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Live-Wettbewerb

Talente für süße Verführungen gesucht - Patissier des Jahres

Ein Jahr lang war es ruhig um den Live-Wettbewerb Patissier des Jahres, nun kehrt er in verkürzter, fokussierter Form zurück. Die technische Jury wählt die besten sechs Bewerber direkt aus und schickt sie ins große Finale.

Doch trotz vieler Veränderungen bleiben manche Eckdaten gleich; nicht zuletzt die Challenges, das Niveau und der mögliche Karrieresprung!

Wer den Titel will, muss sich ranhalten

Vorfinals gibt es nicht mehr für Patissier des Jahres. Es geht direkt in das Finale auf der Anuga. Auch sind es keine acht Finalisten mehr, sondern sechs. Doch die zuckrige Revolution lässt manche Traditionen unangetastet.

So gibt es weiterhin Prüfungen zu bestehen, dieses Mal muss ein Drei-Komponenten-Dessert (6 Teller) aus Olivenöl, Quitte & Valrhona Jivara zubereitet werden. Ein Freestyle-Dessert (6 Teller) und eine Freestyle-Praline/Petit Four (15 Stk.) stehen ebenfalls auf dem Programm.

Auch die Wettbewerbszeit bleibt gleich: Innerhalb von fünf Stunden wird das süße Fingerspitzengefühl live vor Publikum auf die Probe gestellt. Unverändert ist zudem die Vielfalt der zugelassenen Bewerber: Patissiers, Konditoren, Köche, Chocolatiers und Bäcker mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol sind zugelassen.

Kick-Off mit exklusivem Charme

Den Patissiers soll der Auftritt im Rampenlicht nicht bis zum Finale vorenthalten werden. Ein exklusives Kick-Off Event am 24. Juni 2019 im Süden Deutschlands wartet mit Presse und VIPs auf.

Ende Juni werden dort die sechs Finalisten zum ersten Mal der Presse präsentiert und stellen sich und ihr Können als Premiere offiziell der Prüfung. Die dort gezeigten Kreationen sind nicht die des Wettbewerbs und gehen auch nicht in die finale Bewertung ein.

Finale auf der Anuga

Im großen Finale auf der Anuga am 7. Oktober 2019 zaubern die Talente zum ersten Mal unter Beobachtung der technischen Jury ihre Wettbewerbskreationen, mit denen sie sich auch für das Finale qualifiziert haben.

Wie immer wird eine Jury aus Sterne- und Spitzenpatissiers ihre Zungen spitzen, um jeder Nuance Aufmerksamkeit schenken zu können. Alles selbstverständlich anonym und fair. Wer die Stühle des Jurytisches füllen wird, ist allerdings noch offen.

Termine:

Bewerbungsschluss: 30. April 2019

Kick-Off Event: 24. Juni, Scheck-In Kochfabrik, Achern

Finale: Anuga, 06. Oktober 2019, Köln

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  • 06.03.2019

Aktuelles - Kultur und Medien

  • Anna-Lena-Schnabel 
Wolfgang Haffner
    Augen schließen, Vibrations fühlen
    Die halbe Welt zu Gast auf den Hildener Jazztagen - Sie grooven Garantiert

    „Be groovy or leave, man.“ (Bob Dylan)

    Groove – Künstler wie Miles Davis, Charlie Parker und John Coltrane kannten sein Geheimnis, hatten dieses intuitive Gespür, im richtigen Moment das Richtige zu tun, den richtigen Ton zu spielen. Wenn Musiker gemeinsam im Groove sind, entsteht dieser besondere Moment. Körper und Geist werden eins mit der Musik und den Zuhörern.

    Dann heißt es: Augen schließen, Vibrations fühlen. Let´s groove! Genau das wird auf den 24. Hildener Jazztagen passieren.

    „In diesem Jahr ist die halbe Welt bei uns zu Gast“, erklärt Peter Baumgärtner, Jazzdrummer und kreativer Kopf des Festivals. Er betont: „Es spielen Künstler brasilianischer, chilenischer, kubanischer, libanesischer und südafrikanischer Herkunft. Ihr musikalischer Background ist vielfältig, aber etwas haben sie alle gemeinsam: Sie grooven. Garantiert!“

    Freuen darf man sich besonders auf: Schlagzeug-Legende Wolfgang Haffner, der bei der „International Jazznight“ in der Stadthalle auftritt. Weltstars wie Al Jarreau, Pat Metheny und Hildegard Knef haben ebenso mit ihm gearbeitet wie Stefan Raab, Helge Schneider, Wolfgang Niedecken oder Xavier Naidoo. Sie alle liebten seinen feinfühligen, unverwechselbaren „Haffner Touch“. Aber das ist noch lange nicht alles:

    Dienstag, 18. Juni 2019

    Los geht´s im Kunstraum Gewerbepark-Süd an der Hofstraße 64 mit einer echten Entdeckung: Um 20.00 Uhr kredenzen Pianist Henrique Gomide aus Brasilien, der chilenische Bassist Jean Louc Cammas und der niederländische Schlagzeuger Antoine Duijkers gemeinsam einen Sommercocktail aus Jazz und Latin, gemischt mit einem gehörigen Schuss afrikanischer Rhythmen.

    Besonders wichtig ist dem NAU Trio das gegenseitige Interesse an der Kultur der anderen. Das ist in ihrem Zusammenspiel unüberhörbar.

    Mittwoch, 19. Juni 2019

    Neben hochkarätigen Profis erhalten in Hilden traditionell auch immer talentierte junge Musiker die Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren. Die Teilnehmer des Jazzworkshops stellen um 19.15 Uhr im Heinrich-Strangmeier-Saal der Musikschule Hilden an der Gerresheimer Straße 20 ihr Programm vor, das sie mit viel Liebe und Leidenschaft erarbeitet haben.

    Ein außergewöhnliches Klangprojekt  erwartet die Zuhörer dann um 20 Uhr: Zum 10-jährigen Bestehen der renommierten Konzertreihe „Klang Art im Skulpturenpark“ entstand in der Nachbarstadt Wuppertal die Idee einer Verbindung von Kammermusik und Jazz-Solisten, mit der Vergabe von Auftragskompositionen an drei Protagonisten des Wuppertaler Jazz:

    An Roman Babik, Mathias Haus, Jan Kazda und der Kammerphilharmonie Wuppertal von Werner Dickel, Professor der Musikhochschule Köln/Wuppertal und langjähriges Mitglied des weltweit bekannten Ensemble Modern.

    Die Komponisten beziehen sich bei ihren musikalischen Werken auf die Kunst und die Naturerscheinungen des Parks. Der Titel des Konzerts „Der Wald schaut und hört gespannt zu“, stammt von dem Bildhauer Tony Cragg, dem Begründer des Skulpturenparks in Wuppertal.

    Kammerphilharmonie Wuppertal, Leitung: Werner Dickel

    Roman Babik, p/comp

    Mathias Haus, vibe/comp

    Jan Kazda, b/comp

    Luisa Horst, perc /dr

    Donnerstag, 20. Juni 2019

    Good Vibrations unter freiem Himmel sind ab 15 Uhr im Wohnstift Haus Horst an der Horster Allee 12 – 22 angesagt. Opening-Act bei „Jazz im Park“ sind  Woodhouse feat. Gaby Goldberg unter der musikalischen Leitung des Drummers und Arrangeurs Rolf Drese.

    Das Septett präsentiert Songs aus dem „Great American Songbook“ in frisch-frechen Interpretationen. Da kann eine Ballade wie „Misty“ auch mal zu einer rund groovenden Samba werden. Ob Traditional Jazz, Modern Swing, Bossa Nova oder Jazzrock – diese Formation beherrscht sämtliche Spielarten meisterlich.

    Hinderik Leeuwe, tp,flh  Waldemar Kowalski,  sax ,cl  Horst Janßen ,trb  Georg Derks, p  Michael Schöneich, b

     Rolf Drese, dr/arr  Gaby Goldberg, voc    

    “Gypsy Jazz Today” lautet das Motto des Pianisten Jermaine Landsberger, der anschließend mit seinem Trio und dem Gaststar, dem jungen Violinisten Sandro Roy, auftritt. Landsberger gilt als stilprägender Pianist und Avantgardist der europäischen Gypsy-Jazz Szene, der sein kraftvolles und melodisches Pianospiel mit Elementen der Gypsytradition würzt.

    Sandro Roy stammt aus einer Sinti-Familie, sein Vater war Jazz-Gitarrist, seine Mutter ist entfernt mit Django Reinhardt verwandt, und sein Großonkel spielte Violine bei den Wiener Symphonikern. Mehr musikalisches Talent kann man nicht in die Wiege gelegt bekommen.

    Vielfach preisgekrönt zählt Sandro Roy, der in der Klassik wie im Jazz zu brillieren weiß, zu den aufregendsten Nachwuchsviolinisten Europas. „Ich spiele genauso gern Bach wie Django Reinhardt", betonte Roy in der Augsburger Allgemeinen.

    Beim Konzert in Hilden sorgt Matthias Gmelin am Schlagzeug für den swingenden Drive und die Bass-Saiten zupft Martin Gjakonovski.

    Rockband, Blaskapelle oder Streichquartett – das Vokalorchester NRW ist alles! Um 18.45 Uhr werden Kategorien wie „Free Jazz“ oder „Weltmusik“ in der Reformationskirche am Markt 18 überflüssig, obwohl man sie sicher hier und da durchblitzen hört.

    Der rote Faden sind die Tiefen, die Weiten, die Intensitäten, aber vor allem die Freiheiten der menschlichen Stimme. Das heißt: Orchestrale Improvisationen ohne Holz, Saiten und Blech. Bigband Arrangements ohne Bigband. Elektropop ohne Kabel und Steckdose. Stattdessen volle Stimme und Seele!

    Alex Morsey, Julia Zipprick, Anke Jochmaring, Lisa Charlotte Müller, Bianca Körne, Lutz Ewel, Christina Michel, Matthias Ortmann, Christopher Klassen,  Niklas Genschel, Eva  Buchmann,  Simon Herwig, Hannah Köpf, Sonja Katharina Mross, Imke Johanne Spöring, Than Mai Kieu ,  Judith Simon, Til Brückner, Julia Wendel

    MASAA (arabisch: Abenddämmerung), das derzeit wohl spannendste Ethno-Jazz-Quartett auf deutschen Konzertbühnen, gibt sich um 20.30 Uhr im Silo der Gottschalksmühle, Mühle 64, die Ehre.

    Tief empfundene arabische Verse, die der gebürtige Libanese Rabih Lahoud voller Hingabe intoniert, verschmelzen mit zeitgenössischem Jazz.

    Orient und Okzident gehen eine lyrische Liason ein. MASAA wurde 2017 mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet und Rabih Lahoud für den „ECHO Jazz“ in der Sparte "bester nationaler Sänger" nominiert. Seine kongenialen Partner sind Reentko Dirks an der Gitarre, der Trompeter Marcus Rust sowie Demian Kappenstein am Schlagzeug.  

    Freitag, 21. Juni 2019

    Im QQ TEC an der Forststraße 73 entführt der Ausnahmegitarrist Frank Wingold, Professor für Jazzgitarre an der Musikhochschule in Osnabrück, das Publikum mit seinem Trio um 19.30 Uhr in eine musikalisch hochspannende, mehrdimensionale Parallelwelt.

    Texturen und fließende Strukturen greifen ineinander, bilden ein schillerndes Ganzes jenseits der festgelegten Instrumenten-Rollen. Gemeinsam mit Star-Drummer Jonas Burgwinkel und dem ebenso gefeierten Bassisten Robert Landfermann bringt der „Saitengelehrte“ diese außergewöhnliche Mischung aus Virtuosität und ästhetischem Einfühlungsvermögen auf die Bühne. Ein akustischer Leckerbissen!

    Kraftvoll spritzige Grooves, explosiver Swing, poetische Balladen - Saxofonistin Karolina Strassmayer, Drummer Drori Mondlak, Pianist Rainer Böhm und  Bassist Hans Glawischnig rocken ab 21 Uhr mit ihrer Formation KLARO! das Haus.

    Ihr Projekt “Soul Miners” verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse zeitgenössischer Musik.

    Die amerikanische Jazzpresse hat Karolina Strassmayer zu den „Top Five Altsaxophonisten” (Downbeat Magazine) gekürt und nennt sie „one of the most interesting alto saxophonists” (Jazz Perspectives). Egal, in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust.

    Karolina Strassmayer , as   Drori Mondlak, dr  Rainer Böhm, p Hans Glawischnig, b

    Eine Institution der Jazztage ist die Reihe „Blue Note Special“ im Blue Note an der Klotzstraße 22. Ab ca. 22.45 Uhr begegnen hier zwei Youngster der deutschen Jazzszene zwei arrivierten Vollblutmusikern:

    Die Saxofonistin Anna-Lena Schnabel, Preisträgerin des Echo Jazz 2017, und der Drummer Moritz Baumgärtner (nicht verwandt mit Peter Baumgärtner), jazzen mit dem bekannten Gitarristen Axel Fischbacher und dem Bassisten Stefan Rademacher. Zu später Stunde wird improvisiert und gejammt, was das Zeug hält. Der Geheimtipp – nicht nur für Nachtschwärmer.

    Samstag, 22. Juni 2019  

    Drei Konzerte der Spitzenklasse erwarten die Besucher der „International Jazznight“ in der Stadthalle am Fritz-Gressard-Platz 1. Zum Auftakt um 19.30 Uhr betört der kubanische Pianist Ramón Vallé mit unbändiger Spielfreude, mitreißender Rhythmik und gefühlvoller Ausdruckskraft.

    Die Fachpresse lobt den charismatischen Tastenvirtuosen in den höchsten Tönen: „Seine Technik ist makellos, sauber, kann kleinste Nuancen fein herausarbeiten.“ (Jazzpodium). Jazzthetik schreibt: „Valle verbindet komplexe Rhythmen mit melodischer Schönheit.“

    Der 51-jährige spielt reinen, zeitgenössischen Jazz, seine kubanischen Wurzeln schwingen jedoch immer mit. „Manchmal fühle ich mich wie ein Troubadour, weil ich Geschichten erzähle, ohne Worte zu benutzen“, sagt Valle.

    Seine Mission: Komplexe Rhythmen in Lebensfreude umsetzen. Bassist Omar Rodriguez Calvo, ebenfalls kubanischer Herkunft, und der niederländische Drummer Jamie Peet begleiten ihn dabei.

    Gegen 21 Uhr ist es dann soweit: Vorhang auf für den Schlagzeug-Maestro! Wolfgang Haffner ist ohne Zweifel  der  bekannteste und gefragteste deutsche Drummer aller Zeiten. Die Liste der nationalen und internationalen Stars, die bereits mit ihm gearbeitet haben, ist schier endlos:

    Er spielte mit der Crème de la Crème des deutschen Jazz: von Mangelsdorff über Klaus Doldinger bis Till Brönner. Auch internationale Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker oder John Abercrombie vertrauten seinem „unbestechlichen Drive und seiner inspirierenden Kreativität“.

    Ob Jazz, Funk, Pop oder Electro – Haffner beherrscht sämtliche Genres populärer Musik mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. „In seinem delikaten Spiel stecken sowohl die eruptive Energie des entflammten Meisters, als auch die feinsten Klangzaubereien eines Ziseleurs der Besen und Stöcke“, so jazzzeitung.de.

    Seine Trommelkunst ist auf über 400 Alben zu hören, er spielte weltweit auf den wichtigsten  Jazzfestivals  und  tourte  in  100  Ländern,  von  Japan  bis USA, von Südafrika bis Brasilien. Sein Album “Kind of Cool“ stieg auf Platz 1 in die deutschen Jazzcharts, und hielt sich außerdem fünf Wochen in den deutschen Popcharts.

    In Hilden präsentiert Haffner gemeinsam mit dem Vibraphonisten Christopher Dell, Simon Oslender am Piano und Claus Fischer am Bass sein aktuelles Projekt „Kind of Spain“. Traditionelle spanische Musik verbindet sich mit Jazz; starke  Melodien  und  schöne  Harmonien, zu denen so mancher sich auf eine nächtliche Dachterasse in  Granada  träumen  mag, geben hier den Ton an.

    „Mein Ziel ist immer, die Leute aus ihrem Alltag rauszuholen. Im Idealfall verschmilzt das Publikum mit der Band... Das sind die großen Momente! Wie bei allem im Leben lässt sich das aber nicht erzwingen, sondern passiert einfach“, sagt Wolfgang Haffner in einem Interview. An diesem Abend wird es wieder passieren. Ganz sicher.

    Sonntag, 23. Juni 2019

    Eine der schönsten Locations der Jazztage, die Grünanlage der Capio Klinik im Park an der Hagelkreuzstraße 37, wird ab 14 Uhr zum Openair-Wohnzimmer der Musikfans. Pianistin und Sängerin Natalia Kiés eröffnet den Nachmittag mit Kompositionen jenseits gängiger Genre-Schubladen.

    Da sind die Einflüsse eines Frédéric Chopin ebenso präsent wie die von Sting. Ihre glasklare Stimme und ihr sensibles Pianospiel vereinen sich auf expressive Weise mit den Tiefen des Basses von Gael Petrina und den markanten Rhythmen des Schlagzeugers Simon Scheibel.

    Dabei lassen die traumhaft schönen Arrangements dem Zuhörer viel Raum zum Träumen und Genießen.

    Soulful Jazz und energiegeladenen Hardbop vom Feinsten zelebriert um ca. 15.30  Uhr die niederländische Formation RED. Organist Bob Wijnen lässt die Hammond blubbern, Wouter Kühne trommelt die vertracktesten Rythmen, Saxofonist Gideon Tazelaar und die bekannte Trompeterin Ellister van der Molen schicken atemberaubende Soli in den Hildener Himmel.

    Großartig, wie frisch dieses Quartett die „good old days“ der 50´s und 60´s feiert. Art Blakey, Cannonball Adderley und Sonny Rollins hätten ihre helle Freude gehabt.

    Um  17.00 Uhr betritt die international gefeierte Formation  Seba Kaapstad die Bühne und präsentiert ihr neues Album „Thina“. Die Songs erzählen realistisch und doch optimistisch Geschichten über Liebe und Verlust, also über das Leben. Genauer gesagt:

    Stories aus dem Leben der Bandmitglieder Zoe Modiga, Ndumiso Manana, Philip Scheibel und Sebastian Schuster. Die Band erklärt das so: „Wir wollen tanzen, singen, weinen und lachen mit jedem, der gewillt ist uns seine Aufmerksamkeit zu schenken.“ Wie es schon die Zulu Worte des Titelsongs aussagen: „Mina, Nawe, Thina“ - „Ich, Du, Wir“.

    Zoe Modiga, voc  Ndumiso Manana , voc  Christoph Heckeler , keys Philip Scheibel, Electronic/Percussion/Beatbox  Sebastian Schuster , b  Daniel Mudrack, dr 

    Das Festival klingt traditionell im Wilhelm-Fabry-Museum an der Benrather Str. 32 a in Hilden aus. Um 18.45 Uhr treffen dort zwei Improvisatoren aufeinander:  der Hamburger   Schlagzeuger Björn Lücker und der Kölner Posaunist Andreas Schickentanz – sicherlich eine ganz ungewöhnliche Kombination! Lassen Sie sich überraschen.

    Tickets:

    www.hildener-jazztage.de

    Festivalpass:

    45,00 EUR (incl. VVKG)

    Der Festivalpass beinhaltet jede Veranstaltung incl. Button.

    Es besteht kein Anrecht auf einen Sitzplatz.

    International Jazznight

    'Stadthalle Hilden'

    Sa. 22.Juni – 20.00 Uhr

    30,00 EUR (incl. VVKG)

    Abendkasse: € 35,- oder Festivalpass.

    Beinhaltet nicht den Button!

    Es besteht kein Anrecht auf einen Sitzplatz.

    Festivalbutton:

    Button: € 20,-

    (der Button ist nicht im Vorverkauf erhältlich)

    Gültig für alle Konzerte außer der International  Jazznight

    Für den Donnerstagnachmittag gibt es Das Haus Horst  Bändchen für 10,00 Euro.

    Weitere Infos:  www.hildener-jazztage.de

         

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  • Nach 16 Jahren Konzertpause will  Dieter Bohlen, Deutschlands erfolgreichster Komponist und Produzent es noch einmal wissen und spielt live
    Dieter das muss nicht sein
    Och nee, DIETER BOHLEN kehrt zurück auf eine deutsche Bühne

    Diese Nachricht ist wirklich MEGA: DIETER BOHLEN kehrt zurück auf eine deutsche Bühne. Nach 16 Jahren Konzertpause hierzulande will Deutschlands erfolgreichster Komponist und Produzent es noch einmal wissen und spielt live mit Band am Samstag, den 31. August 2019 ein exklusives Open Air Konzert in Deutschland: in Berlin, auf der Zitadelle Spandau – im Gepäck die großen Hits von Modern Talking, Blue System, DSDS und viele mehr.

    DIETER BOHLEN zu seiner bevorstehenden Live-Rückkehr in Deutschland: „Nach mehr als 10 Jahren möchte ich mal wieder ein großes Open Air Konzert geben. Darauf gebracht haben mich meine Instagram Follower. Sie fragen mich täglich:

    Dieter, du trittst in fernen Ländern, in Moskau, Litauen und Lettland auf... Warum nicht auch in Deutschland? Da haben sie ja Recht. Deswegen möchte ich mit einem großen Konzert in Berlin meinen Fans die Möglichkeit geben, mit mir einen tollen Abend zu verbringen.

    Es freut mich schon jetzt, endlich mal richtig Gas zu geben und alle meine großen Hits zu singen. Von Modern Talking über Blue System und den großen Hits von DSDS wie „We have a Dream“ bis „Midnight Lady“ werde ich alles mit meiner Band spielen. Das wird ein Hammer Abend für alle, die mich sehen wollen. Ich freue mich wahnsinnig.“

    Karten für das von Concert Concept präsentierte Konzert von DIETER BOHLEN am 31. August 2019 um 19:30 Uhr auf der Zitadelle Spandau gibt es ab Donnerstag, den 14. März um 10:00 Uhr bei uns im Presale!

    Verpassen Sie nicht dieses einmalige Open Air Konzert und sichern Sie sich schnell Ihre Tickets,
    Ihr Team von myticket.de

     

     

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  • Der Daene Jakob Bro, bekannt geworden als Sideman von Tomasz Stanko und Paul Motian, ist einer der vielen beeindruckenden Gitarristen, die mit dem Namen ECM verbunden sind
    ECM 50 Jahre Schönheit am Rand der Stille
    Gleich drei ECM-Größen in der Alten Oper Frankfurt beim 50. Deutschen Jazzfestival

    Das Eröffnungskonzert des 50. Deutschen Jazzfestival Frankfurt würdigt das Plattenlabel ECM, das seit 50 Jahren im Jazz weltweit Maßstäbe setzt. Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, sind gleich drei ECM-Größen in der Alten Oper Frankfurt zu erleben:

    das Jakob Bro/Palle Mikkelborg Quartet, Michael Formaneks Ensemble Kolossus mit der hr-Bigband sowie die schweizerisch-albanische Sängerin Elina Duni. Die Karten für das Eröffnungskonzert sind ab sofort erhältlich.

    „An diesem Abend verneigen wir uns vor der stilprägenden und unabhängigen Münchner Plattenschmiede ECM, die wohl mehr bewegt hat als sämtliche großen Majors“, sagt Olaf Stötzler, künstlerischer Leiter des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt.

    „Musikerinnen und Musiker, die nach innen lauschen, bevor sie sich äußern – diese unverwechselbare ECM-Atmosphäre und die inspirierenden Grenzüberschreitungen wollen wir in unserem Eröffnungskonzert präsentieren.“

    Der Däne Jakob Bro, bekannt geworden als Sideman von Tomasz Stanko und Paul Motian, ist einer der vielen beeindruckenden Gitarristen, die mit dem Namen ECM verbunden sind. Mit dem Trompeter Palle Mikkelborg bringt er eine weitere Größe des europäischen Jazz mit.

    Michael Formanek bringt im zweiten Konzertteil seine Vision eines großorchestralen Jazz im 21. Jahrhundert auf die Bühne, zusammen mit der hr-Bigband unter Leitung von Jim McNeely und illustren Gästen. Mit einem Solo-Recital von Elina Duni, die sich selber an Klavier und Gitarre begleiten wird, klingt der Abend im Albert-Mangelsdorff-Foyer aus.

    Das 50. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2019 präsentiert vom 23. bis 27. Oktober in der Alten Oper Frankfurt, im hr-Sendesaal und im Künstlerhaus Mousonturm zahlreiche außergewöhnliche Jazzformationen. Weitere Programmpunkte dieses traditionsreichen Festivals werden im Juni bekannt gegeben.

    Das Deutsche Jazzfestival Frankfurt ist eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks/hr2-kultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main/Dezernat für Kultur und Wissenschaft. Kooperationspartner sind die Alte Oper Frankfurt und das Künstlerhaus Mousonturm. Hotelpartner ist das Lindner Main Plaza.

    Eröffnungskonzert des 50. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt 2019
    „ECM – 50 Jahre Schönheit am Rand der Stille“

    Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20 Uhr
    Alte Oper Frankfurt
    Karten Eröffnungskonzert: 17 bis 54,50 Euro unter Telefon 069/155-2000

    Programm:
    Returnings – Jakob Bro Quartet featuring Palle Mikkelborg
    Jakob Bro – Guitar
    Palle Mikkelborg – Trumpet, Flugelhorn
    Thomas Morgan – Bass
    Joey Baron - Drums

    The Distance – Michael Formanek’s Ensemble Kolossus featuring hr-Bigband
    Mary Halvorson – Guitar
    Alexander Hawkins – Piano
    Patricia Brennan – Marimba
    Michael Formanek – Bass
    hr-Bigband
    Jim McNeely, Leitung

    Partir – Elina Duni solo
    Elina Duni – Vocals, Guitar, Piano

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Einige Produkte der neuen Kosmetikserie RUNDAI SPA by Sandra im Bodenmaiser Hof  Bayerischer Wald beinhalten hausgebrannten Gin
    Gin-Kosmetik aus dem Bayerischen Wald
    Mit Gin-Öl zu massieren - die Wacholderbeere im Gin entgifted und ist immunstärkend

    Na sowas, bisher habe ich Gin, und zwar reichlich, nur getrunken. Aber jetzt kann ich mich damit auch massieren lassen. Dafür muß ich nur in den Bayerischen Wald fahren. Ich muß allerdings zugeben das ich den Gin lieber trinke. Neue Pflegeserie im Bodenmaiser Hof: Entgiftend, immunstärkend und faltenmildernd. Gin-Kosmetik aus dem Bayerischen Wald.

    Ab sofort überrascht der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald seine Gäste mit der Kosmetikserie „RUNDAI SPA by Sandra“. Das Besondere: Einige der Cremes, Peelings und Öle enthalten den hausgebrannten RUNDAI Gin.

    „Ob ich Hochprozentiges als Inhaltsstoff aufnehmen soll, war die schwierigste Entscheidung während der Entstehungsphase“, gesteht Sandra Geiger-Pauli, Geschäftsführerin des 4-Sterne-Superior-Hotels und Namensgeberin der neuen Marke „RUNDAI SPA“.

    In der Tat sei es etwas verrückt, mit Gin-Öl zu massieren, doch sie lag goldrichtig: „Gerade die Crazy-Gin-Körperprodukte sind sehr beliebt – und wirksam.“ Denn neben den urtypischen Kräutern wirkt vor allem die Wacholderbeere im Gin entgiftend, immunstärkend und faltenmildernd.

    Einen ersten Eindruck von den Masken und Ölen erhalten Gäste bei ausgewählten Anwendungen im 1.000 Quadratmeter großen HeimatSpa des Bodenmaiser Hofs.

    Wen das überzeugt, der deckt sich gleich im Hotel-Shop ein oder bestellt bequem per Telefon oder E-Mail. Eine 35-minütige „Crazy Gin Rückenmassage“ mit „Crazy Gin Körperöl“ ist beispielsweise für 45 € buchbar. Übrigens: Im Day SPA sind auch externe Gäste willkommen.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Horizontal, vertikal oder kreuz und quer, so zeigt sich der BARTS Look in diesem Sommer
Ein Highlight der BARTS Kollektion ist der Venus Shopper, eine praktische Basttasche
    der BARTS Look im Sommer
    Badeanzüge, Bikinis und Accessoires im grafischen Mustermix von BARTS

    SHOW OFF THE LINES - ein tonangebendes Thema der Spring/Summer Kollektion 2019 des holländischen Accessoire-Spezialisten BARTS, der in diesem Frühjahr auch mit einer Swimwear-Kollektion Premiere feiert.

    Inspiriert von den internationalen Catwalks hat das BARTS Design-Team mit grafischen Linien, psychodelischen Formen und abstrakten Mustern experimentiert. Das Ergebnis ist eine gelungene Sammlung von Badeanzügen, Bikinis und Accessoires im grafischen Mustermix. Horizontal, vertikal oder kreuz und quer - so zeigt sich der BARTS Look in diesem Sommer.

     
    Ein Highlight der BARTS Kollektion ist der Venus Shopper, eine praktische Basttasche, in der sowohl das passende Badetuch Adour Towel für den Strand, als auch die Essentials für einen Spaziergang durch die City Platz finden. Ein Allrounder für den Tag am Meer, der genauso im Street-Style funktioniert.

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  • Das Kampagnengesicht von O’Neill ist das hollaendische Topmodel Robin Holzken fuer die Spring/Summer 19 Swimwear-Kollektion
Das hollaendische Model verkoerpert den O’Neill Good-Vibes-Lifestyle
Bunt, feminin und raffiniert ist die Kollektion von O’Neill die Topmodel Robin Holzken praesentiert
    Victoria's Secret Angels
    Topmodel Robin Holzken ist das Kampagnengesicht von O’Neill

    Perfect match - Topmodel Robin Holzken ist das Kampagnengesicht der Spring/Summer 19 Swimwear-Kollektion von O’Neill. Sie stand bereits für Sports Illustrated vor der Kamera und zählt zu den heiß begehrten Victoria's Secret Angels.

    Das holländische Model verkörpert den O’Neill Good-Vibes-Lifestyle voll und ganz: It´s Always Summer on the Inside. Die Swimwear Spring/Summer 19 ist bunt, feminin und raffiniert. Mit jedem Look wird ein anderer Fokus gesetzt - kleine Details zum Schnüren im Dekolleté, tiefe Beinausschnitte, Push-up-Cups, je nach persönlichem Geschmack.

    Mix & Match

    Auch diese Saison gibt es eine neue Mix & Match Linie von O’Neill, die grenzenlose Kombinationsmöglichkeiten mit sich bringt. Erhältlich sind die Bikinis in fünf verschiedenen Formen und etlichen Farben und Mustern, die nach Belieben miteinander gemixt werden können.

    Aber auch in Sachen Features kann sich die Mix & Match Kollektion sehen lassen. Die hydrophobische Nano-Technologie O’Neill Hyperdry sorgt dafür, dass der Stoff super schnell trocknet, wasserabweisend und gleichzeitig atmungsaktiv ist.

    Alle Mix & Match Styles sind zu 99% O’Neill Blue, d.h. sie werden aus recyceltem Küstenplastik hergestellt und tragen somit einen Teil dazu bei, die Plastikmenge in den Weltmeeren zu reduzieren.

    Re-Issue

    Im kommenden Sommer paddelt O’Neill back to the 90ies; als Resultat gibt es den Re-Issue Monokini. Das Cross-Over-Design mit hohem Beinausschnitt verlängert optisch die Beine und setzt zudem den Fokus auf Bauch und Dekolleté - ein freizügiges Allroundtalent.

    Erhältlich ist der 90ies inspirierte Retro-kini in minimalistischem Schwarz-Weiß oder knalligem Rot-Orange. Die Bikini-Variante hierzu sind das Cari Re-Issue Top mit der Ruuba Re-Issue Hose oder das Capri Re-Issue Top mit der Bondey Re-Issue Hose.

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Aktuelles - Marketing News

  • Condé-Nast-International uebergibt Jessica Peppel-Schulz das Deutschlandgeschaeft
    Der Thermomix-Gau
    Ein turbulenter Wochenausklang, das turbulenteste Thema bleibt der Thermomix

    Zwei Top-Manager verlassen Facebook, wohl aufgrund eines Strategiewechsels. Spotify hat sich beschwert, jetzt will sich die EU-Kommission Apple mal genauer ansehen. Wie können Unternehmen Mobile Couponing für sich einsetzen?

    Deutschland braucht dringend IT-Spezialisten, selbst Quereinsteiger müssen sich nicht unbedingt mal mehr Bewerbungen schreiben. Und: Agenturen, wehrt Euch.

    Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V hat noch weitere Themen für uns zum Wochenende.

    Lieber Herr Böhmer,

    was für ein turbulenter Wochenausklang mit Top-Personalien wie Jessica Peppel-Schulz, die von der Digitalagentur UDG zu Condé Nast wechselt. Aus Sicht des Verlags ein Coup. Turbulent auch der weitere Verlauf des Streits zwischen Spotify und Apple, der einmal mehr die mafiös anmutenden Strukturen von Apple erahnen lässt.

    Doch das turbulenteste Thema, auch heute erneut auf Platz 1 aller geklickten Meldungen von wuv.de ist, tja, wer hätte das gedacht: der kommunikative Thermomix-Gau. Mein Kollege Holger Schellkopf hat es ja schon gestern kommentiert, mit den verletzten Liebesgefühlen.

    Jetzt könnte sich zeigen, dass Vorwerk doch besser bedient wäre, würde der Thermomix-Fabrikant seine kommunikative Strategie in die Hände von Agenturen begeben, die etwas von ihrem Handwerk verstehen. Verstanden?

    Egal, ab ins Wochenende,

    Jochen Kalka

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  • Vorwerk hat den neuen Thermomix TM6 still und heimlich gelauncht, und damit einen Shitstorm verursacht
dm-Mitarbeiter, Freund oder Bekannter eines Kollegen Egal sein Bart braucht Seinz
    Marken und ihren Fans
    Ungehorsames Nutzervolk und enttäuschte Liebe bei den Thermomix Fans

    Warum, Warum, Warum, die Banane ist krumm. Warum Twitter jetzt von Snapchat kopiert. Wie ein Start-up quasi einen Personalausweis fürs Internet schaffen will. Warum Lidl einen Chatbot auf Facebook einführt. Warum das Wachstum von Social Start-ups Grenzen hat. Wie viele Analphabeten es in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt gibt und was Unternehmen dagegen tun. Und: Wie kreativ Rache sein kann. Das war der Tag.

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat aber noch bessere Geschichten für uns.

    Lieber Herr Böhmer,

    es gibt kaum ein Gefühl, das heftigere Reaktionen auslöst als enttäuschte Liebe. Das gilt nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich, sondern auch und gerade im Verhältnis von Marken und ihren Fans.
    Wie so etwas dann aussieht, lässt sich derzeit bei Vorwerk besichtigen:

    Da ist dem Unternehmen vor gar nicht allzu langer Zeit gelungen, mit modernen Geräten nicht nur dem angestaubten Image einen Neuanstrich zu verpassen, sondern sich obendrein eine ziemliche große Gemeinde echter Hardcore-Fans für eine Marke heranzuziehen – und dann enttäuscht man genau diese Fans durch die eher eigentümliche Vorgehensweise beim Modellwechsel.


    Die Thermomix-Community kocht, die Fans fühlen sich getäuscht, enttäuschte Liebe eben. Dabei gerät dann sogar das Produkt aus dem Blick, von dessen neuen Möglichkeiten die Thermomix-Fans eigentlich vor Glück nur so sprudeln sollten.

    Aber genug der schiefen Wortbilder. Betrachten wir den Fall einfach als Beweis dafür, dass es toll ist, wenn Kunden zu Fans werden – noch toller ist es aber, wenn man diese Fans dann entsprechend behandelt aka hätschelt.

    Apropos schiefe Wortbilder, apropos hätscheln: Seinz heißt die Marke, mit der dm jetzt die Männer umgarnen und in die Drogeriemärkte locken will. Die Wortschöpfung und das auch bei diversen Slogans benutzte Spiel mit dem z am Wortende ist sicher Geschmackssache.


    Einen wirklich guten Auftritt legt dm aber bei den Kampagnenfilmen hin, deren Darsteller keine Profis, sondern Mitarbeiter und deren Freunde sind. Das ist jetzt auch nicht epochal neu, funktioniert hier aber wirklich gut.

    Weniger gut funktioniert bei vielen Publishern die Sache mit der mobilen Werbung. Die Formate wollen oft nicht passen, die Gewinnerwartung lässt zu wünschen übrig - und die Werbungtreibenden machen die Sache auch nicht einfacher. So vielleicht etwas überspitzt das Ergebnis einer aktuellen Studie von Sublime.


    Der Befund ist schon deshalb ziemlich unangenehm, weil das ungehorsame Nutzervolk trotzdem immer stärker mobil unterwegs ist. Die Studie ist daher Auftrag, falls man verhindern will, dass Marken und Nutzer sich auf Dauer verabschieden: ein Auftrag für mehr Kreativität, mehr Innovation, mehr Mut bei den mobilen Werbeformaten.


    Es muss darum gehen, Formate zu entwickeln, die dem Nutzer im besten Fall sogar Spaß machen, ihn aber mindestens nicht stören – dann hat nämlich auch der Werbungtreibende seine Freude daran. Auch hier gilt: Die Erkenntnis ist nicht epochal neu – eine passende Umsetzung würde aber wohl wirklich gut funktionieren.

    Einen schönen Abend wünscht

    Holger Schellkopf

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  • Die demokratische US-Praesidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren will  Amerikas Tech-Riesen aufzuspalten, fuer Facebook, Google und Amazon wird die Luft duenn
    Facebook, Apple, Google
    Es ist an der Zeit, Amerikas Tech-Riesen aufzuspalten und zu zerschlagen

    Der Tag: Facebook justiert bei seinen Metriken nach. Das soll Werbern die Planung erleichtern. Ein Start-up will Diabetes greifbarer machen. Wirecard beurlaubt einen Mitarbeiter.

    Viele Werbemotive waren schon einmal da, ein französischer Blogger sammelt Beispiele für derartige Inspiration (in ihrer krassesten Ausprägung auch auch Ideenklau genannt). Und: Das Bauhaus wird 100, zu diesem Anlass hat eine Designer-Community bekannte Markenlogos stilistisch an die Künstlerschule angepasst.

    Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V brennt noch was anderes auf den Nägeln.

    Lieber Herr Böhmer,

    Wir zeigen all die Falschstudien auf W&V+, wo Sie jede Menge Mehrwert finden. Ganz aktuell, täglich live etwa einen Bericht von dem texanischen Event South by Southwest.

    Eines der ganz großen, hitzig diskutierten Themen ist dort "Techlash", also die Kritik an den großen Technologiekonzernen. Ausgerechnet in deren Homeland USA fordern die Tech-Kritiker einen radikalen Wandel des Geschäftsmodells von Facebook.

    Und, noch heftiger: das Aufbrechen der Monopole von Amazon und Google. In der Digitalwirtschaft, die durch Unternehmen wie Facebook, Apple, Google oder Netflix vertreten wird, ist ein de facto Monopol entstanden. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager brachte bei der Tech-Konferenz South by Southwest (SXSW) in Austin die Möglichkeit einer Zerschlagung „als allerletztes Mittel“ ins Spiel.

    Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren geht noch weiter: „Es ist an der Zeit, Amerikas Tech-Riesen aufzuspalten“, sagte sie. Aber: Die US-Regierung schützt die Interessen der Digitalkonzerne.

    Die technologische Überlegenheit der US-Firmen darf nicht gefährdet werden, da die USA Angst vor der chinesische Weltmachtssehnsucht haben.

    Man kann sich durch Spaziergänge inspirieren lassen, durch Museumsgänge oder, sehr im Trend, Diebesgänge. Kreative Langfinger von renommierten internationalen Großagenturen beweisen überraschend skrupellos ihr Talent.

    Der französische Werbeblogger Joe La Pompe entlarvt Fälscher und hat einige Beispiele seines Diebesguts für W&V zusammengestellt. Eine beeindruckende Sammlung mit beeindruckenden Namen.

    Na denn, guten Abend

    Ihr Jochen Kalka

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Im neuen Stadtteil Reininghaus im Westen von Graz wird es im Quartier Zwei ein neues Harry’s Home Hotel geben
    Millionenprojekt Reininghausgründe
    Neue Herberge für Harry´s Home Hotel in Graz im Quartier Zwei

    Harry’s Home kommt nach Graz-Reininghaus/Österreich. Neueröffnung im spektakulären „Quartier Zwei“. Graz ganz modern: Harry’s Home wird Teil des neuen Stadtviertels Reininghaus, das mit seiner zukunftsorientierten Architektur zum internationalen Blickfang der steirischen Hauptstadt werden soll. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

    Im Rahmen des Millionenprojekts „Reininghausgründe“, umgesetzt von den drei preisgekrönten Architekturbüros „Architektur Consult ZT GmbH“, „COOP Himmelb(l)au“ und „Delugan Meissl Associated Architects“, entsteht mit dem „Quartier Zwei“ das Herzstück des neuen Viertels.

    Als zukünftige Hingucker gelten schon jetzt die beiden miteinander verbundenen Türme. Mit knapp 80 Metern und 21 Stockwerken soll einer davon das höchste Gebäude von Graz werden, neben einem zweiten Turm von etwa 60 Metern.

    Mit dem Neubau in Graz-Reininghaus kehren die Harry´s Home Hotels wieder an ihren Ursprungsort zurück: In der 300.000-Einwohner-Stadt entstand 2006 das Harry´s Home Hart bei Graz und damit das erste Haus der Kette, die mittlerweile Hotels in Österreich, Deutschland und demnächst in der Schweiz betreibt.

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  • Das mehrfach ausgezeichnete Konzept MUERITZ rundum macht Gaeste der Mecklenburgischen Seenplatte auch ohne Auto mobil
Die Verantwortlichen von MUERITZ rundum freuen sich ueber den Award
    Fahrtziel Natur Award 2018
    Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte und am Müritz-Nationalpark

    Urlaub in Deutschland - Nächster Halt: Nationalpark. Umweltfreundlich und bequem gelangen Urlauber dank „MÜRITZ rundum“ per Bus zum Ziel. Die nachhaltige Mobilitätsinitiative der Mecklenburgischen Seenplatte vernetzt Städte, Sehenswürdigkeiten und den Müritz-Nationalpark rund um den größten Binnensee Deutschlands, die Müritz, miteinander.

    Das Konzept ist nicht nur mit dem „Fahrtziel Natur Award 2018“ ausgezeichnet worden, sondern erhielt Anfang 2019 auch den Marketing-Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“, ausgelobt vom Ostdeutschen Sparkassenverband.

    „Wir sind stolz darauf, das Nahverkehrsangebot der Region verbessert zu haben und dass dieses nicht nur von unseren Gästen, sondern auch von der Jury geschätzt und angenommen wird“, freut sich Bert Balke, Geschäftsführer des Tourismusverbands Mecklenburgische Seenplatte e.V.

    Morgens per Bus in den Müritz-Nationalpark, am Nachmittag mit dem Fahrgastschiff über die Müritz und am Abend zum Dinner nach Waren – dank „MÜRITZ rundum“ kein Problem. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es für Gäste zu beliebten Ausgangspunkten.

    Entstanden ist das Angebot aus einer Zusammenarbeit folgender Partner: Förderverein Müritz-Nationalpark, Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, Kommunen, Landkreis und Mecklenburg-Vorpommerscher Verkehrsgesellschaft (MVVG).

    Die Jury des „Fahrtziel Natur Award 2018“ war bereits überzeugt, in der vergangenen Woche erhielt das Konzept den Marketing-Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ als Landessieger Mecklenburg-Vorpommern. „MÜRITZ rundum“ zeige, wie Mobilität im ländlichen Raum aussehen kann, lobten die Juroren.

    Obendrein entspreche die Idee den Wünschen der Urlauber: Sie wollen ihr Ziel unkompliziert, stressfrei und ohne Auto erreichen.

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  • Nostalgie pur – im gemieteten, fast 40 Jahre alten VW Kaefer Cabrio cruisen Gaeste des Hotel Bonsol/Illetas zu den schoensten Orten Mallorcas
    Mallorca im Oldtimer entdecken
    Über die Baleareninsel cruisen, für alle mit Benzin im Blut

    Der Frühling und Sommer steht vor der Tür, und die Oldtimer müssen an die frische Luft. Chrom und Lack funkeln selbst bei untergehender Sonne noch um die Wette: In einer schnittigen Corvette, einem kultigen Käfer Cabrio oder eleganten Alfa Spider über die Baleareninsel zu cruisen, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Als Ausgangspunkt für spannende Erkundungsfahrten mit einem Classic Car bietet sich das Hotel Bonsol nahe Palma an.

    Die Rezeption vermittelt gern den Kontakt zum Unternehmen Mallorca Driving, das sich auf die Vermietung von schicken Vintage-Karossen spezialisiert hat. Eine besonders reizvolle Rundtour für Selbstfahrer verläuft vom Vier-Sterne-Superior-Haus über den Küstenort Portals Nous bis ins Landesinnere nach Andratx.

    Wieder zurück geht es über das Dörfchen Esporles zu Füßen des Tramuntana-Gebirges. Preisbeispiele: Das VW Käfer Cabrio kostet 250 €/Tag. Gäste, die lieber mit Chauffeur unterwegs sind, wählen eine begleitete Tour (ab 95 €).

    Auch eine Weingut-Exkursion ist buchbar. Zurück im Hotel relaxen Ausflügler am hauseigenen Strand oder im großzügigen Spa-Bereich. Eine Übernachtung im DZ kostet ab 140 €/Person inkl. HP.

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Ihr alle seit das Pack
    Heute reden viele von "Dunkeldeutschland"
    Dunkeldeutschland und Hass im Netz - Denkverbote und Toleranz?

    Das war der meistgelesene Artikel im Jahr 2015. Veröffentlicht am 2. September 2015, und immer noch lesenswert.

    Angela Merkel meinte am Montag (31. August 2015) "Wir schaffen das" Wir sagen euch, wir schaffen das nicht.  Liebe Freunde der Künste, wir wollten uns aus der Flüchtlings - und Asyldebatte heraushalten, weil das nicht unser Thema ist.

    In den letzten Tagen haben wir allerdings den Eindruck gewonnen, dass die Medien und sehr viele Politiker breite Schichten der Bevölkerung, die mit dem ungebremsten Zustrom nicht einverstanden sind, und das zunehmend kritisieren, in eine "rechte" Ecke gedrängt werden sollen. Das können und wollen wir so nicht hinnehmen.

    Heute reden viele von "Dunkeldeutschland" und "Hass im Netz", mit Denkverboten argumentieren und gleichzeitig "Toleranz" fordern, paßt für uns aber nicht zusammen. Den Politikern und Medien kommen ein paar Krawalle gerade recht, jetzt kann man die bürgerlichen-Kritiker mit der NAZI-Keule mundtot machen.

    Ganz Deutschland JUBELT "Wir schaffen das"

    Aber ganz Deutschland JUBELT "Wir schaffen das!" Na ja vielleicht nicht alle, aber Kanzlerin Angela Merkel habe nun die moralische Führung in Europa inne, schreibt die "New York Times". Der "arabische Frühling" hat das Sommermärchen weltweit bestaunter deutscher Barmherzigkeit ermöglicht, und die USA ist glücklich wieder mal ein Ziel erreicht zu haben. Flüchtlinge aufnehmen wollen die Amerikaner aber keineswegs.

    Am Anfang hieß es noch Flüchtlingswelle, nun heißt es Flüchtlingskrise – wann heiß es Flüchtlingskatastrophe?

    Bewunderung für Deutschland dank des "arabischen Frühlings"

    Die ganze Welt zeigt nun Bewunderung für Deutschland, oder ist man nur erleichtert darüber, dass die Flüchtlinge nur zu uns wollen? Andere EU-Staaten haben die Massen nur durchgewunken und nehmen symbolisch ein paar Tausend auf, um ihr Gewissen zu beruhigen. Sie alle hoffen, dass der große Kelch an ihnen vorübergehen mag.

    Das Sommermärchen deutscher Barmherzlichkeit kann auch ein Ende haben

    Der britischen Premier David Cameron sieht das etwas anders. "Ausnahmeregelungen, wie die von Merkel würden nur noch mehr Flüchtlinge dazu bringen, die Lager im Libanon, in Jordanien und in der Türkei zu verlassen und sich mithilfe von skrupellosen Schlepperbanden auf den gefährlichen Weg zu machen, in Deutschland das Glück zu suchen."

    Der arabische Nachrichtensender Al Jazeera sieht in der Flüchtlingskrise eine Spaltung der EU: "Die Europäische Union tue sich schwer, eine Lösung zu finden, während Deutschland Tausende weitere Flüchtlinge aufnehme."

    Die spanische Zeitung "El País" schreibt: "Spanien sei für die Flüchtlinge nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Deutschland: "Während deutsche und schwedische Städte große Zeltlager aufstellen, um die vielen Neulinge zu begrüßen, ist Spanien vom größten Flüchtlingsexodus seit dem Zweiten Weltkrieg ausgenommen."  

    Seit Jahren geht die Kurve der Asylbewerberzahl in Deutschland nach oben. 2011: etwa 50.000 Anträge. 2012: fast 80.000. 2013: 130.000. 2014: über 200.000. 2015 werden über eine Millionen erwartet. 2016, 17 und 18...... wer weiß das schon. Und wie es dann um das Sommermärchen deutscher Barmherzigkeit bestellt ist, wissen wir auch nicht.

    Dazu schreibt Dr. Christian Weilmeier:

    Ich finde, wir leben in einem merkwürdigen Land. Anstatt Probleme offensiv anzugehen, die Fakten zu analysieren, den eigenen Werte-Kodex sich bewusst zu machen und dann entschlossen zu handeln, anstatt direkt mit den Menschen zu diskutieren, denen etwas nicht passt, die wütend sind, anstatt all das zu tun, weicht man aus, verzieht sich in seine gesicherten Büros und bittet Facebook und Co. um Zensur. Mir sind diese Leute peinlich, ich schäme mich, die gleiche Staatsbürgerschaft zu haben wie diese Repräsentanten der Angst und der Unfähigkeit.

    Die Leute fragen sich, wie man fast 1 Mio. Flüchtlinge, dazu kommen dann später noch die Familien, in den Arbeitsmarkt integrieren soll. Und das nur 2015. Sie haben Angst, dass bei den einfachen Jobs noch mehr Dumping und Ausnutzerei betrieben wird. Das kommt alles nicht so gewählt rüber bei denen, aber es sind echte Fragen. Kein Politiker macht sich die Mühe diese Fragen zu beantworten. Da kommt dann zum x-mal die Story vom syrischen Kinderarzt.

    Gestern Abend bei Maybrit Illner: Göring-Eckardt und Sascha Lobo wollen genauso die Stimmung aufpeitschen wie sie es anderen vorwerfen. Nur martialische Bekenntnisse ohne Rücksicht auf die Folgen. Deutsch sein heißt, etwas um seiner selbst willen zu tun. Die Grünen und Lobo sind urdeutsch in ihrer Gesinnung, sie wollen es nur nicht wahrhaben.

    Wir müssen endlich wegkommen von ideologischen Parolen. Die deutsche Politik von CSU bis Grüne verweigert sich der Wirklichkeit. Wenn man nur die richtige Gesinnung hat, dann wird alles gut. Dieser Blödsinn ist Dogma deutscher Politik. Ein Kindergarten.

    Hinter der Befürwortung massiver Einwanderung stecken natürlich massive Interessen. Über die Linke wird oft geredet, aber auch bei den Bürgerlichen, bei der Wirtschaft, gibt es diese: weiterer Modernisierungsschub und Abbau traditioneller Strukturen, billige Arbeitskräfte, die Chance, den Mindestlohn wieder abzuschaffen, Öko-Bestimmungen lockern usw.

    Heimat ist da, wo man sich fremd fühlt; deutsches Sprichwort anno 2016

    Es ist eine Allianz. Manche glauben, die Eliten anderer Länder abschöpfen zu können und durch mehr Einwohner mehr Macht zu haben. Bei richtig viel Einwanderung könnte Deutschland in 20 Jahren 100 Mio Einwohner haben. Das wäre eine Nummer, aber auch ein anderes Land. Man kann das aber nicht von oben verordnen. Ich persönlich glaube, dieses Land hat nicht die mentale Kraft und die Struktur so viele Menschen zu integrieren. Unser Land ist doch jetzt schon zersplittert und wird nur noch durchs Geld auf dem Konto zusammengehalten. Das reicht nicht.

    Wenn wir bei diesen Einwanderungszahlen bleiben, dann müssen wir pro Jahr mindestens eine Stadt wie München aus dem Boden stampfen. Jedes Jahr. Die Forderung nach offenen Grenzen kommt aber genau aus der politischen Ecke, die sogar den Bau einer Bundesstraße wegen ein paar Fröschen gerne um Jahrzehnte verzögert. Und da will man Infrastruktur für jährlich 1,5 Mio Menschen schaffen. Eine der Widersinnigkeiten unserer Debatte. Niemand bringt das auf den Tisch.

    Bettina Röhl schreibt:

    "Die fortschreitende Dynamik des durch und durch kaputten Mechanismus muss offenkundig werden, um sie zu stoppen: Je ratloser solche Göring-Eckart, aber auch Sigmar Gabriel und Kanzlerin Merkel in der Flüchtlingspolitik werden, desto getriebener scheinen sie zu Feindbildern und Sündenböcken Zuflucht zu suchen. Wie armselig ist das denn, dass sie bei dieser Suche auf ein paar Bürger in Heidenau oder ein anderes Mal in Freital oder irgendwo sonst zurückgreifen und von ganz oben auf ganz unten schießen müssen?"

    "Um es zu wiederholen, mit solcher Selbstverständlichkeit Kritik an der Aufnahme von Flüchtlingen und Wirtschaftzuwanderern überhaupt als undiskutierbar hinzustellen und unterbinden zu wollen, wäre – wenn es hoheitlich geschieht – ein klarer Verfassungsbruch."

    Durch fragwürdige „Kämpfe gegen Rechts“ und „Aufstände der Anständigen“ wird kein einziges Flüchtlingsproblem gelöst.”

    Iris N. Masson schreibt:

    WIR SIND DAS PACK

    Darüber besteht KEIN Zweifel: Übergriffe auf Polizisten, Angriffe auf Flüchtlinge sowie Abfackeln von Asylunterkünften sind absolut zu verurteilen. Sie sind verabscheuungswürdig. Sie sind kriminell. Sie sind kontraproduktiv.

    Aber: Sieht SOO ein "brauner Mob" aus?
    Die Medien hetzen unisono über angeblich ausschließlich „rechte" Demonstranten – und unterschlagen dabei in bewährter Manier Bilder von mehrheitlich ganz normalen Bürgern, die ihrem Unmut Luft machen.

    Gezielt ausgeblendet wird auch, dass am vergangenen Freitag in Heidenau zunächst mehr als 1.000 Demonstranten vollkommen friedlich vor Ort waren und berechtigte Fragen nach der Bevorzugung von Asylbewerbern zu Ungunsten deutscher Bürger stellten. Erst drei Stunden später eskalierte die Situation, und es kam zu Ausschreitungen. Dass hier zwecks Meinungsmache zur Durchsetzung staatlicher Willkür mal wieder Agents provokateurs am Werk waren, ist nicht auszuschließen ...

    Ganz im Sinne kadavergehorsamer Auftragserfüllung bedienen die Medien politische Idiotie – und DIE ist es, gegen die sich das Volk wehrt. Denn ausschließlich JENES hat die Zeche zu zahlen für die angeblich mehrheitlich bejubelte "Willkommenskultur".

    Von "überschaubaren" Kosten zu sprechen für "lediglich 800.000 Asylbewerber" ist Volksverdummung. Es ist eine Milchmädchenrechnung. Denn jeder einzelne dieser Neudeutschen in spe wird u.U. seine Erst-, Zweit-, oder Viertfrau, seine Kinder, Geschwister, seine Eltern nachholen, wie bereits in vielen ihrer Statements angekündigt.

    Wenn sich das Pack, das ja laut unserem Bundesgauckler "nicht in der Lage sei, komplexe Entscheidungen kompetent zu beurteilen " (DWN vom 24.01.2014) – also zu DUMM sei –, sich dennoch erdreistet, logische Folgerungen zu treffen, wird es im Auftrag der Politik medial niedergebrüllt.

    Wenn aber linke Gewalttäter ihr kriminelles Potenzial öffentlich ausleben, auf die Polizei losgehen oder wie in Leipzig am 5. August Büroräume der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und eine Polizeistation verwüsten, einen Polizeiwagen anzünden und dabei sogar auf frischer Tat ertappt, aber unverzüglich freigelassen werden – dann misst die Staatsmacht mit zweierlei Maß: Auf dem linken Auge ist sie blind, auf dem rechten schwingt sie die Nazi-Keule, sobald ein politisch versierter Bürger auf Einhaltung der Asyl-Gesetze besteht.

    Wen wundert´s, wenn die Stimmung eskaliert?

    Die junge freiheit schreibt:

    "Der Umgang der Medien mit der Massenzuwanderung läßt sich nur noch mit Sarkasmus kommentieren. Angeblich treffen vor allem Herzchirurgen, Computerspezialisten, Handwerker mit goldenen Händen und fürsorgliche Krankenpfleger ein und fiebern der Gelegenheit entgegen, das Bruttosozialprodukt zu steigern, die Sozialsysteme zu sanieren und die entvölkerten Gegenden im Osten in blühende Landschaften zu verwandeln".

    Der Schriftsteller und Autor Akif Pirinçci schreibt

    "daß der verblödete deutsche Steueresel erst aufhören wird, Gold zu kacken, wenn man ihn zum Abdecker führt. Bis dahin wird er noch getreulich seinen Dienst tun und seine Metzger mästen, z. B. dieses Jahr allein mit knapp 48 Milliarden Euro für die Willkommenskulturträger".

    Stephans Spitzen schreibt bei WIWO - Die Bürger in „Dunkeldeutschland“ sind nicht doof

    "All die starken Sprüche gegen das, was hierzulande nunmal geächtet ist und wogegen Widerstand vaterländische Pflicht ist – die ganze Nation kämpft schließlich „gegen rechts“! - , all diese zur Schau gestellte Verachtung dient auch der Ablenkung davon, dass „besorgte Bürger“ in der Tat Grund zur Sorge haben.

    Nüchterne Zahlen aber lassen eine Zukunft erkennen, die es verbietet, beschönigend das „Bunte“ und „Kulturbereichernde“ zu beschwören. Migranten sind keine besseren Menschen, sie bringen ihre Konflikte mit. Aus Afrika und dem Nahen Osten kommen überdies vor allem junge Männer, darunter in der Mehrzahl Muslime, deren Integration an Sprache und Ausbildung scheitern dürfte. Das begünstigt die Entstehung ethnisch und kulturell abgegrenzter No-go-Areas, in denen das Gewaltmonopol des Staates nicht gilt".

    "Die Lage verbessert sich übrigens nicht gerade dadurch, dass die vielen jungen Männer im Zweifelsfall keine Frau finden. Das ist seit Menschengedenken die denkbar ungünstigste Basis für ein friedliches Zusammenleben."

    Auf diesen Punkt der nicht unerheblich ist  sind wir in unsem Artikel schon eingegangen

    Der US-Geheimdienst CIA kündigte schon 2008 für 2020 Bürgerkrieg und Unregierbarkeit in Deutschland und anderen europäischen Ländern an. Und wir fragen uns:

    Wird das ganze Flüchtlingsdrama von den Amerikanern gesteuert?

    "Die renommierte “Washington Post” zitierte den Chef des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Hayden, mit den Worten, dass Deutschland spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sei. Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich “rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume” selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere deutsche Probleme werden sich nach dieser Studie in einem Bürgerkrieg entladen."

    Das meldet heute n.tv

    "Ein von Judical Watch in den USA veröffentlichtes 7 seitiges Geheimdiensdokument verdeutlicht, dass der IS von den USA im Kampf gegen Assad selber geschaffen wurde. Unterdessen hat der ehemalige CIA Chef und ehemalige Oberbefehlshaber der US-Truppen im Irak, Petraeus, sogar offiziell vorgeschlagen, mit Teilen des IS zu kooperieren.

    Das freigegebene DIA-Dokument von 2012 bestätigt, dass der Hauptbestandteil der Anti-Assad Rebellen zu dieser Zeit islamistische Aufständische umfasste, die zur Entstehung von ISIS führen würden. Die Gruppierungen wurden dennoch weiterhin durch westliche Militärs und ihre regionalen Verbündeten unterstützt und mit Waffen beliefert.

    Die Hauptrouten der Kriegsflüchtlinge sind jene aus Richtung Türkei und aus Libyen, wo es zuletzt gelang eine pro-westliche Regierungen durch strategische Kriegsführung an die Macht zu putschen. Das militärische Vorgehen der US-Regierung in den letzten 10 Jahren scheint der Blaupause eines renommierten US-Militär-Strategen zu entspringen:

    Thomas Barnett hat in zwei Büchern – „The Pentagon’s New Map“ und „Blueprint for Action“ – die Strategie der Globalisierer zur Erreichung der Weltherrschaft dargelegt."

    Warum nimmt Saudi-Arabien keine Flüchtlinge auf?

    Saudi-Arabien hat nach Angaben von Amnesty International bis heute nicht einen Flüchtling aus Syrien aufgenommen. Und WARUM nicht? Weil die großen Flüchtlingsströme als Migrationsströme nach Europa geleitet werden sollen?

    Den dahinter stehenden Plan hat der renommierte muslimische Sozialwissenschaftler Professor Bassam Tibi schon vor Jahren in seinem Buch »Der wahre Imam« (erschienen 1996) auf Seite 64 veröffentlicht. Dort heißt es: Die Islamische Liga hat anlässlich ihrer Tagung im Juli 1993 ein Arbeitspapier verabschiedet, wonach die Migration nach Europa und der Aufbau islamischer Zentren als Mittel der Islamisierung Europas gesehen werden. (Veröffentlicht in: Asharq al-Awsat vom 28. Juli 1993.)

    Das auch noch

    Der Bürgermeister von Heidenau, Jürgen Opitz über die Vorfälle im Ort. In Nacht zwei und drei ging es wohl nicht mehr um das Flüchtlingsheim. Es ging fast ausschließlich gegen die Polizei und das wohl auch mehrheitlich von "links"

    Viktor Orbán nennt Flüchtlingskrise "ein deutsches Problem" schreibt heute "ZEIT-ONLINE"

    »Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán sieht die Ursachen der jüngsten Zuspitzung der Flüchtlingskrise in Deutschland. "Das Problem ist nicht ein europäisches Problem, das Problem ist ein deutsches Problem", sagte er in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Parlamentspräsident Marin Schulz. Keiner der Flüchtlinge wolle in Ungarn bleiben. Alle wollten nach Deutschland.

    Und das grenzte schon an Frechheit

    Der Verursacher der Flüchtlingswelle von der ganz Europa überschwemmt wird, gratuliert Deutschland für die Aufnahme von Flüchtlingen. US-Präsident telefoniert mit Merkel wegen Ukraine. Frecher geht es nimmer.

    Dazu schreibt Oskar LAFONTAINE (27.8.15):
    "Wertegemeinschaft? Heuchlergemeinschaft!

    Präsident Obama hat Kanzlerin Merkel gelobt, weil Deutschland so viele Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt. „Kohls Mädchen“ wird sich gefreut haben. Welch eine Heuchelei. Die USA haben den Vorderen Orient in Brand gesetzt. Sie haben Saddam Hussein aufgerüstet, sie haben die Taliban und Al-Kaida mit Waffen versorgt, sie haben im Verein mit Saudi Arabien und den Golfstaaten den Islamischen Staat aufgebaut. Es ist Zynismus und Heuchelei wenn der Drohnenmörder Obama Deutschland für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien dankt.

    Wie lange müssen wir warten, bis wir in Deutschland eine Regierung haben, die den USA den blinden Gehorsam verweigert, keinerlei Unterstützung für Ölkriege gewährt und fordert, dass die USA die Kosten für die Unterbringung der Kriegsflüchtlinge zu tragen haben?"

    Sarah Wagenknecht fordert: USA sollen für Flüchtlinge in Europa zahlen, denn die USA hätten das Chaos geschaffen. Na, das ist doch ein Wort.

    Das konnte man am 22. März. 2011, in der FAZ lesen: Ein Beitrag von Gregor Schöllgen

    Migration & Erpressung: Die neue Superwaffe

    "Nicht die Distanzierung vom Terror war der entscheidende Grund zur Annäherung des Westens und Gaddafis. Ausschlaggebend war vielmehr das libysche Versprechen, an der Eindämmung des Stroms afrikanischer Einwanderer mitzuwirken. Das Ergebnis einer Erpressung?"

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  • " Kann Spuren von Weisheit enthalten" - Matthias Matussek "Die Apokalypse nach Richard "- Buchbesprechung von Heinrich Schmitz
    " Kann Spuren von Weisheit enthalten"
    Richard, eine Art grauer Star - Matthias Matussek "Die Apokalypse nach Richard "- Buchbesprechung von Heinrich Schmitz

    "Fast niemand mag ihn" titelte die TAZ 2005 unverhohlen und Matthias Matussek hat als katholischer Talkshowrabauke einiges dafür getan dieser Behauptung gerecht zu werden. Ob Heiner Geißler, Angelika Kallwass oder ein komischer Imam - wer etwas sagte, das die religiösen Gefühle des SPIEGEL-Autors verletzte, sah sich einem geradezu alttestamentarischen Verbalfuror ausgesetzt.

    Stets mit dem griffbereiten "katholischen Abenteuer" unterwegs, ließ er sich zur Freude seiner Fans durch diverse Quasselsendungen weiterreichen und verteidigte seine Kirche, seinen Papst, seinen Glauben. Zwar hat er nie mit seinem Buch geworfen und auch mit dem Buch der Bücher nicht. Auf viele wirkte er dennoch befremdlich.

    Ein Wüterich der schreiben kann wie kaum ein zweiter

    Dass dieser Wüterich schreiben kann wie kaum ein zweiter, dass seine Essays wie jüngst beispielsweise der über Hermann Hesse, inhaltlich wie stilistisch zum Besten gehört, was das deutsche Feuilleton zu bieten hat, ist unzweifelhaft. Trotzdem machte er sich durch seinen eigenwilligen Diskussionsstil nicht gerade beliebt, was ihm angesichts seiner Mission aber wohl auch herzlich egal war.

    Wer aber nun händereibend erwartete, das würde bis in die Ewigkeit so weitergehen, der kann sich auf eine Überraschung gefasst machen. Denn eine anrührende Erzählung, eine vielschichtige Weihnachtsgeschichte hätte man wohl – wenn überhaupt, dann nur mit letzter Tinte von ihm erwartet.

    "Die Apokalypse nach Richard". Richard, ein 85-jähriges Familienoberhaupt, der mit seiner Frau Waltraud auf die Ankunft seiner Kinder und Enkelkinder zum gemeinsamen Weihnachtsfest wartet. Richard, der davon überzeugt ist, dass an diesem Heiligabend etwas besonderes geschieht. Richard, zu dem die Familienmitglieder aus allen Richtungen hinreisen wie die heiligen drei Könige zur Krippe. Richard, eine Art grauer Star.

    Klingt nach süßlichem Weihnachtskitsch für Religioten, wie man Gläubige in gewissen atheistischen Kreisen auch gerne mal nennt. Ist es aber nicht. Vielmehr eine Novelle, die es in sich hat, die alles hat, was man von einer großen literarischen Erzählung erwarten kann. Intelligent, nachdenklich, unterhaltsam, humorvoll und, na klar: sprachlich brillant.

    Alle Familienmitglieder haben ihre Leichen im Keller

    Alle Familienmitglieder haben ihre Leichen im Keller, egal ob es Enkel Nick ist, der im Internat beim Kiffen erwischt wurde, dessen Vater und Richards Sohn Roman, der als Journalist matusseksche Probleme mit seinem Redakteur hat, Wilhelm, sein Bruder, der als Banker angesichts der Krise zunehmend die Panik bekommt und selbst Richards Frau, die treusorgende Waltraud ist längst nicht so simpel gestrickt, wie man zunächst annimmt. Sie alle streben am 23.12. zu Richard, zur traditionellen Gans und - ohne es zu wissen - zu Richards Apokalypse.

    Es wäre eine fiese Indiskretion, hier zu verraten, worin diese Apokalypse besteht. Es ist eine Überraschung und muss es auch bleiben. Aber der Schriftsteller und bekennende Atheist Alexander Wallasch, der das Buch für "the european" rezensiert hat, hat recht. Das ist nicht nur ein wunderbares Buch, sondern es schreit laut nach einer Verfilmung. Man sieht Richard förmlich durch das verschneite Hamburg gehen, man riecht den Markt, den Schnee. It works.

    Leicht und unterhaltsam kommt die Geschichte daher - und doch immer wieder auf leise Art nachdenklich machend. Weit und breit kein katholischer Holzhammer, ab und an ein kleines Hämmerchen. Feine Ironie ohne Zynismus.

    In Nick, Roman, Bill und womöglich auch Richard erkennbar biografisch beeinflusst, aber ohne Missionierungseifer, mit viel Humor und Liebe zu seinen Figuren und deren persönlichen Brüchen und Macken. Feinfühlig, ja tatsächlich, Matussek kann nicht nur feinfühlig: Er ist es in Cinematoskope!

    Übersteigerte Erwartungen

    Wer mit dem christlichen Glauben, Weihnachten und all dem "Gedöns" nichts am Hut hat, braucht sich dennoch nicht zu fürchten, auch er wird Vergnügen haben. Wer die christliche "Szene" von innen kennt, wird manches wiedererkennen und ebenfalls schmunzeln. Übersteigerte Erwartungen an das Weihnachtsfest und Erwartungen auf einen handfesten apokalyptischen Familienkrach gehören zu Weihnachten wie Christbaum und Krippe.

    Hier wird nicht gepredigt, nicht belehrt und nicht bekehrt

    Bei Richard ist alles etwas anders und auch wieder nicht. Hier wird nicht gepredigt, nicht belehrt und nicht bekehrt, hier wird erzählt. Einfach erzählt, wobei jeder weiß wie schwer es ist, einfach zu erzählen. Alleine das lohnt die Lektüre. Wo gibt es heute noch gute Erzähler ? Bei der Lektüre überkam mich immer wieder ein Drang vorzulesen. Das Buch schreit danach gelesen und vorgelesen zu werden.

    Wer die Gelegenheit hat, eine Lesung mit Matthias Matussek zu besuchen, sollte nicht zögern sie wahrzunehmen. Versprochen: Es lohnt. Einziger kleiner Wermutstropfen, die Erzählung endet schon auf Seite 190. Bleibt zu wünschen, dass Matthias Matussek auch selbst soviel Spaß am Erzählen gefunden hat, dass es auch mal einen dicken Roman über Richards Familie geben wird. Ein unfrommer Weihnachtswunsch wird wohl erlaubt sein.

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  • An diesem Abend im August 2012 aber ist Giovanni di Lorenzo zu Gast im Muenchner Lustspielhaus
Liane Bednarz war fuer die GFDK bei der Lesung von Giovanni di Lorenzo anwesend und hat uns dazu geschrieben
    Wofür stehst Du
    Keine Panikmache, Giovanni di Lorenzo fragt, sucht und findet Antworten

    Ein Leseabend mit dem ZEIT-Chefredakteur im Münchner Lustspielhaus 2012.

    Das Lustspielhaus unweit der Münchner Freiheit ist eine Kleinkunstbühne, ein Kabarett im Herzen Schwabings. Hier sitzt man an Tischen und diniert vor der Vorstellung. Axel Hacke, der zusammen mit Giovanni di Lorenzo den 2010 erschienenen Bestseller „Wofür stehst Du?“ geschrieben hat, tritt hier monatlich auf.

    An diesem Abend im August 2012 aber ist di Lorenzo zu Gast. Um aus dem gemeinsamen Werk zu lesen. Das klingt vielversprechend, auch wenn der Titel des Buchs zunächst etwas abgegriffen wirkt.

    von Liane Bednarz


    Denn „Wofür stehst Du“? ist keine gestelzte Selbstveredlungsfibel. Keine pathetische Ode an die Tugend. Keine selbstgefällige Plauderei zweier arrivierter Herren. Nein, „Wofür stehst Du“ ist ein kurzweiliger und dabei mühelos tiefer gehender Gesprächsband in sieben Kapiteln:

    Ehrliche und schonungslose Erinnerungen und Reflektionen, sich selbst und anderen gegenüber. Ja, selbst die Familie di Lorenzos kommt nicht immer gut dabei weg. Aber keine Angst, die Sache ist durchaus humorvoll gestaltet. Hier sind zwei echte Meister jener spitzen Selbstironie am Werke, die selten geworden ist.


    Im vollbesetzten Publikum sind beinahe alle Altersklassen vertreten. Der Chefredakteur der ZEIT erscheint pünktlich um 20.30 Uhr auf der Bühne. Dunkler Anzug, weißes Hemd ohne Krawatte, dunkle Hornbrille. Lässige Intellektuellen-Eleganz.

    Mit dem Nachtzug auf den fremden Planeten Hannover

    Los geht es mit der Suche nach Heimat. Nach den eigenen Wurzeln. Es ist wohl so: Wenn alles unsicher wird, die Welt immer größer und unverständlicher erscheint, wird die Suche nach einem unverrückbaren Zuhause dringlicher. Eben nach diesem vielbemühten Anker im Treibsand des eigenen Seins in einer verrückter werdenden Welt. „Was ist Heimat“ titelte etwa DER SPIEGEL im April 2012.

    Für di Lorenzo - Kind einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters - ist es ein echtes „Lebensthema“, wie er betont. Ist es auch sein Lebensdrama? Früh, zu Jugendzeiten nämlich, fühlte er sich einem regelrechten Kulturschock ausgesetzt.

    Eine Folge des durch die Trennung der Eltern ausgelösten Umzugs nach Deutschlands. Das klingt dann so: „An einem kalten Wintermorgen landeten wir auf einem fremden Planeten namens Hannover. Wir waren mit dem Nachtzug aus Rom gekommen […].“ Gefühlte Heimatlosigkeit:

    „Ich machte mich auf die Suche nach einem Stück Heimat in Hannover, aber ich fand nichts. Das Essen in den Pizzerien schmeckte anders als das in Rom […].“ „Im Hintergrund dudelte trostlose italienische Schlagermusik, die ich in Italien noch nie gehört hatte:

    Mamma Leone, gesungen von einem gewissen Bino, und Tornerò von I Santo California.“ An den Tischen im Lustspielhaus hört man Lachen. Mit Melancholie Fröhlichkeit abzuholen gelingt nicht jedem. Hier klappt es auf Anhieb.

    Sprache: Fremde oder Heimat?

    „Heimat“ – das ist der Ort, die spezielle Region. Heimat aber kann, so erfahren wir, auch in der Sprache zu finden sein. Oder auch nicht. Denn Sprache kann ebenso zur Fremde werden, im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos machen.

    Nämlich dann, wenn die Sprache am neuen Ort noch nicht richtig vertraut ist: „[…] aber ich spürte die Ohnmacht, wenn ich versuchte, etwas genauer zu beschreiben, und mir die Worte fehlten.“
    Später, zu Abizeiten, als di Lorenzo bereits für die Hannoversche Neue Presse schrieb, wandelte sich das: „Meine Mutter und mein Bruder gingen zurück nach Italien. Ich blieb. Denn ich hatte endlich eine Heimat gefunden: die Sprache.

    Es war ein schönes Gefühl.“ Sprache als Heimat. Ein schöner Gedanke. Das Publikum applaudiert. Ja, das klingt eben auch dankenswert integrativ, ohne belehrend zu sein. Das kapiert man, das hat sogar etwas Vernünftiges.

    „Mein Glaube an den Untergang“ – Der Deutschen Lust an der Panikmache

    Ein Thema darf keinesfalls fehlen, wenn sich ein Intellektueller hierzulande fragt, wofür er steht: „Mein Glaube an den Untergang oder Warum ich früher in die Kirche ging und heute auf den Wertstoffhof“ heißt das zugehörige Buchkapitel.

    Ach ja, der Deutschen Lust an der Beschwörung immer neuer Untergangsszenarien. „Nachrüstung“, „atomare Bedrohung“ und „Vogelgrippe“ sind nur einige Beispiele, die di Lorenzo aus der schier endlosen Liste anführt. Gegen diese Dauerpanikmache hilft nur Ironie.


    Di Lorenzo schildert deshalb eine Schmunzel- Szene, die sich 1984 auf seiner ersten Lesereise zutrug. Ein Paradebeispiel für die zermürbende Auswirkung kollektiver ökologischer Untergangsbeschwörungen auf das Alltagsleben: „erzählte eine Frau, die sich als Erzieherin vorgestellt hatte, wie sehr es ihr Lebensgefühl und das der ihr anvertrauten Kinder trübe, dass am Ende des Jahrzehnts in Deutschland kein einziger gesunder Baum mehr stehen werde, aller Wald werde dann gestorben sein, das sei gewiss.“


    Diese Schilderung des seit den 80ern grassierenden apokalyptisch überhöhten Wald-Lamentos hat an Aktualität nichts eingebüßt.Weil es für viele andere Untergangsszenarien exemplarisch ist, die immer wieder an die Wand gemalt werden. Und die jenen Typus Mensch im Lande auf den Plan gerufen haben, den man heutzutage „Wutbürger“ nennt.

    „Sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten in unserer Gesellschaft genau steuerbar?“

    Aber dann wird di Lorenzo auch sehr ernst: „Sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten in unserer Gesellschaft genau steuerbar?“ Dafür spricht das Beispiel eines Tierfutterherstellers, der – da sich der Marktanteil kaum noch steigern ließ - durch geschickte PR-Maßnahmen in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach der Anschaffung großer Hunde weckte.

    Die fressen bekanntlich mehr. Und es funktionierte: „Das Ergebnis der Kampagne war messbar. Zwar nahm der Marktanteil des Auftraggebers, wie erwartet, nicht weiter zu, wohl aber der Umsatz. Denn die Deutschen kauften plötzlich mehr Hunde, vor allem große und sehr große Hunde.“ Stille im Publikum.

    Ein Glaubensbekenntnis: Wie di Lorenzo das Sterben von Papst Johannes Paul II. erlebte

    Di Lorenzo berichtet, dass ausgerechnet der Teil des Buchs, der von seinem Glauben handelt, zu seiner eigenen Überraschung die größte Aufmerksamkeit provoziert habe, obwohl dies gar nicht seine Absicht gewesen sei. Er handelt davon, wie er das Sterben von Papst Johannes Paul II. im Jahre 2005 erlebt hat:

    „Wir zündeten Kerzen an und verharrten in Andacht. In diesem Moment fühlte ich mich ganz und gar eins mit meiner Kirche. Das Gefühl war: Nicht wir waren ihm, dem Papst, im Sterben nahe, sondern der Papst war sterbend bei uns.“ „Nein, es war kein Erweckungserlebnis.


    Seit einigen Jahren jedoch haben wir zu Hause etwas aufleben lassen, was lange verschüttgegangen war: Vor dem Essen wird still gebetet, auch wenn Gäste da sind. Sehr oft ist das der schönste Moment des Tages.“ Das klingt echt, das berührt auf eine Weise, wie sie vor allem auch Matthias Matussek in seinem 2011 erschienenen „Katholischen Abenteuer“ wieder gesellschaftsfähig gemacht hat.

    „Was sagen Sie dazu, Herr Schmidt“? Was sagen Sie dazu, Herr di Lorenzo?

    Als besonderes Schmankerl serviert di Lorenzo dem Münchner Publikum zum Abschluss der inklusive Pause rund 100minütigen Lesung das von ihm verfasste Vorwort des nächsten Monat erscheinenden Bands „Was sagen Sie dazu, Herr Schmidt?“, einem Kompendium der gleichnamigen Kolumne di Lorenzos und Schmidts im ZEITmagazin.


    Dann ist Zeit zum Fragen. Volle 45 Minuten lang. Die Fragen sind direkt, bisweilen provokant. Man will etwa wissen, welche Macht die Medien haben, wie di Lorenzo die EU-Politik sehe, wie es um die politische Kultur in unserem Lande stehe, wie die Familie die nicht immer schmeichelhaften Darstellungen verkraftet habe.

    Di Lorenzo gibt klare Antworten, weicht nicht aus. Zeigt sich als kritischer, dabei aber sehr besonnener, differenziert denkender Kopf. Wehrt sich etwa gegen den Vorwurf, die Medien wären oft kampagnenhaft. Betont die Pressevielfalt im Lande, die sich vor allem im Vergleich zu Italien in ihrer ganzen Fülle erschließe.

    Bekennt sich zu Europa, ist aber kritisch, auf welche Weise die Europolitik unter Anrufung des alten Pathos durchgezogen wird. Und fordert eine auseichende politische Kommunikation der grundsätzlichen Fragen zur Zukunft Europas.


    Sagt aber auch, dass man bei aller berechtigten Kritik nicht vergessen dürfe, was wir an unserem bundesrepublikanischen politischen System haben. Auch hierbei helfe ein Blick nach Italien. Di Lorenzos Antworten kommen an, an diesem Abend in München. Viele kennen ihn ja als Fragensteller in der Talkrunde 3nach9. Die Facette des Antwortgebenden steht ihm mindestens ebenso gut.

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Kunst - Werk der Woche

  • Sabine Weiss, Men on the street, New York, 1955
Sabine Weiss, Times Square, New York, 1962
Sabine Weiss, Rue des Terres au Curé, Paris, 1954
Sabine Weiss, Marseille, 1956
    Meisterin der Leica
    Die Grande Dame der humanistischen Fotografie Sabine Weiss

    "Die großartige französische Fotografin Sabine Weiss gilt als die Grande Dame der humanistischen Fotografie und hat in über sieben Jahrzehnten ein Lebenswerk zusammengetragen, in dessen Mittelpunkt Fotografien aus Paris stehen. Dort lebt sie seit 1946.

    Als geübte Porträtistin hat sie nicht nur zeitlose Charakterstudien von Prominenten geschaffen, sondern sie hat auch immer wieder Menschen auf der Straße in zufällig gesehenen Situationen fotografiert.

    Sie ist eine brillante Geschichtenerzählerin, ihre Aufnahmen leben von einer genauen Beobachtungsgabe und vielschichtigen atmosphärischen Schilderung des Alltagslebens.

    Durch das feine Sensorium der Fotografin öffnet sich der Blick auf die kleinen Dinge des Lebens. Sabine Weiss zeigt den Alltag, die Arbeit, aber auch die Freizeit der fotografierten Personen.

    Bereits 1956 stellte Robert d´Hooghe die Fotografin in der LFI als „Meister der Leica“ vor: „Und schon begann Paris wieder seine alte Faszination auf die Jugend der Welt auszuüben. Unter denen, die sich in Paris trafen, war auch ein junges Mädchen aus der Schweiz.

    Sie war gerade zwanzig Jahre alt, hatte eine solide Lehre in einem Schweizer Fotografenatelier hinter sich und das Leben vor sich. Bald kannte man ‚Sabine‘ in den Kreisen der jungen Dichter, Maler und Musiker zwischen Montparnasse, St. Germain-des-Près und Montmartre, die damit beschäftigt waren, in endlosen Debatten die morsche Welt aus den Angeln zu heben und neu zusammenzusetzen.

    Wenn sie sich in die Diskussion mischte, vergaß sie nie zu betonen, dass sie Fotografin sei, und nicht „Künstlerin“. Aber sie war keineswegs schüchtern. Sie fand, dass ihre Freunde zwar ausgezeichnete Kunsttheorien entwickelten, aber nicht verstünden zu sehen.

    Unter „sehen“ verstand sie bewegt zu werden von den visuell erfassbaren Eindrücken der Umwelt und von den Zusammenhängen, die sich darin andeuten. Ihre Fotografien belegen bis heute sehr eindrücklich die Fähigkeit des fotografischen Sehens von Sabine Weiss.

    Denn das ist in der Tat außergewöhnlich präzise und hat ein Zeitgefühl konserviert, das bis heute prägend wirkt.“ (Ulrich Rüter in LFI 16.04.2018)

    Signierte Publikationen liegen während der Ausstellung zum Verkauf bereit:
    - Sabine Weiss "Les Villes La Rue L´Autre", Centre Pompidou, 2018, 42 €
    - Sabine Weiss, "l´oeil intime", 2014,  35 €
    - Sabine Weiss, Jeu de Paume, 2016, 35 €

    Ausstellung: Sabine Weiss "la vie"

    Eröffnung Samstag, den 4. Mai 19:00 – 21:30 Uhr
    Ausstellung bis 04. Juli 2019
    Öffnungszeiten: Di. - Fr. 16 – 19 Uhr, Sa. 11 – 15 Uhr

    während der Internationalen Photoszene Köln:
    Fr. 10. Mai 16 – 21 Uhr, Sa. 11. Mai und So. 12. Mai 11 - 18 Uhr

    in focus Galerie - B. Arnold
    Hauptstraße 114
    50996 Köln

    www.infocusgalerie.com
    0177 3202913

    Geführte Tour mit:
    - Sabine Weiss + Buchsignierung
    Sa. 11. Mai 15 - 17.30 Uhr
    - Galerist Burkhard Arnold
    So. 12. Mai 14 und – 16 Uhr

     

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  • Es handelt sich folglich bei den Bildern von Joerg Pfeifenbring nicht um voyeuristisches Herzeigen
Vielmehr geht es  Joerg Pfeifenbring um das Spiel mit sinnlichen Formen und Farben
Dabei nutzt Joerg Pfeifenbring Formen aus der Natur u.a. als ueberlagernde Hintergrundmotive
Joerg Pfeifenbring sieht sich als Jaeger und Sammler
SINNLICHE FORMEN  Akt und Natur sind die Themen von Joerg Pfeifenbring
Der Kuenstler Joerg Pfeifenbring
    SINNLICHE FORMEN Akt & Natur
    Grenzbereiche gewohnter Sichtweisen von Jörg Pfeifenbring

    Sehr starke Bilder von Jörg Pfeifenbring. Es war und ist die Freude an der Schönheit, der Schönheit des menschlichen Körpers und der Natur, die den Fotografen und Musiker seit Jahrzehnten bewog, diese mit der Kamera festzuhalten und künstlerisch zu bearbeiten. Als "Jäger und Sammler" sucht sich der Künstler alles, was ihn anspricht, fotografisch zu eigen zu machen.

    Handwerk bleibt Handwerk auch in der Kunst

    Dabei nutzt er Formen aus der Natur u.a. als überlagernde Hintergrundmotive. Mit Hilfe der Sandwich-Technik war es möglich, mehrere Dia-Positive übereinander zu belichten. Die allgemein übliche Verfremdung mittels Computer ist seine Sache nicht, auch aktuell sind Bildbearbeitungen die Ausnahme. Er meint nach dem Warum befragt:

    Grenzbereiche gewohnter Sichtweisen

    "Handwerk bleibt Handwerk. Das auch, um der überbordenden Selvie-Hysterie etwas entgegen zu setzen. Kunst braucht Zeit." Die Fototechnik hat sich enorm entwickelt, was unter heutigen technischen Voraussetzungen wesentlich schärfere Ergebnisse zeitigt, die Aussage betreffend aber nicht immer von Vorteil ist. Beides zeigt Jörg Pfeifenbring, sodass der geneigte Betrachter selbst vergleichen kann.

    Es geht Jörg Pfeifenbring nicht um das voyeuristische Herzeigen

    Freunde und Bekannte, die von den Arbeiten des Fotografen angetan waren, vermittelten weitere weibliche und männliche Modelle, sodass er auch zunehmend in Grenzbereiche gewohnter Sichtweisen vordringt. So sind in seinen Arbeiten auch Männerakte und Paardarstellungen zu entdecken.

    Es handelt sich folglich nicht um voyeuristisches Herzeigen, sondern vielmehr um das Spiel mit sinnlichen Formen und Farben. An der Natur reizt den Künstler wiederum besonders das Schöne, sodass er häufig seine Modelle in der Natur fotografiert, woraus eine hocherotische Symbiose entstehen kann. Und wie es mit aller Kunst beschaffen ist, vollendet sich das Werk erst im Bild des Betrachters.

    Jörg Pfeifenbring wurde 1960 in Weimar geboren. Er ist gelernter Schlosser. Sein fotografisches Interesse überkam ihn schon in seiner Jugend mit der ersten Pouva-Start. Später war er jahrelang als freier Presse-Fotograf unterwegs, bevor er sich der künstlerischen Fotografie verschrieb. Heute ist er u.a. als freiberuflicher Musiker "weltweit" im Deutsch-Folk-Genre und bei der "Wiederbelebung" historischer Musikinstrumente aktiv.

    Sehr herzlich dankt Jörg Pfeifenbring der Galerie Markt 21 für das Zustandekommen dieser seit langem geplanten Ausstellung, die sich einreiht in vergangene Expositionen in Jena, Apolda, Gera, Berlin, Weimar, Braunschweig, Toulouse, Montpellier und anderen Orten.

    Das „Duo Lied-Fass“ aus Weimar (Jens Sachse & Jörg Pfeifenbring)
    spielt Folklore und freche Lieder zum Mitsingen und Zuhören .

    Programm zur Vernissage am Freitag, dem 25. August 2017 ab 21 Uhr:

    vom 26.08. bis 20.09.2017 - täglich von 16 bis 23 Uhr geöffnet, Eintritt frei

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  • Kuenstlerin Anna Witt vor dem Hauptquartier auf einem der im Wokshop entstandenen Design-Moebel - Projekt Breaking New
Anna Witt vor dem Hauptquartier in Duisburg-Marxloh - Projekt Breaking New
Design-Moebel aus Sperrmuell - Projekt Breaking New von Anna Witt und Uglycute
Design-Moebel aus Sperrmüll - Projekt Breaking New von Anna Witt und Uglycute - Luxusbank
Anna Witt (Kuenstlerin) und Jonas Nobel Designgruppe Uglycute beim Pressegespraech zum Projekt Breaking New
Design-Moebel in der Dahlstraße in DU-Marxloh - Projekt Breaking New von Anna Witt und Uglycute
    Performance als Prozess des Produzierens
    Werk der Woche: Anna Witt und die Designertruppe Uglycute transformieren wiederverwertbares Material

    Die deutsche Künstlerin Anna Witt, wohnhaft in Wien, hat in Zusammenarbeit mit der schwedischen Designergruppe Uglycute ein Projekt für die EMSCHERKUNST.2013 entwickelt: „Breaking New“. Über den gesamten Ausstellungzeitraum (22. Juni – 6. Oktober) wird eine Gruppe DuisburgerInnen als mobiles Konstruktionsteam agieren.

    Der Schwerpunkt der Performance ist der Prozess des Produzierens: Gefundene, weggeworfene Materialien werden (wieder) in funktionale Objekte transformiert – beispielsweise in Stühle, Tische oder Hocker. Wo auch immer wiederverwertbares Material abgeladen wurde, entsteht ein neues Objekt und dort wird es auch zurückgelassen, um benutzt, neu platziert oder mitgenommen zu werden. Die PerformerInnen operieren, ausgestattet mit einem mobilen Kit an Werkzeugen, in den Straßen von Duisburg-Marxloh und Umgebung.

    Im Vorfeld der EMSCHERKUNST.2013 wurden die PerformerInnen in einem Workshop mit Uglycute in die Arbeitsweise eingeführt. Dieser fand vom 10. bis 12. Mai im Künstler-Hauptquartier an der Wiesenstraße in Duisburg-Marxloh statt. Das Hauptquartier ist ausgestattet als Lager, Versammlungsort, Dokumentations-Archiv und dient als Anlaufstelle für Besucher.

    Die Räumlichkeiten sind mit einem von Uglycute entwickelten  Modulsystem ausgestattet, das die verschiedenen Funktionen des Raums verbindet. Dieses modulare System mimt den industriellen Prozess in der Herstellung sowie die industrielle Ästhetik und ist inspiriert von Marxlohs Flair, wo sich die glitzernde Brautmodenindustrie mit den Auswirkungen der Industrie des Ruhrgebiets treffen.

    Die Künstlerin Anna Witt über ihre ersten Erfahrungen: „Das Thema Sperrmüll sorgt in der Region für Kontroversen, was mich auf die Idee brachte, ihn als Ressource zu betrachten. ‚Breaking New‘ will nicht auf ein Problem verweisen, sondern produktiv damit umgehen.“

    Anna Witt betonte, dass es für sie eine Notwendigkeit ist, sich mit den Bedingungen der alltäglichen Realität vor Ort auseinander zu setzen. „Wichtig ist es mir, ein Projekt zu entwickeln, das im Dialog mit den Bewohnern steht und verfügbar ist. Ich wünsche mir, dass es sich ins alltägliche Leben integriert.

    Es ist mir wichtig, das Projekt mit den Menschen vor Ort und direkt in den Straßen entstehen zu lassen“, so die Künstlerin. Uglycute zu ihren Beweggründen: „Das Design ist inspiriert von der Marxloher Ästhetik. Es ist eine interessante Kollision zwischen der glitzernden Hochzeitsindustrie und der rostenden Industrie.“

    Kurator Prof. Florian Matzner, der bereits die erste Ausgabe der EMSCHERKUNST im Kulturhauptstadtjahr 2010 kuratierte, ging auf die Bedeutung des Projekts für die Region ein: „Kunst muss für mich raus aus dem ‚white cube‘ des Museums – dafür sprechen unsere ungewöhnlichen Ausstellungsorte wie leerstehende Ladenlokale, ehemalige Industrieanlagen oder unentdeckten Landschaften, aber auch all die Nebenschauplätze und ‚Unorte‘ zwischen Gelsenkirchen und Dinslaken.“

    Matzner ist es ein Anliegen in den urbanen Raum, direkt zu den Menschen, zu gehen. Katja Aßmann, Künstlerische Leitung Urbane Künste Ruhr ergänzte: „Die EMSCHERKUNST ist in erster Linie für die Menschen vor Ort gemacht.

    Die Kunst begibt sich in den Alltag der Emschertalbewohner und macht Lust mitzumachen. Urbane Künste Ruhr tratt neben Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr erstmals als Veranstalter der EMSCHERKUNST. 2013 auf. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Start in den diesjährigen Kultursommer.“

    Anna Witt
    Anna Witts performative Interventionen und Videoinstallationen beschäftigen sich mit der Konstruktion kultureller Stereotype und der Positionierung von Individuen innerhalb sozialer Systeme. Ihre Arbeiten können sowohl fiktionalen als auch dokumentarischen Charakter haben. Witt studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und bei Monica Bonvicini in Wien. 2005 erhielt Anna Witt ein Vollstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zuletzt bekam sie 2010 ein Staatsstipendium für Video- und Medienkunst in Österreich.

    Uglycute
    Das Kollektiv Uglycute bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Design, Kunst und Lehre. Ihr Interesse gilt experimentellen Produktionsprozessen und den Auswirkungen von Design auf die Gesellschaft. Eine wesentliche Fragestellung ihrer Arbeit ist die Wertigkeit von Materialien und ihre Tätigkeit umfasst nicht nur die Produktion, sondern auch das Schreiben, Unterrichten und das Abhalten von Workshops.

    Pressekontakte:
    Urbane Künste Ruhr, Kultur Ruhr GmbH, Leithestraße 35, 45886 Gelsenkirchen
    Bettina Steindl, bs@urbanekuensteruhr.de
    Clemens Baier,  cb@urbanekuensteruhr.de
    Ausstellungsbüro EMSCHERKUNST, Emschergenossenschaft, Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen
    Patricia Bender, bender.patricia@eglv.de
    Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen
    Jens Hapke, hapke@rvr-online.de

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Michael Gielen im SWR Filmportrait SWR 2007 
Gespraech zwischen Generalintendant Joachim Klaiber, Komponist Aribert Reimann und der Leiter der Stockholmer Oper Michael Gielen
    Zuhause auf den Weltbühnen
    Der Unsterbliche Michael Gielen, es ging immer um die Wahrheit der Musik

    Ein Künstler wie Michael Gielen, kann nicht Sterben, gestorben wäre er nur, wenn man ihn vergessen hätte. Das wird noch lange nicht geschehen. In Michael Gielens Biographie spiegelt sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts, die politische wie die musikalische.

    Geboren in Dresden als Sohn des prominenten Opern- und Schauspielregisseurs Josef Gielen kam er 1936 nach Berlin. Auf Druck der Nationalsozialisten ging die Familie zwei Jahre darauf nach Wien, um 1940 nach Buenos Aires zu emigrieren, da der Vater dem Regime kritisch gegenüberstand und die Mutter jüdischer Abkunft war.

    In Buenos Aires, wo Josef Gielen am Teatro Colón engagiert war, kam der junge Michael Gielen u. a. mit Erich Kleiber in Kontakt, der ihn sehr prägte, zudem auch mit Wilhelm Furtwängler. Er studierte Klavier und Musiktheorie, darüber hinaus begann er auch zu komponieren.

    Seine musikalische Tätigkeit begann er als Korrepetitor am Teatro Colón, nach seiner Rückkehr nach Europa arbeitete er ab 1950 in gleicher Funktion an der Wiener Staatsoper, wo er von Dirigenten wie Herbert von Karajan, Karl Böhm und Clemens Krauss beeinflusst wurde.

    Große Stationen auf den Weltbühnen

    Ab 1960 hatte Michael Gielen dann Leitungspositionen an Opernhäusern sowie bei Orchestern inne – zunächst an der Königlichen Oper in Stockholm, ab 1969 dann beim Belgischen Nationalorchester in Brüssel, ab 1973 dann an der Niederländischen Oper in Amsterdam.

    Das Jahrzehnt zwischen 1977 und 1987, als Michael Gielen gemeinsam mit Ruth Berghaus legendäre Produktionen an der Oper Frankfurt realisierte (zudem war er Leiter der Frankfurter Museumskonzerte), gehört zu den wichtigsten seiner Laufbahn, ebenso die Zeit als Chefdirigent des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden zwischen 1986 und 1999, in der er große sinfonische Zyklen, u. a. mit Werken von Beethoven, Bruckner und Mahler erarbeitete.

    Darüber hinaus leitete Michael Gielen auch das BBC Symphony Orchestra und das Cincinnati Symphony Orchestra, in Berlin neben der Staatskapelle häufig auch das Konzerthausorchester.

    Im Mittelpunkt seiner musikalischen Interessen standen die Werken der großen Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts (insbesondere Bach, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler), vor allem aber die Musik der Wiener Schule mit ihren Protagonisten Schönberg, Berg und Webern, desgleichen aber auch deren Zeitgenossen Schreker und Zemlinsky und die Komponisten der Nachkriegszeit, u. a. Bernd Alois Zimmermann – dessen seinerzeit als unspielbar geltende Oper »Die Soldaten« er 1965 in Köln zur Aufführung brachte –, Karlheinz Stockhausen oder Luigi Nono.

    Michael Gielen ging es immer um die Wahrheit der Musik, um die »utopischen« und »ersehnten Momente«, wie er es in seiner 2005 veröffentlichten Autobiographie »Unbedingt Musik« ausgedrückt hat.

    Die Musikwelt verliert mit ihm einen engagierten Streiter für diese, unsere Kunst, einen wachen, reflektierten Geist, der um ihre Gefährdungen wusste und sich immer neu für sie eingesetzt hat.

    Die Staatsoper Unter den Linden und die Staatskapelle Berlin, die Michael Gielen so viel verdanken, werden ihm ihr ehrendes Andenken bewahren.

    Eine Fülle an eindrucksvollen Abenden verdankt die Staatsoper Unter den Linden und die Staatskapelle Berlin  Michael Gielen:

    Die Erstaufführung von Alban Bergs Oper »Lulu« etwa, die 1997 im Haus Unter den Linden stattfand (zwei Jahre zuvor hatte er dieses Werk gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin bereits bei den Salzburger Festspielen zur Aufführung gebracht), die vom Publikum wie der Presse gefeierte Premiere von Franz Schrekers

    »Der ferne Klang« 2001 in der Regie von Peter Mussbach, aber auch die Neuproduktionen von Bellinis »Norma« und Verdis »Macbeth« mit ihren innovativen künstlerischen Ansätzen.

    Seit 1999 dirigierte er regelmäßig die Staatskapelle Berlin, wobei er pro Saison ein sinfonisches Programm mit dem Orchester einstudierte und präsentierte, weit gefächert mit Musik von Beethoven und Schubert, Bruckner und Mahler, über Schönberg und seine Schüler bis hin zu Bernd Alois Zimmermann und Aribert Reimann.

    Mit hoher künstlerischer Verantwortung hat sich Michael Gielen dabei den aufführungspraktisch herausfordernden Werken der Neuen und Neuesten Musik zugewandt, aber auch den Klassikern der sinfonischen Literatur, die er in einer von allen unreflektierten Traditionen gereinigten Art und Weise wiederzugeben und zu vermitteln wusste.

    Die von ihm dirigierten Aufführungen in Oper wie Konzert haben eindrucksvoll bewiesen, das vermeintlich Bekannte in einem überraschend neuen und klaren Licht erscheinen zu lassen, im Zuge eines auf die Werke selbst hin konzentrierten, dirigentisch souveränen und gedankentiefen Musizierens, dessen Unbedingtheit und Energie sich auf alle, die es erlebt haben, unmittelbar übertragen hat.

    Foto: Wikipedia CC BY-SA 3.0 de-Magnussen, Friedrich

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  • Michael H. Max Ragwitz ist ein Botschafter fuer Kunst und Kulinarik
    Botschafter für Kunst und Kulinarik
    Michael H. Max Ragwitz - Kunst, Kultur, und alles mit Genuss

    Michael H. Max Ragwitz wurde im Erzgebirge geboren und wuchs dort und in Thüringen auf. Bereits in sehr jungen Jahren galt seine große Liebe der Literatur und dem geschriebenen Wort. Das wurde vor allem durch seine Großmutter mütterlicherseits genährt, die eine sehr kluge und musisch veranlagte Frau war.


    Der ursprüngliche Berufswunsch, Schriftsteller oder Journalist zu werden, ließ sich nach Abschluss der Schule nicht umsetzen. So begann für ihn nach Abitur und Berufsausbildung ein wechselvoller und durchaus nicht geradliniger Weg der Berufsfindung.

    Nach einem Teilstudium der Maschinenbautechnologie wandte er sich ab Anfang der 1980er Jahre dem Archivwesen zu und erlernte diesen Beruf von der Pike auf, studierte in Potsdam und ab 1988 noch zwei Jahre Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

    Botschafter für Kunst und Kulinarik


    Zu seinen erfülltesten beruflichen Aufgaben der folgenden Jahre zählte für ihn seine Arbeit als Archivars und Leiter der Bibliothek beim Bezirksgericht Erfurt, dem späteren Landgericht, die mit zahlreichen Kontroll- und Anleitungsaufgaben verbunden war.

    Diese Aufgabe hat er mit viel Herzblut und abseits aller staatlichen Zwänge ausgefüllt. In diesem Zusammenhang ist er auch heute noch stolz darauf, 1989 den Titel Oberarchivar verliehen bekommen zu haben.


    Er war und ist außerdem ein kreativer Organisator. Schon in der Schule galt er als Spiritus rector vieler Aktivitäten. Das setzte sich seiner vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeit in zahlreichen gesellschaftlichen Organisationen wie der Historiker-Gesellschaft und des Bibliotheksverbandes fort, im Rahmen derer er in hohem Maße auch Aufgaben in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu erledigen hatte.

    Dass er diese Arbeit mit dem Abstand der Erkenntnisse aus heutiger Zeit betrachtet, schließt nicht aus, dass er sie mit großem Engagement verrichtet hat.


    Erst Anfang der 1990er Jahre konnte er sich seinem ursprünglichen Berufswunsch zuwenden. Er betätigte sich fortan als freier Journalist und gründete 1997 das Redaktionsbüro MHR. Ein kurzes Intermezzo als Verleger einer eigenen Zeitung war nicht wie erhofft erfolgreich.

    Das hielt ihn aber nicht ab, seine journalistische Arbeit konsequent fortzusetzen und trotz Höhen und Tiefen bis heute beizubehalten. Er schreibt für Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und Online-Portale.


    Er hat ein besonderes Faible für die Feinheiten und die Vielfalt der deutschen Sprache und gilt als ebenso kritischer wie pointenreicher, nicht unumstrittener Kommentator. Er sagt von sich selbst, dass er sein Herz eigentlich immer drei Schritt' vor sich herträgt und in vielen Dingen ein wenig besessen ist. Sein Lebenscredo ist das Tucholsky'sche Wort: "Es ist eine Frage der Kraft. Wenn man sich selber treu bleibt."

    Kulinarische  Entdeckungsreise durch Sachsen


    Kunst ist für ihn Genuss. Und Genuss versteht er in einer großen Breite. Dazu zählen Musik ebenso wie Darstellende und Bildende Kunst, aber auch die Kochkunst, Kulinarik im weitesten Sinne des Wortes. Genuss ist für ihn auch die Entdeckung der Schönheiten der Natur und seiner Heimat. Und er fühlt sich den neuen Bundesländer verbunden. Deren Vielfalt an Kunst, Kultur und Genuss will er sich als Botschafter im Besonderen widmen.


    Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter des Bildbands "Best Hotels of the World" und "Kulinarische  Entdeckungsreise durch Sachsen". Gegenwärtig schreibt er ein Buch über die Prignitz im Nordwesten Brandenburgs. Weitere Projekte mit kulinarischer Ausrichtung sind im Entstehen.
    Michael H. Max Ragwitz ist aus erster Ehe Vater einer Tochter und eines Sohnes. Er lebt heute mit seiner Frau Marion in Hagenow Heide in Mecklenburg.

    www.ragwitz.de

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  • Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung mit dem Material, bearbeitet mit Harz und Bienenwachs konnte die Ausstellungsgaeste bestaunen. Die Kleiderhüllen aus Papier von Mutsumi Aoki
Pia Dehne und Gabriele Weispach gaben eine Signierstunde
Gottfried Boehmer eroeffnet das Festival The Exhibition OK 2 in Duesseldorf
Film- und Musicalstar Gabriele Weinspach hatte ihren großen Auftritt und brachte gleich reihenweise Prominenz zum Konzert
Die 21-jaehrige Pianistin Melissa Pawlik und ihr Bruder Baptiste Pawlik, der erst 17-jaehrige Virtuose an der Violine gaben ein Klassik Konzert
    Kunst- und Kulturfest The Exhibition OK 2
    Malerei, Fotografie, Performance, Installationen und Konzerte der GFDK

    Das Kunst- und Kulturfest wurde mit einer Laudatio von Dr. Reinhold Misselbeck, Kurator Museum Ludwig Köln eröffnet. 600 geladene Gäste aus dem Gesellschafts-, Politik- und Kulturleben Düsseldorfs und Kölns konnte Gottfried Böhmer, der künstlerische Direktor des Kunstvereins Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin zur Ausstellungseröffnung am 24. August 2001 begrüßen.


    Robert Ingenhoven von Roden, Vorsitzender des Beirats bedankte sich zunächst bei den vielen Freunden, die den Kunstverein seit vielen Jahren unterstützen. Dr. Misselbeck, Kurator Museum Ludwig Köln hielt die Laudatio für die ausstellenden Künstlerinnen Anke Stalpers (Fotografie), Petra Peschkes (Malerei) und Mutsumi Aoki (Objekte).

    Einheitlich war die Meinung des Publikum „die beste Laudatio in der 5-jährigen Geschichte der Freunde der Künste“. Hier wurde nicht nur ausführlich auf die Werke der Künstler eingegangen. Dr. Misselbeck verstand es auch die anwesenden Gäste mit seiner Rede zu begeistern.

    Anschließend präsentierte die Medienkünstlerin Ute Janssen, das von den Freunden der Künste 1999 initiierte Videoprojekt 250 Jahre Goethe „das ist die Kunst, das ist die Welt, das eins ums andere gefällt“.

    Das Projekt wurde mit 10 Künstlerinnen umgesetzt und umfasste eine Ausstellungsreihe über 6 Stationen März `99 - Dezember `99, von der Heinrich-Heine-Universität bis zum Goethe-Museum. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Gäste bis 4 Uhr morgens mit den Künstlerinnen und deren Kunstwerken auseinandersetzen wobei es zum Teil zu lebhaften Diskussionen kam.

    Fotografie von Anke Stalpers

    Die großformatigen Fotoarbeiten von Anke Stalpers  wurden oft als Körperteile identifiziert. Dabei handelte es sich um Blüten und Gemüse! Anke Stalpers: „Wenn Betrachter in meiner abstrakt aufgenommenen Tulpe Körperteile entdecken, wird es doch erst spannend." Anke Stalpers arbeitet mit großformatigen Serien.


    Der Kunstverein zeigt in der Ausstellung Werke aus Flowers, Botanic und Feeling of Release. Die Motive löst die Künstlerin so auf, dass die einen neuen Sinn ergeben. Somit kommt es zu Sinnestäuschungen. Anke Stalpers blickt auf eine umfangreiche Ausstellungsreihe zurück:

    Von der Association of International Photography Art Dealers, New York, Michael Papst, München, Landes-Museum Bonn, Aschenbach, Amsterdam, Konrad Fischer, Düsseldorf sowie regelmäßige Präsentationen auf der Art-Cologne.


    Insgesamt sind schon 3 Publikationen über ihre Arbeiten erschienen: Profi Foto, Museum Reif, Museum Ludwig Köln Die andere Seite der Schönheit, Reinhold Verlag und Signaturen des Sichtbaren. Repro Verlag.
    Am 25. August gaben die Freunde der Künste die Party zum Kulturfest, „Kunst darf auch unterhalten und sollte keine biederernste Sache sein" - so sehen dies die Verantwortlichen des Kunstvereins.

    Die Kraft des Lachens

    Am 29. August begann Petra Peschkes mit ihrer Malperformance „The Exhibition OK 2". In den folgenden 6-8 Wochen will die Künstlerin ein 6 x 1,6 m großes Gemälde malen, auf dem sie alle Aktivitäten während des Festes dokumentiert. Petra Peschkes bringt den Betrachter ihrer Bilder oft zum Lachen.

    Titel wie „Die Busenfreunde" mit wenigen Strichen Comics entlehnt und skurril dargestellt, treffen mitten ins Herz, und so manch einer fühlt sich „wohl angesprochen". Die Porträts von Petra Peschkes haben keine Nasen und keine Ohren, dafür großen Augen, nur 3 Finger pro Hand, sind quitschebunt und was das Wesen der dargestellten Person ausmacht:

    Sie lachen. Das charakteristische dieser Gesichter liegt im Fehlen von Teilen der Sinnesorgane, welches einem aber wegen der so auffallend strahlenden Augen und lachenden Münder nicht auffallen wird. Mit Spannung wird die Vollendung des Bildes Exhibition OK 2 erwartet.

    Objekte & Installationen von Mutsumi Aoki

    Den schwierigsten Teil der Ausstellung musste Michael Selbach, technischer Leiter des Kunstvereins, lösen. Eine Kegelbahn musste er für die aus Japan kommende Künstlerin zu einer Ausstellungshalle umbauen. 14 Tage waren Techniker, Schreiner, Maler und viele Hilfskräfte mit dem Umbau des Sassafras beschäftigt. Michael Selbach: „Ich hatte in den letzten 5 Jahren noch nie mehr Zeit als 14 Tage, um ganze Hallen für die Veranstaltung des Kunstvereins umzubauen. Von daher ist nichts neues auf mich zugekommen".


    Mutsumi Aoki studierte am Kunstinstitut Ochanamizu in Tokio bei Prof. Sato und bekam 1984 den Förderpreis für Bildende Künste. Über das Deutsche Kulturzentrum Tokio fand sie den Weg nach Düsseldorf. Seither ist Düsseldorf zu ihrer zweiten Heimat geworden.

    Seit 5.000 Jahren gehört die Kunst mit Papier zu arbeiten zur Domäne asiatischer Kunst. So war es nur eine Frage der Zeit und der künstlerischen Entwicklung, die dazu führte, dass die Künstlerin sich mit diesem Material auseinandersetzte.

    Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung mit dem Material, bearbeitet mit Harz und Bienenwachs konnte die Ausstellungsgäste bestaunen. Die Kleiderhüllen aus Papier, die wie Kokons an den weißen Wänden hängen, so als sei der Mensch gerade aus ihnen geschlüpft waren eine kleine Attraktion in dem Ausstellungskonzept. Die Künstlerin wollte mit dieser Installation den Gegensatz asiatischer und europäischer Kleiderkultur aufzeigen.


    Die Höhepunkte des Festes begannen am 31. August. Zwei Open-Air-Konzerte sollten nun folgen. Gottfried Böhmer und Michael Selbach plagte nur eine Sorge: Hält das Wetter? Es hielt und so konnte der erste große Abend beginnen.

    Klassik

    Die 21-jährige Pianistin Melissa Pawlik, die schon zahlreiche Preise bei Jugend musiziert gewonnen hat, spielte gut auf: von Franz Liszt Sonetto 104 del Petraca bis Manuel Ponce Estrellita bekamen die Zuhörer einen musikalischen Genuss sondergleichen geboten.

    Begleitet wurde die junge Pianistin von ihrem Bruder Baptiste Pawlik. Der erst 17-jährige Virtuose an der Violine ist ebenfalls kein Unbekannter; schon mit 5 Jahren bekam er von dem weltberühmten Dirigenten und Geiger Menuhin dessen Taktstock als Glücksbringer geschenkt. Als Zugabe spielten die beiden Gershwins Summertime und Armstrongs What a wonderful world.


    Die Konzertgäste waren derart begeistert, dass sich der Kunstverein entschloss, 2002 zwei weitere Konzerte in Köln und Hamburg mit den jungen Künstlern zu veranstalten. Der Höhepunkt des Festivals folgte einen Tag später. Balladen aus Musical, Pop und Filmmusik.

    Der Theater-, Film- und Musicalstar Gabriele Weinspach hatte seinen großen Auftritt und brachte gleich reihenweise Prominenz zum Konzert. Unter den vielen Gästen waren die Schauspieler Imke Brügger, Timo Ben Schöfer, Claudelle Deckert (alle RTL) und Freja Trampert (macht zur Zeit Pause von Verbotene Liebe und hat gerade ihre erste CD veröffentlicht).

    Angelo Franke (ARD) und Volle Kanne Susanne-Moderator Ingo Nommsen waren ebenfalls anwesend. Franjo Pooth, der mit den Vorsitzenden des Kunstvereins seit 10 Jahren befreundet ist, war tags zuvor zum Konzert von Melissa Pawlik gekommen. Gabriele Weinspach stellte unter Beweis, dass sie tatsächlich ein Multitalent ist.

    Ihre Schauspielausbildung machte sie von 1989 bis 1991 an der Hamburger Stage School of Dance and Drama sowie am Bühnenstudio der Darstellenden Künste in Hamburg.

    Sie spielte Theaterrollen in Der Entertainer, Der Froschkönig und Mein Vater der Junggeselle sowie im Musical Grease. Im Fernsehen war sie u.a. in Gegen den Wind, der Hochstapler und Großstadtrevier zu sehen bevor sie zu Unter Uns kam.
    Gottfried Böhmer konnte sie im Mai davor überzeugen, ein Solokonzert für den Kunstverein zu geben.

    Überzeugender Auftritt

    Mit Titel wie Send in the Clowns, Evergreen, Over the rainbow, Cabaret, Summertime oder My way of living begeisterte sie die Konzertgäste.

    Am Flügel John Lehr Opfar

    Gabriele Weinspach war es gelungen den berühmten Dirigenten John Lehr Opfar für ihren Auftritt, den Kunstverein und dessen Ziele, Künstlerinnen zu fördern, zu gewinnen. John blickt bereits auf viele Produktionen zurück, für die er als Dirigent oder Musikalischer Direktor tätig war:

    Er arbeitet für She loves me und Quilters, für das Totem Playhouse, für Forever Plaid, für Bells are ringing and Falsettos und bei Good News war er dabei. Als musikalischer Direktor zeichnete er für die New York Premiere von Joe Grams Merle verantwortlich.

    Und gemeinsam mit Michael Forest von der Metropolitan Opera hat er 24 geistliche Lieder aufgenommen. In Düsseldorf arbeitete er zweieinhalb Jahre als Musikalischer Direktor bei Grease im Capitol Theater und hat dort als Mitveranstalter die erfolgreiche Aids-Benefiz-Gala All Together Now und die UNICEF-Gala 98 ins Leben gerufen.

    Zur Zeit ist er als Musikalischer Direktor und Dirigent von Saturday Night Fever - Musical Dome, Köln- John versprach Gottfried Böhmer, dass er jederzeit bereit ist, für den Kunstverein aufzutreten. Die fast zweieinhalb Monate laufende Ausstellung war trotz Risiko ein großer Erfolg.

    Zum ersten Mal hat es der Kunstverein gewagt, eine Kneipe in einen Kunstsalon zu verwandeln. Bislang hatte die Gesellschaft Freunde der Künste nur große Hallen, historische Häuser oder Museen in Kunstforen verwandelt. Die Inhaberin Sabine Sanchez will in Zukunft im kleineren Rahmen den Künstlertreff neu beleben.

    Künstlerstammtische, Lesungen und Kunstaktionen sollen zum festen Bestandteil des Sassafras werden. Der Kunstverein, so Gottfried Böhmer, wird weiterziehen und sein Publikum wie gewohnt an immer neuen Ausstellungsorten mit neuen Ideen überraschen. Am 2. November endet The Exhibition OK 2 mit der Vernissage im Sassafras

     

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Eine wunderbare Zeit, um in Niederoesterreich auf Erkundungstour zum Wein zu gehen, ist der Fruehling
Bei den Weintouren rankt sich rund um das zentrale Thema Wein ein bunter Reigen an Veranstaltungen
    Weinfrühling in Niederösterreich
    Frisches Grün trifft jungen Wein - Weinkultur in Niederösterreich

    Mit 30.000 Hektar Rebflächen ist Niederösterreich das größte Weinanbaugebiet Österreichs. Die Weinkultur ist tief in der Geschichte des Landes verwurzelt, sie reicht zurück bis in die Zeit der Römer und wird von engagierten Winzern und Winzerinnen in die Zukunft getragen.

    Weinkenner schätzen das Bundesland mit seinen acht Weinbaugebieten – Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram, Weinviertel, Carnuntum und Thermenregion Wienerwald – als eine herausragende Weinregion, die noch für viele Überraschungen gut ist, nachdem schon der pfeffrige Grünen Veltliner Weinfreunde in aller Welt überzeugt hat.

    Eine wunderbare Zeit, um in Niederösterreich auf Erkundungstour zum Wein zu gehen, ist der Frühling. Denn nach der herbstlichen Weinlese und der Reifezeit im Winter kommt der spannende Moment, in dem die Winzer zur Verkostung der Weine des neuen Jahrgangs in die Kellergassen, „Koststüberl“ und Presshäuser bitten.

    Weintouren im Weinviertel

    Am 27. und 28. April 2019 laden über 200 Weinstraßen-Winzer im Weinviertel zur großen Weinverkostung des neuen Jahrganges ein. Schon am Vorabend (26. April) finden Wein.Tour.Openings statt, zum Beispiel in Hohenwarth mit Kabarett und chilligen DJ-Sounds. Sieben Winzern kredenzen zum Flying Dinner Weinviertel DAC und Roten Veltliner.

    Bei den Weintouren rankt sich rund um das zentrale Thema Wein ein bunter Reigen an Veranstaltungen, von geführten Wandertouren und Traktorausflügen bis zu Kellerführungen inklusive einer zünftigen Hauerjause spannt sich der Bogen.

    Im frühlingshaften Pulkautal bringt der kostenlose Blühmobil-Taxiservice die Weinfreunde zu fünf verschiedenen Weingütern, auf denen neben Weinverkostungen auch Überraschungs-Pop up-Konzerte und Ausstellungen stattfinden.

    Wenn der Weinbauer in die Grean geht

    Am Ostermontag pflegten die Weinbauern mit ihren Lesehelfern in die Kellergassen zu gehen, um ihnen für die Hilfe bei der Ernte zu danken und um gemeinsam den jungen Wein zu probieren. Den alten Brauch des „in die Grean gehen“ lassen die Winzer und Winzerinnen im Weinviertel aufleben.

    Von Ende März bis Ende April laden sie zu Spaziergängen durch die Weingärten mit anschließender Jungweinverkostung und Heurigenjause ein.

    Für alle, die den Weinfrühling ganz gelassen genießen wollen, sind von Anfang April bis Anfang Mai die dreitägigen Urlaubsangebote mehrerer Weingüter eine verlockende Option, zu denen Weinwanderungen mit Winzern gehören. Auch im Wienerwald wird der Frühling mit vielen Weinfesten und Tagen der offenen Kellertüren gefeiert, ein Höhepunkt ist das Weinfestival Thermenregion im Casino von Baden.

    Weinfrühling an der Donau

    Für Gourmets und Weinkenner gestaltet sich eine Reise entlang der Donau, zur kulinarischen Genussreise. Idealer Auftakt könnte zum Beispiel das „wachau GOURMETfestival“ 2019 vom 28. März bis 11. April 2019 sein. Ebenfalls ein guter Grund, der Kulturlandschaft Wachau, einem UNESCO Weltkulturerbe, einen Besuch abzustatten, ist der Wachauer Weinfrühling 2019 am 4. und am 5. Mai 2019, wenn über 100 Winzer der Vereinigung Vinea Wachau den Jahrgang 2018 präsentieren.

    In den angrenzenden Weinbaugebiete Kremstal, Kamptal und Traisental öffnen am 27. und am 28. April 2019 rund 220 Winzer ihre Kellertüren zur Verkostung des neuen Jahrgangs und reiferer Weine. Dabei gilt ein Ticket für alle drei Täler, eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Terroirs miteinander zu vergleichen.

    Fruchtbarer Löss prägt die Natur- und Kulturlandschaft Wagram. Er ist auch der ideale Untergrund, um ausgedehnte Weinkeller anzulegen. Welche ausgezeichneten Weine auf diesem Boden gedeihen, können Weinfreunde während des Frühlingserwachens am Wagram am 4. und 5. Mai in den Winzerhöfen an der Weinstraße Wagram testen.

    An den Wochenenden und Feiertagen vom 3. bis 26. Mai 2019 stehen im Rahmen des Lössfrühlings am Wagram vielfältige Aktivitäten wie Kellergassenführungen, Wanderungen oder Weinverkostungen auf dem Programm, Wirtshäuser servieren kulinarische Spezialtäten.

    Südöstlich von Wien liegt das Weinbaugebiet Carnuntum, das nach der römischen Stadt und dem Militärlager Carnuntum benannt ist. Beim Jungweinschnuppern in Göttlesbrunn am 27. und 28. April stellen die Göttlesbrunner Winzer den ihre aktuellen Weine vor.

    Verweile doch – Urlaub ganz nah am Wein

    Wer nach einem traumhaften Tag zwischen Rieden und Weinkellern den Tag genussvoll ausklingen lassen möchte, vielleicht bei einer Heurigenjause oder einem Gourmetmenü mit Weinbegleitung, sollte unbedingt in einem der niederösterreichischen „Genießerzimmer“ absteigen.

    Näher am Wein kann man nicht wohnen, mit Ausblick auf Rebstöcke, steile Weinterrassen oder Kellergassen, zum Beispiel im Gartenhotel Pfeffel in Dürnstein in der Wachau, im Hotel Turmhof in Gumpoldskirchen in der Thermenregion Wienerwald, in der Weinlodge in Martinsdorf im Weinviertel, im Weingut Hutter im Kremstal, im LOISIUM wine & spa Resort in Langenlois im Kamptal, im Gut Oberstockstall in Kirchberg am Wagram  oder im  Weingut Haimel in Traismauer im Traisental.

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  • Kandidat Eugen Stichling beim 1. Vorfinale im April
Dessertkreation von Christian Sturm
Kandidat Nico Kuckenburg  beim Live-Wettbewerb
    Live-Wettbewerb
    Talente für süße Verführungen gesucht - Patissier des Jahres

    Ein Jahr lang war es ruhig um den Live-Wettbewerb Patissier des Jahres, nun kehrt er in verkürzter, fokussierter Form zurück. Die technische Jury wählt die besten sechs Bewerber direkt aus und schickt sie ins große Finale.

    Doch trotz vieler Veränderungen bleiben manche Eckdaten gleich; nicht zuletzt die Challenges, das Niveau und der mögliche Karrieresprung!

    Wer den Titel will, muss sich ranhalten

    Vorfinals gibt es nicht mehr für Patissier des Jahres. Es geht direkt in das Finale auf der Anuga. Auch sind es keine acht Finalisten mehr, sondern sechs. Doch die zuckrige Revolution lässt manche Traditionen unangetastet.

    So gibt es weiterhin Prüfungen zu bestehen, dieses Mal muss ein Drei-Komponenten-Dessert (6 Teller) aus Olivenöl, Quitte & Valrhona Jivara zubereitet werden. Ein Freestyle-Dessert (6 Teller) und eine Freestyle-Praline/Petit Four (15 Stk.) stehen ebenfalls auf dem Programm.

    Auch die Wettbewerbszeit bleibt gleich: Innerhalb von fünf Stunden wird das süße Fingerspitzengefühl live vor Publikum auf die Probe gestellt. Unverändert ist zudem die Vielfalt der zugelassenen Bewerber: Patissiers, Konditoren, Köche, Chocolatiers und Bäcker mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol sind zugelassen.

    Kick-Off mit exklusivem Charme

    Den Patissiers soll der Auftritt im Rampenlicht nicht bis zum Finale vorenthalten werden. Ein exklusives Kick-Off Event am 24. Juni 2019 im Süden Deutschlands wartet mit Presse und VIPs auf.

    Ende Juni werden dort die sechs Finalisten zum ersten Mal der Presse präsentiert und stellen sich und ihr Können als Premiere offiziell der Prüfung. Die dort gezeigten Kreationen sind nicht die des Wettbewerbs und gehen auch nicht in die finale Bewertung ein.

    Finale auf der Anuga

    Im großen Finale auf der Anuga am 7. Oktober 2019 zaubern die Talente zum ersten Mal unter Beobachtung der technischen Jury ihre Wettbewerbskreationen, mit denen sie sich auch für das Finale qualifiziert haben.

    Wie immer wird eine Jury aus Sterne- und Spitzenpatissiers ihre Zungen spitzen, um jeder Nuance Aufmerksamkeit schenken zu können. Alles selbstverständlich anonym und fair. Wer die Stühle des Jurytisches füllen wird, ist allerdings noch offen.

    Termine:

    Bewerbungsschluss: 30. April 2019

    Kick-Off Event: 24. Juni, Scheck-In Kochfabrik, Achern

    Finale: Anuga, 06. Oktober 2019, Köln

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  • Glaeser hoch fuers fuenfte Jahr in Folge mit Michelin-Stern – Chefkoch Maximilian Moser und das Team des Gourmetrestaurant Aubergine in Starnberg
    Michelin-Stern bleibt in Starnberg
    Maximilian Moser vom Aubergine holt zum fünften Mal einen Michelin-Stern

    Eine große Leistung von Maximilian Moser, der Chefkoch holt sich den fünften Titel. Er ist der Oscar der Gastronomie-Branche: Den Michelin-Stern zu „erkochen“ gilt als Königsdisziplin, ihn zu halten als wahre Kunst.

    Maximilian Moser, Chefkoch des Gourmetrestaurant Aubergine in Starnberg und sein Team haben die renommierte Auszeichnung in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Folge in Empfang genommen.

    Damit beherbergt das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg seit 2014 weiterhin das einzige Sternerestaurant im oberbayerischen Fünfseenland. „Die Anspannung war schon enorm. Umso mehr freuen wir uns, dass wir den Stern auch in diesem Jahr halten konnten“, sagt der 33-jährige Moser.

    „Ich kann den Dank nur an unser Aubergine-Team weitergeben, welches täglich Unglaubliches leistet und auf das ich sehr stolz bin. Ich hoffe, dass wir noch viele Jahre so erfolgreich zusammenarbeiten.“

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Kunst - Video

  • Pathos Legal - verwunschene Musik
Pathos Legal mit neuem Musikalbum
    eigenwillig schön - unbedingt reinhören!
    Pathos Legal - Musik aus dem Märchenwald

    Was bleibt vom ersten Eindruck, wenn man ihm eine zweite Chance gibt? Davon erzählt der neue Song „Je mehr ich sehe, sehe ich nicht mehr“ von Pathos Legal.

    Mit diesem musikalischen und nachdenklichen Gruß meldet sich das Duo zwischen zwei Alben zurück und veröffentlicht die Single am 03. Februar 2017 zum freien Download und Stream auf der eigenen Webseite pathoslegal.com sowie soundcloud.com/pathos-legal  
    Bezahlt werden darf per Facebook Page-Like auf facebook.com/pathoslegal oder einem einfachen Folgen von Pathos Legal auf Spotify ganz nach dem Motto „If you like it, like it.“ Ungewöhnlich wie das ganze Werk von Pathos Legal.

    „Wir möchten Neugierige damit einladen, unsere Musik kennenzulernen und uns bei unseren bisherigen Hörern mit einem neuen Song bedanken, bevor das nächste Album fertig ist“, so Sängerin und Songtexterin Alexandra Helena Becht über die überraschende Veröffentlichung. Nach dem starken Zuspruch für die in 2015 veröffentlichte EP „Du, mein wilder Geist“ und die dazugehörige Albumtour 2015/2016 befindet sie sich mit Partner und Komponist Berkant Özdemir derzeit im Songwriting-Prozess für das kommende Album. Sozusagen zwischen zwei Alben.

    Neue Single von Pathos Legal

    Die neue Single „Je mehr ich sehe, sehe ich nicht mehr“ ist kein Song des kommenden Albums, sondern vielmehr ein treuer Begleiter im neuen Soundkleid. Der Song begleitet das Duo seit den Anfängen und hat über die Jahre an eigenwilliger Klangfarbe und Ausdruck gewonnen. Das 4minütige Stück eröffnet in dieser neuen Version mit schwebenden Chören und einem eigenwilligen Wechsel aus Dichte und Leichtigkeit. Geblieben ist Alexandras unverkennbare Stimme und der dank ihrer souveränen Handschrift stark nachhallende Text. Man darf gespannt sein, auf die weitere musikalische Reise von Pathos Legal und das kommende Album.

    Die wilde Idee von einer gemeinsamen Band haben Alexandra Helena Becht und Berkant Özdemir vor mehr als 10 Jahren in einer verrauchten Studentenkneipe bei einem Poetry Slam. Alexandra gewinnt ihr Slamdebüt mit einem ihrer Songtexte, den sie einfach pur, ohne musikalische Begleitung vorträgt. Schnell folgen Einladungen auf deutschlandweite und internationale Slambühnen sowie Anfragen für Textveröffentlichungen. Auch die Medien werden auf die Poetry Slamerin und ihre für die Szene so andersartigen Texte aufmerksam.

    Daraus entwächst Pathos Legal. Gemeinsam mit Berkant tritt Alexandra fortan als Musik-Duo auf. Berkant komponiert und arrangiert den eigenständigen und souveränen Sound und schafft es, trotz seiner Vorliebe für komplexe Songstrukturen, Alexandras Texte und unverwechselbare Stimmfarbe in den Fokus zu stellen. Eine künstlerische Freiheit und selbstbewusste Gelassenheit, die jedem Song erlauben, eine eigene Geschichte zu erzählen.

    Pathos Legal - Wildgewächs im deutschen Popgarten

    Inzwischen geht es auf die Bühnen von Festivals und Liveclubs. Neben den Jobs mit denen sich Alexandra und Berkant ihr Musikerdasein ermöglichen, produzieren und veröffentlichen sie mit eigenen Mitteln und enormer Leidenschaft und Ausdauer ihr musikalisches und künstlerisches Werk. Ein gesundgwachsenes Wildgewächs im deutschsprachigen Popgarten, das es zu entdecken gilt.

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  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby
    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set
    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Birte Hanusrichter von YOUNG CHINESE DOGS sieht immer aus wie ein freches Maedchen
Vom 31. Mai – 13. Juni sind die Vier deutschlandweit auf Tour
    Großstadtfeeling und Lagerfeuer-Intimität
    Wer sind die YOUNG CHINESE DOGS - Der kleine Drache Kokosnuss weiß es

    Die Young Chinese Dogs sind eine deutsche Folk-Pop-Band aus München. Geründete hat die Band 2011, Nick Reitmeier zusammen mit Oliver Anders Hendriksson und Birte Hanusrichter. Birte Hanusrichter sieht immer aus wie ein freches Mädchen, ist sieh womöglich auch, das ist ja das nette an ihr.

    Großstadtfeeling und Lagerfeuer-Intimität. Das sind Geist und Seele der Band YOUNG CHINESE DOGS. Mit ihrem letzten Album 'Great Lake State' sind sie direkt nach Veröffentlichung in die deutschen TOP 100 Album-Charts eingestiegen.

    Am 3. Mai 2019 wird mit 'The Quiet and the Storm' das sehnlichst erwartete dritte Album der Band erscheinen. Vom 31. Mai – 13. Juni sind die Vier deutschlandweit auf Tour. Tickets gibt es unter www.ghvc-shop.de.


    Dass die Musik der YOUNG CHINESE DOGS international locker mithält, haben die Hunde schon mit ihrem Debütalbum 'Farewell to Fate' bewiesen. Die Platte erregte Aufmerksamkeit von Deutschland bis in die USA. Mit ihrem zweiten Album 'Great Lake State' legten sie sehr stark nach: Opulenterer Sound, der aber trotzdem nie jene Lagerfeuerwurzeln verrät, mit denen die YOUNG CHINESE DOGS gestartet sind.

    Mit ihrem dritten Album 'The Quiet & the Storm' werden sie 2019 ein neues Kapitel ihrer Geschichte aufschlagen. Das Album entführt auf eine Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart. Es handelt von Abschied und Verlust, den richtigen Freunden und Türen, die sich öffnen, wenn man den Mut hat, andere zu schließen.

    Birte Hanusrichter und Oliver Anders Hendriksson haben alle Songs geschrieben und produziert 'The Quiet & the Storm' ist in einer turbulenten Zeit entstanden. Birte Hanusrichter ist als Titelrolle der Fernsehserie 'Jenny - echt gerecht' zwischenzeitlich zu einem bekannten Gesicht avanciert.

    Ihre Musik nimmt sie dabei immer mit. Denn auch 'Jenny' singt mal einen YOUNG CHINESE DOGS-Song in einer Karaoke-Bar. Zudem lieferten die Hunde die Filmmusik für mehrere Fernseh- und Kinofilme. Zuletzt für 'Platzhirsche' mit Henning Baum und Oliver Wnuk.

    Außerdem erweckte die Band – nach dem Erfolg des ersten Films – für die Fortsetzung von 'Der kleine Drache Kokosnuss' die animierten Figuren erneut mit ihren Stimmen zum Leben.

    Auf dem neuen YOUNG CHINESE DOGS-Album verbinden sich mit Leichtigkeit frische Einflüsse und musikalische Entwicklungen mit dem, was die Fans seit jeher lieben: mehrstimmigen Gesang, akustische Gitarren und Ohrwurm-Melodien. Mit 'The Quiet & the Storm' freut sich die Band auf intensive Live-Momente, denn auf Tour sind YOUNG CHINESE DOGS in ihrem Element

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  • Jenny Erpenbeck, die  Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart erhaelt den Usedomer Literaturpreis 2019
    Usedomer Literaturpreis 2019
    Jenny Erpenbeck die Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart

    Jenny Erpenbeck, mehrfach mit bedeutenden internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet und Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland, erhält den Usedomer Literaturpreis 2019.

    Die Jury, mit Literaturkritiker Denis Scheck (Vorsitzender) und den Publizisten und Moderatoren Dr. mult. Manfred Osten sowie Dr. Andreas Kossert ehrt die Autorin als „mutige und authentische Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur“.

    Sie betreibe unermüdlich Seelenforschung deutscher Identität(en) und lege dabei „Schichten historischer Erfahrungen frei“. Die Jury hebt insbesondere zwei Romane hervor: Heimsuchung, der anhand eines Ortes in der Mark Brandenburg die wechselvolle deutsche Geschichte erzählt und Gehen, ging, gegangen, der afrikanische Flüchtlinge in Berlin und ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt rückt.

    Die Lesung und feierliche Preisverleihung findet am 6. April, 11 Uhr im SEETELHOTEL Ahlbecker Hof in Seebad Ahlbeck unter Anwesenheit der Jury statt. Die Geehrte wird dann auch im Gespräch mit Laudator und Moderator Dr. Andreas Kossert aus Heimsuchung und Gehen, ging, gegangen lesen.

    Der Usedomer Literaturpreis ist mit 5000 Euro dotiert und mit einem einmonatigen Arbeitsaufenthalt auf der Zwei-Länder-Insel Usedom, die von Menschen aus Polen und Deutschlands gleichermaßen bewohnt wird, verbunden. Er richtet sich an Autorinnen und Autoren, die sich in herausragender Weise um den europäischen Dialog verdient gemacht haben.

    Gestiftet wird der Usedomer Literaturpreis von den SEETELHOTELS und den Usedomer Literaturtagen. Bisherige Preisträger waren Radka Denemarková und Eva Profousová (2011), Olga Tokarczuk (2012), Jan Koneffke (2013), Jaroslav Rudiš (2014), Ulrike Draesner (2015),Dörte Hansen (2016), Joanna Bator (2017)und Ilija Trojanow (2018).
     
    Jenny Erpenbeck – „Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart“
    „An uns liegt es, über die Grenzen hinweg im Gespräch zu bleiben – über die Grenzen hinweg zu schreiben und zu lesen“, sagt Jenny Erpenbeck, deren Werke in 27 Sprachen übersetzt wurden und die über 25 Preise, darunter zahlreiche internationale Auszeichnungen erhielt.

    Als Tochter des Physikers, Philosophen und Schriftstellers John Erpenbeck und der Arabisch-Übersetzerin Doris Erpenbeck 1967 in Berlin geboren, absolvierte sie nach dem Abitur zunächst eine Lehre als Buchbinderin und ein einjähriges Praktikum am Theater. Im Anschluss studierte sie Theaterwissenschaft und Musiktheater-Regie in Berlin. 

    1999 debütierte Jenny Erpenbeck mit der Novelle Geschichte vom alten Kind. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman Aller Tage Abendwurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize.

    Für Gehen, ging, gegangenerhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
     
    Über die Usedomer Literaturtage
    Die Usedomer Literaturtage wollen durch Literatur Geschichte und Gegenwart Europas verstehen, ungekannte Sichtweisen entdecken und Vorurteile überwinden. Das motiviert seit 2009 renommierte Autorinnen und Autoren wie Swetlana Alexijewitsch, Donna Leon, Martin Walser, Hans Magnus-Enzensberger, Christoph Hein, Martin Pollack, Hellmuth Karasek (†), Stefan Chwin, Arno Surminski und Marek Krajewski auf die Sonneninsel Usedom zu kommen.

    Damit soll auch in Zukunft der Gedankenaustausch gefördert und die literarische Tradition auf der Insel, verbunden u. a. mit Maxim GorkiTheodor FontaneHans-Werner Richter und Thomas Mann, fortgeführt werden.

    Vom 31. März bis 6. April 2019 stehen die Usedomer Literaturtage unter dem Motto „Denk‘ ich an Deutschland“. Erwartet werden die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, Schriftstellerlegende Martin Walser, der ehemalige Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, die Krimibestsellerautorin Donna Leon sowie Schauspieler und Regisseur Peter Sodann.
     

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  • Aktionskuenstler Klaus Rudolf
fliegender Mops
Klaus Rudolf Gauck erhält Anruf im Taxi      
Klaus Rudolf Frosch auf hellblau schwebenden  Wäscheklammer 
Klaus Rudolf Schutzengel II             
Klaus Rudolf Waschsalon 115
    schrill und schräg
    Dadaist Klaus Rudolf erzählt uns seine Wege zur Kunst

    Ein kleines Mädchen hangelt sich spielerisch über einer Apparatur aus spitzen Zahnrädern – gefunden natürlich in PHILADELPHIA einem winzigen Dorf nahe Berlin bei Boston.

    Ein erotischer BOX Sack mit zwei prall nackten Brüsten - 3D-plastisch - an schweren Ketten hängend, durchschnitten von einem Oldtimer mit Osnabrückner Nummernschild aus dem ein sich selbstvergessen küssendes Paar in barocken Gewändern entsteigt. So beschreibt der Dadist Klaus Rudol seine Bilder und erzählt uns, wie er zur Kunst kam.

    Ich glaube es war 1977. Eine entfernte Bekannte aus dem Siegerland schenkte mir einen surrealistischen Bildband. Max Ernst, de Chirico, Delauney, Miro, Magritte - ich tauchte ein in eine mir bis dato nur in Träumen bekannte Welt, der magisch, suggestiv rauschhaften Bilder, die im besten Sinne keine Grenzen kennt.

     In der ummauerten Welt der betonköpfigen möchtegern Weltverbesserer à la DDR, hatten die Meister des Unbewussten, künstlerisch rabiate Grenzverletzer wie Breton + Apollinaire, Arp,  Huelsenbeck keine Chance.

    1982 schmiss ich mein Studium an der Leipziger Kunsthochschule bzw. wurde geschmissen und tauchte ein in die anarchistisch, dadaistisch, skurrile Welt des Leipziger Undergrounds.

    Dann eröffnete ich zusammen mit dem Saxophonisten Conny Bauer die brisante Ausstellung Museum VON MERZ BIS HEUTE im Altenburger Lindenau-Museum, in der ich auch, als lebende Installation mit gelbem Hut zu sehen war.

    Mit dem eigen + ARTigen Gerd Harry Lybke las ich gemeinsaim den legendären LEIPZIGER HERBSTSALON - das erste dadaistische Manifest der Neuzeit – DAda IST DIE ABSOLUTE BEJAHUNG - und präsentierte zum Anlass surreal farbbrillante Bilder im illegalen Messehaus-Salon Ambiente von Frieder Heinze, Günter Huniat, Hans Henrik Grimmling und anderen schrill, schrägen DDR-Exoten.

    Mentaler Brückenschlag

    Um mir 1988 - das nicht nur DDR spezifisch extravagante Vergnügen zu gönnen, eine dadaistische KUNSTpARTei zu gründen, die im Mai 1988 mit einem fulminanten Happening und u.a.  Bildwelten + Objekten von Ingo Regel, Andreas Hanske, Akos Novaky - TOP Künstlern der Galerie EIGEN+ART – kollektiv kreativ  + drei Gerüchen - an den Start ging  und schon 1991 mit einer 10 Meter hohen interaktiven Klang-Installation zur Kieler Woche  ihren fulminanten Sieg im Norden feiern konnte.   

    Gemeinsame Zeit mit Neo Rauch

    Wie immer rasant grenzüberschreitend  –  die gecraschte Grenzmauer  – locker  durchbrechend . Die interaktive Klang-Wind-Installation WIND° TON° SPIEL° KIEL° OBJEKT wurde von Künstlern + Besuchern  aus aller Welt – exstatisch  KUNSTpARTlich -  klang-krach-improvisierend umspielt . Heiner Goebbels:

    JEDER KLANG IST MUSIK, Heiner nicht Joseph. In einem kleinen Vorstadthaus mit Plumsclo auf dem Hof im montmatre-idyllischen Leipzig Connewitz mit noch handangezündeten Gaslaternen lebte ich einige Zeit mit Neo Rauch + Rosa Loy, die erst kürzlich gemeinsam in Houston/Texas präsentierten.

    Neo Rauch,  der damals noch studierte, kam  gerne mal zu mir hoch, um sich an meiner surreal-DDR-renitenten Kunst zu berauschen,  um dann später auf unserem begrünten Dachgarten noch etwas höher zu sitzen und bei Schallplattensounds Charles Aznavour, Edith Piaf und  Rotwein in jeder Menge zu genießen.

    Erste Ausstellung in Gerd Harry Lybkes Kunstsalon

    In „Judy’s“ Gerd Harry Lybkes Kunstsalon –  heute  Galerie EIGEN+ART und eine der erfolgreichsten Galerien der Welt - habe ich meine surreal expressiven Psychoimpressionen erstmals öffentlich gezeigt.

    Dadaistische Projekte der KUNSTpARTei agierten in der DDR offiziell unter dem underground Label - VOGEL + ei  -  flatternd, fliegende, stets ei-nmalige  ei-potente Vorboten rasanter Veränderungen. Graumäusig tröge Agit Prop ART gegen farbbrilliant radikal  eigen+ARTiges -  der ästhetische Krieg – ein KUNSTKRIEG - hART - und unerbittlich, hatte weit vor 89 begonnen.  FLUXUS sprengte alle Grenzen.

    Hatten mich in Leipzig Künstler wie de Kooning, die jungen Wilden um Salome + Fetting oder der Chemnitzer Wolfram Adalbert Scheffler, die Happening-Aktionen der Gruppe 37.2 , um Hans Schulze fasziniert, eröffnete sich mir mit den fulminanten Möglichkeiten des Photoshop völlig neue Welten in der rasant inflationären Bilderflut des Internet.  

    KUNST WIE CHAMPAGNER

    ...hieß es 2011 bei meiner surreal-erotischen Präsentation in der Galerie ART&Champagne am Berliner Kurfürstendamm, um zum gegebenen Anlass in die Fußstapfen von Josephine Baker tretend – neben Bildern wie - Küssendes Paar aus Osnabrück - eine burlesk mondäne KU-Damm Queen zu krönen.

    Sponsered by Beate Uhse. Im temporären ROSA Kunstsalon in Berlin gab es 2012 nicht nur brillant surreales wie - Frosch auf hellblau schwebenden Wäscheklammern - zu sehen, sondern auch den Film ein Traum in Erdbeer-Folie  von Marco Wilms, über das DDR underground Modellabel CHICK CHARMANT + DAUERHAFT - um die Mode-Ikone Sabine von Oettingen.

    Der Film brillierte zuvor  bereits im  MoMA New York . Marco Wilms kam zur Vernissage direkt vom brodelnden  Tahir Platz in Kairo . Er drehte dort im tobenden ART WAR - den Film ART WAR. Kurz zuvor hatte ich höchst gutgelaunt in der Präsentation - DDR Aktionskunst in der Leipzig Connewitzer  KUB-Galerie ein Kakalakenballett – eine kinetisch lebendige Lichtinstallation mit menschelnden Monumental-Kakalaken inszeniert - die sich auf eine lautstark schrill VOGEL + ei ige Zeitreise - zurück  ins eigen + ARTig turbulente Bohemeleben Leipzigs begaben.

    ICH BIN EIN HAMBURGER

    ...verkünde ich stolz bei meiner aktuellen Präsentation, in einer groupshow im Bremerhafen TIME PORT 2 und ein riesiger Hamburger auf einen DVD Player installiert; mit lecker Monumental-bio-Sprossen garniert rauscht pop-up-ARTig durch das Universum.

    Ich bin ein Hamburger – ganz Kennedy like in einer Zeit der Neuaufteilung der Welt durch Referenden ein klares Bekenntnis zur freien Hansestadt Hamburg. Beim letzten gallery weekend im flippigen Berlin war es mir ein großes Vergnügen das Publikum zu verkunsten – cool kinetische  KULE Installationen  brachten einen „hordistischen Durchbruch“ .

    Das dadaistisch zu agieren inspirierte Publikum war begeistert, hantierte, kollektiv kreativ, hoch künstlerisch mit Besenstielen, einer silbernen Kugel, weißen Quadraten  und erschreckte die ausstellenden Künstler,  das geht ja gar nicht,  ein renitentes Publikum macht mobil......                                           

    1978

    Gestaltung eines konstruktivistischen Wandbildes in Berlin – 2 Jahre später überstrichen

    1980

    Studium an der Kunsthochschule  Leipzig  u.a. mit Neo Rau + Wolfram Adalbert Scheffler

    1984 

    erste Ausstellung mit surrealen Impressionen bei Gerd Harry Lybke /  EIGEN+ART

    1987

    multimediale EIGEN+ART Collage  Hommage Kurt Schwitterts Galerie EIGEN+ART, performance ROTE QUADRATE  Galerie EIGEN+ART mit Bildwelten Roland Borchert, Musikalisches Einspiel   Cäsar Renft

    1987 

    multimediale EIGEN+ART Collage – performance mit gelbem Hut   GALERIE  EIGEN+ART    

    1988  Aktion KUNSTFORM KELLNER zwischen dem Restaurant BACHSTüBL in LEIPZIG  -  der Vernissage der einzigsten Beuyspräsentation in der ddr ( Berlin Marstall – Galerie Kunsthochschule Leipzig ) und der NACHBEUYS  Präsentation in der Galerie EIGEN+ART wird ein mentales Band gezogen Interaktiv beteiligt  - Enders : Bundesdeutsche Vertretung – Keller : DDR Kulturminister, (89-90) -Wilhelm : Landschaftsverbandsvorsitzender von Nordrhein Westphalen  u.v.a.

    Aktion BEMALTER STEIN   Wiederbelebung beuysschen Geistes in der ddr mit Andrea Telemann versteht sich als Beginn eines kulturrevolutionären Prozesses in der ddr: Die These  :  Josef Beuys ALLES ist KUNST wird zur Basisthese der KUNSTpARTei

    Dokumentation :  FOTOSTRECKE

    1988

    15.Mai   Gründungshappening der KUNSTpARTei in Leipzig   Moritzbastai

    PRO-GRAMM  :  JEDEM SEINE EIGENART   mit Bildwelten + Objekten u.a. von  Ingo Regel, Andreas Hanske, Dietrich Gnüchtel, Akos Novaky , Tobias Ellmann  u.v.a.                                                     

    1988 

    NACHTMäR   - 10 Stundenaktionen nonstop  -  Kunsthochschule Dresden, Größter Gruppenauftritt von ddr Aktionskünstlern, Kuratorin  WANDA  -  Claudia Reichelt   Galeristin der underground gallery VILLA MARIE am BLAUEN WUNDER u.a. mit den  Dresdner AUTOPERFORATIONSARTISTEN um ViaLewandowsky, Klaus Hähner Springmühl u.v.a.

    Dokumentation :    FOTOSTRECKE      

    1990  

    Video  KUNSTpARTei  u.a. mit Wolf Vostell und Robert Rauschenberg, Gerd Sonntag,Reinhard Zabka

    Altes Museum Berlin, Galerie am Weidendamm, Haus am Lützowplatz

    1991-2007 

    Zahlreiche Happening-Installationen  und performance Projekte, mit Unterstützung u.a. von 2 Documenta Chefs Jury  BüRO-ART unter Mitwirkung von Prof.Manfred Schneckenburger (Chef Documenta)

    performance Ziehung  Licht-Klang-Evironment mit Unterstützung von Jan Hoet (Künstlerischer Leiter Documenta 9 ) Solar-Klangtreppen GmbH unter Leitung von Katrin Specker - Pressesprecherin von Christo & Jeanne Claude ( siehe oben ) u.a.    

    WIND°TON°SPIEL°KIEL°OBJEKT   Happeninginstallation 1991 Kieler Woche

    MÜLL°STREIT°OBJEKT Happening-Installation 1993 Potsdam, Schirmherrschaft   Matthias Platzeck

    VOGELTRAUMTREPPE Treppenhaus-Happening-Installation 1996 Berlin, Schirmherrschaft  Thomas Krüger

    2008  

    Photoshopausbildung by comhART  - seitdem Konzentration auf Surreal  - pop – up – ARTige -  Collagen

    2010                  

    Galerie Neonchocolate Berlin  -  surreale Impressionen

    2011                  

    Galerie ART&Champagne   Berlin Kurfürstendamm  –  surreale Impressionen

    2011                  

    ROSA Kunstsalon BELLE ETAGE Berlin Kreuzberg  - pop ARTige Impressionen

    2012                  

    QuadriART  EAGL Galerie  Berlin Teilnahme  pop – up - ARTige Impressionen        

    ART’ otel  Andy Warhol – Präsentation – Teilnahme  mit pop ARTiger Impressionen

    BAGL Springtime Kunstmesse

    Rudolf bei  Tous’ pour L’art – ARTE  TV, mit Sydney Picasso – Paris , Christiane zu Salms, Prof. Peter Raue Berlin

    Kunstpreis ART’otels  Berlin Andy Warhol, Baselitz, Vostell °°° Köln Budapest

    ART Center Bethanien Berlin   ART pARTy Stipentiaty - Kunstraum Kreuzberg

    2013                  

    Galerie Kunststück Berlin-Neucölln   collagen + Brotkatzen-Happening

    2014                  

    Galerie POP-UP-ART  Berlin Schöneberg collagen   +   OLYMPIC°PINK°SKULPTURE

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