Das Lifestyle Magazin: Lebensart, Kunst, Kultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Das Ei wird Werbestar

Der ultimative Instagram-Star schlägt nun die klassische Influencer-Karriere ein

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, erzählt mir, dass ein Ei nun zum ultimativen Werbestar aufgestiegen ist. Nun überlege ich mir, was ich mit meinen Eiern machen könnte, oder wie ich die zu Werbezwecken für die GFDK nutzen kann. Was Beiersdorf kann, müsste mir doch auch gelingen, oder etwa nicht?

Lieber Herr Böhmer,

die immerwährende Frage, wer denn nun zuerst da war, lässt sich in diesem Fall zweifelsfrei beantworten: es war das Ei. Nicht irgendein Ei natürlich, sondern das World Record Egg. Der ultimative Instagram-Star schlägt nun die klassische Influencer-Karriere ein und wird zum Werbestar - diverse Marken haben das Ei für sich entdeckt und positionieren ihre Produkte an die Seite der vollverschalten Reklamefigur.

Die durch Julian Mohr gestellte Frage, ob das Ei den nun das Ende sei, von Influencern, wie wir sie kennen, gewinnt da neue Qualität.

Einstweilen - und daran wird sich ziemlich sicher nichts ändern - bleiben Influencer (auch ohne Schale) aber fester Bestandteil des Marketing-Mix und der Produktwelt. Jüngstes Beispiel: Lidl packt fünf Influencer-Boxen für das junge Publikum

Und weil dem so ist, sollte man sich auch mit dem nötigen Wissen zum Thema versorgen. Durchaus hilfreich in dem Zusammenhang: unser Report "Influencer Marketing - rechtskonform und sicher".

Ansonsten können wir über diese Woche nun getrost ein Ei schlagen.

Schönes Wochenende,

Holger Schellkopf

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  • GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf
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  • 19.01.2019

Aktuelles - Reden ist Silber

  • Die Serie Surviving R. Kelly, die der US-Sender Lifetime Anfang Januar 2019 ausstrahlte, brach ihm das Genick
    Der R&B-Sänger R. Kelly - Der unangreifbare Superstar wurde zu Fall gebracht

    Die #MeToo Debatte macht alle platt. Ganze Branchen rechnen mit ihren Stars ab: Hollywood, Schauspieler, Musiker, Dirigenten, Kultur, Ausstellungsmacher, Kuratoren, Medien, Journalisten, Mode, Sport und auch die Wirtschaft.

    Nun ist einer der größten Stars der US-Musikszene, der R&B-Sänger R. Kelly, dran. Wie lange sein Welthit "I Believe I Can Fly" noch zu hören ist, der bisher 103.724.420 Aufrufe hat, dürfte schon besiegelt sein.

    Der unangreifbare Superstar wurde zu Fall gebracht

    Kellys Label RCA und dessen Mutterhaus Sony Music haben die vorzeitige Auflösung des Vertages mit dem Musiker mitgeteilt, nachdem in einer 6-teiligen Doku etliche Frauen den R&B-Sänger R. Kelly beschuldigten, sie mißbraucht zu haben.

    Die sechsteilige Serie "Surviving R. Kelly", die der US-Sender "Lifetime" Anfang Januar 2019 ausstrahlte, brach ihm nun das Genick. Sony Music bekam eiskalte Füsse und hat sich vom Acker gemacht.

    Die Doku wurde wie eine Anklage konstruiert, und das ist zumindest bedenklich. Auf der RCA-Website wurde Kellys Name bereits ins Nirvana versenkt. Angefangen hatten die Vorwürfe als er die damals 15-jährige Sängerin Aaliyah heiratete. Diese kam im Alter von 22 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

    Bei Wikipedia steht: "Am 15. Juni 2008 wurde Kelly sechs Jahre nach Anklageerhebung vom Vorwurf der Kinderpornografie freigesprochen. Zwölf Geschworene eines Bezirksgerichts in Chicago befanden Kelly in allen 14 Punkten der Anklage für unschuldig.

    Er war angeklagt gewesen etwa zehn Jahre zuvor Geschlechtsverkehr mit einer damals 13-Jährigen gehabt und dies auf Video aufgenommen zu haben. Hauptbeweisstück war das Videoband, das ihn mit dem Mädchen zeigen sollte. Kelly und das angebliche Opfer bestritten in dem Prozess erfolgreich, die darin gezeigten Personen zu sein."

    Seine Fans sind nicht sonderlich beeindruckt

    Der Quotendienst Nielsen meldete, dass sich die Streams für Kelly-Songs nach der Dokumentation mehr als verdoppelt hätten, von zuvor 870.000 auf 1,7 Milionen pro Tag. Trotzdem findet die Kampagne #MuteRKelly, die Kellys Stimme zum Schweigen bringen will, neuen Zuspruch. Immer mehr Stationen blenden ihn aus.

    "Wer noch R. Kelly spielt, sollte sich schämen", schrieb die "Chicago Sun-Times". "Der Rattenfänger des R&B sollte keinen Penny mehr verdienen." Gut, Pennys hat er schon genug.

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  • Kindern helfen ist ja eine gute Einstellung, aber ueber 400 Millionen Euro fuer Kinder im Ausland, das muesste man erklaeren können
    Knapp 252.000 Kinder
    Wundersame Kindervermehrung - Deutschland nicht großartig, aber großzügig

    Gabor Steingart schrieb in seinem Morning Briefing: Deutschland ist wahrscheinlich nicht das großartigste Land auf dieser Erde. Aber mit Sicherheit das großzügigste. 2018 hat der deutsche Staat 402 Millionen Euro an Kindergeld ins europäische Ausland überwiesen. 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Knapp 252.000 Kinder wären das, die damit Hilfszahlungen aus Deutschland beziehen. 2012 waren es nur rund 75 Millionen Euro, die auf diese Art nach Polen, Rumänien oder andere Länder transferiert worden sind. Zwei Erklärungsmodelle bieten sich an: Entweder beteiligen sich immer mehr Menschen am Sozialbetrug oder im Ausland fand eine wundersame Kindervermehrung statt.

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  • Die AfD waere ein Sammelbecken fuer Rassisten, die auf Minderheitenrechte pfeifen und die Stimmung im Land gezielt vergiften, so die Meinung der meisten Medien und Politiker
    AFD Prüffall
    Willkür und Kapitulation vor der AfD - Dümmer geht es nicht mehr

    Die politische Klasse in Deutschland der Gegenwart, verweigert sich wahrzunehmen, dass die AfD schon lange die Debatten im Bundestag, ja in ganz Deutschland bestimmt. Die sogenannte wehrhafte Demokratie ist gerade dabei vollkommen zu versagen. Die Partei als "Prüffall" einzustufen ist der falsche Weg. Viele, die auch nur den geringsten Zweifel an unserem Rechtsstaat haben, werden so in die Hände der AfD getrieben.

    Die AfD ein Sammelbecken für Rassisten?

    Die Parteien haben keine tauglichen Argumente. Sanktionen und Verbieten sind ein Zeichen der Schwäche, von mangelndem Problemverständnis und fehlender Strategie. Die AfD sitzt im Bundestag und mittlerweile in allen 16 Landtagen. In Ostdeutschland ist sie sogar zu einer Volkspartei aufgestiegen.

    Die AfD wäre ein Sammelbecken für Rassisten, die auf Minderheitenrechte pfeifen und die Stimmung im Land gezielt vergiften, so die Meinung der meisten Medien und Politiker.

    Dass der stellvertretender Vorsitzende der Grünenfraktion im Bundestag, Konstantin von Notz, diese Entscheidung begrüßt, sollte niemanden wundern. Der Innenpolitiker der Grünen unterstellt der AfD sogar Verbindungen ins rechtsextreme bis terroristische Spektrum.

    In einigen Kommentaren in den Sozialen Medien wurde sogar die Anwendung des Artikel 18 GG ( Verwirkung von Grundrechten) gefordert. Methoden, die bisher nie angewandt wurden wie Vermögensentzug, Reiseverbote und Einschränkung der Bewegungsfreiheit,

    Verbot öffentlicher Auftritte, all das könnte das BVerfG gegen Einzelpersonen der AfD verhängen. Radikaler geht es wohl nicht mehr, und man müßte sich schon Fragen, wer hier die Feinde der Demokratie sind.

    Kommentare von AfD Politikern

    AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen MdEP: "Nachdem man unsere Partei monatelang geprüft hat, erklärt der neue Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, dass man die Partei nun zum Prüffall erkläre. Das ist ebenso bizarr wie die vermeintlichen Argumente, die zur Rechtfertigung dessen vorgebracht werden, denn keines davon trägt. Wir sind Rechtsstaatspartei und stehen uneingeschränkt hinter der FDGO. Mögen sie also prüfen, am Ende wird nichts dabei herauskommen."

    AfD-Bundessprecher Dr. Alexander Gauland MdB: "Wir leben Gott sei Dank noch immer in einem Rechtsstaat und werden gegen diese Art von Verdachtsprüfung juristisch vorgehen. Die Argumentation von Herrn Haldenwang ist durchgehend nicht tragfähig. Zu der Entscheidung hat nach unsrer Meinung ein gewisser politischer Druck geführt."

    AfD-Vorstand Dr. Alice Weidel MdB: "Wir wissen nun, warum Hans-Georg Maassen als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz seinen Hut nehmen musste. Und zwar, um den Weg frei zu machen, damit die AfD nun zum Prüffall erklärt werden kann."

    Dr. Roland Hartwig MdB, Leiter Arbeitsgruppe VS: "Es ist überraschend, wenn nach Monaten der Prüfung verkündet wird, dass nun weiter geprüft wird. Das ist eigentlich keine Information, denn geprüft wird ja schon seit Monaten. Es zeigt, dass die gegen uns zusammengetragenen Informationen in keiner Weise ausreichen, um gegen uns weiter beobachtend vorzugehen."

    JA-Vorsitzender Damian Lohr MdL: "Die Junge Alternative hat in der Vergangenheit klar und deutlich gezeigt, dass sie konsequent gegen Personen, die sich nicht im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen, vorgeht. Das Vorgehen gegen die JA ist reine Willkür."

    Schlußpunkt

    Wir sagen mal so: Der Art. 21 GG ist ja auch noch da. Der erklärt einiges. Das Parteienprivileg des Art. 21 GG stattet die politischen Parteien in Deutschland wegen ihrer besonderen Bedeutung für die parlamentarische Demokratie mit einer erhöhten Schutz- und Bestandsgarantie aus.

    Insbesondere legt Art. 21 Abs. 4 GG die Entscheidung über die Verfassungswidrigkeit einer politischen Partei ausschließlich in die Hand des Bundesverfassungsgerichts. Bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist von der Verfassungsmäßigkeit der Partei auszugehen.

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Aktuelles - Marketing News

  • Hauptsache, die Reichweite stimmt, dann klappt's auch mit der Werbung
    Das Ei wird Werbestar
    Der ultimative Instagram-Star schlägt nun die klassische Influencer-Karriere ein

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, erzählt mir, dass ein Ei nun zum ultimativen Werbestar aufgestiegen ist. Nun überlege ich mir, was ich mit meinen Eiern machen könnte, oder wie ich die zu Werbezwecken für die GFDK nutzen kann. Was Beiersdorf kann, müsste mir doch auch gelingen, oder etwa nicht?

    Lieber Herr Böhmer,

    die immerwährende Frage, wer denn nun zuerst da war, lässt sich in diesem Fall zweifelsfrei beantworten: es war das Ei. Nicht irgendein Ei natürlich, sondern das World Record Egg. Der ultimative Instagram-Star schlägt nun die klassische Influencer-Karriere ein und wird zum Werbestar - diverse Marken haben das Ei für sich entdeckt und positionieren ihre Produkte an die Seite der vollverschalten Reklamefigur.

    Die durch Julian Mohr gestellte Frage, ob das Ei den nun das Ende sei, von Influencern, wie wir sie kennen, gewinnt da neue Qualität.

    Einstweilen - und daran wird sich ziemlich sicher nichts ändern - bleiben Influencer (auch ohne Schale) aber fester Bestandteil des Marketing-Mix und der Produktwelt. Jüngstes Beispiel: Lidl packt fünf Influencer-Boxen für das junge Publikum

    Und weil dem so ist, sollte man sich auch mit dem nötigen Wissen zum Thema versorgen. Durchaus hilfreich in dem Zusammenhang: unser Report "Influencer Marketing - rechtskonform und sicher".

    Ansonsten können wir über diese Woche nun getrost ein Ei schlagen.

    Schönes Wochenende,

    Holger Schellkopf

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  • Julian Mohr stuft ein Ei als Warnschuss für die Werbebranche ein fuers Influencer Marketing
    Ein Ei wird Instagram-Star
    Ein Hühnerei ist momentan der größte Star auf Instagram

    Frank Zimmer, Redaktionsleiter Online bei W&V, erzählt mir, dass ein Ei Instagram-Stars und  Influencer wie Kylie Jenner schockt. Ein braunschaliges Hühnerei wird zum Star.

    Lieber Herr Böhmer,

    ein braunschaliges Hühnerei ist momentan der größte Star auf Instagram. Rund 45 Millionen Nutzer haben unter dem fotografisch limitierten Foto ihr "Like" hinterlassen und es gibt 2,5 Millionen Kommentare.

    Unser Gastautor Julian Mohr ist begeistert. Für ihn ist das Ei ein Zeichen des Protestes und ein Symbol für ein authentischeres Social Web: "Glattgebügelt, brand safe, durchgescriptet und politisch korrekte Kooperationen oder werbliche Beiträge sind tot - bevor sie hochgeladen werden", schreibt er.

    Julian Mohr versteht eine Menge von Instagram und seine These hat einiges für sich. Austauschbarkeit war noch nie ein gutes Konzept.

    Die Frage ist nur, was danach kommt. Instagram hat als digitaler Eskapismus mit Retro-Filtern angefangen und ist jetzt eine durchgestylte PR-Plattform. Nicht optimal, das mag sein. Aber die Eier, die Mohr auf Instagram vermisst, gibt es auf Facebook und Twitter ja schon zur Genüge.

    Ihnen einen schönen Abend,

    Frank Zimmer

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  • Griesson - de Beukelaer praesentiert drei neue Prinzen Rollen und ein unverkaeufliches Prinzen Roellchen
    Verpackung nicht wiedererkennbar
    Die neue Verpackung der Prinzen Rolle ist die meistgelesene Meldung

    Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, berichtet über einen Produkt-Relaunch, die neue Prinzen Rolle. de Beukelaer erfindet die Prinzen Rolle neu, na ja, nicht ganz.

    Lieber Herr Böhmer,

    nicht die neue VR-Strategie der Telekom ist es, nicht die Prognose der Werbungtreibenden unter den Media Leaders, nicht der Streit um die Viewability von Online-Werbung, sondern die neue Verpackung der Prinzen Rolle. Sie hat es auf Rang 1 der meistgelesenen Meldungen gebracht. Gefolgt, klar von dem Ei. Das heißt, von Julian Mohrs Kommentar zum Ei des Influencers.

    Das zeigt einmal mehr, wie beim Marketing eines wichtig ist, was viel zu oft vernachlässigt wird: die letzten Zentimeter an der Front im Handel. Was bringt die kreativste Werbung, was der einflussreichste Influencer, wenn am Ende die Verpackung nicht wiedererkennbar ist.

    Nein, an dieser Stelle kommt kein Werbehinweis in eigener Sache, dass wir am 3. und 4. April in München den 2. Packaging Summit veranstalten. Sie kriegen das auch so hin…

    Schönen Abend!

    Ihr Jochen Kalka

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Kunst - Werk der Woche

  • Das Tourismusverhalten des Menschen bietet Magdalena Abele die visuelle Basis fuer eine weiterfuehrende kuenstlerische Analyse und Betrachtung
Von schwindelnden Felsenschlueften heisst ihre neue Ausstellung in Trier
    Tourismusverhalten des Menschen
    Magdalena Abele - Mensch und Natur, eine rührende Hilflosigkeit

    Liebe Freunde der Künste, wir freuen uns Euch die Künstlerin Magdalena Abele vorstellen zu dürfen. Ganz besonders gefällt uns der Ansatz ihrer Arbeiten, Mensch und Natur, diese stehen leider nicht immer im Einklang, wie uns die Künstlerin zeigt.

    Magdalena Abeles künstlerisches Ansinnen wurzelt in der Romantik, ohne sich darin aber in irgendeiner Weise zu verlieren. Mit scharfem analytischen Blick behandelt sie ihr zentrales Thema, die von Menschenwesen "bevölkerte" Landschaft. Sie zerlegt, was sie sieht, und rekonstruiert daraus eine neue Bildwirklichkeit.

    Klug untersucht sie so zugleich das Medium der Fotografie, mit dem sie arbeitet. Sie folgt damit dem hohen Ideal eines nicht nur handwerkelnden, sondern komplexen und selbst-reflexiven Kunstschaffens.

    Selbst sagt sie über ihre Arbeit:
    "Ausgangspunkt meiner fotografischen Arbeit ist die Landschaft und der Mensch, der sich in ihr bewegt. Meine Bildsujets sind dabei oft solche Orte, die als touristische Anziehungspunkte bekannt sind: Menschen pilgern dorthin, nehmen die Natur mit ihrer Anwesenheit in Beschlag, bevölkern solche Orte, weil diese in Reiseführern als sehenswert ausgewiesen wurden.


    Das Tourismusverhalten des Menschen bietet mir die visuelle Basis für eine weiterführende künstlerische Analyse und Betrachtung. Die ritualisierte Begehung der Landschaft zeigt sich in ihrer fast rührenden Hilflosigkeit als zum Scheitern verurteilter Versuch einer echten Annäherung an die Natur, das Ursprüngliche.


    Erst bei näherer Betrachtung der durchkomponierten Panoramen fällt auf, dass in die natürliche Logik des Bildarrangements eingegriffen wurde. Denn meine Bilder zeigen keine Momentaufnahmen einzelner Situationen, sondern mehrere Ansichten zeitgleich in einem Bild.

    Ein Einzelbild reicht oft nicht aus, um das zu wiederzugeben, was mir der Ort in dem Moment des Fotografierens erzählt; aus zahllosen Aufnahmen aus ein- und derselben Perspektive setze ich ein neues Einzelbild zusammen.

    Durch diese zeitliche Verdichtung, in ihrer Intensität individuell variierend je nach Ort und Motiv, entstehen so Bilder, die sich in der Unschärfezone von Wirklichkeit und Simulation nicht eindeutig verorten lassen und so auf subtile Weise das Wirklichkeitsversprechen des fotografischen Bildes hinterfragen."

    26. Januar bis 23. Februar 2019

    Eröffnung: Freitag, 25. Januar 2019, 20:30 Uhr
    Kuration/Einführung: Markus Bydolek

    Galerie Junge Kunst
    Karl-Marx-Straße 90, 54290 Trier
    +49 (0)651 / 976 38 40

    Samstag und Sonntag 14-17 Uhr
    sowie nach telefonischer Vereinbarung

     

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  • Rolf Knie, Zebras
Kuenstler Rolf Knie
Rolf Knie, Clowns mit roter Nase
Rolf Knie im Europa-Park in Rust
Rolf Knie, Elefantenfamilie
Rolf Knie, Zwei Tiger
    Circus
    Werk der Woche: Der Übergang von Zirkus zu Malerei ist für Rolf Knie fließend

    Rolf Knie stammt aus der berühmten Schweizer Zirkusdynastie und war selbst lange Jahre als Clown in der Manage, bevor er sich für die Malerei entschied. Seine Motive findet er nach wie vor überwiegend in der bunten Zirkuswelt: wilde Tiere, gelenkige Artisten und deren waghalsige Kunststücke.

    Zirkus sei eine Show von Menschen für Menschen, keine virtuelle, sondern eine reale Welt, so Rolf Knie. Mit seinen 65 Jahren hat der populäre Künstler noch genauso viel Lust und Freude am Ausprobieren und an Veränderungen wie als Jugendlicher.

    Seine blauen Augen blitzen verschmitzt, er ist offen, neugierig und humorvoll, ein Maler, Künstler, Bildhauer, Freigeist. Auf Mallorca, seiner zweiten Heimat, lässt sich Knie den Wind um die Nase wehen und findet Inspiration für neue Motive.

    Rolf Knie hat den Zirkus im Blut

    Der Übergang von Zirkus zu Malerei ist für ihn fließend, das eine bedingt das andere. „Schon in meiner Kindheit und Jugend bin ich mit vielen berühmten Malern in Kontakt gekommen. Viele Künstler waren vom Zirkus begeistert und besuchten regelmäßig die Vorstellung.

    Oskar Kokoschka, Jean Miró und Marc Chagall kamen bei uns vorbei, sie alle haben Zirkusmotive gemalt, ich war mit Jean Tinguely befreundet, der uns oft besuchte. All diese Künstler haben mich geprägt. Durch den engen Kontakt zu ihnen bin ich wie durch eine Kunstschule gegangen“, erinnert er sich.

    Von 1968 bis 1983 stand er selbst als Clown in der Manege, danach hat er Film und Theater gespielt. Seit den 1990ern malt, zeichnet, modelliert er und beherrscht alle Varianten des Druckes. Er arbeitet mit Acryl, Kohle, Leimfarben Fettkreide auf lithographierten Zirkusplakaten. Immer wieder nutzt er auch das geliebte Zirkuszelt selbst als Bildträger.

    Kunstwerke von Rolf Knie

    Die farbenfrohen Gemälde von Rolf Knie sind kraftstrotzend, dynamisch, voller Fantasie und Fröhlichkeit. Seine Zebras haben blaue, gelbe und pinkfarbene Streifen und auch die Elefanten sind alles andere als grau. Er malt frech, lebendig mal direkt auf Zirkuszeltplane oder auch auf Leinwand und Plakate. Immer mit Respekt vor der großen bunten Welt der Manege.

    Rolf Knies Kunst ist weltweit zu sehen

    Kürzlich hatte er eine Ausstellung in China. In Thailand entstehen gerade drei lebensgroße Elefanten aus Bronze. Und auch im Europa-Park war Rolf Knie schon einmal sehr erfolgreich: Bereits 2001 verzauberten über 200 Exponate des Schweizer Malers im Botta Dome die Besucher.

    Legendär ist die tiefe Freundschaft zwischen Rolf Knie und Charlie Chaplin. Das Kino-Genie Charlie Chaplin hat Rolf Knie immer wieder im Circus besucht und nach seinem Tod vermachte er seinem Freund Rolf Knie sogar seinen Rolls Royce, der dieses Kleinod bis heute hegt und pflegt. Charlie Chaplin sagte: "Wer das Leben zu ernst nimmt, braucht eine Menge Humor, um es zu verstehen." Rolf Knie hat viel von Chaplins Weisheiten übernommen.

    Fantasiewelt Zirkus

    In der neuen Winterausstellung steht erneut die fantasievolle Welt des Zirkus im Mittelpunkt. Eine besondere Aura strahlen die Arbeiten auf Zirkuszeltplanen aus, deren Struktur mit Ösen und Stricken dem Bild einen ganz eigenen Charakter verleihen. Affen im Frack, Pferde im Galopp, Löwen im Sprung tummeln sich auf den Bildern, kopfüber und in neuen Perspektiven. Man schnuppert beim Betrachten von Knie’s Werken direkt Zirkusluft.  „Es ist mir wichtig, die Kunst zu den Menschen zu bringen. Kunst soll mit Freizeit und Unterhaltung verbunden werden, der Europa-Park ist dafür der beste Platz“, kommentiert Rolf Knie.

    Übrigens, wer sich für die Bilder von Rolf Knie interessiert, kommt im Europa-Park immer auf seine Kosten: Viele Zeichnungen und Gemälde hängen dauerhaft in den Hotels und beispielsweise in der Bar „El Circo“ im Hotel „El Andaluz“. Eine monumentale Eisenskulptur von Rolf Knie mit Artisten und Clowns "begrüßt" vor dem Mario Botta Dome am Haupteingang des Europa-Park die Gäste.

    Ausstellung im Europa-Park Rust

    Familie Knie und Familie Mack sind eng miteinander verbunden. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg hat die Familie Knie die ersten aufwendigen Zirkuswagen vom "Mutterunternehmen"  Mack Waldkirch besessen. Die Ausstellung "Rolf Knie – Circus" steht in einer Reihe mit sehr erfolgreichen  Kunstausstellungen, bei denen der Europa-Park in den vergangenen Jahren unter anderem Arbeiten der Künstler Marc Chagall, Tomi Ungerer und Raymond Waydelich gezeigt hatte.

    Info:

    "Rolf Knie – Circus"

    Eine große Kunstausstellung rund um das Thema Zirkus fand im Europa-Park statt. In der Mercedes-Benz Hall

    Rolf Knie

    geb. 1949 in Bern

    Clown, Vater, Zirkusmensch. Maler, Bildhauer, kreativer Kopf. Für ihn ist das Leben eine dauernde Veränderung. Mutter: Profitennisspielerin und Eiskunstläuferin, Vater: Zirkusdynastie Knie. Verbrachte Kindheit reisend im Zirkus, 1973 Heirat mit Erica Brosi. 1977 Geburt seines Sohnes Gregory. 1991 heiratete er zum zweiten Mal. Seine Frau Anabela Lorador-Rodriguez ist eine portugiesische Artistin.

    www.rolfknie.ch 

    www.saltonatale.ch

    Ansprechpartner Presse: Ute Bauermeister

    bauermeister@koppelstaetter-media.de

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  • Im Ruhrpott der Gegensaetze, wo arm und reich eng beieinander wohnen, hat Eva Horstick-Schmitt eine interessante Fotosession durchgefuehrt
Porsche im Revier fotografiert von Eva Horstick-Schmitt
Porsche im Revier fotografiert von Eva Horstick-Schmitt
Porsche im Revier fotografiert von Eva Horstick-Schmitt
Porsche im Revier fotografiert von Eva Horstick-Schmitt
Porsche im Revier fotografiert von Eva Horstick-Schmitt
    der pott der gegensätze
    Porsche im Revier fotografiert von Eva Horstick-Schmitt

    Ein Porsche erzählt von der Welt des Mangels...ein vom Zerfall gekennzeichnetes Haus wiederum entlarvt die Oberflächlichkeit einer Scheinwelt...somit dient die Begegnung zweier Welten als Spiegel für die Welt des Gegenpols...

    Armut bedingt Reichtum....Reichtum bedingt Armut...sie stehen in einer unauflöslichen Verbindung

    Luxus-Autos im Revier

    Was bei mir persönlich ankommt, ist der Blick für das Wesentliche...Eva erzählt oftmals mit einem Blick die dualen Gegensätzlichkeiten zwischen illusionärem Streben und dem, was wir Realität nennen...

    In Gelsenkirchen haben wir den kleinsten Puff des Reviers erkundschaften mit Hilfe eines Ortskundigen.

    Der Ruhrpott - ein Revier voll Gegensätze

    Ich fand es immer schrill, wie hier im Revier die Menschen auf Autos abfahren, aber eben günstig einkaufen gehen, wie in das Matratzenlager oder auch in eine Spielhölle einkehren.

    Art@Live.de

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Ski-Rennlaeuferin Christina Ager ist auf der Stoecklalm oberhalb von Soell am Wilden Kaiser in Tirol aufgewachsen
    Christina Ager im Interview
    Christina Ager, das Mädel von der Alm zwischen den Alpen und Aspen/Colorado

    Sie selbst bezeichnet sich als „Mädel von der Alm“, die Medien nennen sie respektvoll „Sensation von der Alm“. Auf die Söller Ski-Rennläuferin Christina Ager, 23, trifft beides zu. Aufgewachsen auf der Stöcklalm inmitten der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental, startete sie bereits mit 18 Jahren im Ski-Weltcup.

    Mittlerweile gehört sie zu den besten Super-G-Läuferinnen weltweit und hat für die folgende Saison große Pläne: „Für mich ist die Vorbereitung ganz hervorragend gelaufen. Jetzt kann der Winter kommen. Ich möchte 2018/19 im Weltcup endgültig Fuß fassen“.

    Mehr als 250 Tage ist die Österreicherin pro Jahr in den Bergen unterwegs und kennt die größten und renommiertesten Skigebiete zwischen den Alpen und Aspen/Colorado. Im Folgenden verrät Christina Ager, was ihre Heimat für sie so außergewöhnlich macht und welche Abfahrten sie Anfängern oder Könnern empfiehlt.

    Was macht den Wilden Kaiser für Sie so besonders?

    Christina Ager: Allein schon der Anblick auf dieses unglaublich markante Bergmassiv. Wenn ich nach einem Weltcuprennen von Kufstein kommend Richtung Söll fahre, steht auf einmal der Wilde Kaiser vor mir. Das ist für mich der Moment, in dem ich merke, dass ich zu Hause bin und nirgendwo anders leben möchte. Dieses Gebirge ist magisch und erscheint jeden Tag in einem anderen Licht.

    Wie viele Tage sind Sie pro Jahr am Wilden Kaiser?

    Ich bin jedes Jahr etwa 250 Tage unterwegs und demnach nur ganz wenig daheim. Speziell im Winter kann ich nur zwischendurch mal einen Tag freimachen. Dann gehe ich mit Freunden und Familie selbstverständlich zum Skifahren.

    Beschreiben Sie Ihren perfekten Skitag am Wilden Kaiser …

    Wenn frühmorgens um acht Uhr die Lifte öffnen, ist die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental für mich besonders reizvoll. Dann sind die Pisten frisch gewalzt wie ein Teppich und die Luft ist besonders klar. Von der Söller Mittelstation mit der Stöcklalm, die meine Eltern bewirtschaften, fahre ich mit der Gondel zur Hohen Salve auf 1.800 Meter.

    Dort genieße ich zuerst den Blick vom Gipfel auf den gegenüber liegenden Wilden Kaiser und gönne mir dann einige Talabfahrten nach Söll, zwischendurch immer wieder eine Kaffeepause. Die Talabfahrten sind morgens schon sonnig, der Schnee aber noch schön hart und nicht sulzig. Dies gilt auch für die Talabfahrten zu den anderen Skiorten der SkiWelt, speziell für Ellmau und Brixen.

    Mittags folgt dann der große Einkehrschwung?

    Ganz genau. Meine erste große Verschnaufpause lege ich spätestens gegen 12 Uhr ein und zwar bei Tiroler Hausmannskost. Am liebsten esse ich Ofenkartoffel mit Gemüse und Sauerrahm, danach natürlich Kaiserschmarrn, beides von meiner Mama auf unserer Stöcklalm zubereitet.

    Und nachmittags geht‘s frisch gestärkt auf die Nordhänge?

    Korrekt, zum Beispiel nach Scheffau. Dort ist der Schnee auch am Nachmittag besonders pulvrig und griffig. Begeistert bin ich von der Moderer-Skiroute, die vom Brandstadl aus in Richtung Talstation Scheffau führt. Sie ist ziemlich steil – und nicht präpariert, also ideal für wirklich erfahrene Wintersportler.

    Falls dann noch Zeit bleibt, liftle ich nach Going ganz im Osten der Region. Rund um den Astberg lässt sich wunderbar entschleunigt Skifahren: perfekt für Familien und alle, die sonnige Hänge schätzen. Und obendrein hat man einen super Blick bis zum Kitzbüheler Horn.

    Ausruhen ist aber auch mal erlaubt?

    Nachmittags bei schönem Wetter schnappe ich mir statt Carving-Ski auch mal einen Liegestuhl und trinke vielleicht einen Spritzer, wie wir in Österreich sagen. Ein freier Skitag soll sich ja auch ein bisschen wie Urlaub anfühlen. 

    Wie lange stehen Sie schon auf Skiern?

    Seit meinem zweiten Lebensjahr. Das ist aber kein Wunder, wenn man auf einer Alm direkt an der Skipiste aufwächst. Ich musste ja nur vor die Tür gehen und stand schon im tiefsten Schnee. Meine Eltern hatten zwar nie viel Zeit für mich, haben den Skisport aber immer gefördert. Daher war ich schon früh Mitglied im Skiclub Söll. Später bin ich dann sogar auf Ski in die Schule gefahren.

    Gibt es einen besonders „kaiserlichen“ Moment, der Ihnen im Gedächtnis geblieben ist?

    Auf jeden Fall. Im Oktober bin ich frühmorgens auf die Ellmauer Halt am Wilden Kaiser gestiegen und habe den Sonnenaufgang beobachtet. Dieser Augenblick wird mir immer in Erinnerung bleiben.

    Wenn ich daran denke, komme ich innerlich zur Ruhe, selbst wenn ich am Start vor einem Rennen im Stress bin. Dann besinne ich mich darauf zurück, wie schön ich es daheim habe.

    Wann ist die beste Zeit für Wintersport am Wilden Kaiser?

    Eigentlich ist der Januar ein super Monat zum Skifahren. Der Schnee ist toll, sprich die Verhältnisse bestens, eben richtiger Winter. Nicht umsonst haben wir dann auch die meisten Rennen.

    Ihr Plädoyer: Warum sollen Kinder Skifahren lernen?

    Schon allein deshalb, weil es auf jedem Niveau Spaß macht, selbst wenn man gerade angefangen hat. Spaß ist dabei für mich der entscheidende Faktor. Wir müssen die richtigen Hänge wählen, dürfen die Kids keinesfalls überfordern.

    Ich würde die Kleinen auch nicht bei schlechtem Wetter zum Skifahren schicken, sonst kann die anfängliche Begeisterung ganz schnell wieder vorbei sein. Wenn Kinder länger brauchen, bis sie den Skisport beherrschen, ist das halt so.

    Finden Sie es schade, dass in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental keine Weltcup-Rennen stattfinden

    Es wäre natürlich schon toll, einen Bewerb vor heimischem Publikum zu fahren, zumal es früher eine Abfahrt an der Hohen Salve gab.  Aber ich weiß, wie viel Zeit und Geld man für die Austragung investieren muss. Daher kann ich es total verstehen, dass es bei uns keine internationalen Rennen gibt.

    Interview: Gregor Staltmaier, Angelika Hermann-Meier PR

     

     



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  • Giulia Becker ist die Frau die keine halben Sachen macht, wie ihr nachhaltiges Activewear Label AMBILETICS aus Berlin zeigt
Giulia Becker ist ein absoluter Bewegungsmensch, und wollte was eigenes machen.
    Make it matter
    Giulia Becker, die Frau hinter dem Activewear Labels AMBILETICS

    Zuletzt haben wir geschrieben: AMBILETICS ist für Frauen die keine halben Sachen machen. Nun stellt sich uns die Frau vor, die keine halben Sachen macht.

    Giulia Becker ist nicht zu verwechseln mit der, Fernsehmoderatorin und Musikerin aus der Fernsehsendung Neo Magazin Royale, von Jan Böhmermann.

    Make it matter - drei Worte, die die Welt der Activewear letzten Sommer ein stückweit besser gemacht haben. Ein Leitsatz, der uns sowohl beim Sport, als auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit inspiriert und der die Werte der Hauptfigur in der folgenden Geschichte widerspiegelt.

     
    Giulia Becker launchte im Juni 2018 die erste Kollektion ihres nachhaltigen Activewear Labels AMBILETICS und eroberte damit schnell die Herzen vieler ambitionierter, aktiver Frauen.

    Doch was ist es, das die junge Marke aus Berlin so besonders macht? Wie sportlich und nachhaltig ist sie wirklich? Und wer genau ist eigentlich die Frau, die dahinter steht? Wir haben die Antworten.

    Erzähl uns etwas über dich und deine Beweggründe für AMBILETICS.


    Mein Name ist Giulia Becker. Ich bin studierte Betriebswirtin und seit ich denken kann, ein absoluter Bewegungsmensch. Nach einiger Zeit im Ausland und während eines Jobs in einer Berliner Kreativagentur als Markenstrategin festigte sich irgendwann mein Wunsch, etwas eigenes zu machen.

    Ich war frustriert von dem knappen Angebot an fairer, aber gleichzeitig cooler Activewear. Denn das Thema Nachhaltigkeit wurde zunehmend wichtiger für mich.

    Ich wollte etwas bewegen und die moderne Frau von heute zu einem bewussten Lebensstil inspirieren. Also gründete ich AMBILETICS und machte damit eine Herzensangelegenheit zu meinem ganz eigenen Projekt.
     
    Was bedeutet „make it matter“ für dich? Inwiefern inspirieren dich diese drei Worte im täglichen Leben?


    „Make it matter“ ist mein Leitsatz in Bezug auf Nachhaltigkeit, aber auch beim Sport. Wenn ich da etwas anpacke, dann richtig. Diese Einstellung verkörpert auch AMBILETICS.

    Auf der Suche nach stylisher Activewear sollte man sich selbst viel öfter an der Nase nehmen und bewusst zu nachhaltigen Produkten greifen. AMBILETICS Produkte werden unter fairsten Bedingungen, besonders ressourcenschonend und zu 100 % vegan hergestellt.

    Auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt und zu mehr stylisher Activewear für die bewusste Frau.
     
    Wie sieht die faire Produktion von AMBILETICS Produkten aus?


    Unsere Leggings und Sport-Bras werden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Indem wir bereits existierende Rohstoffe upcyceln, müssen weniger Wasser und Erdöl verbraucht werden.

    Abgesehen davon ist AMBILETICS PETA zertifiziert und durch und durch bemüht, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten. Vom ersten Zuschnitt bis zum fertigen Produkt.
     
    Ein paar Worte zu deiner Kollektion?


    Die Kollektion besteht aus Leggings, Sport-Bras, Shirts, Tank-Tops, Sweatern und einem Fitness Handtuch. Die drei Materialien, die dafür verwendet wurden, sind recyceltes Polyester, Bio-Baumwolle und Bambus.

    Die Schnitte wurden so gewählt, dass sie sich besonders gut für schweißtreibende und hochintensive Workouts eignen. Eine Eigenschaft, die für mich als Tennisspielerin, beim Laufen oder Crossfit unverzichtbar ist.

    Die Muster wurden individuell und von Hand von einer Pattern Designerin entworfen. Jedes Muster ist ein Unikat. Und jedes AMBILETICS Teil eine Art modisches Abbild meiner Vision.

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  • Miguel Ramis gilt als Vorreiter auf den Balearen, heute hat er 35 Drei- bis Fünf-Sterne-Anlagen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und in Barcelona
Wo alles begann – das Grupotel Farrutx 1968, erstes Haus der erfolgreichen spanischen Hotelkette
    50 Jahre Grupotel
    Miguel Ramis spricht zum 50-jährigen Firmenjubiläum

    Als Kind wollte er Torero werden, heute ist er einer der erfolgreichsten Hotelunternehmer Spaniens. Miguel Ramis (77), Gründer und Präsident der familiengeführten, mallorquinischen Unternehmenskette Grupotel Hotels & Resorts, spricht zum 50-jährigen Firmenjubiläum im Interview über die Anfänge des Tourismus auf der Sonneninsel, unerschütterlichen Pioniergeist, Beharrlichkeit und Gäste, die zu Freunden wurden.

    1968 legten Sie den Grundstein für ihr erstes Hotel: das Grupotel Farrutx in Can Picafort. Ein halbes Jahrhundert später managen Sie 35 Drei- bis Fünf-Sterne-Anlagen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und in Barcelona. Was wollten Sie als Kind werden?

    Natürlich Feuerwehrmann oder Stierkämpfer, wie alle kleinen Jungs damals. Doch stattdessen studierte ich Handelswesen, um eine Grundlage zu haben und arbeitete anschließend 15 Jahre bei der Bank La Caixa.

    Sie gelten als Vorreiter auf den Balearen. Wie kamen Sie auf die Idee, ein Hotel zu bauen?

    1966/1967 begann der Tourismus-Boom auf Mallorca. Mein Bruder Rafael und ich ließen zuerst eine Minigolfanlage mit Bar bauen, später machten wir uns zusammen mit zwei Schwagern an die Planung einer 64-Zimmer-Unterkunft.

    1967 gab es in Can Picafort drei oder vier Hotels. Schon ein Jahr später, als wir im Grupotel Farrutx erste Urlauber empfingen, wurden vier oder fünf weitere eröffnet. Ich bin ein ruheloser Mensch, muss immer irgendein Vorhaben am Laufen haben.

    Sie bauten das Haus selbst?

    In der Tat. Einer meiner Verwandten war Maurer, ein anderer Vorarbeiter. Wir wurden einen Monat früher fertig als geplant! In den ersten zwei, drei Wochen hatten wir nur einen Gast, eine Frau. Ihr stand die ganze Unterkunft samt Personal zur Verfügung.

    Haben Sie in dieser Zeit manchmal den Mut verloren?

    Es gab immer mal wieder Momente, da haben wir aus mancherlei Gründen den Mut verloren. Aber damals gab es keinen Anlass dafür, ganz im Gegenteil.

    Wie haben Sie anfangs Gäste angeworben?

    Genauso wie heute auch. Ich schloss einen Vertrag mit TUI sowie einigen Reisebüros, die später unter anderem zu Scharnow oder Hummel Touropa fusionierten. Unsere Gäste kamen aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich.

    Das Internet existierte ja noch nicht. Darüber hinaus hatten wir einige Direktbuchungen, die jedoch nur einen kleinen Teil ausmachten.

    Wie sah Mallorca in den 1960er-Jahren aus?

    Die Insel war ganz anders, noch nicht voll erschlossen. Und Mallorca verfügte nicht über die guten Flug- und Verkehrsverbindungen wie heute.

    Dennoch entschieden Sie sich, weiterzumachen …

    Als ich sah, dass das Farrutx gut funktionierte, schlug ich 14 Freunden vor, ein zweites Hotel in Angriff zu nehmen: das Grupotel Montecarlo. Das war 1972. Gemeinsam kauften wir ein im Bau befindliches Gebäude und schlossen das Projekt ab. Übrigens sind wir heute noch dieselbe Gruppe von Freunden! Eins kam zum anderen, und so folgten 1978 das Grupotel Amapola, 1980 das Grupotel Gran Vista und so ist es immer weitergegangen.

    Haben Sie beruflich je etwas bereut?

    Ich war mein ganzes Leben in dieser Branche tätig, habe Hotels gebaut, ge- und verkauft. Dabei sind Gemeinschaftssinn und Beharrlichkeit unabdingbar. Ich habe versucht, ein guter Mensch zu sein. Das ist etwas, was mich zufrieden sein lässt.

    Aber es gibt natürlich immer Dinge, die man später anders machen würde. Ich bedaure zum Beispiel die Veräußerung einiger Häuser. Obwohl wir ein interessantes Geschäft dabei gemacht haben, bleibt der Käufer doch immer der Gewinner.

    Welcher Unterschied besteht zwischen den Touristen vor 50 Jahren und heute?

    Früher wussten die Gäste viel weniger über Mallorca. Sie waren fröhlicher, begnügten sich mit einfachen Dingen, alles war eine Überraschung für sie. Das war eine tolle Zeit, die Urlauber und wir Mallorquiner haben uns prima verstanden. Die Inselbewohner waren begierig, andere Kulturen zu entdecken.                                                                             

    Wenn Sie auf ein halbes Jahrhundert Grupotel zurückblicken: Wie lautet Ihr Fazit?

    Natürlich sind wir stolz auf unsere Firmengeschichte, auch wenn es Phasen gab, die alles andere als einfach waren – aber so ist das Leben. Wir sind jedoch dankbar, dass wir uns nach wie vor mit Leidenschaft einem Geschäftsfeld widmen dürfen, das wir lieben. Und aus so manchen Mitarbeitern und Gästen sind im Laufe der Jahre Freunde geworden.

    Und wie geht‘s weiter?

    Unsere Herausforderung ist und wird sein, jeden Tag ein bisschen besser zu werden, und zwar in allen Bereichen. Damit die Gäste uns weiterhin ihr Vertrauen schenken, wir in Umfragen gute Bewertungen bekommen und unsere Hotels auch in Zukunft jedes Jahr Auszeichnungen erhalten.

     

     

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Guenter Geier hat sich auch im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg einen Namen als Puppendoktor gemacht, im April 2019 finden dort erneut Sprechstunden statt
    erkrankte Puppen und Stofftiere
    Sprechstunde beim Puppendoktor-Duo im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

    Charity zum vierten: Nach dem Erfolg der letzten Wohltätigkeits-Events zugunsten Herzenswünsche e.V., Sternstunden e.V. sowie der Tabaluga Kinderstiftung bereitet sich das Team um Vizedirektorin Tanja Waigand auf die nächste Aktion vor:

    Am 14. und 15. April 2019 gastiert erneut das Puppendoktor-Duo im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg. Günter Geier, gelernter Schneider, begann schon vor über 50 Jahren mit dem Kurieren von Kuscheltieren.

    Inzwischen hat er den „Arztkittel“ an seine Frau Ute übergeben, die das Handwerk von ihrem Mann erlernt hat. Die Erlöse gehen an BILD hilft e.V. – „Ein Herz für Kinder“.

    Schon jetzt nimmt das Vier Sterne Superior Hotel am Starnberger See Behandlungsanfragen für „erkrankte“ Puppen und Stofftiere entgegen.

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  • Spitzenreiter unter den Fanseiten sind Dortmund und Bayern, die haben die meisten Anhaenger, aber auch mit geringer Engagement-Rate
    Fanseiten der Vereine
    Nur eine Nebensache - Bundesliga-Klubs mit den größten Fan-Influencern

    Dortmund und Bayern: Spitzenreiter-Fanseiten haben die meisten Anhänger

    Insgesamt am meisten Menschen erreichen demnach die drei beliebtesten Facebook-Fanseiten, die für die Erzrivalen Borussia Dortmund (238.100 Fans) und den FC Bayern München (230.667 Fans) erstellt wurden.  Etwas weniger Fans zählen hingegen die größten FC Schalke 04-Fanseiten (212.636 Fans).

    Somit haben die beliebtesten Seiten dieser drei Vereine mehr Fans als die 45 weiteren analysierten Facebook-Pages aller anderen Vereine zusammen.

    RB Leipzig-Seiten erzielen die besten Interaktions-Raten

    Die meisten Interaktionen pro Fan erzielen dennoch die Fanseiten anderer Vereine. So weisen die Facebook-Pages von RB Leipzig-Anhängern eine durchschnittliche Engagement-Rate von 2,03 Prozent auf.

    Auch die Seiten, die für Hertha BSC (1,47 Prozent Engagement) und die Eintracht aus Frankfurt (1,43 Prozent Engagement) erstellt wurden, schneiden in dieser Statistik besonders gut ab. Zudem veröffentlichten die Fanpages der Frankfurter und Berliner während des Analysezeitraumes durchschnittlich am meisten Posts pro Tag.

    FC Bayern München-Fanseiten mit geringer Engagement-Rate

    Besonders geringe Engagement-Raten erzielen hingegen die Beiträge von Fans des FC Bayern-München mit einer Engagement-Rate von 0,08 Prozent. Schlechter schneiden nur die Seiten des 1. FSV Mainz 05 (0,01 Prozent Engagement) und des FC Augsburg (0,03 Prozent Engagement) ab.

    Auch in Bezug auf die Fanzahlen landen die Seiten dieser zwei Vereine im Umfeld der Abstiegsränge. Der FC Augsburg belegt mit 12.241 Fans Platz 15, der 1. FSV Mainz 05 mit 4.891 Fans Platz 17 des Ranking.

    Einen besonders geringen Organisationsgrad im Netz weisen zudem  die Fans der TSG Hoffenheim auf. Insgesamt erreichen die drei beliebtesten Fanseiten des von SAP-Gründer Dietmar Hopp geförderten Vereins nicht einmal 4.000 Menschen.

    Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:
    “Die Digitalisierung hat nicht nur die Kommunikationswege zwischen Sportvereinen und ihren Fans verändert, sondern auch die von Fans untereinander. Unsere Analyse zeigt, dass die Fanseiten der Vereine zwar lange nicht so viele Fans wie die Vereine selbst erreichen, aber dennoch Relevanz haben.

    Ihre Engagement-Raten können sich nämlich teilweise sehr gut sehen lassen, obwohl diese Seiten in der Regel nur semi-professionell betrieben werden. Für Sportvereine und auch Unternehmen ist es daher wichtig, nicht nur die eigenen Kanäle im Auge zu behalten, sondern auch die aus dem engeren Umfeld.

    Auf diesem Weg kann die Außenwirkung gut analysiert und kritische Themen bereits in ihrer Entstehungsphase aktiv entkräftigt werden.”

    Das ist die Analysegrundlage

    Um die Bundesliga-Vereine mit den relevantesten Fanseiten zu analysieren, hat VICO Research & Consulting jeweils die drei größten, nicht-offiziellen Facebook-Seiten aller 18 Bundesliga-Vereine identifiziert und zwischen dem 01.12.2018 und dem 06.01.2019 analysiert.

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  • Dreharbeiten mit Julia Louis-Dreyfus, Will Ferrell, Miranda Otto, Zach Woods, Zoë Chao, Julian Grey,Ammon Jacob Ford und Kristofer Hivju haben begonnen
    Drehstart in Österreich
    Julia Louis-Dreyfus berichtet vom Set - Dreharbeiten zu DOWNHILL haben begonnen

    Die Dreharbeiten zur Fox Searchlight Pictures Produktion DOWNHILL haben kürzlich in Österreich in und um Ischgl, Fiss und Wien begonnen.

    Das Drehbuch zum Film stammt von Jesse Armstrong, Regie führen Nat Faxon und Jim Rash (GANZ WEIT HINTEN). Zum Starensemble gehören Julia Louis-Dreyfus (GENUG GESAGT), Will Ferrell (DADDY’S HOME 2), Miranda Otto (CHILLING ADVENTURES OF SABRINA), Zach Woods (SILICON VALLEY), Zoë Chao (STRANGERS), Julian Grey (GODLESS), Ammon Jacob Ford (SEAL TEAM) und Kristofer Hivju (GAME OF THRONES).

    Der Film ist eine Adaption des schwedischen Films HÖHERE GEWALT, der 2014 für einen Golden Globe nominiert war.

    Die Filmproduzenten sind Louis-Dreyfus, Anthony Bregman von Likely Story und Stefanie Azpiazu (PRIVATE LIFE, GENUG GESAGT). Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) und Erik Hemmendorff (THE SQUARE) zeichnen als ausführende Produzenten verantwortlich.

    In DOWNHILL wird das Leben einer scheinbar perfekten Familie durcheinander gebracht, als sie während eines Ski-Urlaubs in den Alpen nur knapp einer Lawine entkommen. Nun sind sie gezwungen, das Leben neu zu betrachten und sich ihrer wahren Gefühle füreinander bewusst zu werden.

    Julia Louis-Dreyfus berichtet vom Set: „Ich bin begeistert, meinen ersten Drehtag mit Jim und Nat und Will Ferrell und meinen Freunden von Likely Story in Österreich beendet zu haben. Von jetzt an geht es nur DOWNHILL.“

    „Searchlight ist wie eine Familie für uns“, so die Regisseure Nat Faxon und Jim Rash. „Wir fühlen uns geehrt, zum dritten Mal mit ihnen zusammenzuarbeiten. Aber jetzt, wo sich unsere Wege auch mit Julia und dem Groundling-Absolventen Will kreuzen, ist alles noch viel ungewöhnlicher und aufregender für uns."

    Produzent Anthony Bregman meint: „DOWNHILL ist eine Geschichte von schlechtem Urteilsvermögen und moralischer Schwäche, wie passend also dass Julia Louis-Dreyfous und Will Ferrell diese Werte verkörpern. Nat Faxon und Jim Rash sind natürlich mehr als qualifiziert, die Folgen einzufangen.“

    „Wir sind begeistert, ein weiteres Mal mit dem einzigartigen Duo aus Nat Faxon und Jim Rash zusammenzuarbeiten. Und ohne Zweifel ist ein Traum wahrgeworden, Julia Louis-Dreyfus und Will Ferrell zum ersten Mal zusammen auf die Leinwand zu bringen.
    Die österreichischen Alpen können sich für eine winterliche Komödie bereit machen“, sagen David Greenbaum und Matthew Greenfield, Fox Searchlight Pictures Presidents of Production für Film und TV.

    Der Film wird von den Presidents of Production Matthew Greenfield und David Greenbaum, VP of Production Taylor Friedan und Koordinatorin Apolline Berty beaufsichtigt.

    Mit Julia Louis-Dreyfus, Will Ferrell, Miranda Otto, Zach Woods, Zoë Chao, Julian Grey,
    Ammon Jacob Ford und Kristofer Hivju 

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Die Party kann beginnen. Das me and all hotel mainz, startet mit einem großen Programm, ins neue Jahr
    Unterhaltung in Mainz
    Event Preview: Mainzer Local Heroes im me and all hotel mainz

    Zuletzt hat die GFDK Stil und Lifestyle Redaktion geschrieben: Mainz hat Stil, und dafür hat auch das me and all hotel gesorgt. In Mainz wird eben nicht nur gesungen und gelacht, nein hier wird auch der schöne Lebensstil gelebt. Das neue Jahr beginnt im me and all hotel mainz mit einem großem Programm.

    Nun kommen die Wohnzimmerkonzerte mit Dynarchy, Aaden und Urban Fox. Talent Slam mit ESVUM.Indoor Marktfrühstück - Feierabend mit Josef Jona, Soul Select, Collecta, Gianni die Carlo, Mr. Nice Guy, Firefighter Training, Animal Walks und Yoga 4 all

    Neu im Programm: Talent Slam mit ESVUM: 26.01 // Indoor Marktfrühstück: 16.03.

    Der Talent-Slam von ESVUM ist am 26. Januar erstmals zu Gast im me and all: Mainzer Poetryslammer, Stand-up-Comedians, Sängerinnen, Tänzer, Hip-Hopper und Beatboxer erobern die Bühne im Mainzer Wohnzimmer.

    Weck, Worscht, Woi und Käs gibt es beim ersten Indoor Marktfrühstück am 16. März unter dem Motto: „Konterschoppe – Nach der Fastnacht ist vor dem Marktfrühstück.“ Mit dabei sind die Local Heroes Mainzer Winzer e.V. und Resident-DJ Gianni di Carlo.

    Drei Wohnzimmerkonzerte: Dynarchy: 12.01. // Aaden: 02.02. // Urban Fox: 23.03.

    Beim Mainzer Trio Dynarchy vereinen sich elektronische und handgemachte Klänge mit tiefgründigen Texten. Mainzer Inditronic mit unverwechselbarer Stimme, Mastermind an der Gitarre, differenzierten Drums und Percussionsbeats mit elektronischen Rhythmen.

    Beim Wohnzimmerkonzert von Aaden kommt der Mainzer Liedermacher Patrick Beiling, der mit seinem selbstgebastelten Telefon, einem „Uralt-Walkmann“, der seinen vielbeschäftigten Schlagzeuger ersetzt und seiner Mandoline eine volle Bandbesetzung als One-Man-Show präsentiert.

    Urban Fox bringt Ed Sheeran auf Mainzerisch mit seiner Tribute Show ins me and all. Der Singer-Songwriter klingt dank seines Fuß-Pedals, mit dem er gespielte Musiksequenzen wieder und wieder abspielen kann, ganz allein wie eine ganze Band.

    12 DJ-Sets beim Feierabend: Josef Jona: 10.01., 14.02., 14.03. // Soul Select: 17.01., 07.02., 07.03. // Collecta: 24.01., 21.02., 21.03. // Gianni di Carlo: 31.01., 28.02., 28.03.

    Jeden Donnerstag sorgen die Resident-DJs für einen gelungenen Feierabend bei entspannter Atmosphäre, mit Lieblingsdrinks und Mainzer Snacks.

    Josef Jona bringt handverlesene, technoide Musik mit, Soul Select, eine bekannte Größe der Frankfurter Club-Kultur, Funk, Soul, Disco, Dance und Pop. Collecta steht mit Hip Hop, Soul und Deep House am Plattenteller, Gianni di Carlo verbindet in seinen genialen DJ-Sessions Rock mit Pop, Hip-Hop und den besten Sounds der letzten 40 Jahre.

    Besonderes me and all Highlight: Am 21. März bekommt Collecta Unterstützung von Mr. Nice Guy, dem beliebten Resident-DJ aus dem me and all hotel in Düsseldorf.

    Vier Sport-Sessions mit zwei Local Heroes: Animal Walks Training: 22.01. // // Yoga 4 all: 29.01., 19.03. // Firefighter Training: 12. Februar

    Der Local Hero Oliver Dehmel bietet gleich zwei sportliche Herausforderungen: Beim Animal Walks Training trainieren vielfältige Bewegungsabläufe Koordination, Kraft und Beweglichkeit, beim Firefighter Zirkel sind Ausdauer und Willensstärke gefragt, um die Feuerwehrschläuche, Sandsäcke, Stair-Runs und Schaummittelkanister zu bezwingen.

    Das Entspannungsprogramm gibt es dann beim Yoga 4 all mit Sybille und Andreas von der Mainzer Hatha Vinyasa Parampara Yoga Schule.

    Bei allen Events gilt: Eintritt frei.

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  • Gipfel der Zukunft. die Stararchitekten Herzog & de Meuron haben sich bei ihrem Projekt Titlis 3020 den gleichnamigen Gletscher oberhalb von Engelbergin der Zentralschweiz vorgenommen
    Engelberg Gletscher
    Eine neue Generation alpiner Architektur von Herzog & de Meurons

    Sie sind die kreativen Köpfe hinter der Münchener Allianz Arena, gestalteten das „Vogelnest“ in Peking und setzten Hamburg mit der Elbphilharmonie ein Jahrhundertdenkmal – die Liste der spektakulären Designs aus der Feder Herzog & de Meurons ist ebenso namhaft besetzt wie lang.

    Jetzt hat das Basler Architektenteam im Klosterdorf Engelberg sein neues Projekt „Titlis 3020“ vorgestellt. In mehreren Bauabschnitten soll auf dem gleichnamigen Gletscher der bestehende Richtstrahlturm inklusive Zugangsstollen ausgebaut werden.

    Anschließend erfolgt erst der Neubau um die alte Bergstation herum, dann eine zweite Seilbahn. „Unser Projekt auf dem Titlis gehört zu einer neuen Generation alpiner Architektur“, so Herzog & de Meuron.

    Kein Geld vom Steuerzahler

    Die kalkulierten Gesamtkosten von 100 Millionen Schweizer Franken tragen die Titlis-Bahnen selbst. Von den Umbauten, die vor allem Qualität und Sicherheit der Aufstiegsanlagen erhöhen sollen, ist der laufende Betrieb nicht betroffen.

    Der Titlis-Gletscher bildet das Herzstück des Skigebiets Engelberg-Titlis und lockt ganzjährig Urlaubsgäste ins Zentralschweizer Klosterdorf.

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  • Egal ob niedrigste Temperaturen oder feuchtes Wetter, mit der BURTON Kollektion bleiben sie warm und trocken
Mit BURTON den Anforderungen der Piste gerecht werden und dabei Style mit Funktion verbinden
    Style mit Funktion
    Alles warm und trocken mit atmungsaktiven Styles von BURTON

    Zuletzt habe wir hier auf GFDK berichtet: Mit BURTON, O’NEILL, PROTEST und PEAK PERFORMANCE in die neue Winter-Saison. Nun steht der Winter kurz vor der Tür, und es gibt was neues zu berichten.

    Mit den atmungsaktiven Styles der BURTON [ak] Linie lässt sich jeder Tag auf der Piste voll auskosten. Egal ob niedrigste Temperaturen oder feuchtes Wetter, der Boardsport Pionier sorgt mit seiner speziellen Freeride-Kollektion dafür, dass alles warm und trocken bleibt und das selbst bei widrigsten Bedingungen. HIGH FUNCTIONALITY AT ITS BEST

    M E N by BURTON

    Den Anforderungen der Piste gerecht werden und dabei Style mit Funktion verbinden - BURTON arbeitet kontinuierlich daran, die besten Bedingungen für Boarder zu schaffen. Deshalb kommen die BURTON [ak] Jacken mit einer Vielfalt an Funktionen, die an langen Snowdays besonders praktisch sind.

    Dazu gehören belüftende Pit Zips™ und wasserfeste YKK® Reißverschlüsse genauso wie ein abnehmbarer Schneefang und der Einsatz des exklusiven BURTON GORE-TEX 2L Materials. Kombiniert mit einem Fleece darunter entsteht höchster Tragekomfort, sei es bei der Abfahrt im Tiefschnee oder bei langen Touren ins Backcountry.

    W O M E N by BURTON

    BURTON FW 1819 Egal wie schlecht das Wetter, der perfekten Abfahrt steht dank der BURTON [ak] Kollektion nichts mehr im Weg. Die körpernahe Passform der Styles sorgt nicht nur für extra Beweglichkeit beim boarden, sondern erlaubt durch das Schichtprinzip auch die Anpassung an jede Herausforderung des Klimas.

    Durch die Verwendung des hochtechnischen Gewebes Polartec® Power Stretch Pro® Fleece, sind die Base Layers besonders angenehm zu tragen: Der schnelle Abtransport von Feuchtigkeit hält den Körper warm und trocken, auch bei der längsten Tour und im härtesten Gelände.

    A C C E S S O R I E S by BURTON

    Alles im Griff mit den Accessoires der BURTON [ak] Kollektion - im lässigen Design der Outerwear gehalten, bringen sie noch extra Funktionalität ins Spiel. Leichte und wendige Rucksäcke bieten einen unkomplizierten Zubehörwechsel, zusammen mit Handschuhen aus echtem Leder, die besonders rutschfest sind.

    Für raues Wetter gemacht wurden auch die zeitlosen Beanies aus Wollmischungen, die warm halten, am Gletscher genauso wie im Resort. 

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Wie ein Ufo liegt das Gebaeude des Suedtiroler Roter Hahn Bauernhofs St. Quirinus inmitten der Kalterner Weinberge
    Style trifft Tradition - Südtirols ländliche Domizile, der Bauernhof St. Quirinus

    Ja ja, auch die Bauernhöfe in Südtirol rüsten auf. Designhotels sind in den Städten ja schon sehr beliebt, also müssen auch die Bauernhöfe nachziehen. Südtirols ländliche Domizile zeigen wie es geht, zum Beispiel der Bauernhof St. Quirinus der wie ein Ufo aussieht.

    Es sieht nicht nach Urlaub auf dem Bauernhof aus, ist aber Urlaub auf dem Bauernhof: allerdings in zeitgemäßem, teils sogar futuristischem Ambiente.

    Was Südtirols ländliche Domizile der Marke „Roter Hahn“ hinsichtlich Design mittlerweile zu bieten haben, ist erstaunlich – egal ob in Form einer modern interpretierten Restaurierung oder als neu errichteter Architektenentwurf.

    An authentischer Atmosphäre fehlt es den außergewöhnlichen Ferienunterkünften dennoch nicht. Im Vordergrund der Höfe stehen nach wie vor die aktive Vieh-, Wein- oder Obstwirtschaft sowie die persönliche Betreuung der Gäste durch die Bauersfamilie.

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  • Gaeste des Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen koennen regelmaeßig an gefuehrten Schneeschuhwanderungen teilnehmen, die Lawinengefahr ist gebannt
Nach einem langen Wintertag erholen sich Sportler in der großzuegigen Wellnesswelt des Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen
    Outdoor-Aktivitäten in Oberstaufen
    Lawinengefahr in Oberstaufen gebannt - Wintersport für Silver Ager

    Noch sind aufgrund von Schneebruchgefahr im Moment kurzfristige Sperrungen von Winterwegen möglich, aber die größte Gefahr ist gebannt in Oberstaufen. Auch die Räum- und Loipenfahrzeuge sind noch durchgängig im Einsatz, aber ansonsten geht es schon wieder auf die Piste.

    Bei Neuschnee und kann die Lawinengefahr außerhalb der offiziellen Pisten schon noch sehr hoch sein, also nur auf den ausgeschilderten Abfahrten bleiben. Ansonsten wünscht ihnen die GFDK Redaktion Reisen und Urlaub, Hals und Beinbruch.

    Unsere Empfehlung für die kommenden Wochen

    Ganz entspannt auf geräumten Wegen im Tal oder steil bergauf durch tief verschneite Wälder: In Oberstaufen gibt es Schneeschuhtouren für jedes Fitnesslevel. Best Ager, denen das nicht actionreich genug ist, rodeln nachts bei Flutlicht den Imberg hinunter oder gleiten beim Airboarden mit dem Kopf voraus durch den Tiefschnee.

    Zum Aufwärmen und Entspannen wartet die Wellnesswelt des Fünf-Sterne-Hotels Allgäu Sonne mit Whirlpool, Dampfbad und Panoramasauna. Eine Nacht im DZ kostet ab 112 €/Pers.

    Winzige Vogelkrallen und mächtige Hirschhufabdrücke zeugen davon, dass man nicht alleine ist – auch wenn einzig das Knirschen des Schnees unter den Füßen zu hören ist. Schneeschuhwanderungen sind die ruhige Alternative zum Skifahren auf häufig überfüllten Pisten.

    Bei passenden Wetterbedingungen kann man sich in der Allgäu Sonne geführten Touren anschließen. Wer lieber allein loszieht, bekommt Equipment plus Routentipp vom Sportguide des Fünf-Sterne-Hotels.

    Zahlreiche bewirtschaftete (Alp-)Hütten laden zum Einkehren ein, zum Beispiel das Imberghaus auf 1.125 Metern. Wer nach einem heißen Kakao am warmen Ofen noch Lust auf eine Portion Adrenalin hat, leiht sich dort für 5 Euro einen Schlitten und rodelt in 15 Minuten ins Tal, samstags sogar mit Flutlicht bis 21 Uhr.

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  • Airboarding garantiert Spaß in jedem Alter – moeglich zum Beispiel in Immenstadt, in der Naehe des Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen
    Der wilde Ritt auf dem Airboard
    Airboarding-Kurse in Oberstaufen auch für Silver Ager

    Der wilde Ritt auf dem Airboard im Allgäu ist ein Spaß für Jung und Alt, und leicht zu erlernen. Der Reiz der Geschwindigkeit nur knapp über der Schneedecke in atemberaubenden Tempo auf dem Luftkissen die Piste runter zu düsen, hat ganz bestimmt seinen Reiz. Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h können erreicht werden, aber nur von geübten Sportlern.

    Es gibt mitlerweile verschiedene Disziplinen wie Boardercross, Speedrace, Ratrace, Teamrace und weitere. Die Sportart ist noch sehr jung, hat aber einen rasanten Zulauf, und wächst stetig an. Den Geschwindigkeitsweltrekord hält zurzeit Laurent Matthey aus Genf: mit 141,79 km/h. Das müssen sie nicht nachmachen.

    Lenken durch Verlagerung des Körpergewichtes

    Airboarding sieht rasant aus, ist aber leicht zu erlernen und die Geschwindigkeit gut zu kontrollieren. Dabei geht es mit einem Luftkissen-Schlitten auf dem Bauch liegend den Berg hinunter. Eventmanager Marcus

    Bremsen durch Querstellen des Boards

    Wieser von der Wild-Scout GmbH offeriert Airboarding-Kurse in Immenstadt ab 89 €/Pers. inklusive Einführung, Liftticket und Ausrüstung. Er weiß aus Erfahrung: „Jung und Alt haben ihren Spaß dabei.“ Die Mitarbeiter der Allgäu Sonne stellen gern den Kontakt her.

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Jeder Gast erhaelt am Eingang sein persoenliches Verkostungsglas, mit dem er von Stand zu Stand schlendern kann
    WeinFrühling Düsseldorf 2019
    Einer der besten Jahrgänge in die Weingeschichte startet in Düsseldorf

    Der Weinjahrgang 2018 wird wohl als einer der bisher besten Jahrgänge in die Weingeschichte eingehen. Im Gegensatz zu vielen übrigen Landwirten und Obstbauern haben die Winzer nicht unter der langen Trockenperiode gelitten, die Deutschland im Sommer des Jahres 2018 heimsuchte.

    Ein perfekter Sommer für die Trauben

    Zweimal stärkerer Regen reichte aus, dass sich die Rebstöcke mit ihren bis zu 15 Meter langen Wurzeln ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen konnten. Und weil die Temperaturen nicht zu hoch stiegen, waren die Früchte zur Lese saftig, vollreif, hocharomatisch und so makellos, dass sie nicht einmal, wie normalerweise notwendig, aufwändig von Hand sortiert werden mussten.

    Zudem gab es dank des trockenen Wetters an den Reben keinen Pilzbefall, kaum Schädlinge und keine Fäulnis  – der Einsatz von Hilfsstoffen  wurde nahezu überflüssig. Vincenz Weber, Weinexperte und Veranstalter der WeinFrühling Düsseldorf, bilanziert:

    „Es war ein perfekter Sommer für die Trauben, denn anders als im sagenhaften Jahr 2003 blieben die Trauben bis zur frühen Lese im August saftig und tadellos.“

    Auf der WeinFrühling Düsseldorf,  die am Samstag, dem 9. März, von 12 bis 19 Uhr und am Sonntag, dem 10. März 2019, von 12 bis 18 Uhr in der Rheinterasse Düsseldorf am Joseph-Beuys-Ufer 33 stattfindet, können sich die Besucher von der außergewöhnlichen Qualität der ersten Weißweine und der noch jungen Rotweine überzeugen.

    Jeder Gast erhält am Eingang sein persönliches Verkostungsglas, mit dem er von Stand zu Stand schlendern kann, um zwanglos und mit Genuss die ersten Fassproben und Abfüllungen des Jahrgangs 2018 zu probieren. Darüber hinaus dürfen sich die Besucher auf eine offene Verkostung mit der Präsentation regionaltypischer Weine aus deutschen und internationalen Anbaugebieten freuen.

    Insgesamt stellen auf der WeinFrühling Düsseldorf über 100 Teilnehmer mehr als 900 Weine vor, informieren über neueste Entwicklungen und Trends, erläutern die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Traubensorten an Boden, Anbau und Klima und berichten über die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt.

    Alle Teilnehmer sind selbstständige Winzer und Familienweingüter sowie Destillateure und Winzergenossenschaften, die bei der Produktion nicht auf Masse, sondern ausschließlich auf die hohe Qualität und den unverwechselbaren Charakter eines Weins setzen. Ein gutes Drittel der Aussteller sind ausschließlich ökologisch und biologisch produzierende Weingüter.

    Private Besucher und Fachleute können die besondere Vielfalt der deutschen und internationalen Weine kennenlernen, probieren, vergleichen und direkt beim Erzeuger ordern.

    Neben Wein gibt es ein abwechslungsreiches Angebot mit Tipps, Informationen und anderen Produkten wie zum Beispiel, feiner Balsamico und erlesen gewürzte Olivenöle aus Italien.

    Vincenz Weber steht nach Terminabsprache gerne für Interviews zur Verfügung.

    Veranstaltungshinweise:
    Samstag, 9. März, 12 -19 Uhr, Sonntag, 10. März, 12-18 Uhr, Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf. Die Anfahrtskizze finden Sie auf der Webseite:

    www.weinfruehlingduesseldorf.de
    Tickets im VVK online 10 EURO incl. Katalog und freier Verkostung, an der Tageskasse 13 EURO.

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  • Sieben kreative Gaenge im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg genießen Feinschmecker beim Best of Aubergine Menue die beliebtesten Gerichte des Vorjahrs
    Sterneküche von Maximilian Moser
    Das Best of Aubergine Menü 2019 im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

    Zuletzt haben wir geschrieben: Nun bereitet sich Küchenchef Maximilian Moser auf den Jahreswechsel vor, Silvester will er und sein Küchenteam, noch einmal das Beste geben. Zum Jahreswechsel genießen Gäste des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg wahlweise ein festliches 7-Gänge-Menü mit Champagner-Aperitif. Nun ist das neue Jahr angebrochen und es geht gleich mit Köstlichkeiten weiter.

    Das Beste kommt … gleich zu Beginn. Im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg startet das Kalenderjahr traditionell auf kulinarischem Hochniveau.

    Noch bis 1. März 2019 empfangen Sternekoch Maximilian Moser und seine Küchenbrigade Gäste des hoteleigenen Gourmetrestaurants mit dem „Best of Aubergine Menü“ – exklusive sieben Gänge voller Highlights des vergangenen Jahrs.

    Neben heimischer Forelle aus dem Starnberger See landen etwa Hummer, Trüffel, zwölf Stunden gegartes Flanksteak oder Petits Fours auf dem Teller, stilecht angerichtet in bester Manier des mit einem Michelin-Stern gekrönten Aubergine.

    Das gleichnamige Best-of-Menü wird jeweils dienstags bis samstags ab 18 Uhr serviert und kostet ab 109 €/Pers. Infos und Reservierung unter www.aubergine-starnberg.de

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  • Hochprozentiges im Bodenmaiser Hof
    Ein Rosafarbener Gin - Neuer Gin aus dem Bayerischen Wald

    Gin-Geschichten hat die GFDK Essen und Trinken Redaktion schon einige gebracht. Zuletzt haben wir hier Heiko Hoss aus Karlsruhe vorgestellt, und schrieben: "Auf der Suche nach dem Gin des Lebens sind wir fündig geworden. Wir trafen uns mit dem Namensgeber und Kopf hinter dem Heiko Hoos London Gin in Karlsruhe".

    Gin aus Bayern

    Nun kommt ein neuer Gin aus dem Bayerischen Wald dazu. Gin ist Kult, auch im Bayerischen Wald. Wolfgang Geiger, Seniorchef des Hotels Bodenmaiser Hof, hat den Trend erkannt und produziert in seiner Privatbrennerei mit Herzblut und Leidenschaft jetzt sein eigenes Destillat.

    „RUNDAI Gin 51“ heißt es und ist ein klassischer Vertreter seiner Art – mit dezenter Wacholdernote im Vordergrund sowie einem feinen, fruchtigen Aroma im Abgang. Insbesondere aber überrascht die Farbe Rosa. Kurzum: Eine Versuchung, die nicht nur die Gäste des Vier-Sterne-Superior-Hauses zu schätzen wissen.
     

    Brennende Leidenschaft. Mit 43 Volumenprozent hat es der „RUNDAI Gin 51“ in sich. Sein Name geht auf die einstige Bezeichnung der Gaststätte zurück, aus der im letzten Jahrhundert der Bodenmaiser Hof entstand. Die Zahl markiert das Geburtsjahr von Erzeuger Wolfgang Geiger.

    „Brennen und Kochen sind meine Leidenschaft, mein Herz schlägt für besondere Geschmackskompositionen“, sagt der Hotelier. Kräuter, Gewürze, Holztöne und prägnante Fruchtnoten charakterisieren seine milde, harmonische Spirituose im Glas. Die rosa Farbe rührt unter anderem von einer Zutat, die Wolfgang Geiger als streng gehütetes Geheimnis bewahrt.

    Ausgewogene Mixtur. „Ich freue mich sehr darüber, dass sich meine Idee geschmacklich perfekt umsetzen ließ“, so der passionierte Fachmann. Der Weg dorthin war lang. „Zahlreiche Top-Gin-Sorten habe ich getestet, um danach am eigenen Rezept zu basteln und Musterdestillate aus verschiedenen Botanicals herzustellen“, erzählt der Experte.

    Die Zwischenergebnisse präsentierte er im engsten Familienkreis. Auch der Barkeeper des Bodenmaiser Hofs war mit im Boot – schließlich befindet er sich täglich im Austausch mit den Gästen und hat ein ausgeprägtes Gefühl für geschmackliche Nuancen. Wolfgang Geiger hat solange getüftelt, bis der RUNDAI rund und stimmig war.


    Reines Vergnügen. Wie trinkt man ihn? Am besten pur, ohne Tonic, um das Geschmacksfeuerwerk in seiner Vielfalt nicht zu „verwässern“. Der Hochprozentige ist populär, die Nachfrage groß. Die ersten 1.500 Flaschen fanden reißenden Absatz. Nun wird in der kleinen Manufaktur bereits fleißig nachproduziert.


    Zukünftige Kreationen. Derweil steht Wolfgang Geiger bereits der Sinn nach Gin Nummer 2: Der neue RUNDAI GIN 57 kommt mit weniger Frucht- und höheren Kräuteranteilen daher und soll das Portfolio demnächst ergänzen.

    Der Seniorchef denkt auch an spezielle Gin-Tastings oder andere Angebote im Bodenmaiser Hof. Selbst im Spa-Bereich will er den Einsatz des gehaltvollen Getränks als Basis für einen Aufguss nicht ausschließen. Die Hausbrennerei des Bodenmaiser Hofs ist bekannt für hausgemachte Edel-Obstbrände und Liköre.

    Hotelgäste sind herzlich eingeladen, sie zu verkosten. Und wer auf die feinen Flüssigkeiten zu Hause nicht verzichten möchte, packt sie als Mitbringsel in den Koffer oder bestellt sie einfach.

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Kunst - Video

  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby
    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set
    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

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  • Das BigCityBeats WORLD CLUB DOME Aftermovie 2018 auf YouTube, ein 20-minuetigen Recap in voller 4K-Qualitaet des groeßten Clubs der Welt
    WORLD CLUB DOME
    Der heiße BigCityBeats Sommer 2018 in Frankfurt

    Hier haben wir einen Vorgeschmack, was euch in Düsseldorf erwartet. Macht es euch auf eurem Sofa bequem, holt euch etwas Leckeres zu trinken, ein paar Snacks, und streamt den offiziellen BigCityBeats WORLD CLUB DOME Aftermovie 2018 auf eurem Fernseher, Tablet oder Smartphone – und erlebt einen 20-minütigen Recap in voller 4K-Qualität des größten Clubs der Welt.

    Was war das doch für eine gigantische Stimmung, die insgesamt 160.000 Besucher an drei Tagen des ersten Juni-Wochenendes erlebten. 160.000 Besucher bei der sechsten Ausgabe: Rekord.

    Unter dem Motto „The Hollywood Edition“ flogen per Helikopter zahlreiche Stars aus Film und Fernsehen ein, liefen über den längsten roten Teppich der Welt und schlenderten über den Walk of Fame.

    Mehr als 200 DJs, Acts und Artists verwandelten die Frankfurter Commerzbank Arena und das umliegende Wald-, Wiesen- und Schwimmbad-Gelände am 1., 2. und 3. Juni 2018 zum Mekka der elektronischen Tanzmusik.

    Er ist ein Blockbuster der Aftermovies. 20 Minuten lang. Mit einem Shortcut der Opening-Show durch Superstar Sarah Brightman. Mit Statements von Axwell / Ingrosso, Martin Garrix, W & W und anderen. Hochqualitatives Kamera-Equipment gewährleistet die professionelle visuelle Darstellung mit einzigartigen und bis dato unveröffentlichten Bildern.

    Pure Emotionen bei den Fans, spürbar authentische Begeisterung bei den DJs, Gänsehaut bei Fans und DJs. Spektakuläres Feuerwerk, Dutzende Flame-Jets und CO2-Shooter, und Hunderte Moving Lights – sie sind die bildliche Untermalung des perfekt ausgesteuerten Sounds, der durch die riesige Arena hallte.

    Auch draußen wurde Highclass-Hightech in puncto Licht & Sound aufgefahren.

    Zu erleben im BigCityBeats WORLD CLUB DOME Aftermovie 2018:

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Fuer Konstantin Voits ist die Farbe das zentrale Thema 
WeldePublikumspreis 2014
    Starke Farben in Konstantin Voits Gemälden
    Für den Sigmar Polke Schüler Konstantin Voits ist die Farbe das zentrale Thema

    Künstler Vorgestellt -  Die vermutlich größte Schablonensammlung der Welt, gängige Acryl- und Sprayfarben in 250 Farbtönen, dies ist das Instrumentarium des Mannheimer Künstlers und WeldePublikumspreisträgers Konstantin Voit.

    Seine Werkzeuge nutzt er für Werkreihen, deren Gegenstand stets ein Teil seiner Schablonensammlung ist und die er Blöcke nennt. Die aktuelle Reihe heißt Equinox: Tag- und Nachtgleiche.

    Aufmerksamkeit auf die Farbe

    Für den Künstler Voit, der in Hamburg bei Sigmar Polke studierte, ist die Farbe das zentrale Thema. Seine Bilder wirken direkt aus der Farbe. Es geht Voit nicht um eine realistische Abbildung.

    Vielmehr soll das Thema bestimmter Schablonenserien wie etwa bei "Equinox" die Aufmerksamkeit auf die Farbe lenken. Nichts soll von der Farbe ablenken, weshalb die Bilder von Voit auch stets vertraute DIN-Formate haben.

    Malerische Möglichkeiten

    Die Schablonen Voit besitzt tausende, auch historische sind das wichtigste Werkzeug seiner Malerei. Sie schränken wegen der vorgegebenen Formen zwar ein, sagt Voit, andererseits fordere es aber heraus, die malerischen Möglichkeiten innerhalb dieser bewusst gewählten Reduktion zu erforschen. Er kombiniert Schablonen im Computer zu neuen Mustern.

    Experimentieren und Verändern

    Auf diese Weise entsteht eine Vielzahl von Entwürfen. Anschließend setzt Voit einen Teil dieser Entwürfe handwerklich in Gemälde um. Der Unterschied zwischen Entwurf und Bild ist ihm wichtig: Ein Bild ist greifbar, sichtbar und besteht aus physischen Farben.

    Die Entwürfe hingegen dienen zum Experimentieren und Verändern; im Computer lässt sich das alles leicht bewerkstelligen. Als bereits fertiges Bild sind ihm diese jedoch zu glatt: Deshalb erfolgt die anschließende Umsetzung in die physische Welt der Malerei.

    Es geht immer um das nächste spannende Bild

    Bislang hat Voit zehn Blöcke geschaffen, die jeweils zwischen 32 und 119 Bilder umfassen. Es gibt keinerlei Vorgaben, wann eine Serie zu Ende ist: Es ist einfach eines Tages soweit, berichtet er.

    Dann hat Voit bereits Ideen für den nächsten Block aus dem einen Thema ergebe sich das nächste. Neue Entwürfe und die tatsächliche Arbeit auf der Leinwand laufen parallel: Es geht immer um das nächste spannende Bild, sagt er in Bezug darauf, dass sich künstlerische Arbeit trotz aller Ordnungssysteme nur schwer planen lässt.

    Konstantin Voit Kurzbiographie

    1964        geboren in Mannheim

    1989-96   Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg

    1996        Diplom an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg

    2003 ff.    Dozent an der Freien Kunstakademie Mannheim, freischaffender Künstler

    Preise und Stipendien

    2014         WeldePublikumspreis

    2006         Kunstpreis der 16. Künstlermesse Karlsruhe

    2003         WeldeKunstpreis

    2003         Kunstpreis der Stadt Bühl/Baden

    Stipendien

    Stadt Mannheim, der Länder Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen

    Ausstellungen(Auszug)

    Mannheim, Ludwigshafen, Wiesbaden, New York, Hamburg, Berlin

    Die fünf WeldePublikums-Preisträger im Überblick

    Dietmar Brixy lebt und arbeitet in Mannheim. Das jetzt mit dem WeldePublikumspreis ausgezeichnete Werk, ein Ölgemälde, stammt aus der 2012 begonnenen Werkreihe Discover.

    Konstantin Voit betreibt in Mannheim die Malfabrik. Den WeldePublikumspreis 2014 erhielt er für das Werk Evolution.

    Marisa Vola lebt in Heidelberg. Den WeldePublikumspreis 2014 erhielt sie für das gewebte Werk Webthings.

    Michael Volkmer, Jahrgang 1966, lebt und arbeitet in Neuhofen bei Ludwigshafen. Den WeldePublikumspreis 2014 erhielt er für sein Werk FUN.

    Olga Weimer & Marcel Weber sind in Mannheim ansässig. Ihr mit dem WeldePublikumspreis 2014 ausgezeichnetes Werk ist ein Ölgemälde mit dem Titel Strandgut.

    Informationen zum Publikumspreis 20 Jahre WeldeKunstpreis 2014

    • Preisverleihung und Vernissage: Montag, 20. Oktober, 19 Uhr, Palais Hirsch, Schlossplatz 2, 68723 Schwetzingen
    • Preisträger-Ausstellung mit mehreren Arbeiten jedes der 5 Publikumspreisträger: 21. Oktober bis 23. November, Kunstverein Schwetzingen, Palais Hirsch. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 14-18 Uhr, Eintritt frei.

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  • Die Nacktheit spielt für den Fotokuenstler Kristian Liebrand eine eher untergeordnete Rolle
Vielmehr geht es ihm darum, die individuelle Schoenheit der Frau hervorzuheben
Es lebe die Aktfotografie, das ist ohne Zweifel Kunst
Nicht die Nacktheit ist entscheidend
Mehr als nackt! more than nude 
Der freien Kunst droht Gefahr
Der Fotokuenstler Kristian Liebrand
    Der freien Kunst droht Gefahr
    Fotokünstler Kristian Liebrand - kreativer Spielraum in Gefahr

    Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr. Dabei wird weit über das Ziel hinausgeschossen, in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht übermalt, und man fragt sich wo die Zensur beginnt.

    Der freien Kunst droht Gefahr

    „Es ist ein Zeichen der Verblödung von Studenten,“ meinte dazu der CDU Politiker Michael Braun. Es zeigt absurde Züge einer vermeintlichen Sexismus-Kritik“, empörte sich auch der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert.

    Akt-Bilder werden aus Ausstellungen entfernt und jüngst, man kann es kaum glauben, hat ein Museum in Manchester das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse abgehängt, weil es angeblich sexistisch ist.

    Damit ist ein erstes Gemälde Opfer der gegenwärtigen Sexismus-Debatte geworden. Die Begründung der Kuratorin Clare Gannaway ist abenteuerlich oder einfach nur dumm: „Das Gemälde stellt den weiblichen Körper als passive, dekorative Form dar," meinte sie.

    Gefahr für die Kunst droht aber auch von anderer Seite. In der Volkshochschule Hellersdorf in Berlin wurden unlängst Akt-Bilder der Künstlerin Susanne Schüffel abgehängt, weil diese nach Aussage der Schulleitung die Gefühle von Muslimen verletzen würden. Leider ist das kein Einzelfall mehr, schon vor drei Jahren wurden erotische Fotos von Wolfgang Hiob im Rathaus Köpenick abgehängt.

    Der Fotokünstler Kristian Liebrand

    Und weil das alles so traurig ist, stellt die GFDK-Redaktion ihnen nun einen bemerkenswerten Künstler vor, der sich mit großer Leidenschaft der Akt-Fotografie verschrieben hat. Und das ist ohne Frage Kunst. Es lebe der Akt.

    Kristian Liebrand meint dazu: Ich hatte natürlich auch schon oft mit Vorbehalten zu kämpfen. Insbesondere bei der Suche nach Locations für Ausstellungen. Oft wurde argumentiert, dass es im Hinblick auf den Jugendschutz nicht geht. Meine Meinung dazu: "In Zeiten von Smartphones und überall verfügbaren Hardcore-Pornos sind AKTFOTOGRAFIEN für Jugendliche in etwa so gefährlich wie Kaugummis."

    Nicht die Nacktheit ist entscheidend

    Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

    Kristian Liebrand hat sich vor 10 Jahren für seine Passion entschieden und dafür seinen gut dotierten Job als Betriebswirt und Manager an den Nagel gehängt. „Mir war wichtig, etwas zu machen, das mich und andere Menschen mit Freude erfüllt."

    Bleibende Werte zu schaffen, die nicht materialistisch sind. Gute Aktfotografien verlieren nie ihren Wert und bleiben über Jahrzehnte, selbst in einer oberflächlichen Wegwerf-Gesellschaft“.

    Kristian Liebrand geht es um die individuelle Schönheit der Frau

    Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

    Durch eine besondere Komposition aus Licht, Perspektiven und Posen, die man noch nicht schon zigfach gesehen hat.  So  kommen auch Bodypaintings zum Einsatz, um besondere Akzente zu setzen.

    Der Bildgestaltung widmet sich der Fotograf auch selbst. „Externe Bildbearbeiter sind für meine Arbeiten  tabu. Sie kennen nicht die Persönlichkeit des Models, die Stimmung am Set und meine Bildintention.

    Somit kann ein externer Bildbearbeiter nur technisch arbeiten. Da fehlt dann das Gefühl, und das ist entscheidend. Eine gute Bildbearbeitung ist sensitiv, und nicht rein technisch.“

    Der Freiraum für die Fantasie des Betrachters

    Das Ergebnis überrascht und verführt den Betrachter ohne explizit zu sein. Freiraum für die Fantasie des Betrachters ist dem Fotokünstler wichtig. „More than nude“ ist der Name seiner zwei bisher veröffentlichten Bildbände

    Ausgestellt wurden seine Aktfotografien bisher in Düsseldorf, Köln, Berlin, Wien, London und New York. Der Künstler möchte dabei nicht nur Menschen erreichen, die Galerien besuchen, sondern alle anderen Leute. Er stellt daher auch an ungewöhnlichen Orten aus. Damit möchte er allen zeigen, dass Aktfotografie auch eine kreative Kunstform sein kann und keine plumpe, unästhetische Ablichtung von Geschlechtsmerkmalen.

    Auch die Frau von nebenan kann zu einem Kunstwerk werden

    In Bochum betreibt der Fotograf ein 360 qm großes Atelier mit zahlreichen Kulissen. Seine privaten und gewerblichen Kundinnen kommen aus ganz Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Akt-Fotoshootings kann Kristian Liebrand auch die „Frau von nebenan“ zu einem Kunstwerk werden lassen. 

    Die Fotoshootings sind grundsätzlich ohne Zeitlimit. „Ein Fotoshooting soll so entspannt wie möglich sein. Wenn im Hintergrund die Uhr tickt, ist das für alle Beteiligten nicht gut und somit schlecht für das Foto.“, so Kristian Liebrand. 

    Der Fotograf hat klare Vorstellungen wie das Bild werden soll und arrangiert das gesamte Set. Von der Pose über die Perspektive bis hin zum Licht. Als fotografierte Person benötigt man daher weder Modelerfahrung noch eine Modelfigur.

    Die Liste der bisherigen Fotolocations ist bemerkenswert: Flughafen, Schauspielhaus, Waschstraße, Fußballstadion, Badausstellung, Diskothek, Lost-Places, Strand, Industriehalle, Werkstatt, Kino, Wasserfall, Pferdestall, Schrottplatz, Kokerei, U-Bahnhof, Berliner Mauer, Rennstrecke, Labor, Parkhaus, Kaserne, Pool, Golfplatz, Eisenbahnwaggon, Frisörsalon, Bahngleis, Strand, Meer, See, Hotel, Yacht, Zeche, Unterwasser sowie Public Places wie Venedig und die Altstadt von Havanna.


    Ein paar seiner Fotografien stellen wir Ihnen hier vor. Seine gesamte Bildergalerie, darunter viele  international ausgezeichnete Werke, und weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie hier.

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  • Leon Loewentraut im Interview mit Wolfram Kons von ntv
Leon Loewentraut und Wolfram Kons
Malerei von Leon Loewentraut
Kunst von Leon Loewentraut
Werk von Leon Loewentraut
    ein ausnahmetalent
    Leon Löwentraut - Malen bis zur Ekstase

    Pablo Picasso ist sein Idol, er malt farbige, „expressiv-abstrakte Bilder“, und seine Ausstellungen sind überall auf der Welt in kürzester Zeit ausverkauft: Leon Löwentraut, gerade mal 19 Jahre alt, ist der Shootingstar der internationalen Kunstszene.

    Gerade erst machte der Nachrichtensender ntv, unter der Leitung von ntv Kunstexperte Wolfram Kons und Produzent Kai Böcking vermittelt durch den Düsseldorfer Galeristen und Kunstverleger Dirk Geuer, ein Porträt des jungen Künstlers.

    Leon Löwentraut - Ausnahmetalent der Kunst

    Für die Dokumentation „Leon Löwentraut – Ausnahmetalent der Kunst“, traf Wolfram Kons den jungen Maler in Düsseldorf und ging mit ihm auf Spurensuche. Er sprach mit Löwentrauts Eltern und seiner Kunstlehrerin, die ihm nur eine 3 auf dem Zeugnis gab, beleuchtete den Werdegang des Erfolgs und erfuhr auch sehr private Dinge über Niederlagen, Träume, Wünsche und Pläne des Künstlers.

    Besonders beeindruckt war Wolfram Kons von der Entstehung eines Gemäldes, wo er hautnah mit dabei sein durfte: „Das war wirklich Malen bis zur Ekstase“, beschreibt Wolfram Kons die Malaktion. „Wie Leon Löwentraut zu lauter Musik ein neues Werk auf die Leinwand zaubert, ist von atemberaubender Dynamik und leidenschaftlichem Exhibitionismus.“

    Malen mit vollem Körpereinsatz

    Löwentraut kombiniert Farben und Formen gestisch wild, malt oftmals mit Tube statt mit Pinsel. Seine Sujets sind vielseitig, beschäftigen sich mit Menschen und Zwischenmenschlichem, oszillieren zwischen Optimismus und Kritik, zeigen oftmals den isolierten Menschen hinter der sozialen Fassade.

    Dabei spielt der Aktionismus, wie er im sogenannten Action Painting zum Ausdruck kommt, in der Werkentstehung eine entscheidende Rolle. Bevorzugt malt Löwentraut auf dem Fußboden - mit vollem Körpereinsatz.

    Die nächste Ausstellung von Leon Löwentraut „Singles & Couples“ findet in der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 statt und wird am Freitag, dem 29. September 2017 im Beisein des Künstlers um 19 Uhr eröffnet.

    Die n-tv Inside Art -  Doku "Leon Löwentraut - Wunderkind der Kunst" lief am Sonntag, 17.09 um 14:05 Uhr.

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