Eine Sache ist mir aus meiner Zeit als Au-Pair in der spanischen Hauptstadt Madrid besonders in Erinnerung geblieben:
Die sogenannten Polvorones – Mandelplätzchen mit einem Hauch Zimt, die meine Gastfamilie in der Weihnachtszeit buk.
Traditionell werden sie mit Schweineschmalz hergestellt, schmecken mit Butter (meine Variante) aber ebenso gut.
Wie der Name – abgeleitet vom spanischen Wort „polvo“ (deutsch: Staub) – schon sagt: Die Plätzchen zerfallen regelrecht im Mund.
Zutaten (etwa 30 bis 40 Stück): 150 g Mehl | 100 g fein gemahlene Mandeln | 150 g Puderzucker | 1 EL Zimt | 1 Pck. Vanillezucker | 1 Prise Salz | 100 g Schweineschmalz (original) oder Butter (meine Variante) | Abrieb von 1 Zitrone | Saft von ½ kleinen Zitrone
Zubereitung: Mehl in einer Pfanne anrösten, bis es sich leicht verfärbt. Mandeln, gesiebten Puderzucker, Zimt, Vanillezucker und Salz mischen.
Das abgekühlte Mehl, Butter, Zitronenabrieb und -saft dazugeben, alles verkneten und 1 Stunde im Kühlen ruhen lassen.
Nicht erschrecken, der Teig ist sehr krümelig! Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
Aus dem Teig Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 8-12 Minuten backen, bis die Plätzchen hellbraun sind (Vorsicht, sie sind sehr weich und zerbrechlich und werden erst durchs Trocknen fester).
Zuletzt mit Puderzucker bestäuben.


Polvorones – Mandelplätzchen mit einem Hauch Zimt zu Welhnachten. Foto: AHM-Genusswerkstatt







