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einmal im leben Afrika besuchen

Schmetterlinge in Afrika, eine Liebeserklärung von Sönke C. Weiss

Wenn ich bereits als Kind irgendetwas wußte, so wußte ich, dass ich am falschen Ort in die falsche Familie geboren wurde. Mit meinem Traum nach Afrika zu reisen, konnten meine Eltern ebenso wenig etwas anfangen, wie mit meinem Wunsch, mein Leben der Kunst zu widmen.

Eine Liebeserklärung an Afrika

Aber ich habe es gemacht, bin nach Afrika gereist, zum ersten Mal 1998 auf Einladung der Welthungerhilfe, habe später dort viele Jahre gelebt, knapp 40 afrikanische Länder bereist, Bücher über den Kontinent geschrieben, Filme und Fotoausstellungen gemacht, die wunderbarsten Menschen kennengelernt und bin momentan mal wieder in Uganda, wo ich vor einigen Jahren mein Theaterstück „Butterflies of Uganda“ am Nationaltheater in Kampala, der Hauptstadt, inszeniert habe.

Mein Freund Henning Mankell, den ich aus Mosambik kannte, und ich wollten das Stück, es behandelt das Trauma und die Gegenwart von Kindersoldaten, auf Afrikatour bringen, doch daraus wurde leider nichts mehr, nachdem Henning 2015 viel zu früh verstarb.

Kein Blick für die Schönheiten des afrikanischen Kontinents

„Afrika ist voller Schmetterlinge, leider sehen das die Menschen in Europa nicht“, sagte er zu mir, als wir zuletzt über Skype telefonierten. Wir sprachen über den Verrat der Massenmedien, die uns Halbwahrheiten erzählen, die uns den Vorwand geben, auf Afrika zu pfeifen; wie die Kunst, die vermutlich letzte Domäne, in der künstliche Grenzen wie Rasse und Herkunft keine Bedeutung haben.

Nun kann man nicht von allen Menschen erwarten, dass sie Afrika so intensiv bereisen, wie es Mankell und ich tun, beziehungsweise getan haben.

Nichtsdestotrotz kann ich es jedem empfehlen, mindestens einmal in seinem Leben Afrika zu besuchen, sei es zu einer Safari, einem Badeurlaub oder einfach nur um am Viktoriasee die atemberaubende Schönheit dieses Kontinents zu bewundern.

Denn was einem hier begegnet ist zu groß, um es sich durch die Medien klein-klein in Stückchen vorlegen zu lassen. Der europäische Winter wird sicher wieder lang. Vielleicht Zeit, ihn in Afrika zu verkürzen?

Einige Tipps:

Über www.booking.com buche ich seit Jahren sorgenfrei Unterkünfte in Afrika, die meist bis wenige Tage vor Anreise kostenlos stornierbar sind. In Kampala empfehle ich das Speke Hotel, am Viktoriasee das Victoria Royal Hotel. Beide helfen auch gerne bei der weiteren Reiseplanung. Apropos:

Dumont (www.dumontreise.de) hat eine Reise-Handbuch-Serie (24,99 Euro in Deutschland, 26,99 Euro in Österreich) zu Afrika: „Namibia“ von Dieter Losskarn ist eine wahre Entdeckungsreise ins Land der Herero, „Kenia/Tansania“ von Daniela Eiletz-Kaube, Steffi Kordy und Diana Schreiber führt von den Tierparadiesen Masai Mara und Serengeti auf den Kilimanjaro und zu den Traumstränden von Lamu und Sansibar;

„Das Südafrika Buch“ präsentiert die ganze Welt in einem Land: zwischen Atlantik und Indischem Ozean, Naturlandschaften, die ihresgleichen suchen - 39,95 Euro in Deutschland, 41,10 Euro in Österreich, erschienen im Kunth Verlag.

Und besonders empfehlen möchte ich „kapstadt & kapprovinz“, ebenfalls von Dieter Losskarn und bei Dumont erschienen. Ein überraschend anderer Reiseführer, mal mitten im Leben, mal im Nirgendwo, individuell, stylish und sehr umweltbewußt mit lesenswerten Geschichten und Porträts:

18,90 Euro in Deutschland, 20,40 Euro in Österreich. Ganz famos. Und wer über jedes Land Afrikas, immerhin 50, etwas lernen möchte, der sollte sich „Die Welt“ kaufen. Ein Reiseführer für wirklich alle Länder dieser Erde, erschienen bei Lonely Planet für 29,99 Euro (Deutschland) und 31,99 Euro (Österreich).

Mit diesem Buch hält man in der Tat die Welt in seinen Händen. 40 Jahre Reiseerfahrung sind hier eingeflossen. Ein ultimatives Nachschlagewerk. Hammer

Sönke C. Weiss

Sönke C. Weiss, ist ein international ausgezeichneter Journalist (u.a. Nominierung für den Pulitzer-Preis) und Buchautor, er hat mehrere Jahre lang in Afrika gelebt und bereist den Kontinent seit 1998.

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  • GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss
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  • 20.09.2019

Aktuelles - Marketing News

  • Scholz und Friends startete 2018 die Landesmarketingkampagne fuer Brandenburg mit dem Claim Brandenburg
    Das Paradies vor der Haustür
    Scholz & Friends erzählt eine witzige Geschichte über Brandenburg

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, erzählt mir eine schöne Geschichte über Brandenburg.

    Lieber Herr Böhmer,

    muss man nach Brandenburg? Scholz & Friends zufolge: Ja.

    Rainald Grebe sieht das zwar ganz anders. In seinem Song „Brandenburg“ wirkt das Bundesland recht öde. „Es gibt Länder, wo richtig was los ist, und es gibt Brandenburg“, analysiert der Kabarettist und bringt seine Stimmung in den Satz: „Ich fühl mich heut so ausgebrandenburgt.“ Scholz & Friends dagegen bringt Brandenburg mit der Schöpfung Gottes in Einklang. Herrlich

    Schauen wir uns einen weiteren Auftritt eines ebenfalls nördlich gelegenen Bundeslandes an. Schleswig-Holstein zeigt zum Tag der Deutschen Einheit einen Imagefilm, der zu männerlastig sei, so die Kritik von Gleichstellungsbeauftragten und des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

    Im Brandenburg-Spot von Scholz & Friends besteht übrigens das dargestellte Produktionsteam aus vier Männern und der brandenburgische Protagonist ist ebenfalls ein Mann.

    Warum wird der Schleswig-Holstein-Film zerpflückt und der Brandenburg-Film gelobt? Schleswig-Holstein habe kein Budget für den Werbefilm gehabt, heißt es.

    Das von zwei Mitarbeitern zusammengeschnippelte Werbematerial diverser Firmen ist dermaßen austauschbar, dass es offenbar zum Frauenzählen geradezu einlud. So wie man Schäfchen zählt, wenn man müde ist, damit endlich der erlösende Schlaf kommt.

    Scholz & Friends dagegen erzählt einfach eine witzige Geschichte.

    Es lohnt sich also, in Content zu investieren.

    Einen unterhaltsamen Abend wünscht

    Rolf Schröter

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  • In der taiwanischen Hauptstadt Taipeh eroeffnet IKEA ein Pop-Up-Quartier
    Ikea eröffnet ein Pop-Up-Hotel
    Schlechte Nachrichten für Fluggesellschaften, nur Ikea stört das nicht

    Erst mal zu der schlechten Nachricht: Die Werbeagenturen von heute sind die Autoverkäufer von gestern. Einer Studie von ID Comms zufolge war das Vertrauen in sie noch nie so niedrig wie aktuell. Weder Brands noch Publisher trauen den Agenturen zu, wirklich neutral und objektiv zu beraten, schreibt der Business Insider, und W&V.

    Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet lieber über andere Themen.

    Lieber Herr Böhmer,

    schlechte Nachrichten für alle Fluggesellschaften. Die Flugscham greift um sich. Immer mehr Menschen verzichten gelegentlich aus ökologischen Gründen auf das Reisen, zeigt eine Auswertung von Criteo.

    Green Traveler nennt man diese umweltbewusst Reisenden. Sie sind zum einen überdurchschnittlich jung. Zum anderen sind sie vermutlich toleranter gegenüber Verspätungen, ausgefallenen Klimaanlagen und verschlampten Sitzplatzreservierungen. Schließlich fahren sie häufiger mit der Bahn als andere Reisende.

    Wer allerdings im neuen Pop-up-Hotel von Ikea übernachten will, kommt um eine CO2-intensive Flugreise nicht herum. Denn das liegt in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh. Die Gäste können dort kostenlos übernachten.

    Sie müssen nur eine "Family Card" besitzen und sich für die Übernachtung bewerben. Mit der Aktion unterstützen die Schweden nicht nur das Werbemotto "Work-Life-Sleep-Balance". Vor allem bieten sie eingefleischten Fans ein ganz besonderes Erlebnis mit der Marke.

    Auch dm beweist im aktuellen Kundenmonitor mal wieder, dass die Drogerie eine echte Lovebrand ist. Dagegen hat der Widersacher Rossmann keine Chance. Woran liegt das eigentlich? Studienherausgeber Mathias Metje hat Antworten (W&V+).

    Einen schönen Abend wünscht

    Verena Gründel

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  • Die Berliner Unternehmer Silke und Holger Friedrich uebernehmen den Berliner Verlag von DuMont
    Silke und Holger Friedrich haben zugeschlagen
    Keine starke Nachfrage bei DuMont, aber bei Airbnb

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat neue Nachrichten.

    Lieber Herr Böhmer,

    zwei Ehepaare bestimmen heute die Nachrichten: Silke und Holger Friedrich sowie der Earl und die Countess of Grantham.

    Erstere haben die Berliner Zeitungstitel vom DuMont-Verlag gekauft. Letztere sind sozusagen die Hosts eines einmaligen Angebots.

    Zum Kinostart von „Downton Abbey“ offeriert Airbnb am 1. Oktober die Möglichkeit, eine Nacht für zwei Personen auf dem wahnsinnig pittoresken Highclere Castle zu buchen, also quasi im Downton-Abbey-Schloss – inklusive Cocktailempfang im Salon, Dinner im Speisesaal sowie einem Käffchen in der Bibliothek – für schlappe 168 Euro.

    Die Nachfrage dürfte riesig sein.

    Weniger stark dürfte die Nachfrage bei DuMont gewesen sein. Trotzdem haben Silke und Holger Friedrich zugeschlagen und sind künftig die Chefs der „Berliner Zeitung“, des „Berliner Kurier“ und des „Berliner Abendblatt“.

    Anders als Robert und Cora von Downton Abbey kennt man Silke und Holger nicht unbedingt auf Anhieb. Silke Friedrich leitet die Berlin Metropolitan School, eine internationale Schule mit über 1000 Schülern.

    Gemeinsam mit Ralf Regitz, Gründungsmitglied der Loveparade, hatte sie zudem das ewerk neu aufgestellt und zu einem erfolgreichen Veranstaltungsort gemacht.

    Holger Friedrich gründete 2009 den Technology Think Tank Core. Davor war er unter anderem Vorstand der Software AG und Partner bei McKinsey & Company.

    Spannend, wie es nun weitergeht. Sowohl mit Downton Abbey als auch dem Berliner Zeitungsmarkt. Auf jeden Fall dürfte es hilfreich sowohl für die Briten-Schmonzette als auch für die Berliner Gazetten sein, wenn es möglichst viel Aufmerksamkeit gibt.

    Auf ein glückliches Ehe-Leben

    Einen schönen Abend wünscht

    Rolf Schröter

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Das Spendenprojekt Kunst macht Mut von dem Fotokuenstler Kristian Liebrand in Berlin
Auch fuer das Profimodel Eva Wenzel war es eine aufregende Herausforderung 
Jede Szene wurde von  Kristian Liebrand in weniger als 5 Sekunden eingefangen
Eva Wenzel und Kristian Liebrand praesentieren den Kalender
    Spendenprojekt "Kunst macht Mut"
    Kristian Liebrand, Lebensmut mit Aktfotografien gegen den Blutkrebs

    Über den Fotokünstler Kristian Liebrand berichten wir ja hier nicht zum ersten Mal. Heute geht es um eine ganz besondere Aktion in Berlin. Es geht um Mut – neuen Mut zu geben und zwar denjenigen, die an Blutkrebs erkrankt sind.

    Dr. med. dent. Michael K. Thomas, Inhaber von „MUNDWERK – die Kieferorthopäden“ und Kristian Liebrand, international ausgezeichneter Aktfotograf, stellen gemeinsam ein Spendenprojekt zu Gunsten der DKMS auf die Beine.


    Der Fotokünstler Kristian Liebrand hat für dieses Spendenprojekt eine kreative Bilderserie entworfen. Die wichtigste Bildzutat: Mut! Als Aktfotograf mit zahlreichen Referenzen möchte er auch hier nicht tausendfach gesehene, belanglose Nacktfotos präsentieren, sondern Überraschungsmomente schaffen: „Mut macht Kunst und umgekehrt!“

    So ist der Fotograf mit einem sehr mutigen Aktmodel für insgesamt 12 Stunden an 2 Tagen in das pulsierende Leben von Berlin getaucht.

    Das Model wurde ohne Kleidung in der Öffentlichkeit von Berlin in Szene gesetzt. Vor hunderten von Passanten. Eine spannende Konstellation, die selbst für das sehr erfahrene Profimodel, Eva Wenzel (Asmara), eine aufregende Herausforderung war. Und die sie mit Bravour gemeistert hat.

    Um kein "öffentliches Ärgernis" zu erregen, wurde jede Szene in weniger als 5 Sekunden (!) eingefangen. Somit gab es keine negativen Reaktionen. Kristian Liebrand: „Die meisten Passanten haben es überhaupt nicht mitbekommen.

    Die Übrigen waren freudig überrascht und lediglich etwas enttäuscht, dass sie nicht schnell genug ihr Handy für einen Schnappschuss rausholen konnten.“

    Insgesamt vier Werke aus dieser "Urban Nude Collection" wurden bereits in zwei internationalen renommierten Wettbewerben ausgezeichnet.

    Mehr als 20 kunstvolle Fotografien werden nun großfomatig ausbelichtet und im Rahmen einer Charity-Vernissage am Freitag, 27.09.2019 ab 19.30 Uhr, in der 1.000 qm großen Praxis MUNDWERK in der Clayallee 330 in Berlin einem ausgewählten, geladenen Publikum vorgestellt. Weiterhin wird der "Mutspenden 2020"-Kalender mit 14 DIN-A2-großen Fotografien präsentiert.

    Am Samstag, 28.09.2019, von 12 bis 18 Uhr, öffnet das Mundwerk für alle interessierten Besucher ohne Einladung die Türen der Ausstellung.

    Die Besucher haben die Möglichkeit, den Kunstkalender gegen eine Spende von 28,- € zu Gunsten der DKMS zu erwerben oder einen freiwilligen Betrag in beliebiger Höhe für den Besuch der Ausstellung zu geben. Der Kunst-Kalender ist auch nach der Ausstellung im Mundwerk erhältlich sowie online. Der Erlös geht zu 100% an die DKMS.


    Dr. med. dent. Michael K. Thomas: „Mit unserer Aktion wollen wir das Bewusstsein schaffen, dass alle 15 Minuten ein Patient in Deutschland die Diagnose Blutkrebs erhält. Nur ca. 30 Prozent aller Blutkrebspatienten finden innerhalb der Familie einen passenden Spender.

    Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die DKMS im Kampf gegen den Blutkrebs und geben allen Betroffenen Hoffnung, den passenden Stammzellspender zu finden. Seien Sie auch ein Mutspender und unterstützen Sie unser gemeinsames Projekt.“

    Aktuell werden auf www.mutspenden.de 10 x 2 Freikarten im Wert von je 45,- € für die VIP-Vernissage verlost.

     

     

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  • Ranking Deutschlands meist gefuerchtete Investigativredaktionen
    Investigativredaktionen Deutschland
    Wer hat Angst vor Frontal 21, Rechercheverbund oder dem Spiegel?

    Eines vorweg. Anmerkung der GFDK Redaktion. Alle Medien arbeiten mit gezielten Formulierungen und einer selektiven Auswahl an Zitaten um eine bestimmte Deutung vorzugeben. Ganz besonders der Spiegel und die Bild machen davon oft gebrauch. Ein Beispiel wie der Spiegel das macht, kann man hier lesen.

    Und das ist das neuste vom Spiegel

    Märchenstunde beim „Spiegel“? Die kommissarische SPD-Führung wehrt sich mit großer Vehemenz gegen die Behauptung des Magazins, es habe eine gemeinsame Telefonkonferenz zwischen den Interims-Vorsitzenden Malu Dreyer, Thorsten Schäfer-Gümbel und Manuela Schwesig mit Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz gegeben, in der er seine Kandidatur annonciert habe.


    Dazu schrieb Gabor Steingart: "Der „Spiegel“ bleibt bei seiner Darstellung, möchte oder kann aber keine Beweise vorlegen. Vielleicht liegt ja die Raffinesse des künftigen „Spiegel“-Geschäftsmodells in der innovativen Mischung von Dichtung und Wahrheit.

    Denn womöglich tut sich hier eine echte Marktlücke auf: Zwischen den Gattungen Märchenbuch und Nachrichtenmagazin wäre der neue „Spiegel“ eine Art drittes Geschlecht."

    Hamburg (ots) Das ZDF-Politmagazin Frontal 21, der Rechercheverbund aus NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung sowie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel sind die drei meist gefürchteten Investigativredaktionen bei deutschen PR-Profis. Das ergab der aktuelle PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. An der Umfrage haben 510 Fach- und Führungskräfte der PR teilgenommen.

    Demnach haben die Befragten am meisten Respekt vor dem Rechercheteam des TV-Politformats Frontal 21 (33 Prozent). Fast genauso viele Kommunikationsprofis fürchten den Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (32 Prozent).

    Der Spiegel landet mit 29 Prozent auf Platz drei. Auf Platz vier folgt die Bild. Jeder vierte PR-Experte sorgt sich um eine kritische Berichterstattung durch das Boulevardblatt (25 Prozent).

    Weniger gefürchtet ist hingegen das Rechercheteam um den Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff. Nur jeder sechste Befragte nennt die Redaktion des auf RTL ausgestrahlten Formats "Team Wallraff - Reporter Undercover" (16 Prozent).

    Wenig Sorge bereiten den PR-Profis auch die Recherchen der überregionalen Tageszeitung Frankfurter Allgemeine (fünf Prozent) sowie des vom Bayerischen Rundfunk produzierten TV-Magazins Report München (vier Prozent).

    Deutschlands meist gefürchtete Investigativredaktionen:

     

    1. Frontal 21 (33%)
    2. Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (32%)
    3. Spiegel (29%)
    4. Bild (25%)
    5. RTL Team Wallraff (16%)
    6. Monitor (13%)
    7. Süddeutsche Zeitung (13%)
    8. Panorama (10%)
    9. Plusminus (8%)
    10. Report Mainz (7%)
    11. Handelsblatt (5%)
    12. Stern (5%)
    13. Kontraste (5%)
    14. Frankfurter Allgemeine (5%)
    15. Report München (4%) 

     

    Quelle: PR-Trendmonitor 2019
    Datenbasis: 510 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und 
    PR-Agenturen 
    Methode: Online-Befragung, maximal drei Nennung möglich. Gestützte 
    Befragung, d.h. Antwortoptionen waren vorgegeben. 
    Befragungszeitraum: März 2019 
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  • Klaus Littmann FOR FOREST Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur
Kunst Kultur und Archirektur in Klagenfurt
    ein Wald mit 299 Bäumen
    Kunst, Natur und Architektur am Wörthersee

    Auf nach Klagenfurt, das muß man gesehen haben. Am 8. September 2019 ist es soweit: »FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur« eine temporäre Kunstintervention von Klaus Littmann, Österreichs bislang größte öffentliche Kunstinstallation, wird feierlich eröffnet.

    Diese einzigartige Kunstaktion, die auf beispiellose Weise Kunst, Natur und Architektur zusammenbringt, verwandelt das Wörthersee-Fußballstadion in Klagenfurt in einen heimischen, mitteleuropäischen Wald mit 299 Bäumen, von denen einige bis zu sechs Tonnen wiegen und behutsam über das bestehende Spielfeld installiert wurden.

    Die Kunstinstallation „For Forest“ besteht aus 299 Bäumen, außerdem noch aus Sträuchern und Gräsern, die der Landschaftsarchitekt Enzo Enea im Stadion arrangierte.

    FOR FOREST ist bis zum 27. Oktober 2019 täglich bei freiem Eintritt zu besuchen.

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Einen Blick in die einstigen Gemaecher der maurischen und spanischen Majestaeten werfen Mallorca Urlauber in Palmas Almudaina Palast
    EU-Bürger haben freien Eintritt
    Der Königspalast Almudaina für Sparfüchse

    Ob Königspalast, Kunsttour oder historische Fundstätte: Mallorca hat auch für Low-Budget-Urlauber jede Menge zu bieten. Denn viele Sehenswürdigkeiten können Interessierte kostenlos besuchen.

    Einst Sitz des Emirs, später Residenz der christlichen Könige: Gleich zweimal pro Woche haben EU-Bürger freien Eintritt in den Almudaina-Palast in Palma – und zwar immer mittwochs und donnerstags von 15 bis 18 Uhr (Okt. bis März) bzw. von 17 bis 20 Uhr (April bis Sept.).

    Auch am 17. Mai (Internationaler Museumstag) und 12. Oktober 2020 (spanischer Nationalfeiertag) können Sparfüchse den Geldbeutel in der Tasche lassen.

    In dem mit Zinnen bewehrten Gebäude dessen Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen, weilt der spanische König Felipe VI. auch heute noch, wenn er auf der Insel ist.

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  • Groeßeres Suiten Angebot im Hotel Kitzhof in Kitzbuehel
Die neu gestaltete Lobbylounge im Hotel Kitzhof in Kitzbuehel
    Tiroler Augenschmaus
    Probier’s mal mit Gemütlichkeit im Hotel Kitzhof in Kitzbühel

    Das Hotel Kitzhof in Kitzbühel präsentiert seine neu gestaltete Lobbylounge und Zimmer – Größeres Suiten-Angebot sowie Räume für Fitness- und Yoga folgen zur Wintersaison 2019

    Das Hotel Kitzhof Mountain Design Resort in Kitzbühel ist geprägt durch seinen stilsicheren Kontrast aus moderner Geradlinigkeit und traditionellem Ambiente. Dieser spiegelt sich bereits beim Betreten des Vier-Sterne-Superior-Hauses eindrucksvoll wider.

    Aus der weitläufigen Hotellobby – der Kitz Lounge – schweift der Blick durch Panoramafenster hinaus auf die Gamsstadt und die Tiroler Bergwelt. Nach einer kürzlich erfolgten Frischzellenkur präsentiert sich die Lounge nun mit neuen gemütlichen Sitzecken und einer umgestalteten Bar.

    Zudem erhielten die Doppelzimmer der Kategorien Superior Lebenberg, Superior Kitzbühel und die Lebenberg Suiten im Spa-Trakt des Hotels ein neues Design. Mit Beginn der Wintersaison bietet das Hotel Kitzhof seinen Gästen nach umfangreichen Bauarbeiten zudem ein erweitertes Nächtigungsangebot sowie einen neuen Fitness- und einen Yogaraum.

    Probier’s mal mit Gemütlichkeit!

    Die Kitz Lounge ist mit dem offenen Kamin, der Bar und Terrasse ein beliebter Treffpunkt für gesellige Feste oder einen abendlichen Drink. Durch das neue Mobiliar, das in verschieden großen Sitzgruppen angeordnet ist, wirkt sie nun noch einladender.

    Sofas, Stühle, Hocker sowie Couchtische in abwechslungsreichem Design stammen von den renommierten Herstellern Baxter und B&B Italia. Das Mobiliar und handgeknüpfte Teppiche unterstreichen, in edlem Grau und in warmen Erdtönen gehalten, den modernen Stil des Hauses.

    Bei der Gestaltung wurde viel Wert auf die Verwendung natürlicher Materialien gelegt. Loden vom österreichischen Familienbetrieb Steiner, weiche Felle sowie Leder sorgen für den Wohlfühlfaktor, während rote Lodenkissen mit einem stilisierten Kitz gekonnt Farbakzente setzen.

    Hirschgeweihe und Fotos von der „guten alten Zeit“ bilden die traditionellen Elemente, die sich durchgängig im Design des Hotel Kitzhof wiederfinden. Die Bar der Kitz Lounge setzen neue Kupferleuchten ins rechte Licht, während ihre Rückwand mit einem Bild des Wilden Kaisers alle Blicke auf sich zieht.

    Das Design der Kitz Lounge setzt sich in den 162 Zimmern, Studios und Suiten des Hotel Kitzhof fort. Mit viel Liebe zum Detail wurden auch die Doppelzimmer Superior Lebenberg, Superior Kitzbühel und die Lebenberg Suiten im Spa-Trakt des Hauses aufgefrischt.

    Sie erhielten neue Fußböden aus Gebirgslärchenholz, einen gemütlichen Ohrensessel von Baxter sowie einer urigen Sitzbank. Die Sitzecken unter dem Fenster wurden mit kuscheligen Kissen neugestaltet. Optimalen Schlafkomfort genießen Gäste in mit Loden bezogenen Boxspringbetten.

    Das für den Kitzhof typische alpine Flair verströmen rote Lodenvorhänge, ein rot-weiß karierter Bettüberwurf sowie Kissen mit dem stilisierten Wahrzeichen Kitzbühels.

    Neue Highlights zur Wintersaison

    Ab November 2019, und somit pünktlich zur Skisaison, offeriert das Hotel Kitzhof ein erweitertes Nächtigungsangebot. Im Ostflügel des Hauses werden zwölf Doppelzimmer in sechs Suiten umgewandelt, sodass nach Abschluss der aktuellen Bauarbeiten aus den ursprünglich 32 Doppelzimmern insgesamt 20 Zimmer und sechs Suiten, zwei davon mit Terrasse und Zugang zum Garten, entstehen.

    Des Weiteren bekommt der Ostflügel einen Anbau, in dem Gäste zukünftig einen Fitness- sowie einen Yogaraum vorfinden. Beide werden sich jeweils auf einer Größe von rund 70 Quadratmetern erstrecken und von einer Umkleide sowie Duschen ergänzt.

    Mit stetigen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen bleibt das Hotel Kitzhof Mountain Design Resort seinem hohen Anspruch treu, traditionelles Ambiente mit zeitgenössischem Design zu verbinden und die Tiroler Gemütlichkeit auf immer wieder neue Art zu interpretieren.

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  • Fernab von Hektik bietet das Schlossgut Oberambach in Oberbayern den passenden Rahmen fuer eine besinnliche Weihnachtsfeier mit Familie oder Kollegen
    geschäftliche Weihnachtsfeier
    Glühweinempfang zur Weihnachtsfeier im Schlossgut Oberambach

    Eine ganz besondere Location für die private oder geschäftliche Weihnachtsfeier ist das Schlossgut Oberambach. Der herrschaftliche Landsitz oberhalb des Starnberger Sees liegt fernab des Trubels in einer parkähnlichen Landschaft.

    Zum Sonnenuntergang auf der Terrasse mit Blick auf Alpen und See stimmen sich Gäste beim Glühweinempfang mit gebrannten Mandeln und Stockbrot am Holzfeuer auf den Abend ein. Im Anschluss gibt es je nach Wunsch ein rustikales oder Fine-Dining-Menü.

    Regionale und saisonale Spezialitäten in Bio-Qualität sind so oder so gesetzt. Buchbar ist eine Weihnachtsfeier ab zehn Personen ab 59 €/Gast inkl. oben genannter Leistungen.

    Wer nicht mehr nach Hause fahren möchte, bekommt das DZ zum vergünstigten Preis ab 119 €/Pers./Nacht.

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Wuerzige asiatische Gemuese und Fisch Currys sind wesentlicher Bestandteil der ayurvedischen Kueche in den Barberyn Resorts auf Sri Lanka
    Workshops in den Barberyn Resorts
    Auf Sri Lanka kostenlose Kochkurse - Kochen lernen nach Ayurveda-Art

    Ayurvedisch essen ist gesund und genussvoll. Die Speisen aktivieren die körpereigenen Heilkräfte und sorgen für mehr Vitalität. Wer lernen möchte, wie diese im Ursprungsland zubereitet werden, macht eine Ayurveda-Kur in einem Barberyn Resort im Südwesten der asiatischen Insel Sri Lanka.

    Dort nehmen Gäste an einem der kostenlosen Kochkurse (Video) im Barberyn Beach, Barberyn Reef oder im Barberyn Sands Ayurveda Resort teil. Einmal pro Woche laden Ärzte und Chefköche alle Interessierten ein, sich in die Geheimnisse der besonderen Küche einweihen zu lassen.

    Dabei geht es um grundlegende Prinzipien von Ayurveda, die richtige Auswahl der Zutaten und die Herstellung der Gerichte mit überraschenden Aromen.

    Ein 14-tägiger Aufenthalt in den Barberyn Resorts kostet ab 1.785 €/Pers. Enthalten sind sämtliche ayurvedische Anwendungen und Medikamente, ärztliche Betreuung, ayurvedische Vollpension, Akupunktur, Yoga, Meditation, kurze Ausflüge, die Flughafen-Transfers und der Koch-Workshop.

    Während eines Aufenthalts in den Barberyn Resorts spielt neben den perfekt auf den Gast abgestimmten Treatments die Ernährung eine herausragende Rolle. Sie wird als „Prana" (lebenserhaltende Energie) betrachtet. So erhält jeder Urlauber einen individuellen Essensplan.

    Was dabei auf den Tisch kommt, ist höchst abwechslungsreich: Auf dem großen Frühstücksbuffet etwa finden sich unzählige exotische Früchte von Papaya bis hin zu Mangostane, frisch gepresste Säfte, selbst gebackenes Brot, Kräutersuppen und vieles mehr.

    Mittags warten die Küchenchefs mit einer Reihe von Gemüse- und Fisch-Currys sowie frischen Salaten auf. Abends verwöhnen sie den Gaumen mit einem vegetarischen Menü, verfeinert mit typischen Gewürzen der Region wie Kurkuma, Kreuzkümmel oder den leicht nussigen Pandanusblättern. Fleisch, Kaffee und Alkohol hingegen sind tabu. Zu jeder Mahlzeit ist ein Ernährungsberater im Restaurant.

    Ayurveda-Rezept zum Nachkochen:

    Subji mit Blumenkohl und Kartoffel

    Dieses Rezept für Subji, ein curryähnlicher indischer Eintopf, eignet sich für alle drei Doshas (Vata, Pitta, Kapha). Schwarze Senfsamen, ein Hauch Asant sowie Kurkuma machen den Blumenkohl sehr bekömmlich.

    Zutaten

    0,5 kg Kartoffeln

    0,5 kg Blumenkohl

    1 mittelgroße Tomate

    3 bis 4 cm frischer Ingwer

    2 EL ungesüßte geriebene Kokosnuss

    25 g frischer Koriander

    1,7 l Wasser

    5 Curryblätter, frisch oder getrocknet

    3 EL Distelöl

    1 TL schwarze Senfkörner

    ½ TL Kreuzkümmelsamen

    1 Messerspitze Asant oder Asafoetida-Gewürz

    ½ TL Masala-Pulver

    ¼ TL Kurkuma

    ¼ TL Salz

    Zubereitung

    Kartoffeln schälen und Gemüse waschen. Anschließend alles in mundgerechte Stücke schneiden. Ingwer, Kokosnuss, Koriander, Curryblätter und 120 ml Wasser im Mixer pürieren und zur Seite stellen. Distelöl, Senfkörner, Kreuzkümmelsamen und Asant in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und umrühren, bis die Samen aufplatzen.

    Die Flüssigkeit aus dem Mixer sowie das Masala-Pulver, Kurkuma und Salz hinzufügen. Alles leicht rösten, dann Blumenkohl, Kartoffeln und Tomate beigeben und gut vermischen. Das restliche Wasser dazugeben, abdecken und alles köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

    Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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  • Edelkastanien aus der Toskana
Lochpfanne fuer die Zubereitung der  Maronen
    Zubereitung auf dem Grill
    Edelkastanien in der Toskana: Die essbaren Maronen selbst sammeln

    Mögen Sie Maronen? Nein, es sind nicht die Maronenröhrlinge, Boletus badius, gemeint: Es geht um die Edelkastanie, Castanea sativa. In Deutschland findet man den Baum meistens in den südlich gelegenen Bundesländern, und die Ernte ist auch oft nicht besonders überzeugend.

    Geht man aber nach Italien, sieht das ganz anders aus. Im Herbst, Ende Oktober, Anfang November, ist Maronen-Zeit in den Wäldern der apuanischen Apen. Das ist jener Ausläufer des Appenin-Massivs, der den nördlichen Zipfel der Toskana bildet.

    In Sichtweite des Meeres erheben sich die Gipfel auf deutlich über 1000 Meter. In den tieferen Lagen, bis ungefähr 500 Meter über dem Meeresspiegel, wachsen Oliven. Wo keine Oliven gepflanzt sind, wachsen üppige Bergwälder, die zu einem guten Teil aus Esskastanien bestehen.

    Im Gegensatz zu den Rosskastanien-Bäumen sind die Edelkastanien von etwas filigranerer Gestalt. Die Schalen der Früchte sind mit einem Pelz aus Stacheln besetzt, und innen finden sich zwei bis fünf braune, meistens etwas abgeflachte Nüsse. Das sind die Maronen!

    Um das ganze Mittelmeer herum sind Maronen seit jeher eine gesuchte Speise – oft für „zwischendurch“. So wie es schon in den Märchen von 1001 Nacht zu lesen ist, gibt es auch heute noch auf den Märkten Maronen-Verkäufer, die mit einem fahrbaren Grill die Kastanien frisch zubereiten.

    Es gibt Maronen-Mehl zur Herstellung von bestimmten Süßspeisen zu kaufen. Man kann die zerhackten inneren Früchte als Einlage in Suppen verwenden. Die klassische Zubereitung findet aber über dem offenen Feuer statt. Alles, was man dazu braucht sind Maronen, ein Messer, eine gelochte Blechpfanne und ein Feuer.

    Die Maronen sind auf einem Spaziergang schnell gesammelt. Am besten, man zieht sich dicke Lederhandschuhe an. Denn die stachligen Früchte kann man eigentlich nirgendwo anfassen, ohne sich zu pieksen. Alternativ dazu öffnet man die Schalen vorsichtig mit den Füßen (wenn man nicht gerade Sandalen trägt).

    Man muss ein bisschen aufpassen, dass man nicht in einen unkontrollierten Sammelrausch verfällt! Denn die nächste Kastanie ist schon wieder schöner als die eben erbeutete.

    Was die Pfanne mit den Löchen betrifft, sind die Eisenwaren- und Landhandelsgeschäfte in den kleinen toskanischen Städten die richtigen Ansprechpartner. „Una pardella con bucche“ – für ein paar Euro kommen Sie in den Besitz dieses schmucken Küchengegenstandes.

    Wenn Sie in einem Ferienhaus untergebracht sind, schauen Sie sich dort einmal sorgfältig um – es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es dort schon so eine Lochpfanne gibt!

    Nun kommen die Kastanien und das Messer zum Einsatz. Man schaut sich jede einzelne Kastanie sorgfältig an. Die Natur versorgt mit den Maronen nicht nur die Menschen, sondern auch Insekten. Weisen sie also ein kleines Loch auf, wohnt wahrscheinlich eine dicke, stämmige Made in der Kastanie.

    Weisen sie ein großes Loch auf, hat die Made die Frucht schon verlassen, um sich zu verpuppen und womöglich ein schöner Schmetterling zu werden. Aber die Hinterlassenschaften des Tiers sind auch nicht sonderlich lecker, also sind auch solche Maronen auszusortieren.

    Jede einzelne Marone wird nun mit dem Messer angeritzt. Unterlässt man dies, kann sich beim Röstprozess nämlich in der braunen Schale ein solcher Druck aufbauen, dass die Marone regelrecht explodiert! Man tut gerade so viele Kastanien in die Pfanne, das sie schön umherkollern können.

    Dann wird das Feuer entfacht – natürlich an einer sicheren Stelle – und das Kastanienrösten kann beginnen. Man hält die Pfanne über die Flammen und lässt sie locker kreisen. So werden die Kastanien zuerst heiß und die äußere Schale verfärbt sich schwarz. Schon sind die gerösteten Maronen genussfertig.

    Genuss? Hier scheiden sich die Geister. Die einen behaupten, es handele sich um eine höchst mäßige, mehlige Speise, die leicht süßlich schmecke und an der man sich zuerst beim Abpulen der verbrannten Schale die Finger und bald darauf die Zunge verbrenne.

    Die anderen schwärmen von dem köstlichen Aroma, den wunderbaren Duft und dem unvergleichlichen Geschmack der gerösteten Früchte. Zu welcher Richtung Sie neigen, müssen sie schon selbst ausprobieren.

    Wenn Sie keine Lust haben, ein Feuer zu entfachen, oder es in der freien Natur zu trocken dafür ist, können Sie auch die Kastanien im Backofen zubereiten.

    Dann legen Sie sie auf einen Rost, schalten die Grill-Funktion ein und drehen die Maronen hin und wieder mit einem Kochlöffel. Alternativ dazu können Sie die Maronen auch auf dem Gasherd rösten.Das funktioniert auch gut, aber ist natürlich etwas anderes als ein richtiges Feuer!

    Mitte, Ende November entlauben sich dann die Bäume und die Kastanienzeit geht dem Ende entgegen. Natürlich findet man weiterhin Kastanien in den Wäldern, aber die meisten sind dann angefressen oder wurmig. Also, verpassen sie die Zeit nicht – in diesem Jahr kommt sie nicht wieder!

    www.urlaub-im-olivenhain.de

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  • VEGA Tiefe Schuessel CONTRAST
VEGA Teller Basilico e Pomodoro
    Ambiente mit Anspruch
    VEGA: Feines Porzellan für einen perfekt eingedeckten Tisch

    Schönes Porzellan, formvollendet arrangiert und kreativ in Szene gesetzt, ist der Hauptakteur auf einer perfekt eingedeckten Tafel. Dazu wandlungsfähige Möbel mit Stil – und der Gastraum inszeniert sich als perfekte Location für ein stimmungsvolles Get-Together.

    VEGA präsentiert seine exklusiven Tabletop- und Möbel-Neuheiten im aktuellen Herbst-/Winter-Katalog.

    CONTRAST setzt edle Farbakzente

    Die außergewöhnliche Porzellan-Serie CONTRAST ist ein Trendsetter in Sachen kreativer Tischkultur, die mit ihren Kombinationsmöglichkeiten der Fantasie freien Lauf lässt. Ganz neu im Programm sind die eleganten runden und ovalen Schalen in Anthrazit und Taupe:

    Sie setzen Vorspeisen und Salate gekonnt in Szene. Die funktionalen Schalen mit farbigem Innenleben wirken im Spiel mit der kompletten Porzellan-Serie als raffinierter Blickfang.

    Ob klassisch ganz in Weiß, veredelt mit auffälligem Relief oder kombiniert mit den neuen Schalen – die Porzellan-Serie CONTRAST adelt mit ihrer formvollendeten Eleganz jede Tafel und jedes Buffet. VEGA garantiert auf die spülmaschinenfeste und mikrowellengeeignete Serie 10 Jahre Nachkauf-Garantie.

    Viva Italia – für die magischen italienische Momente

    Hier trifft Dolce Vita auf Lust am Genuss: Neu im VEGA Sortiment sind die formschönen und funktionalen Pizzateller mit einem extra großen Durchmesser von 32 cm.

    Vier typisch italienische Motive zaubern Urlaubsgefühle und die Erinnerung an Sonne, Strand und laue Sommernächte auf den Tisch. Alle Teller sind untereinander frei kombinierbar. Ein weiterer Teller in rein-weißem Porzellan ergänzt die spülmaschinenfeste und mikrowellengeeignete Gastronomie-Serie.

    www.vega-direct.com

    Dekorationen beleben den Gastraum mit wenig Zeit und Aufwand immer wieder aufs Neue: Eine Blume auf dem Tisch, raffinierte Deko-Kugeln, Kerzen- und Lichtarrangements oder edle Wandbilder schaffen eine inspirierende Szenerie, je nach Jahreszeit, Anlass und Fest. Ihre Gäste lieben diese Abwechslung vom Alltag – und Sie bleiben „en vogue“ und immer im Gespräch.

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Die Marketing Direktorin EMEA Anja Schimmelpfennig von Medisana und André Lehnen bei Barbara Schoeneberger auf der Buehne
Schon der Messestand von Medisana auf der IFA 2019 machte Eindruck auf die Besucher 
Probelauf fuer den Home Care Robot Temi von Medisana beim Goldenen Computer
Anja Schimmelpfennig stellte sich einer tagelangen TV und Medien Schlacht auf der IFA
Der neue medisana Home Care Robot sorgt fuer Sicherheit Kommunikation und Unterhaltung vor allem bei der aelteren Generation
Yoga fuer Senioren ist nur eine von vielen Moeglichkeiten die der Medisana Temi bietet
Warum Fahrraeder von Maserati auf der IFA waren konnte mir keiner erklaeren
Auch Fiat war sogar auf der IFA vertreten
Letzter TV Auftritt ein Interview fuer ntv
Das war es von der IFA 2019
    The Winner is Medisana
    IFA 2019, Medisana startet durch - Unterhaltungselektronik in der Krise

    IFA Nachlese 2019 - The Winner is Medisana. Es gab verdammt viel zu sehen auf der IFA 2019, so zum Beispiel der erste smarte Fahrradhelm mit Bremslicht, Sprachnavigation und SOS-Taste, nur Radfahren müssen sie noch selber.

    Fast 2.000 Aussteller präsentierten ihre Neuigkeiten, wie Tablets, Notebooks, Smartphones, Gaming-Produkte, Haushaltsgeräte und natürlich Fernseher.

    Und wie schon angekündigt war KI das große Thema der Messe. Waschmaschinen, Trockner bis zum Heizkörper können nun miteinander kommunizieren. Vergessen wird dabei, dass dies alles viel Strom fressen wird. Was soll´s, dann müssen wir eben noch mehr Windräder aufstellen, auch wenn die keiner haben will.

    „KI wird künftig in jedem Gerät drin sein, aber wir werden nicht darüber nachdenken, sondern es für selbstverständlich halten“, sagt der IFA-Direktor Jens Heithecker schon vor Messebeginn. Auch die Sprachsteuerung sei bei vielen Geräten schon fast eine Selbstverständlichkeit.

    In diesem Jahr stünden Künstliche Intelligenz, 5G sowie die Sprachsteuerung von Geräten der Unterhaltungselektronik klar im Fokus der Top-Themen, sagte Jens Heithecker zur offiziellen Eröffnung in Berlin.

    Heithecker sprach von einer „kleinen, stillen Revolution“ in der Unterhaltungselektronik, Hausgeräten und in der Gesundheitsvorsorge sowie technischer Gesundheitsprodukte.

    Und da bin ich schon bei meinem ersten Thema, bei den technischen Gesundheitsprodukten von Medisana. Zur IFA 2019 stellte Medisana gleich sieben neue Connect Highlight Produkte in Berlin vor, von neuen Körperanalyse-Waagen, die mit WLAN funktionieren bis hin zu einer Blutdruckmessuhr.

    Medisana präsentierte den Home Care Robot Temi

    Auf dem offiziellen IFA Innovations Media Briefing hatte es sich schon angedeutet, eine der großen Innovationen war der Home Care Robot von Medisana, der erstmals dem Publikum vorgestellt wurde. Aber eins nach dem anderen.

    Aufschlag bei Barbara Schöneberger - Der Goldene Computer

    Für die Marketing Direktorin EMEA von Medisana Anja Schimmelpfennig und Kollegen André Lehnen ging es schon am Montag vor dem Messestart richtig los. Der Medisana Home Care Robot war der Stargast auf der Bühne bei Barbara Schöneberger beim „Goldenen Computer“ und wurde vor 300 geladenen Gästen aus der Technik- und Unterhaltungselektronikbranche als Innovation gewürdigt.

    Die begehrten Trophäen des „Goldenen Computer“ werden nur an ausgezeichnete Produkte verliehen. Die begehrten Technikpreise werden von Computer Bild, Audio Video Foto Bild, der IFA, Otto, One.de und TechniSat verleihen. 91 Favoriten in zwölf Kategorien standen dieses Jahr zur Wahl.

    André Lehnen, Projektmanager new Business Areas bei Medisana, führte den Home Care Robot über den roten Teppich und erläuterte Barbara Schöneberger und Dirk General-Kuchel, Chefredakteur der Computer Bild, als Gastgeber unterhaltsam die spannenden Funktionen und Features des neuen digitalen Alltagshelfers von Medisana vor. Dieses Jahr stand die Verleihung unter dem Motto „Robotics“.

    Der Temi von Medisana wurde von den Medien gefeiert

    Aber das war erst der Anfang eines nun einsetzenden Presse und TV-Marathons für Anja Schimmelpfennig und Medisana. Von nun an ging es Schlag auf Schlag, TV Medien und Print Medien wechselten sich fast stündlich ab, und das acht Tage lang.

    Es begann mit dem Digitalexperten Dennis Horn im ARD Morgenmagazin, es folgte die SWR Sendung ARD Büffet, die zur Mittagszeit ausgestrahlt wurde. Im Sat 1 Frühstücksfernsehen stellte Sascha Zöller den Temi vor, und ntv brachte einen Beitrag in den IFA-Nachrichten. Weiter ging es mit dem MDR, RBB, Media Markt TV und dem Spreewald TV.

    LEAD Digital stellte die zehn besten IFA-Neuheiten 2019 vor. Willkommen in der Zukunft hieß es und der Home Care Robot Temi von Medisana war unter den zehn besten IFA-Neuheiten. Mehr Lob geht nicht, und Smart Wohnen brachte einen ellenlangen Beitrag über den Temi in dem alles erklärt wurde. Laut Anja Schimmelpfennig wird der Home Care Robot Temi im Frühjahr 2020 von Medisana eingeführt.

    Die Spezialisten im Home Health Care-Markt stellten geballte Highlights von Medisana über fast alle Produktkategorien vor, die ich hier nicht alle aufzählen kann. Die Pioniere im Bereich Mobile Gesundheit haben aber mit dem Temi den größten medialen Erfolg in der über 30 jährigen Firmengeschichte erzielt.

    Unterhaltungselektronik nicht mehr im Aufwind

    Die Hersteller für Unterhaltungselektronik haben 2019 nicht viel zu lachen. Die TV-Hersteller versuchen die Absatzflaute mit immer neueren Technologien zu überwinden. Auf der wichtigsten Leistungsschau für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte, der IFA, wollten die Hersteller das Blatt vor dem Weihnachtsgeschäft noch einmal wenden.

    LG, Samsung und Sony übertrumpften sich mit Bildschirmen, die immer größer, dünner, farbenprächtiger, und sogar einrollbar sind. Das Problem, die Geräte werden immer teurer. Durchschnittlich geht in Deutschland ein TV-Gerät aber nur noch für 564 Euro über den Ladentisch.

    Das ist bitter für die Branche, da Fernseher 45 Prozent des gesamten Geschäfts mit Unterhaltungselektronik ausmachen. Im ersten Halbjahr 2019 sehen die Zahlen mehr als tiefrot aus, das Geschäft ist um zehn Prozent eingebrochen.

    Noch schlechter sieht es bei Spielkonsolen aus, hier ist der Umsatz um 25 Prozent gesunken, und bei Home-Cinema-Systemen sogar um fast 50 Prozent.

    Ist das Irrsinn - Flachbildschirme so groß wie Zimmerwände

    Trotz alledem setzen die Hersteller weiter auf die neuen 8K-Fernseher. Und Sharp zeigte den größten 8K-LCD-TV der Welt. Seine Bildschirmdiagonale beträgt etwas mehr als drei Meter. Aber es geht sogar noch größer, Samsung zeigte den The Wall Luxury mit einer Bilddiagonale von 7,4 Meter. Also anbauen oder umziehen.

    Und der Publikumsmagnet auf der IFA war der LG Fernseher, der sich bei bedarf einrollen läßt. LG zeigte in Berlin den 88 Zoll großen LG OLED Z9 mit 8K für rund 40.000 Euro, ein echtes Schnäppchen.

    Da läßt sich Sony nicht lumpen und stellte auf der IFA seinen rund 15.000 Euro teuren 8K-Fernseher mit riesiger 85-Zoll-Diagonale vor. Schon im letzten Jahr haben wir kritisiert, dass es noch keine Filme und Fernsehsendungen für 4K und erst recht nicht für 8K gibt. 

    Eine schöne Nachricht für Retro-Fans gab es auch: Die IFA 2019 erlebte die Rückkehr einer Legende. Nach 29 Jahren Abstinenz gab es erstmals wieder Audio-Geräte unter dem Namen Braun. Die neuen Braun-Geräte kommen aber vom englischen Audiospezialisten Pure. Egal, die Legende lebt auf.

    Smartphones überrollen Unterhaltungselektronik

    Die Unterhaltungselektronik ist zwar  in der Flaute, dafür boomt der Markt für Smartphones. Für Deutschland wird ein Wachstum von mehr als zehn Prozent 2019 erwartet. Mit knapp zwölf Milliarden Euro haben die Smartphones die Unterhaltungselektronik mehr als nur abgehängt.

    Die faltbaren Smartphones werden durchstarten. Jeder dritte Verbraucher in Deutschland (35 Prozent) könnte sich vorstellen, ein Falt-Smartphone zu nutzen, geht aus einer Trendstudie hervor, die das Beratungshaus Deloitte gemeinsam mit dem Digitalverband Bitkom am Mittwoch zum Start der IFA in Berlin vorstellte.

    Auf der IFA in Berlin zeigte der südkoreanische Konzern Samsung sein "Galaxy Fold" und will so das Wettrennen gegen Huawei gewinnen. Dafür präsentierte Huawei seinen neusten Smartphone-Chip in Berlin.

    Und die Presse schrieb: Nach PR-Desaster: Samsungs Falt-Handy Galaxy Fold feiert Knaller-Comeback auf der IFA. Das Galaxy Fold 5G wird am 18. September in den Handel kommen. Sony präsentierte das Sony Xperia 5 zum Preis von 799 Euro, und wird laut Sony ab Anfang Oktober mit Android 9 in den Farben Black, Grey, Blue und Red erhältlich sein.

    Ganz anders macht es der Handy-Veteran Nokia. Fünf neue Mittelklasse-Modelle zu Preisen, die man sich auch leisten kann, hat Nokia vorgestellt. Die Handys haben auch die wichtigsten Apps, wie Whatsapp ,Youtube und auch den Google Assistant. Die Preise liegen zwischen 90 und 300 Euro.

    Zum Beispiel 90 Euro für das Klapphandy, 110 Euro für das Outdoor-Modell. Geht doch - Das Nokia 7.2, gibt es ab rund 300 Euro, und das Nokia 6.2, für rund 250 Euro.

    Apple nicht auf der IFA

    Nur, und das hat mich erstaunt, wo waren eigentlich die Smartphones von Apple zu sehen. Auf der IFA in Berlin jedenfalls nicht. Apple hat es vorgezogen seine neuen Modelle, das iPhone XI und die neue Apple Watch erst nach der IFA in den USA vorzustellen, was für eine Enttäuschung für die IFA Gäste.

    Das 6,1 Zoll große iPhone 11 kommt am 20. September ab 799 Euro in den Handel. Das 11 Pro fängt bei 1.149 € an und das 11 Pro Max bei 1.249 €. Die Apple Watch Series 5 startet wie gehabt bei 449 Euro. Aber richtig spannend wird es erst 2020 bei Apple.

    Der E-Scooter-Trend auf der IFA?

    An vielen Ständen waren E-Tretroller zu sehen und sogar Fahrräder mit Maserati-Logo, was die auf der IFA zu suchen hatten, hat sich mir nicht erschlossen. Der E-Scooter-Trend ging aber an der IFA nicht vorbei: Der Hersteller Trekstor stellte gleich vier Modelle zu Preisen von 399 Euro bis 1.499 Euro vor.

    Mitten in die IFA platzt dann für die Hersteller der E-Tretroller eine unangenehme Meldung. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sprach sich für ein Verbot von E-Scootern aus. „E-Tretroller sollten komplett verboten werden. Nur das würde helfen, Verletzungen zu vermeiden“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ („NOZ“). „Aus medizinischer Sicht sind sie einfach zu gefährlich, also weg damit.“ Da sag ich mal: Basta

    Hausarbeit hat sich erledigt

    Gute Nachrichten gab es für Putzmuffel auf der IFA, denn laut einer Umfrage des globalen Marktforschungsunternehmens Mintel gibt es immer wieder Streit bei der Aufteilung der häuslichen Tätigkeiten. Das ist nun vorbei. Saugroboter reinigen die Wohnung, den können sie über eine App steuern, und müssen dafür nicht einmal Zuhause sein.

    Waschmaschinen können nun auch per App und WLAN mit Tablet oder Smartphone gesteuert werden, alles aus der Ferne. Via Smartphone können sie, dank Innenraumkameras einen Blick in ihren Kühlschrank werfen, und wissen nun das dringend Bier nachgeholt werden muß. Prima, das nenne ich mal eine digitale Innovationen, die auch ich gebrauchen kann.

    Das muß auch noch erwähnt werden

    Die Chemnitzerin Stefanie Müller hat in diesem Jahr den ARD ZDF-Förderpreis 2019 erhalten, der mit 5000 Euro notiert ist. Im letzem Jahr ging der erste Preis an Aruscha Kramm für die Bachelorarbeit "Barrierefreiheit in mobilen Applikationen - Implementierung einer Sprachsteuerung.
    Die Chemnitzerin Stefanie Müller wurde am Freitag, dem ersten Messetag mit dem ARD/ZDF-Förderpreis "Frauen und Medientechnologie" ausgezeichnet. Sie hat ein Verfahren entwickelt, mit dem man altes Videomaterial auf Fehler untersuchen kann und darüber an der TU Chemnitz ihre Dissertation geschrieben.

    So, das war es von der IFA 2019. Mit 2.800 Kollegen, deutlich weniger als im letzten Jahr, habe ich mich durch den IFA-Dschungel geschlagen, und längst nicht alles gesehen, aber es hat mir gereicht.

    Die IFA-Bilanz 2019 kann sich sehen lassen. Fast 2.000 Aussteller, 245.000 Besucher und einem neuen Allzeithoch mit Fachbesuchern aus mehr als 100 Ländern konnte man glänzen. Die nächste IFA findet vom 4. bis zum 9. September 2020 statt.

    Also, bis zum nächsten Jahr

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  • Variierbares farbenpraechtiges Design von Breil
Ringe mit unterschiedlichen farbigen Innenringen
    Schmuck aus Aluminium von Breil
    Variierbar und farbenfroh - Breil Schmuck „Secretly“

    Lust auf neue Mode? Lust auf neue Farben? Nichts einfacher als das. Tauschen Sie den inneren Aluminiumring Ihrer Secretly und Sie sind farblich up to date. Ein zeitloses Konzept, das mit der Mode geht. Irgendwie geheimnisvoll.


    Die Linie „Secretly“ der führenden italienischen Edelstahl-Schmuckmarke Breil bietet variierbares farbenprächtiges Design. Die polierten und satinierten Außenringe der Armreifen und Ringe können mit unterschiedlichen farbigen Innenringen kombiniert werden, die Ohrhänger mit verschieden farbigen Anhängern.

    Die Armreifen gibt es in zwei Größen (Bold und Thin) und dazu passend Innenringe aus Aluminium in verschiedenen Farben. Die Innenringe können einzeln nachgekauft werden, womit immer wieder neue Variationen möglich sind. Die Ringe und Ohrringe werden als Set mit jeweils zwei verschiedenfarbigen Innenringen bzw. Anhängern angeboten.

    Die Armreifen gibt es als Set mit Außen- und Innenring in zwei Größen (UVP: Bold 105,00 Euro und Thin 95,00 Euro), die Innenringe können einzeln nachgekauft werden (UVP: Bold 37,00 Euro und Thin 35,00 Euro).

    Die Ringe bestehen aus einer polierten und einer satinierten Halbschale aus Edelstahl  und zwei farbigen Innenringen (UVP: 82,00 Euro). 

    Die Ohrhänger werden mit Anhängern in zwei verschiedenen Farben angeboten (UVP: 79,00 Euro)

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  • Exotische Fototapeten mit Wildtieren schmuecken ihr Wohnzimmer
Hoeren Sie auf den Ruf der Wildnis
Ein perfektes Arrangement sind auch Tapeten mit Voegel
Kinder lieben Tiere, und Tiere im Kinderzimmer sind genau das richtige fuer ihr Kind
Fuer die Liebhaber von Meerestieren gibt es auch vielfache Moeglichkeiten das Zuhause zu gestalten
    Exotische Fototapeten mache das Leben schöner
    Hören Sie den Ruf der Wildnis bei der Einrichtung Ihres Zuhauses

    Die äußerst vielfältige Naturwelt war schon immer eine Inspirationsquelle für Dekorateure und Interior Design Spezialisten. Aus der Tierwelt stammende Motive haben ein besonderes Potenzial. Vom visuellen Standpunkt aus gesehen sind sie unglaublich interessant und attraktiv sowie zugleich sehr originell.

    Wenn wir sie am effektivsten in unserem Zuhause einsetzen wollen, lohnt es sich, großformatige Dekorationen wie Fototapeten zu verwenden. Waldtiere, exotische Tiere, Haustiere – dies sind einige der beliebtesten Themen, die zur Auswahl stehen.

    Jedes dieser Themen hat eine etwas andere Ästhetik und Vorteile, aber alle werden einen „wilden“ Charakter und eine einzigartige Atmosphäre in den Raum bringen. Hören Sie also den Ruf der Wildnis, wenn Sie Ihr Zuhause einrichten, und zögern Sie nicht, sich etwas Tolles zu gönnen, wenn Sie das Arrangement planen!

    Exotische Fototapete: Tiere aus Afrika an den Wohnungswänden

    Tiere, die in heißen Savannen und sonnenverbrannten überwiegend trockenen Wüstengebieten leben, haben die Menschen schon immer fasziniert. Für sie waren diese Tiere die Verkörperung von Wildheit, Stärke und Unvorhersehbarkeit.

    Ihnen wurde auch oft mystische, spirituelle Symbolik zugeschrieben. Bis heute werden afrikanische Tiere als geheimnisvoll und ungewöhnlich betrachtet. Fototapeten (https://myloview.de/) mit ihren Abbildern sehen atemberaubend und zugleich faszinierend aus.

    So verleiht beispielsweise ein Foto eines Löwen, das in dieser Form an der Hauptwand des Wohnzimmers angebracht ist, dem ganzen Raum einen exotischen, aber auch würdevollen Charakter. Designs mit Zebras, Giraffen oder Antilopen sind ein Schritt in Richtung wilde Reiseakzente.

    Bemerkenswert sind sicherlich auch Fototapeten mit Tieren im Tribal-Stil. Sie eignen sich perfekt für Arrangements, bei denen eine ungewöhnliche Ästhetik im Vordergrund steht. Die meisten tierischen Muster, die von der afrikanischen Fauna inspiriert sind, haben warme Farben, so dass sie perfekt zu Holz- und Korbmöbeln sowie Dekorationen aus natürlichen Materialien passen.

    Fröhliche Fototapete: Tiere im Kinderzimmer

    Niemand scheint daran zu zweifeln, dass Kinder Tiere lieben. Außerdem sind sie weniger bestimmten Arten zugeneigt als Erwachsene und lieben fast alle vierbeinigen Tiere. Deshalb eignen sich Fototapeten mit Tieren hervorragend als Dekoration des Zimmers eines kleinen Kindes.

    Bei der Auswahl der Muster für dieses Interieur sollte unsere Aufmerksamkeit in erster Linie auf die Ausschmückungen in Form einer Illustration gerichtet werden. Ihr Charakter muss an das Alter des Kindes angepasst werden.

    Zeichnungen mit freundlichen, lächelnden Waldbewohnern werden Kinder mit Sicherheit ansprechen. Dank ihnen erhält dieser Raum ein attraktives, lebendiges und fröhliches Erscheinungsbild.

    Etwas ältere Kinder werden Naturfototapeten mögen, die auf interessante Weise zeigen, wie vielfältig die Fauna der Welt ist. Für die Dekoration eines Teenagerzimmers können wir auch nach Designs in Form von Fotos greifen, die unter freiem Himmel aufgenommen wurden.

    Skandinavische Fototapete – Waldtiere in Pastellfarben

    Obwohl die von der Tierwelt inspirierten Dekorationen (https://myloview.de/fototapeten/) meist mit einer starken und sehr ausdrucksstarken Ästhetik assoziiert werden, finden wir unter ihnen auch abgetönte und ruhige Designs. Zu dieser Gruppe gehört u.a. eine in Pastellfarben gehaltene Fototapete mit Waldtieren.

    Eine solche Dekoration harmoniert perfekt mit dem skandinavischen Stil und ergänzt ihn um einen attraktiven und originellen, aber zugleich völlig einheitlichen ästhetischen Akzent. Designs, die Füchse, Rehe oder Eulen darstellen, verleihen dem Schlafzimmer einen gemütlichen Charakter sowie dem Wohnzimmer Leichtigkeit.

    Darüber hinaus können solche Dekorationen auch im Zimmer eines kleinen Kindes erfolgreich eingesetzt werden. Die subtile Ästhetik, die sie in den Raum einfügen, wird perfekt mit seinem zarten Charakter harmonieren.

    In Regenbogenfarben und vielfältig

    Unter der gesamten Fauna der Welt sind es wahrscheinlich die Vögel, die es verdienen, als die buntesten Tiere bezeichnet zu werden. Die ungewöhnlichen Farben ihrer Federn sind eine weitere dekorative Inspiration mit großem Potenzial. Fototapeten mit exotischen Vögeln beleben effektiv selbst dunkle oder kleine Räume.

    Den größten Eindruck hinterlassen sie jedoch an hellen, gut sichtbaren und beleuchteten Orten. Wenn wir beeindruckende Arrangements mögen, lohnt es sich auf jeden Fall, eine solche Dekoration in einem modernen Wohnzimmer oder Büro anzubringen.

    Auch in einem großen Badezimmer werden Designs mit bunten Vögeln inmitten einer dichten Flora großartig aussehen. Eine solche Dekoration in der Nähe der Badewanne verleiht dem gesamten Raum eine entspannende, fast „paradiesische“ Atmosphäre.

    Für dieses Interieur eignen sich auch Fototapeten mit einer anderen, äußerst bunten Tierart – Fischen – ideal. Es genügt, ein richtiges, farblich passendes Muster zu wählen, und unser Badezimmer wird uns jedes Mal beim Baden mit der Schönheit der Unterwasserwelt der Fische und Korallentiere bezaubern.

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Unser Autor Soenke C Weiss vor wenigen Tagen in Uganda
Mutter und Sohn warten vor einer Kirche in Entebbe am Viktoriasee
Frauen verkaufen den beruehmten Viktoriabarsch an lokale Restaurants
Der Verkehr in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, ist gewoehnungsbeduerftig und dem Afrikabeginner nicht unbedingt sofort zu empfehlen
    einmal im leben Afrika besuchen
    Schmetterlinge in Afrika, eine Liebeserklärung von Sönke C. Weiss

    Wenn ich bereits als Kind irgendetwas wußte, so wußte ich, dass ich am falschen Ort in die falsche Familie geboren wurde. Mit meinem Traum nach Afrika zu reisen, konnten meine Eltern ebenso wenig etwas anfangen, wie mit meinem Wunsch, mein Leben der Kunst zu widmen.

    Eine Liebeserklärung an Afrika

    Aber ich habe es gemacht, bin nach Afrika gereist, zum ersten Mal 1998 auf Einladung der Welthungerhilfe, habe später dort viele Jahre gelebt, knapp 40 afrikanische Länder bereist, Bücher über den Kontinent geschrieben, Filme und Fotoausstellungen gemacht, die wunderbarsten Menschen kennengelernt und bin momentan mal wieder in Uganda, wo ich vor einigen Jahren mein Theaterstück „Butterflies of Uganda“ am Nationaltheater in Kampala, der Hauptstadt, inszeniert habe.

    Mein Freund Henning Mankell, den ich aus Mosambik kannte, und ich wollten das Stück, es behandelt das Trauma und die Gegenwart von Kindersoldaten, auf Afrikatour bringen, doch daraus wurde leider nichts mehr, nachdem Henning 2015 viel zu früh verstarb.

    Kein Blick für die Schönheiten des afrikanischen Kontinents

    „Afrika ist voller Schmetterlinge, leider sehen das die Menschen in Europa nicht“, sagte er zu mir, als wir zuletzt über Skype telefonierten. Wir sprachen über den Verrat der Massenmedien, die uns Halbwahrheiten erzählen, die uns den Vorwand geben, auf Afrika zu pfeifen; wie die Kunst, die vermutlich letzte Domäne, in der künstliche Grenzen wie Rasse und Herkunft keine Bedeutung haben.

    Nun kann man nicht von allen Menschen erwarten, dass sie Afrika so intensiv bereisen, wie es Mankell und ich tun, beziehungsweise getan haben.

    Nichtsdestotrotz kann ich es jedem empfehlen, mindestens einmal in seinem Leben Afrika zu besuchen, sei es zu einer Safari, einem Badeurlaub oder einfach nur um am Viktoriasee die atemberaubende Schönheit dieses Kontinents zu bewundern.

    Denn was einem hier begegnet ist zu groß, um es sich durch die Medien klein-klein in Stückchen vorlegen zu lassen. Der europäische Winter wird sicher wieder lang. Vielleicht Zeit, ihn in Afrika zu verkürzen?

    Einige Tipps:

    Über www.booking.com buche ich seit Jahren sorgenfrei Unterkünfte in Afrika, die meist bis wenige Tage vor Anreise kostenlos stornierbar sind. In Kampala empfehle ich das Speke Hotel, am Viktoriasee das Victoria Royal Hotel. Beide helfen auch gerne bei der weiteren Reiseplanung. Apropos:

    Dumont (www.dumontreise.de) hat eine Reise-Handbuch-Serie (24,99 Euro in Deutschland, 26,99 Euro in Österreich) zu Afrika: „Namibia“ von Dieter Losskarn ist eine wahre Entdeckungsreise ins Land der Herero, „Kenia/Tansania“ von Daniela Eiletz-Kaube, Steffi Kordy und Diana Schreiber führt von den Tierparadiesen Masai Mara und Serengeti auf den Kilimanjaro und zu den Traumstränden von Lamu und Sansibar;

    „Das Südafrika Buch“ präsentiert die ganze Welt in einem Land: zwischen Atlantik und Indischem Ozean, Naturlandschaften, die ihresgleichen suchen - 39,95 Euro in Deutschland, 41,10 Euro in Österreich, erschienen im Kunth Verlag.

    Und besonders empfehlen möchte ich „kapstadt & kapprovinz“, ebenfalls von Dieter Losskarn und bei Dumont erschienen. Ein überraschend anderer Reiseführer, mal mitten im Leben, mal im Nirgendwo, individuell, stylish und sehr umweltbewußt mit lesenswerten Geschichten und Porträts:

    18,90 Euro in Deutschland, 20,40 Euro in Österreich. Ganz famos. Und wer über jedes Land Afrikas, immerhin 50, etwas lernen möchte, der sollte sich „Die Welt“ kaufen. Ein Reiseführer für wirklich alle Länder dieser Erde, erschienen bei Lonely Planet für 29,99 Euro (Deutschland) und 31,99 Euro (Österreich).

    Mit diesem Buch hält man in der Tat die Welt in seinen Händen. 40 Jahre Reiseerfahrung sind hier eingeflossen. Ein ultimatives Nachschlagewerk. Hammer

    Sönke C. Weiss

    Sönke C. Weiss, ist ein international ausgezeichneter Journalist (u.a. Nominierung für den Pulitzer-Preis) und Buchautor, er hat mehrere Jahre lang in Afrika gelebt und bereist den Kontinent seit 1998.

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  • Heute macht der Amazonas Regenwald anderer Schlagzeilen weil er brennt 1986 war es die Gier nach Gold
    Die Gier nach Gold im Regenwald
    Goldrausch im Amazonas-Regenwald - Die Gier nach Gold

    Als Sebastiao Salgado, der seine berufliche Karriere als Fotograf 1973 in Paris begann und für zahlreiche internationale Agenturen wie auch Magnum arbeitete, zum ersten Mal nach Serra Pelada kam, war er sprachlos.

    Die Gier nach Gold im Regenwald

    Vor ihm sah er ein riesiges Loch mit einem Durchmesser von vielleicht 200 Metern und fast genauso tief. In ihm ein Gewimmel von mehreren zehntausend Männern, kaum bekleidet.

    Ungefähr die Hälfte von ihnen schleppte schwere Säcke über breite Holzleitern nach oben, während die anderen über schlammige Abhänge zurück in den Schlund der Grube rutschten. Natürlich wußte der Fotograf, was sie dort taten.

    Sie suchten nach Gold

    Und Salgado war zu dieser entlegenen Bergkuppe am Rande des Amazonas-Regenwaldes in Brasiliens nördlichem Bundesstaat Pará gereist, um sie zu fotografieren: in schwarz-weiß. Das war 1986, und verschaffte ihm ein Ansehen, das er bis zu diesem Zeitpunkt in der Welt der Dokumentarfotografie nicht hatte.

    Alle wichtigen Zeitschriften dieser Welt veröffentlichten das Serra-Pelada-Portfolio. Daraus entstanden ist nun ein Buch, das schlicht „Gold“ heißt, im Taschen-Verlag (www.taschen.com) erschienen ist und 50 Euro (CHF 70) kostet, was absolut gerechtfertigt ist bei dieser Qualität eines Fotobuches.

    Die 208 Seiten zeigen ein ganz außergewöhnliches Werk, ein biblisches Epos, das nur ein Ausnahmefotograf so einfangen kann. Die Fotos haben eine Unmittelbarkeit, die der Betrachter noch immer, über 30 Jahre nachdem sie aufgenommen worden sind, als absolut zeitgenössisch erlebt und fesselt.

    Heute ist die Goldmine geschlossen, aber Salgados Aufnahmen lassen das überwältigende Drama des Goldrausches wieder aufleben, dass die Gier nach Gold so leicht nicht zu stillen ist und es scheint, als stünde die Zeit in schwarz-weiß irgendwie still.

    „Gold“ gibt es übrigens auch als Collector’s Edition von 1.000 signierten Exemplaren für 800 Euro und als Art Edition von 100 Exemplaren und einem signieren Print, Preis auf Nachfrage. Das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt...

    Sönke C. Weiss

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  • Matthias Brandt liest aus Blackbird
    heute mal wieder zwei schöne Bücher
    Blackbird ist ganz großes Kino für die Phantasie, und Charles Bukowski kommt mit voller Wucht

    Dass Matthias Brandt ein bemerkenswerter Schauspieler ist, dem widerspricht sicher niemand; dass er darüber hinaus auch schreiben kann, hat der Sohn Willy Brandts - für unsere Leser aus Österreich und der Schweiz:

    Willy Brandt war mal deutscher Bundeskanzler - bereits vor drei Jahren mit seinem Erzählband „Raumpatrouille“ bewiesen; jetzt ist sein erster Roman mit dem Titel „Blackbird“ bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, kostet 22 Euro, ist kurzweilige 275 Seiten lang und katapultiert den Leser zurück in die Zeit, als Bilitis ins Kino kam.

    Wäre heute gar nicht mehr möglich mit MeToo, etc. - und dieser absolut schreckliche Song „A Horse with no Name“ alle Mädchenherzen höher schlugen ließ. Kurzer Teaser:

    Es geht um den 15-jährigen Morten Schumacher, alias Motte, seinen besten Freund Bogi, der schwer erkrankt ist, ein Mädchen namens Jacqueline Schmiedebach, die sein Leben auf den Kopf stellt und all die Herausforderungen, die man so als Teenager zu bewältigen hat.

    Und das reicht schon als Inhalt, auf den es eigentlich gar nicht ankommt, sondern auf die Atmosphäre und Authentizität, die der Autor uns ganz grandios aufs Papier zaubert. „Blackbird“ ist ganz großes Kino für die Phantasie und wird noch viele Generationen erfreuen. Apropos:

    Schonungslos, maßlos, verwegen, gnadenlos

    Das tut der Kult-Autor Charles Bukowski, leider 1994 viel zu früh verstorben, schon seit Anfang der 70er Jahre, obwohl ihn die Universitätseliten bis heute nicht so schätzen, wie er geachtet werden sollte.

    In dem neuen Gedichteband „Liebe“ - 252 Seiten, elf Euro, ebenfalls Kiepenheuer & Witsch - schreibt Bukowski schonungslos, maßlos, verwegen, gnadenlos und voller Seele über die Liebe, die manchmal eine Zumutung ist und dann doch wieder das Leben ausmacht.

    Ich zitiere: „wach sitze ich im Bett und lausche deinem Schnarchen,getroffen habe ich dich beim Warten auf den Bus,und jetzt bestaun ich deinen Rücken,leichenblass und gesprenkelt,mit Sommersprossen wie von Kindern,und die Lampe legt den unlösbaren Kummer dieser Welt auf deinem Schlaf ab.“

    Also wem da nicht die Tränen kommen. Eines noch: Übersetzt hat die Gedichte, die über die Jahre in zahlreichen US-Publikationen erschienen waren, Jan Schönherr, der wirklich ein Gespür fürs amerikanische Englisch hat, sonst würde das Buch nicht so leben. Und das tut’s. Mit voller Wucht.

    Sönke C. Weiss

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Kunst - Werk der Woche

  • Werk der Woche Babaismus von Eva Horstick Schmitt 
Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft
Barbie Klum Fotoreihe Babaismus von Eva Horstick Schmitt
Barbique Fotoreihe von Eva Horstick-Schmitt
Thema Schoenheitswahn Fotografien von Eva Horstick Schmitt
Deutschland im Sumpf Fotografien von Eva Horstick Schmitt
Ehetraum geplatzt  Fotografien von Eva Horstick-Schmitt
Tod einer Barbie von Eva Horstick Schmitt
Wunderschoene Flitterwochen - von Eva Horstick-Schmitt
Barbie hat sich verfluessigt Fotografien von Eva Horstick Schmitt
Its a cold world  Eva Horstick Schmitt kritisiert den Schoehnheitswahn
Portrait der Fotokuenstlerin Eva Horstick Schmitt
    Aufstand der Puppen
    Werk der Woche: „Babaismus“ - Eva Horstick-Schmitt kritisiert den Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft

    Puppen, Barbiepuppen, Schaufensterpuppen…Trendsetterin, Ikone, Traumfrau? Sie machen jede Mode mit, schlüpfen in jede Uniform und passen sich flexibel dem jeweiligen Zeitgeist an! Opportunistinnen als Ideal?

    Die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt lebte 2005 ein halbes Jahr mit über 7 Schaufensterpuppen und hat diese in ihrem alltäglichen Umfeld fotografisch inszeniert. Daraufhin kam sie auf die Idee, die Puppen als Installation zum Thema der Fußball-WM in Dortmund 2006 zu gestalten mitsamt ihrer Barbiepuppenvollversammlung.

    Eva Horstick-Schmitt greift dabei in die gestylte Fassadenwelt der Schaufensterpuppen ein und verknüpft Fotokunst und Performance zur Verstörung des gewohnten Blicks: lebendig aussehende Schaufensterpuppen als Parade und Barbiewahn zum Quadrat.

    Allerdings zeigen sich die schön geschmückten Schaufensterpuppen nicht wie gewohnt hinter schützendem Glas, unantastbar gestylt und aufgemotzt hinter Scheiben. Die Welt der Puppen wird lebendig, in einer Kunstperformance kreativ zur Schau gestellt. Die Realität transformiert sich zur bühnenhaften Inszenierung, in der das alltägliche Sein im Design erfroren ist.

    Mit ihren Puppen-Installationen greift die Künstlerin Eva Horstick-Schmitt den grundlegenden Schöhnheitswahn der Gegenwartsgesellschaft auf. „Körperkult und Schönheitswahn“ – ein Diskurs, der in der soziologischen Forschung aktuell intensiv unter der Herrschaftskategorie „Bodyismus“ diskutiert und analysiert wird, erfährt durch die fotokünstlerische Performance irritierende und verstörende Einsichten.

    „Babaismus“ nennt die Fotokünstlerin ihr Projekt, mit bewusstem Verweis auf dadaistische Traditionen. Schon 1999 erstellte Eva Horstick-Schmitt Anzüge mit Frauengesichtern, Fotoarbeiten und ließ diese zur Eröffnung des Coloneums Köln von zwei Models vorführen.

    „Modelwahn zum Quadrat!“ Eva nahm die Barbies mit auf Reisen, veränderte ihr Gesicht und machte sie zu einer Begleiterin als Mahnmal für unseren Schönheitswahn zum Quadrat.

    In der Galerie Camera Obscura präsentierte sie 2009 und 2008 ihre Barbiepuppenfotografien neben ihren Reportagen aus dem Kosovo zum Thema Menschenhandel, stellte Rauminstallationen auf mit Videos, Modemagazinen,

    Zeitungsausschnitten von Opfern und dem Torso einer gequälten Puppe – als Stimme gegen Krieg und Gewalt, sowie mit Paketband auf den Boden geklebte schwarz-weiß Fotografien von Opfern und Massengräbern.

    Sie scheute sich nicht die Besucher*innen der Galerie auf diese Weise auf die Greultaten und Grausamkeiten in Kriegs- und Krisengebieten aufmerksam zu machen. „Eva – jenseits von Eden“ nannte sie diese Serie.

    Prof. Dr. Claudia Rademacher

     

     

     

     

     

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  • Heiner Meyer, Chanel Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Stiletto Oel auf Leinwand
Heiner Meyer, Medicine Oel auf Leinwand
    Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ
    Der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer

    Schon 2013 war Heiner Meyer bei der GFDK - Werk der Woche. Nun sieben Jahre weiter, wurde er nochmals von der GFDK-Redaktion ausgewählt. Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art Heiner Meyer weckt in der Augsburger GALERIE NOAH Begierden und führt diese zugleich ad absurdum.

    Porsche, Prada und Escada, geliftete Beauties und frohlockendes Softeis, Schönheit satt, prall und geballt bringt Heiner Meyer auf Leinwand wie auf den Punkt; Begierde, Gier, Begehrlichkeit weckt und stillt der Vorzeige-Maler der deutschen Post-Pop-Art auf einen Streich – und eröffnet gekonnt bis perfekt die perfiden Spiele um Schein und Sein in der Arena der Augsburger GALERIE NOAH.

    „OH, LÀ LÀ!“ ist seine aktuelle Ausstellung dort im Glasplast betitelt, die einmal mehr die stilistische Raffinesse des Bielefelder Künstlers vor Augen führt.

    Routiniert und ausgefeilt setzt er in surrealer bis fotorealistischer Manier die Symbole von Luxus und Lifestyle zusammen und weiß zeitgleich geschickt zu konterkarieren: bleibt einem die eisige Kalorienbombe beim Anblick der schlanken Silhouette im Vordergrund im wahrsten Sinne im Halse stecken.

    Doppelbödig ist die Kunst von Meyer allemal, verziert mit reichlich Anspielungen an die Vergänglichkeit, mit Kritik am Jugend- und Schönheitswahn, am Wert der Ware heute, die indes dezent, ja, skurriler Weise ästhetisch daher kommt und sich nicht unbedingt aufdrängt.

    Die 40 neuen Ölbilder, Papierarbeiten, Bronzeplastiken und Objekte in der GALERIE NOAH bedienen die weiblichen wie die männlichen Sehnsüchte und changieren facettenreich hin und her zwischen tragikomischer Ikon- und Ironisierung:

    Diese machen die malerischen Kommentare Meyers auf der echten Louis-Vuitton-Tasche dem angepassten Modeblogger einen poppigen Strich durch die Rechnung; strahlen die makellosen Gesichter in Öl auf Leinwand nunmehr aus dem OP-Verband; und stellt Minnie Mouse in skulpturaler Monumentalität das Schönheitsideal per se wie stante pede in Frage. Schön, schön schräg, Satire auf Pop-Art.

    „Heiner Meyer – OH, LÀ LÀ!“ in die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast

    am Donnerstag, 18. Juli 2019, um 19 Uhr; der Künstler ist anwesend.

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  • Bilder an denen man sich nicht satt sehen kann von Giuseppe Gonella in berlin
Giuseppe Gonella vor einem seiner Werke
Eine trostlose Endzeitlandschaft von Giuseppe Gonella
Malerei von Giuseppe Conella Zeit, Leben, Tod und Neubeginn
Wasser ist der Ursprung allen Lebens fuer Giuseppe Gonella
Malerei von GiuseppeConella  Die Menschen in seinen Bildern sind selten komplett ausgearbeitet
Malerei von Giuseppe Conella Und immer wieder, trostlose Endzeitlandschaften
Malerei von Giuseppe Conella Die großen Urthemen Zeit, Leben, Tod und Neubeginn beschaeftigen den Kuenstler immer wieder
Malerei von Giuseppe Gonella Einer DNA gleich durchziehen neonfarbene Leuchtspuren die Bilder
    Wasser ist der Ursprung allen Lebens
    Von der ewigen Wiederkehr – Zur Malerei von Giuseppe Gonella

    Ein Moment, den jeder kennt und schon einmal erlebt hat. Wenn sich der Kopf langsam unter Wasser senkt bis die Augen auf Höhe des Wasserspiegels sind, der den Blick teilt und man buchstäblich zwischen den Welten schwebt. Unten die Stille des Meeres, oben das ganze Diesseits der Welt, Wind, der Wellen kräuselt, Sonnenstrahlen, Licht.

    Giuseppe Gonella nennt das Bild, das diesen Moment festhält Unter the Skin of the Sea, und in ihm ist das Thema der Ausstellung gefasst: De aeterno reditu, von der ewigen Wiederkehr.

    Wasser ist der Ursprung allen Lebens, und so ist es bezeichnend, dass unter jener Haut in Form von fluoreszierenden Partikeln, die als Kleinstlebewesen den Beginn der Evolution darstellen, Lebendigkeit pulsiert, während gleichzeitig in der sich aus demselben Wasser erhebenden diesseitigen Ferne die Insel Pontikonisi abzeichnet, vermutlich das Vorbild zu Arnold Böcklins Die Toteninsel.

    Zeit, Leben, Tod und Neubeginn

    Die großen Urthemen Zeit, Leben, Tod und Neubeginn, die Gonella in jedem seiner Bilder verhandelt, sind der kontextuelle Bezug, der die Ausstellung zusammenhält und sie zu einem Ganzen gestaltet. Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist die direkt auf die größte Galeriewand aufgetragene Wandmalerei, die eine monumentale Ruinenlandschaft zeigt:

    Umgestürzte Säulen, Jahrhunderte alte Zeugen, die bereits alle Bilder der Lebenserzählung gesehen haben, die in den Gemälden aufgefächert wird. Auch jene Bilder, die diese Lebenserzählung bis zu ihrem Ende noch bereithalten wird, werden sie begleiten. Vom Wandgemälde eingefasst sind zwei kleine Leinwände:

    Dem Guardian of the Sun, einem gelben Vogel, der mehrfach in den Bildern auftaucht, ist der Guardian of the Night entgegen gesetzt, eine unheimliche, in sich ruhende Figur ohne Gesicht, umhüllt von einem verzerrten Schachbrettmuster.

    Es wundert nicht, dass Giuseppe Gonella auf das Schachspiel verweist, Paraphrase auf die Gesellschaft zugleich, auf Partien um Leben und Tod, um das Dunkle der Nacht zu versinnbildlichen.

    Solche Gegensätze, wie sie sich in Unter the Skin of the Sea andeuten, finden sich im Zusammenspiel der Gemälde häufiger. Jeder dieser Gegensätze lädt dazu ein, sich seinem Spannungsfeld auszusetzen.

    Hier eine stillende Mutter, Sinnbild der Lebensspenderin, doch eine Art Cyberkreatur, dort die Andeutung des mythischen Fabelwesens Ouroboros, das sich selbst genügt: "Allem Zukünftigen beißt das Vergangene in den Schwanz".

    Eine trostlose Endzeitlandschaft

    In einem anderen Gemälde, Reassuring Horizons, schreitet eine in ein transparentes Regencape gewandete Gestalt durch eine trostlose Endzeitlandschaft, während sich in Sunny Side Up mehrere Menschen in paradiesischer Nacktheit um einen mächtigen Baumstamm gruppieren.

    Einer DNA gleich durchziehen neonfarbene Leuchtspuren die Bilder, die Erinnerungen und Emotionen evozieren. Manchmal erwachsen aus diesen Linien grelle Flächen, Farbfragmente, die zusammengesetzt den Grund ergeben, auf dem Gonella Figuratives zumeist nur andeutet.

    Die Menschen in seinen Bildern sind selten komplett ausgearbeitet, stattdessen sind sie häufig sich selbst überlappend und durchscheinend dargestellt, wie in den beiden Gemälden In the Same Breath #1 und #2, als seien sie nicht wirklich gegenwärtig, sondern im Übergang zwischen den Zeiten begriffen.

    So vereinen die meisten Bilder Giuseppe Gonellas mehrere Momentaufnahmen, die zeitlich nicht zu fassen sind. Dieses Wechselspiel aus Endlichkeit und Unendlichkeit erweitert das Spannungsfeld der inhaltlichen Gegensätze um eine apokalyptische Dimension

    In seinen Bildern gibt es ein Überleben

    Stellvertretend für den Betrachter ist es der Hofnarr in Portrait of the Court Jester Gonella – Tribute to Jean Fouquet, der sich der Wucht dieser Bilder aussetzt, und dem der Schrecken buchstäblich ins bleiche Gesicht gezeichnet ist.

    Es ist – wie auch in Mente locale, wieder eine verstörende Landschaft – kein gutes Ende, das Gonella andeutet, und es fällt nicht leicht, sich dem zu stellen.

    Einziger Trost: In seinen Bildern gibt es ein Überleben, auch wenn es nicht das der Menschheit zu sein scheint.

    Man wünscht sich zurück unter Wasser, Under the Skin of the Sea, in die traumverlorene Stille mit ihren bunten, pulsierenden Partikeln, aus der das Leben entsteht, in der Hoffnung, dass die Evolution einen anderen Weg einschlägt und sich die friedliche, paradiesische Vision, die Giuseppe Gonella ebenfalls darzustellen vermag, durchsetzt.

    © Helge Baumgarten, Berlin

    Giuseppe Gonella – De aeterno reditu, Malerei

    Egbert Baqué Contemporary Art

    Fasanenstraße 37

    10719 Berlin

     

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Dieter Falk sagt im Interview mit Michaela Boland den Freunden der Kuenste Jede Musik lebt von ihren Idolen
Dieter Falk an dem Platz wo er die großen Melodien komponiert 
Dieter Falk hat eine Professur an der Robert Schumann Hochschule in Duesseldorf
    MICHAELA BOLAND TRIFFT DIETER FALK
    Dieter Falk hat über 20 Millionen Platten verkauft - er sagt den Freunden der Künste, Musik muss anstecken

    Zweiter Teil des Exklusiv Interviews von Michaela Boland mit Dieter Falk für die Freunde der Künste.

    Als Produzent von PUR feierte er Millionenerfolge. Auch wenn er sich eher als Mann im Hintergrund versteht, verhalf er Künstlern wie Monrose, Jennifer Rush, Howard Carpendale, Gitte Haenning, DJ Ötzi, Pe Werner, Paul Young, Karel Gott, Katja Ebstein oder Marshall & Alexander mit Hits zum Triumph.

    Seit der Pro 7- Casting-Produktion "Popstars" im Jahre 2006 ist er auch einem breiten Fernsehpublikum bekannt, denn dort fungierte er neben Nina Hagen und  Detlef D! Soost als Jury-Mitglied.

    Der Absolvent der Musikhochschule Köln, der im Rahmen des Projekts "Falk & Sons" mit seinen beiden Söhnen, Max und Paul, nach dem Debüt-Album "Celebrate Bach" nun mit "Toccata" schon die zweite Familien-Scheibe herausgebracht hat, hat seit diesem Wintersemester sogar eine Professur an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf inne.

    Dort will er dazu beitragen, die Nordrhein westfälische Regierungsmetropole als Medienstadt auch musikalisch weiter voran zu bringen.

    In seinem schönen Familienanwesen im Düsseldorfer Süden treffe ich den sympathischen Passions-Musiker, der im Gegensatz zu vielen anderen Showgrößen, die dies als "unsexy" empfinden, keinen Hehl aus seinem christlichen Glauben macht.

    MICHAELA BOLAND TRIFFT DIETER FALK

    Michaela Boland: Du hast in jedem Fall große Erfolge zu verzeichnen.

    Dieter Falk: Insgesamt sind es, so glaube ich, über 20 Millionen Platten, die die Künstler verkauft haben, die ich mal produziert habe. Damals wurde für 500.000 eine Platinscheibe verliehen. Viermal Platin für "Abenteuerland" von Pur bedeuteten zwei Millionen verkaufte Platten. Bei Monrose gab es aber schon für 300.000 verkaufte Platten Platin. Jetzt sind wir sogar bei 200.000 angekommen. Durch den Absatzrückgang wurden die Maßstäbe heruntergesetzt. Allein mit Pur habe ich schon ungefähr 15. Millionen Platten verkauft.

    Michaela Boland: Hier bei dir hängen etliche Platin-Scheiben an der Wänden. Bekommt man als Produzent neben den Künstlern üblicherweise  jedes Mal ebenfalls ein Exemplar ausgehändigt?

    Dieter Falk: Künstler, Produzent, manchmal auch Toningenieur oder -Meister, zusätzliche Komponisten und die wichtigen Leute der Plattenfirma sowie das Management.

    Michaela Boland: Ex-EMI-Legende, Winni Ebert, - Gott habe ihn selig - hatte in seinen Räumlichkeiten ebenfalls jede Menge Gold- und Platin-Platten an den Wänden hängen.

    Dieter Falk: Winni hat natürlich auch Sachen entdeckt und hat dann als A&R (Anm. d. Red: Artists and Repertoire) auch goldene Platten bekommen. Später war er ja dann auch Manager.

    Michaela Boland: Du hast viele Jahre mit Pur zusammengearbeitet. Hast du das Erfolgsalbum "Abenteuerland" auch mit komponiert?

    Dieter Falk: Nein, das habe ich aber auch mit arrangiert. Das ist vor allem eine Produktionsarbeit gewesen. Die Pur-Jungs komponieren nämlich auch selbst phantastisch. Das war zum Beispiel ein klassischer Fall, wo ich als Arrangeur beim Songaufbau Tipps gegeben habe. Das war über insgesamt elf Jahre ein glückliches Teamwork.

    Michaela Boland: Ist es heutzutage ratsam, im Hinblick auf die Musikrichtungen als Produzent breit gefächert zu sein oder sollte  man sich besser auf etwas spezialisieren?

    Dieter Falk: Tja, ich glaube, das muss jeder halten wie er möchte. Ich empfand es immer als interessant, ein breites Stilmischmasch zu produzieren. Es gab natürlich auch Sachen, die ich weder konnte, noch wollte. Zum Beispiel Volksmusik und Heavy Metal.

    Michaela Boland: Das hast du kategorisch abgelehnt?

    Dieter Falk: Ja, da war ich auch kein Experte für. Aber, poppiger Schlager war für mich nie ein Tabu. Ich habe ja auch Brings produziert, noch vor deren Karnevalszeiten. Das war eine harte Rockband und das hat großen Spaß gemacht. Auf der anderen Seite habe ich aber auch Nino de Angelo produziert, der eben eine tolle Stimme ist.

    Michaela Boland: Ab wann hast du Nino de Angelo produziert?

    Dieter Falk: Ab seinem Comeback. Das war "Schwindelfrei". Da waren einige erfolgreiche Sachen dabei. Wir haben drei LPs gemacht. Dann auch Karel Gott oder Nana Mouskouri. Das sind alles Menschen, da habe ich keine Hemmungen oder gar Aversionen, ganz im Gegenteil. Ich finde, wir haben tolle Sänger, auch in der Schlagerbranche. Und die erlebt ja gerade eine unfassbare Renaissance.

    Michaela Boland: Wem ist das zu verdanken?

    Dieter Falk: Jede Musik lebt von ihren Idolen. Von charismatischen Frontsängern oder Sängerinnen. Und vielleicht haben wir jetzt einfach auch den Glücksfall, dass mit Helene Fischer und Andrea Berg eben zwei Damen da sind, die diese Branche mitbestimmen, weil sie sehr beliebt und sehr gut sind. Man muss diese Musik privat ja auch nicht hören, aber, man sollte zumindest respektieren, dass sie wirklich ein gutes Entertainment machen. Gerade Helene Fischer macht sensationelle Shows.

    Ich bin jetzt auch nicht der, der privat Schlager hört, aber es gibt Songs von Helene Fischer, die sind einfach klasse produziert und gut komponiert. Man wird das noch sehen, denn ich glaube, dass sich das in den nächsten Jahren auch noch ein bisschen mehr in Richtung Pop entwickeln wird.

    Genauso wie man sieht, dass Robbie Williams als Pop-Interpret sich ein bisschen dem großen Mainstream öffnet, denn diese Swing-Platten sind ja nur ein Beispiel dafür. Es ist natürlich immer noch super anspruchsvoll und klasse gemacht, natürlich auch jazzig, aber die ganz großen Stars der anglo-amerikanischen Musikszene, die eher aus der Rock-Pop-Ecke kommen, öffnen sich nun dem großen Mainstream. Würde man jene Titel in Deutschland mit deutschen Texten machen, würde man es sofort als schlagerresque bezeichnen.

    Michaela Boland:  Kannst du ein Beispiel benennen?

    Dieter Falk: Gerade, wenn du dir auf der jetzigen Single-Auskopplung des Swingalbums von Robbie Williams einen deutschen Text vorstellst, dann ist das ein richtiger Schlager. Da sollte man auch mal ehrlich sein. Dieses Schubladendenken ist so typisch deutsch. Einteilung in: Das ist ein Schlager und das ist ein Popsong. Diese Probleme haben Amerikaner gar nicht.

    Michaela Boland: Gibt es hier möglicherweise eine ähnliche Differenzierung zwischen Schlager und Popsong wie einst der zwischen Volkslied und Kunstlied? Was sind die typischen Merkmale eines Schlagers?

    Dieter Falk: Ein Schlager ist ein Titel, der einschlägt. Er muss von der Melodie sehr nachvollziehbar und mit singbar sein. Die Haupttext-Hookline, also die Textzeile, muss ebenfalls sehr griffig sein. Beispiele der großen deutschen Schlager, und darunter sind viele Popsongs wie "Dein ist mein ganzes Herz", "Kribbeln im Bauch", "König von Deutschland", "Ich hab dich tausend mal betrogen", das sind alles Textzeilen, die super griffig sind oder gar "Komm mit mir ins Abenteuerland".

    Diese Textzeilen bleiben genauso griffig  wie eine musikalische Hookline innerhalb eines Refrains. Dann schlägt ein Song ein. Ob er ein poppiges, rockiges oder schlagerresques Arrangement hat, ist dann eigentlich eher zweitrangig. Wichtig ist einzig, dass die Melodie und die Haupttextzeile total kleben bleiben,

    Michaela Boland: Mit anderen Worten: Stilrichtungen sind dabei sich zu vermischen?

    Dieter Falk: Sagen wir mal so: Der Unterschied zwischen einem Schubert-Lied in der Klassik und einem Hoch-auf-dem-gelben-Wagen-Volkslied ist gar nicht mal so weit. Es gibt von Schubert Lieder, die sind total volksliedhaft.

    Michaela Boland: Beziehst du dich auf das Röslein?

    Dieter Falk: Das Röslein zum Beispiel oder auch Lieder von Schumann, die volksliedhaften Charakter haben. Die Unterscheidung dessen, was E- und U-Musik ist, ist ja ohnehin eher eine, die Fachleute vornehmen und nicht das Publikum. Denn das Publikum liebt Musik und denkt manchmal gar nicht so groß darüber nach, ob das nun E- oder U-Musik ist. Das war ohnehin eine Unterscheidung der 70er Jahre.

    Michaela Boland: Du hast mit vielen bekannten Leuten zusammengearbeitet. War das immer gleich leicht oder gab es auch Diven unter deinen "Schäfchen"?

    Dieter Falk: Ja, natürlich gibt es auch Diven. Und selbstverständlich gibt es auch skurrile Geschichten. Aber, das Spannende ist immer, dass man  musikalisch eine  Art kleine Ehe auf Zeit eingeht, wenn man jemanden produziert. Eine Platte dauert in der Regel drei Monate, manchmal länger, manchmal aber auch ein bisschen kürzer, und während dieser Zeit ist man wirklich ein Teamworker. Das funktioniert auch mit Kompromissen. Als Produzent ist man so eine Art Vermittler zwischen Künstler und Plattenfirma. Diese Situation ist nicht immer einfach.

    Ich habe das jetzt so viele Jahre gemacht, dass ich glaube zu wissen, welche Verhaltensweisen man an den Tag legen muss, um beiden Seiten gerecht zu werden. Mir ist wichtig, dass ich vor allen Dingen ein Dienstleister des Künstlers bin, denn der muss mit dieser Platte länger leben als ich als Produzent. Als solcher habe ich schon zwei oder drei Monate später wieder andere Aufgaben.

    Der Künstler muss mit dieser Platte anderthalb Jahre leben und sie promoten. Deswegen werde ich den Teufel tun und meinen Dickkopf durchsetzen. Ich versuche natürlich, dem Künstler gerecht zu werden und für ihn schöne Lieder zu schreiben. Dass ich das in den letzten Jahren nicht mehr so häufig gemacht habe, hat natürlich auch damit zu tun, dass ich auch auf zu neuen Ufern bin. Nach 35 Jahren in der Musikbranche ist auch wichtig, dass man versucht, jetzt, mit Anfang Mitte Fünfzig nochmal neue Kapitel aufzuschlagen.

    Michaela Boland: Mit welchen Künstlern hast du denn so alles gearbeitet? Ich sehe hier beispielsweise schon mal Andre Dietz (Anm. d. Red.: Schauspieler der Täglich-Serie "Alles was zählt")

    Dieter Falk: Wir waren zusammen beim "perfekten Promidinner". Auch mit Tom Beck (Anm. d. Red: "Alarm für Cobra 11") habe ich gearbeitet. Wir haben zusammen hier herum gejammt.  Außerdem Detlev Jöcker, der Kindersänger. Für ihn habe ich drei CDs gemacht. Jule Neigel war zum Songschreiben hier. Dann habe ich auch DJ Ötzi gemacht und Marshall & Alexander.

    Michaela Boland: Hast du ihr Album "Paradisum" produziert? Denn hierzu haben wir bei Freunde der Künste ein Interview mit Jay Alexander geführt.

    Dieter Falk: Ich habe diejenigen davor produziert. "Hand in Hand" und "Lovers forever".

    Michaela Boland: Du hast auch mit Daliah Lavi und Karel Gott gearbeitet. Was ist denn die "goldene Stimme aus Prag", Held meiner "Biene-Maja"-und "Fang-das-Licht"-Kindheit, so für eine Persönlichkeit?

    Dieter Falk: Ein Hammer-Typ! Er kam hierher, sah draußen ein grünes Kettcar mit Gummireifen, das richtig schnell fährt, war begeistert, rief, "oh,toll" und peste sogleich in einem Affenzahn hier bei uns über die Straße und du weißt, er ist über 70.

    Michaela Boland: Wird es noch weitere Zusammenarbeiten geben?

    Dieter Falk: Wenn es sich ergibt, gerne, denn es ist ein toller und super lieber Kerl. Ein echter Gentleman alter Schule. Er bringt immer Pralinen für meine Frau mit.

    Michaela Boland: Hier sehe ich noch unzählige weitere Künstler, die du produziert hast.

    Dieter Falk: Howard Carpendale, Brings, Francine Jordi, Jennifer Rush, Nektarios, Joja Wendt, der Pianist, Petra Zieger, eine Ex-DDR-Sängerin, Al Bano Carissi oder Paul Young.

    Michaela Boland: Wer denkt nicht gerne an seine Hits "Come back and stay", "Wherever I lay my hat" oder "Love of the common people" zurück?

    Dieter Falk: Das waren natürlich seine 80-er Hits. Wir haben vor acht Jahren "Rock swings" zusammen gemacht. Es war ein Swing-Album, das großen Spaß bereitet hat. Es ist so etwas, wie Paul Anka auch schon einmal gemacht hat: Rock mit Swing und Big Band. Ein tolles Projekt. Ich habe mir dazu den Band-Leader von Robbie Williams als Co-Arrangeur geholt.

    Michaela Boland: Habt ihr die Aufnahmen mit Big Band dann in deinem zweiten Studio in der Innenstadt durchgeführt?

    Dieter Falk: Nein, das haben wir in Holland gemacht. Ich habe auch einige Zeit in Holland gelebt.

    Michaela Boland: Du bist viel herumgekommen.

    Dieter Falk: Wir hatten ein zweites Haus an der Küste in Holland. Ich spreche ganz passabel holländisch, habe auch ein paar holländische Stars produziert und war sehr gerne da.

    Michaela Boland: Was waren die absoluten Highlights deiner Karriere?

    Dieter Falk: Das Paul Young Swing Album wegen der Big Band und was natürlich ein absoluter Meilenstein war, war  "Abenteuerland" mit PUR. Nicht nur weil es finanziell die spannendste Platte oder meist verkaufte war mit zweieinhalb Millionen Exemplaren, sondern auch musikalisch betrachtet. Die kannst du heute immer noch anhören.

    Michaela Boland: Nicht umsonst hat wohl auch die Werbung einst die Platte für sich entdeckt.

    Dieter Falk: Ja, "Abenteuerland" ist schon ein echtes Masterpiece. Sicherlich auch Pe Werner und "Kribbeln im Bauch".

    Michaela Boland: Hast du daran mitgeschrieben?

    Dieter Falk: Sie hat es komponiert. Doch es gibt eine Sache, die ich darüber nie vergessen werde: Wir hatten das erste Album, "Weibsbilder", zusammen gemacht. Dann hat der A&R-Chef der damaligen Intercord, Peter Cadera, dem ich sehr viel zu verdanken habe, Pe und mich ziemlich zusammengestaucht. Nachdem wir ihm Demos vorgestellt hatten, meinte er nur, "Ich höre keinen Hit".

    Pe war deswegen zunächst ein wenig niedergeschlagen. Doch am Ende hat genau dieses Zusammenstauchen sie noch in der Nacht dazu bewegt, "Kribbeln im Bauch" zu komponieren. Sie rief nachts bei mir an und sagte, dass sie so sauer auf den A&R-Chef sei. Als Pe es meiner Frau und mir also mitten in der Nacht vorspielte, waren wir total begeistert. Es war der Knaller. Schon einen Tag danach haben wir es arrangiert und schnell aufgenommen. Und das wurde ihr Hit.

    Michaela Boland: Kam in Folge dessen dann auch "Trostpflastersteine" von ihr?

    Dieter Falk: Ja. Das ist auch eine ganz tolle Nummer. Pe ist echt eine Sprachkünstlerin. Sie schreibt selbst Musik und Text. Klassisch: Singer and Songwriter. Wenn jemand so gut komponiert wie Pe Werner, werde ich den Teufel tun und mit komponieren. Klar, gebe ich auch mal meinen Senf dazu, wir haben drei LPs zusammen gemacht und verstehen uns immer noch gut.

    Michaela Boland: Ist es nicht die Regel, dass man sich danach noch gut versteht?

    Dieter Falk: Gut, dann gab es eine Trennung. Auch nach zehn CDs mit PUR. Eine Trennung ist dann immer auch traurig, aber wir sind so lange zusammen geblieben, das ist nicht die Regel. Heute werden Produzenten meist nach ein oder zwei CDs gewechselt. In der Regel arbeite ich mit meinen Künstlern recht lange zusammen. Auch mit Marshall & Alexander habe ich sechs Jahre lang gearbeitet. Insofern scheinen wir dann doch auch alle etwas richtig zu machen.

    Michaela Boland: Du bist vor kurzem 54 Jahre alt geworden. Wie hast du gefeiert?

    Dieter Falk: Meine Mutter ist genau an meinem Geburtstag verstorben.

    Michaela Boland: Das war mit Sicherheit hart.

    Dieter Falk:  Es war verrückt.

    Michaela Boland: Dein Pop-Oratorium als Musical-Vorstufe, "Die 10 Gebote", welches du gemeinsam mit Michael Kunze geschrieben hast, hatte seine Uraufführung in St. Gallen. Warum gerade in der Schweiz und  nicht in Deutschland?

    Dieter Falk: Das Pop-Oratorium war eine Auftragsarbeit der evangelischen Kirche in Deutschland, damals auch noch mit initiiert von der damaligen Bischöfin, Margot Käsmann, die übrigens eine tolle Frau ist und viel bewegt hat. Es war ein Zufall. Das Theater in St. Gallen ist sehr rührig und hat eben sofort zugegriffen. Auch ist es in Europa eine der Hochburgen für Weltpremieren.

    Michael Kunze kannte darüber hinaus den Intendanten. Es läuft jetzt seit Februar 2013 sehr erfolgreich und geht noch bis Juni 2014. Wir hatten zuvor in deutschen großen Arenen die Runde gemacht und hatten 150.000 Zuschauer und 25.000 Mitwirkende. In jeder Veranstaltung hatten wir allein zweieinhalbtausend Chorsänger, die mitgesungen haben.

    Michaela Boland: Wie castet man die alle?

    Dieter Falk: Die castet man nicht. Man schreibt aus und dann bewerben sich Chöre. Daraus wurde eine richtige Sing-Bewegung. Bis heute wird das Ding einmal pro Woche irgendwo in Deutschland aufgeführt, aber in kleinem Rahmen. Das singen dann Jugendchöre, Schulchöre, Kirchenchöre, Gospelchöre und Altenchöre. Ich bekomme immer E-Mails, in denen beschrieben wird, wer es gerade wo aufgeführt hat. Also, das ist schon so eine Art Nachsingstück. Man könnte es "interaktives Projekt" nennen. Das ist natürlich schön und für Michael und mich sehr erfreulich. So ähnlich wollen wir es dann mit  dem "Luther"-Pop-Oratorium auch halten.

    Michaela Boland: Worin bestand der Reiz für dich, mal so etwas zu schreiben?

    Dieter Falk: Es hat sehr viel Spaß gemacht, einmal keine Dreieinhalb-Minuten-Hits schreiben zu müssen, die Radio-kompatibel sind, sondern mich auch mal musikalisch auszutoben. Mein Lieblingsmusical ist "Jesus Christ Superstar". In der Weise auch mal ein wenig wildere Titel auszuprobieren, war toll. Ich wollte schon ein poppiges Musical machen, was auch dem Musikgeschmack der jüngeren Leute entspricht.

    Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen. Nachdem ich mich innerhalb der letzten vier bis fünf Jahre nun auch intensiv mit dem Thema Musical beschäftigt habe, ist dies ebenfalls ein großer neuer Arbeitsbereich geworden.

    Michaela Boland: Ist so etwas ein Angang im Sinne einer Hürde, wenn man es zum ersten Mal macht?

    Dieter Falk:  Ich hatte  große Lust darauf, daher  habe ich es nicht als Hürde empfunden. Ich habe mich hier eingeschlossen und daran gebastelt. Die ganzen Demos habe ich selbst eingesungen und anschließend sämtliche Schauspieler geholt, die es später singen sollten. Dann wurde es mit ihnen aufgenommen, also vorproduziert. Ich bin möglicherweise anders herangegangen als die klassischen Musicalkomponisten. Als Musikproduzent habe ich ja alle Möglichkeiten.

    Beispielsweise super Vorproduktionen zu machen, die schon toll klingen. Und wir mussten ja die 25.000 Chorsänger, die wir im Laufe der Jahre hatten, auch motivieren und das kann man am besten durch gute Musik und gute Produktionen schaffen. Die schickt man ihnen dann. Sie erhielten Noten dazu und haben dann alles eingeprobt.

    Wir haben dabei tatsächlich ganze Familien gehabt, die mit drei Generationen am Projekt teilgenommen haben. Beispielsweise elfjährige Kinder und deren Großeltern. Da wir im Vorfeld der Uraufführung schon ganze Demos oder CDs gemacht haben, war es für die Teilnehmer auch motivierend, daran mitzuwirken

    Michaela Boland: Würdest du dir auch zutrauen, ein klassisches Oratorium zu komponieren?

    Dieter Falk: Das würde ich mir schon zutrauen. Ich habe ja die ganze klassische Ausbildung. Es würde jetzt natürlich nicht die Kopie eines neo-romantischen Stücks. Wenn ich zum Beispiel alte Klassiker verpoppe oder verjazze, wie Bach, was ja immer ein Thema für mich war, denn ich habe ja beispielsweise auch schon Choräle verpoppt, dann tue ich das, indem ich die klassischen Momente nehme, aber dann mit Jazzmomenten versmische.

    Jeder hat da seinen eigenen Stil und ich habe ganz sicher auch meine eigene Handschrift. So würde ich Klassik nehmen, oder auch klassisch komponieren, aber eben mit den Einflüssen von Jazz bis Pop aus meiner Generation.

    Michaela Boland: Gemeinsam mit deinen beiden Jungs bildest du die Gruppe "Falk & Sons". Ihr variiert Stücke aus Klassik und Barock, insbesondere von Johann Sebastian Bach, und macht aus ihnen zeitgemäße poppige Musik. Wie konntest du deine Kinder für dieses Unterfangen gewinnen oder kam es sogar von ihnen?

    Dieter Falk: Nein, überhaupt nicht. Es kam nicht von ihnen. Letztlich aber auch nicht von mir. Unsere Söhne erhielten beide Klavierunterricht und haben fast nie geübt. Meine Frau und ich wollten sogar fast schon die Reißleine ziehen. Das werden sicherlich viele Eltern kennen. Man fängt mit einer Stunde Klavierunterricht in der Woche an und übt eine halbe Stunde am Tag. Daraus werden dann irgendwann mal gnädige fünf Minuten.

    Im Zuge von G 8, wo die Kinder heutzutage ja immer länger in der Schule sitzen, ist es mit der Musikerziehung natürlich auch immer schwieriger. Wir haben dann gesagt, dass es sich gar nicht mehr lohne, da beide nicht übten. Dann kam jedoch ein befreundeter Theaterdramaturg aus meiner Heimatstadt  und lud mich dazu ein, gemeinsam mit meinen Söhnen im Apollo Theater in Siegen vorbeizukommen und vier Titel für ein Schulkonzert zu machen. Das haben wir gemacht und ab dem Moment haben meine Kinder erfahren, was es heißt, auf der Bühne zu stehen und Bühnenluft zu schnuppern. Das ist jetzt sechs Jahre her.

    Michaela Boland: Blut geleckt?

    Dieter Falk: Ja, sie haben wirklich Blut geleckt und ab diesem Moment haben sie auch angefangen wieder zu spielen und zu üben. Seither gibt es eigentlich Falk & Sons. Der Weg ist das Ziel. Wenn du weißt, wofür du übst, dann übst du auch viel leichter und zielgerichtet. In 2011 haben wir dann bei Universal das erste Album herausgebracht, jetzt gerade das zweite gemacht. So haben wir natürlich immer wieder ein bisschen mehr erreicht. Die Karriere entwickelt sich und der Spaß bleibt. Vor allem weil wir sehr viel live spielen.

    Michaela Boland: Wie oft seid ihr da unterwegs?

    Dieter Falk: Wir spielen 40-mal im Jahr irgendwo. Morgen spielen wir bereits zum dritten Mal in Folge bei der Kanzlerin anlässlich der Weihnachtsfeier der CDU-Fraktion und der Regierung. Da spielen wir dann in Berlin im Tipi. Das sind natürlich Highlights. Davon lebt dann auch die musikalische Arbeit.

    Michaela Boland: Das klingt glücklicherweise nach einem ausgesprochen guten Verhältnis zwischen Vater und Söhnen.

    Dieter Falk: (lacht) Ja, klar. Das gehört dazu. Das Schöne ist, wenn man so viele Konzerte miteinander spielt, verbringt man viel Zeit miteinander. Die nächtlichen langen Rückfahrten auf deutschen Autobahnen, wenn man in Bremervörde, am Arsch der Welt oder in Greifswald gespielt  hat, dann kann man die ganze Fahrt über quatschen und kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen. Familie ist uns sehr wichtig, daher verbringen wir auch viel Zeit miteinander. Auch haben wir viele Gäste, die meistens nicht nur mit meiner Frau und mir befreundet sind, sondern auch mit meinen Söhnen.

    Michaela Boland: Wie schaffst du es bei all deinen Mega-Erfolgen immer so geerdet zu bleiben?

    Dieter Falk: Ich bin immer ein Mann im Hintergrund gewesen. Vielleicht bin ich durch Popstars mal ein bisschen in den Vordergrund gerückt. Sicher taucht ab und zu auch mal das Fernsehen hier auf und macht O-Töne, aber ich bin kein Star in dem Sinne wie es andere sind. Klar kennen mich mehr Leute als andere, trotzdem bin und bleibe ich als Komponist und Musikproduzent eher jemand, der hinter dem Mischpult ist.

    Michaela Boland: Nichts desto trotz ein ausgesprochen erfolgreicher Jemand hinter dem Mischpult.

    Dieter Falk: Ja, aber was heißt erden? Ich komme aus einfachen Verhältnissen. Meine Mutter und mein Vater haben beide nicht studiert. Wir waren nicht  gerade der sogenannte Intellektuellen-Haushalt. Doch wir Söhne haben beide studiert und aus uns ist etwas Ordentliches geworden. Aber, ich weiß, wie ich angefangen habe und das erdet einen sowieso.

    In unserem Bekanntenkreis haben wir zwar viele Freunde in der sogenannten Showbranche, aber ebenso viele Freunde in ganz normalen Berufen. Meine Frau ist Grundschullehrerin, das erdet dich auch total, das sage ich dir (lacht). An einer Brennpunktschule, wo du auf der einen Seite privilegierte Familien hast, die ihre Kinder dort einschulen, doch interessanter Weise ebenso viele Migrantenkinder. Das mischt sich super, doch hat ganz eigene Befindlichkeiten. Dann bin ich ja auch Botschafter für die Arche. Wenn du dann siehst, was dort stattfindet, dann erdet dich das ebenfalls automatisch.

    Michaela Boland: Seit diesem Wintersemester hast du auch regelmäßig mit jungen Menschen zu tun, denn du hast an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf eine Gastprofessur mit dem Schwerpunkt Musikproduktion und Populargesang inne. Wie oft bist du da zur Zeit im Einsatz?

    Dieter Falk: Aktuell hatte ich jetzt gerade einen ganzen Samstag lang einen Crash-Kurs-Workshop mit den Kirchenmusikern. Mehrere Stunden am Stück. Da ging es dann darum, dass ich Kirchenmusikern Pop Piano- und Gospel Piano beibringe. Meine Botschaft ist die: Ein klassisches Studium ist total wichtig, aber es ist heutzutage genauso wichtig, dass man zweigleisig fährt.

    Damit du auch als Kirchen- oder als Schulmusiker nicht nur vor einer Klasse oder in der Kirche sitzt und "Großer Gott wir loben dich" an der Orgel spielst, sondern, dass du auch "Oh happy day" authentisch am Klavier spielst und nicht nur so von Noten herunter liest. Es muss grooven, der große Zeh muss mitwippen, wenn du Klavier spielst.

    Und wenn du eine Kirchengemeinde zum mitsingen eines Liedes begeistern willst, dass du es auch swingig umsetzen kannst. Musik muss anstecken und das ist so viel leichter, wenn es Groove und Swing hat. Das brauchen Kirchenmusiker auch heutzutage. Das ist ein Teil meiner Aufgabe im Rahmen dieser Professur.

    Michaela Boland: Kann man bemessen wie viele Wochenstunden du gibst.

    Dieter Falk: Es ist eine halbe Gastprofessur, das heißt neun Semester-Wochenstunden. Die verteile ich auf Blöcke. Dann sitze ich vor Kirchenmusikern, aber auch vor kommenden Musikproduzenten. Es gibt ja in Düsseldorf diese einzigartige Möglichkeit am Institut für Musik und Medien, IMM, unter anderem auch Musikproduzent zu werden. Toningenieur und Musikproduzent, das nennt sich dann Ton- und Bild-Studium und Musik und Medien.

    Das ist schon eine spannende Ausbildung. Sie müssen nämlich sowohl künstlerisch als auch technisch gut sein. Da helfe ich jetzt meinen Professoren-Kollegen, dass man auch die Produktionen, die diese jungen Studenten machen, unter Marktbedingungen bewertet, zumal ich ja mit einem Fuß in der Branche auch noch am Puls des Marktes bin. Ich kann den Leuten daher relativ authentisch  sagen, das, was ihr macht, hat meines Erachtens eine Chance oder nicht. Die guten Studenten empfehle ich dann auch der Branche gleich weiter.

    Michaela Boland: Dann bist du auch eine Art Türöffner?

    Dieter Falk: Ich versuche es. Den guten Leuten werde ich natürlich sagen, "Ihr komponiert gut, ihr solltet euch unbedingt mal bei diesem oder jenem A&R oder Verleger melden, denn ihr seid wirklich talentiert". Das ist so ein bisschen meine  Funktion.

    Michaela Boland: Gab es darüber hinaus noch ein persönliches Anliegen für dich, die Professur anzutreten?

    Dieter Falk: Diese Gastprofessur ist ja von der Stadt Düsseldorf finanziert und nicht vom Land NRW. Mir ist wichtig, dass man etwas für die Musikszene der Stadt Düsseldorf, die ja nach den Toten Hosen oder Kraftwerk noch nicht so richtig viel hervorgebracht hat, tut.

    Michaela Boland: Doro Paesch kommt doch auch hierher.

    Dieter Falk: Ja, aber das sind die großen Alten, um es mal so zu sagen. Man sollte hier etwas für die Szene tun. Ich veranstalte ja auch ab und zu ein Nachwuchsfestival mit dem Titel "Ton-Talente", in der Tonhalle. Ich möchte, dass man die Leute, die da in der Stadt Musik machen, mit den Studenten aus der Musikhochschule zusammenbringt, mehr Teamwork durchführt, mehr Synergie und Networking betreibt.

    Michaela Boland: Düsseldorf soll ohnehin als Kreativstandort im Hinblick auf Musik gefördert werden. Welche weiteren Ansätze sind neben deiner Arbeit dafür noch vonnöten?

    Dieter Falk: Ich bin natürlich weit davon entfernt zu sagen, ich sei der Allein-Selig-Machende für das Betreiben, die Medienstadt Düsseldorf musikalisch weiterzubringen. Es gibt ja viele Leute, die an der Front arbeiten, Düsseldorf auch  musikalisch ein bisschen nach vorne zu bringen. Düsseldorf ist eine Museumsstadt, eine Kunststadt, eine Werbe-Agentur-Stadt, eine Medienstadt. An der Musikszene kann noch etwas getan werden.

    Da bin ich einer von mehreren, die daran arbeiten, dass das so wird. So war der Eurovision Song Contest eine riesen Nummer. Darauf aufbauend kann man etwas für die Musikszene hier tun. Das fängt damit an, dass man auch Lobbyarbeit betreibt, dass beispielsweise neue Proberäume gebaut werden und. Aber das Rathaus weiß das und ist da bereits auf einem sehr guten Weg, wie ich finde.

    Michaela Boland: Interessierst du dich für bildende Kunst?

    Dieter Falk: Ja, ich gehe sehr gerne in Museen. Ich liebe Popart. Meine Frau ist auch an Malerei interessiert. Sie malt auch selbst ein bisschen. Da wir lange in Holland gelebt haben, kennen wir die Museen in Amsterdam alle in und auswendig. Wenn wir reisen, und das tun wir ganz gerne und viel, sind wir in den Städten eigentlich auch immer in den einschlägigen Museen. Ob in New York oder in London, da sehen wir uns Ausstellungen an, die wir sonst nicht mitkriegen. Köln ist überdies auch eine ganz tolle Museumstadt, wie Düsseldorf auch. Das ist auch Teil unseres Freizeitprogramms.

    Michaela Boland: Was liest du zurzeit?

    Dieter Falk: Ich bin natürlich absoluter Thriller-Fan. Ich habe gerade von Joe Nesbo "Koma " gelesen. Eigentlich alle Jo Nesbos wie alle Stieg Larssons.

    Michaela Boland: Wie läuft es konkret ab, wenn jemand sich bei dir meldet und dich bittet, einen oder mehrere Songs zu schreieben und zu produzieren?

    Dieter Falk: Viele kenne ich ja auch schon, wenn sie anrufen und fragen, "hast du einen Song für mich". Aber, wenn ich jemanden noch nicht kenne, dann lade ich den- oder diejenige ein, ich setze mich hier ans Klavier und wir jammen ein bisschen. Oft ist es ja auch so, dass die Künstler auch selbst musikalische Ideen haben. Dann ist es ganz gut, wenn man es dann zusammen macht. Ich mache das super gerne im Teamwork.

    Zum Beispiel die Schlagersängerin, Francine Jordi, deren letztes Album ich gemacht habe und die in der Schweiz ein großer Star ist, kommt hierher und wir setzten uns einfach ans Klavier und wir schreiben zusammen. Oder sie kommt auch schon mit fertigen Songs und die arrangiere ich dann.

    Bei mir ist es keine Pflicht, dass ich alles selbst geschrieben haben muss. Bei meinen größten Produzentenerfolgen, wie beispielsweise bei PUR war es ja auch so, da war ich nicht als Komponist beteiligt. Dass ich jetzt mehr komponiere hat vor allen Dingen mit den Musicals zu tun. Das sind dann meine Projekte und auch meine Ideen.

    Michaela Boland: Lieber Dieter, vielen Dank für dieses ausführliche Gespräch und viel Erfolg auch weiterhin für die Zukunft.

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  • Auch der Zugang zu einer Premium Airport Lounge wie der Al Reem Lounge in Abu Dhabi ist über Holiday Extras für jeden Reisenden buchbar
Jerome Danglidis CEO Continental Europe von Holiday Extras
    Geheimnis der Reisebranche
    Airport Lounges - Interview mit Holiday-Extras-CEO Jerome Danglidis

    Die Zeit am Flughafen vor dem Abflug oder beim Zwischenstopp ist für viele Reisende das Gegenteil von Erholung – während Business- oder First-Class-Passagiere es sich in einer Lounge gut gehen lassen. Was viele nicht wissen:

    Ein Aufenthalt dort ist über Holiday Extras ganz unkompliziert und günstig buchbar. Der Münchner Spezialist für Reise-Extras vermittelt Zugang zu mehr als 140 Lounges weltweit.

    Doch was gilt es zu beachten, wenn man erstmal drin ist? Vielflieger und Holiday-Extras-CEO Jerome Danglidis gibt im Interview hilfreiche Tipps für Lounge-Neulinge.

    Herr Danglidis, wenn man nicht gerade Vielflieger-Status genießt oder ein Flugticket für die Business Class besitzt: Wie einfach ist es, in eine Flughafen-Lounge zu kommen?

    Airport Lounges sind das vielleicht bestgehütete Geheimnis der Reisebranche. Der Zutritt erfordert weder einen Vielfliegerstatus noch eine spezielle Kreditkarten- oder Lounge-Mitgliedschaft.

    Die Lounge ist im Reisebüro und unter www.holidayextras.de online buchbar. Dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Fluggesellschaft man fliegt oder in welcher Klasse.

    Rucksackreisende, Single Traveller oder Familien-Trip: Für wen eignet sich eine Airport Lounge am besten?

    Eine Airport Lounge ist ein Ruhe- und Entspannungsbereich fern von den Massen an Urlaubern und Geschäftsreisenden in Flugterminals und an Gates. Ein Aufenthalt eignet sich für Privat- oder Businessreisende, mit oder ohne Begleitung.

    Was erwartet mich in einer Lounge?

    Bequeme Sitzgelegenheiten, unbegrenzt Speisen und Getränke, oft auch eine offene Bar mit alkoholischen Getränken. Es gibt kostenlos WLAN, Zeitungen und Zeitschriften, außerdem reichlich Ladesteckdosen und vor allem einen ruhigen Bereich, in dem Sie gelassen auf Ihren Flug warten oder schlafen können.

    Lounges sind meist deutlich ruhiger und weniger frequentiert als Flugsteigbereiche. Einige verfügen über Duschen und sogar Spas.

    Kinder sind am Flughafen erfahrungsgemäß sehr aufgeregt – dürfen sie trotzdem mit in die Lounge? Gibt es dort einen spannenden Zeitvertreib für Kids auf Reisen?

    Sie bieten ein sicheres und übersichtliches Umfeld für Kinder. Dort steht eine Auswahl an Zeitschriften, Malbüchern und Fernsehsendern zur Verfügung. Zahlreiche Lounges haben einen ausgewiesenen Kinderbereich.

    Aber sie sind natürlich kein Spielplatz: Eltern sollten dafür Sorge tragen, dass sich ihre Kids entsprechend verhalten.

    Hand aufs Herz: Gibt es in den Lounges einen Dresscode?

    Ja, es muss allerdings kein schicker Anzug sein – gepflegte Freizeitkleidung ist in Ordnung.

    Was sind absolute No-Gos in der Lounge?

    Auch wenn der Eindruck entsteht, dass es alles im Überfluss gibt, sollten Reisende keine Snacks oder Getränke für später in ihrem Gepäck verstauen. Was beispielsweise gar nicht geht: laut Musik hören.

    Kopfhörer sind selbstverständlich, Elektronikgeräte sollten in den Vibrations- oder Stummmodus geschalten werden. Lounges haben gewöhnlich eine gedämpfte Atmosphäre, deswegen sollten sich Besucher an die umgebende Lautstärke anpassen und nicht zu laut telefonieren.

    Es ist kein Verstoß gegen die Hausregeln, sich am Platz übermäßig auszubreiten, jedoch nicht gerade rücksichtsvoll. Erhöhter Alkoholkonsum ist ein absolutes No-Go. Man riskiert aus der Lounge verwiesen oder sogar vom Boarding ausgeschlossen zu werden.

    Was dagegen ist ein „Must-Do“ in der Lounge und darf auf keinen Fall fehlen?

    Die Airport Lounge bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihr Handy zu laden und die letzten E-Mails zu checken. Bei der Zwischenlandung nach einem langen Flug gibt es nichts Schöneres als eine heiße Dusche und ohne Hektik etwas zu essen.

    Einen riesigen Vorzug sehe ich darin, einen eigenen Sitzbereich zu haben und das Gepäck nicht immer mitnehmen zu müssen.

    Haben Sie weitere Tipps für den Lounge-Aufenthalt?

    Die Lounges sind sehr unterschiedlich. Informieren Sie sich vorab über Ausstattung und Annehmlichkeiten. Größere, internationale Flughäfen haben meist mehr als nur eine Lounge. Wo befinden sich diese? Welche ist näher an meinem Flugsteig?

    Mein Tipp: Die Wartezeit am Airport lässt sich nicht nur bei Reiseantritt, sondern auch beim Zwischenstopp oder vor der Rückreise entspannt in einer Lounge verbringen.

    Interview: Janina Reich/AHM PR

    Preisbeispiel: Die meisten Lounge-Aufenthalte sind zwischen zwei und vier Stunden buchbar, Gäste können bis zu zwei Tage vorher kostenlos stornieren. An deutschen Flughäfen wie beispielsweise in Leipzig sind drei Stunden ab 19,90 €/Pers. zu haben. Während eines Layover in Abu Dhabi kostet die dreistündige Nutzung der „Al Reem Lounge“ (Premium) ab 39 €/Pers.

     

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  • Was waeren unsere heutigen Stars ohne RTL VOX Pro 7 Bild Bunte oder Gala fragte Anna Vilents Foto GFDK
    Metarmorphosen von Mensch und Tier
    Anna Vilents und Gottfried Böhmer präsentieren Menschentiere

    Was haben Ziegenfrauen, Adler und Wolf, Wolf und Ziege mit Boris Becker, Claudia Schiffer und Dieter Bohlen gemeinsam? Es sind Bildmotive, die von der Hand der jungen russischen Malerin stammen. Die Künstlerin ist Berühmt für ihre Metarmorphosen von Mensch und Tier.

    Zum einen fantastisch arrangiert, ins Mythische reichende Übergänge zwischen Mensch und Tier, Tierkörper mit Menschenköpfen zum Beispiel, die die Urgewalt der Triebe ebenso demonstrieren wie die Physiognomie menschlicher Eitelkeit.


    Diese großformatigen surrealen Körperporträts gehören zur Reihe „Metamorphosen", die in der Ausstellung des Kunst- und Kulturfestivals „The Exhibition - Women Only 2002" des Kunstvereins Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin - GFDK zu sehen war.

    Gottfried Böhmer, künstlerischer Leiter des Vereins hatte die junge Künstlerin, Anna Vilents, beim Rundgang an der Kunstakademie entdeckt und sofort unter Vertrag genommen.

    Ab Freitag den 14. März präsentiert die Künstlerin ihre Ausstellung erneut - erweitert um die vollständige Bilderreihe „Pseudo-Stars" in den Atelierräumen des Messemagazins Düsseldorf, die bereits im Vorfeld für Medienresonanz gesorgt hat.

    Eine neue Variation des Themas „Triebe und Eitelkeiten", die in diesem Fall ihre Allgegenwärtigen Medien-Ikonen als Aufhänger nutzt? „Was wären unsere heutigen Stars ohne RTL, VOX, Pro 7, Bild, Bunte oder Gala? Würde sie wirklich jemand kennen? fragt sich Anna Vilents.

    „ In uns ist immer auch Tierisches, dass wir zu zivilisieren nur versuchen können", meint die jüngste Meisterschülerin an der Düsseldorfer Akademie, die für ihre jungen Jahre bereits eine bemerkenswerte Entwicklung absolviert hat.
    1980 wurde sie in der Ukraine geboren.

    Nach der Wende kam sie 1993 mit ihren Eltern und ihrem Bruder nach Deutschland: es folgten Jahre, die vor allem von schwierigen schulischen Problemen geprägt waren. Mit 18 erreichte sie eines ihrer wichtigsten Ziele, die Aufnahme in die Kunstakademie, da sie kein Abitur besaß, über eine besondere Begabtenprüfung.

    Und nun, 22-jährig ist sie Schülerin von Prof. A. R. Penck zugleich wie gesagt jüngste Meisterschülerin der Akademie und auf dem besten Weg zu einer vielversprechenden Künstlerkarriere.

    In den vergangenen 2 Jahren nahm sie bereits an Ausstellungen in Frankfurt, Berlin und Köln teil und sie erhielt die Silber-Medaille des Europäischen Preises für jüdische Kunst.

    Ihr Ausgangspunkt scheint ein ausgesprochen analytisches Interesse zu sein. Dass aber wird nicht intellektuell, sondern plastisch in ausdrucksstarker Eindeutigkeit umgesetzt - ohne absichernde Orientierung am bekannten ästhetischen Größen.

    Für ihre Metamorphosen-Reihe hat Anna Vilents dabei eine raffinierte Tropftechnik verwendet, mit der sie aber - anders als ihr berühmter Erfinder Jackson Pollock im figürlichen bleibt. Und was ihre aktuelle Reihe „Pseudo-Stars" betrifft, so begegnen wird Becker & Co verfremdet im Gewand von Heiligen und Madonnen zur Zeit der Renaissance.

    Aber Anna Vilents ist keine Zeitgeist-Reporterin, ihr kritischer Blick gilt ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie mit viel Kraft und Scharfblick unter die Lupe nimmt. Zunehmend offenbar auch mit einem Schuss Ironie.

    Dr. Frank Maier-Solgk

    Messemagazin Ausgabe 2/2003

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Kunst - Videogalerie

  • Die GFDK hatte 2002 die junge 24-jährige Englaenderin Jemma Endersby zu einem Konzert eingeladen
    Konzert von Jemma Endersby
    Jemma Endersby und die Freunde der Künste

    Wir fragen uns ja immer einmal, was ist aus den jungen Künstlerinnen geworden, mit der die GFDK zusammen gearbeitet hat. Nun lesen wir:

    "Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr".

    Im Oktober 2002, hatte die damals noch sehr junge Jemma Endersby, eine Konzertreihe mit Alison Degbe und der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea zur unserem Ausstellungs-Projekt „Women only“ gegeben. Natürlich freuen wir uns das die Künstlerin anscheinend ihren Weg gegangen ist. 2002 hatte Jemma Endersby ihr Debut- Album 'Afterglow' geschrieben und aufgenommen, und die ersten Songs hier, bei uns gesungen.

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölnerin Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau, schrieb die Rheinischen Post, am 26. Oktober 2002.

    Jemma Endersby war zuletzt im September mit der Big-Band der Bundeswehr zu einem Benefiz-Konzert des „Lions International“ auf den Wevelinghovener Marktplatz, in Grevenbroich. Leider hat die GFDK diesen Thermin verpaßt, wir hätten Sie gerne nach nun 16. Jahren dort getroffen.

    "Zu den Kunst- und Kultur-Festivals in der Maschinenhalle präsentierte Gottfried Böhmer schon 2002 die Jazzsängerinnen Alison Degbe und Jemma Endersby. Alison Degbe ist mittlerweile eine gefragte und angesagte Jazzsängerin.


    2007 trat sie als Begleitung von Joe Cocker bei „Wetten das" in Freiburg auf. Jemma Endersby reist heute mit einer handvoll talentierter Musiker auf ihren Konzerten und Show-Acts durch Städte wie London, Berlin und Liverpool. 2003 folgte eine Konzertreihe mit dem Kanadischen Jazz-Star Adi Braun, die heute in New York große Erfolge feiert.

    Desweiteren konnte Gottfried Böhmer auch Lydia van Damm und Daniela Rothenburg für seine Kunstprogramme gewinnen. Weitere Highlights waren die Konzerte der Pianistinnen Marta Maria Giorgia Tarnea und Melissa Pawlic, sowie die Tanzperformance von Michaela Masur, Jelena Ivanovic, Antina Gutenberger und Nikolaos Rimmek.

    Auch nicht zu vergessen sind die großen Schauspielinterpretationen von Julia Grafflage, Karin Mikityla und Gila Abutalebi, und seit 2002 werden alle großen Veranstaltungen und Festivals von der TV-Moderatorin Michaela Boland moderiert".

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  • Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby die Gaeste der GFDK mit  einem Akustik-Soul-Set unterhalten
    Akustik-Soul-Set
    GFDK Finale - Doppelkonzert mit Alison Degbe und Jemma Endersby

    Seit September läuft die Ausstellung „Women only“ in der neuen Veranstaltungshalle an der Hoffeldstraße in Düsseldorf – Flingern. Am Samstag findet dort ab 19 Uhr das Finale mit einem Doppelkonzert statt.

    Abwechselnd werden Jazz-Interpretin Alison Degbe und Jemma Endersby (sie hat am Paul McCartneys „Institute for Performing Arts“ in Liverpool studiert) mit einem Akustik-Soul-Set die Gäste unterhalten.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 22. November 2002

    "Freunde der Künste“ eröffnen neuen Ausstellungsraum 

    Um einen Ausstellungsraum reicher ist Düsseldorf seit Ende September. Noch bis zum 20. November feiert die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die Eröffnung der neuen Kunsthalle, Hoffeldstr. 101, unter dem Motto „Kann denn Liebe Sünde sein“ mit einem Kunst- und Kulturfestival mit Ausstellungen und Konzerten.

    So treten u.a. die Jazzsängerin Alison Degbe, die Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea, sowie die Sängerin Jemma Endersby aus England in mehreren Konzerten auf.

    Pressezitat aus dem Rheinboten, 23. Oktober 2002

    Nach dem erfolgreichen Jazz-Konzert der jungen Kölner Alison Degbe in der Ausstellung „Women only“ hat jetzt die Gesellschaft „Freunde der Künste Düsseldorf – Berlin“ die 24-jährige Engländerin zu einem Konzert eingeladen. Sie wird heute Abend in Flingern in der neuen Kunsthalle Hoffeldstr. 101 singen.

    Es gibt in der aktuellen Popmusik-Szene eine Bewegung, die sich New Acoustic Soul nennt. Mit einer Mischung aus Soul und handgemachtem Acoustic-Pop will sie eine frische Brise in den Mainstream bringen. Jemma Endersby singt mit einer klaren Stimme einfühlsame Texte über das bewegte Innenleben einer jungen Frau.

    Pressezitate aus der Rheinischen Post, 26. Oktober 2002

    Nach der gut besuchten Ausstellung „Women only“ in der ehemaligen Maschinenhalle an der Hoffeldstr. 101 in Flingern, ist für Samstag ein neuer Höhepunkt angesagt. Um 21 Uhr beginnt ein Konzert mit der Kölner Jazzsängerin Alison Degbe.

    Die 25-jährige Tochter einer Deutschen und eines Afrikaners hat von klein auf gesungen – einschließlich Kirchen und Gospelchor, mit 14 ging sie aufs Konservatorium in Karlsruhe. Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Sie tut dies am Samstag mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern.

    Pressezitat aus der Rheinischen Post

    Neue Veranstaltungshalle in Flingern öffnet heute Abend/„Women only“ mit Jazz und Klassik

    Beim ewigen Städtevergleich mit Köln hinkt Düsseldorf besonders bei den rar gesäten Veranstaltungsorten hinterher. Ab heute Abend gibt es einen mehr. Zum Auftakt beginnt dort heute ein Festival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf- Berlin mit Ausstellungen, Konzerten, Performance und Filmtagen.

    Ein Blick in die Halle werfen kann jeder ab heute Abend. Um 20 Uhr eröffnet Professor Klaus Honnef, Mitorganisator der documenta, Ausstellung „Women only“.

    Vier Künstlerinnen bilden mit ihren Arbeiten den Rahmen für das Festival. Anna Vilents, die jüngste Meisterschülerin der Kunstakademie hat mit dem Thema „Metamorphose“ einen Bilderzyklus für die Ausstellung gemalt.

    Fotokünstlerin Anke Stalpers zeigt Werke zum Thema „Liebe“. Eine ausgefallene Installation zum Thema „Erinnern -Erinnerung“ kommt von Koschka Becker. Eine ungewöhnliche Bildhauerin ist Danuta Schwuger, denn sie arbeitet ausschließlich mit Blumen. Thema ihrer Arbeit: „Blütezeit, die Kunst soll blühen“.

    Das erste Konzert steht am 5. Oktober auf dem Programm. Da wird die Kölnerin Alison Degbe, Jazzklassiker auf die Bühne bringen. Am 26. Oktober findet ein klassisches Konzert mit der Pianistin Marta Maria Giorgia Tarnea statt. Bis zum 26. November folgen weitere Konzerte sowie eine Live-Performance mit Anna Vilents und Anke Stalpers.

    Pressezitat aus der Westdeutschen Zeitung, 27. September 2002

    Neue Interpretation der klassischen Jazz-Standards

    Die 25-jährige Kölnerin Alison Degbe besticht durch ihre Ausstrahlung und ausgeprägte Bühnenpräsenz, um mit ihrer emotional ergreifenden Stimme die melancholische Seite des Jazz neu aufleben zu lassen.

    Als sie mit 14 auf das Konservatorium in Karlsruhe ging und Jazz machen wollte, hieß es, sie sei zu jung, um Jazz zu singen. Heute weiß sie, dass man mit Liebeskummer besonders gut Jazz singen kann.

    Ihre Liebe zum Jazz will Alison Degbe mit Songs von Ella Fitzgerald und anderen Klassikern auch an jüngere Zuhörer weitergeben. Alison Degbe tritt zum Kunst- und Kulturfestival der Gesellschaft Freunde der Künste Düsseldorf - Berlin unter Leitung von Gottfried Böhmer an mehreren Abenden auf.

    Messemagazin Ausgabe 3/2002

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  • Martin Garrix, Dimitri Vegas & Like Mike, Robin Schulz, Gestoert aber GeiL, Steve Aoki, Le Shuuk, Da Tweekaz, MOGUAI und Gianluca Vacchi kommen nach Duesseldorf
    die WORLD CLUB DOME Winter Edition
    Der größte Winter-Club der Welt kehrt zurück nach Düsseldorf

    Der größte Winter-Club der Welt – er kehrt zurück nach Düsseldorf. Nach der erfolgreichen Premiere mit 90.000 Clubbern im vergangenen November bringt BigCityBeats die WORLD CLUB DOME Winter Edition erneut in die MERKUR SPIEL-ARENA. Am 10., 11. und 12. Januar steigt das erste große Happening des Jahres.

    Auf der riesigen Mainstage spielen die weltweit erfolgreichsten DJs ihre Sets und Bands geben Konzerte. All das visuell begleitet von einer der größten Lasershows Europas.

    Auch der Club Music Circle mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen der elektronischen Musik ist 2020 wieder on und in Location. Er umkreist mit mehr als 20 Clubs die beeindruckende Club-Hall.

    EDM, Techno, House, Hip-Hop, Trap, Hardcore, Trance, Future Bass – Mainstream und Underground Tür an Tür. 1LIVE wird Live hautnah begleiten.

    Das Line-up: Es wächst. Nebst dem Nummer-1-DJ der Welt Martin Garrix fügen sich nun weitere Global Player in die Riege der internationalen Top-Acts ein. Mit Dimitri Vegas & Like Mike kommen die erfolgreichsten DJ-Brothers des Planeten in die Rheinmetropole.

    Ebenfalls am Start: Robin Schulz, der mit „Speechless” satte 34 Millionen YouTube-Aufrufe bis dato generierte. Auch am Start: Gestört aber GeiL! Das DJ-Duo aus Erfurt, das gekonnt den Spagat zwischen Tech House und Deep House meistert.

    Ebenfalls bestätigt: Steve Aoki, der beim BigCityBeats WORLD CLUB DOME im Sommer mit Timbaland eine Weltpremiere feierte. Und auch die Hardstyles-Community wird auf dem Dancefloor feiern, wenn Da Tweekaz die Stage erobern.

    Und spätestens MOGUAI „catcht” dann alle Raving Generations, denn er zählt zu den Pionieren des elektronischen Sounds.

    BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition

    10./ 11./12.01.2020

    MERKUR SPIEL-ARENA Düsseldorf

    Line-up Phase 1:

    Martin Garrix, Dimitri Vegas & Like Mike, Robin Schulz, Gestört aber
    GeiL, Steve Aoki, Le Shuuk, Da Tweekaz, MOGUAI, Gianluca Vacchi

    Radiosender 1LIVE ist Media-Partner

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Auf das was da noch kommt Lotte im Duett mit MAX GIESINGER
LOTTE wurde von der Zeitschrift BUNTE fuer den BUNTE NEW FACES AWARD MUSIC nominiert
    LOTTE und Max Giesinger
    Die flotte Lotte im Duett mit MAX GIESINGER

    Vor zwei Jahren begeisterte LOTTE mit ihrer Hitsingle „Pauken“ aus dem Albumdebüt „Querfeldein“ Kritiker und Fans gleichermaßen. Nach zwei restlos ausverkauften Headliner-Touren sowie unzähligen Open Air- und Festival-Terminen meldet sich die 23-jährige Sängerin und Songschreiberin nun mit ihrem sehnsüchtig erwarteten zweiten Album „Glück“ (18.10.2019) zurück.

    Nach dem Vorboten, der Single „Schau mich nicht so an“, erscheint heute mit „Auf das was da noch kommt“ die zweite Single, ein Duett mit MAX GIESINGER.

    Die Kommentare auf youtube zeigen das die Leute von den beiden begeistert sind.

    LOTTE und Max Giesinger – zwei, für die die letzten Jahre buchstäblich wie im Steilflug vergangen sind, singen ein Loblied Auf das, was da noch kommt: das Sich-Hineinstürzen in den nächsten Moment, den Optimismus, das Aufstehen nach dem Hinfallen und das Niemals-Stillstehen.
    Aufs Leben.

    Endlich, muss man fast schon sagen, denn kennengelernt haben sich die beiden bereits in einer Zeit, in der das stete Unterwegssein noch ein Zukunftstraum war.

    Frühjahr 2016 – LOTTE spielt ihre Lieder alleine mit ihrer Gitarre auf winzigen Konzerten und Max hat eben erst seine Single „80 Millionen“ veröffentlicht, als er sie durch einen Zufall auf einer kleinen Bühne in Mannheim spielen sieht und der musikalische Funke sofort überspringt.

    Kurz nach diesem Treffen nehmen beide Leben rasant Geschwindigkeit auf: LOTTE unterschreibt ihren ersten Plattenvertrag und bringt im Sommer 2017 mit „Querfeldein“ ihr hochgepriesenes Debütalbum heraus – Max tourt, mit den Erfolgen von „80 Millionen“, „Wenn sie tanzt“ und Co. im Rücken, zwei Jahre nonstop durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

    Als LOTTE sich nun in der Schaffensphase ihres zweiten Albums „GLÜCK“ befand, welches am 18. Oktober 2019 erscheinen wird, war es an der Zeit, die gewachsene Freundschaft und die geteilte Vorfreude auf all die Erlebnisse, die noch kommen werden, in einen gemeinsamen Song zu packen.

    „Wenn ich so an all das denk`, will ich, dass es jetzt beginnt“ heißt es da und man kann der Energie der beiden nicht widerstehen.

    „Auf das, was da noch kommt“ ist nicht nur eine Hommage an die Freundschaft von LOTTE & Max Giesinger, sondern ein „Prost“ auf das Leben, die vielen Erlebnisse und Glücksmomente, die waren und noch kommen mögen.

    LOTTE wurde soeben von der Zeitschrift BUNTE für den BUNTE NEW FACES AWARD MUSIC nominiert, der am 29.8. in Düsseldorf verliehen wird. 

    Für LOTTE vergingen die letzten beiden Jahre buchstäblich wie im Steilflug.

    Nach dem Top 20-Chart Entry ihres Debütalbums „Querfeldein“ im Herbst 2017 war die Ravensburgerin fast permanent unterwegs. Sie war als einzige deutsche Künstlerin in Apples globaler „Up Next“-Kampagne zu bewundern, in der ansonsten nur Künstler aus den US oder dem UK gefeatured wurden.

    Bei all dem Trubel eigentlich ein kleines Wunder, dass LOTTE überhaupt die Zeit für ein neues Album gefunden hat.

    LOTTE hat sich verändert. Nicht nur äußerlich, auch ihr Mindset ist heute ein anderer. Weg von der „verkopften“ Liedermacher-Melancholie, wie sie es nennt, hin zu einer optimistischeren, dem Leben zugewandten Denkweise. 2019 klingt LOTTE viel frischer, moderner, auf eine andere Weise lebendig.

    Organische Instrumente werden von elektronischen Gerätschaften begleitet, die Akustikgitarre sanft von tanzbaren Beats an die Hand genommen.

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  • King Princess, buergerlich Mikaela Straus ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin, Popmusikerin und Multiinstrumentalistin
Am 3. Februar 2018 veroeffentlichte King Princess ihre Debuetsingle 1950
    Debütsingle wurde über Nacht zum Hit
    Pop Star King Princess ist nicht nur Sängerin, sondern auch Songschreiberin

    King Princess, bürgerlich Mikaela Straus.

    Mikaela Straus ist die Ururenkelin der deutsch-amerikanischen Geschäftsleute Isidor und Ida Straus, die beide im Jahr 1912 beim Untergang der RMS Titanic starben.

    Der aufsteigende Pop Star King Princess präsentierte am 31.05.2019 die erste Single "Cheap Queen" aus ihrem mit Spannung erwarteten Debütalbum. King Princess ist auf dem Label "Zelig Records" von Mark Ronson unter Vertrag, im Vertrieb von Sony Music.

    Nach ihrem Auftritt beim Governors Ball in New York wird King Princess auf eine ausgedehnte ausverkaufte US Tour gehen. Sie spielt dieses Jahr auf diversen Festivals wie Coachella, Glastonbury, Bonnaroo, Leeds Festival und vielen weiteren.

    Die Debütsingle von King Princess, "1950", die 2018 erschien, wurde über Nacht zum Hit und kann bis heute über 200 Millionen Streams verzeichnen. Ihre EP "Make My Bed" wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. In diesem Jahr arbeitete sie zusammen mit Fiona Apple auf "I Know" und ihr Titel "Pussy Is God" wurde über 17 Millionen Mal gestreamt.

    Geboren und aufgewachsen ist King Princess in New York in einer Musikerfamilie. Sie ist nicht nur Sängerin, sondern eine begnadete Songschreiberin und spielt neben Gitarre und Piano noch weitere Instrumente. Ihr Debütalbum wird noch in diesem Jahr erscheinen.

    Pressestimmen:

    “Catchy, romantic pop confections are quickly becoming
    the 20-year-old singer-songwriter’s specialty” —New York Times

    “King Princess seems poised to become music royalty”—W Magazine

    “a voice the world can't afford to ignore” —Refinery 29

    “A new breed of queer pop icon: King Princess” —Rolling Stone

    “A gak and a half.”—New York’s The Cut

    “A refreshing new queer presence in pop.”—Billboard

    “King Princess is a force to be reckoned with…” —Rookie

    “The young singer-producer offers the kind of love songs generations of queer kids craved…King Princess’ breakout single, “1950,” is about as close to perfect as a pop song can get…Effortless, infectious, and anthemic…” —Pitchfork

    “There’s an inherent sense of sweeping romance and melancholy
    in her songs that renders them captivating…” —PAPER

    “A study in contradiction: a songwriter who mines the history of classic rock and a Twitter virtuoso fluent in the evolving language of now…” —Interview

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  • Dunkle Schoenheiten mit ANNA TERNHEIM
Anna Ternheim spielt Gitarre und schreibt Songs
    Neues Album von Anna Ternheim
    Anna Ternheim spielt Gitarre und schreibt Songs, seitdem sie zehn Jahre alt ist

    Die Schwedin Anna Ternheim ist eine ganz besondere Musikerin: Mit ihren hochpersönlichen Songs erlaubt sie einen tiefen Einblick in ihre introspektiven Gedanken und formuliert eine dunkle Schönheit, die unmittelbar berührt.

    Seit ihrem 2004 veröffentlichten Debütalbum „Somebody Outside“ wird die Sängerin und Gitarristin in ihrer Heimat Schweden aber auch in Westeuropa und den USA mit stetig wachsender Begeisterung für ihre Musik gewordene Innenbetrachtungen geschätzt.

    Die 41-Jährige, die zu ihren großen Einflüssen Künstler wie Bob Dylan, Leonard Cohen und Tom Waits zählt, blickt in Schweden auf einen konstant großen Erfolg: Auch ihr letztes, 2017 erschienenes Mini-Album „All the Way to Rio“ stieg wie alle Vorgänger unmittelbar hoch in die Albumcharts ein.

    Anna Ternheim spielt Gitarre und schreibt Songs, seitdem sie zehn Jahre alt ist. Und doch ließ sie sich Zeit mit der Entwicklung einer signifikanten künstlerischen Persönlichkeit.

    Im Alter von 18 verbrachte sie ein Jahr in Atlanta/Georgia und unternahm dort erste musikalische Gehversuche mit ihrer Band Sova.

    Doch es sollte noch weitere acht Jahre dauern, bis sich die nachdenkliche, stets von einem leichten Hauch der Melancholie umwehte Frau tatsächlich als Musikerin verstand. Statt sich auf die Musik zu konzentrieren, reiste sie zunächst um die Welt und studierte Französisch in Lausanne.

     Zurück in Schweden, nahm die Songwriterin 2004 ihr Debütalbum „Somebody Outside“ auf. Das Album stieg direkt bis auf Platz 3 der schwedischen Albumcharts. Bei den schwedischen Grammy Awards – dem skandinavischen Äquivalent des Grammy – gewann sie den Preis als „Beste Newcomerin“.

    Ein Erfolg, den sie 2006 mit ihrem zweiten Album „Separation Road“ unmittelbar wiederholen konnte: Diesmal gewann sie in den Kategorien „Best Female Artist“ und „Best Lyricist“.

    Gerade diese letzte Nominierung dürfte für die nachdenkliche Schönheit einen besonderen Wert besitzen, denn Anna Ternheim agiert in ihren lyrischen Gedanken stets offenherzig und authentisch. Sie schulde dies der Kunst, sagt sie, und sie könne gar nicht anders, als in ihren Texten ungeschönte Ehrlichkeit zu formulieren.

    Von dieser Aufrichtigkeit getrieben war auch ihr 2008 veröffentlichtes Album „Leaving On A Mayday“, das sie vollkommen alleine mit einem Produzenten aufnahm. Auch für dieses Album erhielt sie wieder zwei schwedische Grammy Awards.

     Nach den ebenfalls sehr erfolgreichen Werken „The Night Visitor“, welches ihr erstmals auch in Deutschland Charts-Notierungen bescherte, und „For The Young“, einem Ergebnis längerer Aufenthalte in New York und Buenos Aires, formierte sie für die nächste Tournee ihre bislang brillanteste Live-Band.

    Die Konzerte gerieten zu höchst emotionalen Ereignissen, was Anna Ternheim dazu veranlasste, ihre erste Live-Platte zu veröffentlichen. „Live in Stockholm“ erschien 2016 und bewies mit 17 Songs aus ihrer gesamten Karriere, was für eine Ausnahmemusikerin Anna Ternheim ist.

     Im November 2017 erschien ohne jegliche Vorankündigung unter dem Titel „All the Way to Rio“ ein Mini-Album, welches Ternheim als Bandprojekt vor einigen Jahren begonnen, dann aber als eigene Platte vollendet hatte.

    Im Frühjahr 2018 erscheint im Rahmen des Record Store Days dann noch ein weiteres Livealbum „ The Winter Tapes“, welches die schönsten Aufnahmen der Akustiktournee 2017/2018 mit Martin Hederos enthält.

    Man darf also gespannt sein, was Anna im Jubiläumsjahr ihrer Karriere nun auf Platte und Bühne bringen wird. Die Premiere feiert das Album am Veröffentlichungstag mit einem besonderen Konzert in Hamburgs Elbphilharmonie gemeinsam mit dem Kaiserquartett, das Konzert ist bereits wenige Minuten nach Ankündigung leider komplett ausverkauft.

    Ein paar Worte von Anna zum Album „A Space For Lost Time“:

    „Ich wusste, dass ich eine sehr reduzierte Platte machen wollte, die Akustikstournee im Jahr 2017 hatte mich dazu inspiriert. Einige Song wuchsen dennoch mit einem größeren Arrangement und brauchten mehr Dynamik.

    Auch wollte ich die Westküste Amerikas in meinen musikalischen Kosmos bringen und nahm grosse Teile der Platte in Los Angeles auf. Am Ende klingt es dann aber doch wieder nach einem düsteren Schwedischen See…

    Im Studio gingen wir sehr intuitiv vor, Song für Song und versuchten, bei jedem Lied schönst möglich den Kern zu zeigen. Ihn so wundervoll wie möglich klingen zu lassen.

    Der Titel des Albums kam mir während der Aufnahmen in LA. Er beschreibt am besten das Grundgefühl des Albums,

    der Sehnsucht für Vergangenes, für das was kommt und die Sachen, die dich morgens motiviert aufstehen lassen.“

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