Die FAS hat die Bundestagsabgeordneten der AfD gefragt: „Würden Sie im Falle eines Krieges unter dieser Regierung für Deutschland kämpfen?" Es gab nur wenige Antworten, und die waren unterschiedlich.
Den letzten Generationen wurde von der Politik der Patriotismus gründlich ausgetrieben.
Regenbogenfahnen haben die Landesfahnen ersetzt. Und nun beklagt man sich, dass nicht alle laut „Jaaa!" rufen, wenn es heißt:
„Wollt Ihr die totale Wehrpflicht?"
Man hat die AfD und ihre Wähler als „Feinde unserer Demokratie" beschimpft, versucht sie von Ämtern fernzuhalten und erwartet nun, dass sie diese „unsere Demokratie" verteidigen?
Bei einer solchen Gewissensentscheidung, bei der man zudem das eigene Leben oder das seiner Kinder aufs Spiel setzt, ist von keiner Partei eine einheitliche Meinung zu erwarten.
Tatsache ist jedenfalls, dass ohne die Einmischung und einseitige Parteinahme der Bundesregierung und der EU in den Krieg zwischen Russland und der Ukraine keinerlei Kriegsgefahr für uns bestünde.
Die Grenzen, wie weit man Russland noch reizen kann, werden mit neuen Sanktionen und neuen Milliardenhilfen für die Ukraine permanent ausgetestet.
Offenbar WILL man den Krieg und wartet nur darauf, bis man die Unterstützung einer gehirngewaschenen Mehrheit dafür hat.
Welche Freiheit sollen wir denn in einem Land verteidigen, das sich immer mehr zu einer Planwirtschaft und Meinungsdiktatur entwickelt, das seine Bürger mit den weltweit beinahe höchsten Steuern, Abgaben und Energiekosten knechtet und ihnen untragbare Schuldenlasten auferlegt, um ideologische Projekte zu finanzieren?
Das moderne Russland ist nicht die Sowjetunion, die ihre kommunistische Ideologie am liebsten auf der ganzen Welt verbreitet hätte, worauf sie dennoch klugerweise verzichtet hat.
Die NATO gibt schon jetzt ein Vielfaches für das Militär aus, verglichen mit Russland. Weitere Aufrüstung bringt rein gar nichts.
Ob man sich gegenseitig zehn- oder zwanzigmal zerstören könnte, macht keinen Unterschied.
Kriege entstehen in den Gehirnen skrupelloser Politiker, die dann „ihre" Völker aufeinander hetzen. Und das wird ewig so weitergehen, wenn wir nicht sagen: „Ohne uns"
Kann ich im Kriegsfall zum Wehrdienst gezwungen werden?
Ja, theoretisch kann man im Kriegsfall zum Wehrdienst gezwungen werden, aber das deutsche Grundgesetz schützt die Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen (Art. 4 Abs. 3 GG).
Ein aktueller Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) von 2025 deutet an, dass dieses Recht im Falle eines völkerrechtswidrigen Angriffs auf Deutschland unter bestimmten Umständen eingeschränkt oder ausgesetzt werden könnte,
was die Anerkennung von Verweigerern erschwert und zu zivilem Ersatzdienst oder Strafen führen kann, auch wenn viele Verfassungsrechtler das als verfassungswidrig betrachten.


Reinhard Mey & Freunde - Nein, meine Söhne geb' ich nicht



