Aktuelles aus Medien, Kulturpolitik und Marketing

Aktuelles - Reden ist Silber

  • Kindern helfen ist ja eine gute Einstellung, aber ueber 400 Millionen Euro fuer Kinder im Ausland, das muesste man erklaeren können
    Knapp 252.000 Kinder
    Wundersame Kindervermehrung - Deutschland nicht großartig, aber großzügig

    Gabor Steingart schrieb in seinem Morning Briefing: Deutschland ist wahrscheinlich nicht das großartigste Land auf dieser Erde. Aber mit Sicherheit das großzügigste. 2018 hat der deutsche Staat 402 Millionen Euro an Kindergeld ins europäische Ausland überwiesen. 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Knapp 252.000 Kinder wären das, die damit Hilfszahlungen aus Deutschland beziehen. 2012 waren es nur rund 75 Millionen Euro, die auf diese Art nach Polen, Rumänien oder andere Länder transferiert worden sind. Zwei Erklärungsmodelle bieten sich an: Entweder beteiligen sich immer mehr Menschen am Sozialbetrug oder im Ausland fand eine wundersame Kindervermehrung statt.

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

     

     

    mehr
  • Die AfD waere ein Sammelbecken fuer Rassisten, die auf Minderheitenrechte pfeifen und die Stimmung im Land gezielt vergiften, so die Meinung der meisten Medien und Politiker
    AFD Prüffall
    Willkür und Kapitulation vor der AfD - Dümmer geht es nicht mehr

    Die politische Klasse in Deutschland der Gegenwart, verweigert sich wahrzunehmen, dass die AfD schon lange die Debatten im Bundestag, ja in ganz Deutschland bestimmt. Die sogenannte wehrhafte Demokratie ist gerade dabei vollkommen zu versagen. Die Partei als "Prüffall" einzustufen ist der falsche Weg. Viele, die auch nur den geringsten Zweifel an unserem Rechtsstaat haben, werden so in die Hände der AfD getrieben.

    Die AfD ein Sammelbecken für Rassisten?

    Die Parteien haben keine tauglichen Argumente. Sanktionen und Verbieten sind ein Zeichen der Schwäche, von mangelndem Problemverständnis und fehlender Strategie. Die AfD sitzt im Bundestag und mittlerweile in allen 16 Landtagen. In Ostdeutschland ist sie sogar zu einer Volkspartei aufgestiegen.

    Die AfD wäre ein Sammelbecken für Rassisten, die auf Minderheitenrechte pfeifen und die Stimmung im Land gezielt vergiften, so die Meinung der meisten Medien und Politiker.

    Dass der stellvertretender Vorsitzende der Grünenfraktion im Bundestag, Konstantin von Notz, diese Entscheidung begrüßt, sollte niemanden wundern. Der Innenpolitiker der Grünen unterstellt der AfD sogar Verbindungen ins rechtsextreme bis terroristische Spektrum.

    In einigen Kommentaren in den Sozialen Medien wurde sogar die Anwendung des Artikel 18 GG ( Verwirkung von Grundrechten) gefordert. Methoden, die bisher nie angewandt wurden wie Vermögensentzug, Reiseverbote und Einschränkung der Bewegungsfreiheit,

    Verbot öffentlicher Auftritte, all das könnte das BVerfG gegen Einzelpersonen der AfD verhängen. Radikaler geht es wohl nicht mehr, und man müßte sich schon Fragen, wer hier die Feinde der Demokratie sind.

    Kommentare von AfD Politikern

    AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen MdEP: "Nachdem man unsere Partei monatelang geprüft hat, erklärt der neue Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, dass man die Partei nun zum Prüffall erkläre. Das ist ebenso bizarr wie die vermeintlichen Argumente, die zur Rechtfertigung dessen vorgebracht werden, denn keines davon trägt. Wir sind Rechtsstaatspartei und stehen uneingeschränkt hinter der FDGO. Mögen sie also prüfen, am Ende wird nichts dabei herauskommen."

    AfD-Bundessprecher Dr. Alexander Gauland MdB: "Wir leben Gott sei Dank noch immer in einem Rechtsstaat und werden gegen diese Art von Verdachtsprüfung juristisch vorgehen. Die Argumentation von Herrn Haldenwang ist durchgehend nicht tragfähig. Zu der Entscheidung hat nach unsrer Meinung ein gewisser politischer Druck geführt."

    AfD-Vorstand Dr. Alice Weidel MdB: "Wir wissen nun, warum Hans-Georg Maassen als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz seinen Hut nehmen musste. Und zwar, um den Weg frei zu machen, damit die AfD nun zum Prüffall erklärt werden kann."

    Dr. Roland Hartwig MdB, Leiter Arbeitsgruppe VS: "Es ist überraschend, wenn nach Monaten der Prüfung verkündet wird, dass nun weiter geprüft wird. Das ist eigentlich keine Information, denn geprüft wird ja schon seit Monaten. Es zeigt, dass die gegen uns zusammengetragenen Informationen in keiner Weise ausreichen, um gegen uns weiter beobachtend vorzugehen."

    JA-Vorsitzender Damian Lohr MdL: "Die Junge Alternative hat in der Vergangenheit klar und deutlich gezeigt, dass sie konsequent gegen Personen, die sich nicht im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen, vorgeht. Das Vorgehen gegen die JA ist reine Willkür."

    Schlußpunkt

    Wir sagen mal so: Der Art. 21 GG ist ja auch noch da. Der erklärt einiges. Das Parteienprivileg des Art. 21 GG stattet die politischen Parteien in Deutschland wegen ihrer besonderen Bedeutung für die parlamentarische Demokratie mit einer erhöhten Schutz- und Bestandsgarantie aus.

    Insbesondere legt Art. 21 Abs. 4 GG die Entscheidung über die Verfassungswidrigkeit einer politischen Partei ausschließlich in die Hand des Bundesverfassungsgerichts. Bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist von der Verfassungsmäßigkeit der Partei auszugehen.

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

     

    mehr
  • In sechs Staedten NRWs fand am Samstagabend eine Großrazzia gegen kriminelle Familienclans statt, aber die Clans empfinden das lediglich als Ruhestoerung
    bis an die Zähne bewaffnet
    Ruhestörung, die lediglich 14 Festnahmen brachte

    Wir haben es ja alle mitbekommen, die Medien haben auf allen Kanälen lautstark berichtet. Das ganze hörte sich wie ein riesiger Schlag gegen die Clankriminalität an. In Dortmund, Essen, Duisburg, Recklinghausen und Gelsenkirchen waren 1.300 Polizisten, bis an die Zähne bewaffnet und unzählige Staatsanwälte, im Einsatz.

    Im gesamten Ruhrgebiet zugeschlagen

    Hunderte Kräfte aus anderen Behörden waren auch dabei. Das hört sich erst einmal großartig an, ist das so? Sogar der Innenminister Herbert Reul war persönlich dabei. Er sprach vom größten landesweiten Einsatz gegen die Clans.

    Wohlmöglich könnte es sogar der größte Einsatz in der Geschichte der Bundesrepublik sein. 1.500 Menschen wurden in dieser Nacht kontrolliert mit einen sehr mäßigem Erfolg. Nur in zwei Fällen wird geprüft, ob ein Haftbefehl beantragt wird.

    Der Löwe ohne Zähne

    Der Kriminologe Thomas Feltes von der Ruhr-Universität Bochum zog den Sinn der Aktionen in Zweifel. „Generell sind solche Großrazzien eher eine öffentlichkeitswirksame Maßnahme, als eine angemessene kriminalpolizeiliche Maßnahme“, sagte der Professor. Wir meinen: Man kann den Einsatz auch so zusammenfassen - Der Löwe hat gebrüllt, aber keiner hat sich erschrocken.

    Ruhestörung bei arabischen Großfamilien

    Gabor Steingart rückt das mal zurecht. 1.300 Polizisten sind im Ruhrgebiet in der Nacht zu Sonntag ausgerückt, um in Shisha-Bars, Wettbüros und Teestuben den Drogen-Dealern, Schleppern und Geldwäschern einen Schrecken einzujagen. Mit dieser Großrazzia, sagt NRW-Innenminister Herbert Reul, wolle er zeigen: „Wir lassen die nicht in Ruhe – zu keiner Zeit und an keinem Ort.“

    Gewöhnt wie die Kuh an die Fliege

    Diese Ruhestörung, die lediglich 14 Festnahmen brachte, ist für die Clans unbequem, aber nicht bedrohlich. Ihre Strukturen werden getestet, aber nicht zerstört. Das Paralleluniversum der real existierenden Schattenmächte in Deutschlands Städten hat sich an die Großrazzia gewöhnt wie die Kuh an die Fliege.

    Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    Freunde der Künste,
    das Sprachrohr der Kreativwirtschaft

     

     

    mehr

Aktuelles - Marketing News

  • Amir Kassaei macht’s
    Werbung, raus aus der Blase, einfach aufhören mit dem ganzen Kram

    Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing bei W&V, nimmt Amir Kassaei, der DDB verläßt, ganz schön auf den Arm. Er schreibt, "Mann, Amir, das ist DEINE Chance. Schluss mit der Nörgelei" - Neue Männer braucht das Land, nee die ganze Welt. Leider kommen die neuen Männer nicht bei jedem gut an:

    Seit der Veröffentlichung des Spots von Gillette am 13. Januar in den USA wurde der Werbespot auf Youtube mehr als 3 Millionen Mal abgerufen. Und sammelte 260.000 Daumen nach unten (Daumen hoch: 42.000) und mehr als 70.000 Kommentare, viele davon aufgebracht.

    Lieber Herr Böhmer,

    raus aus der Blase, einfach aufhören mit dem ganzen Kram. Amir Kassaei macht’s und verlässt DDB.

    Dass er genervt war von der Werbebranche, daraus hat er schon seit längerer Zeit keinen Hehl gemacht. Eine Zeitlang kümmert er sich noch um C14torce und den Kunden Seat; dann wird sich der hochdekorierte Kreative wohl ganz aus dem Metier verabschieden.

    Und dann?

    Zum Glück wohnt Amir in den USA. Dort wird der Rasiererfabrikant Gillette bis 2021 eine Million Dollar pro Jahr an Non-Profit-Organisationen spenden, die Programme umsetzen, um Männer zu inspirieren und weiterzubilden. Also Männer wie Amir.

    Gillette sieht viele Männer „an einem Scheideweg gefangen zwischen der Vergangenheit und einer neuen Ära der Männlichkeit“. Veränderungen seien nötig, aber wie ein Anfang gemacht werden könne, sei oft nicht so klar.

    Amir, du bist nicht allein. Procter & Gamble, der Konzern hinter Gillette, will „eine positive, erreichbare und gesunde Version dessen fördern, was es heißt, ein Mann zu sein“.

    Mann, Amir, das ist DEINE Chance. Schluss mit der Nörgelei. Jetzt ist die Zeit für „The Best A Man Can Get“. So heißt der neue Slogan von Gillette. Also: Das Beste, was ein Mann erreichen kann.

    Vielleicht ein Job bei P&Gs-Agentur Grey New York?

    Ach, nö. Ist ja Werbung.

    Schönen Abend

    Rolf Schröter

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

     

    mehr
  • Iglo bewirbt im Dschungel seine neuen Bohnengerichte. Reis und Bohnen für die Teilnehmer
    Die Morgenpost
    Die täglichen Dschungelcamp-News und ein Anschlag auf die Satirefreiheit

    Lieber Herr Böhmer,

    einen wunderschönen guten Morgen aus München - natürlich mit der für die kommenden zwei Wochen obligatorischen, täglichen Dschungelcamp-News, der ersten TV-Kampagne von Diveo und einem ganz und gar niederträchtigen Anschlag auf die deutsche Presse- bzw. Satirefreiheit.

    Neue Vorbilder für Jungen schaffen?

    Und Gillette reagiert auf Gleichberechtigung - und erntet Shitstorm. Unter anderem infolge von #MeToo will der Rasiererhersteller seinen Beitrag zum modernen Männerbild leisten. Das kommt in der Zielgruppe nicht nur gut an.

    Das passt zu den immer häufiger laut werdenden Forderungen auch aus der Branche, dass Marken heutzutage Haltung zeigen sollten. Haltung eckt bisweilen aber auch an. Gillette erntete viel Kritik und Boykottaufrufe im Social Web.

    Viel Spaß beim Lesen

    Diese neuen Werbekunden ziehen ins Dschungelcamp ein

    Das passt: Iglo bewirbt im Dschungel seine neuen Bohnengerichte. Schoki bleibt für die Camper Mangelware: Bahlsen ist mit Pick-Up nicht mehr dabei. wuv.de

    Große Koalition nimmt WhatsApp ins Visier

    Nach dem massiven Online-Angriff auf hunderte Prominente zweifeln Politiker an der Sicherheit von Nachrichten-Apps. Vertreter von CDU und SPD fordern schärfere Vorgaben für den Messenger.

    Wie sich Instagram zum Marktplatz wandelt

    "Instagram ist für Millennials heute das, was für frühere Generationen der Teleshopping-Sender QVC war", schrieb ein Redakteur von The Verge vor kurzem. Und tatsächlich entwickelt sich das Bildernetzwerk von einer Plattform, auf der die Nutzer sich inspirieren lassen und neue Produkte entdecken, hin zu einem nahezu kompletten Marktplatz, auf dem immer mehr Schritte des Bestellprozesses und der Kundenbetreuung abgewickelt werden.

    Twitter will sich erneuern

    Twitter hat große Pläne. Das soziale Medium will 2019 seine Optik verändern und dadurch übersichtlicher werden. Um die Veränderungen zu testen, wird eine eigenständige App für Betatester veröffentlicht. Teilnehmen werden erfahrene Twitter-Nutzer, die über die Änderungen frei sprechen dürfen.

    Künstliche Intelligenz braucht kreative Intelligenz

    KI wird unseren Arbeitsalltag immer stärker bestimmen. Diese Entwicklung stellt die meisten Unternehmen vor große Herausforderungen. Denn die zunehmende Mensch-Maschine-Kooperation wird nur dann erfolgreiche Ergebnisse produzieren, wenn sich die künstliche Intelligenz (KI) der Maschinen optimal mit der kreativen Intelligenz (KI) der Mitarbeiter verbindet, erklärt Innovationscoach Jens Möller.

    Farbanschlag auf "Titanic"-Verlag

    Unbekannte haben in Berlin-Kreuzberg das Verlagsgebäude des Satire-Magazins "Titanic" beschmiert. Jetzt ermittelt der Staatsschutz, meldete die dpa. In einer eigenen Pressemitteilung äußert sich jetzt auch "Titanic"-Chefredakteur Moritz Hürtgen.

    Man sei an einer schnellen Aufklärung interessiert, suche selbst rund um das Verlagsgebäude nach Kanthölzern mit Farbresten, ermittle sogar intern und nehme einen Hinweis der "Bild"-Zeitung, wonach SPD-Politiker Kevin Kühnert hinter den Schmierereien stecken könne, sehr ernst, so der Meister der Satire.

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

    mehr
  • Gottfried Boehmer, hier mit Mops Adele, von der GFDK Redaktion befragt auch staendig junge Menschen nach ihren beruflichen wuenschen
    Digital-Angebot W&V+
    Wollen junge Menschen einen Job in der Agentur oder in der Werbung?

    Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, stellt die Frage, ist ein Job in der Agentur oder der Werbung, noch erstrebenswert für junge Menschen?

    Lieber Herr Böhmer,

    darüber, was junge Leute so wollen, gibt es ebenso viele Studien wie Spekulationen oder Behauptungen. Oft ist es aber ganz hilfreich, man lässt sich einfach selbst erzählen. Zum Beispiel darüber, ob junge Leute heute wirklich nicht mehr in die Werbung gehen wollen.

    Zusammen mit dem GWA haben wir fünf junge Menschen an einen (nicht im wörtlichen Sinne) runden Tisch geholt und mit ihnen gesprochen. Über ihren Job in der Agentur, die Branche, Werbung an sich, ihre ganz persönlichen Anliegen. Was sie dazu gesagt haben, ist ab heute bei uns zu lesen, zu sehen und zu hören . Es lohnt sich wirklich.

    Apropos lohnt sich. Das gilt auch für unser neues Digital-Angebot W&V+. Muss ich natürlich sagen, stimmt aber auch. Einfach ausprobieren.

    Einen schönen Start in die Woche wünscht

    Holger Schellkopf

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

     

    mehr

Aktuelles - Kultur und Medien

  • Spitzenreiter unter den Fanseiten sind Dortmund und Bayern, die haben die meisten Anhaenger, aber auch mit geringer Engagement-Rate
    Nur eine Nebensache - Bundesliga-Klubs mit den größten Fan-Influencern

    Dortmund und Bayern: Spitzenreiter-Fanseiten haben die meisten Anhänger

    Insgesamt am meisten Menschen erreichen demnach die drei beliebtesten Facebook-Fanseiten, die für die Erzrivalen Borussia Dortmund (238.100 Fans) und den FC Bayern München (230.667 Fans) erstellt wurden.  Etwas weniger Fans zählen hingegen die größten FC Schalke 04-Fanseiten (212.636 Fans).

    Somit haben die beliebtesten Seiten dieser drei Vereine mehr Fans als die 45 weiteren analysierten Facebook-Pages aller anderen Vereine zusammen.

    RB Leipzig-Seiten erzielen die besten Interaktions-Raten

    Die meisten Interaktionen pro Fan erzielen dennoch die Fanseiten anderer Vereine. So weisen die Facebook-Pages von RB Leipzig-Anhängern eine durchschnittliche Engagement-Rate von 2,03 Prozent auf.

    Auch die Seiten, die für Hertha BSC (1,47 Prozent Engagement) und die Eintracht aus Frankfurt (1,43 Prozent Engagement) erstellt wurden, schneiden in dieser Statistik besonders gut ab. Zudem veröffentlichten die Fanpages der Frankfurter und Berliner während des Analysezeitraumes durchschnittlich am meisten Posts pro Tag.

    FC Bayern München-Fanseiten mit geringer Engagement-Rate

    Besonders geringe Engagement-Raten erzielen hingegen die Beiträge von Fans des FC Bayern-München mit einer Engagement-Rate von 0,08 Prozent. Schlechter schneiden nur die Seiten des 1. FSV Mainz 05 (0,01 Prozent Engagement) und des FC Augsburg (0,03 Prozent Engagement) ab.

    Auch in Bezug auf die Fanzahlen landen die Seiten dieser zwei Vereine im Umfeld der Abstiegsränge. Der FC Augsburg belegt mit 12.241 Fans Platz 15, der 1. FSV Mainz 05 mit 4.891 Fans Platz 17 des Ranking.

    Einen besonders geringen Organisationsgrad im Netz weisen zudem  die Fans der TSG Hoffenheim auf. Insgesamt erreichen die drei beliebtesten Fanseiten des von SAP-Gründer Dietmar Hopp geförderten Vereins nicht einmal 4.000 Menschen.

    Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:
    “Die Digitalisierung hat nicht nur die Kommunikationswege zwischen Sportvereinen und ihren Fans verändert, sondern auch die von Fans untereinander. Unsere Analyse zeigt, dass die Fanseiten der Vereine zwar lange nicht so viele Fans wie die Vereine selbst erreichen, aber dennoch Relevanz haben.

    Ihre Engagement-Raten können sich nämlich teilweise sehr gut sehen lassen, obwohl diese Seiten in der Regel nur semi-professionell betrieben werden. Für Sportvereine und auch Unternehmen ist es daher wichtig, nicht nur die eigenen Kanäle im Auge zu behalten, sondern auch die aus dem engeren Umfeld.

    Auf diesem Weg kann die Außenwirkung gut analysiert und kritische Themen bereits in ihrer Entstehungsphase aktiv entkräftigt werden.”

    Das ist die Analysegrundlage

    Um die Bundesliga-Vereine mit den relevantesten Fanseiten zu analysieren, hat VICO Research & Consulting jeweils die drei größten, nicht-offiziellen Facebook-Seiten aller 18 Bundesliga-Vereine identifiziert und zwischen dem 01.12.2018 und dem 06.01.2019 analysiert.

    mehr
  • Dreharbeiten mit Julia Louis-Dreyfus, Will Ferrell, Miranda Otto, Zach Woods, Zoë Chao, Julian Grey,Ammon Jacob Ford und Kristofer Hivju haben begonnen
    Drehstart in Österreich
    Julia Louis-Dreyfus berichtet vom Set - Dreharbeiten zu DOWNHILL haben begonnen

    Die Dreharbeiten zur Fox Searchlight Pictures Produktion DOWNHILL haben kürzlich in Österreich in und um Ischgl, Fiss und Wien begonnen.

    Das Drehbuch zum Film stammt von Jesse Armstrong, Regie führen Nat Faxon und Jim Rash (GANZ WEIT HINTEN). Zum Starensemble gehören Julia Louis-Dreyfus (GENUG GESAGT), Will Ferrell (DADDY’S HOME 2), Miranda Otto (CHILLING ADVENTURES OF SABRINA), Zach Woods (SILICON VALLEY), Zoë Chao (STRANGERS), Julian Grey (GODLESS), Ammon Jacob Ford (SEAL TEAM) und Kristofer Hivju (GAME OF THRONES).

    Der Film ist eine Adaption des schwedischen Films HÖHERE GEWALT, der 2014 für einen Golden Globe nominiert war.

    Die Filmproduzenten sind Louis-Dreyfus, Anthony Bregman von Likely Story und Stefanie Azpiazu (PRIVATE LIFE, GENUG GESAGT). Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) und Erik Hemmendorff (THE SQUARE) zeichnen als ausführende Produzenten verantwortlich.

    In DOWNHILL wird das Leben einer scheinbar perfekten Familie durcheinander gebracht, als sie während eines Ski-Urlaubs in den Alpen nur knapp einer Lawine entkommen. Nun sind sie gezwungen, das Leben neu zu betrachten und sich ihrer wahren Gefühle füreinander bewusst zu werden.

    Julia Louis-Dreyfus berichtet vom Set: „Ich bin begeistert, meinen ersten Drehtag mit Jim und Nat und Will Ferrell und meinen Freunden von Likely Story in Österreich beendet zu haben. Von jetzt an geht es nur DOWNHILL.“

    „Searchlight ist wie eine Familie für uns“, so die Regisseure Nat Faxon und Jim Rash. „Wir fühlen uns geehrt, zum dritten Mal mit ihnen zusammenzuarbeiten. Aber jetzt, wo sich unsere Wege auch mit Julia und dem Groundling-Absolventen Will kreuzen, ist alles noch viel ungewöhnlicher und aufregender für uns."

    Produzent Anthony Bregman meint: „DOWNHILL ist eine Geschichte von schlechtem Urteilsvermögen und moralischer Schwäche, wie passend also dass Julia Louis-Dreyfous und Will Ferrell diese Werte verkörpern. Nat Faxon und Jim Rash sind natürlich mehr als qualifiziert, die Folgen einzufangen.“

    „Wir sind begeistert, ein weiteres Mal mit dem einzigartigen Duo aus Nat Faxon und Jim Rash zusammenzuarbeiten. Und ohne Zweifel ist ein Traum wahrgeworden, Julia Louis-Dreyfus und Will Ferrell zum ersten Mal zusammen auf die Leinwand zu bringen.
    Die österreichischen Alpen können sich für eine winterliche Komödie bereit machen“, sagen David Greenbaum und Matthew Greenfield, Fox Searchlight Pictures Presidents of Production für Film und TV.

    Der Film wird von den Presidents of Production Matthew Greenfield und David Greenbaum, VP of Production Taylor Friedan und Koordinatorin Apolline Berty beaufsichtigt.

    Mit Julia Louis-Dreyfus, Will Ferrell, Miranda Otto, Zach Woods, Zoë Chao, Julian Grey,
    Ammon Jacob Ford und Kristofer Hivju 

    mehr
  • Die erste Single seines Debuetalbums The French Recording Sessions
DEAN GRANT veröffentlicht J'AIMERAIS
    Vintage-Pop-Album
    Dean Grant, alle sechs Wochen eine neue Single

    Der Produzent und Plattenkünstler Dean Grant debütiert mit einem starken Vintage-Pop-Album, das für die internationale Musikszene produziert wurde.

    Für dieses Albums The French Recording Sessions hat sich Dean Grant mit führenden Persönlichkeiten der französischen Musikbranche umgeben, um eine authentische Herangehensweise und einen überzeugenden Klang zu gewährleisten.

    Seit über zehn Jahren produziert DeanGrant in Zusammenarbeit mit dem französischen Arrangeur Bernard Arcadio (Dirigent und Pianist von Charles AznavourGilbert Bécaud und Henri Salvador).

    Die Veröffentlichung der The French Recording Sessions markiert den Beginn einer neuen Periode, indem sich Dean Grant selbst auf Tonband abspielt, ohne sich speziell als Sänger zu sehen, sondern als Produzent dessen eigene Stimme im Zentrum seiner Produktion steht.

    INFORMATIONEN ZUR HERAUSGABE:

    Alle zwölf Titel der The French Recording Sessions (DeLuxe-Version) werden als Singles herausgegeben.

    Ab dem 15. Januar 2019 bis 2020 erscheint alle sechs Wochen eine neue Single.

    Erste Single-Veröffentlichung

    Titel:                 J'aimerais

    Datum:            15. Januar 2019

    Format:            Digital / alle Digital Stores weltweit

    Veröffentlichung des Albums

    Titel:                The French Recording Sessions

    Datum:            1. März 2019

    Format 1:         Digital / alle Digital Stores weltweit

    Titel:                The French Recording Sessions - DeLuxe

    Datum:            1. Juli 2019

    Format 1:         Digital / alle Digital Stores weltweit

    LABEL INFORMATIONEN:

    Records Gramophonique ist ein internationales Musikunternehmen, das 2014 gegründet wurde. Wir sind auf die Produktion französischer Musik spezialisiert.

    Als Plattenfirma besteht unsere Aufgabe darin, Netzwerke und Menschen zusammenzubringen, damit die jeweiligen Künstler sich entwickeln können.

    Das Label kann als einzigartig betrachtet werden und hat seinen Hauptsitz in Holland.

    mehr

Aktuelles - Interviews und Portraits

  • Ski-Rennlaeuferin Christina Ager ist auf der Stoecklalm oberhalb von Soell am Wilden Kaiser in Tirol aufgewachsen
    Christina Ager im Interview
    Christina Ager, das Mädel von der Alm zwischen den Alpen und Aspen/Colorado

    Sie selbst bezeichnet sich als „Mädel von der Alm“, die Medien nennen sie respektvoll „Sensation von der Alm“. Auf die Söller Ski-Rennläuferin Christina Ager, 23, trifft beides zu. Aufgewachsen auf der Stöcklalm inmitten der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental, startete sie bereits mit 18 Jahren im Ski-Weltcup.

    Mittlerweile gehört sie zu den besten Super-G-Läuferinnen weltweit und hat für die folgende Saison große Pläne: „Für mich ist die Vorbereitung ganz hervorragend gelaufen. Jetzt kann der Winter kommen. Ich möchte 2018/19 im Weltcup endgültig Fuß fassen“.

    Mehr als 250 Tage ist die Österreicherin pro Jahr in den Bergen unterwegs und kennt die größten und renommiertesten Skigebiete zwischen den Alpen und Aspen/Colorado. Im Folgenden verrät Christina Ager, was ihre Heimat für sie so außergewöhnlich macht und welche Abfahrten sie Anfängern oder Könnern empfiehlt.

    Was macht den Wilden Kaiser für Sie so besonders?

    Christina Ager: Allein schon der Anblick auf dieses unglaublich markante Bergmassiv. Wenn ich nach einem Weltcuprennen von Kufstein kommend Richtung Söll fahre, steht auf einmal der Wilde Kaiser vor mir. Das ist für mich der Moment, in dem ich merke, dass ich zu Hause bin und nirgendwo anders leben möchte. Dieses Gebirge ist magisch und erscheint jeden Tag in einem anderen Licht.

    Wie viele Tage sind Sie pro Jahr am Wilden Kaiser?

    Ich bin jedes Jahr etwa 250 Tage unterwegs und demnach nur ganz wenig daheim. Speziell im Winter kann ich nur zwischendurch mal einen Tag freimachen. Dann gehe ich mit Freunden und Familie selbstverständlich zum Skifahren.

    Beschreiben Sie Ihren perfekten Skitag am Wilden Kaiser …

    Wenn frühmorgens um acht Uhr die Lifte öffnen, ist die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental für mich besonders reizvoll. Dann sind die Pisten frisch gewalzt wie ein Teppich und die Luft ist besonders klar. Von der Söller Mittelstation mit der Stöcklalm, die meine Eltern bewirtschaften, fahre ich mit der Gondel zur Hohen Salve auf 1.800 Meter.

    Dort genieße ich zuerst den Blick vom Gipfel auf den gegenüber liegenden Wilden Kaiser und gönne mir dann einige Talabfahrten nach Söll, zwischendurch immer wieder eine Kaffeepause. Die Talabfahrten sind morgens schon sonnig, der Schnee aber noch schön hart und nicht sulzig. Dies gilt auch für die Talabfahrten zu den anderen Skiorten der SkiWelt, speziell für Ellmau und Brixen.

    Mittags folgt dann der große Einkehrschwung?

    Ganz genau. Meine erste große Verschnaufpause lege ich spätestens gegen 12 Uhr ein und zwar bei Tiroler Hausmannskost. Am liebsten esse ich Ofenkartoffel mit Gemüse und Sauerrahm, danach natürlich Kaiserschmarrn, beides von meiner Mama auf unserer Stöcklalm zubereitet.

    Und nachmittags geht‘s frisch gestärkt auf die Nordhänge?

    Korrekt, zum Beispiel nach Scheffau. Dort ist der Schnee auch am Nachmittag besonders pulvrig und griffig. Begeistert bin ich von der Moderer-Skiroute, die vom Brandstadl aus in Richtung Talstation Scheffau führt. Sie ist ziemlich steil – und nicht präpariert, also ideal für wirklich erfahrene Wintersportler.

    Falls dann noch Zeit bleibt, liftle ich nach Going ganz im Osten der Region. Rund um den Astberg lässt sich wunderbar entschleunigt Skifahren: perfekt für Familien und alle, die sonnige Hänge schätzen. Und obendrein hat man einen super Blick bis zum Kitzbüheler Horn.

    Ausruhen ist aber auch mal erlaubt?

    Nachmittags bei schönem Wetter schnappe ich mir statt Carving-Ski auch mal einen Liegestuhl und trinke vielleicht einen Spritzer, wie wir in Österreich sagen. Ein freier Skitag soll sich ja auch ein bisschen wie Urlaub anfühlen. 

    Wie lange stehen Sie schon auf Skiern?

    Seit meinem zweiten Lebensjahr. Das ist aber kein Wunder, wenn man auf einer Alm direkt an der Skipiste aufwächst. Ich musste ja nur vor die Tür gehen und stand schon im tiefsten Schnee. Meine Eltern hatten zwar nie viel Zeit für mich, haben den Skisport aber immer gefördert. Daher war ich schon früh Mitglied im Skiclub Söll. Später bin ich dann sogar auf Ski in die Schule gefahren.

    Gibt es einen besonders „kaiserlichen“ Moment, der Ihnen im Gedächtnis geblieben ist?

    Auf jeden Fall. Im Oktober bin ich frühmorgens auf die Ellmauer Halt am Wilden Kaiser gestiegen und habe den Sonnenaufgang beobachtet. Dieser Augenblick wird mir immer in Erinnerung bleiben.

    Wenn ich daran denke, komme ich innerlich zur Ruhe, selbst wenn ich am Start vor einem Rennen im Stress bin. Dann besinne ich mich darauf zurück, wie schön ich es daheim habe.

    Wann ist die beste Zeit für Wintersport am Wilden Kaiser?

    Eigentlich ist der Januar ein super Monat zum Skifahren. Der Schnee ist toll, sprich die Verhältnisse bestens, eben richtiger Winter. Nicht umsonst haben wir dann auch die meisten Rennen.

    Ihr Plädoyer: Warum sollen Kinder Skifahren lernen?

    Schon allein deshalb, weil es auf jedem Niveau Spaß macht, selbst wenn man gerade angefangen hat. Spaß ist dabei für mich der entscheidende Faktor. Wir müssen die richtigen Hänge wählen, dürfen die Kids keinesfalls überfordern.

    Ich würde die Kleinen auch nicht bei schlechtem Wetter zum Skifahren schicken, sonst kann die anfängliche Begeisterung ganz schnell wieder vorbei sein. Wenn Kinder länger brauchen, bis sie den Skisport beherrschen, ist das halt so.

    Finden Sie es schade, dass in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental keine Weltcup-Rennen stattfinden

    Es wäre natürlich schon toll, einen Bewerb vor heimischem Publikum zu fahren, zumal es früher eine Abfahrt an der Hohen Salve gab.  Aber ich weiß, wie viel Zeit und Geld man für die Austragung investieren muss. Daher kann ich es total verstehen, dass es bei uns keine internationalen Rennen gibt.

    Interview: Gregor Staltmaier, Angelika Hermann-Meier PR

     

     



    mehr
  • Giulia Becker ist die Frau die keine halben Sachen macht, wie ihr nachhaltiges Activewear Label AMBILETICS aus Berlin zeigt
Giulia Becker ist ein absoluter Bewegungsmensch, und wollte was eigenes machen.
    Make it matter
    Giulia Becker, die Frau hinter dem Activewear Labels AMBILETICS

    Zuletzt haben wir geschrieben: AMBILETICS ist für Frauen die keine halben Sachen machen. Nun stellt sich uns die Frau vor, die keine halben Sachen macht.

    Giulia Becker ist nicht zu verwechseln mit der, Fernsehmoderatorin und Musikerin aus der Fernsehsendung Neo Magazin Royale, von Jan Böhmermann.

    Make it matter - drei Worte, die die Welt der Activewear letzten Sommer ein stückweit besser gemacht haben. Ein Leitsatz, der uns sowohl beim Sport, als auch in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit inspiriert und der die Werte der Hauptfigur in der folgenden Geschichte widerspiegelt.

     
    Giulia Becker launchte im Juni 2018 die erste Kollektion ihres nachhaltigen Activewear Labels AMBILETICS und eroberte damit schnell die Herzen vieler ambitionierter, aktiver Frauen.

    Doch was ist es, das die junge Marke aus Berlin so besonders macht? Wie sportlich und nachhaltig ist sie wirklich? Und wer genau ist eigentlich die Frau, die dahinter steht? Wir haben die Antworten.

    Erzähl uns etwas über dich und deine Beweggründe für AMBILETICS.


    Mein Name ist Giulia Becker. Ich bin studierte Betriebswirtin und seit ich denken kann, ein absoluter Bewegungsmensch. Nach einiger Zeit im Ausland und während eines Jobs in einer Berliner Kreativagentur als Markenstrategin festigte sich irgendwann mein Wunsch, etwas eigenes zu machen.

    Ich war frustriert von dem knappen Angebot an fairer, aber gleichzeitig cooler Activewear. Denn das Thema Nachhaltigkeit wurde zunehmend wichtiger für mich.

    Ich wollte etwas bewegen und die moderne Frau von heute zu einem bewussten Lebensstil inspirieren. Also gründete ich AMBILETICS und machte damit eine Herzensangelegenheit zu meinem ganz eigenen Projekt.
     
    Was bedeutet „make it matter“ für dich? Inwiefern inspirieren dich diese drei Worte im täglichen Leben?


    „Make it matter“ ist mein Leitsatz in Bezug auf Nachhaltigkeit, aber auch beim Sport. Wenn ich da etwas anpacke, dann richtig. Diese Einstellung verkörpert auch AMBILETICS.

    Auf der Suche nach stylisher Activewear sollte man sich selbst viel öfter an der Nase nehmen und bewusst zu nachhaltigen Produkten greifen. AMBILETICS Produkte werden unter fairsten Bedingungen, besonders ressourcenschonend und zu 100 % vegan hergestellt.

    Auf diese Weise leisten wir unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt und zu mehr stylisher Activewear für die bewusste Frau.
     
    Wie sieht die faire Produktion von AMBILETICS Produkten aus?


    Unsere Leggings und Sport-Bras werden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Indem wir bereits existierende Rohstoffe upcyceln, müssen weniger Wasser und Erdöl verbraucht werden.

    Abgesehen davon ist AMBILETICS PETA zertifiziert und durch und durch bemüht, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten. Vom ersten Zuschnitt bis zum fertigen Produkt.
     
    Ein paar Worte zu deiner Kollektion?


    Die Kollektion besteht aus Leggings, Sport-Bras, Shirts, Tank-Tops, Sweatern und einem Fitness Handtuch. Die drei Materialien, die dafür verwendet wurden, sind recyceltes Polyester, Bio-Baumwolle und Bambus.

    Die Schnitte wurden so gewählt, dass sie sich besonders gut für schweißtreibende und hochintensive Workouts eignen. Eine Eigenschaft, die für mich als Tennisspielerin, beim Laufen oder Crossfit unverzichtbar ist.

    Die Muster wurden individuell und von Hand von einer Pattern Designerin entworfen. Jedes Muster ist ein Unikat. Und jedes AMBILETICS Teil eine Art modisches Abbild meiner Vision.

    Weitere Nachrichten und Artikel über Mode, Fashion-Shows, Top-Events und Geschichten die das Leben schöner machen finden sie in der Rubrik: LEBENSART - Stil und Lifestyle

    GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

    Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

    mehr
  • Miguel Ramis gilt als Vorreiter auf den Balearen, heute hat er 35 Drei- bis Fünf-Sterne-Anlagen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und in Barcelona
Wo alles begann – das Grupotel Farrutx 1968, erstes Haus der erfolgreichen spanischen Hotelkette
    50 Jahre Grupotel
    Miguel Ramis spricht zum 50-jährigen Firmenjubiläum

    Als Kind wollte er Torero werden, heute ist er einer der erfolgreichsten Hotelunternehmer Spaniens. Miguel Ramis (77), Gründer und Präsident der familiengeführten, mallorquinischen Unternehmenskette Grupotel Hotels & Resorts, spricht zum 50-jährigen Firmenjubiläum im Interview über die Anfänge des Tourismus auf der Sonneninsel, unerschütterlichen Pioniergeist, Beharrlichkeit und Gäste, die zu Freunden wurden.

    1968 legten Sie den Grundstein für ihr erstes Hotel: das Grupotel Farrutx in Can Picafort. Ein halbes Jahrhundert später managen Sie 35 Drei- bis Fünf-Sterne-Anlagen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und in Barcelona. Was wollten Sie als Kind werden?

    Natürlich Feuerwehrmann oder Stierkämpfer, wie alle kleinen Jungs damals. Doch stattdessen studierte ich Handelswesen, um eine Grundlage zu haben und arbeitete anschließend 15 Jahre bei der Bank La Caixa.

    Sie gelten als Vorreiter auf den Balearen. Wie kamen Sie auf die Idee, ein Hotel zu bauen?

    1966/1967 begann der Tourismus-Boom auf Mallorca. Mein Bruder Rafael und ich ließen zuerst eine Minigolfanlage mit Bar bauen, später machten wir uns zusammen mit zwei Schwagern an die Planung einer 64-Zimmer-Unterkunft.

    1967 gab es in Can Picafort drei oder vier Hotels. Schon ein Jahr später, als wir im Grupotel Farrutx erste Urlauber empfingen, wurden vier oder fünf weitere eröffnet. Ich bin ein ruheloser Mensch, muss immer irgendein Vorhaben am Laufen haben.

    Sie bauten das Haus selbst?

    In der Tat. Einer meiner Verwandten war Maurer, ein anderer Vorarbeiter. Wir wurden einen Monat früher fertig als geplant! In den ersten zwei, drei Wochen hatten wir nur einen Gast, eine Frau. Ihr stand die ganze Unterkunft samt Personal zur Verfügung.

    Haben Sie in dieser Zeit manchmal den Mut verloren?

    Es gab immer mal wieder Momente, da haben wir aus mancherlei Gründen den Mut verloren. Aber damals gab es keinen Anlass dafür, ganz im Gegenteil.

    Wie haben Sie anfangs Gäste angeworben?

    Genauso wie heute auch. Ich schloss einen Vertrag mit TUI sowie einigen Reisebüros, die später unter anderem zu Scharnow oder Hummel Touropa fusionierten. Unsere Gäste kamen aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich.

    Das Internet existierte ja noch nicht. Darüber hinaus hatten wir einige Direktbuchungen, die jedoch nur einen kleinen Teil ausmachten.

    Wie sah Mallorca in den 1960er-Jahren aus?

    Die Insel war ganz anders, noch nicht voll erschlossen. Und Mallorca verfügte nicht über die guten Flug- und Verkehrsverbindungen wie heute.

    Dennoch entschieden Sie sich, weiterzumachen …

    Als ich sah, dass das Farrutx gut funktionierte, schlug ich 14 Freunden vor, ein zweites Hotel in Angriff zu nehmen: das Grupotel Montecarlo. Das war 1972. Gemeinsam kauften wir ein im Bau befindliches Gebäude und schlossen das Projekt ab. Übrigens sind wir heute noch dieselbe Gruppe von Freunden! Eins kam zum anderen, und so folgten 1978 das Grupotel Amapola, 1980 das Grupotel Gran Vista und so ist es immer weitergegangen.

    Haben Sie beruflich je etwas bereut?

    Ich war mein ganzes Leben in dieser Branche tätig, habe Hotels gebaut, ge- und verkauft. Dabei sind Gemeinschaftssinn und Beharrlichkeit unabdingbar. Ich habe versucht, ein guter Mensch zu sein. Das ist etwas, was mich zufrieden sein lässt.

    Aber es gibt natürlich immer Dinge, die man später anders machen würde. Ich bedaure zum Beispiel die Veräußerung einiger Häuser. Obwohl wir ein interessantes Geschäft dabei gemacht haben, bleibt der Käufer doch immer der Gewinner.

    Welcher Unterschied besteht zwischen den Touristen vor 50 Jahren und heute?

    Früher wussten die Gäste viel weniger über Mallorca. Sie waren fröhlicher, begnügten sich mit einfachen Dingen, alles war eine Überraschung für sie. Das war eine tolle Zeit, die Urlauber und wir Mallorquiner haben uns prima verstanden. Die Inselbewohner waren begierig, andere Kulturen zu entdecken.                                                                             

    Wenn Sie auf ein halbes Jahrhundert Grupotel zurückblicken: Wie lautet Ihr Fazit?

    Natürlich sind wir stolz auf unsere Firmengeschichte, auch wenn es Phasen gab, die alles andere als einfach waren – aber so ist das Leben. Wir sind jedoch dankbar, dass wir uns nach wie vor mit Leidenschaft einem Geschäftsfeld widmen dürfen, das wir lieben. Und aus so manchen Mitarbeitern und Gästen sind im Laufe der Jahre Freunde geworden.

    Und wie geht‘s weiter?

    Unsere Herausforderung ist und wird sein, jeden Tag ein bisschen besser zu werden, und zwar in allen Bereichen. Damit die Gäste uns weiterhin ihr Vertrauen schenken, wir in Umfragen gute Bewertungen bekommen und unsere Hotels auch in Zukunft jedes Jahr Auszeichnungen erhalten.

     

     

    mehr