Nachrichten aus der großen weiten Welt

01.10.2022 Neue Nordic- Pop Hymne GEILSTE ZEIT

GFDK - Kultur und Medien

Am 28.10. präsentiert Björn Paulsen aus der Kleinstadt Niebüll heraus mit „Geilste Zeit“ seine neue Herbst-Single, die als das nächste musikalische Liebhaber-Exemplar bereits sehensüchtig von seinen Fans – dem Team.Paulsen – erwartet wird.

Raue auf den Punkt bringende Lyrics, modern verpackt in einem zu 100% authentischen Sound, gebildet aus der fesselnden Stimme Paulsens und dem einnehmenden Klang diverser Instrumente.

Produziert und gemischt wurde die Single übrigens vom AVANTASIA Gitarrist SASCHA PAETH 

In dem Song geht es ums älter werden und darum, sich manchmal nach den geilen alten Zeiten zurückzusehen. Einmal nicht „nach vorne zu schauen“, einen Moment lang nicht „weiter zu müssen“.

Typisch friesisch, typisch symphatisch, typisch Björn Paulsen: Es geht um Erinnerungen und Momente, die wir alle schon mal erlebt haben.

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01.10.2022 in Köln, Bonn und Hamburg

GFDK - Kultur und Medien

Konzerte in Wohnzimmern und an anderen ungewöhnlichen Orten, Musik für jeden Geschmack von Klassik, Jazz und Pop bis Weltmusik, Chanson und Crossover, Begegnungen mit Musikfreund*innen und Künstler*innen in einer persönlichen Atmosphäre – das ist seit 1998 das Festival "Musik in den Häusern der Stadt".

In diesem Jahr finden vom 1. bis 6. November 22 Konzerte in Köln, 7 in Bonn und 23 in Hamburg statt. Der Kartenverkauf beginnt am 27. September unter www.kunstsalon.de.

Auch 2022 bietet der KunstSalon wieder etablierten und Nachwuchskünstler*innen eine Bühne für unkonventionelle Auftritte in einem besonderen Ambiente. Mit dabei sind zum Beispiel das Trio Kroke, [:klak:], Sabine Kühlich und Peter Willems, das neue Ensemble du Verre mit einer Uraufführung, das Silvio Morger Trio, van Deyk, der Pop-Chor Hamburg Voices, das Joscho Stephan Trio, Café del Mundo, Nico Gomez, Ketzberg, das Ono Trio, das Matti Klessascheck Quartett und Alma.

Ähnlich abwechslungsreich und vielseitig sind die Spielorte: Wohnzimmer, Ateliers, Büros und Praxen, ein Golfclub und ein Ruderverein, ein Küchenloft und ein Gartenbaubetrieb sowie die Synagoge und das Dufthaus von 4711 in Köln, die Alte Grundbuchhalle und das Historische Margarine-Voss-Gebäude in Hamburg und die Alte Kirche im Hotel Leoninum in Bonn.

Gesamtfestivalleiterin Marie-Katrin Schnermann: „Jedes Konzert beim Festival hat seinen eigenen Charakter und bietet ein individuelles Erlebnis. Von ruhig bis tanzbar. Damit möchten wir ein breites Publikum ansprechen und so die Musikszene gerade auch in schweren Zeiten fördern. Wir danken besonders unseren Gastgeber*innen, ohne die das Festival nicht das wäre, was es ist.“

Über die Festivals des KunstSalon
„Musik in den Häusern der Stadt“ startete mit wenigen Konzerten im Jahr 1998 in Köln und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Kulturangebot in der Region. In der Folgezeit organisierte der KunstSalon die Festivals einmal jährlich auch in weiteren Regionen Deutschlands.

Seit 2014 sind Köln, Bonn und Hamburg die ständigen Festivalorte. Die Gesamtfestivalleiterin Marie-Katrin Schnermann für Musik werden in Bonn von Brigitte Pütz und in Hamburg von Berit Winter und Maike Schäfer unterstützt. In Köln findet das Festival zum 25. Mal statt, für Bonn ist es die 11. Ausgabe und für Hamburg die 14.

Über den KunstSalon
Der KunstSalon e.V. in Köln ist eine Privatinitiative zur Förderung von Kunst und Kultur. Seit 1994 setzt er sich mit zahlreichen Projekten in den Sparten Film, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Bühnentanz dafür ein, Künstler*innen und Kulturinteressierte zusammen zu bringen.

Ein Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung, zu der auch Preise und Auszeichnungen wie das Villa-Aurora-Stipendium zählen.

In einem ehemaligen Fabrikloft bietet der KunstSalon regelmäßig Konzerte, Gespräche und Sonderveranstaltungen an. Die zahlreichen Aktivitäten werden vom Unterstützerkreis „Freunde des KunstSalon“ und der KunstSalon-Stiftung begleitet.

Karten zu 25 Euro/ermäßigt 15 Euro zzgl. Gebühr gibt es ab 27.9.2022 unter www.kunstsalon.de oder bei der Tickethotline unter 0221 280-271720.
 

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30.09.2022 Gas-, Strom- und Nahrungsmittelpreise

GFDK - Kultur und Medien

Die GLS Bank engagiert sich in diesem Winter in doppelter Hinsicht für Menschen, die besonders von den Preissteigerungen betroffen sind. Für kurzfristige Hilfe konzipiert die sozial-ökologische Bank eine Spendenkampagne als Teil des „Netzwerk der Wärme“, ein Projekt des Berliner Senats, Karuna e.V und der GLS Bank. Langfristig soll ein Transformationsgeld die Preissteigerungen abfedern.

Die GLS Bank zeigt zusammen mit ihrem Sozialpartner Karuna und dem Berliner Senat, wie die Gesellschaft kurzfristig Hilfe leisten kann.

Unter dem Motto “Gemeinsam geht es besser” soll ein „Netzwerk der Wärme“ in Not geratene Berlinerinnen und Berliner im Winter zum Aufwärmen einladen. Soziale Einrichtungen, Unternehmen und öffentliche Stellen werden hierzu Menschen in ihre beheizten Gebäude eintreten lassen. 

Dazu wurde die Charta der Wärme entwickelt, die alle Teilnehmenden des Netzwerks unterzeichnen. Darin heißt es: "Wir möchten, dass unsere Stadt jetzt zusammenrückt. Unser Netzwerk der Wärme schafft Orte für Austausch, Begegnung und Beratung in den Kiezen, damit wir die Energiekrise besser bewältigen und gut durch den
Winter kommen."

Die Projektpartner hoffen auf Nachahmer in anderen Regionen Deutschlands. Die GLS Bank unterstreicht damit ihrem doppelten Anspruch als soziale und ökologische Bank. 

“Mit diesem solidarischen Netzwerk helfen wir gemeinschaftlich den Menschen, die sich das Heizen jetzt nicht mehr leisten können oder auch nur einen Ort der Begegnung suchen.

Wir sind eine soziale Bank und es ist uns ein Herzensanliegen, hier ganz praktisch Wärme zu schenken", sagt Aysel Osmanoglu, Vorständin der GLS Bank, und betont: “Soziale Gerechtigkeit ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche ökologische Transformation der Wirtschaft.”

Die GLS Bank hat das Projekt am vergangenen Freitag ihren Mitgliedern auf der Jahresversammlung vorgestellt und eine Spendenseite geschaltet. Die Orte stellen Institutionen, Unternehmen und private Initiativen bereit. Die Stadt Berlin unterstützt das Netzwerk der Wärme ebenfalls mit eigenem Budget. 

Hintergrund: Die ärmsten 20 Prozent der Bevölkerung treffen die hohen Gas-, Strom- und Nahrungsmittelpreise besonders hart. Etwa 15 Millionen Haushalte in Deutschland hatten bereits 2021 weniger als 2000 Euro pro Monat zur Verfügung.

Die durchschnittlichen Ausgaben für Wohnen, Essen und Wärme lagen da bei durchschnittlich 1800 Euro pro Monat. Die Inflation und steigende Preise für Nahrung, Wohnen und Heizen sorgen für ein absehbares Krisenszenario. Allein das Land Berlin rechnet mit Tausenden Bedürftigen.

So geht es weiter: Neben der praktischen Hilfe durch Wärmepunkte soll mittelfristig ein einkommensabhängig bemessenes Transformationsgeld für Menschen mit niedrigen Einkommen die massiv gestiegenen Preise für Energie und Lebensmittel auffangen und idealerweise die Praxis kurzsichtig geschnürter Hilfspakete der Bundesregierung ablösen.

Es soll stattdessen keinen Preisdeckel für verteuerte Energiequellen wie Gas geben. Nach Auffassung der GLS Bank beschleunigt diese Marktdynamik der hohen Energiekosten eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft auf Basis erneuerbarer Energien.

Eine entsprechende Studie hat das Wuppertal Institut im Auftrag der GLS Bank erstellt. Diese wird die Bank im Oktober vorstellen.

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30.09.2022 Österreichische Gegenwartskunst

GFDK - Kultur und Medien

Parallel zur 59. Internationalen Kunstausstellung – La Biennale di Venezia – präsentiert die Biblioteca Nazionale Marciana in ihren geschichtsträchtigen Sale Monumentali, die über das Museo Correr direkt am Markusplatz in Venedig erreichbar sind, Werke des österreichischen Künstlers Erwin Wurm.

Erwin Wurm, 1954 in Bruck an der Mur in der Steiermark geboren, ist der international erfolgreichste Vertreter der österreichischen Gegenwartskunst.

Sein vielschichtiges, zugleich humorvolles als auch tiefgründiges Oeuvre umfasst nahezu alle Gattungen und reicht von Materialskulptur über Aktionskunst, Video, Fotografie und Zeichnung bis hin zum Künstlerbuch.

In jüngster Zeit entstehen mit den sogenannten flat sculptures erstmals auch Gemälde. Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht jedoch die intensive Beschäftigung mit dem Medium Skulptur.

Seit seiner Studienzeit hat er die Gattung und die mit ihr verbundenen Begrifflichkeiten und Konventionen unablässig hinterfragt, seine räumlichen und zeitlichen Grenzen aufgelöst und stetig neue, innovative und sehr eigenständige Möglichkeiten des Ausdrucks entwickelt.

Oft beschäftigt sich Erwin Wurm mit Gegenständen, die unseren Alltag prägen, aber zumeist wenig Beachtung finden. Bekannt sind in diesem Zusammenhang Wurms fat sculptures, die kleinbürgerliche Statussymbole wie Autos, Kühlschränke oder Einfamilienhäuser in einem „verfetteten“, aufgeblähten Zustand zeigen.

In der Ausstellung Avatare in den Sale Monumentali der Biblioteca Nazionale Marciana zeigt Erwin Wurm eine neue Werkgruppe mit dem Titel Skins.

Anders als in seinen Fat-Werken geht es in diesen Arbeiten um eine Reduzierung des Volumens. In den filigranen, zerbrechlich wirkenden und bis zu 4 Meter hohen Skulpturen werden umriss- und ausschnitthaft mit Jeans, Hemd und Turnschuhen bekleidete Körper in unterschiedlichen Posen wiedergeben, die der Betrachter jedoch nur aus einem bestimmten Blickwinkel wahrnehmen kann.

So rudimentär und abstrakt die Skulpturen auch wirken mögen, so wird dennoch der Bezug zu Erwin Wurms One Minute Sculptures deutlich, mit denen er seit Beginn der 1990er-Jahre einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde.

Wurm ließ hier Personen mit Alltagsgegenständen posieren und kurzzeitig sonderbare, oft unnatürliche Körperpositionen einnehmen, die sich in den Skins wiederfinden.

Bei den One Minute Sculptures ging es um das Hinterfragen der Kategorisierung von Subjekt und Objekt, aber auch um das Erschaffen einer Antithese zur klassischen Bildhauerei, welche im Allgemeinen mit Beständigkeit assoziiert wird.

Der Flüchtigkeit des Moments setzt Wurm in den Skins die Flüchtigkeit der Form entgegen. Der Künstler konzentriert sich hier auf den Begriff der Oberfläche und ihre Funktion, Volumen zu halten und zu definieren.

In einer Ebene zwischen An- und Abwesenheit verweist Wurm in diesen Arbeiten auf existenzielle Fragen in Bezug auf unsere Interaktion mit der Welt, die uns umgibt, und der Rolle der Haut als Kontaktfläche dieser Begegnung.

Im prächtigen Salone Sansoviniano treten die Arbeiten Erwin Wurms in einen fruchtbaren Dialog mit bedeutenden Werken der Renaissance von Tizian, Tintoretto, Veronese und anderen großen Meistern.

Erwin Wurm: „Zweidimensionalität, Dreidimensionalität, Masse, Haut, Oberfläche, Volumen; all das sind wichtige Bestandteile meiner Forschungen zur Skulptur.

Zusammengequetscht und abgeflacht oder reduziert auf eine sehr dünne Form erlangen meine neuen Arbeiten eine gewisse Zerbrechlichkeit, die ich mag: sie werden fast abstrakt.“

Die Ausstellung wird von Manfred Möller kuratiert und von der Association for Art in Public Dirk Geuer gefördert und organisiert.

„Bedeutende Künstler mit Ihren Werken in renommierten Museen weltweit sichtbar zu machen, ist mein Bestreben und meine innigste Leidenschaft. Der persönliche und vertrauensvolle Kontakt mit den Künstlern ist für mich dabei die wichtigste Voraussetzung“, so ihr Geschäftsführer Dirk Geuer über das Zustandekommen des Projekts.

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29.09.2022 digitales Museum: BrosTRäume

GFDK - Kultur und Medien

Hätten Sie auch manchmal Lust, nach Feierabend noch eine Ausstellung zu besuchen? Wie wär‘s mit der wundervollen Wanderausstellung von Dieter Nuhr „Von Fernen umgeben“, die derzeit in Venedig gezeigt wird? Zu weit, zu teuer? Keine Zeit? Die in Essen ansässige Brost-Stiftung macht’s möglich.

Sie setzt Impulse und eröffnet als erste Stiftung im Ruhrgebiet ein eigenes digitales Museum. Damit ist große Kunst jetzt nur noch einen Mausklick entfernt. Kostenlos. Barrierefrei. Zeitlich unbegrenzt. 

Die erste Ausstellung: Dieter Nuhrs „Von Fernen umgeben“

Die erste Ausstellung, die in den BrosTRäumen gezeigt wird, ist eine Auswahl an Bildern aus Dieter Nuhrs Wanderausstellung „Von Fernen umgeben“. Diese wurde erstmals im Mai 2022 im Osthaus Museum in Hagen gezeigt und ist aktuell in Venedig zu sehen. Weitere Stationen sind u.a. Rom und der Senegal.

Gezeigt werden – ab dem 27. September 2022 - in acht virtuellen Räumen 40 digitale Bilder - Fotografien, die Dieter Nuhr mit selbst programmierten digitalen Pinseln bearbeitet hat.

So fügt er malerische und fotografische Elemente in seinen Bildwerken mit den Mitteln moderner Technik zusammen. Die Motive findet der Künstler auf seinen Reisen durch die Welt - und im Ruhrgebiet, wo Nuhr geboren und aufgewachsen ist und wo er Kunst studiert hat.

Die künstlerisch gestalteten Fotografien mit zutiefst malerischem Charakter spiegeln die Welt im Ruhrgebiet – und umgekehrt. Professor Bodo Hombach, Vorstand der Brost-Stiftung betont

Die Kunstwerke von Dieter Nuhr sind im Großformat extrem beeindruckend. Sie wirken nach. Nicht jeder hat Gelegenheit, das zu erleben. Der Versuch, das Kunsterlebnis virtuell zu ermöglichen, ersetzt nicht das Originalerlebnis, aber es ermöglicht mehr Menschen den Zugang zum künstlerischen Wirken von Dieter Nuhr.

Das demokratisiert und motiviert. Für die Stiftung ist es ein Versuch, mit den neuen Möglichkeiten der Medien noch stärker in die Breite zu wirken.“

Im Foyer des virtuellen Museums können sich die Besucher zudem über die Hintergründe und Geschichte der Brost-Stiftung informieren.

Professor Hombach erläutert den Gedanken, der dem Projekt, einem „Museum mit durchlässigen Wänden“, zugrunde liegt: „Wände bieten Schutz, aber sie engen auch ein. Jede Kunst öffnet Räume, auch und gerade im Kopf. Dazu müssen Menschen ihr begegnen können.“ 

Zu sehen sind zudem aufschlussreiche Bilder aus dem bewegten Leben der “Frau der ersten Stunde“ - Stifterin Anneliese Brost - sowie ein Grußwort des Künstlers Dieter Nuhr.

Kuratiert wurde die Nuhr-Ausstellung eigens für die BrosTRäume von dem Kunstexperten und TV-Moderator Wolfram Kons. „Das war auch für mich eine Premiere – eine virtuelle Bilderschau zu kuratieren. 

Um so schöner, dieses Neuland mit dem wunderbaren Dieter Nuhr zu betreten. Und mit der Brost-Stiftung einen Partner zu haben, der wie ich versucht, die Kunst auf allen Wegen niederschwellig zu präsentieren“, erklärt Wolfram Kons und ergänzt:

„Ich wünsche allen Besuchern ganz viel Freude bei dieser neuen Kunsterfahrung. Ich hatte sie.“

Eine Besonderheit der BrosTRäume ist, dass die Räume extra für das Museum programmiert wurden. Auch die Ausstellungen werden jeweils eigens für das Museum kuratiert und bilden nicht die vorhandenen Ausstellungen 1:1 digital ab.

Damit hebt sich die Darbietung bewusst von anderen digitalisierten Kunstprojekten in NRW ab.

Die virtuellen BrosTRäume sind für die breite Öffentlichkeit jederzeit kostenlos geöffnet. Kunst und Kultur erhalten so eine dauerhafte Bühne, sind nachhaltig und niedrigschwellig erfahrbar.

Besucher müssen nicht mehr weite Wege in Kauf nehmen oder hohe Eintrittspreise bezahlen, um hochkarätige Kunst zu sehen. Sie können ab sofort über die Homepage der Stiftung die virtuelle Kunstwelt der Brost-Stiftung betreten.

Das Projekt trägt so der Tatsache Rechnung, dass Stiftungen im Kunstbereich immer mehr Bedeutung zukommt. Nicht nur in der Förderung von Kunstprojekten, sondern auch in deren Vermittlung.

Folgende Ausstellungen

Im Frühjahr 2023 wird ein Teil der Fotoausstellung „Melting Pott“ von Till Brönner in den BrosTRäumen zu sehen sein. In der Ausstellung, die erstmals 2019 im Museum Küppersmühle gezeigt wurde, fängt der weltweit bekannte Jazz-Musiker Till Brönner das Ruhrgebiet fotografisch ein.

Über ein Jahr bewegte sich Brönner dafür mit seiner Kamera durch die Region, erforschte versteckte Gegenden, dokumentierte bekannte Orte und realisierte so sein ganz individuelles wie ungewöhnliches Porträt der Metropole Ruhr.

Im Anschluss daran öffnen sich die Ausstellungsräume für weitere Projekte aus den anderen Förderbereichen der Stiftung. Das Museum soll so perspektivisch die ganze Bandbreite der Stiftungsarbeit der Öffentlichkeit des Ruhrgebiets zugänglich und erfahrbar machen.

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29.09.2022 Kristina und Jan aus Bayern

GFDK - Kultur und Medien

Das Electro-Pop-Duo aus Augsburg/München versenkt die rasiermesserscharfen Hai-Zähne in zeitaktuellen Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Mental Health.

Kristina und Jan pumpen außergewöhnlichen Sound aus Bayern in die Republik, mit dem sie neben 50.000 Spotify Streams auch Berichterstattungen und Platzierungen in großen Zeitungen und Radiosendern sammeln konnten.

So schnappen sich die beiden Raubfische Erfolge wie die „Band der Woche“ (Süddeutsche Zeitung) – genauso feiert WDR-Sputnik-Host und Rapperin Lumara die „richtig geile Mucke“ der Haie.

Ihr Sound: Sharp Electro Pop – Club Beats und Synthie-Welten; ein bisschen Stromae steckt darin, etwas von den Orsons, Sofi Tukker.

Dazu scharf geschliffene deutsche Texte, die über das Grenzgebiet zwischen Gesang und Rap kreisen, mal melodiös, mal im Staccato antreibend, das Potenzial von weiblicher und männlicher Stimme auslotend.

Am 21.10. eröffnet die Single „Partymaus“ den Release-Reigen zu ihrem Debut-Album (Förderung durch die Initiative Musik), und ich möchte Euch gerne für ein Interview anfragen, denn zum außergewöhnlichen Thema des Songs gibt es einiges zu besprechen:

In „Partymaus“ stellen die Haie die Frage, wie es sein kann, dass Mädchen und Frauen noch immer nicht nachts nach Hause gehen können, ohne um ihre Sicherheit fürchten zu müssen.

Doch diesmal dreht die Partymaus den Spieß um und rächt sich am lauernden Kater: „Ich schlitz’ einen Phallus in deine Bauchdecke...“.

Aus der nagenden Angst spinnt der Song also eine wie ein Splatter-Movie überzogene Fantasie einer Umkehr der Gewalt, die zumindest in der Traumwelt des Songs Gerechtigkeit herstellt. Eine Gerechtigkeit, die es nicht gibt – aber an der wir alle arbeiten können...

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28.09.2022 es ist einzigartig

GFDK - Kultur und Medien

Roger Waters, Mitbegründer und musikalisches Mastermind der britischen Rockband Pink Floyd, macht sich bereit für seine erste Farewell Tour: 40 Konzerte in 14 europäischen Ländern. Tourauftakt ist am 17. März 2023 in Lissabon in der Altice Arena. Am 17. Mai gastiert er in der Mercedes-Benz Arena Berlin.

Wie Roger Waters jüngst bestätigt hat, wird er im Rahmen seiner „This Is Not A Drill“-Tour im Mai nächsten Jahres auch eine Handvoll Konzerte in Deutschland spielen und dabei in Hamburg, Köln, Berlin, München und Frankfurt gastieren.

Die Show des Musikers umfasst 20 klassische Songs aus der Zeit von Pink Floyd sowie seiner Karriere als Solokünstler. Performt werden unter anderem Titel wie “Us & Them”, “Comfortably Numb”, “Wish You Were Here” und “Is This The Life We Really Want?”. Außerdem spielt Roger Waters seinen neuen Song, “The Bar”.

Nach fast sechs Dekaden Musikerdasein zu Recht als Urgestein des Rock betitelt, blickt Waters auf eine bemerkenswerte Karriere zurück.

Als kreativer Kopf von Pink Floyd war er – insbesondere nach dem Abgang des einstigen Bandleaders Syd Barrett im Jahr 1968 – maßgeblich am Erfolg der Band beteiligt, prägte den einzigartigen sphärischen Sound und schrieb ein neues Kapitel Bandgeschichte.

Nun lässt Roger Waters einen Teil davon live auf der Bühne wieder aufleben.

Apropos Bühne: Das Stage-Design der „This Is Not A Drill“-Tour als State-Of-The-Art zu bezeichnen, wäre einfach nur untertrieben – es ist einzigartig:

Das im wahrsten Sinne des Wortes zentrale Element der Produktion ist die inmitten der Fans platzierte Centerstage, die von jedem Platz aus einen optimalen Blick bietet. Anstelle einer runden Bauart, die traditionell mit 360 Grad-Shows assoziiert wird, gibt es bei Roger Waters eine Bühne in Kreuzform mit zusätzlichen Laufstegen ins Publikum, die von einem darüber hängenden 12-flächigen dreidimensionalen LED-Kreuz von gigantischer Größe gespiegelt wird.

Ganz im Sinne des Pink Floyd-Vermächtnisses bietet die LED-Fläche von mehr als 600 qm im Zusammenspiel mit der Musik ein beeindruckend-immersives Live-Erlebnis.

Von Song zu Song wechselnde Video-Sequenzen und Animationen, gepaart mit einem genialen Lichtdesign inkl. bahnbrechenden Laser-Installationen lassen die Besucher*innen tief in das Universum von Pink Floyd und die Psyche von Roger Waters eintauchen und machen die "This Is Not A Drill"-Show zu einer wirklich unvergesslichen Erfahrung.

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27.09.2022 auf die Aalto-Bühne in essen

GFDK - Kultur und Medien

Sechs Spielzeiten war Giuseppe Verdis Oper „Un ballo in maschera“ (Ein Maskenball) in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf nicht am Aalto-Musiktheater zu sehen. Jetzt kehrt das Werk, das schon bei seiner Uraufführung im Jahr 1859 Begeisterungsstürme auslöste, auf den Spielplan zurück.

Die Wiederaufnahme findet am Freitag, 30. September, um 19:30 Uhr im Aalto-Theater statt. Weitere Vorstellungen folgen am 7. und 23. Oktober sowie am 4. November.

Unter der musikalischen Leitung von Elias Grandy sind unter anderem Aalto-Tenor Carlos Cardoso als Riccardo, Jānis Apeinis als Renato, Valentina Boi als Amelia und Helena Zubanovich als Ulrica zu erleben.

Gespannt sein darf man zudem auf den Auftritt von Bariton Oleh Lebedyev, der aktuell Mitglied des Opernstudios NRW ist und in dieser Produktion die Rolle des Silvano übernimmt.

Die Oper basiert auf einer wahren Geschichte: dem Mord am Schwedenkönig Gustav III. zu Rokokozeiten.

Die italienische Zensur im 19. Jahrhundert duldete die Darstellung eines solchen Attentats auf der Bühne nicht und entstellte das Drama in hohem Maße.

Anlass genug für Regisseur Dietrich W. Hilsdorf, es völlig neu zu erzählen: Aus Gustav III. wird in dessen Inszenierung Riccardo, König von Neapel, einer der letzten höfischen Fantasten, der sich und seine Untertanen wie ein Gesamtkunstwerk inszeniert – der absolute Herrscher als selbstverliebter Schöpfer seiner eigenen Welt.

Karten (€ 11,00-55,00) sind erhältlich im TicketCenter der TUP, II. Hagen 2 (Mo 10:00-16:00 Uhr; Di-Fr 10:00-17:00 Uhr; Sa 10:00-14:00 Uhr), an der Kasse des Aalto-Theaters, Opernplatz 10 (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr), telefonisch unter T 02 01 81 22-200 sowie online unter www.theater-essen.de.

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27.09.2022 SIDO: PAUL - LIVE MIT DIR 2023

GFDK -Kultur und Medien

Er ist Sido. Er ist Paul. Er ist wieder LIVE und er ist wieder in seinem Element, mit neuem Album, neuen Tracks und in gutem altem SIDO-Stil inkl. mächtig Entertainment, den Dauerbrennern, den bekannten Songs und seinen Hymnen.

Vom 24.10.-10.11.2023 ist SIDO aka Paul wieder unterwegs und spielt im Rahmen seiner Tour durch Europa 14 Konzerte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg. Kurz gesagt: SIDO: PAUL - LIVE MIT DIR 2023.

SIDO ist und bleibt ein Unikat. Kein anderer deutscher Künstler meistert den Spagat zwischen Hip-Hop und Mainstream so gut wie der Maskenmann. Das zeigt sich auch an seinem Publikum.

Nach über 20 Jahren an der Spitze schafft es SIDO wie kaum ein zweiter Rapper in Deutschland, die Generationen seiner Fans zu vereinen - mittlerweile sind die Rapfans der ersten Stunde nicht selten zusammen mit ihren Kindern im Publikum.

Wer den Ausnahmekünstler SIDO schon mal in seinem Live-Element erlebt hat, weiß dass ihn eine energiegeladene und einzigartige Show erwartet. Jetzt kann man sich schon mal freuen, sich in Startposition begeben und Tickets für die neue Tour sichern.

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24.09.2022 Ausstellungstitel ADDICTION

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Der Ausstellungstitel ADDICTION fasst die Intention und das Schaffen Leon Löwentrauts mit einem einzigen Wort zusammen: ADDICTON! Seine Sucht nach Malen treibt ihn an, denn seit seiner frühen Kindheit ist er der Kunst verfallen.

Unter dem Titel „Addiction“ zeigt die Galerie Gerald Hartinger in Wien aktuelle Arbeiten des deutschen Ausnahmekünstlers Leon Löwentraut. Zu sehen sind 13 Gemälde – darunter das titelgebende großformatige Werk „Addiction“ (Format: 230 x 190 cm) sowie mehrere Kohlezeichnungen. Alle Unikate schuf Löwentraut in diesem Jahr, ein Großteil davon entstand in seiner zweiten Heimat Portugal. 

Die größte Inspiration für den jungen Künstler sind die Begegnungen und die Gespräche mit Menschen – gerne auch auf Reisen. Seine Eindrücke, Erfahrungen und die unterwegs angefertigten Skizzen verarbeitet Löwentraut in seinem Atelier.

Der 24-jährige Leon Löwentraut hat sich mit beeindruckender Geschwindigkeit einen Namen in der internationalen Kunstwelt gemacht:

Seine Kunst ist weltweit gefragt, seine Ausstellungseröffnungen u.a. in Madrid, New York, London, Zürich, Venedig, München, Kopenhagen und Ibiza gelten als spektakulär. Seine Kunst begeistert, irritiert und polarisiert – das Publikum und die Medien.

Er ist das Gesicht einer jungen Künstlergeneration, die der Szene neuen Schwung verleiht. Das Wirtschaftsmagazin Forbes wählte ihn unter die „30 under 30“ (die 30 wichtigsten Persönlichkeiten unter 30 Jahren). 

Gerade ist sein erstes Buch erschienen – ein großformatiger Bildband mit einer eindrucksvollen Auswahl an Fotos, der sein bisheriges Schaffen dokumentiert. 

Löwentraut betont: „Für mich bedeutet Kunst Freiheit!“ Sein Ziel: „Künstlerisch die Grenzen der Zeit überwinden.“

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