Aktuelles aus Medien, Kulturpolitik und Marketing

Aktuelles - Reden ist Silber

  • Das Buch ist der Hammer

    Aufregend. Imposant. Herausragend - Unvergessbarer Lesestoff über ein rätselhaftes Genie

    Aufregend. Imposant. Herausragend. So läßt sich die neue Biografie über den wohl bekanntesten Künstler der Pop-Art zusammenfassen. Doch selbst das ist untertrieben.

    Das Buch ist der Hammer! „Warhol - Ein Leben als Kunst“ entstand auf Basis langjähriger Recherchen, bisher unbekannten Dokumenten und Hunderter exklusiver Interviews mit Warhols Freunden, Feinden und Liebhabern, die der Autor und Kunstkritiker Blake Gopnik hat führen dürfen.

    Auf 1.232 nie langweiligen Seiten, ganz im Gegenteil, verfolgt er den Lebensweg des Künstlers von seinen Anfängen als verarmter Sohn osteuropäischer Einwanderer im Pittsburgh, USA, der Dreißigerjahre über seine ersten Erfolge als Werbezeichner bis hin zu seinen bahnbrechenden Werken der Pop-Art in den Siebziger- und Achtzigerjahren. Warhols Mantra:

    Alles ist Kunst. Ob Suppendosen, Hollywood-Stars, Dragqueens oder Intellektuelle. In seiner New Yorker „Factory“ gaben sie sich die Klinke in die Hand, umschwärmten die radikale wie rätselhafte Kunstfigur Warhol wie Motten das Licht.

    Nur wer bei ihm ein- und ausging war von Bedeutung. Daran konnte selbst Valerie Solanas nichts ändern, die am 3. Juni 1968 ein Attentat auf Warhol verübte und ihn um Haaresbreite tötete.

    „Warhol - Ein Leben als Kunst“ ist mehr als nur eine umfassende Biografie, sondern spiegelt eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, die ohne Weiteres einem Picasso, Rembrandt oder jedem anderen Genie das Wasser hat reichen können.

    Erschienen ist dieses wunderbare Buch bei C. Bertelsmann (www.cbertelsmann.de) und kostet 48 Euro. Absolut unvergessbarer Lesestoff.

    Sönke C. Weiss

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  • Bitte waschen Sie ihre Hände , ihr Gehirn waschen wir gleich mit
    Also doch eine Ermächtigung?

    Covid-Presse, bei Kritik ist man sofort ein Corona-Leugner und Covidiot

    Sorgen die Truppen des Kultur- und Medienestablishments für ausgewogene Berichterstattung? 92 Prozent der ARD-Volontäre wählen Grün-Rot-Rot. Und diese Tendenz wird noch zunehmen wie eine Umfrage der Verbandszeitschrift „Der Journalist“ zur politischen Einstellung des ARD-Nachwuchses zeigt.

    „Wenn am Sonntag nur die Volontär*innen der ARD wählen würden“, schreibt das Blatt, „dann sähe das so aus“: 57,1 Prozent für die Grünen, 23,4 für Die Linke, 11,7 für die SPD. Dann folgen die Sonstigen mit 3,9 Prozent und – kaum noch messbar – die Union mit 3 Prozent und die FDP mit 1,3 Prozent (beim ZDF sieht es nicht besser aus).

    Deutschland ohne Bürgertum in den Medien

    92 Prozent für Grün-Rot-Rot - Wenn die ARD so weitermacht, herrscht in deren Redaktionen bald eine Vielfalt wie beim chinesischen Volkskongress, schreibt Rainer Haubrich Stv. Ressortleiter Meinung von "Welt-Online".

    Diese links grünen ARD-Volontäre bekommen später alle einen schönen gut bezahlten Vertrag bei der ARD und können dann als Moderatoren, Reporter, Büroleiter usw. ihre Meinungsbild täglich über die deutschen Bürger ausschütten und denen klar machen, wen sie zu wählen oder was sie zu denken haben.

    Dass die Klimakatastrophe vor der Tür steht, und dass alle Autofahrer so oder so Schweine sind, und dass alle nur noch Radfahren sollen. Und Fliegen nur noch für Reiche? Ach nee, die sollen ja am besten enteignet werden.

    Beim WDR wird ihnen ihr Gehirn ausgefegt

    Das sind nur einige Beispiele was auf uns zukommt, und beim ZDF sieht es nicht viel besser aus. Die Bürgerliche Mitte wird aus den Medien verschwinden. Heute schon sind ja nur noch Zeitgeist-Surfer und Opportunisten unterwegs.

    Der absolute Gehirnwäsche-Sender ist der WDR, hier wird ihnen das Gehirn nicht nur gewaschen, es wird ausgefegt. Sie müssen nur 15 Tage die Aktuelle Stunde schauen, danach sind sie garantiert gehirnfrei. Ich mach das jeden Tag, aber ich ziehe mir dazu einen Aluhut auf. Das Schlimmste ist, dass sich im Bürgertum niemand daran zu stören scheint. Oder doch?

    Corona und die Folgen bekommen wir jetzt schon zu spüren

    „Das Jahr 2020 wird als »Epochenjahr« in die Geschichtsbücher eingehen. Weltweit trug eine Mehrheit der Bevölkerung teils drastische Einschränkungen ihrer Grundrechte bereitwillig mit, in der irrigen Annahme, es handle sich um zeitlich befristete Reaktionen auf die "Corona-Pandemie".

    Die gnadenlose Hetzjagd der Mainstream-Medien auf diese Menschen, das Sperrfeuer aus Diskreditierung, Verunglimpfung und Diffamierung haben jedoch jedes normale Gespräch in ein hochexplosives Minenfeld verwandelt, schreibt mir Klaus Mehling, der aus dem Artikel von Matthias Müller "Auf hauchdünnem Eis" im rubikon zitierte. Aus Angst beim ersten Anzeichen von Kritik sofort als Corona-Leugner, Covidiot oder rechter Verschwörungstheoretiker zu gelten, schweigt man lieber.

    Also doch eine Ermächtigung

    Um die schwierige Corona-Lage zur erklären, spricht Angela Merkel im Bundestag wie zu Kleinkindern, kritisiert Alexander Kissler in einem Beitrag für "Welt-Online" und warnt vor der Infantilisierung der Gesellschaft: Wenn wir uns das gefallen lassen, enden wir im geistigen Laufstall. Man achte auf folgende Aussage von
    Merkel: "Es wird am 1. Dezember nicht die Normalität einkehren, wie wir sie vor Corona kannten".

    Abstandsgebote, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im privaten und öffentlichen Raum, das Beschränken oder Untersagen von Übernachtungsangeboten, Reisen, Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen, das Schließen von Geschäften oder das Anordnen einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

    "Schwerwiegende Schutzmaßnahmen kommen insbesondere bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in Betracht". Ab einem Wert von 35 seien auch "stark einschränkende Schutzmaßnahmen" erlaubt.

    Berliner Gesinnung und Faschisten

    Was für eine Gesinnung die Damen und Herren in Berlin haben, konnte man an dieser Aussage ersehen: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wollte Treffen in privaten Räumen, etwa der eigenen Wohnung, kontrollieren lassen. "Die Unverletzbarkeit der Wohnung darf kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen sein“, das sagte Lauterbach der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Dazu sage ich, wer sowas auch nur denkt, ist ein Faschist.

    Die Regierung will - das ist der tiefere Sinn der gesetzgeberischen Aktivität,  nicht länger Gerichtsurteile kassieren, die ihre Autorität infrage stellen.

    Gabor Steingart schreibt dazu: " Die Mechanismen des liberalen Rechtsstaats, mit der Gewaltenteilung im Zentrum, werden von Spahn und Merkel strapaziert und womöglich auch verformt, aber eben nicht beseitigt.

    Die Debatte muss geführt werden, aber nicht mit feuchter Aussprache. Die Regierung hat das erste Wort, aber nicht das letzte. Auf die Einlassung des Bundesverfassungsgerichts darf man gespannt sein.Doch auch ein höchstrichterlicher Spruch kann zwar beruhigend, aber niemals heilend wirken. Diese Pandemie verletzt Interessen, berührt Biografien, gefährdet Existenzen. Es gibt in diesen Tagen keine unschuldigen Beschlüsse".

    Der zahnlose Tiger, Christian Lindner, kritisierte die geplante Reform des Infektionsschutzgesetzes zwar als „Blankoscheck“, das war es aber auch schon. Immerhin hat er von einem Freifahrtschein für die Bundesregierung gesprochen. Also doch von einer Ermächtigung.

    Corona-Demos verbieten

    In Berlin gingen zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Darunter das übliche Gemisch der selbst ernannten "Querdenker": eine recht große Gruppe von schwer verwirrten Verschwörungstheoretikern, einigen Protestler mit berechtigten Sorgen, die sich offenbar wenig Gedanken darüber machen, mit wem sie da marschieren – und dazu nicht wenige Rechtsextremisten, die sich dem Corona-Leugner-Milieu anbiedern, schreibt Timo Lehmann, Redakteur im SPIEGEL-Hauptstadtbüro, und fordert deshalb solche Großveranstaltungen vorübergehend einzuschränken, oder zu verbieten.

    Nun warum soll man sich darüber noch wundern, wenn der "Spiegel" von Corona-Leugner-Demos in Berlin schreibt. Das ist genau die linke Presse, die bei vielen so verhasst ist, mittlerweile auch in einigen Teilen des Bürgertums.

    Die WELT fragte heute den Mediziner und Gesundheitsökonom Matthias Schrappe, er war von 2007 bis 2011 stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit.

    Was halten Sie vom neuen Infektionsschutzgesetz?

    Schrappe: Damit wächst die Kontrollmacht des Staates, die ärztliche Schweigepflicht ist in Gefahr. Wir gefährden einen wichtigen, historisch bewährten Grundwert unserer Gesellschaft.

    Donald Trump hat die Wahl nicht verloren, er hat die Medienschlacht verloren

    Der bekannte US-Journalist Glenn Greenwald ist im Streit über einen Artikel über den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aus dem von ihm mitbegründeten investigativen Journalismusprojekt "The Intercept" ausgestiegen.

    Die Redaktionsspitze der Investigativ-Website habe sich geweigert, den Artikel zu veröffentlichen, falls er nicht "alle kritischen Abschnitte" über Biden entferne, erklärte Greenwald am Donnerstag

    Greenwald wollte nach eigenen Angaben auf "The Intercept" einen Artikel veröffentlichen, in dem er Nachrichtenredaktionen eine positive Voreingenommenheit gegenüber Biden vorwirft. Einen Entwurf des Artikels veröffentlichte Greenwald inzwischen selbst

    Greenwald erklärte, "The Intercept" sei von den "gleichen Tendenzen von Repression, Zensur und ideologischer Homogenität" wie die nationale Presse geprägt. Na, was gibt es dazu noch zu sagen? Kennen wir doch zu genüge von unseren Medien.

    Gottfried Böhmer

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  • Der Fernsehfilm mit dem Titel Terror - Ihr Urteil lief 2016 in der ARD, dem ORF und dem SRF
    Terror - das Recht braucht eine Bühne

    Denkanstöße für die Demokratie in Zeiten von Terror

    Das Drama „Terror“ von Ferdinand von Schirach behandelt einen Stoff von brisanter Aktualität: Wollen wir, dass die Würde des Menschen trotz Terrorgefahr noch gilt? Worum es geht: Ein Terrorist kapert eine Passagiermaschine und zwingt die Piloten, Kurs auf ein voll besetztes Fußballstadion zu nehmen.

    Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schießt ein Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug in letzter Minute ab, alle Passagiere sterben, der Pilot muss sich vor Gericht für sein Handeln verantworten.

    Seine Richter sind die Theaterbesucher, sie müssen über Schuld und Unschuld urteilen. (In der ARD, dem ORF und dem SRF lief das Stück 2016 zum ersten Mal als Fernsehfilm unter dem Titel „Terror - Ihr Urteil.) „Terror - das Recht braucht eine Bühne“ ist eine Sammlung von Essays, Hintergründen und Analysen zu einem der erfolgreichsten Theaterstücke unserer Zeit.

    Namhafte Expertinnen und Experten widmen sich den politischen, juristischen, ethischen und künstlerischen Fragestellungen des Stücks.

    Wie zum Beispiel Dr. Mathias Döpfner (Chef des Springer-Verlags), Dr. Robert Habeck (Grünen-Chef), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (ehemalige Justizministerin, FDP) und der Autor selbst.

    Sie beleuchten Hintergründe, schildern persönliche Erfahrungen, geben Denkanstöße. Denn „Terror“ fordert das Publikum auf, über einen Gewissenskonflikt zu entscheiden.

    Dieser Konflikt reflektiert weitere wesentliche Themen, wie den Unterschied zwischen liberaler und konservativer Gesinnung, zwischen defensivem und offensivem Denken.

    Die 15 in der Tat unterschiedlichen Beiträge, wohl ausgewählt vom Herausgeber und Verleger Bernd Schmidt, bringen einen Diskurs über das Wesen der Demokratie in Gang, ohne Antagonismen zu erzeugen.

    Erschienen ist „Terror - das Recht braucht eine Bühne“ frisch im btb Verlag (www.btb-verlag.de) für 12 Euro. Heftiger Lesestoff, aber in Zeiten von Charlie Hebdo und andere Anschläge auf unsere Werte wichtig.

    Sönke C. Weiss

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Aktuelles - Marketing News

  • Mit der Tiktok-Challenge will CosmosDirekt junge Kunden humorvoll an das Einsteiger-Produkt Privat-Haftpflicht heranfuehren
    Diese Idee ist wohl erfolgreich

    Pannen-Show von Cosmos Direkt mit 670 Millionen Views

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, berichtet heute über einen Erfolg von Cosmos Direkt.

    Lieber Herr Böhmer,

    Jugendliche lieben Missgeschicke, die jemand mit dem Handy mitgefilmt hat. Das Netz ist voll davon. Also mitten rein, dachten sich die Agentur Leagas Delaney und die Versicherungsgesellschaft Cosmos Direkt – und zimmerten eine Fail-Bühne auf TikTok . Rund 50 Influencer präsentieren dort ihre persönlichen Lieblings-Peinlichkeiten.

    Das kommt sehr gut an: Mehr als 670 Millionen Views hat die Aktion schon erzielt.

    Der Marketingchef von Cosmos Direkt staunt selbst über den Erfolg. "Ehrlich gesagt haben wir nicht mit diesem riesigen Zuspruch gerechnet", sagt Jeromy Lohmann, der mit der Pannen-Show namens #Cosmicfail seine Privat-Haftpflichtversicherung empfiehlt.

    Diese Idee ist wohl so erfolgreich, weil sie keine Umwege macht. Statt kreative Inhalte zu liefern, ermöglicht sie kreative Inhalte. Kreation bedeute in diesem Fall, eine Bühne zu bauen, erklärt Peter Regnery, Kreativdirektor bei Leagas Delaney.

    In diesem Sinne: Bühne frei für die weiteren Nachrichten des Tages.

    (…mein persönlicher Liebling darunter ist übrigens die tschechische Online-Supermarktkette Rohlik, die nach Deutschland und Österreich expandieren will – in Deutschland unter dem Namen "Knuspr" und in Österreich unter dem Namen "Gurkerl".)

    Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Abend wünscht

    Rolf Schröter

    Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere unserer Rubrik Marketing News hier erfahren sie ständig was die Werbe-Welt bewegt.

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  • Nichtstun hält Jan Boehmermann fuer schlecht  in der Fluechtlingskrise
    Weihnachtsspot von Edeka

    Auf weiße Familien oder Pärchen sollte man in der Werbung nicht setzen

    Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, scheint eine sehr vernünftig Freu zu sein.

    Lieber Herr Böhmer,

    die Auswahl der richtigen Protagonist:innen in Werbekampagnen wird immer mehr zum Politikum. Nur weiße Männer zu zeigen, ist fast schon zum No-Go geworden. Es sei denn, es geht um Putzmittel, dann sind Frauen tabu.

    Auch wer ausschließlich auf weiße Familien oder Pärchen setzt, riskiert Ärger. Ist eine schwarze Frau dabei, kommt sicher von irgendwem der Kommentar: Quotenschwarze. Und so ließe sich die Liste der Anstößigkeiten immer weiter drehen.

    Diese Woche hat nicht nur die Bundesregierung mit ihrem #besonderehelden-Spots den Ärger abbekommen (heute meldet sich sogar Jan Böhmermann dazu zu Wort), sondern jetzt auch Edeka mit der Kampagne " Lasst uns froh und bunter sein".

    Die Kritikpunkte: Es geht um eine typisch weiße Familie und die exotischen Lover oder Lebensabschnittsgefährten – über die Dauer der Beziehungen erfährt man nichts – der Tochter. Diese würden mit Essen assoziiert und als Sexobjekt wahrgenommen.

    Das mit dem Sexobjekt lasse ich mal so hingestellt. Aber gerade Essen baut doch als Teil der Kultur Brücken zwischen Gesellschaften und Nationalitäten. Ich habe das Gefühl, das Netz ist gerade sehr empfindlich. Zurzeit berichten wir fast täglich über solche Shitstorms.

    Grundsätzlich ist es wichtig und richtig, dass wir für mehr Diversität in der Werbung und den Medien kämpfen. Schließlich sollen sie unsere Gesellschaft abbilden, jeden einzelnen ansprechen und Toleranz schaffen.

    Denn sie sind Vorbilder. Aber dabei sollte es um das große Ganze gehen. Jeden einzelnen Werbespot bis ins kleinste Detail auseinanderzunehmen, sorgt am Ende vor allem für Unmut und Verunsicherung – und bewirkt im blödesten Fall das Gegenteil.

    Vielfalt und Toleranz bedeuten auch, dass der eine Spot die klassische Bilderbuchfamile zeigen darf – und der nächste die kunterbunte Jugendclique – eine Bilderbuchclique sozusagen. Die Mischung muss stimmen. Für die sollten wir uns stark machen.

    Wer übrigens komplett erhaben über solche Kritik zu sein scheint, sind Magazine wie die 11 Freunde – die sich aus Coronagründen heute kurzerhand 2 Freunde getauft haben. Ich warte wohl vergeblich auf eine Umbenennung in 11 Freund:innen.

    Einen fröhlichen Abend wünscht

    Verena Gründel

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  • Bud Spencer als Malt-Whisky
    Vier Käse für ein Halleluja

    Plattfuss legt mit einer Quattro Formaggi nach

    Rolf Schröter, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat neues über Bud Spencer.

    Lieber Herr Böhmer,

    die Plattfuss Vertriebs GmbH legt nach. Schritt für Schritt bringt sie ein überraschendes Produkt nach dem nächsten auf den Markt.

    Vor wenigen Tagen erst schwappte die Nachricht rein, dass es einen Bud-Spencer-Whisky aus der deutschen St.Kilian-Quelle gibt. Nun serviert Gustavo Gusto eine Quattro Formaggi unter dem Motto "Vier Käse für ein Halleluja".

    Hinter der Plattfuss Vertriebs GmbH steht der Enkel von Bud Spencer, Alessandro Pedersoli. Bud Spencer alias Carlo Pedersoli, ist vor viereinhalb Jahren gestorben.

    Berühmt geworden ist er durch die Filme, in denen er an der Seite seines besten Freundes Terence Hill zwar viele Ganoven verprügelt, aber vor allem Menschlichkeit gepredigt hat.

    Dieses filmische Werk ist über vierzig Jahre alt. Aber die Marke Bud Spencer zieht immer noch.

    Heute hören junge Menschen auf Influencer. Einige von ihnen sind extrem starke Medienmarken geworden, die es mit Zeitschriften locker aufnehmen können, schreibt unser Leserautor Benjamin von Martens aus Anlass eines aktuellen Gesetzentwurfs, der Klarheit zur Werbe-Kennzeichnungspflicht für Influencer bringen soll.

    "Wir sollten all das als Zeichen der Wertschätzung sehen", sagt Martens, "und der Verantwortung. Wenn wir uns nicht verhalten, wie es sich für seriöse Marktteilnehmer gehört, ist es mit der Wertschätzung nämlich ziemlich schnell vorbei."

    Das aktuelle Ranking der beliebtesten Werbung zeigt, worauf es inhaltlich ankommt: Humor und Haltung. Bud Spencer hätte dem bestimmt nicht widersprochen.

    Einen schönen Abend wünscht

    Rolf Schröter

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Aktuelles - Kultur und Medien

  • Girls, Girls, Girls von Michael Pickl in der Ausstellung, Alles Schoene ist Geheimnis
Windfrau im Skulpturengarten von Michael Pickl
    in der Galerie Elzenheimer

    Alles Schöne ist Geheimnis, eine Ausstellung von Michael Pickl

    Unter dem Titel präsentieren wir ab Samstag den 21.11. Arbeiten von Michael Pickl-er ist unserer jüngster Künstler-Neuzugang. Für seine Frauenfiguren konnten wir recht schnell eine kleine Fangemeinde hier in der Galerie aufbauen umso mehr freuen wir uns, ihn Ihnen jetzt größer zu präsentieren zu können.

    Im Zentrum der Werksschau steht die Frau der Michael Pickl eine wunderbare Leichtigkeit, eine Schlichtheit, man kann auch sagen eine radikale Einfachheit und eine geheimnisvolle Schönheit mit auf den Weg gibt.

    “..... mit dem Schnitzen bin ich so weit, es folgt das Pigmentieren..... wiederweiter mit dem Schnitzen,pigmentieren, schnitzen ... solange bis ich zufrieden bin, insbesondere ist es das Gesicht an dem ich am längsten arbeite“

    O.T. Michael Pickl  Alles Schöne ist Geheimnis, wie ein Sonnenuntergang am Meer, die Bahn der Planeten am Firmament, die Natur, eine Blume oder .... Schön kann eine Körperhaltung, ein menschliches Gesicht der komplexer Ausdruck sein, das Treffende und Anmutige wieder zu geben, sichtbar für uns die Betrachter zu machen, ist die besondere Gabe von Michael Pickl.

    Präsentiert werden Mädchen, Frauengestalten von Michael Pickl im Kontext von Malerei-von ausgesuchten Künstlern der Galerie. Die Werksschau ist bis zum 31. Januar 2021 in der Galerie in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12 zu besichtigen. Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen findet keine Eröffnungsveranstaltung statt.

    Die Galerie ist geöffnet jeweils Donnerstag, Freitagzu den gewohnten Öffnungszeiten 14:30bis 19Uhr, Samstag von 11:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung.

    Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich die Ausstellung ohne große Wartezeiten anzusehen. Nachdem maximal im Moment 7 Personen gleichzeitig eingelassen werden können, bitten wir Sie, sich im Vorfeld anzumelden und ein festes Zeitfenster zu reservieren

    Hier geht es zur Anmeldung : https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

    Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch. Herzlichst Ihr Peter Elzenheimer. Bitte beachten Sie die Kernöffnungszeiten der Galerieim Stammhaus in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12: Donnerstag 14:30 bis 19:00 Uhr Freitag 14:30 bis 19:00 Uhr Samstag 11:00 bis 15:00 Uhr Außerhalb der Zeiten nach Vereinbarung.

    Vorschau: Im Moment arbeiten wir an den Ausstellungsvorbereitungen für :„Wir sind eine Insel“ Carin Grudda-Malerei-Bronzen-Grafiken und Assemblagen die Ausstellungen wird 2021 in Bad Soden-Stadtgalerie im „Badehaus“ präsentiert. Mehr dazu in unserem nächsten ART-Aktuell Corona-Info:

    Zum Schutz unser aller Gesundheit haben wir als Helfer Philips Luftreiniger, für die Ausstellung-Verkaufsräume, organisiert, sie entfernen sicher über HEPA-Aktivkohlefilter 99,97% der Luftübertragenen Allergene wie Feinstaub, Pollen, Bakterien und Viren..

    Kontakt:

    Galerie Elzenheimer

    Wiesenweg 1265824 Schwalbach

    Tel.: 06196/82121 oder Mobil 0176801 283 56

    Mail: info@galerie-elzenheimer.de

    WEB: www.galerie-elzenheimer.de

     

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  • Anke Engelke ist die Hauptdarstellerin in Mutter
    Der neue Film von Carolin Schmitz

    Drehstart für MUTTER von Carolin Schmitz mit Anke Engelke

    Am 02.11.20 haben die Dreharbeiten zu MUTTER begonnen. Der neue Film von Carolin Schmitz über das universale Thema Mutterschaft beschreibt das Phänomen aus unterschiedlichen dokumentarischen Perspektiven, vereint zu einer fiktiven Figur, dargestellt von Anke Engelke.

    Gedreht wird bis zum 24.11. in Köln und Umgebung sowie in Wiesbaden und Rüsselsheim. Es produziert die Kölner Produktion Sutor Kolonko (Produzent: Ingmar Trost) in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk.

    Gefördert wird die Kino-Koproduktion von der Film- und Medienstiftung NRW, HessenFilm und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein sowie vom Deutschen Filmförderfonds. Den Verleih übernimmt die Filmwelt Verleihagentur.

    Zum Inhalt:

    MUTTER widmet sich dem komplexen Thema Mutterschaft. Der Film erzählt von Freude und Zweifel, Macht und Ohnmacht, Wut und Liebe.

    Die Grundlage für das Projekt ist dokumentarischer Natur. Acht Frauen zwischen 30 und 75 erzählen von ihrem Leben und Muttersein. Allen Frauen gemeinsam ist die Erkenntnis, dass Mutterschaft eine höchst ambivalente Erfahrung ist.

    Für die filmische Umsetzung werden die dokumentarischen Aussagen optisch in einer fiktiven Figur - dargestellt von Anke Engelke - zusammengeführt. Die Schauspielerin integriert die Berichte der Frauen in die lakonische Erzählung über das alltägliche Leben einer Frau und Mutter.

    „Es ist eine visionäre Idee, finde ich: intime Erzählungen sammeln ohne die Quellen zu offenbaren, und eine Schauspielerin als vermittelndes Instrument zu nutzen. Die Berichte der Mütter entpuppen sich beim Drehen als kleine Dramen und man staunt, erschrickt, bedauert und bewundert.

    Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf: Dokumentarisches zu kombinieren mit einer Spielhandlung ist faszinierend.“ - Anke Engelke über MUTTER

    Die Regisseurin:

    Carolin Schmitz studierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie lebt und arbeitet als freie Filmemacherin in Köln. Ihre Filme wurden auf nationalen und internationalen Festivals aufgeführt. 2006 erhielt sie für BENIDORM den Deutschen Kurzfilmpreis.

    PORTRAITS DEUTSCHER ALKOHOLIKER hatte bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin Premiere (Perspektive Deutsches Kino) und wurde mit einer Lobenden Erwähnung ausgezeichnet. Für ihren Film SCHÖNHEIT uraufgeführt beim Dokumentarfilmfestival Leipzig erhielt sie das Gerd-Ruge-Projektstipendium.

    Produktion:

    Sutor Kolonko entwickelt und produziert anspruchsvolle Dokumentar- und Spielfilme für ein internationales Publikum. Die 2010 gegründete Filmproduktion bietet vor allem für junge AutorInnen und RegisseurInnen eine Plattform.

    Zu den jüngsten Produktionen von Sutor Kolonko zählen: THE MOLE AGENT (Regie: Maite Alberdi; Sundance 2020);

    DAS FREIWILLIGE JAHR (Regie: Ulrich Köhler & Henner Winckler; Internationaler Wettbewerb Locarno 2019; ausgezeichnet mit dem Hamburger Produzentenpreis 2019); RINGSIDE (Regie: André Hörmann; Berlinale Generation 14plus 2019)

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  • Aus 37 Seecontainern wurde eine der groessten mobilen Kunstskulpturen, umgesetzt durch den bekanntesten deutschen Nachwuchskuenstler der Gegenwart, den 22jährigen Leon Loewentraut
    Kunstskulptur „Global Gate“

    Global Gate - Mit Leon Löwentraut in eine nachhaltigere Zukunft

    Der deutsche Künstler Leon Löwentraut, der Düsseldorfer Galerist und Kurator Dirk Geuer und Marcus Schäfer, internationaler Kunstprojektentwickler stellen - in Kooperation mit Lufthansa Cargo und Fraport – auf dem Gelände der Lufthansa Cargo am Frankfurter Flughafen die mobile Kunstskulptur „Global Gate“ vor.

    Zuerst war da eine Vision. Und dann ging alles ganz schnell: Aus 37 Seecontainern wurde eine der größten mobilen Kunstskulpturen, umgesetzt durch den bekanntesten deutschen Nachwuchskünstler der Gegenwart, den 22jährigen Leon Löwentraut.

    Gestaltet ist das 21 Meter hohe, 24 Meter breite und 6 Meter tiefe Kunstwerk mit den 17 Motiven der Kampagne #Art4GlobalGoals und mit der Leon-Löwentraut-Fotoaktion „Meine Zukunft“.

    Die Bedeutung des Monuments, das unverkennbar an das Brandenburger Tor angelehnt ist, dem Sinnbild der Wiedervereinigung sowie der Bruchstellen und Widersprüchlichkeiten der Deutschen Geschichte, geht über die historische Symbolik hinaus:

    Die fünf Tordurchgänge laden den Besucher vielmehr auf einen Weg zur Transformation ein. Symbolisch durchschreiten die Besucher das Tor auf dem Weg in die Zukunft, durchlaufen den Prozess der Verwandlung.
    An den zwei Außenkorridoren der Tordurchgänge werden die Inhalte der 17 Sustainable Goals in zwölf Sprachen erklärt.

    In allen Durchgängen sieht man zudem Leon Löwentrauts Fotoaktion „Meine Zukunft“, eindrucksvolle Porträts von mehr als 200 Kindern zwischen 9 und 16 Jahren in dem Moment, in dem sie sich die Frage stellen: „Was bedeutet Zukunft für mich?“ Die Schwarz-Weiß-Fotografien, dezent von Leon Löwentraut handübermalt, schmücken die Innenwände des Tores.

    Das imposante Kunstwerk dient der weltweiten Kampagne #Art4GlobalGoals, die von der UNESCO unterstützt wird. Die Kampagne setzt sich dafür ein, dass die von der UN und der Weltgemeinschaft verabschiedeten 17 Nachhaltigkeitsziele.

    „Sustainable Development Goals“, den Menschen auf der ganzen Welt näher gebracht werden. Die 17 Ziele (Goals) sollen dazu beitragen, allen Menschen auf unserem Planeten ein Leben in Würde zu ermöglichen. Zu den Zielen gehören u.a.: Ende der extremen Armut, hochwertige Bildung für alle sowie Frieden und Gerechtigkeit.

    Leon Löwentraut betont: „Das Global Gate und die Kampagne #Art4GlobalGoals werden jetzt zur perfekten Symbiose, um ein großes Zeichen für die Nachhaltigkeit zu setzen.“

    Dirk Geuer, Düsseldorfer Galerist und Kurator sagt: „Leon Löwentrauts Kunstwerk soll den Forderungen der Weltgemeinschaft mehr Sichtbarkeit und Bedeutung ermöglichen.“

    Er fügt hinzu: „Wir wollen in der Zeit der Pandemie das Zeichen setzen, dass Kunst immer allgegenwärtig ist und nie verstummt.“

    Projektentwickler Marcus Schäfer ist sich sicher: „Mit dieser weltumspannenden Kunstaktion wird die Botschaft der Global Goals viele Menschen nachhaltig erreichen.“

    Den Anstoß für die Kunstaktion lieferte Schäfers 9jähriger Sohn Maximilian Antonius Schäfer, der nach einem Auslandsaufenthalt mit seinen Eltern in Asien auf den Container mit seinem Spielzeug wartete und mit seinen Bauklötzchen ein Tor konstruierte.

    Ermöglicht und unterstützt wird das Kunstprojekt durch Manpower und eine enge Zusammenarbeit von Lufthansa Cargo und Fraport. Finanziert wird es durch die Galerie Geuer & Geuer und den Künstler Leon Löwentraut.

    Der Standort des Kunstwerks am  Flughafen Frankfurt wurde auch deshalb gewählt, weil es von dort aus gut vom Vorfeld aus zu sehen ist. So kann es sich der Aufmerksamkeit ankommender und abfliegender Passagiere sicher sein und bildet symbolisch ein Tor zur Welt.

    „Das 2015 von der Staatengemeinschaft erklärte Ziel, mit Hilfe der Sustainable Development Goals zu einer besseren ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung beizutragen, verdient unsere vollste Unterstützung.

    Das Global Gate visualisiert auf beeindruckende Weise dieses Vorhaben der Vereinten Nationen. Wir freuen uns daher sehr, dem Global Gate an unserem Heimatdrehkreuz am Flughafen Frankfurt einen prominenten ersten Standort geben zu dürfen und für ein breites Publikum sichtbar zu machen“, so Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender Lufthansa Cargo.

    Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, erläutert: „Das ‚Global Gate‘ ist zu Gast am ‚Tor zur Welt‘. Das Luftverkehrsdrehkreuz Frankfurt Airport steht international für eine einzigartige Konnektivität – ein solches Kunstwerk und seine zentrale Aussage kommen daher hier am Flughafen Frankfurt ganz besonders imposant zur Geltung.

    Die wichtige Botschaft des ‚Global Gate‘ reist nun von hier aus in alle Welt. Die konsequente Ausrichtung unternehmerischen Handelns an den ‚Sustainable Development Goals’ der Weltgemeinschaft trägt der Fraport-Konzern von seinem Heimatstandort aus jedoch bereits seit vielen Jahren in zahlreiche internationale Engagements und Beteiligungen.

    Symbolwirkung verbindet sich bei uns mit gelebter Nachhaltigkeit. Auch deshalb ist Frankfurt Airport ein idealer Auftakt für diese besondere Reise.“

    Nach einigen Wochen in Frankfurt tritt das Tor eine Reise um den Globus an und trägt das Bekenntnis zur Globalisierung und zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Menschheit in verschiedene Metropolen auf der ganzen Welt. Die Ummantelung des Tors sowie die zugehörigen Kunstwerke fliegen dabei selbstverständlich mit Lufthansa Cargo. 

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Aktuelles - Interviews und Portraits

  • System Of A Down protestiert mit Musik gegen die Bombenangriffe gegen die Zivilbevoelkerung in Arzach
    Song für ihre Heimat gegen den Bombenkrieg

    System Of A Down kämpft für ihre Heimat, der Republik Arzach

    System of a Down (abgekürzt SOAD) ist eine 1995 in Kalifornien gegründete Metal-Band die 15 Jahre lang nichts mehr veröffentlicht hat. Nach einer 15-jährigen Veröffentlichungspause haben die Grammy-Gewinner und Multi-Platin verkaufende armenisch-amerikanische Band nun wegen des Krieges in ihrer Heimat, wieder zwei brandneue Songs, "Protect The Land" und "Genocidal Humanoidz" veröffentlicht.  Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Songs kommen dem Armenia Fund zugute.

    Sie äußern sich so mit einem Appel an ihr Publikum: Im vergangenen Monat waren wir zutiefst betroffen und entsetzt von den ungerechtfertigten Bombenangriffen auf die Zivilbevölkerung von Arzach, die von Aserbaidschan und der Türkei verübt wurden, schrieb John Dolmayan, Drummer von System Of A Down, seinen drei Bandmitgliedern eine SMS:

    „Ganz gleich, was wir füreinander empfinden, ganz gleich, welche Probleme aus der Vergangenheit noch bestehen, wir müssen sie beiseitelegen, denn das hier ist größer als System Of A Down und größer als wir alle.

    Wir müssen etwas tun, um unser Volk zu unterstützen.“ Die Band telefonierte sich zusammen und entschied, dass sie alle gemeinsam helfen wollen. Auf die Art und Weise, die ihnen am besten liegt – mit Musik.“

    Die Aggression und Ungerechtigkeit von Aserbaidschan und der Türkei gegen das armenische Volk in Arzach und Armenien ist eine Menschenrechtsverletzung und ein Kriegsverbrechen“, sagte Sänger Serj Tankian.

     „Uns allen ist klar, dass dies ein existenzieller Kampf für unser Volk ist, daher ist es für uns sehr persönlich. Was wir jetzt brauchen, ist, dass die Welt die Politik beiseitelässt und Armenien unterstützt, indem sie die Türkei und Aserbaidschan sanktioniert und Arzach anerkennt.“

    2005 veröffentlichten System Of A Down ihr letztes Album, ein Doppelalbum. Das erste Album, Mezmerize, hielt sich in mehreren Ländern, so auch in Deutschland, für etliche Wochen auf Platz 1 der Charts.

    Für die Single „B.Y.O.B” des Albums gewann die Band den Grammy Award „Best Hard Rock Performance“ und durfte sich im gleichen Jahr über den MTV Europe Music Award in der Kategorie „Best Alternative” freuen. Auch der zweite Teil des Doppelalbums, Hypnotize, erreichte in vielen Ländern die Spitze der Charts.

    BAND STATEMENT

    We as System Of A Down have just released new music for the first time in 15 years. The time to do this is now, as together, the four of us have something extremely important to say as a unified voice.

    These two songs, “Protect The Land” and “Genocidal Humanoidz” both speak to a dire and serious war being perpetrated upon our cultural homelands of Artsakh and Armenia.

    On September 27, the combined forces of Azerbaijan and Turkey (along with Isis terrorists from Syria) attacked the Republic of Nagorno-Karabakh, which we as Armenians call Artsakh.

    For over the past month, civilians young and old have been awakened day and night by the frightful sights and sounds of rocket attacks, falling bombs, missiles, drones and terrorist attacks.

    They’ve had to find sanctuary in makeshift shelters, trying to avoid the fallout of outlawed cluster bombs raining down on their streets and homes, hospitals and places of worship. Their attackers have set their forests and endangered wildlife ablaze using white phosphorus, another banned weapon.

    And Why?

    Because over 30 years ago in 1988, the Armenians of Nagorno-Karabakh (which at the time was an Autonomous Oblast within the USSR), were tired of being treated as second class citizens and decided to declare their rightful independence from the Azerbaijan Soviet Socialist Republic whose borders engulfed their own.

    This ultimately led to a war of self determination by Armenians in Karabakh against Azerbaijan that ended in a cease fire in 1994, with Armenians retaining control of their ancestral homelands and maintaining their independence to the present day.

    Our people have lived there for millennia, and for most families there, it’s the only home they and their forefathers and mothers have ever known. They just want to live in peace as they have for centuries.

    There is an immediate need for global citizens to urge their respective governments to not only condemn the actions of the corrupt regime leaders of Azerbaijan and Turkey, but to also insist world leaders act with urgency to bring peace to the region and rightfully recognize Artsakh as the independent nation it is.

     Most importantly and urgently, we humbly implore you to donate, in sums small or large to provide desperately needed aid and basic supplies for those adversely affected with what are ever growing accounts of crimes against humanity.

    The music and lyrics speak for themselves. We need you to speak for Artsakh.

    Peace,

    Daron, Shavo, John and Serj

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  • 15 Jahre Therme Meran in Suedtirol
Renato Precoma war bereits 2005 unter Matteo Thun & Partners massgeblich am Interior Design der Therme Meran beteiligt
    15 Jahre Therme Meran, Südtirol

    Renato Precoma wollte Matteo Thuns Arbeit an der Therme Meran weiterführen

    Bereits bei ihrer Eröffnung vor 15 Jahren galt sie als Meilenstein in Sachen Interior Design – und ist es bis heute. Die zeitlose Schönheit der Therme Meran hat die Kurstadt geprägt wie kaum ein anderes Gebäude. Gar avancierte das Masterpiece des Südtiroler Star-Architekten Matteo Thun binnen kürzester Zeit zum neuen Herzstück der Metropole an der Passer.

    Beinah 15 Jahre später übernimmt der Nachwuchs aus der eigenen Kaderschmiede: Beim Kreativkonzept der neuen Ruhebereiche, Pool Suiten und des Kneipp Gardens 2019 zeichnet Renato Precoma erstmals allein verantwortlich.

    Der in der Schweiz lebende Italiener war bereits 2005 als Projektleiter von Matteo Thun & Partners maßgeblich an der Innengestaltung der Therme beteiligt. Im Rahmen der Metamorphose von Südtirols Signature Spa zollt der Shooting Star dem Erbe des Vorbilds den nötigen Respekt, entwickelt dabei aber seinen ganz eigenen Stil.

    Wie er die puristische Linie des Indoor-Bereichs ins neue Design-Jahrzehnt führen will, erklärt er im folgenden Interview.

    Herr Precoma, das Interieur der Therme Meran ist das wahrscheinlich markanteste seiner Art in Europa. Sie haben bereits zur Eröffnung 2005 bei dessen Gestaltung mitgewirkt. Was war die Grundidee dahinter?

    Die Architektur der Anlage verfügt über eine klare Struktur und Ordnung. Um diesen Effekt zu verstärken, war die Auswahl der Materialien essenziell. Stein als Sinnbild für das Unvergängliche – immerhin sind wir in den Bergen – zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Therme Meran

    Hinzu kommen Holz, Stahl und Glas. Letzteres lässt die alpine Umwelt Teil des Inneren werden. Nur so ist es möglich, einer derart komplexen Konstruktion mit ihren zahlreichen technischen und ästhetischen Anforderungen Rechnung zu tragen und ihr eine regionale Identität zu geben.

    Das Gebäude wird zum dezenten Rahmen, der Natur und Wasserelemente ins rechte Licht rückt.

    Bereits 2005 waren Sie bei der Therme Meran als Projekt- und gestalterischer Leiter tätig. Was hat Sie fast 15 Jahre später daran gereizt, an die alte Wirkungsstätte zurückzukehren?

    Ich habe von Matteo Thun damals einiges lernen können. Heute bin ich glücklich zu sehen, dass die Anlage alle Erwartungen übertroffen und sich zudem prächtig entwickelt hat.

    Der konsequente Einsatz von Naturmaterialien und respektvolle Umgang mit der Umwelt haben sich bewährt. Es war eine großartige Chance für mich als Architekt, von Beginn an bei einem so großen Projekt dabei sein zu dürfen und Jahre später die Möglichkeit zu haben, dort einen weiteren Baustein für die Zukunft zu gestalten.

    Dies bedeutet für mich einerseits Vertrauen des Kunden. Andererseits war es eine riesige Verantwortung: Denn mein Anspruch war, die Arbeit von Matteo in seiner Südtiroler Heimat bestmöglich weiterzuführen.

    2019 haben Sie unter anderem über der Badehalle „schwebende“ Pool Suiten sowie das Sun Deck inklusive 17 Meter langem Rooftop-Whirlpool im Sauna-Außenbereich gestaltet. War das architektonisch gesehen eher „back to the roots“ oder „auf zu neuen Ufern“?

    Beides stimmt. Die neuen Eingriffe sind eine Weiterentwicklung des Bestehenden und haben sich aus vielen Gesprächen mit der Thermen-Geschäftsführung entwickelt. Dabei wollten wir vor allem Qualität schaffen:

    Die Pool Suites etwa sind ein Highlight, da sie einen fantastischen Blick in die Badehalle bieten, über der sie schweben. Von außen hingegen sind sie uneinsehbar. Dazu brauchte es eine Menge Mut seitens des Kunden.

    Aber es ist gelungen, Form und Material dezent in den Bestand einzufügen. Beim Sun Deck ging es ums einfühlsame Einbetten des Nacktbereichs in die Umgebung – die Therme befindet sich mitten in Meran und der Platz ist beschränkt.

    Die erhöhte Lage blendet die Stadt aus und gewährt einen Blick in die einzigartige Gartenlandschaft. So können Saunabesucher ganz unverhüllt Natur und Sonne genießen.

    Der Rooftop-Whirlpool hingegen ist eine räumliche Umsetzung des Themas Wasser, wichtigstes Element der Therme. Abends wird er zur blau leuchtenden Skulptur im Park.

    Die Therme Meran hat sich immer wieder neu erfunden und wird das auch in Zukunft tun. Welche Bereiche würden Sie gern als Nächstes in Angriff nehmen und in welche Richtung soll das Kreativkonzept gehen?

    Eine solch komplexe Anlage ist in ständiger Transformation. Umso mehr muss man einer klaren Linie folgen. Ein Augenmerk könnte dem visuellen Eindruck der Badehalle gelten, um diese noch spannender zu gestalten.

    Denn sie ist das Herz der Therme, dort erlebt der Gast seinen ersten Thermenmoment. Doch die Weiterentwicklung erfordert Sensibilität – es kann nicht immer nur mehr und schneller sein. Anforderungen wie dieser kann man nur mit Rücksicht und Qualität begegnen.

     Interview: Jessica Harazim/AHM PR

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  • Maria Mena erklärt uns, warum es so lange gedauert hat, dieses Album zu machen
    Maria Mena bittet um Entschuldigung

    Maria Mena war in einer Krise, und ist wieder da

    Maria Lena veröffentlicht nach 5 Jahren Pause ein neues Album.

    „Ich möchte erklären, warum es so lange gedauert hat, dieses Album zu machen. Wie ich mich erst der Scham entledigen musste, die mit dem Thema des Albums einhergeht, um die Songs überhaupt schreiben zu können. Dies ist meine Erklärung und meine Entschuldigung an mein Publikum, warum ich sie so lange warten ließ.

    Die Melodie für ‚Let Him Go‘ entstand lange vor dem Text. Normalerweise singe ich eine Melodie in mein Telefon, damit ich sie nicht vergesse, doch diese hatte sich sofort in mein Gedächtnis eingebrannt.“

    Songwriterin und Sängerin Maria Mena ist nach langer Pause wieder zurück. 2020 veröffentlichte sie die Singles „Not OK“, „Lies (They Never Leave Their Wives)“ und „You Live And You Learn“. Starke und gleichsam sehr verletzliche Songs.

    „‘Lies (They Never Leave Their Wives)‘ ist eine Art Patchwork aus Geschichten und Schicksalen. Einige davon sind meine eigenen, andere widerum sind Beobachtung oder inspiriert von den Dingen, die meine Freunde erleben. Ganz speziell geht es immer darum, die Nummer zwei zu sein.

    Und die abschließende Erkenntnis, dass die feige Entscheidung des anderen nur zu deinem Besten war, dass du einer Kugel ausgewichen bist, auch wenn du nicht ganz unbeschadet davongekommen bist.“

    Das Album „They Never Leave Their Wives” ist eine Kollektion von Tracks, deren Entstehung und Aufnahmen Maria einiges abverlangt haben. Songs, die auf Erfahrungen basieren, die ihre Spuren hinterlassen haben, die sie rückblickend aber auch auf keinen Fall missen möchte.

    Die Musik für den Track, der die Inspiration für den Albumtitel war, „Lies (They Never Leave Their Wives)“, stammt von Anders Nilsen, die restliche Musik entstand in Zusammenarbeit mit Produzent Olav Tronsmoen. Maria schrieb alle Texte.

    „Eine enge Freundin und ich durchlebten etwa zur selben Zeit eine Krise. Sie verlor ihren Mann. Ich wurde geschieden. Wir stellen beide fest, dass unsere Geschichten für andere so unangenehm waren, dass es oft geschah, dass wir anderen Trost spenden mussten, anstatt selbst welchen zu erhalten.

    Wir bekamen oft die Floskel ‚du bist so stark‘ zu hören - als ob wir eine Wahl hätten. ‚Not Ok‘ wurde für all diejenigen geschrieben, die Schmerzen erleiden, die zwar wissen, dass die eine Sache durchstehen werden, aber dennoch manchmal sagen wollen dürfen, dass es ihnen nicht gut geht. Dass sie ‚nicht okay‘  sind.“

    Maria lebt, schreibt und singt aus ganzem Herzen, und ist stets offen, ehrlich, verletzlich, großzügig, witzig und mutig. Teile des Albums sind ein beherztes „Fuck You“ an all diejenigen, die sich entschieden haben, die Lüge der Wahrheit vorzuziehen.

    Der Rest ist ein Geschenk an diejenigen, die nicht okay sind und hoffentlich durch Marias offenherzige Texte und die Wahrheit, die sie beschreibt, neue Kraft schöpfen können.

    „Lange Zeit dachte ich, dass mich mein letzter Ausflug in die Liebe ‚gebrochen‘ hätte. Der Song ‚You Broke me‘ entstand in dieser Gemütsverfassung.“

    Maria Mena verfügt über die einzigartige Fähigkeit, ein nuanciertes und ungefiltertes Spektrum an Emotionen festzuhalten und musikalisch auszudrücken, sowohl auf Platte als auch auf der Bühne.

    Seit ihrem Durchbruch mit „My Lullaby“ im Jahr 2002 durften wir an ihrem Weg als Künstlerin, Songwriterin und Mensch teilhaben. Sie schrieb schöne und zärtliche, impulsive und emotionale Songs, sie schrieb Lieder in ihren Träumen und in großer Wut.

    Sie hat ihre schmerzhaftesten und schwierigsten, ihre wunderbarsten und bedeutungsvollsten Gefühle und Gedanken geteilt, und immer wieder bewiesen, dass sie in ihrer Kunst absolut furchtlos ist.

    Sie kann aber auch schrullig und witzig sein, sie berührt mit Humor und Wärme, aber auch mit Zartheit und Schmerz, u.a. in Songs wie „I Don’t Wanna See You With Her“, „Not Ok“, „Just Hold Me“, „You Are The Only One“, „All This Time“, „Fuck You“ und „You Live And You Learn“.

    „‘The Conversation‘ handelt von einer Gruppe von Freunden, die versucht zu handeln, wenn sie merkt, dass eine von ihnen in einer ungesunden Beziehung steckt. Doch derjenige, um den es geht, hört einfach nicht zu.

    Wenn du dich selbst davon überzeugt hast, dass selbst etwas so Schwieriges wert es, es durchzuziehen. Aber ich habe gelernt, dass manche Dinge einfach nur aus dem Grund so schwierig sind, weil es einfach nicht vorgesehen war, dass sie funktionieren.

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