Christian Lindner hatte Scholz Neuwahlen vorgeschlagen, was macht dieser, er entläßt den Bundesfinanzminister. So weit der Stand. Aber anschließend wurde es erbärmlich.
Scholz trat anschließend vor die Kamera des ZDF, und schiebt alle Schuld Christian Lindner zu. Dabei ist seine SPD und die Grünen für die desolate Wirtschaft in Deutschland verantwortlich, und nicht die FDP.
Für den Niedergang der Deutschen Industrie ist aussschließlich Olaf Scholz mit seiner SPD und seinen grünen Kumpanen verantwortlich. Deutschland droht eine Massenarbeitslosigkeit ohnegleichen.
Ganze Industriezweige wollen Deutschland wegen derer Politik verlassen. Genau das wollte Christian Lindner in letzter Minute noch verhindern.
Und so sieht das nun aus; Deutsche Wirtschaft beklagt größten Auftragsmangel seit Finanzkrise 2009
Die deutsche Wirtschaft leidet unter dem stärksten Auftragsmangel seit der weltweiten Finanzkrise 2009. Im Oktober klagten 41,5 Prozent der Unternehmen darüber, nach 39,4 Prozent im Juli, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Managerumfrage mitteilte.
„Der Mangel an Aufträgen hemmt weiterhin die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Kaum eine Branche bleibt verschont.“
In der Industrie berichtete fast jedes zweite Unternehmen (47,7 Prozent) von fehlendem Neugeschäft.
Aber woher kamen die schlechten Umfragewerte für die FDP in den vergangenen Monaten? Ganz einfach, dafür haben die Grün-Roten Medien gesorgt, die immer wieder auf die FDP eingedroschen hatten.
Und der Deutsche Michel, ja er ist und bleibt ein Michel, der alles schluckt, was die Medien ihm vorsetzen. Und der Michel, wird genau die gleiche Scheiße wiederwählen, wie beim letzten mal. Nur ist diesmal auch die CDU/CSU dabei.
Der Bundeskanzler wollte die „Schuldenbremse" aussetzen, um den fremden Krieg in der Ukraine weiter finanzieren zu können. Ein offenkundig verfassungswidriges Ansinnen, dem sich der Finanzminister zu Recht verweigerte – und deshalb entlassen wurde.
Der Kanzler nannte es „kleinkariert", dass der Finanzminister seinen Amtseid nicht verletzen wollte – symptomatisch für das Verhältnis dieser Regierung zu Recht und Grundgesetz.
Gescheitert ist die Koalition nicht an ihrer Uneinigkeit, sondern an ihren planwirtschaftlichen Eingriffen und ihrer Verschwendungssucht, gegen welche die FDP als kleinster Partner kaum etwas ausrichten konnte.
Gescheitert ist wieder einmal der Sozialismus. Gescheitert ist der Versuch, ökonomische Realitäten und Gesetzmäßigkeiten zu ignorieren.
Und nun kommt auch noch heraus, das Scholz den Rauswurf von Lindner geplant hat.
"Es ist eine Äußerung, die das Aus der Ampel-Koalition in ein anderes Licht rückt. Der neue Bundesfinanzminister Jörg Kukies (SPD) hat bereits einen Tag vor dem Ende der Koalition von SPD, Grünen und FDP am vergangenen Mittwoch erfahren, dass er Minister werden könnte"
Die Aussage bestätigt, dass sich der Kanzler auf den Koalitionsbruch vorbereitete. Aus den Reihen von Union und FDP wird dem Kanzler vorgeworfen, er habe Lindners Rauswurf und damit den Bruch der Koalition gezielt herbeigeführt.
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki schrieb auf X: „Damit wird die Empörung des Bundeskanzlers als peinliches Schauspiel entlarvt. ‚Respekt‘, Herr Scholz.“
Die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär schrieb: „So krass. Scholz hat es einfach eiskalt geplant. Es war kein plötzliches Momentum während des Koalitionsausschusses. Und kein emotionaler spontaner Ausfall gegen Christian Lindner – er wollte diesen Ampelbruch. Soviel zum Thema ‚Respekt‘!“
Sogar die CSU/CDU sieht das so
Thorsten Frei, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU, äußerte sich zunächst zu Scholz‘ Ansprache am Mittwoch, bei der er die Entlassung von Finanzminister Christian Lindner bekannt gegeben hatte: „Unwürdiger geht es für einen Bundeskanzler nicht“. „Der Bankrott der Ampel ist der Bankrott von Olaf Scholz“, sagte Frei weiter.
Als „stillos“ rügte FDP-Vizechef Kubicki den Kanzler nach dem Rauswurf der Liberalen aus der Regierung.
Briten prognostizieren Phase der Instabilität
Die britische Zeitung „The Guardian“ kommentiert den Bruch der Ampel-Koalition mit den Worten: „Deutschland wird nun – ähnlich wie Frankreich nach Emmanuel Macrons Fehlkalkulationen im Sommer – eine Zeit der Instabilität unter einer schwachen Minderheitsregierung durchmachen müssen.
Dies ist alles andere als ideal zu einer Zeit, in der Donald Trump plant, die westliche Politik in Bezug auf die Ukraine neu zu gestalten und die Europäische Union in Handelsfragen zu schikanieren.
In einem entscheidenden Moment stottert und keucht der legendäre deutsch-französische ‚Motor‘ der europäischen Integration und Einheit.“
Die Folgen des Krieges gegen die Ukraine, Chinas Aufstieg zu einem bedrohlichen Konkurrenten und die Aussicht auf protektionistischere USA stellten eine „existenzielle Bedrohung“ für die „krisengeschüttelte deutsche Wirtschaft“ dar.


Sixt bringt es wieder einmal auf den Punkt



