Deutschlandweit hat die Polizei Wohnungen von Onlinehetzern durchsucht, weil diese frauenfeindliche Beiträge gepostet haben sollen. Das BKA hat auch eine extreme Subkultur im Visier.
Das Bundeskriminalamt BKA und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main gingen einen Tag vor dem internationalen Frauentag gegen Frauenfeindlichkeit im Netz vor. Um sechs Uhr am Donnerstagmorgen durchsuchen Polizisten deshalb in elf Bundesländern die Wohnungen von 45 Beschuldigten.
Außerdem gingen Beamte bereits im Vorfeld gegen 37 weitere Beschuldigte vor. Vorgeworfen werden ihnen »frauenfeindliche Postings.
Unter den Beschuldigten sind laut BKA nicht nur Männer, sondern auch einige Frauen.
Eine wichtige juristische Grundlage für die aktuellen Ermittlungen ist ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln aus dem Jahr 2020.
Das Gericht hatte geurteilt, dass pauschale Verunglimpfungen gegen Frauen auch eine strafbare Volksverhetzung darstellen können.
Also, ihr solltet einer Blondine nicht ständig Blondinenwitze senden oder Posten, ansonsten könnte das BKA vor eurer Tür stehen. Und Bilder, zum Beispiel von euren nackten Füßen, sind auch tabu. Auch das könnte als Belästigung gewertet werden.
Durchsucht werden laut BKA, Facebook, Telegram und andere Internet-Platformen.


Ihr solltet einer Blondine nicht ständig Blondinenwitze senden, ansonsten könnte das BKA vor eurer Tür stehen. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



