Nachrichten aus der großen weiten Welt

18.04.2019 vom Bond-Girl zur Wissenschaftlerin

GFDK - Filme Kino und TV

Michelle Yeoh wurde für die Rolle der Wissenschaftlerin Dr. Karina Mogue in den AVATAR Fortsetzungen besetzt. “Während ihrer Karriere hat Michelle immer einzigartige und unvergessliche Charaktere kreiert. Ich freue mich darauf, jetzt mit ihr zusammenzuarbeiten um das Gleiche bei den AVATAR Fortsetzungen zu schaffen“, sagte James Cameron.

Michelle Yeoh ist als eine der besten und erfolgreichsten internationalen Schauspielerinnen bekannt. Zuletzt war sie in der romantischen Komödie CRAZY RICH ASIANS von John M. Chu zu sehen, sowie in STAR TREK: DISCOVERY von CBS.

Die Verpflichtung wurde über den offiziellen Twitter-Account der Pandora-Saga bekannt gegeben, in welchem Cameron die 56-Jährige in den höchsten Tönen lobt. So habe Yeoh ihre ganze Karriere hinweg über einzigartige und denkwürdige Charaktere erschaffen.

Das ehemalige Bond-Girl ist anerkannt für ihre Rollen in Ang Lees TIGER & DRAGON 1 & 2, Rob Marshalls DIE GEISHA, Roger Spottiswoodes JAMES BOND 007 – DER MORGEN STIRBT NIE und SUNSHINE von Danny Boyle.

 Michelle spielte zudem die Hauptrolle in dem von der Kritik gelobten Film THE LADY – EIN GETEILTES HERZ unter der Regie von Luc Besson und sprach eine Synchronrolle in Dreamworks Animationshit KUNG FU PANDA 2.

Als Nächstes wird Michelle in Paul Feigs LAST CHRISTMAS neben Emilia Clarke und Henry Golding und in BOSS LEVEL von Joe Carnahan zu sehen sein. Über die Handlung der Filme ist derzeit noch nichts bekannt, also lassen wir uns überraschen.

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18.04.2019 Waschbären in der Stadt

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Erst seit 85 Jahren leben Waschbären in Deutschland. 1934 ausgewildert, haben sie sich bei uns in rasantem Tempo vermehrt. Doch seit 2016 sind die kecken Gesellen bei uns nicht mehr erwünscht und wurden von der Europäischen Union sogar als „invasive Art“ zur Ausrottung freigegeben.

Seitdem werden jedes Jahr über 100.000 Waschbären erschossen. „Nicht die Ausrottung, sondern das respektvolle Zusammenleben mit den Tieren sollte das Ziel sein“, sagt Diplom-Biologe Florian Eiserlo, Leiter von TIERART, einer Tier- und Artenschutzstation von VIER PFOTEN und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Waschbären.

Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Waschbären finden bei uns optimale Lebensbedingungen, denn in den Städten finden die Allesfresser das ganze Jahr über ein reichhaltiges Speisenangebot.

Auf ihrer Futtersuche machen die possierlichen Tiere auch vor unseren Häusern und Gärten nicht Halt und können dort deutliche Spuren hinterlassen. Florian Eiserloh erklärt, wie man sich schützen kann:

Bitte nicht füttern
 „Lassen Sie Hunde- und Katzenfutter nicht draußen stehen. Auch offene Mülltonnen oder Gelbe Säcke werden von den Waschbären gerne nach Fressbarem durchwühlt.

Sichern Sie die Mülltonnendeckel mit einem Mülltonnenverschluss, stellen Sie Mülleimer nicht als Einstiegshilfe an Zäunen oder Mauern ab und lagern Sie auch Gelbe Säcke nicht draußen auf dem Boden“, rät der Diplom-Biologe.

Haus von außen schützen
Waschbären sind extrem gute Kletterer. Schützen Sie Ihr Haus, indem Sie die Regenrinnen mit Blechmanschetten umkleiden. Auf das Dach ragende Äste sollten gekürzt werden, um den Waschbären keine Möglichkeit zu bieten, auf Dachböden, durch Fenster oder in den Kamin zu gelangen“, so der Wildtierexperte.

Waschbären sind keine Haustiere
„Befindet sich ein Waschbär einmal in menschlicher Obhut, darf er laut Gesetz nicht mehr in die Freiheit entlassen werden. Anfangs sind die kleinen Waschbären süß und verschmust, doch mit zunehmenden Alter kommen die Probleme.

Ein Waschbär kann 15 Jahre und älter werden und gehört keinesfalls in eine Wohnung. Der Bau eines artgerechten Geheges jedoch ist teuer und aufwendig. Auch müssen Waschbären in sozialen Verbänden leben und sollten auf keinen Fall alleine gehalten werden“, erklärt Florian Eiserlo.

VIER PFOTEN rät, sich beim Fund von verwaisten Jungtieren an die nächstgelegene Wildtierschutzstation zu wenden.

Über TIERART, eine Tier- und Artenschutzstation von VIER PFOTEN
TIERART beherbergt und versorgt zurzeit vier Tiger, zahlreiche heimische Wildtiere wie Füchse, Dachse, Wildkatzen, Hasen, Rehe, Waschbären, Siebenschläfer und Igel sowie eine 40-köpfige Schaf- und Ziegenherde.

Auf dem 14 Hektar großen ehemaligen US-Militärgelände in Maßweiler bietet die Station den von VIER PFOTEN geretteten Großkatzen aus vormals Zirkus- und Privathaltung ein dauerhaftes, naturnahes, vor allem aber ein artgemäßes Zuhause.

Die meisten geretteten heimischen Wildtiere werden nach Möglichkeit wieder ausgewildert. VIER PFOTEN hat den Bau der Gehege finanziert und gewährleistet die Versorgung und Pflege der Tiere. Die TIERART gGmbH gehört zu 90 Prozent VIER PFOTEN, Tierart e.V. hält 10 Prozent der Anteile.

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17.04.2019

GFDK - Kino Filme und TV

Ein klarer Sieg für die Liebe:  Die neue Nummer 1 im Kino heißt AFTER PASSION. Die Bestsellerverfilmung eroberte am Wochenende mit 330.000 Besucher (inkl. Previews) den Spitzenplatz in den deutschen Kinocharts.

Obendrein erreichte der Film einen sensationellen Kopienschnitt von 700 Besuchern pro Kopie. In Österreich gingen rund 43.000 Zuschauer ins Kino, in der Schweiz waren es rund 17.000. Das sind zusammen 390.000 Zuschauer im deutschsprachigen Raum.

Inhalt: Tessa Young (JOSEPHINE LANGFORD) ist ein braves Mädchen, wie es im Buche steht. Klug, wohlerzogen und mit klaren Plänen für die Zukunft. Als sie ans College kommt, lernt sie den Bad Boy Hardin Scott (HERO FIENNES TIFFIN) kennen, der sie wie magisch anzieht.

Düster, unverschämt, unberechenbar und verdammt sexy – er verkörpert all das, was sie nicht sein will. Hals über Kopf verliebt sie sich und je mehr sie ihm verfällt, desto mehr wird ihr klar: Sie wird selbst nie wieder die sein, die sie einmal sein wollte.

AFTER PASSION basiert auf Anna Todds gleichnamigem Bestseller, der sich auf der Fan-Fiction-Seite Wattpad zu einer Verlagssensation entwickelte.

Der Film bringt nun die jungen Shootingstars Josephine Langford („Wolf Creek“), Hero Fiennes Tiffin („Cleaning up“), Dylan Arnold („Halloween“) und Samuel Larson („Glee“) mit bekannten Darstellern wie Selma Blair („Anger Management“, „Mom and Dad“), Peter Gallagher („Grace & Frankie“, „Bad Moms 2“) und Jennifer Beals („Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“, „Flashdance“) zusammen.

Die Autorin der Bestseller-Reihe, Anna Todd, ist auch als Produzentin mit an Bord und sorgt dafür, dass ihre Figuren buchgetreu zum Leben erweckt werden. Regie führt die Newcomer-Regisseurin Jenny Gage.

Darsteller: Josephine Langford, Hero Fiennes Tiffin, Selma Blair, Jennifer Beals, Peter Gallagher, Inanna, Pia Mia, Samuel Larson, u.v.a.
Drehbuch: Susan McMartin, basierend auf dem Bestseller-Roman "After" von Anna Todd
Regie: Jenny Gage
Produzenten: Courtney Solomon, Mark Canton, Jennifer Gibgot, Anna Todd, Dennis Pelinoand Aron Levitz

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16.04.2019 Motan und Pisa haben ein zuhause

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Gerettete Löwen aus Gaza treffen im VIER PFOTEN Schutzzentrum in Südafrika ein. Motan und Pisa können sich in LIONSROCK endlich von ihrer Vergangenheit erholen.

Zwei Löwen, die von der internationalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN erfolgreich aus dem Gazastreifen gerettet wurden, haben am 10. April Südafrika erreicht. Im Rahmen ihrer bis dato größten Rettungsmission konnte VIER PFOTEN am 7. April insgesamt 47 Tiere aus dem verwahrlosten Zoo in Rafah, Gaza holen.

Die meisten der geretteten Tiere kamen in jordanischen Wildtierschutzzentren unter. Löwenmännchen Motan und Löwin Pisa brachte VIER PFOTEN in ihr Großkatzenrefugium LIONSROCK in Südafrika. In ihrem neuen, artgemäßen Zuhause erhalten sie nun die Pflege, die sie dringend brauchen.

Die beiden Löwen, die von VIER PFOTEN Motan und Pisa getauft wurden, erreichten den Flughafen O.R. Tambo in Johannesburg am 10. April und wurden von dort direkt nach LIONSROCK transferiert. „Die Löwen sind in recht gutem Zustand bei uns angekommen.

Wir entlassen sie zunächst in einer speziellen Pflegeeinheit. Das ist wichtig, damit sie sich gut einleben und sich an die neue Umgebung und die Tierpfleger gewöhnen.

Wir werden ihre Entwicklung während der Eingewöhnungsphase genau beobachten“, sagt Hildegard Pirker, Cheftierpflegerin und Leiterin der Tierschutzabteilung in LIONSROCK – einem VIER PFOTEN Schutzzentrum, in dem bereits über 100 aus Zoos, Zirkussen, Kriegsgebieten oder vor der Gatterjagd gerettete Großkatzen ein neues Zuhause fanden.

Ein lebenslanges Zuhause für Großkatzen

In den vergangenen Jahren hat VIER PFOTEN bereits erfolgreich Tiere aus dem Irak, Syrien und Gaza gerettet, von denen auch die meisten nach LIONSROCK gebracht wurden. Motan und Pisa schließen sich ihresgleichen an:

Simba und Saeed, zwei Löwen die 2017 aus Zoos in Mossul und außerhalb Aleppos gerettet wurden, sowie Tiger Laziz, den VIER PFOTEN 2016 aus einem Zoo in Gaza befreite.

All diese Tiere haben Unerträgliches überlebt. In LIONSROCK bieten wir ihnen ein friedvolles, sicheres Zuhause, in dem sie zur Ruhe kommen und sich erholen können. Wir haben mitansehen dürfen, wie großartig sie sich alle entwickelt haben und wie beeindruckend ihre Genesung war.

So sehr, dass sie sich mittlerweile verhalten, wie die Löwen und Tiger, die sie von Geburt an hätten sein sollen“, sagt VIER PFOTEN Tierarzt Amir Khalil, der die Rettungen in Konflikt- und Kriegsgebieten leitet.

Von Gaza über Israel nach Jordanien und Südafrika

Nach monatelanger Vorbereitung konnte die bisher größte Rettungsmission von VIER PFOTEN am 4. April in Gaza starten. Innerhalb von vier Tagen war das Team – bestehend aus Tierärzten und Wildtierexperten – frühmorgens am 7. April bereit, die knapp 300 Kilometer lange Reise mit 47 geretteten Tieren nach Jordanien anzutreten.

Am späten Abend erreichten die ehemaligen Zoobewohner die Tierschutzzentren, etwa eine Stunde von Amman entfernt. Dort wurden die meisten der Tiere in ihre neuen, artgemäßen Gehege entlassen. Unter ihnen war auch jene Löwin, deren brutale Krallenentfernung anfang des Jahres für weltweiten Aufschrei gesorgt hat.

Sie und ihre beiden Geschwister haben ein neues Zuhause im Wildttierschutzzentrum „Al Ma’wa for Nature and Wildlife“ – einem Kooperationsprojekt von der Princess Alia Foundation und VIER PFOTEN – gefunden.

Für die beiden älteren Löwen Motan und Pisa war die Reise in Jordanien noch nicht zu Ende: Sie reisten im Flugzeug weiter nach Südafrika.

Internationaler Schulterschluss für die Zootiere aus Rafah

Neben der engen Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden unterstützten auch der amerikanische Journalist und Geschäftsmann Eric S. Margolis sowie die französische Tierschutzorganisation „Fondation 30 Millions d'Amis“ die jüngste Rettungsmission von VIER PFOTEN durch großzügige Spenden.

Seit 2014 ist VIER PFOTEN in Gaza aktiv und hat bereits zwei Zoos – Al-Bisan Zoo und Khan Younis Zoo – in der Region evakuiert und geschlossen. Nach der Rettung der Tiere des Rafah Zoos gibt es nur noch zwei weitere Zoos im Gazastreifen.

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16.04.2019 Handicap & Studium

GFDK - Kultur und Medien

Jeder Mensch soll die Chance auf persönliche und berufliche Weiterentwicklung durch ein akademisches Studium haben – unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten oder individuellen Beeinträchtigungen. Daher vergibt die SRH Fernhochschule das Stipendium „Handicap & Studium“. Bewerbungen für das Stipendium können bis zum 31. Mai 2019 eingereicht werden.

„Gerade für Menschen mit Handicap oder einer chronischen Erkrankung ist unser Fernstudium die ideale Lösung, um trotz ihrer besonderen Lebenssituation mittels E-Learning von Zuhause aus zu studieren.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass Studierende mit Handicap ihren Traum von einem akademischen Studium verwirklichen können,“ so Prof. Dr. Joachim Merk, Prorektor für Studium und Lehre an der SRH Fernhochschule.

Neben der Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen mit detailliertem Lebenslauf, Nachweis der Beeinträchtigung und ausgefülltem Bewerbungsbogen ist ein Letter of Motivation gefordert.

Darin skizzieren die Bewerber, warum sie die richtige Person sind, um durch das Stipendium „Handicap & Studium“ gefördert zu werden. Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 31. Mai 2019 eingereicht werden – mehr Informationen gibt es unter www.mobile-university.de/stipendien.

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15.04.2019

GFDK - Kultur und Medien - Kino Filme und TV

„Have the time of your life, for the rest of your life!“

Gibt das Leben Dir Zitronen, mach Limonade draus. Genauso quietschgelb, wie vergnügt wird Martha (Diane Keaton) nach ihrem Einzug von den lebenslustigen Damen Olive (Pam Grier), Alice (Rhea Perlman) und Sheryl (Jackie Weaver) in der Altersresidenz Sun Springs begrüßt.

Martha erwartet nichts mehr vom Leben, wird aber schnell eines Besseren belehrt, als ihr die neugewonnen Freundinnen und jede Menge Lebenslust in die Quere kommen. Was dann passiert, muss man gesehen haben, um es zu glauben: Die vielleicht ungewöhnlichste, und auch unwiderstehlichste, Cheerleader-Gruppe wird geboren und sie haben es immer noch drauf…
 
Manchmal, wenn man denkt, dass alles vorbei ist, geht es erst so richtig los. Mit DANCING QUEENS kommt die ultimative Sommerkomödie in die Kinos.

Die Hollywoodikonen und mehrfach preisgekrönten Superstars Diane Keaton („Book Club“), Pam Grier („Jackie Brown“), Jackie Weaver („Bird Box – Schließe Deine Augen“) und Rhea Pearlman („Für die zweite Liebe ist es nie zu spät“) bringen ihre unverwüstlich gute Laune, Lebenslust und jede Menge Rhythmusgefühl in die deutschen Kinos.

Regisseurin Zaya Hayes („The Battle of Sexes“) zeichnet verantwortlich und schafft mit viel Gefühl und Humor einen Film über die Tücken des Altseins, der Lust macht auf alles, was noch kommt.

Mit Diane Keaton, Pam Grier, Rhea Perlman, Jackie Weaver u.v.a.
 
Regie & Drehbuch: Zara Hayes
 
Kinostart: 27. Juni 2019
im Verleih von Universum Film in Zusammenarbeit mit Telepool

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15.04.2019 Keine Tiere im Zirkus bundesweites Verbot

GFDK - Kultur und Medien - Tierschutz

Aktuelle VIER PFOTEN Umfrage: Rund zwei Drittel der Deutschen wollen keine Tiger, Elefanten und Co. im Zirkus sehen. VIER PFOTEN fordert ein bundesweites Verbot von Wildtieren im Zirkus

Elefanten, Tiger, Löwen oder Giraffen gehören nicht in den Zirkus. Dieser Ansicht sind rund zwei Drittel der Deutschen, wie eine aktuelle Umfrage der internationalen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN zeigt. Tatsächlich lehnen sogar mehr als 75 % der 14 bis 49-jährigen Bundesbürger die Haltung von Wildtieren im Zirkus ab.

Auf Antrag des Landwirtschaftsministers von Schleswig-Holstein Jan Philipp Albrecht soll ein Verbot auch bei der Agrarministerkonferenz in Landau debattiert werden.

VIER PFOTEN fordert Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, die Weichen für ein bundesweites Gesetz in die Wege zu leiten, welches die Haltung von Wildtieren im Zirkus verbietet.

„Bundesministerin Klöckner kann historische Größe beweisen und das Leid der Zirkustiere beenden“, sagt Rüdiger Jürgensen, Country Director von VIER PFOTEN Deutschland. „Darüber hinaus sind wilde Tiere im Zirkus schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Ein moderner Zirkus kommt auch ohne Tierleid aus.

Unsere Umfrage zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen Wildtiere im Zirkus ablehnt. Mit dem Vorstoß aus Schleswig-Holstein liegt der Ball nun bei der Bundesministerin. Sie muss ihren Worten Taten folgen lassen und endlich ein Wildtierverbot im Zirkus durchsetzen.“

Die Haltung von Elefanten, Seelöwen oder Tigern im Zirkus ist aus Tierschutzsicht nicht vertretbar. Es ist nicht möglich, für einen fahrenden Betrieb Rücksicht auf die Bedürfnisse wilder Tiere zu nehmen: Einzelgänger wie Tiger werden auf engstem Raum mit anderen Großkatzen verfrachtet.

Soziale Elefanten, die Tausende von Kilometer wandern, werden stundenlang angekettet. Die Tiere leiden in zu kleinen Transportwagen, unter fehlenden Rückzugsmöglichkeiten, fragwürdigen Dressurmethoden und Stress.

„In den meisten europäischen Staaten ist die Haltung von Wildtieren in Zirkussen bereits stark eingeschränkt oder ganz verboten. Deutschland ist eine der wenigen, traurigen Ausnahmen, in denen selbst Flusspferde oder Giraffen noch zur Belustigung zur Schau gestellt werden.

Zu einem Land, das Tierschutz als Staatsziel hat, gehören keine Wildtiere im Zirkus. Es ist an der Zeit, dass Bundesministerin Klöckner handelt und ein bundesweites Verbot durchsetzt“, so Rüdiger Jürgensen.

VIER PFOTEN Forderungen im Überblick:

  • Wildtierverbot in Zirkussen (mit angemessener Übergangsfrist)
  • Für die Übergangsfrist ein Nachstell- und Nachzuchtverbot
  • Unmittelbare Abgabe und adäquate Unterbringung von Zirkustieren aus besonders schlechter Haltung
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15.04.2019 Tea With The Dames im Kino

GFDK - Kultur und Medien - Kino Filme und TV

Tea With The Dames - Ein unvergesslicher Nachmittag. Der mehrfach preisgekrönte Regisseur Roger Michell („Notting Hill“) durfte die vier von der britischen Königin mit dem Titel „Dame“ in den Ritterstand erhobenen Schauspielerinnen Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith bei ihrem Tee-Plausch mit der Kamera begleiten.

Jede einzelne dieser außergewöhnlichen Schauspielerinnen hätte schon genug für eine abendfüllende Doku zu berichten gehabt – zusammen aber ergibt sich ein absolut faszinierendes Bild vier starker und dabei völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten.

Die vier außergewöhnlichen Freundinnen treffen sich seit mehr als 50 Jahren immer wieder in einem Cottage zum Tee. Dort plaudern sie - very british - lustvoll und witzig über ihre Leben und den neuesten Klatsch, erinnern sich an alte Zeiten, ihre Erfahrungen am Theater, im Fernsehen und im Kino.

Mit viel Humor erzählen sie freimütig und ohne jegliche Sentimentalität von ihren Anfängen auf der Bühne, von prägenden Erfahrungen, den Macken berühmter Berufskollegen und Ex-Ehemännern und vom Lampenfieber.

Mit nicht immer ganz jugendfreien Sprüchen kommentieren sie pointiert die Widrigkeiten des Lebens, denn vor allem haben die geadelten Damen Spaß miteinander und ihr Lachen und Humor ist unwiderstehlich und hochansteckend.

Die Presse feiert TEA WITH THE DAMES mit grandiosen Bewertungen.

Kultivierte Unterhaltung mit feinstem britischen Humor.

MADAME

Kurzweilig, lustig, erhellend, respektvoll und liebenswürdig. Die idealperfekte Diven-Doku.

ray Filmmagazin

Seit heute finden Sie die TV Clips und das APK unter: www.filmpresskit.de

A WITH THE DAMES wurde mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet

Starttermin: 25. April 2019

 

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12.04.2019 Entschädigungen verweigert

GFDK - Kultur und Medien - Recht

AirHelp analysiert, wie häufig 15 der größten Fluggesellschaften in Deutschland Entschädigungen für Verspätungen und Ausfälle zu Unrecht ablehnen - Jeder zweite anspruchsberechtigte Passagier wird fälschlicherweise abgewiesen - Automatisierte Durchsetzung von Ansprüchen verstößt gegen EU-Recht

Flugverspätungen und -ausfälle können zu Entschädigungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person berechtigen. Doch viele Fluggesellschaften lehnen die Entschädigungsforderungen ihrer Kunden regelmäßig zu Unrecht ab.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des weltweit führenden Fluggastrechte-Portals, AirHelp (www.AirHelp.com). Demnach weisen 15 der größten Airlines in Deutschland im Schnitt 48 Prozent aller rechtmäßigen Forderungen ihrer Passagiere fälschlicherweise ab.

easyJet, Ryanair und Aeroflot: Diese Airlines lehnen am häufigsten ab

Am häufigsten weigert sich die britische Fluggesellschaft easyJet, Passagiere zu entschädigen, obwohl sie einen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung haben. Die Airline lehnte es in 96 Prozent aller analysierten Fälle ab, die fällige Auszahlung durchzuführen.

Das heißt, dass die betroffenen Passagiere ohne rechtlichen Beistand keine Entschädigung erhalten hätten, obwohl easyJet für deren Flugverspätung oder -ausfall verantwortlich war.  Auch Ryanair (95 Prozent) und Aeroflot (89 Prozent) nehmen in Bezug auf diese Statistik keine Vorbildfunktion ein.

Eurowings lehnt vergleichsweise selten Forderungen ab, Lufthansa überdurchschnittlich oft

Eurowings zahlt seinen Kunden hingegen am häufigsten Geld aufgrund von Flugverspätungen oder -ausfällen aus. Zwar lehnt die deutsche Fluggesellschaft noch immer mehr als jede fünfte (21 Prozent) rechtmäßige Entschädigungsforderung ab, doch das ist dennoch der Bestwert der gesamten Analyse.

Ähnlich oft zahlen auch SAS (21 Prozent), Flybe (24 Prozent) und Austrian Airlines (25 Prozent) fällige Entschädigungen aus. Die Muttergesellschaft von Eurowings, Lufthansa, lehnt hingegen mehr als die Hälfte (51 Prozent) aller rechtmäßigen Forderungen zu Unrecht ab. 

Laura Kauczynski, Expertin für Fluggastrechte von AirHelp, kommentiert die Analyse:

“Das Recht auf eine finanzielle Entschädigung bei Flugverspätungen und -ausfällen ist in der EU eindeutig geregelt. Doch unsere Analyse zeigt, dass viele Airlines die Forderungen ihrer Kunden oft zu Unrecht abweisen. Dadurch wollen sie die Fluggäste dazu bringen, ihre Forderungen aufzugeben.

Die Fluggesellschaften sind sich nämlich bewusst, dass ein Normalverbraucher zweimal nachdenkt, bevor er einen Anwalt einschaltet oder gegen ein großes Unternehmen vor Gericht  zieht. Oftmals kennen Verbraucher ihre Rechte nicht und scheuen einen langwierigen und teuren Rechtsstreit.

Diese ungerechte Praxis der Airlines muss unterbunden werden. Der Schutz der Verbraucher darf auf keinen Fall durch große Unternehmen umgangen werden. Bei AirHelp erfahren wir täglich von unseren Kunden, wie schwer es ist, eine Entschädigungszahlung ohne Hilfe bei einer Fluggesellschaft durchzusetzen.

Daher verhelfen wir seit sechs Jahren weltweit Passagieren zu ihrem Recht und ziehen, wenn nötig, auch vor Gericht für sie.”

Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere

Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke.

Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin. 

Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von der Kompensationspflicht befreit wird.

Entschädigungsanspruch noch am Gate prüfen

Mit der AirHelp-App können betroffene Passagiere noch am Flughafen prüfen, ob sie aufgrund ihres verspäteten oder annullierten Fluges Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung haben. Dafür reicht es, das Bordticket mit dem App-internen Boarding Pass Scanner einzuscannen.

Anschließend haben Passagiere zudem die Möglichkeit AirHelp damit zu beauftragen ihr Recht auf eine Entschädigung bei der Airline geltend zu machen.

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12.04.2019 Bestseller-Verfilmung

GFDK - Kultur und Medien - Filme Kino und TV

Am Dienstag feierte die spannende Bestseller-Verfilmung DER FALL COLLINI Weltpremiere im Zoo Palast in Berlin. Neben Regisseur Marco Kreuzpaintner war die hochkarätige Besetzung vor Ort.

Die Darsteller Elyas M’Barek, Franco Nero, Alexandra Maria Lara, Jannis Niewöhner, Pia Stutzenstein, Manfred Zapatka und Catrin Striebeck sowie Autor Ferdinand von Schirach, die Produzenten Christoph Müller, Kerstin Schmidbauer und Marcel Hartges sowie Martin Moszkowicz, Executive Producer und Vorstandsvorsitzender der Constantin Film.

Im Anschluss an die Vorstellung wurde lebhaft über das bisher eher unbekannte Kapitel deutscher Geschichte diskutiert, über Recht und Gerechtigkeit und über die Aktualität des jungen Anwalts, der Haltung und politisches Bewusstsein entwickelt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Darsteller: Elyas M’Barek, Alexandra Maria Lara, Franco Nero, Heiner Lauterbach, Manfred Zapatka, Jannis Niewöhner, Rainer Bock, Catrin Striebeck, Pia Stutzenstein, Peter Prager, Hannes Wegener u.v.m.
Drehbuch: Christian Zübert, Robert Gold, Jens-Frederik Otto
Co-Produzent: Stefan Gärtner
Executive Producer: Martin Moszkowicz
Produzenten: Christoph Müller, Kerstin Schmidbauer, Marcel Hartges
Regie: Marco Kreuzpaintner

Kinostart: 18. April 2019 im Verleih von Constantin Film

 

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