer aktuellen Umfrage zufolge den Corona-Daten des Robert Koch-Instituts. Laut einer repräsentativen Insa-Umfrage der Zeitung „Bild“ verneinen 57 Prozent der Teilnehmer die Frage, ob sie den offiziellen Infektionszahlen noch vertrauen.

    „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“

    ist ein 1849 erstmals abgedruckter Essay von Henry David Thoreau.

    Konkreter Anlass für diesen Text war Thoreaus Verhaftung, die zustande kam, da er sich weigerte, seine seit vier Jahren fällige Wahlsteuer zu entrichten. Er hätte bezahlen können, weigerte sich aber und wurde eingesperrt. Am nächsten Tag hatte jemand aus der Verwandtschaft die Schuld beim Gefängniswärter für ihn beglichen und Thoreau wurde freigelassen

    Verfasst in den Zeiten der amerikanischen Eroberungs- und Sklavenpolitik fordert Thoreaus Essay auf, sich dem positiven Recht des Staates nur zu beugen, wenn es mit der persönlichen moralischen Wertung übereinstimmt. Er propagiert ein Gewissensrecht der Moral gegen Ungerechtigkeiten in der Demokratie mit Aussagen wie:

    Dann brecht das Gesetz

    „Wenn aber das Gesetz so beschaffen ist, dass es notwendigerweise aus dir den Arm des Unrechts an einem anderen macht, dann, sage ich, brich das Gesetz. Mach’ dein Leben zu einem Gegengewicht, um die Maschine aufzuhalten. Jedenfalls muss ich zusehen, dass ich mich nicht zu dem Unrecht hergebe, das ich verdamme.“ Auch klagt er die Beamtenschaft an, die sich dem Staat treu hingebe, ohne auf das eigene Herz zu hören.

    Willy Brandt; "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden zur Verteidigung der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint. “

    Zum guten Schluß: Ludwig Börne hat feststellte: "Drückender als die Zensur der Regierung ist die Diktatur der öffentlichen Meinung."

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  • Sein Buch „Our Town“ - benannt nach dem Theaterstück von Thornton Wilder - zeigt ein Amerika im Zeitalter von Black Lives Matter
    Porträt über die Stadt New Bern

    Von Bern nach New Bern - Ein Aufruf zu mehr Integration und Verständnis

    Zwischen 2006 und 2021 zeichnete der Schweizer Fotograf Michael von Graffenried das Porträt der kleinen Stadt New Bern in North Carolina in den USA, die 1710 von seinem Vorfahren Christoph von Graffenried gegründet wurde.

    Sein Buch „Our Town“ - benannt nach dem Theaterstück von Thornton Wilder - zeigt ein Amerika im Zeitalter von Black Lives Matter, so sind von New Berns 30.000 Einwohner 55 Prozent weiß und 33 Prozent schwarz.

    Die entstandenen Fotografien sind keine flüchtigen Momentaufnahmen, sondern geduldige Alltagsbilder, die Verständnis und kein Urteil zeigen: eine schwarze Kirchengemeinde, junge weiße Mädchen beim Schießen; schwarze Männer, die auf der Straße Bargeld tauschen, ein weißes Paar, das seine Waffensammlung vorzeigt, und die Trophäe der Jagd - ein großer Stoffbär - schaut zu; eine schwarze Stripperin, die für einen weißen Mann auftritt.

    Im Juni 2020, nach der Ermordung von George Floyd, fand die größte Demonstration, die New Bern je gesehen hatte, statt.

    „Our Town" ist sowohl das Dokument einer stolzen Gemeinschaft als auch ein einfühlsamer Aufruf zu mehr Integration und Verständnis in einem entscheidenden Moment der amerikanischen Geschichte.

    Michael von Graffenried wurde 1957 in Bern geboren. Aus dem Fotojournalismus kommend, arbeitet er heute an Langzeitprojekten und wurde international ausgezeichnet. „Our Town“ ist bei Steidl (www.steidl.de) erschienen, hat 240 Seiten und kostet 45 Euro. 

    Sönke C. Weiss

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  • Der Impfstoff beeinträchtigt ganz offensichtlich die angeborene Fähigkeit des Körpers, nach einer Infektion Antikörper zu produzieren
    Daten werden nach 55 Jahren freigegeben

    Die mRNA-Impfung schädigt das menschliche Immunsystem

    Eine Gruppe von Wissenschaftlern wollte von der Regierung wissen, auf was für Daten sich die Lizenzierung des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer stützte. Darauf antwortete die FDA - Food and Drug Administration, sie werde die Daten dazu in 55 Jahren bereitstellen, also erst im Jahr 2076, heißt es auf der zentralen FOIA-Website der Regierung. Das ist eine offizielle Mitteilung von Reuters

    So wie es aussieht, haben die etwas zu verbergen, anders läßt sich es nicht erklären, warum man diese Daten erst in 55 Jahren freigeben will. Einen vergleichbaren Fall hat es in der US-Geschichte nur einmal gegeben. Die Akten zu der Ermordung von John F. Kennedy waren auch für 50 Jahre für die Öffentlichkeit gesperrt worden.

    Konkreter wird aber die britische Gesundheitsbehörde „U.K. Health Security Agency“

    Die  britische Gesundheitsbehörde „U.K. Health Security Agency“ hat einen Corona-Bericht in der Kalenderwoche 42 mit Zahlen und Daten veröffentlicht.

    In diesem Bericht stellt sie fest:
    Die mRNA-Impfung gegen das Coronavirus bewirkt eine „Umprogrammierung“ und damit langfristig eine massive Beeinträchtigung des menschlichen Immunsystems

    Geimpfte produzieren immer weniger Antikörper

    In dem Bericht der Englische Gesundheitsbehörde steht ganz offiziell auf Seite 23 zu lesen:

    … recent observations from UK Health Security Agency surveillance data that N antibody levels appear to be lower in individuals who acquire infection following 2 doses of vaccination.

    Übersetzung ins Deutsche:

    Neue Beobachtungen  und Auswertungen von Prüfdaten der Gesundheitsargentur des Vereinigten Königreiches zeigen, dass Personen die nach einer doppelten Impfung an Corona erkrankten, krank wurden, weil die Menge der N-Antikörper abgesunken ist.

    Das heißt nichts anderes, als dass die natürlich produzierten Antikörper unseres Immunsystems gegen ein Virus (vor allem eine Mutation) unter doppelt Geimpften spürbar weniger werden, was offensichtlich im Zusammenhang mit der Impfung  gesehen wird und zwar von der englischen Gesundheitsbehörde selbst.
    Der Bericht erklärt, dass höhere Antikörperlevel (naturgemäß) besser vor einer Infektion schützen:

    „Current thinking is that there is no threshold antibody level that offers complete protection against infection, but instead that higher antibody levels are likely to be associated with lower probability of infection.“

    Exakte Übersetzung aus dem Englischen

    Derzeit geht man davon aus, dass es keinen Antikörper-Schwellenwert gibt, der vollständigen Schutz vor einer Infektion bietet, aber (man kann) stattdessen (wohl behaupten),  dass höhere Antikörperspiegel mit einer geringeren Infektionswahrscheinlichkeit verbunden sind.

    Doppelt oder dreifach Geimpfte sind also nach der offiziellen Begutachtung der Englischen Gesundheitsbehörde in größerer Gefahr, infiziert zu werden.

    Man muss kein Raketenphysiker sein, um zu wissen, was das heißt

    „Der Impfstoff beeinträchtigt ganz offensichtlich die angeborene Fähigkeit des Körpers, nach einer Infektion Antikörper zu produzieren.“

    Das auch noch: TAUSENDE KÜNDIGUNGEN - Amerikas Kliniken droht der Ärzte-Exodus – Impfpflicht aufgehoben. Viele amerikanische Krankenhäuser haben ihr Personal zur Impfung verpflichtet. Doch tausende Ärzte und Pfleger weigern sich nicht nur – sie kündigen sogar, berichtete "Welt-Online".

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Kunst - Werk der Woche

  • 5 Min. fuer ein Maedchen von Morgen, Maedchen als Sexobjekte  
Bilder aus der Serie Sex sells von Eva Horstick-Schmitt
Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt 
Immer ZUR-VERFUEGUNG-STEHEN
Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebaeude von Hoesch aufgenommen
Die Models sind normale Menschen von der Strasse
Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte
Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns
    SEX das Symbol von Macht

    Werk der Woche: Sex sells everything - Die Dortmunder Künstlerin Eva Horstick-Schmitt meint, dass SEX das Symbol von Macht geworden ist

    Erstveröffentlichung am 19.12.2015, also lange vor der MeToo Debatte. Alltagssexismus, Übergriffe, Machtmissbrauch waren schon lange vor Harvey Weinstein ein Thema für die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt.

    Die Arbeiten versuchen ein Bild der Zeit wiederzugeben - eine Zeit, in der SEX das Symbol von Macht geworden ist. Sex sells everything. Informationsfluten überwältigen uns gerade durch das ZUR-VERFÜGUNG-STEHEN jeglicher Informationen. Das macht die Zeit schnelllebig und beliebig.

    Wir haben weniger Zeit und doch verschwenden wir die Restzeiten im Orbit des Netzes. Ich habe diese Serie ohne Assistenten und ohne Make-up-Artisten etc. allein erstellt. Sie soll ein Bild wiedergeben vom Chaos der Welt , in der wir zu Hause sind.

    Chaotisches Durcheinander des Angebotes, welches uns zur Verfügung steht. Die Arbeiten sind ein Blick auf das, was im Inneren abgeht. Eine Mischung aus Bürowelt, Sex,Freizeit, Bürgerlichkeit und Vorstellungen, die ich damit hinterfragen möchte.

    Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns?!

    Das Mädchen auf dem Bild , welches in die Kamera blickt - im Hintergrund ein Mann, der sie argwöhnisch betrachtet, als wäre sie aus einem anderen Universum in den ORT herein katapultiert.

    Das Bild hinterfragt den Zaun , den wir uns selbst errichten, den Blick, dem wir nicht trauen. Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebäude von Hoesch aufgenommen.

    Diese Gebäude existieren nicht mehr. Sie sind einem See gewichen, der zum ORT für Häuser wurde, in denen reiche Menschen - Ehepaare leben, die die Vergangenheit dieses Ortes nicht kennen und nunmehr an diesem Ort auf dem Schrott der ausbeuterischen Vergangenheiten leben. 

    Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Ich habe Mädchen nach ihren Zukünften befragt und diese Interviews lassen erkennen, dass sie allesamt heiraten möchten und auch Kinder wollen.

    Sie möchten einen Beruf, um sich selbst zu verwirklichen. Freunde wollen sie, echte Freunde. Liebe und Frieden. Funktioniert das in einer überfluteten Gesellschaft, die sich schneller dreht als die Erde.

    Was heute "in" ist, ist morgen vergessen. Nichts ist älter als die Nachricht von gestern.  Das, was uns manche Medien vorgaukeln, ist weder authentisch noch nachahmenswert. Es ist eine Welt, die sich an sich selbst aufgeilt.

    Es geht nicht mehr um authentische Informationen, sondern um die Vergabe des EGOISMUS. Wer die Einschaltqoten schafft, erschafft einen Hype. Wer im Hype ist - ist in.

    Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Wir als Wesen dieses Planeten müssen sondieren lernen, wichtiges von unwichtigen Dingen zu trennen. Wie soll das gehen bei all den Informationen von CNN, BBC und co.?

    Wie sollen das die jungen Menschen schaffen, die von einem Hype in den nächsten katapultiert werden.Der drive, dem wir alle ausgesetzt sind, wird weggespült von unseren Hirnen oder im Traum verarbeitet?

    Ich verarbeitet meine Sicht der Dinge in den Fotoarbeiten, die ich mit meinen "Nichtmodels" inszeniere. Die "Models" sind normale Menschen von der Strasse.

    Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte, gelernte und ungelernte Kräfte aus unserer Gesellschaft. Frauen, die etwa zu sagen haben, egal welchen Bildungsstand sie haben. Ihre Sprache

    ist oft einfach, aber in dieser Einfachheit liegt oft viel Wahrheit. Mehr Wahrheit als in vielen der intellektuellen Ergüsse einer sich selbst hypenden Medienwelt. Da zählen nur die Auflagen und diese liegen wie sie sehen als Müll in jeder Ecke. 

    Sammeln wir den Müll oder versammeln wir unsere Gedanken an eine Welt, die morgen vielleichtmehr ist als das Heute? Eine, die das Chaos ein wenig ordnet, nicht umzäunt, nur etwas behutsamer ihre Nachrichten auswählt, die sie in die Welt transportieren.

    Wenn wir in der Schnelligkeit weiter machen wie bisher, werden die Mädels von Heute mit der Erziehung ihrer Kinder von Morgen völlig überfordert sein.

    Bilder aus der Serie:

    "5 Min. für ein Mädchen von Morgen!", Phoenix, Eva Horstick-Schmitt

     

     

     

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  • Barmherzigkeit, Weisheit und Einsicht von Christy Lee Rogers
Harmonie von Christy Lee Rogers
Ein Traum, der in Gegenwart der Vernunft getraeumt wurde von Christy Lee Rogers
    The New Humanity

    Christy Lee Rogers berührt spirituelle Themen wie im Barock

    Christy Lee Rogers behandelt Fotografie als zeitgenössische Malerei. Sie ist ausdrucksstark, hält an der Schönheit fest und berührt spirituelle Themen wie im Barock.

    Das Element, mit dem sie malen kann, ist Wasser - sie mischt Farben, Körper, Licht und Dunkelheit miteinander, sagt die Künstlerin, die zusammen mit 12 anderen Fotografen den neuen Lavazza-Kalender unter dem Motto "The New Humanity" erstellt hat.

    "Ich hatte nie das Gefühl, von der Barockkunst fasziniert zu sein, bis ich in einem der ersten Interviews danach gefragt wurde", sagt Christy Lee Rogers, obwohl sie zugibt, dass eines ihrer Lieblingswerke Caravaggios Seven Deeds of Mercy ist.

    Die monumentale Leinwand zeigt Engel, die auf die Erde schauen. Jede der Figuren führt ihren eigenen Liebesakt für ihren Nachbarn aus - sie besuchen die Kranken, kleiden die Armen oder ernähren die Hungrigen.

    Dies sind Hinweise auf eine Evangeliumspassage. - Die Botschaft dieser Arbeit wird wichtiger als die schönsten technischen Details, die ich je gesehen habe.

    Ich kann diese Arbeit endlos betrachten und meine Fantasie geht immer neue Wege - sagt der Künstlerin und skizziert gleichzeitig die Art und Weise, wie die Kunst, die sie schafft, funktioniert.

    Die Modernisierung der Gemälde beinhaltet mehrere Änderungen. Anstelle eines Pinsels - der Kameralinse, statt religiöser Fäden - spirituell, statt Einzelarbeit und Schnitzen von Details - ein Prozess, der für Teamarbeit offen ist.

    Christy Lee Rogers ist eine Unterwasserfotografin.

    Rogers wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs in Kailua auf der Insel Oahu auf. Sie hat keine formale Ausbildung in Fotografie, aber einen Bachelor of Arts in Telekommunikation und Film von der San Diego State University.

    Rogers ist bekannt für ihre Unterwasserfotografie die in den USA, Frankreich und Monaco ausgestellt wurde. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Grammophone in Auftrag gegeben, um das Album-Cover für eine Box klassischer Musik bereitzustellen
    Art to Hold Your Interest
    + 44 (0) 7954 051 458

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  • Heiner Meyer, Chanel Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Stiletto Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Medicine Oel auf Leinwand
    Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ

    Der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer

    Schon 2013 war Heiner Meyer bei der GFDK - Werk der Woche. Nun acht Jahre weiter, wurde er nochmals von der GFDK-Redaktion ausgewählt. Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer weckt in der Augsburger GALERIE NOAH Begierden und führt diese zugleich ad absurdum.

    Porsche, Prada und Escada, geliftete Beauties und frohlockendes Softeis, Schönheit satt, prall und geballt bringt Heiner Meyer auf Leinwand wie auf den Punkt; Begierde, Gier, Begehrlichkeit weckt und stillt der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art auf einen Streich – und eröffnet gekonnt bis perfekt die perfiden Spiele um Schein und Sein in der Arena der Augsburger GALERIE NOAH.

    „OH, LÀ LÀ!“ ist seine aktuelle Ausstellung dort im Glasplast betitelt, die einmal mehr die stilistische Raffinesse des Bielefelder Künstlers vor Augen führt.

    Routiniert und ausgefeilt setzt er in surrealer bis fotorealistischer Manier die Symbole von Luxus und Lifestyle zusammen und weiß zeitgleich geschickt zu konterkarieren: bleibt einem die eisige Kalorienbombe beim Anblick der schlanken Silhouette im Vordergrund im wahrsten Sinne im Halse stecken.

    Doppelbödig ist die Kunst von Meyer allemal, verziert mit reichlich Anspielungen an die Vergänglichkeit, mit Kritik am Jugend- und Schönheitswahn, am Wert der Ware heute, die indes dezent, ja, skurriler Weise ästhetisch daher kommt und sich nicht unbedingt aufdrängt.

    Die 40 neuen Ölbilder, Papierarbeiten, Bronzeplastiken und Objekte in der GALERIE NOAH bedienen die weiblichen wie die männlichen Sehnsüchte und changieren facettenreich hin und her zwischen tragikomischer Ikon- und Ironisierung:

    Diese machen die malerischen Kommentare Meyers auf der echten Louis-Vuitton-Tasche dem angepassten Modeblogger einen poppigen Strich durch die Rechnung; strahlen die makellosen Gesichter in Öl auf Leinwand nunmehr aus dem OP-Verband; und stellt Minnie Mouse in skulpturaler Monumentalität das Schönheitsideal per se wie stante pede in Frage. Schön, schön schräg, Satire auf Pop-Art.

    „Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ!“ in die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast

     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Hubertus Lindner – hier mit seinen Huskies Valluga, Yuta und Lilly – ist staatlich geprüfter Ski- und Bergführer und betreibt im Lechtaler Auszeitdorf Gramais/Tirol die Bergschule Lechtal
Im Tiroler Lechtal entdecken Gäste unter fachkundiger Anleitung alternative Wintersportarten und genießen dabei die Langsamkeit und Ruhe abseits der Piste
    Sanfter Wintersport im Tiroler Lechtal

    Bergführer Hubertus Lindner gibt wertvolle Tipps zur Vorbereitung für die erste Skitour

    „Mehr Zeit für mehr Raum“ lautet das Motto: Fernab vom alpinen Skitourismus gilt das Tiroler Lechtal als weitläufiges Dorado für Tourengeher. Damit trifft die zwischen Lechtaler und Allgäuer Alpen gelegene Bergregion den Nerv vieler Wintersportler.

    Laut aktuellen Erhebungen unter anderem des Deutschen (DAV) und Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) wächst die Zahl der Skitourengeher jährlich um etwa sechs bis zehn Prozent.

    Um Gelände und Lawinengefahren (besser) kennen zu lernen, haben der Tourismusverband Lechtal und die Arbeitsgemeinschaft Lechtal Guiding e.V. von 16. bis 23. Januar 2022 die „Lechtaler Skitouren Tage“ ins Leben gerufen.

    Das Angebot reicht von Lawinenkursen sowie geführten Ski- und Schneeschuhtouren bis hin zu einem umfassenden Rahmenprogramm.

    Fünf wertvolle Tipps zur Vorbereitung für die erste Skitour gibt Hubertus Lindner, Bergführer und Betreiber der Bergschule Lechtal schon jetzt.

    1. Voraussetzungen

    Bei Skitouren unterscheidet man Schwierigkeitsgrade von leicht bis extrem anspruchsvoll. Für Anfänger eignen sich zunächst so genannte Pistenskitouren, bei denen sie sich mit den Eigenschaften von Tourenski, Schuhen und Bindung vertraut machen können:

    „Für eine Skitour im gesicherten Skiraum genügen die Fertigkeiten vom Pisten-Skifahren. Anschließend sollten künftige Tourengeher die Fahrtechnik step by step ins Gelände übertragen, am besten unter Anleitung eines staatlich geprüften Skilehrers oder -führers.

    Denn jeder Fehler hinsichtlich des Fahrverhaltens wirkt sich im Gelände ungleich stärker aus. Eine schlechte Skitechnik bedeutet bei Skitouren daher höheres Risiko. Stürze können nicht nur zu Verletzungen, sondern auch zu Lawinenabgängen führen“, so Ski- und Bergführer Hubertus Lindner.

    2. Vorbereitung

    Konditions- und Krafttraining, wie es Aktive vom Skifahren kennen, ist laut dem Lechtaler Berg- und Skiführer Hubertus Lindner besonders wichtig – sei es als Workout im Fitness-Studio oder bei Klimmzügen im Wald.

    Die technischen Fertigkeiten lernen Outdoor-Enthusiasten am besten durch regelmäßiges Ski-und Techniktraining in einer angeleiteten Gruppe, zum Beispiel bei einer Alpinschule.

    Dort geht es vor allem um Tourenplanung, Lawinengefahr und -strategien, Ausrüstung, Verhalten während der Tour und den Ernstfall einer Lawinenverschüttung.

    3. Ausrüstung

    Ausrüstung ist nicht gleich Ausrüstung, denn Skitour ist nicht gleich Skitour, so das Credo von Hubertus Lindner aus dem Lechtal:

    „Während wir beim Freeriden mit leichtem Gepäck, Lawinenairbag, Notfallausrüstung und Skihelm starten, sind wir beim Skibergsteigen mit Pickel, Steig- und Harscheisen, Abseilgerät, Klettergurt sowie leichtem Helm alpinistisch unterwegs.“

    Was laut dem Tiroler Experten niemals fehlen darf: Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde, Schaufel, Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack, Stirnlampe, kleines Multifunktionswerkzeug,

    Sonnencreme sowie etwas Warmes zum Unter- und Überziehen. Socken, Unterwäsche, Mütze und Stirnband können Tourengeher übrigens von ihrem alpinen Ski-Equipment nutzen – mehr allerdings nicht.

    4. Leihen oder kaufen?

    Ski, Felle, Teleskopstöcke sowie Notfallset sind Ausrüstungsgegenstände, die Touren-Neulinge laut Bergführer Hubertus Lindner gut ausleihen können, auch wenn dieses Vergnügen nicht ganz günstig ist:

    Die Gebühren für Notfall- und Skiausrüstung beziffert er auf etwa 100 Euro pro Tag. Allerdings sparen sich Wintersportler so die wichtige und aufwendige Pflege des Equipments. 

    Zum Kauf rät Hubertus Lindner vor allem bei Touren-Schuhen: Werden diese nicht im Fachgeschäft anprobiert, warten die Schmerzen schon nach wenigen Metern.

    Sollten Tourengeher bei ihrem Hobby bleiben wollen, empfiehlt der Lechtaler Bergführer, im nächsten Schritt in eine Notfallausrüstung – sprich LVS-Gerät, Sonde, Schaufel und Erste-Hilfe Paket – zu investieren (etwa 400 Euro).

    5. Essen und Trinken

    „Einsteiger sollen mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit mit auf eine Tour nehmen, am besten nur leicht gesüßten Tee in der Thermoskanne“, so Hubertus Lindner. Beim Essen gilt die Regel „Nährwert geht vor Zuckergehalt“.

    Hubertus Lindner: „Zucker in Form von billigen Müsli- oder schlimmer noch Schokoriegeln zuzuführen, bringt den Stoffwechsel aus seiner Balance.“

    Die fatale Folge: Tourengehern droht im letzten Drittel häufig eine Unterzuckerung. Konkret rät der Lechtaler, zum Beispiel Trockenfrüchte wie Datteln in den Rucksack zu packen.

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  • Hotelchef Marcel Gutheinz ist vom Mythos seines Gutzeitorts in Tannheim/Tirol überzeugt: Die meisten Gäste und Mitarbeiter können gar nicht erklären, warum sie sich bei uns im Jungbrunn so wohlfühlen
    Hotel Jungbrunn, Tannheim/Tirol

    „Der Gutzeitort soll auch in Zukunft eine Art Mythos bleiben“

    Lebenserfahrung ist etwas, das man in keinem Studium, Praktikum oder Buch lernen kann – davon ist Marcel Gutheinz vom Jungbrunn in Tirol überzeugt.

    Dementsprechend befindet sich der junge Hotelier in ständigem Austausch mit seinen Abteilungsleitern sowie den Eltern Markus und Ulrika, die den „Gutzeitort“ im österreichischen Tannheimer Tal nach 25 außergewöhnlichen Jahren vertrauensvoll in die Hände ihres einzigen Sohnes übergeben haben.

    Seit 2017 leitet er den Betrieb mit 150 Angestellten erfolgreich in dritter Generation und führt die Philosophie seiner „Lebenslehrer“ weiter: „Man muss immer offen für Neues bleiben und tagtäglich hart an sich arbeiten.“

    Doch auch wenn der gelernte Hotelbetriebswirt, Koch und Sommelier dankbar ist für jeden Rat, trifft er die finalen Entscheidungen am Ende doch selbst.

    „Dabei geht es vor allem darum, im Sinn des Unternehmens zu handeln“, findet der 32-Jährige, seit 2020 verheiratet. Damit sei aber nicht gemeint, dass das Hotel mit seinem 7.900-Quadratmeter-Spa mehr Betten haben müsse – im Gegenteil:

    Die jetzige Größe mit 92 Zimmern, Suiten und Apartments hält er für perfekt und möchte lieber kontinuierlich die Qualität steigern. „Meine Vision ist vielmehr, das Jungbrunn auch weiterhin als Vorreiter in Sachen Design zu etablieren, aber nicht nur:

    Mir geht es speziell um die Wertschätzung der Menschen im Haus. Auch in Zukunft sollen Freigeister und außergewöhnliche Charaktere im Jungbrunn zusammenkommen und die einzigartige Atmosphäre kreieren, in der sich Gäste wie Mitarbeiter so wohlfühlen.“

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  • 2006 ging Harald Ultsch mit dem ersten harry’s home Hotel im österreichischen Graz/Steiermark an den Start
    15 Jahre harry’s home hotels & apartments

    Harald Ultsch von harry’s home hotels zieht eine Bilanz

    harry’s home feiert Geburtstag: In Graz/Österreich eröffnete vor 15 Jahren das erste Haus der familiengeführten Hotelkette mit Firmensitz in Innsbruck. Heute sind die harry’s home hotels & apartments mit demnächst acht Standorten in der DACH-Region vertreten – weitere werden in Kürze folgen.

    Im Interview spricht Geschäftsführer und Gründer Harald Ultsch über das Erfolgskonzept der Marke, wo eine Expansion Sinn macht und wie sich das Reiseverhalten seiner Einschätzung nach künftig ändern wird.

    Herr Ultsch, aus aktuellem Anlass: Wie sind Sie in den vergangenen Monaten mit der Krise umgegangen?

    Nachdem sich unsere harry’s home hotels & apartments in der DACH-Region befinden, mussten wir ständig und sehr unterschiedlich reagieren.

    Eine Planung über mehr als zwei Wochen war nie möglich. Kurzarbeit, reduzierte Öffnungszeiten, positive Corona-Fälle von Gästen und Mitarbeitern – es galt stets neue Lösungen zu finden.

    Kaum hatte die Auslastung zumindest unter der Woche wieder zugenommen, kamen plötzlich erneute Reisebeschränkungen, Ausgangsverbote und alle Reservierungen mussten wieder storniert werden.  

    Welche konkreten Maßnahmen konnten Sie diesbezüglich für die Hotels umsetzen

    Trotz allem hielten wir unsere Hotels durchgehend offen und mussten uns wöchentlich mit den geänderten Bedingungen auseinandersetzen.

    Wir haben immer alle Möglichkeiten, Zimmer zu verkaufen, ausgeschöpft. Mit unseren harry’s home Apartments konnten wir mehr Nachfrage generieren als mit den klassischen Hotelzimmern. Aber auch „Day use“ und Homeoffice stellten wir zur Verfügung, wo es erlaubt war.

    Das Frühstück wurde jeweils der aktuellen Lage angepasst – von der Frühstücksbox über einen servierten Frühstücksteller bis hin zum (reduzierten) Buffet.

    Mit der harry’s HOME Tour schafften wir zudem ein attraktives Angebot, um Gästen eine Vergünstigung anzubieten – und zwar indem sie innerhalb von zwei Wochen in mehreren harry’s home Häusern an unterschiedlichen Standorten nächtigen.

    Nach dem ungewöhnlichen Jahr 2020 folgt jetzt das Jubiläum. 2006 begann die Geschichte der harry’s home hotels & apartments mit dem ersten Haus in Graz/Österreich. Wie fällt Ihre Bilanz nach 15 Jahren harry’s home aus?

    Durchweg positiv. Unser Ziel, in den drei Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz aktiv zu sein, haben wir erreicht. Weitere Standorte sind bereits fix und in den nächsten drei Jahren werden wir auf 20 Hotels wachsen.

    Im Rahmen unseres aktuellen Relaunches ist uns allerdings klar geworden, dass wir die Marke noch fokussierter ausrichten müssen.

    Was genau meinen Sie damit?

    harry’s home ist das perfekte Zuhause für moderne Nomaden. Also für Menschen, die viel reisen und genau wissen, was sie unterwegs brauchen.

    Ein wesentlicher Punkt ist für uns, dass man auf Reisen seine Gewohnheiten beibehalten kann, ganz gleich, ob bei Kurz- oder Langzeit-Aufenthalten.

    Deshalb ist „Wohnen“ für uns einer der zentralen USPs. Dies wird auch bei den kommenden Neueröffnungen innenarchitektonisch umgesetzt.

    Was macht Ihre Hotels so besonders?

    Sie richten sich dank unseres Baukastenprinzips „Create your stay“ nach den individuellen Wünschen der Gäste. Sie können ihr Produkt selbst zusammenstellen und bestimmen damit gleichzeitig den Preis.

    Unsere Kunden wählen auf unserer Website zwischen fünf buchbaren Studiotypen, fügen Dienstleistungen hinzu oder lassen sie eben weg.

    Wir halten es analog der Auto-Industrie. Wer ein Fahrzeug online konfiguriert, kann alle möglichen Features mit wenigen Clicks bestimmen.

    Mit einem neuen Hotelprogramm, welches wir derzeit installieren, wird das noch besser umgesetzt.  

    Ein weiteres Motto lautet „Coming home“

    Wir wollen ein Gefühl transportieren: Der Gast soll herzlich empfangen werden und Dinge vorfinden, die er kennt und schätzt. Im Idealfall erhält er das Studio, welches er besonders gern hat.

    Wir haben – vor allem wochentags unter den Business-Kunden – sehr viele Stammgäste. Erfreulicherweise gelingt es uns, diese in unsere neu eröffneten harry’s homes mitzunehmen und ihnen auch dort ein „Wir-Gefühl“ zu geben.  

    Wie erreichen Sie das?

    Wir sind ein Familienbetrieb und meine Frau war immer die größte Stütze. Von fünf Familienmitgliedern arbeiten aktuell vier im Unternehmen.

    Wir leben „We all are family“. Zum Glück verinnerlichen auch unsere Mitarbeiter dieses Motto. Die freuen sich, wenn sie Gäste wiedersehen.

    Wir sind das Gegenteil eines anonymen Hotels: Man kann seine Ruhe haben, wenn man möchte, will man Kontakt, ist jemand da. Wir überlassen es auch dem Gast, ob er die Du- oder Sie-Form wählt.

    Im vergangenen Jahr haben Sie in München eine Kooperation mit „Kinderhotels“ gestartet.

    Wir sind sehr stolz, dass sie an die harry’s home hotels & apartments herangetreten sind und somit das erste Kinderhotel in der Stadt sein dürfen. „Kinderhotels“ ist eine der stärksten Marken von Familienunterkünften im Alpenraum.

    Wir werden dieses Angebot auch in jenen Standorten ausbauen, wo wir die Zielgruppe Familien besonders gut erreichen können.

    Die Gastronomie spielt keine große Rolle mehr?

    Zumindest nicht die traditionelle. Ein für uns zentrales Thema ist das Frühstück mit überwiegend regionalen Produkten. Wir hinterfragen dies sehr akribisch. Unsere „harry’s home“-Mitarbeiter backen übrigens auch den Kuchen selbst.

    Restaurants betreiben Sie aber nicht?

    Nein, wir setzen auf „Gastronomie light“ in unseren Lounges. Dazu kommen Coworking-Spaces, alles ganz ungezwungen.

    Unsere Hotellobbys gelten als Treffpunkte für Gäste, aber auch für Bewohner aus der Nachbarschaft.

    Wir können beobachten, dass heute viel mehr Einheimische die Lobbys besuchen als noch vor zehn Jahren. Speziell in den Städten erwarten wir hier eine große Nachfrage.

    Mit dem Thema Fitness haben Sie für Ihr Münchner Haus einen neuen „Baustein“ kreiert.

    Stimmt. Genauer gesagt haben wir für Gäste, die gleich nach dem Aufstehen trainieren wollen, ein professionelles Zug- und Gewichtssystem im Zimmer installiert.

    Damit kann man ganz ungezwungen verschiedene Morgenübungen machen und anschließend gleich unter die Dusche. Wir wollen bewusst keine Fitnessräume, das können professionelle Studios in der Nähe viel besser.

    Im Jahr 2019 haben Sie mit Zürich Ihr erstes harry’s home Hotel in der Schweiz eröffnet.

    Die Schweiz zählt zu den Ländern, wo wir gerne weiter wachsen wollen. Als nächstes kommt Bern Ostermundigen, anschließend ein weiteres Hotel im Westen von Zürich.

    In welchen Städten und Ländern sehen Sie noch Potenzial?

    Bis vor kurzem lebten wir in einer Zeit mit sehr hohem Hotelwachstum, vor allem in deutschsprachigen Ländern. Wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt, ist noch nicht absehbar.

    Auf jeden Fall gilt es, eine Nische zu finden und diese zu besetzen. Wir expandieren in Orten, wo Wirtschaft und Tourismus zusammenspielen und damit eine ganzjährige Öffnung wirtschaftlich betrachtet sinnvoll ist.

    Wir gehen beide Richtungen, also in attraktive Bezirksorte und in die großen Städte. Drei besonders lebenswerte Städte haben wir mit München, Wien und Zürich schon besetzt.

    Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

    harry’s home wird deutlich bekannter sein als heute, wobei wir weiter auf den Megatrend „Wohnen“ setzen. Wir wollen dadurch im Alpenraum in unserem Segment – hybrides Hotel mit Short- und Longstay – Marktführer sein.

    Wir haben das Glück, dass wir unsere Kinder begeistern konnten, im Unternehmen zu arbeiten. Unsere beiden Söhne und bald auch deren Schwester werden in zehn Jahren die Geschäfte hoffentlich erfolgreich weiterführen.

    Wie streng sind Sie selbst als Gast?

    Generell bin ich sehr nachsichtig, vor allem, wenn den Mitarbeitern einmal ein Fehler passiert – allerdings weniger im Wiederholungsfall. Wenig Toleranz habe ich beim Thema Schallschutz, überhaupt keine bei mangelnder Hygiene. 

    Wie schätzen Sie das Reiseverhalten in der Zukunft ein?

    Es wird vorwiegend erdgebunden sein, das heißt per Auto und Bahn. Problematisch könnten Bus-, ganz schwierig Flugreisen in den nächsten zwei Jahren bleiben.

    Die Alpenregionen im Zentrum von bevölkerungs- und einkommensstarken Ländern werden Vorteile haben.

    Und was bedeutet das für harry’s home hotels & apartments?

    Unsere Hotels befinden sich durchweg in den Alpen- und Alpenvorlandregionen. Die Nachfrage nach Apartments ist groß und hier können wir punkten.

    Wir sprechen auch die Zielgruppe Familien mit unseren Hotels an – insgesamt sind wir sehr optimistisch und erwarten eine gute Entwicklung.

    Interview: Gregor Staltmaier/Natalie Schneider, AHM PR

    Weitere Auskünfte

    Harry’s Home Holding AG    Kaiserjägerstraße 2    A-6020 Innsbruck/Österreich

    Fon +43 512 587109    marketing@harrys-home.com

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LEBENSART - Möbel und Design - Schöner Wohnen

  • Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, verspricht das Design Zimmer im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck höchsten Komfort für Gäste
Die Apartments des Hotels Schwarzer Adler Innsbruck sind mit Küchenzeile, Sofa oder Sessel großzügig ausgestattet und daher besonders geeignet für Familien
    Historischer Charme, neues Design

    Komfort und angesagte Styles im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck

    Seit dem großen Umbau des Hotels Schwarzer Adler Innsbruck 2020 vereint das Haus im Herzen der Tiroler Landeshauptstadt historischen mit zeitgemäßem Charakter – und zwar mehr denn je. Mit der Neugestaltung wurde das 500-jährige Gebäude nicht nur komplett restauriert, sondern in allen Bereichen auch modernisiert.

    Inhaberfamilie Ultsch lag dabei besonders am Herzen, eine harmonische Kombination aus jahrhundertealtem Flair und aktuellem Design zu kreieren. In der lässigen Pfiff Bar etwa ist das gemütliche Separee durch ein aufklappbares Bücherregal in Form einer „Hidden Door“ erreichbar.

    Das stylische Konzept präsentiert sich auch in den 50 Zimmern und Suiten des österreichischen Boutique-Hotels. Neu entworfen sind die Kategorien Design, Deluxe, Apartment und Handicapped, renoviert wurden die bereits bestehenden Signature Rooms und Signature Suiten.

    Das Design Zimmer im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck kostet ab 109 Euro/Nacht für zwei Personen.

    Modern konzipiert. Gemeinsam mit Designer Thomas Bertalan, Spezialist für Innenarchitektur, Kälte- und Klimatechnik, gab es einen klaren Fokus beim Umbau des Hotels Schwarzer Adler Innsbruck:

    „Uns war von Anfang an wichtig, die historische Bausubstanz mit der bekannten Fassade, den jahrhundertealten Holzdecken, Gewölben und Stuben in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten und die Geschichte des Hauses in frischem Kontext zu präsentieren“, so Bertalan.

    Die Herausforderung bestand darin, alle neuen Gestaltungselemente harmonisch mit den sorgsam restaurierten Bauteilen zu kombinieren. Gleichzeitig sollte die Haustechnik im Hintergrund auf den neuesten Stand gebracht werden, etwa mit State-of-the-Art-Klimatisierung, Highspeed-Internet und teils sogar mit Antibeschlag-Badezimmerspiegeln samt integrierter Bluetooth-Funktion.

    Flexibel gestaltet. Hochwertiger Komfort und angesagte Styles charakterisieren die neuen Räumlichkeiten im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck, wie beispielsweise die mit viel Liebe zum Detail eingerichteten, großen Design Zimmer.

    In den ruhig gelegenen Deluxe Zimmern geht es zusätzlich über einen direkten Zugang auf die eigene Terrasse oder den Balkon mit einmaligem Blick auf Innsbrucks historisches Kapuzinerkloster und die dahinter emporragende Nordkette.

    Für noch mehr Flexibilität sorgen die beiden großzügigen Apartments für bis zu sechs Personen. Mit voll ausgestatteter Küche, Lesesessel oder Sofa sowie modernem Badezimmer sind sie besonders für Familien oder Longstay-Aufenthalte geeignet.

    Auf spezielle Bedürfnisse zugeschnitten ist der barrierefreie Handicapped Room mit ausreichend Platz und entsprechendem Equipment. Der Servicepoint im 1. Stock hält für Gäste bei Bedarf zusätzlich Snacks, Mikrowelle, Waschmaschine und Trockner sowie diverse weitere Angebote bereit.

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  • Das TRUNK HOUSE ist ein exklusives Mikrohotel mit nur einer Suite
Highlight ist die kleinste Diskothek Japans
Der Essbereich und Kueche mit inklusiven Privatkoch
    gehobene Apartment-Übernachtungen

    TRUNK HOUSE - Luxuriöses Tokio - ein Mikro-Hotel erster Klasse

    2019 war das Jahr des sogenannten „Home-tel“, mit dem die Hoteliers zu Anbietern von Privatunterkünften aufschließen wollten. Es entstanden Hotelketten, die sich auf gehobene Apartment-Übernachtungen mit Hotelservice spezialisierten.

    In einer abgelegenen Seitenstraße in Tokios zentralem Kagurazaka-Viertel eröffnete im August 2019 ein kleines Juwel, das diese Art von Übernachtungskonzept in der Hauptstadt auf ein neues Level hob.

    Das TRUNK(HOUSE) ist ein exklusives Mikrohotel mit nur einer Suite. Den Gästen stehen zudem noch eine kleine, private Gartenoase, ein Teezimmer, ein traditionelles Bad sowie Essbereich und Küche inklusive Privatkoch zur Verfügung.

    Besonderes Highlight ist die kleinste Diskothek Japans, die mit ihrer Bar und modernen Karaoke-Maschine für unvergessliche Abende sorgt.

    All dies ist in einem 70 Jahre alten Holzhaus untergebracht, das früher als traditionelles Ryotei-Restaurant und zuvor als Geisha-Haus diente.

    Die Geschichte des Gebäudes floss ebenfalls in die Gestaltung des Luxushotels mit ein – so sind beispielsweise die originalen schwarzen Wände des Ryotei erhalten geblieben, während Designerstücke wie exklusive Teegeschirre, Möbel oder Beleuchtung einen zeitgenössischen Kontrast schaffen.

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  • Die riesigen Fensterfronten der neuen Juniorsuiten „Vilsalpsee“ im Hotel Jungbrunn holen die umliegenden Tannheimer Alpen nach drinnen
Das Herzstück des Jungbrunn SPA ist die hauseigene, mithilfe eines Glasschachts sichtbare Quelle, erlebbar im Ruheraum „Quellenruh“
Das Hotel Jungbrunn in Tirol wurde umgebaut. Vom gelungenen Ergebnis können sich Gäste ab 19. Mai 2021 überzeugen
Der großzügige Outdoor-Bereich des Hotel Jungbrunn bezieht die umliegende Natur des Tannheimer Tals mit ein
Jungbrunn-Hotelchef Marcel Gutheinz (3. v. l.) führt seit 2017 mit Unterstützung seiner Eltern Ulrika und Markus sowie Schwester Vivana (2. v. l.) erfolgreich den selbst ernannten Gutzeitort in Tirol
    umgestaltete Räumlichkeiten

    Lobby-Facelift und frische Suiten, neues Design im Hotel Jungbrunn

    Wenn das Hotel Jungbrunn ab 19. Mai 2021 wieder Gäste im Tannheimer Tal begrüßt, dürfen sich diese auf so manche Neuerung freuen. „Wir haben es kaum durchsickern lassen, doch hinter uns liegt ein umfassender Umbau“, sagt Inhaber Marcel Gutheinz, Sohn der österreichischen Jungbrunn-Pioniere Ulrika und Markus Gutheinz.

    „Unser Spa ist um einiges gewachsen, außerdem gibt es neue sowie komplett umgestaltete Räumlichkeiten.

    Da sind Überraschungen garantiert!“ Die Architektur des gewachsenen Tiroler Gutzeitorts führt ganz im Sinn der Familienphilosophie eleganten Lifestyle und die Originalität hochwertiger Naturmaterialien zu harmonischen Wohnwelten zusammen – mit nunmehr 92 Zimmern, Apartments und extravaganten Suiten.

    Das Jungbrunn in der Natur und andersherum

    „Weil uns die Natur im vielleicht schönsten Hochtal Europas so viel Gutes tut, wollen wir auch etwas zurückgeben“, findet Jung-Hotelier Marcel Gutheinz aus Tannheim/Tirol.

    Und so hole man sich diese nach bewährter Jungbrunn-Tradition ins Haus – in achtsamer Manier, mit regionalen Materialien und nachhaltigem Ressourcen-Einsatz.

    „Den allgegenwärtigen Spirit der Umgebung nehmen unsere Gäste mal bewusst, mal unbewusst auf: zum Beispiel in Form von aromatischem Holzgeruch, atmendem Heu und Lehm oder beim Gang über Steine, die Millionen Jahre alte Geschichten erzählen.“

    Was ist neu im Jungbrunn?

    Rezeption, Lobby, Restaurants. „Unser nun ebenerdiger Haupteingang und die erweiterte Rezeption haben ein völlig neues Gesicht erhalten“, erzählt Marcel Gutheinz.

    „Gäste beginnen ihr Urlaubserlebnis jetzt in einem gemeinsamen Bereich aus Rezeption, Kaminhalle und Wohnzimmer. Wir wollten der Lobby dadurch einen noch behaglicheren Touch geben, wie ein Treffpunkt bei guten Freunden.“

    Holistische Denkansätze mit regionalen Produkten bestimmen darüber hinaus die neue Ausrichtung in den drei Jungbrunn-Restaurants und versprechen kulinarische Genüsse für jeden Geschmackstyp.

    Spa-Bereich. Das Jungbrunn SPA legte um 900 auf nunmehr 7.900 Quadratmeter zu – und das nur im Innenbereich. Eine neue Heimat bekamen dabei die Abteilungen Ayurveda und Thai Massage mit exklusiv konzipierten Behandlungsräumen. 

    Mehr Platz für vitalisierende Urlaubsmomente bietet die kunstvoll in Szene gesetzte Ruhezone „Augenweide“. Im innovativen „Aquasensario“ relaxen Gäste mit einer animierten Wasserinstallation.

    Rund um den Glaszylinder mit Blick auf den sprudelnden Ursprung des Jungbrunn schmiegt sich der gleichnamige Entspannungsraum „Quellenruh“.

    Juniorsuiten. An der Südseite des Grundstücks ist ein neues Gebäude entstanden. Das „Mundesehaus“ der seit Langem in Tannheim verwurzelten Familie Gutheinz verfügt über große Panoramasuiten (65 m², 20 m² Loggia) im frischen, aber bewährten Jungbrunn-Style.

    Sie hören auf den Namen „Vilsalpsee“, benannt nach dem nur einen Katzensprung entfernten Berggewässer. Mit reduziertem Design und recycelten Materialien, eleganten Stoffen, Leder, Stein sowie freiem Ausblick auf die umliegende Natur bilden sie feinsinnige Wohlfühlrefugien im Tiroler Gutzeitort.

    Die neuen Juniorsuiten sind direkt mit dem Landhaus und dadurch auch mit allen anderen Jungbrunn-Bereichen verbunden, so dass Urlauber bequem im Bademantel zwischen den „Welten“ umherwechseln können.

    Vom kritisch beäugten Skilift zum Gutzeitort

    Den Grundstein für das Hotel Jungbrunn legten Elisabeth und Raimund Gutheinz 1957 mit dem ersten Skilift im Tannheimer Tal/Tirol, denn das Paar glaubte allen Skeptikern zum Trotz fest an den Wintertourismus. Sie sollten Recht behalten:

    1975 folgte die Hoteleröffnung neben der namensgebenden „Jungbrunn-Quelle“, 1992 der Generationswechsel. Sohn Markus Gutheinz und seine Frau Ulrika formten das Jungbrunn mit legerem Luxus zum „Alpinen Lifestyle-Hotel“ für anspruchsvolle Urlauber.

    In der heutigen, dritten Generation unter Regie von Junior Marcel wurde das stylische Haus sanft weiterentwickelt und begegnet seinen Gästen nunmehr als energetisierender Gutzeitort sowie ganzheitliche Kraftquelle für Erholung und Entschleunigung.

    Dabei kommen auch sportliche Aktivitäten nicht zu kurz. So finden sich im „Leihstadl“ unter anderem E-Mountainbikes, E-Roller und Segways für Erkundungsfahrten durch eines der schönsten Hochtäler Österreichs.

    Im Februar 2021 gewann das Jungbrunn mit der Wellness Aphrodite in der Kategorie „Fitness & Sport“ erneut einen der wichtigsten Branchenpreise.

    Weitere Auskünfte

    Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort

    Oberhöfen 25    A-6675 Tannheim/Tirol    Fon +43 5675 6248    hotel@jungbrunn.at  

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Kunst - Videogalerie

  • Ich hoffe, dass die Leute mich als jemanden sehen, der gewisse Integrität hatte, und ich hoffe, dass sie mich so in Erinnerung behalten
    Fünfter Todestag von George Michael

    In Gedenken an George Michael und an seinem fünften Todestag

    Vor fünf Jahren starb der Sänger George Michael mit nur 53 Jahren. „Last Christmas“, seine Hitsingle aus Wham!-Zeiten, wurde zum Welthit. Alle Jahre wieder erklingt der Song Weltweit den ganzen Dezember zur Weihnachtszeit. Denn am 1. Weihnachtstag jährt sich George Michaels Todestag zum fünften Mal.

    Die Nachricht von seinem Tod 2016 schlug wie eine Bombe ein. Weltweit trauerten die Menschen um den beliebten Sänger. George Michael war  laut Gerichtsmedizinern eines natürlichen Todes gestorben.

    Sein Lebensgefährte Fadi Fawaz hatte ihn am 25. Dezember 2016 leblos im Bett gefunden. Die Popularität George Michaels und seiner Musik ist auch fünf Jahre nach seinem Tod ungebrochen.

    In einer Dokumentation erzählte der britische Sänger George Michael von Liebe und Schmerz.„Freedom“ heißt der Film über das Leben des Musikers.

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  • BILLIE EILISH und ROSALÍA veroeffentlichen Lo Vas a Olvidar
    jetzt ist er da: der gemeinsame Song

    Paukenschlag von Rosalía und Billie Eilish

    Endlich ist die Kollaboration von Rosalía und Billie Eilish erschienen, die bereits vor Monaten angekündigt und angeteasert wurde: „Euphoria“ ist die neue Hit-Serie des US-Amerikanischen Kabelsenders HBO und sorgt nun dafür, dass Superstar Rosalía die Grammy Award Gewinnerin Billie Eilish mit in ihre musikalische Welt nimmt und mit ihr eine verführerische, neue Kollaboration „Lo Vas A Olvidar“ (dt. "Du wirst es vergessen") veröffentlicht, in deren Musikvideo die beiden auch noch die Hauptrolle spielen!

    Somit beginnt 2021 mit einem weiteren großen Paukenschlag für Rosalía, welche bekannt für ihren unverkennbare Symbiose von Flamenco mit R’n’B und Hip Hop ist und diesen so zurück auf die Bühne des Pop bringt.

    So konnten die Hit’s der 27 Jährigen Spanierin „Malamente“, „Aute Cuture“, „Con Altura“ und „Yo x Ti“ mittlerweile mehr als 2 Milliarden Views und Streams generieren, sie performante bei den Grammys und wurde in den renommiertesten Medien wie dem Spiegel und dem Zeit Magazine, aber auch der Vouge in höchsten Tönen gelobt:  

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  • DON’T WAIT UP Out NOW
    „DON’T WAIT UP“ Out NOW!

    SHAKIRA ist wieder da, mit erster englischen Single seit 2014

    Die columbianische Sängerin Shakira hat ihre erste englischsprachige Single „Don’t Wait Up“ seid 2014 veröffentlicht. Die mehrfache Grammy und Latin Grammy Gewinnerin sagt über „Don’t wait Up“:

    “I'm excited to share my new song Don't Wait Up with everyone --the day we came up with this in the studio, I knewit would be perfect for summer and those nights where you just want to not think about tomorrow"

    About Shakira

    Shakira is a Colombian singer-songwriter and multi-GRAMMY® award winner.  She has sold over 80 million records worldwide and has won numerous awards including three GRAMMYs®, eleven Latin GRAMMYs®, and multiple World Music Awards, American Music Awards and Billboard Music Awards, to name a few. 

    She is the only artist from South America to have a number one song in the U.S., has had four of the 20 top-selling hits of the last decade, and is one of the top-5 YouTube artists of all time with over 18 billion cumulative views.

    Shakira’s last album "El Dorado” charted #1 on iTunes in 37 Countries, won Best Pop Vocal Album at the 2017 Latin GRAMMY® Awards, and Best Latin Pop Album at the 2018 GRAMMY® Awards. With over 10 billion streams, it is one of the most-streamed female albums of all time.

    In November 2018 she wrapped her hugely successful El Dorado World Tour. Shakira’s Super Bowl LIV performance garnered 4 Emmy Nominations and has also become the halftime performance with most YouTube views of all time at over 210 Million. She is currently recording her next studio album.

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Die Nacktheit spielt für den Fotokuenstler Kristian Liebrand eine eher untergeordnete Rolle
Vielmehr geht es ihm darum, die individuelle Schoenheit der Frau hervorzuheben
Es lebe die Aktfotografie, das ist ohne Zweifel Kunst
Nicht die Nacktheit ist entscheidend
Mehr als nackt! more than nude 
Der freien Kunst droht Gefahr
Der Fotokuenstler Kristian Liebrand
    Der freien Kunst droht Gefahr

    Fotokünstler Kristian Liebrand - kreativer Spielraum in Gefahr

    Aus Aktuellem Anlaß erscheint noch einmal unser Artikel vom 1.1.2019. Der ausgezeichnete Aktfotograf Kristian Liebrand engagiert sich für Blutkrebs-Kranke und verschenkt Bildband.

    Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr. Dabei wird weit über das Ziel hinausgeschossen, in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht übermalt, und man fragt sich wo die Zensur beginnt.

    Der freien Kunst droht Gefahr

    „Es ist ein Zeichen der Verblödung von Studenten,“ meinte dazu der CDU Politiker Michael Braun. Es zeigt absurde Züge einer vermeintlichen Sexismus-Kritik“, empörte sich auch der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert.

    Akt-Bilder werden aus Ausstellungen entfernt und jüngst, man kann es kaum glauben, hat ein Museum in Manchester das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse abgehängt, weil es angeblich sexistisch ist.

    Damit ist ein erstes Gemälde Opfer der gegenwärtigen Sexismus-Debatte geworden. Die Begründung der Kuratorin Clare Gannaway ist abenteuerlich oder einfach nur dumm: „Das Gemälde stellt den weiblichen Körper als passive, dekorative Form dar," meinte sie.

    Gefahr für die Kunst droht aber auch von anderer Seite. In der Volkshochschule Hellersdorf in Berlin wurden unlängst Akt-Bilder der Künstlerin Susanne Schüffel abgehängt, weil diese nach Aussage der Schulleitung die Gefühle von Muslimen verletzen würden. Leider ist das kein Einzelfall mehr, schon vor drei Jahren wurden erotische Fotos von Wolfgang Hiob im Rathaus Köpenick abgehängt.

    Der Fotokünstler Kristian Liebrand

    Und weil das alles so traurig ist, stellt die GFDK-Redaktion ihnen nun einen bemerkenswerten Künstler vor, der sich mit großer Leidenschaft der Akt-Fotografie verschrieben hat. Und das ist ohne Frage Kunst. Es lebe der Akt.

    Kristian Liebrand meint dazu: Ich hatte natürlich auch schon oft mit Vorbehalten zu kämpfen. Insbesondere bei der Suche nach Locations für Ausstellungen. Oft wurde argumentiert, dass es im Hinblick auf den Jugendschutz nicht geht. Meine Meinung dazu: "In Zeiten von Smartphones und überall verfügbaren Hardcore-Pornos sind AKTFOTOGRAFIEN für Jugendliche in etwa so gefährlich wie Kaugummis."

    Nicht die Nacktheit ist entscheidend

    Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

    Kristian Liebrand hat sich vor 10 Jahren für seine Passion entschieden und dafür seinen gut dotierten Job als Betriebswirt und Manager an den Nagel gehängt. „Mir war wichtig, etwas zu machen, das mich und andere Menschen mit Freude erfüllt."

    Bleibende Werte zu schaffen, die nicht materialistisch sind. Gute Aktfotografien verlieren nie ihren Wert und bleiben über Jahrzehnte, selbst in einer oberflächlichen Wegwerf-Gesellschaft“.

    Kristian Liebrand geht es um die individuelle Schönheit der Frau

    Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

    Durch eine besondere Komposition aus Licht, Perspektiven und Posen, die man noch nicht schon zigfach gesehen hat.  So  kommen auch Bodypaintings zum Einsatz, um besondere Akzente zu setzen.

    Der Bildgestaltung widmet sich der Fotograf auch selbst. „Externe Bildbearbeiter sind für meine Arbeiten  tabu. Sie kennen nicht die Persönlichkeit des Models, die Stimmung am Set und meine Bildintention.

    Somit kann ein externer Bildbearbeiter nur technisch arbeiten. Da fehlt dann das Gefühl, und das ist entscheidend. Eine gute Bildbearbeitung ist sensitiv, und nicht rein technisch.“

    Der Freiraum für die Fantasie des Betrachters

    Das Ergebnis überrascht und verführt den Betrachter ohne explizit zu sein. Freiraum für die Fantasie des Betrachters ist dem Fotokünstler wichtig. „More than nude“ ist der Name seiner zwei bisher veröffentlichten Bildbände

    Ausgestellt wurden seine Aktfotografien bisher in Düsseldorf, Köln, Berlin, Wien, London und New York. Der Künstler möchte dabei nicht nur Menschen erreichen, die Galerien besuchen, sondern alle anderen Leute. Er stellt daher auch an ungewöhnlichen Orten aus. Damit möchte er allen zeigen, dass Aktfotografie auch eine kreative Kunstform sein kann und keine plumpe, unästhetische Ablichtung von Geschlechtsmerkmalen.

    Auch die Frau von nebenan kann zu einem Kunstwerk werden

    In Bochum betreibt der Fotograf ein 360 qm großes Atelier mit zahlreichen Kulissen. Seine privaten und gewerblichen Kundinnen kommen aus ganz Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Akt-Fotoshootings kann Kristian Liebrand auch die „Frau von nebenan“ zu einem Kunstwerk werden lassen. 

    Die Fotoshootings sind grundsätzlich ohne Zeitlimit. „Ein Fotoshooting soll so entspannt wie möglich sein. Wenn im Hintergrund die Uhr tickt, ist das für alle Beteiligten nicht gut und somit schlecht für das Foto.“, so Kristian Liebrand. 

    Der Fotograf hat klare Vorstellungen wie das Bild werden soll und arrangiert das gesamte Set. Von der Pose über die Perspektive bis hin zum Licht. Als fotografierte Person benötigt man daher weder Modelerfahrung noch eine Modelfigur.

    Die Liste der bisherigen Fotolocations ist bemerkenswert: Flughafen, Schauspielhaus, Waschstraße, Fußballstadion, Badausstellung, Diskothek, Lost-Places, Strand, Industriehalle, Werkstatt, Kino, Wasserfall, Pferdestall, Schrottplatz, Kokerei, U-Bahnhof, Berliner Mauer, Rennstrecke, Labor, Parkhaus, Kaserne, Pool, Golfplatz, Eisenbahnwaggon, Frisörsalon, Bahngleis, Strand, Meer, See, Hotel, Yacht, Zeche, Unterwasser sowie Public Places wie Venedig und die Altstadt von Havanna.


    Ein paar seiner Fotografien stellen wir Ihnen hier vor. Seine gesamte Bildergalerie, darunter viele  international ausgezeichnete Werke, und weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie hier.

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  • Christy Lee Rogers Werk Die Paradoxien
Christy Lee Rogers Werk Die Musen
    Baden in der Dunkelheit

    Christy Lee Rogers, Besessenheit von Wasser als Medium

    Christy Lee Rogers behandelt Fotografie als zeitgenössische Malerei, hatten wir zuletzt in unserem "Werk der Woche" beschrieben. Rogers 'Besessenheit von Wasser als Medium, um die Konventionen der zeitgenössischen Fotografie zu brechen, hat dazu geführt, dass ihre Arbeit mit Barockmalern wie Caravaggio verglichen wurde.

    Mit einem Auge für die Hell-Dunkel-Qualitäten des Lichts verbiegen und verzerren sich ihre Motive; Baden in der Dunkelheit, isoliert vom Licht, und werden durch die eigene Vorstellungskraft zum Leben erweckt.

    Ohne Manipulation nach der Produktion werden ihre Arbeiten in der Kamera, vor Ort, im Wasser und nachts gemacht.

    Ihre ungezügelte Freude, die Sinne zu erregen und zu entzünden, während sie das Publikum mit lebhafter Bewegung und Absicht provoziert, zeigt, dass sie das fotografische Medium produktiv einsetzt, um die Realität in eine eigene Welt zu verwandeln.

    Christy Lee Rogers wurde 2019 zum renommierten Sony Open World-Fotografen des Jahres gekürt, von Apple für eine Reihe von Arbeiten und einen Film beauftragt und von Lavazza für das Kalendercover 2021 beauftragt.

    Christy Lee Rogers 'Werke wurden in den USA und in Europa ausgestellt und befinden sich in Privatsammlungen auf der ganzen Welt. Sie wurde in internationalen Magazinen wie Vogue, Vanity Fair, CNN, W Magazine, Harper's Bazaar und anderen vorgestellt. Die Independent Newspaper verglich ihre Arbeit mit Caravaggio.

    Am Heiligabend wurden Christy Lee Rogers '"RIDERS OF THE LIGHT" und andere Werke aus ihrer HUMAN-Serie in dieser Kathedrale im Herzen von Paris aufgehängt.

    Christy Lee Rogers ist eine Unterwasserfotografin.

    Rogers wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs in Kailua auf der Insel Oahu auf. Sie hat keine formale Ausbildung in Fotografie, aber einen Bachelor of Arts in Telekommunikation und Film von der San Diego State University.

    Rogers ist bekannt für ihre Unterwasserfotografie die in den USA, Frankreich und Monaco ausgestellt wurde. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Grammophone in Auftrag gegeben, um das Album-Cover für eine Box klassischer Musik bereitzustellen
    Art to Hold Your Interest
    + 44 (0) 7954 051 458

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  • Fernweh-Punk Band HAFENSAENGER kommt mit Song Dunkelfarben
    Nur wer vergessen wird, ist tot

    HAFENSAENGERS, die letzte Punkband der Welt kommt mit "Dunkelfarben"

    "Nur wer vergessen wird, ist tot" - HAFENSAENGERS versprechen, sie sind die letzte Punkband der Welt. Nach zwei veröffentlichten EPs mit über 100000 Streams, mehreren großen Musikvideo-Produktionen und unzähligen Liveshows mit Szenegrößen wie Deez Nuts, Alazka oder Itchy segelten die HAFENSAENGERS 2020 rauen Gewässern entgegen.

    Nachdem sie Ende 2019 schon Studiozeit gebucht hatten, um ihr erstes Volllänge Album in Angriff zu nehmen, gab ihnen das Corona Virus den ersten Schuss vor den Bug. Die Aufnahmen mussten verschoben werden.

    Doch im Mai rasten die HAFENSAENGERS auf die weitaus größere Katastrophe zu - Gitarrist und Sänger Thomas erlitt ein akutes Nierenversagen und musste via Notoperation an die Dialyse angebunden werden. Ab diesem Zeitpunkt musste er alle zwei Tage für 5 Stunden sein Blut waschen lassen. Sein Leben hing nun von dieser Maschine ab. Ein Schock!

    Doch die SAENGERS ließen sich nicht unterkriegen, strichen nicht ihre Segel. Trotzdem oder gerade deswegen haben sie in dieser harten Zeit ihre ehrlichsten und persönlichsten Songs geschrieben und aufgenommen.

    Schlagzeuger Max bereitete unter Hochdruck alle Songs für das Studio vor, damit Thomas direkt loslegen konnte, sobald er wieder mehr bei Kräften war. Und das tat er auch! Zwischen den Dialysetagen fuhr Thomas in die Limetree Studios und spielte sich die Seele aus dem Leib. Er schrie den ganzen Frust und die Angst hinaus ins Mikro - und das hört man den Songs auch an.

    Ob bei Altes Herz mit den Zeilen "Kein Gefühl kam der Liebe so nah, wie der Hass. Meine Seele trägt die Farbe der Nacht" oder bei Gewinner mit "Ich wäre so gern ein Gewinner, doch habe Angst mich zu verlieren. Ich will nur das du dich erinnerst, wenn ich nicht mehr existiere".

    Jetzt 2021, mit einer neuen und gesunden Spenderniere sind Thomas und Max voller Motivation und Tatendrang endlich wieder live auf der Bühne stehen zu können.

    Die Zweimann-Band HAFENSAENGERS zeigt wie Fernweh-Punk klingt und beweist, dass man mit Willen und ein klein wenig Hoffnung alles schaffen kann. Nun kommt die Videopremiere am 03.12. vom kommenden Song "Dunkelfarben"

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