Die GAK freut sich mit if words are to be sounded ein gemeinsames Ausstellungsprojekt von CAP • Saint-Fons, GAK Bremen und Le 19, Crac, Montbéliard anzukündigen, das Sprache als performatives Medium des Imaginären untersucht.
Ausgehend von der kollektiven Auseinandersetzung mit dem poetischen und eklektischen Werk von Theresa Hak Kyung Cha (1951–1982) zeigen wir eine kleine Auswahl an Video und Audio, Bilderserien und Textcollagen, in denen Cha mittels einer ständigen Verflechtung von Wörtern, unterschiedlichen Sprachen,
Zeichensetzung und Klängen durch Erinnerung und Verlust navigiert und die wir als Einladung und Szenografie für die Arbeiten von Pierre Allain, Claire Fontaine, Shadi Harouni und Mira M. Yang verstehen.
Die Ausstellung bringt unterschiedliche Erfahrungen von Sprache, Exil und Erinnerung in einen Dialog und schafft so einen Reflexionsraum dafür, wie Worte, Bilder und Körper zur Entstehung neuer Formen von Aufmerksamkeit, Zusammenleben und bisweilen auch Widerstand beitragen.
Das Projekt ist durch einen engen Austausch zwischen unseren drei französisch-deutschen Institutionen entstanden, der 2024, angeregt durch unser gemeinsames Interesse an den vielfältigen Formen und Zirkulationen des Begriffs „Wert“, begonnen hat.
Unser Austausch fand statt vor dem Hintergrund des zunehmenden und sich verstärkenden Drucks sowie der Spaltungen, in die Sprachen
gezwungen werden und die unser Verhältnis zu Worten – seien es vergangene oder gegenwärtige – ständig infrage stellten.
Pierre Allain, Theresa Hak Kyung Cha, Claire Fontaine, Shadi Harouni, Mira M. Yang
if words are to be sounded
3. Oktober 2026 – 10. Januar 2027
GAK
Gesellschaft für Aktuelle Kunst e.V.
Teerhof 21, D 28199 Bremen
T +49 (0)421-50 08 97
www.gak-bremen.de


Mira M. Yang, mother may recall another, 2022, vdeo still



