Die grüne Truppe muß trotz aktuell nur mäßig rosiger Umfragewerte nicht bangen, denn es gibt Menschen, die immer felsenfest hinter ihnen stehen.
Die Rede ist natürlich, und hier wartet überhaupt keine Überraschung, von einem großen Teil der deutschen Journalistenschar. Eine Studie der TU Dortmund belegt das nun erneut und eindrücklich.
Kurz gesagt: Eine grüne Journalisten-Blase bestimmt den Diskurs in Deutschland.
Schon 2022 haben wir ja berichtet, wie die Journalisten so ticken: Vor zwei Jahren hatten drei Volontäre der ARD eine gute Idee.
Sie wollten einmal herausfinden, wie divers die Nachwuchsredakteure beim Ersten, bei der Deutschen Welle und beim Deutschlandradio eigentlich sind.
Sie schickten ihren jungen Kolleginnen und Kollegen einen Fragenkatalog.
Das Ergebnis, über das die Verbandszeitschrift „Journalist“ damals berichtete, hatte es in sich. „Wenn am Sonntag nur die Volontär*innen der ARD wählen würden“, hieß es dort, „dann sähe das so aus“:
Das Bürgertum geht unter
Für die Grünen votierten 57 Prozent, für Die Linke 23 Prozent, für die SPD 12 Prozent. Dann folgten die Sonstigen mit 3,9 Prozent und – kaum noch messbar – die Union mit 2,6 Prozent und die FDP mit 1,3 Prozent.
Wie sich nach der Veröffentlichung im „Journalist“ herausstellte, wussten die Befragten nicht, dass die Umfrage jemals publiziert werden würde – was das Ergebnis noch glaubwürdiger machte.
Und so sieht das heute aus
Die Grünen liegen in Umfragen bundesweit zwischen 10,5 und 13 Prozent – laut einer neuen Studie stehen ihr allerdings mehr als 40 Prozent der Journalisten in Deutschland nahe.
Dafür sind CDU und BSW stark unterrepräsentiert. Die AfD wird gar nicht aufgeführt.
Laut der Langzeitstudie „Journalismus und Demokratie“ 2024 gaben 41 Prozent der 525 befragten Journalistinnen und Journalisten in Deutschland an, den Grünen nahezustehen.
Es folgen die SPD (16 Prozent), die CDU (8 Prozent), die Linke (6 Prozent), die FDP (3 Prozent), eine andere Partei (2 Prozent) und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit einem Prozent.
Die Parteineigungen unter Journalisten im Überblick
- Grüne: 41 Prozent (letzte Forsa-Umfrage: 11 Prozent)
- SPD: 16 Prozent (16 Prozent)
- CDU: 8 Prozent (31 Prozent)
- Linke: 6 Prozent (3 Prozent)
- FDP: 3 Prozent (3 Prozent)
- BSW: 1 Prozent (7 Prozent)
- andere Partei: 2 Prozent
- keine Partei: 23 Prozent
Dem Satz „Journalistinnen und Journalisten neigen dazu, in ihrer Berichterstattung überwiegend die Positionen der Partei zu übernehmen, der sie am ehesten nahestehen“, stimmten 27 Prozent der Befragten zu, 34 Prozent antworteten „teils-teils“, 37 Prozent stimmten nicht zu und zwei Prozent antworteten mit „weiß nicht“ bzw. machten keine Angaben.
Für die von der TU Dortmund durchgeführte Studie wurden vom 8. März bis 14. Juni 525 Journalistinnen und Journalisten befragt, die durchschnittlich 46,04 Jahre alt sind.
54 Prozent gaben ihr Geschlecht mit männlich an, 45 Prozent mit weiblich und ein Prozent mit divers. 47 Prozent der Befragten arbeiten länger als 20 Jahre als Journalistin oder Journalist. 40 Prozent arbeiten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
61 Prozent bei einem privatwirtschaftlichen Medium und fünf Prozent bei einem durch Unterstützerinnen und Unterstützer – zum Beispiel Spenden, Crowdfunding, Stiftung oder Genossenschaft – finanziertem Medium
Dies zu wissen, braucht es aber keine Studie. Die wohlwollende umfassende Präsenz der grünen Ideologie in den Medien ist bereits Beweis genug.


Die 41% der Journalisten, die den Grünen sehr nahe stehen, denen teils hinten rein kriechen, sind nicht zu überhören und zu übersehen



