Aktuelles aus Medien, Kulturpolitik und Marketing

Aktuelles - Reden ist Silber

  • Fuer Dietrich Bonhoeffer kommt das Kriegsende einen Monat zu spaet, er stirbt am 9. April 1945
    Mit Worten. Im Widerstand
    Von Katastrophe zu Katastrophe - Überleben am Rande des Abgrunds

    Vor 75 Jahren wurde der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer von den Nazis ermordet. Weil er gegen Hitler kämpfte. Mit Worten. Im Widerstand. Wie nur wenige Geistliche vor ihm oder mit ihm. Sinnlos:

    Obwohl Bonhoeffer während einer Vortragsreise in den USA dort hätte bleiben können, ging er als überzeugter Demokrat zurück nach Deutschland, weil er an seine Landsleute glaubte.

    Erst 1996 wurde Bonhoeffer vom Landgericht Berlin rehabilitiert. In seinem Buch „Lieber Dietrich... Dein Jürgen“, jetzt im Gütersloher Verlagshaus (www.gtvh.de) erschienen, führt der Journalist, Autor und Liedermacher Jürgen Werth einen fiktiven Dialog mit Bonhoeffer.

    Er antwortet auf dessen Briefe aus dem Gefängnis und führt uns so in eine Welt, in der es immer wieder ums Überleben am Rande Abgrunds geht, sei es körperlich, seelisch oder spirituell. Bonhoeffers Denken ist unerwartet aktuell und paßt vielleicht gerade jetzt mehr denn je in unsere durch Corona verlangsamte Zeit.

    Der frei erfundene Briefwechsel ist kurzweilig und anregend. „Lieber Dietrich... Dein Jürgen“ hat 192 Seiten und kostet 18 Euro.

    Auch immer wieder an den Rand einer Katastrophe führt uns die dafür berühmte (oder berüchtigte) Autorin Sibylle Berg in ihren Gesprächen mit denen, die es angeblich wissen, Sonderlinge nämlich.

    So auch der Titel ihren jüngsten Buches: „Nerds retten die Welt“, das bei Kiepenheuer & Witsch (www.kiwi-verlag.de) erschienen ist und 22 Euro kostet.

    Auf 336 Seiten spricht Frau Berg mit 17 Superintellektuellen wie Neuropsychologen, Astrophysikern, Systemtheoretikern, etc.

    Ihre erste Frage lautet durchgehend: „Haben Sie sich heute schon um den Zustand der Welt gesorgt?“ Die Befragten stellen in der Regel klar: Ja, was sonst!

    Es geht um einen neu aufkeimenden Faschismus, schmelzende Gletscher, einer Politik des Spaltens und um Parolen, mit denen Herrschende heute leiten und lenken.

    Jeder Dialog für sich ist interessant und unterhaltsam zugleich, in der Masse indes zermürbend, weil immer wieder ähnlich. Sisyphos läßt grüßen. Berg-Fans kommen dabei sicher auf ihre Kosten, transportiert das Buch doch ihren ganz persönlichen Ton.

    Als nichteingeweihter Leser bin ich mir aber nie sicher: Meint die Autorin das ernst oder will sie mich nur verarschen? „Nerds retten die Welt“ ist übrigens ein Nachdruck aus dem Schweizer Online-Magazin REPUBLIK (www.republik.ch), das mit „unabhängigen Journalismus ohne Bullshit“ wirbt. Probe lesen lohnt sich.

    Sönke C. Weiss

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  • In der Corona-Krise sind auch die Denunzianten wieder auf dem Vormarsch
    Ausnahmezustand
    Corona-Maßnahmen, Angstkampagnen und Überreaktionen

    Ausnahmezustand in Deutschland in der Corona-Krise. Angela Merkel, Laschet, Söder und Co haben die Republik gekapert und wir haben es zugelassen. Merkel sagte vor ihrer Entscheidung der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens „Maßstab ist, was uns die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu dem Thema sagen“.

    Angstkampagnen und Überreaktionen

    Aber bitte, wen meint Frau Merkel, wer denn die richtigen Wissenschaftler sind? So wie es aussieht, ist das für sie das Robert-Koch-Institut (RKI) und Christian Drosten, Chef-Virologe der Charité.

    Die spielen sich mittlerweile auf, als ob sie die Regierung wären, und halten sich schon für die Popstars von Deutschland. Das Beste ist ja, dass Christian Drosten sich jede Kritik verbietet, und weiter ein ganzes Volk in Gefangenschaft halten will. Er ist wohl der neue Posterboy der Republik, glaubt er zumindest.

    Noch schlimmer verhalten sich unsere Qualitätsmedien, die täglich mit unzähligen Artikeln die Maßnahmen der Regierung kritiklos unterstützen. Genau diese Medien, die sich sonst bei jedem Fliegenschiess als Retter der Enterbten und Weisen aufspielen, und immer von der dritten Gewalt im Staat sprechen, stellen nicht die richtigen Fragen. Was ist da los?

    Warum hört keiner auf diese Experten?

    Nicht gerade wenige Epidemiologen und Virologen erheben inzwischen Einspruch gegen die Maßnahmen der Regierung in der Corona-Krise. Sie stellen die Gefährlichkeit des Virus infrage und kritisieren: Für die verhängten Schutzmaßnahmen gäbe es keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz.

    Die Virologin Karin Moelling äußert sich in einem YouTube-Interview besorgt über die ihrer Meinung nach unverhältnismäßigen Maßnahmen: „Es ist eine milde Erkrankung, aber das darf man ja heutzutage gar nicht mehr sagen.“ Bis zu ihrer Emeritierung 2008 hat Moelling das Institut für Medizinische Virologie an der Universität Zürich geleitet.

    Für viel Aufsehen sorgt auch der angesehene Mikrobiologe Sucharit Bhakdi mit einem eigenen YouTube-Kanal, auf dem er die Maßnahmen in der Corona-Krise als „grotesk, überbordend und direkt gefährlich“ bezeichnet.

    Auch er ist emeritiert, 22 Jahre hat er das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz geleitet. In seinem neuesten Videobeitrag hat er einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin verlesen. Die entscheidende Frage sei: „Wissen wir genug, um all das zu verantworten, was wir den Menschen in diesem Lande gerade zumuten?“ berichtete sagar "Welt-Online".

    Kritisch äußert sich nun auch Ulrich Keil gegenüber WELT. Keil ist emeritierter Professor der Universität Münster, wo er bis 2009 das Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin geleitet hat, sein Fachgebiet war die Prävention chronischer Erkrankungen. Über Jahrzehnte hinweg hat er die WHO beraten. Keil spricht von „Angstkampagnen“ und „Überreaktionen“

    "Bei den gemeldeten Corona-Toten weiß man gar nicht, ob sie wirklich an dem neuen Virus gestorben sind oder in Wahrheit an anderen Erkrankungen oder anderen Krankheitserregern".

    „Niemand weiß genau, ob ein Todesfall wirklich ursächlich auf eine Corona-Infektion zurückzuführen ist“, sagt Ulrich Keil und spricht in dem Zusammenhang von einem „Datensalat“.

    Auch Sucharit Bhakdi kritisiert: „Weltweit wird der Fehler begangen, virusbedingte Tote zu melden, sobald festgestellt wird, dass das Virus beim Tod vorhanden war – unabhängig von anderen Faktoren.“

    Könnten wir nicht auf das neue Virus testen, würde die Epidemie gar nicht auffallen.

    „Jeden Tag versterben in Deutschland mehr als 2500 Menschen“, sagt Ulrich Keil. „Vor diesem Hintergrund halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass sich die Coronavirus-Epidemie auf die Gesamtsterblichkeit auswirken wird.“

    Wie weit geht der Corona-Irrsinn noch

    Dazu folgendes Beispiel: Ein 34-Jähriger aus Bamberg muss wegen sogenannter Corona-Partys bis zum Ende der bayerischen Ausgangsbeschränkungen im Gefängnis bleiben. Er hatte mit vier Bekannten in seiner Wohnung gefeiert und das schon mehrmals.

    Ein Richter bestätigte die Verlängerung des Gewahrsams bis zum 19. April. Daraufhin lieferten die Polizisten den 34-Jährigen laut Mitteilung in eine Justizvollzugsanstalt ein. Außer dem Festgenommenen erhielten auch dessen Gäste Anzeigen.

    Nun, zum ersten würde ich mal nach dem Geisteszustand des Richters fragen. Was hätte er denn gemacht, wenn der gute Mann mit seinen vier Brüdern gefeiert hätte? Wäre er dann auch im Knast gelandet?

    Und was macht der Staat, wenn sich, sagen wir mal 20 bis 25 Prozent der Bürger nicht mehr an die Maßnahmen halten, weil sie es nicht mehr einsehen? Soll die Polizei dann auf die schießen? Tatsache ist ja schon, dass das Denunziantentum sich wieder in Deutschland breit macht.

    Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann hat dazu sogar schon aufgerufen. Man kommt sich schon vor wie vor 70 Jahren, nur heißen die Denunzianten heute "besorgte Bürger".

    Eine Lehre können wir aus der Corona-Krise jetzt schon ziehen: Wenn der Staat es so will, wie er will, sind die Bürgerrechte auch in der Demokratie nichts mehr wert, sondern Makulatur. Das sollten Sie sich merken. Nun stellt sich nur noch eine Frage, wie lange soll der Ausnahmezustand noch gelten. Vertrauen Sie nicht auf den 19. April.

    Nachtigall ich hör dich trapsen - Kanzleramtsminister Helge Braun warnt die Bundesbürger am Sonntag den 5. April vor dem „schwierigsten Teil“ der Corona-Krise. Es sei nun die Aufgabe der Bundesregierung, „uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten“, sagte Braun der „Allgemeinen Sonntagszeitung“. Also richten Sie sich auf weitere Schweinereien aus Berlin ein ,Laschet und Söder stehen schon Gewehr bei Fuß.

    Und noch was: bis zum 29. März haben die Labore in Deutschland  rund 918.460 Proben für die amtliche Statistik auf das neue Coronavirus geprüft, bei etwa 64.910 stellten sie eine Infektion fest, was aber nicht heißt, dass die erkrankt waren. Das entspricht einem Anteil von sieben Prozent. 93 Prozent der Tests waren negativ, wie das Robert-Koch-Institut am 4. April mitteilte. Rechtfertigt das den Ausnahmezustand?

    Gottfried Böhmer

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  • Angesichts von 100 bekannten Infizierten und bisher keinen Toten nannte Weißrusslands Praesident Lukaschenko Ausgangsbeschraenkungen "Psychosen" des Westens
    eine absolute Dummheit
    Coronavirus, die zivilisierte Welt ist verrückt geworden

    Corona-Krise - „Die zivilisierte Welt ist verrückt geworden, und die Politiker haben schon damit angefangen, die Situation für ihre Interessen auszunutzen“. Es sei eine „absolute Dummheit“, etwa Grenzen zu schließen, das sagte Alexander Lukaschenko der Präsident von Weißrussland, der bei uns im Westen als Diktator gilt. Verkehrte Welt denke ich mir dabei.

    In den vergangenen Tagen bezeichnete Lukaschenko das Coronairus als „Psychose“, dann wiederum empfahl er scherzhaft Wodka zu trinken, um es abzutöten. Oder ließ wissen, dass seine Bürger lieber auf dem Feld arbeiten sollten, anstatt über das Virus zu reden:

    „Das Feld wird alles heilen.“ Am Samstag noch spielte er in Minsk vor Fans Eishockey, kommentierte anschließend: „Sport, besonders Eissport, ist die beste Antiviren-Medizin", berichtet "Welt-Online". Die Kneipen, Schwimmbäder und Geschäfte haben alle weiter geöffnet, und Busse und Bahnen sind knallvoll. Nun ja, Lukaschenko dürfte zwar nicht alle Tassen im Schrank haben, das heißt aber nicht, dass er am Ende mit seiner Strategie nicht Recht behält. Wir werden sehen.

    Der Schweden-Weg

    Auch in Schweden geht das Leben normal weiter, während der Rest Europas sich aus Angst vor dem Virus verbarrikadiert. „Es geht um gesunden Menschenverstand“, sagt der schwedische Staatsminister Stefan Löfven.

    Und der ist in Deutschland vollkommen verloren gegangen, wie ich meine. Fast ohne Verbote geht das Leben in der Mitte Skandinaviens weiter als wäre nichts geschehen. Auch Restaurants, Cafés und Kneipen in Schweden dürfen weiterhin öffnen, aber alle Gäste müssen voneinander Abstand halten können, während in Deutschland das gesamte öffentliche Leben zum Stillstand gekommen ist.

    In Schweden genießen die Familien das Frühlingswetter im Park, und die Kinder gehen in den Kindergarten. Auch die Fitnessstudios und das Schwimmbad sind geöffnet.

    Während man in Deutschland mit Verboten und Strafen droht, geben die schwedischen Behörden ihren Bürgern nur Ratschläge mit auf den Weg. Die täglichen Empfehlungen an die Bevölkerung lauten:

    „Bitte, besuchen Sie Ihre älteren Verwandten nicht.“

    „Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, begrenzen Sie bitte Ihre sozialen Kontakte.“

    „Wer eine Reise geplant hat, sollte gründlich überlegen, ob diese unbedingt notwendig ist.“

    "Und - Seid vernünftig "

    Und ja, die Schweden folgen diesen Ratschlägen. Die Ausgangsbeschränkungen in Deutschland sollen nun bis zum 20. April gelten, und könnten noch weiter verlängert werden. 470.000 Unternehmen, Stand 31.März haben schon Kurzabeit angemeldet, viele werden die Maßnahmen der Bundesregierung nicht überleben, und Millionen könnten ihren Job verlieren.

    So geht das, wenn man das Bad mit dem Kind ausschüttet.

    Hans-Jürgen Papier, der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, hat vor schweren Schäden für die Grundrechte gewarnt, sollten die Restriktionen in der Corona-Krise lange andauern.

    Welche Stratigie am besten aufgegangen ist, werden wir Ende Juni sehen. Bis dahin, bleiben Sie gesund

    Gottfried Böhmer

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Aktuelles - Marketing News

  • Persoenliche fritz-kola Uebergabe durch fritz-kulturgueter Geschäftsfuehrer Mirco Wolf Wiegert an Oliver Bahls,Leiter der Health Kitchen am UKE
    Ein Dankeschön an alle
    Corona-Pandemie - fritz-kola unterstützt Helfer und Kulturschaffende

    Seit Unternehmensgründung ist Verantwortung einer der wichtigsten Markenwerte von fritz-kola. Diesem Wertegrundsatz bleibt der Hamburger Getränkehersteller gerade in Zeiten von Corona treu und unterstützt gezielt Kulturschaffende sowie medizinisches Personal.

    Ein Dankeschön an alle, die überragende Arbeit leisten

    Unermüdlich sind Krankenpfleger*Innen sowie Ärzt*Innen für diejenigen im Einsatz, die besonders stark vom Coronavirus betroffen sind und medizinische Hilfe benötigen.

    Um ihnen ein kleines Dankeschön zukommen zu lassen, hat fritz-kulturgüter bisher insgesamt 20 Paletten fritz-kola und fritz-kola ohne Zucker an knapp 15 Kliniken in Deutschland geliefert.

    Darunter waren unter anderem das UKE Hamburg, die Charité Berlin, die Unikliniken in Erlangen, Düsseldorf, Mainz, Freiburg und Ulm.

    Die Getränkeübergabe an das UKE in Hamburg erfolgte persönlich durch fritz-kola Geschäftsführer Mirco Wolf Wiegert an Oliver Bahls (Leiter Health Kitchen, UKE). Im Universitätsklinikum Eppendorf werden die Getränke auf ca. 100 Abteilungen verteilt.

    Anstoßen, virtuell vor dem Rechner

    Bleiben Tanzflächen und Sitzplätze leer, stellt das Betreiber von Kultureinrichtungen vor riesige Probleme – denn ihre Fixkosten pausieren nicht. Damit nach der Krise niemand vor geschlossenen Clubtüren steht, leistet fritz-kola einen Beitrag zum Erhalt der kulturellen Vielfalt.

    Unter dem Motto „couch-kulturrettung“ hat der Hamburger Getränkehersteller auf der eigenen Website eine Übersicht von verschiedenste (Spenden-)Streams geschaffen. Wer möchte kann sich hier ein Stückchen Club-Atmosphäre auf der eigenen Couch zaubern.

    Durch den Kauf von virtuellen Tickets oder Merchandise wird der Club finanziell unterstützt und die Belastung der Corona-Krise etwas gemindert.

    Bereits auf der fritz-kola-Website zu finden sind: „united we stream“ von der Berliner Clubszene, der TV noir Wohnzimmerstream“, „dringeblieben“ der Solidaritätspakt zum Erhalt der Kölner Kulturlandschaft“, „#kulturretter“ und „holzmarkt“.

    Zusätzlich stellt fritz-kola Kulturschaffenden seine Reichweite zur Verfügung, indem der Getränkehersteller über die eigenen Social Media Kanäle auf Aktionen und Streams aufmerksam macht.

    Wer selbst eine kulturrettende Maßnahme oder eine tolle Initiative gesehen hat, kann außerdem eine Nachricht mit dem Betreff „couchkultur“ an info@fritz-kola.com senden. fritz-kola prüft dann, ob und wie die Initiative unterstützt werden kann.

    Unterstützung für Hamburger Nicht-Festival und „kochen für Helden“

    In seiner Heimatstadt unterstützt fritz-kola weitere Initiativen: Zu Gunsten der privaten Hamburger Theater- und Musikbühnen, der Hamburger Filmwirtschaft und der Hamburger Clubkultur, veranstaltet der MenscHHamburg e.V. ein Solidaritäts-Nicht-Festival unter dem Namen „Keiner Kommt (alle machen mit)“.

    Zur Unterstützung verlost fritz-kola diverse VIP Tickets und stellt fritz-kola und fritz-limo zur Verfügung. Zusätzlich stellt der Getränkehersteller bei der Aktion „Kochen für Helden“, bei der Gastronomen unter anderem für Pfleger*Innen, Ärzt*Innen und Kassierer*Innen kochen, zu jedem Gericht ein Getränk.

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

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  • Vaude ist fuer nachhaltiges Produzieren bekannt, und startet in der Corona-Krise eine Digitalkampangne
    für die Zeit nach der Coronakrise
    Effizienter kann man kaum in der Corona-Krise werben

    Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat heute nicht nur schlechte Nachrichten aus der Werbewelt.

    Lieber Herr Böhmer,

    es fühlt sich an wie Krieg. Sir Martin Sorrell findet deutliche Worte für die Coronakrise. Es sei mit nichts Dagewesenem zu vergleichen, sagt der Mann, der immerhin schon 75 Jahre auf dem Buckel hat. Das zweite Quartal schreibt er für die Werbebranche komplett ab, bergauf gehe es erst im vierten Viertel.

    Er persönlich ist – wie nicht anders zu erwarten – gut aufgestellt. Seine Firma S4 hat genügend zu tun und im Homeoffice sei er ohnehin produktiver. Die Rezession mit durchlaufenden Werbekampagnen zu überbrücken, hält er übrigens für Quatsch.

    Das sieht Vaude offenbar anders. Die Outdoormarke startet im April eine europaweite Kampagne, die bis in den Dezember laufen soll. Es geht um Branding und Abverkauf – und darum, für die Zeit nach der Coronakrise vorzusorgen.

    Deshalb hat Vaude neben Marke und Produkten auch die Händler vor Ort in die Kreationen integriert. Mutig mutig, könnte man meinen. Optimistisch und solidarisch trifft es aber eher.

    Laut einer aktuellen Studie macht Vaude sogar alles richtig. Die besagt nämlich, dass die TKP-Preise gerade in den Keller fallen. Die perfekte Zeit für Branding ist also genau jetzt.

    Effizienter kann man kaum werben. Wer dagegen bis nach der Krise wartet, muss sich auf stark steigende Preise einstellen.

    Die Studie besagt übrigens noch eines: Jeder zweite will nach dem Shutdown den eigenen Lebensstil umstellen und achtsamer leben als zuvor. Schöner Vorsatz! Aber Sie und ich wissen, wie das mit Vorsätzen so ist.

    Also nutzen Sie lieber jetzt das sonnige Wochenende mit der Familie im Garten oder bei einem Spaziergang. Genießen Sie die Ruhe, so lang sie anhält. Sehen Sie das Positive. Von Event zu Event hetzen, werden Sie wieder früh genug.

    Ein schönes und gesundes Wochenende wünscht

    Verena Gründel

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  • Auch bei der GFDK brechen die Werbeeinnahmen ein, und Gottfried Boehmer und Adele muessen in die Kurzarbeit gehen
    Das Geschäft bricht ein
    Coronakrise, erstmal Jobs und Geschäft sichern

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat heute weniger gute Nachrichten. Zu den Branchen, die besonders hart von der Coronakrise getroffen werden, gehören auch Medienunternehmen. Vor allem der Werbemarkt ist regelrecht eingebrochen. Nun wird gespart, Kurzarbeit und Entlassungen stehen an.

    Auch die Funke Mediengruppe (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) und die Südwestdeutsche Medienholding SWMH (Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung) haben bereits Kurzarbeit angemeldet, und weitere werden Folgen.

    Lieber Herr Böhmer,

    plötzlich ist alles ganz anders. Die Coronavirus-Krise hat unser aller Leben mächtig durcheinandergeworfen. Eigentlich hätten unsere Abonnenten in diesen Tagen ihre nagelneue gedruckte W&V erhalten - zumeist direkt an ihren Arbeitsplatz.

    Es dürfte die erste gedruckte W&V sein, die quasi komplett im Homeoffice gemacht wurde. Ich finde, es ist eine sehr gute W&V geworden.

    Wenn wir gerade alle im Home Office sitzen, das Heft aber im Büro landet, wie soll es denn dann gelesen werden? Auch dafür gibt es eine, genau genommen sogar zwei Lösungen.

    Allen Abonnenten der Print-Ausgabe stehen nach Registrierung auch das E-Paper und unser digitales Abo-Angebot W&V+ (hier gibt es die Geschichten aus dem Heft als aufbereitete Einzelartikel) kostenfrei zur Verfügung.

    Fragen dazu gern jederzeit an support@wuv.de  - natürlich gibt es auch für Nicht-Abonnenten die aktuelle Ausgabe (wie jedes andere Einzelheft) in digitaler Variante, aus gegebenem Anlass mit einem besonderen Angebot.

    Überhaupt: In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, welche Kraft, welche Ideen eine solche Krise auslösen kann, wenn man es denn wirklich will. 

    Wir haben in kürzester Zeit eine virtuelle Konferenz entwickelt, bei der alle wichtigen Fragen zu Covid-19 und den Folgen für Marken und Marketing beantwortet werden.

    Am 6. April wird es bereits die zweite Ausgabe dieser Konferenz geben. Der Termin für Volume 3 steht übrigens mit dem 20. April auch schon fest.

    An anderer Stelle hinterlässt die Coronavirus-Krise noch deutlichere Spuren. Die deutsche Agenturen beenden frühzeitig die Award-Saison.

    Einer Initiative aus Hamburg folgend reichen dieses Jahr viele Agenturen nicht mehr bei Kreativfestivals ein. Das Virus gebe keinen Anlass zum Feiern. Und die Betroffenen wollen erstmal Jobs und Geschäft sichern.

    Das klingt nachvollziehbar.

    Bleiben Sie gesund

    Holger Schellkopf

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Das Team der Deltaloft in Frankfurt
Hier fuehlen sich die Patienten wohl
    Zahnreinigungen und Zahnkorrekturen
    Gesunde Zähne als Erfolgsfaktor

    Immer mehr Menschen erkennen gesunde Zähne als Erfolgsfaktor an. Sie nutzen ihre Balance und geben mehr Geld denn je aus, um ihre Zähne gesund zu halten. Für die jüngere Generation mag es überraschend sein, wenn man sich um die Schönheit seiner Zähne kümmert.

    Vielleicht mögen auch der Begriff und der Konnex dazu für eine Überraschung sorgen, aber in Summe geht es vor allem um gesunde Zähne.

    Diesbezüglich lassen sich viele unterschiedliche Teilbereiche eingliedern, die man beachten sollte. Wer sich die entsprechenden Informationen beschaffen möchte, der wird auf viele Ideen stoßen.

    Zeiten verändern unsere Gewohnheiten

    Unsere Großeltern haben uns jedenfalls noch zweimal im Jahr zu einem Zahnarzt geschleppt. Es war ein verpflichtender Termin, den wir möglichst heil überstehen wollten. Heute hat sich das Bild des Zahnarztes radikal verändert.

    Es geht längst nicht mehr bloß darum, Zahnschmerzen zu verhindern. Viel eher geht es um schöne Zähne. Besonders die Zahnärzte in den großen Metropolen Deutschlands haben sich auf Dienstleistungen wie etwa Zahnreinigungen oder Zahnkorrekturen versteift.

    Sie wollen abseits des traditionellen Angebotes stehen und es ist dies auch ein Zeichen dafür, dass Zähne als Schönheitssymbol angesehen werden.

    Weiße Zähne werden heute vom Zahnarzt in Frankfurt versprochen, damit die geschäftige Dame aus der Bank beim nächsten Gespräch mit dem Kunden punkten kann. Hier gibt es eins großartigen Angebots seitens der in Deutschland ansässigen Zahnärzte und dieses ist nicht bloß auf Frankfurt beschränkt.

    Die Zahnreinigung als Basisbehandlung

    Immer mehr Menschen erkennen (auch durch den weisen Ratschlag ihres Zahnarztes des Vertrauens), dass sich durch eine regelmäßige Zahnreinigungen viele Probleme vermeiden lassen.

    Es geht in diesem Zusammenhang nicht nur um gesunde Zähne, sondern auch um weiße Zähne. Wenn Zähne niemals gereinigt werden, dann sammelt sich darauf ein Belag an, den man nur sehr schwer wieder losbekommt.

    Hier ist insbesondere der Bereich Karies angesprochen, der sich aus dem Innenbereich des Zahnhalses nach außen bewegt.

    Je länger die Zähne keine Zahnreinigung genossen haben, desto schlimmer kann das Problem werden. Professionelle Zahnreinigungen dienen nicht nur dazu, Ihr Lächeln strahlend zu halten. Sie können folglich erhebliche Auswirkungen auf Ihre allgemeine Gesundheit haben.

    Es lohnt sich also, den Zahnarzt regelmäßig aufzusuchen und zusätzlich zum normalen Termin auch einen Termin für eine Zahnreinigung zu vereinbaren.

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  • Wallace Rooney verstarb am 31.03. an COVID-19
    Michael Stückl schreibt an die Jazzfreunde
    Schwere Zeiten für die Jazzfreunde und Musiker in der Coronakrise

    Beim vorletzten Konzert in der Unterfahrt begann sich abzuzeichnen, dass die Welt sich anders drehen wird. Wir hatten Benny Golson auf unserer Bühne. Auf seinem Plan standen zuvor einige Konzerte in Italien. Sein Flug landete dann aber nicht wie geplant in Mailand, sondern in Barcelona.

    Am Vorabend des Konzertes bei uns machte Italien die Grenzen dicht. Offiziell waren an diesem Tag 56 positiv auf CoV-Sars2 getestete Patienten in München gemeldet. Die Fallzahlen in Deutschland hatten gerade die 1000er Marke überschritten.

    Insgesamt schien uns die Situation einigermaßen berechenbar. Benny ersetzte sein italienisches Trio durch 3 junge Münchner Musiker. Golson sollte dann eigentlich noch einige Konzerte in Spanien spielen. Doch auch daraus wurde nichts mehr.

    Nach ein paar weiteren Tagen gelang es ihm - kurz vor Trumps Einreise-Bann - nach New York zurückzukehren. Letztlich sind wir glücklich, dass er bei uns wenigstens ein einziges Konzert auf seiner Europatournee hat spielen können. Für uns war es ein Erlebnis:

    Ein heute schon legendärer Abend mit einer 91-jährigen Jazzlegende. Wir hoffen, Benny geht gut. Denn heute vermuten wir, dass es zu diesem Zeitpunkt allein in New York wahrscheinlich schon mehr Corona-Infizierte gab als in Deutschland.

    Am frühen Morgen des 13.03. rief mich Nice Brazil, die Künstlerin an, die an diesem Abend spielen sollte. Einer Ihrer Musiker hänge im Ausland fest.

    Ich war froh, das Konzert absagen zu dürfen, denn bereits vor dem offiziellen Verbot war mir klar, dass die Diskussion darum, ob Großveranstaltungen mit über 1000 Personen eventuell vermieden sollten, an der Sache ziemlich vorbei ging und auch die Konzerte in der Unterfahrt zum Risiko würden.

    Mein Herz für die Kultur blutete, als ich entscheiden musste unseren Konzertbetrieb einzustellen. Mein Herz für die Medizin war froh, dass ich schließen durfte. In dieser zweiten Profession bekomme ich im Krankenhaus mit zunehmender Dramatik mit, weshalb es wichtig ist, die aktuellen Einschränkungen zu ertragen.

    Fast drei Wochen sind vergangen. So lange hatten wir unseren Club in über 40 Jahren nie am Stück geschlossen. Wir konnten und wollten uns eine längere Schließung in der Vergangenheit nie vorstellen.

    "AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: AW: Konzertverschiebung". So sehen heute die Mails in unseren Postfächern aus. Absagen, Terminverschiebungen, ein wildes Hin und Her. Soll man vielleicht die Tour auf Juni legen, oder vielleicht doch gleich ins nächste Jahr?

    Wir wissen das leider nicht, gehen aber davon aus, dass einige der im Moment noch angekündigten Konzerte der nächsten Monate nicht stattfinden werden.

    Auch dem Jazzclub Unterfahrt bleibt nicht erspart, sich Gedanken zu machen, wie lange wir unseren eigenen Anspruch, Musiker und Publikum zusammenzubringen nicht gerecht werden können und dürfen.

    Social Distancing ist ja genau das Gegenteil. Am schlimmsten trifft die Krise aber die Musiker. Sie können nicht mehr auftreten und nicht auf dem üblichen Weg unterrichten.

    Die meisten Jazzmusiker sind immer schon Überlebenskünstler und es ist auch in normalen Zeiten beeindruckend, welche Widrigkeiten sie auf sich nehmen, um uns, ihr Publikum mit Ihrer Musik zu beglücken. Sie haben es jetzt noch viel schwerer.

    Viele unserer Mitglieder und aus unserem Publikum, machen sich Gedanken, ob und wie der Jazzclub die Krise übersteht. Und vielen von Ihnen ist zu verdanken, dass wir uns hierüber nur nachrangig Sorgen machen müssen.

    Denn heute zeigt sich mehr denn je, dass unsere Struktur, die auf einem gemeinnützigen Verein mit ca. 1400 Fördermitgliedern beruht, uns große Stabilität sichert.

    Ihnen, unseren Förderern ist zu verdanken, dass wir diese Krise eine ganze Weile überstehen, wenn Sie uns wie bisher treu bleiben, auch wenn wir aktuell keine Konzerte vor Publikum veranstalten können.

    Berührt haben mich die Neuanträge in dieser Zeit. Vielen Dank für dieses Mut machende Zeichen Ihrer Solidarität für unsere "nicht systemrelevante Institution".

    Wie geht es weiter? Wir sind nach einer intensiven Zeit der Neu- und Umplanung vieler Konzerte, etwas später als andere Veranstalter, auch mit der Planung und Produktion von live gestreamten Konzerten von kleinen Besetzungen beschäftigt.

    Wir möchten die verfügbaren Mittel aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und der Förderung unseres Vereins auch in diesen Zeiten als Gagen an die Musiker weitergeben.

    Wir werden in den nächsten Tagen über den Jazzletter und unsere Website konkret informieren, wann wir am Start sind, um ein klein wenig Unterfahrt-Gefühl in Ihre Wohnzimmer zu bringen.

    Bleiben Sie uns treu und bleiben Sie gesund

    Michael Stückl 

    und das Team der Unterfahrt 

     

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  • Trotz Corona Neue Lufthansa-Richtlinie gefaehrdet die Gesundheit der eigenen Kunden
    Trotz Corona-Krise
    Corona-Krise, Lufthansa-Richtlinie gefährdet die Gesundheit

    Während die Regierung aktuell eine Kontaktsperre verhängt und Treffen von mehr als zwei Personen damit untersagt hat, zwingt die Lufthansa ihre Kunden dank einer neuen Richtlinie persönlich zur Post:

    Ab sofort akzeptiert das Unternehmen Vollmachten zur Durchsetzung der EU-Fluggastrechte nicht mehr digital, sondern verlangt die Zusendung eines unterschriebenen Ausdrucks.

    Christian Nielsen von dem Verband der Vertreter für Fluggastrechte (APRA), sieht darin ein unverantwortliches und illegales Verhalten:

    “Die Lufthansa hat ihre internen Richtlinien aktuell so geändert, dass die Fluggesellschaft Vollmachten für die Durchsetzung der EU-Fluggastrechte durch Dritte nicht mehr digital akzeptiert.

    Das ist einer von vielen Schritten, die Airlines aktuell gehen, um die EU-Fluggastrechte einzuschränken. Doch dieses Verhalten ist nicht nur rückständig, sondern in Zeiten von Corona auch gefährlich.

    Sämtliche Virologen empfehlen den Gang nach draußen aktuell nur, wenn es wirklich notwendig ist. Die Lufthansa zwingt ihre  Passagiere durch diese Entscheidung jedoch, vor die Tür zu gehen und sich selbst sowie andere zu gefährden.

    Die Airline spielt hier offensichtlich mit der Angst und Gesundheit ihrer Kunden, um weniger Entschädigungen auszahlen zu müssen. Das ist verantwortungslos. Deshalb werden wir juristisch gegen diese Klausel vorgehen und gegen Lufthansa vor Gericht ziehen.

    Passagiere brauchen Unterstützung bei der Rechtsdurchsetzung

    “Wer von einer Flugverspätung oder einem -ausfall betroffen ist, hat unter Umständen Anspruch auf eine Entschädigung. Dies gilt jedoch nur, wenn die jeweilige Airline auch dafür verantwortlich ist.

    Die aktuellen Flugausfälle aufgrund des Coronavirus liegen beispielsweise außerhalb des Verantwortungsbereichs einer Airline. Entschädigungsforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus werden alle APRA-Mitglieder deshalb konsequent ablehnen”, erklärt Christian Nielsen von APRA und führt fort: 

    “Dennoch können Passagiere ihre Rechte bis zu drei Jahre rückwirkend durchsetzen. Viele Menschen nutzen daher die Zeit zu Hause, um ihre Entschädigungsansprüche von vergangenen Flügen durchzusetzen.

    Die Durchsetzung dieser Entschädigungen ist jedoch oftmals kompliziert, da sich viele Airlines bei der Auszahlung querstellen.

    Die Lufthansa lehnt beispielsweise mehr als die Hälfte (52,7 Prozent) aller Entschädigungsforderungen zu Unrecht ab. Das ist eine gängige Taktik vieler Airlines.

    Deshalb sollten betroffene Passagiere die Möglichkeit haben, sich Hilfe bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu suchen. Dafür müssen diese jedoch eine gültige Vollmacht aufsetzen.

    Die Lufthansa versucht nun gezielt, die Ausstellung solcher Vollmachten zu erschweren, um zu verhindern, dass Passagiere ihre Rechte wahrnehmen.”

    Fluggesellschaften wollen EU-Fluggastrechte massiv schwächen

    “Die Fluggesellschaften nutzen die aktuelle Krise, um eine alte Agenda voranzutreiben, die darauf abzielt, die Rechte der EU-Passagiere drastisch einzuschränken.

    Neben der Richtlinien-Änderung bei der Lufthansa fordern einige Fluggesellschaften beispielsweise, dass sie die Hotelkosten für gestrandete Passagiere nur noch für maximal drei Nächte übernehmen müssen, auch wenn der Aufenthalt länger dauert.

    Sollten sie sich durchsetzen, werden bis zu 80 Prozent der Passagiere das Recht auf Entschädigungen verlieren. Das würde einen massiven Einschnitt der Verbraucherrechte in Europa bedeuten. Dennoch wird ein entsprechender Entwurf seit Wochen im Rat der EU und zeitnah auch im Parlament diskutiert. 

    Wir sind uns bewusst, dass die gesamte Flugbranche zur Zeit eine schwierige Phase durchmacht, doch dies rechtfertigt nicht, dass die eigenen Kunden mit einer Abschwächung wenn nicht sogar Verlust ihrer Rechte konfrontiert werden.

    Die Airlines sollten sich daher darauf konzentrieren, wie sie ihre Fluggäste in der Not unterstützen können. Schließlich sind sie es auch die Passagiere, die als Steuerzahler die Fluggesellschaften in der Krise vor dem Aus bewahren.

    Daher ist es das Mindeste, dass ihre Rechte nicht bei der ersten Gelegenheit im Gegenzug eingeschränkt werden”, sagt Christian Nielsen von APRA.

    Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere

    Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke.

    Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug.

    Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, durchschnittlich bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin.

    Außergewöhnliche Umstände, auf die die jeweilige Airline keinen Einfluss hat, bewirken, dass die verantwortliche Fluggesellschaft von ihrer Kompensationspflicht befreit wird.  Dazu zählen unter anderem Unwetter oder medizinische Notfälle.

    Über die APRA
    Die Association of Passenger Rights Advocates (APRA) wurde 2017 gegründet, um eine einheitliche Stimme zum Schutz von Fluggästen auf europäischer Ebene zu schaffen. Die APRA hat sich zum Ziel gesetzt, Fluggäste einen maximalen Schutz zu gewährleisten.

    Der Verband führt einen aktiven konstruktiven Dialog mit den europäischen und nationalen Institutionen sowie mit Fluggesellschaften, Flughäfen, nationalen Durchsetzungsstellen und anderen wichtigen Interessengruppen. 

    Die APRA bietet eine Kombination aus soliden Daten, eingehenden Analysen und kollektivem Know-how, um die politischen Entscheidungsträger zu informieren und das Interesse der europäischen Fluggäste zu fördern. Zu den Gründungsmitgliedern der APRA gehören AirHelp, EUclaim und Reclamador.

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Packerin Eleonore Perschl wickelt Schrothkur-Gaeste des Fuenf-Sterne-Hotels Allgaeu Sonne in Oberstaufen zur Mobilisierung der Abwehrkraefte in feuchtkalte Handtuecher
    Interview zur Schrothkur
    Eleonore Perschl erzählt warum Schrothler gesünder sind

    Sie werden um 4 Uhr morgens in feuchtkalte Tücher gewickelt, um ein künstliches Fieber zu erzeugen und nehmen nur 400 bis 600 Kalorien pro Tag zu sich: Schroth-Gästen der Allgäu Sonne wird einiges abverlangt.

    Wie hart die Kur wirklich ist, was das über 200 Jahre alte Naturheilverfahren so besonders macht und warum es gerade jetzt so einen Hype erlebt, erzählt Eleonore Perschl im Interview.

    Sie arbeitet seit über 30 Jahren als „Packerin“ in dem Fünf-Sterne-Hotel in Oberstaufen – Deutschlands einzigem Schrothheilbad – und bereitet sich selbst jeden Herbst mit einer Schrothkur auf den Winter vor.

    Frau Perschl, was kann die Schrothkur, was andere Diäten nicht können?

    Eine Schrothkur ist nicht in erster Linie Diät. Der Gewichtsverlust ist nur ein willkommener Nebeneffekt. Viel wichtiger: Während der Kur wird der Körper entgiftet, Krankheiten wie Migräne, Bluthochdruck und Diabetes können gelindert und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

    Schrothler sind weniger anfällig für Stress und Erkältungskrankheiten, der Effekt hält bis zu neun Monate an.

    Warum erlebt die Schrothkur derzeit so einen Hype?

    Die Kur entspricht dem aktuellen Bedürfnis, sich ganzheitlich etwas Gutes zu tun: Der gesamte Körper wird entschlackt und entgiftet.

    Die erlaubten Speisen in der Allgäu Sonne sind vegan und basisch – auch das liegt im Trend. Kurz gesagt: Das Naturheilverfahren erfüllt das verstärkte Bewusstsein für sich und die Umwelt.

    Sie machen selbst jedes Jahr eine Schrothkur. Was glauben Sie: Wie würde es Ihnen heute ohne Schrothkur gehen?

    Ich bin mir sicher: Es ist der Schrothkur zu verdanken, dass ich seit 30 Jahren nicht einen einzigen Tag krank zuhause bleiben musste.

    Bitte beschreiben Sie kurz den Tagesablauf eines „Schrothlers“.

    Außer sonntags wecke ich die Schroth-Gäste zwischen 4 und 5 Uhr mit Kräutertee sowie Zwieback, um sie anschließend erst in ein nasskaltes Tuch, dann in mehrere Schichten trockene Decken und Mollton mit Wärmflasche zu wickeln.

    Das erzeugt ein künstliches Fieber. So bleibt der Schrothler maximal zwei Stunden liegen, schläft oder schaut einen Film. Nach dem Auspacken fallen die meisten nochmal in einen tiefen, ruhigen Schlaf. Der Wechsel von Trocken- und Trinktagen ist eine wichtige Säule der Kur.

    An den Trockentagen sind nur leichte Spaziergänge und Entspannungsübungen angeraten. Ansonsten stehen Bewegung, Tanzen und Wandern auf dem Programm.

    Das Sportangebot in der Allgäu Sonne ist hinsichtlich Intensität an diesen Wechsel angepasst. Die Tagebucheinträge zwei meiner Kolleginnen geben einen guten Einblick in den Schroth-Alltag.

    Die Schrothkur hat den Ruf, dass es dabei recht lustig zugeht. Woher kommt das?

    An den Trinktagen wird Wein zum Abendessen angeboten, an den Trockentagen ist immerhin ein „Aufgestockter“ erlaubt, also ein Wacholderschnaps mit Orangen- und Grapefruitsaft.

    Außerdem gehen viele an den Bewegungstagen zum Tanzen, zum Beispiel im Stießbergstüble der Allgäu Sonne. Das Schöne ist, dass man dort immer Gleichgesinnte trifft, mit denen man fachsimpeln kann.

    Wie häufig kommt es vor, dass ein Schrothgast die Kur abbricht, weil er/sie nicht durchhält?

    Ich kann mich an keinen einzigen Fall in der Allgäu Sonne erinnern. Bei uns geht es nicht so streng zu, wie es sich vielleicht anhört. Wir gehen auf alle Wünsche ein:

    Wenn jemand beispielsweise nicht mumienartig eingewickelt sein mag, lassen wir die Arme draußen. Manche essen heimlich mal ein Stück Kuchen. Das ist zwar schade, weil es das positive Ergebnis der Kur abschwächt, aber die Entscheidung überlassen wir jedem selbst.

    Preisbeispiel: Die Schroth-Schnupperwoche ab 1.093 €/Pers. umfasst 7 Übernachtungen, Schroth-Vollpension, 6 Schrothpackungen wie oben beschrieben sowie eine Rückenmassage und ein Meersalz-Körperpeeling.

    Weitere Auskünfte

    Allgäu Sonne    Stießberg 1    D-87534 Oberstaufen/Allgäu

    Fon +49 8386 702-0    info@allgaeu-sonne.de 

     

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  • Martina Roth hat ihre Heimat auf Saint Lucia gefunden
Martina Roth, die Powerfrau, die vier Sprachen spricht
    International Women’s Day
    Die Schweizerin Martina Roth macht Karriere auf Saint Lucia

    Am 8. März ist International Women’s Day. Die Karibikinsel Saint Lucia ist eines der wenigen Länder mit mehr weiblichen als männlichen Managern. Eine von ihnen ist die 44-jährige Schweizerin Martina Roth. Bei Sandals Resorts stieg sie die Karriereleiter von der Übersetzerin zur Hotelmanagerin auf.

    Die Karibikinsel Saint Lucia ist eines der wenigen Länder mit mehr weiblichen als männlichen Managern. Eine von ihnen ist die 44-jährige Schweizerin Martina Roth. Bei Sandals Resorts stieg sie die Karriereleiter von der Übersetzerin zur Hotelmanagerin auf.

    Karrierebewusste Frauen in Management Positionen

    Sydney, Mexico, Montreal: Während ihres Jobs als Reiseverkehrsfrau bei einem Schweizer Reiseveranstalter war Martina Roth schon immer viel in der Welt unterwegs. Als sie einen Segeltörn in die Karibik gewinnt, verliebt sie sich sofort in die Sonneninsel Saint Lucia.

    „Das ganze Jahr großartiges Wetter, ein entspannter Lebensstil und karrierebewusste Frauen, von denen viele in Management-Positionen arbeiten – das hat mich beeindruckt,“ schwärmt Martina Roth. Für die Schweizerin war klar: Da will sie leben und arbeiten.

    1998 wird sie auf eine Stelle im Sandals Halcyon Beach auf ihrer Trauminsel aufmerksam. Sie bewirbt sich – und wird genommen. Im Alter von 22 Jahren entscheidet sie sich für einen neuen Job und damit ein neues Leben. Damals weiß sie noch nicht, dass sie einmal eine leitende Position in einem Hotel mit 380 Mitarbeitern haben wird.

    Aber Gleichberechtigung und Female Empowerment werden hier großgeschrieben. Die All-inklusive Resortkette fördert Martina Roths Karriere und gibt ihr die Möglichkeit, sich in verschiedene Positionen einzuarbeiten und sich weiter zu entwickeln.

    Die Powerfrau, die vier Sprachen spricht, übersetzt anfangs unter anderem Menükarten und Tauchinformationen, begleitet Ausflüge und unterstützt den Empfang. Das macht sie so gut, dass sie nach nur zwei Jahren zur Rezeptionschefin und anschließend zur Service-Direktorin befördert wird.

    Dann bekommt Martina die Chance, von der viele träumen. Sie wird Hotelmanagerin und sie weiß: Die Entscheidung, auszuwandern, war die beste ihres Lebens.

    Traumjob: Managerin eines All-inklusive Resorts

    „Ich liebe die Vielfältigkeit meiner Stelle und den direkten Kontakt zu unseren Gästen und Mitarbeiten,“ sagt Martina Roth. Im Sandals Halcyon Beach Resort mit 169 Zimmer genießen Urlauber ein umfangreiches All-inklusive Angebot:

    Gourmetmenüs in sechs Top-Restaurants und Hausweine von dem namhaften Weingut Robert Mondavi Twin Oaks zählen ebenso dazu wie Markengetränke und Premiumspirituosen in den Bars der Hotelanlage.

    Ergänzt wird das Angebot durch traumhafte Golfplätze inklusive Greenfee und das unbegrenzte Tauchvergnügen im kristallklaren Wasser direkt vor der Tür. In der Mittagspause entspannt Martina Roth am liebsten im Strandpavillon mit traumhafter Sicht auf das Meer und Kelly’s Docksite Over the Water Restaurant.

    Heimat auf Saint Lucia

    Wenn die Karrierefrau nach ihrem Job nach Hause kommt, warten ihre beiden 5 und 11 Jahre alten Kinder auf sie. Durch ein gutes Netzwerk von Freunden, Familie und Mitarbeitern schafft die alleinerziehende Mutter es, Familie und ihren Traumberuf zu verbinden.

    Auch wenn sie manchmal den Schweizer Käse vermisst – die karibische Gelassenheit, das üppige Tropengrün, das türkisblaue Meer und der spannende Job mit tollen Kollegen machen die Insel zu ihrer Wahl-Heimat.

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  • Elisabeth Moss
    von der Serien- zur Leinwand-Heldin
    Die Leinwand-Heldin Elisabeth Moss

    Was wäre Hollywood ohne Elisabeth Moss? – Die einzig mögliche Antwort: Um eine großartige und facettenreiche Darstellerin ärmer. Zum deutschen Kinostart von DER UNSICHTBARE am 27. Februar wollen wir uns anschauen, wie rasant sich Moss nicht nur mit brillanten Serienrollen sondern auch in zunehmendem Maße über starke Kinorollen in die Herzen des Publikums spielen konnte.

    Mit kleineren und größeren Film-, Serien-, Theater- und auch Synchronrollen betrat Elisabeth Moss im Alter von 8 Jahren 1990 die Schauspielbühne und baute ihr darstellerisches Repertoire seitdem immer weiter aus.

    Kein Wunder also, dass sie schon bald längere Serienauftritte hatte und beispielsweise in West Wing ganze 25 Episoden an Bord bleiben durfte.

    Der richtig große Durchbruch gelang Moss jedoch ab 2007, mit der ikonischen Verkörperung einer starken Frauenfigur: In der 60er-Jahre-Serie Mad Men schlüpfte sie als Peggy Olson in eine schlagkräftige Hauptrolle und zeigte dem Publikum eindrucksvoll, wie sich eine Frau in der von Männern dominierten Werbeindustrie durchsetzt.

    Die bisherige Serien-Speerspitze markierte dann ihre Rolle als June Osborne – seit 2017 kämpft sie in der Drama-Serie The Handmaid’s Tale furios für die Freiheit und bereichert mit ihrem ausdrucksstarken Spiel die dystopische Serie spürbar.

    Mit Serien-Preisen und Auszeichnungen überhäuft, eroberte Moss im Folgenden die Welt des Kinos und zeigte dabei, dass sie selbst das Horror-Genre vor keine schauspielerischen Probleme stellt.

    In Wir von Oscar-Regisseur Jordan Peele versetzte sie die Zuschauer in Angst und Schrecken, durfte dabei in einer Doppelrolle sogar zwei vollkommen unterschiedliche Facetten bravourös zur Schau stellen.

    In DER UNSICHTBARE taucht Moss nun noch tiefer in die Abgründe des Genres ein. Sie verkörpert die vermeintliche Witwe Cecilia Kass. Nach dem Ableben ihres gewalttätigen Mannes kann sie durchatmen.

    Doch ist ihr Mann tatsächlich tot? Oder hat er einen Weg gefunden, sie als unsichtbare Bedrohung um den Verstand zu bringen und in den Wahnsinn zu treiben?

    Zwischen Realität und Albtraum wandelnd können sich die Zuschauer gemeinsam mit Moss in der atemberaubenden Thriller-Neuverfilmung von Regisseur Leigh Whannell vor einem unsichtbaren Feind fürchten und ihm entschlossen entgegentreten.

    Besetzung: Elisabeth Moss, Aldis Hodge, Storm Reid, Harriet Dyer, Oliver Jackson-Cohen

    Regie: Leigh Whannell

    Produzenten: Jason Blum, Kylie du Fresne

    Ausführende Produzenten: Leigh Whannell, Beatriz Sequeira, Charles Layton, Rosemary Blight, Ben Grant, Couper Samuelson, Jeanette Volturno

    Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Die GFDK - Gesellschaft Freunde der Künste macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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