Künstler mit besonderen Leistungen auf GFDK

01.01.2019 Der freien Kunst droht Gefahr

GFDK - Künstler Vorgestellt - Gottfried Böhmer

Im Zeichen der hysterischen #MeToo-Debatte, wo man hinter jedem Baum sexuelle Übergriffe und Missbrauch vermutet, ist auch die künstlerische Freiheit in Gefahr. Dabei wird weit über das Ziel hinausgeschossen, in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht übermalt, und man fragt sich wo die Zensur beginnt.

Der freien Kunst droht Gefahr

„Es ist ein Zeichen der Verblödung von Studenten,“ meinte dazu der CDU Politiker Michael Braun. Es zeigt absurde Züge einer vermeintlichen Sexismus-Kritik“, empörte sich auch der FDP-Kulturexperte Florian Kluckert.

Akt-Bilder werden aus Ausstellungen entfernt und jüngst, man kann es kaum glauben, hat ein Museum in Manchester das Gemälde „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse abgehängt, weil es angeblich sexistisch ist.

Damit ist ein erstes Gemälde Opfer der gegenwärtigen Sexismus-Debatte geworden. Die Begründung der Kuratorin Clare Gannaway ist abenteuerlich oder einfach nur dumm: „Das Gemälde stellt den weiblichen Körper als passive, dekorative Form dar," meinte sie.

Gefahr für die Kunst droht aber auch von anderer Seite. In der Volkshochschule Hellersdorf in Berlin wurden unlängst Akt-Bilder der Künstlerin Susanne Schüffel abgehängt, weil diese nach Aussage der Schulleitung die Gefühle von Muslimen verletzen würden. Leider ist das kein Einzelfall mehr, schon vor drei Jahren wurden erotische Fotos von Wolfgang Hiob im Rathaus Köpenick abgehängt.

Der Fotokünstler Kristian Liebrand

Und weil das alles so traurig ist, stellt die GFDK-Redaktion ihnen nun einen bemerkenswerten Künstler vor, der sich mit großer Leidenschaft der Akt-Fotografie verschrieben hat. Und das ist ohne Frage Kunst. Es lebe der Akt.

Kristian Liebrand meint dazu: Ich hatte natürlich auch schon oft mit Vorbehalten zu kämpfen. Insbesondere bei der Suche nach Locations für Ausstellungen. Oft wurde argumentiert, dass es im Hinblick auf den Jugendschutz nicht geht. Meine Meinung dazu: "In Zeiten von Smartphones und überall verfügbaren Hardcore-Pornos sind AKTFOTOGRAFIEN für Jugendliche in etwa so gefährlich wie Kaugummis."

Nicht die Nacktheit ist entscheidend

Mehr als nackt! / „more than nude.“  Das ist der Anspruch des 1973 geborenen Fotokünstlers Kristian Liebrand, der das anspruchsvolle Genre der Aktfotografie immer wieder aufs Neue interpretiert. Seine Werke zeigen, dass nicht die Nacktheit entscheidend für ein Aktfoto ist.

Kristian Liebrand hat sich vor 10 Jahren für seine Passion entschieden und dafür seinen gut dotierten Job als Betriebswirt und Manager an den Nagel gehängt. „Mir war wichtig, etwas zu machen, das mich und andere Menschen mit Freude erfüllt."

Bleibende Werte zu schaffen, die nicht materialistisch sind. Gute Aktfotografien verlieren nie ihren Wert und bleiben über Jahrzehnte, selbst in einer oberflächlichen Wegwerf-Gesellschaft“.

Kristian Liebrand geht es um die individuelle Schönheit der Frau

Die Aktfotografie von Frauen bietet Kristian Liebrand den kreativen Spielraum, um seine visuellen Kompositionen umsetzen zu können. Die Nacktheit spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, die individuelle Schönheit der Frau hervorzuheben.

Durch eine besondere Komposition aus Licht, Perspektiven und Posen, die man noch nicht schon zigfach gesehen hat.  So  kommen auch Bodypaintings zum Einsatz, um besondere Akzente zu setzen.

Der Bildgestaltung widmet sich der Fotograf auch selbst. „Externe Bildbearbeiter sind für meine Arbeiten  tabu. Sie kennen nicht die Persönlichkeit des Models, die Stimmung am Set und meine Bildintention.

Somit kann ein externer Bildbearbeiter nur technisch arbeiten. Da fehlt dann das Gefühl, und das ist entscheidend. Eine gute Bildbearbeitung ist sensitiv, und nicht rein technisch.“

Der Freiraum für die Fantasie des Betrachters

Das Ergebnis überrascht und verführt den Betrachter ohne explizit zu sein. Freiraum für die Fantasie des Betrachters ist dem Fotokünstler wichtig. „More than nude“ ist der Name seiner zwei bisher veröffentlichten Bildbände

Ausgestellt wurden seine Aktfotografien bisher in Düsseldorf, Köln, Berlin, Wien, London und New York. Der Künstler möchte dabei nicht nur Menschen erreichen, die Galerien besuchen, sondern alle anderen Leute. Er stellt daher auch an ungewöhnlichen Orten aus. Damit möchte er allen zeigen, dass Aktfotografie auch eine kreative Kunstform sein kann und keine plumpe, unästhetische Ablichtung von Geschlechtsmerkmalen.

Auch die Frau von nebenan kann zu einem Kunstwerk werden

In Bochum betreibt der Fotograf ein 360 qm großes Atelier mit zahlreichen Kulissen. Seine privaten und gewerblichen Kundinnen kommen aus ganz Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Akt-Fotoshootings kann Kristian Liebrand auch die „Frau von nebenan“ zu einem Kunstwerk werden lassen. 

Die Fotoshootings sind grundsätzlich ohne Zeitlimit. „Ein Fotoshooting soll so entspannt wie möglich sein. Wenn im Hintergrund die Uhr tickt, ist das für alle Beteiligten nicht gut und somit schlecht für das Foto.“, so Kristian Liebrand. 

Der Fotograf hat klare Vorstellungen wie das Bild werden soll und arrangiert das gesamte Set. Von der Pose über die Perspektive bis hin zum Licht. Als fotografierte Person benötigt man daher weder Modelerfahrung noch eine Modelfigur.

Die Liste der bisherigen Fotolocations ist bemerkenswert: Flughafen, Schauspielhaus, Waschstraße, Fußballstadion, Badausstellung, Diskothek, Lost-Places, Strand, Industriehalle, Werkstatt, Kino, Wasserfall, Pferdestall, Schrottplatz, Kokerei, U-Bahnhof, Berliner Mauer, Rennstrecke, Labor, Parkhaus, Kaserne, Pool, Golfplatz, Eisenbahnwaggon, Frisörsalon, Bahngleis, Strand, Meer, See, Hotel, Yacht, Zeche, Unterwasser sowie Public Places wie Venedig und die Altstadt von Havanna.


Ein paar seiner Fotografien stellen wir Ihnen hier vor. Seine gesamte Bildergalerie, darunter viele  international ausgezeichnete Werke, und weitere Informationen über seine Arbeit finden Sie hier.

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01.01.2019 ein ausnahmetalent

GFDK - Jörg Schwarz

Pablo Picasso ist sein Idol, er malt farbige, „expressiv-abstrakte Bilder“, und seine Ausstellungen sind überall auf der Welt in kürzester Zeit ausverkauft: Leon Löwentraut, gerade mal 19 Jahre alt, ist der Shootingstar der internationalen Kunstszene.

Gerade erst machte der Nachrichtensender ntv, unter der Leitung von ntv Kunstexperte Wolfram Kons und Produzent Kai Böcking vermittelt durch den Düsseldorfer Galeristen und Kunstverleger Dirk Geuer, ein Porträt des jungen Künstlers.

Leon Löwentraut - Ausnahmetalent der Kunst

Für die Dokumentation „Leon Löwentraut – Ausnahmetalent der Kunst“, traf Wolfram Kons den jungen Maler in Düsseldorf und ging mit ihm auf Spurensuche. Er sprach mit Löwentrauts Eltern und seiner Kunstlehrerin, die ihm nur eine 3 auf dem Zeugnis gab, beleuchtete den Werdegang des Erfolgs und erfuhr auch sehr private Dinge über Niederlagen, Träume, Wünsche und Pläne des Künstlers.

Besonders beeindruckt war Wolfram Kons von der Entstehung eines Gemäldes, wo er hautnah mit dabei sein durfte: „Das war wirklich Malen bis zur Ekstase“, beschreibt Wolfram Kons die Malaktion. „Wie Leon Löwentraut zu lauter Musik ein neues Werk auf die Leinwand zaubert, ist von atemberaubender Dynamik und leidenschaftlichem Exhibitionismus.“

Malen mit vollem Körpereinsatz

Löwentraut kombiniert Farben und Formen gestisch wild, malt oftmals mit Tube statt mit Pinsel. Seine Sujets sind vielseitig, beschäftigen sich mit Menschen und Zwischenmenschlichem, oszillieren zwischen Optimismus und Kritik, zeigen oftmals den isolierten Menschen hinter der sozialen Fassade.

Dabei spielt der Aktionismus, wie er im sogenannten Action Painting zum Ausdruck kommt, in der Werkentstehung eine entscheidende Rolle. Bevorzugt malt Löwentraut auf dem Fußboden - mit vollem Körpereinsatz.

Die nächste Ausstellung von Leon Löwentraut „Singles & Couples“ findet in der Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer an der Heinrich-Heine-Allee 19 statt und wird am Freitag, dem 29. September 2017 im Beisein des Künstlers um 19 Uhr eröffnet.

Die n-tv Inside Art -  Doku "Leon Löwentraut - Wunderkind der Kunst" lief am Sonntag, 17.09 um 14:05 Uhr.

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27.11.2018 Die Malerin Yvonne van Acht

GFDK - Künstler Vorgestellt

Liebe Kunstfreunde, hier haben wir eine neue Künstlerin, die wir Euch vorstellen wollen. Am 24. November eröffnet der Kunstverein Ulm die neue Ausstellung „Zwischen Göttern und Menschen – Trojas Transzendenz“ der Düsseldorfer Malerin Yvonne van Acht, einen Werkzyklus, den die Künstlerin eigens für den Kunstverein Ulm geschaffen hat.

Die Einzelausstellung zeigt über 65 Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle zu den Themen des Trojanischen Krieges und der griechischen Mythologie.

In den teils großformatigen, figurativen Arbeiten setzt sich die Künstlerin und Schriftstellerin insbesondere mit der Frage nach dem Schicksal auseinander und entwickelt aus der Freiheit der Zeichnung heraus einen neuen expressiven Malstil.

Dadurch erhält das Figurative in ihren Bildern eine ungebändigte, zeichnerische Kraft, die von einer dynamischen Farbgebung ausdrucksstark unterstrichen wird. Man kann ihren unverwechselbaren Stil auch als eine zeichnende Malerei bezeichnen, die durchaus erzählerische Qualitäten offenbart. Thematisiert wird dabei das Verhältnis zwischen Menschen und Göttern.

Das Gemälde „Auf Troja“, das Titelmotiv der Ausstellung, zeigt die spannungsbeladene Dualität zwischen dem übergeordneten Göttlichen und denen ihm unterworfenen Menschen, die den Launen eines trinkenden und mit Lorbeer gekörnten Zeus hilflos ausgeliefert sind.

Strahlendes Gelb trifft auf markantes Schwarzweiß, spitze Linien und rote Pfeile deuten, kompositorisch durchdacht, das fatale und besiegelte Schicksal von Hektor und Achilles an. Krieg und Tod scheinen unausweichlich, kehren in ihrer symbolischen Form der roten Blitze in „Hektor und Andromache“ zurück.

Neben achtzehn, teils großformatigen Leinwandarbeiten aus 2018 werden auch erstmalig Zeichnungen und Studien der 43-jährigen Künstlerin aus 2003 präsentiert, die sowohl inhaltlich als auch stilistisch Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Menschlichen im Verhältnis zum Göttlichen bilden.

Komplettiert wird die Werkschau von Aquarellen und 24 von Hand übermalten Buchseiten aus Homers Ilias, die Ilias Lied in 24 Gesängen behandeln.

Yvonne van Acht, die freie Malerei, Grafik und Zeichnung an der Freien Akademie der Bildenden Künste in Essen bei Stephan Schneider und Thomas Ruch von 2003 bis 2006 studiert hat und als ihre Meisterschülerin gilt, machte bereits mit mehreren Einzelausstellungen u.a. in der Kunsthalle Osnabrück in der Dominikanerkirche und im Osthaus Museum Hagen auf sich aufmerksam.

Darüber hinaus hat sie die Künstlerausgabe des „Brockhaus in einem Band“ 2011 gestaltet und war Finalistin des Gesellschafter Art Awards 2006. Die Düsseldorfer Malerin wird von der Galerie Geuer & Geuer vertreten, die auch Julian Schnabel 2017 nach Ulm gebracht hat.

Die Vernissage – ebenfalls im Beisein der Künstlerin und ihres Galeristen – ist am Samstag, dem 24. November 2018, um 17 Uhr. Begrüßung: Dr. Dippel, Vorstand Kunstverein Ulm. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Januar 2019.

 

 

 

 

 

 

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05.10.2018 28. FILM FESTIVAL COLOGNE

GFDK - Künstler Vorgestellt

Der Berliner Schauspieler Lars Eidinger wird beim 28. FILM FESTIVAL COLOGNE, das am morgigen Freitag beginnt, mit dem International Actors Award ausgezeichnet.

Der Preis geht an Persönlichkeiten, die durch ihre schauspielerischen Leistungen Bekanntheit und Anerkennung im internationalen Film- und TV-Geschehen erlangt haben.

Eidinger, der derzeit in der Rolle des Bertolt Brecht in „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ auf der Leinwand zu sehen ist, hat sich nicht nur in der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft einen Namen gemacht.

Auch in zahlreichen internationalen Produktionen, darunter der russische Kinofilm „Mathilde – Liebe ändert alles“ und die britische BBC-Miniserie „SS-GB“, wirkte er mit.

Im Programm des Festivals in Köln wird er in Claire Denis‘ neuem Science-Fiction-Abenteuerfilm „High Life“ zu sehen sein, der in der Reihe Best of Cinema gezeigt wird.

Zudem hat Eidinger einen Gastauftritt in Jan Bonnys jüngster Regiearbeit „Wintermärchen“, die für die Reihe Made in NRW ausgewählt worden ist.

Die Verleihung des Preises an Eidinger findet am Freitag, 12. Oktober, im Rahmen der Film Festival Cologne Awards statt.

Position Public Relations

 

 

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02.09.2018 Silber & Salz

GFDK - Künstler Vorgestellt

nackt - In der Aktfotografie bemühen sich Modell und Künstler in der Regel darum, einen Moment von besonderer Schönheit zu treffen. Es geht darum, intensiv zu sein, elegant, grazil oder stark, in den meisten Fällen aber irgendeinem Ideal zu entsprechen.

Unvorteilhafte Positionen werden vermieden, Narben und Druckstellen kaschiert, Falten und Hautunreinheiten retuschiert.


Thomas Rusch begibt sich mit „nackt“ auf die Suche nach einem anderen Ausdruck. Seine Fotos zeigen Menschen jenseits von klassischen Posen und Schönheitsidealen.

Er bittet seine Modelle ihn nicht zu beachten. Positionen einzunehmen, die nichts anderes darstellen wollen als ihr Gefühl für den Augenblick. Er fängt damit somnambule Momente voller Entspannung und Energie, In-sich-Ruhen und langsamer Bewegungen ein.


Diese Portraits zeigen unterschiedlichste Körper, die nicht immer den gängigen Schönheitsidealen entsprechen. Sie sagen: Nichts ist abgeschlossen, nichts bleibt und nichts ist perfekt. Erst „Makel“ machen das Schöne vollkommen.


Thomas Rusch lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg, ist 55 Jahre alt und hat eine kuhle Wampe.

Ab Ende der achtziger Jahre wurden seine Porträts berühmter Persönlichkeiten aus Kultur und Politik in diversen Magazinen veröffentlicht, u. a. in Zeitmagazin, Der Spiegel, Max, GQ. Zeitgleich entstanden zahlreiche prämierte Ausstellungsprojekte, wie „Paradise Lost“, „Cirque O“, „die Ecke“ und mehr

Auch die Bilder mit Heike Makatsch als Laura Eichhorn in der hr-Produktion "Sechzehneichen" wurden von Thomas Rusch fotografiert.

Ausstellung vom 31.8. - 29.11.2018
Vernissage am 31.8.2018, 19h bei  Silber & Salz,  Holzmarktstrasse 25, 10243 Berlin

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15.08.2018 einflussreiche Künstlerin

GFDK - Künstler Vorgestellt

Robyn gilt als eine der einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. Mit großer Hingabe fördert sie immer wieder neue Talente und tritt für die Stellung der Frauen in der Musikbranche ein.

Die heute 39-Jährige dreht noch mal auf

Robyn startete ihre Karriere im Popmusikbusiness im Alter von 16 Jahren und hat sich bis heute ganz oben gehalten. Nach acht Jahren kommt nun das Comeback des Jahres. Robyns Bedeutung für die Pop- und Dance Music wird 2018 weiter gestärkt.

Robyns Kreativpause ist beendet

Nach 23 Jahren im Musikbusiness, fünf Studioalben, vier Singles in den UK-Top-10, fünf Grammy-Nominierungen, mehreren Hundertmillionen Streams und einigen der kultigsten Songs der letzten zwei Jahrzehnte – darunter „Dancing On My Own“, „Call Your Girlfriend“, „Hang With Me“ und die Nummer 1-Single „With Every Heartbeat“ –, meldet sie sich jetzt mit ihrer brandneuen Single „Missing U“ zurück.

Song über das plötzliche Verschwinden von Menschen

„Missing U‘ ist ein Song über das schräge Phänomen, das eintritt, wenn Menschen plötzlich verschwinden.
Der lang erwartete und heiß ersehnte Song wurde in Paris und Stockholm aufgenommen, wo Robyn auf Joseph Mount (Metronomy) und ihren Langzeit-Kollaborateur Klas Åhlund (Robyn, Charli XCX, Madonna) traf, die den Song gemeinsam mit ihr geschrieben und produziert haben.

Auf einmal werden sie ganz klar und du siehst sie überall“, sagt Robyn über ihren neuen Song. „Missing U“ wird von einem Kurzfilm begleitet, den die Musikerin gemeinsam mit dem Regisseur Danilo Parra während einer Reise nach New York gedreht hat.

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22.07.2018 urbane Popmusik von Kiddo Kat

GFDK - Künstler Vorgestellt

Kiddo Kat (27) ist wie eine Sonnenbank für die Seele - eine musikalische Leibspeise im deutschen Singer-Songwriter-Melancholie-Einheitsbrei.

Ein Energiebündel mit ellenlangen blonden Haaren

Die Wahlhamburgerin aus dem Schoße der Hauptstadt schießt mit ansteckender Lebensfreude und Beat-betonter urbaner Popmusik wie mit Leuchtraketen um sich und beweist allen Schwarzmalern, dass englischsprachige Musik aus Deutschland den internationalen Vergleich nicht scheuen muss.

Musik wie ein Schoko-Kuchenstück

Wenn das Energiebündel mit den ellenlangen blonden Haaren live Ihre kirschrote Flying-V Gitarre um den Hals hängt und mit einer lässiger Selbstverständlichkeit spielt, als hätte sie nie etwas anderes gemacht, wickelt sie Ihr Publikum um den Finger wie Kaugummi.

Ihr Debut-Album trägt den Titel ‚Piece Of Cake‘ (engl.:Kuchenstück/Kinderspiel) und hat tatsächlich einen ganz ähnlichen Effekt, wie eben so ein „Schoko“-Kuchenstück: Es geht einem direkt viel besser, ganz ohne Hüftgold. Kiddo Kat serviert dicke Rnb Beats in knisternd bunter und moderner Pop-Verpackung.

Mit einer charmant dreckigen Power-Stimme verbindet sie international anmutende Pop-Hooks mit rotzigem Sprechgesang, den sie in akzentfreiem Englisch performt. Wer in Ihre Lyrics eintaucht, trifft auf eine selbstbewusste Frau mit viel Selbstironie, die einen kometenhaften Start hingelegt hat:

Im April 2016, landet Kiddo Kat über Nacht einen viralen Megahit im Internet, als sie mit einer Kollegin (Heidi Joubert) in eine Frankfurter S-Bahn steigt und mit nichts als einer Gitarre und einer Cajon innerhalb weniger Minuten den Wagon in ein Party-Abteil verwandelt.

Das Video Ihrer Kiss-Cover-Version bei der spontan ein Fahrgast rappend in die Performance einsteigt wurde weltweit mittlerweile über 100 Millionen mal angeklickt. Daraufhin kann sie sich vor Presse-Anfragen kaum noch retten, gibt Interviews für zahlreiche deutschen Radiostationen und Zeitungen, sitzt bei Markus Lanz in der Sendung und landet auf der Titelseite des Hamburger Abendblattes.

Die Erfolgs-Welle trägt sie nur einen Monat darauf in Zusammenarbeit mit der Konzertdirektion Karsten Jahnke auf ihrer ersten Headliner-Tour durch Deutschland und wenig später zu diversen Support Shows für u.a. Jamie Lidell und Lucky Chops.

Um all die Eindrücke und Erfahrungen aus dieser intensiven Zeit zu verarbeiten, zieht sich die junge Musikerin 2017 ins Studio in Ihrer Heimatstadt Berlin zurück, wo sie in enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten Patrik Majer (Echogewinner und u.a. Wir Sind Helden/Rosenstolz) ihr Debut-Album aufnimmt. Das Album kommt am 13. Juli 2018.

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22.07.2018 FASTLAND heißt das neue Werk

GFDK - Künstler Vorgestellt

Zuletzt haben wir berichtet: Kiddo Kat ist wie eine Sonnenbank für die Seele - eine musikalische Leibspeise im deutschen Singer-Songwriter-Melancholie-Einheitsbrei. Sie macht Musik wie ein Schoko-Kuchenstücke.

Jetzt kommt was neues von Tina Dico aus Dänemark

Auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere wagt die dänische Singer/Songwriterin Tina Dico einen Aufbruch zu neuen Ufern. Ihr Credo: „Lieber ein Abenteuer, als gewohnheitsmäßige Routine.“ Und so klingt auch ihr neues Album: mutig, anders – aber vor allem wie gewohnt: eindringlich.

FASTLAND heißt das neue Werk, vier Jahre nach dem Album WHISPERS, das sie in Dänemark zum fünften Mal an die Spitze der Charts und in Deutschland bis auf Platz 26 führte – so hoch hatte sich noch keine ihrer Platten zuvor platziert.

Live spielte Tina Dico kurz vor Weihnachten 2017 ein schon jetzt legendäres Konzert in der Hamburger Elbphilharmonie, bei dem sie die Songs ihres Durchbruchalbums COUNT TO TEN akustisch spielte – und zwar so intensiv, dass man im riesigen Saal eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Im Mai gab sie Frederik von Dänemark, dem Kronprinzen ihres Heimatlandes, ein Geburtstagsständchen: Sie spielte für ihn den eigens für diesen Anlass komponierten Song „Adams House“. Vor 12.500 Zuschauern in der Royal Arena in Kopenhagen. Und 1,4 Millionen vor dem Fernseher.

Für den Albumtitel hat Tina Dico das dänische Wort FASTLAND gefunden, es steht für „Festland“. Andere Künstler geben ihren Alben einen Namen, der sich nett liest oder gut vermarkten lässt. Bei Tina Dico steckt hinter dem Titel eine sehr persönliche Theorie: „FASTLAND ist mein Kommentar zur modernen Welt, in der die Dinge immer in Bewegung sind.“

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27.05.2018 27000 Fans auf Instagram

GFDK - Künstler Vorgestellt

Zuletzt hat die GFDK Redaktion Lea und Esther Birringer vorgestellt, die keine Schmusekätzchen sind, im Konzert zeigten die beiden ihre Krallen. In der intimen Zwiesprache spielten die Schwestern ihren größten Trumpf aus: ein geradezu blindes Vertrauen, traumhaft ausdrucksstark, ohne eine Spur von Routine.“ (Ostseezeitung)

Nun wurden wir auf Sumina Studer aufmerksam gemacht, die wir hier kurz vorstellen wollen. Wir sind überzeugt das wir noch sehr viel von der jungen Künstlerin hören werden.

Die schweizerisch-japanische Violinistin Sumina Studer hat bereits zahlreiche Wettbewerbe gewonnen und ist unter anderem Preisträgerin der "Michael Hill International Violin Competition" 2017.

So jung und schon so viele Preise

Sie ist auch Preisträgerin des »Verbier Festival 2017 Prix Rotary«, des »TONALi-Violinwettbewerbs 2017, des »Internationalen Louis Spohr Wettbewerbs 2016«, des Internationalen »Arthur Grumiaux Wettbewerbs« 2016, der »European Union of Music Competitions for Youth« sowie dreifache Erstpreisträgerin beim »Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb«.

Als Solistin war Sumina Studer unter anderem mit dem Neuen Orchester Basel, dem Neuen Zürcher Orchester, dem Nota Bene Orchester Zürich und dem Göttinger Symphonieorchester zu erleben.

27000 Fans auf Instagram

Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist Sumina Studer mit zahlreichen Künstlern aufgetreten, ihre letzten solistischen Auftritte führten sie unter anderem in die USA, in die Schweiz und nach Japan.

1997 in Zürich geboren und aufgewachsen, begann Sumina Studer mit dem Geigenspiel bei Simone Zgraggen am Konservatorium Zürich und wechselte nach 10 Jahren in die Klasse von Philip Draganov. Zurzeit studiert sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Antje Weithaas.

Neben ihrem Studium besuchte sie Meisterkurse beim Verbier Festival, bei der Sommerakademie des Mozarteums in Österreich und beim Pablo Casals Festival in Frankreich.

Seit 2017 ist sie Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, ihr wird eine Violine von Lorenzo Storioni (Cremona, 1774) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung gestellt.

Nun ist Sumina Studer Teilnehmerin der »Menuhin Competition« 2018 in Genf

In wenigen Wochen startet die Menuhin Competition, der bedeutendste internationale Musikwettbewerb für junge Violinistinnen und Violinisten, in Genf. Mit dabei unter den 44 Nachwuchsteilnehmern sind auch zwei deutschsprachige Violinistinnen - Clara Shen und Sumina Studer.


Die 21-jährige Sumina Studer, die halb schweizerisch, halb japanisch ist, ist nicht nur eine vielversprechende Geigerin, die momentan an der Hanns Eisler Schule in Berlin studiert, sie lässt auch ihre 27000 Fans auf Instagram daran teilhaben https://www.instagram.com/suminastuder/ (was absolut ungewöhnlich für den Bereich der Klassik ist.) Nun nähert sich ihr Auftritt auf dem Festival der klassischen Musik.

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20.03.2018 Ein deutsches Regie-Talent

GFDK - Künstler Vorgestellt

Ein deutsches Regie-Talent -  "Vor allem Text-genau gearbeitet und Schauspieler-genau gearbeitet. Und so handwerklich gearbeitet, wie man das über viele Jahre [...] bei jungen Regisseuren nicht immer gesehen hat." schrieb das Deutschlandradio Kultur über Laura Linnenbaum.

Als Regisseurin verantwortet sie auch eines der elf Theaterstücke, des Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“ die auf Bühnen in Chemnitz, Zwickau, Jena, Dresden und Nürnberg gezeigt werden. In „Beate Uwe Uwe Selfie Klick" wurde sich mit dem Thema der NSU auseinander gesetzt.

„Es geht auch, aber eben nicht nur um den NSU. Der NSU ist nur ein Symptom für das, was gerade überall in Sachsen passiert“, war die künstlerische Leiterin des Projekts, Laura Linnenbaum überzeugt.

Laura Linnenbaum, Jahrgang 1986, studierte Diplom-Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Während dieser Zeit verwirklichte sie unter anderem Projekte für das DNT Weimar, das Hamburger Thalia Theater sowie für die Heidelberger Schlossfestspiele und den Heidelberger Stückemarkt.

Seit der Spielzeit 2011 inszeniert sie freischaffend sowie als Stipendiatin und Regieassistentin des Frankfurter Schauspiels. Sie arbeitete am Theater Bonn, am Staatstheater Darmstadt, am Staatstheater Saarbrücken, am Theater Osnabrück sowie am Thomas Bernhard Institut Salzburg.


2014/15 war Laura Linnenbaum Stipendiatin des regieSTUDIO Schauspiel Frankfurt und brachte dort MS Pocahontas von Gerhild Steinbuch und Vom Fischer und seiner Frau von Simon Paul Schneider zur Uraufführung. Für die Inszenierung Silent Noise – Projekt über Sylvia Plath wurde sie 2015 in der Fachzeitschrift »Theater heute« als Nachwuchskünstlerin nominiert.

In der Spielzeit 16/17 waren von ihr Arbeiten am Theater Bonn, am Staatschauspiel Dresden und am Theater Chemnitz zu sehen. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte Laura Linnenbaum am Staatstheater Kassel berits die unverheiratete von Ewald Palmetshofer im tif.

Am 17. März Inszeniert Laura Linnenbaum "EIN SOMMERNACHTSTRAUM" von William Shakespeare am Staatstheater Kassel.

Zur Aufführung in Kassel

Hermia liebt Lysander und Lysander liebt Hermia, aber ihr Vater möchte sie mit Demetrius verheiraten. Die bedrohten Liebenden fliehen in den Wald vor Athen; ein zweites Paar, von Anfang an überzeugt, niemals zusammenzufinden, folgt ihnen: Helena, die Demetrius liebt, der aber seinen Anspruch auf Hermia geltend machen will.

Das Begehren aller vier wechselt in zerstörerischer Schnelligkeit immer wieder seine Richtung. Währenddessen bekriegt sich das Herrscherpaar des Waldes, Titania und Oberon, in einem scheinbar unlösbaren Ehezwist.

Puck, Oberons Diener bringt mit einem Liebeszauber zusätzlich Verwirrung. Daneben probt eine Handwerkertruppe ein Schauspiel, unsicher, ob sie eine Komödie oder eine Tragödie spielen werden.


Shakespeare erzählt nicht nur, wie Liebe und Lust allen Beteiligten bewusst oder unbewusst widerfährt, sondern auch über die Macht eines Blickes oder Wortes. Denn die Liebe kann wie Pucks Zauber die Wirklichkeit verändern. Im Blick eines Liebenden wird alles sichtbar  ̶  oder es bleibt unsichtbar.

Inszenierung: Laura Linnenbaum, Bühne: Daniel Roskamp, Kostüme: Ulrike Obermüller, Dramaturgie Annabelle Leschke

Mit Bernd Hölscher (Theseus, Herzog von Athen | Oberon, König der Elfen), Eva-Maria Keller

(Hippolyta, Königin der Amazonen, Verlobte Theseus | Titania, Königin der Elfen),

Marius Bistritzky (Lysander), Lukas Umlauft (Demetrius), Rahel Weiss (Hermia), Pauline Kästner (Helena), Maria Munkert (Puck), Jürgen Wink (Squenz), Konstantin Marsch (Zettel), Matthias Fuchs (Flaut), Uwe Steinbruch (Schlucker), Artur Spannagel (Schnock).

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