Nachrichten aus der großen weiten Welt

17.01.2019

GFDK - Kultur und Medien

Dortmund und Bayern: Spitzenreiter-Fanseiten haben die meisten Anhänger

Insgesamt am meisten Menschen erreichen demnach die drei beliebtesten Facebook-Fanseiten, die für die Erzrivalen Borussia Dortmund (238.100 Fans) und den FC Bayern München (230.667 Fans) erstellt wurden.  Etwas weniger Fans zählen hingegen die größten FC Schalke 04-Fanseiten (212.636 Fans).

Somit haben die beliebtesten Seiten dieser drei Vereine mehr Fans als die 45 weiteren analysierten Facebook-Pages aller anderen Vereine zusammen.

RB Leipzig-Seiten erzielen die besten Interaktions-Raten

Die meisten Interaktionen pro Fan erzielen dennoch die Fanseiten anderer Vereine. So weisen die Facebook-Pages von RB Leipzig-Anhängern eine durchschnittliche Engagement-Rate von 2,03 Prozent auf.

Auch die Seiten, die für Hertha BSC (1,47 Prozent Engagement) und die Eintracht aus Frankfurt (1,43 Prozent Engagement) erstellt wurden, schneiden in dieser Statistik besonders gut ab. Zudem veröffentlichten die Fanpages der Frankfurter und Berliner während des Analysezeitraumes durchschnittlich am meisten Posts pro Tag.

FC Bayern München-Fanseiten mit geringer Engagement-Rate

Besonders geringe Engagement-Raten erzielen hingegen die Beiträge von Fans des FC Bayern-München mit einer Engagement-Rate von 0,08 Prozent. Schlechter schneiden nur die Seiten des 1. FSV Mainz 05 (0,01 Prozent Engagement) und des FC Augsburg (0,03 Prozent Engagement) ab.

Auch in Bezug auf die Fanzahlen landen die Seiten dieser zwei Vereine im Umfeld der Abstiegsränge. Der FC Augsburg belegt mit 12.241 Fans Platz 15, der 1. FSV Mainz 05 mit 4.891 Fans Platz 17 des Ranking.

Einen besonders geringen Organisationsgrad im Netz weisen zudem  die Fans der TSG Hoffenheim auf. Insgesamt erreichen die drei beliebtesten Fanseiten des von SAP-Gründer Dietmar Hopp geförderten Vereins nicht einmal 4.000 Menschen.

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse:
“Die Digitalisierung hat nicht nur die Kommunikationswege zwischen Sportvereinen und ihren Fans verändert, sondern auch die von Fans untereinander. Unsere Analyse zeigt, dass die Fanseiten der Vereine zwar lange nicht so viele Fans wie die Vereine selbst erreichen, aber dennoch Relevanz haben.

Ihre Engagement-Raten können sich nämlich teilweise sehr gut sehen lassen, obwohl diese Seiten in der Regel nur semi-professionell betrieben werden. Für Sportvereine und auch Unternehmen ist es daher wichtig, nicht nur die eigenen Kanäle im Auge zu behalten, sondern auch die aus dem engeren Umfeld.

Auf diesem Weg kann die Außenwirkung gut analysiert und kritische Themen bereits in ihrer Entstehungsphase aktiv entkräftigt werden.”

Das ist die Analysegrundlage

Um die Bundesliga-Vereine mit den relevantesten Fanseiten zu analysieren, hat VICO Research & Consulting jeweils die drei größten, nicht-offiziellen Facebook-Seiten aller 18 Bundesliga-Vereine identifiziert und zwischen dem 01.12.2018 und dem 06.01.2019 analysiert.

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16.01.2019 Drehstart in Österreich

GFDK - Kultur und Medien

Die Dreharbeiten zur Fox Searchlight Pictures Produktion DOWNHILL haben kürzlich in Österreich in und um Ischgl, Fiss und Wien begonnen.

Das Drehbuch zum Film stammt von Jesse Armstrong, Regie führen Nat Faxon und Jim Rash (GANZ WEIT HINTEN). Zum Starensemble gehören Julia Louis-Dreyfus (GENUG GESAGT), Will Ferrell (DADDY’S HOME 2), Miranda Otto (CHILLING ADVENTURES OF SABRINA), Zach Woods (SILICON VALLEY), Zoë Chao (STRANGERS), Julian Grey (GODLESS), Ammon Jacob Ford (SEAL TEAM) und Kristofer Hivju (GAME OF THRONES).

Der Film ist eine Adaption des schwedischen Films HÖHERE GEWALT, der 2014 für einen Golden Globe nominiert war.

Die Filmproduzenten sind Louis-Dreyfus, Anthony Bregman von Likely Story und Stefanie Azpiazu (PRIVATE LIFE, GENUG GESAGT). Ruben Östlund (HÖHERE GEWALT) und Erik Hemmendorff (THE SQUARE) zeichnen als ausführende Produzenten verantwortlich.

In DOWNHILL wird das Leben einer scheinbar perfekten Familie durcheinander gebracht, als sie während eines Ski-Urlaubs in den Alpen nur knapp einer Lawine entkommen. Nun sind sie gezwungen, das Leben neu zu betrachten und sich ihrer wahren Gefühle füreinander bewusst zu werden.

Julia Louis-Dreyfus berichtet vom Set: „Ich bin begeistert, meinen ersten Drehtag mit Jim und Nat und Will Ferrell und meinen Freunden von Likely Story in Österreich beendet zu haben. Von jetzt an geht es nur DOWNHILL.“

„Searchlight ist wie eine Familie für uns“, so die Regisseure Nat Faxon und Jim Rash. „Wir fühlen uns geehrt, zum dritten Mal mit ihnen zusammenzuarbeiten. Aber jetzt, wo sich unsere Wege auch mit Julia und dem Groundling-Absolventen Will kreuzen, ist alles noch viel ungewöhnlicher und aufregender für uns."

Produzent Anthony Bregman meint: „DOWNHILL ist eine Geschichte von schlechtem Urteilsvermögen und moralischer Schwäche, wie passend also dass Julia Louis-Dreyfous und Will Ferrell diese Werte verkörpern. Nat Faxon und Jim Rash sind natürlich mehr als qualifiziert, die Folgen einzufangen.“

„Wir sind begeistert, ein weiteres Mal mit dem einzigartigen Duo aus Nat Faxon und Jim Rash zusammenzuarbeiten. Und ohne Zweifel ist ein Traum wahrgeworden, Julia Louis-Dreyfus und Will Ferrell zum ersten Mal zusammen auf die Leinwand zu bringen.
Die österreichischen Alpen können sich für eine winterliche Komödie bereit machen“, sagen David Greenbaum und Matthew Greenfield, Fox Searchlight Pictures Presidents of Production für Film und TV.

Der Film wird von den Presidents of Production Matthew Greenfield und David Greenbaum, VP of Production Taylor Friedan und Koordinatorin Apolline Berty beaufsichtigt.

Mit Julia Louis-Dreyfus, Will Ferrell, Miranda Otto, Zach Woods, Zoë Chao, Julian Grey,
Ammon Jacob Ford und Kristofer Hivju 

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16.01.2019 Vintage-Pop-Album

GFDK - Kultur und Medien

Der Produzent und Plattenkünstler Dean Grant debütiert mit einem starken Vintage-Pop-Album, das für die internationale Musikszene produziert wurde.

Für dieses Albums The French Recording Sessions hat sich Dean Grant mit führenden Persönlichkeiten der französischen Musikbranche umgeben, um eine authentische Herangehensweise und einen überzeugenden Klang zu gewährleisten.

Seit über zehn Jahren produziert DeanGrant in Zusammenarbeit mit dem französischen Arrangeur Bernard Arcadio (Dirigent und Pianist von Charles AznavourGilbert Bécaud und Henri Salvador).

Die Veröffentlichung der The French Recording Sessions markiert den Beginn einer neuen Periode, indem sich Dean Grant selbst auf Tonband abspielt, ohne sich speziell als Sänger zu sehen, sondern als Produzent dessen eigene Stimme im Zentrum seiner Produktion steht.

INFORMATIONEN ZUR HERAUSGABE:

Alle zwölf Titel der The French Recording Sessions (DeLuxe-Version) werden als Singles herausgegeben.

Ab dem 15. Januar 2019 bis 2020 erscheint alle sechs Wochen eine neue Single.

Erste Single-Veröffentlichung

Titel:                 J'aimerais

Datum:            15. Januar 2019

Format:            Digital / alle Digital Stores weltweit

Veröffentlichung des Albums

Titel:                The French Recording Sessions

Datum:            1. März 2019

Format 1:         Digital / alle Digital Stores weltweit

Titel:                The French Recording Sessions - DeLuxe

Datum:            1. Juli 2019

Format 1:         Digital / alle Digital Stores weltweit

LABEL INFORMATIONEN:

Records Gramophonique ist ein internationales Musikunternehmen, das 2014 gegründet wurde. Wir sind auf die Produktion französischer Musik spezialisiert.

Als Plattenfirma besteht unsere Aufgabe darin, Netzwerke und Menschen zusammenzubringen, damit die jeweiligen Künstler sich entwickeln können.

Das Label kann als einzigartig betrachtet werden und hat seinen Hauptsitz in Holland.

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15.01.2019 umjubelte Weltpremiere

GFDK -Kultur und Medien

Am Sonntag waren im Mathäser Filmpalast die Pferde los, denn IMMENHOF – DAS ABENTEUER EINES SOMMERS, der neue Film von Sharon von Wietersheim feierte seine umjubelte Weltpremiere in München.

Unzählige Film- und Pferdefans ließen es sich nicht nehmen, die neuen Abenteuer der Mädels vom Immenhof als Allererste, noch vor dem offiziellen Kinostart, zu sehen.


Mit großem Jubel empfingen die Fans und Premierengäste Cast und Crew auf dem roten Teppich. Regisseurin und Drehbuchautorin Sharon von Wietersheim stellte sich zusammen mit den Darstellern Leia Holtwick, Moritz Bäckerling, Heiner Lauterbach, Max von Thun, Laura Berlin, Rafael Gareisen, Valerie Huber, Ella Päffgen und Benjamin Trinks dem Blitzlichtgewitter der Fotografen und den Fragen der TV-Teams.

Mit großem Applaus wurden die Filmemacher und Darsteller im Anschluss an den Film auf der Bühne empfangen und vom Publikum gefeiert.

Ab dem 17. Januar 2019 wird IMMENHOF – DAS ABENTEUER EINES SOMMERS bundesweit die Herzen von kleinen und großen Pferdefans höher schlagen lassen, denn dann startet der Film endlich in den Kinos.

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13.01.2019 Die totale Überwachung

GFDK - Kultur und Medien

Die totale Überwachung ist kein Neuland. Das Finanzamt kann in unsere Konten einsehen, der Mobilfunkanbieter weiß wo wir sind, google weiß was wir suchen und lesen, und kennt sogar unsere Krankheiten. Die Liste ließe sich unendlich fortschreiben. Überwachung ist also nichts neues, nur das sie immer mehr zunimmt.

Berlin (ots) Deutschland befindet sich nach Meinung des Psychologen und Regierungsberaters Gerd Gigerenzer auf dem Weg in eine Überwachungsgesellschaft. Sprachassistenten seien "potentielle Heimspione", sagte Gigerenzer dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe), das Internet der Dinge sei ein gefährliches Einfallstor für Hackerangriffe,

Samsung-Smart-Fernseher würden Gespräche aufzeichnen und an Dritte weiterleiten. Gigerenzer ist Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und hatte im vergangenen Jahr als Mitglied des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen ein Gutachten zum verbrauchergerechten Scoring erstellt.

"Wir werden zu einer Überwachungsgesellschaft, weil die Menschen aus Bequemlichkeit solche Angebote nutzen", meint Gerd Gigerenzer.

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13.01.2019 Konzert im Saarland

GFDK - Kultur und Medien

Mit den besten Songs aus fünf Soloalben geht die bretonische Sängerin Gwennyn Ende Januar auf Deutschlandtournee. Am Samstag, den 26. Januar 2019 macht sie auch im Saarland Station und gastiert um ‪19:30 Uhr auf dem Lorenzberg in Schafbrücke.

Beeinflusst von traditioneller Musik, aber mit dem Mut zu eigenständigen Arrangements, die Elemente aus Folk, Pop und Rock vereinen, nimmt die Französin mit ihrer klaren und warmen Stimme das Publikum mit auf eine musikalische Reise in die fantastische Welt alter keltischer Mythen. Aber Gwennyn erzählt auch vom Alltag und der Lebenswelt der heutigen Bretagne. Ihre Lieder singt sie auf Französisch und Englisch - vor allem jedoch in ihrer Muttersprache: auf Bretonisch.

Gwennyn zählt zu den wichtigsten Botschafterinnen des zeitgenössischen bretonischen Gesangs und hat mehrfach Preise bei Wettbewerben für Liedermacher in ganz Europa gewonnen. Einem größeren Publikum wurde sie unter anderem durch die Zusammenarbeit mit dem Weltstar ‪Alan Stivell bekannt. Aufmerksamkeit erlangte sie auch durch ihre Mitwirkung beim Bretagne-Album „Breizh Eo Ma Bro“ sowie ihre Beteiligung beim großen vom Fernsehsender France 2 aufgezeichneten Hommage-Konzert in Quimper im Sommer 2017.

Begleitet wird Gwennyn von den bretonischen Top-Musikern Patrice Marzin (Gitarre), Kevin Camus (Uilleann pipes und Flöten), Manu Le Roy (Bass) und David Pasquet (Bombarde).

Karten im Vorverkauf zum Preis von 15 Euro (ermäßigt 13 Euro) gibt es bei „Janus-Buch und Spiel-Kultur“, ‪Saargemünder Straße 139, 66119 Saarbrücken, Telefon ‪0681 - 98 50 191 und im Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Schafbrücke, Telefon ‪0681 - 83 09 01 90.

www.gwennyn.com

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12.01.2019 BigCityBeats in der Commerzbank-Arena

GFDK - Kultur und Medien

Wer kennt ihn nicht, den ultimativen Klassiker "Zombie" von The Cranberries aus dem Jahr 1993? Das war eine rhetorische Frage. Die rauchig-kratzige. Vocal-Line von Sängerin Dolores O´Riordan, smoothe Gitarren-Strings, rockige Smash-Elemente, vermischt mit Crunch. Dieser Welterfolg feierte letztes Jahr sein Comeback - als Hardstyle-Nummer.

Insgesamt fast 50 Millionen Aufrufe auf YouTube für den Covertrack des holländischen DJs Ran-D. Klar, dass das internationale Aushängeschild des härtesten Sounds auf der Zombie Stage des BigCityBeats WORLD CLUB DOME in Frankfurt nicht fehlen darf.

Die Zombie Stage - sie wird am 8. und 9. Juni dieses Jahres erneut auf dem Freiluftareal der Commerzbank-Arena aufgebaut. Noch pompöser, noch brachialer, noch effektvoller als bei der erfolgreichen Premiere 2018.

Und schon jetzt staunen die eingefleischten Hardcore-, Hardstyle-, Hard-Techno- und Psytrance-Fans Bauklötze, wenn sie einen Blick auf das Line-up (Phase 1) werfen, das nun veröffentlicht wurde. Um nicht lange um den heißen Brei zu reden, sind hier die ersten zehn Namen der Acts, die ihre Tracks bei Feuerwerk, Flame-Jets, Special Effects, CO2-Shootings in die Crowd schießen werden:

Angerfist
Wildstylez
Neelix 
Talla 2XLC prs. Zyrus 7 
Korsakoff 
Tha Watcher
Radical Redemption
Brennan Heart
Digital Punk
Ran-D

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11.01.2019 Kinder, Haushalt, Studium

GFDK - Kultur und Medien

Ob Vollzeiteltern, in Elternzeit oder alleinerziehend, immer mehr Väter und Mütter erfüllen sich ihren Traum von einem Hochschulabschluss und studieren neben dem Familienalltag. Um sie dabei zu unterstützen, vergibt die SRH Fernhochschule das Stipendium „Familie & Studium“. Bewerbungen für das Stipendium können bis zum 28. Februar 2019 eingereicht werden.

„Dank der hohen Flexibilität ist ein Fernstudium eine gute Möglichkeit, um Studium und Kinder unter einen Hut zu bringen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass Studierende mit Kindern ihren Traum von einem akademischen Studium verwirklichen können,“ so Prof. Dr. Joachim Merk, Prorektor für Studium und Lehre an der SRH Fernhochschule.

Neben der Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen mit detailliertem Lebenslauf und ausgefülltem Bewerbungsbogen ist ein Letter of Motivation gefordert. Darin skizzieren die Bewerber, warum sie als Mutter oder Vater die richtige Person sind, um durch das Stipendium „Familie & Studium“ gefördert zu werden.

Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 28. Februar 2019 eingereicht werden – mehr Informationen gibt es unter www.mobile-university.de/stipendien.

Auch Kristin Lange studiert neben Familie und Beruf und weiß die Flexibilität des Fernstudiums an der Mobile University zu schätzen: „Als berufstätige Mutter bin ich begeistert von der hohen Flexibilität, die mir das Studium an der SRH Fernhochschule bietet.

Das Tempo kann ich jedes Semester – je nach Bedarf – neu bestimmen. Die Studienmaterialien sind hervorragend und übersichtlich aufbereitet und sowohl online abrufbar als auch als Studienbriefe anforderbar.

In Kombination mit den Onlinevorlesungen und den Veranstaltungen während der Präsenztage eine gelungene Mischung für Wissensaufnahme und Möglichkeit zu Rückfragen und Austausch mit anderen.“

 

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10.01.2019 Kniefall vor der Wirtschaft

GFDK - Kultur und Medien - Jörg Schwarz

Die Landesregierung von NRW hat beschlossen, „an allen Schulformen der Sekundarstufe I bis zum Schuljahr 2020/21 das Schulfach Wirtschaft einzuführen, beziehungsweise dessen Stellung im Fächerkanon zu verstärken“. (Auszug aus dem Faktenblatt des Ministeriums für Schule und Bildung).

Damit entspricht die Politik endlich dem Wunsch von Eltern, Lehrern, Schülern, Wissenschaftlern und Verbänden. Vor allem DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER fordern seit langem, die ökonomische Kompetenz der Schüler mit einem eigenständigen Pflichtfach Wirtschaft deutlich zu verbessern. Doch es gibt auch Gegenwind.

Der Unternehmer Christian Tscharke, Vorstandsvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER/Düsseldorf/Niederrhein, kommentiert das Thema wie folgt:

Wirtschaft als Schulfach - Keine ideologischen Scheuklappen

Ein Kommentar von Christian Tscharke

„Beginnend mit den Gymnasien wird das Schulministerium an allen Schulformen der Sekundarstufe I bis zum Schuljahr 2020/21 das Schulfach Wirtschaft einführen, beziehungsweise dessen Stellung im Fächerkanon verstärken“, heißt es im Faktenblatt des Ministeriums für Schule und Bildung der schwarz-gelben Landesregierung in NRW.

Na endlich, möchte man erleichtert rufen. Denn seit Jahren fordern Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler und Verbände sowie Eltern, Lehrer und Schüler in seltener Einigkeit diesen längst überfälligen Schritt. Bereits 2015 twitterte eine Schülerin: „Ich hab keine Ahnung von Steuern oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtanalyse schreiben. In vier Sprachen“.

Ein Aufschrei ging damals quer durch die Medien der Republik. Die Resonanz: Gymnasiasten in Deutschland sind ökonomische Analphabeten, es muss dringend etwas passieren. Wir haben verstanden! Tatsächlich?

Die rot-grüne Landesregierung in Baden-Württemberg führte im Sommer 2017 Wirtschaft als Pflichtfach an allen allgemeinbildenden Schulen ein. Die einstige grüne Schulministerin in NRW hatte dagegen einen bis dahin höchst erfolgreichen Modellversuch an den Realschulen kurzerhand eingestampft.

Und jetzt?

Trotz krachender Niederlage bei der letzten Landtagswahl versuchen SPD und Grüne selbst jetzt noch mit allen Mitteln, die geplante Einführung in Nordrhein-Westfalen zu verhindern. Dabei sind sie nicht allein: Anja Weber, NRW-Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), bezeichnet das geplante Projekt sogar als „Kniefall vor der Wirtschaft“.

Und einige Sozialwissenschaftler befürchten  eine einseitige Erziehung der Schüler zum „homo economicus“.

Vernunft hat es offensichtlich schwer, sich gegen eine ideologisch geprägte Wahrnehmung der Realität durchzusetzen. Immer noch werden weltanschauliche Grabenkämpfe auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen – und die Zukunft unseres Landes aufs Spiel gesetzt. Wollen wir wirklich, dass junge Menschen im 21. Jahrhundert, die Herausforderungen wie Klimawandel und Veränderungen der Arbeitswelt durch künstliche Intelligenz meistern müssen, noch nicht einmal ihren Handyvertrag verstehen, geschweige denn die Zusammenhänge der globalen Wirtschaft?

„Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen“, sagte der Nobelpreisträger George Bernard Shaw (1856-1950). Dieses kluge Bonmot sollten alle Politiker im Kopf haben, wenn sie demnächst über „Wirtschaft als Schulfach“ diskutieren.

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10.01.2019 Deutsch-Französische Journalistenpreis

GFDK - Kultur und Medien

Nationalismus, Populismus, Brexit, Europäischer Zusammenhalt, Migration, Terroranschläge, Umweltschutzpolitik und soziale Rebellion. Das sind Schlagzeilen, die derzeit den europäischen Kontinent prägen. Droht Europa gar auseinanderzubrechen und befinden wir uns vielleicht sogar am Vorabend einer neuen Weltordnung?

Oder werden sich am Ende doch die Vernunft und die unbedingte Sehnsucht nach Frieden und sozialem Wohlstand durchsetzen? Vor dieser politischen Kulisse startet der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) seine Ausschreibung für den Wettbewerb 2019.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis gehört seit über 35 Jahren zu den wichtigsten Medienauszeichnungen Europas. Die Veranstalter laden alle interessierten Journalistinnen, Journalisten und Redaktionen dazu ein, sich an der Ausschreibung 2019 zu beteiligen.

Der Vorstandsvorsitzende des Deutsch-Französischen Journalistenpreises und Intendant des Saarländischen Rundfunks, Professor Thomas Kleist, verweist auf die Bedeutung des Preises als grenzüberschreitendes Ereignis im Geiste der europäischen Union:

„Das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich steht angesichts der Europawahlen im Mai 2019 noch stärker im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und auch auf der Agenda der Medien, als bisher. Hinzu kommt aber der spürbare Unmut vieler Menschen über ihre eigene soziale Situation.

Andererseits sind sich viele darüber im Klaren, dass ein geeintes Europa die beste Garantie für Frieden, Freiheit und sozialen Wohlstand ist. Wir erwarten, dass sich diese ambivalente Situation auch bei den Einreichungen zum diesjährigen Wettbewerb widerspiegeln wird.“

Eingereicht werden können Einzelbeiträge, Serien, Blogs und Dossiers, kurze und lange Formate in den Kategorien Video, Audio, Textbeitrag und Multimedia. Auch Leserinnen und Leser, Hörerinnen und Hörer sowie Zuschauerinnen und Zuschauer können dem DFJP preiswürdige Arbeiten vorschlagen

Der Preis richtet sich an Autorinnen und Autoren, die sich kreativ, kritisch, einfühlsam oder auch humorvoll mit der Tagesaktualität, ihren Hintergründen und den jeweiligen Protagonisten auseinandersetzen und so zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich im europäischen Kontext beitragen.

Dazu zählen auch Publikationen, die in einem anderen Staat als Deutschland und Frankreich veröffentlicht worden sind. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 € dotiert.

Praktische Hinweise: Die Beiträge können bis zum 1. März 2019 eingereicht werden. Sie müssen zwischen dem 2. März 2018 und dem 1. März 2019 erstmals veröffentlicht worden sein. Das Team des DFJP ist gerne bereit, unabhängig von der Konfiguration einzelner Beiträge, Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Einreichung ihrer Beiträge für die jeweilige Kategorie zu unterstützen.

Die Anmeldungen werden ausschließlich über das Online-Formular unter https://dfjp.eu/preis/einreichung entgegengenommen. Die Preisverleihung findet am 3. Juli 2019 in Paris statt.

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