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Demonstranten sind keine „Covidioten“

Dreiste Kleinrechnung der Teilnehmerzahlen von der Demo am 1. August in Berlin?

„Die größte Verschwörungstheorie ist die Corona-Pandemie“?

zuerst zitiere ich mal die Berliner Zeitung vom 1. August 2020. Da heißt es, und so haben es auch alle anderen Medien am Vormittag geschrieben: "Den Beginn machte ein Aufzug von Corona-Gegnern am Samstagvormittag Unter den Linden sowie in der Friedrichstraße.

Laut Polizeisprecherin waren dafür 1.000 Teilnehmer angemeldet worden – am Ende waren es in der Spitze 17.000. Auf dem Boulevard vor dem Pariser Platz standen die Demonstranten dicht gedrängt.

So, und diese Demonstranten wurden daran gehindert auf die Straße des 17. Juni zu kommen. Dort vor dem Brandenburger Tor war die größte Ansammlung der Demonstranten. Hier waren es nach Darstellung der Medien 20.000. So weit so gut. Wir gehen davon aus, dass sowohl die Zahlen der Medien, als auch die des Veranstalters nicht stimmen.

Nur eines ist erstaunlich, es war die Polizei und nicht der Veranstalter, die zunächst mehrere Meldungen von 1.3 Millionen Demonstranten in Berlin verbreitete. Auf Facebook und Twitter verbreitete sich das wie ein Lauffeuer. Und dann, auf einmal waren diese Meldungen weg, und es wurde nur noch von 20.000 Demonstranten geschrieben und gesprochen.

Nun meldete sich der Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz (CDU)

Die Äußerungen von Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz (CDU) über die Corona-Demonstration am vergangenen Samstag in Berlin haben Kritik ausgelöst. Vaatz hatte der Berliner Polizei in einem Gastbeitrag für die Plattform „Tichys Einblick“ vorgeworfen, die Teilnehmerzahl der Kundgebung mit Methoden, die an die DDR erinnerten, kleingerechnet zu haben.

Zu Beginn seines Beitrages betonte Vaatz, dass er „die Festlegungen der Regierungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für richtig und ihre Befolgung für erforderlich“ halte. Er attestierte der Regierung und den Medien aber einen Glaubwürdigkeitsverfall und kritisierte unter anderem:

In ein Wespennest gestochen?

„Die dreiste Kleinrechnung der Teilnehmerzahlen der Demo vom 1. August durch die Berliner Polizei entspricht in etwa dem Geschwätz von der, Zusammenrottung einiger weniger Rowdys‘, mit der die DDR-Medien anfangs die Demonstrationen im Herbst 1989 kleinrechneten.“ Die Organisatoren der Demo in Berlin sprachen von bis zu 1,3 Millionen Teilnehmern.

Jetzt hagelte von allen Seiten Kritik

Der politische Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, warf Vaatz vor, „den demokratischen Rechtsstaat und die freie Presse“ zu denunzieren. „Die CDU muss diesem Mist widersprechen“, schrieb er auf Twitter.

Liebe Freunde, eine "freie Presse" gibt es schon lange nicht mehr, vielleicht hat es sie sogar nie gegeben.

Vaatz habe „in ein Wespennest gestochen“. meint der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Fischer, und verteidigte Arnold Vaatz.

Noch dümmer gehts nimmer

Den wohl dümmsten Kommentar zur Corona-Demo in Berlin lieferte der ehemalige Herausgeber der „Welt“-Gruppe Thomas Schmid, "Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich bei einer Demonstration eine Minderheit so vehement gegen die Mehrheitsgesellschaft gestellt wie bei den Corona-Protesten in Berlin.

Da ging ein aggressiver Wohlstandsegoismus auf die Straße". Er meinte im vollen Ernst, " Das waren Erben der spätbundesrepublikanischen Prosecco-Kultur, der Spaßgesellschaft. Es hatte sich in Berlin der Wohlstandsegoismus, ja Wohlstandschauvinismus auf die Straße begeben."

Unverschämtheit der Woche

„Das kann man sich kaum ausdenken: Der Vorsitzende der ‚AG Migration und Vielfalt‘ der SPD Aziz Bozkurt fordert die Abschiebung der Demonstranten von Berlin. Auf twitter schreibt der türkischstämmige Politiker zu einem Artkel über die Demonstration der Corona-Maßnahmen-Kritiker in Berlin: ‚Ich fordere: härtere Gesetze, um diese Lebensgefährder abschieben zu können. Egal wie. Egal wohin. Einfach raus aus meinem Land.“

Nun, es soll sich jeder selber seinen Reim drauf machen, welsche Zahlen nun stimmen. Sicher ist nur, der Politik kann es nicht Recht sein, wenn es tatsächlich über eine Millionen waren.

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  • GFDK - Reden ist Silber
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  • 08.08.2020

Aktuelles - Marketing News

  • Britta Poetzsch, Chief Creative Officer Campaign bei Track Hinschauen, Mund aufmachen, sich nichts mehr gefallen lassen
    Gastautorin Britta Poetzsch
    Sexismusdebatte in der Agentur-Branche nimmt kein Ende

    Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, schreibt mir heute etwas zur Toxischen Männlichkeit. Letzte Woche hatte noch Jo Marie Farwick, Gründerin und Chefin der Hamburger Agentur Überground geschrieben: Gepoppt wird doch nicht nur auf Agenturfeten. Und zum Poppen braucht es auch immer (mindestens) zwei. Das fällt für mich nicht unter Sexismus, sondern unter Poppen. Das ist ein anderes Thema, dass ich nicht vermische.

    Lieber Herr Böhmer,

    ich mochte Mad Man nie. Durch die erste Staffel habe ich mich nur deshalb gequält, weil man die Serie in unserer Branche doch gesehen haben muss.

    Das dachte ich zumindest. Aber – und ich verstehe durchaus die Ironie dahinter – ich konnte diese alten Rollenbilder nicht ertragen. Gleichzeitig haben sie mich gelangweilt.

    Dasselbe Gefühl erschleicht mich, wenn ich sehe, dass die Sexismusdebatte in der Branche nun schon wieder aufflammt. Man könnte meinen, dass inzwischen wirklich alles gesagt ist. Dass es uns zu den Ohren raushängt. Aber nein.

    Offensichtlich müssen wir immer und immer wieder drüber sprechen, wütend werden, auf den Tisch hauen und den Finger in die Wunde legen – wie heute unsere Gastautorin Britta Poetzsch.

    Und wer nicht hören will muss fühlen, sagt sie. In der Branche bedeutet das Bloßstellung und Imageverlust bei Kunden und Nachwuchstalenten. Kein Mitleid.

    Was dagegen beim Nachwuchs gut ankommt, sind New-Work-Strategien, die viele Unternehmen gerade entwickeln. Flexibilität am Arbeitsplatz kommt gut an und wird sicher langfristig zum wichtigen Kriterium bei der Jobwahl.

    Viele Unternehmen preschen mit guten Regelungen vor. In unserer Serie „Home oder Office?“ beleuchten wir die Maßnahmen. Den Anfang macht die Otto Group.

    Was das Homeoffice für die Arbeitswelt, das ist Vertical für Video: eine Form der Evolution. Deshalb hat Apple jetzt erstmals einen Werbespot aus der Reihe "Shot on iPhone" komplett vertikal gedreht.

    Kein geringerer als Oscar-Preisträger Damien Chazelle übernahm die Regie des Kurzfilms, der viele bekannte Klassiker zitiert. Achten Sie mal drauf was, was die 90-Grad-Drehung mit den Film macht.

    Einen schönen Abend wünscht

    Verena Gründel

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  • Unsere Gefuehle polarisieren und die Gesellschaft ist schizophren
    Sexismus in Agenturen
    Übersensibilität, Reizbarkeit, Liebe und Hass

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, macht sich zum Wochenende schwere Gedanken.

    Lieber Herr Böhmer,

    unsere Branche debattiert aufgeregt über Sexismus in Agenturen, Hassrede im Netz und pietätlose Werbung in Madrid.

    Wir sind so sensibel geworden. Vielleicht übersensibel?

    Unser Umgang miteinander ist so freundlich und nahbar wie nie. Floskeln wie „Sehr geehrte(r)...“ sind längst verschwunden. Oft steht da mittlerweile „Liebe(r)…“ Und Mails enden oft mit „Herzlichen Grüßen“.

    Dieser liebevolle Umgang im digitalen Miteinander wird konterkariert durch die physische Realität:

    Straßenverkehr ist Nahkampf, der Umgangston hässlich. Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer beleidigen einander wegen Kleinigkeiten. Freundlichkeit oder einfach nur höfliche Rücksichtnahme sind selten geworden. Wir sind so reizbar.

    Übersensibilität und Reizbarkeit. Liebe und Hass. Unsere Gefühle polarisieren. Die Gesellschaft ist schizophren.

    Ich wünsche mir heitere Gelassenheit. Und uns allen ein entsprechendes Wochenende.

    Ihr Rolf Schröter

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  • Fordert ein radikales Umdenken, Jo Marie Farwick
    Gepoppt wird nicht nur in der Agenturwelt
    Das fällt nicht unter Sexismus, sondern unter Poppen

    Gestern haben wir berichtet, das nach Recherchen der Zeitung, die "Zeit" bei Scholz & Friends in den vergangenen Jahren eine Reihe von Vorfällen gab, bei denen sich Führungskräfte herabwürdigend gegenüber Mitarbeiterinnen und Frauen im Allgemeinen äußerten oder durch ihr Fehlverhalten auffielen.

    Darauf ist Jo Marie Farwick, Gründerin und Chefin der Hamburger Agentur Überground heute eingegangen, aber deutlich. Und wer jetzt die Agenturfeten anführt, auf denen es auch mal munter zur Sache geht:

    Gepoppt wird doch nicht nur auf Agenturfeten. Und zum Poppen braucht es auch immer (mindestens) zwei. Das fällt für mich nicht unter Sexismus, sondern unter Poppen. Das ist ein anderes Thema, dass ich nicht vermische.

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V hat heute viel zu erzählen.

    Lieber Herr Böhmer,

    für Entwicklungen dieser Art gibt es eine schöne Redewendung: that escalated quickly. Gestern noch hatten Dennis May und Christoph Pietsch zwar den Abschied von DDB verkündet, sich hinsichtlich ihres künftigen Schaffens jedoch noch sehr bedeckt gehalten.

    Tags darauf kommt aber schon der neue Arbeitgeber mit der Nachricht um die Ecke: Publicis hat uns heute wissen lassen, dass May und Pietsch (spätestens) ab Februar 2021 als Chief Creative Officer und Chief Growth Officer bei der Publicis Groupe Deutschland loslegen.

    Bis zum Arbeitsbeginn gehen zwar noch ein paar Tage ins Land - die zentralen Aufgaben für das Duo stehen aber schon fest.

    Ganz und gar nicht fest steht dagegen, was insbesondere in den USA mit Tiktok passieren wird. Die Drohung des Verbotes durch die Administration Trump ist so ziemlich das Einzige, an dem sich in den letzten Tagen nichts geändert.

    Gut, ähnliches gilt für die verwunderten bis bestürzten Reaktionen auf die reichlich eigentümliche Vorgehensweise. Der Verdacht, dass es Trump eher darum geht, missliebige Kritiker und widerspenstige Jugendliche verstummen zu lassen, als um Themen wie Datensicherheit, ist ebenso wenig ausgeräumt (sofern dies überhaupt möglich ist).

    Heißester Kandidat für die Übernahme von Tiktok bleibt Microsoft. Über die Sinnhaftigkeit des Unterfangens sind sich Branchenexperten allerdings nicht gerade einig.

    Es gibt auch Leute, die der Ansicht sind, Donald Trump wolle mit der Tiktok-Show nur von seiner übersichtlichen Performance im Umgang mit der Corona-Pandemie ablenken.

    Das sind aber natürlich alles nur Spekulationen. Deutlich handfester sind die jetzt für Print und TV vorliegenden offiziellen Zahlen zur Mediennutzung in Zeiten von Corona.

    Direkt damit verbunden ist eine Erkenntnis, die auch für andere Lebensbereiche (Stichwort Home Office) gilt: die Veränderungen sind gekommen, um zu bleiben.

    Bleiben Sie gesund.
    Holger Schellkopf

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Stephan Kaluzas neuer Roman Fragmente eines Ängstlichen
    Fragmente eines Ängstlichen
    Schicksal, Schuld und Selbstbetrug, von Stephan Kaluza

    "Schicksalsschläge lassen sich ertragen – sie kommen von außen, sind zufällig. Aber durch eigene Schuld leiden – das ist der Stachel des Lebens." (Oscar Wilde)

    Eine verlassene Fabrikhalle am Rande der Stadt, irgendwo im Nirgendwo.

    Ein Stahlträger, mit Tauben darauf. Der 17-jährige legt an, drückt ab. Der Vogel fällt zu Boden, zuckt nur kurz. Beim nächsten dauert es länger … Renard Castner erinnert sich. Bilder, so klar, als wäre alles gestern geschehen.

    Aber im Grunde spielt die Zeit keine Rolle. Eine Handlung ist eine Handlung. Unabhängig von Gegenwart und Vergangenheit verbleibt das Wissen, sinnlos getötet zu haben.

    Stephan Kaluzas neuer Roman "Fragmente eines Ängstlichen" seziert messerscharf, was die Gewissheit, sich am Leben vergangen zu haben, aus Menschen macht: Filmemacher Castner, der Todesschütze von damals, ist inzwischen 57 Jahre alt.

    Seine Schuldgefühle haben ihn zum Kontrollfreak und exzessiven Hypochonder werden lassen. Während der Dreharbeiten zu einem neuen Film trifft er auf den Anthropologen Pollock, mit dem ihn das Schicksal der irreparablen Schuld verbindet.

    Denn Pollock muss sich eingestehen, als Wissenschaftler an einem Genozid an Indigenen in Panama beteiligt gewesen zu sein.

    Ungewöhnlich geht es weiter in "Fragmente eines Ängstlichen":

    In Paris nimmt der Bewässerungsingenieur Sahin eine unbekannte Frau mit auf sein Hotelzimmer, was sich als fatal erweisen wird; die kleine Aní begleitet ihren Stiefvater beim Drogenschmuggel auf dem Rio Chucunaque in Panama und lässt ihn regungslos im Fluss ertrinken; in einem Leichenschauhaus in Los Angeles ritzt die Putzfrau Ina Zeichnungen in die Haut eines Toten und beginnt einen ebenso blutigen wie auch bizarren Roadtrip durch Kalifornien; ein Mann öffnet den Gullydeckel einer Straße und findet sich an einem Fluss wieder, der sich in einem endlos scheinenden Sandmeer verliert.

    Auch wenn diese Geschichten zunächst dem Anschein nach nichts miteinander zu tun haben, werden sie im zweiten Teil des Romans ihre überraschenden Verknüpfungen zu Castner und Pollock preisgeben.

    "Castor und Pollux galten in der Antike als Schutzpatrone der Seefahrer, an deren Sternbild sie sich auf dem Meer orientierten", erklärt Stephan Kaluza und fährt fort:

    "Wasser, ob im Ozean, im Fluss, in der Tropfsteinhöhle oder im Putzeimer, ist das verbindende Element aller Handlungsebenen in meinem Roman.

    Es sind also nicht Verwandtschaften oder Gesellschaften, die den Plot verknüpfen, sondern ein Element, das sich überall und in allem wiederfindet, zu jeder Zeit.“

    Dem Maler, Fotografen und Autor Stephan Kaluza geht es nicht um vordergründige Effekte, sondern um existenzielle Fragen des Menschseins.

    Schonungslos und mit chirurgischer Präzision lotet der Autor auf 400 Seiten die seelischen Abgründe seiner Figuren aus. Spannend, klug, ohne falsche Scham – anspruchsvolle Leselust im Corona-Sommer 2020.

    Vorherige Publikationen:

    „Transit“, Edition Cantz, 2020 (mit Dieter Nuhr)

    „Mechanik Sehnsucht; Kunsterzeugung und Betrachtung“, Edition Cantz, 2019

    „Das Buch der sinnlosen Wege“, Grupello Verlag, Düsseldorf, 2019, Grotesken

    „First Real“, Suhrkamp Verlag, Berlin, 2018, Theaterstück

    „Demarkation/Transit“, Kerber Verlag, Berlin, 2018

    „Ein möglicher Ort“, Frankfurter Verlagsanstalt, 2016, Roman

    „Atlantic Zero, 3D, Sand“, Suhrkamp Spectaculum, 2015, Theatersstücke

    „30 Keller“, Frankfurter Verlagsanstalt, 2014, Roman

    „Geh auf Magenta“, Frankfurter Verlagsanstalt, 2013, Roman

    „Weil ich es kann“, Suhrkamp Verlag, Berlin, 2012, Theaterstück

    „Felder“, Dumont Verlag, Köln, 2011

    „The right to protest“, Hrsg. Museum of the Seam, Jerusalem, 2010

    „The Thames-Project - complexe 2“, Thames & Hudson Ltd, London 2009

    „Die unsichtbare Mauer“, Dumont Verlag, Köln, 2009

    „Das Rheinprojekt - complexe 1“, Verlag der Buchhandlung Walter König/ Dumont Verlag, Köln, 2007

    „Schrift, Bilder, Denken – Die Kunst der Gegenwart und Walter Benjamin“, Hrsg. Peter Herbstreuth, Haus am Waldsee, Berlin, 2006

    „Declaration“, Hrsg. National Museum of contemporary Art, Seoul, 2006 

     

     

     

     

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  • 1.Sylt Art Fair:
    Das Ursprüngliche und Mystische von Gaby Fey auf Sylt

    „Das passt perfekt: Meine Bilder in unmittelbarer Nähe zum Meer!“, freut sich die Kölner Künstlerin Gaby Fey, als sie ihre Ausstellung in der „Neuen Bootshalle“ in List, der nördlichsten Stadt Deutschlands, begutachtet.

    Am Element Wasser reizt die Künstlerin vor allem das Ursprüngliche und Mystische, bei der Arbeit unter Wasser lässt sie sich regelrecht fallen, genießt den Schwebezustand.

    Gaby Fey, experimentierfreudige Unterwasser-Fotokünstlerin aus Köln, inszeniert Ikonen der Kunstgeschichte - mit Menschen unter Wasser. Weltberühmte Gemälde wie Leonardo da Vincis "Das Abendmahl", „Die Freiheit führt das Volk" von Eugène Delacroix oder das "Floß der Medusa" von Théodore Géricault stellt die leidenschaftliche Taucherin in einem südfranzösischen Pool oder im Meer akribisch genau nach.

    Dabei sieht Fey sich auch als Seelentaucherin, die dem Innersten ihrer Darsteller nachspürt und das in ihre Arbeit transportiert.

    Derzeit sind Feys Versionen dieser Klassiker auf der 1. Sylt Art Fair zu bestaunen. Daneben werden weitere spektakuläre Unterwasser-Arbeiten der Künstlerin gezeigt.

    Dirk Geuer, Düsseldorfer Galerist und Initiator dieser Ausstellung, freut sich über die große Resonanz auf Gaby Feys Fotoarbeiten und lobt Feys Bildsprache. „Das Licht und die Unterwasserreflexe erzeugen eine magische Atmosphäre, das spricht das Publikum an.“

    Die Sylt Art Fair ist eine Top-Ausstellung mit bedeutenden Künstlern der Gegenwart.

    Neben den faszinierenden Fotografien von Gaby Fey zeigt die Bilderschau auf 600 Quadratmetern auch Werke von Gerhard Richter, Hermann Nitsch, Julian Schnabel, Günther Uecker, Heinz Mack, Tony Cragg, David LaChapelle, Jonathan Meese, Jeff Koons, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Leon Löwentraut, HA Schult, Dieter Nuhr, David Gerstein, Stefan Szcesny, Ben Buechner, Yvonne van Acht und Michael Patrick Kelly - zeitgenössische Kunst der Spitzenklasse!

    Die Ausstellung läuft noch bis Sonntag, den 18. Oktober 2020, und ist täglich von 13 – 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Gaby Fey war bis in die 70er Jahre international erfolgreich als Fotomodell für renommierte Modefirmen wie u.a. Bogner tätig und wechselte dann ins Fach der Modefotografie.

    Seit zehn Jahren widmet sie sich ganz der künstlerischen Fotografie und inszeniert ihre aufwändigen „Unterwassergemälde“ oft auch mit unbekannten Akteuren – am liebsten in ihrer Wahlheimat, an der Côte Azur.

    TV-Beiträge über Gaby Fey unter:

    www.sat1nrw.de/aktuell/beruehmte-bilder-unter-wasser-202900 oder ZDF-Beitrag:  https://www.facebook.com/201339666565702/posts/3405945882771715/?vh=e&d=n

    Dirk Geuer, Inhaber und Geschäftsführer der Geuer & Geuer Art, verlegt seit über 30 Jahren exklusive Editionen im Bereich Skulptur und Grafik und arbeitet weltweit mit vielen bedeutenden Künstlern der Gegenwartskunst direkt zusammen, u.a. mit Hermann Nitsch, Julian Schnabel, Günther Uecker, Tony Cragg, Heinz Mack, HA Schult und Jiri Dokoupil.

    Er beliefert zahlreiche Galerien im In- und Ausland und kooperiert mit Medienpartnern wie n-tv, BILD, Handelsblatt und Wirtschaftswoche. Seit 2016 ist er der weltweite Exklusivverleger des grafischen Werkes von Julian Schnabel und seit 2017 der Hauptgalerist von Leon Löwentraut.

    Zunehmend arbeitet er mit US-amerikanischen Künstlern zusammen und konnte neben Schnabel und Mel Ramos auch internationale Größen wie David LaChapelle für unmittelbare Kooperationen und Ausstellungsprojekte gewinnen.

    Gaby Fey

    1. Sylt Art Fair

    bis zum 18.10.2020

    Neue Bootshalle List, Am Hafen 5, 25992 List

    Öffnungszeiten: täglich 13 – 20 Uhr

    Der Eintritt ist frei!

    Kostenlose Parkplätze befinden sich direkt an der Halle.

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  • VIER PFOTEN rettet zwei Baerenjunge aus illegalem Wildtierhandel in Vietnam
    Der Schmuggler der Tiere wurde verhaftet
    Zwei süße Kragenbären gerettet - Vietnam verbietet Wildtierhandel

    Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat zwei junge Kragenbären gerettet, die am 21. Juli von der Umweltpolizei in der Provinz Lai Chau an der Grenze zwischen Vietnam und China beschlagnahmt wurden. Die Bären, ein Männchen und ein Weibchen, sind erst wenige Monate alt.

    Einige Tage nach der Beschlagnahmung kündigte Vietnam ein sofortiges Verbot des Wildtierhandels an, einschließlich des Imports von Wildtieren und Wildtierprodukten.

    VIER PFOTEN begrüßt diesen bahnbrechenden Schritt der vietnamesischen Regierung und hofft auf strenge Maßnahmen zur Durchsetzung.

    Der Schmuggler der Tiere war verhaftet worden, nachdem er versucht hatte, die Jungtiere online über eine Social-Media-Plattform zu verkaufen. VIER PFOTEN wurde von den Behörden kontaktiert, um die Bären in ihren BÄRENWALD Ninh Binh in Nordvietnam zu bringen.

    Dazu machte sich ein VIER PFOTEN Team am 22. Juli auf die 11-stündige Reise in die Provinz Lai Chau, wo es die Bären aus einem winzigen Käfig befreite.

    Vor der Abreise am nächsten Tag wurden die Bären untersucht und mit Milch gefüttert. „Beide Bären waren anfangs sehr gestresst und haben jeden angefaucht, der versucht hat, sich zu nähern.

    Das Männchen beschützt das Weibchen, das noch etwas ängstlich ist. Die beiden sind wohlauf, aber leicht untergewichtig.

    Unsere Tierärzte untersuchen sie gründlich und sobald wir wissen, dass sie keine Krankheiten haben, werden wir die beiden mit einem anderen Bärenjungen vergesellschaften, das wir vor Kurzem aus ähnlichen Umständen gerettet haben und ihnen die Pflege geben, die sie jetzt brauchen“, sagt Emily Lloyd, Animal Manager im BÄRENWALD Ninh Binh.

    Die Bären würden in der Wildnis nicht überleben, daher bleiben sie im Bärenschutzzentrum.

    VIER PFOTEN fordert schnelle Durchsetzung des Verbots

    Nach jahrelangen Kampagnen für ein Verbot der illegalen Bärenfarmen und des Wildtierhandels in Vietnam, fordert VIER PFOTEN die vietnamesischen Behörden auf, das Verbot umfassend zu exekutieren, um Wildtiere wirksam zu schützen.

    „Die Gesetze werden leider nur unzureichend vollzogen. Deshalb existiert Bärengalle auch weiterhin, obwohl ihr Verkauf und Besitz in Vietnam illegal ist.

    Wir hoffen, dass das neue Verbot und die damit verbundene Durchsetzung sich auch auf die Bärenfarmen auswirken und illegaler Verkauf und Besitz von Bärengalleprodukten damit verschwinden.

    Wir appellieren an die Regierung, mit dem Verbot auch sicherzustellen, dass keine weiteren Bären mehr in Bärenfarmen gelangen und dass alle nicht registrierten Bären so bald wie möglich beschlagnahmt werden", sagt Kieran Harkin, verantwortlich für Wildtiere im Handel bei VIER PFOTEN.

    BÄRENWALD Ninh Binh: Ein artgemäßes Zuhause für gerettete Bären

    VIER PFOTEN arbeitet seit 2017 mit lokalen Partnern zusammen, um so viele Bären wie möglich von ihrem traurigen Schicksal zu befreien.

    In den letzten Jahren ist die Zahl der Bären auf Bärenfarmen in Vietnam drastisch gesunken, von etwa 936 im Jahr 2017 auf 406, die derzeit auf privaten Bärenfarmen gehalten werden.

    Mit ihrem BÄRENWALD Ninh Binh unterstützt VIER PFOTEN die vietnamesische Regierung dabei, Gallefarmen in Vietnam endgültig zu schließen und bis zu 100 geretteten Bären ein artgemäßes Zuhause zu bieten, sobald alle Bauarbeiten abgeschlossen sind.

    Der BÄRENWALD Ninh Binh ist aber nicht nur ein Schutzzentrum, er soll auch als Bildungs- und Aufklärungsstätte den Tier- und Artenschutz in Vietnam voranbringen.

    Einige der 34 Kragenbären, die derzeit im Bärenschutzzentrum leben, wurden vor ihrer Rettung nicht nur Opfer grausamer Gallefarmen, sondern auch illegal gehandelt.

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Lebensart - Reisen und Urlaub

  • Der Ahner Berghof in Rodeneck laedt nicht nur zur Einkehr ein
    Im Tal der Wege in Südtirol
    Hochgebirgstouren im Eisacktal und über Weiden und Wiesen Wandern

    Artenreiche Täler, sonnige Almen und markante Gipfel – so erstreckt sich Südtirols vielfältige Landschaft über die fünf Regionen der italienischen Provinz. EISACKTAL - Rodenecker-Lüsner Alm: Über Weiden und Wiesen - Im sogenannten „Tal der Wege“ gibt es vielfältige Wandermöglichkeiten aller Schwierigkeitsstufen.

    Weiter oben lassen sich aussichtsreiche Panoramaplätze mit Rundumblicken zu den Dolomiten oder Öztaler Alpen genießen. Neben anspruchsvolleren Hochgebirgstouren im Eisacktal sind dort besonders Almwanderungen gefragt.

    Weideland, Hochmoore sowie grasbedeckte Bergkuppen und Seen finden Naturfreunde auf der Villanderer Alm, zweitgrößte in Südtirol.

    Für Stärkung unterwegs sorgen gemütliche Einkehrmöglichkeiten. Eine beliebte Familienwanderung ist die im Herzen des Eisacktals gelegene Rodenecker-Lüsner Alm nahe Brixen.

    Lichte Wälder, blühende Wiesen und zahlreiche Hütten mit traditioneller Südtiroler Hausmannskost versprechen einen erlebnisreichen Tagesausflug.

    „Roter Hahn“-Tipp Ahner Berghof:

    Geführt von den Jungbauern Armin und Simone Klammer, wartet der neue Urlaubshof mit einem Hofschank, dem Naturbadeteich und einer eigenen Alm auf, zu der die Familie regelmäßig Wanderungen mit ihren Gästen unternimmt.

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  • Die Bletterbachschlucht gilt als eine der Hauptattraktionen Suedtirols, das Roter Hahn Mitglied Unichhof liegt nur drei Kilometer entfernt
    Im Grand Canyon Südtirols
    Durch lebendige Wälder und Moorlandschaften in Südtirol

    Bletterbachschlucht: Grand Canyon Trudner Horn - Seine artenreiche Flora und Fauna hat das Trudner Horn der niedrigen Höhenlage sowie dem submediterranen Klima der Südtiroler Region zu verdanken.

    Mit 400 Kilometern Strecke durch lebendige Wälder und Moorlandschaften nutzen Aktive den Naturpark südlich von Bozen gern als Ausflugsziel.

    In der Bletterbachschlucht am Fuß des Weißhorns werden sie Zeuge eines geologischen Geschichtsbuchs.

    2009 zum UNSESCO-Weltnaturerbe ernannt, zieht sich der „Grand Canyon Südtirols“ etwa acht Kilometer in die Länge und 400 Meter in die Tiefe.

    Neben Fossilien von Muscheln oder Schnecken entdecken Hobby-Naturforscher in der Schlucht sogar Spuren von Dinosauriern.

    „Roter Hahn“-Tipp Unichhof: Der von Robert Gurndin geführte Bergbauernhof auf 1.400 Metern in Aldein befindet sich am Eingang zur Bletterbachschlucht.

    Morgens stärken sich Urlauber beim Frühstück mit einer Vielzahl an hofeigenen Produkten, darunter Brot und Fruchtaufstriche.

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  • Elisabeth Taibon ist Paedagogin und eine von Schennas Naturexpertinnen auf ihren Touren sensibilisiert sie nicht nur Kinderaugen fuer ihre fragile Umwelt
    Natur Exkursionen mit Naturexperten
    Hexenküche, Bastelstunde oder Wildkräuter-Workshop

    Kreativ oder in freier Natur: Schöne Spielplätze für Kinder in SchennaZahlreiche Routen starten direkt vor der Haustür, in luftige Höhen gelangen große und kleine Urlauber per Seilbahn oder Sessellift.

    Wildkräuter-Workshop, Hexenküche oder Bastelstunde in freier Natur – die Exkursionen mit Schennas Naturexperten sind nicht nur für Kinder, sondern auch deren Eltern spannend und lehrreich zugleich.

    Im Rahmen des örtlichen Ferienprogramms finden Neugierige etwa beim „Tierspuren lesen“ so manche Fährte. Aus Wurzeln, Steinen und Hölzern fertigen sie in der „Kreativen Naturwerkstatt“ unter Anleitung kleine Kunstwerke wie Traumfänger oder Weidekörbchen.

    Die Streifzüge durch Südtirols Wälder, Wiesen und Flure werden jeweils in den Schulferien veranstaltet und dauern drei Stunden, die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro.

    Viel Spaß versprechen auch die drei Spielplätze im Dorf mit Rutschen und Schaukeln, darunter der brandneue Naturparcours am Rebenpark.

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Lebensart - Essen und Trinken

  • Tafeln am Mittstaetter See, eine genussvolle Auszeit im Herbst
    Tischlein deck dich de luxe am Mittstätter See
    Dinieren an Logenplätzen an Kärntens zweitgrößtem See

    Von Ende August bis Ende Oktober lädt der Millstätter See zu „Kulinarischen Herbst-Tafeln“ ein. Der Clou: Die liebevoll arrangierten Gerichte von Meisterköchen, Wirten und regionalen Produzenten werden an besonderen Logenplätzen mit Berg- und Seeberührungen® serviert.

    Highlight ist die „Alm-Tafel am Granattor“, wo der Tisch am Grat der Millstätter Alpe in 2060 Metern Höhe stilvoll gedeckt ist.

    Auch die Tafel mit dem Schwerpunkt Japan oder die Krimi-Tafel am Schiff sorgen für besondere Akzente; romantisch wird es dagegen beim Vollmond-Dinner. Wer es ganz privat möchte, bucht sich zu zweit oder als kleine Gruppe ein, entweder direkt am Ufer oder auf dem Sternenbalkon, hoch über Kärntens zweitgrößtem See.

    Die Preise variieren zwischen 32 und 125 Euro pro Person. Drei Übernachtungen im Drei-Sternehotel mit Halbpension, Teilnahme an einer „Kulinarische Herbsttafel“ sowie die „Exklusive-Herbst-Card“ gibt es ab 319 Euro pro Person. www.millstaettersee.com

    Prächtiger könnte die Kulisse für das besondere „Outdoor-Dinner“ auf der Millstätter Alpe gar nicht sein: Unter einem das größte Granatvorkommen Europas, über einem der klare Himmel, zu Füßen der Millstätter See, dessen Oberfläche im Herbstlicht sanft schimmert.

    Diese Eindrücke genießen Gäste, wenn sie an der reichgedeckten „Alm-Tafel am Granattor“ Platz nehmen – gleich neben dem mit glitzernden Halbedelsteinen besetzten Eisendurchgang. Bevor hier der Hauptgang eingenommen wird, wandern die Teilnehmer an der Seite von Bio-Bauer Franz Glabischnig von der Schwaigerhütte aus auf dem „Weg der Liebe. / Sentiero dell’Amore“.

    Dazwischen gibt es reichlich Geschichten aus der Region und die ersten beiden Gänge, die auf der Alexanderhütte sowie der Millstätter Hütte serviert werden. Nach dem Hochgenuss am Granattor, geht es weiter zur Lammersdorfer Hütte, die den Ausklang des Abends mit einem Kaiserschmarrn versüßt.

    Die Tafel am Granattor war eine der ersten, die am Millstätter See angeboten wurden“, erklärt Stefan Brandlehner, Geschäftsführer von Millstätter See Tourismus. „In diesem Jahr können wir unseren Gästen insgesamt 15 Veranstaltungen anbieten.“

    Darunter auch ausgefallene Arrangements wie die „Krimi-Tafel“ auf dem Schiff. An zwei Terminen steuert die MS Porcia von Millstatt aus über den See. Zwischen den Gängen liest die aus der Region stammende Krimi-Autorin Alexandra Bleyer aus ihren Büchern.

    Ganz neu sind zudem die Tafeln, die ganz privat gebucht werden können“, erklärt Stefan Brandlehner.

    Dabei entscheidet der Gast, ob er sein Vier-Gänge-Menü lieber in luftiger Höhe auf der Sky-Plattform Sternenbalkon am Mirnock einnehmen möchte, oder vielleicht doch lieber mit Boden unter den Füßen, dafür in Seeufernähe im Klingerpark in Seeboden. Gebucht werden kann ab zwei bis sechs Personen.

    Wer den Herbst bis zu den letzten warmen Sonnenstrahlen auskosten möchte, findet neben den kulinarischen Angeboten auch eine Vielzahl an Aktiv-Erlebnissen.

    Dank des milden Klimas können Gäste hier bis weit in den Oktober hinein unbeschwert wandern und biken. Mit der „MIC- Exklusive-Herbst-Card“, die es in teilnehmenden Gastbetrieben gratis gibt, wird die Fortbewegung durch die Region und bis nach Bad Kleinkirchheim übrigens einfach, günstig und zugleich umweltfreundlich.

    Neu ist: Mit dem „Nockmobil“ geht es für zwei Euro pro Person und Fahrt umweltfreundlich zu den schönsten Logenplätzen rund um den Millstätter See.

    Darüber hinaus lassen die Schiffahrtslinien ihre Boote länger als sonst auf dem See, Bike-Verleihstationen haben geöffnet, beliebte Sommeraktivitäten wie Schnupperklettern, Geocachen oder Buchtenwandern sind weiterhin buchbar. Der Herbst ist purer Genuss am Millstätter See.

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  • Essen und Trinken Beerentiramisu
    Sommerlicher Snack
    Beeren: Die blauen Delikatessen für den Sommer

    Jetzt beginnt die Zeit von Heidelbeeren, Johannisbeeren und Co. Bis in den September hinein kommen die sensiblen Früchtchen wieder frisch in den Handel. Strauchbeeren werden hierzulande immer beliebter:

    In den vergangenen fünf Jahren ist die Einkaufsmenge der süßen Früchte insgesamt um zwei Drittel auf 356 Gramm pro Person* gestiegen. Spitzenreiter sind Heidelbeeren – fast die Hälfte der Einkäufe entfallen auf die blauen Delikatessen.

    Strauchbeeren sind leicht, erfrischend und ein idealer Snack für die warmen Sommermonate. Das Angebot aus heimischem Anbau ist so vielfältig, das für jeden Geschmack etwas dabei ist.

    Die Verbraucher haben die Wahl zwischen den süßen Heidelbeeren, den zarten Himbeeren und Brombeeren sowie den leicht-säuerlichen Johannisbeeren und Stachelbeeren.

    Wer es etwas ungewöhnlicher mag, greift zu Sanddorn oder Holunder. Das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse stellt das wichtigste Beerenobst vor.

    Heidelbeeren: Blaues Wunder

    Die Lieblinge der Deutschen werden aufgrund ihrer Farbe auch Blaubeeren genannt. Sie sind herrlich süß und machen trotzdem eine gute Figur, denn 100 Gramm enthalten gerade mal 42 Kilokalorien.

    Die Beeren schmecken von der Hand in den Mund und als fruchtige Komponente auf dem Frühstückstisch in Müsli oder auf Pfannkuchen. Aufgrund ihres hohen Pektingehalts eignen sie sich besonders gut, um Marmeladen oder Gelees einzukochen.

    Vor dem Verzehr sollten die empfindlichen Früchte nicht gewaschen, sondern kurz in stehendes Wasser getaucht werden. Heidelbeeren gewinnen auch im Anbau immer mehr an Bedeutung. Seit 2005 ist die Ertragsfläche um 40 Prozent auf über 2.000 Hektar angestiegen. Die wichtigste Anbauregion ist die Lüneburger Heide.

    Johannisbeeren: Schwarz, rot, weiß

    Die farbenfrohen Rispen haben eine leicht herbe Note und geben süßen Speisen dadurch den richtigen Pfiff. Die schwarzen Exemplare werden hauptsächlich zu Cassis-Likör und Konfitüren verarbeitet.

    Ihre dunkle Färbung verdanken sie dem Pflanzenstoff Anthocyan, der den Körper vor Zellalterung schützt. Zudem enthalten sie viel Vitamin C. Rote und weiße Johannisbeeren schmecken pur mit einer Prise Zucker, in Obstkuchen oder Milchspeisen, und auch Geflügelgerichten geben sie einen besonderen Dreh.

    Sollten die Früchte nicht gleich verzehrt werden, halten sie sich einige Tage im Kühlschrank. Übrigens: Die Beeren können auch samt Rispe eingefroren werden.

    Himbeeren: Lady in red

    Die intensiv roten Beeren schmecken besonders aromatisch und haben es in sich: Sie sind kalorienarm und besitzen neben Vitamin C auch B-Vitamine und Eisen. Himbeeren sind allerdings sehr empfindlich, deshalb sollten sie am
    besten gleich genascht werden.

    Als Kuchen oder Dessert punkten die kleinen Delikatessen ebenso. Wie alle Strauchbeeren lassen sie sich gut einkochen. Als Marmelade können sie hervorragend mit anderen Früchten wie Erdbeeren oder Pfirsichen kombiniert werden.

    Zitronensaft und Vanille geben dem Aufstrich den richtigen Pfiff. Die Einkaufsmenge der roten Früchtchen ist in den vergangenen fünf Jahren um ein Drittel angestiegen: 80 Gramm werden pro Person mittlerweile gekauft – Tendenz steigend.

    Sanddorn: Orangefarbene Superfrucht

    Die leicht säuerlichen Beeren sind ein altes Hausmittel gegen Fieber und Erkältung, und haben ihre Beliebtheit als solches bis heute nicht verloren.

    Die Früchte haben zehnmal so viel Vitamin C wie Zitronen, ihre ätherischen Öle
    fördern die Wundheilung. Sanddorn wird fast ausschließlich biologisch angebaut und als Saft, Tee oder Konfitüre weiterverarbeitet.

    Holunder: Schwarzer Holler

    Die leicht herben Beeren des Holunders enthalten Vitamin C und B sowie Antioxidantien. Als Saft verarbeitet sollen sie gegen Grippe sowie Nieren- und Blasenbeschwerden helfen. Nicht nur die Früchte, auch die Blüten finden
    Einzug in deutsche Küchen. Als Sirup punkten sie in Schorlen und Sorbets.

    Stachelbeeren: Grün bis violett

    Der Geschmack der borstigen Beeren reicht von säuerlich bis süßlich: Je reifer die Frucht, desto süßer ihr Aroma. Für den Frischverzehr werden die Beeren reif geerntet, sie haben dann meistens eine rötlich violette Einfärbung.

    Für
    Kompott, Dessert oder Kuchen werden die grünen, noch nicht ausgereiften Exemplare verwendet. Reife Stachelbeeren haben übrigens den höchsten Fruchtzuckergehalt der einheimischen Beeren.

    Brombeeren: Blauschwarze Früchtchen

    Die Beeren werden verzehrbereit vom Strauch gepflückt, denn sie reifen nicht nach. Beim Einkauf sollte deshalb auf pralle Früchte und die typische blauschwarze Farbe geachtet werden.

    Brombeeren schmecken pur, als cremiger Smoothie oder als fruchtige Tarte. Wer die Beeren nicht sofort verzehrt, kann sie einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Tipp: Die Früchte nebeneinander legen, so erhalten sie keine Druckstellen.

    * Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) 2014

    Rezept-Tipp: Beeren-Tiramisu im Glas

    Zutaten (Für 4 Personen):

    1 Bisquitboden (gekauft)
    6 Eigelb
    120 g Zucker
    500 g Mascarpone
    1 Vanilleschote
    250 g frische gemischte Beeren (etwa Heidelbeeren, Himbeeren,
    Stachelbeeren)
    6 EL Beerenlikör
    Kakao zum Bestäuben

    Zubereitung:

    1. Den Bisquitboden in 12 x 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und im gleichen Durchmesser ausstechen wie das Glas, in das das Tiramisu gefüllt werden soll

    2. Die Eigelb mit dem Zucker und ca. 1 EL Beerenlikör schaumig schlagen

    3. 5 EL Beerenlikör mit etwas Zucker abschmecken und die Bisquitscheiben damit tränken

    4. Die aufgeschlagene Masse mit der Mascarpone und der ausgekratzten Vanilleschote vermengen

    5. Die getränkten Bisquitscheiben immer abwechselnd mit der Creme und den Beeren in ein Glas schichten und am Schluss mit Kakao bestäuben

    www.deutsches-obst-und-gemuese.de

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  • Essen und Trinken Mozzers Finest
    Eine Manufaktur in Hamburg
    Handgefertigte Feinkost - Mozzer's Finest Kekse aus der Flasche

    Wer erinnert sich nicht gern an diese köstlich süßen kleinen Berge aus der Kindheit, die warm am besten schmecken und deren wunderbarer Duft sich im ganzen Haus verbreitet. Doch oft hat man die richtigen Zutaten nicht im Haus oder es fehlt an Zeit und Lust, erst einmal alles zu suchen und abzuwiegen.

    Über allem steht noch die Frage, wie noch einmal das richtige Rezept lautete. So ging es auch Simone Koop von Mozzer’s Finest im Hamburger Cremon. Irgendwas war immer:

    Entweder fehlte etwas beim Backen oder die Zutaten büßten an Qualität ein, wenn die Verpackungen geöffnet im Schrank auf den nächsten Einsatz warteten. 

    Das Chaos war perfekt, als eines Tages auch noch die Tüte mit dem Mehl riss und sich auf der Arbeitsplatte verteilte. Simone Koop nahm eine leere Milchflasche und füllte das Mehl hinein.

    Eine Idee war geboren! Warum dann nicht gleich alle Zutaten in eine Flasche füllen? Immer exakt so viel wie im Rezept angegeben – und alles, was nötig ist.

    Und schon gab es den Double-Chocolate-Dream – die einfache, einzigartige und saubere Art, fortan Kekse zu backen. Eier und Butter gut vermischen, die Keks-Backmischung dazu geben – und ab in den Ofen:

    Perfekt, wenn plötzlicher Besuch auftaucht und der Vorratsschrank nichts auf die Schnelle hergibt und unverzichtbar für trübe Wochenendtage, an denen mal etwas gelingen muss.

    Die Produkte

    Nach mittlerweile zwölf Jahren ist aus der Idee eine kleine Manufaktur geworden, aus der Keksmischung ein Sortiment verschiedener Geschmacksrichtungen - und sogar Brotbackmischungen gibt es mittlerweile aus der Flasche.

    Der Beststeller unter den Flaschenkeksen ist aber nach wie vor der Double-Chocolate-Dream, gefolgt vom Kokos-Keks mit Ananas und den Pecannuss-Brickets mit Orangen-Shokolade.

    Mozzer’s Finest achtet dabei immer auf hochwertige und wertvolle Produkte. Nur die besten Zutaten werden für die einzigartigen Backmischungen verwendet. Man kann schon in der Flasche die dicken Walnussbrocken und die Pecanüsse sehen.

    Die große Menge an Vollmichschokolade-Tropfen zum Beispiel verspricht einen Schokokeks-Genuss der besonderen Art. Die Flaschen mit den Keks- und Brotbackmischungen sind im ausgesuchten Handel und unter www.mozzersfinest.de zu beziehen

    Über Mozzer's Finest:

    Mozzer's Finest – finest culinary art steht für handgefertigte Feinkost und Genuss. Hergestellt werden unsere Produkte mit viel Liebe und Leidenschaft im Herzen der Hamburger Altstadt.

    Bei Mozzer's Finest werden nur beste Lebensmittel und hochwertige Zutaten verwendet und veredelt. Ob es die verführerisch duftende Mozzer's Wok-Sauce oder die liebevoll in Milchflaschen geschichtete Keksbackmischung ist, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

    Den beiden Gründern von Mozzer's Finest, Simone und Maurice Koop, liegt es am Herzen, nicht nur außergewöhnliche Delikatessen anzubieten, sondern ihren Kunden auch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

    Mozzer’s Finest – finest culinary art

    Simone Koop

    Cremon 11

    20457 Hamburg

    info@mozzersfinest.de

    Pressekontakt:  agentur@highfood.de

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Lebensart - Stil und Lifestyle

  • Stil Schmuck Herbst Doll Up Sisters 
Stil Schmuck Herbst Scheffel
Stil Schmuck Herbst Elisabeth Landeloos
    Inspirationen für den Herbst
    Zeitlos-eleganter Schmuck für den Herbst

    Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Reize. Im Herbst sind es die intensiven Düfte und Farben, die – mit ein bisschen Wehmut – den Abschied des Sommers ankündigen und den kühlen Winter einläuten.

    Während sich die Natur zum Schlaf zurückzieht, können wir die Erinnerung an ihre schönsten Seiten mit Schmuck immer wieder neu erleben und uns aufs nächste Frühjahr freuen! Ein Blick in die aktuellen Schmuckkollektionen zeigt: Die Natur ist überall.

    Sie hinterlässt ihre Spuren in organisch geformten Preziosen, in zarten Strukturen, die an Blätter und Baumrinde erinnern und natürlich auch im Material, das von ihr hervorgebracht und zu feinem Schmuck verarbeitet wurde.

    Selbst die Puristen unter den Schmuckdesignern kommen an der Magie der Flora und Fauna nicht vorbei und lassen sie in ihre Gestaltungen einfließen. Zeitlos schön und eine Hommage an das Leben – das sind unsere herbstlichen Schmuckinspirationen, die weder beim Waldspaziergang noch beim Stadtbummel fehlen dürfen!
    Unsere schmucken Herbst-Zeitlosen:

    Doll Up Sisters: Fleur & Herbstblatt

    Die Blätter färben sich gelb – rot – braun... Im Schmuck von Doll Up Sisters bewahren sie ihre warme, braune Patina, die das Schmuckmessing ihnen verleiht. Kecke Farbtupfer werden im Armschmuck Fleur und in den Ohrhängern Herbstblatt durch kleine Glasperlen gesetzt, die aus Blütenkelchen hervor lugen.

    Für den detailreichen Schmuck werden bis zu über 100 Jahre alte Originalformen verwendet, die das Vintage-Flair lebendig machen. Armband Fleur aus Schmuckmessing, teilweise goldplattiert, mit Glasperle, gewachstes Baumwollband, 29 Euro. Ohrhänger Herbstblatt, Schmuckmessing mit Glasperle, 19 Euro.

    Scheffel: Holzarmreif Basic

    Wenn die Blätter weichen, tritt das warme Holz der Bäume noch stärker hervor. Von den richtigen Händen bearbeitet, wird es zu einem geschmeidigen Handschmeichler. Es erzählt von Wachstum, Sonne, Leben und vom Kreislauf der Natur. Im Armreif von Scheffel wird Nussbaum Maserholz mit glänzendem Rotgold und
    samtig anmutenden Rauchquarzen kombiniert.

    Die Drehmechanik, mit der sich das Schmuckstück bequem anlegen lässt, ist nahezu unsichtbar und zeugt von handwerklicher Präzision. Armreif Basic von Scheffel, Nussbaum Maserholz, Rotgold 750, Rauchquarz, 8970 Euro. www.scheffel-schmuck.de

    Elisabeth Landeloos: Waterfall

    Zu den Urgewalten der Natur gehört das Wasser. Seine in der Sonne glitzernde Oberfläche, seine reißende Kraft und seine Flüchtigkeit faszinieren auch Designerin Elisabeth Landeloos, die mit der Kollektion Waterfall die Stille und die Bewegung des Wassers eingefangen hat.

    Glänzende Silberflächen spiegeln den Lauf des Wassers wider, das wie ein kristallklarer Bergbach in Form von feinen Ketten spielerisch über die Haut rieselt. Collier Waterfall aus rhodiniertem Silber 925, Rauchquarz 4,56 ct., 599 Euro. www.elisabethlandeloos.com

    schmuckwerk: Nugget

    Ungezähmt und wild die Form der Nuggets, puristisch und klar das Design der Schmuckstücke. Schmuckwerk verwendet in der Kollektion Nugget Gold, wie es die Natur geschaffen hat.

    Von Goldsuchern im australischen Outback gefunden, in der erbarmungslosen Hitze der Wüste und unter den Gefahren von gefräßigen Krokodilen, giftigen Schlangen und Spinnen geborgen, erhalten die kleinen Naturwunder in der Schmuckmanufaktur in Ratingen ihren würdigen Platz in zeitlos schönen Designschmuckstücken – jedes durch die einzigartige Form der Nuggets ein Unikat.

    Schmuck aus der Kollektion Nugget in Edelstahl mit Goldnuggets, Ring 450 Euro, Ohrstecker 590 Euro, Kette 590 Euro. www.schmuckwerk.de

    TeNo: Lava

    Neben Wasser, Erde und Luft gehört das Feuer zu den vier Grundelementen des Lebens. Zusammen mit geschmolzenen Silikaten tritt es als Lava durch Vulkane an die Erdoberfläche.

    Der erkaltete schwarze Stein zeichnet sich durch eine poröse Oberfläche aus. In der Kollektion TeNo Lava erhält das Gestein mit der geheimnisvollen, ursprünglichen Aura einen modernen Auftritt.

    Eingebettet in Edelstahl und von Hand veredelt, mit Diamanten, Edelsteinen und Gold in Szene gesetzt, werden die Lavasteine zu dekorativen und zeitlos-schönen Begleitern, die vom Anbeginn der Zeit erzählen.

    Ring und Anhänger TeNo Lava mit Lavastein und Citrin, satinierter Edelstahl, Ring 178 Euro, Anhänger 178 Euro, Kautschukcollier mit integriertem Stahlseil 40 Euro. www.teno.de

    Pressekontakt: info@upsideone.de

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  • Umweltvertraegliche Materialwahl mit aktuellem Style und hochwertigem Design, die SEY Organic Jeans
Selma Yasdut und Moderatorin Nina Moghaddam lassen ihre Jeans nachhaltig herstellen
Stil SEY Salonshow Jeans
Stil SEY Salonshow Jeans
    Seit jetzt schon 11 Jahren dem Trend voraus,
    Umweltschonend: SEY Organic Jeans

    Seit jetzt schon 11 Jahren dem Trend voraus, mit nachhaltig produzierten und zertifizierten Premium-Jeans für Damen. Im Jahr 2009 gründete die diplomierte Bekleidungsingenieurin und gelernte Schneiderin Selma Yasdut im hessischen Hainburg ein eigenes Unternehmen.

    Vorher hatte Yasdut in der Qualitätskontrolle eines Textilverarbeiters in Peking gearbeitet und dort die unwürdigen Arbeitsbedingungen erlebt. Sie kündigte und fasste den Beschluss, es besser zu machen.

    Mit ihrem eigenen Bio-Jeans-Label verbindet sie seitdem verantwortungsbewusste Produktion und umweltverträgliche Materialwahl mit aktuellem Style und hochwertigem Design – in der Marke SEY Organic Jeans.
     
    Mit wachsendem Bewusstsein für Nachhaltigkeit wuchs in Deutschland der Bedarf nach fair und umweltschonend produzierter Mode. Wurden die Jeans von SEY anfangs nur in fünf Shops vertrieben, sind es mittlerweile 70 Geschäfte und zwei Versandhändler geworden.

    Besonders hilfreich war die Anfang 2014 erhaltene Zertifizierung nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS).

    Das Zertifikat belegt die Einhaltung höchster umwelttechnischer Anforderungen, darunter etwa die Verpflichtung zur Nutzung von mindestens 70 % biologisch erzeugter Naturfasern, der Verzicht auf Chlorbleichung oder Sandstrahlen und die Beschränkung auf Farbstoffe und andere Hilfsmittel, die toxikologischen und umweltrelevanten Kriterien genügen.

    Auch konnte SEY den Wasserverbrauch bei der Waschung von sonst üblichen mehr als 60 Litern auf zwei bis fünf Liter pro Hose reduzieren.

    „Das GOTS-Zertifikat hat unsere Glaubwürdigkeit noch einmal enorm erhöht“, sagt Selma Yasdut, „so haben wir den Einstieg bei strengen Öko-Versandhändlern wie Waschbär und Vivanda geschafft.“

    Doch auch bei konventionellen Händlern, insbesondere kleineren und mittelständischen Unternehmen, regt sich ein Interesse an SEY-Jeans. „Wir erhalten Anfragen von Shops, die sich von großen Mono-Label-Stores abheben wollen und deshalb umstrukturieren“, erzählt die Firmengründerin.
     
    Auch erfolgreiche Messeauftritte helfen bei der Promotion des Labels. Erstmals nahm SEY 2014 zusätzlich zur Ethical Fashion Show bei der Salonshow des Greenshowrooms bei der Berlin Fashion Week teil.

    „Sowohl die Quantität als auch die Qualität der eco-fashion-interessierten Besucher in Berlin steigen von Saison zu Saison“, so Selma Yasdut,

    „Und dank der technischen Entwicklungen können wir mittlerweile immer mehr Trends zeitgleich mit den konventionellen Messen zeigen“. So präsentierte SEY als einer von wenigen Herstellern erstmals auch eine schwarze Jeans mit GOTS-Zertifikat.

    Dazu gehört unter anderem auch eine Skinny-Jeans aus Power-Stretch in sechs verschiedenen Waschungen und fünf pigmentgefärbten Sommertönen .

    Besonders gut kamen seit Beginn der Vororder-Saison die Waschungen Patched  Blue und Mesh-Laser, sowie die Farben Sea, Lilac und Orange an. Die Denimstoffe stammen aus der Türkei. Fertigung, Konfektion und Finishing finden in Polen statt. Fernziel von Selma Yasdut ist aber eine Verlagerung der kompletten Produktion nach Deutschland.

    Hersteller:
    SEY® Organic Jeans
    Selma Yasdut Textilvertrieb e.K.
    Dieselstraße 20
    D - 63512 Hainburg
    Tel:   +49- 6182 9495-007
    Fax: +49- 6182 9495-006
    info@sey-fashion.com

      
    Pressekontakt: mueller@symbiose-eins.de

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  • Stil TON Barhocker Merano
Stil TON Barhocker Moritz
    Barhocker für alle, die auf dem Sprung sind
    Elegant wie in Hollywood-Filmen: Die Barhocker von TON

    Momentaufnahmen vor der Bar? Wer hat da nicht gleich unterschiedlichste Szenen vor Augen: der letzte Gast an der Theke, während der Wirt schon die Stühle hochstellt; die schöne Unbekannte, die an der Bar auf ihre Verabredung wartet; das Kind, das an der Küchentheke die Hausaufgaben erledigt; Freunde, die beim geselligen WG-Kochen am Küchentresen sitzen und Gemüse schneiden...

    So zahlreich die Geschichten, so vielfältig sind die dazugehörigen Barhocker, klassisch-robust wie aus den Bildern Edward Hoppers, edel-elegant wie in Hollywood-Filmen, zeitgemäß-funktional wie unser Alltag oder bunt-lässig wie die Jugend.

    Das tschechische Label TON weiß um die Bedeutung des Kultmöbels, das wie kein anderes den Zeitgeist verkörpert und pflegt die unterschiedlichsten Ausführungen in seinem Sortiment: von klassischen Hockern in feinster Bugholztradition gefertigt, über eine  Materialmix-Kombination in schrillen Farben bis hin zum neuen Design-Barhocker der Merano-Familie.

    Barhocker  für alle, die auf dem Sprung sind, nicht allein sein wollen, weder richtig sitzen noch stehen möchten – für „Bar-Hocker“ jeder Couleur eben.

    www.ton.eu/de/

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Aktuelles - Reden ist Silber

  • Wurden die Zahlen der Tag der Freiheit Demo in Berlin von Polizei, Medien und Politikern kleingerechnet
    Demonstranten sind keine „Covidioten“
    Dreiste Kleinrechnung der Teilnehmerzahlen von der Demo am 1. August in Berlin?

    „Die größte Verschwörungstheorie ist die Corona-Pandemie“?

    zuerst zitiere ich mal die Berliner Zeitung vom 1. August 2020. Da heißt es, und so haben es auch alle anderen Medien am Vormittag geschrieben: "Den Beginn machte ein Aufzug von Corona-Gegnern am Samstagvormittag Unter den Linden sowie in der Friedrichstraße.

    Laut Polizeisprecherin waren dafür 1.000 Teilnehmer angemeldet worden – am Ende waren es in der Spitze 17.000. Auf dem Boulevard vor dem Pariser Platz standen die Demonstranten dicht gedrängt.

    So, und diese Demonstranten wurden daran gehindert auf die Straße des 17. Juni zu kommen. Dort vor dem Brandenburger Tor war die größte Ansammlung der Demonstranten. Hier waren es nach Darstellung der Medien 20.000. So weit so gut. Wir gehen davon aus, dass sowohl die Zahlen der Medien, als auch die des Veranstalters nicht stimmen.

    Nur eines ist erstaunlich, es war die Polizei und nicht der Veranstalter, die zunächst mehrere Meldungen von 1.3 Millionen Demonstranten in Berlin verbreitete. Auf Facebook und Twitter verbreitete sich das wie ein Lauffeuer. Und dann, auf einmal waren diese Meldungen weg, und es wurde nur noch von 20.000 Demonstranten geschrieben und gesprochen.

    Nun meldete sich der Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz (CDU)

    Die Äußerungen von Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz (CDU) über die Corona-Demonstration am vergangenen Samstag in Berlin haben Kritik ausgelöst. Vaatz hatte der Berliner Polizei in einem Gastbeitrag für die Plattform „Tichys Einblick“ vorgeworfen, die Teilnehmerzahl der Kundgebung mit Methoden, die an die DDR erinnerten, kleingerechnet zu haben.

    Zu Beginn seines Beitrages betonte Vaatz, dass er „die Festlegungen der Regierungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für richtig und ihre Befolgung für erforderlich“ halte. Er attestierte der Regierung und den Medien aber einen Glaubwürdigkeitsverfall und kritisierte unter anderem:

    In ein Wespennest gestochen?

    „Die dreiste Kleinrechnung der Teilnehmerzahlen der Demo vom 1. August durch die Berliner Polizei entspricht in etwa dem Geschwätz von der, Zusammenrottung einiger weniger Rowdys‘, mit der die DDR-Medien anfangs die Demonstrationen im Herbst 1989 kleinrechneten.“ Die Organisatoren der Demo in Berlin sprachen von bis zu 1,3 Millionen Teilnehmern.

    Jetzt hagelte von allen Seiten Kritik

    Der politische Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, warf Vaatz vor, „den demokratischen Rechtsstaat und die freie Presse“ zu denunzieren. „Die CDU muss diesem Mist widersprechen“, schrieb er auf Twitter.

    Liebe Freunde, eine "freie Presse" gibt es schon lange nicht mehr, vielleicht hat es sie sogar nie gegeben.

    Vaatz habe „in ein Wespennest gestochen“. meint der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Fischer, und verteidigte Arnold Vaatz.

    Noch dümmer gehts nimmer

    Den wohl dümmsten Kommentar zur Corona-Demo in Berlin lieferte der ehemalige Herausgeber der „Welt“-Gruppe Thomas Schmid, "Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich bei einer Demonstration eine Minderheit so vehement gegen die Mehrheitsgesellschaft gestellt wie bei den Corona-Protesten in Berlin.

    Da ging ein aggressiver Wohlstandsegoismus auf die Straße". Er meinte im vollen Ernst, " Das waren Erben der spätbundesrepublikanischen Prosecco-Kultur, der Spaßgesellschaft. Es hatte sich in Berlin der Wohlstandsegoismus, ja Wohlstandschauvinismus auf die Straße begeben."

    Unverschämtheit der Woche

    „Das kann man sich kaum ausdenken: Der Vorsitzende der ‚AG Migration und Vielfalt‘ der SPD Aziz Bozkurt fordert die Abschiebung der Demonstranten von Berlin. Auf twitter schreibt der türkischstämmige Politiker zu einem Artkel über die Demonstration der Corona-Maßnahmen-Kritiker in Berlin: ‚Ich fordere: härtere Gesetze, um diese Lebensgefährder abschieben zu können. Egal wie. Egal wohin. Einfach raus aus meinem Land.“

    Nun, es soll sich jeder selber seinen Reim drauf machen, welsche Zahlen nun stimmen. Sicher ist nur, der Politik kann es nicht Recht sein, wenn es tatsächlich über eine Millionen waren.

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  • wie schnell ein Weltbild zerstört ist
    Leben aus den Fugen - Starke Frauen, starke Bücher

    Lydia Mischkulnig ist eine der spannendsten und unkonventionellsten literarischen Stimmen Österreichs. „Die Richterin“ heißt ihr jüngster Roman, ist bei Haymon (www.haymonverlag.at) erschienen, hat 296 Seiten und kostet 22,90 Euro.

    Es ist ein sprachgewaltiges Psychogramm, das Einsichten in die Welt einer Asylrichterin gibt: Täglich bestimmt Gabrielle über das Leben von AsylbewerberInnen. Aufgrund ihrer Urteile dürfen diese Menschen bleiben oder müssen gehen.

    Doch sind es tatsächlich rational nachvollziehbare Gründe, auf denen Gabrielles Entscheidungen fußen, oder wirken dabei unbewußt auch persönliche Sympathien mit?

    Als das Gerücht gestreut wird, jemand wolle sich an Gabrielle rächen, gerät ihr sonst so wohl organisiertes Leben aus den Fugen; als sie ihren Mann auch noch in ihren Kleidern erwischt, ist bald nichts mehr so, wie es einst war.

    Lydia Mischkulnig ist eine bildstarke und präzise Beobachterin, die uns zeigt, wie schnell ein Weltbild zerstört ist, worum es unter anderem auch im neuen Roman der Schweizer Autorin Zora del Buono „Die Marschallin“ geht, die von ihrer Großmutter nicht nur den Vornamen, sondern auch ein Familienverhängnis geerbt hat, die alte Dame nämlich war in einen Raubmord verwickelt, was zwar viele Jahre her ist, nichtsdestotrotz Spuren bis in die Gegenwart hinterläßt:

    Großmutter Zora folgt am Ende des Ersten Weltkriegs ihrem Mann nach Süditalien, wo sie, beide überzeugte Kommunisten, ein großbürgerliches und doch politisch engagiertes Leben im Widerstand gegen die Faschisten führen.

    Zora ist herrisch, temperamentvoll und begabt und ja, fanatisch. Ihrem Weltbild müssen sich alle unterordnen, was die Familie bis heute beeinflusst. Zora del Buono erzählt eine Geschichte von Liebe, Kämpfen, des Hasses und des Verrats.

    „Die Marschallin“ ist bei C.H. Beck (www.chbeck.de) erschienen, hat 382 lebenspralle Seiten, die uns ein Familienschicksal zeigen, das wir so schnell nicht vergessen werden. Ein großes Epos eben. Für gerechtfertigte 24 Euro.

    Sönke C. Weiss

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  • Commissario Brunetti ist zum 29 mal im Einsatz
    Geheime Quellen und Connaisseur
    Es muß nicht immer Kaviar sein - Umweltsünden, Korruption und Geldgier

    Ist schon fast unglaublich, dass Commissario Brunetti zum bereits neunundzwanzigsten Mal in Venedig ermittelt. „Geheime Quellen“ heißt Donna Leons neuer Roman, der auf 336 Seiten unter anderem die Verschmutzung des Wassers zum Thema hat, beziehungsweise, wie die einstige Wahlheimat der Autorin bis zum Ausbruch von Corona immer mehr unter dem Massentourismus gelitten hat, so dass sie in die Schweizer Berge gezogen ist, statt die Zerstörung Venedigs weiter zu beobachten.

    Ihr Alter Ego aber, Commissario Brunetti, hat keine Wahl, als dort zu bleiben und das Böse zu bekämpfen: Es ist ein heißer Sommer, die Hitze ist kaum zu ertragen.

    Als Vittorio Fadalto auf dem Rückweg von der Arbeit mit dem Motorrad tödlich verunglückt, glauben zunächst alle an einen Unfall.

    Bis Brunetti sich in einem tiefen Sumpf von Umweltsünden, Korruption und Geldgier wiederfindet, in dem auch Gewalt ein Zahlungsmittel ist, wo man für ein Glas eklige Brühe schon mal einen Euro bezahlen muß, wo aus den Wasserhähnen ein tödliches Gemisch sprudelt.

    „Geheime Quellen“ ist hochaktuell und spannend, ohne dass wir den Charme des Commissarios vermissen müssen, dessen Schöngeist an eine Zukunft der Lagunenstadt glauben läßt.

    Ein gleichwohl spannender Krimi ist der nunmehr zwölfte Fall des französischen Chef de police Bruno Courrèges von Martin Walker. In „Connaisseur“ - auf Deutsch Kenner - wird eine junge Frau tot im Brunnen eines Lustschlösschens gefunden.

    Wollte sie eine Katze vorm Ertrinken retten, oder war es Mord? Bruno, Gourmet und begehrter Junggeselle, ermittelt. Und das, obwohl er sich eigentlich als Neumitglied einer Wein- und Trüffelgilde Foie gras und anderen Köstlichkeiten widmen wollte.

    Eine Spur führt ihn schließlich zum Anwesen einer berühmten Tänzerin und Widerstandsheldin: Josephine Baker. Auch hier gelingt es dem Autoren, Politisches in eine spannende Geschichte zu betten, die dazu noch an einem Ort spielt, der zum Träumen einlädt.

    Périgord, das gastronomische Herz Frankreichs, wo der Verfasser dieses Textes 1999 übrigens geheiratet hat und wo es schöner eigentlich kaum sein kann, ist die Kulisse der Bruno-Romane.

    „Connaisseur“ hat 437 Seiten und macht richtig Lust auf diesen Landstrich und auf die dortige Küche. Schließlich muß es ja nicht immer Kaviar sein. Beide Bücher sind bei Diogenes (www.diogenes.ch) erschienen und kosten je 24 Euro.

    Sönke C. Weiss

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Kunst - Werk der Woche

  • Der Kuenstler, Sport und Outdoorfotograf Peter Mathis fotografiert an den unterschiedlichsten Orten der Welt
Ausstellung Peter Mathis im Atelier Jungwirth
Die tiefe Verbundenheit des Kuenstlers Peter Mathis zeigt sich in seinen Arbeiten ueber die Berge
Mehr als ein Dutzend Buecher Peter Mathis hat bisher veroeffentlicht
Peter  Mathis ist kein Jaeger des ‚schoenen Motivs
Ein Bild ist bei Peter Mathis folglich nicht einfach die Wiedergabe eines Augenblicks
Die Natur steht im Mittelpunkt seiner Arbeit
Weitere Werke von Peter Mathis auf GFDK
Und immer die Natur im Auge
Bilder von Peter Mathis
    das wesen der natur
    Werk der Woche: Sport - und Outdoorfotograf Peter Mathis ist kein Jäger des ‚schönen Motivs’

    Seine Leidenschaft gilt den Bergen: Peter Mathis, geboren 1961, lebt in Hohenems, wenn er nicht gerade an den unterschiedlichsten Orten der Welt fotografiert. Seit 1986 gilt er vor allem als Spezialist für atemberaubende und naturgetreue Sport- und Outdoor-Bilder, vom Klettern über Schi bis zu Motorsport.

    Zahlreiche internationale Firmen wie Adidas, HellyHansen, Red Bull, Daimler Benz, Lufthansa oder auch die Österreich Werbung zählen zu seinen Kunden. Viele Magazine und Werbeagenturen weltweit setzen ebenfalls auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten und die strikte Philosophie des Peter Mathis.

    Seit 1998 gewann er verschiedene Auszeichnungen bei Wettbewerben und Festivals von Kanada bis Italien. 2007 wurde ihm in Schweden der Titel eines Hasselblad Masters verliehen. 2008 zeichnete ihn die Vereinigung der Europäischen Berufsfotografen in Belgien zum Master of European Photography aus.
     

    Mehr als ein Dutzend Bücher hat der Vorarlberger bisher veröffentlicht, sein jüngstes Werk „Visual Dualism – Dolomites“ wird im Rahmen der Ausstellung im Atelier Jungwirth erstmals vorgestellt. In Graz werden vor allem die Naturfotografien aus den Dolomiten zu sehen sein, die Peter Mathis in den Jahren seit 2009 speziell für dieses Buch aufgenommen hat.

    Die Dualität von hell und dunkel, Linien, Strukturen, Licht und Schatten ist einzigartig; bei Mathis wird nichts dem Zufall überlassen.

    Peter ist kein Jäger des ‚schönen Motivs’, nicht auf der Suche nach der dekorativen Szenerie oder dem spektakulären Moment. Ihm geht es stattdessen um den Kern der Natur, um ihr Wesen und ihre Schönheit, die sich in jedem Detail offenbaren kann – wenn man es nur richtig zu sehen vermag“, schreibt die Kunsthistorikerin Christiane Schmieger.


    Ein Bild ist bei Peter Mathis folglich nicht einfach die Wiedergabe eines Augenblicks, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit Motiv, Licht und Umgebung. Spätere Eingriffe mit dem Computer oder banale Effekthascherei lehnt der Fotograf explizit ab.

    Wenn er Sportler fotografiert, so achtet er stets darauf, dass die Natur nicht zu Schaden kommt. Neben den Landschaften werden Portraitaufnahmen immer wichtiger in seinem Werk. Auffallend auch ein immer stärkeres Faible für Schwarzweiß-Bilder.

    Birgit Enge, Atelier Jungwirth, Opernring 12, A-8010 Graz. Tel. +43/(0)316-815505 - mail@atelierjungwirth.com, www.atelierjungwirth.com

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  • Martina Ziegler vor einem ihrer Werke
Die Serie der Multiplen Portaits von Martina Ziegler setzt sich  mit der Vielschichtigkeit des Menschen auseinander
Die Kombination aus Malerei, Fotografie und Computerbearbeitung 
Martina Zieglers neue An- und Einsichten weiblicher Portraets
    Die Serie der Multiplen Portaits
    Martina Ziegler thematisiert Frauenbilder aus Kunst und Literatur

    Das Bild des Menschen spiegelt das herrschende Weltbild ebenso wie die Auseinandersetzung mit den inneren Gemütsregungen. In diesem Sinne gibt es wohl kaum ein anderes Motiv, das sich so vielschichtig durch die Jahrhunderte präsentiert. Es ist heute wie zu jeder anderen Zeit gleichermaßen aktuell und wird immer wieder neu erfunden.

    Eng damit verknüpft ist zugleich das Thema der Schönheit, die ebenfalls in unterschiedlichen Zeiten immer wieder anders und neu bewertet wurde, aber stets auch eine große Rolle spielte. In diesem thematischen Umfeld bewegt sich auch Martina Ziegler.

    Die Darstellung von Frauenbildern, auch in der Begegnung mit historischen Hintergründen aus Kunst und Literatur, sind zu ihrem zentralen Thema geworden. Mit jeder neuen Werkgruppe taucht sie tiefer in diese Arbeit ein und entwickelt sie weiter. Dabei geht sie ihren ganz eigenen Weg und schafft neue Einsichten.

    Dies schafft sie auf der soliden Basis feinster Malerei, aber auch mit dem Einsatz neuester technischer Mittel, die jedoch nie zum Selbstzweck werden. Die künstlerische wie menschliche Tiefe, die daraus entsteht, findet der Betrachter in ihren Werken wieder. Auf den ersten Blick sind alle Figuren fast makellos schön und dennoch wirken sie nicht oberflächlich.

    Dort, wo sie aufgelöst und neu zusammengesetzt wurden, ergänzt der Betrachter selbst diese Schönheit als Ganzes. Es umgibt die Figuren zuweilen etwas Gedankenverlorenes oder Mystisches, selten etwas Heiteres. Die Turbanbilder erinnern an die klassische Malerei großer Meister. Sie schafft Bilder von zeitloser Ästhetik und großer Eindringlichkeit.

    Ausgewogene, ebenmäßige Züge und harmonische Farbwirkungen bestimmen die Darstellungen. Gemeinsam ist ihnen eine starke Intensität. Die Figur nimmt Augenkontakt zum Betrachter auf, ohne etwas von sich zu verraten. So wird der Betrachter angeregt, sich selbst mit dem Sujet auseinanderzusetzen und darüberhinaus auch mittels des Bildes in sich selbst hineinzuschauen.

    Die Begegnungen sind szenischer aufgefasst. Sie mixt Zitate und Epochen, inszeniert Fiktives und Bestehendes neu. Immer sind zwei Figuren zu erkennen, wobei sich der Betrachter fragt, ob es wohl zwei Seiten eines einzigen Menschen sind. Es umgibt sie eine eigentümliche Stille, sie treten nicht miteinander in Kontakt und gehören doch unabdingbar zusammen, wie die Licht- und Schattenseiten in unserem Dasein.

    Oft blickt man wie durch einen Schleier auf die Darstellung. Mit wenigen Accessoires gelingt es, die Figuren in eine andere Zeit zu versetzen, z.B. ins 19. Jahrhundert. Die Farbigkeit und Atmosphäre transportieren eine Stimmung, die den Betrachter in diese Zeit hineinversetzt. Sie erzählen Geschichten und regen gleichermaßen wieder zur Innenschau an.

    Künstlerische Ausbildung
    Studium: Freie Kunst / Internationale Fachhochschule für Kunst und Design, Köln
    Praktikum in der Glasmalerei Henseler / Köln, (Restauration von Domfenstern)
    Studium : Visuelle Kommunikation / HSD Hochschule Düsseldorf (Grafik Design, Fotografie, Malerei)
    Abschluss (Akademischer Grad): Diplom Designer
    Art- und Creative Direction (Member of the Board) in internationalen Werbeagenturen.
    Kreative Federführung, europaweit, für internationale Unternehmen. Hauptsächlich Film- und Kreativkonzepte.
    Verschiedenste Auszeichnungen und Creative Awards für Design, Artwork und Film. (U.a. Art Directors Club Deutschland und New York Festival).
    Von 2001 – 2010 frei künstlerisch tätig. Parallel dazu Freelancer für Design-, Mode- und Architektur Unternehmen (Corporate Identity / Design und Konzeptentwicklung).
    Seit 2011 ausschließlich künstlerisch freischaffend.
    Techniken: Malerei, Mixed Media, Digital Painting, Experimental Crossover.

    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstlerinnen e.V.
    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler e.V.

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  • Arno Rink  Lot und seine Tochter
Arno Rink Judith
    Große Gesten, klar komponiert
    Arno Rink - von der Begierde besiegt, überall die Frau per se, in purer Nacktheit

    Große Gesten, klar komponiert, der Akt in Anmut und eine Farbigkeit, die vor Intensität strotzt, das schwarze Dunkel weit hinter sich lässt; hier die Versuchung, dort die Judith, immer wieder Lot und seine Töchter, der Künstler im Selbstportrait, kritisch, resigniert, von der Begierde besiegt, und überall die Frau per se, in purer Nacktheit, ganzer Schönheit

    Arno Rink, moderner Meister des Altmeisterlichen, Gallionsfigur der Neuen Leipziger Schule, ein Genius in Farbe und Form und nebenbei Zeichner von erstem Rang, füllt derzeit mit seinen neoromantisch gefärbten, geheimnisvollen, allegorischen Szenarien die Museen, und exklusiv die Augsburger GALERIE NOA. Arno Rink, Begründer der Neuen Leipziger Schule, ist in ganzer Bandbreite in der Augsburger GALERIE NOAH zu entdecken.

    Zwei Jahre nach seinem Tod, einem kurzen, zwangsbedingten Stillstand, wird Rink erneut entdeckt, vom Museum der bildende Künste Leipzig, von der Kunsthalle Rostock, vom Kunstpalast Düsseldorf – zu Recht, schreibt er die ostdeutsche Kunstgeschichte neu.

    Erstmals nach 2017 bereitet eine Galerie sein umfassendes Oeuvre retrospektiv auf: Gut 30 Ölgemälde, Zeichnungen und Mischtechniken aus den Jahren 1986 bis 2016 führen in Augsburg das Können dieses großartigen Malers vor Augen, der sich, und mit sich die DDR-Kunst, heraus gekämpft hat aus einem politisch motivierten Arbeiten hin zu einer neuen Künstlichkeit in Freiheit, das, ohne die Vergangenheit zu verleugnen.

    Arno Rink gilt als der Mittler zwischen alter und neuer Leipziger Schule, Frontmann der zweiten Generation, die den sozialistisch verhafteten Realismus der Urväter hin führt zu einer verfremdenden Gegenständlichkeit, einer neuen Figuration, die mit surrealen Elementen spielt wie mit expressiver Flächigkeit und sich meist von der Figur leiten lässt.

    1940 in Schlotheim, Thüringen geboren, studierte Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Werner Tübke und Bernhard Heisig, dozierte selbst seit 1975 ebenda. Von 1987 bis 1994 war er Rektor, lange noch, bis 2005, als lehrender Professor tätig, unter anderem für Neo Rauch. In Leipzig gelebt und gearbeitet, dort 2017 auch verstorben, gilt Rink als das künstlerische Flaggschiff der Wende, der viel zu bieten hat, wenig verstreckt und so manches Geheimnis lüftet – Bravo.

    Vernissage: 7. November 2019

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Puenktlich zur Wiedereroeffnung der Unterkunftsbetriebe am 25. Mai 2020 begruesst die Suedtiroler Gemeinde Schenna ihre Gaeste mit einem neuen Willkommensschild am Ortseingang
    Willkommen zurück in Schenna
    Vier Hoteliers aus Schenna in der Post-Coronazeit im Interview

    Aufatmen in Schenna: Seit dem 25. Mai 2020 dürfen die Beherbergungsbetriebe in Südtirol wieder öffnen. Die meisten von ihnen sowie Seilbahnen und Wandergebiete beginnen ihre Saison Anfang/Mitte Juni. Der aktuelle Entwurf des Südtiroler Landesgesetzes sieht zum Schutz der Gäste eine Vielzahl an Vorschriften vor.

    Wie professionell die hohen Sicherheits- und Hygienestandards in der Praxis umgesetzt werden, um bald wieder Urlauber bewirten zu können, erzählen folgende vier Hoteliers aus Schenna im Interview:

    Doris Kohlgruber/Genusshotel der Weinmesser und HGV-Ortsobfrau, Monika Dosser/Panoramic Suites Winzerhöhe, Heidi Pföstl-Wörndle/Schenna Resort sowie Hansjörg Ainhauser/Hotel Gutenberg und Präsident des Tourismusvereins Schenna.

    Müssen Schennas Hotelgäste in den nächsten Wochen mit eingeschränkten Leistungen rechnen?

    Doris Kohlgruber: Da besteht kein Grund zur Sorge. Grundsätzlich können alle Bereiche im Hotel – natürlich immer unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und des gebotenen Sicherheitsabstands – geöffnet werden. Nur falls das Hotel die sogenannte „Covid Protected Area“ nicht erfüllt, müssen Hallenbäder und Saunen geschlossen bleiben.

    Monika Dosser: Die „Covid Protected Area“ sieht unter anderem vor, dass sich alle Hotelmitarbeiter täglichen Fiebermessungen und wöchentlichen serologischen Tests unterziehen. In unserem Apartmenthotel werden somit alle Bereiche geöffnet sein – bis auf die Waldsauna. Diese dürfen nur Urlauber nutzen, die bei ihrer Ankunft einen zertifizierten, negativen Covid-Schnelltest vorlegen.

    Genuss und Essen spielen im Urlaub eine große Rolle. Welche Maßnahmen planen Sie über die gesetzlichen Vorschriften hinaus im F&B-Bereich?

    Doris Kohlgruber: Der Gast hat bei uns künftig immer die Möglichkeit, Frühstück und Abendessen auf dem Zimmer einzunehmen. Im Restaurant servieren wir alle Speisen direkt am Tisch. Die Krise zeugt vom Einfallsreichtum der Branche und deren kreativen Konzepten.

    Heidi Pföstl-Wörndle: Als Alternative zum Restaurantbesuch bieten wir beispielsweise Picknickkörbe an, gefüllt mit allerlei Südtiroler Köstlichkeiten und einem Flyer mit unseren schönsten Picknickplätzen. Außerdem werden wir unseren Felsenkeller sowie die Sky-Terrasse für die Einnahme der Mahlzeiten öffnen und die Essenszeiten verlängern, um mehr Raum und Freiheit für die Gäste zu schaffen.

    Hansjörg Ainhauser: Auch wir haben uns viele Gedanken um den Service gemacht und wollen weiterhin unser beliebtes Buffet anbieten. Der Bereich ist aber selbstverständlich mit Plexiglas ausgestattet.

    Die Speisen werden jedoch von unseren Mitarbeitern gereicht, sodass niemand in Kontakt mit Besteck und Behältern kommt.

    Das Kuchenbuffet am Nachmittag wird auf kleinen Tellern angerichtet, die einzeln mit Zellophan umhüllt sind. Und auch entlang der Bar gibt es einen transparenten Schutz, damit sich Gäste dort trotzdem wie gewohnt aufhalten können.

    Wie wird die korrekte Einhaltung aller geforderten Maßnahmen kontrolliert?

    Doris Kohlgruber: Im jeweiligen Betrieb übernimmt dies in erster Linie der Sicherheitsbeauftragte. Das kann entweder der Hotelier selbst sein oder eine dazu ernannte Person.

    Hansjörg Ainhauser: Bei Verstößen drohen hohe Strafen, was kein Hotelier riskiert. Gäste können sich also definitiv sicher fühlen. Das Wichtigste im Umgang mit dieser besonderen Situation ist die Schulung der Mitarbeiter und eine transparente Informationspolitik für alle Beteiligten.

    So gilt zum Beispiel in ganz Südtirol eine strenge Abstandsregelung von mindestens zwei Metern in Bars und Restaurants.

    Konnten Sie die gästefreie Corona-Zeit auch positiv für Ihren Betrieb nutzen?

    Heidi Pföstl-Wörndle: Wir haben in den vergangenen Wochen die Holzböden der Loggien erneuert, einige Räume umdekoriert und zahlreiche Wände frisch gestrichen. Außerdem sind in Garten und Weinberg kleine Ruheinseln entstanden, die Gästen noch mehr private Rückzugsmöglichkeiten bieten.

    Ferner haben wir viele interne Arbeitsabläufe überarbeitet, verbessert und an die momentane Situation angepasst. Und eine neue Homepage ist ebenso im Entstehen.

    Monika Dosser: Da wir erst im Vorjahr komplett umgebaut haben, konnten wir die Zeit für eine Situationsanalyse nutzen. Künftig möchten wir konsequent eine nachhaltige Betriebsführung verfolgen und noch genauer darauf achten, woher unsere Produkte stammen.

    Darüber hinaus digitalisieren wir gerade möglichst viele Verwaltungs- und Rezeptionstätigkeiten, damit Prozesse wie beispielsweise der Check-in kontaktlos ablaufen können.

    Was ändert sich mit der Wiedereröffnung in Bezug auf Corona?

    Heidi Pföstl-Wörndle: Alle Aktivitäten verlagern sich mehr nach draußen. Unsere Yoga-Einheiten und Meditationen finden beispielsweise künftig im Freien statt und als Alternative zu den Saunaaufgüssen bieten wir „Sinnesbaden“ in der Natur an.

    Doris Kohlgruber: Ändern wird sich vor allem die Art der Begrüßung. Aber auch wenn es nicht mehr das In-den-Arm-nehmen, ein Küsschen oder ein kräftiges Händeschütteln sein wird, lässt sich die Südtiroler Herzlichkeit und Gastfreundschaft durch einen Mundschutz nicht aufhalten.

    Hansjörg Ainhauser: Worüber sich Schenna-Urlauber wirklich freuen können – die meisten Unterkunftsbetriebe halten während Corona außerordentliche Stornobedingungen für ihre Gäste bereit, sodass größtmögliche Sicherheit und Flexibilität garantiert sind.

    Interview: Marion Pronesti + Jessica Harazim/AHM PR

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  • Dr. Hans-Martin Beyer und Daniela Pfefferkorn im Interview
    Keine Angst vor kaltem Wasser
    Interview - Wie Kneippen die Abwehrkräfte stärkt

    Ein intaktes Immunsystem ist die beste Prävention gegen Krankheiten. Die Gesundheitsexperten der „Lebensspur Lech“ schwören in Sachen Stärkung der Abwehrkräfte auf die Kneipp’sche Lehre.

    Warum die ganzheitliche Philosophie heute zeitgemäßer denn je ist und wie man die Tricks des Wasserdoktors auch zu Hause ganz leicht anwenden kann, erklären der Füssener Rehabilitationsmediziner Dr. Hans-Martin Beyer (63) und die zertifizierte Kneipp-Trainerin Daniela Pfefferkorn (40) aus  Steeg/Tiroler Lechtal im Interview.

    Wassertreten und ein kalter Armguss sind gemeinhin das, was wir mit Kneipp verbinden. Reicht es aus, sich nach dem Duschen einfach nur kurz kalt abzubrausen, um gesund zu bleiben?

    Daniela Pfefferkorn: Diese Maßnahmen sind zwar schon ein guter Anfang, sie allein reichen jedoch nicht aus, um die Abwehrkräfte zu stärken. Das ganzheitliche Konzept von Pfarrer Kneipp fußt auf fünf Säulen.

    Die Hydrotherapie ist nur ein Teilbereich, auch die Ruhe- und Ordnungstherapie, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie sowie der Einsatz von Heilkräutern gehören dazu.

    Wie kann ich die Hydrotherapie zu Hause anwenden, ohne einen Fehler zu machen?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Die am einfachsten durchzuführenden und effektivsten Anwendungen zu Hause sind Kneippgüsse. Man beginnt dabei immer auf der herzfernen, rechten Körperseite ­und die ersten Male nur an Beinen oder Armen.

    Später können sie auf den Unter- beziehungsweise Oberkörper sowie den ganzen Körper ausgedehnt werden. Drei Dinge gilt es dabei unbedingt zu beachten: Stets an den Füßen oder Händen anfangen, nicht auf kalter Haut anwenden und die Güsse generell morgens am Oberkörper, abends am Unterkörper ausführen.

    Der Brausekopf in der Dusche sollte dafür durch ein Gießrohr ersetzt werden. Das hat eine noch intensivere Wirkung, weil durch den gebündelten Wasserstrahl deutlich mehr Thermorezeptoren in der Haut gereizt werden.

    Daniela Pfefferkorn: Gerade Armbäder können ohne Bedenken allein zu Hause durchgeführt werden. Für intensivere Anwendungen empfehle ich allerdings die professionelle Anleitung durch einen Experten.

    Vegetarisch, vegan, low carb – das Thema Ernährung spielt heutzutage eine wichtigere Rolle denn je. Wie hielt es Pfarrer Kneipp einst damit und was würde er zu den modernen Food-Trends sagen?

    Daniela Pfefferkorn: Sebastian Kneipps Ernährungsempfehlungen waren nicht einseitig. Auf dem Speiseplan standen ausgewogene Mahlzeiten mit vielen frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln, heimischen Pflanzen und Kräutern sowie wenig tierischen Produkten.

    Alles in allem eine gesunde, natürliche und genussorientierte Ernährung, die man heute wohl als „Clean Eating“ bezeichnen würde.

    Nach Kneipp aktivieren auch Kräuter unsere körpereigenen Abwehrkräfte. Welche Heilpflanzen sind das und in welcher Form nimmt man sie am besten zu sich?

    Daniela Pfefferkorn: Baldrian, Brennnessel, Fenchel, Holunder, Johanniskraut, Rosmarin, Salbei oder Spitzwegerich sind Pflanzen, die in Form von Tees, Suppen oder Salaten vorbeugend wirken. Sie können aber auch bei akuten gesundheitlichen Problemen den Heilungsprozess enorm unterstützen.

    Dr. Hans-Martin Beyer: Auch Löwenzahn hat positive Auswirkungen auf das Immunsystem. Seine Inhaltsstoffe wie Vitamin B, C und E binden freie Radikale binden und wehren so Zellangriffe ab.

    Dafür einfach täglich einen Sud aus 1 EL getrockneten, zerkleinerten Blättern und ¼ l kochendem Wasser herstellen, acht bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken – stärkt die Abwehr, entgiftet die Leber und fördert die Arbeit der Nieren.

    Bewegung an der frischen Luft hat noch keinem geschadet. Welcher Sport und wie viel davon ist im Kneipp’schen Sinn auch bei Wind und Wetter gesund?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Geeignet sind generell alle Ausdauersportarten wie Radeln, Wandern, leichtes Joggen oder Schwimmen, aber  auch Inlineskaten, Skateboarden oder Schlittschuhlaufen.

    Entscheidend ist die Intensität: Man sollte sich dabei immer noch gut unterhalten können. Denn eine zu hohe körperliche Belastung kann das Gegenteil bewirken und das Immunsystem sogar für einige Stunden hemmen.

    Daniela Pfefferkorn: Wichtig ist vor allem, täglich an die frische Luft zu gehen – und das bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Es muss auch nicht immer Sport sein, selbst morgendliches Barfußlaufen oder Tautreten können die Abwehr auf Dauer stärken.

    Der Fokus der „Lebensspur Lech“ liegt auf Innerer Ordnung und gesundem Schlaf. Inwieweit beeinflussen ein intaktes Seelenleben und nächtliche Ruhe das körperliche Wohlergehen?

    Dr. Hans-Martin Beyer: Dauerstress und damit einhergehend ein hoher Adrenalin- und Noradrenalin-Spiegel führen unweigerlich zu schlechtem Schlaf und im schlimmsten Fall zu Burnout.

    Durch ein Leben gemäß der Kneipp’schen Gesundheitslehre lassen sich nicht nur die körperlichen Abwehrkräfte stärken, auch die psychische Widerstandskraft wird deutlich und nachhaltig verbessert.

    Bewegung in freier Natur „entmüllt“ das Gehirn, entspannt und lässt uns zur Ruhe kommen. Stresshormone werden verbraucht, anstatt sich im Körper anzuhäufen. So finden wir zu einer natürlichen Inneren Ordnung und schlafen gut ein sowie erholsam durch.

    Wie kann ich mit ein paar Kniffen auch im eigenen Schlafzimmer für optimale Schlafbedingungen sorgen?

    Daniela Pfefferkorn: Hier gilt es, einige Regeln der sogenannten Schlafhygiene zu beachten. Dazu gehört beispielsweise gutes Lüften – die optimale Raumtemperatur im Schlafzimmer liegt zwischen 15 und 18 Grad.

    Dazu sollte man störende Licht- und Geräuschquellen sowie das Smartphone abschalten und eine regelmäßige Ruhezeit einhalten. Außerdem ist es sinnvoll, individuelle Rituale zu entwickeln: Beruhigende Tees und Meditationsübungen etwa stimmen Körper und Geist auf erholsamen Schlaf ein.   

    Interview: Jessica Harazim + Marion Pronesti/AHM PR

    Über die Lebensspur Lech. Die grenzüberschreitende „Lebensspur Lech“ erstreckt sich vom österreichischen Tirol bis ins bayerische Allgäu. Ziel der Partner (Füssen Tourismus und Marketing, Tourismusverband Lechtal, Verein Lechweg) ist es, rund um die Weitwanderroute Lechweg einen gemeinsamen gesundheitstouristischen Erlebnisraum mit den Schwerpunkten mentale Balance und gesunder Schlaf zu schaffen.

    Grundlage für alle Aktivitäten bildet die Kneipp’sche Gesundheitslehre mit ihren fünf Säulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Kräuter und Innere Ordnung.

    Der Lech steht dabei sinnbildlich für die Kraft und Heilwirkung der Natur und ist das verbindende Element zwischen den Orten. Das Projekt „Lebensspur Lech“ wird aus INTERREG-Mitteln der Europäischen Union gefördert.

     

     

     

     

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  • Packerin Eleonore Perschl wickelt Schrothkur-Gaeste des Fuenf-Sterne-Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen zur Mobilisierung der Abwehrkraefte in feuchtkalte Handtuecher
    Interview zur Schrothkur
    Eleonore Perschl erzählt warum Schrothler gesünder sind

    Sie werden um 4 Uhr morgens in feuchtkalte Tücher gewickelt, um ein künstliches Fieber zu erzeugen und nehmen nur 400 bis 600 Kalorien pro Tag zu sich: Schroth-Gästen der Allgäu Sonne wird einiges abverlangt.

    Wie hart die Kur wirklich ist, was das über 200 Jahre alte Naturheilverfahren so besonders macht und warum es gerade jetzt so einen Hype erlebt, erzählt Eleonore Perschl im Interview.

    Sie arbeitet seit über 30 Jahren als „Packerin“ in dem Fünf-Sterne-Hotel in Oberstaufen – Deutschlands einzigem Schrothheilbad – und bereitet sich selbst jeden Herbst mit einer Schrothkur auf den Winter vor.

    Frau Perschl, was kann die Schrothkur, was andere Diäten nicht können?

    Eine Schrothkur ist nicht in erster Linie Diät. Der Gewichtsverlust ist nur ein willkommener Nebeneffekt. Viel wichtiger: Während der Kur wird der Körper entgiftet, Krankheiten wie Migräne, Bluthochdruck und Diabetes können gelindert und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

    Schrothler sind weniger anfällig für Stress und Erkältungskrankheiten, der Effekt hält bis zu neun Monate an.

    Warum erlebt die Schrothkur derzeit so einen Hype?

    Die Kur entspricht dem aktuellen Bedürfnis, sich ganzheitlich etwas Gutes zu tun: Der gesamte Körper wird entschlackt und entgiftet.

    Die erlaubten Speisen in der Allgäu Sonne sind vegan und basisch – auch das liegt im Trend. Kurz gesagt: Das Naturheilverfahren erfüllt das verstärkte Bewusstsein für sich und die Umwelt.

    Sie machen selbst jedes Jahr eine Schrothkur. Was glauben Sie: Wie würde es Ihnen heute ohne Schrothkur gehen?

    Ich bin mir sicher: Es ist der Schrothkur zu verdanken, dass ich seit 30 Jahren nicht einen einzigen Tag krank zuhause bleiben musste.

    Bitte beschreiben Sie kurz den Tagesablauf eines „Schrothlers“.

    Außer sonntags wecke ich die Schroth-Gäste zwischen 4 und 5 Uhr mit Kräutertee sowie Zwieback, um sie anschließend erst in ein nasskaltes Tuch, dann in mehrere Schichten trockene Decken und Mollton mit Wärmflasche zu wickeln.

    Das erzeugt ein künstliches Fieber. So bleibt der Schrothler maximal zwei Stunden liegen, schläft oder schaut einen Film. Nach dem Auspacken fallen die meisten nochmal in einen tiefen, ruhigen Schlaf. Der Wechsel von Trocken- und Trinktagen ist eine wichtige Säule der Kur.

    An den Trockentagen sind nur leichte Spaziergänge und Entspannungsübungen angeraten. Ansonsten stehen Bewegung, Tanzen und Wandern auf dem Programm.

    Das Sportangebot in der Allgäu Sonne ist hinsichtlich Intensität an diesen Wechsel angepasst. Die Tagebucheinträge zwei meiner Kolleginnen geben einen guten Einblick in den Schroth-Alltag.

    Die Schrothkur hat den Ruf, dass es dabei recht lustig zugeht. Woher kommt das?

    An den Trinktagen wird Wein zum Abendessen angeboten, an den Trockentagen ist immerhin ein „Aufgestockter“ erlaubt, also ein Wacholderschnaps mit Orangen- und Grapefruitsaft.

    Außerdem gehen viele an den Bewegungstagen zum Tanzen, zum Beispiel im Stießbergstüble der Allgäu Sonne. Das Schöne ist, dass man dort immer Gleichgesinnte trifft, mit denen man fachsimpeln kann.

    Wie häufig kommt es vor, dass ein Schrothgast die Kur abbricht, weil er/sie nicht durchhält?

    Ich kann mich an keinen einzigen Fall in der Allgäu Sonne erinnern. Bei uns geht es nicht so streng zu, wie es sich vielleicht anhört. Wir gehen auf alle Wünsche ein:

    Wenn jemand beispielsweise nicht mumienartig eingewickelt sein mag, lassen wir die Arme draußen. Manche essen heimlich mal ein Stück Kuchen. Das ist zwar schade, weil es das positive Ergebnis der Kur abschwächt, aber die Entscheidung überlassen wir jedem selbst.

    Preisbeispiel: Die Schroth-Schnupperwoche ab 1.093 €/Pers. umfasst 7 Übernachtungen, Schroth-Vollpension, 6 Schrothpackungen wie oben beschrieben sowie eine Rückenmassage und ein Meersalz-Körperpeeling.

    Weitere Auskünfte

    Allgäu Sonne    Stießberg 1    D-87534 Oberstaufen/Allgäu

    Fon +49 8386 702-0    info@allgaeu-sonne.de 

     

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LEBENSART - Möbel und Design - Schöner Wohnen

  • Das TRUNK HOUSE ist ein exklusives Mikrohotel mit nur einer Suite
Highlight ist die kleinste Diskothek Japans
Der Essbereich und Kueche mit inklusiven Privatkoch
    gehobene Apartment-Übernachtungen
    TRUNK HOUSE - Luxuriöses Tokio - ein Mikro-Hotel erster Klasse

    2019 war das Jahr des sogenannten „Home-tel“, mit dem die Hoteliers zu Anbietern von Privatunterkünften aufschließen wollten. Es entstanden Hotelketten, die sich auf gehobene Apartment-Übernachtungen mit Hotelservice spezialisierten.

    In einer abgelegenen Seitenstraße in Tokios zentralem Kagurazaka-Viertel eröffnete im August 2019 ein kleines Juwel, das diese Art von Übernachtungskonzept in der Hauptstadt auf ein neues Level hob.

    Das TRUNK(HOUSE) ist ein exklusives Mikrohotel mit nur einer Suite. Den Gästen stehen zudem noch eine kleine, private Gartenoase, ein Teezimmer, ein traditionelles Bad sowie Essbereich und Küche inklusive Privatkoch zur Verfügung.

    Besonderes Highlight ist die kleinste Diskothek Japans, die mit ihrer Bar und modernen Karaoke-Maschine für unvergessliche Abende sorgt.

    All dies ist in einem 70 Jahre alten Holzhaus untergebracht, das früher als traditionelles Ryotei-Restaurant und zuvor als Geisha-Haus diente.

    Die Geschichte des Gebäudes floss ebenfalls in die Gestaltung des Luxushotels mit ein – so sind beispielsweise die originalen schwarzen Wände des Ryotei erhalten geblieben, während Designerstücke wie exklusive Teegeschirre, Möbel oder Beleuchtung einen zeitgenössischen Kontrast schaffen.

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  • 61 Prozent der Deutschen wollen sich lieber neue Moebel anschaffen als in den Urlaub zu fahren
Die brachliegende Urlaubskasse wird umfunktioniert
Schoener Wohnen ist den Deutschen wichtiger als Urlaub
    Schöner Wohnen in der Coronazeit
    Corona-Krise - Deutsche wollen lieber neue Möbel als Urlaub

    Des einen Freud, des anderen Leid. Möbelhäuser und Händler können sich freuen, die Tourismusbranche dagegen wird das weniger erfreuen. Statt in den Urlaub wollen die meisten Deutschen in der Corona-Krise lieber neue Möbel kaufen.

    61 Prozent der Menschen hierzulande können sich vorstellen, sich lieber neue Möbel anzuschaffen als dieses Jahr in Urlaub zu fahren – ohnehin ein Unterfangen mit mehr Fragezeichen als Aussicht auf Erholung, meldet W&V.

    Das zeigt eine Umfrage der Offerista Group im Auftrag von Möbel Kultur. Und überhaupt sind vier von fünf Deutschen gewillt, Tisch, Bett, Schrank etc. zu erneuern.

    Die brachliegende Urlaubskasse wird umfunktioniert. Der dringendste Bedarf an einem neuen Innenleben wird im Wohnzimmer gesehen. Hier wollen 39 Prozent umrüsten.

    Dann folgt das Schlafzimmer (32 Prozent), dann die Küche (29 Prozent). 28 Prozent wollen den Garten und Balkon angehen, und 21 Prozent versuchen zumindest mit neuer Deko, anderen Vorhängen, Kissen etc. für ein neues Lebensgefühl zu sorgen.

    1000 Euro ist dabei das gängigste Budget (73 Prozent der Befragten). 17 Prozent liebäugeln mit 1500 Euro und mehr, vor allem in der Zielgruppe 55 plus.

    Schöner Wohnen gibt sogleich ein paar Tipps für den Wohntrend 2020. Große Sofas konkurrieren mit Polster-Minis, Grün trifft auf Rosa, Leder auf Marmor und ganz viel Glas. Wie in der Mode, so gibt es auch beim Einrichten nicht mehr nur den einen Stil. Was dennoch alle Trends gemeinsam haben: Sie machen das Zuhause behaglich - und nachhaltiger.

     

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  • Monat für Monat bringen die Experten von Europas groesstem Wohnmagazin SCHOENER WOHNEN ihr Wissen uebers Wohnen zu Papier
Die Sehnsucht nach einem schoenen Zuhause steigt wieder
So moechte man gerne wohnen
    SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION
    Stilvolles und zeitgemäßes Wohnen - Zuhause ist es am schönsten

    Stilvolles und zeitgemäßes Wohnen, einfach umgesetzt und zu erschwinglichen Preisen - die SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION macht es möglich: Monat für Monat bringen die Experten von Europas größtem Wohnmagazin SCHÖNER WOHNEN ihr Wissen übers Wohnen zu Papier - einmal im Jahr stecken sie es in neue Produkte.

    Sie interpretieren die vier traditionellen Wohnstile Natur, Klassik, Romantik und Moderne neu. Das Ergebnis bildet die Grundlage für Produkt-Neuentwicklungen der SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION.

    Nun steht die SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION fest - und mit ihr die vier neuen Wohntrends, die das kommende Jahr prägen werden:

    Kleine Fluchten - Life Lab

    Schöne grüne Welt - Sehnsucht nach Wald und Wiese - wo die Natur nicht real ist, entsteht sie im Labor - so malerisch kann Technik sein

    Schneller, lauter, greller - das moderne, digitale Leben ist ganz schön anstrengend und es ist urban. Da braucht man zu Hause einen Gegenentwurf. Natürliche Materialien, Muster aus Wald und Wiese, warme Erdfarben in Kombination mit frischen Aqua- und Grastönen treffen auf digitalisierte Herstellungstechniken, imitieren und interpretieren die Natur und schaffen eine Wohnwelt, in der man Luft holen kann.

    Gute Bekannte - Timeless Icons

    Klassische Formen - hochwertige Materialien - maskuline Vintage-Töne - Tradition ist Trend

    Corona-Krise, Bankencrash, Wirtschaftsflaute, die bürgerliche Komfortzone bricht weg. Das macht Angst. Die Lösung: Den Status konservieren mit Mustern, die sich bereits bewährt haben, mit tiefen Tönen, die Geborgenheit vermitteln, mit edlem Nussbaumholz, das Wert vermittelt. Der Rückzug in gute alte Traditionen garantiert Sicherheit.

    Grenzenlose Fantasie - Hybrid Happening

    Umbrüche, Aufbrüche - schnell, grell - die Fantasie kennt keine Grenzen - alles ist erlaubt, solange Kreativität waltet

    Paris, Madrid, Berlin, wo die Großstadt vibriert, gehen die Kreativen auf die Suche nach neuen Ideen. Denn Zimmer wie immer, nein danke! Also bringt Schwarz Orange zum Leuchten, trifft Folklore auf Street Art, treffen sich verschiedene Stile zu einer fantasievollen Party.

    Große Gefühle - Pure Poetry

    Klare Linien, runde Formen - transparente Farben, starke Töne - traumhaft - Charme ist schick

    Warum nicht ein bisschen träumen und einen künstlichen Kosmos schaffen, in dem die Leidenschaft dominiert. Gepuderte Töne, Materialien so leicht wie Papier, Oberflächen, in deren Glanz man sich spiegeln kann, weiche Teppiche, die die Fußsohlen kitzeln - eine Wohnwelt voller Leidenschaft.

    SCHÖNER WOHNEN-Redakteurin Kirstin Ollech sieht neben den vier Wohntrends für das Jahr 2015 einen übergreifenden Dachtrend: "Wieso streicht man plötzlich ein tiefes Petrol an die Wand, imitiert Steinwände auf Vliestapete, hängt Vorhänge ans Fenster und täfelt die Wände mit Holz?

    Werden wir jetzt spießig? Ich würde nicht sagen spießig, aber wohnlicher. Es gibt nämlich im Moment eine große Sehnsucht nach konservativen Werten, nach einem Stück Bürgerlichkeit. Wir sehnen uns nach Sicherheit."

    Mit der neuen SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION 2015 können die eigenen vier Wände trendgerecht verschönert werden. Die Kollektion umfasst Farben, Tapeten, Paneele, Stoffe, Fensterdekorationen, Fliesen, Parkett, Laminat, Vinyl, Outdoor, Teppiche und Häuser.

    Alle Materialien aus der SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION sind untereinander kombinierbar und spiegeln aktuelle Trends wieder.

    "Unter der Dachmarke SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION entwickeln wir mit unseren Partnern seit fünzehn Jahren erfolgreich Produkte, die es leicht machen, persönliche und stimmige Wohnwelten zu schaffen", sagt Matthias Frei, Publisher 'Living'.

    "Dabei steckt in allen Produkten der SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION das ganze Wissen, Stilkompetenz und die geballte Leidenschaft von Europas größter Wohn- und Lifestyle-Zeitschrift."

    Die SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION ist in Bau-, Fach- und Möbelmärkten erhältlich. Weitere Informationen und Händleradressen gibt es unter www.schoener-wohnen-kollektion.de

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Kunst - Videogalerie

  • FILTR SESSION MIT MICHAEL PATRICK KELLY
    FILTR SESSION MIT MICHAEL PATRICK KELLY
    Michael Patrick Kelly bringt uns einen super Song

    Mit seiner jüngsten Single „Beautiful Madness“ gelang Superstar und „Sing meinen Song“-Moderator Michael Patrick Kelly einer der größten Hits seiner Karriere – nun schaute der Sänger und Songwriter bei einer Filtr Acoustic Session vorbei und spielte den großartigen Song in einer exklusiven Akustik-Version ein.

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  • Lotte dieses mal ohne Max Giesinger
    Lotte kommt alleine
    Lotte kommt mit neuem Hit, ohne Max Giesinger

    Neuer Hit von Lotte - „Ich will in die Natur!” So sprach Singer-Songwriterin Lotte und verließ für ihre Amazon Original Session mit Sack und Pack (und Band) die Hauptstadt, um es sich in einem urigen Landhaus gemütlich zu machen.

    Dort lebten Musiker und Crew einige Tage zusammen, aßen zusammen, musizierten zusammen und nahmen zusammen die „Countryside Session“ auf. Schaut gerne mal in ihren Song „Mehr davon" rein. 

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  • Album To Your Bones der Newcomerin Charley Ann
    junge Newcomerin
    Charley Ann „The Voice of Germany 2014“-Teilnehmerin auf Tour mit ihrem Album „To your Bones“

    Charley Ann ist „The Voice of Germany 2014“! Nun ist das erste Album der Newcomerin „To your Bones“ erschienen und in die Charts geschnellt. Im Herbst 2015 geht es auf bundesweite Tournee, der Startschuss dafür fällt am 08. September in Berlin.

    Das am 17. April 2015 veröffentlichte Debütalbum „To your Bones“ stieg in der ersten Woche auf Platz 7 der deutschen Album-Charts ein, Charley Ann setzt somit ihren Triumphzug auf der musikalischen Karriereleiter weiterhin fort.

    DJ Thomilla, der Charley Ann bereits auf dem Weg zu ihrem Sieg bei „The Voice of Germany“ als Vocal-Coach im Team Fanta 4 begleitete, produzierte ihr erstes Album.

    Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

    Mit den Finalisten von „The Voice of Germany 2014“ tourte Charley Ann Anfang des Jahres schon gemeinsam durch Deutschland, sammelte wichtige Live-Erfahrungen und erhielt großen Zuspruch von ihren Fans. Im September 2015 startet Sie nun ihre erste Solo-Tournee durch sieben deutsche Städte und ist mit allem gerüstet, was eine junge Newcomerin braucht: Ganz viel Ehrgeiz, den nötigen Respekt, unstillbare Neugierde und vor allem ganz viel Vorfreude auf das Neue und Unentdeckte.

    Charley Ann ist ein gefragter Show-Gast und Interviewpartner, sie saugt neue Erfahrungen in sich auf, um an ihnen zu wachsen und tiefer einzutauchen, in sich selbst und in die musikalische Welt, durch die sie ihre Reise führt. Eine ganz eigene Art, sich musikalisch auszudrücken und ihre fröhliche Natur, machen sie zu einer sehr individuellen jungen Frau, der man die Lust auf die Musik und die Bühne ohne jeden Zweifel sofort glaubt – weil sie ehrlich ist.

    Lydia Zahmel
    zahmel.lydia@semmel.de

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • Amy Shark, in Australien ein Superstar und bei uns auf dem besten Weg dahin
    In Australien ein Superstar
    Amy Shark der neue Musik-Knaller aus Australien

    In Australien ein Superstar und bei uns auf dem besten Weg dahin: Amy Shark veröffentlicht die Akustikversion zu „Everybody Rise“ - Amy Shark ziert in Australien mittlerweile das Cover der Vogue und ist ein gefeierter Superstar. Bei uns hat sie die Titelmusik zum Douglas Werbespot beigetragen und konnte mit ihrer Debütsingle „Adore“ erste Erfolge einfahren.

    Bitte alle aufstehen Amy Shark ist zurück

    Zwei Jahre nach ihrem Nummer-Eins-Album „Love Monster” beglückt uns der australische Superstar mit der neuen Single „Everybody Rise“, die von Joel Little (Lorde, Taylor Swift, Shawn Mendes) produziert und von Serban Ghenea (The Weeknd, Ellie Goulding, Katy Perry, Halsey) gemischt wurde.

    Der Song widmet sich dem Thema „Worship Culture” -jenem Phänomen, dass wir uns unentwegt neue Idole und Helden in den sozialen Medien erschaffen, während wir gleichzeitig die Menschlichkeit vor unserer eigenen Haustür vernachlässigen.

    Mit „Everybody Rise“ zeigt sich Amy wieder einmal als aufmerksame und akribische Pop-Chronistin unserer Zeit - sie erzählt Geschichten mit aufregenden Melodien und experimentiert mit ihrer Stimme wie nie zuvor.

    Amys einzigartige Fähigkeit, durch nuancierte und emotionale Texte einen Bezug zu ihrem Publikum aufzubauen, ist ungebrochen, diesmal beschreibt sie das Gefühl der unerwiderten Liebe und führt diese dann ad absurdum.

    Die Idee, ein Lied über unerwiderte Liebe zu schreiben, ist komplett ausgereizt, jeder hat das schon gemacht, ich weiß“, sagt Amy. „Aber ich habe nicht das Gefühl, dass es irgendjemand schon einmal auf diese Weise getan hat. Ich wollte, dass es so klingt, als würden all diese gebrochenen Herzen zusammenkommen und sagen: ‚Wir alle fragen uns, wie es ist, mit dir zusammen zu sein‘.“

    Amy Shark gelang 2016 mit ihrer bahnbrechenden Fünffach-Platin-Single „Adore", die sie in Windeseile zu einer der beeindruckendsten aufstrebenden Songwriterinnen Australiens machte, der Durchbruch.

    Es folgten der Vierfach-Platin-Airplay-Nummer-Eins Hit „I Said Hi" und die 2019er Platin-Single „Mess Her Up“. Amys Platin-zertifiziertes Debütalbum „Love Monster“ wurde 2018 mit vier ARIA-Awards ausgezeichnet („Album des Jahres“, „Beste Künstlerin“, „Beste Pop-Veröffentlichung“, „Bester Produzent“ [Dann Hume]) und für fünf weitere nominiert.

    Der Longplayer war überdies in Australien das meistverkaufte Album des Jahres 2018 eines australischen Künstlers.

    Amy tourte ausgiebig durch Australien und zahlreiche weitere Länder und trat in mehreren großen US-Fernsehshows auf, darunter „The Late Late Show“ mit James Corden und „The Tonight Show“ mit Jimmy Fallon. Eine neuerliche Konzertreise wird stattfinden, sobald die Coronavirus-Pandemie unter Kontrolle ist

    . „Mit dieser Single bin ich genau auf dem richtigen Weg", erklärt sie. „Das nächste Kapitel wird mich noch mehr definieren als es ‚Love Monster‘ getan hat.“

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  • In der interaktiven Videoinstallation „Ich bin ein Anderes “ verwandelt sich Catrine Val – stellvertretend- nacheinander in alle acht Finalistinnen
    Ich bin ein Anderes von Catrine Val
    In der interaktiven Videoinstallation „Ich bin ein Anderes “ verwandelt sich Catrine Val – stellvertretend- nacheinander in alle acht Finalistinnen

    Ich bin ein Anderes - Im Jahr 2008 fand auf der Videoplattform YouTube erstmals eine Wahl zur „schönsten Frau der Welt“ im Internet statt. Im Unterschied zur realweltlichen Prozedur der Miss-World-Wahl tritt auf YouTube die individuelle Persönlichkeit der Kandidatin in den Vordergrund.

    Diese präsentieren sich hier in einer fast intimen Atmosphäre, wobei ihr permanenter Blick in die Kamera die Zuschauer direkt anspricht. Jede Kandidatin spricht ihren Part in Englisch: Den Anfang bildet die Landesangabe, gefolgt von reduzierten Angaben zur beruflichen Qualifikation, hochgesteckten Lebenszielen und sozialem Engagement.

    Dabei bleibt offen, ob die in den Videobotschaften vermittelten Inhalte tatsächlich auf die realen Personen der Miss India, Miss Russia oder Miss Bolivia zutreffen. In der interaktiven Videoinstallation „Ich bin ein Anderes “ verwandelt sich Catrine Val –stellvertretend- nacheinander in alle acht Finalistinnen.

    Vote

    Durch die direkte spiegelbildliche Gegenüberstellung zwischen Original und Kopie entmystifiziert sich das individuelle Aussehen der jungen Frauen. In „Ich bin ein Anderes“ werden die Betrachterinnen und Betrachter in einer, der Videoplattform YouTube nachempfundenen, Benutzeroberfläche dazu aufgefordert, sich die Videos der Kandidatinnen der Miss World 2008 per Mausklick anzuschauen.

    Über einen „Vote“-Button wird in der Installation die Wahl durch die Ausstellungsbesucher noch einmal wiederholt. Immer wenn ein Video gestartet wird, ist synchron dazu auf einem Flachbildschirm an der Wand die nachgestellte,  lippensynchron gesprochene Kopie von Catrine Val zu sehen.  

    Gesten, Blickrichtung und Körpersprache werden Eins. Wird kein Video gestartet, laufen auf dem Flachbildschirm stumme, pseudoprivate Homemovie-Sequenzen. Im Stil von YouTube hat Catrine Val realistisch wirkende „Zu Hause“- Situationen der Kandidatinnen inszeniert.

    Es kommt zu einem Spiel mit inszenierten und kopierten Videos, die sich durch die Reverenzen untereinander mit Humor den Strukturen hinter den Videoblogs verschreiben. Leichtfüssig überholt die Simulation die Realität und dringt in einen Bereich vor, in dem die Differenz von Wahrheit und Täuschung keine Rolle mehr spielt.

    Bernhard Balkenhol

    Statement:

    Catrine Val
    „Meine künstlerische Position entwickelt sich aus einer bedingungslosen Neugierde am Diskurs im Umgang mit Kommunikationsmedien und den damit einhergehenden Hinterfragung einer medienkulturellen Identität, die sich ihrer sozialen, politischen, ästhetischen und ethischen Eingebundenheiten bewusst ist.“ 

    Der Schwerpunkt meiner Arbeiten liegt in der Videokunst, wie in der konzeptuellen inszenierten Fotoarbeit. Thematisch stellen sie sensible, gesellschaftliche Beobachtungen an, die oft zum Environment inszeniert, das Verhältnis der Betrachter zum Videobild, untereinander gestalten.

    Im Vordergrund trat in den letzten Arbeiten wie  „Ich bin ein Anderes“ oder der hybriden Installation von „YouPrompt“ die produktive Gestaltung des Spannungsfeldes von virtuellen und realen Beiträgen im Experiment.

    Im Kern bezogen sich die Installationen auf das ständig wachsende und auf YouTube abgelegte Videomaterial, in seiner ambivalenten und zuweilen belanglos erscheinenden Vieldeutigkeit. Aus den vorangegangenen Ansätzen und der bisherigen Arbeit entwickele ich  gerade das Konzept SHEPARL.

    Gegenstand  der Hinterfragung wird auch hier die gesellschaftliche Funktion von Medien und deren kulturelle Bedeutung. Das Projekt SHEPARL überträgt die neuen partizipatorischen Kulturen, die sich im Internet entwickelt haben, auf politische Prozesse und untersucht, welche Rolle moderne Kommunikationsmedien im politischen Diskurs der Zukunft spielen können.

    Kann man eine Verwirklichung der medienkulturellen Identität, die sich ihrer sozialen, politischen, ästhetischen und ethischen Eingebundenheiten bewusst ist, alleine nur durch das Nachahmen erzeugen?

    Doch mein Hauptfokus liegt gerade  bei der Fortsetzung der inszenierten Modefotographie unter dem Titel„ WAYS OF ESCAPE“ mit aus Modekampagnen bekannten Haltungen und Posen in der Vervielfältigung einer einzigen Person.

    Zur Künstlerin: Catrine Val, geboren 1970 in Köln, studierte Kunst bei Urs Lüthi, Valie Export, Marcel Odenbach und Horst Königstein und arbeitete an der Kunsthochschule Kassel. Ihre Video- und Fotoarbeiten waren Bestandteil diverser Ausstellungen und Festivals. (Quelle: Kehrer Verlag)


    Mit "FEMINIST" war sie bereits in der Ausstellung "Gaze upon my graze" des "Art Museum at The Art Park" in Hsinchu/Taiwan und auf dem "International Portfolio Reviews/Photo Ireland Festival" vertreten. Im Juni 2012 wurde ihr Bildband "FEMINIST" für den Renaissance Photography Prize London nominiert.
    Weitere Infos unter www.catrineval.de

    Catrine Val
    FEMINIST

    Kehrer Verlag, erschienen Januar 2012
    Festeinband, 120 Seiten
    ISBN 978-3-86828-290-0
    36 Euro

    www.catrineval.de

    info@remove-this.catrineval.de

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  • Es brodelt gewaltig um Leslie Clio
Newcomerin im Anmarsch: Leslie Clio auf den Spuren von Joss Stone
Die Songs sind ein Spiegel ihrer Seele, Sie stecken voller Liebe, Hoffnung und Witz
    jung, blond und blauäugig
    Achtung Newcomerin im Anmarsch: Leslie Clio auf den Spuren von Joss Stone

    Das war unsere Veröffentlichung am 17.2.2013. Uns hat die kleine Maus einfach sehr gut gefallen. Lange ist es her - Irgendwie kommt man von der Vorahnung nicht los, dass uns hier das wohl unbeschwerteste Album des Frühjahres 2013 ins Haus steht. Dass hier eine Künstlerin im Anmarsch ist, der schon jetzt so viele erliegen, dass man sich – auch so eine Art von Leslie Clio – über das Morgen nicht den Kopf zerbrechen muss.

    Irgendwie ist sie eine Herzenfängerin. Auf der Bühne, wo sie bei Joss Stone oder Michael Kiwanuka zeigt, dass sie mehr ist, als der „Support“-Act. Auf ihren eigenen Konzerten und Festivalauftritte.

    Mit einem Video zu ihrer ersten Single „Told You So“, das bereits mehr als 1.000.000 mal allein auf youtube angeschaut wurde und eine Künstlerin zeigt, die weder Angst vor offen gelegten Gefühlen noch vor klaren Ansagen hat. Mit bereits über 500 Plays für die aktuelle Single „I Couldn’t Care Less“ jede Woche im Radio.


    Es brodelt gewaltig um Leslie Clio, die weder Angst vor offen gelegten Gefühlen noch vor klaren Ansagen hat. Doch wenn man sie fragen würde, was dieser steigende Druck auf dem Aufmerksamkeitskessel mit ihr macht, sie würde wahrscheinlich antworten: „I Couldn't Care Less“ und weiter einfach vor Freude in die Luft springen. Wir machen mit!

    Leslie Clio

    Jetzt nur nicht zu clever erscheinen. Nicht dumm aber auch nicht zu clever. Das wäre fatal - und unnötig. Sie ist jung, blond und blauäugig. Ihr Soul ist blauäugig. In diesen grossen, blauen Augen spiegelt sich das Staunen über unser irdisches Dasein. Sie haben schon mehr gesehen als die ihrer Altersgenossen. Leslie ist eine Reisende; ihr gehört die Welt, denn sie lässt sich nicht aufhalten.

    Das glaubt einem keiner. Man kann das Gebot der Stunde gar nicht überstrapazieren. Nicht zu clever erscheinen. Nicht zu dick auftragen.

    Die Realität ist prall genug. Nehmen wir zum Beispiel die Pop-Nation schlechthin, Großbritannien. Die liebt den leichten Anflug von mangelnder Perfektion. Das Publikum ist misstrauisch, wenn die Dinge zu slick erscheinen. Lieber klammert es sich an die Illusion von Unbekümmertheit.

    So erklärt Dusty Springfield, in den Sixties die Queen des so genannten “Blue-Eyed Soul”, dass sie bis heute nur als Interpretin bekannt ist. “Ich dachte, Credits in Anspruch zu nehmen, wäre nicht förderlich für meine Glaubhaftigkeit als kleine, unschuldige Sängerin.”

    So etwas kann Leslie nicht passieren. Trotz aller Bewunderung für die klassischen und modernen Stimmen des Souls hat sie sich bereits vor der Produktion für einen ganz eigenen Weg entschieden, und der führt an allen Stereotypen vorbei.

    Leslie macht kein Geheimnis aus ihrer Selbstermächtigung und vertraut lieber Nikolai Potthoff als einer Armada von prominenten Produzenten und Co-Autoren. Zusammen haben Leslie und Nikolai über viele Monate hinweg einen musikalischen Kosmos ausgestaltet, der seinesgleichen sucht.

    Im selben Moment leicht und dennoch gehaltvoll, brilliert die facettenreiche Produktion mit Beats und Sounds, die man in dieser Form noch nicht gehört hat.

    Auffallend ist die konzentrierte Einfachheit, die transparenten Arrangements und das urbane Setting - Referenzen an freundlicheren Post-Punk und dunkleren Trip-Hop sind hier ebenso in homöopathischer Dosierung zu finden wie die Spuren der älteren und jüngeren Soul-Geschichte.

    Als hätten sich die beiden eingeschlossen, mehrere geschmackvolle Plattensammlungen eingedampft und daraus pure Magie destilliert.

    Im Kern scheinen alle Songs von grossen Gefühlen zu handeln. Mad Drama! Doch das wirkt nur so. “In meinen Liedern reflektiere ich einfach, was mich beschäftigt,” behauptet Leslie und zieht die Stirn in Falten, wenn sich jemand erdreistet, noch mal nachzufragen. Warum gerade das Scheitern der Liebe eine so grossen Raum bei ihr einnimmt?

    Ist doch klar: “Negative Gefühle verlangen einfach nach einem ganz anderen Maß von Verarbeitung.” Und als ein Paradebeispiel dafür, wie sich Niederlagen in einen Triumph verwandeln lassen, kann ihr Song “I Couldn’t Care Less” gelten.

    Die Botschaft lässt sich mit einer modernen Zen-Haltung vergleichen und ambitionierte Feuilletonisten finden darin vielleicht sogar das philosophische Konzentrat einer ganzen Generation.

    Nach eigenen Angaben will uns aber Leslie damit nur verraten, dass wir “den ganzen kleinen, alltäglichen Dramen des Alltags auch mal den Mittelfinger zeigen müssen, weil man sich oft, ohne dass man es will, von wahnsinnig unwichtigen Dingen verrückt machen lässt.”

    Im Überwinden der uralten, längst überkommenen Dichotomie zwischen Kopf und Herz versöhnt Leslie Clio die vermeintlichen Gegensätze zwischen Mainstream und guten Geschmack. Musik und Texte mögen intelligent erscheinen, möchten aber auch einfach “nur gefallen”.

    Dahinter steckt weniger Berechnung als ein Bedürfniss. Erfolg akzeptiert Leslie nur zu ihren eigenen Bedingungen. Und ihr größter Erfolg präsentiert sich ihr bereits vor der ersten Veröffentlichung. Sie bleibt, wer sie ist. Und sie singt, was sie will. Für Leslie Clio soll die Musik sprechen, denn aus der Musik spricht Leslie Clio.

    Das mag auch der Grund sein, warum Leslie gern so tut, als hätte sie nichts über ihre Musik zu erzählen. Dann beantwortet sie Fragen nach ihren persönlichen Vorlieben mit einem naseweisen Bekenntnis wie: “Keine Ahnung, ich mag Kaugummis.”

    Oder es bricht bei einem Gespräch über Kunst plötzlich aus ihr heraus: “Ich stehe zur Malerei wie Garfield zur Maniküre!” Statt eine Kindheit im Gospel-Chor herbei zu fabulieren, erinnert sie sich lieber an die Goldenen Jahre des deutschen Schlagers und an originäre Typen wie Heintje. - oder auch mal an die Afrikanische Musik, mit der Sie von Ihrer Mutter beschallt wurde.

    Das ist ehrlich (und) anders. Als eine der ganz wenigen Frauen ihrer Generation vermag es Leslie, aus feinen Beobachtungen einnehmende Geschichten zu spinnen und aus diesen Geschichten noch etwas attraktivere Songs zu machen.

    Die Songs sind ein Spiegel ihrer Seele. Sie stecken voller Liebe, Hoffnung und Witz - und am Ende sind sie allesamt beseelt von einem unerschütterlichen Glauben an das Gute in uns allen.

    Wer Fragen hat, wird in diesen Songs alle Antworten finden.

    Wer Ohren hat, der höre ...

    Musikvideo zu "Told You So":

    http://www.universal-music.de/leslie-clio/videos/detail/video:280636/told-you-so

    Universal Music
    Julia Keutner
    Julia.Keutner@umusic.com

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