06.01.2023 Die Ergebnisse überraschen

Krypto-Anleger glauben weiter an ihre Investments trotz Skandalen

von: GFDK - Kultur und Medien

66 Prozent der Krypto-Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz schätzen ihre Investitionen in digitale Assets als sicher oder eher sicher ein.

Dies geht aus einer neuen Handelskontor-Infografik hervor, basierend auf Daten einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sowie des Branchenportals BTC-ECHO.

Die Ergebnisse überraschen, zeigten sich die Cyberdevisen nicht zuletzt im vergangenen Jahr doch alles andere als beständig.

Lediglich 8 Prozent der 2.000 befragten Investoren schätzten das Investment-Risiko als sehr hoch ein. Dabei wurde die Umfrage keineswegs zu einem Zeitpunkt durchgeführt, an dem Kryptowährungen ein Hoch hatten, im Gegenteil. Der Studienzeitraum lag zwischen dem 15. Oktober und dem 15. November des vergangenen Jahres.

In der breiten Öffentlichkeit unterdessen fällt die Wahrnehmung bedeutend anders aus.

Dort gelten Investitionen in Digitalwährungen – womöglich nicht zu Unrecht – als besonders spekulativ. Investierte scheinen die Sachlage anders zu betrachten, oder womöglich kurzfristigen Schwankungen weniger Relevanz beizumessen.

Aus der Erhebung geht ebenfalls hervor, welche Kryptowährungen sich am häufigsten in den Portfolios der Anleger aus dem DACH-Raum befinden. An erster Stelle steht Bitcoin, gefolgt von Ether, Cardano, XRP und Polkadot.

Ungeachtet des Grundvertrauens bei den Krypto-Anlegern zeigt sich jedoch dieser Tage, dass das Interesse an Kryptowährungen vergleichsweise niedrig ist.

Gemäß Google-Daten sind die Suchvolumina für den Begriff „Bitcoin“ annähernd auf dem niedrigsten Stand der letzten 12 Monate, selbiges gilt auch für „Kryptowährungen“.

Sollten die Kurse jedoch bald wieder ansteigen – zahlreiche Marktbeobachter erwarten dies -, dann dürfte jedoch auch das Interesse bei der breiten Masse wieder sprunghaft ansteigen.

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