Wir lieben gutes Essen und Trinken

23.11.2020 nicht nur zur Weihnachtszeit

GFDK - Essen und Trinken

Wenn ab Ende November bunte Lichterketten die Straßen erleuchten und der Duft von Zimt, Punsch sowie Tannenzweigen in der Nase kitzelt, können sich Weihnachtsmuffel noch nicht mal in diesem Jahr der Adventsromantik entziehen. Feinschmecker mit Fernweh holen sich dann weihnachtliche Schmankerl aus aller Welt nach Hause.

Neben Apfelbäumen in Reih und Glied kultivieren Südtirols Bauern in ihren Gärten zahlreiche weitere Fruchtsorten. Damals wie heute verarbeiten die Landwirte ihre sommerliche Ernte direkt und machen sie für den Winter haltbar, etwa in Form von Trockenobst.

Birnen beispielsweise wurden sorgfältig entkernt und auf dem Dachboden zu sogenannten „Kloatzn“ gedörrt. Kloatznkrapfen sind eines der ursprünglichen Desserts, die auf zahlreichen Höfen der Südtiroler Qualitätsmarke „Roter Hahn“ während der kalten Monate immer noch nach alter Tradition zubereitet werden.

Abgeschmeckt mit Zwetschgenmarmelade, Zimt, Nelken und Rum ist das Schmalzgebäck nicht nur zur Weihnachtszeit eine Sünde wert.

Kloatznkrapfen
(ca. 50 Stück)

Zutaten Teig:
450 g Dinkelmehl
1 TL Zimt (frisch gemahlen)
50 g Roggenmehl
1 TL Nelken (frisch gemahlen)
135 ml Sahne
2 EL Pflanzenöl
1 EL Zerlassene Butter
½ TL Salz
85 ml Wasser
1 Ei

Zutaten Fülle:
300 g getrocknete Birnen
150 g Zwetschgenmarmelade
1 EL Rum 

Außerdem:
Erdnussöl zum Ausbacken
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten mischen und rasch kneten, dann zugedeckt eine gute Stunde an einem warmen Ort rasten lassen.
Zubereitung der Fülle: Die getrockneten Birnen ca. 15 Minuten weichkochen und anschließend mit der Zwetschgenmarmelade passieren. Zimtstange und Nelken mit dem Mörser mahlen und die Birnen-Zwetschgenmasse damit würzen.

Den Rum dazu geben, sodass eine streichfähige Masse entsteht.
Den Teig mit einem Nudelholz oder der Nudelmaschine dünn austreiben. Eine Hälfte des Teigblatts mit der Kloatzenfülle bestreichen, die andere darüber klappen und die Zwischenräume gut andrücken.

Mit dem Krapfenrad Rechtecke ausradeln und in heißem Erdnussöl ausbacken. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben. 

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19.11.2020 US Weinmagazin Wine & Spirits

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Das angesehene US Weinmagazin Wine & Spirits zeichnet das Gamlitzer Weingut Sattlerhof als eines der besten 100 Weingüter der Welt aus. Einmal mehr blickt die globale Weinwelt auf den handwerklichen Biobetrieb in der Südsteiermark.

9.200 internationale Weine wurden von der Fachjury des namhaften New Yorker Weinmagazins Wine & Spirits blind verkostet, die Weingüter mit den außergewöhnlichsten Weinen in die Top 100 der Welt geadelt.

Das 35 Hektar große steirische Weingut Sattlerhof ist eines von ihnen, eingereicht wurde von seinem US-Händler Winebow Imports.

Für die überzeugt biologisch arbeitende Winzerfamilie eine ganz besondere Auszeichnung und auch Bestätigung. Denn mit der blühenden Vielfalt, die im Weingarten einzog, und dem immer stärker werdenden Engagement der Söhne Alexander und Andreas Sattler entwickelte sich über die Jahre naturgemäß auch die Stilistik der Weine weiter.

Vater Willi Sattler unterstützt die beiden und überlässt ihnen voller Vertrauen das Ruder. »Als kleines Familienweingut freuen wir uns besonders, steirische Weinkultur in die Welt hinauszutragen. Ein wichtiges Zeichen in den aktuell herausfordernden Zeiten«, so die Brüder.

Die Sattlers exportieren 40 Prozent ihrer Weine in 34 Länder weltweit, in Österreich können sie über den Online-Shop des Weinguts und in gutsortierten Vinotheken bezogen werden.

Online-Verkostung »Wine & Spirits Top 100 Sessions«. Diese hochkarätige Verkostung mit Alexander Sattler und anderen Top-100-Winzern findet am Donnerstag, 12. November, von 17 bis 18 Uhr (11 to 12 am N.Y. Time) zum Thema »Wine & Cheese Pairing« statt und ist offen für alle Interessenten.

Das Weingut Sattlerhof. Die biologische Bewirtschaftung des 35 Hektar großen Weingutes und die unermüdliche Suche nach Verbesserung und Perfektion prägen das Handwerk der Winzerfamilie Sattler im steirischen Gamlitz.

Geführt wird es als echter Familienbetrieb von Willi und Maria Sattler und ihren Söhnen Alexander und Andreas. Ihre wichtigsten Rieden Kranachberg, Pfarrweingarten, Kapellenweingarten und Sernauberg sind je nach Lage von Quarz und Kalk geprägt.

Die niedrigen Erträge ihrer alten Rebstöcke in den steilen Hängen, die selektive Handlese der Trauben in Kleinkisten, die schonende Traubenverarbeitung und der feinfühlige Umgang beim Weinausbau ergeben authentische und langlebige Weine.

Nachhaltigkeit und Biodiversität stehen ganz oben, seit einiger Zeit bereichert auch eine Schafherde das Leben am Weingut. Mehr Neuigkeiten dazu gibt es in Bälde.

Aktuellste Bewertungen. 99 Falstaff-Punkte und Ehrentafel für den Sauvignon Blanc Trinkaus Kellerreserve Ried Kranachberg G STK 2017, den bestbewerteten Wein dieses Jahrgangs in Österreich. 98+ Punkte vergab der im Oktober erschienene Guide A la Carte für 2011 Sauvignon Blanc Privat und 98 Punkte für 2015 Sauvignon Blanc Kranachberg G STK. Weltklasse.

Wine & Spirits Magazine. Das 1982 gegründete Fachmagazin erscheint sieben Mal jährlich und hat eine Leserschaft von 200.000 amerikanischen Weinliebhabern und -fachleuten.

Im Fokus der Berichterstattung stehen etablierte und aufstrebende Regionen und Produzenten, die Kunst und Wissenschaft des Weinbaus sowie Wein & Essen.

Das Magazin wurde fünfmal mit dem renommierten James Beard Award für hervorragende Leistungen in der Weinliteratur ausgezeichnet, Herausgeber und Chefredakteur ist seit 1986 Joshua Greene.

WEINGUT SATTLERHOF
Sernau 2, 8462 Gamlitz
Tel. +43 3453 2556, E-Mail weingut@sattlerhof.at
www.sattlerhof.at

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19.11.2020 ein fotogenes Café in Seattle

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Absolut „instagrammable“ ist die Mr. West Cafe Bar. Mit seinem zeitgenössischen Design, vielen Pflanzen und den liebevoll angerichteten Menüs ist das Mr. West tagsüber ein fotogenes Café, das sich abends in eine angesagte Bar verwandelt.

Neben verschiedenen Kaffeesorten gehen auch Kreationen wie Matcha Latte oder Seattle Fog – eine Kombination aus Schwarztee, Vanille und Milch – über den Tresen.

Ein weiteres Design-Highlight unter den Cafés in der Smaragdstadt sind die lichtdurchfluteten Shops von Elm Coffee Roasters.

In der Original-Filiale am Pioneer Square wurde mit viel Holz und bodentiefen Fenstern ein behagliches Ambiente geschaffen.

Wer möchte, kann sich eine Packung Kaffeebohnen, die im Zimmer nebenan geröstet werden, mit nach Hause nehmen.

Der zweite Shop im Stadtteil South Lake Union wurde von den Architekten Olson Kundig gestaltet, die auch an der Renovierung der berühmten Space Needle beteiligt waren.

Eine Marmor-Bar, grüne Fliesen und Lederstühle unterstreichen den modernen Stil des Cafés.

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09.11.2020 hofeigene Produkte aus Südtirol

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Wenn im Advent die Tage kürzer werden, verlagert sich das Familienleben auf den Südtiroler Höfen der Marke „Roter Hahn“ in die behagliche Stube. Beim gemütlichen Beisammensein darf eine typische bäuerliche Spezialität allerdings nicht fehlen: die sogenannten Zelten.

Beim Backen am knisternden Ofen dürfen Kinder der Bäuerin nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch mithelfen. In liebevoller Team- und Handarbeit entsteht so aus verschiedenen Nüssen und Obst aus eigenem Anbau das weihnachtlich gewürzte Früchtebrot,

Vom Halm zum Stern

Ein reich dekorierter Christbaum lässt Kinderaugen leuchten – vor allem, wenn der Schmuck selbst gemacht ist. Auf zahlreichen „Roter Hahn“-Höfen ist das Basteln von Strohsternen ein alter Adventsbrauch, bei dem die Gäste gerne miteinbezogen werden.

Mit Strohalmen aus der eigenen Scheune, den Tipps und Tricks der erfahrenen Bäuerin sowie etwas Geschick gelingt selbst den Kleinsten ein kunstvoller Strohstern für den Weihnachtsbaum daheim.

Weitere Auskünfte

„Roter Hahn" – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol    Südtiroler Bauernbund

K.-M.-Gamper-Straße 5    I-39100 Bozen   

Fon +39 0471 999325   info@roterhahn.it 

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01.11.2020 Die Gourmet-Bibel Frankreich

GFDK - Essen und Trinken - Sönke C. Weiss

Warum ein Buch über die französische Küche? Logisch, weil unsere Nachbarn einfach richtig geil kochen können und wissen, wie man das Leben genießt. Nach über zehn Lebensjahren in Paris und unzähligen Mahlzeiten dort steht mir dieses Urteil zu.

In seinem neuen Buch „Die Gourmet-Bibel Frankreich“ trägt der Gastronomiekritiker François-Régis Gaudry auf 400 Seiten zusammen, was in der Grande Nation die Welt des Essens und Trinkens geprägt hat, genussvoll natürlich, immer von einem gewissen Humor und Traditionslust getrieben.

Während seiner zweijährigen Recherche erfragte Gaudry den Geschmack und das Wissen von Dutzenden befreundeten Kolumnisten, Köchen, Konditoren, Sommeliers und natürlich den eigenen Familienmitgliedern.

Daraus entstanden ist ein eklektisches Inventar, das wanderlustig und einmal ganz anders durch die kulinarische Kultur des Landes streift, ein gehaltvolles Millefeuille voller physischer und geistiger Nahrung.

Gleichzeitig gelingt ihm der Sprung vom Schwein der Rasse Cul Noir Limousin zur Kuh aus Nantes, von der Roten Bete in Salzkruste von Alain Passard zum Paris-Brest von Philippe Conticini, von der Literatur der Renaissance bis zu den Kalauern auf den Karamellen der Marke Carambar.

„Die Gourmet-Bibel Frankreich“ ist ein immer wieder verlockendes Kuriositätenkabinett, das ein unersättliches Interesse and Gastronomie und Kulinarik spiegelt und lediglich vom geografischen Umfang Frankreichs begrenzt wird.

Erschienen im Hause Christian (www.verlagshaus24.de) kostet diese drei Kilogramm schwere Pflichtlektüre wohl investierte 70 Euro. Bon appétit!

Sönke C. Weiss

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29.10.2020 700 Qualitätsprodukte vom Bauern

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Korn, Kräuter, Weintrauben und Milch: Nur Südtiroler Landwirte, die derlei Rohstoffe selbst auf ihrem Hof herstellen und von Hand schonend veredeln, erhalten für ihre Erzeugnisse das Gütesiegel „Roter Hahn“. Für die 2021er-Edition haben über 700 „Qualitätsprodukte vom Bauern“ die Blindverkostung durch eine unabhängige Fachkommission bestanden.

Neben der Herkunft garantiert die Marke des Südtiroler Bauernbunds außerdem die natürliche und nachhaltige Fertigung von Fruchtaufstrichen, Wein, Honig, Käse, Speck, Brot und Co.

Heuer erstmals dabei sind Pilze und Cider. Die neue Broschüre enthält insgesamt 18 unterschiedliche Delikatessen von 82 bäuerlichen Direktvermarktern, dazu bietet sie Infos, Rezepte und Verkaufspunkte. „Qualitätsprodukte vom Bauern 2021“ gibt’s zum kostenlosen Blättern, Downloaden oder Bestellen unter www.roterhahn.it.

Tipp: Wer sich ein Stück Südtirol nach Hause holen mag, kann zahlreiche „Roter Hahn“-Produkte auch im Online Shop bestellen.

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04.10.2020 Kulinarisches Kulturgut im Aostatal

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In naher Zukunft soll die alpine Küche endlich zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gekürt werden. Alle Anträge sind gestellt – auch für das autonome Aostatal ist die Etikette wohl verdient. Die lokalen Lebensmittel und die traditionelle Verarbeitung haben im alpenländischen Aostatal einen großen Stellenwert und Identitäts Moment.

Im Erntemonat Herbst präsentieren die Valdostaner stolz ihre liebevoll veredelten Produkte auf kleinen und großen Food-Märkten, Festivals und Festen. Brot, Apfel, Honig und Kastanie bekommen seit Jahrzehnten eigene, festlich begangene Verkostung-Plattformen.

Der „Marché au Fort in Bard“ vom 10 bis 11. Oktober ist das kulinarische Mekka des Aostatals, das ein ganzes Universum der lokalen Produkte offeriert - als größter Lebensmittel-, Wein und Produktmarkt vereint er das kulinarische Kulturgut.

Kulinarisches Kulturgut: 59 heiße Brot-Öfen und Markt der Herbstschätze

In der kleinsten Region Italiens kultiviert und ritualisiert man das kulinarische Erbe der alpinen Urbevölkerung selbstbewusst. Gerade im Herbst präsentieren die Valdostaner stolz ihre liebevoll veredelten Produkte auf kleinen und großen Food-Märkten, Festivals und Festen.

Lokale Lebensmittel und ihre traditionelle Verarbeitung haben im alpenländischen Aostatal einen hohen Identitätsmoment. Der größte Lebensmittel-, Wein und Produktemarkt „Marché au Fort in Bard“ vereint das kulinarische Kulturgut.

Der Duft von Brot und Zeit

Eines der ältesten Food-Manufaktur-Traditionen ist das fée lo pan – was auf Valdostanisch „Brotbacken“ bedeutet. In 59 Dorf-Öfen und 46 Gemeinden des Aostatals wird anlässlich des Festivals „Lo Pan Ner“ am ersten Oktoberwochenende das urwüchsige, traditionelle Schwarzbrot gebacken.

Die Dorffrauen bereiten den Teig zu, die Männer schüren die Feuer. Lokales Roggen-, Weizenmehl und Wasser werden sorgsam mit Naturhefe vermischt, lange geknetet und zu Körpergrößen Laiben verarbeitet. Unter einem großen Leinentuch ruht der Teig drei Stunden bevor er in Form geschnitten und moduliert wird.

Mit den Bäcker-Initialen - wie dem Logo von „Lo Pan Ner“ verziert, werden die flachen, feinwürzigen Brotlaibe in den typischen valdostanischen Mauerwerksöfen gebacken - früher nur einmal jährlich zum Winterbeginn.

In speziellen Holzregalen „ratelë“, die unter dem Dachgebälk hängen werden sie getrocknet und aufbewahrt – von dort verströmen die Dreikilolaibchen ihren aromatischen Duft. Vor Mäusen sicher, musste das „Pan“ früher ein ganzes Jahr halten.

Das langlebige Brot verzehrte man hart, indem man es in Brühe, Bratensauce oder heiße Milch tunkte. In der Gemeinde Hône wird das Pan mit Kastanien, Rosinen, getrockneten Feigen, etwas Zucker und viel Butter zum süßen Knusperbrot Micòoula affiniert.

Seine fein gezuckerte Spur lässt sich bis ins Champorcher-Tal verfolgen, wo das Kastanienbrot bereits im Mittelalter verspeist wurde. Von feiner nussiger Süße ist auch der Flantze. Dieser Kultkuchen wird mit Rosinen, Mandeln und Walnüssen zum Espresso gereicht.

Früher stand in jedem Dorf eine Getreidemühle und ein Gemeinschaftsofen. Sorgfältig restauriert verströmen die steinernen Brot-Öfen ihre wohlige Wärme zum Jahresfest - bringen Menschen um die duftenden Feuerstellen als einen freundlichen „sozialen Brennpunkt“ zusammen.  

Am 3. Oktober werden alle Dörfer die Holzfeuer in fast 60 Öfen entzünden! Die Brote werden gesegnet, verkostet und gekürt.
Bis März 2021 findet im Archäologischen Museum von Aosta eine Ausstellung zur Geschichte der Brotherstellung im Aostatal statt.


Herbstschätze auf dem Marché au Fort in Bard

Im Ambiente des mittelalterlichen Dorfes Bard am Fuße der imposanten Festung, findet alljährlich der größte und wichtigste Lebensmittel-, Wein- und Produktemarkt des Aostatals statt.

Am 10.-11. Oktober 2020 kann man dort etwa 80 Produzenten und Winzer antreffen. Das kulinarische Spektrum bündelt die Herbstschätze von Baum, Blüte und Strauch, die nach alter Tradition zu regionalen Spezialitäten verarbeitet werden.

Neben Variationen aus den saftigen Renetten und dem Golden Delicious – den vom Alpenklima begünstigten Apfelsorten-, ist die kleine Martin Sec Birne eine köstliche Neuentdeckung. Zu Konfitüren, Sirup oder Saft verarbeitet landet sie gerne im Einkaufskörbchen.

Neben den feinen Ölen der Walnuss ist das wahre Gold der Region der „Miel du Val d‘Aoste“: in Aosta schmeckt man wie fein nuanciert Berghonig schmecken kann. Die Bienenstöcke der summenden Nomadenvölker sind vom Talgrund bis auf größere Höhen verteilt.

Der helle und dunkle Blütenhonig, der Kastanien-, Löwenzahn- Rhododendron- und Lindenhonig aus den verschiedenen Bergregionen besticht durch besondere Reinheit und viele Geschmacksnuancen, die von fruchtig bis bitter-süßlich gehen.

Am letzten Sonntag im Oktober wird das Dorf Châtillon zur festlichen Honighauptstadt des Aostatals, die dieses wertvolle Naturprodukt beim Sagra del Miele feiert. Der herbstliche Superstar der Region aber ist La Castagna - die Edelkastanie.


Als wichtige Ingredienz vieler Spezialitäten wird sie gerne deftig mit Speck und Motzetta kombiniert und in sämigen Suppen serviert. Süß landet sie mit Bergbutter oder -milch zur Creme vermengt oder in Grappasirup eingelegt in dem ein oder anderen Souvenir-Gläschen.

Diese Herbstfrucht findet man in der Region zwischen Châtillon, Pont-Saint-Martin und dem Lystals, wo sich etwa 80% aller Kastanienwälder der Region befinden.

Getrocknet begleitet sie ganzjährig. Mit einem Glas Wein der örtlichen Winzer wie den Torrette DOC secco oder den samtweichen Donnas DOC Rotwein stößt man auf die Ernte und den kommenden Winter an. Die nährenden und schmackhaften Vorräte stehen schon bereit.

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02.10.2020 Genussurlaub in Starnberg

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Am Starnberger See vor den Toren Münchens erwartet Genussurlauber lukullisches Sightseeing der Extraklasse. Ausgangspunkt der „Kulinarischen Rundreise“ ist das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, wo Gäste zwei Nächte inklusive Frühstück untergebracht sind.

Ihre Gaumen-Tour begießen sie beim Welcome-Aperitif in der Hemingway Bar, wo die größte Rumsammlung im süddeutschen Raum schlummert.

Zum Dinner gibt’s ein hochklassiges 3-Gänge-Menü im Restaurant Oliv’s. Highlight des Aufenthalts ist am zweiten Abend das 5-Gänge-Menü im Gourmetrestaurant Aubergine, seit 2014 ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern.

In Schwung zwischen all den Leckereien bleiben Herbsturlauber im Fitnessbereich mit Panoramaterrasse oder auf einer Entdeckungsrunde in der Region Starnberger See, zum Beispiel per Bike oder E-Scooter.

Die „Kulinarische Rundreise“ im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg kostet ab 249 €/Pers. im Superior DZ und kann auch als Gutschein verschenkt werden.

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10.09.2020 Der Südtiroler Herbst ist ein Erlebnis

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Wimmen, Keltern, Törggelen: Der Herbst ist die ereignisreichste Zeit bei den Südtiroler Weinbauern der Qualitätsmarke „Roter Hahn“. Doch auch wenn die geschäftigen Monate in Weinberg und Keller vorbei sind, gibt es jede Menge zu tun.

Denn die Rebstöcke müssen das ganze Jahr hindurch gut umsorgt werden, damit ein genussvoller Tropfen entsteht. Die Arbeiten reichen vom Zuschnitt im Winter über die Bodenbearbeitung im Frühling sowie die Befruchtung im Sommer bis hin zur Lese und Pressung der Trauben im Herbst.

Die Veredelung erfolgt schließlich im Fass. Erst dann können Vinophile den jungen Wein als sogenannten „Nuien“ beim traditionellen Törggelen genießen.

Was mittlerweile als Kulturgut unter Einheimischen wie Gästen gilt, ist in Verbindung mit einer Wanderung am schönsten.

Denn wer nach einer Tour in Südtirols Süden, durchs Eisacktal oder im Meraner Land eine der vielen „Roter Hahn“-Buschenschänken besucht und das Keschtn-Feuer in der Stube knistert, dem schmecken Knödel, gebratene Kastanien und Wein gleich nochmal so gut.

Die Weinlese oder das „Wimmen“ beginnt, wenn Säure- und Zuckergehalt der Trauben perfekt sind. Früher hat das Südtiroler Weinbauamt die Termine für Vor-, Haupt- und Spätlese festgelegt.

Mittlerweile darf jeder Winzer selbst über den richtigen Zeitpunkt entscheiden, der je nach Wetterverhältnis bis in den November datieren kann.

Dann startet der lange Prozess des Kelterns, sobald der Most von seinen festen Bestandteilen in der Maische getrennt wird.

Danach folgt die Gärung und individuelle Zeit der Reife in Stahltanks, großen Holzfässern oder Barriques. Höhepunkt im Südtiroler Herbst ist das Törggelen.

23 ausgezeichnete Hof- und Buschenschänke empfiehlt das Qualitätssiegel „Roter Hahn“. Dessen bäuerliche Gastgeber pflegen den jahrhundertealten Brauch nach traditioneller Speisen- und Getränkefolge, am authentischsten im Rahmen der Veranstaltungsreihe Törggelen am Ursprung.

Termine für Weinliebhaber im Südtiroler Herbst 2020

13. September         Südtiroler Knödelfest in Sterzing

03. Oktober             Törggelen am Ursprung in ganz Südtirol

10. Oktober             Die letzte Traubenfuhre in Girlan

17. Oktober             Erntedankfest in Bozen

06.-10. November    WineFestival & Culinaria in Meran

Weitere Auskünfte

„Roter Hahn" – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol    Südtiroler Bauernbund

K.-M.-Gamper-Straße 5    I-39100 Bozen   

Fon +39 0471 999325   info@roterhahn.it  

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10.09.2020 Nach der Ernte ist vor der Ernte

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Winter - Viele gehen davon aus, dass der Weinbauer sich im Winter auf seinen Lorbeeren ausruht – zu Unrecht. Denn sobald die bunten Blätter des Herbsts abgefallen sind, müssen die Rebstöcke einer nach dem anderen zugeschnitten werden. Nur ein paar Fruchtruten dürfen stehen bleiben.

Danach wird das Rebholz entfernt und gehäckselt, um es später als Dünger nutzen zu können. Gern nehmen die Winzer der Marke „Roter Hahn“ ihre Gäste mit in den Weinberg und zeigen ihnen, was während der kalten Monate zu tun ist.

Frühling

Wenn die Reben im März zu „bluten“ beginnen, signalisiert der austretende Saft an den Schnittstellen den Beginn des Südtiroler Frühlings. Nach dem Biegen und Binden werden überflüssige junge Triebe gestutzt, um Qualität und Quantität der Trauben zu garantieren.

Auch der Boden muss im Frühling gut versorgt werden. Mit Grubber, Fräse und Kreislegge lockert der „Roter Hahn“-Bauer ihn auf, säht die Begrünung und düngt.

Sommer

Den ganzen Sommer hindurch überprüft der Bauer regelmäßig seine Pflanzen, schneidet ungesundes Laub ab, biegt Zweige zurück in ihren Drahtrahmen und mulcht die Begrünung, damit sie der Rebe nicht zu viel Wasser nimmt.

Ende Juni dann beginnen die Stöcke unter der Südtiroler Sonne zu blühen. In dieser Zeit hoffen die Weinproduzenten der Marke „Roter Hahn“ auf gutes Wetter, da die Blüten zu viel Regen nicht vertragen.

Ab Mitte Juli reifen diese schließlich langsam zu Trauben heran, bis sie gelesen werden können und der Kreislauf von vorn beginnt.

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