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Das Buch ist der Hammer

Aufregend. Imposant. Herausragend - Unvergessbarer Lesestoff über ein rätselhaftes Genie

Aufregend. Imposant. Herausragend. So läßt sich die neue Biografie über den wohl bekanntesten Künstler der Pop-Art zusammenfassen. Doch selbst das ist untertrieben.

Das Buch ist der Hammer! „Warhol - Ein Leben als Kunst“ entstand auf Basis langjähriger Recherchen, bisher unbekannten Dokumenten und Hunderter exklusiver Interviews mit Warhols Freunden, Feinden und Liebhabern, die der Autor und Kunstkritiker Blake Gopnik hat führen dürfen.

Auf 1.232 nie langweiligen Seiten, ganz im Gegenteil, verfolgt er den Lebensweg des Künstlers von seinen Anfängen als verarmter Sohn osteuropäischer Einwanderer im Pittsburgh, USA, der Dreißigerjahre über seine ersten Erfolge als Werbezeichner bis hin zu seinen bahnbrechenden Werken der Pop-Art in den Siebziger- und Achtzigerjahren. Warhols Mantra:

Alles ist Kunst. Ob Suppendosen, Hollywood-Stars, Dragqueens oder Intellektuelle. In seiner New Yorker „Factory“ gaben sie sich die Klinke in die Hand, umschwärmten die radikale wie rätselhafte Kunstfigur Warhol wie Motten das Licht.

Nur wer bei ihm ein- und ausging war von Bedeutung. Daran konnte selbst Valerie Solanas nichts ändern, die am 3. Juni 1968 ein Attentat auf Warhol verübte und ihn um Haaresbreite tötete.

„Warhol - Ein Leben als Kunst“ ist mehr als nur eine umfassende Biografie, sondern spiegelt eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die ohne Weiteres einem Picasso, Rembrandt oder jedem anderen Genie das Wasser hat reichen können.

Erschienen ist dieses wunderbare Buch bei C. Bertelsmann (www.cbertelsmann.de) und kostet 48 Euro. Absolut unvergessbarer Lesestoff.

Sönke C. Weiss

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  • GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss
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  • 20.11.2020

Aktuelles - Marketing News

  • Mit Bertha Benz von Antoni fuer Mercedes gewann Anorak viele Preise
    das Kreativranking der Werbefilmproduzenten

    Automarken und die Commerzbank huldigen den starken Frauen

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat mir heute zuviel zu berichten. Gut, wenn es sein muß, mache ich das.

    Lieber Herr Böhmer,

    was verbindet Familien und Handwerker? Die Erfahrung im Umgang mit Missgeschicken. Darauf baut die Kampagne für den Volkswagen Caddy auf. Schöne Idee!

    Kaum vorstellbar, dass es vor 130 Jahren noch gar kein Automobil auf Erden gab. Dass die erste Überlandfahrt eines Autos eine Frau angetreten hat, das ist eine wundervolle Geschichte.

    Genial inszeniert hat sie die Filmproduktion Anorak. Zu Recht kommt deshalb Anorak auf Platz eins der kreativsten Werbefilmproduzenten .

    Frauen zu stärken, das schafft auch Markenfilm und verdient damit den dritten Platz. „Pferdeschwänze“ für die Commerzbank ist nicht nur ein sehr gut gemachter Film.

    Er hat auch eine dermaßen direkte und harte Sprache, dass die mutige Commerzbank als Absender für dieses Werk vor ein paar Tagen völlig zu Recht ausgezeichnet wurde – indem ihre Agentur Thjnk den Grand Prix beim Effie dafür geholt hat.

    Zwischen Bertha Benz und den Pferdeschwänzen parkt Tempomedia aus Hamburg. Ihr Meisterstück: „The Small Escape“ für BMW. Schon wieder Auto.

    Man sieht: 2020 ist und war das Jahr des Purpose. Die Autofirmen sind vorweg gefahren. Angesichts von Klimadiskussion, Elektrifizierung und Digitalisierung müssen sich die Automarken neu erfinden. Und sie tun das mit Gefühl und Freude.

    Das, was wir sehen, sieht oft so logisch und so einfach aus. Aber gerade das ist die große Kunst. Wer unter hohem Druck etwas schafft, was Menschen berührt, verdient Respekt.

    Im Interview mit W&V sagt Douglas-CEO Tina Müller auf die Frage, ob die Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse nicht eigentlich eine Binsenweisheit ist:

    „Warum wird dann nicht entsprechend gehandelt? Den Erfolg neuer Marken, die sich tatsächlich am Kunden orientieren, sieht man schließlich in jeder Branche.

    In der Automobilbranche kommt Tesla, in der Bierbranche kommen die Craft-Biere, in der Kosmetikbranche kommen Gründermarken.

    Diese Beispiele zeigen: Sie haben sich stärker auf die Wünsche der Konsumenten konzentriert als die Produktmanager der großen Konsumgüterunternehmen.“

    Die Frau hat Recht

    Einen schönen Abend noch wünscht

    Rolf Schröter

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  • Das Jahr 2020 hat viele Veraenderungen fuer Unternehmen und Marken gebracht
    Wer hat 2020 alles überlebt?

    Wie haben Unternehmen und Marken 2020 überstanden

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, macht sich so seine Gedanken über Unternehmen und Marken.

    Lieber Herr Böhmer,

    das New Normal ist in den vergangenen Wochen und Monaten zum geflügelten Wort geworden. Aber was ist das eigentlich? Und was bedeutet es wirklich? Was geht, was bleibt, was kommt?

    Wie werden wir erfolgreich sein in diesem New Normal? All jene Fragen sind ausführlich bei der W&V Make besprochen und beantwortet worden.

    Kurz: wie haben Unternehmen und Marken das Jahr 2020 überstanden und welche Learnings haben sie daraus gezogen.

    Wer die Make verpasst hat, kann die wichtigsten Erkenntnisse bei uns nachlesen und sich bei Bedarf einen fränkischen Wein dazu genehmigen. Denn auch der Bocksbeutel hatte bei der Konferenz seinen Auftritt.

    Was den Wein betrifft etwas trockener, aber hoffentlich mindestens genauso unterhaltsam, wird es am kommenden Dienstag bei der Premiere des W&V-Chefredaktionstalk zugehen.

    Verena Gründel, Rolf Schröter und ich werden uns da mit ein paar ganz spannenden Menschen zum Beispiel über Social Media der Zukunft, Diversity und die kreativsten Agenturen Deutschlands sprechen. Spoiler: es wird auch um das neue W&V-Ranking 100 Köpfe gehen.

    Apropos kreative Agenturen: Das Rennen um den Deutschen Mediapreis 2021 startet. Ab sofort können Sie Ihre innovativsten Mediastrategien und -kampagnen in 17 Kategorien einreichen. Auch der Media-Youngsters-Wettbewerb geht los.

    Alles Weitere gibt es aktuell hier.

    Bleiben Sie gesund.

    Holger Schellkopf

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  • Ex-CEO Gert Pieplow-Scholl hat sich schon aus dem Staub gemacht
    Betroffen sind alle Firmen der Gruppe

    Kein Happy End für Vertikom - keinen Cent Gehaltfortzahlung für Mitarbeiter

    Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über eine Mega Pleite in der Agentur Branche.

    Lieber Herr Böhmer,

    die Geschichte von Vertikom liest sich wie ein klassisches Drama. Bis vor zwei Jahren ging es für die Agenturgruppe steil bergauf. Auf ihrem Höhepunkt erreichte sie Platz vier des W&V Agenturrankings, das war 2018.

    Aber Sie ahnen es schon, nach der Klimax geht es bergab. Anfang dieses Jahres verlor Vertikom mit Samsung den größten Kunden. Und dann brach die Coronakrise dem Unternehmen endgültig das Genick.

    Jetzt ist es pleite – und zwar so pleite, dass die finanziellen Mittel nicht mal für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens reichen.

    Das ist vor allem dramatisch für die Angestellten, die so keinen Cent Gehaltfortzahlung vom Staat bekommen, sondern sofort in die Arbeitslosigkeit schlittern. Die Geschäftsführer haben sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht.

    Die Folgen für die noch 240 betroffenen Mitarbeiter sind fatal. ( 2018 hatte die Gruppe noch 650 Mitarbeiter) Wenn kein Verfahren eröffnet wird, springt auch die Bundesanstalt für Arbeit nicht ein, um das andernfalls gewährte Insolvenzausfallgeld zu zahlen, das für maximal drei Monate die Fortzahlung der Gehälter sichert. Die Männer und Frauen fallen von einem Tag auf den anderen in die Arbeitslosigkeit.

    Es sieht ganz so aus, als würde es für Vertikom kein Happy End geben. Stattdessen ist der Untergang nahe. Eine unschöne Geschichte, die mein Kollege Peter Hammer in bislang zwei Serienteilen (Teil 1 und Teil 2) niedergeschrieben hat. Fortsetzung folgt.

    Das Damengambit auf Netflix wird zum Leidwesen unzähliger Fans dagegen keine Fortsetzung haben. Die Mini-Dramaserie über eine geniale Schachspielerin in den Sechzigerjahren bricht auf der Plattform alle Rekorde – und überzeugt gleichzeitig die Kritiker. Inklusive mir.

    Wenn Sie Lust auf noch mehr Entertainment haben, lade ich Sie ganz herzlich zu unserem neuen virtuellen Konferenzformat ein, dem – tadaaa – W&V Chefredaktions-Talk.

    Mit meinen Kollegen Holger Schellkopf und Rolf Schröter sprechen wir ab sofort jeden ersten Dienstag im Monat mit schlauen Köpfen der Branche über die Themen des Monats.

    Es wird spannend, unterhaltsam, inspirierend, das verspreche ich Ihnen – und hoffentlich kein bisschen dramatisch.

    Einen schönen Abend wünscht

    Verena Gründel

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Im Expat City Ranking schneidet Duesseldorf sehr gut ab
    die besten und schlechtesten Städte

    Die besten und schlechtesten Städte für Expats weltweit

    InterNations, mit rund 4 Millionen Mitgliedern das weltweit größte Netzwerk für alle, die im Ausland leben und arbeiten, veröffentlicht das Expat City Ranking 2020.

    Es basiert auf der jährlichen Expat Insider Studie, eine der weltweit größten Umfragen zum Leben und Arbeiten im Ausland mit über 15.000 Teilnehmern.

    Im Jahr 2020 werden 66 Städte weltweit untersucht: Die Studie bietet eine detaillierte Analyse von Lebensqualität, Eingewöhnung und Arbeitsleben in der Stadt sowie Finanzen & Wohnen und Lebenshaltungskosten.

    Zusammen bilden die ersten vier Kategorien das Expat City Ranking, das die besten und schlechtesten Städte für Expats präsentiert.

    Da die Daten im März 2020 erhoben wurden, kurz bevor COVID-19 zu einer Pandemie wurde, bleibt jedoch eine Frage offen: Werden diese Städte auch in einer Welt nach dem Coronavirus noch an der Spitze stehen? 

    Wie Expats das Leben in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart beurteilen

    Von 66 Städten im Expat City Ranking 2020 belegt Düsseldorf den 26. Platz, gefolgt von Frankfurt am Main (29.), Hamburg (33.), München (41.), Berlin (44.) und Stuttgart (49.).

    Obwohl die Endergebnisse recht verschieden sind, haben die deutschen Städte aus Sicht der Expats viele Gemeinsamkeiten: Beispielsweise wählen sie alle Städte im Index für das Arbeiten in der Stadt in die Top 10 weltweit – abgesehen von Berlin (30.).

    Andererseits schneiden sie in puncto Eingewöhnung alle schlecht ab: Hamburg ist diesbezüglich auf Rang 43 die beste deutsche Stadt.

    Das sind die besten und schlechtesten Städte für Expats weltweit

    Valencia (1. Platz), Alicante, Lissabon, Panama-Stadt, Singapur, Malaga, Buenos Aires, Kuala Lumpur, Madrid und Abu Dhabi (10. Platz) sind die Top 10 Städte für Expats. Andererseits halten Expats Salmiya in Kuwait (66. Platz), Rom, Seoul, Mailand, Nairobi, Paris, Johannesburg, Santiago, Dublin und Hongkong (57. Platz) für die schlechtesten Städte weltweit.

    Über das Expat City Ranking 2020

    Das Expat City Ranking basiert auf der jährlichen Expat Insider Studie von InterNations. Für die Studie wurden mehr als 15.000 im Ausland lebende und arbeitende Personen aus 181 Ländern und mit 173 Nationalitäten zu zahlreichen Aspekten ihres Lebens im Ausland befragt.

    Neben Fragen zur Zufriedenheit mit ihrem Leben im jeweiligen Gastland wurden die Umfrageteilnehmer auch gebeten, ihre Meinung über die Stadt, in der sie zur Zeit leben, zu teilen.

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  • Praesident und First Lady von Pakistan verabschieden sich von Elefant Kaavan
    Kaavans Abreise nach Kambodscha

    Abschied von Elefant Kaavan - Präsident und First Lady von Pakistan waren dabei

    Am Sonntag, 29. November, wird die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN den einsamsten Elefanten der Welt von Pakistan in sein neues Zuhause, das Cambodia Wildlife Sanctuary in der Provinz Siem Reap/Kambodscha, bringen.

    Vor Kaavans Abreise hat VIER PFOTEN am 24. November den pakistanischen Präsidenten Arif Alvi und die First Lady ein, um den Elefanten offiziell zu verabschieden. Vor 35 Jahren überreichte Sri Lanka den Elefanten, als er gerade mal ein Jahr alt war, als Geschenk an Pakistan.

    Anfang dieses Jahres beauftragte das Höchstgericht in Islamabad VIER PFOTEN damit, Kaavan von dem nicht artgemäßen Marghazar Zoo in Islamabad in ein Tierschutzzentrum in Kambodscha zu bringen. Integraler Bestandteil dieser Rettungsmission ist die NGO Free The Wild. Deren Mitbegründerin Cher machte weltweit auf Kaavans Schicksal aufmerksam.

    In seiner Abschiedsrede betonte Präsident Alvi, dass das Urteil des Obersten Richters des Höchstgerichts in Islamabad, Athar Minallah, im Einklang mit den lokalen Traditionen stehe, Tiere zu pflegen und sie in einer für sie am besten geeigneten Umgebung zu halten.

    Der Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass Kaavan in Kambodscha – umgeben von Artgenossen – sein Glück finden werde. Präsident Alvi würdigte auch die Bemühungen des Ministeriums für Klimawandel und des Islamabad Wildlife Management Board bei der Umsetzung von Kaavans Umsiedlung. Er betonte die Notwendigkeit, die Bevölkerung für Tierrechte und Umweltschutz zu sensibilisieren.

    VIER PFOTEN Tierarzt und Missionsleiter Dr. Amir Khalil zeigte dem Präsidenten und der First Lady die Trainingsbox, die extra für Kaavan angefertigt wurde, um ihn auf den Transport im Flugzeug vorzubereiten.

    „In Kambodscha wird Kaavan nicht nur viel Platz haben, sondern kann auch endlich mit Artgenossen sozialisiert werden.

    Wir danken der pakistanischen Bevölkerung sowie den lokalen Behörden für ihre Unterstützung in den letzten Monaten“, sagt Dr. Khalil. VIER PFOTEN wird Kaavans Transfer zusammen mit der NGO Free The Wild umsetzen.

    Die herausfordernde Rettungsaktion wird auch durch eine großzügige Spende des US-Journalisten, Geschäftsmannes und Tierschützers Eric Margolis finanziell unterstützt.

    Der Minister für Klimawandel Malik Amin Aslam, Staatsminister Zartaj Gul und der österreichische Botschafter Nicolaus Keller waren bei der Verabschiedung des pakistanischen Präsidenten ebenfalls anwesend.

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  • Beate Duesterberg, Initiatorin der Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V. stellt das beeindruckende Werk von Gerhard Hoehme vor
    100 Jahre Gerhard Hoehme

    Der Visionär der Abstraktion, Gerhard Hoehme in Neuss

    "Bilder sind eine Lebenshilfe, man soll sich ihrer bedienen zur Erkenntnis über sich selbst, denn die Bilder sind nicht auf der Leinwand, sondern im Menschen." Gerhard Hoehme

    Eigenwillig, vielschichtig, abstrakt: Gerhard Hoehme, Künstler und Philosoph, prägte die deutsche Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachhaltig mit bildnerischen und plastischen Arbeiten, Zeichnungen und Rauminstallationen. Sein Credo: Neugier ist das Tor zur Freiheit. Konsequent verweigerte er sich dem Dogma des Abbilds, der Ideologie, des Stils und des Künstlers.

    In diesem Jahr wäre der 1989 verstorbene "Visionär der Abstraktion" 100 Jahre alt geworden. Grund genug für Beate Düsterberg, Initiatorin der Kunstinitiative "Wurzeln und Flügel e.V.", das beeindruckende Werk von Gerhard Hoehme in einer spektakulären Ausstellung zu würdigen.

    "Wir freuen uns sehr, diesen bedeutenden Künstler anlässlich seines 100. Geburtstags auf Schloss Reuschenberg  in Neuss präsentieren zu können", erklärt Kunstexpertin und Kuratorin Beate Düsterberg.

    Sie betont: "Die Ausstellung liegt mir ganz besonders am Herzen, weil ich im persönlichen Gespräch mit seiner Ehefrau viel über die faszinierende Persönlichkeit und Arbeitsweise von Gerhard Hoehme erfahren durfte. Besonders eindrucksvoll finde ich, dass er die Kunst permanent neu erfunden und immer weiterentwickelt hat.“

    Gezeigt werden mehr als 120 Ölbilder, Papierarbeiten, Installationen und Objekte - wie zum Beispiel die 155 cm hohe und 307 cm breite Arbeit "Frühes Licht" aus dem Jahr 1968, für das Gerhard Hoehme PVC-Folie und Spiegelfolie an eine Holzleiste heftete. Schnell wird dem Besucher klar: Phantasie und Kreativität des Künstlers scheinen schier grenzenlos gewesen zu sein.

    Ob Acryl, Bleistift, Tusche oder Ölkreide, ob Plexiglas, Damast, Pergament, Bütten, Kunststoff, Holz, Hartfaserplatten, Karton oder Polyester - Gerhard Hoehme kombinierte unterschiedlichste Stile und Materialien. Farbe setzte er als materielle Substanz ein.

    Aus Bildern ließ er Schnüre in den Raum baumeln, erweiterte so die zweidimensionale Fläche ins Dreidimensionale.  Selbst Schnittmuster aus den Frauenzeitschriften der 50er und 60er Jahre dienten ihm als Inspiration.

    Gerhard Hoehme war einer der Wegbereiter des deutschen Informel. Er entwickelte die informellen Bildkonzepte jedoch schon früh weiter, löste sich schließlich zunehmend daraus und beschritt eigene, experimentelle Wege.

    Für ihn war das Bild ein offenes energetisches Feld, das sich auf die Umgebung hin ausdehnt. So hat er Kunst geschaffen, die im besten Sinn anarchistisch und radikal ist.

    Dabei ging es ihm vor allem um das Knüpfen von Beziehungen – zwischen Bild, Betrachter und Raum, zwischen materieller und spiritueller Welt.

    "Wenn man nichts sieht, schaut man genauer hin", soll Gerhard Hoehme einmal gesagt haben. Wie Recht er damit hatte, zeigt sich gerade in der Corona-Pandemie. Ein Visionär eben.

    Gerhard Hoehme wurde 1920 in Greppin/Sachsen-Anhalt geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Kunst und des Informel.

    Hoehme studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und nahm 1959 an der documenta II in Kassel teil. Ein Jahr später ging er als Stipendiat der Villa Massimo nach Rom, wo er Kontakte zu Künstlern wie Cy Twombly oder Schriftstellern wie Paul Nizon unterhielt.

    Italien und Rom wurden nach diesem prägenden Aufenthalt zu Hoehmes zweiten Heimat. 1960 erhielt er eine Berufung an die Staatliche Kunstakademie in Düsseldorf als Lehrer und wurde dort 1965 zum Professor für Freie Malerei ernannt. Zu seinen Schülern gehörte u.a. Sigmar Polke. 1967 veröffentlichte Gerhard Hoehme sein viel beachtetes Kunst-Manifest "Relationen".

    100 Jahre Gerhard Hoehme

    Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V.

    Gerhard-Hoehme-Allee 1

    41466 Neuss

    Öffnungszeiten: Jeden Mittwoch von 15 Uhr - 18 Uhr

    Anmeldung unter:

    post@wurzelnundfluegel.org

    oder unter

    Tel. 02131 4053580

    Die Ausstellung ist noch bis Ende Dezember 2020 geöffnet.

    Ein aufwändig gestalteter Ausstellungskatalog ist erhältlich.

    Der Verein Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, außergewöhnliche Kunst- und Kulturprojekte zu fördern sowie Künstler und deren Projekte zu unterstützen.

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Ungestoert ziehen sich Gaeste des Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi auf den drei resorteigenen Inseln oder in ihrer privaten, luxurioes ausgestatteten Poolvilla zurueck
    im Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi

    Alessandra Ambrosio, Shakira und Serena Williams waren schon da

    Inmitten des türkisblauen Indischen Ozeans verbringen Gäste des Waldorf Astoria Maldives Ithaafushi ihren Urlaub ganz ungestört und zurückgezogen in einer der 119 luxuriösen Poolvillen.

    Dank neuem Room-Service-Angebot kommen die Mahlzeiten auf Wunsch direkt ins eigene Refugium, alternativ organisieren die Concierges private Dinner-Locations.

    Prominente Fans des Hideaways im Süd-Malé-Atoll wissen dessen Privatsphäre seit der Eröffnung 2019 zu schätzen, darunter etwa Supermodel Alessandra Ambrosio, Sängerin Shakira oder Tennisstar Serena Williams.

    Wer absolute Abgeschiedenheit bevorzugt, reserviert sich die 32.000 Quadratmeter große, resorteigene Privatinsel mit Annehmlichkeiten wie eigenem Küchenteam, individuell zubereiteten Menüs, Personal Trainer oder Kinderbetreuung.

    Seit September 2020 bieten die Malediven ausgezeichnete Sicherheit: Sie tragen das Siegel Safe Travels des World Travel & Tourism Council.

    Neben Hilton-Honors-Punkten sammeln Gäste des Waldorf Astoria zudem Maldives Border Miles, denn die Inselgruppe hat als erste Destination weltweit ein eigenes Loyalitätsprogramm gestartet.

    So schenken die Malediven internationalen Gästen ein 30-tägiges Visum. Für die Einreise ist lediglich ein negativer Covid-19-Test verpflichtend, welcher nicht älter als 72 Stunden sein darf.

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  • Im Bauern- und Handwerksmuseum Casa-Museo del Campesino in der Inselmitte erfahren Besucher Wissenswertes zu Lanzarotes Kultur und Traditionen
    Eintritt ins Museum ist gratis

    Ein lebendiges Museum auf der Kanareninsel Lanzarote

    Das Casa-Museo del Campesino im Zentrum der Kanareninsel ermöglicht Urlaubern einen Einblick ins ursprüngliche Lanzarote – von der inseltypischen Architektur über die traditionelle Landwirtschaft und Gastronomie bis hin zum Kunsthandwerk. Kreisförmig um einen Innenhof reihen sich dort die Schauwerkstätten verschiedener Handwerker.

    Darin können Besucher den Meistern und Meisterinnen ihres Fachs bei der Arbeit über die Schulter schauen oder sogar selbst Hand anlegen.

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  • Der gesundheitstouristische Erlebnisraum Lebensspur Lech kann in Holzgau in Oesterreich auch im Rahmen einer Pferdeschlittenfahrt erkundet werden
    Besinnliche Touren mit zwei PS

    Dem Alltag auf Langlaufski im Tiroler Lechtal entgleiten

    Rund 190 Loipenkilometer führen durch die österreichische Naturparkregion Tiroler Lechtal, die Touren rund um Holzgau zählen dabei zu den landschaftlich reizvollsten.

    Das Winterwunderland am Eingang zur Höhenbachtalschlucht bietet zahlreiche gut präparierte Panorama-Strecken für Klassikfans und Skater, so etwa die weitläufige „Schönau-Runde” (Länge zirka viereinhalb Kilometer, Höhenunterschied 15 Meter), die unter anderem entlang des Höhenbachs und der Lechauen über den Ort Schönau wieder zurück nach Holzgau an der „Lebensspur Lech“ führt.

    Besinnliche Touren mit zwei PS

    Nur das rhythmische Getrappel der Pferde im Schnee und das leise Zischen der Kufen unterbricht die Stille:

    Bei einer Schlittenfahrt durch die verschneite Landschaft rund um Holzgau im Tiroler Lechtal kommt echtes Romantik-Feeling auf.

    In warme Wolldecken eingekuschelt und gezogen von den Noriker-Pferden Trixi und Lavinia, werden Gäste im Schlitten von Thomas Bals sowohl bei Sonnen- als auch Mondschein in gemächlichem Tempo über die Feldwege entlang der „Lebensspur Lech“ kutschiert – ein erholsames Urlaubserlebnis für Körper, Geist und Seele.

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Die Auszeit-Kräuterteemischung aus dem Tiroler Lechtal eignet sich mit seiner wohltuenden Wirkung ideal fuer die Adventszeit
    Tiroler Lechtal/Österreich

    Auszeit-Tee für Körper und Seele im Tiroler Lechtal

    „Süßlich-blumig und zugleich ein würziges Aromenspiel.“ So beschreibt Sigrid Wolf, ehemalige Olympiasiegerin aus dem Tiroler Lechtal, den Geschmack des sogenannten Auszeit-Tees.

    Und empfiehlt dessen wohltuende Wirkung für die kommende Adventszeit. Als eine von 65 Lechtaler Kräuterhexen war sie maßgeblich an der Komposition der Rezeptur beteiligt.

    Sie teilt ihr Wissen über die Heilkraft der heimischen Pflanzen übrigens auch gern mit interessierten Gästen.

    Benannt nach den Tiroler Auszeitdörfern im Lechtal, wurde die Mischung ursprünglich als genussvolle Ergänzung zum Aufenthalt in einer der vier österreichischen Kleinstgemeinden zusammengestellt.

    Sei es die nervenstärkende Kraft der Bergminze oder die aufmunternde Eigenschaft des Johanniskrauts – das schmackhafte Getränk wärmt Körper, Geist und Seele in der Vorweihnachtszeit.

    Die fertige Mischung bestellen Interessierte per Mail unter marketing@lechtal.at

    Auszeit-Tee 

    Zutaten (Kreative mixen sich ihren Auszeit-Tee zu etwa gleichen Teilen):
    Himbeerblätter
    Wohlgemut
    Ringelblume
    Vogelbeere
    Bergminze
    Silbermantel
    Schafgarbe
    Johanniskraut
    Lavendel 

    Zubereitung:
    Für eine Tasse 1 bis 2 Löffel der Kräutermischung mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser (etwa 60-80 Grad) übergießen, 3 bis 5 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen.

    1 Löffel Blütenhonig rundet den Geschmack ab. Damit dessen wertvolle Nährstoffe erhalten bleiben, sollte er allerdings erst nach der Ziehzeit dazu gegeben werden. Gut umrühren, ein gemütliches Plätzchen suchen und entspannen.

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  • Tipp der Experten von Hauser Exkursionen – Malva Pudding mit Aprikosenmarmelade gehoert zu Suedafrikas beliebtesten Weihnachts-Desserts
    Hauser Exkursionen/Südafrika

    Weihnachtsgrüße aus der Regenbogennation mit Malva Pudding

    „Malva Pudding ist das absolute Wohlfühl-Dessert in Südafrika. Wann immer der saftige Kuchen serviert wird, kommen Freunde und Familien zusammen – speziell zu Weihnachten“, schwärmt Irmela Preissner, Afrika-Expertin beim nachhaltigen Reiseveranstalter Hauser Exkursionen. Im Dezember ist in Südafrika Hochsommer.

    Die meisten verzichten daher auf klassische Festtagsgerichte und werfen lieber den BBQ-Grill für ein traditionelles Braai an. Irmela hat selbst einige Jahre in der Kapregion gelebt und daher darf ihre Lieblingsnachspeise mit feinster Aprikosenmarmelade und einem Schuss Amarula-Likör im Advent keinesfalls fehlen.

    Viel mehr braucht es ansonsten nicht für den schnell zubereiteten Kuchen, der am besten schmeckt, wenn er besonders klebrig ist.

    Dann wird er noch warm mit Pudding, Sahne, Vanillesoße oder einer Kugel Eis serviert. Wer die südafrikanische Heimat der süßen Nascherei einmal live erleben will, für den hat der Slow-Trekking-Spezialist Hauser Exkursionen derzeit neun Touren im Programm.

    Tipp der Experten von Hauser Exkursionen Malva Pudding mit Aprikosenmarmelade gehört zu Südafrikas beliebtesten (Weihnachts-)Desserts.

    Malva-Pudding aus Südafrika
    (für 6 Portionen, Dauer: ca. 1 Stunde) 

    Zutaten für den Teig
    175 g Mehl
    200 g Zucker
    3 TL Natron
    2 Eier
    1 EL weißer Essig oder Weißweinessig
    1 EL Aprikosenmarmelade
    30 g Butter
    200 ml Milch
    1 Prise Salz 

    Zutaten für die Sahnesoße
    150 ml Sahne
    50 ml Amarula-Likör (alternativ nochmal 50 ml Sahne)
    100 g Butter
    150 g Zucker
    100 ml warmes Wasser

    Außerdem:
    Pudding, Sahne, Vanillesoße oder Eis

    Zubereitung:
    Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Natron und die Prise Salz sieben und vermengen. In einer zweiten Schüssel die Eier mit Zucker schaumig schlagen und die Aprikosenmarmelade vorsichtig unterrühren. Die Ei-Zucker-Masse abwechselnd mit der Milch in das Mehl geben und verrühren.

    Die Butter in einem Topf schmelzen und mit dem Essig dem Teig hinzufügen. Diesen in eine leicht eingefettete Auflaufform füllen und für 40-45 Minuten im Ofen backen.

    In der Zwischenzeit sämtliche Zutaten für die Sahnesoße in einem Topf erhitzen (nicht kochen) bis sich der Zucker auflöst. Den fertigen Malva Pudding mit einer Gabel mehrfach einstechen und mit der Soße übergießen, sodass sich der Kuchen komplett vollsaugt. Warm mit Puddig, Sahne, Vanillesoße oder Eis servieren.

    Bei Fragen wenden sich Kunden an den Service von Hauser Exkursionen:
    Hauser Exkursionen International GmbH
    Spiegelstraße 9    81241 München    Fon +49 89 235006-0
    info@remove-this.hauser-exkursionen.de  

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  • Die Mozart-Mousse mit Nougat, Pistazien und den Mozart-Kugeln der Confiserie Reber aus Bad Reichenhall im Berchtesgadener Land laesst sich prima vorbereiten
    von Food-Bloggerin Sophie Oder

    Feines Weihnachtsdessert im Glas - Mozart-Mousse aus Bad Reichenhall

    Mitten in der Fußgängerzone der oberbayerischen Alpenstadt Bad Reichenhall liegt das traditionsreiche Café Reber, weltberühmt dank seiner Mozart-Kugeln. Die einheimische Food-Bloggerin Sophie Oder macht den edlen Schoko-Klassiker zum Star ihrer weihnachtlichen Mozart-Mousse.

    Für das Dessert mixt sie Nougat, Sahne sowie Pistazien und füllt die Creme zum Abkühlen in Gläser. Besonders praktisch: Die Mousse kann bereits am Vortag zubereitet werden.

    Dekoriert mit ein paar gehackten Pistazien und einer aufgeschnittenen Mozart-Kugel ist die Nachspeise fix serviert – und lässt Weihnachtshektik gar nicht erst aufkommen.

    Weitere Tipps der kreativen Genussexpertin findet man auf www.sophiekocht.de. Dort zeigt die Freilassingerin regelmäßig, was ihre Heimat, das Berchtesgadener Land, kulinarisch zu bieten hat und wer hinter den regionalen Produkten steckt.

    Mozart-Mousse
    (für 4 Pers., Dauer: ca. 20 Minuten)

    Zutaten:
    200 g schnittfester Nuss-Nougat
    7 EL Milch
    50 g gehackte Pistazien
    350 g Schlagsahne
    2 Reber-Mozartkugeln 

    Zubereitung:
    Im ersten Schritt den Nougat in Würfel schneiden und zusammen mit der Milch im Wasserbad schmelzen. Dies anschließend zum Abkühlen in eine große Schüssel geben. In der Zwischenzeit die Schlagsahne steif schlagen.

    Drei Löffel davon mit der Nougatmasse vermengen, die übrige Sahne zusammen mit 2/3 der gehackten Pistazien vorsichtig unterheben.

    Nun die Creme in vier Gläser abfüllen und kalt stellen. Tipp: Die Mozart-Mousse kann bereits am Vortag zubereitet werden. Zum Servieren das Dessert nur noch mit den restlichen Pistazien und einer aufgeschnittenen Mozartkugel dekorieren.

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Modeunternehmen KLINGEL ist garantiert pelzfrei
    KLINGEL ist garantiert pelzfrei

    Nach BRAX ist nun auch das Modeunternehmen KLINGEL pelzfrei

    Erst vor ein paar Tagen haben wir darüber Informiert, das BRAX pelzfrei ist. Nun zieht das nächste Unternehmen nach. Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN heißt die Modefirma KLINGEL offiziell im Fur Free Retailer Program (FFR) willkommen. Als mittelständisches Familienunternehmen ist die KLINGEL-Gruppe international aufgestellt und in mehreren europäischen Ländern vertreten.

    Mit seinem Beitritt sendet das Unternehmen ein wichtiges Signal für pelzfreie Mode und für den Tierschutz an die gesamte Branche. VIER PFOTEN fordert alle Modemarken, die noch Pelz verkaufen, dazu auf, dem positiven Beispiel von KLINGEL zu folgen und auf Echtpelz zu verzichten.

    „Die Herstellung von Pelzprodukten ist immer mit Tierqual verbunden. Die jüngsten COVID-19-Ausbrüche auf Pelzfarmen führen uns deutlicher denn je vor Augen, wie grausam und gefährlich das Geschäft mit Echtpelz ist.

    Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass Modeunternehmen ein starkes Signal gegen dieses Tierleid und die Gefährdung unser aller Gesundheit setzen und Echtpelz aus ihrem Sortiment verbannen", sagt Denise Schmidt, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN.

    „Umso mehr freuen wir uns, dass auch die KLINGEL-Gruppe diesen Schritt gegangen ist durch den konsequenten Verzicht auf Echtpelz und den Beitritt ins Fur Free Retailer Program einen positiven Beitrag für den Tier- und Umweltschutz sowie die öffentliche Gesundheit leistet."

    „Seit vielen Saisons bereits ist in unseren Richtlinien verankert, dass wir keine Echtpelzprodukte mehr ein- oder verkaufen. Mit dem Beitritt zum Fur Free Retailer Program wollen wir unsere Haltung zum Tierwohl nun nochmals explizit zum Ausdruck bringen.

    Nachhaltigkeit in ihren vielen Facetten spielt für die KLINGEL-Gruppe eine große Rolle, und sie wird in Zukunft noch mehr in den Fokus unseres Handelns rücken“, sagt Christian Hellmund, Senior Vice President Sourcing and Procurement, KLINGEL-Gruppe.

    Pelz ist out
    Immer mehr Modeunternehmen positionieren sich öffentlich gegen Tierleid und verbannen Echtpelz aus ihrem Sortiment.

    Bislang garantieren mehr als 1450 internationale Labels und Firmen mit der Mitgliedschaft im FFR, keinen Echtpelz mehr zu verwenden, darunter das Luxusmodehaus Prada und vertikale Anbieter wie H&M und Zara.

    Damit handeln diese Unternehmen im Sinne der VerbraucherInnen. Eine aktuelle VIER PFOTEN Umfrage bestätigt, dass 84 Prozent der Deutschen Echtpelz ablehnen.

    „Mit seinem Beitritt zum Fur Free Retailer Program präsentiert sich KLINGEL als zukunftsorientierter und nachhaltiger Konzern, der die Wünsche seiner Kunden respektiert und umsetzt“, so Denise Schmidt von VIER PFOTEN.

    Fur Free Retailer Program
    Das FFR-Programm ist die weltweit führende Initiative, um pelzfreie Unternehmen mit Kunden zu vernetzen, die nach ethisch hergestellten Produkten suchen.

    Das Programm ist eine Initiative der Fur Free Alliance (FFA), die in über 40 Ländern der Welt aktiv ist. Die Allianz ist ein internationaler Zusammenschluss von über 50 Umwelt- und Tierschutzorganisationen, die sich gemeinsam für ein Ende der Zucht und Tötung von Tieren wegen ihres Fells einsetzen. 

    VIER PFOTEN 
    VIER PFOTEN setzt sich für ein pelzfreies Europa ein und ist offizieller Repräsentant des FFR-Programm in Deutschland, Österreich, Bulgarien, Südafrika und Australien.

    Die internationale Tierschutzstiftung bietet Unternehmen, die einen nachweislich pelzfreien Neustart anstreben, Unterstützung und Beratung an. Dazu steht VIER PFOTEN als Ansprechpartner und Vermittler beim öffentlichkeitswirksamen Beitritt zum internationalen FFR-Programm zur Verfügung. 

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  • Mode aus Stoffabfaellen von Venitz
    Stoffabfälle großer Modehäuser

    Venitz aus Biarritz macht aus alt neu, mit aus der Mode gekommenen Stücken

    Das Unternehmen „Venitz“ aus Biarritz im französischen Baskenland schenkt Kleidung ein zweites Leben: Aus der Mode gekommene Stücke, unverkaufte oder saisonale Kleider sowie Stoffabfälle großer Modehäuser finden unter der Modelinie „Upcycling Couture“ eine Wiederverwendung.

    Morgane, einst als Schneiderin für Chanel tätig, und ihr Kompagnon Rudy sind das kreative Paar hinter „Venitz“. Auf einer Reise nach Kalifornien entstand einst die Idee, heute vermischt die Modemarke eine von der entspannten Atmosphäre in Venice Beach inspirierte Ästhetik mit der Eleganz aus Biarritz.

    Dies zeigt sich auch im Namen, der eine Mischung aus beiden Ortsnamen ist. Jedes Kleidungsstück ist einzigartig, wird in der Boutique mit angeschlossenem Atelier entworfen, geschneidert und personalisiert.

    Das Unternehmen spendet einen Teil seiner Gewinne an Organisationen und Vereinigungen (beispielsweise an die Surfrider Foundation), die sich für den Schutz der Meere engagieren und stellt selbst Veranstaltungen zur Sensibilisierung der Menschen mit der Umwelt auf die Beine.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • BRAX geht mit einem positiven Beispiel fuer pelzfreie Mode voran, auch Nerze sollen nicht mehr Leiden
Weltweit werden jaehrlich etwa 100 Millionen Nerze, Marderhunde und Fuechse wegen ihres Pelzes getoetet
    Zeichen gegen Tierqual

    Pelz ist out - Nun ist auch BRAX garantiert pelzfrei

    Hamburg/Herford, 9. November 2020 – Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN heißt das große deutsche Modeunternehmen BRAX offiziell im Fur Free Retailer Program (FFR) willkommen. Mit seinem Beitritt sendet das Unternehmen ein wichtiges Signal für pelzfreie Mode und für den Tierschutz an die gesamte Branche.

    Noch vor ein paar Tagen haben wir hier berichtet, dass Dänemark 1.300 Nerzfarmen betreibt und nach China der weltweit zweitgrößte Pelzproduzent ist. Nun müssen 17 Millionen Nerze getötet werden, weil auf den Farmen Covid-19 ausgebrochen ist und eine Mutation des Coronavirus auf Menschen übergegangen ist.

    Die Kapazitäten der Verbrennungsöfen reichen für die 17 Millionen Tiere nicht aus, man baggert nun auf Militärgeländen Gruben aus, um die Tiere los zu werden. Schon im Juni hatten die Niederlande nach ersten Infektionen alle befallenen Bestände sofort getötet. Die GFDK-Redaktion, die sich seit vielen Jahren für den Tierschutz und nachhaltige Mode einsetzt, ist über diese Vorkommnisse sehr erschüttert.

    Mode geht auch ohne Pelz

    Die Leineweber GmbH & Co. KG mit ihrem Markennamen BRAX ist ein Bekleidungshersteller mit Sitz im ostwestfälischen Herford, die aus einer Kleiderfabrik vom Ende des 19. Jahrhunderts hervorging.(Wikipedia) VIER PFOTEN fordert alle Modemarken, die noch Pelz verkaufen, dazu auf, dem positiven Beispiel von BRAX zu folgen und auf Echtpelz zu verzichten. 
     
    „Pelz ist out. Ein Modeunternehmen, das auf Echtpelz verzichtet, geht nicht nur mit der Zeit, sondern setzt ein deutliches Zeichen gegen Tierqual“, sagt Denise Schmidt, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN.

    „Wir freuen uns sehr, dass auch BRAX diesen Schritt gegangen ist und durch den Beitritt ins Fur Free Retailer Program einen positiven Beitrag für den Tier- und Umweltschutz leistet.“

    Pelz ist ein unnötiger Luxusartikel

    „Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung sind für BRAX als Familienunternehmen integrale Bestandteile unserer Firmenphilosophie.

    Deshalb ist es für uns selbstverständlich, unseren eigenen und den hohen Ansprüchen unserer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden und uns aktiv für gute und sichere Arbeitsbedingungen sowie den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt in unserer Lieferkette einzusetzen“, so Alissa Sekulic, Head of Corporate Responsibility & Product Safety bei BRAX.

    Pelz ist out
    Immer mehr Modeunternehmen positionieren sich öffentlich gegen Tierleid und verbannen Echtpelz aus ihrem Sortiment.

    Bislang garantieren mehr als 1450 internationale Labels und Firmen mit der Mitgliedschaft im FFR, keinen Echtpelz mehr zu verwenden, darunter das Luxusmodehaus Prada und vertikale Anbieter wie H&M und Zara. Damit handeln diese Unternehmen im Sinne der VerbraucherInnen. Eine aktuelle Vier Pfoten Umfage

    bestätigt, dass 84 Prozent der Deutschen Echtpelz ablehnen. „Durch die Teilnahme am Fur Free Retailer Program zeigt BRAX, dass das Unternehmen Kundenwünsche respektiert und positioniert sich gleichzeitig als zukunftsorientierter, nachhaltiger Konzern“, so Denise Schmidt von VIER PFOTEN.

    Fur Free Retailer Program
    Das FFR-Programm ist die weltweit führende Initiative, um pelzfreie Unternehmen mit Kunden zu vernetzen, die nach ethisch hergestellten Produkten suchen. Das Programm ist eine Initiative der Fur Free Alliance (FFA), die in über 40 Ländern der Welt aktiv ist.

    Die Allianz ist ein internationaler Zusammenschluss von über 50 Umwelt- und Tierschutzorganisationen, die sich gemeinsam für ein Ende der Zucht und Tötung von Tieren wegen ihres Fells einsetzen.  

    VIER PFOTEN 
    VIER PFOTEN setzt sich für ein pelzfreies Europa ein und ist offizieller Repräsentant des FFR-Programm in Deutschland, Österreich, Bulgarien, Südafrika und Australien. Die internationale Tierschutzstiftung bietet Unternehmen, die einen nachweislich pelzfreien Neustart anstreben, Unterstützung und Beratung an.

    Dazu steht VIER PFOTEN als Ansprechpartner und Vermittler beim öffentlichkeitswirksamen Beitritt zum internationalen FFR-Programm zur Verfügung. 

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Ich lache das Virus einfach weg Gott hilft mir dabei Ohne ihn haette uns das Virus laengst getoetet
Ich bin eine moderne Frau Selbstverstaendlich gibt es das Virus Meine Maske schuetzt mich
Ich bin Apotheker und Prediger Ich glaube an die Wissenschaft und an Gott
Ich kann mir keine Maske leisten Ich brauche ja auch keine Das Virus ist besiegt
    Das also ist Dar-es-Salaam

    Nah und fern - Tansania ohne Tourismus

    Das also ist Dar-es-Salaam! Tansanias Hauptstadt. Hochhäuser so weit das Auge reicht. Die Innenstadt bunt und vibrierend. International. Alle möglichen Religionen leben hier friedlich miteinander. Meist.

    Ein beeindruckender Hafen. Grundlage für das Wachstum der sechs Millionen Menschen hier, geht man von inoffiziellen Schätzungen aus.

    Von 1891 bis 1918 unter deutscher Kolonialherrschaft, vorher hatten die Araber das Sagen, die Briten blieben bis 1961, seitdem ist das ostafrikanische Land unabhängig.

    Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Metropolen wie Kampala, Nairobi oder Johannesburg hat Dar-es-Salaam eines: wunderschöne Strände, die zu den schönsten des ganzen Landes gehören, obwohl auch hier die Umweltverschmutzung nicht Halt macht.

    Mit traumhaften Villen und Urlaubsressorts. Wer’s sich leisten kann. Nur dass seit März eben die ausbleiben, die sonst für über 50 Prozent des Bruttosozialproduktes sorgen, wenn sie von hier aus mit der Fähre nach Sansibar strömen, in die Serengeti weiterreisen oder den Kilimanjaro erklimmen.

    Die Touristen. Schuld daran ist das Corona-Virus, das es offiziell in Tansania nicht mehr gibt; nach Aussage des wiedergewählten Präsidenten John Magufuli wurde es durch Gebete besiegt.

    Etwas mehr als 500 Infizierte soll es gegeben haben, keine Toten. „Take off the mask. No Covid-19 in Tanzania,“ werde ich immer wieder angesprochen. Nimm die Maske ab. Kein Covid-19 in Tansania. Soll ich den Menschen glauben?

    Es wäre ja schon fast ein Wunder. Dass das Virus dieses Land verschont, während der Alptraum andernorts, auch und gerade im benachbarten Kenia, weiter anhält. Am 2. November komme ich an. Ein heißer Morgen. Die Hitze steigt aus der Erde, sickert von den Mauern, fällt vom Himmel herunter. Ich fühle mich benommen.

    Schon, weil ich im Flugzeug über zwölf Stunden lang, über drei Kontinente hinweg, eine Maske und ein Corona-Schutzschild tragen mußte. Eine niederdrückende Traurigkeit lastet auf der sonst so lebhaften Stadt.

    Dar-es-Salaam, das Tor zu einer wunderbaren Welt voller mondäner Ruhe und Unberührtheit. Egal was die Menschen auch sagen oder glauben, die internationalen Hotels halten sich strikt an Vorsichtsmaßnahmen. (In den öffentlichen Gebäuden ist es nicht anders.)

    Es gibt unaufgefordert Desinfektionsmittel, Abstandsregeln werden eingehalten, man ist guten Muts, den einzigen Gast zu beherbergen, zeitgemäß zu wirken und ihn in Sicherheit zu wiegen. Und ja, ich fühle mich wohl aufgehoben; jedes Mal, wenn ich das Hotel betrete, mißt jemand meine Temperatur.

    Die Angestellten tragen diszipliniert ihre Masken, der Fahrstuhl darf nur einzeln betreten werden, etc. Überhaupt und grundsätzlich komme ich mir nicht wie in einem Riesenkäfig vor, so wie Deutschland momentan auf mich wirkt; die Restaurants verschwunden, das Leben irgendwie auch, der psychische Stress, überall unsichtbare Mauern und überforderte Krisenmanager.

    Vor meinen Augen spiegelt sich ein kulinarisches Kaleidoskop; neue, fremde Düfte, die meine Geister erwachen lassen.

    Ich schlendere durch typisch asiatische, arabische und afrikanische Viertel - als einzig Weißer wohlgemerkt - und bewundere die Großprojekte, die das Leben in einer Millionenstadt bequemer für die Menschen soll, wie ein Schnellbus-System (ökofreundlich) oder eine Brücke nach Kigamboni, wohin täglich Tausende von Pendlern reisen.

    Hier tut sich etwas Gewaltiges; und dem soll sich auch kein Virus in den Weg stellen. Politik eben. Schon am kommenden Tag beginne ich mein Fotoprojekt und suche nach Menschen, die willens sind, mit mir zu sprechen und sich porträtieren lassen. Es fällt mir nicht schwer, sie zu finden...

    Aus dem Projekt „Nah und fern - Tansania 2020“ von Sönke C. Weiss, das der Autor und Afrika-Experte mit freundlicher Unterstützung eines Künstlerstipendiums des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen verwirklicht hat (www.soenkecweiss.com).

    Weitere Reiseinformationen finden Sie auf 448 Seiten im ausführlichen und wohl recherchierten Dumont Reise-Handbuch „Kenia Tansania“ (www.dumontreise.de) für 24,99 Euro. 

    Sönke C. Weiss ist ein deutscher Journalist, Filmemacher und Fotograf. Der Journalist sammelte zwanzig Jahre lang[ Berufserfahrung als Korrespondent und Reporter für deutsche Zeitungen in Frankreich, im Balkan, Afrika und Asien.

    Weiss arbeitete als Korrespondent für den Evangelischen Rundfunkdienst Baden und von 2002 bis 2008 bei World Vision Deutschland. Er reiste als Communications Manager von 2002 bis 2008[2] durch den Süden Afrikas.

    Er berichtete über die Ursachen der dortigen Hungerkrise und Landminen sowie HIV. Er bereiste fast alle afrikanischen Länder. Seit 2008 arbeitet er als Foto- und Filmkünstler. 2007 folgte das Theaterstück Butterflies of Uganda, für das er für den Pulitzer-Preis nominiert wurde.

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  • Das Buch ist der Hammer

    Aufregend. Imposant. Herausragend - Unvergessbarer Lesestoff über ein rätselhaftes Genie

    Aufregend. Imposant. Herausragend. So läßt sich die neue Biografie über den wohl bekanntesten Künstler der Pop-Art zusammenfassen. Doch selbst das ist untertrieben.

    Das Buch ist der Hammer! „Warhol - Ein Leben als Kunst“ entstand auf Basis langjähriger Recherchen, bisher unbekannten Dokumenten und Hunderter exklusiver Interviews mit Warhols Freunden, Feinden und Liebhabern, die der Autor und Kunstkritiker Blake Gopnik hat führen dürfen.

    Auf 1.232 nie langweiligen Seiten, ganz im Gegenteil, verfolgt er den Lebensweg des Künstlers von seinen Anfängen als verarmter Sohn osteuropäischer Einwanderer im Pittsburgh, USA, der Dreißigerjahre über seine ersten Erfolge als Werbezeichner bis hin zu seinen bahnbrechenden Werken der Pop-Art in den Siebziger- und Achtzigerjahren. Warhols Mantra:

    Alles ist Kunst. Ob Suppendosen, Hollywood-Stars, Dragqueens oder Intellektuelle. In seiner New Yorker „Factory“ gaben sie sich die Klinke in die Hand, umschwärmten die radikale wie rätselhafte Kunstfigur Warhol wie Motten das Licht.

    Nur wer bei ihm ein- und ausging war von Bedeutung. Daran konnte selbst Valerie Solanas nichts ändern, die am 3. Juni 1968 ein Attentat auf Warhol verübte und ihn um Haaresbreite tötete.

    „Warhol - Ein Leben als Kunst“ ist mehr als nur eine umfassende Biografie, sondern spiegelt eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die ohne Weiteres einem Picasso, Rembrandt oder jedem anderen Genie das Wasser hat reichen können.

    Erschienen ist dieses wunderbare Buch bei C. Bertelsmann (www.cbertelsmann.de) und kostet 48 Euro. Absolut unvergessbarer Lesestoff.

    Sönke C. Weiss

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  • Bitte waschen Sie ihre Hände , ihr Gehirn waschen wir gleich mit
    Also doch eine Ermächtigung?

    Covid-Presse, bei Kritik ist man sofort ein Corona-Leugner und Covidiot

    Sorgen die Truppen des Kultur- und Medienestablishments für ausgewogene Berichterstattung? 92 Prozent der ARD-Volontäre wählen Grün-Rot-Rot. Und diese Tendenz wird noch zunehmen wie eine Umfrage der Verbandszeitschrift „Der Journalist“ zur politischen Einstellung des ARD-Nachwuchses zeigt.

    „Wenn am Sonntag nur die Volontär*innen der ARD wählen würden“, schreibt das Blatt, „dann sähe das so aus“: 57,1 Prozent für die Grünen, 23,4 für Die Linke, 11,7 für die SPD. Dann folgen die Sonstigen mit 3,9 Prozent und – kaum noch messbar – die Union mit 3 Prozent und die FDP mit 1,3 Prozent (beim ZDF sieht es nicht besser aus).

    Deutschland ohne Bürgertum in den Medien

    92 Prozent für Grün-Rot-Rot - Wenn die ARD so weitermacht, herrscht in deren Redaktionen bald eine Vielfalt wie beim chinesischen Volkskongress, schreibt Rainer Haubrich Stv. Ressortleiter Meinung von "Welt-Online".

    Diese links grünen ARD-Volontäre bekommen später alle einen schönen gut bezahlten Vertrag bei der ARD und können dann als Moderatoren, Reporter, Büroleiter usw. ihre Meinungsbild täglich über die deutschen Bürger ausschütten und denen klar machen, wen sie zu wählen oder was sie zu denken haben.

    Dass die Klimakatastrophe vor der Tür steht, und dass alle Autofahrer so oder so Schweine sind, und dass alle nur noch Radfahren sollen. Und Fliegen nur noch für Reiche? Ach nee, die sollen ja am besten enteignet werden.

    Beim WDR wird ihnen ihr Gehirn ausgefegt

    Das sind nur einige Beispiele was auf uns zukommt, und beim ZDF sieht es nicht viel besser aus. Die Bürgerliche Mitte wird aus den Medien verschwinden. Heute schon sind ja nur noch Zeitgeist-Surfer und Opportunisten unterwegs.

    Der absolute Gehirnwäsche-Sender ist der WDR, hier wird ihnen das Gehirn nicht nur gewaschen, es wird ausgefegt. Sie müssen nur 15 Tage die Aktuelle Stunde schauen, danach sind sie garantiert gehirnfrei. Ich mach das jeden Tag, aber ich ziehe mir dazu einen Aluhut auf. Das Schlimmste ist, dass sich im Bürgertum niemand daran zu stören scheint. Oder doch?

    Corona und die Folgen bekommen wir jetzt schon zu spüren

    „Das Jahr 2020 wird als »Epochenjahr« in die Geschichtsbücher eingehen. Weltweit trug eine Mehrheit der Bevölkerung teils drastische Einschränkungen ihrer Grundrechte bereitwillig mit, in der irrigen Annahme, es handle sich um zeitlich befristete Reaktionen auf die "Corona-Pandemie".

    Die gnadenlose Hetzjagd der Mainstream-Medien auf diese Menschen, das Sperrfeuer aus Diskreditierung, Verunglimpfung und Diffamierung haben jedoch jedes normale Gespräch in ein hochexplosives Minenfeld verwandelt, schreibt mir Klaus Mehling, der aus dem Artikel von Matthias Müller "Auf hauchdünnem Eis" im rubikon zitierte. Aus Angst beim ersten Anzeichen von Kritik sofort als Corona-Leugner, Covidiot oder rechter Verschwörungstheoretiker zu gelten, schweigt man lieber.

    Also doch eine Ermächtigung

    Um die schwierige Corona-Lage zur erklären, spricht Angela Merkel im Bundestag wie zu Kleinkindern, kritisiert Alexander Kissler in einem Beitrag für "Welt-Online" und warnt vor der Infantilisierung der Gesellschaft: Wenn wir uns das gefallen lassen, enden wir im geistigen Laufstall. Man achte auf folgende Aussage von
    Merkel: "Es wird am 1. Dezember nicht die Normalität einkehren, wie wir sie vor Corona kannten".

    Abstandsgebote, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im privaten und öffentlichen Raum, das Beschränken oder Untersagen von Übernachtungsangeboten, Reisen, Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen, das Schließen von Geschäften oder das Anordnen einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

    "Schwerwiegende Schutzmaßnahmen kommen insbesondere bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in Betracht". Ab einem Wert von 35 seien auch "stark einschränkende Schutzmaßnahmen" erlaubt.

    Berliner Gesinnung und Faschisten

    Was für eine Gesinnung die Damen und Herren in Berlin haben, konnte man an dieser Aussage ersehen: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wollte Treffen in privaten Räumen, etwa der eigenen Wohnung, kontrollieren lassen. "Die Unverletzbarkeit der Wohnung darf kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen sein“, das sagte Lauterbach der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Dazu sage ich, wer sowas auch nur denkt, ist ein Faschist.

    Die Regierung will - das ist der tiefere Sinn der gesetzgeberischen Aktivität,  nicht länger Gerichtsurteile kassieren, die ihre Autorität infrage stellen.

    Gabor Steingart schreibt dazu: " Die Mechanismen des liberalen Rechtsstaats, mit der Gewaltenteilung im Zentrum, werden von Spahn und Merkel strapaziert und womöglich auch verformt, aber eben nicht beseitigt.

    Die Debatte muss geführt werden, aber nicht mit feuchter Aussprache. Die Regierung hat das erste Wort, aber nicht das letzte. Auf die Einlassung des Bundesverfassungsgerichts darf man gespannt sein.Doch auch ein höchstrichterlicher Spruch kann zwar beruhigend, aber niemals heilend wirken. Diese Pandemie verletzt Interessen, berührt Biografien, gefährdet Existenzen. Es gibt in diesen Tagen keine unschuldigen Beschlüsse".

    Der zahnlose Tiger, Christian Lindner, kritisierte die geplante Reform des Infektionsschutzgesetzes zwar als „Blankoscheck“, das war es aber auch schon. Immerhin hat er von einem Freifahrtschein für die Bundesregierung gesprochen. Also doch von einer Ermächtigung.

    Corona-Demos verbieten

    In Berlin gingen zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Darunter das übliche Gemisch der selbst ernannten "Querdenker": eine recht große Gruppe von schwer verwirrten Verschwörungstheoretikern, einigen Protestler mit berechtigten Sorgen, die sich offenbar wenig Gedanken darüber machen, mit wem sie da marschieren – und dazu nicht wenige Rechtsextremisten, die sich dem Corona-Leugner-Milieu anbiedern, schreibt Timo Lehmann, Redakteur im SPIEGEL-Hauptstadtbüro, und fordert deshalb solche Großveranstaltungen vorübergehend einzuschränken, oder zu verbieten.

    Nun warum soll man sich darüber noch wundern, wenn der "Spiegel" von Corona-Leugner-Demos in Berlin schreibt. Das ist genau die linke Presse, die bei vielen so verhasst ist, mittlerweile auch in einigen Teilen des Bürgertums.

    Die WELT fragte heute den Mediziner und Gesundheitsökonom Matthias Schrappe, er war von 2007 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit.

    Was halten Sie vom neuen Infektionsschutzgesetz?

    Schrappe: Damit wächst die Kontrollmacht des Staates, die ärztliche Schweigepflicht ist in Gefahr. Wir gefährden einen wichtigen, historisch bewährten Grundwert unserer Gesellschaft.

    Donald Trump hat die Wahl nicht verloren, er hat die Medienschlacht verloren

    Der bekannte US-Journalist Glenn Greenwald ist im Streit über einen Artikel über den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aus dem von ihm mitbegründeten investigativen Journalismusprojekt "The Intercept" ausgestiegen.

    Die Redaktionsspitze der Investigativ-Website habe sich geweigert, den Artikel zu veröffentlichen, falls er nicht "alle kritischen Abschnitte" über Biden entferne, erklärte Greenwald am Donnerstag

    Greenwald wollte nach eigenen Angaben auf "The Intercept" einen Artikel veröffentlichen, in dem er Nachrichtenredaktionen eine positive Voreingenommenheit gegenüber Biden vorwirft. Einen Entwurf des Artikels veröffentlichte Greenwald inzwischen selbst

    Greenwald erklärte, "The Intercept" sei von den "gleichen Tendenzen von Repression, Zensur und ideologischer Homogenität" wie die nationale Presse geprägt. Na, was gibt es dazu noch zu sagen? Kennen wir doch zu genüge von unseren Medien.

    Gottfried Böhmer

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Kunst - Werk der Woche

  • Eine neue Fotoserie zum Weltballetttag von Brad Walls
Ballerina aus der Luft
    Ballerine de l'air

    Das brandneue Werk mit dem Titel - Ballerina aus der Luft von Brad Walls

    Der preisgekrönte Luftbildfotograf Brad Walls, auch bekannt als Bradscanvas, hat gerade rechtzeitig ein brandneues Werk mit dem Titel „Ballerine de l'air“ (Ballerina aus der Luft) veröffentlicht für den Weltballetttag, der das Publikum einlädt, eine weitere frische und intime Perspektive zu erleben, diesmal in die faszinierende Schönheit des Balletts.

    Ursprünglich inspiriert von einem Bild von Olive Cotton, „Teacup Ballet“, begann Walls Anfang 2020 mit der Erforschung des Konzepts und brachte Ideen auf ein virtuelles Inspirationsboard, das aus Schatten, Formen und Tutus bestand. .. und obwohl diese Fotos unbestreitbar schön sind, wollte ich die Komposition neu schreiben und mich nur auf die einzigartigen Formen und Schatten der Kunstform konzentrieren.

    Eine alternative Sichtweise zu bieten, ist die Grundlage der Arbeit von Walls. Er wusste jedoch auch von Natur aus, dass „Ballerine de l'air“ ein galerietaugliches Werk sein würde. „Ich hatte Menschen von oben fotografiert - einschließlich Olympioniken und Models - und obwohl diese Aufnahmen sehr überzeugend waren, wusste ich hier, dass die Kombination einer solch prestigeträchtigen Kunstform mit einer alternativen Sichtweise wirklich die Verkörperung meiner Arbeit sein würde“, sagt Walls.

    Er kontaktierte Montana Rubin, ein Mitglied des Corps de Ballet (Körper des Balletts) des angesehenen australischen Balletts.

    Wegen der Pandemie trat Rubin derzeit nicht auf der Bühne auf und arbeitete auch nicht wie gewohnt mit dem Ballett. Daher konnte sie nicht überzeugen, mit Walls zu drehen, und sagte:

    Mit seiner klaren Ästhetik und Liebe zum Detail war ich gespannt, wie unsere Welten könnten ineinander greifen “und später zusätzlich kommentieren:„ Brads einzigartiger Standpunkt gab mir auch die Möglichkeit, meine Kunstform buchstäblich aus einer anderen Perspektive zu betrachten. “

    Walls wählte zwei kontrastierende Drehorte aus - der erste war ein Lagerhaus mit kargen Betonböden, das sich von den sanften Bewegungen der Ballerinas abhebt, und der zweite war ein privater Veranstaltungsraum mit malerischen Bodenfliesen, der die visuelle Ästhetik von Rubins 'Tutu ergänzt.

    In dieser Zusammenarbeit erkunden Walls und Rubin gemeinsam traditionelle Ballettpositionen und experimentieren mit nicht-traditionellen Formen, die speziell auf den „Blick von oben“ zugeschnitten sind.

    „Es war unerlässlich, der Kunst des Balletts zu huldigen und gleichzeitig einen neuen, modernen Dreh hinzuzufügen, der Positionen und Formen einbezog, die über die traditionelle Kunstform hinausgingen“, erklärt Walls.

    Er erzählt eine bestimmte Anekdote aus dem Shooting, in der er Rubin bat, mit dem Schatten zu spielen, der durch ihre Bewegungen über das Licht erzeugt wurde, und erinnerte sich daran, dass „es wirklich wahr war, einer Künstlerin (Rubin) zuzusehen, wie sie sich wirklich in ihrer Kunstform verliert.

    Ein kribbelnder Moment und ein Moment, auf den ein Fotograf viele Jahre warten kann - wenn er ihn überhaupt erleben kann.“

    Walls veröffentlichte kürzlich Ende Juli seine Serie „Pools from Above“, die ihm und seiner Arbeit weltweite Aufmerksamkeit einbrachte. Zuletzt wurde er bei den ersten Aerial Photography Awards 2020 in Paris, Frankreich, mit dem ersten Preis in der Kategorie Sport und dem zweiten Platz in der Kategorie People ausgezeichnet. Bei den Drone Photo Art Awards 2020 in Siena, Italien, wurde er Zweiter.

     

     

     

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  • Der Kuenstler, Sport und Outdoorfotograf Peter Mathis fotografiert an den unterschiedlichsten Orten der Welt
Ausstellung Peter Mathis im Atelier Jungwirth
Die tiefe Verbundenheit des Kuenstlers Peter Mathis zeigt sich in seinen Arbeiten ueber die Berge
Mehr als ein Dutzend Buecher Peter Mathis hat bisher veroeffentlicht
Peter  Mathis ist kein Jaeger des ‚schoenen Motivs
Ein Bild ist bei Peter Mathis folglich nicht einfach die Wiedergabe eines Augenblicks
Die Natur steht im Mittelpunkt seiner Arbeit
Weitere Werke von Peter Mathis auf GFDK
Und immer die Natur im Auge
Bilder von Peter Mathis
    das wesen der natur

    Werk der Woche: Sport - und Outdoorfotograf Peter Mathis ist kein Jäger des ‚schönen Motivs’

    Seine Leidenschaft gilt den Bergen: Peter Mathis, geboren 1961, lebt in Hohenems, wenn er nicht gerade an den unterschiedlichsten Orten der Welt fotografiert. Seit 1986 gilt er vor allem als Spezialist für atemberaubende und naturgetreue Sport- und Outdoor-Bilder, vom Klettern über Schi bis zu Motorsport.

    Zahlreiche internationale Firmen wie Adidas, HellyHansen, Red Bull, Daimler Benz, Lufthansa oder auch die Österreich Werbung zählen zu seinen Kunden. Viele Magazine und Werbeagenturen weltweit setzen ebenfalls auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten und die strikte Philosophie des Peter Mathis.

    Seit 1998 gewann er verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben und Festivals von Kanada bis Italien. 2007 wurde ihm in Schweden der Titel eines Hasselblad Masters verliehen. 2008 zeichnete ihn die Vereinigung der Europäischen Berufsfotografen in Belgien zum Master of European Photography aus.
     

    Mehr als ein Dutzend Bücher hat der Vorarlberger bisher veröffentlicht, sein jüngstes Werk „Visual Dualism – Dolomites“ wird im Rahmen der Ausstellung im Atelier Jungwirth erstmals vorgestellt. In Graz werden vor allem die Naturfotografien aus den Dolomiten zu sehen sein, die Peter Mathis in den Jahren seit 2009 speziell für dieses Buch aufgenommen hat.

    Die Dualität von hell und dunkel, Linien, Strukturen, Licht und Schatten ist einzigartig; bei Mathis wird nichts dem Zufall überlassen.

    Peter ist kein Jäger des ‚schönen Motivs’, nicht auf der Suche nach der dekorativen Szenerie oder dem spektakulären Moment. Ihm geht es stattdessen um den Kern der Natur, um ihr Wesen und ihre Schönheit, die sich in jedem Detail offenbaren kann – wenn man es nur richtig zu sehen vermag“, schreibt die Kunsthistorikerin Christiane Schmieger.


    Ein Bild ist bei Peter Mathis folglich nicht einfach die Wiedergabe eines Augenblicks, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit Motiv, Licht und Umgebung. Spätere Eingriffe mit dem Computer oder banale Effekthascherei lehnt der Fotograf explizit ab.

    Wenn er Sportler fotografiert, so achtet er stets darauf, dass die Natur nicht zu Schaden kommt. Neben den Landschaften werden Portraitaufnahmen immer wichtiger in seinem Werk. Auffallend auch ein immer stärkeres Faible für Schwarzweiß-Bilder.

    Birgit Enge, Atelier Jungwirth, Opernring 12, A-8010 Graz. Tel. +43/(0)316-815505 - mail@atelierjungwirth.com, www.atelierjungwirth.com

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  • Martina Ziegler vor einem ihrer Werke
Die Serie der Multiplen Portaits von Martina Ziegler setzt sich  mit der Vielschichtigkeit des Menschen auseinander
Die Kombination aus Malerei, Fotografie und Computerbearbeitung 
Martina Zieglers neue An- und Einsichten weiblicher Portraets
    Die Serie der Multiplen Portaits

    Martina Ziegler thematisiert Frauenbilder aus Kunst und Literatur

    Das Bild des Menschen spiegelt das herrschende Weltbild ebenso wie die Auseinandersetzung mit den inneren Gemütsregungen. In diesem Sinne gibt es wohl kaum ein anderes Motiv, das sich so vielschichtig durch die Jahrhunderte präsentiert. Es ist heute wie zu jeder anderen Zeit gleichermaßen aktuell und wird immer wieder neu erfunden.

    Eng damit verknüpft ist zugleich das Thema der Schönheit, die ebenfalls in unterschiedlichen Zeiten immer wieder anders und neu bewertet wurde, aber stets auch eine große Rolle spielte. In diesem thematischen Umfeld bewegt sich auch Martina Ziegler.

    Die Darstellung von Frauenbildern, auch in der Begegnung mit historischen Hintergründen aus Kunst und Literatur, sind zu ihrem zentralen Thema geworden. Mit jeder neuen Werkgruppe taucht sie tiefer in diese Arbeit ein und entwickelt sie weiter. Dabei geht sie ihren ganz eigenen Weg und schafft neue Einsichten.

    Dies schafft sie auf der soliden Basis feinster Malerei, aber auch mit dem Einsatz neuester technischer Mittel, die jedoch nie zum Selbstzweck werden. Die künstlerische wie menschliche Tiefe, die daraus entsteht, findet der Betrachter in ihren Werken wieder. Auf den ersten Blick sind alle Figuren fast makellos schön und dennoch wirken sie nicht oberflächlich.

    Dort, wo sie aufgelöst und neu zusammengesetzt wurden, ergänzt der Betrachter selbst diese Schönheit als Ganzes. Es umgibt die Figuren zuweilen etwas Gedankenverlorenes oder Mystisches, selten etwas Heiteres. Die Turbanbilder erinnern an die klassische Malerei großer Meister. Sie schafft Bilder von zeitloser Ästhetik und großer Eindringlichkeit.

    Ausgewogene, ebenmäßige Züge und harmonische Farbwirkungen bestimmen die Darstellungen. Gemeinsam ist ihnen eine starke Intensität. Die Figur nimmt Augenkontakt zum Betrachter auf, ohne etwas von sich zu verraten. So wird der Betrachter angeregt, sich selbst mit dem Sujet auseinanderzusetzen und darüberhinaus auch mittels des Bildes in sich selbst hineinzuschauen.

    Die Begegnungen sind szenischer aufgefasst. Sie mixt Zitate und Epochen, inszeniert Fiktives und Bestehendes neu. Immer sind zwei Figuren zu erkennen, wobei sich der Betrachter fragt, ob es wohl zwei Seiten eines einzigen Menschen sind. Es umgibt sie eine eigentümliche Stille, sie treten nicht miteinander in Kontakt und gehören doch unabdingbar zusammen, wie die Licht- und Schattenseiten in unserem Dasein.

    Oft blickt man wie durch einen Schleier auf die Darstellung. Mit wenigen Accessoires gelingt es, die Figuren in eine andere Zeit zu versetzen, z.B. ins 19. Jahrhundert. Die Farbigkeit und Atmosphäre transportieren eine Stimmung, die den Betrachter in diese Zeit hineinversetzt. Sie erzählen Geschichten und regen gleichermaßen wieder zur Innenschau an.

    Künstlerische Ausbildung
    Studium: Freie Kunst / Internationale Fachhochschule für Kunst und Design, Köln
    Praktikum in der Glasmalerei Henseler / Köln, (Restauration von Domfenstern)
    Studium : Visuelle Kommunikation / HSD Hochschule Düsseldorf (Grafik Design, Fotografie, Malerei)
    Abschluss (Akademischer Grad): Diplom Designer
    Art- und Creative Direction (Member of the Board) in internationalen Werbeagenturen.
    Kreative Federführung, europaweit, für internationale Unternehmen. Hauptsächlich Film- und Kreativkonzepte.
    Verschiedenste Auszeichnungen und Creative Awards für Design, Artwork und Film. (U.a. Art Directors Club Deutschland und New York Festival).
    Von 2001 – 2010 frei künstlerisch tätig. Parallel dazu Freelancer für Design-, Mode- und Architektur Unternehmen (Corporate Identity / Design und Konzeptentwicklung).
    Seit 2011 ausschließlich künstlerisch freischaffend.
    Techniken: Malerei, Mixed Media, Digital Painting, Experimental Crossover.

    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstlerinnen e.V.
    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler e.V.

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • System Of A Down protestiert mit Musik gegen die Bombenangriffe gegen die Zivilbevoelkerung in Arzach
    Song für ihre Heimat gegen den Bombenkrieg

    System Of A Down kämpft für ihre Heimat, der Republik Arzach

    System of a Down (abgekürzt SOAD) ist eine 1995 in Kalifornien gegründete Metal-Band die 15 Jahre lang nichts mehr veröffentlicht hat. Nach einer 15-jährigen Veröffentlichungspause haben die Grammy-Gewinner und Multi-Platin verkaufende armenisch-amerikanische Band nun wegen des Krieges in ihrer Heimat, wieder zwei brandneue Songs, "Protect The Land" und "Genocidal Humanoidz" veröffentlicht.  Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Songs kommen dem Armenia Fund zugute.

    Sie äußern sich so mit einem Appel an ihr Publikum: Im vergangenen Monat waren wir zutiefst betroffen und entsetzt von den ungerechtfertigten Bombenangriffen auf die Zivilbevölkerung von Arzach, die von Aserbaidschan und der Türkei verübt wurden, schrieb John Dolmayan, Drummer von System Of A Down, seinen drei Bandmitgliedern eine SMS:

    „Ganz gleich, was wir füreinander empfinden, ganz gleich, welche Probleme aus der Vergangenheit noch bestehen, wir müssen sie beiseitelegen, denn das hier ist größer als System Of A Down und größer als wir alle.

    Wir müssen etwas tun, um unser Volk zu unterstützen.“ Die Band telefonierte sich zusammen und entschied, dass sie alle gemeinsam helfen wollen. Auf die Art und Weise, die ihnen am besten liegt – mit Musik.“

    Die Aggression und Ungerechtigkeit von Aserbaidschan und der Türkei gegen das armenische Volk in Arzach und Armenien ist eine Menschenrechtsverletzung und ein Kriegsverbrechen“, sagte Sänger Serj Tankian.

     „Uns allen ist klar, dass dies ein existenzieller Kampf für unser Volk ist, daher ist es für uns sehr persönlich. Was wir jetzt brauchen, ist, dass die Welt die Politik beiseitelässt und Armenien unterstützt, indem sie die Türkei und Aserbaidschan sanktioniert und Arzach anerkennt.“

    2005 veröffentlichten System Of A Down ihr letztes Album, ein Doppelalbum. Das erste Album, Mezmerize, hielt sich in mehreren Ländern, so auch in Deutschland, für etliche Wochen auf Platz 1 der Charts.

    Für die Single „B.Y.O.B” des Albums gewann die Band den Grammy Award „Best Hard Rock Performance“ und durfte sich im gleichen Jahr über den MTV Europe Music Award in der Kategorie „Best Alternative” freuen. Auch der zweite Teil des Doppelalbums, Hypnotize, erreichte in vielen Ländern die Spitze der Charts.

    BAND STATEMENT

    We as System Of A Down have just released new music for the first time in 15 years. The time to do this is now, as together, the four of us have something extremely important to say as a unified voice.

    These two songs, “Protect The Land” and “Genocidal Humanoidz” both speak to a dire and serious war being perpetrated upon our cultural homelands of Artsakh and Armenia.

    On September 27, the combined forces of Azerbaijan and Turkey (along with Isis terrorists from Syria) attacked the Republic of Nagorno-Karabakh, which we as Armenians call Artsakh.

    For over the past month, civilians young and old have been awakened day and night by the frightful sights and sounds of rocket attacks, falling bombs, missiles, drones and terrorist attacks.

    They’ve had to find sanctuary in makeshift shelters, trying to avoid the fallout of outlawed cluster bombs raining down on their streets and homes, hospitals and places of worship. Their attackers have set their forests and endangered wildlife ablaze using white phosphorus, another banned weapon.

    And Why?

    Because over 30 years ago in 1988, the Armenians of Nagorno-Karabakh (which at the time was an Autonomous Oblast within the USSR), were tired of being treated as second class citizens and decided to declare their rightful independence from the Azerbaijan Soviet Socialist Republic whose borders engulfed their own.

    This ultimately led to a war of self determination by Armenians in Karabakh against Azerbaijan that ended in a cease fire in 1994, with Armenians retaining control of their ancestral homelands and maintaining their independence to the present day.

    Our people have lived there for millennia, and for most families there, it’s the only home they and their forefathers and mothers have ever known. They just want to live in peace as they have for centuries.

    There is an immediate need for global citizens to urge their respective governments to not only condemn the actions of the corrupt regime leaders of Azerbaijan and Turkey, but to also insist world leaders act with urgency to bring peace to the region and rightfully recognize Artsakh as the independent nation it is.

     Most importantly and urgently, we humbly implore you to donate, in sums small or large to provide desperately needed aid and basic supplies for those adversely affected with what are ever growing accounts of crimes against humanity.

    The music and lyrics speak for themselves. We need you to speak for Artsakh.

    Peace,

    Daron, Shavo, John and Serj

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  • 15 Jahre Therme Meran in Suedtirol
Renato Precoma war bereits 2005 unter Matteo Thun & Partners massgeblich am Interior Design der Therme Meran beteiligt
    15 Jahre Therme Meran, Südtirol

    Renato Precoma wollte Matteo Thuns Arbeit an der Therme Meran weiterführen

    Bereits bei ihrer Eröffnung vor 15 Jahren galt sie als Meilenstein in Sachen Interior Design – und ist es bis heute. Die zeitlose Schönheit der Therme Meran hat die Kurstadt geprägt wie kaum ein anderes Gebäude. Gar avancierte das Masterpiece des Südtiroler Star-Architekten Matteo Thun binnen kürzester Zeit zum neuen Herzstück der Metropole an der Passer.

    Beinah 15 Jahre später übernimmt der Nachwuchs aus der eigenen Kaderschmiede: Beim Kreativkonzept der neuen Ruhebereiche, Pool Suiten und des Kneipp Gardens 2019 zeichnet Renato Precoma erstmals allein verantwortlich.

    Der in der Schweiz lebende Italiener war bereits 2005 als Projektleiter von Matteo Thun & Partners maßgeblich an der Innengestaltung der Therme beteiligt. Im Rahmen der Metamorphose von Südtirols Signature Spa zollt der Shooting Star dem Erbe des Vorbilds den nötigen Respekt, entwickelt dabei aber seinen ganz eigenen Stil.

    Wie er die puristische Linie des Indoor-Bereichs ins neue Design-Jahrzehnt führen will, erklärt er im folgenden Interview.

    Herr Precoma, das Interieur der Therme Meran ist das wahrscheinlich markanteste seiner Art in Europa. Sie haben bereits zur Eröffnung 2005 bei dessen Gestaltung mitgewirkt. Was war die Grundidee dahinter?

    Die Architektur der Anlage verfügt über eine klare Struktur und Ordnung. Um diesen Effekt zu verstärken, war die Auswahl der Materialien essenziell. Stein als Sinnbild für das Unvergängliche – immerhin sind wir in den Bergen – zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Therme Meran

    Hinzu kommen Holz, Stahl und Glas. Letzteres lässt die alpine Umwelt Teil des Inneren werden. Nur so ist es möglich, einer derart komplexen Konstruktion mit ihren zahlreichen technischen und ästhetischen Anforderungen Rechnung zu tragen und ihr eine regionale Identität zu geben.

    Das Gebäude wird zum dezenten Rahmen, der Natur und Wasserelemente ins rechte Licht rückt.

    Bereits 2005 waren Sie bei der Therme Meran als Projekt- und gestalterischer Leiter tätig. Was hat Sie fast 15 Jahre später daran gereizt, an die alte Wirkungsstätte zurückzukehren?

    Ich habe von Matteo Thun damals einiges lernen können. Heute bin ich glücklich zu sehen, dass die Anlage alle Erwartungen übertroffen und sich zudem prächtig entwickelt hat.

    Der konsequente Einsatz von Naturmaterialien und respektvolle Umgang mit der Umwelt haben sich bewährt. Es war eine großartige Chance für mich als Architekt, von Beginn an bei einem so großen Projekt dabei sein zu dürfen und Jahre später die Möglichkeit zu haben, dort einen weiteren Baustein für die Zukunft zu gestalten.

    Dies bedeutet für mich einerseits Vertrauen des Kunden. Andererseits war es eine riesige Verantwortung: Denn mein Anspruch war, die Arbeit von Matteo in seiner Südtiroler Heimat bestmöglich weiterzuführen.

    2019 haben Sie unter anderem über der Badehalle „schwebende“ Pool Suiten sowie das Sun Deck inklusive 17 Meter langem Rooftop-Whirlpool im Sauna-Außenbereich gestaltet. War das architektonisch gesehen eher „back to the roots“ oder „auf zu neuen Ufern“?

    Beides stimmt. Die neuen Eingriffe sind eine Weiterentwicklung des Bestehenden und haben sich aus vielen Gesprächen mit der Thermen-Geschäftsführung entwickelt. Dabei wollten wir vor allem Qualität schaffen:

    Die Pool Suites etwa sind ein Highlight, da sie einen fantastischen Blick in die Badehalle bieten, über der sie schweben. Von außen hingegen sind sie uneinsehbar. Dazu brauchte es eine Menge Mut seitens des Kunden.

    Aber es ist gelungen, Form und Material dezent in den Bestand einzufügen. Beim Sun Deck ging es ums einfühlsame Einbetten des Nacktbereichs in die Umgebung – die Therme befindet sich mitten in Meran und der Platz ist beschränkt.

    Die erhöhte Lage blendet die Stadt aus und gewährt einen Blick in die einzigartige Gartenlandschaft. So können Saunabesucher ganz unverhüllt Natur und Sonne genießen.

    Der Rooftop-Whirlpool hingegen ist eine räumliche Umsetzung des Themas Wasser, wichtigstes Element der Therme. Abends wird er zur blau leuchtenden Skulptur im Park.

    Die Therme Meran hat sich immer wieder neu erfunden und wird das auch in Zukunft tun. Welche Bereiche würden Sie gern als Nächstes in Angriff nehmen und in welche Richtung soll das Kreativkonzept gehen?

    Eine solch komplexe Anlage ist in ständiger Transformation. Umso mehr muss man einer klaren Linie folgen. Ein Augenmerk könnte dem visuellen Eindruck der Badehalle gelten, um diese noch spannender zu gestalten.

    Denn sie ist das Herz der Therme, dort erlebt der Gast seinen ersten Thermenmoment. Doch die Weiterentwicklung erfordert Sensibilität – es kann nicht immer nur mehr und schneller sein. Anforderungen wie dieser kann man nur mit Rücksicht und Qualität begegnen.

     Interview: Jessica Harazim/AHM PR

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  • Maria Mena erklärt uns, warum es so lange gedauert hat, dieses Album zu machen
    Maria Mena bittet um Entschuldigung

    Maria Mena war in einer Krise, und ist wieder da

    Maria Lena veröffentlicht nach 5 Jahren Pause ein neues Album.

    „Ich möchte erklären, warum es so lange gedauert hat, dieses Album zu machen. Wie ich mich erst der Scham entledigen musste, die mit dem Thema des Albums einhergeht, um die Songs überhaupt schreiben zu können. Dies ist meine Erklärung und meine Entschuldigung an mein Publikum, warum ich sie so lange warten ließ.

    Die Melodie für ‚Let Him Go‘ entstand lange vor dem Text. Normalerweise singe ich eine Melodie in mein Telefon, damit ich sie nicht vergesse, doch diese hatte sich sofort in mein Gedächtnis eingebrannt.“

    Songwriterin und Sängerin Maria Mena ist nach langer Pause wieder zurück. 2020 veröffentlichte sie die Singles „Not OK“, „Lies (They Never Leave Their Wives)“ und „You Live And You Learn“. Starke und gleichsam sehr verletzliche Songs.

    „‘Lies (They Never Leave Their Wives)‘ ist eine Art Patchwork aus Geschichten und Schicksalen. Einige davon sind meine eigenen, andere widerum sind Beobachtung oder inspiriert von den Dingen, die meine Freunde erleben. Ganz speziell geht es immer darum, die Nummer zwei zu sein.

    Und die abschließende Erkenntnis, dass die feige Entscheidung des anderen nur zu deinem Besten war, dass du einer Kugel ausgewichen bist, auch wenn du nicht ganz unbeschadet davongekommen bist.“

    Das Album „They Never Leave Their Wives” ist eine Kollektion von Tracks, deren Entstehung und Aufnahmen Maria einiges abverlangt haben. Songs, die auf Erfahrungen basieren, die ihre Spuren hinterlassen haben, die sie rückblickend aber auch auf keinen Fall missen möchte.

    Die Musik für den Track, der die Inspiration für den Albumtitel war, „Lies (They Never Leave Their Wives)“, stammt von Anders Nilsen, die restliche Musik entstand in Zusammenarbeit mit Produzent Olav Tronsmoen. Maria schrieb alle Texte.

    „Eine enge Freundin und ich durchlebten etwa zur selben Zeit eine Krise. Sie verlor ihren Mann. Ich wurde geschieden. Wir stellen beide fest, dass unsere Geschichten für andere so unangenehm waren, dass es oft geschah, dass wir anderen Trost spenden mussten, anstatt selbst welchen zu erhalten.

    Wir bekamen oft die Floskel ‚du bist so stark‘ zu hören - als ob wir eine Wahl hätten. ‚Not Ok‘ wurde für all diejenigen geschrieben, die Schmerzen erleiden, die zwar wissen, dass die eine Sache durchstehen werden, aber dennoch manchmal sagen wollen dürfen, dass es ihnen nicht gut geht. Dass sie ‚nicht okay‘  sind.“

    Maria lebt, schreibt und singt aus ganzem Herzen, und ist stets offen, ehrlich, verletzlich, großzügig, witzig und mutig. Teile des Albums sind ein beherztes „Fuck You“ an all diejenigen, die sich entschieden haben, die Lüge der Wahrheit vorzuziehen.

    Der Rest ist ein Geschenk an diejenigen, die nicht okay sind und hoffentlich durch Marias offenherzige Texte und die Wahrheit, die sie beschreibt, neue Kraft schöpfen können.

    „Lange Zeit dachte ich, dass mich mein letzter Ausflug in die Liebe ‚gebrochen‘ hätte. Der Song ‚You Broke me‘ entstand in dieser Gemütsverfassung.“

    Maria Mena verfügt über die einzigartige Fähigkeit, ein nuanciertes und ungefiltertes Spektrum an Emotionen festzuhalten und musikalisch auszudrücken, sowohl auf Platte als auch auf der Bühne.

    Seit ihrem Durchbruch mit „My Lullaby“ im Jahr 2002 durften wir an ihrem Weg als Künstlerin, Songwriterin und Mensch teilhaben. Sie schrieb schöne und zärtliche, impulsive und emotionale Songs, sie schrieb Lieder in ihren Träumen und in großer Wut.

    Sie hat ihre schmerzhaftesten und schwierigsten, ihre wunderbarsten und bedeutungsvollsten Gefühle und Gedanken geteilt, und immer wieder bewiesen, dass sie in ihrer Kunst absolut furchtlos ist.

    Sie kann aber auch schrullig und witzig sein, sie berührt mit Humor und Wärme, aber auch mit Zartheit und Schmerz, u.a. in Songs wie „I Don’t Wanna See You With Her“, „Not Ok“, „Just Hold Me“, „You Are The Only One“, „All This Time“, „Fuck You“ und „You Live And You Learn“.

    „‘The Conversation‘ handelt von einer Gruppe von Freunden, die versucht zu handeln, wenn sie merkt, dass eine von ihnen in einer ungesunden Beziehung steckt. Doch derjenige, um den es geht, hört einfach nicht zu.

    Wenn du dich selbst davon überzeugt hast, dass selbst etwas so Schwieriges wert es, es durchzuziehen. Aber ich habe gelernt, dass manche Dinge einfach nur aus dem Grund so schwierig sind, weil es einfach nicht vorgesehen war, dass sie funktionieren.

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LEBENSART - Möbel und Design - Schöner Wohnen

  • Das TRUNK HOUSE ist ein exklusives Mikrohotel mit nur einer Suite
Highlight ist die kleinste Diskothek Japans
Der Essbereich und Kueche mit inklusiven Privatkoch
    gehobene Apartment-Übernachtungen

    TRUNK HOUSE - Luxuriöses Tokio - ein Mikro-Hotel erster Klasse

    2019 war das Jahr des sogenannten „Home-tel“, mit dem die Hoteliers zu Anbietern von Privatunterkünften aufschließen wollten. Es entstanden Hotelketten, die sich auf gehobene Apartment-Übernachtungen mit Hotelservice spezialisierten.

    In einer abgelegenen Seitenstraße in Tokios zentralem Kagurazaka-Viertel eröffnete im August 2019 ein kleines Juwel, das diese Art von Übernachtungskonzept in der Hauptstadt auf ein neues Level hob.

    Das TRUNK(HOUSE) ist ein exklusives Mikrohotel mit nur einer Suite. Den Gästen stehen zudem noch eine kleine, private Gartenoase, ein Teezimmer, ein traditionelles Bad sowie Essbereich und Küche inklusive Privatkoch zur Verfügung.

    Besonderes Highlight ist die kleinste Diskothek Japans, die mit ihrer Bar und modernen Karaoke-Maschine für unvergessliche Abende sorgt.

    All dies ist in einem 70 Jahre alten Holzhaus untergebracht, das früher als traditionelles Ryotei-Restaurant und zuvor als Geisha-Haus diente.

    Die Geschichte des Gebäudes floss ebenfalls in die Gestaltung des Luxushotels mit ein – so sind beispielsweise die originalen schwarzen Wände des Ryotei erhalten geblieben, während Designerstücke wie exklusive Teegeschirre, Möbel oder Beleuchtung einen zeitgenössischen Kontrast schaffen.

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  • 61 Prozent der Deutschen wollen sich lieber neue Moebel anschaffen als in den Urlaub zu fahren
Die brachliegende Urlaubskasse wird umfunktioniert
Schoener Wohnen ist den Deutschen wichtiger als Urlaub
    Schöner Wohnen in der Coronazeit

    Corona-Krise - Deutsche wollen lieber neue Möbel als Urlaub

    Des einen Freud, des anderen Leid. Möbelhäuser und Händler können sich freuen, die Tourismusbranche dagegen wird das weniger erfreuen. Statt in den Urlaub wollen die meisten Deutschen in der Corona-Krise lieber neue Möbel kaufen.

    61 Prozent der Menschen hierzulande können sich vorstellen, sich lieber neue Möbel anzuschaffen als dieses Jahr in Urlaub zu fahren – ohnehin ein Unterfangen mit mehr Fragezeichen als Aussicht auf Erholung, meldet W&V.

    Das zeigt eine Umfrage der Offerista Group im Auftrag von Möbel Kultur. Und überhaupt sind vier von fünf Deutschen gewillt, Tisch, Bett, Schrank etc. zu erneuern.

    Die brachliegende Urlaubskasse wird umfunktioniert. Der dringendste Bedarf an einem neuen Innenleben wird im Wohnzimmer gesehen. Hier wollen 39 Prozent umrüsten.

    Dann folgt das Schlafzimmer (32 Prozent), dann die Küche (29 Prozent). 28 Prozent wollen den Garten und Balkon angehen, und 21 Prozent versuchen zumindest mit neuer Deko, anderen Vorhängen, Kissen etc. für ein neues Lebensgefühl zu sorgen.

    1000 Euro ist dabei das gängigste Budget (73 Prozent der Befragten). 17 Prozent liebäugeln mit 1500 Euro und mehr, vor allem in der Zielgruppe 55 plus.

    Schöner Wohnen gibt sogleich ein paar Tipps für den Wohntrend 2020. Große Sofas konkurrieren mit Polster-Minis, Grün trifft auf Rosa, Leder auf Marmor und ganz viel Glas. Wie in der Mode, so gibt es auch beim Einrichten nicht mehr nur den einen Stil. Was dennoch alle Trends gemeinsam haben: Sie machen das Zuhause behaglich - und nachhaltiger.

     

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  • Monat für Monat bringen die Experten von Europas groesstem Wohnmagazin SCHOENER WOHNEN ihr Wissen uebers Wohnen zu Papier
Die Sehnsucht nach einem schoenen Zuhause steigt wieder
So moechte man gerne wohnen
    SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION

    Stilvolles und zeitgemäßes Wohnen - Zuhause ist es am schönsten

    Stilvolles und zeitgemäßes Wohnen, einfach umgesetzt und zu erschwinglichen Preisen - die SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION macht es möglich: Monat für Monat bringen die Experten von Europas größtem Wohnmagazin SCHÖNER WOHNEN ihr Wissen übers Wohnen zu Papier - einmal im Jahr stecken sie es in neue Produkte.

    Sie interpretieren die vier traditionellen Wohnstile Natur, Klassik, Romantik und Moderne neu. Das Ergebnis bildet die Grundlage für Produkt-Neuentwicklungen der SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION.

    Nun steht die SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION fest - und mit ihr die vier neuen Wohntrends, die das kommende Jahr prägen werden:

    Kleine Fluchten - Life Lab

    Schöne grüne Welt - Sehnsucht nach Wald und Wiese - wo die Natur nicht real ist, entsteht sie im Labor - so malerisch kann Technik sein

    Schneller, lauter, greller - das moderne, digitale Leben ist ganz schön anstrengend und es ist urban. Da braucht man zu Hause einen Gegenentwurf. Natürliche Materialien, Muster aus Wald und Wiese, warme Erdfarben in Kombination mit frischen Aqua- und Grastönen treffen auf digitalisierte Herstellungstechniken, imitieren und interpretieren die Natur und schaffen eine Wohnwelt, in der man Luft holen kann.

    Gute Bekannte - Timeless Icons

    Klassische Formen - hochwertige Materialien - maskuline Vintage-Töne - Tradition ist Trend

    Corona-Krise, Bankencrash, Wirtschaftsflaute, die bürgerliche Komfortzone bricht weg. Das macht Angst. Die Lösung: Den Status konservieren mit Mustern, die sich bereits bewährt haben, mit tiefen Tönen, die Geborgenheit vermitteln, mit edlem Nussbaumholz, das Wert vermittelt. Der Rückzug in gute alte Traditionen garantiert Sicherheit.

    Grenzenlose Fantasie - Hybrid Happening

    Umbrüche, Aufbrüche - schnell, grell - die Fantasie kennt keine Grenzen - alles ist erlaubt, solange Kreativität waltet

    Paris, Madrid, Berlin, wo die Großstadt vibriert, gehen die Kreativen auf die Suche nach neuen Ideen. Denn Zimmer wie immer, nein danke! Also bringt Schwarz Orange zum Leuchten, trifft Folklore auf Street Art, treffen sich verschiedene Stile zu einer fantasievollen Party.

    Große Gefühle - Pure Poetry

    Klare Linien, runde Formen - transparente Farben, starke Töne - traumhaft - Charme ist schick

    Warum nicht ein bisschen träumen und einen künstlichen Kosmos schaffen, in dem die Leidenschaft dominiert. Gepuderte Töne, Materialien so leicht wie Papier, Oberflächen, in deren Glanz man sich spiegeln kann, weiche Teppiche, die die Fußsohlen kitzeln - eine Wohnwelt voller Leidenschaft.

    SCHÖNER WOHNEN-Redakteurin Kirstin Ollech sieht neben den vier Wohntrends für das Jahr 2015 einen übergreifenden Dachtrend: "Wieso streicht man plötzlich ein tiefes Petrol an die Wand, imitiert Steinwände auf Vliestapete, hängt Vorhänge ans Fenster und täfelt die Wände mit Holz?

    Werden wir jetzt spießig? Ich würde nicht sagen spießig, aber wohnlicher. Es gibt nämlich im Moment eine große Sehnsucht nach konservativen Werten, nach einem Stück Bürgerlichkeit. Wir sehnen uns nach Sicherheit."

    Mit der neuen SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION 2015 können die eigenen vier Wände trendgerecht verschönert werden. Die Kollektion umfasst Farben, Tapeten, Paneele, Stoffe, Fensterdekorationen, Fliesen, Parkett, Laminat, Vinyl, Outdoor, Teppiche und Häuser.

    Alle Materialien aus der SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION sind untereinander kombinierbar und spiegeln aktuelle Trends wieder.

    "Unter der Dachmarke SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION entwickeln wir mit unseren Partnern seit fünzehn Jahren erfolgreich Produkte, die es leicht machen, persönliche und stimmige Wohnwelten zu schaffen", sagt Matthias Frei, Publisher 'Living'.

    "Dabei steckt in allen Produkten der SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION das ganze Wissen, Stilkompetenz und die geballte Leidenschaft von Europas größter Wohn- und Lifestyle-Zeitschrift."

    Die SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION ist in Bau-, Fach- und Möbelmärkten erhältlich. Weitere Informationen und Händleradressen gibt es unter www.schoener-wohnen-kollektion.de

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Kunst - Videogalerie

  • Das Video wurde im Norden gedreht, was mir wichtig war, sagte  CHARLOTTE JANE zum Song Get It Right
    Das eigene Selbstwertgefühl erkennen

    CHARLOTTE JANE will aus Fehlern der Vergangenheit lernen

    Das offizielle Musikvideo von CHARLOTTE JANE zum Song "Get It Right" ist da. Das sagt sie selbst zum Video:

    "The video was shot up North which was important to me," "The concept was all about showing a detachment from who we are now and who we were. I think it's a really beautiful way of showing how we can look back, learn from past mistakes and move forwards. It's about that lightbulb moment when you realise your own self-worth and stop letting people string you along. It sounds sad but it's actually empowering."

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  • Weihnachts-Partysong von Meghan Trainor
    klassischer Weihnachtspop

    Meghan Trainor mit Partysongs zu Weihnachten

    Zack, Weihnachten steht vor der Tür, und dazu braucht es einen Song, auch 2020/21. Heute hat Meghan Trainor das erste Musikvideo aus ihrem aktuellen Weihnachtsalbum veröffentlicht.
    In einer Weihnachtsschleife verpackt performt sie mit der amerikanischen Soul- und Funk-Band Earth, Wind & Fire den Partysong.

    50s Doo-Wop Feeling, klassischer Weihnachtspop, R&B geladene Christmas Party Tracks im reduziert-arrangiertem Stil vereinen sich problemlos auf dem Album, der neben einer AAA Auswahl von Weihnachtsklassikern auch 5 brandneue Songs, unter anderem geschrieben mit den Brüdern Justin und Ryan, bereithält.

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  • LEA veroeffentlicht ihre Treppenhaus -Deluxe Version mit 16 neuen Songs
    LEAs klassischer Piano-Sound

    Vertonte Tagebucheinträge von LEA aus ihrem Leben

    Mit Hits wie „Leiser“, „Immer wenn wir uns sehn“, „110 (Prolog)“ und „Treppenhaus“ gehört LEA zu den erfolgreichsten Künstlerinnen Deutschlands. Ihre Lieder erzählen wie vertonte Tagebucheinträge aus ihrem Leben: persönlich, verletzlich, stark und immer authentisch.

    So auch auf ihrem aktuellen Album „Treppenhaus“, auf das nun eine ergänzte Deluxe-Edition folgt. Neben den Originalsongs enthält die Neuauflage ihre Single „Beifahrersitz“ mit MAJAN sowie drei weitere Songs:

    „Das Leben (Du warst schon immer so)“, „Schwarz“ und die neue Single „Du tust es immer wieder“, ein bewegender Beat aus Pop-, Singer-Songwriter- und elektronischen Elementen, der mit LEAs klassischem Piano-Sound akzentuiert ist. LEA veröffentlicht ihre „Treppenhaus -Deluxe“ Version mit 16 neuen Songs.

    Überraschung für LEA: Auszeichnung als beste Künstlerin des Jahres mit der 1Live Krone.

    Sichtlich nervös war LEA bei ihrer Dankesrede. "Ich hab' mit nichts gerechnet", sagte die Preisträgerin. Streamingzahlen seien ihr egal. Interesse habe sie nur daran, gute Musik zu machen.

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Die Nacktheit spielt für den Fotokuenstler Kristian Liebrand eine eher untergeordnete Rolle
Vielmehr geht es ihm darum, die individuelle Schoenheit der Frau hervorzuheben
Es lebe die Aktfotografie, das ist ohne Zweifel Kunst
Nicht die Nacktheit ist entscheidend
Mehr als nackt! more than nude 
Der freien Kunst droht Gefahr
Der Fotokuenstler Kristian Liebrand
    Der freien Kunst droht Gefahr

    Fotokünstler Kristian Liebrand - kreativer Spielraum in Gefahr

    Aus Aktuellem Anlaß erscheint noch einmal unser Artikel vom 1.1.2019. Der ausgezeichnete Aktfotograf Kristian Liebrand engagiert sich für Blutkrebs-Kranke und verschenkt Bildband.

    Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr. Dabei wird weit über das Ziel hinausgeschossen, in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht übermalt, und man fragt sich wo die Zensur beginnt.

    Der freien Kunst droht Gefahr

    „Es ist ein Zeichen der Verblödung von Studenten,“ meinte dazu der CDU Politiker Michael Braun. Es zeigt absurde Züge einer vermeintlichen Sexismus-Kritik“, empörte sich auch der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert.

    Akt-Bilder werden aus Ausstellungen entfernt und jüngst, man kann es kaum glauben, hat ein Museum in Manchester das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse abgehängt, weil es angeblich sexistisch ist.

    Damit ist ein erstes Gemälde Opfer der gegenwärtigen Sexismus-Debatte geworden. Die Begründung der Kuratorin Clare Gannaway ist abenteuerlich oder einfach nur dumm: „Das Gemälde stellt den weiblichen Körper als passive, dekorative Form dar," meinte sie.

    Gefahr für die Kunst droht aber auch von anderer Seite. In der Volkshochschule Hellersdorf in Berlin wurden unlängst Akt-Bilder der Künstlerin Susanne Schüffel abgehängt, weil diese nach Aussage der Schulleitung die Gefühle von Muslimen verletzen würden. Leider ist das kein Einzelfall mehr, schon vor drei Jahren wurden erotische Fotos von Wolfgang Hiob im Rathaus Köpenick abgehängt.

    Der Fotokünstler Kristian Liebrand

    Und weil das alles so traurig ist, stellt die GFDK-Redaktion ihnen nun einen bemerkenswerten Künstler vor, der sich mit großer Leidenschaft der Akt-Fotografie verschrieben hat. Und das ist ohne Frage Kunst. Es lebe der Akt.

    Kristian Liebrand meint dazu: Ich hatte natürlich auch schon oft mit Vorbehalten zu kämpfen. Insbesondere bei der Suche nach Locations für Ausstellungen. Oft wurde argumentiert, dass es im Hinblick auf den Jugendschutz nicht geht. Meine Meinung dazu: "In Zeiten von Smartphones und überall verfügbaren Hardcore-Pornos sind AKTFOTOGRAFIEN für Jugendliche in etwa so gefährlich wie Kaugummis."

    Nicht die Nacktheit ist entscheidend

    Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

    Kristian Liebrand hat sich vor 10 Jahren für seine Passion entschieden und dafür seinen gut dotierten Job als Betriebswirt und Manager an den Nagel gehängt. „Mir war wichtig, etwas zu machen, das mich und andere Menschen mit Freude erfüllt."

    Bleibende Werte zu schaffen, die nicht materialistisch sind. Gute Aktfotografien verlieren nie ihren Wert und bleiben über Jahrzehnte, selbst in einer oberflächlichen Wegwerf-Gesellschaft“.

    Kristian Liebrand geht es um die individuelle Schönheit der Frau

    Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

    Durch eine besondere Komposition aus Licht, Perspektiven und Posen, die man noch nicht schon zigfach gesehen hat.  So  kommen auch Bodypaintings zum Einsatz, um besondere Akzente zu setzen.

    Der Bildgestaltung widmet sich der Fotograf auch selbst. „Externe Bildbearbeiter sind für meine Arbeiten  tabu. Sie kennen nicht die Persönlichkeit des Models, die Stimmung am Set und meine Bildintention.

    Somit kann ein externer Bildbearbeiter nur technisch arbeiten. Da fehlt dann das Gefühl, und das ist entscheidend. Eine gute Bildbearbeitung ist sensitiv, und nicht rein technisch.“

    Der Freiraum für die Fantasie des Betrachters

    Das Ergebnis überrascht und verführt den Betrachter ohne explizit zu sein. Freiraum für die Fantasie des Betrachters ist dem Fotokünstler wichtig. „More than nude“ ist der Name seiner zwei bisher veröffentlichten Bildbände

    Ausgestellt wurden seine Aktfotografien bisher in Düsseldorf, Köln, Berlin, Wien, London und New York. Der Künstler möchte dabei nicht nur Menschen erreichen, die Galerien besuchen, sondern alle anderen Leute. Er stellt daher auch an ungewöhnlichen Orten aus. Damit möchte er allen zeigen, dass Aktfotografie auch eine kreative Kunstform sein kann und keine plumpe, unästhetische Ablichtung von Geschlechtsmerkmalen.

    Auch die Frau von nebenan kann zu einem Kunstwerk werden

    In Bochum betreibt der Fotograf ein 360 qm großes Atelier mit zahlreichen Kulissen. Seine privaten und gewerblichen Kundinnen kommen aus ganz Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Akt-Fotoshootings kann Kristian Liebrand auch die „Frau von nebenan“ zu einem Kunstwerk werden lassen. 

    Die Fotoshootings sind grundsätzlich ohne Zeitlimit. „Ein Fotoshooting soll so entspannt wie möglich sein. Wenn im Hintergrund die Uhr tickt, ist das für alle Beteiligten nicht gut und somit schlecht für das Foto.“, so Kristian Liebrand. 

    Der Fotograf hat klare Vorstellungen wie das Bild werden soll und arrangiert das gesamte Set. Von der Pose über die Perspektive bis hin zum Licht. Als fotografierte Person benötigt man daher weder Modelerfahrung noch eine Modelfigur.

    Die Liste der bisherigen Fotolocations ist bemerkenswert: Flughafen, Schauspielhaus, Waschstraße, Fußballstadion, Badausstellung, Diskothek, Lost-Places, Strand, Industriehalle, Werkstatt, Kino, Wasserfall, Pferdestall, Schrottplatz, Kokerei, U-Bahnhof, Berliner Mauer, Rennstrecke, Labor, Parkhaus, Kaserne, Pool, Golfplatz, Eisenbahnwaggon, Frisörsalon, Bahngleis, Strand, Meer, See, Hotel, Yacht, Zeche, Unterwasser sowie Public Places wie Venedig und die Altstadt von Havanna.


    Ein paar seiner Fotografien stellen wir Ihnen hier vor. Seine gesamte Bildergalerie, darunter viele  international ausgezeichnete Werke, und weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie hier.

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  • Neue Single der schwedischen Saengerin Zara Larsson
    Zara Larsson räumt mit Song ab

    Sensationserfolg der schwedischen Sängerin Zara Larsson

    „Wow!“ – eine passendere Vokabel könnte man für den aktuellen Sensationserfolg der neuen Single der schwedischen Sängerin Zara Larsson („Lush Life“, „Never Forget You“, „Ruin My Life“) wohl kaum finden.

    Ursprünglich war das Stück gar nicht für eine Veröffentlichung bestimmt gewesen. Nachdem der Song aber in einem Werbespot der amerikanischen Citi Bank unterlegt war, wurde der von Superstar-Producer Marshmello produzierte Track ohne viel Rambazamba im April 2019 verfügbar gemacht.

    Nachdem der Song nun in einer Schlüsselszene des Netflix-Überraschungserfolgs-Films „Work It“ (erschienen am 07.08.2020) zum Einsatz gekommen war, kam es zu einem waschechten „Wow“-Effekt: innerhalb weniger Tage schoss das Stück bis auf Platz fünf der globalen Shazam-Charts.

    Die Spotify-Streams und YouTube-Views stiegen um sage und schreibe 2300  Prozent. Auch in Deutschland erreichte „Wow“ viele Netflix-Zuschauer bzw. –Hörer und kletterte bis auf Platz sieben der deutschen Shazam- und bis in die iTunes-Top 150-Charts.

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  • Die Hit-Maschinen wie Calvin Harris und The Weeknd machen modern Pop Classic
    modern Pop Classic

    Die Hit-Maschinen Calvin Harris und The Weeknd tun sich zusammen

    Von wegen „over” - jetzt geht’s erst so richtig los! Wenn sich zwei absolute Hit-Maschinen wie Calvin Harris und The Weeknd zusammentun, kann eigentlich nur (wie von den britischen Kollegen wohlklingend vorformuliert) ein „modern Pop Classic“ dabei herauskommen.

    Das mit Hochspannung erwartete Ergebnis der schottisch-kanadischen Transatlantik-Kollaboration mit dem Titel „Over Now“ ist heute erschienen.

    Es ist die erste offizielle Calvin-Harris-Single seit dem Welthit „Giant“ mit Rag’n’Bone-Man, der im Januar 2019 erschien und Platz sechs in Deutschland (+ Goldstatus) bzw. Platz zwei in Großbritannien (Doppelplatin) erreichte.

    Mit „Over Now“ liefern der Grammy-Preisträger und der kanadische Superstar nun gemeinsam den perfekten Soundtrack und krönenden Abschluss eines denkwürdigen Spätsommers.

    Erst vor kurzem hat Calvin Harris unter seinem Pseudonym LOVE REGENERATOR die Single „Live Without Your Love“ gemeinsam mit Steve Lacy veröffentlicht. Eine absolute Disco Nummer, die uns zurück in die 80er beamte. Mit „Over Now“ ist Calvin Harris himself zurück und dann direkt mit einer gigantischen Unterstützung von The Weeknd.

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