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Fotopreis Prix Picet

Künstler und Künstlerinnen in der Corona-Haft

Unter dem Titel „confinement“, auf Deutsch Haft, hat der Verlag teNeues (www.teneues.com) jetzt eine beeindruckende fotografische Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie veröffentlicht.

43 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen auf 111 Seiten Werke, die sich mit ihrer ganz persönlichen Sichtweise während der noch immer anhaltenden Isolation beschäftigen.

Es sind Landschaftsaufnahmen, Portraits, Architekturaufnahmen und Stillleben, die diese nie dagewesene Situation spiegeln, einen schier nie enden wollenden Lockdown, in dem Künstler weltweit meist als nicht systemrelevant bezeichnet werden und schlussendlich auf sich selbst gestellt, vielleicht sogar verlassen worden sind.

Die in dem großformatigen Buch vorgestellten Künstlerinnen und Künstler wurden allesamt für den renommierten Fotopreis Prix Picet nominiert.

Die Auszeichnung wird an Fotografen vergeben, die sich insbesondere der Nachhaltigkeit der Natur verschrieben haben.

„confinement“ ist ein einzigartiges wie wertvolles Zeitdokument aus einer außergewöhnlichen Epoche, von der die Welt plötzlich überrascht wurde und kostet 39,90 Euro.

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  • GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss
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  • 18.02.2021

Aktuelles - Marketing News

  • Lena Gercke modelt auch für ihre eigene Marke - doch dafür hat sie zunehmend weniger Zeit
Unboxing" ist eine Einreichung aus den USA und thematisiert das Problem ungesicherter Waffen in amerikanischen Haushalten.
Foto: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
    Vier Preise, drei Kategorien

    Lena Gercke will noch mehr, und die Porsche-Awards mit harten Themen, wie Prostitution und Waffenbesitz

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.

    Hallo Gottfried,
    auch heute wünscht dir das gesamte W&V-Team wieder einen guten Morgen. Damit du optimal informiert starten kannst, haben wir die wichtigsten Meldungen aus der Branche für dich zusammengefasst.
     
    Heute geht es unter anderem um die Frage, ob Arbeitnehmer:innen künftig wieder ins Büro gehen sollen oder doch lieber im Home Office bleiben. Was die Menschen wollen, scheint ziemlich klar zu sein – zumindest, wenn man einer neuen Studie glaubt.
     
    Außerdem heute in der Morgenpost mit dabei: Tiktok testet Live-Subscriptions, Volkswagen will an Werk in Region Xinjiang festhalten und vieles mehr.

    LeGer auf dem Weg zu neuen Online-Marktplätzen

    Lena Gercke hat mit ihrem Fashion-Label LeGer viel vor. Der jetzt erfolgte Ausbau ihrer Kollektion um Menswear ist dabei ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Präsenz der Marke.

    Die diesjährigen Gewinner:innen der Porsche-Awards
    Vier Preise, drei Kategorien: Auch in diesem Jahr gehen die Porsche-Awards an Nachwuchstalente, die sich gesellschaftlichen Themen widmen. Von Prostitution, über Waffenbesitz in den USA bis hin zu Genitalverstümmelung.

    New York City entfernt letztes Münztelefon

    Die Kehrseite der Münze: In unserem digitalisierten Zeitalter sind Münztelefone nur noch Old School. New York City hat das letzte Münztelefon seiner Art aus der Stadt verbannt und auf LinkNYC umgestellt.

    Das Wichtigste aus der Agenturwelt in Deutschland und international, alles zu Kreation, Trends und Personalien.
     
    Heute mit Totally, einer neuen Agentur für Creator-Management, und dem Generationswechsel bei der Hirschen-Gruppe. Beides steht im Zeichen der Kollaboration: Wirkt zeitgemäß, aber welcher Kopf steht nach außen für die Firma? Ein Thema, das von Agenturen oft vernachlässigt wird. Lena Gerckes Markenerfolg zum Beispiel ist allein ihrem Namen zu verdanken.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Euer Team Agency Snack.

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt

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  • Alisa Sljoka komplettiert die Intermate-Geschäftsführung um Philip Papendieck, Alessandro De Pasquale und Jörn Mecher
    Am Pranger wegen der Quote

    Hetzjagt auf Fynn Kliemann, und Gorillas hat sich verkalkuliert

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.

    Hallo Gottfried,

    die gesamte W&V-Redaktion wünscht dir einen wunderbaren Start in den Tag Damit du auch heute keine wichtige Meldung verpasst, haben wir wie gewohnt unsere “8 vor 8” zusammengestellt.
     
    Heute geht es unter anderem um das unschöne Thema Entlassungen. Gleich zwei Start-ups, die sich zu erfolgreichen Unternehmen gemausert haben, bauen stellen ab: Lieferdienst Gorillas und Zahlungsdienstleister Klarna. Bei Gorillas trifft es 350 Mitarbeiter:innen, bei Klarna sogar 700.
     
    Außerdem heute in der W&V-Morgenpost: Auch Starbucks zieht sich aus Russland zurück, McDonald's verkauft Regenbogenpommes und vieles mehr.

    Fehlerkultur adé! Warum der Fall Kliemann ein Desaster ist

    Deutschland empört sich. Wir haben es doch in Wahrheit schon immer gewusst: Diese Influencer sind Betrüger, ein redlicher Beruf ist das nicht. Endlich hat Deutschland den lebenden Beweis: Fynn Kliemann. Nach dem Investigativbericht hat er sich gemeldet und entschuldigt. In Sachen Fehlerkultur ein Muss! Sehr bald hat er den nächsten Fehler begangen, er gab Interviews. Er vertraute unter anderem Stern und Spiegel. ( Sehr lesenswert)

    Alisa Sljoka bei Intermate: Von der Praktikantin zur Geschäftsführerin - in fünf Jahren
    Alisa Sljoka kann bei Intermate auf eine steile Karriere blicken: Gerade mal vor fünf Jahren als Praktikantin angefangen, beruft die Berliner Influencer- und Social-Media-Agentur Sljoka nun in die Geschäftsführung. Eine Unternehmensgeschichte, wie es sie in Deutschland, dem Land der Zögerer und Zauderer, zu selten gibt. Macht Mut

    Gorillas hat sich verkalkuliert

    Die Erfolgsgeschichte von Gorillas erlebt ihren ersten großen Dämpfer. Das ist keine Überraschung, denn Gründer Kagan Sümer wollte zu schnell zu viel, findet W&V-Chefredakteurin Verena Gründel. Der Express-Lieferdienst Gorillas entlässt fast die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zentrale. Rund 320 Stellen sollen gestrichen werden, um Kosten zu senken.

     
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    Heute: So umstritten das 9-Euro-Ticket ist: Irgendwie finden es alle toll. Der Run auf die verbilligten Farscheine für den ÖPNV diesen Sommer hat jedenfalls längst begonnen. W&V zeigt, wie die Verkehrsverbünde dafür werben.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Euer Team Agency Snack.

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  • Rock-Ikonen in der CI: Zum Verkaufsstart Ende Juni geben zwei Stars von Metallica das symbolische Go für die Stahlkappenschuhe "Metallica Safety Boots"
    Die Akte Kliemann

    Fynn Kliemann sitzt in der Scheiße, und Engelbert Strauss macht eine Fashion-Kollektion mit Metallica

    W&V Agency Snack, die W&V Morgenpost und W&V Abendpost haben heute wieder Marketing News für mich.

    Hallo Gottfried,
    die gesamte W&V wünscht dir einen schönen Start in die neue Woche. Mit unseren 8 vor 8 erfährst du schon früh am Morgen, was heute wichtig ist.
     
    Heute geht es unter anderem das 9-Euro-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Der Verkauf startet nämlich heute offiziell. Alles, was du zum günstigen Ticket wissen musst, erfährst du in der Morgenpost. Außerdem mit dabei: Engelbert Strauss startet Modekollektion mit der Rockband Metallica, Fynn Kliemanns Maskenlieferant schmeißt hin und vieles mehr.

    Akte Kliemann: Jetzt verliert er seinen Geschäftsführer Tom Illbruck

    Nach den Betrugsvorwürfen gegen Fynn Kliemann reißen die Schlagzeilen nicht ab: Nun wirft sein Geschäftspartner und Maskenlieferant Tom Illbruck das Handtuch und bezieht auf einer eigenen Seite Stellung. Die Spirale um den Kliemann-Skandal dreht sich weiter: Nun tritt sein ehemaliger Geschäftspartner Tom Illbruck als Geschäftsführer des Textilunternehmens Global Tactics zurück.

    Engelbert Strauss: Fashion-Kollektion mit Metallica

    Bereits 2019 kooperierte eine der erfolgreichsten Rockbands der Welt mit Engelbert Strauss, nun gibt es sogar eine gemeinsame Kollektion. Zum Start reisen Kirk Hammett und Robert Trujillo sogar extra ins beschauliche Schlüchtern in Hessen.

    Renault und Publicis verdrängen die Pferde aus der Stadt

    Lange Zeit waren Pferdestärken das alles bestimmende Maß für den Fahrspaß, den ein Auto bietet. Zur Markteinführung des neuen Megane inszenieren Renault und Publicis den Wandel hin zu Kilowatt auf poetische kraftvolle Weise.

    Heute wieder das Wichtigste aus der Agenturwelt in Deutschland und international, alles zu Kreation, Trends und Personalien.
     
    ADC 2022: Fünf Grand Prixs und einen knappen Gesamtsieger: Alles Wichtige zum Kreativwettbewerb, der dieses Jahr eine Rekordeinreichung verzeichnetet.
     
    VW Bulli-Kampagne: Scholz & Friends setzt den ID Buzz in Szene - in Kooperation mit der Star-Wars-Serie “Obi-Wan Kenobi”. 

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Eure W&V 

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Gaming-Markt-Meilensteine: 200 Milliarden Dollar Umsatz und mehr als 3 Milliarden Spieler
    200 Milliarden Dollar Umsatz

    Spielsucht? Mehr als 3 Milliarden Gamer rund um den Globus

    Der Gaming-Markt wächst weiter rasant. Allein in diesem Jahr soll die Branche mehr als 200 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Das Erreichen einer weiteren wichtigen Marke wird erwartet: mehr als 3 Milliarden Gamer rund um den Globus.

    Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, werden etwa 47 Prozent der Gaming-Markt-Umsätze in der Region Asien-Pazifik erzielt. Zweitgrößter Absatzmarkt ist Nordamerika, gefolgt von Europa, Lateinamerika und dem Mittleren Osten sowie Afrika.

    Wie ein Blick auf die relativen Wachstumsraten deutlich macht, wird Gaming im Mittleren Osten und in Afrika allerdings immer wichtiger. So sollen dort 12,9 Prozent höhere Umsätze erzielt werden, als noch im Vorjahr. Auch in Lateinamerika ist das antizipierte Wachstum mit 10 Prozent stark (Europa: 6,3 Prozent).

    Noch im Jahr 2020 lagen die weltweit erzielten Umsätze bei 179 Milliarden US-Dollar. Marktbeobachter erwarten, dass es im Jahr 2024 bereits 222,6 Milliarden US-Dollar sind.

    Trotz des beträchtlichen Wachstums sieht es bei Gaming Aktien in puncto Performance durchwachsen aus. So büßte Ubisoft im 12-Monats-Rückblick beispielsweise 18,4 Prozent an Wert ein, auch beim VanEck Gaming ETF (A2PLDF) steht ein Minus von 10,4 Prozent. An einem schwächelnden Markt scheint es allerdings wenig zu liegen.

    Vielmehr sind die Wertpapiere im Zuge der Pandemie heißgelaufen, und der jüngste Rücksetzer auf dem Börsenparkett tut sein Übriges. Wie erfolgreich die Spieleschmieden sind, das zeigt ein Blick auf einen weiteren Zeitraum. So legte besagter ETF im 3-Jahres-Rückblick beispielsweise um 67,5 Prozent zu.

    Die aktuelle Schwächephase wirkt sich auch auf das Interesse der Anlegerinnen und Anleger aus. Die Nachfrage nach Gaming Aktien ist dieser Tage sehr niedrig, wie Google-Suchmaschinendaten aufzeigen – womöglich ein guter Einstiegszeitpunkt für langfristig orientierte

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  • Cover zum Katalog der Ausstellung; 77 Fotografen/innen auf 175 Seiten
    Ausstellungsdauer: 10. Juli bis 19. August

    Michael Horbach zeigt seine Sammlung "Unverschämte Schönheit"

    Sie wachsen fast allen Menschen, sobald die Phase der Kindheit vorüber ist. Und sie sind so natürlich, wie es Natur nur sein kann. Doch sie erfreuen sich eines zweifelhaften Rufs. Gemeint sind die Achselhaare.

    Für die meisten gehören sie zur selbstverständlichen Ausstattung ihres Körpers. Sie schenken ihnen keine besondere Aufmerksamkeit. Andere, vor allem jüngere, rücken den Achselhaaren dagegen mit dem Rasiermesser zu Leibe.

    Sie betrachten sie als Makel, der beseitigt werden muss. Schon die Elite im alten Rom vermied es peinlichst, sie öffentlich zu zeigen.

    Seit in den Siebziger- und Achtzigerjahren weitgehend textilfreies Sonnenbaden in der westlichen Welt Mode geworden ist, gelten Achselhaare als unfein und in manchen Augen sogar als schmuddelig. Kurzschlüsse auf den Charakter ihrer Träger liegen nahe.

    Sie beschädigen das perfekte Körperbild, das die einschlägigen Hochglanz-Magazine verbreiten. Den unsichtbaren, jedoch suggestiv zwingenden Imperativen der Mode, die sie Bild werden lassen, gehorchen mittlerweile nicht nur Frauen, sondern in wachsendem Maße auch Männer.

    Entgegen dem dringenden Rat von Medizinern schreiten sie vor jeder Urlaubssaison zur radikalen Prozedur der systematischen Körperenthaarung.

    Einer, der in der Praxis des Epilierens eine weitgehenden De-Naturisierung des menschlichen Körpers erblickt, ist Michael Horbach; ein bedeutender Sammler fotografischer Bilder, selbst Fotograf und oft auch Kurator von gelobten Ausstellungen in seinen weitläufigen Räumen.

    Ein Teil seiner fotografischen Sammlung ist dem scheinbaren Randthema Achselhaare gewidmet, das sich gerade in der Verdichtung durch die Anzahl bemerkenswerter Bilder als weniger randständig denn auf den ersten Blick vermutet entpuppt.

    Vielmehr entfalten die Bilder der Sammlung dank ihrer Menge vielfältige Referenzen auf tiefergehende kulturelle, soziale und auch politische Zusammenhänge. Sie entwerfen in ihrer Beziehung auf- und zueinander zugleich ein eindrucksvolles und obendrein attraktives Gegenbild zu dem vorherrschenden Schönheitsideal der modernen Wohlstandsgesellschaft.

    Klaus Honnef, als Kurator der Ausstellung und Herausgeber eines umfangreichen Kataloges, hat dem ungewöhnlichen Thema den Titel „Unverschämte Schönheit“ gegeben.

    Bilder von Fotografinnen und Fotografen mit berühmten Namen haben das Gegenbild der „Unverschämte(n) Schönheit“ ins Werk gesetzt.

    Samt und sonders stammen sie aus der Sammlung Horbachs und zeigen, dass das Epilieren, ein vergleichsweise neues Phänomen ist.

    Der Zeitraum der Ausstellung erstreckt sich auf die letzten hundert Jahre, und in den Bildern der Pioniere, die das Medium Fotografie in den Zwanzigerjahren zum künstlerischen Ausdrucksmittel gemacht haben, finden sie sich wie selbstverständlich.

    Zum Beispiel (in der chronologischen Reihenfolge) bei Germaine Krull, Man Ray, Heinz Hajek-Halke, Edward Weston und Tim Gidal ebenso wie in der Nachkriegszeit bei Federico Patellani, Mario de Biasi und Lucien Clerque, und „natürlich“ Helmut Newton, der den Sex in die Modefotografie eingebracht hat.

    Desgleichen noch bei Lee Friedlander, Olaf Martens, Birgit Kleber, Marlo Broekmans und Annette Frick. Bei den beiden zuletzt genannten Künstlerinnen verstehen sie sich gleichzeitig als Statement ihrer körperlichen Autonomie.

    >Die Bilder der bekannten und weniger bekannten Fotografinnen und Fotografen versammeln zahlreiche Gattungen des Fotografischen, vom Porträt bis zum Akt, von der journalistischen Fotografie bis zur modernen Kunstfotografie.

    Dabei feiert die Erotik der Körper gerade vor der Folie einer sterilen Magazin-Fotografie ein faszinierendes Comeback, als ur-menschliches und ur-natürliches Element.

    Erwähnenswert ist ferner, dass in Sammlung und Ausstellung zahlreiche Künstlerinnen und Fotografinnen vertreten sind. Erheblich mehr als in üblichen fotografischen Ausstellungen.

    Namentlich ihren Arbeiten verdankt sich der dramatische Wandel in der fotografischen Einstellung, weg vom beobachtenden männlichen Blick aus der Distanz hin zu einer visuellen Teilhabe an der leiblichen Ausdruckskraft des Körpers durch erhöhte Intensität.

    So wirken die „Bilder der Achselhaare“ in der korrespondierenden Zusammenschau wie ein wunderbares Spiegel-Mosaik der faszinierenden und wechselfreudigen Mannigfaltigkeit der fotografischen Kunst vor dem Hintergrund sozialer, kultureller, politischer, ökonomischer und wissenschaftlicher Umwälzungen in der Abenddämmerung der Moderne. Und weil es so unzeitgemäß erscheint, fällt es umso nachhaltiger aus.

    Text: Klaus Honnef

    Ausstellungsdauer: 10. Juli bis 19. August   
    Vernissage: 10. Juli von 11 bis 14 Uhr
    Es spricht Prof. Klaus Honnef

    Wormser Straße 23, 50677 Köln
    Mi. und Fr. 15.30 – 18.30 Uhr, So. 11 – 14 Uhr, sowie nach Vereinbarung 
    Tel. +49 (0)221 2999 3378

     

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  • Industriefotografie von Timo Lutz
    vieleicht die Industriefotografie

    Von Naturfotografie bis Dokumentarfotografie: Welche Richtung passt zu Ihnen?

    Die Fotografie ist ein toller Zeitvertreib und kann auch ein schönes Hobby sein. Man kann die Welt auf ganz neue Art und Weise entdecken und sieht die Dinge mit anderen Augen.

    Auch wenn man nicht immer perfekte Fotos machen kann, ist es doch eine schöne Herausforderung und man lernt immer wieder dazu. Doch welche Fotografie Richtung passt zu Ihnen? Wir stellen Ihnen beliebte Richtungen vor.

    Naturfotografie

    Naturfotografie ist eine tolle Möglichkeit, die Schönheit der Natur einzufangen. Aber es ist nicht nur ein Foto von einem schönen Ort. Naturfotografie ist viel mehr als das.

    Es geht darum, die Natur in ihrer ganzen Pracht zu fotografieren. Das kann ein Sonnenuntergang am Strand sein, oder aber auch ein Foto von einem Baum im Winter. Es gibt so viele schöne Motive in der Natur, dass es schwer ist, sich für nur eines zu entscheiden.

    Dokumentarfotografie

    Wenn Sie sich für die Welt interessieren und Ihre Fotos zeigen sollen, wie sie wirklich ist, dann ist Dokumentarfotografie genau das Richtige für Sie. Diese Art der Fotografie beinhaltet die Aufnahme von Bildern, die ein bestimmtes Ereignis, eine Person oder einen Ort dokumentieren. Es ist wichtig, dass Sie ein Auge für Details haben und in der Lage sind, Geschichten mit Ihren Bildern zu erzählen.

    Einige bekannte Dokumentarfotografen sind Henri Cartier-Bresson, Ansel Adams und Dorothea Lange.

    Porträtfotografie

    Wenn Sie sich für eine Porträtfotografie entscheiden, dann sollten Sie wissen, dass diese Fotografie-Richtung viel mehr ist als nur ein Foto von jemandem zu machen. Porträtfotografie ist die Kunst, eine Person oder eine Gruppe von Menschen so zu fotografieren, dass ihre Persönlichkeit und ihr Charakter in dem Bild zum Ausdruck kommen.

    Dafür müssen Sie in der Lage sein, mit Menschen zu interagieren und eine Vertrauensbeziehung aufzubauen.

    Industriefotografie

    Industriefotografie ist die Kunst der Fotografie von industriellen Anlagen und Objekten. Diese Art der Fotografie kann sowohl künstlerisch als auch dokumentarisch sein. Industriefotografen müssen oft in engen Räumen arbeiten und sich mit schwierigen Lichtverhältnissen auskennen. Die Fotos, die sie machen, werden häufig in technischen Zeitschriften oder Werbebroschüren veröffentlicht.

    Weitere interessante Fotografie-Richtungen

    Es gibt natürlich noch mehr interessante Disziplinen, dazu gehören:

    • Tierfotografie
    • Landschaftsfotografie
    • Aktfotografie
    • Hochzeitsfotografie
    • Sportfotografie
    • Unterwasserfotografie
    • Produktfotografie
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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Beim Paragleiten in Schenna/Südtirol haben Flug-Novizen die Wahl zwischen fünf verschiedenen Flugrouten hoch über Meran
    Der Traum vom Fliegen

    Gleitschirmflug in den Sonnenaufgang, samt Aperitif oder mit Handicap

    Eine große Auswahl an verschiedensten Flugabenteuern halten auch Hansjörg Lamprecht und Stefan Pflug bereit, die den Tandemclub Ifinger 1990 in Schenna gegründet haben.

    In den fünf verschiedenen Fluggebieten Gfeis, Hirzer, Meran 2000, Texelgruppe und Vigiljoch veranstalten sie gemeinsam mit ihrem elfköpfigen Pilotenteam neben spektakulären Sonnenaufgangsflügen auch den in Südtirol bislang einmaligen 2flights1aperitif – samt Stopp auf der Schenner Assenhütte auf 2.000 Metern mit kleinem Imbiss und einem prickelnden Getränk.

    Zu den besonderen Angeboten zählt ebenso das barrierefreie Tandemfliegen für Geh- oder Sehbehinderte.

    Einzige Bedingung: „Nehmt bitte vor dem Flug Kontakt mit uns auf und teilt uns Euer Handicap mit, damit wir im Vorfeld Bescheid wissen. Alles andere erledigen unsere erfahrenen Piloten und die Thermik.“ 

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  • Die gemütliche Kuhleitenhütte ist vor allem bei Paragleit-Anfängern beliebter Startplatz in der Südtiroler Gemeinde Schenna bei Meran
    Der Traum vom Fliegen

    Aus der Vogelperspektive - Paragleiten in Schenna, Südtirol

    Jeder kann fliegen – zumindest fast. Denn wer in Schenna oberhalb von Meran mal weit über den Dingen schweben will, muss dafür weder besonders ausgebildet noch mutig oder fit sein. Die beiden ortsansässigen Fluganbieter machen den Traum von der Schwerelosigkeit für die meisten möglich.

    Das Paragleiten im Tandem etwa ist schon für Kinder ab sechs Jahren bzw. 20 Kilogramm, aber auch noch im hohen Alter und sogar für Menschen mit Handicap machbar.

    Für die Sicherheit von Equipment und Ablauf, eine professionelle Einweisung und ein paar aufmunternde Worte vor dem Start tragen die geprüften Tandempiloten ebenso Sorge wie für den Check des Südtiroler Bergwetters:

    Bei schlechten Bedingungen fällt der Flug aus, bezahlt wird selbstverständlich nur bei Durchführung. Belohnt werden große und kleine „Drachen“ mit weiten Blicken vom Gleitschirm über das Hirzer Wandergebiet, den Naturpark Texelgruppe und den Gipfel des Hochmut. Tandem-Flüge gibt’s ab 75 €

    „Unser ältester Fluggast war 95 Jahre alt“

    Das erzählt Oswald „Ossi“ Gilg von Fly Hirzer mit ebensolcher Nonchalance wie die Tatsache, dass bereits Kinder mit fünf Jahren den Gleitschirmflug in den Himmel hoch über Schenna gewagt haben.

    Bedenken in Sachen Sicherheit hat er keine: „Ich bin seit 1999 Tandempilot, mein Kollege Wolfgang ,Wolfi‘ Mair kann mittlerweile auf über 25 Jahre Erfahrung zurückblicken.

    Wir arbeiten auch schon lang mit Jochen Schweizer und mydays zusammen – wer einen Gutschein hat, darf sich also auf ein kompetentes und erfahrenes Team im Hirzergebiet oberhalb von Schenna freuen.

    Sollte das Südtiroler Wetter mal nicht mitspielen und der Flug muss ausfallen, wird gemeinsam ein Ersatztermin gesucht. Deshalb sei auch wichtig, das Flugdatum am Anfang des Urlaubs festzulegen, damit man noch Ausweichtage hat. Die Bezahlung erfolgt ohnehin erst nach Absolvierung. 

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  • Die Trauttmansdorffer Gärten sind in 30 Minuten zu Fuß von der Therme Meran erreichbar. Vom Zentrum der Südtiroler Kurstadt verkehrt auch ein Bus

    Gartenträume in Schloss Trauttmansdorff, samt Sissi-Schloss

    Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff samt Sissi-Schloss, Wandern zur Panorama-Plattform Knottnkino oder das Laaser Marmorwerk, dessen weißer Stein den U-Bahnhof am New Yorker Ground Zero schmückt: Im Meraner Land und benachbarten Vinschgau gibt es etliche bemerkenswerte Highlights.

    Typisch für den Südtiroler Westen ist das Waalwege-Netz entlang jahrhundertealter Bewässerungskanäle, das Obst- und Weingärten wie Lebensadern durchzieht.

    Keinesfalls versäumen sollten Urlauber auch einen Bummel durch Merans historische Lauben mit ihren Boutiquen und stylischen Unterkünften.

    Erholung finden sie nach ihren Touren rund um die Kurstadt in der Therme Meran. Dort wird die enge Verbindung zu allem, was das Land hervorbringt, einmal mehr offensichtlich – von den Apfelextrakten in der Naturkosmetiklinie des MySpa über das Glas Weißburgunder, welches Gäste im Bistro genießen bis hin zum unverwechselbaren Interior Design, entworfen von Südtirols Star-Architekt Nummer eins, Matteo Thun. Im Folgenden kommen zehn Erlebnisse in und um Meran, die man keinesfalls verpassen sollte.

    Gartenträume in Trauttmansdorff

    Wo einst Kaiserin Sissi flanierte, erstrecken sich heute zwölf Hektar botanischer Park – entsprechend viel Zeit sollte man für den Besuch des natürlichen Amphitheaters am Stadtrand von Meran einplanen.

    In über 80 Gartenlandschaften blühen verschiedenste Pflanzen aus aller Welt, darunter zahlreiche prachtvolle und seltene Exoten.

    Erlebnisstationen, Künstlerpavillons, mehrere Bars sowie das Touriseum (Landesmuseum für Tourismus) machen die Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu Südtirols beliebtestem Must See.

    Deren Landschaftsarchitekten hegen und pflegen übrigens auch den üppig bepflanzten Thermenpark. Wer also nicht genug bekommen kann von liebevoll kultivierter, mediterran-alpiner Flora vor Bergkulisse, gönnt sich das Gärten&Therme-Kombi-Ticket für 39 €/Pers.

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Lebensart - Essen und Trinken

  • In der Küche ebenso kreativ wie als Chef – Maximilian Moser, Sternekoch und Kulinarischer Direktor im oberbayerischen Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, testet derzeit mit seinem Küchenteam die Vier-Tage-Woche als dauerhaftes Arbeitszeitmodell
    im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

    Neues Sommer-Event - All-inclusive-Genuss mit vier Sterneköchen

    Eine schmackhafte Sommer-Premiere mit vier Sterneköchen auf einen Streich präsentiert das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg beim ersten „Sterne-Lunch“ am 3. Juli 2022.

    Neben dem Kulinarischen Direktor und Mitausrichter Maximilian Moser dürfen sich Gäste auf die individuellen Kreationen der ebenso vom Guide Michelin ausgezeichneten Gastköche Sascha Kemmerer (Kilian Stuba, Kleinwalsertal), Florian Vogel (Camers Schlossrestaurant, Hohenkammer) und Simon Lang (maximilian’s, Augsburg) freuen.

    Mit von der Partie sind außerdem Peter Wiedner (Doma, München) und Pasta-Weltmeister Janko Hilliges. Nicht nur die prominenten Gastronomen inszenieren ihre Spezialitäten beim Live Cooking an je einer eigenen Schlemmer-Station, auch ausgewählte Partner sind mit einem feinen Speise- und Getränke-Angebot vertreten.

    Der Preis von 229 €/Pers. versteht sich „all-inclusive“ – wer eines der nur 150 Tickets erwirbt, kann sich zwischen 12 und 17 Uhr von Stand zu Stand durchprobieren.

    Der Vorverkauf für den „Sterne-Lunch“ beginnt am 16. Mai, Tickets gibt es ausschließlich unter info@vier-jahreszeiten-starnberg.de oder +49 8151 4470-0.

    Im Münchner Umland gilt das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg dank seines Gourmetrestaurant Aubergine (1 Michelin-Stern seit 2014) bereits seit Jahren als erste Adresse für Feinschmecker, nun schafft das Hotel mit dem neu kreierten „Sterne-Lunch“ im Rahmen des Projekts „12 Monate 12 Sterne“ weitere Anreize für Genussreisende. www.vier-jahreszeiten-starnberg.de

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  • Oberbayerns kulinarischer Sommerhit – beim „Food-Festival“ am 30. Juli 2022 im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg probieren sich Feinschmecker durch rund 20 verschiedene Geschmacksstationen
    Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

    Ganzjährig #Genussfeiern am Starnberger See

    Mit hochkarätigen Kulinarik-Events kennt sich das Team des oberbayerischen Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg bestens aus, wie ein Blick in den Veranstaltungskalender offenbart.

    Nachdem das Terrassen-Opening am 27. Mai 2022 die Freiluftsaison mit feinen Drinks, ebensolchen Klängen und einem hochklassigen BBQ-Angebot einläutet (ab 19 €/Pers.), steigt am 25. Juni unter dem Motto Aubergine goes Rooftop der wortwörtliche Höhepunkt.

    Dann laden Sternekoch Maximilian Moser und Co. zu fünf sommerlichen Gängen auf der Dachterrasse des Vier Sterne Superior Hotels ein.

    (199 €/Pers. inkl. Weinen und Champagner-Aperitif). Rund vier Wochen nach dem neuen Sterne-Lunch (3. Juli, 229 €/Pers.) treffen sich beim mittlerweile überregional bekannten Food-Festival am 30. Juli erneut Gourmets sowie eine Handvoll exklusiver Aussteller zum Fachsimpeln und Genussfeiern (99 €/Pers.). Alle Termine 2022 im Kulinarischen Kalender 

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  • Wer sich nicht vom weiten Panoramablick über den Meraner Talkessel trennen kann, übernachtet in den gemütlichen Zimmern des Gasthofs Klammeben oberhalb von Schenna
    Für alle Schenna-Urlauber

    Verschiedene Knödelvariationen im Gasthof Klammeben

    Für alle Schenna-Urlauber, die anstatt wandern vor allem einkehren wollen: Die Hirzer Seilbahn bringt Hütten-Hopper von Saltaus direkt hinauf zur 2.000 Meter hoch gelegenen Bergstation Klammleben mit ihrer großen Terrasse.

    Die Küche verwöhnt Gäste mit verschiedenen Knödelvariationen, einer Marende mit Speck und Käse oder hausgemachten Kuchen – davon werden sogar glutenfreie Varianten angeboten.

    An kühlen Tagen geht’s in die holzvertäfelte Gaststube. Draußen finden Besucher einen Alpingarten mit Pflanzen aus der Region.

    Mahd-Alm

    Der Europäische Fernwanderweg E5 führt direkt an der Mahd-Alm (2.000 Meter) vorbei und ermöglicht großen und kleinen Bergliebhabern das Schenna-Hüttenabenteuer ab der Bergstation der Hirzer Seilbahn deshalb auch bei nicht so gutem Wetter.

    Dann kuscheln sich Besucher auf einen Kaffee und ein Stück Apfelstrudel in der Stube ein, während sich draußen die warmen Strahlen ihren Weg durch die Regenwolken bahnen.

    Wahlweise lacht die Südtiroler Sonne vom Himmel und lockt auf die große Terrasse zu kulinarischen Besonderheiten wie Heusuppe oder Buchweizen-Riebl.

    Klammeben - Gasthof

    Obertall 66

    39017 Schenna

    +39 0473 949422

    +39 338 7535652

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Bademoden namhafter Designer sind das Aushängeschild der Boutique der Therme Meran. Deren Funktionstüchtigkeit lässt sich gleich im Anschluss an den Kauf in einem der 15 Indoor- oder zehn Outdoor-Pools ausprobieren
    Ein Geheim-Tipp für Bademode

    Bademoden namhafter Designer in der Boutique der Therme Meran

    Unter den Lauben im Herzen Merans warten legendäre Boutiquen, Delikatessengeschäfte und stylische Cafés. Zu den coolsten Läden mit Italo-Fashion zählen Chariot und Maximilian, Designer-Schuhe finden Shopping Victims bei Kuntner.

    Die schönste Auswahl an Trachten bietet Runggaldier. Zu den Highlights für Genießer zählt Siebenförcher, auch der kleine Abstecher zu Pur Südtirol mit feinsten Südtiroler Spezialitäten im Meraner Kurhaus lohnt sich.

    Ein Geheim-Tipp für Bademode ist die Thermen-Boutique. Dort gibt es nicht nur Bikini und Co. von exklusiven Labels in allen Größen, sondern auch die passende Beratung dazu.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

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  • Der Schlüssel der Kollektion liegt immer noch in der charakteristischen Schneiderei von NHERA
Die Kollektion spielt mit Farbtiefe, Dichte und erforscht neue und vielfältigere Stoffe und Formen
    inspiriert von „The Inner Light“

    The NEHERA - PARIS WOMENSWEAR WOCHE FRÜHLING-SOMMER 2022

    NHERA SS22 ist inspiriert von den zeitgenössischen Künstlern Libenský und Brychtová und ihrem Meisterwerk „The Inner Light“. Das tschechoslowakische Visionspaar revolutionierte die Glasbildhauerei, indem es die gegensätzlichen Eigenschaften der Materialien erforschte: Zerbrechlichkeit und Massivität, Farbnuancen und Transparenz, Lichtempfindlichkeit und Reflexionsfähigkeit.

    Nach der Methode von Libenský und Brychtová glänzt die NHERA SS22 mit kontrastierenden Merkmalen, die sich zu einer weicheren, aber mutigeren Garderobe mit Fokus auf Schnitt entwickelt haben.

    Die Kollektion spielt mit Farbtiefe, Dichte und erforscht neue und vielfältigere Stoffe und Formen, um Stile zu kreieren, die starke kreative Aussagen in zeitlosem Ausdruck einfangen.

    Der Schlüssel der Kollektion liegt immer noch in der charakteristischen Schneiderei von NHERA, die diesmal eine neue und einzigartige Silhouette in fließenden Schnitten und Anzügen bringt.

    SS22 setzt die Liebe der Marke für Volumen fort und bietet großzügige, gerade geschnittene Hosen, die leicht mit einem geformten Blazer ohne sichtbare Taschen oder mit der Westenjacke und der dekonstruierten ärmellosen Jacke kombiniert werden können.

    Die gleichen Jacken mit sich zulaufenden Hosen mit Schleifenbein sorgen für einen weniger formellen Look. Die Neuheiten sind die schmalen Bootcut-Hosen für eine femininere und aktuellere Silhouette.

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  • DIE NEUE KOLLEKTION VON SUSA KREUZBERGER
Die Designerin kreiert Mode für selbstbestimmte, weltoffene Frauen
Handgefertigte, puristische Unikate handmade in Austria
    neue Kollektion von SUSA KREUZBERGER

    „STRANGE VISIONS“ - AUSDRUCKSSTARKE UNIKATE ZUM WOHLFÜHLEN

    Bekannt für handgefertigte, puristische Unikate „handmade in Austria“, umspielen die SUSA KREUZBERGER Entwürfe gekonnt die Silhouette ihrer Trägerinnen und verleihen ein Gefühl von Freude und Selbstbewusstsein. 

    Die Designerin kreiert Mode für selbstbestimmte, weltoffene Frauen, die Qualität und Individualität schätzen. Die neue SUSA KREUZBERGER Kollektion lädt zum Wohlfühlen ein und regt zugleich zum Nachdenken an.

    Unter dem Motto: „strange visions!“ hat die Wiener Designerin sich mit den Themen der letzten 2 Jahre auseinandergesetzt.

    „Die Hype-Gesellschaft wurde in der Krise stark eingeschränkt und hoffentlich ist dadurch der Fokus auf einen bewussteren Lifestyle gelenkt worden. Sich für eine lebenswerte Welt zu engagieren ist heute unumgänglich.“ erklärt Susa Kreuzberger

    Slow Fashion, ökologische Materialien und nachhaltige Erzeugung im eigenen Atelier sind schon seit einem Jahrzehnt für die Designerin selbstverständlich.

    Für sie ist immer schon der feministische Gedanke Grundsatz und das manifestiert sich auch in dieser Kollektion in großartigen Stücken, die jede Trägerin besonders in dieser Zeit stärken. 

    Bestaunt werden kann die neue Kollektion im SUSA KREUZBERGER Atelier, Showroom & Shop im vierten Wiener Bezirk oder Online.

    STRANGE VISIONS
    Für die neue Kollektion greift SUSA KREUZBERGER die Themen der vergangenen 2 Jahre auf „STRANGE VISIONS“ und lässt diese gekonnt in ihre handgemachten Kreationen einfließen. 

    Dies wird einerseits durch reduzierte Linien, coole Anzüge, traumhafte MATERIALIEN und die Farbkombinationen aus Blau, Petrol und Off-white Tönen sichtbar.

    Doch auch reduzierte Farbnuancen in Schwarz und Weiß sowie minimalistisches Design in typischer SUSA KREUZBERGER Handschrift (HANDBEMALTE STÜCKE) sind in dieser Kollektion natürlich zu finden. 

    Besonders der Fokus auf funktionale sowie fließende Schnittführungen und feinste Stoffauswahl sollen dies unterstreichen und sind wichtige Kriterien, damit sich die Trägerin in diesen Zeiten geschützt und wohlfühlt.

    So verwendet die Designerin in dieser Kollektion besonders viele feine und nachhaltige Tencel und Lyocell Stoffe, die aus Eukalyptus Fasern hergestellt werden.

    Sie wirken antibakteriell, kühlen im Sommer, wärmen im Winter, sind besonders atmungsaktiv, kuschelig weich, hypoallergen und ressourcenschonend in der Herstellung.  

    Es ist die Zeit gekommen wo wir uns alle mit der Welt, als Ganzes und im Detail auseinandersetzen müssen. Wir müssen uns so verhalten, dass nachfolgende Generationen nicht durch unseren Konsum büßen müssen.

    Jede/r soll sein Leben danach ausrichten und aufmerksam in seinem Handeln sein. Wir können nicht weiter die Augen verschließen und ohne nachzudenken konsumieren und unsere fortschrittlichen Errungenschaften müssen wir sehr aufmerksam verteidigen.“ findet SUSA KREUZBERGER. 

    Ganz nach dem Motto „strange visions“ befasst sich die Designerin mit dieser „straighten“ Zeit und gestaltet eine Kollektion mit einer Ästhetik, die durch und durch simple&sophisticated ist.

    Sie ist tragbar, edel und hat kein Ablaufdatum. Die Stücke können auch in 10 Jahren gut getragen werden, sie unterwerfen sich keinem Trend.

    Und frei nach dem Motto: „Schönes hilft in schweren Zeiten.“
    Beim Shooting für die Kollektion arbeitete die Wiener Designerin eng mit der Fotografin Mira Loew und mit dem großartigen Model Katja Pärli zusammen. In Zusammenarbeit mit diesen beiden Frauen entstand eine wundervolle Fotostrecke, welche die Message der Kollektion optimal inszeniert.

    „MADAME WITH A MISSION.“


    SUSA KREUZBERGERS Kreationen sind geprägt von einem Zusammenspiel aus fließenden Schnittführungen und Stoffen, die sich wie eine zweite Haut an den Körper schmiegen. In den hochwertigen und handgefertigten Textilienihrer Kollektionen fühlen sich die Trägerinnen vor allem eines: selbstbewusst

    Die Designerin entwickelt eine Modewelt unabhängig von Trends und mit seit Beginn an gelebter Nachhaltigkeit. Alle Entwürfe entstehen im eigenen Atelier in Wien. Jedes Stück wird mit Hingabe handwerklich gefertigt.


    „Kleidung hat eine viel größere Rolle für uns, als wir ihr zuschreiben. Was wir tragen, beeinflusst in hohem Maß, wie wohl wir uns fühlen. Es ist unsere zweite Haut. Deshalb achte ich in meinen Kollektionen stets darauf, dass sich meine Kundinnen wohlfühlen und meine Unikate dadurch voller Selbstbewusstsein tragen können. Denn das ist es, was ich mit meinen Designs in die Welt tragen möchte“, erläutert Susa Kreuzberger.


    Seit Beginn an verfolgt die Wiener Designerin unter dem Titel „Madame with a mission“ das klare Ziel, die Trägerinnen ihrer Kreationen in den Fokus zu stellen. So verzichtet SUSA KREUZBERGER bewusst auf einengende Kleidungsstücke, wie sie oft in der Modebranche zu finden sind.


    AUS LEIDENSCHAFT ZUM HANDWERK.


    Alle Kollektionsstücke werden im SUSA KREUZBERGER Atelier & Showroom in Wien handgefertigt. Die hochwertigen Stoffe werden lokal sowie fair in Italien produziert und dort nur auf Bestellung gewebt, um so Überschuss zu vermeiden. Nachhaltigkeit und natürliche Materialien stehen bei SUSA KREUZBERGER seit Beginnim Fokus. 

    SUSA KREUZBERGER stellt sich demonstrativ gegen Fast-Fashion. Jedes Kleidungsstück wird mit viel Liebe zum Detail im SUSA KREUZBERGER Atelier im vierten Wiener Bezirk hergestellt und erzählt eine ganz eigene Geschichte. Wie in jeder Kollektion gibt es auch in der AW21/22 handbemalte, handgefärbte und kunstvoll gefertigte Einzelstücke. 

    „Nichts ist schöner, als dabei zu sein, wenn ein Kleidungsstück, an dem man lange gearbeitet hat, seine richtige Trägerin findet. Das Glück der Trägerin ist auch mein Glück“resümiert die Designerin.


    SHOP LOCAL, SHOP ONLINE!
    Der SUSA KREUZBERGER Online-Shop ermöglicht das Bestaunen und Bestellen der handgefertigten Einzelstücke auch über die Grenzen von Wien hinaus. Ausgewählte Modelle können auf Kundenwunsch zu der vorhandenen Größe außerdem als MADE TO ODER Produkte maßgefertigt werden.

    Susa Kreuzberger
    Kettenbrückengasse 20
    1040 Wien

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Was ist dran an der Behauptung, es gäbe Nazis in der Ukraine? 
Regiment Asow
    rechtsextreme Verbindungen

    Was ist dran an der Behauptung von Putin, es gäbe Nazis in der Ukraine

    Die Regierung Helmut Kohl wollte 1991 die Nato-Osterweiterung und die Unabhängigkeit der Ukraine verhindern – das zeigen bisher unbekannte Akten aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes, schrieb der "Spiegel" 

    „Bellen der Nato vor Russlands Tür“ könnte laut Papst Ukraine-Einmarsch „erleichtert“ haben. Nach seiner Kritik am russischen Angriff auf die Ukraine äußert Papst Franziskus nun auch Gedanken zur Rolle der Nato. 

    Er versuche aber auch, zu verstehen, warum Russland reagiert habe, wie es reagiert hat. Möglicherweise habe das „Bellen der Nato vor Russlands Tür“ dazu geführt, wurde er zitiert, „eine Wut, von der ich nicht weiß, ob man sagen kann, dass sie provoziert wurde, aber vielleicht erleichtert“.

    Der russische Präsident sprach vor der Invasion davon, die Ukraine "entnazifizieren" zu wollen. Er sprach davon, mit dem Angriff werde man die "Entmilitarisierung und die Entnazifizierung der Ukraine anstreben". Wladimir Putin hat am frühen Donnerstagmorgen, in der Rede, mit der er den Angriff auf die Ukraine ankündigte, der Ukraine einen Genozid vorgeworfen. Die Russischsprachigen machen einen erheblichen Teil der ukrainischen Bevölkerung aus. 

    Was ist dran an der Behauptung, es gäbe Nazis in der Ukraine? Ein Blick zurück.

    Waffen-Grenadier-Division bei der SS (galizische SS-Division Nr. 1) war eine Division bei der Waffen-SS, die 1943 mit ukrainischen Freiwilligen und sogenannten Volksdeutschen aufgestellt wurde. Der Beiname „galizische Nr. 1“ bezieht sich auf die Region Galizien.

    Im Dezember 1943 betrug die Stärke der Division 12.634 Mann, im Juni 1944 bereits 15.299 Mann und im Dezember 1944 22.000 Mann. Sie wurde auf dem Balkan (Juni 1943 bis März 1944), an der Ostfront (März 1944 bis Juli 1944) und in Polen und der Tschechoslowakei (Juli 1944 bis Mai 1945) eingesetzt. Als gesichert gilt die Beteiligung der Kampfgruppe Beyersdorff bei den Massakern von Pidkamin, Huta-Pieniacka[ und Palikrowy.

    Im April 1945 wurde die Division als 1. Division der Ukrainischen National-Armee neu formiert und dem ukrainischen Nationalkomitee unter der Leitung von Pawlo Schandruk unterstellt. Sie stand damals in Österreich und wurde nun auf die Ukraine vereidigt.

    Weitere SS-Divisionsnamen
    SS-Schützendivision „Galizien“ (Mai 1943)
    14. SS-Freiwilligen-Division „Galizien“ (30. Juni bis 22. Oktober 1943)
    14. Galizische SS-Freiwilligen-Division (22. Oktober 1943 bis 27. Juni 1944)
    14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische Nr. 1) (27. Juni bis 12. November 1944)
    14. Waffen-Grenadier-Division der SS (ukrainische Nr. 1) (12. November 1944 bis 25. April 1945)
    1. Ukrainische Division der Ukrainischen National-Armee (25. April bis 8. Mai 1945)

    Faschistische Milizen der Ukraine
    Und heute? - In den ukrainischen Streitkräften sind Rechtsextreme gut vernetzt und rekrutieren Soldaten für ihren Kampf. Einige werden sogar von Deutschland, Großbritannien und den USA militärisch ausgebildet. Der Westen schaut weg. Seit 2010 findet jährlich am 28. April eine Parade zu Ehren der SS-Division statt.

    Nazipropaganda in der Ukraine    

    Zum 77-jährigen Jahrestages der Gründung der Waffen-SS-Division Galizien am 28. April 1943 maschieten in diesem Jahr die Rechten. mit SS-Symbolen, Flaggen der Ukraine, Blumen und Fahnen von Freiwilligenverbänden in Kiew auf.

    Für ihre Sicherheit sorgte die Polizei, die einen Teil der Demonstrationsroute für den Verkehr gesperrt hatte. Dies berichtet der Radiosender „hromadske.ua“. Photos in ukrainischen Medien zeigen, wie Demonstrierende ihre Hand zum Hitlergruß erheben.

    Das ukrainische Asow-Bataillon war die Hauptstreitmacht, die die Stadt Mariupol verteidigte.
    Die Gruppe hat den Ruf, erbittert zu kämpfen, hat aber auch behauptet, rechtsextreme Ansichten zu vertreten.
    2016 warfen ihm die Vereinten Nationen vor, gegen das humanitäre Völkerrecht zu verstoßen.

    Im Jahr 2019 versuchten 40 US-Kongressabgeordnete erfolglos, Asow als ausländische terroristische Organisation zu bezeichnen.

    Der russische Präsident Wladimir Putin nannte die Präsenz solcher Einheiten innerhalb des ukrainischen Militärs einen der Gründe für den Start seiner sogenannten „militärischen Spezialoperation – zur Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine“.

    Die Einheit hat bestritten, dass sie an der Nazi-Ideologie als Ganzes festhält, aber Nazi-Symbole wie das Hakenkreuz und SS-Insignien sind auf den Uniformen und Körpern der Asowschen Mitglieder weit verbreitet.

    Das Asow-Bataillon versteht, dass es ein Neonazi-Image-Problem hat, aber um es zu ändern, wird die Unterstützung der Basis benötigt, von denen viele verdächtigt werden, rechtsextreme Verbindungen zu haben.

    Al Jazeeras Imran Khan berichtet aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

    Quellen
    S. Wargin, The Unknown Ethnic Cleansings: White Spots in Modern History, Seite 20, S. Wargin, 2017
    Institute für ukrainische Geschichte, Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Organisation von Ukrainischen Nationalisten und die Ukrainische Aufstandsarmee, Kapitel 5, Seiten 284ff
    Wikipedia

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  • Joseph Beuys ist aus der Kunstgeschichte nicht wegzudenken
    Mit Filz und Fett zum Kunst-Weltstar

    War Joseph Beuys ein Scharlatan oder Weltkünstler?

    Scharlatan oder Weltkünstler? Dazwischen gibt es wohl keine Meinung. Die Rede ist von Joseph Beuys. Seine Präsenz in der Kunstszene ist noch heute spürbar, aus der Kunstgeschichte ist er nicht wegzudenken.

    Selbst 36 Jahre seit seinem Tod im Jahr 1986, vor wenigen Tagen wäre er 101 geworden. Sein Image mit Filzhut, Jeans und Anglerweste ist Teil des kollektiven Gedächtnisses; er demokratisierte die Westdeutsche Kunstausbildung und perpetuierte zugleich den Geniekult des 19. Jahrhunderts.

    Für ihn waren alle Menschen Künstler, aber seine Kunst blieb für viele Betrachter unverständlich. In seinem Buch „Joseph Beuys - Kunst, Kapital, Revolution“ stellt der Autor Philip Ursprung sich und dem Leser folgende Frage: Welche Rolle spielt der Mann aus Kleve heute?

    Ursprung begibt sich auf eine zeithistorische Reise zu 24 zentralen Beuys-Schauplätzen und bietet dabei einen umfassenden Einblick ins Gesamtwerk des Künstlers im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhang der Bundesrepublik Deutschland.

    (Beuys war Gründungsmitglied der „Grünen“). Letztendlich läßt sich sein Werk so zusammenfassen: Provokation bedeutet im Kern nichts anderes als Produktion.

    Und produktiv war Beuys Zeit seines Lebens. Zumeist mit seinen Lieblingsmaterialen Filz und Fett. In „Joseph Beuys“ reist der Leser zu diesen Werken und führt uns zu unerwarteten Einsichten.

    Also Scharlatan oder Weltkünstler? Das muß jeder für sich entscheiden. Ich persönliche entscheide mich für Letzteres. 336 Seiten. C.H. Beck (www.chbeck.de/nachhaltig). 29,95 Euro. 

    Sönke C. Weiss

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  • Sibylle Anderl, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, erklärt die Dunkle Materie
    Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

    Dunkle Materie für Einsteiger von Sibylle Anderl

    Dunkle Materie heißt dunkle Materie, weil man sie nicht sieht. Logisch. Und dennoch würde unser Universum ohne sie ganz anders aussehen.

    Denn erst die dunkle Materie sorgt durch ihre Gravitationskraft dafür, dass sich die gewöhnliche Materie zu leuchtenden Sternen und Galaxien zusammenballte. 

    85 Prozent der Materie in unserem Universum, heißt es, existieren in einer Form, die wir nicht direkt beobachten können.

    Die „Dunkle Materie“ eben, so auch der Titel des neuen Buches von Sibylle Anderl, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist ein großes, vielleicht das größte Rätsel der Kosmologie.

    Wer sie zu verstehen versucht, streift fast alle Themen, die unser Kosmos bereithält. Von der Entwicklung und Dynamik der Galaxien bis zur Zeit vor dem Urknall.

    All dies untersucht der neue Band aus der promovierten Wissenschaftlerin, Astrophysik natürlich, der insbesondere dem sterneninteressierten Laien Einblicke in eine Disziplin gibt, die einem sonst eher verborgen bleibt.

    Außer vielleicht in Filmen wie „Interstellar“ von Christopher Nolan, der das Phänomen dunkle Materie visuell sehr wohl dargestellt hat. „Dunkle Materie“, jüngst bei C.H. Beck (www.chbeck.de/nachhaltig) erschienen, hat gut 130 Seiten und kostet 9,95 Euro. 

    Sönke C. Weiss

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Kunst - Werk der Woche

  • 5 Min. fuer ein Maedchen von Morgen, Maedchen als Sexobjekte  
Bilder aus der Serie Sex sells von Eva Horstick-Schmitt
Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt 
Immer ZUR-VERFUEGUNG-STEHEN
Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebaeude von Hoesch aufgenommen
Die Models sind normale Menschen von der Strasse
Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte
Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns
    SEX das Symbol von Macht

    Werk der Woche: Sex sells everything - Die Dortmunder Künstlerin Eva Horstick-Schmitt meint, dass SEX das Symbol von Macht geworden ist

    Erstveröffentlichung am 19.12.2015, also lange vor der MeToo Debatte. Alltagssexismus, Übergriffe, Machtmissbrauch waren schon lange vor Harvey Weinstein ein Thema für die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt.

    Die Arbeiten versuchen ein Bild der Zeit wiederzugeben - eine Zeit, in der SEX das Symbol von Macht geworden ist. Sex sells everything. Informationsfluten überwältigen uns gerade durch das ZUR-VERFÜGUNG-STEHEN jeglicher Informationen. Das macht die Zeit schnelllebig und beliebig.

    Wir haben weniger Zeit und doch verschwenden wir die Restzeiten im Orbit des Netzes. Ich habe diese Serie ohne Assistenten und ohne Make-up-Artisten etc. allein erstellt. Sie soll ein Bild wiedergeben vom Chaos der Welt , in der wir zu Hause sind.

    Chaotisches Durcheinander des Angebotes, welches uns zur Verfügung steht. Die Arbeiten sind ein Blick auf das, was im Inneren abgeht. Eine Mischung aus Bürowelt, Sex,Freizeit, Bürgerlichkeit und Vorstellungen, die ich damit hinterfragen möchte.

    Wir leben nicht die Zeit , sondern die Zeit lebt uns?!

    Das Mädchen auf dem Bild , welches in die Kamera blickt - im Hintergrund ein Mann, der sie argwöhnisch betrachtet, als wäre sie aus einem anderen Universum in den ORT herein katapultiert.

    Das Bild hinterfragt den Zaun , den wir uns selbst errichten, den Blick, dem wir nicht trauen. Das Foto mit dem Hochzeitspaar wurde in einem alten Gebäude von Hoesch aufgenommen.

    Diese Gebäude existieren nicht mehr. Sie sind einem See gewichen, der zum ORT für Häuser wurde, in denen reiche Menschen - Ehepaare leben, die die Vergangenheit dieses Ortes nicht kennen und nunmehr an diesem Ort auf dem Schrott der ausbeuterischen Vergangenheiten leben. 

    Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Ich habe Mädchen nach ihren Zukünften befragt und diese Interviews lassen erkennen, dass sie allesamt heiraten möchten und auch Kinder wollen.

    Sie möchten einen Beruf, um sich selbst zu verwirklichen. Freunde wollen sie, echte Freunde. Liebe und Frieden. Funktioniert das in einer überfluteten Gesellschaft, die sich schneller dreht als die Erde.

    Was heute "in" ist, ist morgen vergessen. Nichts ist älter als die Nachricht von gestern.  Das, was uns manche Medien vorgaukeln, ist weder authentisch noch nachahmenswert. Es ist eine Welt, die sich an sich selbst aufgeilt.

    Es geht nicht mehr um authentische Informationen, sondern um die Vergabe des EGOISMUS. Wer die Einschaltqoten schafft, erschafft einen Hype. Wer im Hype ist - ist in.

    Sex sells - provokante Fotografien von Eva Horstick-Schmitt

    Wir als Wesen dieses Planeten müssen sondieren lernen, wichtiges von unwichtigen Dingen zu trennen. Wie soll das gehen bei all den Informationen von CNN, BBC und co.?

    Wie sollen das die jungen Menschen schaffen, die von einem Hype in den nächsten katapultiert werden.Der drive, dem wir alle ausgesetzt sind, wird weggespült von unseren Hirnen oder im Traum verarbeitet?

    Ich verarbeitet meine Sicht der Dinge in den Fotoarbeiten, die ich mit meinen "Nichtmodels" inszeniere. Die "Models" sind normale Menschen von der Strasse.

    Hausfrau und Mutter, Arzthelferin und Geliebte, gelernte und ungelernte Kräfte aus unserer Gesellschaft. Frauen, die etwa zu sagen haben, egal welchen Bildungsstand sie haben. Ihre Sprache

    ist oft einfach, aber in dieser Einfachheit liegt oft viel Wahrheit. Mehr Wahrheit als in vielen der intellektuellen Ergüsse einer sich selbst hypenden Medienwelt. Da zählen nur die Auflagen und diese liegen wie sie sehen als Müll in jeder Ecke. 

    Sammeln wir den Müll oder versammeln wir unsere Gedanken an eine Welt, die morgen vielleichtmehr ist als das Heute? Eine, die das Chaos ein wenig ordnet, nicht umzäunt, nur etwas behutsamer ihre Nachrichten auswählt, die sie in die Welt transportieren.

    Wenn wir in der Schnelligkeit weiter machen wie bisher, werden die Mädels von Heute mit der Erziehung ihrer Kinder von Morgen völlig überfordert sein.

    Bilder aus der Serie:

    "5 Min. für ein Mädchen von Morgen!", Phoenix, Eva Horstick-Schmitt

     

     

     

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  • Barmherzigkeit, Weisheit und Einsicht von Christy Lee Rogers
Harmonie von Christy Lee Rogers
Ein Traum, der in Gegenwart der Vernunft getraeumt wurde von Christy Lee Rogers
    The New Humanity

    Christy Lee Rogers berührt spirituelle Themen wie im Barock

    Christy Lee Rogers behandelt Fotografie als zeitgenössische Malerei. Sie ist ausdrucksstark, hält an der Schönheit fest und berührt spirituelle Themen wie im Barock.

    Das Element, mit dem sie malen kann, ist Wasser - sie mischt Farben, Körper, Licht und Dunkelheit miteinander, sagt die Künstlerin, die zusammen mit 12 anderen Fotografen den neuen Lavazza-Kalender unter dem Motto "The New Humanity" erstellt hat.

    "Ich hatte nie das Gefühl, von der Barockkunst fasziniert zu sein, bis ich in einem der ersten Interviews danach gefragt wurde", sagt Christy Lee Rogers, obwohl sie zugibt, dass eines ihrer Lieblingswerke Caravaggios Seven Deeds of Mercy ist.

    Die monumentale Leinwand zeigt Engel, die auf die Erde schauen. Jede der Figuren führt ihren eigenen Liebesakt für ihren Nachbarn aus - sie besuchen die Kranken, kleiden die Armen oder ernähren die Hungrigen.

    Dies sind Hinweise auf eine Evangeliumspassage. - Die Botschaft dieser Arbeit wird wichtiger als die schönsten technischen Details, die ich je gesehen habe.

    Ich kann diese Arbeit endlos betrachten und meine Fantasie geht immer neue Wege - sagt der Künstlerin und skizziert gleichzeitig die Art und Weise, wie die Kunst, die sie schafft, funktioniert.

    Die Modernisierung der Gemälde beinhaltet mehrere Änderungen. Anstelle eines Pinsels - der Kameralinse, statt religiöser Fäden - spirituell, statt Einzelarbeit und Schnitzen von Details - ein Prozess, der für Teamarbeit offen ist.

    Christy Lee Rogers ist eine Unterwasserfotografin.

    Rogers wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs in Kailua auf der Insel Oahu auf. Sie hat keine formale Ausbildung in Fotografie, aber einen Bachelor of Arts in Telekommunikation und Film von der San Diego State University.

    Rogers ist bekannt für ihre Unterwasserfotografie die in den USA, Frankreich und Monaco ausgestellt wurde. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Grammophone in Auftrag gegeben, um das Album-Cover für eine Box klassischer Musik bereitzustellen
    Art to Hold Your Interest
    + 44 (0) 7954 051 458

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  • Heiner Meyer, Chanel Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Stiletto Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Medicine Oel auf Leinwand
    Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ

    Der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer

    Schon 2013 war Heiner Meyer bei der GFDK - Werk der Woche. Nun acht Jahre weiter, wurde er nochmals von der GFDK-Redaktion ausgewählt. Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer weckt in der Augsburger GALERIE NOAH Begierden und führt diese zugleich ad absurdum.

    Porsche, Prada und Escada, geliftete Beauties und frohlockendes Softeis, Schönheit satt, prall und geballt bringt Heiner Meyer auf Leinwand wie auf den Punkt; Begierde, Gier, Begehrlichkeit weckt und stillt der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art auf einen Streich – und eröffnet gekonnt bis perfekt die perfiden Spiele um Schein und Sein in der Arena der Augsburger GALERIE NOAH.

    „OH, LÀ LÀ!“ ist seine aktuelle Ausstellung dort im Glasplast betitelt, die einmal mehr die stilistische Raffinesse des Bielefelder Künstlers vor Augen führt.

    Routiniert und ausgefeilt setzt er in surrealer bis fotorealistischer Manier die Symbole von Luxus und Lifestyle zusammen und weiß zeitgleich geschickt zu konterkarieren: bleibt einem die eisige Kalorienbombe beim Anblick der schlanken Silhouette im Vordergrund im wahrsten Sinne im Halse stecken.

    Doppelbödig ist die Kunst von Meyer allemal, verziert mit reichlich Anspielungen an die Vergänglichkeit, mit Kritik am Jugend- und Schönheitswahn, am Wert der Ware heute, die indes dezent, ja, skurriler Weise ästhetisch daher kommt und sich nicht unbedingt aufdrängt.

    Die 40 neuen Ölbilder, Papierarbeiten, Bronzeplastiken und Objekte in der GALERIE NOAH bedienen die weiblichen wie die männlichen Sehnsüchte und changieren facettenreich hin und her zwischen tragikomischer Ikon- und Ironisierung:

    Diese machen die malerischen Kommentare Meyers auf der echten Louis-Vuitton-Tasche dem angepassten Modeblogger einen poppigen Strich durch die Rechnung; strahlen die makellosen Gesichter in Öl auf Leinwand nunmehr aus dem OP-Verband; und stellt Minnie Mouse in skulpturaler Monumentalität das Schönheitsideal per se wie stante pede in Frage. Schön, schön schräg, Satire auf Pop-Art.

    „Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ!“ in die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast

     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Michaela Boland trifft Jesper Munk auf seiner Konzerttournee
Jesper Munk erinnert mich seiner Stimme an sein Idol Amy Winehouse
For in my way it lies lautet Jesper Munks neues Album
    exklusivinterview mit michaela boland

    Bluestalent Jesper Munk erinnert uns an sein Idol Amy Winehouse

    Dieses Interview haben wir 2014 mit Jesper Munk geführt, und er hat sich tatsächlich im Musik-Geschäft gehalten. Am 31. Mai wird er 30 Jahre und wir erinern noch einmal an seine Anfänge.

    21 Jahre, unfassbar tiefe Stimme, blonde Strubbelmähne und treuer Blick aus blauen Augen. All dies kombiniert mit einem sportlich durchtrainierten Körper im lässigen Jeans-Tanktop-Lederjacken-Look erklärt vermutlich schnell, aus welchem Grund auch BRAVO-Leser jetzt den Blues für sich entdecken.

    Der Deutsch-Däne Jesper Munk verzaubert derzeit landesweit mit berührenden Eigenkompositionen, die hin und wieder an sein Idol Amy Winehouse erinnern. "For in my way it lies" lautet der Titel seines aktuellen Albums in Anlehnung an ein Zitat aus Shakespeare`s Macbeth. Eine Lektüre, die der in München beheimatete Soul-Musiker leider nie zu Ende las.

    Grund: Für gemeinsame Jam-Sessions schwänzte er mit seinen Freunden gerne mal den Unterricht. Durchaus zu seinem Glück, denn der Sohn einer dänischen Mode-Direktrice und eines bayerischen Musikers musste währenddessen einmal derartig laut werden, dass seine bisher glockenklare Chorstimme brach, einen Sprung machte und "auf einmal total dreckig klang". Jetzt verschafft er sich Gehör, denn dieses besondere Timbre in der noch jungen Stimme prägt sich unverzüglich ein.

    Während seiner ELECTRIC SHOW Tour 2014 durch Deutschland treffe ich den belesenen Newcomer und begeisterten Tom Waits-Fan. Dass in erster Linie Gefühl seine Musik prägt, wird schnell ersichtlich, wenn man mit dem natürlich-sensiblen und sympathisch zurückgenommenen, klugen Jesper ins Gespräch kommt. Von sich hören machen wird diese Neuentdeckung gewiss noch häufig, denn sie ist uneitel, frisch, markant und gut.

     

    Michaela Boland: Hast du Macbeth in der Zwischenzeit nochmal gelesen?

    Jesper Munk: Nein, habe ich immer noch nicht. Leider bin ich nicht dazu gekommen.

    Michaela Boland: Hast du damals im Gymnasium keine Klausur über diesen Klassiker schreiben müssen?

    Jesper Munk: Doch, klar.

    Michaela Boland: Wie ist sie gelaufen, wenn du den Stoff nicht gelesen hast?

    Jesper Munk: Ganz schlecht natürlich.

    Michaela Boland: Ist es denn noch in Planung, das Stück irgendwann zu verinnerlichen oder schon ad acta gelegt?

    Jesper Munk: Ich will es unbedingt mal lesen. Ich will überhaupt mehr von Shakespeare lesen, denn das darf man nicht auslassen. Auf keinen Fall. Leider bin ich gerade einfach zu inkonsequent. Zurzeit lese ich nämlich in einer Tom Waits-Biografie, die ich von einem guten Freund geschenkt bekommen habe. Ansonsten beschäftige ich mich in literarischer Hinsicht augenblicklich hauptsächlich mit Lyrics.

    Michaela Boland: Der klassische Blues leitet sich von "I`ve got the Blues" ab. Dies heißt ja so viel wie, `ich bin traurig`. Bist oder warst du häufig traurig?

    Jesper Munk: Ich würde zwar sagen, dass ich eigentlich schon ein sonniges Gemüt habe, allerdings staut sich natürlich hin und wieder mal etwas an. Denn, nicht immer läuft alles super rund. Wenn sich dann etwas anstaut und man keine Lust hat, diese Dinge so rauszulassen oder gar gegenüber jemandem direkt zu äußern, dann braucht man ein Ventil. Für manche ist das Sport, für andere ist es etwas anderes und für mich ist es eben die Musik.

    Michaela Boland: Von deiner attraktiven Optik her könntest du ohne weiteres als eine Art Justin Bieber durchgehen. Nun steht er mit Pop für eine gänzlich andere Musikrichtung als du. Wäre Pop etwas, das du grundsätzlich ablehnen würdest?

    Jesper Munk: Schrecklich. Das lehne ich zu hundert Prozent ab.

    Michaela Boland: Im Bereich Blues würde man eher reifere Semester vermuten. Wie hast du als heute erst 21-Jähriger diese Musikrichtung schon vor Jahren für dich entdeckt?

    Jesper Munk: Ich habe angefangen in einer Band namens Lila`s Riot Bass zu spielen. Mein Band-Kollege, Clemens, war damals auch schon dabei und hat Drums gespielt. Ich selbst konnte überhaupt keinen Bass spielen und viele unserer Musiker konnten ebenso wenig spielen. Also, haben wir uns darauf geeinigt, dass wir zwar wenig, aber dafür ausdrucksstark spielen. So sind wir bei den Sixties gelandet. Wenn man sich dann diese Songs anhört und weiß, dass das alles auf den Blues zurückgeht, fängt man an, sich dafür zu interessieren und sich hinein zu hören. Ebenfalls in die 1920, -30er und -40er Jahre. Und so bin ich auf den Blues gekommen.

    Michaela Boland: Der Blues, der in seiner Entstehung Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts anzusiedeln ist, soll häufig in zwölf Takten und einer Melodie, die von drei Akkorden begleitet wird, auftreten. Hältst du dich womöglich auch streng an solche Formen?

    Jesper Munk: Nein. Bei uns sind es nicht immer nur 12 Takte und drei Grundharmonien (lacht). Blues ist natürlich harmonisch simpel gedacht. Und das ist ja auch das Schöne daran, dass es einfach und ausdrucksstark ist. Das wenige, das du spielst, musst du mit dem maximalen Gefühl spielen. Das ist auch, was mich bis heute dabei gelassen hat.

    Michaela Boland: Redakteure des Bayerischen Rundfunks sollen dich auf der Straße entdeckt haben. Klingt beinahe so wie vom Tellerwäscher zum Millionär. Wie ging das vonstatten?

    Jesper Munk: Ralf Sommer hat mich auf der Straße spielen sehen und mich ins schöne Studio 12 beim BR eingeladen und das war in der Tat der erste Radiotermin.

    Michaela Boland: Du hast mit 15 Jahren verhältnismäßig spät angefangen, Gitarre zu erlernen. Wie lange hat es gedauert, bis du dein Spiel perfektionieren konntest?

    Jesper Munk: Ich habe mit 16 Jahren angefangen Bass zu spielen und eigentlich erst mit 17 ein halb begonnen, Gitarre zu spielen. Allerdings lernt man stetig weiter. Pro Gig und pro Session geht es immer weiter voran. Auf dem Stand, auf dem ich jetzt bin, war ich noch nie. Wenn man es richtig angeht, wird sich das wohl auch nie ändern.

    Michaela Boland: Hast du dir auch die Anfänge autodidaktisch angeeignet, hast du jemals eine Musikschule besucht oder dir einfach viel bei deinem Vater, der ja ebenfalls Musiker ist, abgeguckt?

    Jesper Munk: Ich habe viel mitbekommen, mir viele Konzerte angeschaut als ich noch jünger war. Da guckt man sich natürlich alles Mögliche ab und ansonsten bin ich ein Autodidakt.

    Michaela Boland: In Interviews hast du häufig den Moment beschrieben, wie dir einst beim gemeinsamen jammen während des kollektiven Schule Schwänzens, urplötzlich die Stimme gebrochen sei, als du recht laut gesungen hast. So soll dir laut eigenen Angaben erstmalig bewusst geworden sein, wozu du mit deiner Stimme im Stande bist. Denkst du, ohne diesen Vorfall hätte sich alles so entwickelt wie es sich nun entwickelt hat?

    Jesper Munk: Nun, ja. Hätte, würde, könnte. Keine Ahnung. Definitiv war meine Stimme in irgendeinem anderen, was-auch-immer-Teil, von mir versteckt. Und auf diese Weise kam sie eben dann heraus. Mir war zuvor nicht bewusst, dass ich meine Stimme in der Art benutzen kann.

    Michaela Boland: Manche deiner Lieder erinnern in ihrer gesanglichen Umsetzung stark an Amy Winehouse. Bist du ein Fan von ihr?

    Jesper Munk: Ja, total. Amy war einfach großartig.

    Michaela Boland: Du hast in München Abitur gemacht und ganz brav erst danach deine Solokarriere gestartet. Wie dezidiert lässt sich so etwas eigentlich im Vorfeld vorausplanen?

    Jesper Munk: Wir hatten dieses Studio-Closing im BR und das hat einfach immer mehr Aufmerksamkeit nach sich gezogen. Konzerte haben wir allerdings schon gespielt als ich noch in der Schule war. Ich habe im Juni Abi gemacht und im Januar hatten wir sogar schon Konzerte, die ausverkauft waren. Ich hatte da auch Bock drauf und wusste schon länger, dass ich das machen will. Mit viel Hilfe meines Vaters konnte ich dann sogar nach dem Abi mein erstes Album aufnehmen.

    Michaela Boland: Hätte es insoweit überhaupt eine berufliche Alternative für dich gegeben oder hast du womöglich so etwas wie einen Plan B?

    Jesper Munk: Die Alternative wäre Gitarrenbauer.

    Michaela Boland: Einen Korpus-gewölbten Bau würdest also vermutlich hinbekommen?

    Jesper Munk: Vielleicht verbirgt sich auch nur die charmante Idee dahinter, denn ich weiß natürlich, dass das eine Wahnsinns-Arbeit und viel Gefitzele ist. Dennoch wäre das auf jeden Fall etwas, was auf diesem Plan stehen würde.

    Michaela Boland: Deine Texte definierst du häufig als Gefühls-Mosaik. Was ist konkret damit gemeint?

    Jesper Munk: Du fährst irgendwo hin und du schreibst hier und da mal etwas auf. Du hast eben immer dein kleines schwarzes Lederbüchlein dabei. Und dann landet halt zwischendurch auch schon mal so richtig viel Schwachsinn darin. Manche Songs entstehen in einem Rutsch und andere werden über Wochen mit mir herumgetragen und dann irgendwann zusammengefügt. So entstehen dann diese Gefühls-Mosaike.

    Michaela Boland: Wie gehst du üblicherweise beim Songschreiben vor?

    Jesper Munk: Gar nicht. Erzwingen kann ich es nicht. Ich kann mich nicht drei Stunden hinsetzten und irgendetwas aufs Blatt zwingen. Aber, ich bewundere Leute, die das einfach so können. Das funktioniert bei mir nicht oder zumindest noch nicht. Bei mir muss das einfach kommen. Und da muss der richtige Moment da sein und ein Stift und ein Blatt.

    Michaela Boland: Es soll da eine Liebesgeschichte gegeben haben, durch die dein Song 7th Street entstanden sein soll, den du ja in New York geschrieben hast. Was hat es damit auf sich?

    Jesper Munk: Schwamm drüber! Bloß nicht so viel Aufmerksamkeit darauf richten! Da ist etwas schief gelaufen und ich bin trotzdem hingefahren und dann bin ich wieder zurück, hatte aber zumindest einen neuen Song und eine neue Gitarre auf dem Weg nach Hause im Gepäck. Das ist die Kurzversion der Geschichte.

    Michaela Boland: Bist du denn gerade liiert?

    Jesper Munk: Das kann ich natürlich nicht sagen. (Anm. d. Red.: Grinst verschwörerisch).

    Michaela Boland: Geheimnisvoll und der Spekulation Tür und Tor öffnend.

    Jesper Munk: (lacht)

    Michaela Boland: Die BRAVO hat sich ebenfalls bereits für dich interessiert. Ist das etwas, das dich freut oder ist dir das eher gleichgültig, nachdem das Traditionsjugendmagazin ja klassischerweise eher über die Justin Biebers dieser Welt berichtet?

    Jesper Munk: Bewusst sind wir das nie mit einem Promo-Plan angegangen, da wir ja Blues machen. Ich finde es natürlich schön, dass da jemand drin saß, der cool fand, was ich mache.

    Michaela Boland: Das ZDF beschrieb dich im Rahmen eines Fernsehauftritts als "Deutschlands gehypten Blues-Act". Kannst du mit solchen Attributen etwas anfangen?

    Jesper Munk: Die Formulierungen sind ja in dem Sinne nicht für mich, denn ich muss ja nichts damit anfangen. Ich finde es natürlich nett, wenn man diese Art von Aufmerksamkeit bekommt und ein Feedback, das positiv ist. Aber ich in erster Linie, weiß nicht, was ich damit anfangen sollte.

    Michaela Boland: Dein Vater, Rainer Germann, ist ebenfalls Musiker und einigen bekannt durch seine Band, Cat Sun Flower, die unter anderem schon als Vorgruppe von Oasis auftrat. Mittlerweile ist er dein Berater, Bassist und Co-Produzent. Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit in der Familie?

    Jesper Munk: Sehr gut. Seitdem das mit der Musik abgeht, ist natürlich diese ganze standardmäßige Vater-Sohn- warum-gehst-du-nicht-in die Schule-was-soll-das-mach-was-G´scheits-Problematik hinfällig. Wir machen einfach miteinander Musik und so wie man zusammen Musik macht, genau so läuft es.

    Michaela Boland: Hast du noch Geschwister oder bist du Einzelkind?

    Jesper Munk: Ich bin Einzelkind.

    Michaela Boland: Deine Mutter, Helle Munk, soll in der Modebranche arbeiten. Ist sie dort ebenfalls im kreativen Bereich tätig?

    Jesper Munk: Meine Mutter hat digitale Schnitt-Direktrice erlernt und arbeitet heute als Schnittbildlegerin beim Modeunternehmen Rena Lange. Sie berechnet quasi diese Schnitte am Computer und danach wird dann der Stoff eingekauft.

    Michaela Boland: Bist du auch schon einmal in Dänemark aufgetreten?

    Jesper Munk: Nein, noch nie.

    Michaela Boland: Du firmierst als Deutsch-Däne, bist allerdings in München aufgewachsen. Wie sieht es denn da mit deiner Staatsbürgerschaft aus?

    Jesper Munk: Ich habe einen dänischen Pass.

    Michaela Boland: Doppelte Staatsbürgerschaft?

    Jesper Munk: Nein, ich habe nur einen dänischen Pass.

    Michaela Boland: Sprichst du denn Dänisch?

    Jesper Munk: Nur ein paar Schimpfwörter. (lacht)

    Michaela Boland: Du trägst den Nachnamen deiner Mutter. Hast du ihn dir als Künstlernamen angeeignet?

    Jesper Munk: Nein, ich heiße so. Das steht auch so im Pass. Meine Eltern sind gar nicht verheiratet. Ich bin ein Bastard. (lacht). Ich lass mich jetzt ohnehin von Clemens adoptieren, damit ich einen Grafen-Titel bekomme. (lacht). Jesper Graf Finck von Finckenstein, hieße ich dann. (lacht)

    Michaela Boland: Ihr seid derzeit auf Tour. Wie verläuft denn das Tourleben so?

    Jesper Munk: Der Begriff Bettruhe ist zumindest dehnbar. Wir waren jetzt im Kölner Bruegel, da war eine Jam-Session, da habe ich noch zwei Songs gespielt.

    Michaela Boland: Dein Weg führte über die sogenannten Fish`n Blues Veranstaltungen, ein Event, das in München stattfindet. Hattest du dort natürlicherweise Heimvorteil? Oder wie leicht ist es grundsätzlich, dort Bestandteil zu werden?

    Jesper Munk: Das waren für mich die ersten Male, dass ich überhaupt live gespielt habe. Zu Beginn hatte ich gerade mal zwei Songs, doch das Publikum dort ist sehr nett. Da hast du beispielsweise deinen harten Kern, der immer kommt, dann natürlich auch Menschen, die neu dazu kommen, zeitgleich auch ein sehr wechselndes, flexibles Publikum, das aber natürlich auch während des Essens gerne mal quatscht. So etwas ist natürlich sehr gut um Songs auszuprobieren. Denn wenn sie dann endlich mal ruhig sind, dann hast du es irgendwie geschafft.

    Michaela Boland: Bist du denn vor Auftritten nach derartig viel Live-Bühnenerfahrung zwischenzeitlich überhaupt noch aufgeregt?

    Jesper Munk: Ich bin auf der Bühne aufgeregt. Den ganzen Gig lang. Das ist dieses Hin- und-Hergeben von Musik zwischen Künstler auf der Bühne und Publikum. Ja, das regt einen auf (lacht).

    Michaela Boland: Für wen schreibst du deine Songs in erster Linie?

    Jesper Munk: Darauf gibt es eigentlich gar keine Antwort. Teilweise für mich, aber eigentlich hauptsächlich für den Clemens. In erster Linie immer für den Drummer (lacht).

    Michaela Boland: Hast du selbst auf deinem aktuellen Album ein Lieblingsstück?

    Jesper Munk: Nein.

    Michaela Boland: Das nächste Album ist in Arbeit?

    Jesper Munk: Ja, es ist in Arbeit und die Fertigstellung ist für Anfang 2015 anberaumt. Das ist zwar noch nicht offiziell, aber, man kann sich darauf einstellen.

    Michaela Boland: Bleibt dir neben der Musik eigentlich noch Zeit für andere Hobbys?

    Jesper Munk: Was Sport anbelangt, so schaut man halt, wenn man auf Tour ist, dass man so halbwegs in Form bleibt. Wenigstens nach dem Aufstehen erst mal so ein paar Liegestütz machen. Ansonsten trinke ich gerne und spiele Billard und Darts. Manchmal auch Kino. Wobei ich eigentlich am liebsten zu Hause Filme schaue. Der letzte richtig geile Film, den ich gesehen habe war, "Limits of Control". Am Ende kommt Bill Murray darin vor.

    Michaela Boland: Zur Zeit liest du, wie du sagtest, ja die Biografie von Tom Waits, den du sehr verehrst. Was ist für dich das Besondere an ihm?

    Jesper Munk: Der Mensch hat sich in seiner eigenen Musikrichtung gehalten. Durch eine Eigenart und sein Durchhaltevermögen. Auch hat er eine wahnsinnige, unbeschreibliche künstlerische Identität. Er ist dabei geblieben und ist darin auch noch nach wie vor einzigartig.

    Michaela Boland: Bist du Fußball-interessiert?

    Jesper Munk: Nein, Fußball nicht so. Aber, ist ja auch langweilig. Bayern gewinnt ja die ganze Zeit. (lacht)

    Michaela Boland: Wie sieht es mit bildender Kunst aus?

    Jesper Munk: Nur ganz laienhaft. Ich kann mir etwas ansehen und sagen, es gefällt mir aus dem und dem Grund. Aber ich kann jetzt nicht aus einem geschichtlich fundierten Wissen schöpfen. Ich genieße aber Fotografien und Bilder.

    Michaela Boland: Engagierst du dich für irgendetwas?

    Jesper Munk: Bisher noch nicht, weil ich einfach noch nicht genug darüber weiß. Das wird sich höchstwahrscheinlich ändern, sobald ich die Zeit habe, mich damit auseinanderzusetzen. Und politisch engagiere ich mich zur Zeit nicht aktiv.

    Michaela Boland: Lieber Jesper, vielen Dank für dieses ausführliche Interview und alles Gute weiterhin für deine Karriere.

    Michaela Boland ist Journalistin und TV-Moderatorin. Bekannt wurde sie als Gastgeberin der Sommer-Unterhaltungsshow „HOLLYMÜND“ des Westdeutschen Rundfunks Köln. Seit 1988 schrieb sie für die Rheinische Post, unterschiedliche Publikationen der WAZ-Gruppe Essen, Bayer direkt und Kommunalpolitische Blätter.

    Außerdem präsentierte sie die ARD-Vorabendshow „STUDIO EINS“ und arbeitete als On-Reporterin für das Regionalmagazin „Guten Abend RTL“. Auf 3-Sat, dem internationalen Kulturprogramm von ARD, ZDF, ORF und SRG, moderierte sie die Kulturtalkshow „Doppelkopf“, sowie für TV NRW, die Casino

    Show „Casinolife“ aus Dortmund-Hohensyburg. Michaela Boland arbeitet auch als Veranstaltungsmoderatorin und Synchron- sowie Hörspielsprecherin.

    Für die Gesellschaft Freunde der Künste moderiert sie den Kaiserswerther Kunstpreis sowie alle grossen Kulturveranstaltungen der Gesellschaft.

    Seit Mitte 2009 ist sie verantwortlich für die Ressorts:

    Exklusivinterview und Porträt des Monats

    © Michaela Boland und Gesellschaft Freunde der Künste

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
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  • Portrait des Monats

    SYLVIA BRÉCKO: "Comedy macht man wegen dem Geld und Kabarett wegen des Geldes"

    Dieser Artikel wurde Anfang 2017 hier veröffentlicht. Ihr Metier war lange Zeit reine Männerdomäne. Wenngleich sich der Anteil weiblicher Vertreter auch in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht hat, befinden sich die XY-Chromosomenträger in diesem Fach mengenmäßig noch immer klar im Vorteil.

    Doch diese Tatsache muss sich gar nicht immer so schlecht auswirken, findet sie: Kabarettistin Sylvia Brécko.

    Eine Frau mit jeder Menge Energie. Seit 2007 ist sie mit ihren Programmen erfolgreich auf deutschen und europäischen Bühnen unterwegs und begeistert ihr Publikum mit gesellschaftspolitischen Themen, die sie mit einem Augenzwinkern auf wunderbar leichte Art und Weise aufrührt. Kurzweilig, vielfältig und dennoch tiefgründig, so will die Kölnerin mit österreichischem Pass ihre Zuschauer unterhalten.

    Dass ihr dies seit Langem gelingt, beweist schon mal ein Punkt: Das empfehlenswerte aktuelle Programm, die-Dauerbrenner One-Woman-Show mit Text und Musik: "Liebling, wir müssen reden" wird im Oktober von der schon sehnsüchtig erwarteten Fortsetzung ("Liebling, wie war ich?“) abgelöst und befasst sich mit dem immerzu aktuellen Mann-Frau-Thema. Zwar geht es nicht nur um die Kommunikation zwischen den Geschlechtern, sondern ebenfalls um Verständigung an sich, die allgemeine Unterhaltung und um Werte.

    Große Sprachkrise

    Doch vor allem setzt die ausgebildete Schauspielerin eine Beobachtung um: Die große Sprachkrise, auf die wir ihrer Meinung nach zusteuern. "In vielen Schulen wird immer weniger Deutsch gesprochen und die deutsche Sprache nicht mehr richtig erlernt", konstatiert sie.

    Sicherlich nicht von der Hand zu weisen, denn seit sich schockierende Erlebnisse von der Bildungsfront sogar aus erster Hand in Lehrerdokumentationen wie beispielsweise der mit dem Titel "Isch geh Schulhof" bis in die  Bestsellerlisten hoch katapultierten, wie wir seit Autor Philipp Möller wissen, erhärtet sich der Verdacht, dass es mit korrekter Sprache hierzulande tatsächlich abwärts gehen könnte.

    So schildert auch Sylvia Brécko, wie sie zwar manchmal über Gespräche zwischen Jugendlichen, die sie beim Bahn fahren hin und wieder zwangsläufig mitbekomme, lache, ihr aber jenes Lachen gleichzeitig im Halse stecken bleibe. Immerhin: Derartiges eignet sich regelmäßig ganz gut fürs Kabarett.

    Wo sich die Diplom-Sportlehrerin sonst noch Inspiration holt, wie sie neben ihrer Sprech- Tanz- und Gesangsausbildung auch noch einen Magister in Theater-Film- und Fernsehwissenschaften sowie Germanistik und Kunstgeschichte erworben hat, während sie beim WDR moderierte und Filme machte, hat sie beim Gespräch im Klettenberger Café 333 verraten.

    Sylvia Brécko erinnert an die Filmdiva Marlene Dietrich

    Mit ihren 1,75m, blauen Augen, der hellblonden Mähne und einer Traumfigur lässt Sylvia Brécko gewiss so manches Männerherz höher schlagen. Zwar ist die Wahlkölnerin, die um ihr Alter ebenso ein Geheimnis macht, wie einst Marlene Dietrich und Fragen hiernach regelmäßig genau wie die legendäre Filmdiva mit den Worten,

    "Der Geburtsschein ist ein Gerücht, das eine Frau jederzeit durch ihr Aussehen dementieren kann", abbürstet, längst in festen Händen, doch  Bewunderer sind der gebildeten Kabarettistin sicher.

    Einst habe sie ein Programm über weibliche Mythen gemacht. Neben der gerade zitierten Dietrich seien darin auch Edith Piaf, Marilyn Monroe, Judy Garland und Tochter Liza Minnelli vorgekommen.

    Ein Kulturamtschef habe sie daraufhin im Jahre 2007 gefragt, ob sie sich denn nicht auch vorstellen könne, politisches Kabarett zu machen. Doch reine Politik reizt die Blondine weniger. "Ich bin ein politisch durchschnittlich interessiertes Wesen", sagt sie. "Um politisches Kabarett zu machen, musst du überdurchschnittlich an der Politik interessiert sein", findet Brécko.

    Immerhin sei sie auf diese Weise jedoch dazu gekommen, es einfach einmal mit gesellschaftspolitischem Kabarett zu versuchen. "Ich habe dann mit Beziehungskabarett begonnen", erzählt sie. "Daran habe ich Spaß, da stehe ich hinter, das sind meine Themen", bekräftigt sie ihre Entscheidung.

    Wichtig sei ihr, dass ihr Publikum einen schönen unterhaltsamen Abend habe und sich in den darauffolgenden Tagen und Wochen immer einmal wieder daran erinnere, was sie gesagt habe und Dinge wiedererkenne.

    Dass ihre Vorstellungen durchaus für Bewusstseinserweiterungen sorgen, bestätigen die zahlreichen E-Mails, die sie häufig als Reaktion auf ihr Programm von Zuschauern erhält. So schrieben ihr die Menschen beispielsweise, "Genau das habe ich dann auch gesehen."

    Auf die Frage, ob man es nach ihrem Dafürhalten als Frau im Kabarett grundsätzlich schwerer habe als ein Mann, antwortet sie: "Offenbar hat man es schwerer".

    Das siehst du ja schon daran, dass es wesentlich weniger Frauen gibt, die Kabarett machen", doch fügt sie lachend hinzu, "das hat ja auch Vorzüge, dass wir in der Minderheit sind". Hintergrund: Vor kurzem war Sylvia Brécko auf einem Ball eingeladen und konnte sich als Stargast für eine geplante Kabarettveranstaltung der Lions ins Gespräch bringen.

    So wurde ihr nämlich gesagt, dass es doch durchaus etwas wäre, wenn sie als erste Frau dort aufträte, nachdem man bisher nur Männer gehabt habe. "Ich lasse das auf mich zukommen und fühle mich in der Szene nicht benachteiligt", erklärt die im Sternzeichen des Löwen Geborene.

    Benachteiligt dürfte sich auch Kollegin Carolin Kebekus derzeit keineswegs fühlen. Der weibliche Shootingstar, der 2011 sein Debütalbum "Ghetto Kabarett" herausbrachte, Deutscher-Comedypreisträgerin und seit 2013 Ensemble-Mitglied der heute-show ist, sorgte jüngst mit dem bei RTL ausgestrahlten, eigenen Programm "Pussyterror Teil 1 und 2" für hohe Einschaltquoten.

    "Was hältst Du von dieser etwas platteren, aber kommerziell recht erfolgreichen Art des Humors der Kollegen, wie beispielsweise Kebekus und Barth aus dem Comedy-Bereich", möchte ich von Sylvia Brécko wissen.

    " Auch wenn es heutzutage sehr durcheinander fließt und man es vielleicht nicht mehr so trennen kann, wie man es einmal konnte, unterscheide ich immer noch zwischen Kabarett und Comedy. Auch denke ich, dass es für jede Richtung, ob es nun rein politisches, gesellschaftspolitisches Kabarett oder Comedy ist, eine Klientel gibt.

    Es gibt für alles überall ein Publikum und von daher hat alles seine Legitimation", antwortet die Kabarettistin diplomatisch. Überhaupt: Ihre Ausdrucksweise ist gewählt, die Anmutung elegant.

    Dann zitiert sie die von ihr hochgeschätzte Kollegin Gerburg Jahnke mit den Worten, "Comedy macht man wegen dem Geld und Kabarett wegen des Geldes".

    Welche Motivationen auch immer hinter den Menschen stehen mögen, als Freiberufler bedarf es hin und wieder eines langen Atems. Da trifft es sich gut, dass Durchhaltevermögen durchaus eine Stärke Sylvia Bréckos` zu sein scheint.

    Bevor die Tochter eines Österreichers endlich ihre Abschlüsse in Theater-Film und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte sowie Sport machte, absolvierte sie parallel zum Studium noch ihre Schauspiel-, Tanz-, Gesangs- und Sprechausbildung, fungierte als Ansagerin im WDR Fernsehen, moderierte bei der Hobbythek an der Seite von Jean Pütz und arbeitete als Realisatorin für die Lokalzeit im Sender.

    "Ich musste immer mehrere Dinge auf einmal machen", erinnert sich Brécko, gibt aber weiterhin zu, "ich habe auch ziemlich lange studiert". Das Beiträge machen sei aber auf Dauer nichts für sie gewesen, gesteht sie.

    "Ich wollte immer ein Kunstwerk aus den Filmen machen. Für mich musste es immer eine Dramaturgie haben“, erklärt die früher einmal leicht Rothaarige. "Ich war nicht so ein schneller Produzierer und habe mir dann einfach gesagt, `das machen andere besser`".

    Es sei "input-output-mäßig" gewesen, man habe unglaublich viel recherchieren und vorbereiten müssen und hinterher nur einen Dreiminüter gehabt, der dann einfach so verpufft sei. Demgegenüber hat sie in ihrem derzeitigen Betätigungsfeld jedwede Gelegenheit ihre Vorstellungen umzusetzen.

    "Im Theaterbereich entwickle ich eine Show, aber ich kann sie dann auch immer wieder reproduzieren und immer wieder aufs Neue leben und erleben", erläutert Sylvia.

    "Wie bestückst du deine jeweiligen Programme, gibt es da einen bestimmten Ablauf", frage ich die passionierte Bühnenfrau. "Es gibt natürlich Arbeitserfolge.

    Das heißt, man setzt sich hin, man hat den Druck, ich brauche auch immer den Druck, habe jetzt meine Premiere für das Programm auf den ersten Oktober festgelegt und das heißt, ich muss mich einfach hinsetzten und schreiben", erklärt Brécko. Sie treffe sich sodann alle ein bis zwei Wochen mit ihrer Regisseurin und müsse dort auch etwas abliefern.

    "Den Ehrgeiz habe ich natürlich, damit wir beide dann produktiv arbeiten können." Zunächst würden einzelne Nummern, die zu einem größeren Themenkreis gehörten, verfasst, die dann in der Gemeinschaftsarbeit sprachlich verfeinert und in eine Dramaturgie gebracht werden müssten.

    Derzeit laufe sie mit extrem offenen Augen und Ohren durch die Gegend und alles, was ihr auffalle und zu ihrem Thema passe, schreibe sie sogleich auf.

    Ihr Geheimnis: Ein kleines rotes Buch, was sie stets bei sich führt und worin sie alles notiert, was ihr in den Sinn kommt, was sie erlebt oder sieht. Inhaltlich, so verrät sie schon einmal, gehe es im geplanten Fortsetzungsstück, "Liebling, wie war ich?" um Dinge, die etwas zu tun hätten mit Ängsten, Unsicherheiten und Selbstbewusstsein, die sich im Leben eines Künstlers oftmals abwechselten.

    Dieses gewisse Wirrwarr von Emotionen und Zuständen, denen man sich eben auch als Künstler ausgesetzt sehe.

    So soll sich dann mit der Premiere am ersten Oktober der "Liebling-Kreis, nach, "Liebling, bin ich zu dick?" und "Liebling, wir müssen reden!" schließen.

    Getreu dem Motto ihres letzten Trilogie-Teils, "Liebling, wie war ich?", richtet sie als Künstlerin diese Frage, wohlgemerkt in subtilerer Weise, um sich zeitnah ein erstes Feedback einzuholen, spätestens in der Pause gleichsam an ihre private Begleitung.

    Eine Art Personal-Kritiker, der bei jeder Show dabei ist und den Verlauf von Anbeginn mitverfolgt? Gut, ein solches Menschen-Barometer zu haben, doch gibt es eigentlich auch Möglichkeiten, die Kabarett-Tauglichkeit des Erdachten schon im Vorfeld auszutesten, interessiert es mich.

    Brécko`s Testphase sah, wie sie erzählt, wohl immer folgendermaßen aus: "Ich habe zuvor immer befreundete Pärchen zu mir eingeladen und dann haben wir Dinner & Show gemacht." Soll heißen:

    Es habe zunächst eine kleine Vorspeise gegeben, Brécko trug erste Show-Elemente vor, es folgte eine Pause, die Zeit für erstes Feedback der Freunde ließ, bevor nach dem Hauptgang der zweite Programmteil zum Besten gegeben worden sei, und das Multitalent Brécko sich nach dem Nachtisch die ehrliche Abschlusskritik hat einholen dürfen. Auf dieses Weise konnte die Künstlerin erkennen, wo etwas ankam und wo nicht.

    Ihr häufig gemischtes, aber tendenziell eher intellektuelles Publikum bewegt sich hauptsächlich zwischen 35 und 55 Jahren, wobei ihr jüngster Fan gerade mal zwölf Jahre zählt, die ältesten durchaus schon 80. Gelegentlich verirrten sich durchaus auch solche Menschen in ihre Vorstellung, die wegen des Titels ein Programm mit Mario-Barth-Charme erwarteten. "Was mir auffällt, ist, dass die Leute im Theater heute wesentlich mehr den Anspruch haben, im Sinne eines Schenkelklopfers einfach mal so loslachen zu wollen.

    Am besten einer nach dem anderen, wobei das nicht immer eine qualitative Aussage ist. Die Menschen sind da heute sehr verwöhnt, gerade wenn sie viel fernsehen, haben sie einfach einen anderen Humorpegel", analysiert Brécko.

    Die Nachfrage nach ihren Vorstellungen jedenfalls ist groß. So gastierte sie neben Köln, Bonn, Berlin, Rostock, Lübeck, Hannover, Celle und München sogar im schon im Ausland: In Spanien und in der Schweiz erfreute sie deutschsprachiges Publikum mit ihren Shows.

    Im Leben der emsigen Sylvia dürfte es in diesem Jahr wohl kaum zu einem Moment der Langeweile kommen. Neben den Vorbereitungen zum neuen Programm im Herbst plant sie nämlich zum einen noch eine Weihnachtsshow und entwickelt als Choreographin die Tanzeinlagen für die in Köln bekannte Karnevals-Tanzgruppe "De Höppemöztjer".

    Bei derartig vollem Terminkalender bleibt die Frage: Wo findet die Kabarettistin Entspannung? Ein bis zweimal im Jahr verweilt Brécko, die in Melbourne Verwandtschaft hat, in Australien.

    Die unglaubliche Natur und das Meer faszinieren die Künstlerin. Sie liebe das Wellenreiten und die Freundlichkeit der Menschen dort mit ihrer positiven Lebenshaltung, was auch für ihr Programm von Bedeutung sei.

    " Ich glaube, dass es mir in gewisser Weise gelingt, etwas von der positiven Energie mitzubringen." Sogar als Reisejournalistin für Fachmagazine hat sich Brécko während ihrer Aufenthalte in Australien schon betätigt. In der knapp bemessenen Freizeit schaut sie sich durchaus schon mal romantische Komödien a la Harry und Sally an.

    Beim bevorstehenden Arbeitspensum wird sie in nächster Zeit wohl eher kaum dazu kommen. Doch dafür dürfen sich ihre Fans wohl in Kürze auf ein köstliches neues "Liebling-Programm" freuen. Und darin gibts von der ausgebildeten Tänzerin diesmal sogar einen echten Spagat zu sehen.

    Michaela Boland ist Journalistin und TV-Moderatorin. Bekannt wurde sie als Gastgeberin der Sommer-Unterhaltungsshow „HOLLYMÜND“ des Westdeutschen Rundfunks Köln. Seit 1988 schrieb sie für die Rheinische Post, unterschiedliche Publikationen der WAZ-Gruppe Essen, Bayer direkt und Kommunalpolitische Blätter.

    Außerdem präsentierte sie die ARD-Vorabendshow „STUDIO EINS“ und arbeitete als On-Reporterin für das Regionalmagazin „Guten Abend RTL“. Auf 3-Sat, dem internationalen Kulturprogramm von ARD, ZDF, ORF und SRG, moderierte sie die Kulturtalkshow „Doppelkopf“, sowie für TV NRW, die Casino

    Show „Casinolife“ aus Dortmund-Hohensyburg. Michaela Boland arbeitet auch als Veranstaltungsmoderatorin und Synchron- sowie Hörspielsprecherin.

    Für die Gesellschaft Freunde der Künste moderiert sie den Kaiserswerther Kunstpreis sowie alle grossen Kulturveranstaltungen der Gesellschaft.

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  • Sandra Geiger-Pauli vom Bodenmaiser Hof/Bayerischer Wald setzt für die Zukunft auf modernste Strukturen, exklusive Gästebetreuung und traditionelle Werte
    4-Sterne-Superior-Hotel Bodenmaiser Hof

    Sandra Geiger-Pauli, die Hotelierin mit eigener Gin-Kosmetik

    „Mir wurde das Gastgeber-Gen in die Wiege gelegt – das erste Bier habe ich gezapft, da brauchte ich noch einen Schemel.

    Somit stand für mich schon immer fest, dass ich das elterliche Hotel einmal übernehmen würde. Die Ausbildung erfolgte dann außerhalb der nestwarmen Komfortzone:

    Zuerst Kochlehre in Passau, dann Bayerischer Hof in München und Residenz Heinz Winkler Aschau. Hinzu kamen Hotelfachschule, Ausbilderin, Hotelbetriebswirtin.

    2021 gaben meine Eltern die Geschäftsführung an mich samt Familie weiter, und damit jede Menge Herausforderungen:

    Der Fachkräftemangel und Corona machen uns zu schaffen, die enorme Bürokratie frisst wertvolle Zeit. Dennoch liebe ich den Bodenmaiser Hof mit all seinen Facetten, Geschichten und Menschen.

    Der Spagat, Mann, drei Kinder und Hotel unter einen Hut zu bringen gelingt lediglich, weil sich unser Alltag komplett dort abspielt.

    Nur so blieb genug Muße, mir einen lang gehegten Traum zu erfüllen und meine eigene High-End-Kosmetiklinie entwickeln zu können, in der unter anderem heimische Kräuter, bayerisches Quellwasser und der selbstgebrannte Gin meines Vaters enthalten sind.

    Zukunftsvisionen gibt es jede Menge, darunter etwa die Erweiterung der Pflegeserie oder die Vergrößerung des Spa inklusiver privater Bereiche. Was wir aber dennoch bleiben möchten, ist ein Ort der Geborgenheit und Wärme, besonders und individuell.“

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LEBENSART - Möbel und Design - Schöner Wohnen

  • Für Südbalkone mit viel Sonne eignen sich hingegen Geranien, Rosmarin und Lavendel oder vielleicht sogar ein kleines Olivenbäumchen
    eine Balkonbox mit Holzoptik

    Auch die Blumenoase auf dem Balkon ist Kunst

    Verschiedene Blumen und Gewürze kann jeder auf seinem Balkon oder seiner Terrasse platzieren. Die hohe Kunst ist es jedoch, sie so arrangieren und anzuordnen, dass das Ganze auch noch ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks kann aber so gut wie jeder zum Balkonkünstler werden.

    Nicht einfach draufloskaufen

    In den meisten Fällen funktioniert die Begrünung des Balkons folgendermaßen: Im Frühjahr zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen. Voller Panik wird daraufhin der nächste Baumarkt gestürmt und dabei wahllos ein paar schöne Pflanzen eingekauft.

    Diese werden dann in willkürlicher Anordnung am Balkon platziert. Danach wird das neue Kunstwerk voller Stolz bei einer gemütlichen Tasse Kaffee betrachtet.

    Diese Spontankunst ist jedoch nicht unbedingt die beste Möglichkeit, wenn es um die Gestaltung des eigenen Balkons geht. Deshalb empfiehlt sich vor dem Kauf eine kleine Recherche, welche Blumen und Gewürze denn überhaupt für den eigenen Balkon geeignet sind.

    Dabei spielt vor allem die Ausrichtung des Balkons und die Dauer der Sonneneinstrahlung eine wesentliche Rolle.

    Die idealen Pflanzen für Nordbalkone mit viel Schatten sind beispielsweise Begonien, Koniferen und Glockenblumen. Für Südbalkone mit viel Sonne eignen sich hingegen Geranien, Rosmarin und Lavendel oder vielleicht sogar ein kleines Olivenbäumchen. Ost- und Westbalkone, die im Halbschatten liegen, können mit Dahlien, Margeriten und Salbei aufgehübscht werden.

    Nicht nur die Pflanzen spielen eine Rolle beim Kunstwerk „Balkon“

    Die richtigen Pflanzen sind zwar wichtig, doch auch das sonstige Interieur muss stimmen, um auf der Freiluftfläche vor der Wohnung eine entsprechende Atmosphäre zu erzeugen.

    Kunststoff-Schränke sind zwar praktisch, aber nicht unbedingt hübsch anzusehen. Es lohnt sich, ein wenig auf Trödlermärkten nach alten Schränken zu suchen und diesen bunt bemalt auf dem Balkon neues Leben einzuhauchen.

    Als schicke Alternative dazu eignet sich aber auch eine Balkonbox mit Holzoptik. Denn die sieht nicht nur hübsch aus, darüber hinaus dient sie auch als wertvoller Stauraum.

    So ist der Balkon in Windeseile aufgeräumt, wenn sich Gäste ankündigen. Bei größeren Balkonen können die einzelnen Boxen auch miteinander kombiniert werden.

    Zur Vollendung des Kunstwerks Balkon können auch die Wände entsprechend gestaltet werden. Zur Sicherheit sollte dafür allerdings im Vorfeld bei den Eigentümern um Erlaubnis gefragt werden.

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  • Massive Holzmöbel: Hier ein Kundenbild einer Wohnwand, bestehend aus Würfli, in Erle massiv
Kleiderschrank mit Aufsatz in Erle massiv
    nachhaltiges Wirtschaften

    Die Renaissance der Nachhaltigkeit - Woher kommt das neue Bewusstsein?

    Neue Untersuchungen zeigen, dass die Unterstützung für nachhaltiges Wirtschaften sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern zunimmt. Viele Verbraucher sind der Meinung, dass Unternehmen ebenso viel Verantwortung für einen positiven Wandel tragen wie Regierungen.

    Diese " Renaissance der Nachhaltigkeit " findet nicht nur unter den Verbrauchern in Ländern mit hohem Einkommen statt, sondern ist auch in Entwicklungs- und Schwellenländern stark ausgeprägt. Laut einer, vom WWF, in Auftrag gegebenen Studie ist die Nachfrage nach nachhaltigen Waren in den letzten fünf Jahren um erstaunliche 71 % gestiegen.

    Doch wie kam es dazu?

    Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft

    Für viele Menschen, insbesondere für diejenigen, die in Schwellenländern leben, wird die Renaissance der Nachhaltigkeit durch persönliche Erfahrungen sowie den verheerenden Auswirkungen von Bränden, Überschwemmungen, Dürren und COVID-19 vorangetrieben.

    Seit 2016 haben über 159 Millionen Menschen Online-Petitionen zur Unterstützung der Natur unterzeichnet und zudem werden lautstarke Proteste der Bevölkerung immer häufiger.

    Bis vor kurzer Zeit war Nachhaltigkeit ein eher untergeordnetes Thema. Doch mittlerweile haben sich die Dinge geändert.

    Während die wirtschaftliche Entwicklung für die meisten Länder zwar immer noch Priorität hat, wird den Menschen immer klarer, dass sie für die billigen Produkte von heute, morgen bereits einen sehr hohen Preis zahlen könnten. Nicht umsonst bevorzugen immer mehr Leute einen Kleiderschrank aus Massivholz, während die Nachfrage nach Billigmöbeln zunehmend sinkt.

    Eine klare Ansage an die Welt

    Die Botschaft ist laut und deutlich. Verbraucher in aller Welt möchten nachhaltiger leben. Viele erwarten daher, dass Unternehmen – genauso wie Regierungen – eine verantwortungsvolle Rolle in unserer Gesellschaft einnehmen.

    In einer Umfrage gaben 66 % aller Befragten und 75 % der Millennials an, dass sie bei ihren Einkäufen auf Nachhaltigkeit achten. In China gaben 41 % der Verbraucher an, dass sie sich mehr umweltfreundliche Produkte wünschen. Abgesehen davon, helfen Sozial-Media und andere Kanäle, der jüngeren Generationen bei der Verbreitung von Informationen, wodurch die Renaissance der Nachhaltigkeit weiterhin vorangetrieben wird.

    Die Verantwortung der Wirtschaft

    Unternehmen können sich, durch die Festlegung ökologischer Ziele sowie der Reduzierungen von Treibhausgasemissionen, zum Schutz der Natur verpflichten. Sie können diesen Verpflichtungen nachkommen, indem sie die Natur und die natürlichen Systeme bewahren und bei der Produktion ihrer Waren, umweltfreundliche Ansätze nutzen.

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  • Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, verspricht das Design Zimmer im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck höchsten Komfort für Gäste
Die Apartments des Hotels Schwarzer Adler Innsbruck sind mit Küchenzeile, Sofa oder Sessel großzügig ausgestattet und daher besonders geeignet für Familien
    Historischer Charme, neues Design

    Komfort und angesagte Styles im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck

    Seit dem großen Umbau des Hotels Schwarzer Adler Innsbruck 2020 vereint das Haus im Herzen der Tiroler Landeshauptstadt historischen mit zeitgemäßem Charakter – und zwar mehr denn je. Mit der Neugestaltung wurde das 500-jährige Gebäude nicht nur komplett restauriert, sondern in allen Bereichen auch modernisiert.

    Inhaberfamilie Ultsch lag dabei besonders am Herzen, eine harmonische Kombination aus jahrhundertealtem Flair und aktuellem Design zu kreieren. In der lässigen Pfiff Bar etwa ist das gemütliche Separee durch ein aufklappbares Bücherregal in Form einer „Hidden Door“ erreichbar.

    Das stylische Konzept präsentiert sich auch in den 50 Zimmern und Suiten des österreichischen Boutique-Hotels. Neu entworfen sind die Kategorien Design, Deluxe, Apartment und Handicapped, renoviert wurden die bereits bestehenden Signature Rooms und Signature Suiten.

    Das Design Zimmer im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck kostet ab 109 Euro/Nacht für zwei Personen.

    Modern konzipiert. Gemeinsam mit Designer Thomas Bertalan, Spezialist für Innenarchitektur, Kälte- und Klimatechnik, gab es einen klaren Fokus beim Umbau des Hotels Schwarzer Adler Innsbruck:

    „Uns war von Anfang an wichtig, die historische Bausubstanz mit der bekannten Fassade, den jahrhundertealten Holzdecken, Gewölben und Stuben in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten und die Geschichte des Hauses in frischem Kontext zu präsentieren“, so Bertalan.

    Die Herausforderung bestand darin, alle neuen Gestaltungselemente harmonisch mit den sorgsam restaurierten Bauteilen zu kombinieren. Gleichzeitig sollte die Haustechnik im Hintergrund auf den neuesten Stand gebracht werden, etwa mit State-of-the-Art-Klimatisierung, Highspeed-Internet und teils sogar mit Antibeschlag-Badezimmerspiegeln samt integrierter Bluetooth-Funktion.

    Flexibel gestaltet. Hochwertiger Komfort und angesagte Styles charakterisieren die neuen Räumlichkeiten im Hotel Schwarzer Adler Innsbruck, wie beispielsweise die mit viel Liebe zum Detail eingerichteten, großen Design Zimmer.

    In den ruhig gelegenen Deluxe Zimmern geht es zusätzlich über einen direkten Zugang auf die eigene Terrasse oder den Balkon mit einmaligem Blick auf Innsbrucks historisches Kapuzinerkloster und die dahinter emporragende Nordkette.

    Für noch mehr Flexibilität sorgen die beiden großzügigen Apartments für bis zu sechs Personen. Mit voll ausgestatteter Küche, Lesesessel oder Sofa sowie modernem Badezimmer sind sie besonders für Familien oder Longstay-Aufenthalte geeignet.

    Auf spezielle Bedürfnisse zugeschnitten ist der barrierefreie Handicapped Room mit ausreichend Platz und entsprechendem Equipment. Der Servicepoint im 1. Stock hält für Gäste bei Bedarf zusätzlich Snacks, Mikrowelle, Waschmaschine und Trockner sowie diverse weitere Angebote bereit.

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Kunst - Videogalerie

  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby

    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Gottfried Boehmer  praesentiert die Kuenstlerin Dorothea Schuele
    Kurator Gottfried Böhmer

    Gesellschaft Freunde der Künste - Atelierfest Herzrauschen 2008: die Nacht der Museen in Düsseldorf

    Zum 12. Neujahrsempfang im Jahr 2008 der Gesellschaft Freunde der Künste präsentierte Gottfried Böhmer die Werkzyklen "Interieurs, Technik und neue Arbeiten" zum "Gesang der Amazonen" der Künstlerin Dorothea Schüle.

    Die Ausstellung wurde zu einem Atelierfest anläßlich der Nacht der Museen präsentiert. Dorohtea Schüle arbeitete anschließend zwei Jahre in Berin. Heute hat sie ihr altes Atelier in Düsseldorf bezogen, von wo sie erfolgreich arbeitet.

    Der Kunsthistoriker Ronald Puff, schrieb über Dorohtea Schüle:

    In der Malerei von Dorothea Schüle halten sich Gegenständlichkeit und Farbigkeit in sensiblem "auf und ab", einer Art Wellengang, das Gleichgewicht. So vordergründig, unmittelbar und zentral das Motiv auch erscheint, zunächst bedingt das Interesse einer malerischen Lösung die Objektwahl, der die inhaltliche Reflexion nachfolgt.

    Dieses Interesse an malerischer Umsetzung, an Transformation der gesehenen Objekte in Farbe auf Leinwand führt die Künstlerin in der Genese ihres Werkes von Thema zu Thema, von einem Werkkomplex zum nächsten. Wie ein Forscher analysiert und experimentiert sie dabei mit den Formen, Farben und Möglichkeiten.

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  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set

    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Das war 2002, lange ist es her - Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Die Nacktheit spielt für den Fotokuenstler Kristian Liebrand eine eher untergeordnete Rolle
Vielmehr geht es ihm darum, die individuelle Schoenheit der Frau hervorzuheben
Es lebe die Aktfotografie, das ist ohne Zweifel Kunst
Nicht die Nacktheit ist entscheidend
Mehr als nackt! more than nude 
Der freien Kunst droht Gefahr
Der Fotokuenstler Kristian Liebrand
    Der freien Kunst droht Gefahr

    Fotokünstler Kristian Liebrand - kreativer Spielraum in Gefahr

    Aus Aktuellem Anlaß erscheint noch einmal unser Artikel vom 1.1.2019. Der ausgezeichnete Aktfotograf Kristian Liebrand engagiert sich für Blutkrebs-Kranke und verschenkt Bildband.

    Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr. Dabei wird weit über das Ziel hinausgeschossen, in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht übermalt, und man fragt sich wo die Zensur beginnt.

    Der freien Kunst droht Gefahr

    „Es ist ein Zeichen der Verblödung von Studenten,“ meinte dazu der CDU Politiker Michael Braun. Es zeigt absurde Züge einer vermeintlichen Sexismus-Kritik“, empörte sich auch der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert.

    Akt-Bilder werden aus Ausstellungen entfernt und jüngst, man kann es kaum glauben, hat ein Museum in Manchester das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse abgehängt, weil es angeblich sexistisch ist.

    Damit ist ein erstes Gemälde Opfer der gegenwärtigen Sexismus-Debatte geworden. Die Begründung der Kuratorin Clare Gannaway ist abenteuerlich oder einfach nur dumm: „Das Gemälde stellt den weiblichen Körper als passive, dekorative Form dar," meinte sie.

    Gefahr für die Kunst droht aber auch von anderer Seite. In der Volkshochschule Hellersdorf in Berlin wurden unlängst Akt-Bilder der Künstlerin Susanne Schüffel abgehängt, weil diese nach Aussage der Schulleitung die Gefühle von Muslimen verletzen würden. Leider ist das kein Einzelfall mehr, schon vor drei Jahren wurden erotische Fotos von Wolfgang Hiob im Rathaus Köpenick abgehängt.

    Der Fotokünstler Kristian Liebrand

    Und weil das alles so traurig ist, stellt die GFDK-Redaktion ihnen nun einen bemerkenswerten Künstler vor, der sich mit großer Leidenschaft der Akt-Fotografie verschrieben hat. Und das ist ohne Frage Kunst. Es lebe der Akt.

    Kristian Liebrand meint dazu: Ich hatte natürlich auch schon oft mit Vorbehalten zu kämpfen. Insbesondere bei der Suche nach Locations für Ausstellungen. Oft wurde argumentiert, dass es im Hinblick auf den Jugendschutz nicht geht. Meine Meinung dazu: "In Zeiten von Smartphones und überall verfügbaren Hardcore-Pornos sind AKTFOTOGRAFIEN für Jugendliche in etwa so gefährlich wie Kaugummis."

    Nicht die Nacktheit ist entscheidend

    Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

    Kristian Liebrand hat sich vor 10 Jahren für seine Passion entschieden und dafür seinen gut dotierten Job als Betriebswirt und Manager an den Nagel gehängt. „Mir war wichtig, etwas zu machen, das mich und andere Menschen mit Freude erfüllt."

    Bleibende Werte zu schaffen, die nicht materialistisch sind. Gute Aktfotografien verlieren nie ihren Wert und bleiben über Jahrzehnte, selbst in einer oberflächlichen Wegwerf-Gesellschaft“.

    Kristian Liebrand geht es um die individuelle Schönheit der Frau

    Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

    Durch eine besondere Komposition aus Licht, Perspektiven und Posen, die man noch nicht schon zigfach gesehen hat.  So  kommen auch Bodypaintings zum Einsatz, um besondere Akzente zu setzen.

    Der Bildgestaltung widmet sich der Fotograf auch selbst. „Externe Bildbearbeiter sind für meine Arbeiten  tabu. Sie kennen nicht die Persönlichkeit des Models, die Stimmung am Set und meine Bildintention.

    Somit kann ein externer Bildbearbeiter nur technisch arbeiten. Da fehlt dann das Gefühl, und das ist entscheidend. Eine gute Bildbearbeitung ist sensitiv, und nicht rein technisch.“

    Der Freiraum für die Fantasie des Betrachters

    Das Ergebnis überrascht und verführt den Betrachter ohne explizit zu sein. Freiraum für die Fantasie des Betrachters ist dem Fotokünstler wichtig. „More than nude“ ist der Name seiner zwei bisher veröffentlichten Bildbände

    Ausgestellt wurden seine Aktfotografien bisher in Düsseldorf, Köln, Berlin, Wien, London und New York. Der Künstler möchte dabei nicht nur Menschen erreichen, die Galerien besuchen, sondern alle anderen Leute. Er stellt daher auch an ungewöhnlichen Orten aus. Damit möchte er allen zeigen, dass Aktfotografie auch eine kreative Kunstform sein kann und keine plumpe, unästhetische Ablichtung von Geschlechtsmerkmalen.

    Auch die Frau von nebenan kann zu einem Kunstwerk werden

    In Bochum betreibt der Fotograf ein 360 qm großes Atelier mit zahlreichen Kulissen. Seine privaten und gewerblichen Kundinnen kommen aus ganz Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Akt-Fotoshootings kann Kristian Liebrand auch die „Frau von nebenan“ zu einem Kunstwerk werden lassen. 

    Die Fotoshootings sind grundsätzlich ohne Zeitlimit. „Ein Fotoshooting soll so entspannt wie möglich sein. Wenn im Hintergrund die Uhr tickt, ist das für alle Beteiligten nicht gut und somit schlecht für das Foto.“, so Kristian Liebrand. 

    Der Fotograf hat klare Vorstellungen wie das Bild werden soll und arrangiert das gesamte Set. Von der Pose über die Perspektive bis hin zum Licht. Als fotografierte Person benötigt man daher weder Modelerfahrung noch eine Modelfigur.

    Die Liste der bisherigen Fotolocations ist bemerkenswert: Flughafen, Schauspielhaus, Waschstraße, Fußballstadion, Badausstellung, Diskothek, Lost-Places, Strand, Industriehalle, Werkstatt, Kino, Wasserfall, Pferdestall, Schrottplatz, Kokerei, U-Bahnhof, Berliner Mauer, Rennstrecke, Labor, Parkhaus, Kaserne, Pool, Golfplatz, Eisenbahnwaggon, Frisörsalon, Bahngleis, Strand, Meer, See, Hotel, Yacht, Zeche, Unterwasser sowie Public Places wie Venedig und die Altstadt von Havanna.


    Ein paar seiner Fotografien stellen wir Ihnen hier vor. Seine gesamte Bildergalerie, darunter viele  international ausgezeichnete Werke, und weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie hier.

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  • Christy Lee Rogers Werk Die Paradoxien
Christy Lee Rogers Werk Die Musen
    Baden in der Dunkelheit

    Christy Lee Rogers, Besessenheit von Wasser als Medium

    Christy Lee Rogers behandelt Fotografie als zeitgenössische Malerei, hatten wir zuletzt in unserem "Werk der Woche" beschrieben. Rogers 'Besessenheit von Wasser als Medium, um die Konventionen der zeitgenössischen Fotografie zu brechen, hat dazu geführt, dass ihre Arbeit mit Barockmalern wie Caravaggio verglichen wurde.

    Mit einem Auge für die Hell-Dunkel-Qualitäten des Lichts verbiegen und verzerren sich ihre Motive; Baden in der Dunkelheit, isoliert vom Licht, und werden durch die eigene Vorstellungskraft zum Leben erweckt.

    Ohne Manipulation nach der Produktion werden ihre Arbeiten in der Kamera, vor Ort, im Wasser und nachts gemacht.

    Ihre ungezügelte Freude, die Sinne zu erregen und zu entzünden, während sie das Publikum mit lebhafter Bewegung und Absicht provoziert, zeigt, dass sie das fotografische Medium produktiv einsetzt, um die Realität in eine eigene Welt zu verwandeln.

    Christy Lee Rogers wurde 2019 zum renommierten Sony Open World-Fotografen des Jahres gekürt, von Apple für eine Reihe von Arbeiten und einen Film beauftragt und von Lavazza für das Kalendercover 2021 beauftragt.

    Christy Lee Rogers 'Werke wurden in den USA und in Europa ausgestellt und befinden sich in Privatsammlungen auf der ganzen Welt. Sie wurde in internationalen Magazinen wie Vogue, Vanity Fair, CNN, W Magazine, Harper's Bazaar und anderen vorgestellt. Die Independent Newspaper verglich ihre Arbeit mit Caravaggio.

    Am Heiligabend wurden Christy Lee Rogers '"RIDERS OF THE LIGHT" und andere Werke aus ihrer HUMAN-Serie in dieser Kathedrale im Herzen von Paris aufgehängt.

    Christy Lee Rogers ist eine Unterwasserfotografin.

    Rogers wurde in Honolulu, Hawaii, geboren und wuchs in Kailua auf der Insel Oahu auf. Sie hat keine formale Ausbildung in Fotografie, aber einen Bachelor of Arts in Telekommunikation und Film von der San Diego State University.

    Rogers ist bekannt für ihre Unterwasserfotografie die in den USA, Frankreich und Monaco ausgestellt wurde. Ihre Arbeit wurde von der Deutschen Grammophone in Auftrag gegeben, um das Album-Cover für eine Box klassischer Musik bereitzustellen
    Art to Hold Your Interest
    + 44 (0) 7954 051 458

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  • Fernweh-Punk Band HAFENSAENGER kommt mit Song Dunkelfarben
    Nur wer vergessen wird, ist tot

    HAFENSAENGERS, die letzte Punkband der Welt kommt mit "Dunkelfarben"

    "Nur wer vergessen wird, ist tot" - HAFENSAENGERS versprechen, sie sind die letzte Punkband der Welt. Nach zwei veröffentlichten EPs mit über 100000 Streams, mehreren großen Musikvideo-Produktionen und unzähligen Liveshows mit Szenegrößen wie Deez Nuts, Alazka oder Itchy segelten die HAFENSAENGERS 2020 rauen Gewässern entgegen.

    Nachdem sie Ende 2019 schon Studiozeit gebucht hatten, um ihr erstes Volllänge Album in Angriff zu nehmen, gab ihnen das Corona Virus den ersten Schuss vor den Bug. Die Aufnahmen mussten verschoben werden.

    Doch im Mai rasten die HAFENSAENGERS auf die weitaus größere Katastrophe zu - Gitarrist und Sänger Thomas erlitt ein akutes Nierenversagen und musste via Notoperation an die Dialyse angebunden werden. Ab diesem Zeitpunkt musste er alle zwei Tage für 5 Stunden sein Blut waschen lassen. Sein Leben hing nun von dieser Maschine ab. Ein Schock!

    Doch die SAENGERS ließen sich nicht unterkriegen, strichen nicht ihre Segel. Trotzdem oder gerade deswegen haben sie in dieser harten Zeit ihre ehrlichsten und persönlichsten Songs geschrieben und aufgenommen.

    Schlagzeuger Max bereitete unter Hochdruck alle Songs für das Studio vor, damit Thomas direkt loslegen konnte, sobald er wieder mehr bei Kräften war. Und das tat er auch! Zwischen den Dialysetagen fuhr Thomas in die Limetree Studios und spielte sich die Seele aus dem Leib. Er schrie den ganzen Frust und die Angst hinaus ins Mikro - und das hört man den Songs auch an.

    Ob bei Altes Herz mit den Zeilen "Kein Gefühl kam der Liebe so nah, wie der Hass. Meine Seele trägt die Farbe der Nacht" oder bei Gewinner mit "Ich wäre so gern ein Gewinner, doch habe Angst mich zu verlieren. Ich will nur das du dich erinnerst, wenn ich nicht mehr existiere".

    Jetzt 2021, mit einer neuen und gesunden Spenderniere sind Thomas und Max voller Motivation und Tatendrang endlich wieder live auf der Bühne stehen zu können.

    Die Zweimann-Band HAFENSAENGERS zeigt wie Fernweh-Punk klingt und beweist, dass man mit Willen und ein klein wenig Hoffnung alles schaffen kann. Nun kommt die Videopremiere am 03.12. vom kommenden Song "Dunkelfarben"

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