Normalerweise verteilen Wirtschaftslobbys Vorschusslorbeeren zu Regierungsbeginn. Nur diesemal nicht. Die Verbände gehen mit der wahrscheinlichen Regierung unter Friedrich Merz (CDU) schon jetzt hart ins Gericht.
Der Bettvorleger Friedrich Merz wird scheitern
Friedrich Merz hat im Wahlkampf viel versprochen, aber er ist in allen wichtigen Fragen schon vor seiner Kanzlerschaft als Bettvorleger gelandet.
CDU und CSU hatten sich vorgenommen, eine neue Kultur der bürgerlichen Mitte zu etablieren – gegen die rot-grüne Dominanz von Medien und NGOs.
Nichts davon hat den Drang zur Macht überlebt. Die einstigen Kulturkämpfer Friedrich Merz und Markus Söder sind leise und mild geworden, schrieb sogar der WELT-Herausgeber Ulf Poschardt
„Was bislang vorliegt, ignoriert in vielen Bereichen die wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen. Eines ist klar: Schulden allein lösen keine Probleme“, heißt es in der Erklärung.
„Ohne tiefgreifende Reformen wird es keinen nachhaltigen Aufschwung geben.“
Der Standort müsse vor allem wieder attraktiver für Investitionen und Innovationen werden. „Es muss sich lohnen, in diesem Land ein Unternehmen zu führen“, schreiben die Verbände.
Noch gibt es keinen Koalitionsvertrag, doch schon jetzt laufen die Verbände Sturm gegen den bisherigen Verhandlungsstand zwischen Union und SPD. Dieses äußerst ungewöhnliche Verhalten mündet nun in einer gemeinsamen Erklärung der hundert wichtigsten Wirtschaftsvereinigungen.
Die Wirtschaft entzieht dem schwarz-roten Bündnis bereits vor der Einigung das Vertrauen. Nun das haben die Bürger und Wähler schon längst getan.
Kräftig verloren hat nach der letzten Forsa Umfrage, der möchtegern Bundeskanzler Friedrich Merz auch beim Wählervertrauen. Nur noch 28 Prozent vertrauen dem CDU-Chef, 70 Prozent tun es nicht. Mir anderen Worte: Die Deutschen wollen keinen Bundeskanzler, Fridrich Merz.
Insgesamt 100 Wirtschaftsvereinigungen, darunter die wichtigsten Verbände wie die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), haben sich zusammengeschlossen und eine gemeinsame Erklärung zu den Koalitionsverhandlungen veröffentlicht.
Sprecht mit der AfD, es wid Zeit
Den Wirtschaftsverbänden raten wir auch diese Umfrage zu beachten: Bei der Frage, welche der Parteien am besten mit den Problemen in Deutschland fertig werden, liegt die CDU/CSU zwar mit 21 Prozent noch vorn. Es folgt die AfD mit zwölf Prozent auf Plaz zwei.
Vieleicht sollten die Wirtscgaftsverbände einmal mit der AfD sprechen, was sie noch nie getan haben. Es wird Zeit dafür.
Denn CDU und SPD betreiben weiterhin die grüne Politik, die ja abgewählt wurde. So wird das nichts mit Deutschland.


Die Wirtschaft entzieht der künftigen Koalition schon jetzt das Vertrauen







