Das Lifestyle Magazin: Lebensart, Kunst, Kultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Waschbären in der Stadt

Waschbären, die kecken Gesellen sind halb so wild

Erst seit 85 Jahren leben Waschbären in Deutschland. 1934 ausgewildert, haben sie sich bei uns in rasantem Tempo vermehrt. Doch seit 2016 sind die kecken Gesellen bei uns nicht mehr erwünscht und wurden von der Europäischen Union sogar als „invasive Art“ zur Ausrottung freigegeben.

Seitdem werden jedes Jahr über 100.000 Waschbären erschossen. „Nicht die Ausrottung, sondern das respektvolle Zusammenleben mit den Tieren sollte das Ziel sein“, sagt Diplom-Biologe Florian Eiserlo, Leiter von TIERART, einer Tier- und Artenschutzstation von VIER PFOTEN und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Waschbären.

Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Waschbären finden bei uns optimale Lebensbedingungen, denn in den Städten finden die Allesfresser das ganze Jahr über ein reichhaltiges Speisenangebot.

Auf ihrer Futtersuche machen die possierlichen Tiere auch vor unseren Häusern und Gärten nicht Halt und können dort deutliche Spuren hinterlassen. Florian Eiserloh erklärt, wie man sich schützen kann:

Bitte nicht füttern
 „Lassen Sie Hunde- und Katzenfutter nicht draußen stehen. Auch offene Mülltonnen oder Gelbe Säcke werden von den Waschbären gerne nach Fressbarem durchwühlt.

Sichern Sie die Mülltonnendeckel mit einem Mülltonnenverschluss, stellen Sie Mülleimer nicht als Einstiegshilfe an Zäunen oder Mauern ab und lagern Sie auch Gelbe Säcke nicht draußen auf dem Boden“, rät der Diplom-Biologe.

Haus von außen schützen
Waschbären sind extrem gute Kletterer. Schützen Sie Ihr Haus, indem Sie die Regenrinnen mit Blechmanschetten umkleiden. Auf das Dach ragende Äste sollten gekürzt werden, um den Waschbären keine Möglichkeit zu bieten, auf Dachböden, durch Fenster oder in den Kamin zu gelangen“, so der Wildtierexperte.

Waschbären sind keine Haustiere
„Befindet sich ein Waschbär einmal in menschlicher Obhut, darf er laut Gesetz nicht mehr in die Freiheit entlassen werden. Anfangs sind die kleinen Waschbären süß und verschmust, doch mit zunehmenden Alter kommen die Probleme.

Ein Waschbär kann 15 Jahre und älter werden und gehört keinesfalls in eine Wohnung. Der Bau eines artgerechten Geheges jedoch ist teuer und aufwendig. Auch müssen Waschbären in sozialen Verbänden leben und sollten auf keinen Fall alleine gehalten werden“, erklärt Florian Eiserlo.

VIER PFOTEN rät, sich beim Fund von verwaisten Jungtieren an die nächstgelegene Wildtierschutzstation zu wenden.

Über TIERART, eine Tier- und Artenschutzstation von VIER PFOTEN
TIERART beherbergt und versorgt zurzeit vier Tiger, zahlreiche heimische Wildtiere wie Füchse, Dachse, Wildkatzen, Hasen, Rehe, Waschbären, Siebenschläfer und Igel sowie eine 40-köpfige Schaf- und Ziegenherde.

Auf dem 14 Hektar großen ehemaligen US-Militärgelände in Maßweiler bietet die Station den von VIER PFOTEN geretteten Großkatzen aus vormals Zirkus- und Privathaltung ein dauerhaftes, naturnahes, vor allem aber ein artgemäßes Zuhause.

Die meisten geretteten heimischen Wildtiere werden nach Möglichkeit wieder ausgewildert. VIER PFOTEN hat den Bau der Gehege finanziert und gewährleistet die Versorgung und Pflege der Tiere. Die TIERART gGmbH gehört zu 90 Prozent VIER PFOTEN, Tierart e.V. hält 10 Prozent der Anteile.

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  • GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz
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  • 18.04.2019

Lebensart - Essen und Trinken

  • Rote Bete Carpaccio auf Babyspinat mit Trüffel-Ricotta und Baerlauch
    Kochevents von Foodatlas
    Unvergessliche Kochkurse bei der Foodatlas Kochschule

    Kochen liegt voll im Trend. Dafür haben nicht zuletzt auch zahlreiche Fernsehköche, die den Zuschauer vor dem Fernseher in ihre Tricks einweihen, gesorgt. Wer sich für ein Kochevent entscheidet, liegt daher meist richtig und geht mit der Zeit.

    Das gilt sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen, die das Angebot von der Foodatlas Kochschule gleichermaßen nutzen können. Die Kochschule Foodatlas organisiert interaktive Kochkurse als Teamevent oder private Küchenparty.

    Kulinarische Highlights und bleibende Erinnerungen

    Die Kochevents von Foodatlas sollen den Teilnehmern Leidenschaft für das Kochen vermitteln und ihnen Geschmacksvielfalt näher bringen. Die Kombination aus kulinarischen Highlights und der gemeinsamen Zubereitung unter Anleitung eines Profikochs sorgt dafür, dass alle Gäste auf ihre Kosten kommen und ihnen der Abend in bleibender Erinnerung bleibt.

    Ob als Küchenparty für die engsten Freunde oder als Teamevent für alle Mitarbeiter - ein interaktiver Kochkurs dürfte für die meisten eine neue Erfahrung sein und verfehlt sein Ziel unter Garantie nicht.

    Der Frühling hält Einzug in der Foodatlas Küche

    Der Frühling ist die Zeit, in der die Wochenmärkte mit einem reichhaltigen Angebot an Kräutern und Gemüse der Saison locken auch unsere Köche an.

    Von knackigen Möhren über Radieschen bis hin zu jungem Blattspinat lädt das junge Gemüse auf den Wochenmärkten dazu ein, sich an neuen Kreationen zu versuchen und die Geschmacksvielfalt der Frühjahrsküche zu genießen.

    Frische Kräuter wie etwa Bärlauch, der von März bis Mai Saison hat, erfüllen die Stände mit ihrem Duft und ziehen die Besucher beinahe magisch an. Spätestens jetzt besteht kein Zweifel mehr, dass der Frühling vor der Tür steht und am Herd wieder aus den Vollen geschöpft werden kann.

    Unser Rezept zum Nachkochen

    Nachdem wir von der geschmacklichen Vielfalt der Frühjahrsküche geschwärmt haben, wollen wir euch ein Rezept als Inspiration mit auf den Weg zu geben.

    Das Foodatlas wünscht Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und Genießen unserer Kreation, die Ihnen die Aromen des Frühlings näherbringen soll.

    Diese Vorspeise aus West Kalifornien gehört zu unseren Lieblings-Frühlings-Gerichten. Allein die Farben machen Laune. Der Geschmack überrascht manch einem Rote-Bete-Hasser. Die Aromen von Rote Bete, Bärlauch und Trüffel passen perfekt zu einander.

    Rote Bete Carpaccio auf Babyspinat mit Trüffel-Ricotta und Bärlauch

    Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten

    Marinierzeit: 1 Stunde

    Pro Portion: 260 kcal

    Zutaten für 4 Personen:

    1 TL Dijonssenf

    2 EL Rotweinessig

    2 EL Limettensaft

    4-5 EL Olivenöl

    Handvoll Babyspinat

    Salz & Pfeffer

    1-2 Rote Bete (300 g)

    100g Ricotta

    1,5 TL Trüffelöl

    10 Kirschtomaten

    5 Basilikumblätter

    5 Bärlauchblätter

    8 Scheiben Coppa oder Bresaola

    oder 5 Erdbeeren für vegetarische Version

    Zubereitung: Senf, Essig, Limettensaft und Olivenöl verrühren, salzen und pfeffern. Die rote Bete putzen, schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Scheiben gründlich mit Dressing mischen und mindestens 1 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur marinieren.

    Babyspinat waschen und trocken schütteln. Den Ricotta mit Trüffelöl verrühren und mit Salz abschmecken. Die Kirschtomaten waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Das Basilikum und den Bärlauch waschen, trocken schütteln und in dünne Streifen schneiden.

    Auf vier Teller jeweils etwas Babyspinat geben, Trüffel-Ricotta drauf mit einem Löffel verstreichen. Die Rote-Bete-Scheiben darauf geben und mit Dressing beträufeln. Die Kirschtomaten auf der Bete verteilen und mit Basilikum und Bärclauch bestreuen. Copa in Stücke reißen und über den Salat geben. Für vegetarische Version die Erdbeeren waschen und vierteln und über den Salat verteilen.

    Kontakt:

    Foodatlas Kochschule

    info@foodatlas.de

    www.foodatlas.de

    0511 105 925 27

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  • Im Stil der 20er Jahre geht es auf den Jahrmarkt des Gins, auf dem Gin des Lebens Festival
Alle Zeichen stehen auf Gin-Genuss in Berlin
    Gin Tonic-Kreationen in Berlin
    Neue spannende Gin-Kreationen auf dem "Der Gin des Lebens“ Festival

    Wer kennt es nicht: Das Jahr 2019 ist schon wieder schneller vorangeschritten als gedacht und einige (mehr oder weniger beliebte) Termine und Feiertage in unseren übervollen Kalendern sind schon abgehakt:

    Neujahrskater, ein paar Trainingseinheiten im Fitnessstudio, die als guter Vorsatz eigentlich dreimal wöchentlich geplant waren, Valentinstag und Ostern – um nur einige zu nennen. Jahrein-jahraus das gleiche Spiel.

    ABER SIND WIR NICHT ALLE AUF DER SUCHE NACH DEM „GIN DES LEBENS“?

    Deswegen Terminkalender raus und den nächsten „Feiertag“ fett markieren: 11. Mai 2019 „Der Gin des Lebens“-Festival.

    Nach dem erfolgreichen Debüt im September letzten Jahres ruht sich das „Gin des Lebens“-Team nicht auf den Lorbeeren und schon gar nicht auf dem Wacholder aus und eröffnet mit euch die Open-Air Saison auf dem Gelände der Arena Berlin.

    Alle Zeichen auf Genuss

    Das Team entführt Euch ab 14:00 Uhr im Stil der 20er Jahre auf den Jahrmarkt des Gins. Und der hat weit mehr zu bieten als den allseits beliebten Gin Tonic. Schon einmal einen Glitzer Bramble, Trüffel Martini oder Rhabarber Smash probiert?

    An 12 individuell gestalteten Bars könnt ihr diese, neben fast 40 weiteren Gin-Cocktails probieren, die Füße in den Sand stecken, der Live-Jazzband lauschen und mit Euren Leuten über den Gin des Lebens sinnieren.

    Für diejenigen, die keinen Alkohol trinken aber auf den Gin-Geschmack nicht verzichten möchten, haben die Macher des Festivals in diesem Jahr ein junges Berliner Start-Up eingeladen, das Euch die Aromen und den unvergleichlichen Wacholdergeschmack in einer alkoholfreien Gin-Variante kredenzt.

    Neben frischen und hochwertigen Drinks ist dem Team ebenfalls wichtig, den Charakter des Gin in allen Facetten erlebbar zu machen: Als weitere Neuheit lädt Euch der Festivalbetreiber deshalb in den Gin-Jungle Trail und zum anschließenden Gin Tonic Workshop powered by Schweppes im Arena Club ein.

    Hier begebt ihr Euch auf eine kleine Exkursion durch die Geschichte des Gins und seine wichtigsten Botanicals bevor ihr im Workshop vom offiziellen Brand Ambassador Steffen Zimmermann originelle "Homemade" Gin Tonic-Kreationen erkundet.

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  • Viele Geschichten ranken sich um den wilden Spargel
    Die Spargelsaison hat begonnen
    Lecker, gesund und sogar ein Heilmittel - wilder Spargel in Istrien

    Folgen Sie mit Josip Boljuncic-Pinistria den Spuren des Spargel Blues in Istrien. Unsere einheimische Band Šajeta besingt in ihrem „Šparoga Blues“ eine Spezialität unserer Heimat Istrien: den wilden Spargel.

    Und das völlig zu Recht. Denn diese Pflanze hat nicht nur eine lange Tradition und eine medizinische Wirkung: Sie bietet auch Geschmackserlebnisse der besonderen Art. Erfahren Sie mit Pinistria die Besonderheiten des wilden Spargels in Istrien. Lernen Sie ihn kennen und zu genießen.

    Viele Geschichten und eine lange Tradition

    Viele Geschichten ranken sich um den wilden Spargel. So haben ihn schon die Ägypter vor 4500 Jahren als heilige Pflanze als Grabbeigabe genutzt. Die Chinesen verwenden ihn seit Jahrtausenden zur Herstellung von Medikamenten.

    Und in der Ayurvedamedizin kommt wilder Spargel unter dem Namen „Shatavari“ als weibliches Aphrodisiakum zum Einsatz. Shatavari heißt übersetzt: „Die, die 100 Männer besitzt“. Und einfach nur essen kann man ihn auch.

    Mit großem Genuss. In der Spargelsaison von April bis Mai bieten gute Restaurants Spargeltage an. Pinistria führt Sie auf Wunsch gerne auf einer Gourmetrundreise durch Istrien.

    Saison ist im Frühling

    Wilder Spargel ist eine mehrjährige Pflanze, die man in Frühling auf  Wald-Lichtungen findet. Diese wahren Leckerbissen essen die Istrianer am liebsten selber. Den Überschuss bieten sie auf lokalen Wochenmärkten an.

    Wilder Spargel wächst oberhalb der Erde und ist im Vergleich zu seinen gezüchteten Verwandten herber in Geschmack. Das ermöglicht nicht nur neue Geschmackserlebnis sondern eben auch die Wirkung als Aphrodisiakum. 

    Josip Boljuncic – Pinistria zeigt Ihnen bei unseren Frühlingsreisen wo er wächst und wie man ihn zubereitet. Und dann lassen Sie es sich schmecken und bilden sich Ihr eigenes Urteil. Wir und wenige Eingeweihte wissen es schon: Wilder Spargel aus Istrien ist etwas ganz Besonderes.

    Kontakt: jb@pinistria.de
    www.reisen-kroatien-istrien.de 

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Die Kristallerlebniswelt Joska nahe dem Bodenmaiser Hof im Bayerischer Wald ist gerade an Ostern ein lohnendes Ausflugsziel fuer Familien
    Ein fleißiger Osterhase in Bayern
    Wilde Ostereierjagd, große Eiersuche und Osterritt im Bayerischen Wald

    Eine wilde Ostereierjagd und Hunderte Pferde in der Altstadt: Traditionelle und doch ungewöhnliche Ostertage verbringen Familien im Bayerischen Wald. In Bodenmais beispielsweise hält die Glasmanufaktur Joska fragile Überraschungen für suchfreudige Kinder bereit, den Nachbarort Regen durchquert ein feierlicher Paraderitt anlässlich des hohen Christenfests. Passende Unterkunft ist der Bodenmaiser Hof.

    Dank Indoor-Spielplatz, Kids-Schokomassage und professioneller Kinderbetreuung sind die Kleinsten beschäftigt, während Eltern im 1.000 Quadratmeter großen RundaiSPA des 4-Sterne-Superior-Hotels relaxen. Das FamilienOsterZeit-Arrangement enthält 5 Nächte mit Rundum-Verwöhnpension und kostet ab 475 €/Erw. im DZ, ein Kind bis 12 Jahre ist frei.

    Eiersuche. Von seiner spendablen Seite zeigt sich der Osterhase im Joska Glasparadies in Bodenmais: An beiden Feiertagen versteckt er um 11.30 und 14.30 Uhr jeweils 3.000 gläserne und 3.000 Schoko-Eier. Alle Kinder bis zehn Jahre sind dann zur großen Eiersuche eingeladen.

    1960 als Ein-Mann-Betrieb an der niederbayerischen Glasstraße gegründet, bietet die Manufaktur heute auf 70.000 Quadratmetern eine Glasbläserei, Ausstellungs- und Verkaufsräume, einen Abenteuerspielplatz, ein Restaurant und vieles mehr.

    Pferdeschau. Im benachbarten Regen findet mit dem Osterritt eine der traditionellsten Brauchtumsveranstaltungen im Bayerischen Wald statt. Am Ostermontag putzen Pferdeliebhaber ihre Rösser und sich selbst heraus, um vom Stadtpfarrer gesegnet zu werden.

    Seit 62 Jahren organisiert die Katholische Landjugend den Ritt, der von vielen Tausend Zuschauern bejubelt wird. Der „Große Ostertanz“ am Abend rundet die Veranstaltung ab.

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  • Schlichte Eleganz und erstklassiger Service – das Lani’s Suites Deluxe/Lanzarote ist von der TripAdvisor-Community 2019 zum weltweit beliebtesten Hotel in der Kategorie Romantik gekuert worden
    Gesamturteil Ausgezeichnet
    Das Lani’s Suites Deluxe auf Lanzarote ist das Romantik-Hotel des Jahres

    „Hier stimmt von A wie Ankunft bis Z wie zurück einfach alles“, schwärmt ein Urlauber vom Lani’s Suites Deluxe auf Lanzarote in seiner Online-Bewertung auf dem Buchungsportal TripAdvisor.

    Dem pflichten die User mit dem Gesamturteil „Ausgezeichnet“ bei – und verhelfen dem Boutiquehotel im Südosten der Kanareninsel so zu Platz 1 bei den „Travellers’ Choice Awards 2019“ in der Kategorie „Romantik-Hotels weltweit“.

    Das Adults Only Hotel bei Puerto del Carmen liegt rund acht Kilometer vom internationalen Flughafen von Lanzarotes Hauptstadt Arrecife entfernt. Jede der 25 exklusiven Suiten verfügt über Meerblick mit eigener Terrasse oder Balkon, zudem haben Gäste direkten Zugang zu zwei Sandstränden.

    Das Angebot komplettieren ein Beauty- und Wellnesszentrum sowie ein Gourmetrestaurant. Die seit 2002 verliehenen „Travellers’ Choice Awards“ gründen auf den Meinungen der TripAdvisor-Community mit insgesamt rund 661 Millionen Bewertungen.

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  • Staedtetourismus erfreut sich steigender Beliebtheit
    der ideale Zeitpunkt für einen Kurztrip
    Das Gefühl von Glücklichsein - Städtereisen mit spezieller Lebensfreude

    Die Osterfeiertage sind der ideale Zeitpunkt für einen Kurztrip. Immer beliebter sind dabei Städtereisen. Das gilt natürlich nicht nur zu Ostern. Mit welchen Maßnahmen Städte die Touristen anlocken und welche Nachteile der Massentourismus in beliebten Städten hat, erklärt Prof. Dr. Philip Griesser, Studienleiter Hotel- und Tourismusmanagement an der SRH Fernhochschule – The Mobile University.

    Städte wie Berlin, München, Paris, Barcelona, Rom oder Prag beeindrucken jedes Jahr mit steigenden Übernachtungs- und Besucherzahlen.

    „Die Erfolgsformel dafür besteht aus einem Mix aus kulturhistorischen Attraktionen, modernem Stadt- und Shoppingvergnügen sowie erlebnisorientierten Mega-Events, Musicals und kulinarischen Angeboten“, erklärt Prof. Griesser.

    Jedoch sind neben positiven ökonomischen Effekten, auch die negativen Folgen des erfolgreichen Städtetourismus nicht zu vernachlässigen. Zu den negativen Punkten zählen unter anderem Umweltbelastungen, Lärm und lange Schlangen bei den Sehenswürdigkeiten.

    „Ein weiterer kritischer Aspekt ist der sogenannte Akkulturationseffekt. Darunter versteht man in diesem Zusammenhang die mangelnde Bereitschaft der Touristen – zumeist auch ausgelöst durch Unwissenheit – hinsichtlich eines kulturellen Anpassungsprozesses.

    Ein Beispiel dafür ist Palma de Mallorca. Dort hat die Stadt mit dem Massentourismus und den exzessiven Partyverhalten der Touristen zu kämpfen, denn dabei fehlt jegliche Anpassung an die mallorquinische Kultur“, weiß der Tourismusexperte.

    Ein Beispiel für ein touristisches Städtereiseziel, welches in allen Bereichen hingegen eine pulsierende, kulturell regionale Lebensfreude wiederspiegelt und wo die Akkulturation gelingt, ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Diese hat sich in nur wenigen Jahren zu einer emotional inspirierenden Destination entwickelt.

    Neben Faktoren wie etwa dem Anbieten von kostenlosen WLAN Spots in der Stadt, einer ganzheitlich aufgestellten Social Media Vermarktung und kulturhistorischen Attraktionen, wird insbesondere ein authentisch pulsierendes Leben nach außen getragen.

    „Dieses Lebensgefühl trifft dabei genau den „Nerv“ der Touristen. Denn immer mehr Gäste fühlen sich über den Aspekt des positiven Lebensstils im Sinne von Wohlfühlen, Entschleunigung, Komfort und Vitalität angesprochen.

    Nach aktuellen Studien geben bereits über die Hälfte aller Reisenden an, dass das Gefühl des „Glücklichseins“ eines der Hauptmotive im Urlaub ist,“ so Prof. Griesser. Ein entscheidendes Moment für die Entwicklung von Lebensfreude ist die Möglichkeit, offen und spontan zu sein:

    Dies wird in Sloweniens Hauptstadt gelebt und resultiert in Leichtigkeit und Unbeschwertheit während des Aufenthalts.

    „Das gesamte Zentrum verbindet in einzigartiger Weise eine spezielle Lebensfreude, welche durch gemeinsame Aktivitäten wie etwa dem entspannten Verweilen in den unzähligen gastronomischen Einrichtungen im Zentrum der Stadt, oder dem Flanieren entlang des Flusses Ljubljanica gelebt wird:

    So entsteht diese so positive Stimmung, welche das Gefühl von `Glücklichsein` zum Ausdruck bringt,“ weiß der Tourismusexperte.

    Seine Empfehlung: „Wer für den Osterurlaub noch nach einem passenden Ziel sucht, sollte fernab der großen Touristenstädten nach einer entspannten und inspirierenden Alternative zum Beispiel mit mediterranem Flair schauen.“

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Das Kampagnengesicht von O’Neill ist das hollaendische Topmodel Robin Holzken fuer die Spring/Summer 19 Swimwear-Kollektion
Das hollaendische Model verkoerpert den O’Neill Good-Vibes-Lifestyle
Bunt, feminin und raffiniert ist die Kollektion von O’Neill die Topmodel Robin Holzken praesentiert
    Victoria's Secret Angels
    Topmodel Robin Holzken ist das Kampagnengesicht von O’Neill

    Perfect match - Topmodel Robin Holzken ist das Kampagnengesicht der Spring/Summer 19 Swimwear-Kollektion von O’Neill. Sie stand bereits für Sports Illustrated vor der Kamera und zählt zu den heiß begehrten Victoria's Secret Angels.

    Das holländische Model verkörpert den O’Neill Good-Vibes-Lifestyle voll und ganz: It´s Always Summer on the Inside. Die Swimwear Spring/Summer 19 ist bunt, feminin und raffiniert. Mit jedem Look wird ein anderer Fokus gesetzt - kleine Details zum Schnüren im Dekolleté, tiefe Beinausschnitte, Push-up-Cups, je nach persönlichem Geschmack.

    Mix & Match

    Auch diese Saison gibt es eine neue Mix & Match Linie von O’Neill, die grenzenlose Kombinationsmöglichkeiten mit sich bringt. Erhältlich sind die Bikinis in fünf verschiedenen Formen und etlichen Farben und Mustern, die nach Belieben miteinander gemixt werden können.

    Aber auch in Sachen Features kann sich die Mix & Match Kollektion sehen lassen. Die hydrophobische Nano-Technologie O’Neill Hyperdry sorgt dafür, dass der Stoff super schnell trocknet, wasserabweisend und gleichzeitig atmungsaktiv ist.

    Alle Mix & Match Styles sind zu 99% O’Neill Blue, d.h. sie werden aus recyceltem Küstenplastik hergestellt und tragen somit einen Teil dazu bei, die Plastikmenge in den Weltmeeren zu reduzieren.

    Re-Issue

    Im kommenden Sommer paddelt O’Neill back to the 90ies; als Resultat gibt es den Re-Issue Monokini. Das Cross-Over-Design mit hohem Beinausschnitt verlängert optisch die Beine und setzt zudem den Fokus auf Bauch und Dekolleté - ein freizügiges Allroundtalent.

    Erhältlich ist der 90ies inspirierte Retro-kini in minimalistischem Schwarz-Weiß oder knalligem Rot-Orange. Die Bikini-Variante hierzu sind das Cari Re-Issue Top mit der Ruuba Re-Issue Hose oder das Capri Re-Issue Top mit der Bondey Re-Issue Hose.

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  • Kleidung von PROTEST die ohne Outfitwechsel am Strand und in der City getragen werden kann 
Auch 2019 ueberzeugt die PROTEST Sommer Kollektion die GFDK Redaktion Stil und Lifestyle
Um seine Traeger stilvoll durch den Sommer zu begleiten, hat PROTEST auch für die Maenner eine Bandbreite von Themen entworfen
    Features in Funktionskleidung
    Funktionalität und Streetstyle von PROTEST - Welcome to the season of the sun

    Der Sommer ist auf dem Vormarsch, zumindest was die  Sommer Kollektionen angeht. Gestern haben wir schon die Sommer Kollektin von BARTS vorgestellt, die Swimwear für Frauen, Männer und Kinder in den Vordergrund stellt.

    „Welcome to the season of the sun.” - Für die Spring/Summer 2019 Kollektion hat sich PROTEST von der Idee des Shangri-La inspirieren lassen - einem Paradies hier auf Erden, einer Sommer-Utopie.

    Die Kollektion spiegelt diesen lebensfrohen Vibe in Form von Prints wider und überzeugt nicht nur mit ihrem Look, sondern auch mit der bisher größten Vielfalt an unterschiedlichen Materialien. Kleidung die ohne Outfitwechsel am Strand und in der City getragen werden kann und das vereint, was PROTEST am besten kann: Funktionalität und Streetstyle.


    PROTEST ist dafür bekannt, mit unerwarteten Features in Funktionskleidung zu überraschen und macht auch in dieser Saison keine Ausnahme. Neben Bikinis in Samt-Optik umfasst die Women’s Swimwear Kollektion Modelle aus matten, glänzenden und gerüschten Stoffen.

    Mit ihnen sorgt die Trägerin für Glamour am Strand, ohne dabei auf Funktionalität verzichten zu müssen. Feminine Details wie geknotete Träger, gehäkelte Einsätze, Stickereien und Ornamente verleihen den einzelnen Styles zusätzlich das gewisse Etwas.

    Wenn die Sonne scheint, ist es Zeit, ein wenig Haut zu zeigen und Spaß zu haben. Hierfür hat PROTEST Bademode mit wohlplatzierten Cut-Outs entworfen, die schmeichelhafte Einblicke gewähren.

    Zusätzlich zu klassischer Swimwear präsentiert PROTEST auch in diesem Sommer seine SUP-Linie - Rashguards, passende Leggings und Shirts in zwei unterschiedlichen Prints. Komplettiert wird die Kollektion durch eine Reihe sportiver, femininer Street Styles.

    Colour is Key“ - in dieser Saison umfasst die Kollektion zwei ausdrucksstarke Farbthemen. Die erste Gruppe kombiniert erdige Töne mit beerigem Rot, Olivgrün und hellen Farbakzenten. „Concrete“, die zweite Farbgruppe, spielt mit Blaugrautönen und einem Orange mit herrlichen knallroten Akzenten. Für Kontraste sorgen klassisches Schwarz und Weiß.


    Um seine Träger stilvoll durch den Sommer zu begleiten, hat PROTEST auch für die Männer eine Bandbreite von Themen entworfen.

    Die Serie Gradient Neons spielt mit einer Gruppe knalliger Designs auf dunklem Untergrund und mixt diese mit Palmenprints, geometrischen Formen und Streifen. In waschechter Festival-Manier basiert die zweite Design Serie auf dem Retro-Hawaiihemd, ein Look, der niemals aus der Mode kommt. Hierfür kombiniert PROTEST den klassischen Blattprint mit floralen Mustern, Inseln und einem Augenzwinkern. 

    Mit der Coach-Jacket Romano erfüllt PROTEST nicht nur einen Wunsch seiner Team Rider, sondern geht zudem einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Jacke vereint cleanes Design mit minimalistischen Details und ist als Teil der PROTEST GeoGreen-Serie aus nachhaltigem Bambus gefertigt.
     
    Eine weitere fabelhafte Erfindung ist die surfable Shorts Broxted. PROTEST brennt für Bekleidung, die auf der Straße genauso gut funktioniert wie auf dem Wasser. Die Boardshort Broxted ist super bequem und eignet sich dank 4-Way Stretch für jeden noch so verrückten Move.

    Die Short ist schnelltrocknend und der Hosenbund aus Gummi sorgt dafür, dass sie sitzt und an ihrem Platz bleibt. Mit der Broxted ist der Träger für alles gewappnet – egal wo, egal wann.

    Die Kollektion liefert, im gewohnten PROTEST Stil, funktionale Kleidung im Streetstyle Look. So kann das sommerliche Shangri-La in vollen Zügen genossen werden.

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  • Kelly Wieck, suchte lange nach einem hochwertigen Swimwear Label für die Sommer Kollektion von BARTS
Das Ergebnis sind detailverliebte Badeanzuege, sexy Triangel Bikinis und gut sitzende Oberteile
Die abwechslungsreichen Strohhut-Modelle von BARTS sorgen fuer einen kuehlen Kopf
    THE BIG LAUNCH von BARTS
    Swimwear für Frauen, Männer und Kinder von BARTS

    Vor kurzem hatten wir Euch noch die Mützen, Handschuhe und Schals von BARTS hier vorgestellt, und nun geht es schon bei BARTS in den Sommer. OK, auf den Sommer müssen wir noch einige Zeit warten, aber er kommt ganz bestimmt, und wir freuen uns schon drauf.

    THE BIG LAUNCH:

    Der Accessoire-Spezialist BARTS aus Amsterdam präsentiert in der Frühjahr/Sommer 19 Kollektion erstmals auch Swimwear für Frauen, Männer und Kinder. Kelly Wieck, die verantwortliche Designerin für diesen Launch, suchte lange nach einem hochwertigen Swimwear Label.

    Geboren und aufgewachsen in Australien, war sie geradezu „verwöhnt“ von den erstklassigen Swimwear-Brands. „I love the beach and surf lifestyle. If it were up to me, I´d live in a Bikini!“ Und so war die BARTS Swimwear geboren.


    Das Ergebnis sind detailverliebte Badeanzüge, sexy Triangel Bikinis und gut sitzende Oberteile mit Bügelcups. Passend dazu gibt es Höschen in diversen Formen, für jede Figur. Die Vielseitigkeit spiegelt sich auch in den Designs wider. Von Blumenprints und Leopard-Mustern, über bretonische Streifen, bis hin zu klassischen Uni-Farben ist alles zu finden.


    Auch die Accessoires von BARTS können im Spring/Summer 2019 erneut überzeugen. Pieces in pastellige Farben sind perfekte Begleiter für die anstehende Sommersaison. Für diejenigen, die es gerne knalliger mögen, warten Farbakzente in strahlendem Blau und auffälligem Rot.

    Wer es nicht ganz so heiß mag, behält durch die abwechslungsreichen Strohhut-Modelle einen kühlen Kopf und trägt trotzdem ein modisches Statement. Auch Kord und Animal Prints sind im kommenden Sommer bei BARTS vertreten. Aber das absolute Highlight: the Visor is back.

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Die 56-Jaehrige Michelle Yeoh spielt Wissenschaftlerin Dr. Karina Mogue
    vom Bond-Girl zur Wissenschaftlerin
    Neue Rolle für Michelle Yeoh in der Pandora-Saga AVATAR

    Michelle Yeoh wurde für die Rolle der Wissenschaftlerin Dr. Karina Mogue in den AVATAR Fortsetzungen besetzt. “Während ihrer Karriere hat Michelle immer einzigartige und unvergessliche Charaktere kreiert. Ich freue mich darauf, jetzt mit ihr zusammenzuarbeiten um das Gleiche bei den AVATAR Fortsetzungen zu schaffen“, sagte James Cameron.

    Michelle Yeoh ist als eine der besten und erfolgreichsten internationalen Schauspielerinnen bekannt. Zuletzt war sie in der romantischen Komödie CRAZY RICH ASIANS von John M. Chu zu sehen, sowie in STAR TREK: DISCOVERY von CBS.

    Die Verpflichtung wurde über den offiziellen Twitter-Account der Pandora-Saga bekannt gegeben, in welchem Cameron die 56-Jährige in den höchsten Tönen lobt. So habe Yeoh ihre ganze Karriere hinweg über einzigartige und denkwürdige Charaktere erschaffen.

    Das ehemalige Bond-Girl ist anerkannt für ihre Rollen in Ang Lees TIGER & DRAGON 1 & 2, Rob Marshalls DIE GEISHA, Roger Spottiswoodes JAMES BOND 007 – DER MORGEN STIRBT NIE und SUNSHINE von Danny Boyle.

     Michelle spielte zudem die Hauptrolle in dem von der Kritik gelobten Film THE LADY – EIN GETEILTES HERZ unter der Regie von Luc Besson und sprach eine Synchronrolle in Dreamworks Animationshit KUNG FU PANDA 2.

    Als Nächstes wird Michelle in Paul Feigs LAST CHRISTMAS neben Emilia Clarke und Henry Golding und in BOSS LEVEL von Joe Carnahan zu sehen sein. Über die Handlung der Filme ist derzeit noch nichts bekannt, also lassen wir uns überraschen.

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  • Halb so wild: Waschbaeren in der Stadt VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf man achten muss
    Waschbären in der Stadt
    Waschbären, die kecken Gesellen sind halb so wild

    Erst seit 85 Jahren leben Waschbären in Deutschland. 1934 ausgewildert, haben sie sich bei uns in rasantem Tempo vermehrt. Doch seit 2016 sind die kecken Gesellen bei uns nicht mehr erwünscht und wurden von der Europäischen Union sogar als „invasive Art“ zur Ausrottung freigegeben.

    Seitdem werden jedes Jahr über 100.000 Waschbären erschossen. „Nicht die Ausrottung, sondern das respektvolle Zusammenleben mit den Tieren sollte das Ziel sein“, sagt Diplom-Biologe Florian Eiserlo, Leiter von TIERART, einer Tier- und Artenschutzstation von VIER PFOTEN und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Waschbären.

    Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Waschbären finden bei uns optimale Lebensbedingungen, denn in den Städten finden die Allesfresser das ganze Jahr über ein reichhaltiges Speisenangebot.

    Auf ihrer Futtersuche machen die possierlichen Tiere auch vor unseren Häusern und Gärten nicht Halt und können dort deutliche Spuren hinterlassen. Florian Eiserloh erklärt, wie man sich schützen kann:

    Bitte nicht füttern
     „Lassen Sie Hunde- und Katzenfutter nicht draußen stehen. Auch offene Mülltonnen oder Gelbe Säcke werden von den Waschbären gerne nach Fressbarem durchwühlt.

    Sichern Sie die Mülltonnendeckel mit einem Mülltonnenverschluss, stellen Sie Mülleimer nicht als Einstiegshilfe an Zäunen oder Mauern ab und lagern Sie auch Gelbe Säcke nicht draußen auf dem Boden“, rät der Diplom-Biologe.

    Haus von außen schützen
    Waschbären sind extrem gute Kletterer. Schützen Sie Ihr Haus, indem Sie die Regenrinnen mit Blechmanschetten umkleiden. Auf das Dach ragende Äste sollten gekürzt werden, um den Waschbären keine Möglichkeit zu bieten, auf Dachböden, durch Fenster oder in den Kamin zu gelangen“, so der Wildtierexperte.

    Waschbären sind keine Haustiere
    „Befindet sich ein Waschbär einmal in menschlicher Obhut, darf er laut Gesetz nicht mehr in die Freiheit entlassen werden. Anfangs sind die kleinen Waschbären süß und verschmust, doch mit zunehmenden Alter kommen die Probleme.

    Ein Waschbär kann 15 Jahre und älter werden und gehört keinesfalls in eine Wohnung. Der Bau eines artgerechten Geheges jedoch ist teuer und aufwendig. Auch müssen Waschbären in sozialen Verbänden leben und sollten auf keinen Fall alleine gehalten werden“, erklärt Florian Eiserlo.

    VIER PFOTEN rät, sich beim Fund von verwaisten Jungtieren an die nächstgelegene Wildtierschutzstation zu wenden.

    Über TIERART, eine Tier- und Artenschutzstation von VIER PFOTEN
    TIERART beherbergt und versorgt zurzeit vier Tiger, zahlreiche heimische Wildtiere wie Füchse, Dachse, Wildkatzen, Hasen, Rehe, Waschbären, Siebenschläfer und Igel sowie eine 40-köpfige Schaf- und Ziegenherde.

    Auf dem 14 Hektar großen ehemaligen US-Militärgelände in Maßweiler bietet die Station den von VIER PFOTEN geretteten Großkatzen aus vormals Zirkus- und Privathaltung ein dauerhaftes, naturnahes, vor allem aber ein artgemäßes Zuhause.

    Die meisten geretteten heimischen Wildtiere werden nach Möglichkeit wieder ausgewildert. VIER PFOTEN hat den Bau der Gehege finanziert und gewährleistet die Versorgung und Pflege der Tiere. Die TIERART gGmbH gehört zu 90 Prozent VIER PFOTEN, Tierart e.V. hält 10 Prozent der Anteile.

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  • Tessa, Josephine Langford verliebt sich in den unverschaemt, unberechenbar und verdammt sexy aussehenden Bad Boy Hardin Scott, HERO FIENNES TIFFIN
    Ein klarer Sieg für die Liebe - Die neue Nummer 1 im Kino heißt AFTER PASSION

    Ein klarer Sieg für die Liebe:  Die neue Nummer 1 im Kino heißt AFTER PASSION. Die Bestsellerverfilmung eroberte am Wochenende mit 330.000 Besucher (inkl. Previews) den Spitzenplatz in den deutschen Kinocharts.

    Obendrein erreichte der Film einen sensationellen Kopienschnitt von 700 Besuchern pro Kopie. In Österreich gingen rund 43.000 Zuschauer ins Kino, in der Schweiz waren es rund 17.000. Das sind zusammen 390.000 Zuschauer im deutschsprachigen Raum.

    Inhalt: Tessa Young (JOSEPHINE LANGFORD) ist ein braves Mädchen, wie es im Buche steht. Klug, wohlerzogen und mit klaren Plänen für die Zukunft. Als sie ans College kommt, lernt sie den Bad Boy Hardin Scott (HERO FIENNES TIFFIN) kennen, der sie wie magisch anzieht.

    Düster, unverschämt, unberechenbar und verdammt sexy – er verkörpert all das, was sie nicht sein will. Hals über Kopf verliebt sie sich und je mehr sie ihm verfällt, desto mehr wird ihr klar: Sie wird selbst nie wieder die sein, die sie einmal sein wollte.

    AFTER PASSION basiert auf Anna Todds gleichnamigem Bestseller, der sich auf der Fan-Fiction-Seite Wattpad zu einer Verlagssensation entwickelte.

    Der Film bringt nun die jungen Shootingstars Josephine Langford („Wolf Creek“), Hero Fiennes Tiffin („Cleaning up“), Dylan Arnold („Halloween“) und Samuel Larson („Glee“) mit bekannten Darstellern wie Selma Blair („Anger Management“, „Mom and Dad“), Peter Gallagher („Grace & Frankie“, „Bad Moms 2“) und Jennifer Beals („Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“, „Flashdance“) zusammen.

    Die Autorin der Bestseller-Reihe, Anna Todd, ist auch als Produzentin mit an Bord und sorgt dafür, dass ihre Figuren buchgetreu zum Leben erweckt werden. Regie führt die Newcomer-Regisseurin Jenny Gage.

    Darsteller: Josephine Langford, Hero Fiennes Tiffin, Selma Blair, Jennifer Beals, Peter Gallagher, Inanna, Pia Mia, Samuel Larson, u.v.a.
    Drehbuch: Susan McMartin, basierend auf dem Bestseller-Roman "After" von Anna Todd
    Regie: Jenny Gage
    Produzenten: Courtney Solomon, Mark Canton, Jennifer Gibgot, Anna Todd, Dennis Pelinoand Aron Levitz

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Aktuelles - Marketing News

  • Der Naturbursche ist von echtem Fleisch angeblich kaum zu unterscheiden
    Ein "blutender" Veggie-Burger
    Der Fleischfake kann sogar bluten - Naturburschen bei Hans im Glück

    Der Tag - Rossmann beendet die Kooperation mit Amazon. Kärcher, der Hersteller von Reinigungsgeräten, kauft ein Software-Start-up. Japans Unternehmer drängen ins Ausland. Kugelgelenk gesucht? Die skurrilsten Stellenanzeigen! Eine koreanische Hacke trendet als In-Gartengerät. Und: Solange sie spezialisiert sind, haben Agenturen eine Zukunft, schreibt Rolf Kosakowski im Gastbeitrag.

    Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V hat da eine ganz andere Geschichte auf Lager.

    Lieber Herr Böhmer,

    die Briten sind uns Deutschen immer weit voraus.

    Die Insulaner hatten weit vor uns eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, sie hatten weit vor uns eine Frau als Regierungsoberhaupt und sie hatten weit vor uns die Rinderseuche BSE.

    Und die Briten gehen mit diesen Herausforderungen auch stets unglaublich konstruktiv um. Die BBC half im Kampf gegen Nazi-Deutschland, Margaret Thatcher eroberte die Falkland-Inseln von Argentinien zurück und was den Kampf gegen die durch BSE-Prionen ausgelöste Creutzfeldt-Jakob-Krankheit beim Menschen betrifft –

    Ein "blutender" Veggie-Burger

    da serviert uns die britische Firma Moving Mountains nun eine unbedenkliche Innovation, die zudem wahnsinnig lecker anmutet: den "blutenden" Veggie-Burger. Der Bratling dieses Weichbrötchens besteht aus unbedenklich fleischfernen Bestandteilen wie Pilzen, Kokosnuss und Erbsen.

    Doch weil der Mensch nun mal fleischlüstern konditioniert ist, kann der neue Pattie sogar bluten, also unter Druck vermeintlichen Fleischsaft absondern. Wie das? Ganz einfach: Dank Rote-Bete-Saft.

    Dieser Fleischfake ist das Herzstück eines neuen Burgers namens "Naturbursche", mit dem die Fastfood-Kette "Hans im Glück" ihr Angebot in Deutschland, Österreich und der Schweiz anreichert.

    Der Kampf geht also weiter: Britische Innovationskraft gegen argentinische Fleischkultur in den Grenzen einer deutschen Ess-Kette.

    Mahlzeit - Und einen schönen Abend wünscht

    Rolf Schröter

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  • Die Marke Netflix steht kuenftig auch für Print und Kino
    Netflix macht jetzt Print
    Digital und Druckerpresse - Alte mit neuen Welten verbinden

    Das war der Tag: Uber macht sich für den Börsengang bereit. Back Market recycelt Tweets für seine Recycling-Plattform. Was bleibt für Agenturen, wenn die Consultants kommen? Damit beschäftigen wir uns heute im Top-5-Club. XXXLutz will Ikea angreifen. Netflix plant ein Print-Magazin. Und: Instagram kann glücklich machen. Wer hätt's gedacht.

    Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, glaubt das man altes mit neuem verbinden muß, wenn man Erfolg haben will. Da wird er wohl Recht haben.

    Lieber Herr Böhmer,

    es gibt Verlage, die gleich einer Selbst-Diktatur sich auf Biegen und Brechen aufoktroyieren, ihren Digitalquotienten zu erhöhen. Ohne ihre Geschäftsmodelle zu hinterfragen. Ohne etwa auch zu überlegen, dass reine Digitalprodukte nach wie vor mit 19 Prozent und Printprodukte mit 7 Prozent besteuert werden, was sich ab einer gewissen Summe ausgerechnet für Digitales nicht mehr rechnet.

    Besonders spannend aber ist, dass es immer mehr Digitalriesen, E-Commerce-Anbieter und mutige Startups gibt, die ihre Businessmodelle ausgerechnet mit einem gedruckten Medium anreichern. So jetzt auch Netflix, das neben einem historischen Kino in Los Angeles auch ein Printmagazin launchen will.

    Nur Unternehmen, die übergreifend denken und nicht ideologisch, rüsten sich für die Zukunft. Das kann durchaus rein digital sein, das kann aber auch ein Geschäftsmodell sein, das auf die Druckerpresse vertraut,  oder eben alte mit neuen Welten verbindet.

    Schönes Wochenende

    Jochen Kalka

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  • Das war zuviel des guten, der Protest im Social Web hat Gillette ueberrascht
Nicht schweigen, sondern sich einsetzen: Der Levi's-Spot ermuntert dazu, seine Stimme zu erheben
    Thema Haltung im Marketing
    Die Jeansmarke Levi's trifft den Zeitgeist, Gillette provoziert mit Bikini-Model

    Der Ad Fraud nahm im zweiten Halbjahr 2018 massiv zu. Ad-Betrug beschäftigt sich mit Theorie und Praxis der betrügerischen Darstellung von Online-Werbeimpressionen, Klicks, Conversion oder Datenereignissen, um Einnahmen zu erzielen. Wikipedia.

    Zwei Tech-Riesen streiten um den "Jedi"-Großauftrag. Der W&V-Podcast beschäftigt sich mit dem Radio Advertising Summit. Amazon investiert weiter in den autonomen Einkaufswagen. Die SPD hat eine neue Social-Media-Chefin. Und: Die Deutschen gehen nicht mehr so gerne zu Discountern.

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, meint das die Jeansmarke Levi's Haltung zeigt, und Gillette die Grenzen ausgelotet hat. Das hat nicht allen gefallen, wie die Protestwelle zeigte.

    Lieber Herr Böhmer,

    über das Thema Haltung im Marketing wird aktuell sehr gerne und sehr intensiv diskutiert. Und ja, natürlich ist es gerade auch hip, auf Haltung zu setzen. Mit einer internationalen Kampagne bedient auf gewisse Weise auch die Jeansmarke Levi's den Zeitgeist: Sie fordert die Menschen auf, sich einzusetzen.

    Warum auch nicht? Wie nötig solche Diskussionen sind, zeigt ein anderes Beispiel: Gillette provoziert mit übergewichtigem Bikini-Model. Üblicherweise beurteilt das Social Web den Einsatz von Plus-Size-Models ja eher gut. Gillette allerdings hat offenbar die Grenzen ausgelotet und online eine Protestwelle ausgelöst - mit all den unangenehmen Begleiterscheinungen.

    So lange es diese Art von Reaktionen gibt, hat Haltung auch bei Marken ganz sicher nicht ausgedient.

    Viele Grüße

    Holger Schellkopf

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Thomas Bernhard besaß einige Schlafzimmer, obgleich fast nie jemand bei ihm übernachtete
Kleiderschrank und Alkohllager von Thomas Bernhard
Thomas Bernhard besaß drei edle Haeuser,  beziehungsweise Hoefe, hatte aber fast keinen Besuch
Die Raeume sind allesamt edel eingerichtet und bis heute erhalten
Das Buch dokumentiert und beleuchtet das Leben von Thomas Bernhard
Hab und Gut – Das Refugium des Dichters, 35 Euro fuer 176 Seiten, im Brandstaetter Verlag Wien
    Der Bildband „Hab und Gut“
    Wohngebiete eines famosen Einzelgängers - Der Schriftsteller Thomas Bernhard

    „Wir können uns einreden, dass wir mit einem Buch nicht allein sind, wie wir uns einreden können, dass wir mit einem Menschen nicht allein sind.“ Thomas Bernhard (1931 - 1989)

    Als ich noch jung war, also jünger zumindest, drängte mir meine damalige Freundin, deren Name hier unerwähnt bleiben soll, dauernd Bücher auf, die für sie Pflichtlektüre darstellten und von Autoren wie Heinrich Böll, Max Frisch oder einem Franzosen namens Antoine de Saint-Exupery, was ich bis heute nicht fehlerfrei aussprechen kann, stammten.

    Ich las die Werke, die besagte Freundin hatte einen hübschen Mund und was tut man als 17-Jähriger, wenn man noch Träume hat, nicht alles für einen hübschen Mund, war indes von einem ganz anderen Schriftsteller begeistert, den sie, die mit dem hübschen Mund, nun gar nicht mochte: Thomas Bernhard nämlich.

    Zum 30. Todestag dieses famosen Einzelgängers hat der Brandstätter-Verlag in Wien nun einen wunderbaren, wenn nicht gar einzigartigen Bildband veröffentlicht: Thomas Bernhard - „Hab und Gut“ (Das Refugium des Dichters).

    Herausgeber ist André Heller, die in der Tat Hammer-Fotos hat Hertha Hurnaus gemacht, weiter kommen mehrere Bernhard-Experten zu Wort, aber zum Glück nicht zu viel und zu lang, denn die 80 Aufnahmen der Bernhard-Wohnorte sind so grandios und lassen visuell so tief in die Seele des Künstlers blicken, dass die 35 Euro wohl investiert sind für den Leser, der diesen Weltdramatiker und Literaten (Der Theatermacher, Die Jagdgesellschaft, Städtebeschimpfungen - grandios - um nur einige zu nennen.) noch heute zu schätzen weiß.

    Diese Bilder, die meines Erachtens auch und gerade in eine Ausstellung gehören, machen deutlich, wie Thomas Bernhard seine Lebensräume, wie beispielsweise seinen Vierkanthof in Ohlsdorf, Oberösterreich, theatralisch inszeniert hat.

    Alles hat seinen Platz, selbst Dinge, die er, der Autor, nie benutzt hat, Requisiten eines Lebens, die den „ungewollten Besucher“ verunsichern sollten: seien es die Hüte, die Anzüge, die Messer, die Schnapsflaschen am Bett, die Flinten, alles an seinem Platz, penibel und bestimmt platziert; nichts schien er offenbaren zu wollen, ein Rätsel eben wie der Mann selbst, wie die Fünf-Sterne-Küche, die er kein einziges Mal benutzt hat in seinen Denk- und Schreibkerkern, wie Thomas Bernhard seine Habitate auch zu nennen pflegte.

    Alles ist noch so hergerichtet, wie zu seinen Lebzeiten. Faszinierend. Ein organisiertes Außenleben, wo nichts dem Zufall überlassen blieb, sondern unter der Kontrolle des Schaffenden blieb. Sein Universum.

    Thomas Bernhard. Der Autor, bei dem man sich nie sicher sein konnte, ob das, was man las, nun eine Tragödie oder eine Komödie war. Thomas Bernhard. Österreicher. Der seine Landsleute als katholisch-nationalsozialistisch definierte.

    Im Zeichen des Wassermanns am 9. Februar 1931 geboren, gestorben am 12. Februar 1989, also vor nunmehr 30 Jahren, viel zu jung, leider, denn:

    Was für eine Stimme, was für eine Literatur, was für eine Wahrheit dieser Mann immer wieder zu Papier brachte, insgesamt 10324 Seiten umfaßt das Gesamtwerk, ohne sich dabei zu verkaufen, im Sinne von dazugehören zu wollen, geliebt werden zu wollen, Anerkennung zu brauchen, trotzdem erhielt er 1970 den Georg-Büchner-Preis, 1972 den Grimme-Preis, ein wahres Unikat.

    Ich war damals, zur Zeit der Freundin mit den besagt hübschen Lippen begeistert und bin es heute noch. Weltliteratur, die es selten aus dem deutschsprachigen Raum gibt, wo so viel geschwätzt wird. Thomas Bernhard entlarvte immer wieder das bornierte Klein- wie Großbürgertum.

    Tut es heute noch, denn seine Werke sind zeitlos und werden es wohl auch immer bleiben, auch im Ausland. Und die Fotos in dem Bildband „Hab und Gut“ sprechen eine Sprache, die dem Mann und Autoren Thomas Bernhard sehr wohl gerecht werden. Tadellos.

    Sönke C. Weiss

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  • In dem Interview auf Heise/Telepolis beweisst der Boss des Deutschen Journalisten Verbandes, Prof. Dr. Frank Ueberall, das ihm jede Objektivitaet fehlt
    journalistische Standards
    Der DJV-Vorsitzende Prof. Dr. Frank Überall besitzt keine Objektivität

    Es gab eine Zeit, da war Prof. Frank Überall noch nicht der Chef beim DJV, und da war der gute Mann auch noch viel nachdenklicher. 2015 hat er der GFDK noch gesagt " Nur auszuwählen nach dem Motto, was nehme ich denn jetzt aus den Agenturen, das ist kein Journalismus". Zu jener Zeit war Herr Überall noch deutlich objektiver als heute.

    Prof. Frank Überall ist nun der Boss des sogenannten "Deutschen Journalisten Verbandes". In diesem sind über 35.000 Journalisten organisiert. Inkl. mehr oder weniger auch alle Mitarbeiter der deutschen Mainstreammedien, aber auch PR-Fachleute und Regierungssprecher.

    In dieser Funktion (und wohl eher im Auftrag seiner Puppenspieler von Springer, Bertelsmann, Burda & Co) forderte er die deutschen Behörden auf, dem "Kreml-Propagandamedium" RT die deutsche Rundfunklizenz zu entziehen.

    In diesem Interview auf Heise/Telepolis (ein von mir sehr geschätztes Medium) entlarvt sich Herr Überall in nur wenigen Sätzen selbst. Vor allem, in dem er ganz offen unterschiedliche Maßstäbe ansetzt, was Objektivität, Wahrheit und journalistische Standards angeht.

    Heise fragt hier geschickt, wie Herr Überall eigentlich sein völlig idiotisches Statement RT Deutsch gegenüber im Vergleich zur "journalistischen Arbeit" von Medien wie Bild & Co rechtfertigt...

    HEISE: "Fällt RT Deutsch signifikanter durch unseriösen Journalismus auf als andere Medien, die regelmäßig bei BILDblog zu Gast sind?"

    FRANK ÜBERALL:
    "Wie ich bereits gesagt habe: RT steht nicht für seriösen Journalismus. Deshalb sind Vergleiche mit journalistischen Medien unangebracht."

    HEISE:
    "Der staatliche deutsche Auslandssender Deutsche Welle hatte letztes Jahr bei den russischen Präsidentschaftswahlen zum Boykott aufgerufen. Ist Ihnen eine vergleichbare Wahlbeeinflussung deutscher Wahlen durch RT deutsch bekannt?"

    Frank Überall: RT befeuert eine politische Stimmung, die der AfD nützt.

    HEISE:
    "Sie beklagen, RT Deutsch stelle tatsächliche Ereignisse einseitig dar. Fordert der DJV also von privaten Medienhäusern künftig Objektivität?"

    FRANK ÜBERALL:
    "RT ist nicht privat."

    Anmerkung: "Privat" war als Gegenbegriff zu öffentlich-rechtlichen Rundfunkhäusern gemeint, die zu interner Vielseitigkeit verpflichtet sind, sog. Binnenpluralismus.

    Auch das noch - gerade gefunden:

    So geht Journalismus: Gerade das "Tagesgespräch" auf Bayern 2. Thema ist der SPD-Rentenvorschlag. Leute können anrufen, im Studio sitzt ein Professor, der vorgibt, alles wissenschaftlich neutral einzuordnen und der ständig von "Wir Wissenschaftler" spricht. In Wahrheit ist er in der Jungen Rentenkommission und Partei in der Debatte.

    Ein Verbands-Lobbyist also, der unter dem Deckmantel der Wissenschaft gegen die SPD vom Leder ziehen darf. Diese Art Journalismus unterscheidet sich nicht mehr vom Stil in den sozialen Netzwerken, nur dass wir alle dafür Gebühren zahlen.

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  • Der Journalist, Filmemacher und Fotograf Soenke C. Weiss ist ein Kenner von Afrika. 2006 veroeffentlichte Weiss sein Buch, Das Maedchen und der Krieg, fuer die GFDK hat er nun zwei Buecher besprochen, in denen sich alles um Afrika dreht
    Der schwarze Peter. Sich schwarz ärgern
    Die schwarze Offenbarung - Schwarzfahren, Schwarzsehen, Schwarzarbeit

    Zwei neue Bücher nehmen sich den Themen Afrika und Hautfarbe an und - halten uns den Spiegel vor

    Von Sönke C. Weiss

    Schwarzfahren. Schwarzsehen. Schwarzarbeit. Der schwarze Peter. Sich schwarz ärgern. Solange ich bewußt denken kann, versucht man mit der Farbe schwarz etwas Negatives zu verbinden. Und es scheint noch heute zu funktionieren.

    So auch, wenn über den vermeintlich schwarzen Kontinent - Afrika also - gesprochen und geschrieben wird. Das Herz der Finsternis sozusagen, um bei Stereotypen zu bleiben, die mittlerweile der Maßstab sind, wonach oftmals ein ganzer Kontinent bewertet, ja beleidigt wird.

    „Afrotopia“ und „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“

    Jüngst sind in deutscher Sprache - endlich - zwei Bücher erschienen, die das thematisieren, die für mich zusammengehören und denen man wirklich einige Stunden seiner Zeit widmen sollte, weil sie elementar wichtig sind für unser Verständnis, was eben Afrika angeht und - Hautfarbe. Schade nur, dass solche Bücher nie von deutschen Autoren stammen:

    Das erste heißt „Afrotopia“, wurde vom senegalesischen Schriftsteller Felwine Sarr, Jahrgang 1972, geschrieben und ist aus dem Französischen sehr pragmatisch von Max Henninger übersetzt worden. Die 175 Seiten (Matthes & Seitz Berlin) kosten 18 Euro und sind wohl investiert.

    Sarr räumt mit Gemeinplätzen, Klischees und Pseudogewissheiten hinsichtlich Afrika auf und zeichnet das Bild eines Kontinents im 21. Jahrhundert, dessen „Imperativ lautet, zu seiner eigenen Bewegung zurückzufinden“, was umso wichtiger ist, bedenkt man, das in „35 Jahren Afrika ein Viertel der Weltbevölkerung stellen wird.“

    Der Kontinent werde den höchsten Anteil an Einwohnern im Alter zwischen 15 und 45 Jahren aufweisen. Sarr schreibt: „Dieses demografische Gewicht und diese Vitalität werden das gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Gleichgewicht des Planeten verschieben.“

    Ich denke, dass der Autor mit seinen im Buch aufgestellten Thesen hinsichtlich Wirtschaft, Politik und Soziales, er deckt jeden Bereich ab, wenn manchmal auch ein wenig oberlehrerhaft, richtig liegt. Seit über 20 Jahren arbeite ich in Afrika, habe dort viele Jahre gelebt und war sechs Jahre lang für ein internationales Hilfswerk in der Kommunikation tätig.

    Es geht um Respekt, der eingefordert wird

    Es ist faszinierend zu beobachten, wie Afrika, beziehungsweise die junge Generation, sich von Tag zu Tag mehr vom Westen emanzipiert; man will kein Abbild von Paris, London oder New York mehr sein, sondern sich als eigenständige Gemeinschaft empfinden und - wichtiger noch - ausdrücken und wahrgenommen werden, wovon Sarrs Buch in erster Linie berichtet.

    Es geht um Respekt, der eingefordert wird, nicht Almosen oder Dritte-Welt-Gelaber. (Das allein schon ist meiner Meinung nach Rassismus.)

    Leider findet in den deutschen Medien Afrika nur am Rande statt und die Berichterstattung konzentriert sich in seiner Einfältigkeit und Schlichtheit oftmals auf Elendsgebiete oder Konflikte.

    Kultureller und geistiger Reichtum

    Sarr berichtet uns aber von einer Fülle kulturellen und geistigen Reichtums, zu dem die deutsche Gesellschaft meiner Überzeugung nach noch keinen Zugang gefunden hat; wie auch, steht hier die sogenannte deutsche Leitkultur immer im Vordergrund der Debatte.

    Das Zuhören fehlt dem Deutschen, nein, dem Europäer meist schwer in seinem Weltbild. Und leider gibt es auf dem deutschen Buchmarkt zu wenige Bücher, die sich Afrika widmen und keine Titel haben, wie: „Ach, Afrika.“ Anders in Großbritannien, wo. Die Kolonialzeit noch immer präsent ist, wohingegen sie in Deutschland so gut wie nie thematisiert wird, aber sollte.

    So hat Reni Eddo-Lodges Buch „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“ auch mit Afrika zu tun. Schreibt sie unter anderem über Großbritanniens Mitschuld am Sklavenhandel, und dass Liverpool der größte britische Sklavenhafen war.

    Aber das nur zur Einleitung eines Buches, das sehr lebendig aus dem Englischen von Anette Grube übersetzt wurde und für 18 Euro bei Tropen, leider erst zwei Jahre nach der Erstveröffentlichung in Großbritannien, zu kaufen ist.

    Der Mangel an historischem Wissen, bei Rechten, Linken und Liberalen

    Und: Jede der 263 Seiten hat es wirklich in sich. Eddo-Lodges zeigt auf, wie sich Rassismus in jeden Winkel der Gesellschaft gefressen hat, wobei sich die Beispiele der Autorin meist auf Großbritannien beziehen, man aber ohne Bedenken spiegelgleiche Parallelen nach Deutschland ziehen kann, und wie der Mangel an historischem Wissen und politischem Hintergrund den Rassismus weiterhin kultiviert und fördert, insbesondere, aber nicht nur in rechten Gruppierungen, sondern auch in der Welt der Kultur und der sogenannten Linken und Liberalen, die angeblich so weltoffen und tolerant ist.

    Weltumspannender Rassismus

    Apropos meine Erfahrung in der Entwicklungshilfe: Nie in meinem Leben habe ich krassere Rassisten als bei den in Afrika tätigen Hilfswerken kennengelernt. Nach dem Motto: Du lebst mein Weltbild und kriegst dafür ne Handvoll Reis... (Das N-Wort habe ich übrigens unzählige Male in diesen Kreisen gehört.)

    „Ich hörte auf, mit Weißen über Hautfarbe zu sprechen, weil ich nicht glaube, dass Aufgeben ein Zeichen von Schwäche ist.

    Manchmal geht es dabei um Selbsterhalt,“ schreibt Eddo-Lodges. Im englischen Original heißt es statt „Hautfarbe“ Race, also Rasse und ich weiß nicht, was unseren weltumspannenden Rassismus treffender ausdrückt, Rasse oder Hautfarbe, oder ob‘s letztendlich keine Rolle spielt.

    Nichtsdestotrotz, obwohl die Autorin und Journalistin, 1989 in London geboren, nicht länger mit Weißen über das Thema sprechen wollte, scheint sie nach ihren Artikeln für The Guardian und The New York Times keine andere Wahl zu haben, denn es weiter zu tun, seit sie 2014 in ihrem Blog ihren Abschied vom „Thema Hautfarbe“ angekündigt hat. Und ich hoffe, sie wird es auch weiter tun, dieses vermutlich wichtigste Thema unserer Zeit in die Welt tragen.

    Denn: Was bedeutet es, in einer Welt, in der Weißsein als die selbstverständliche Norm gilt, eben nicht weiß zu sein?

    Ein Weißer wird das nie verstehen, ja nachfühlen können. Wie auch? Eddo-Lodges geht auf Spurensuche, siehe Sklaverei, und führt uns als Leser Schritt für Schritt, klar, deutlich und unmißverständlich, hinter die Fassade und in die Abgründe diskriminierender Ungerechtigkeiten in Systemen, die in der Tat weiß geprägt sind und - wichtiger noch - weiß dominiert werden.

    Dabei versteht sie sich als Teil einer Bewegung, die in erster Linie dazu da ist, dass Menschen sich kennenlernen und lokale Widerstände gegen Rassismus aufbauen. Beide Bücher, „Afrotopia“ wie „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“ sind für sich Offenbarungen und sehr zu empfehlen. Chapeau.

    Das Mädchen und der Krieg: Die Geschichte einer Kindersoldatin von Sönke C. Weiss

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Kunst - Werk der Woche

  • 5 Min. fuer ein Maedchen von Morgen, Maedchen als Sexobjekte  
Bilder aus der Serie Sex sells von Eva Horstick-Schmitt
Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt 
Immer ZUR-VERFUEGUNG-STEHEN
Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebaeude von Hoesch aufgenommen
Die Models sind normale Menschen von der Strasse
Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte
Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns
    SEX das Symbol von Macht
    Werk der Woche: Sex sells everything - Die Dortmunder Künstlerin Eva Horstick-Schmitt meint, dass SEX das Symbol von Macht geworden ist

    Erstveröffentlichung am 19.12.2015, also lange vor der MeToo Debatte. Alltagssexismus, Übergriffe, Machtmissbrauch waren schon lange vor Harvey Weinstein ein Thema für die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt.

    Die Arbeiten versuchen ein Bild der Zeit wiederzugeben - eine Zeit, in der SEX das Symbol von Macht geworden ist. Sex sells everything. Informationsfluten überwältigen uns gerade durch das ZUR-VERFÜGUNG-STEHEN jeglicher Informationen. Das macht die Zeit schnelllebig und beliebig.

    Wir haben weniger Zeit und doch verschwenden wir die Restzeiten im Orbit des Netzes. Ich habe diese Serie ohne Assistenten und ohne Make-up-Artisten etc. allein erstellt. Sie soll ein Bild wiedergeben vom Chaos der Welt , in der wir zu Hause sind.

    Chaotisches Durcheinander des Angebotes, welches uns zur Verfügung steht. Die Arbeiten sind ein Blick auf das, was im Inneren abgeht. Eine Mischung aus Bürowelt, Sex,Freizeit, Bürgerlichkeit und Vorstellungen, die ich damit hinterfragen möchte.

    Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns?!

    Das Mädchen auf dem Bild , welches in die Kamera blickt - im Hintergrund ein Mann, der sie argwöhnisch betrachtet, als wäre sie aus einem anderen Universum in den ORT herein katapultiert.

    Das Bild hinterfragt den Zaun , den wir uns selbst errichten, den Blick, dem wir nicht trauen. Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebäude von Hoesch aufgenommen.

    Diese Gebäude existieren nicht mehr. Sie sind einem See gewichen, der zum ORT für Häuser wurde, in denen reiche Menschen - Ehepaare leben, die die Vergangenheit dieses Ortes nicht kennen und nunmehr an diesem Ort auf dem Schrott der ausbeuterischen Vergangenheiten leben. 

    Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Ich habe Mädchen nach ihren Zukünften befragt und diese Interviews lassen erkennen, dass sie allesamt heiraten möchten und auch Kinder wollen.

    Sie möchten einen Beruf, um sich selbst zu verwirklichen. Freunde wollen sie, echte Freunde. Liebe und Frieden. Funktioniert das in einer überfluteten Gesellschaft, die sich schneller dreht als die Erde.

    Was heute "in" ist, ist morgen vergessen. Nichts ist älter als die Nachricht von gestern.  Das, was uns manche Medien vorgaukeln, ist weder authentisch noch nachahmenswert. Es ist eine Welt, die sich an sich selbst aufgeilt.

    Es geht nicht mehr um authentische Informationen, sondern um die Vergabe des EGOISMUS. Wer die Einschaltqoten schafft, erschafft einen Hype. Wer im Hype ist - ist in.

    Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Wir als Wesen dieses Planeten müssen sondieren lernen, wichtiges von unwichtigen Dingen zu trennen. Wie soll das gehen bei all den Informationen von CNN, BBC und co.?

    Wie sollen das die jungen Menschen schaffen, die von einem Hype in den nächsten katapultiert werden.Der drive, dem wir alle ausgesetzt sind, wird weggespült von unseren Hirnen oder im Traum verarbeitet?

    Ich verarbeitet meine Sicht der Dinge in den Fotoarbeiten, die ich mit meinen "Nichtmodels" inszeniere. Die "Models" sind normale Menschen von der Strasse.

    Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte, gelernte und ungelernte Kräfte aus unserer Gesellschaft. Frauen, die etwa zu sagen haben, egal welchen Bildungsstand sie haben. Ihre Sprache

    ist oft einfach, aber in dieser Einfachheit liegt oft viel Wahrheit. Mehr Wahrheit als in vielen der intellektuellen Ergüsse einer sich selbst hypenden Medienwelt. Da zählen nur die Auflagen und diese liegen wie sie sehen als Müll in jeder Ecke. 

    Sammeln wir den Müll oder versammeln wir unsere Gedanken an eine Welt, die morgen vielleichtmehr ist als das Heute? Eine, die das Chaos ein wenig ordnet, nicht umzäunt, nur etwas behutsamer ihre Nachrichten auswählt, die sie in die Welt transportieren.

    Wenn wir in der Schnelligkeit weiter machen wie bisher, werden die Mädels von Heute mit der Erziehung ihrer Kinder von Morgen völlig überfordert sein.

    Bilder aus der Serie:

    "5 Min. für ein Mädchen von Morgen!", Phoenix, Eva Horstick-Schmitt

     

     

     

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  • Werk der Woche Babaismus von Eva Horstick-Schmitt 
Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft
Barbie Klum - Fotoreihe Babaismus von Eva Horstick-Schmitt
Barbique - Fotoreihe von Eva Horstick-Schmitt
Thema Schoenheitswahn - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Deutschland im Sumpf -  Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Ehetraum geplatzt - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Tod einer Barbie - von Eva Horstick-Schmitt
Wunderschoene Flitterwochen - von Eva Horstick-Schmitt
Barbie hat sich verfluessigt - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Its a cold world - Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn
Portrait der Fotokuenstlerin Eva Horstick-Schmitt
    Aufstand der Puppen
    Werk der Woche: „Babaismus“ - Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft

    Puppen, Barbiepuppen, Schaufensterpuppen…Trendsetterin, Ikone, Traumfrau? Sie machen jede Mode mit, schlüpfen in jede Uniform und passen sich flexibel dem jeweiligen Zeitgeist an! Opportunistinnen als Ideal?

    Die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt lebte 2005 ein halbes Jahr mit über 7 Schaufensterpuppen und hat diese in ihrem alltäglichen Umfeld fotografisch inszeniert. Daraufhin kam sie auf die Idee, die Puppen als Installation zum Thema der Fußball-WM in Dortmund 2006 zu gestalten mitsamt ihrer Barbiepuppenvollversammlung.

    Eva Horstick-Schmitt greift dabei in die gestylte Fassadenwelt der Schaufensterpuppen ein und verknüpft Fotokunst und Performance zur Verstörung des gewohnten Blicks: lebendig aussehende Schaufensterpuppen als Parade und Barbiewahn zum Quadrat.

    Allerdings zeigen sich die schön geschmückten Schaufensterpuppen nicht wie gewohnt hinter schützendem Glas, unantastbar gestylt und aufgemotzt hinter Scheiben. Die Welt der Puppen wird lebendig, in einer Kunstperformance kreativ zur Schau gestellt. Die Realität transformiert sich zur bühnenhaften Inszenierung, in der das alltägliche Sein im Design erfroren ist.

    Mit ihren Puppen-Installationen greift die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt den grundlegenden Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft auf. „Körperkult und Schönheitswahn“ – ein Diskurs, der in der soziologischen Forschung aktuell intensiv unter der Herrschaftskategorie „Bodyismus“ diskutiert und analysiert wird, erfährt durch die fotokünstlerische Performance irritierende und verstörende Einsichten.

    „Babaismus“ nennt die Fotokünstlerin ihr Projekt, mit bewusstem Verweis auf dadaistische Traditionen. Schon 1999 erstellte Eva Horstick-Schmitt Anzüge mit Frauengesichtern, Fotoarbeiten und ließ diese zur Eröffnung des Coloneums Köln von zwei Models vorführen.

    „Modelwahn zum Quadrat!“ Eva nahm die Barbies mit auf Reisen, veränderte ihr Gesicht und machte sie zu einer Begleiterin als Mahnmal für unseren Schönheitswahn zum Quadrat.

    In der Galerie Camera Obscura präsentierte sie 2009 und 2008 ihre Barbiepuppenfotografien neben ihren Reportagen aus dem Kosovo zum Thema Menschenhandel, stellte Rauminstallationen auf mit Videos, Modemagazinen,

    Zeitungsausschnitten von Opfern und dem Torso einer gequälten Puppe – als Stimme gegen Krieg und Gewalt, sowie mit Paketband auf den Boden geklebte schwarz-weiß Fotografien von Opfern und Massengräbern.

    Sie scheute sich nicht die Besucher*innen der Galerie auf diese Weise auf die Greultaten und Grausamkeiten in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam zu machen. „Eva – jenseits von Eden“ nannte sie diese Serie.

    Prof. Dr. Claudia Rademacher

     

     

     

     

     

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  • Das Tourismusverhalten des Menschen bietet Magdalena Abele die visuelle Basis fuer eine weiterfuehrende kuenstlerische Analyse und Betrachtung
Von schwindelnden Felsenschlueften heisst ihre neue Ausstellung in Trier
    Tourismusverhalten des Menschen
    Magdalena Abele - Mensch und Natur, eine rührende Hilflosigkeit

    Liebe Freunde der Künste, wir freuen uns Euch die Künstlerin Magdalena Abele vorstellen zu dürfen. Ganz besonders gefällt uns der Ansatz ihrer Arbeiten, Mensch und Natur, diese stehen leider nicht immer im Einklang, wie uns die Künstlerin zeigt.

    Magdalena Abeles künstlerisches Ansinnen wurzelt in der Romantik, ohne sich darin aber in irgendeiner Weise zu verlieren. Mit scharfem analytischen Blick behandelt sie ihr zentrales Thema, die von Menschenwesen "bevölkerte" Landschaft. Sie zerlegt, was sie sieht, und rekonstruiert daraus eine neue Bildwirklichkeit.

    Klug untersucht sie so zugleich das Medium der Fotografie, mit dem sie arbeitet. Sie folgt damit dem hohen Ideal eines nicht nur handwerkelnden, sondern komplexen und selbst-reflexiven Kunstschaffens.

    Selbst sagt sie über ihre Arbeit:
    "Ausgangspunkt meiner fotografischen Arbeit ist die Landschaft und der Mensch, der sich in ihr bewegt. Meine Bildsujets sind dabei oft solche Orte, die als touristische Anziehungspunkte bekannt sind: Menschen pilgern dorthin, nehmen die Natur mit ihrer Anwesenheit in Beschlag, bevölkern solche Orte, weil diese in Reiseführern als sehenswert ausgewiesen wurden.


    Das Tourismusverhalten des Menschen bietet mir die visuelle Basis für eine weiterführende künstlerische Analyse und Betrachtung. Die ritualisierte Begehung der Landschaft zeigt sich in ihrer fast rührenden Hilflosigkeit als zum Scheitern verurteilter Versuch einer echten Annäherung an die Natur, das Ursprüngliche.


    Erst bei näherer Betrachtung der durchkomponierten Panoramen fällt auf, dass in die natürliche Logik des Bildarrangements eingegriffen wurde. Denn meine Bilder zeigen keine Momentaufnahmen einzelner Situationen, sondern mehrere Ansichten zeitgleich in einem Bild.

    Ein Einzelbild reicht oft nicht aus, um das zu wiederzugeben, was mir der Ort in dem Moment des Fotografierens erzählt; aus zahllosen Aufnahmen aus ein- und derselben Perspektive setze ich ein neues Einzelbild zusammen.

    Durch diese zeitliche Verdichtung, in ihrer Intensität individuell variierend je nach Ort und Motiv, entstehen so Bilder, die sich in der Unschärfezone von Wirklichkeit und Simulation nicht eindeutig verorten lassen und so auf subtile Weise das Wirklichkeitsversprechen des fotografischen Bildes hinterfragen."

    26. Januar bis 23. Februar 2019

    Eröffnung: Freitag, 25. Januar 2019, 20:30 Uhr
    Kuration/Einführung: Markus Bydolek

    Galerie Junge Kunst
    Karl-Marx-Straße 90, 54290 Trier
    +49 (0)651 / 976 38 40

    Samstag und Sonntag 14-17 Uhr
    sowie nach telefonischer Vereinbarung

     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Giulia Becker ist die Frau die keine halben Sachen macht, wie ihr nachhaltiges Activewear Label AMBILETICS aus Berlin zeigt
Giulia Becker ist ein absoluter Bewegungsmensch, und wollte was eigenes machen.
    Make it matter
    Giulia Becker, die Frau hinter dem Activewear Labels AMBILETICS

    Zuletzt haben wir geschrieben: AMBILETICS ist für Frauen die keine halben Sachen machen. Nun stellt sich uns die Frau vor, die keine halben Sachen macht.

    Giulia Becker ist nicht zu verwechseln mit der, Fernsehmoderatorin und Musikerin aus der Fernsehsendung Neo Magazin Royale, von Jan Böhmermann.

    Make it matter - drei Worte, die die Welt der Activewear letzten Sommer ein stückweit besser gemacht haben. Ein Leitsatz, der uns sowohl beim Sport, als auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit inspiriert und der die Werte der Hauptfigur in der folgenden Geschichte widerspiegelt.

     
    Giulia Becker launchte im Juni 2018 die erste Kollektion ihres nachhaltigen Activewear Labels AMBILETICS und eroberte damit schnell die Herzen vieler ambitionierter, aktiver Frauen.

    Doch was ist es, das die junge Marke aus Berlin so besonders macht? Wie sportlich und nachhaltig ist sie wirklich? Und wer genau ist eigentlich die Frau, die dahinter steht? Wir haben die Antworten.

    Erzähl uns etwas über dich und deine Beweggründe für AMBILETICS.


    Mein Name ist Giulia Becker. Ich bin studierte Betriebswirtin und seit ich denken kann, ein absoluter Bewegungsmensch. Nach einiger Zeit im Ausland und während eines Jobs in einer Berliner Kreativagentur als Markenstrategin festigte sich irgendwann mein Wunsch, etwas eigenes zu machen.

    Ich war frustriert von dem knappen Angebot an fairer, aber gleichzeitig cooler Activewear. Denn das Thema Nachhaltigkeit wurde zunehmend wichtiger für mich.

    Ich wollte etwas bewegen und die moderne Frau von heute zu einem bewussten Lebensstil inspirieren. Also gründete ich AMBILETICS und machte damit eine Herzensangelegenheit zu meinem ganz eigenen Projekt.
     
    Was bedeutet „make it matter“ für dich? Inwiefern inspirieren dich diese drei Worte im täglichen Leben?


    „Make it matter“ ist mein Leitsatz in Bezug auf Nachhaltigkeit, aber auch beim Sport. Wenn ich da etwas anpacke, dann richtig. Diese Einstellung verkörpert auch AMBILETICS.

    Auf der Suche nach stylisher Activewear sollte man sich selbst viel öfter an der Nase nehmen und bewusst zu nachhaltigen Produkten greifen. AMBILETICS Produkte werden unter fairsten Bedingungen, besonders ressourcenschonend und zu 100 % vegan hergestellt.

    Auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt und zu mehr stylisher Activewear für die bewusste Frau.
     
    Wie sieht die faire Produktion von AMBILETICS Produkten aus?


    Unsere Leggings und Sport-Bras werden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Indem wir bereits existierende Rohstoffe upcyceln, müssen weniger Wasser und Erdöl verbraucht werden.

    Abgesehen davon ist AMBILETICS PETA zertifiziert und durch und durch bemüht, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten. Vom ersten Zuschnitt bis zum fertigen Produkt.
     
    Ein paar Worte zu deiner Kollektion?


    Die Kollektion besteht aus Leggings, Sport-Bras, Shirts, Tank-Tops, Sweatern und einem Fitness Handtuch. Die drei Materialien, die dafür verwendet wurden, sind recyceltes Polyester, Bio-Baumwolle und Bambus.

    Die Schnitte wurden so gewählt, dass sie sich besonders gut für schweißtreibende und hochintensive Workouts eignen. Eine Eigenschaft, die für mich als Tennisspielerin, beim Laufen oder Crossfit unverzichtbar ist.

    Die Muster wurden individuell und von Hand von einer Pattern Designerin entworfen. Jedes Muster ist ein Unikat. Und jedes AMBILETICS Teil eine Art modisches Abbild meiner Vision.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Florian Ultsch ist als Director of Business Development treibende Kraft fuer die Weiterentwicklung der Harry’s Home Hotels
    Florian Ultsch im Interview
    Florian Ultsch von Harry’s Home Hotels spricht über die Zukunft der Hotelgruppe

    Zuletzt haben wir hier geschrieben: X-Mas Specials in den Harry’s Home Hotels - Ein friedliches Fest mit den Lieben verbringen und übernachten im flexiblen Designhotel – das ist die weihnachtliche Devise der Harry’s Home Hotels inmitten pulsierender Städte wie Wien, Graz, Linz oder München.

    Nun ja, die Weihnachtszeit steht ja fast wieder vor der Tür, voher gibt uns Florian Ultsch noch einige Einblicke in die Zukunft der Hotelkette.

    Ein Tiroler Traditionsbetrieb mit frischen Ideen: Neben ihren beiden Innsbrucker Erfolgshäusern Hotel Schwarzer Adler und das ADLERS Designhotel setzt die österreichische Unternehmerfamilie Ultsch bei Harry’s Home Hotels auf flexibles Wohnen nach dem Baukastenprinzip.

    Dabei bestimmen Gäste individuell über Zimmergröße, Verpflegung oder Dienstleistungen – und somit auch den Preis. Die bald sechs Hotels in Wien, Graz, Linz, Dornbirn, München und Zürich (ab April 2019) eilten damit früh einem Trend voraus, wie Florian Ultsch im Interview erklärt.

    Der 31-jährige Director of Business Development und Sohn von Namensgeber Harald „Harry“ Ultsch spricht außerdem über neue Herausforderungen für Gastgeber und die Zukunft der smarten Hotelgruppe.

    Herr Ultsch, Sie und Ihre beiden Geschwister sind mittlerweile im Betrieb integriert. Kann man von einem Generationswechsel in der Hoteliersfamilie sprechen?

    Ja und nein. Wechsel klingt zu abrupt – das Großartige ist ja, dass die Generationen so gut miteinander können. Es tendiert eher zum Dreier- beziehungsweise Fünfergespann mit den Eltern im Hintergrund.

    Sie gingen noch zur Schule, als 2006 die Geschichte der „Harry’s Home Hotels“ in Graz begann. Wie hat sich das Reiseverhalten seitdem verändert?

    Grundlegend. Reservierungen kamen damals teilweise noch per Brief. Heute, im Zeitalter von Online Travel Agencies und Digitalisierung, dominiert die Schnelligkeit. Der Gast überlegt nicht mehr, sondern klickt einfach.

    Das Buchungsfenster ist dadurch viel kürzer geworden – früher waren es vier bis sechs Wochen, mittlerweile zwei bis vier Tage. Geschäftsreisende buchen sogar oft nur wenige Stunden vor Ankunft, da muss ein Hotel sehr flexibel reagieren können.

    Welche besonderen Bedürfnisse hat der moderne Business-Gast vor diesem Hintergrund?

    Nach oder vor einem anstrengenden Arbeitstag möchte er vor allem Stress vermeiden. Kurz: Er will unkompliziert buchen und anreisen, schnell einchecken und einen Aufenthalt, dem es an nichts fehlt.

    Dazu steigt die Zahl an Social Areas und Touch Points, weil sich der Geschäftsreisende nicht mehr im Zimmer verkriecht, sondern vernetzt sein möchte. Klassische Business Center wie in amerikanischen Hotels rücken in den Hintergrund. Die Leute sind mobil und arbeiten überall.

    Inwieweit verändert das die Herausforderungen an den Hotelier?

    Da der Business-Gast volatiler geworden ist, wird das Hotel austauschbar. Ein Gastgeber muss sich immer wieder aufs Neue beweisen. Viele große Ketten kreieren deshalb inzwischen eigene Marken, setzen auf Lifestyle und entdecken dabei Nischenprodukte wie das Longstay-Konzept für sich. Die Nachfrage ist groß und wächst weiter.

    „Wohnen auf Zeit“ heißt schon lange ein Kernthema der Harry’s Home Hotels.

    Wir waren mit die Ersten auf dem österreichischen Markt, die Longstay angeboten haben, vielleicht sogar ein Jahr zu früh. Die Zielgruppe ist spannend und variabel:

    Mitarbeiter in Probezeit, Neo-Singles, Familien im Umzug oder Projektarbeiter, die in urbaner Umgebung eine zweckmäßige Bleibe mit guter Infrastruktur suchen. Der Gast zahlt dabei nur, was er wirklich braucht. Und je länger der Aufenthalt dauert, desto günstiger wird der Tagessatz.

    Wie sieht die Hotellerie in zehn Jahren aus?

    In Fachkreisen gibt es viele Spekulationen, ich könnte zehn unterschiedliche Theorien aufstellen. Ich denke, dass sich die Bandbreite an Herangehensweisen und Nischen weiter vervielfältigt.

    Es wird immer auch neue 5-Sterne-Hotels mit Concierge und Butler geben, auf der anderen Seite komplett autarke Häuser mit Online-Reservierung und Schlüsselcode, ganz ohne Kontakt von Mensch zu Mensch.

    Ist ein kontaktloses Harry’s Home denkbar?

    Mitarbeiter sehen wir als wichtigsten USP. Im Gegensatz zu Spirit und Leidenschaft eines Gastgebers ist Hardware in unseren Augen austauschbar. Als familiengeführtes Tiroler Hotelunternehmen möchten wir diese Werte als Best Practise vorleben und beibehalten. Deshalb wird es das so nicht geben.

    Wohin bewegen Sie sich stattdessen?

    Was den Service der Harry‘s Home Hotels betrifft, kann ich verraten, dass es ein hybrides Modell geben wird. Dort entscheidet zum Beispiel der Business-Gast selbst, inwieweit er mit Mitarbeitern kommunizieren möchte.

    Wir stecken mitten in der Planung einer Harry’s Home „Next Generation“. In Linz haben wir bereits zwei Musterzimmer in neuem Design gebaut. Man darf gespannt sein.

    Sind die Alpen für ein Tiroler Unternehmen eine geografische Investitionsgrenze?

    Nicht wirklich. Touristisch gesehen ist Tirol zwar das Nonplusultra. Das Bundesland hat im Winter mehr Nächtigungen als Griechenland im ganzen Jahr. Trotzdem wollen wir mittelfristig diese Komfortzone verlassen und schielen dabei unter anderem in Richtung Norddeutschland.

    Interview: Tom Carlos Kupfer/AHM PR

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  • Experten-Interview mit Hans Kienzl von Roter Hahn Wo Bauernhof draufsteht, muss auch Bauernhof drin sein
    Agriturismus Weltkongress in Bozen
    Dr. Hans J. Kienzl - Urlaub auf dem Bauernhof trifft den Zeitgeist

    Die Alpenstadt Bozen richtet von 7. bis 9. November 2018 den 1. Agriturismus Weltkongress (Promo-Video) mit Gästen und Referenten aus aller Herren Länder aus.

    Dr. Hans J. Kienzl, Marketingleiter der Südtiroler Dachmarke „Roter Hahn“ erklärt, warum Urlaub auf dem Bauernhof zunehmend den Zeitgeist trifft, dass Nachhaltigkeit nicht zwangsläufig durch ein Bio-Label gesichert ist und wie sich die Mitgliedsbetriebe weiterbilden, um auch höchsten Gästeansprüchen gerecht zu werden.

    Wo Bauernhof draufsteht, muss auch Bauernhof drin sein

    Herr Dr. Kienzl, weshalb findet der 1. Agriturismus Weltkongress ausgerechnet in Bozen statt – einer Stadt ohne Airport und obwohl Gäste von allen Kontinenten erwartet werden?

    Weil Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol entstanden ist. Darum muss der 1. Weltkongress genau hier bei uns stattfinden.

    Können Sie uns die Geschichte von Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol kurz skizzieren?

    Die Historie beginnt etwa 1850 in Bozen, im Sommer eine der heißesten Städte Italiens. Weil die horizontale Flucht ans Meer damals verkehrstechnisch nicht möglich war, rettete sich das Bürgertum vor der Hitze vertikal nach oben – an den Ritten, nach Völs oder Kastelruth.

    Vorerst aber blieb Urlaub auf dem Bauernhof eine Sache der Einheimischen. Mit dem Bau von Europabrücke und Autobahn in den 1960ern kamen die ersten Gäste aus Süddeutschland, der erste Katalog 1972 enthielt 236 Betriebe.

    Dank neuer Heizmöglichkeiten in den 1990er-Jahren wurde das Thema auch eines für den Winter. 1998 gründete der Bauernbund eine eigene Abteilung. Seither stärkt „Roter Hahn“ Südtirols klein strukturierte Landwirtschaft mit dem touristischen Zuerwerb und macht sie überlebensfähig. 

    Der örtliche Bauernbund hat das Thema Agriturismus mit seinem Qualitätssiegel „Roter Hahn“ geradezu perfektioniert. Was machen die Südtiroler anders als andere Verbände?

    Unsere Maxime lautet: Wo Bauernhof draufsteht, muss Bauernhof drin sein – soll heißen: Der Bauer muss den Hof selbst bewirtschaften, den Gast persönlich betreuen und ihm ganzjährig hofeigene Produkte zur Verfügung stellen. Wer die Kriterien nicht einhält, bekommt das Siegel nicht.

    Darüber hinaus investieren wir massiv in die Produktentwicklung, und zwar mithilfe von Tagungen, Seminaren, Beratungen direkt vor Ort sowie Weiterbildungen in ganz Südtirol. Außerdem sind wir sehr transparent.

    Jeder Betrieb muss sich einer Einstufung unterziehen und wird je nach Bauerhof-, Ausstattungs- und Servicequalität mit einer bis hin zu fünf Blumen ausgezeichnet.


    Was bieten Sie den Bauern an Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um sich fit zu machen für ihr zweites wirtschaftliches Standbein, nämlich die Rolle als Gastgeber?

    Die Weiterbildung ist die Kernkompetenz des Südtiroler Bauernbunds. Es gibt einen Grundlehrgang mit 100 Stunden, den wir allen Betrieben empfehlen. Darauf fußend offeriert der Bauernbund weitere Aufbau- und Spezialisierungskurse, etwa zu bäuerlichen Produkten, Urlaub auf dem Bauernhof im Winter oder Digitalisierung.

    Wie haben Südtirols Bauern anfangs auf die neue Marketing-Offensive reagiert?

    Positiv, und wie! Endlich war jemand da, der sich um ihren Bereich kümmert, den Zuerwerb am Hof ernst nimmt, sie unterstützt, führt und hilft, daraus ein finanzielles Standbein zu entwickeln.

    Wie profitieren andere Agriturismus-Destinationen vom Know-how der Südtiroler?

    Seit 15 Jahren besuchen uns Delegationen aus aller Welt, unter anderem aus Europa, Japan, China, Australien. Und natürlich holen sie sich Anregungen, Ideen und Impulse. Nehmen Sie allein unsere kurzen Entscheidungswege:

    Dieses gute Beispiel hat anderen Bauernverbänden sehr dabei geholfen, verkrustete hierarchische Mauern niederzureißen à la „so geht’s doch auch, nämlich schneller, beweglicher und flexibler“.

    Was genau wünscht sich der Bauernhof-Urlauber auf seinem Traumhof und von seinen Gastgebern?

    Er wünscht sich 1. echte Gastfreundschaft in einem hochwertigen attraktiven Ambiente, gepaart mit 2. einem Bauernhoffrühstück sowie hofeigenen Produkten von bester Qualität und 3. die Ruhe, welche man nur auf einem Bauernhof findet.

    Es geht unter anderem um Nachhaltigkeit, die im allgemeinen Sprachgebrauch gern in einem Atemzug mit „bio“ genannt wird. Wie hält es „Roter Hahn“ mit solchen Begriffen?

    Wir sind nachhaltig per se. Die Produkte stammen direkt vom Hof (Stichwort 0 Kilometer) und werden von der Bauersfamilie veredelt. Auf Regionalität wird auch in den Ferienwohnungen geachtet: Böden und Möbel sind meist aus unbehandeltem Massivholz, vorzugsweise im eigenen Wald geschlagen.

    Auf Wunsch werden Urlauber, die per Zug angereist sind, vom Bahnhof abgeholt. Kurz: Selbst wenn beim „Roten Hahn“ nicht alles bio ist, herrscht bei den Bauern dieselbe Philosophie. Abgesehen davon gibt es auch bei uns viele zertifizierte Biohöfe.

    Mittlerweile zeichnet sich sogar bei bekennenden Hotel-Fans ein klarer Trend hin zu Urlaub auf dem Bauernhof ab. Wie erklären Sie sich diese Entwicklung?

    Wir arbeiten seit der Lancierung der Marke zielstrebig, konsequent und kompromisslos, um das Produkt Urlaub auf dem Bauernhof so attraktiv und hochwertig wie möglich zu gestalten.

    Heutzutage sind die meisten bäuerlichen Domizile genauso nobel ausgestattet wie ein Hotel, hinzu kommt top Verköstigung. Das nimmt sich also nicht viel. Aber dort erlebe ich als Gast das echte Südtirol: Ich bin mit dem Hof, der Bauersfamilie verbunden und tauche so noch tiefer in die Wurzeln des Landes ein.

    Die Marke „Roter Hahn“ genießt heutzutage nicht nur bei Feriengästen, sondern auch in Südtirols bäuerlicher Welt höchstes Ansehen. Womit überzeugen Sie letzte Zweifler? 

    Das Konzept funktioniert, es begeistert die Gäste. Und es verschafft den Bauern das nötige Einkommen, um als Familie ganz am Hof bleiben zu können.

    Nicht zu unterschätzen sind obendrein die persönlichen Benefits für Bauer und Bäuerin: Sie lernen neue Kontakte kennen, können sich selbst verwirklichen, erweitern ihren Horizont – nicht mehr nur als Bauern, sondern als Gastgeber.

    Wer das Qualitätssiegel schließlich stolz an seiner Hauswand trägt, ist meist hochmotiviert und -engagiert. Was lassen sich die Mitgliedsbetriebe für ihre Gäste einfallen?

    Gute Betriebe gehen vor allem auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Gäste ein. Darüber hinaus gibt es Bäuerinnen, die sich mit Bergkräutern besser auskennen als ein Botaniker.

    Bauern, die mit Urlaubern eine Winterwanderung machen und danach den Tag mit einer gemeinsamen Marende ausklingen lassen. Und Höfe, auf denen Urlauber den Alpin-Spa ganz für sich allein haben dürfen.  

    Wo soll die Reise von „Roter Hahn“ in den kommenden 20 Jahren hingegen? Bzw. was denken Sie: Ist Urlaub auf dem Bauernhof auch 2040 noch „in“?

    Urlaub auf dem Bauernhof wird auch 2040 noch „in“ sein – wahrscheinlich mehr denn je. Denn der Gast sucht zunehmend das Authentische, Außergewöhnliche, Besondere. Genau das bieten unsere Bauern.

    Außerdem wird „Roter Hahn“ sein Angebot bis dahin sicherlich über die derzeitigen vier Säulen (Urlaub auf dem Bauernhof, Bäuerliche Schankbetriebe, Bäuerliche Qualitätsprodukte und Bäuerliches Handwerk) hinaus erweitert haben.

    Interview Jessica Harazim/AHM PR

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Kunst - Video

  • Umstrittene Holocaus-Szene in Rammsteins Deutschland Video
    deutsche Panzer Deutsche Ritter
    Rammstein, klingt wei Werwolf, Volkssturm, Sturmtrupp, Blitzkrieg, Endsieg

    Deutsche Schäferhunde, deutsche Panzer, und Deutsche Ritter. Das ist zu viel für die "lieben" Deutschen, na OK, nicht für alle. Fest steht, viel Aufregung um nichts. Das Video ist große Klasse.

    Rammstein steigt hinab in die deutsche Seele, die hin- und hergerissen ist zwischen Verachtung für sich selbst und seiner Geschichte. So könnte man das auch interpretieren.

    Die Aufregung über das neue Rammstein-Video ist groß: Eine Zumutung, Öl ins Feuer des Rechtspopulismus, Verharmlosung des Holocaust. Wer sich das Video mehrfach ansieht, entdeckt etwas ganz anderes. Die Deutschrocker machten ein Video mit dem Titel „Deutschland“, das ist zu viel des guten, schrieb Henryk M. Broder.

    Deutschland – mein Herz in Flammen

    Will dich lieben und verdammen

    Deutschland – dein Atem kalt

    So jung – und doch so alt

    Deutschland

    Die Bedenkenträger waren sofort zur stelle. Die ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, sagt der Bild, mit diesem Video habe die Band „eine Grenze überschritten“.

    Es sei „frivol und abstoßend“, wie Rammstein „das Leid und die Ermordung von Millionen zu Entertainmentzwecken missbraucht“; der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sieht ebenfalls eine „rote Linie“ überschritten und kritisiert „eine „geschmacklose Ausnutzung der Kunstfreiheit“.

    Die Damen und Herren sollten vieleicht auf den Liedtext achten:

    "Überheblich, überlegen - Übernehmen, übergeben - Überraschen, überfallen - Deutschland, Deutschland über allen".

    Was sagt das Ausland zu dem Video von Rammstein:

    Die „Tiroler Tageszeitung“ aus Österreich schreibt: „Eines ist zumindest klar: Song und Video sind keine unkritische Liebeserklärung an das besungene „Deutschland“.

    Ob die KZ-Szene in dem Zusammenhang künstlerisch gerechtfertigt oder eben doch einfach nur geschmacklos ist, dürfte – wie so oft bei Rammstein – weiterhin die Geister scheiden. Das Ziel, Aufmerksamkeit zu generieren, hat die Band damit jedoch auf jeden Fall erreicht.

    „Was ist das Problem mit diesem Video? Vielleicht sollten Sie sich besser fragen, was nicht das Problem ist“, erklärte Kasper Hermans, Chefredakteur der niederländischen Musikplattform Nieuweplaat, der niederländischen Zeitung Metro.

    „Dass es Holocaust-Hinweise gibt – wie seltsam es klingen mag – ist in gewisser Hinsicht am wenigsten sensationell.“

     

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  • Pathos Legal - verwunschene Musik
Pathos Legal mit neuem Musikalbum
    eigenwillig schön - unbedingt reinhören!
    Pathos Legal - Musik aus dem Märchenwald

    Was bleibt vom ersten Eindruck, wenn man ihm eine zweite Chance gibt? Davon erzählt der neue Song „Je mehr ich sehe, sehe ich nicht mehr“ von Pathos Legal.

    Mit diesem musikalischen und nachdenklichen Gruß meldet sich das Duo zwischen zwei Alben zurück und veröffentlicht die Single am 03. Februar 2017 zum freien Download und Stream auf der eigenen Webseite pathoslegal.com sowie soundcloud.com/pathos-legal  
    Bezahlt werden darf per Facebook Page-Like auf facebook.com/pathoslegal oder einem einfachen Folgen von Pathos Legal auf Spotify ganz nach dem Motto „If you like it, like it.“ Ungewöhnlich wie das ganze Werk von Pathos Legal.

    „Wir möchten Neugierige damit einladen, unsere Musik kennenzulernen und uns bei unseren bisherigen Hörern mit einem neuen Song bedanken, bevor das nächste Album fertig ist“, so Sängerin und Songtexterin Alexandra Helena Becht über die überraschende Veröffentlichung. Nach dem starken Zuspruch für die in 2015 veröffentlichte EP „Du, mein wilder Geist“ und die dazugehörige Albumtour 2015/2016 befindet sie sich mit Partner und Komponist Berkant Özdemir derzeit im Songwriting-Prozess für das kommende Album. Sozusagen zwischen zwei Alben.

    Neue Single von Pathos Legal

    Die neue Single „Je mehr ich sehe, sehe ich nicht mehr“ ist kein Song des kommenden Albums, sondern vielmehr ein treuer Begleiter im neuen Soundkleid. Der Song begleitet das Duo seit den Anfängen und hat über die Jahre an eigenwilliger Klangfarbe und Ausdruck gewonnen. Das 4minütige Stück eröffnet in dieser neuen Version mit schwebenden Chören und einem eigenwilligen Wechsel aus Dichte und Leichtigkeit. Geblieben ist Alexandras unverkennbare Stimme und der dank ihrer souveränen Handschrift stark nachhallende Text. Man darf gespannt sein, auf die weitere musikalische Reise von Pathos Legal und das kommende Album.

    Die wilde Idee von einer gemeinsamen Band haben Alexandra Helena Becht und Berkant Özdemir vor mehr als 10 Jahren in einer verrauchten Studentenkneipe bei einem Poetry Slam. Alexandra gewinnt ihr Slamdebüt mit einem ihrer Songtexte, den sie einfach pur, ohne musikalische Begleitung vorträgt. Schnell folgen Einladungen auf deutschlandweite und internationale Slambühnen sowie Anfragen für Textveröffentlichungen. Auch die Medien werden auf die Poetry Slamerin und ihre für die Szene so andersartigen Texte aufmerksam.

    Daraus entwächst Pathos Legal. Gemeinsam mit Berkant tritt Alexandra fortan als Musik-Duo auf. Berkant komponiert und arrangiert den eigenständigen und souveränen Sound und schafft es, trotz seiner Vorliebe für komplexe Songstrukturen, Alexandras Texte und unverwechselbare Stimmfarbe in den Fokus zu stellen. Eine künstlerische Freiheit und selbstbewusste Gelassenheit, die jedem Song erlauben, eine eigene Geschichte zu erzählen.

    Pathos Legal - Wildgewächs im deutschen Popgarten

    Inzwischen geht es auf die Bühnen von Festivals und Liveclubs. Neben den Jobs mit denen sich Alexandra und Berkant ihr Musikerdasein ermöglichen, produzieren und veröffentlichen sie mit eigenen Mitteln und enormer Leidenschaft und Ausdauer ihr musikalisches und künstlerisches Werk. Ein gesundgwachsenes Wildgewächs im deutschsprachigen Popgarten, das es zu entdecken gilt.

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  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby
    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Bislang sind bereits Shows wie ZDF aspekte und ARD Inas Nacht fuer Jade Bird bestaetigt
    selbstbetiteltes Debütalbum von Jade Bird
    Das Ausnahmetalent Jade Bird ist erst 21 Jahre alt

    Jade Bird begann mit acht Jahren Klavier zu lernen, mit 12 Jahren begann sie Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. Als Kind lebte Jade Bird in den USA , Südwales , Chesterfield und sage und schreibe, in Mönchengladbach auf einem deutschen Militärstützpunkt.

    Mit 16 zog sie mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater zurück nach London, und mit 17 begann ihre musikalische Karriere, als sie mit Brent Cobb in den USA zu touren begann.

    Die Momente sind rar, in denen man so ein Gefühl hat … und sich gleichzeitig ganz sicher ist etwas wirklich Besonderes in Händen zu halten.

    Schon beim ersten Hören mag man kaum glauben, dass die bei Glasnote Records (Home of Künstlern wie Mumford & Sons, Aurora, Phoenix, Half Moon Run u.v.a.) unter Vertrag stehende Jade Bird erst 21 Jahre alt ist.

    Nach Auftritten in ganz Europa und Nordamerika, nach gefeierten TV Shows in UK u.a. bei Jools Holland in der BBC,  biegt Jade Bird mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum jetzt auf die Zielgerade zu ihrem Album ein (VÖ: 19.04.19). Hoffentlich geradewegs auch in Eure Ohren.


    Bislang sind bereits Shows wie ZDF aspekte und ARD Inas Nacht bestätigt. Bitte meldet Euch und helft uns, das Ausnahmetalent Jade Bird zu einem Phönix werden zu lassen.

    Hier drei Singles/Videos aus dem neuen Album

    I Get No Joy https://youtu.be/qqmXJZDeQbE

    Love Has Been Done Before https://youtu.be/42XPnh4VGlI

    Uh Huh https://youtu.be/Dx4CQa5tHaI

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  • baby of the bunch die  blutjunge Band aus Leipzig
    Die blutjunge Band aus Leipzig
    baby of the bunch werden inhaltlich politischer und live lauter

    "I don't need you boy to carry my guitar amp!" 
    Nach nur einem knappen Jahr ist bei baby of the bunch eine beeindruckende Entwicklung zu beobachten: soundlich tighter, inhaltlich politischer, live lauter, diversifizierter im Songwriting.

    Die (immernoch) blutjunge Band aus Leipzig macht sich auf den Weg, jungen Frauen zu zeigen, dass Emanzipation nicht nur ein inhaltliches Selbsverständnis bedeutet, sondern ebenso für ein befreites Lebensgefühl der angry young women steht, die der politischen Realität des white western male eine zukunftsweisende Wirklichkeit entgegenstellen.

    Bemerkenswert ist diese klare Haltung insbesondere deshalb, wenn zu bedenken ist, dass keine der Protagonistinnen ihre 20 Lenze überschritten hat.

    Nach der Aufmerksamkeit, die ihnen ihr kleiner Erstlingshit „Banana Ice Cream“ Anfang 2018 einbrachte (mittlerweile über 80.000 streams bei Spotify & Co., Radiointerviews, eine Reihe beeindruckender Shows, u.a. auch als support für Blond, ABAY und ein TV Auftritt im ARD Mo:Ma, sowie eine Livesession bei RADIO FRITZ), ist diese Band auf mehreren Ebenen gewachsen: an ihrem künstlerischen Anspruch als Band.

    An ihrer Attitüde auf und neben der Bühne. An ihren soundlichen Vorstellungen, wie eine female band 2019 zu klingen hat.

    In diesem Sinne ist die neue EP eine klare Ansage: die Band fand in Thies Neu und den Off The Road Studios in Leipzig erfahrene Mitstreiter, die diesen gewachsenen Anspruch produktionstechnisch umzusetzen verstanden.

    baby of the bunch

    VÖ: 10.05.2019

    R.D.S.

    Rough Trade

    Banana Ice Cream - https://youtu.be/w87N-kxIAHg

    dRuNK oN sTagE - https://youtu.be/lsphTW9wkU4

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  • Happy Feminismus im Pop-Gewand: Das ist ILIRA das Goldkehlchen
    Der neue Stern am Star-Himmel
    ILIRA das Goldkehlchen in aller Munde - Die Pop-Sensation 2019

    Sie provoziert mit ihren Outfits, ihrer Einstellung und nicht zuletzt mit ihrem unsagbaren Gesangs-Talent. Schon jetzt wird ILIRA als DIE neue Pop-Sensation 2019 gefeiert, doch hinter der hübschen Kosovo-Albanerin, die in der Schweiz aufwuchs, verbirgt sich mehr als bloßer Bubblegum-Pop und rosa Kleidchen:

    Sie möchte zeigen, dass eine Frau zwar optisch dem gängigen Klischee entsprechen kann, aber sich hinter der Fassade stets mehr verstecken kann, als auf den ersten Blick zu sehen ist.

    Der neue Stern am Star-Himmel

    Auch deswegen klingt ihre Musik poppig, modern und ein wenig nach Britney, doch in ihren Texten bricht sich mit gängigen Geschlechterrollen und zeigt sich selbstbewusst und unabhängig.

    Damit will sie auch anderen Frauen Mut machen, sich selbst zu verwirklichen anstatt sich von überholten Klischees verwirklichen zu lassen.

    Die Pop-Diva geht sogar noch ein Stück weiter: In ihren Lyrics verbirgt sich auch immer ein wenig Schmerz, der gehört werden möchte.

    Und sich Gehör verschaffen das kann die 25-Jährige! Schon in der Schule fiel sie auf, weil sie sich durch ihre auffälligen Outfits jeden Tag selbst ein bisschen neu erfand und spätestens als sie von Rapper Prinz Pi Instagram entdeckte und nach Berlin eingeladen wurde, auch mit ihrem Gesangstalent. 

    Der Beginn ihrer Bilderbuch-Karriere: Kurz darauf wollte auch der Produzent ALLE FARBEN ein Stück vom Kuchen und das Vier-Oktaven Stimmwunder in seinem Studio sehen. So geschah es dann auch - mit „Fading“ gelang es den Beiden einen der größten Hits 2018 zu schaffen und ganz plötzlich war das Goldkehlchen ILIRA dann wirklich in aller Munde.

    Jetzt ist ILIRA wieder solo unterwegs: „Do It Yourself“ ist ihre neuste Single. Damit verteidigt sie ihren Ruf als größte Entdeckung der aktuellen Pop-Musik.

    Der neue Stern am Star-Himmel kreiert mit verspielten Melodien einen Disney-Vibe, der sich auch thematisch im Song wiederfindet. Lyrisch wirbelt ILIRA längst überholte Geschlechterverhältnisse mit gewohnt provokative Wortwitz auf und positioniert sich damit als neue Galionsfigur im Pop-Feminismus.

    Eröffnet wird der Track mit einem rebellischen „You don’t need to get it up for me, I’m fine“, das zusammen mit dem Farbenreichtum in ILIRAs Stimme ein ganz neues Bild der Märchenwelt malt. Der Monster-Chorus klingt nach ausverkauftem Stadion und so gelingt der Hymne die Pop-Disziplin Ohrwurm.

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