Das Lifestyle Magazin: Lebensart, Kunst, Kultur in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Weinfrühling in Niederösterreich

Frisches Grün trifft jungen Wein - Weinkultur in Niederösterreich

Mit 30.000 Hektar Rebflächen ist Niederösterreich das größte Weinanbaugebiet Österreichs. Die Weinkultur ist tief in der Geschichte des Landes verwurzelt, sie reicht zurück bis in die Zeit der Römer und wird von engagierten Winzern und Winzerinnen in die Zukunft getragen.

Weinkenner schätzen das Bundesland mit seinen acht Weinbaugebieten – Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram, Weinviertel, Carnuntum und Thermenregion Wienerwald – als eine herausragende Weinregion, die noch für viele Überraschungen gut ist, nachdem schon der pfeffrige Grünen Veltliner Weinfreunde in aller Welt überzeugt hat.

Eine wunderbare Zeit, um in Niederösterreich auf Erkundungstour zum Wein zu gehen, ist der Frühling. Denn nach der herbstlichen Weinlese und der Reifezeit im Winter kommt der spannende Moment, in dem die Winzer zur Verkostung der Weine des neuen Jahrgangs in die Kellergassen, „Koststüberl“ und Presshäuser bitten.

Weintouren im Weinviertel

Am 27. und 28. April 2019 laden über 200 Weinstraßen-Winzer im Weinviertel zur großen Weinverkostung des neuen Jahrganges ein. Schon am Vorabend (26. April) finden Wein.Tour.Openings statt, zum Beispiel in Hohenwarth mit Kabarett und chilligen DJ-Sounds. Sieben Winzern kredenzen zum Flying Dinner Weinviertel DAC und Roten Veltliner.

Bei den Weintouren rankt sich rund um das zentrale Thema Wein ein bunter Reigen an Veranstaltungen, von geführten Wandertouren und Traktorausflügen bis zu Kellerführungen inklusive einer zünftigen Hauerjause spannt sich der Bogen.

Im frühlingshaften Pulkautal bringt der kostenlose Blühmobil-Taxiservice die Weinfreunde zu fünf verschiedenen Weingütern, auf denen neben Weinverkostungen auch Überraschungs-Pop up-Konzerte und Ausstellungen stattfinden.

Wenn der Weinbauer in die Grean geht

Am Ostermontag pflegten die Weinbauern mit ihren Lesehelfern in die Kellergassen zu gehen, um ihnen für die Hilfe bei der Ernte zu danken und um gemeinsam den jungen Wein zu probieren. Den alten Brauch des „in die Grean gehen“ lassen die Winzer und Winzerinnen im Weinviertel aufleben.

Von Ende März bis Ende April laden sie zu Spaziergängen durch die Weingärten mit anschließender Jungweinverkostung und Heurigenjause ein.

Für alle, die den Weinfrühling ganz gelassen genießen wollen, sind von Anfang April bis Anfang Mai die dreitägigen Urlaubsangebote mehrerer Weingüter eine verlockende Option, zu denen Weinwanderungen mit Winzern gehören. Auch im Wienerwald wird der Frühling mit vielen Weinfesten und Tagen der offenen Kellertüren gefeiert, ein Höhepunkt ist das Weinfestival Thermenregion im Casino von Baden.

Weinfrühling an der Donau

Für Gourmets und Weinkenner gestaltet sich eine Reise entlang der Donau, zur kulinarischen Genussreise. Idealer Auftakt könnte zum Beispiel das „wachau GOURMETfestival“ 2019 vom 28. März bis 11. April 2019 sein. Ebenfalls ein guter Grund, der Kulturlandschaft Wachau, einem UNESCO Weltkulturerbe, einen Besuch abzustatten, ist der Wachauer Weinfrühling 2019 am 4. und am 5. Mai 2019, wenn über 100 Winzer der Vereinigung Vinea Wachau den Jahrgang 2018 präsentieren.

In den angrenzenden Weinbaugebiete Kremstal, Kamptal und Traisental öffnen am 27. und am 28. April 2019 rund 220 Winzer ihre Kellertüren zur Verkostung des neuen Jahrgangs und reiferer Weine. Dabei gilt ein Ticket für alle drei Täler, eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Terroirs miteinander zu vergleichen.

Fruchtbarer Löss prägt die Natur- und Kulturlandschaft Wagram. Er ist auch der ideale Untergrund, um ausgedehnte Weinkeller anzulegen. Welche ausgezeichneten Weine auf diesem Boden gedeihen, können Weinfreunde während des Frühlingserwachens am Wagram am 4. und 5. Mai in den Winzerhöfen an der Weinstraße Wagram testen.

An den Wochenenden und Feiertagen vom 3. bis 26. Mai 2019 stehen im Rahmen des Lössfrühlings am Wagram vielfältige Aktivitäten wie Kellergassenführungen, Wanderungen oder Weinverkostungen auf dem Programm, Wirtshäuser servieren kulinarische Spezialtäten.

Südöstlich von Wien liegt das Weinbaugebiet Carnuntum, das nach der römischen Stadt und dem Militärlager Carnuntum benannt ist. Beim Jungweinschnuppern in Göttlesbrunn am 27. und 28. April stellen die Göttlesbrunner Winzer den ihre aktuellen Weine vor.

Verweile doch – Urlaub ganz nah am Wein

Wer nach einem traumhaften Tag zwischen Rieden und Weinkellern den Tag genussvoll ausklingen lassen möchte, vielleicht bei einer Heurigenjause oder einem Gourmetmenü mit Weinbegleitung, sollte unbedingt in einem der niederösterreichischen „Genießerzimmer“ absteigen.

Näher am Wein kann man nicht wohnen, mit Ausblick auf Rebstöcke, steile Weinterrassen oder Kellergassen, zum Beispiel im Gartenhotel Pfeffel in Dürnstein in der Wachau, im Hotel Turmhof in Gumpoldskirchen in der Thermenregion Wienerwald, in der Weinlodge in Martinsdorf im Weinviertel, im Weingut Hutter im Kremstal, im LOISIUM wine & spa Resort in Langenlois im Kamptal, im Gut Oberstockstall in Kirchberg am Wagram  oder im  Weingut Haimel in Traismauer im Traisental.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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  • 13.03.2019

Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Durch den Mueritz-Nationalpark und dann einmal um den groeßten deutschen Binnensee auf der Mecklenburgischen Seenplatte fuehrt der abwechslungsreiche Mueritz-Rundweg
    Mecklenburgische Seenplatte
    Radeln im 1000 Seen Land - Natur pur auf dem Müritz-Rundweg

    Vorbei an Schlössern, verträumten Orten und naturbelassenen Gewässern entdecken Radler die Mecklenburgische Seenplatte.

    Für entspannte Fahrer sowie sportlich Anspruchsvolle beherbergt das Land der 1000 Seen mit dem rund 110 Kilometer langen Müritz-Rundweg eine besonders schöne Tour um den größten deutschen Binnensee.

    Aus der Altstadt von Waren (Müritz) führt die Route vorbei am Stadthafen direkt in den Müritz-Nationalpark. Neben wilden Wäldern, Mooren und Seen sind dort auch heimische Tiere wie Hirsche oder Waschbären anzutreffen.

    Nach 35 Kilometern ist Rechlin erreicht, mit dem Fahrgastschiff geht es zurück zum Ausgangsort. Wer noch nicht genug hat, macht die Runde voll und radelt am Ufer kleinerer Seen Richtung Süden und schließlich am Müritz-Westufer wieder zurück nach Waren.

    Die gesamte Strecke ist für geübte Radfahrer ein Erlebnis, E-Bike-Verleihstationen in Waren und Rechlin verhelfen Genussradlern zum nötigen Anschub.

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  • Der Jochpass-Trail oberhalb von Engelberg in der Zentralschweiz schlaengelt sich ueber fuenf Kilometer und 440 Hoehenmeter
    Kurven, Wellen und Sprünge für Mountainbiker auf dem Jochpass-Trail

    Auf dem Jochpass-Trail oberhalb von Engelberg (Impressionen im Video) sind Kurven, Wellen und Sprünge so stimmig ins Naturprofil eingebettet, dass sich Mountainbiker und Motivjäger im Sattel gleichsam wohlfühlen.

    Biken aber sicher

    Wer den Thrill am Berg sicher erleben möchte, für den bietet das Zentralschweizer Klosterdorf an zwei Terminen im Spätsommer erneut seine „Ride & Safety Days“ an.

    Neben Downhill-Vergnügen stehen dann Technik- und Mental-Coachings mit lokalen Guides im Fokus. Für Übernachtungsgäste in Engelberg ist der Kurs (exklusive Leihrad und Liftpass) gratis, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Termine: 31. August/1. September sowie 7./8. September 2019.

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  • Dank des milden Klimas in Schenna Suedtirol ist Mountainbiken dort von Maerz bis November moeglich
    Radeln bis auf 2.400 Meter Höhe
    Für Mountainbiker läuft es in Schenna mit Panoramablick rund

    Übungs-Parcours oder Single Trail – in der Südtiroler Gemeinde Schenna läuft‘s für Mountainbiker einfach rund: Anfänger wie Fortgeschrittene schätzen das ausgedehnte Streckennetz durchs Hirzergebiet oder entlang des Hochplateaus Hafling/Vöran/Meran 2000.

    Die Routen in allen Schwierigkeitsgraden führen bis auf 2.400 Meter, Seilbahnen erleichtern den Aufstieg. Hütten und Almen laden zum Einkehrschwung ein. Für Genussradler stehen auch E-Bikes zur Verfügung.

    Ausgehend von der Verleihstation beim Hotel „Schmied Hans“ startet eine reizvolle, 25 Kilometer lange Tour hinauf zum Hirzer, frisches „Benzin“ kann beim Haashof in Videgg und auf der Gompm Alm getankt werden – umweltfreundlich und selbstverständlich gratis.

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • LONG SHOT – UNWAHRSCHEINLICH, ABER NICHT UNMOEGLICH im Kino
    EIN HOFFNUNGSLOSER FALL
    Gegensätze ziehen sich an - Charlize Theron und Seth Rogen in LONG SHOT

    Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an und Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie, die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, gebildet und versiert. Er, ein durchaus talentierter Journalist mit leichtem Hang zum Chaotischen.

    Nichts verbindet die beiden, außer dass sie vor Jahren sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nun wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein.

    Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine wahnsinnig elegante Frau zu beindrucken? Und wie gut ist die Idee, ein Verhältnis mit seiner Chefin anzufangen?

    LONG SHOT – UNWAHRSCHEINLICH, ABER NICHT UNMÖGLICH entstand unter der Regie von Komödienexperte Jonathan Levine, der bereits mit „Mädelstrip“ mit Amy Shumer und Goldie Hawn sowie „50/50: Freunde fürs (Über)Leben“ mit Seth Rogen auf sich aufmerksam machen konnte.

    In die Hauptrollen schlüpfen Charlize Theron („Atomic Blonde“, „Tully“) und Seth Rogen („Bad Neighbors 2“, „Sausage Party – Es geht um die Wurst“), die bei LONG SHOT – UNWAHRSCHEINLICH, ABER NICHT UNMÖGLICH beide auch als Produzenten verantwortlich zeichnen.

    Auch die Nebenrollen sind mit O’Shea Jackson Jr. („Straight Outta Compton“, “Criminal Squad”), Andy Serkis („Black Panther“, “Planet der Affen – Survival”), June Diane Raphael („Grace & Frankie“), Bob Odenkirk („Better Call Saul“, „Breaking Bad“) und Alexander Skarsgård („True Blood“, “Legend of Tarzan”) bestens besetzt.

    LONG SHOT – EIN HOFFNUNGSLOSER FALL – Regie: Jonathan Levine mit: Charlize Theron, Seth Rogen, O’Shea Jackson Jr., Andy Serkis, June Diane Raphael u.v.a.

    am 20. Juni 2019 in den Kinos

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  • Der Daene Jakob Bro, bekannt geworden als Sideman von Tomasz Stanko und Paul Motian, ist einer der vielen beeindruckenden Gitarristen, die mit dem Namen ECM verbunden sind
    ECM 50 Jahre Schönheit am Rand der Stille
    Gleich drei ECM-Größen in der Alten Oper Frankfurt beim 50. Deutschen Jazzfestival

    Das Eröffnungskonzert des 50. Deutschen Jazzfestival Frankfurt würdigt das Plattenlabel ECM, das seit 50 Jahren im Jazz weltweit Maßstäbe setzt. Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, sind gleich drei ECM-Größen in der Alten Oper Frankfurt zu erleben:

    das Jakob Bro/Palle Mikkelborg Quartet, Michael Formaneks Ensemble Kolossus mit der hr-Bigband sowie die schweizerisch-albanische Sängerin Elina Duni. Die Karten für das Eröffnungskonzert sind ab sofort erhältlich.

    „An diesem Abend verneigen wir uns vor der stilprägenden und unabhängigen Münchner Plattenschmiede ECM, die wohl mehr bewegt hat als sämtliche großen Majors“, sagt Olaf Stötzler, künstlerischer Leiter des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt.

    „Musikerinnen und Musiker, die nach innen lauschen, bevor sie sich äußern – diese unverwechselbare ECM-Atmosphäre und die inspirierenden Grenzüberschreitungen wollen wir in unserem Eröffnungskonzert präsentieren.“

    Der Däne Jakob Bro, bekannt geworden als Sideman von Tomasz Stanko und Paul Motian, ist einer der vielen beeindruckenden Gitarristen, die mit dem Namen ECM verbunden sind. Mit dem Trompeter Palle Mikkelborg bringt er eine weitere Größe des europäischen Jazz mit.

    Michael Formanek bringt im zweiten Konzertteil seine Vision eines großorchestralen Jazz im 21. Jahrhundert auf die Bühne, zusammen mit der hr-Bigband unter Leitung von Jim McNeely und illustren Gästen. Mit einem Solo-Recital von Elina Duni, die sich selber an Klavier und Gitarre begleiten wird, klingt der Abend im Albert-Mangelsdorff-Foyer aus.

    Das 50. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2019 präsentiert vom 23. bis 27. Oktober in der Alten Oper Frankfurt, im hr-Sendesaal und im Künstlerhaus Mousonturm zahlreiche außergewöhnliche Jazzformationen. Weitere Programmpunkte dieses traditionsreichen Festivals werden im Juni bekannt gegeben.

    Das Deutsche Jazzfestival Frankfurt ist eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks/hr2-kultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main/Dezernat für Kultur und Wissenschaft. Kooperationspartner sind die Alte Oper Frankfurt und das Künstlerhaus Mousonturm. Hotelpartner ist das Lindner Main Plaza.

    Eröffnungskonzert des 50. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt 2019
    „ECM – 50 Jahre Schönheit am Rand der Stille“

    Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20 Uhr
    Alte Oper Frankfurt
    Karten Eröffnungskonzert: 17 bis 54,50 Euro unter Telefon 069/155-2000

    Programm:
    Returnings – Jakob Bro Quartet featuring Palle Mikkelborg
    Jakob Bro – Guitar
    Palle Mikkelborg – Trumpet, Flugelhorn
    Thomas Morgan – Bass
    Joey Baron - Drums

    The Distance – Michael Formanek’s Ensemble Kolossus featuring hr-Bigband
    Mary Halvorson – Guitar
    Alexander Hawkins – Piano
    Patricia Brennan – Marimba
    Michael Formanek – Bass
    hr-Bigband
    Jim McNeely, Leitung

    Partir – Elina Duni solo
    Elina Duni – Vocals, Guitar, Piano

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  • Ein erstaunliches Schwein namens Emma und deren bester Freund, der Hahn Greasy
Unsere grosse kleine Farm, ein Film, der zu Tatendrang und unerschoepflichem Optimismus anregt
Alle erdenklichen Haus- und Wildtiere leben auf der Farm
Bedingungslose Hingabe und der groeßtmöglichen Liebe zu allem, was lebt
    Ein wahres Märchen
    Eine Hommage an die unendliche Vielfalt der Natur - UNSERE GROSSE KLEINE FARM

    Weil ihr geliebter Hund Todd zu viel bellt, verlieren Molly und John Chester ihr Apartment. Das Paar verlässt daraufhin die Großstadt und stürzt sich Hals über Kopf in die Verwirklichung eines langgehegten großen Traums: die Gründung einer eigenen Farm.

    Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt.

    Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen, aber auch 10.000 Obstbäume sowie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere auf einem einst erschöpften, dürren Land hervorbringen. Unter ihnen ein erstaunliches Schwein namens Emma und deren bester Freund, der Hahn „Greasy“.

    Zwischen fragilen Wasserleitungen, gierigen Schnecken, zu allem entschlossenen Kojoten und einem neuen alten Ökosystem, erkennen die Chesters, dass in der großen Vernetzung des Lebens alle ihren Beitrag leisten können – im Vertrauen auf die Weisheit der Natur und das Leben selbst.

    Zwei Träumer aus der großen Stadt, die sich dazu entscheiden einfach loszulegen:  Ohne politische Agenda und ohne Dogmatismus zeigt UNSERE GROSSE KLEINE FARM eine unerschrockene Odyssee, bei der es nicht nur um ökologische Landwirtschaft, sondern vielmehr darum geht, wie die beiden sich mit ihren eigenen Händen ein kleines Paradies, eine Familie und eine neue Heimat erschaffen. Ein wahres Märchen.

    Optimistischer Pragmatismus, emotionale Erfolgsmomente und dramatische Rückschläge machen den Film zu einem Dokument bedingungsloser Hingabe und der größtmöglichen Liebe zu allem, was lebt. In einer Hommage an die unendliche Vielfalt und Eigendynamik der Natur fängt der mit drei Emmys ausgezeichnete Filmemacher John Chester einzigartige Momente von berückender Schönheit aus der ihn umgebenden Tier- und Pflanzenwelt ein.

    Nach seinem Triumph in Telluride, Toronto und Sundance lief UNSERE GROSSE KLEINE FARM zuletzt in der Reihe „Kulinarisches Kino“ auf der Berlinale. Beim AFI Fest, dem Hamptons International Film Festival sowie beim Festival in Palm Springs gewann der Film die Publikumspreise.

    UNSERE GROSSE KLEINE FARM startet am 11. Juli 2019 in den deutschen Kinos im Verleih von Prokino.

    „Ein Film, der zu Tatendrang und unerschöpflichem Optimismus anregt.“
    THE HOLLYWOOD REPORTER

    „Wer denkt, es sei schwer einen guten Film zu machen,
    sollte mal versuchen Schweine und Hühner zu züchten.“
    SCREEN

    „Frische Luft für die Seele.“
    VARIETY

    „Für alle, die davon träumen, der Großstadt zu entfliehen und ihr eigenes Ding zu machen.“
    INDIEWIRE

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Die Performance-Styles der kalifornischen Surfbrand O’Neill 
Die O’Neill Blue Produkte werden aus Plastik hergestellt
No-Tie-Fly von O’Neill ist ein zweifaches Velcro-Verschluss-System
    Fokus auf komfort-basiertem Design
    Performance-Styles - Die neue Swimwearkollektion von O’Neill

    it´s Always Summer on the Inside - Die neue Swimwearkollektion von O’Neill ist raffiniert und voller Innovation. Neue Techniken in der Materialverarbeitung, der Fokus auf komfort-basiertem Design, ein spannendes Farbkonzept - all das vereinen die Performance-Styles der kalifornischen Surfbrand.

    Mit dem Ziel die Plastikmenge in den Weltmeeren zu reduzieren, wächst die O’Neill Blue Kollektion von Saison zu Saison.

    Da das Unternehmen aus Leidenschaft zum Surfen gegründet wurde, liegt O'Neill der Schutz der Ozeane besonders am Herzen. Plastik, das an den Stränden und Küsten angeschwemmt und gesammelt wurde, wird für die O’Neill Blue Produkte verarbeitet.


    Retro und glänzend – der Surfer-Chic-Swimsuit Suru Vvoda ist aus schnelltrocknendem Material mit UV-Schutz 50 hergestellt. Der langarmige Onepiece mit Reißverschluss am Rücken und reflektierenden Details wurde aus recyceltem Küstenplastik hergestellt und gehört somit auch zur O’Neill Blue Familie  - ein Allround-Talent in jeglicher Hinsicht.

     
    Call it a Comeback. Der Superkini ist zurück, neu und optimiert. Genau wie das erste Modell, das 2011 auf den Markt kam, wurde der Superkini 2.0 so konstruiert, dass er an Ort und Stelle bleibt, unabhängig davon, wie kraftvoll die Wellen sind oder wie verrückt die Action ist.

    Mit Hilfe des verwendeten NanofrontTM Materials, das auch dann am Körper bleibt, wenn es nass wird, garantiert der Superkini doppelt so starken Halt wie gewöhnliche Lycra-Stoffe. Unzähligen Tests unterzogen und aus recyceltem Küsten Plastik gefertigt, kann O’Neill getrost behaupten, dass das neue Design schnell trocknet, sich weich anfühlt, atmungsaktiv ist und nicht verrutscht.


    Im Jahr 1971, legte Jack O’Neill’s Sohn Pat der Welt die erste Leash vor, um zu verhindern, dass Surfer im Wasser ihre Boards verlieren. Heute, 47 Jahre später, hat O’Neill jenes erfolgreiche Konzept von damals auf den Verschluss der No-Tie-Fly Boardshorts umgemünzt.

    No-Tie-Fly ist ein zweifaches Velcro-Verschluss-System, das unglaublich sicher und beständig ist. Es ist deutlich weniger voluminös als herkömmliche Taillienschnürung und minimiert somit die störende Reibung zwischen dem Surfer und seinem Board, wenn er ins Lineup paddelt.


    Die No-Tie-Fly Hyperfreak Hydro Boardshort ist durch diese Innovation die „technischste“ dieser Swimwearkollektion. Vorteile der Boardshort: super leicht, 170% 4-Way-Stretch-Material und temperaturregulierende Hyperflow Technologie zur Kühlung der Haut.

    Die Nähte sind mit Ultraschall verschweißt, welche mögliche Reibungsflächen auf ein Minimum reduzieren. Außerdem wurde ein antimikrobielles Gewebe benutzt sowie eine langlebige, wasserabweisende Beschichtung. Und das passende Shirt aus 4-Way-Stretch- und UV-Schutz 50 gibt es auch dazu.

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  • Susa Kreuzberger ist das enfant terrible der Wiener Modeszene
Sie sieht ihre Mode als Erweiterung und Ergaenzung des Koerpers
Ihre Mode ist fuer Frauen mit starkem Charakter
    MY BODY MY RULES
    Die Kleidung als ein Statement, von Susa Kreuzberger

    In einer Zeit, in der konservative Geschlechterrollen einen Aufschwung erleben, zeigt uns Susa Kreuzberger/madame with a mission in ihrer neuen Frühling/Sommer 2019 Kollektion eine Vision, die nach vorne und nicht zurücksieht. Die Wiener Designerin setzt sich kritisch mit weiblichen Körperbildern und marginalisierenden Modetrends auseinander.

    Die Kleidung als ein Statement zu verwenden, ist in dieser Saison ein wichtiges Stilmittel. Die Gewalt, die gegenüber Frauen nicht nur physisch zunimmt, betrachtet Kreuzberger mit großer Bestürzung.

    Die Designerin setzt sich mit dieser Kollektion für die Idee einer gleichberechtigten Gesellschaft ein, in der Frauen über sich und ihren Körper selbst bestimmen können. Sie setzt Statements mit Zitaten & Slogans, die auf hochwertige Stoffe gemalt werden.

    Grobes schwarzes Leinen und feine Seide in zarten Pudertönen, sowie erlesene Drucke auf Seide werden mit der altbewährten Formel „keep it simpel and sophisticated“ in Verbindung gestellt und zeigen die Diversität von Weiblichkeit.

    Die Leidenschaft zu hochwertigsten Materiali- en und dem Streben nach einer zeitlosen Mode für die Frau lässt Susa Kreuzberger/ madame with a mission auch dieses mal eine Kollektion erschaffen, in der jede Frau unabhängig von Alter und Größe sich wohlfühlen und schön sein kann.

    MY BODY MY RULES At a time when conservative gender roles are increasing, Susa Kreuzbergers`s new spring/summer 2019 collection shows us a vision that looks ahead and not back.

    To Kreuzberges dismay the not only physically violence against women is uprising. The Viennese designer takes a critical look at female body images and mangalizing fashion trends. Using the clothes as a statement is the most impor- tant stylistic device this season.

    The designer uses this collection to promote the idea of an equal society in which women can decide about themselves and their bodies. She puts statements with quotes & slogans that are painted on quality fabrics.

    Coarse black linen and delicate silk in powder tones, as well as exquisite prints on satin are associated with the long-established formula „keep it simple and sophisticated“ and show the diversity of femininity.

    The passion for high-quality materials and the pursuit of a timeless fashion makes Susa Kreuzberger create a collection in which every woman regardless of age and size feel well and be beautiful.

    photos: Sigrid Mayer
    model: Sarah Walder
    make-up: Anita Maria
    grafiiik-design: Andrea Bibl
    painter: Franco Kappl
    assistent: Moritz Gottschalk/
    Helen Heinrich

    ROOM

    Kettenbrückengasse 20 A-1040 Wien

    OPEN wednesday – Friday 12–18 saturday 11–15

    CONTACTof ce@susakreuzberger.com
    press@susakreuzberger.com www.susakreuzberger.com

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  • Einige Produkte der neuen Kosmetikserie RUNDAI SPA by Sandra im Bodenmaiser Hof  Bayerischer Wald beinhalten hausgebrannten Gin
    Gin-Kosmetik aus dem Bayerischen Wald
    Mit Gin-Öl zu massieren - die Wacholderbeere im Gin entgifted und ist immunstärkend

    Na sowas, bisher habe ich Gin, und zwar reichlich, nur getrunken. Aber jetzt kann ich mich damit auch massieren lassen. Dafür muß ich nur in den Bayerischen Wald fahren. Ich muß allerdings zugeben das ich den Gin lieber trinke. Neue Pflegeserie im Bodenmaiser Hof: Entgiftend, immunstärkend und faltenmildernd. Gin-Kosmetik aus dem Bayerischen Wald.

    Ab sofort überrascht der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald seine Gäste mit der Kosmetikserie „RUNDAI SPA by Sandra“. Das Besondere: Einige der Cremes, Peelings und Öle enthalten den hausgebrannten RUNDAI Gin.

    „Ob ich Hochprozentiges als Inhaltsstoff aufnehmen soll, war die schwierigste Entscheidung während der Entstehungsphase“, gesteht Sandra Geiger-Pauli, Geschäftsführerin des 4-Sterne-Superior-Hotels und Namensgeberin der neuen Marke „RUNDAI SPA“.

    In der Tat sei es etwas verrückt, mit Gin-Öl zu massieren, doch sie lag goldrichtig: „Gerade die Crazy-Gin-Körperprodukte sind sehr beliebt – und wirksam.“ Denn neben den urtypischen Kräutern wirkt vor allem die Wacholderbeere im Gin entgiftend, immunstärkend und faltenmildernd.

    Einen ersten Eindruck von den Masken und Ölen erhalten Gäste bei ausgewählten Anwendungen im 1.000 Quadratmeter großen HeimatSpa des Bodenmaiser Hofs.

    Wen das überzeugt, der deckt sich gleich im Hotel-Shop ein oder bestellt bequem per Telefon oder E-Mail. Eine 35-minütige „Crazy Gin Rückenmassage“ mit „Crazy Gin Körperöl“ ist beispielsweise für 45 € buchbar. Übrigens: Im Day SPA sind auch externe Gäste willkommen.

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Aktuelles - Marketing News

  • Der Streamingdienst von Walt Disney soll in den USA noch dieses Jahr an den Start gehen
    Walt Disney und Apple
    Das Rennen der Giganten im Streaming-Markt hat begonnen

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat gute Nachrichten für den Verbraucher.

    Lieber Herr Böhmer,

    auf dem Streaming-Markt geht es derzeit richtig zur Sache. Während sich zuletzt auch deutsche Anbieter in Position gebracht haben, stehen aktuell vor allem die großen US-Player im Mittelpunkt. Die Informationen zum geplanten Videostreamingdienst Disney+ kommen noch eher häppchenweise - weder der konkrete Launch-Termin noch das Preismodell sind bislang bekannt.

    Wesentlich konkreter sind da schon die Aktivitäten von Apple. Der iPhone-Konzern wird heute am Abend europäischer Zeit wohl verkünden, dass Apple mit eigenen Serienproduktionen ins Streaming-Geschäft einsteigt. Schon im Vorfeld war von Angeboten mit zahlreichen A-Promis der Hollywood-Riege und ähnlichen Superlativen die Rede.

    Beim bisherigen Branchenprimus Netflix sorgt das Ganze jedenfalls schon für eifrige Betriebsamkeit. Die Reihen werden neu aufgestellt. Deutlich sichtbares Zeichen der Umstrukturierung: Netflix hat sein gesamtes globales Marketingteam für den Bereich Markenwerbung aufgelöst.

    Es wird wohl ein spannendes Rennen der Giganten werden. Erfahrungsgemäß dürfen sich darüber zumindest vorübergehend die Endkunden wegen diverser Sonderangebote freuen. Es könnte aber auch cleveren Nischenspieler zugute kommen, dass sich die Branchenriesen vor allem selbst im Visier haben.

    Auf Wachstum ausgelegt ist nicht nur der Streaming-Markt, auch die Online-Werbung erlebt einen weltweiten Boom, der offenbar sogar die bisherigen Erwartungen übertrifft. Das Mediaagentur-Network Zenith zumindest hat seine Prognose zur Entwicklung des Werbemarktes nach oben korrigiert.

    In diesem Sinne viele Grüße

    Holger Schellkopf

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

     

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  • Manfred Bosch vor schwierigen Aufgaben
Vincent Hartig wird Head of Digital bei Thjnk
    So, genug gelobhudelt
    Jochen Kalka von W&V verteilt zum Wochenende viel Lob

    Am letzten Werktag der Woche werfen wir einen Blick in die Marketing-Abteilung von C&A, stellen neue Brands von Berentzen vor, erklären das Schleichwerbe-Urteil von Influencerin Pamela Reif und gehen mit zwei Herren und Hund auf die Reise ins SuperCommunicationLand.

    Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V

    Lieber Herr Böhmer,

    mehr Lob geht nicht: Wenn ein Anruf aus der Zentrale von der Media-Saturn-Holding kommt, mit dem Hinweis, dass W&V mit der „Geschichte hinter dem Umwälzungsprozess in der Media-Saturn-Holding“ am nächsten an der Realität sei. Von allen Medien. Trotz der kritischen W&V-Berichterstattung, trotz einigen klar gekennzeichneten Spekulationen. Hier verdanke ich gerade auch meinem Kollegen Peter Hammer viel Wissen und gute Kontakte.

    Lob gibt es seit gestern auch für Thjnks Entscheidung, den 25-jährigen Vincent Hartig zum Digitalchef zu machen. Bei uns auch an Tag 2 die meistgeklickte Meldung.

    Und wer kurz vor dem Wochenende noch sehen will, wie der neue C&A-Marketingchef Ralf Rothberger aussieht – vorhin haben wir ein aktuelles Foto erhalten. Die Meldung ist so frisch, dass es noch kein offizielles Pressebild gibt. Irgendwie ist das aber sympathisch.

    So, genug gelobhudelt. Was für ein versöhnlicher Wochenausklang.

    Schönes Wochenende

    Jochen Kalka

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  • Auf der Bilanzpressekonferenz von BMW taucht auch die Frage auf, wie es mit der geplanten Partnerschaft mit dem FC Bayern Muenchen weitergeht
    Distracted Boyfriend
    New Work befindet sich gerade in der Metamorphose zu Modern Work

    Die EU-Wettbewerbshüter haben am Mittwoch zum dritten Mal eine Milliardenstrafe gegen den US-Internetriesen Google verhängt. Bei Suchmaschinen-Werbung im Dienst „AdSense for Search“ seien andere Anbieter unzulässigerweise behindert worden, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Das Unternehmen müsse daher rund 1,49 Milliarden Euro Strafe zahlen.

    Google hat seinen neuen Dienst Stadia vorgestellt. Deepblue befragt Bewerber via Alexa. Nach langem Ringen gehört Fox jetzt zu Disney. Cadbury hat Ärger in Großbritannien, weil es in einem Werbespot Jugendliche zu illegalen Taten aufrief.

    Buchlieferung über Nacht in den Laden – heilige Kuh oder verzichtbar? Über diese Frage diskutiert der Buchmarkt angesichts einer Insolvenz. Und: Warum ein Schokoherz kein Customer Experience Management bedeutet und wie es besser geht.

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat da andere Sorgen.


    Lieber Herr Böhmer,

    eines der berühmtesten und meistverwendeten Internet-Memes überhaupt trägt den netten Titel Distracted Boyfriend. Sie wissen schon: Der junge Mann, der an der Hand seiner sichtlich entsetzten Freundin mit größtem Interesse einer anderen jungen Frau hinterherschaut.


    Das Szenario passt ziemlich gut zur Situation, in der sich aktuell der FC Bayern München, sein Noch-Partner Audi und der Bald-Partner BMW befinden. Streng genommen ist man ja einen Schritt weiter als beim Meme, denn der Distracted Boyfriend FCB hat bereits große Aufmerksamkeit bei der Noch-nicht-Freundin geweckt. Wie die Sache weitergehen könnte, war auch Thema bei der Bilanzpräsentation der BMW AG.

    Wesentlich harmonischer als zwischen dem Distracted Boyfriend und seiner Freundin sollte es in der Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, in Teams zugehen. Die Rahmenbedingungen haben sich da in der jüngeren Vergangenheit aber drastisch geändert.


    Was unter dem Stichwort "New Work" wichtig geworden ist, befindet sich gerade in der Metamorphose zu Modern Work. Es geht um Unternehmen, die alle Veränderungen des digitalen Zeitalters nicht nur hinnehmen, sondern aktiv für sich nutzen wollen.

    Bei Microsoft gibt es dafür sogar einen eigenen Bereich namens "Modern Workplace Customer Success", der Firmen bei dieser speziellen Art der Transformation berät. Spoiler 1: Vertrauen ist die neue Kontrolle ...

    Selbst wenn man nicht gleich ein Beratungsmandat zu vergeben hat, sollte man sich trotzdem intensiv darüber Gedanken machen, wie Zusammenarbeit in Zeiten von Home Office, dezentralen oder gar internationalen Teams gut funktionieren kann.

    Slack ist ein Tool, das in diesen Fällen häufig zum Einsatz kommt. Kein Zufall also, dass der Slack-Europachef ein paar gute Tipps für die digitale Zusammenarbeit auf Lager hat.
    Spoiler 2: Mit Tools ist es noch lange nicht getan ...

    Einen interessanten Abend wünscht

    Holger Schellkopf

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Thomas Bernhard besaß einige Schlafzimmer, obgleich fast nie jemand bei ihm übernachtete
Kleiderschrank und Alkohllager von Thomas Bernhard
Thomas Bernhard besaß drei edle Haeuser,  beziehungsweise Hoefe, hatte aber fast keinen Besuch
Die Raeume sind allesamt edel eingerichtet und bis heute erhalten
Das Buch dokumentiert und beleuchtet das Leben von Thomas Bernhard
Hab und Gut – Das Refugium des Dichters, 35 Euro fuer 176 Seiten, im Brandstaetter Verlag Wien
    Der Bildband „Hab und Gut“
    Wohngebiete eines famosen Einzelgängers - Der Schriftsteller Thomas Bernhard

    „Wir können uns einreden, dass wir mit einem Buch nicht allein sind, wie wir uns einreden können, dass wir mit einem Menschen nicht allein sind.“ Thomas Bernhard (1931 - 1989)

    Als ich noch jung war, also jünger zumindest, drängte mir meine damalige Freundin, deren Name hier unerwähnt bleiben soll, dauernd Bücher auf, die für sie Pflichtlektüre darstellten und von Autoren wie Heinrich Böll, Max Frisch oder einem Franzosen namens Antoine de Saint-Exupery, was ich bis heute nicht fehlerfrei aussprechen kann, stammten.

    Ich las die Werke, die besagte Freundin hatte einen hübschen Mund und was tut man als 17-Jähriger, wenn man noch Träume hat, nicht alles für einen hübschen Mund, war indes von einem ganz anderen Schriftsteller begeistert, den sie, die mit dem hübschen Mund, nun gar nicht mochte: Thomas Bernhard nämlich.

    Zum 30. Todestag dieses famosen Einzelgängers hat der Brandstätter-Verlag in Wien nun einen wunderbaren, wenn nicht gar einzigartigen Bildband veröffentlicht: Thomas Bernhard - „Hab und Gut“ (Das Refugium des Dichters).

    Herausgeber ist André Heller, die in der Tat Hammer-Fotos hat Hertha Hurnaus gemacht, weiter kommen mehrere Bernhard-Experten zu Wort, aber zum Glück nicht zu viel und zu lang, denn die 80 Aufnahmen der Bernhard-Wohnorte sind so grandios und lassen visuell so tief in die Seele des Künstlers blicken, dass die 35 Euro wohl investiert sind für den Leser, der diesen Weltdramatiker und Literaten (Der Theatermacher, Die Jagdgesellschaft, Städtebeschimpfungen - grandios - um nur einige zu nennen.) noch heute zu schätzen weiß.

    Diese Bilder, die meines Erachtens auch und gerade in eine Ausstellung gehören, machen deutlich, wie Thomas Bernhard seine Lebensräume, wie beispielsweise seinen Vierkanthof in Ohlsdorf, Oberösterreich, theatralisch inszeniert hat.

    Alles hat seinen Platz, selbst Dinge, die er, der Autor, nie benutzt hat, Requisiten eines Lebens, die den „ungewollten Besucher“ verunsichern sollten: seien es die Hüte, die Anzüge, die Messer, die Schnapsflaschen am Bett, die Flinten, alles an seinem Platz, penibel und bestimmt platziert; nichts schien er offenbaren zu wollen, ein Rätsel eben wie der Mann selbst, wie die Fünf-Sterne-Küche, die er kein einziges Mal benutzt hat in seinen Denk- und Schreibkerkern, wie Thomas Bernhard seine Habitate auch zu nennen pflegte.

    Alles ist noch so hergerichtet, wie zu seinen Lebzeiten. Faszinierend. Ein organisiertes Außenleben, wo nichts dem Zufall überlassen blieb, sondern unter der Kontrolle des Schaffenden blieb. Sein Universum.

    Thomas Bernhard. Der Autor, bei dem man sich nie sicher sein konnte, ob das, was man las, nun eine Tragödie oder eine Komödie war. Thomas Bernhard. Österreicher. Der seine Landsleute als katholisch-nationalsozialistisch definierte.

    Im Zeichen des Wassermanns am 9. Februar 1931 geboren, gestorben am 12. Februar 1989, also vor nunmehr 30 Jahren, viel zu jung, leider, denn:

    Was für eine Stimme, was für eine Literatur, was für eine Wahrheit dieser Mann immer wieder zu Papier brachte, insgesamt 10324 Seiten umfaßt das Gesamtwerk, ohne sich dabei zu verkaufen, im Sinne von dazugehören zu wollen, geliebt werden zu wollen, Anerkennung zu brauchen, trotzdem erhielt er 1970 den Georg-Büchner-Preis, 1972 den Grimme-Preis, ein wahres Unikat.

    Ich war damals, zur Zeit der Freundin mit den besagt hübschen Lippen begeistert und bin es heute noch. Weltliteratur, die es selten aus dem deutschsprachigen Raum gibt, wo so viel geschwätzt wird. Thomas Bernhard entlarvte immer wieder das bornierte Klein- wie Großbürgertum.

    Tut es heute noch, denn seine Werke sind zeitlos und werden es wohl auch immer bleiben, auch im Ausland. Und die Fotos in dem Bildband „Hab und Gut“ sprechen eine Sprache, die dem Mann und Autoren Thomas Bernhard sehr wohl gerecht werden. Tadellos.

    Sönke C. Weiss

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  • " Kann Spuren von Weisheit enthalten" - Matthias Matussek "Die Apokalypse nach Richard "- Buchbesprechung von Heinrich Schmitz
    " Kann Spuren von Weisheit enthalten"
    Richard, eine Art grauer Star - Matthias Matussek "Die Apokalypse nach Richard "- Buchbesprechung von Heinrich Schmitz

    "Fast niemand mag ihn" titelte die TAZ 2005 unverhohlen und Matthias Matussek hat als katholischer Talkshowrabauke einiges dafür getan dieser Behauptung gerecht zu werden. Ob Heiner Geißler, Angelika Kallwass oder ein komischer Imam - wer etwas sagte, das die religiösen Gefühle des SPIEGEL-Autors verletzte, sah sich einem geradezu alttestamentarischen Verbalfuror ausgesetzt.

    Stets mit dem griffbereiten "katholischen Abenteuer" unterwegs, ließ er sich zur Freude seiner Fans durch diverse Quasselsendungen weiterreichen und verteidigte seine Kirche, seinen Papst, seinen Glauben. Zwar hat er nie mit seinem Buch geworfen und auch mit dem Buch der Bücher nicht. Auf viele wirkte er dennoch befremdlich.

    Ein Wüterich der schreiben kann wie kaum ein zweiter

    Dass dieser Wüterich schreiben kann wie kaum ein zweiter, dass seine Essays wie jüngst beispielsweise der über Hermann Hesse, inhaltlich wie stilistisch zum Besten gehört, was das deutsche Feuilleton zu bieten hat, ist unzweifelhaft. Trotzdem machte er sich durch seinen eigenwilligen Diskussionsstil nicht gerade beliebt, was ihm angesichts seiner Mission aber wohl auch herzlich egal war.

    Wer aber nun händereibend erwartete, das würde bis in die Ewigkeit so weitergehen, der kann sich auf eine Überraschung gefasst machen. Denn eine anrührende Erzählung, eine vielschichtige Weihnachtsgeschichte hätte man wohl – wenn überhaupt, dann nur mit letzter Tinte von ihm erwartet.

    "Die Apokalypse nach Richard". Richard, ein 85-jähriges Familienoberhaupt, der mit seiner Frau Waltraud auf die Ankunft seiner Kinder und Enkelkinder zum gemeinsamen Weihnachtsfest wartet. Richard, der davon überzeugt ist, dass an diesem Heiligabend etwas besonderes geschieht. Richard, zu dem die Familienmitglieder aus allen Richtungen hinreisen wie die heiligen drei Könige zur Krippe. Richard, eine Art grauer Star.

    Klingt nach süßlichem Weihnachtskitsch für Religioten, wie man Gläubige in gewissen atheistischen Kreisen auch gerne mal nennt. Ist es aber nicht. Vielmehr eine Novelle, die es in sich hat, die alles hat, was man von einer großen literarischen Erzählung erwarten kann. Intelligent, nachdenklich, unterhaltsam, humorvoll und, na klar: sprachlich brillant.

    Alle Familienmitglieder haben ihre Leichen im Keller

    Alle Familienmitglieder haben ihre Leichen im Keller, egal ob es Enkel Nick ist, der im Internat beim Kiffen erwischt wurde, dessen Vater und Richards Sohn Roman, der als Journalist matusseksche Probleme mit seinem Redakteur hat, Wilhelm, sein Bruder, der als Banker angesichts der Krise zunehmend die Panik bekommt und selbst Richards Frau, die treusorgende Waltraud ist längst nicht so simpel gestrickt, wie man zunächst annimmt. Sie alle streben am 23.12. zu Richard, zur traditionellen Gans und - ohne es zu wissen - zu Richards Apokalypse.

    Es wäre eine fiese Indiskretion, hier zu verraten, worin diese Apokalypse besteht. Es ist eine Überraschung und muss es auch bleiben. Aber der Schriftsteller und bekennende Atheist Alexander Wallasch, der das Buch für "the european" rezensiert hat, hat recht. Das ist nicht nur ein wunderbares Buch, sondern es schreit laut nach einer Verfilmung. Man sieht Richard förmlich durch das verschneite Hamburg gehen, man riecht den Markt, den Schnee. It works.

    Leicht und unterhaltsam kommt die Geschichte daher - und doch immer wieder auf leise Art nachdenklich machend. Weit und breit kein katholischer Holzhammer, ab und an ein kleines Hämmerchen. Feine Ironie ohne Zynismus.

    In Nick, Roman, Bill und womöglich auch Richard erkennbar biografisch beeinflusst, aber ohne Missionierungseifer, mit viel Humor und Liebe zu seinen Figuren und deren persönlichen Brüchen und Macken. Feinfühlig, ja tatsächlich, Matussek kann nicht nur feinfühlig: Er ist es in Cinematoskope!

    Übersteigerte Erwartungen

    Wer mit dem christlichen Glauben, Weihnachten und all dem "Gedöns" nichts am Hut hat, braucht sich dennoch nicht zu fürchten, auch er wird Vergnügen haben. Wer die christliche "Szene" von innen kennt, wird manches wiedererkennen und ebenfalls schmunzeln. Übersteigerte Erwartungen an das Weihnachtsfest und Erwartungen auf einen handfesten apokalyptischen Familienkrach gehören zu Weihnachten wie Christbaum und Krippe.

    Hier wird nicht gepredigt, nicht belehrt und nicht bekehrt

    Bei Richard ist alles etwas anders und auch wieder nicht. Hier wird nicht gepredigt, nicht belehrt und nicht bekehrt, hier wird erzählt. Einfach erzählt, wobei jeder weiß wie schwer es ist, einfach zu erzählen. Alleine das lohnt die Lektüre. Wo gibt es heute noch gute Erzähler ? Bei der Lektüre überkam mich immer wieder ein Drang vorzulesen. Das Buch schreit danach gelesen und vorgelesen zu werden.

    Wer die Gelegenheit hat, eine Lesung mit Matthias Matussek zu besuchen, sollte nicht zögern sie wahrzunehmen. Versprochen: Es lohnt. Einziger kleiner Wermutstropfen, die Erzählung endet schon auf Seite 190. Bleibt zu wünschen, dass Matthias Matussek auch selbst soviel Spaß am Erzählen gefunden hat, dass es auch mal einen dicken Roman über Richards Familie geben wird. Ein unfrommer Weihnachtswunsch wird wohl erlaubt sein.

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  • An diesem Abend im August 2012 aber ist Giovanni di Lorenzo zu Gast im Muenchner Lustspielhaus
Liane Bednarz war fuer die GFDK bei der Lesung von Giovanni di Lorenzo anwesend und hat uns dazu geschrieben
    Wofür stehst Du
    Keine Panikmache, Giovanni di Lorenzo fragt, sucht und findet Antworten

    Ein Leseabend mit dem ZEIT-Chefredakteur im Münchner Lustspielhaus 2012.

    Das Lustspielhaus unweit der Münchner Freiheit ist eine Kleinkunstbühne, ein Kabarett im Herzen Schwabings. Hier sitzt man an Tischen und diniert vor der Vorstellung. Axel Hacke, der zusammen mit Giovanni di Lorenzo den 2010 erschienenen Bestseller „Wofür stehst Du?“ geschrieben hat, tritt hier monatlich auf.

    An diesem Abend im August 2012 aber ist di Lorenzo zu Gast. Um aus dem gemeinsamen Werk zu lesen. Das klingt vielversprechend, auch wenn der Titel des Buchs zunächst etwas abgegriffen wirkt.

    von Liane Bednarz


    Denn „Wofür stehst Du“? ist keine gestelzte Selbstveredlungsfibel. Keine pathetische Ode an die Tugend. Keine selbstgefällige Plauderei zweier arrivierter Herren. Nein, „Wofür stehst Du“ ist ein kurzweiliger und dabei mühelos tiefer gehender Gesprächsband in sieben Kapiteln:

    Ehrliche und schonungslose Erinnerungen und Reflektionen, sich selbst und anderen gegenüber. Ja, selbst die Familie di Lorenzos kommt nicht immer gut dabei weg. Aber keine Angst, die Sache ist durchaus humorvoll gestaltet. Hier sind zwei echte Meister jener spitzen Selbstironie am Werke, die selten geworden ist.


    Im vollbesetzten Publikum sind beinahe alle Altersklassen vertreten. Der Chefredakteur der ZEIT erscheint pünktlich um 20.30 Uhr auf der Bühne. Dunkler Anzug, weißes Hemd ohne Krawatte, dunkle Hornbrille. Lässige Intellektuellen-Eleganz.

    Mit dem Nachtzug auf den fremden Planeten Hannover

    Los geht es mit der Suche nach Heimat. Nach den eigenen Wurzeln. Es ist wohl so: Wenn alles unsicher wird, die Welt immer größer und unverständlicher erscheint, wird die Suche nach einem unverrückbaren Zuhause dringlicher. Eben nach diesem vielbemühten Anker im Treibsand des eigenen Seins in einer verrückter werdenden Welt. „Was ist Heimat“ titelte etwa DER SPIEGEL im April 2012.

    Für di Lorenzo - Kind einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters - ist es ein echtes „Lebensthema“, wie er betont. Ist es auch sein Lebensdrama? Früh, zu Jugendzeiten nämlich, fühlte er sich einem regelrechten Kulturschock ausgesetzt.

    Eine Folge des durch die Trennung der Eltern ausgelösten Umzugs nach Deutschlands. Das klingt dann so: „An einem kalten Wintermorgen landeten wir auf einem fremden Planeten namens Hannover. Wir waren mit dem Nachtzug aus Rom gekommen […].“ Gefühlte Heimatlosigkeit:

    „Ich machte mich auf die Suche nach einem Stück Heimat in Hannover, aber ich fand nichts. Das Essen in den Pizzerien schmeckte anders als das in Rom […].“ „Im Hintergrund dudelte trostlose italienische Schlagermusik, die ich in Italien noch nie gehört hatte:

    Mamma Leone, gesungen von einem gewissen Bino, und Tornerò von I Santo California.“ An den Tischen im Lustspielhaus hört man Lachen. Mit Melancholie Fröhlichkeit abzuholen gelingt nicht jedem. Hier klappt es auf Anhieb.

    Sprache: Fremde oder Heimat?

    „Heimat“ – das ist der Ort, die spezielle Region. Heimat aber kann, so erfahren wir, auch in der Sprache zu finden sein. Oder auch nicht. Denn Sprache kann ebenso zur Fremde werden, im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos machen.

    Nämlich dann, wenn die Sprache am neuen Ort noch nicht richtig vertraut ist: „[…] aber ich spürte die Ohnmacht, wenn ich versuchte, etwas genauer zu beschreiben, und mir die Worte fehlten.“
    Später, zu Abizeiten, als di Lorenzo bereits für die Hannoversche Neue Presse schrieb, wandelte sich das: „Meine Mutter und mein Bruder gingen zurück nach Italien. Ich blieb. Denn ich hatte endlich eine Heimat gefunden: die Sprache.

    Es war ein schönes Gefühl.“ Sprache als Heimat. Ein schöner Gedanke. Das Publikum applaudiert. Ja, das klingt eben auch dankenswert integrativ, ohne belehrend zu sein. Das kapiert man, das hat sogar etwas Vernünftiges.

    „Mein Glaube an den Untergang“ – Der Deutschen Lust an der Panikmache

    Ein Thema darf keinesfalls fehlen, wenn sich ein Intellektueller hierzulande fragt, wofür er steht: „Mein Glaube an den Untergang oder Warum ich früher in die Kirche ging und heute auf den Wertstoffhof“ heißt das zugehörige Buchkapitel.

    Ach ja, der Deutschen Lust an der Beschwörung immer neuer Untergangsszenarien. „Nachrüstung“, „atomare Bedrohung“ und „Vogelgrippe“ sind nur einige Beispiele, die di Lorenzo aus der schier endlosen Liste anführt. Gegen diese Dauerpanikmache hilft nur Ironie.


    Di Lorenzo schildert deshalb eine Schmunzel- Szene, die sich 1984 auf seiner ersten Lesereise zutrug. Ein Paradebeispiel für die zermürbende Auswirkung kollektiver ökologischer Untergangsbeschwörungen auf das Alltagsleben: „erzählte eine Frau, die sich als Erzieherin vorgestellt hatte, wie sehr es ihr Lebensgefühl und das der ihr anvertrauten Kinder trübe, dass am Ende des Jahrzehnts in Deutschland kein einziger gesunder Baum mehr stehen werde, aller Wald werde dann gestorben sein, das sei gewiss.“


    Diese Schilderung des seit den 80ern grassierenden apokalyptisch überhöhten Wald-Lamentos hat an Aktualität nichts eingebüßt.Weil es für viele andere Untergangsszenarien exemplarisch ist, die immer wieder an die Wand gemalt werden. Und die jenen Typus Mensch im Lande auf den Plan gerufen haben, den man heutzutage „Wutbürger“ nennt.

    „Sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten in unserer Gesellschaft genau steuerbar?“

    Aber dann wird di Lorenzo auch sehr ernst: „Sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten in unserer Gesellschaft genau steuerbar?“ Dafür spricht das Beispiel eines Tierfutterherstellers, der – da sich der Marktanteil kaum noch steigern ließ - durch geschickte PR-Maßnahmen in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach der Anschaffung großer Hunde weckte.

    Die fressen bekanntlich mehr. Und es funktionierte: „Das Ergebnis der Kampagne war messbar. Zwar nahm der Marktanteil des Auftraggebers, wie erwartet, nicht weiter zu, wohl aber der Umsatz. Denn die Deutschen kauften plötzlich mehr Hunde, vor allem große und sehr große Hunde.“ Stille im Publikum.

    Ein Glaubensbekenntnis: Wie di Lorenzo das Sterben von Papst Johannes Paul II. erlebte

    Di Lorenzo berichtet, dass ausgerechnet der Teil des Buchs, der von seinem Glauben handelt, zu seiner eigenen Überraschung die größte Aufmerksamkeit provoziert habe, obwohl dies gar nicht seine Absicht gewesen sei. Er handelt davon, wie er das Sterben von Papst Johannes Paul II. im Jahre 2005 erlebt hat:

    „Wir zündeten Kerzen an und verharrten in Andacht. In diesem Moment fühlte ich mich ganz und gar eins mit meiner Kirche. Das Gefühl war: Nicht wir waren ihm, dem Papst, im Sterben nahe, sondern der Papst war sterbend bei uns.“ „Nein, es war kein Erweckungserlebnis.


    Seit einigen Jahren jedoch haben wir zu Hause etwas aufleben lassen, was lange verschüttgegangen war: Vor dem Essen wird still gebetet, auch wenn Gäste da sind. Sehr oft ist das der schönste Moment des Tages.“ Das klingt echt, das berührt auf eine Weise, wie sie vor allem auch Matthias Matussek in seinem 2011 erschienenen „Katholischen Abenteuer“ wieder gesellschaftsfähig gemacht hat.

    „Was sagen Sie dazu, Herr Schmidt“? Was sagen Sie dazu, Herr di Lorenzo?

    Als besonderes Schmankerl serviert di Lorenzo dem Münchner Publikum zum Abschluss der inklusive Pause rund 100minütigen Lesung das von ihm verfasste Vorwort des nächsten Monat erscheinenden Bands „Was sagen Sie dazu, Herr Schmidt?“, einem Kompendium der gleichnamigen Kolumne di Lorenzos und Schmidts im ZEITmagazin.


    Dann ist Zeit zum Fragen. Volle 45 Minuten lang. Die Fragen sind direkt, bisweilen provokant. Man will etwa wissen, welche Macht die Medien haben, wie di Lorenzo die EU-Politik sehe, wie es um die politische Kultur in unserem Lande stehe, wie die Familie die nicht immer schmeichelhaften Darstellungen verkraftet habe.

    Di Lorenzo gibt klare Antworten, weicht nicht aus. Zeigt sich als kritischer, dabei aber sehr besonnener, differenziert denkender Kopf. Wehrt sich etwa gegen den Vorwurf, die Medien wären oft kampagnenhaft. Betont die Pressevielfalt im Lande, die sich vor allem im Vergleich zu Italien in ihrer ganzen Fülle erschließe.

    Bekennt sich zu Europa, ist aber kritisch, auf welche Weise die Europolitik unter Anrufung des alten Pathos durchgezogen wird. Und fordert eine auseichende politische Kommunikation der grundsätzlichen Fragen zur Zukunft Europas.


    Sagt aber auch, dass man bei aller berechtigten Kritik nicht vergessen dürfe, was wir an unserem bundesrepublikanischen politischen System haben. Auch hierbei helfe ein Blick nach Italien. Di Lorenzos Antworten kommen an, an diesem Abend in München. Viele kennen ihn ja als Fragensteller in der Talkrunde 3nach9. Die Facette des Antwortgebenden steht ihm mindestens ebenso gut.

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Kunst - Werk der Woche

  • Werk der Woche Babaismus von Eva Horstick-Schmitt 
Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft
Barbie Klum - Fotoreihe Babaismus von Eva Horstick-Schmitt
Barbique - Fotoreihe von Eva Horstick-Schmitt
Thema Schoenheitswahn - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Deutschland im Sumpf -  Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Ehetraum geplatzt - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Tod einer Barbie - von Eva Horstick-Schmitt
Wunderschoene Flitterwochen - von Eva Horstick-Schmitt
Barbie hat sich verfluessigt - Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Its a cold world - Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn
Portrait der Fotokuenstlerin Eva Horstick-Schmitt
    Aufstand der Puppen
    Werk der Woche: „Babaismus“ - Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft

    Puppen, Barbiepuppen, Schaufensterpuppen…Trendsetterin, Ikone, Traumfrau? Sie machen jede Mode mit, schlüpfen in jede Uniform und passen sich flexibel dem jeweiligen Zeitgeist an! Opportunistinnen als Ideal?

    Die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt lebte 2005 ein halbes Jahr mit über 7 Schaufensterpuppen und hat diese in ihrem alltäglichen Umfeld fotografisch inszeniert. Daraufhin kam sie auf die Idee, die Puppen als Installation zum Thema der Fußball-WM in Dortmund 2006 zu gestalten mitsamt ihrer Barbiepuppenvollversammlung.

    Eva Horstick-Schmitt greift dabei in die gestylte Fassadenwelt der Schaufensterpuppen ein und verknüpft Fotokunst und Performance zur Verstörung des gewohnten Blicks: lebendig aussehende Schaufensterpuppen als Parade und Barbiewahn zum Quadrat.

    Allerdings zeigen sich die schön geschmückten Schaufensterpuppen nicht wie gewohnt hinter schützendem Glas, unantastbar gestylt und aufgemotzt hinter Scheiben. Die Welt der Puppen wird lebendig, in einer Kunstperformance kreativ zur Schau gestellt. Die Realität transformiert sich zur bühnenhaften Inszenierung, in der das alltägliche Sein im Design erfroren ist.

    Mit ihren Puppen-Installationen greift die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt den grundlegenden Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft auf. „Körperkult und Schönheitswahn“ – ein Diskurs, der in der soziologischen Forschung aktuell intensiv unter der Herrschaftskategorie „Bodyismus“ diskutiert und analysiert wird, erfährt durch die fotokünstlerische Performance irritierende und verstörende Einsichten.

    „Babaismus“ nennt die Fotokünstlerin ihr Projekt, mit bewusstem Verweis auf dadaistische Traditionen. Schon 1999 erstellte Eva Horstick-Schmitt Anzüge mit Frauengesichtern, Fotoarbeiten und ließ diese zur Eröffnung des Coloneums Köln von zwei Models vorführen.

    „Modelwahn zum Quadrat!“ Eva nahm die Barbies mit auf Reisen, veränderte ihr Gesicht und machte sie zu einer Begleiterin als Mahnmal für unseren Schönheitswahn zum Quadrat.

    In der Galerie Camera Obscura präsentierte sie 2009 und 2008 ihre Barbiepuppenfotografien neben ihren Reportagen aus dem Kosovo zum Thema Menschenhandel, stellte Rauminstallationen auf mit Videos, Modemagazinen,

    Zeitungsausschnitten von Opfern und dem Torso einer gequälten Puppe – als Stimme gegen Krieg und Gewalt, sowie mit Paketband auf den Boden geklebte schwarz-weiß Fotografien von Opfern und Massengräbern.

    Sie scheute sich nicht die Besucher*innen der Galerie auf diese Weise auf die Greultaten und Grausamkeiten in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam zu machen. „Eva – jenseits von Eden“ nannte sie diese Serie.

    Prof. Dr. Claudia Rademacher

     

     

     

     

     

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  • Das Tourismusverhalten des Menschen bietet Magdalena Abele die visuelle Basis fuer eine weiterfuehrende kuenstlerische Analyse und Betrachtung
Von schwindelnden Felsenschlueften heisst ihre neue Ausstellung in Trier
    Tourismusverhalten des Menschen
    Magdalena Abele - Mensch und Natur, eine rührende Hilflosigkeit

    Liebe Freunde der Künste, wir freuen uns Euch die Künstlerin Magdalena Abele vorstellen zu dürfen. Ganz besonders gefällt uns der Ansatz ihrer Arbeiten, Mensch und Natur, diese stehen leider nicht immer im Einklang, wie uns die Künstlerin zeigt.

    Magdalena Abeles künstlerisches Ansinnen wurzelt in der Romantik, ohne sich darin aber in irgendeiner Weise zu verlieren. Mit scharfem analytischen Blick behandelt sie ihr zentrales Thema, die von Menschenwesen "bevölkerte" Landschaft. Sie zerlegt, was sie sieht, und rekonstruiert daraus eine neue Bildwirklichkeit.

    Klug untersucht sie so zugleich das Medium der Fotografie, mit dem sie arbeitet. Sie folgt damit dem hohen Ideal eines nicht nur handwerkelnden, sondern komplexen und selbst-reflexiven Kunstschaffens.

    Selbst sagt sie über ihre Arbeit:
    "Ausgangspunkt meiner fotografischen Arbeit ist die Landschaft und der Mensch, der sich in ihr bewegt. Meine Bildsujets sind dabei oft solche Orte, die als touristische Anziehungspunkte bekannt sind: Menschen pilgern dorthin, nehmen die Natur mit ihrer Anwesenheit in Beschlag, bevölkern solche Orte, weil diese in Reiseführern als sehenswert ausgewiesen wurden.


    Das Tourismusverhalten des Menschen bietet mir die visuelle Basis für eine weiterführende künstlerische Analyse und Betrachtung. Die ritualisierte Begehung der Landschaft zeigt sich in ihrer fast rührenden Hilflosigkeit als zum Scheitern verurteilter Versuch einer echten Annäherung an die Natur, das Ursprüngliche.


    Erst bei näherer Betrachtung der durchkomponierten Panoramen fällt auf, dass in die natürliche Logik des Bildarrangements eingegriffen wurde. Denn meine Bilder zeigen keine Momentaufnahmen einzelner Situationen, sondern mehrere Ansichten zeitgleich in einem Bild.

    Ein Einzelbild reicht oft nicht aus, um das zu wiederzugeben, was mir der Ort in dem Moment des Fotografierens erzählt; aus zahllosen Aufnahmen aus ein- und derselben Perspektive setze ich ein neues Einzelbild zusammen.

    Durch diese zeitliche Verdichtung, in ihrer Intensität individuell variierend je nach Ort und Motiv, entstehen so Bilder, die sich in der Unschärfezone von Wirklichkeit und Simulation nicht eindeutig verorten lassen und so auf subtile Weise das Wirklichkeitsversprechen des fotografischen Bildes hinterfragen."

    26. Januar bis 23. Februar 2019

    Eröffnung: Freitag, 25. Januar 2019, 20:30 Uhr
    Kuration/Einführung: Markus Bydolek

    Galerie Junge Kunst
    Karl-Marx-Straße 90, 54290 Trier
    +49 (0)651 / 976 38 40

    Samstag und Sonntag 14-17 Uhr
    sowie nach telefonischer Vereinbarung

     

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  • Sabine Weiss, Men on the street, New York, 1955
Sabine Weiss, Times Square, New York, 1962
Sabine Weiss, Rue des Terres au Curé, Paris, 1954
Sabine Weiss, Marseille, 1956
    Meisterin der Leica
    Die Grande Dame der humanistischen Fotografie Sabine Weiss

    "Die großartige französische Fotografin Sabine Weiss gilt als die Grande Dame der humanistischen Fotografie und hat in über sieben Jahrzehnten ein Lebenswerk zusammengetragen, in dessen Mittelpunkt Fotografien aus Paris stehen. Dort lebt sie seit 1946.

    Als geübte Porträtistin hat sie nicht nur zeitlose Charakterstudien von Prominenten geschaffen, sondern sie hat auch immer wieder Menschen auf der Straße in zufällig gesehenen Situationen fotografiert.

    Sie ist eine brillante Geschichtenerzählerin, ihre Aufnahmen leben von einer genauen Beobachtungsgabe und vielschichtigen atmosphärischen Schilderung des Alltagslebens.

    Durch das feine Sensorium der Fotografin öffnet sich der Blick auf die kleinen Dinge des Lebens. Sabine Weiss zeigt den Alltag, die Arbeit, aber auch die Freizeit der fotografierten Personen.

    Bereits 1956 stellte Robert d´Hooghe die Fotografin in der LFI als „Meister der Leica“ vor: „Und schon begann Paris wieder seine alte Faszination auf die Jugend der Welt auszuüben. Unter denen, die sich in Paris trafen, war auch ein junges Mädchen aus der Schweiz.

    Sie war gerade zwanzig Jahre alt, hatte eine solide Lehre in einem Schweizer Fotografenatelier hinter sich und das Leben vor sich. Bald kannte man ‚Sabine‘ in den Kreisen der jungen Dichter, Maler und Musiker zwischen Montparnasse, St. Germain-des-Près und Montmartre, die damit beschäftigt waren, in endlosen Debatten die morsche Welt aus den Angeln zu heben und neu zusammenzusetzen.

    Wenn sie sich in die Diskussion mischte, vergaß sie nie zu betonen, dass sie Fotografin sei, und nicht „Künstlerin“. Aber sie war keineswegs schüchtern. Sie fand, dass ihre Freunde zwar ausgezeichnete Kunsttheorien entwickelten, aber nicht verstünden zu sehen.

    Unter „sehen“ verstand sie bewegt zu werden von den visuell erfassbaren Eindrücken der Umwelt und von den Zusammenhängen, die sich darin andeuten. Ihre Fotografien belegen bis heute sehr eindrücklich die Fähigkeit des fotografischen Sehens von Sabine Weiss.

    Denn das ist in der Tat außergewöhnlich präzise und hat ein Zeitgefühl konserviert, das bis heute prägend wirkt.“ (Ulrich Rüter in LFI 16.04.2018)

    Signierte Publikationen liegen während der Ausstellung zum Verkauf bereit:
    - Sabine Weiss "Les Villes La Rue L´Autre", Centre Pompidou, 2018, 42 €
    - Sabine Weiss, "l´oeil intime", 2014,  35 €
    - Sabine Weiss, Jeu de Paume, 2016, 35 €

    Ausstellung: Sabine Weiss "la vie"

    Eröffnung Samstag, den 4. Mai 19:00 – 21:30 Uhr
    Ausstellung bis 04. Juli 2019
    Öffnungszeiten: Di. - Fr. 16 – 19 Uhr, Sa. 11 – 15 Uhr

    während der Internationalen Photoszene Köln:
    Fr. 10. Mai 16 – 21 Uhr, Sa. 11. Mai und So. 12. Mai 11 - 18 Uhr

    in focus Galerie - B. Arnold
    Hauptstraße 114
    50996 Köln

    www.infocusgalerie.com
    0177 3202913

    Geführte Tour mit:
    - Sabine Weiss + Buchsignierung
    Sa. 11. Mai 15 - 17.30 Uhr
    - Galerist Burkhard Arnold
    So. 12. Mai 14 und – 16 Uhr

     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Die japanische Kalligraphie-Kuenstlerin Junko Baba unterrichtet im Mountain Retreat Center von Indigourlaub im Chiemgau
Kalligraphie-Performance-Kuenstlerin Junko Baba im Interview Chiemgau meets Japan
    Kalligraphie-Performance
    Die Opernsängerin Junko Baba im Interview - Shodo, die Kunst der Kalligraphie

    Die Opernsängerin Junko Baba bekam neben Klavier- von klein auf Kalligraphie-Unterricht und folgte damit einer Familientradition: Ihr Urgroßvater gründete eine der ersten Kalligraphie-Schulen in Kyushu/Japan. Ihr Großvater war ebenso ein Meister seines Fachs, ihre Mutter ist es noch heute.

    Unter Kalligraphie, auch „Shodo“ genannt, versteht man nicht nur die Kunst des Schönschreibens, sondern sie gilt auch als Philosophie für Geist und Seele.

    Junko Baba leitet die Europäische Zweigstelle der Nihon Shuji Kalligraphie Gesellschaft, ist Lehrbeauftragte an der Universität Wien und eine der aktivsten Performance-Künstlerinnen der japanischen Kalligraphie in Europa.

    Sie unterrichtet das Programm „Shodo – Die Kunst der Kalligraphie“ des österreichischen Reiseanbieters Indigourlaub. Im veranstaltereigenen Mountain Retreat Center bei Sachrang im Chiemgau/Oberbayern sind 3 Ü im DZ inkl. Workshop mit Junko Baba und vegetarischer Vollverpflegung ab 475 €/Pers. zu haben (18. bis 21. Mai und 7. bis 10. Dezember 2019). Im Folgenden verrät sie, was die Faszination der Kalligraphie ausmacht.

    Welche Werkzeuge benutzt man im „Shodo“? 

    Junko Baba: Die sogenannten „Vier Schätze“ – Pinsel, Tusche, Reibstein sowie Papier – werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Pinsel können aus Schaf-, Pferde-, Wiesel- oder Dachshaar sein oder eine Mischung daraus.

    Auch das Papier besteht aus verschiedenen Materialien und Stärken. Die Tusche aus Ruß und Leim riecht ein bisschen nach Weihrauch. Das meditative Anrühren mit Wasser auf dem Reibstein ist die ideale Einstimmung auf das Schreiben.

    Muss man für „Shodo“ still sitzen können?

    In Japan bekommen schon Drittklässler Unterricht in Kalligraphie. Dadurch lernen sie, ruhig zu sitzen und konzentriert zu arbeiten. „Shodo“ ist eine gute Hilfe, um zur Ruhe zu kommen. Übung macht natürlich auch dort den Meister.

    Wie läuft eine Unterrichtsstunde ab?

    Das Anrühren der Tusche dient zur Vorbereitung auf das Schreiben. Grundregeln hinsichtlich korrekter Körper- und Pinselhaltung sowie Strichrichtung werden erklärt, dann beginnt der Schüler. Schon nach einiger Zeit kann man ein vollständiges Schriftzeichen schreiben. Wichtig dabei ist, keine Linie ein zweites Mal nachzuziehen.

    Sie gelten als eine der aktivsten Performance-Künstlerinnen japanischer Kalligraphie in Europa.

    Stimmt. Ich schreibe japanische Schriftzeichen mit sehr großen Pinseln und Papieren vor Publikum. Je nach Thema der Veranstaltung bereite ich mich einige Wochen darauf vor. Dabei arbeite ich meist mit einem Trommelspieler zusammen, der mich während meines Schreibens – von ein paar Sekunden bis zu ein paar Minuten – begleitet.

    Zudem sind Sie auch ausgebildete Opernsängerin. Erzählen Sie uns doch bitte etwas über die Berührungspunkte zwischen beiden Kunstformen.

    Musik und Kalligraphie haben viel gemeinsam. Bei beidem bereitet man sich gut vor, muss ständig üben. Grundregeln gelten für alle, die Interpretation jedoch gewährt Raum für Persönliches.

    Und wer auf der Bühne arbeitet – sowohl in der Musik als auch in der Performance-Kalligraphie – weiß, dass es nur eine Chance gibt: perfekt performen. Vor Publikum einfach nochmal von vorne anzufangen, geht nicht. 

    Musik haben Sie in Tokio und in Salzburg studiert. Worin sehen Sie Unterschiede?

    Ich musste schon von klein auf sehr viel Disziplin in meinem Alltag aufbringen, um das tägliche Unterrichts- und Übungspensum für Schule und Kunst zu bewältigen. Mein Tagesablauf war sehr straff gestaltet.

    Außerdem gilt Pünktlichkeit in Japan als eines der ganz großen „Gesetze“, man sieht es auch gut am Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen, der stets sekundengenau nach Fahrplan fährt.

    In Österreich hingegen nehmen viele es mit Pünktlichkeit und Disziplin nicht ganz so genau. „Mach‘ ma scho“, „passt schon“, „schau‘ ma mal“ sind bis zum heutigen Tag oft eine große Herausforderung für mich, ermahnen mich andererseits aber, es selbst mal ein bisschen lockerer zu nehmen.

    Interview: Vera von Wolffersdorff/AHM PR

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  • Ein kurzer Reisetrip nach Tel Aviv ist sehr angesagt
Die Oesterreicher bleiben gerne in der Heimat
Holland ist sehr beliebt bei den Deutschen
    Kurztrips sind sehr angesagt
    Dirk Handel über Reisetrends der Zukunft - flexibler und spontaner

    Mit Abenteuern und Urlaub kennt er sich aus: Gemeinsam mit Jochen Schweizer baute Dirk Handel die gleichnamige GmbH für Erlebnisgeschenke auf. Nun veranstaltet er als Geschäftsführer von INVENT und urlaubsbox Kurztrips und ist überzeugt:

    Diese sind über das Jahr gesehen entspannender als eine lange Auszeit. Im Interview spricht er darüber, wie wir bei der Wahl des Reiseziels beeinflusst werden, warum unsere Ansprüche steigen und wie Chefs von dem Wunsch ihrer Mitarbeiter nach einer Work-Life-Balance profitieren.

    Herr Handel, wie haben die Menschen vor 25 Jahren Urlaub gemacht?

    Dirk Handel: Damals hatte fast niemand Internet. Die Informationsbreite und -tiefe über Reiseziele war also deutlich kleiner. Die Menschen gingen in Reisebüros, blätterten dicke Kataloge durch oder folgten Empfehlungen.

    Den größten Teil machten Fernreisen aus, vor allem an die Mittelmeerküsten von Spanien, Italien, Griechenland und der Türkei. Die Urlaube waren lange im Voraus geplant und dauerten normalerweise rund zwei Wochen.

    Welche Trends zeichnen sich für die nahe Zukunft ab?

    Reisen werden immer individueller. Hip sind Secret Spots, exotische Ziele, unverbrauchte Paradise – stark geprägt durch das Fernsehen, Reiseblogger sowie fantastische Fotos auf Instagram & Co. Vor allem aber ist der Trend weg von langen Urlauben hin zu mehreren Kurzreisen nach wie vor steigend.

    Städtetrips, romantische Kuscheltage, Wellness-Wochenenden, aber auch zum Beispiel Wandern oder Biken in der Natur sind verstärkt die schnellen Kraftspender und Erholungsoasen der Gegenwart.

    Haben sich auch die Ansprüche der Urlauber verändert?

    Ja sehr, vor allem durch das Internet. Reisende nutzen es für Planung, Preisvergleich, Qualitätscheck und Bewertung. Unendlich viele Informationsquellen und Buchungsplattformen sprechen jede Zielgruppe an. Damit herrscht absolute Transparenz.

    Es macht die Reisenden aber auch anspruchsvoller, weil sie auf Knopfdruck wissen, wo welche Leistung zu welchem Preis möglich ist. Das bevorzugte Hotelniveau beginnt bei Drei-Sterne-Superior und geht einher mit dem Wunsch nach vielfältiger Freizeitgestaltung.

    Wie können Arbeitgeber von diesen Entwicklungen profitieren?

    Erholte Mitarbeiter sind leistungsfähiger und seltener krank. Die logische Folge sind Kurzurlaube als Mitarbeitergeschenk, etwa zu Weihnachten oder zum Firmenjubiläum. Im Vergleich zu Geld oder einem Sachgeschenk löst der Wochenendtrip Emotionen aus, man erinnert sich positiv an das Erlebte und somit an den Schenker. Das erzeugt eine nachhaltige Verbindung und verstärkt die Identifikation mit dem Unternehmen.

    Welche Ziele sind im Sommer 2019 besonders beliebt? Warum?

    Zwei Drittel der Deutschen planen dieses Jahr einen Urlaub in der Heimat. Bei den Städten sind Berlin, Hamburg, Dresden und Köln besonders beliebt. 2018 reisten viele an die Küsten und Seen Mecklenburg-Vorpommerns.

    Das beliebteste Kurzreiseziel der Österreicher ist ebenfalls die Heimat. Danach kommen Kroatien, Italien, Deutschland und Tschechien.

    Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wie „urlauben“ wir in zehn Jahren?

    Noch individueller, flexibler und spontaner. Die Daten, die wir im Netz hinterlassen, werden unser Online-Profil extrem schärfen und in Zukunft viele Details über uns preisgeben. Über Apps erhalten wir dadurch präzise auf unsere geheimsten Bedürfnisse abgestimmte Angebote, noch während des Urlaubs um lokale Angebote wie Fitness, Kulinarik oder Wellness ergänzt.

    Interview: Bettina Beck, AHM PR

    Info zu Dirk Handel

    Gemeinsam mit Jochen Schweizer baute der gelernte Kommunikationswirt und Werbetexter die gleichnamige GmbH für Erlebnisgeschenke auf. Nach acht Jahren steigt er 2014 als 50-prozentiger Gesellschafter bei dem Unternehmen INVENT ein, das Hotel- und Erlebnisschecks für den B2B-Incentive-Bereich bietet. Dort entwickelte er zusätzlich die Endverbraucher-Marke urlaubsbox und zählt damit zu den ersten Anbietern im deutschsprachigen Reisemarkt.

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  • Michael Gielen im SWR Filmportrait SWR 2007 
Gespraech zwischen Generalintendant Joachim Klaiber, Komponist Aribert Reimann und der Leiter der Stockholmer Oper Michael Gielen
    Zuhause auf den Weltbühnen
    Der Unsterbliche Michael Gielen, es ging immer um die Wahrheit der Musik

    Ein Künstler wie Michael Gielen, kann nicht Sterben, gestorben wäre er nur, wenn man ihn vergessen hätte. Das wird noch lange nicht geschehen. In Michael Gielens Biographie spiegelt sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts, die politische wie die musikalische.

    Geboren in Dresden als Sohn des prominenten Opern- und Schauspielregisseurs Josef Gielen kam er 1936 nach Berlin. Auf Druck der Nationalsozialisten ging die Familie zwei Jahre darauf nach Wien, um 1940 nach Buenos Aires zu emigrieren, da der Vater dem Regime kritisch gegenüberstand und die Mutter jüdischer Abkunft war.

    In Buenos Aires, wo Josef Gielen am Teatro Colón engagiert war, kam der junge Michael Gielen u. a. mit Erich Kleiber in Kontakt, der ihn sehr prägte, zudem auch mit Wilhelm Furtwängler. Er studierte Klavier und Musiktheorie, darüber hinaus begann er auch zu komponieren.

    Seine musikalische Tätigkeit begann er als Korrepetitor am Teatro Colón, nach seiner Rückkehr nach Europa arbeitete er ab 1950 in gleicher Funktion an der Wiener Staatsoper, wo er von Dirigenten wie Herbert von Karajan, Karl Böhm und Clemens Krauss beeinflusst wurde.

    Große Stationen auf den Weltbühnen

    Ab 1960 hatte Michael Gielen dann Leitungspositionen an Opernhäusern sowie bei Orchestern inne – zunächst an der Königlichen Oper in Stockholm, ab 1969 dann beim Belgischen Nationalorchester in Brüssel, ab 1973 dann an der Niederländischen Oper in Amsterdam.

    Das Jahrzehnt zwischen 1977 und 1987, als Michael Gielen gemeinsam mit Ruth Berghaus legendäre Produktionen an der Oper Frankfurt realisierte (zudem war er Leiter der Frankfurter Museumskonzerte), gehört zu den wichtigsten seiner Laufbahn, ebenso die Zeit als Chefdirigent des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden zwischen 1986 und 1999, in der er große sinfonische Zyklen, u. a. mit Werken von Beethoven, Bruckner und Mahler erarbeitete.

    Darüber hinaus leitete Michael Gielen auch das BBC Symphony Orchestra und das Cincinnati Symphony Orchestra, in Berlin neben der Staatskapelle häufig auch das Konzerthausorchester.

    Im Mittelpunkt seiner musikalischen Interessen standen die Werken der großen Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts (insbesondere Bach, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler), vor allem aber die Musik der Wiener Schule mit ihren Protagonisten Schönberg, Berg und Webern, desgleichen aber auch deren Zeitgenossen Schreker und Zemlinsky und die Komponisten der Nachkriegszeit, u. a. Bernd Alois Zimmermann – dessen seinerzeit als unspielbar geltende Oper »Die Soldaten« er 1965 in Köln zur Aufführung brachte –, Karlheinz Stockhausen oder Luigi Nono.

    Michael Gielen ging es immer um die Wahrheit der Musik, um die »utopischen« und »ersehnten Momente«, wie er es in seiner 2005 veröffentlichten Autobiographie »Unbedingt Musik« ausgedrückt hat.

    Die Musikwelt verliert mit ihm einen engagierten Streiter für diese, unsere Kunst, einen wachen, reflektierten Geist, der um ihre Gefährdungen wusste und sich immer neu für sie eingesetzt hat.

    Die Staatsoper Unter den Linden und die Staatskapelle Berlin, die Michael Gielen so viel verdanken, werden ihm ihr ehrendes Andenken bewahren.

    Eine Fülle an eindrucksvollen Abenden verdankt die Staatsoper Unter den Linden und die Staatskapelle Berlin  Michael Gielen:

    Die Erstaufführung von Alban Bergs Oper »Lulu« etwa, die 1997 im Haus Unter den Linden stattfand (zwei Jahre zuvor hatte er dieses Werk gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin bereits bei den Salzburger Festspielen zur Aufführung gebracht), die vom Publikum wie der Presse gefeierte Premiere von Franz Schrekers

    »Der ferne Klang« 2001 in der Regie von Peter Mussbach, aber auch die Neuproduktionen von Bellinis »Norma« und Verdis »Macbeth« mit ihren innovativen künstlerischen Ansätzen.

    Seit 1999 dirigierte er regelmäßig die Staatskapelle Berlin, wobei er pro Saison ein sinfonisches Programm mit dem Orchester einstudierte und präsentierte, weit gefächert mit Musik von Beethoven und Schubert, Bruckner und Mahler, über Schönberg und seine Schüler bis hin zu Bernd Alois Zimmermann und Aribert Reimann.

    Mit hoher künstlerischer Verantwortung hat sich Michael Gielen dabei den aufführungspraktisch herausfordernden Werken der Neuen und Neuesten Musik zugewandt, aber auch den Klassikern der sinfonischen Literatur, die er in einer von allen unreflektierten Traditionen gereinigten Art und Weise wiederzugeben und zu vermitteln wusste.

    Die von ihm dirigierten Aufführungen in Oper wie Konzert haben eindrucksvoll bewiesen, das vermeintlich Bekannte in einem überraschend neuen und klaren Licht erscheinen zu lassen, im Zuge eines auf die Werke selbst hin konzentrierten, dirigentisch souveränen und gedankentiefen Musizierens, dessen Unbedingtheit und Energie sich auf alle, die es erlebt haben, unmittelbar übertragen hat.

    Foto: Wikipedia CC BY-SA 3.0 de-Magnussen, Friedrich

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Essen und Trinken Zucchini Carpaccio
    Mit Rezept-Idee
    Saisonale Delikatessen: Lauchzwiebeln und Zucchini

    In den Sommermonaten haben Lauchzwiebel, Zucchini und Karotte Hochsaison. Die Zwiebeln aus heimischem Anbau sind fast das ganze Jahr über erhältlich, der Erntehöhepunkt liegt aber im Juni – jetzt gehen sie besonders häufig über den Ladentisch.

    Wurzeln und Zucchini werden überwiegend im Freiland angebaut und kommen nun wieder frisch in den Handel. Liebling des Gemüsetrios sind die Möhren: 4,1 Kilogramm* kauft jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr.

    Aufgrund des milden Wetters beginnt die Ernte in diesem Jahr besonders früh. Schon im Mai waren erste Gemüsesorten in den Geschäften, so auch die Bundmöhren. Zusammen mit den würzigen Bundzwiebeln und den knackigen Zucchini läuten sie den Sommer ein.

    Lauchzwiebeln: Knackig-frische Verfeinerer

    Die grün-weißen Stängel, auch Frühlingszwiebeln genannt, werden überwiegend im deutschen Freiland angebaut. Die Ertragsfläche ist in den vergangenen fünf Jahren um über 20 Prozent gestiegen. Heute werden hierzulande auf ca. 2.000 Hektar Bundzwiebeln angepflanzt.

    Die röhrenförmigen Blätter und hellen Knollen schmecken fein-mild und lassen sich deshalb auch pur genießen. Belegten Broten, Käseaufstrichen und frischen Salaten geben sie eine herzhafte Note. In asiatischen Gerichten werden die Bundzwiebeln zusammen mit bunten Gemüsestreifen im Wok angebraten und mit Sojasauce und Erdnussöl abgeschmeckt.

    Aufgrund ihrer vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten greifen Verbraucher immer häufiger zu: Jeder Deutsche kauft im Jahr durchschnittlich 330 Gramm des würzigen Gemüses.

    Tipp: Frühlingszwiebeln sind empfindlicher als Speisezwiebeln, deshalb sollten sie in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank aufbewahrt werden, so bleiben sie etwa eine Woche frisch.

    Zucchini: Leichte Sommerboten

    Der sogenannte Sommerkürbis hat nun wieder Saison: Ab Juni kommt das Fruchtgemüse aus deutschem Anbau auf die Teller. Und das gegrillt, gebraten, gedünstet, gefüllt oder auch roh. Zucchini schmecken dank ihres hohen
    Wassergehalts frisch und leicht und passen so zu vielen Gerichten.

    Als mediterraner Salat, in fruchtigen Pastasaucen, herzhaften Suppen oder als vegetarisches Hauptgericht munden sie besonders der jüngeren Generation: Verbraucher unter 40 Jahren kaufen mehr Zucchini im Jahr als die durchschnittliche Menge der 730 Gramm.

    Davon stammt ein Drittel aus dem Inland. Tipp: Nicht nur die Frucht, auch die gelben Blüten sind delikat und eignen sich als Snack mit pikanten Füllungen.

    Möhren: Liebling von Groß und Klein

    Das beliebteste Wurzelgemüse der Deutschen startet ab Juni in die Saison. Auf über 10.000 Hektar wird es im deutschen Freiland angebaut. Ein Fünftel davon entfällt auf Bio-Karotten. Möhren sind hierzulande nach Spargel flächenmäßig die bedeutendste Gemüseart.

    Die Karotten sind nicht nur bei Erwachsenen sehr beliebt, auch Kinder greifen gerne zu den orangefarbenen Rüben. Das liegt nicht nur an ihrem süßlichen Geschmack, sondern auch an ihren vielfältigen Zubereitungsarten. Möhren schmecken pur von der Hand in den Mund, aber auch gekocht, gedünstet oder gebacken.

    Tipp: Egal, wie das Gemüse zubereitet wird, es sollte immer etwas Öl oder Butter zugegeben werden. Durch das Fett kann der Körper den Vitalstoff Betacarotin aufnehmen, der wichtig für die Augen und den Stoffwechsel ist.

    Rezepte für das ganze Jahr

    Die Gastronomen Andi und Franzi Schweiger sind die Botschafter der Verbraucherkampagne „Deutschland – Mein Garten.“. In ihrem Münchner Sterne-Restaurant legt das Ehepaar Wert auf heimische Produkte und eine hohe
    Qualität der Ware. Die Gastronomen haben exklusiv für die Kampagne Rezepte entwickelt, die das ganze Spektrum der heimischen Obst- und Gemüseerzeugnisse abdecken.

    Rezept-Tipp: Zucchinicarpaccio mit Babymozzarella

    Zubereitungszeit: 20 min
    Schwierigkeitsgrad: leicht

    Zutaten (Für 4 Personen):

    Zucchinicarpaccio
    2 Stk grüne Zucchini
    2 Stk gelbe Zucchini
    Zucker
    Meersalz
    Olivenöl
    1Stk Zitrone
    Pfeffer aus der Mühle
    Babymozzarella
    400 g Babymozzarella
    Meersalz
    Olivenöl
    Pfeffer aus der Mühle

    Zubereitung:

    1. Die Zucchini gut waschen, in 0,3 cm dicke Scheiben schneiden undleicht salzen.

    2. In einer beschichteten Pfanne die Zucchini in Olivenöl kurz von beidenSeiten anbraten, auf einem Küchentuch trocknen legen und danach farblich abwechselnd wie einen Fächer auf einem Teller anrichten.

    3. Mit etwas Olivenöl und Zitronensaft beträufeln.

    4. Den Mozzarella in der Mitte des Teller anrichten und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl marinieren.

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  • Doch welche Sorte Wein passt am besten zu Spargel-Gerichten Blanchet verraet
    Innovative Spargelrezepte
    Passende Weinempfehlungen, Spargelrezepte mit Blanchet

    Wenn sich die Wochenmärkte wieder füllen und viele kleine Marktstände am Straßenrand auftauchen, muss Spargelzeit sein. Mindestens drei Monate lang ist der Deutschen liebstes kulinarisches Gut in Weiß und ganzjährig in Grün Hauptdarsteller vieler inspirierender Rezepte.

    Blanchet liefert passend zur Jahreszeit unkomplizierte Gerichte fernab von Sauce Hollandaise und ergänzt die umfangreichen Informationen durch passende Weinempfehlungen, einem nützlichen Ratgeber und frühlingshaften Do-it-Yourself-Tipps.

    Gekocht, gedünstet, gebraten oder gegrillt: Spargel lässt sich nicht nur auf vielseitige Weise zubereiten, sondern auch mit unterschiedlichen Weinen kombinieren. Doch welche Sorte passt am besten zu Spargel-Gerichten?

    Blanchet verrät es und stellt neben einfachen Leckereien rund um das beliebte Gemüse auch spannende Wine-Pairings für frühlingshafte Menüs vor. So harmonieren vor allem die fruchtigen Weißweine Blanc de Blancs Trocken, Blanc de Blancs Halbtrocken und Chardonnay Trocken optimal mit dem Geschmack der modernen Gerichte.

    Die leichte Stachelbeernote und das fruchtig-frische Aroma des Blanchet Blanc de Blancs passen sehr gut zu Spargelburger mit Avocadocreme, einer reichhaltigen Buddha-Bowl oder goldbraun gebackenen Spargel-Röstis mit Kräuterquark.

    So bilden die beim Burger verwendeten Gewürze wie Chili, Basilikum und Zitrone ein harmonisches Zusammenspiel mit der frischen Weißwein-Variante. In Verbindung mit Lachs oder Bärlauch kommt die intensive Fruchtsüße des halbtrockenen Blanc de Blancs oder die leicht spritzige Note der trockenen Variante ideal zur Geltung.

    Auch eine mild-würzige Spargel-Ricotta-Quiche oder ein erfrischender Spargelsalat mit Avocado und Nektarinen sind spannende Inspirationen für die eigene saisonale Küche.

    Wer in Gedanken schon beim Sommer ist, für den ist die Kombination aus Spargeleis mit Erdbeeren und Pfefferminze die passende Rezeptvariante, zu der sich ebenfalls Blanchet Blanc de Blancs Halbtrocken empfiehlt.

    Und für alle, die lieber Noten von Birne und Apfel im Glas bevorzugen, eignet sich Blanchet Chardonnay als stimmige Begleitung zu Spargelcrêpe mit Ricotta und Speck oder Zucchininudeln mit Garnelen und grünem Spargel.

    Neben den inspirierenden Rezeptideen stellt Blanchet nützliche Tipps und Tricks rund um Spargelkunde auf der Website vor. Die Nutzer können hier unter anderem nachlesen, warum frischer Spargel quietscht und wie man ihn am besten bis zu zwei Wochen frisch aufbewahrt.

    Komplettiert werden die Inspirationen für den Frühling durch stilvolle Deko-Tipps, die Tisch, Garten, Geschenke und Mitbringsel mit wenigen Handgriffen aufwerten.

    So lernen Bastelbegeisterte zum Beispiel, wie aus leeren Weinflaschen, Transparentpapier und Kräutern geschmackvolle Menükartenhalter oder aus zwei simplen Gefäßen, Frühlingsblumen und Klebeband nützliche Weinkühler werden. 

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  • Buehne frei fuer die feinsten Zutaten und Rezepte aus dem Tessin im Fruehjahr 2019 bringt der deutsche Fernsehsender VOX sein Erfolgsformat Das perfekte Dinner in den suedlichsten Kanton der Schweiz
    Das perfekte Dinner im Tessin
    Tessiner Kulinarik zur Primetime im TV - Das perfekte Dinner

    Wochentags, 19 Uhr? Dinnertime! Seit 2006 gehört die Koch-Doku „Das perfekte Dinner“ fest ins Abendprogramm von VOX und zählt mit rund 1,8 Millionen Zuschauern zu dessen erfolgreichsten Eigenproduktionen. Nun hat der Kölner Privatsender bekanntgegeben, sein Erfolgsformat im Frühjahr 2019 im Schweizer Kanton Tessin zu drehen.

    Von Grotto bis Gourmetküche, von weißem Merlot zu goldfarbener Polenta – das Tessin ist bekannt für seine geschmackliche Vielfalt.

    Urlauber erleben die „Sonnenstube der Schweiz“ besonders intensiv auf dem Teller, wo je nach Region wenig bekannte sowie einzigartige Produkte, jahrhundertealte Zutaten und streng geheime Familienrezepte aufeinandertreffen.

    Fünf Tessiner Hobbyköche haben im Frühjahr 2019 die Möglichkeit, sich gegenseitig bei einem Drei-Gänge-Menü von ihren Kreationen zu überzeugen. Am Ende des Abends wird der jeweilige Gastgeber von den vier Testessern bewertet, der geschmackssicherste Tessiner gewinnt ein Preisgeld von 3.000 Euro.

    Infos, Sendezeiten und Bewerbung

    VOX sendet „Das perfekte Dinner“ immer montags bis freitags um 19 Uhr mit wöchentlich wechselnden Kandidaten. Das Format wurde 2007 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Rubrik „Beste Kochshow“ ausgezeichnet. Kandidaten für die Aufzeichnung im Tessin können sich bis 27. März 2019 bewerben, geplanter Dreh ist im Mai 2019. Bewerbung sowie weitere Informationen bei der Produktionsfirma ITV Studios Germany unter +49 221 492048-240 oder www.itvstudios.de

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Kunst - Video

  • Pathos Legal - verwunschene Musik
Pathos Legal mit neuem Musikalbum
    eigenwillig schön - unbedingt reinhören!
    Pathos Legal - Musik aus dem Märchenwald

    Was bleibt vom ersten Eindruck, wenn man ihm eine zweite Chance gibt? Davon erzählt der neue Song „Je mehr ich sehe, sehe ich nicht mehr“ von Pathos Legal.

    Mit diesem musikalischen und nachdenklichen Gruß meldet sich das Duo zwischen zwei Alben zurück und veröffentlicht die Single am 03. Februar 2017 zum freien Download und Stream auf der eigenen Webseite pathoslegal.com sowie soundcloud.com/pathos-legal  
    Bezahlt werden darf per Facebook Page-Like auf facebook.com/pathoslegal oder einem einfachen Folgen von Pathos Legal auf Spotify ganz nach dem Motto „If you like it, like it.“ Ungewöhnlich wie das ganze Werk von Pathos Legal.

    „Wir möchten Neugierige damit einladen, unsere Musik kennenzulernen und uns bei unseren bisherigen Hörern mit einem neuen Song bedanken, bevor das nächste Album fertig ist“, so Sängerin und Songtexterin Alexandra Helena Becht über die überraschende Veröffentlichung. Nach dem starken Zuspruch für die in 2015 veröffentlichte EP „Du, mein wilder Geist“ und die dazugehörige Albumtour 2015/2016 befindet sie sich mit Partner und Komponist Berkant Özdemir derzeit im Songwriting-Prozess für das kommende Album. Sozusagen zwischen zwei Alben.

    Neue Single von Pathos Legal

    Die neue Single „Je mehr ich sehe, sehe ich nicht mehr“ ist kein Song des kommenden Albums, sondern vielmehr ein treuer Begleiter im neuen Soundkleid. Der Song begleitet das Duo seit den Anfängen und hat über die Jahre an eigenwilliger Klangfarbe und Ausdruck gewonnen. Das 4minütige Stück eröffnet in dieser neuen Version mit schwebenden Chören und einem eigenwilligen Wechsel aus Dichte und Leichtigkeit. Geblieben ist Alexandras unverkennbare Stimme und der dank ihrer souveränen Handschrift stark nachhallende Text. Man darf gespannt sein, auf die weitere musikalische Reise von Pathos Legal und das kommende Album.

    Die wilde Idee von einer gemeinsamen Band haben Alexandra Helena Becht und Berkant Özdemir vor mehr als 10 Jahren in einer verrauchten Studentenkneipe bei einem Poetry Slam. Alexandra gewinnt ihr Slamdebüt mit einem ihrer Songtexte, den sie einfach pur, ohne musikalische Begleitung vorträgt. Schnell folgen Einladungen auf deutschlandweite und internationale Slambühnen sowie Anfragen für Textveröffentlichungen. Auch die Medien werden auf die Poetry Slamerin und ihre für die Szene so andersartigen Texte aufmerksam.

    Daraus entwächst Pathos Legal. Gemeinsam mit Berkant tritt Alexandra fortan als Musik-Duo auf. Berkant komponiert und arrangiert den eigenständigen und souveränen Sound und schafft es, trotz seiner Vorliebe für komplexe Songstrukturen, Alexandras Texte und unverwechselbare Stimmfarbe in den Fokus zu stellen. Eine künstlerische Freiheit und selbstbewusste Gelassenheit, die jedem Song erlauben, eine eigene Geschichte zu erzählen.

    Pathos Legal - Wildgewächs im deutschen Popgarten

    Inzwischen geht es auf die Bühnen von Festivals und Liveclubs. Neben den Jobs mit denen sich Alexandra und Berkant ihr Musikerdasein ermöglichen, produzieren und veröffentlichen sie mit eigenen Mitteln und enormer Leidenschaft und Ausdauer ihr musikalisches und künstlerisches Werk. Ein gesundgwachsenes Wildgewächs im deutschsprachigen Popgarten, das es zu entdecken gilt.

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  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby
    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set
    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Birte Hanusrichter von YOUNG CHINESE DOGS sieht immer aus wie ein freches Maedchen
Vom 31. Mai – 13. Juni sind die Vier deutschlandweit auf Tour
    Großstadtfeeling und Lagerfeuer-Intimität
    Wer sind die YOUNG CHINESE DOGS - Der kleine Drache Kokosnuss weiß es

    Die Young Chinese Dogs sind eine deutsche Folk-Pop-Band aus München. Geründete hat die Band 2011, Nick Reitmeier zusammen mit Oliver Anders Hendriksson und Birte Hanusrichter. Birte Hanusrichter sieht immer aus wie ein freches Mädchen, ist sieh womöglich auch, das ist ja das nette an ihr.

    Großstadtfeeling und Lagerfeuer-Intimität. Das sind Geist und Seele der Band YOUNG CHINESE DOGS. Mit ihrem letzten Album 'Great Lake State' sind sie direkt nach Veröffentlichung in die deutschen TOP 100 Album-Charts eingestiegen.

    Am 3. Mai 2019 wird mit 'The Quiet and the Storm' das sehnlichst erwartete dritte Album der Band erscheinen. Vom 31. Mai – 13. Juni sind die Vier deutschlandweit auf Tour. Tickets gibt es unter www.ghvc-shop.de.


    Dass die Musik der YOUNG CHINESE DOGS international locker mithält, haben die Hunde schon mit ihrem Debütalbum 'Farewell to Fate' bewiesen. Die Platte erregte Aufmerksamkeit von Deutschland bis in die USA. Mit ihrem zweiten Album 'Great Lake State' legten sie sehr stark nach: Opulenterer Sound, der aber trotzdem nie jene Lagerfeuerwurzeln verrät, mit denen die YOUNG CHINESE DOGS gestartet sind.

    Mit ihrem dritten Album 'The Quiet & the Storm' werden sie 2019 ein neues Kapitel ihrer Geschichte aufschlagen. Das Album entführt auf eine Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart. Es handelt von Abschied und Verlust, den richtigen Freunden und Türen, die sich öffnen, wenn man den Mut hat, andere zu schließen.

    Birte Hanusrichter und Oliver Anders Hendriksson haben alle Songs geschrieben und produziert 'The Quiet & the Storm' ist in einer turbulenten Zeit entstanden. Birte Hanusrichter ist als Titelrolle der Fernsehserie 'Jenny - echt gerecht' zwischenzeitlich zu einem bekannten Gesicht avanciert.

    Ihre Musik nimmt sie dabei immer mit. Denn auch 'Jenny' singt mal einen YOUNG CHINESE DOGS-Song in einer Karaoke-Bar. Zudem lieferten die Hunde die Filmmusik für mehrere Fernseh- und Kinofilme. Zuletzt für 'Platzhirsche' mit Henning Baum und Oliver Wnuk.

    Außerdem erweckte die Band – nach dem Erfolg des ersten Films – für die Fortsetzung von 'Der kleine Drache Kokosnuss' die animierten Figuren erneut mit ihren Stimmen zum Leben.

    Auf dem neuen YOUNG CHINESE DOGS-Album verbinden sich mit Leichtigkeit frische Einflüsse und musikalische Entwicklungen mit dem, was die Fans seit jeher lieben: mehrstimmigen Gesang, akustische Gitarren und Ohrwurm-Melodien. Mit 'The Quiet & the Storm' freut sich die Band auf intensive Live-Momente, denn auf Tour sind YOUNG CHINESE DOGS in ihrem Element

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  • Jenny Erpenbeck, die  Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart erhaelt den Usedomer Literaturpreis 2019
    Usedomer Literaturpreis 2019
    Jenny Erpenbeck die Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart

    Jenny Erpenbeck, mehrfach mit bedeutenden internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet und Trägerin des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland, erhält den Usedomer Literaturpreis 2019.

    Die Jury, mit Literaturkritiker Denis Scheck (Vorsitzender) und den Publizisten und Moderatoren Dr. mult. Manfred Osten sowie Dr. Andreas Kossert ehrt die Autorin als „mutige und authentische Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur“.

    Sie betreibe unermüdlich Seelenforschung deutscher Identität(en) und lege dabei „Schichten historischer Erfahrungen frei“. Die Jury hebt insbesondere zwei Romane hervor: Heimsuchung, der anhand eines Ortes in der Mark Brandenburg die wechselvolle deutsche Geschichte erzählt und Gehen, ging, gegangen, der afrikanische Flüchtlinge in Berlin und ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt rückt.

    Die Lesung und feierliche Preisverleihung findet am 6. April, 11 Uhr im SEETELHOTEL Ahlbecker Hof in Seebad Ahlbeck unter Anwesenheit der Jury statt. Die Geehrte wird dann auch im Gespräch mit Laudator und Moderator Dr. Andreas Kossert aus Heimsuchung und Gehen, ging, gegangen lesen.

    Der Usedomer Literaturpreis ist mit 5000 Euro dotiert und mit einem einmonatigen Arbeitsaufenthalt auf der Zwei-Länder-Insel Usedom, die von Menschen aus Polen und Deutschlands gleichermaßen bewohnt wird, verbunden. Er richtet sich an Autorinnen und Autoren, die sich in herausragender Weise um den europäischen Dialog verdient gemacht haben.

    Gestiftet wird der Usedomer Literaturpreis von den SEETELHOTELS und den Usedomer Literaturtagen. Bisherige Preisträger waren Radka Denemarková und Eva Profousová (2011), Olga Tokarczuk (2012), Jan Koneffke (2013), Jaroslav Rudiš (2014), Ulrike Draesner (2015),Dörte Hansen (2016), Joanna Bator (2017)und Ilija Trojanow (2018).
     
    Jenny Erpenbeck – „Mutige und authentische Stimme deutscher Gegenwart“
    „An uns liegt es, über die Grenzen hinweg im Gespräch zu bleiben – über die Grenzen hinweg zu schreiben und zu lesen“, sagt Jenny Erpenbeck, deren Werke in 27 Sprachen übersetzt wurden und die über 25 Preise, darunter zahlreiche internationale Auszeichnungen erhielt.

    Als Tochter des Physikers, Philosophen und Schriftstellers John Erpenbeck und der Arabisch-Übersetzerin Doris Erpenbeck 1967 in Berlin geboren, absolvierte sie nach dem Abitur zunächst eine Lehre als Buchbinderin und ein einjähriges Praktikum am Theater. Im Anschluss studierte sie Theaterwissenschaft und Musiktheater-Regie in Berlin. 

    1999 debütierte Jenny Erpenbeck mit der Novelle Geschichte vom alten Kind. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman Aller Tage Abendwurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize.

    Für Gehen, ging, gegangenerhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
     
    Über die Usedomer Literaturtage
    Die Usedomer Literaturtage wollen durch Literatur Geschichte und Gegenwart Europas verstehen, ungekannte Sichtweisen entdecken und Vorurteile überwinden. Das motiviert seit 2009 renommierte Autorinnen und Autoren wie Swetlana Alexijewitsch, Donna Leon, Martin Walser, Hans Magnus-Enzensberger, Christoph Hein, Martin Pollack, Hellmuth Karasek (†), Stefan Chwin, Arno Surminski und Marek Krajewski auf die Sonneninsel Usedom zu kommen.

    Damit soll auch in Zukunft der Gedankenaustausch gefördert und die literarische Tradition auf der Insel, verbunden u. a. mit Maxim GorkiTheodor FontaneHans-Werner Richter und Thomas Mann, fortgeführt werden.

    Vom 31. März bis 6. April 2019 stehen die Usedomer Literaturtage unter dem Motto „Denk‘ ich an Deutschland“. Erwartet werden die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, Schriftstellerlegende Martin Walser, der ehemalige Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, die Krimibestsellerautorin Donna Leon sowie Schauspieler und Regisseur Peter Sodann.
     

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  • Aktionskuenstler Klaus Rudolf
fliegender Mops
Klaus Rudolf Gauck erhält Anruf im Taxi      
Klaus Rudolf Frosch auf hellblau schwebenden  Wäscheklammer 
Klaus Rudolf Schutzengel II             
Klaus Rudolf Waschsalon 115
    schrill und schräg
    Dadaist Klaus Rudolf erzählt uns seine Wege zur Kunst

    Ein kleines Mädchen hangelt sich spielerisch über einer Apparatur aus spitzen Zahnrädern – gefunden natürlich in PHILADELPHIA einem winzigen Dorf nahe Berlin bei Boston.

    Ein erotischer BOX Sack mit zwei prall nackten Brüsten - 3D-plastisch - an schweren Ketten hängend, durchschnitten von einem Oldtimer mit Osnabrückner Nummernschild aus dem ein sich selbstvergessen küssendes Paar in barocken Gewändern entsteigt. So beschreibt der Dadist Klaus Rudol seine Bilder und erzählt uns, wie er zur Kunst kam.

    Ich glaube es war 1977. Eine entfernte Bekannte aus dem Siegerland schenkte mir einen surrealistischen Bildband. Max Ernst, de Chirico, Delauney, Miro, Magritte - ich tauchte ein in eine mir bis dato nur in Träumen bekannte Welt, der magisch, suggestiv rauschhaften Bilder, die im besten Sinne keine Grenzen kennt.

     In der ummauerten Welt der betonköpfigen möchtegern Weltverbesserer à la DDR, hatten die Meister des Unbewussten, künstlerisch rabiate Grenzverletzer wie Breton + Apollinaire, Arp,  Huelsenbeck keine Chance.

    1982 schmiss ich mein Studium an der Leipziger Kunsthochschule bzw. wurde geschmissen und tauchte ein in die anarchistisch, dadaistisch, skurrile Welt des Leipziger Undergrounds.

    Dann eröffnete ich zusammen mit dem Saxophonisten Conny Bauer die brisante Ausstellung Museum VON MERZ BIS HEUTE im Altenburger Lindenau-Museum, in der ich auch, als lebende Installation mit gelbem Hut zu sehen war.

    Mit dem eigen + ARTigen Gerd Harry Lybke las ich gemeinsaim den legendären LEIPZIGER HERBSTSALON - das erste dadaistische Manifest der Neuzeit – DAda IST DIE ABSOLUTE BEJAHUNG - und präsentierte zum Anlass surreal farbbrillante Bilder im illegalen Messehaus-Salon Ambiente von Frieder Heinze, Günter Huniat, Hans Henrik Grimmling und anderen schrill, schrägen DDR-Exoten.

    Mentaler Brückenschlag

    Um mir 1988 - das nicht nur DDR spezifisch extravagante Vergnügen zu gönnen, eine dadaistische KUNSTpARTei zu gründen, die im Mai 1988 mit einem fulminanten Happening und u.a.  Bildwelten + Objekten von Ingo Regel, Andreas Hanske, Akos Novaky - TOP Künstlern der Galerie EIGEN+ART – kollektiv kreativ  + drei Gerüchen - an den Start ging  und schon 1991 mit einer 10 Meter hohen interaktiven Klang-Installation zur Kieler Woche  ihren fulminanten Sieg im Norden feiern konnte.   

    Gemeinsame Zeit mit Neo Rauch

    Wie immer rasant grenzüberschreitend  –  die gecraschte Grenzmauer  – locker  durchbrechend . Die interaktive Klang-Wind-Installation WIND° TON° SPIEL° KIEL° OBJEKT wurde von Künstlern + Besuchern  aus aller Welt – exstatisch  KUNSTpARTlich -  klang-krach-improvisierend umspielt . Heiner Goebbels:

    JEDER KLANG IST MUSIK, Heiner nicht Joseph. In einem kleinen Vorstadthaus mit Plumsclo auf dem Hof im montmatre-idyllischen Leipzig Connewitz mit noch handangezündeten Gaslaternen lebte ich einige Zeit mit Neo Rauch + Rosa Loy, die erst kürzlich gemeinsam in Houston/Texas präsentierten.

    Neo Rauch,  der damals noch studierte, kam  gerne mal zu mir hoch, um sich an meiner surreal-DDR-renitenten Kunst zu berauschen,  um dann später auf unserem begrünten Dachgarten noch etwas höher zu sitzen und bei Schallplattensounds Charles Aznavour, Edith Piaf und  Rotwein in jeder Menge zu genießen.

    Erste Ausstellung in Gerd Harry Lybkes Kunstsalon

    In „Judy’s“ Gerd Harry Lybkes Kunstsalon –  heute  Galerie EIGEN+ART und eine der erfolgreichsten Galerien der Welt - habe ich meine surreal expressiven Psychoimpressionen erstmals öffentlich gezeigt.

    Dadaistische Projekte der KUNSTpARTei agierten in der DDR offiziell unter dem underground Label - VOGEL + ei  -  flatternd, fliegende, stets ei-nmalige  ei-potente Vorboten rasanter Veränderungen. Graumäusig tröge Agit Prop ART gegen farbbrilliant radikal  eigen+ARTiges -  der ästhetische Krieg – ein KUNSTKRIEG - hART - und unerbittlich, hatte weit vor 89 begonnen.  FLUXUS sprengte alle Grenzen.

    Hatten mich in Leipzig Künstler wie de Kooning, die jungen Wilden um Salome + Fetting oder der Chemnitzer Wolfram Adalbert Scheffler, die Happening-Aktionen der Gruppe 37.2 , um Hans Schulze fasziniert, eröffnete sich mir mit den fulminanten Möglichkeiten des Photoshop völlig neue Welten in der rasant inflationären Bilderflut des Internet.  

    KUNST WIE CHAMPAGNER

    ...hieß es 2011 bei meiner surreal-erotischen Präsentation in der Galerie ART&Champagne am Berliner Kurfürstendamm, um zum gegebenen Anlass in die Fußstapfen von Josephine Baker tretend – neben Bildern wie - Küssendes Paar aus Osnabrück - eine burlesk mondäne KU-Damm Queen zu krönen.

    Sponsered by Beate Uhse. Im temporären ROSA Kunstsalon in Berlin gab es 2012 nicht nur brillant surreales wie - Frosch auf hellblau schwebenden Wäscheklammern - zu sehen, sondern auch den Film ein Traum in Erdbeer-Folie  von Marco Wilms, über das DDR underground Modellabel CHICK CHARMANT + DAUERHAFT - um die Mode-Ikone Sabine von Oettingen.

    Der Film brillierte zuvor  bereits im  MoMA New York . Marco Wilms kam zur Vernissage direkt vom brodelnden  Tahir Platz in Kairo . Er drehte dort im tobenden ART WAR - den Film ART WAR. Kurz zuvor hatte ich höchst gutgelaunt in der Präsentation - DDR Aktionskunst in der Leipzig Connewitzer  KUB-Galerie ein Kakalakenballett – eine kinetisch lebendige Lichtinstallation mit menschelnden Monumental-Kakalaken inszeniert - die sich auf eine lautstark schrill VOGEL + ei ige Zeitreise - zurück  ins eigen + ARTig turbulente Bohemeleben Leipzigs begaben.

    ICH BIN EIN HAMBURGER

    ...verkünde ich stolz bei meiner aktuellen Präsentation, in einer groupshow im Bremerhafen TIME PORT 2 und ein riesiger Hamburger auf einen DVD Player installiert; mit lecker Monumental-bio-Sprossen garniert rauscht pop-up-ARTig durch das Universum.

    Ich bin ein Hamburger – ganz Kennedy like in einer Zeit der Neuaufteilung der Welt durch Referenden ein klares Bekenntnis zur freien Hansestadt Hamburg. Beim letzten gallery weekend im flippigen Berlin war es mir ein großes Vergnügen das Publikum zu verkunsten – cool kinetische  KULE Installationen  brachten einen „hordistischen Durchbruch“ .

    Das dadaistisch zu agieren inspirierte Publikum war begeistert, hantierte, kollektiv kreativ, hoch künstlerisch mit Besenstielen, einer silbernen Kugel, weißen Quadraten  und erschreckte die ausstellenden Künstler,  das geht ja gar nicht,  ein renitentes Publikum macht mobil......                                           

    1978

    Gestaltung eines konstruktivistischen Wandbildes in Berlin – 2 Jahre später überstrichen

    1980

    Studium an der Kunsthochschule  Leipzig  u.a. mit Neo Rau + Wolfram Adalbert Scheffler

    1984 

    erste Ausstellung mit surrealen Impressionen bei Gerd Harry Lybke /  EIGEN+ART

    1987

    multimediale EIGEN+ART Collage  Hommage Kurt Schwitterts Galerie EIGEN+ART, performance ROTE QUADRATE  Galerie EIGEN+ART mit Bildwelten Roland Borchert, Musikalisches Einspiel   Cäsar Renft

    1987 

    multimediale EIGEN+ART Collage – performance mit gelbem Hut   GALERIE  EIGEN+ART    

    1988  Aktion KUNSTFORM KELLNER zwischen dem Restaurant BACHSTüBL in LEIPZIG  -  der Vernissage der einzigsten Beuyspräsentation in der ddr ( Berlin Marstall – Galerie Kunsthochschule Leipzig ) und der NACHBEUYS  Präsentation in der Galerie EIGEN+ART wird ein mentales Band gezogen Interaktiv beteiligt  - Enders : Bundesdeutsche Vertretung – Keller : DDR Kulturminister, (89-90) -Wilhelm : Landschaftsverbandsvorsitzender von Nordrhein Westphalen  u.v.a.

    Aktion BEMALTER STEIN   Wiederbelebung beuysschen Geistes in der ddr mit Andrea Telemann versteht sich als Beginn eines kulturrevolutionären Prozesses in der ddr: Die These  :  Josef Beuys ALLES ist KUNST wird zur Basisthese der KUNSTpARTei

    Dokumentation :  FOTOSTRECKE

    1988

    15.Mai   Gründungshappening der KUNSTpARTei in Leipzig   Moritzbastai

    PRO-GRAMM  :  JEDEM SEINE EIGENART   mit Bildwelten + Objekten u.a. von  Ingo Regel, Andreas Hanske, Dietrich Gnüchtel, Akos Novaky , Tobias Ellmann  u.v.a.                                                     

    1988 

    NACHTMäR   - 10 Stundenaktionen nonstop  -  Kunsthochschule Dresden, Größter Gruppenauftritt von ddr Aktionskünstlern, Kuratorin  WANDA  -  Claudia Reichelt   Galeristin der underground gallery VILLA MARIE am BLAUEN WUNDER u.a. mit den  Dresdner AUTOPERFORATIONSARTISTEN um ViaLewandowsky, Klaus Hähner Springmühl u.v.a.

    Dokumentation :    FOTOSTRECKE      

    1990  

    Video  KUNSTpARTei  u.a. mit Wolf Vostell und Robert Rauschenberg, Gerd Sonntag,Reinhard Zabka

    Altes Museum Berlin, Galerie am Weidendamm, Haus am Lützowplatz

    1991-2007 

    Zahlreiche Happening-Installationen  und performance Projekte, mit Unterstützung u.a. von 2 Documenta Chefs Jury  BüRO-ART unter Mitwirkung von Prof.Manfred Schneckenburger (Chef Documenta)

    performance Ziehung  Licht-Klang-Evironment mit Unterstützung von Jan Hoet (Künstlerischer Leiter Documenta 9 ) Solar-Klangtreppen GmbH unter Leitung von Katrin Specker - Pressesprecherin von Christo & Jeanne Claude ( siehe oben ) u.a.    

    WIND°TON°SPIEL°KIEL°OBJEKT   Happeninginstallation 1991 Kieler Woche

    MÜLL°STREIT°OBJEKT Happening-Installation 1993 Potsdam, Schirmherrschaft   Matthias Platzeck

    VOGELTRAUMTREPPE Treppenhaus-Happening-Installation 1996 Berlin, Schirmherrschaft  Thomas Krüger

    2008  

    Photoshopausbildung by comhART  - seitdem Konzentration auf Surreal  - pop – up – ARTige -  Collagen

    2010                  

    Galerie Neonchocolate Berlin  -  surreale Impressionen

    2011                  

    Galerie ART&Champagne   Berlin Kurfürstendamm  –  surreale Impressionen

    2011                  

    ROSA Kunstsalon BELLE ETAGE Berlin Kreuzberg  - pop ARTige Impressionen

    2012                  

    QuadriART  EAGL Galerie  Berlin Teilnahme  pop – up - ARTige Impressionen        

    ART’ otel  Andy Warhol – Präsentation – Teilnahme  mit pop ARTiger Impressionen

    BAGL Springtime Kunstmesse

    Rudolf bei  Tous’ pour L’art – ARTE  TV, mit Sydney Picasso – Paris , Christiane zu Salms, Prof. Peter Raue Berlin

    Kunstpreis ART’otels  Berlin Andy Warhol, Baselitz, Vostell °°° Köln Budapest

    ART Center Bethanien Berlin   ART pARTy Stipentiaty - Kunstraum Kreuzberg

    2013                  

    Galerie Kunststück Berlin-Neucölln   collagen + Brotkatzen-Happening

    2014                  

    Galerie POP-UP-ART  Berlin Schöneberg collagen   +   OLYMPIC°PINK°SKULPTURE

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