Unsere Galerien - Kunstwerke, Musik und Geschichten

Kunst - Videogalerie

  • Faszinierende Bilder eines spektakulaeren Events mit rund 140 Prominenten WorldClubbern
    zum höchsten irdischen Club
    Es ist das finale Aftermovie einer BigCityBeats Saison der Superlative

    Der Aftermovie zum höchsten irdischen Club – Out now!

    Es war eine grandiose Pre-Party zur BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition im Januar in Düsseldorf! Die Snow Edition in der wunderschönen Bergkulisse der Schweizer Alpen war das gebührende Closing 2019 für das erfolgreichste BigCityBeats Jahr aller Zeiten.

    Jetzt ist der Aftermovie zur Party im höchsten irdischen Club fertig – faszinierende Bilder eines spektakulären Events mit rund 140 Prominenten, WorldClubbern und handverlesenen Gästen wie Jasmin Wagner, Birte Glang, Galia Brenner, Magdalena Brzeska, Giulia Siegel, Frank Rosin, Jan Sosniok, Dominik Bruntner, Jolina Fust oder Tanja Brockmann. Möglich gemacht dank der Deutschen Bahn, dem Schweiz Tourismus sowie dem Team der Jungfraubahn.
     
    Es ist das finale Aftermovie einer BigCityBeats Saison der Superlative. Und es ist die perfekte Einstimmung auf die BigCityBeats WORLD CLUB DOME Winter Edition am 10./11./12. Januar 2020 in Düsseldorf.

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  • James Bond ist wieder im Aston Martin unterwegs
    Keine Zeit zu sterben
    Es wird wieder massiv geballert - Ein Leben voller Gewalt

    Superstark ist der Trailer für den neuen James Bond. „Ein Leben voller Gewalt“ heißt es an irgendeiner Stelle im filmischen Appetithäppchen, in dem wieder massiv geballert wird. Nur noch vier Monate, dann wird wieder lizenzmäßig getötet.

    Die Höhepunkte im ersten Trailer zum 25. James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben". Am 4. Dezember wurde der zweieinhalb Minuten lange, actiongeladene Clip veröffentlicht.

    Deutscher Kinostart von "Keine Zeit zu sterben" ist am 2. Juni 2020. Craig hatte vor kurzem angekündigt, dass es sein letzter Einsatz als James Bond sein wird. Am Mittwoch schwärmte der 51-Jährige allerdings von seinem Job als Geheimagent. "Die größte Überraschung war, wie viel Spaß es mir immer noch macht und welchen Kick es mir gibt", sagte Craig.

     

     

     

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  • Der internationale Superstar Adam Lambert hat seine mit Spannung erwartete neue Single veroeffentlicht
Singt Adam Lambert besser als Georg Michael und Freddie Mercury
    Adam Lambert Superstar
    Adam Lambert soll besser singen als Georg Michael und Freddie Mercury

    Adam Lambert soll besser singen als Freddie Mercury, schrieben einige Medien, und sogar besser als Georg Michael. Der US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Musicaldarsteller war erst kürzlich in Deutschland. Schon 2003 lebte Adem Lambert für ein halbes Jahr in Berlin und trat im Musical Hair auf.

    Der internationale Superstar ADAM LAMBERT veröffentlicht mit der wundervollen Ballade "CLOSER TO YOU" die nächste Single aus seiner EP "Velvet: Side A". In der letzten Woche war Adam zu Gast in Deutschland und begeisterte bei seinen Besuchen bei vielen Radiostationen mit seinem Talent und guter Laune und stellte seine neue Single vor. Anfang des Monats veröffentlichte Adam von "Closer To You" eine wundervolle Liveversion, das Video dazu ist unten zu sehen.

    Im nächsten Jahr wird Adam Lambert mit QUEEN auf große "The Rhapsody Tour" gehen, angefangen in Australien und Asien bevor die Tour dann Halt in Europa machen wird.

    Deutschlanddaten:

    24.06.2020 Berlin, Mercedes Benz Arena

    26.06.2020 Köln, Lanxess Arena

    29.06.2020 München, Olympiahalle

    Der internationale Superstar Adam Lambert hat am 15.05. seine mit Spannung erwartete neue Single ’New Eyes’, die erste aus dem kommenden vierten Album ‚Velvet’, veröffentlicht. Geschrieben wurde der Song von Adam Lambert und Paris Carney, produziert von Jamie Sierota. Bei dem dazugehörigen Video führten Miles & AJ Regie – es ist der erste Teil eines mehrteiligen Kurzfilms für ‘Velvet’ – Teil 2 folgt. ‘New Eyes’ behandelt die Entdeckung und Neugeburt der Hoffnung.

    Im Februar 2019, kurz nach der großartigen Performance bei der diesjährigen Oscar- Verleihung mit Queen, überraschte Adam seine Fans mit dem neuen Song ‘Feel Something’ (ebenfalls auf dem kommenden Album ‘Velvet’).

    Vier Jahre nach der Veröffentlichung seines letzten Albums ‘The Original High’, welches in den USA die Top 3 und in Grossbritannien die Top 10 erreichte und weltweit über 3 Millionen Einheiten zählt, steht nun das brandneue Album ‚Velvet’ in den Startlöchern. Das Vorgänger- Album ‘Trespassing’ war das erste Album eines offiziell geouteten schwulen Künstlers, das es in den amerikanischen Billboard Charts auf Platz 1 schaffte.

    Seit der Veröffentlichung von ‘The Original High’ war Adam mit Queen auf Tour (Queen + Adam Lambert), inklusive einer großen weltweiten Arena-Tour und weiteren Shows in Nordamerika, die diesen Juli starten sowie einer kürzlich angekündigten Stadiontour, die nach Australien und Asien führt. Ausserdem konnte man ihn, wenn auch nur kurz, im preisgekrönten Film ‘Bohemian Rhapsody’ bewundern.

    Kürzlich wurde weiterhin bekannt gegeben, dass Adam die Stimme des ‘Emperor Maximus’ im animierten Film ‘Playmobil: Der Film’ spricht, der im August startet. Im vergangenen Monat wurde die Dokumentation ‘The Show Must Go On: The Queen + Adam Lambert Story' auf ABC in den USA ausgestrahlt, diesen Sommer stehen die Ausstrahlungen in UK und weiteren internationalen Märkten an.
     

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Kunst - Künstler vorgestellt

  • 2020 erscheint nun endlich ein neues Album des Gartens, Bei Tag und Nacht ist ein mondaenes Meisterwerk
    DER ENGLISCHE GARTEN
    Was für ein guter Name für eine Münchner Pop-Band

    Das neue Album "Bei Tag und Nacht" von DER ENGLISCHE GARTEN erscheint am 13.3.2020 bei Tapete Records.

    Was für ein guter Name für eine Münchner Pop-Band. Der Englische Garten, kurz DEG, gründete sich Mitte der 0er Jahre als sich der Nukleus der Band, namentlich Bernd Hartwich und Axel Koch, im Plattenladen Best Records kennen lernten.

    Gerade hatte sich Hartwichs legendäre Band Merricks aufgelöst und so beschlossen er und Koch eine neue Band zu gründen. Und da es schon genügend Bands mit der Besetzung g/b/dr/vox gab bzw. gibt, musste eine Bläsersektion dazu.

    Et voilà: Der Englische Garten - Uptempo & uplifting! Die Midnight Runners aus dem Baader Café, wearing great clothes and playing soulful music & all that POP

    2020 erscheint endlich ein neues Album von Der Englische Garten. "Bei Tag und Nacht" ist ein mondänes Meisterwerk und wird erfreulicherweise bei Tapete Records erscheinen.

    Das Album passt extrem gut auf unser Label. Wer unser Reissue von Roger Nichols & The Small Circle Of Friends und/oder das letzte Album von der Liga der gewöhnlichen Gentlemen genossen hat, dürfte an "Bei Tag und Nacht" viel Freude haben, aber auch alle anderen sollten auf jeden Fall mal reinhören.

    Der Englische Garten, kurz DEG, gründete sich Mitte der 0er Jahre als sich der Nukleus der Band, namentlich Bernd Hartwich und Axel Koch, im Plattenladen Best Records kennen lernten. Wo auch sonst? Man tritt den Beiden vermutlich nicht zu nahe, wenn man sie als Musik-Nerds bezeichnen würde.

    Während wir normalen Freunde und Freundinnen der Popmusik natürlich die Doppeldeutigkeit des Bandnamens stante pede erkennen, gehen Hartwich und Koch Namen wie Larry Marks, Tommy Lipuma oder Carlos Lyra so leicht von der Zunge, wie unser einem vielleicht noch die bekannteste Besetzung der bekanntesten Band aus Liverpool und vermutlich kennen sie nicht nur zwei Bands namens „Charlatans“, sondern gleich fünf.

    Es macht außerdem das Gerücht die Runde, nachdem Hartwich u.a. Surfplatten sammelt, allerdings nur von Bands aus Staaten welche keine Küste haben. Solche sind das halt.

    THE SOUND OF MUNICH

    Zurück zu Best Records Mitte der 0er Jahre. Gerade hatte sich Hartwichs legendäre Band Merricks aufgelöst (Servicehinweis: Eine wirklich großartige Band, checkt sie aus.

    BEI TAG UND NACHT

    Es erschienen zwischen 2008 und 2013 zwei Alben und zwei Singles. Seit 2013 also Funkstille. Warum eigentlich? Vielleicht weil man es in Monaco di Baviera etwas ruhiger angehen lässt. Oder weil es doch ziemlich schwierig ist ein Oktett mit Blechbläsern an den Start zu bekommen.

    Oder aber auch, weil das etatmäßige DEG-Studio „Radio Hartwich“ der Gentrifizierung zum Opfer fiel. Wie dem auch sei:

    2020 erscheint nun endlich ein neues Album des Gartens. „Blaupause war „Love, And Other Catastrophes“ von Skint & Demoralised, für mich neben „How would you know I was lonely“ von The Rhythm Method und aktuellen Alben von Madness und La Casa Azul – gelungene Pop-Produktionen der heutigen Zeit“ erzählt Hartwich. 

    „Und eine gute Pop-Platte wollten wir auch hinbekommen“. Und eine gute Platte ist „Bei Tag und Nacht geworden. Sogar eine sehr gute.

    "Bei Tag und Nacht" ist ein mondänes Meisterwerk und wird erfreulicherweise bei Tapete Records erscheinen. Das Album passt extrem gut auf unser Label. Kunden, welche unser Reissue von Roger Nichols & The Small Circle Of Friends und/oder das letzte Album von der Liga der gewöhnlichen Gentlemen genossen haben, dürften an „Bei Tag und Nacht“ viel Freude haben.


    Tracklisting:

    1. Am Ausgang des Verstands
    2. Ein guter Plan
    3. Mitten in der Nacht
    4. Ruf doch mal an
    5. Mach mal einen Punkt
    6. Schlafen gehn
    7. München '70
    8. Prioritäten
    9. Gespenster
    10. Neue Landkarte
    11. Du bist der Kapitän

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  • SEVEN hat sich schon wieder neu erfunden
Brandneu heisst sein neues Album
    erstmals eigene deutschprachige Songs
    SEVENs erste große Liebe, danach kam die deutsche Sprache

    Er hat es wieder getan. Auf den ersten Blick wirkt BRANDNEU wie ein riesiger Schritt: Zum ersten Mal in 17 Jahren internationaler Karriere veröffentlicht der Schweizer ‚Soultrain’ eigene deutschsprachige Songs.

    Das ‚Halbum’ mit fünf neuen Songs plus vier Bonustracks scheint ein Novum zu sein, ist aber eigentlich das, was SEVEN schon immer getan hat – sich neu erfinden, sich herausfordern. Und aufgeregt, aber furchtlos dahin zu gehen, wo es weh tut. In diesem Fall: gefährlich nah zu sich selbst.

     Denn, was die Wenigsten wissen: SEVENs erste große Liebe mögen Funk & Soul gewesen sein, aber zum ersten Mal gehörig den Kopf verdreht haben ihm Rap und die deutsche Sprache. „Deutsch war immer mein Lieblingsfach und als mit Samy Deluxe und den Beginnern Deutschrap auftauchte, war es um mich geschehen.

    Für mich waren das Helden.“ Die Königsklasse aber waren Joy Denalane und ihr Debüt „Mamani“ 2002. Sie verband in seinen Augen alles, was er liebte:

    Deutsch, Soul und Gesang. Kein Wunder, dass der Aargauer Anfang 2018 bei einem Konzert von ihr noch jedes Wort mitsingen konnte und auf der Heimfahrt auf einmal klar war, was nach der #1-LP „4COLOURS“, seiner ‚Oper’, kommen musste: „Ich rief Thomas D. an, mit dem drei Tage später sowieso Sessions geplant waren, und sagte:

    ‚Wir machen Songs für mich. Auf Deutsch.’ Da war erst mal Stille in der Leitung.“ Beim Schreiben war das Gegenteil angesagt:

    Der Rap-Doktor und der Soul-Wissenschaftler komponierten sich in einen echten Rausch, an dem sich später auch Nico Suave beteiligte. Alles war BRANDNEU.

     In Sachen Songwriting arbeitete SEVEN außerdem mit seinem langjährigen Weggefährten und Drummer seiner Band Massimo Buonanno, als Producer verpflichtete er diesmal Kilian & Jo.

    Bei den Berlinern, die SEVEN als „hungrige cats“ bezeichnet, war sofort klar, dass ihr Sound der Planet war, auf dem er jetzt unterwegs sein wollte.

    „Die Jungs sind fresh, mit viel Anspruch ans Handwerk. Zusammen hatten wir Ideen, die ich alleine nie gehabt hätte.“ Fotos, Artwork und Videos entstanden in der Wüste zwischen LA und Las Vegas, denn laut SEVEN ist man „meistens alleine, wenn man seine Seele freilegt“.

    Hinter den Kameras ein alter Freund und Künstler von Weltformat: Marco Grob. „Der kalifornische Look ist bewusst gewählt: Ich finde den Kontrast für diesen Release deutschsprachiger Songs total spannend.“

    Auch ganz generell ist BRANDNEU eine unverkrampfte Hochzeit von Dingen, die oberflächlich nicht zusammenpassen, und der Musiker, der mal gesagt hat, dass er Sprachen nicht mischen will, revidiert sich und wirft mal wieder grinsend alles um:

    „Der erste Riss in der Schale war ‚Sing meinen Song’. Ich hatte da ja aus Respekt vor den Originalen bereits Deutsch gesungen und plötzlich war der Schritt ganz klein.“ Es ist dann auch nicht mehr erstaunlich, dass Blimes Brixton, die US-HipHop-Sensation, auf dem Track „Brandneu“ rappt;

    Dass „Seele“ als relativ unkommerzieller Song – aber eben auch Initialzündung des ‚Halbums’ – die erste Single sein muss; dass „Immer noch“ eine eher untypische Liebeserklärung an seinen allerwichtigsten Homie ist; dass „Dafür musst du was tun“ ein gut gemeinter Tritt ins Hinterteil aller Newcomer ist und dass „King Kong“ feat.

    Thomas D. die Sache erst richtig rund macht, wenn endlich auch ein Sänger sich represent-mäßig auf die breite Brust trommelt.

     Wäre es Kalkül, wäre diese Platte vor drei Jahren gekommen – so ist BRANDNEU schlicht der Drang eines Musikers, der noch nie auf Sicherheit gespielt hat und beinahe pathologisch neugierig geblieben ist.

    Auf der „Soulmate“-Tour, bei der er einige dieser Songs jeden Abend live gespielt und dafür überall Standing Ovations geerntet hat, spürte er, dass er richtig liegt – und dennoch ist BRANDNEU reiner Egoismus.

    „Ich bleibe mal wieder nicht bei meinen Leisten und befreie mich aus einer Schleife, in der andere mich vielleicht gerne länger gesehen hätten. Aber ich war noch nie so nah dran an mir selbst.“

     BRANDNEU wird am 28. Februar 2020 auf sevenmusic records veröffentlicht.

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  • Die Hamburger Liedermacherin ANNA DEPENBUSCH veroeffentlicht am 06.03.2020 ihr neues Album Echtzeit
Echtzeit Session Live im Meistersaal
Anna Depenbusch liebt es Geschichten zu erzaehlen
    Echtzeit Session- Live im Meistersaal
    Lauschen nach Tönen und Gedanken von Anna Depenbusch

    Mit der EP „Echtzeit Session – Live im Meistersaal“ gibt die Liedermacherin vorab einen ersten Einblick in die Klangwelt ihres neuesten Werkes. Die zwei neuen Songs „Eisvogelfrau“ und „Nimm mich zurück (Tada-Version)“ sind bereits in Echtzeit im Berliner Meistersaal aufgenommen worden, quasi ein Testballon für die Aufnahme des Albums im Januar.

    Um das besondere Aufnahmeverfahren auf Herz und Nieren zu testen, entstanden in der Meistersaal-Session auch gleich noch drei Live-Versionen ihrer bekannten Lieder „Was wäre wenn“, „Haifischbarpolka“ und „Kommando Untergang“, welche uns die Wartezeit aufs neue Album versüßen.

    Lauschen nach Tönen und Gedanken

    Liedermacherin: Es ist dieser nur scheinbar altmodische Begriff, den Anna Depenbusch tief in ihr Herz geschlossen hat. Liebt die Künstlerin es doch, Geschichten zu erzählen. Kuriositäten und Beiläufigkeiten, Phantastisches und Verträumtes, schlicht und zeitlos – eben die Poesie des Alltags. Texte, die mit ihrer Musik verwoben sind:

    „Das lässt sich nicht trennen. Melodien beeinflussen die Bedeutung der Sätze – der Akkord macht das Wort. Und umgekehrt.“ So hat die singende Dichterin schon früh ihren unverwechselbaren Stil kreiert: ebenso zärtliche wie wortgewaltige Texte, in denen sie nicht nur ihre Seele offen legt, sondern die auch Offenbarung für andere Seelen sind. Musikalisch zwischen Edith Piaf, Björk und Hildegard Knef– immer im Zwiegespräch mit den eigenen Worten.

    Von tieftraurig bis urkomisch. Mit ebendieser Mischung hat Anna Depenbusch mittlerweile schon ganz eigene Geschichte geschrieben: Fünf Studioalben, zwei Soloalben in „schwarzweiß“ am Klavier. Deutschlandweite Tourneen von der Hamburger Elbphilharmonie bis zum Münchner Prinzregententheater.

    Auszeichnungen wie den Fred-Jay-Preis und den Deutschen Chanson-Preis, zwei Nominierungen für den Deutschen Musikautorenpreis. Ein Ende ist für Anna noch lange nicht in Sicht: „Es schwirren unendlich viele Lieder umher, die noch gar nicht entstanden sind – und wenn sich dann ein Lied für mich entschieden hat, findet es seinen Weg durch meine Gefühle und Harmonien.“

    Anna und ihr Geschichtenerzähler-Flügel

    Geschichten erzählt sie aktuell mit Vorliebe wieder solo am Klavier – oder vielmehr an ihrem Salonflügel. ‚Frau Rachals‘ – so nennt die Musikerin das Instrument in ihrem Studio aus der gleichnamigen Hamburger Pianofortefabrik. 1920 gebaut, hatte sie den verwahrlosten Flügel bei einem Möbelhändler entdeckt und sich in das, von seiner Mechanik her eigentlich defekte Klavier verliebt – „Das ist ein Geschichtenerzähler-Flügel!“.

    Anna ließ das Instrument gegen alle ökonomischen Ratschläge restaurieren und der alten Dame neue Saiten aufziehen, um sich nun täglich mit ihr zu unterhalten: „Wenn man sich vorstellt, was dieser Flügel damals in den 20er- und 30er-Jahren alles in Hamburg erlebt hat… Ich dachte mir: Frau Rachals braucht mehr Zeit.

    Sie hat noch nicht all ihre Geschichten erzählt.“ Frau Rachals hat ihrer Freundin nun zweifellos einiges anvertraut – glamouröse Erlebnisse aus den goldenen Zwanziger Jahren auf der Reeperbahn. Persönliche Einblicke in die Hinterzimmer der Gesellschaft.

    Inspiriert von den Abenteuern der alten Dame, schlägt die Tastenlyrikerin auf ihrem neuen Album nun die Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft: hier die Gedanken an die bewegenden Umbruchzeiten des vergangenen Jahrhunderts, wo das Lied „Eisvogelfrau“ an eine mutige, historische Frau erinnert,  dort der Blick nach vorn – „Wie möchte ich eigentlich künftig meine Lebenszeit erfüllt verbringen?“.

    Leben in Echtzeit

    „Mich berühren besonders die flüchtigen Zwischenmenschlichkeiten. Das große Gefühl im kleinen Moment, der Zauber des Alltäglichen.“ – wie im erzählerischen Lied „500 Meter Märchen“. Mit Sehnsucht forscht sie nach der eigenen Wahrheit in der persönlichen Begegnung und sucht das direkte Gespräch.

    Weniger digitale Ungeduld und Sofortness – mehr Echtzeit im reduzierten Augenblick. Im leichtfüßigen Lied „Tim 2.0“ schaut Anna Depenbusch nach zehn Jahren noch mal bei ihrem Protagonisten aus ihrem Liebesreigen „Tim liebt Tina“ nach. Wie ist es Tim ergangen die letzten Jahre, in Zeiten des Optimierungswahns?

    In Augenblicken, in welchen unsere digitalen Geräte uns in Echtzeit mit neuen Daten und Informationen versorgen, wir immer mehr in kürzester Zeit verarbeiten müssen. Auch die Liedermacherin selbst möchte entschleunigen, Abstand nehmen vom Druck, den die Digitalisierung auf sie aufbaut.

    Sie schafft sich eigene Kommunikationsräume, die zu ihrem Rhythmus passen. In ihrem monatlichen E-Mail Newsletter und einer eigenen Kolumne „Die Welt der Anna Depenbusch“ wirft sie einen zärtlichen und zugleich humorvollen Blick auf die Menschheit mit all ihren Eigenheiten. Zurück bleibt für Anna aber immer die Frage:

    Wie echtzeitfähig sind wir selbst eigentlich? So entsteht die Idee zum neuen Album: „Ich sehne mich musikalisch nach echten, unmittelbaren Momenten. So wie ich es solo am Klavier in meinen Konzerten mit dem Publikum erlebe. Wie bekomme ich dieses Gefühl auf ein Studioalbum?“

    Die analoge Anna-logie

    Anna entscheidet sich für eine einzigartige Aufnahmetechnik: Den analogen Vinyl-Direktmitschnitt. Zeit und Ort: Januar in den Emil Berliner Studios, die spezialisiert und weltweit renommiert für analoge Viny-Direktaufnahmen sind. Eine Echtzeit-Aufnahme also, in welcher das Album am Stück, ohne Schnitt und ohne Pause, live und komplett analog eingespielt wird.

    Ein Produktionsprozess, der einer einmaligen Choreografie zwischen Gebäude, Künstlerin, Tonmeister und Vinyl-Schneideraum gleicht. Ein Prozess ohne beschönigendes Bearbeiten, ohne Wenn und Aber, ein musikalischer Moment in Echtzeit.

    Charmante Unregelmäßigkeiten gehören zum echtzeitigen Konzept, sobald die Diamantnadel in das Vinyl taucht und die rote Aufnahmelampe aufleuchtet, gibt es kein Zurück mehr. „Das Leben ist nicht Perfekt! Ich möchte zeigen, wie wunderschön genau das ist. Natürlich schüchtert mich der Aufnahmeprozess ein.

    Eine Mischung aus Angst, Euphorie und Adrenalin schießt mir durch den Körper, wenn ich daran denke. Aber genau das ist die Herausforderung.“ Und weil diese kleinen, unperfekten Momente das sind, was die Musikerin am meisten liebt, möchte sie diese mit einem Publikum vor Ort teilen. „Ein ausgewähltes Publikum wird am Aufnahmetag Teil der Aufnahme sein, als emotionale Unterstützung, wie bei meinen Konzerten.“

    Und wie klingt „Echtzeit“, der eröffnende Titelsong des Albums? „Das wissen wir noch nicht! Diese erste Songposition des Albums bleibt bis dahin offen, um dem realen Augenblick einen freien Platz zu lassen.“

    Und so klingt es auch wie eine Verheißung, wenn die eigensinnige Poetin beim Blick nach vorn feststellt: „Ich habe das Gefühl, erst jetzt im meiner Zeit angekommen zu sein, um Gedanken noch spannender in Lieder gießen zu können – schließlich sehe ich mich als moderne Muse, die andere Menschen inspirieren möchte, Dinge auch mal neu zu denken und neu zu fühlen.

    Ich werde mein Leben lang Geschichten erzählen.“ Anna Depenbusch findet für ihre leidenschaftlichen Lieder die zeitgeistige Form. Wir begleiten sie dabei und so schließt sich zum Ende der Kreis in Echtzeit.

    Das Album „Echtzeit“ von Anna Depenbusch erscheint am 06.03.2020 bei Liedland.

    Ab 12.03.2020 geht die Liedermacherin mit Klavier auf große Deutschlandtournee.

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Kunst - Werk der Woche

  • Martina Ziegler vor einem ihrer Werke
Die Serie der Multiplen Portaits von Martina Ziegler setzt sich  mit der Vielschichtigkeit des Menschen auseinander
Die Kombination aus Malerei, Fotografie und Computerbearbeitung 
Martina Zieglers neue An- und Einsichten weiblicher Portraets
    Die Serie der Multiplen Portaits
    Martina Ziegler thematisiert Frauenbilder aus Kunst und Literatur

    Das Bild des Menschen spiegelt das herrschende Weltbild ebenso wie die Auseinandersetzung mit den inneren Gemütsregungen. In diesem Sinne gibt es wohl kaum ein anderes Motiv, das sich so vielschichtig durch die Jahrhunderte präsentiert. Es ist heute wie zu jeder anderen Zeit gleichermaßen aktuell und wird immer wieder neu erfunden.

    Eng damit verknüpft ist zugleich das Thema der Schönheit, die ebenfalls in unterschiedlichen Zeiten immer wieder anders und neu bewertet wurde, aber stets auch eine große Rolle spielte. In diesem thematischen Umfeld bewegt sich auch Martina Ziegler.

    Die Darstellung von Frauenbildern, auch in der Begegnung mit historischen Hintergründen aus Kunst und Literatur, sind zu ihrem zentralen Thema geworden. Mit jeder neuen Werkgruppe taucht sie tiefer in diese Arbeit ein und entwickelt sie weiter. Dabei geht sie ihren ganz eigenen Weg und schafft neue Einsichten.

    Dies schafft sie auf der soliden Basis feinster Malerei, aber auch mit dem Einsatz neuester technischer Mittel, die jedoch nie zum Selbstzweck werden. Die künstlerische wie menschliche Tiefe, die daraus entsteht, findet der Betrachter in ihren Werken wieder. Auf den ersten Blick sind alle Figuren fast makellos schön und dennoch wirken sie nicht oberflächlich.

    Dort, wo sie aufgelöst und neu zusammengesetzt wurden, ergänzt der Betrachter selbst diese Schönheit als Ganzes. Es umgibt die Figuren zuweilen etwas Gedankenverlorenes oder Mystisches, selten etwas Heiteres. Die Turbanbilder erinnern an die klassische Malerei großer Meister. Sie schafft Bilder von zeitloser Ästhetik und großer Eindringlichkeit.

    Ausgewogene, ebenmäßige Züge und harmonische Farbwirkungen bestimmen die Darstellungen. Gemeinsam ist ihnen eine starke Intensität. Die Figur nimmt Augenkontakt zum Betrachter auf, ohne etwas von sich zu verraten. So wird der Betrachter angeregt, sich selbst mit dem Sujet auseinanderzusetzen und darüberhinaus auch mittels des Bildes in sich selbst hineinzuschauen.

    Die Begegnungen sind szenischer aufgefasst. Sie mixt Zitate und Epochen, inszeniert Fiktives und Bestehendes neu. Immer sind zwei Figuren zu erkennen, wobei sich der Betrachter fragt, ob es wohl zwei Seiten eines einzigen Menschen sind. Es umgibt sie eine eigentümliche Stille, sie treten nicht miteinander in Kontakt und gehören doch unabdingbar zusammen, wie die Licht- und Schattenseiten in unserem Dasein.

    Oft blickt man wie durch einen Schleier auf die Darstellung. Mit wenigen Accessoires gelingt es, die Figuren in eine andere Zeit zu versetzen, z.B. ins 19. Jahrhundert. Die Farbigkeit und Atmosphäre transportieren eine Stimmung, die den Betrachter in diese Zeit hineinversetzt. Sie erzählen Geschichten und regen gleichermaßen wieder zur Innenschau an.

    Künstlerische Ausbildung
    Studium: Freie Kunst / Internationale Fachhochschule für Kunst und Design, Köln
    Praktikum in der Glasmalerei Henseler / Köln, (Restauration von Domfenstern)
    Studium : Visuelle Kommunikation / HSD Hochschule Düsseldorf (Grafik Design, Fotografie, Malerei)
    Abschluss (Akademischer Grad): Diplom Designer
    Art- und Creative Direction (Member of the Board) in internationalen Werbeagenturen.
    Kreative Federführung, europaweit, für internationale Unternehmen. Hauptsächlich Film- und Kreativkonzepte.
    Verschiedenste Auszeichnungen und Creative Awards für Design, Artwork und Film. (U.a. Art Directors Club Deutschland und New York Festival).
    Von 2001 – 2010 frei künstlerisch tätig. Parallel dazu Freelancer für Design-, Mode- und Architektur Unternehmen (Corporate Identity / Design und Konzeptentwicklung).
    Seit 2011 ausschließlich künstlerisch freischaffend.
    Techniken: Malerei, Mixed Media, Digital Painting, Experimental Crossover.

    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstlerinnen e.V.
    Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler e.V.

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  • Arno Rink  Lot und seine Tochter
Arno Rink Judith
    Große Gesten, klar komponiert
    Arno Rink - von der Begierde besiegt, überall die Frau per se, in purer Nacktheit

    Große Gesten, klar komponiert, der Akt in Anmut und eine Farbigkeit, die vor Intensität strotzt, das schwarze Dunkel weit hinter sich lässt; hier die Versuchung, dort die Judith, immer wieder Lot und seine Töchter, der Künstler im Selbstportrait, kritisch, resigniert, von der Begierde besiegt, und überall die Frau per se, in purer Nacktheit, ganzer Schönheit

    Arno Rink, moderner Meister des Altmeisterlichen, Gallionsfigur der Neuen Leipziger Schule, ein Genius in Farbe und Form und nebenbei Zeichner von erstem Rang, füllt derzeit mit seinen neoromantisch gefärbten, geheimnisvollen, allegorischen Szenarien die Museen, und exklusiv die Augsburger GALERIE NOA. Arno Rink, Begründer der Neuen Leipziger Schule, ist in ganzer Bandbreite in der Augsburger GALERIE NOAH zu entdecken.

    Zwei Jahre nach seinem Tod, einem kurzen, zwangsbedingten Stillstand, wird Rink erneut entdeckt, vom Museum der bildende Künste Leipzig, von der Kunsthalle Rostock, vom Kunstpalast Düsseldorf – zu Recht, schreibt er die ostdeutsche Kunstgeschichte neu.

    Erstmals nach 2017 bereitet eine Galerie sein umfassendes Oeuvre retrospektiv auf: Gut 30 Ölgemälde, Zeichnungen und Mischtechniken aus den Jahren 1986 bis 2016 führen in Augsburg das Können dieses großartigen Malers vor Augen, der sich, und mit sich die DDR-Kunst, heraus gekämpft hat aus einem politisch motivierten Arbeiten hin zu einer neuen Künstlichkeit in Freiheit, das, ohne die Vergangenheit zu verleugnen.

    Arno Rink gilt als der Mittler zwischen alter und neuer Leipziger Schule, Frontmann der zweiten Generation, die den sozialistisch verhafteten Realismus der Urväter hin führt zu einer verfremdenden Gegenständlichkeit, einer neuen Figuration, die mit surrealen Elementen spielt wie mit expressiver Flächigkeit und sich meist von der Figur leiten lässt.

    1940 in Schlotheim, Thüringen geboren, studierte Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Werner Tübke und Bernhard Heisig, dozierte selbst seit 1975 ebenda. Von 1987 bis 1994 war er Rektor, lange noch, bis 2005, als lehrender Professor tätig, unter anderem für Neo Rauch. In Leipzig gelebt und gearbeitet, dort 2017 auch verstorben, gilt Rink als das künstlerische Flaggschiff der Wende, der viel zu bieten hat, wenig verstreckt und so manches Geheimnis lüftet – Bravo.

    Vernissage: 7. November 2019

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  • Billy & Hells Schwarzweiße Schwester in Farbe von Anke Linz und Andreas Oettinger
Der Kontakt zu realen Menschen fuehrt zu den Fotoarbeiten von Anke Linz und Andreas Oettinger
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
Portraetaufnahmen von Billy und Hells
    Eine ausdrucksstarke Ausstellung in Graz
    Kunst, Mode, Werbung - Ein außergewöhnliches Fotografen-Paar - Anke Linz und Andreas Oettinger in Graz

    Einfach tolle Fotos - Anke Linz (geboren 1965 in Nürnberg) und Andreas Oettinger (geboren 1963 in München) bilden seit Mitte der 1980er Jahre ein außergewöhnliches Fotografen- Paar. Wenn es zwischendurch mit den Aufträgen schlecht aussah, waren sie sich nicht zu schade, einfache Aushilfsjobs zu übernehmen.

    Vielleicht ist es gerade dieser Kontakt zu realen Menschen in realen Arbeits- und Lebenssituationen, die manche Eigenheiten ihrer Herangehensweise erklärt. Ihre Porträts sind zwar von alter Malerei inspiriert,  bieten aber verschiedene Bildsprachen. Mal blicken die Models verschämt zur Seite oder zu Boden, dann unumwunden direkt in die Kamera.

    Mal sieht man die ungeschminkte Wahrheit im Gesicht, dann ist das Make-up extrem und die Szene an Dramatik schwer zu überbieten. Nur eines vereint fast alle Porträtaufnahmen von Billy & Hells: Die  statische Stille und die tiefe Ernsthaftigkeit. Ein Lächeln oder gar ein Lachen werden Sie nur sehr selten auf  den Fotos sehen, die dennoch einen starken subtilen Sinn für Humor verraten.


    Billy & Hells spielen nämlich auf virtuose Weise mit vertrauten Images und frönen dieser Leidenschaft sowohl in den Bereichen Kunst, Mode und Werbung in unverkennbarem, konsequentem Stil. So wurden auch frühere Auftragsarbeiten für Marken wie Nil oder Baileys ein gleichwertiger Teil des Schaffens von Billy & Hells.

    Klischees wie die entschlossen dreinblickende Krankenschwester, die strenge Lehrerin, die gütige Mutter, der coole Matrose oder der lässige Cowboy werden aus ihrem Bezugsrahmen gehoben und in einen neuen Kontext gestellt.


    Weder bei den Farben, noch bei der Kleidung und der Inszenierung überlässt man etwas dem Zufall. Die Bilder der beiden, die seit dem Jahr 2000 in Berlin leben, waren unter anderem in Tokyo, London, in den Niederlanden und in Los Angeles zu sehen. 2007 erhielten sie den Taylor Wessing Portrait Prize der National Gallery of London, ein wichtiger Moment für ihren internationalen Durchbruch.


    Der Name des Duos stammt übrigens angeblich von der englischen Aussprache des Wortes „Billighotels". Falls die Legende stimmt, zeigt sie schön den Zusammenhang von Klischee, ungeschönter Realität und Witz.


    Mit dem Werk von Billy & Hells wurde eine Ausstellung als Premiere in Graz gezeigt, die einen ganz neuen Blick auf die Möglichkeiten der Porträtfotografie offenbart.


    Alle im Atelier Jungwirth ausgestellten Fotografien können erworben werden.
    Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter www.billyundhells.de

    Billy & Hells
    Schwarzweiße Schwester in Farbe
     

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