Nachrichten aus der großen weiten Welt

14.02.2019 neues Zuhause in den Schweizer Alpen

GFDK - Kultur und Medien

Bären im Glück - Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat zwei der letzten Restaurant-Bären aus Albanien erfolgreich in das Arosa Bärenland in die Schweiz überführt. Die beiden 13-jährigen Bären verbrachten ihr bisheriges Leben in einem privaten Mini-Zoo eines Restaurants in Albanien.

Nach vier Tagen und 2.436 zurückgelegten Kilometern durch fünf Länder sind die beiden Bären wohlbehalten im Arosa Bärenland angekommen. Mit ihrer Ankunft erhielten die Bären auch ihre Namen: Meimo und Amelia leisten Bär Napa nun Gesellschaft in den schneebedeckten Schweizer Alpen.

Begleitet wurden Meimo und Amelia von einem VIER PFOTEN Team sowie Vertretern des Arosa Bärenland, den Arosa Bergbahnen und dem Tierarzt Dr. Frank Göritz vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW).

Der Transport startete bereits am Morgen des 29. Januar mit der Betäubung der Bären, damit sie veterinärmedizinisch untersucht und in die Transportkisten verladen werden konnten. Das circa 60 Quadratmeter große Gehege, in dem die beiden lebten, wurde zerstört.

Der Restaurantbesitzer will wegen der nicht-artgemäßen Bedingungen keine Tiere mehr halten. Als die Bären wieder wach waren, startete die Reise ihres Lebens: von Albanien über Mazedonien nach Griechenland und anschließend mit der Fähre nach Italien. In Italien angekommen ging die Reise weiter in die Schweiz und schließlich hoch nach Arosa.

Ausblick: Wie wird es weitergehen?

Der ehemalige serbische Zirkusbär Napa lebt seit Juli 2018 als erster Bewohner im Arosa Bärenland. Er staunte nicht schlecht, als plötzlich zwei neue Nachbarn vor seiner Tür standen. Neugierig beobachtete er die Ankunft von seinem abgetrennten Bereich des Geheges aus und ließ seine Artgenossen keine Sekunde aus den Augen.

Napa und die beiden Neuankömmlinge werden nun die Möglichkeit haben, sich durch den Zaun zu beschnuppern. Meimo und Amelia werden im Innengehege ihre Eingewöhnungsphase haben, da aufgrund der aktuellen Schneehöhe das Außengehege bis auf weiteres geschlossen ist.

Das Team vom Arosa Bärenland ist optimistisch, dass die beiden gesunden und wohlgenährten Neuankömmlinge in wenigen Tagen auch die Winterruhe antreten werden. Der wissenschaftliche Leiter Hans Schmid basiert diese Hoffnung auf dem festgelegten Futterkonzept:

„Wir werden in den ersten Tagen die Futtermenge regelmäßig reduzieren und erwarten, dass die Bären dann ganz natürlich in die Winterruhe gehen“. Im Frühjahr wird die Vergesellschaftung im Außengehege angestrebt, wobei das Arosa Bärenland mit einer Größe von drei Hektar jederzeit viele Rückzugsmöglichkeiten für jeden einzelnen Bären bietet.

mehr

13.02.2019 Gesangswettbewerb Das Lied

GFDK - Kultur und Medien

Die 26-jährige Sopranistin Nikola Hillebrand aus Deutschland ist Siegerin des diesjährigen Internationalen Gesangswettbewerbs „Das Lied“.

Neben einem Preisgeld von 15 000 Euro (gestiftet von der Manfred Lautenschläger-Stiftung) ist der 1. Preis verbunden mit mehreren Konzertauftritten bei renommierten Konzertveranstaltern und Musikfestivals sowie einer professionellen Produktion in einem Rundfunkstudio, ermöglicht durch SWR2.

Der von Gesangslegende Thomas Quasthoff gegründete Gesangswettbewerb zählt zu den wichtigsten weltweit und fand dieses Jahr zum zweiten Mal in Heidelberg statt, unter dem Dach des Internationalen Liedzentrums des „Heidelberger Frühling“.

Den 2. Preis in Höhe von 10 000 Euro teilen sich die 25-jährige Mezzosopranistin Yajie Zhang aus China und der 26-jährige Bariton Konstantin Krimmel aus Deutschland. Konstantin Krimmel erhielt ebenso den Publikumspreis in Höhe von 2 000 Euro.

Der 3. Preis in Höhe von 5 000 Euro ging an den 25-jährigen Bariton Michael Rakotoarivony aus Madagaskar. Den Förderpreis in Höhe von 2 500 Euro (gestiftet vom Freundeskreis Heidelberger Frühling e.V.) erhielt der 26-jährige Bass-Bariton Jeeyoung Lim aus Südkorea.

 Als bester Pianist des Wettbewerbs und mit 5 000 Euro Preisgeld wurde in Abwesenheit der 29-jährige Pianist Matthew Fletcher aus Großbritannien ausgezeichnet.

Albrecht Puhlmann, Intendant der Oper des NTM: »Nikola Hillebrand ist mit ihrem leuchtenden, so ausdrucksstarken wie substanzreichen Sopran ein großer Gewinn im Mannheimer Opernensemble. In vielen Partien – von Monteverdis Poppea über Verdis Gilda bis zu Strauss’ Sophie – überzeugte sie gleichermaßen sängerisch und als Darstellerin, und auch ihre Liederabende begeistern regelmäßig.

Dass sie nun diesen wichtigen Preis gewonnen hat, erfüllt uns am NTM mit Stolz und Freude. Ich gratuliere ihr sehr herzlich dazu und freue mich schon auf die nächste Neuproduktion mit ihr, die Koproduktion von Tanz und Oper ›Sanssouci‹.«

70 junge Sängerinnen und Sänger und 51 Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt hatten sich zur Teilnahme beworben. Davon traten nach einer Vorauswahl 25 Duos aus 21 Nationen in Heidelberg an.

Zur Jury unter Vorsitz von Thomas Quasthoff gehörten die Sopranistinnen Juliane Banse und Charlotte Lehmann, Lied-Pianist Malcolm Martineau, Lied-Professor Richard Stokes, die Künstleragentin Helga Machreich sowie die Intendanten John Gilhooly (Wigmore Hall London) und Thorsten Schmidt (Heidelberger Frühling).

Neben interessiertem Publikum besuchten auch zahlreiche Talentscouts den Wettbewerb, unter anderem vom Festspielhaus Baden-Baden, Schloss Elmau, Musikverein Graz, Hidalgo-Festival München, der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart oder aus der Schweiz, Tschechien und den Niederlanden.

Eine besondere Ehre für alle Mitwirkenden war die Anwesenheit von Martina Killmayer beim Wettbewerbsfinale, der Witwe des Komponisten Wilhelm Killmayer, dessen Lieder zum Wettbewerbsrepertoire gehörten.

Der Livestream des Wettbewerbs verzeichnete mehr als 10 000 Aufrufe. Videoaufzeichnungen aller Wettbewerbsbeiträge sind unter www.das-lied.com zu finden.

Der biennale Gesangswettbewerb „Das Lied“ fand bis 2015 in Berlin statt und hat im Jahr 2017 seine neue Heimat unter dem Dach des Internationalen Liedzentrums des „Heidelberger Frühling“ gefunden, das im Februar 2016 gegründet wurde.

Mit dem Wettbewerb von Thomas Quasthoff beheimatet Heidelberg neben Thomas Hampsons Lied Akademie zwei Nachwuchsförderprojekte von internationaler Strahlkraft. Ziel des Liedzentrums ist es, die Aktualität des Liedes ins Bewusstsein von Künstlern, Veranstaltern und Publikum zu rücken und neue Perspektiven zu eröffnen.

Über die 1. Preisträgerin

Die in München aufgewachsene deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand ist seit der Spielzeit 2016/ 2017 Mitglied im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Im Juli 2017 gab sie ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper als Azema in Rossinis »Semiramide«. 

Noch während ihres Studiums bei Prof. Fenna Kügel-Seifried an der Hochschule für Musik und Theater München gastierte Nikola am Theater Bonn als Belinda in »Dido & Aeneas«, Papagena sowie Königin der Nacht in »Die Zauberflöte« und als Marzelline in einer Neuproduktion von »Fidelio«. 

2015 gab sie ihr Glyndebourne-Debüt als Blondchen in David McVicars Neuproduktion von Mozarts »Die Entführung aus dem Serail«. In der darauffolgenden Saison wurde sie erneut nach Glyndebourne eingeladen, um die Barbarina zu singen und die Rolle der Susanna in »Le nozze di Figaro« zu covern. 

In ihrer Debütspielzeit wurde sie zur Trägerin des 50. John Christie Awards ernannt. In Mannheim stand sie unter anderem als Adele (»Die Fledermaus«), Sophie (»Der Rosenkavalier«), Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«), Despina (»Così fan tutte«) und Poppea (»L’incoronazione di Poppea«) auf der Bühne.

In der Spielzeit 2018/19 wurde ihr der Arnold-Petersen-Preis verliehen, der jährlich für eine herausragende künstlerische Nachwuchsleistung vergeben wird.

Derzeit ist Nikola Hillebrand am NTM als Marzelline in »Fidelio« (16. Februar), in »Carmina Burana« (10. März), in »Sanssouci« (Premiere am 14. März), im Musiksalon-Abend  »Verfemt« (6. April) sowie in Monteverdis »Marienvesper« (6. Juni) zu erleben.

Christine Diller

 

mehr

12.02.2019 am 14. Februar ist Valentinstag

GFDK - Kultur und Medien

Na, ich sage mal so, wenn man sich von Hochschulprofessoren den Tag der Liebe erklären lassen muß, ist man weit hinten.

Rote Herzchen und Rosen, Liebesbekenntnisse und Amors Pfeil: Am Valentinstag steht alles im Zeichen der Liebe. Dass es dabei um mehr geht als um eine Liebeserklärung aus floristischer Handwerkskunst und wie der Tag der Liebenden gelingen kann, haben Prof. Dr. Christian Helmrich und Prof. Dr. Angela Teichert von der SRH Fernhochschule untersucht.

Kurz vor dem Tag der Liebe stellt sich jedes Jahr wieder die Frage: Soll man für den Partner ein Geschenk besorgen oder auf diesen kommerziell angehauchten Tag verzichten? „Bei der Geschenkefrage spielen unterschiedliche Maßstäbe und Erwartungen eine Rolle.

Kein Geschenk zu bekommen, obwohl man insgeheim eines erhofft, kann eine Enttäuschung hervorrufen und zu Zweifeln an der Zueignung des Partners führen.

Dies kann mit Trauer und Wut einhergehen, als Abwertung erlebt werden und einen Streit nach sich ziehen“, erklärt Prof. Helmrich, Studiengangsleiter Prävention und Gesundheitspsychologie an der SRH Fernhochschule – The Mobile University.

Um das zu vermeiden empfiehlt Frau Prof. Teichert, Studiengangsleiterin Systemische Beratung und Coaching an der SRH Fernhochschule, daher allen Paaren: „Am besten bespricht man vorher mit dem Partner, womit man sich gegenseitig eine Freude machen kann. Dadurch werden Erwartungshaltungen kommuniziert, abgeglichen und vereinbart.“

Der Valentinstag ist eine gute Möglichkeit, sich gegenseitig an die Liebe zu erinnern. Solche Tage können etwas Positives auslösen. „Beim Valentinstag geht es um Aufmerksamkeit und auch darum, dem Partner an dem Tag der Liebe zu zeigen, wie wertvoll er ist.

Das gilt gleichermaßen für Frauen wie auch für Männer,“ weiß Prof. Teichert. Nur es stellt sich die Frage, wie „hoch“ die Aufmerksamkeit sein muss. Wäre statt einer Rose auch ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch eine großartige Geste?

Bei Menschen, die am Valentinstag keine Beziehung haben, kann die Wahrnehmung der eigenen Einsamkeit und unerfüllter Wünsche nach Zweisamkeit in den Fokus rücken.

„An bedeutsamen Tagen wie beispielsweise Weihnachten, Silvester, Geburtstag oder eben am Valentinstag soll möglichst alles idealtypisch verlaufen. An solchen Tagen kann die Partnerlosigkeit verstärkt erlebt werden und zur Frustration beitragen,“ erläutert Prof. Helmrich.

Um nicht mit einem Becher Eiscreme alleine und traurig auf dem Sofa zu enden, hat Prof. Teichert einen Tipp für alle Singles, die gern an diesem Tag jemandem eine Freude machen möchten: „Nur weil man Single ist, sollte man nicht in Tränen versinken und dem Gefühl der Einsamkeit Raum geben.

Man kann anderen Menschen eine Freude machen, die einem wichtig sind, wie zum Beispiel Familienmitgliedern oder guten Freunden. Schenken macht die Seele weit, so der Glücksforscher Wilhelm Schmid. Und: Geben hat auch mit Demut und Dankbarkeit zu tun und jemandem eine Freude bereiten, macht auch uns glücklich.“

mehr

12.02.2019 Berlinale Co-Production Market

GFDK - Kultur und Medien

Der mit 20.000 Euro dotierte Eurimages Co-Production Development Award ging am Sonntagabend an das Projekt Alcarràs (Regie: Carla Simón) der Produktionsfirma Avalon PC aus Spanien. Mit dem Preis unterstützt die europäische Filmförderung Eurimages die weitere Entwicklung des Projekts.

Die Jurymitglieder waren in diesem Jahr die Förderungsvertreterin Karin Schockweiler (Luxemburg), Produzentin Helena Danielsson (Schweden) und Verleiher Jakub Duszyński (Polen).

Heute wurden zwei weitere Preise vergeben, die ebenfalls seit Jahren beim Berlinale Co-Production Market etabliert sind: Mit dem VFF Talent Highlight Award in Höhe von 10.000 Euro unterstützt die VFF - Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten aus München in diesem Jahr das Projekt Bufis (Regie: Mahad Ahmed), das in Berlin vom in Kenia ansässigen Produzenten Vincenzo Cavallo präsentiert wurde.

Bereits seit 2004 prämiert die VFF jährlich ein vielversprechendes Nachwuchsprojekt aus dem „Talent Project Market“, den der Berlinale Co-Production Market in Kooperation mit Berlinale Talents organisiert.

Nominiert waren in diesem Jahr auch die Produzentinnen Jessie Fisk aus Irland und Alona Refua aus Israel. Sie pitchten ihre Projekte ebenfalls vor Teilnehmer*innen des Berlinale Co-Production Market und erhielten jeweils einen Preis in Höhe von 1.000 Euro.

Der ARTEKino International Prize geht in diesem Jahr an das Projekt A Responsible Adult der israelischen Regisseurin Shira Geffen. ARTE zeichnet mit diesem Preis, der mit 6.000 Euro dotiert ist, ein künstlerisch herausragendes Projekt aus der Auswahl des Berlinale Co-Production Market aus.

Beim 16. Berlinale Co-Production Market treffen die Produzent*innen der insgesamt 37 ausgewählten Spielfilmprojekte zudem auf Koproduzent*innen und Finanziers.

Über 1.500 Einzel-Meetings mit potentiell passenden Partner*innen unter den insgesamt knapp 600 Teilnehmer*innen wurden vorab minutiös geplant. Auch Bücher zum Verfilmen und Serienprojekte werden vorgestellt. Sie stehen bei den Pitch-Veranstaltungen „Books at Berlinale“ und „Co-Pro Series“ im Fokus.

Über 2.400 Meeting-Anfragen gingen in diesem Jahr ein. Mehr als 280 Filme, die in den vergangenen Jahren beim Berlinale Co-Production Market Partner*innen gesucht haben, sind inzwischen fertiggestellt. Drei von ihnen laufen in diesem Jahr im Programm der Berlinale.

Hauptpartner des Berlinale Co-Production Market sind die MDM - Mitteldeutsche Medienförderung und das Creative Europe - MEDIA Programm der Europäischen Union.

 

 

Veranstaltungsort und weiterer Partner ist das Abgeordnetenhaus von Berlin.

 

 

Der Berlinale Co-Production Market ist Teil des European Film Market.

mehr

10.02.2019

GFDK - Kultur und Medien

Die Riesenspielzeuge erinnern mich an Außerirdische und Science-Fiction Filme.

Der exzen­tri­sche Öster­rei­cher Bruno Gironcoli gehört zu den wich­tigs­ten Bild­hauern seiner Gene­ra­tion. Mit immer neuen Werk­grup­pen schuf er ab den frühen 1960er Jahren ein eigen­wil­li­ges Œuvre. Der Mensch mit seinen Abgrün­den befand sich dabei im Zentrum der künst­le­ri­schen Arbeit.

Giron­co­lis Ästhe­tik der Maßlo­sig­keit und der Opulenz, die stän­dig Wuche­run­gen und Schnör­kel ausbil­dete, hat zahlreiche jüngere Künst­le­rin­nen und Künst­ler inspi­riert.

International bekannt wurde er durch seine späten Großplastiken, in denen archetypische Figuren und Triviales zu futuristisch anmutenden Konglomeraten verschmelzen. Die monu­men­ta­len Skulp­tu­ren erschei­nen wie Proto­ty­pen einer neuen Spezies, gefasst in glän­zende, verfüh­re­ri­sche Ober­flä­chen aus Gold, Silber und Kupfer. 

Die eindringliche Publikation, die anlässlich der umfassenden Ausstellung in der SCHIRN Kunsthalle Frankfurt erscheint, präsentiert die wichtigsten Arbeiten aus Gironcolis Spätwerk. Mit einem Text von Martina Weinhart und einem Vorwort von Philipp Demandt.

Aktuelle Ausstellung
14. Februar – 12. Mai 2019, Bruno Gironcoli: Prototypen einer neuen Spezies, SCHIRN Kunsthalle Frankfurt
Bruno Gironcoli – Prototypen einer neuen Spezies

Hg. Martina Weinhart
Deutsch / Englisch
22 × 33 cm
64 Seiten
40 Abbildungen
Softcover
ISBN 978-3-95476-275-0
€ 26 (D) / £ 24.50 / $ 42

Erscheinungsdatum: 15. Februar 2019 im Distanz Verlag

mehr

10.02.2019 Die jazztage in dresden

GFDK - Kultur und Medien

Der 19. Jahrgang der Jazztage Dresden nimmt immer mehr Fahrt auf und wir haben die ersten neuen Künstler mit an Bord.

Während wir noch das vergangene Festival mit über 80 Konzerten nachbereiten, planen wir bereits mit großen und außergewöhnlichen Swing, Funk, Fusion, Crossover, Latin, Jazz & World Music Künstlern und versuchen aber auch mit kleinen aber feinen Schmankerln die Jazztage Dresden wieder zum umfangreichsten und vielfältigsten Jazzfestival Deutschlands zu machen.

Dies ist bei unserem kleinen Team mit vier Stellen eine echte Herausforderung. Wir werden es aber mit Ihrer Hilfe, als so konzertbegeistertes liebes Jazztage-Publikum, wieder stemmen können.

Die Ticketpreise werden wir trotz der Senkung des bereits mehr als übersichtlichen Zuschusses des Freistaats Sachsen von bisher 25 Cent/Zuschauer auf jetzt 20 Cent nicht erhöhen.

Wir suchen aber natürlich noch nach Sponsoren für die einzelnen Konzerte und freuen uns auch auf weitere Mitglieder im Freundeskreis der Jazztage Dresden. Dies hilft, die immer weiter steigenden Gagen und Nebenkosten zu decken.
Für die Swing-Freunde und Tanzwütigen erweitert sich der Swing Band Ball neben der so im letzten Jahr abräumenden Gunhild Carling Family um The Huggee Swing Band.

Die sieben jungen Männer in Fliege und Hosenträgern erinnern weniger an eine altmodische Jazz Band, sondern versprühen mit modernem Zeitgeist die Tanzmusik der 20er bis 40er Jahre.

Nach ihrem grandiosen Auftritt in 2018 mit fetzendem Rock`n Roll vom Feinsten haben wir die OldSchoolBasterds auch gleich wieder engagiert. Außerdem sind kulinarische Köstlichkeiten in diesem Jahr garantiert.


Mit dem italienischen Fingerstylegitarristen Luca Stricagnoli, der Fortsetzung der Nacht der Gitarren und dem Blues singenden Gitarristen Torsten Goods zu JazzNoTalk kommen die Gitarrenfreunde bei den Sonderkonzerten schon vorab voll auf ihre Kosten.

Das bereits veröffentlichte Jazztage-Programm im Überblick:

17.03.19 20:00, Luca Stricagnoli - "What If?" World Tour, Jazzclub Tonne
15.04.19 19:00, Torsten Goods - Thank You Baby, BrockmannundKnoedler Salon
29.09.19 20:00, Nacht der Gitarren, Dreikönigskirche
23.10.19 19:30, Eröffnung Jazztage Dresden 2019, QF - Quartier an der Frauenkirche
05.11.19 20:00, Stefanie Heinzmann - All We Need Is Love, Erlwein Capitol
07.11.19 20:00, The Pasadena Roof Orchestra - 50 Jahre Jubiläums Tour, Erlwein Capitol
08.11.19 20:00, Ute Lemper - Rendezvous with Marlene, Erlwein Capitol
08.11.19 20:00, The Firebirds - Die Große Firebirds Nacht, BallsportArena
09.11.19 20:00, Tina Tandler - Saxophon verliebt II, Erlwein Capitol
13.11.19 20:00, Mnozil Brass - Gold - ein Best Of, Kulturpalast
14.11.19 20:00, Konstantin Wecker - Weltenbrand, Kulturpalast
14.11.19 20:00, Tommy Emmanuel - Solo 2019, Erlwein Capitol
18.11.19 19:30, Martin Tingvall - Floating, Staatsoperette

20.11.19 20:00, Organ Explosion - Die Vintage-Krassomaten, Societaetstheater
23.11.19 19:00, Swing Band Ball, GebäudeEnsemble Deutsche Werkstätten Hellerau
24.11.19 20:00, Abschlusskonzert: Classic meets Cuba & More, Kulturpalast

 

mehr

09.02.2019 Wut oder Lust

GFDK - Kultur und Medien

Seit über dreißig Jahren formt und verkörpert Katja Flint als Schauspielerin in ihren Rollen menschliche Emotionen und Charakteristika. Nun wagt sie einen Perspektivwechsel, indem sie das Menschsein mit fotografischen Mitteln untersucht. 

Darstellungen von Wut oder Lust

Mit ihren subtilen, aber expressiven Aufnahmen, die ohne jegliches Licht im fotografischen Raum auskommen, gelingen Katja Flint intensiv-düstere wie auch sinnlich-harmonische Darstellungen menschlicher Emotionen. Sie führen den Betrachter in eine kinematografisch tagtraumhafte Parallelwelt
 
Das Buch, mit einem Text von Matthias Harder sowie einem Vorwort von Uwe Neumann und Kerstin Wahala, zeigt 42 dieser Fotografien.

Aktuelle Ausstellung
13. Januar – 24. Februar 2019, Kunsthalle Rostock, Katja Flint – Eins

Save the Date
Katja Flint – Eins
Ausstellungspreview & Buchpräsentation
Semjon Contemporary Berlin
29. März 2019, 18:00 Uhr
Laufzeit bis 4. Mai 2019
Katja Flint – Eins

Deutsch
21 × 30 cm
116 Seiten
42 s/w-Abbildungen
Hardcover
ISBN 978-3-95476-273-6
€ 36 (D) / £ 34 / $ 58

Erscheinungsdatum: 04. März 2019 im Distanz Verlag

 

mehr

09.02.2019 Kultur- und Kreativwirtschaft

GFDK - Kultur und Medien

Die Kreativindustrie wächst weiter: So das Ergebnis des Monitoringberichts „Kultur- und Kreativwirtschaft 2018“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Bereits eine Viertelmillion Kreativunternehmen gibt es in Deutschland.

Daher sind kreative Experten gefragt, die sich nicht nur in Bereichen wie der Games- und Medienindustrie sowie in der Musikwirtschaft auskennen, sondern diese auch managen können.

Der Master-Studiengang „Creative Industry Management“, eine Kooperation der SRH Fernhochschule mit der SRH Hochschule der populären Künste, bereitet Studierende auf die Aufgaben der Kreativwirtshaft vor.

„Unser Studiengang verbindet Management in der Kreativwirtschaft mit Themen wie Entrepreneurship, Innovation und Kommunikation – Kompetenzen also, die auch in traditionellen Branchen auf Verantwortungsebene gefragt sind,“ so Prof. Dr. Angela Bittner-Fesseler, eine der beiden Studiengangsleiterinnen an der SRH Fernhochschule – The Mobile University.

Der Master-Studiengang Creative Industries Management vermittelt Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen für komplexe Managementaufgaben und zur Realisierung von Projekten sowohl in der Kreativwirtschaft als auch der klassischen Wirtschaft, wobei immer Kreativität, Kommunikation und Innovation im Fokus stehen.

Mit den vier Spezialisierungen Medienwirtschaft, Games-Industries, Werbemarkt sowie Musikwirtschaft ist zudem eine persönliche Profilbildung möglich.

Menschen, die Managementfunktionen in den Bereichen Werbemarkt und Medienwirtschaft, in der Games Industrie oder in der Musikwirtschaft übernehmen möchten oder ihr eigenes Creative Industries Start-up oder Projekt starten wollen, sind in diesem Studiengang genau richtig,“ weiß Prof. Dr. Svenja Tams, Studiengangsleiterin Creative Industries Management (M.A.) von Seiten der der SRH Hochschule der populären Künste.

Aufgrund seiner interdisziplinären und innovativen Ansätze befähigt der Abschluss des Masterstudiums, die Themen Kreativität, Entrepreneurship, Innovation, Kommunikation auch in traditionellen Branchen in den Mittelpunkt zu rücken.

„Dass gerade Menschen, die in einer kreativen und äußerst fluiden Welt engagiert sind, durch das mobile Selbststudium in individuellen Lernformaten so flexibel und kreativ studieren können und dann kreatives Denken und Handeln in das Management „zurückbringen“, macht den Studiengang so einzigartig“, betont Prof. Bittner-Fesseler.

Durch die Verbindung des flexiblen Fernstudienkonzepts der SRH Fernhochschule mit Praxisphasen an der SRH Hochschule der populären Künste sind die Studierenden in der Lage, sich neben Beruf und Familie weiterzubilden.

 

mehr

09.02.2019 das Club-Hotel auf Ibiza

GFDK - Kultur und Medien

Schiffstaufe in Barcelona. Zwei Tage das größte, schwimmende Club-Hotel auf Ibiza mit bis zu 3.000 Betten. Endlich wieder Cruise Clubbing auf hoher See. Von der „Weißen Insel” zum französischen Sète.

Und zurück zum Heimathafen Barcelona. Fünf Tage. 24 Stunden Party nonstop mit den weltweit erfolgreichsten DJs. Landgänge – oder auch Chillen auf dem kabineneigenen Balkon mit Blick aufs Mittelmeer. Die Mischung macht´s. Und dann: Weiter feiern in den besten Clubs Europas auf Ibiza

Der neueste Clou aus dem Hause BigCityBeats: Für gerade einmal 29,80 Euro pro Tag und Person gibt es das "WCD All You Can Drink"-Package. 
Inklusive: alkoholische und nicht-alkoholische Getränke

8 Floors an Bord. 15 Bars und Lounges an Bord. 16 Restaurants an Bord. Kein Regen – Sonne, Blaues Wasser, 29 Grad im Schatten. Die Partykreuzfahrt in der Hauptsaison: im August. Ein DJ-Staraufgebot der absoluten Extraklasse.

Die ultimative Party auf hoher See. Günstiger als je zuvor. Qualitativer als je zuvor! BigCityBeats baut die größte Rooftop mit fulminanter Licht- und Lasershow und Soundanlage – und klar: mit den erfolgreichsten Acts der elektronischen Musikszene auf dem Freiluftdeck und in den Club-Areas.

Nach zwei sehr erfolgreichen Mittelmeerfahrten im April sattelt man bei Ausgabe drei nicht nur auf ein anderes, moderneres, größeres und internationaleres Schiff um, sondern perfektioniert das ausgefeilte Konzept bis ins kleinste Detail, um den Gästen einen noch bequemeren und unvergesslicheren Aufenthalt auf hoher See zu gewährleisten.

Und zwar in der Hauptsaison! Die Norwegian Pearl sticht im August 2019 in See: vom 12. bis 16.08. geht es für bis zu 3.000 Partypeople auf große Fahrt. Ab 859.00 Euro.

Short facts:

BigCityBeats WORLD CLUB DOME – Cruise Edition 2019
Barcelona – Ibiza – Sète – Barcelona

12.-16.08.2019

Line Up (alphabetical order)

Dimitri Vegas & Like Mike
Don Diablo
Felix Kröcher
Gestört aber GeiL
Le Shuuk
Lost Frequencies
MATTN
Robin Schulz
Timmy Trumpet
uvm.

mehr

08.02.2019 Tendenz Abstraktion

GFDK - Kultur und Medien

Wassily Kandinsky (1866–1944), der „Erfinder der Abstraktion“, steht mit einem umfassenden Konvolut seiner Druckgrafik im Zentrum der Ausstellung. Anhand von rund 100 Werken aus Privatbesitz, darunter Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde wird Kandinskys Weg in die Abstraktion vor dem Ersten Weltkrieg vorgestellt.

Insbesondere die in den Jahren zwischen 1902 und 1912 entstandenen Holzschnitte sind für das Verständnis seiner Idee vom „Geistigen in der Kunst“ und den Entstehungsprozess seiner abstrakten Kunst entscheidend. Zuletzt hatte es 1932 eine Einzelausstellung von Kandinsky in Dresden gegeben.

Die aktuelle Präsentation eröffnet dem Publikum nach vielen Jahren erneut einen umfassenden Blick auf das grafische Werk des Künstlers und wirft Schlaglichter auf seine abstrakte Aquarellkunst.

Die bewusst reduktive Handhabung der Drucktechnik ermöglichte Kandinsky stark vereinfachte flächige Darstellungen, die in den farbigen Drucken suggestive Farbklänge erzeugen.

Im Austausch mit Gabriele Münter und Franz Marc entwickelten sich die Ideen des Blauen Reiter und Kandinskys Vorstellungen einer von den Beschränkungen der illusionistischen Nachahmung der Gegenstandswelt befreite und nur der „inneren Notwendigkeit“ folgenden Kunst.

Dass die Suche nach formaler Vereinfachung und Abstrahierung ein Hauptanliegen der künstlerischen Avantgarde war, verdeutlicht die Ausstellung durch eine konzentrierte Auswahl weiterer Positionen.

Diese reichen von Alexej Jawlensky, Paul Klee und Franz Marc aus dem Umfeld des Blauen Reiter über die Künstlergruppe „Die Brücke“ bis hin zu Otto Dix und Lyonel Feininger.

Die Präsentation widmet sich damit gleichsam der Vorgeschichte des Bauhauses, dessen Rezeption in Dresden im Zentrum der Ausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden. 1919 bis 1932“  (ab 2. März) im Albertinum stehen wird.

Zugleich führt die Ausstellung das Thema „Tendenz Abstraktion“ bis in die Gegenwart: In direkter Nachbarschaft zu Kandinsky sind aus der Schenkung Sammlung Hoffmann Werke des japanischen Künstlers Hiroshi Sugimoto (*1948) zu sehen, dessen minimalistisch-abstrakte Fotografien über Zeiten und Kulturen hinweg mit Kandinskys Arbeiten in einen Dialog treten.

In Sugimotos berühmten „Seascapes“, den Meeresansichten, die ab 1980 entstanden sind, teilt die Horizontlinie Wasser und Himmel in exakt zwei gleich große unterschiedlich graue Flächen. Mit den Darstellungen strebt der Künstler zeitlose Ansichten vom Meer an, „Ur-Bilder“, wie sie die Menschen schon vor Jahrtausenden gesehen haben.

Auch in anderen Serien gelangt Sugimoto über den fotografischen Augenblick hinaus zu konzentrierten Bildern: Die gleißend helle Leinwand im Kino zeigt mittels langer Verschlusszeit die Lichtprojektion eines ganzen Films und lässt so an das schwarze und weiße Quadrat von Kasimir Malewitsch denken.

2.3.-2.6.2019 im Albertinum

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Presse und Kommunikation

Residenzschloss ∙ Taschenberg 2 ∙ 01067 Dresden

mehr
Treffer: 1000