Strack-Zimmermann plädiert für Einsatz westlicher Waffen - Strack-Zimmermann: Deutschland muss mehr Waffen liefern.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert Panzerlieferungen an die Ukraine.
FDP-Verteidigungsexpertin Strack-Zimmermann möchte Ukraine Angriffe auf Russland mit deutschen Waffen erlauben.
Deutschland müsse rasch schwere Waffen an die Ukraine liefern, fordert die deutsche FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann.
Insgesamt hat Deutschland inzwischen Militärhilfen in Höhe von etwa 28 Milliarden Euro für die Unterstützung der Ukraine zur Verfügung beziehungsweise für die kommenden Jahre bereitgestellt.
Die Mittel der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung belaufen sich allein für das Jahr 2024 auf etwa 7,1 Milliarden Euro, aber das ist Marie-Agnes Strack-Zimmermann bei weitem noch nicht genug.
Aber das ist noch längst nicht alles: Seit 2022 hat Deutschland der Ukraine bereits Hilfen im Gesamtwert von rund 37 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt – als humanitäre Unterstützung, direkte Zahlungen oder in Form von Waffen.
Zudem kommt: Ukrainische Geflüchtete sind in Deutschland großzügig sozial abgesichert. Diese kosten konnten wir nicht genau ermitteln.
Ein Preis für die Waffen-Else
Sie sei ein „Horrorclown“, der Roderich Kiesewetter (CDU) und Anton Hofreiter (Grüne) aussehen lasse „wie zwei verklemmte Schützenfest-Brüder“:
Das feministische Magazin „Emma“ hat die FDP-Verteidigungsexpertin und EU-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann zum „Sexist Man Alive“ erklärt.
Damit vergab das Medium von Feministin Alice Schwarzer den seit 2019 verliehenen Negativpreis erstmals an eine Frau.
Eigentlich sei Strack-Zimmermann als Mutter, Großmutter und Politikerin im Hosenanzug „ein feministischer Paradefall“, heißt es zur Begründung – „wäre da nicht das dröhnende Waffengerassel“.
Niemand streite in Deutschland „so penetrant pro Waffen für die Ukraine und gegen Friedensverhandlungen“ wie die 66-jährige EU-Abgeordnete, die bis zu ihrer Wahl ins Europaparlament dem Verteidigungsausschuss im Bundestag vorstand und seit dem Ukraine-Krieg ein beliebter Talkshow-Gast ist.
„Emma“ verweist in der Begründung auch auf einen persönlichen Angriff Strack-Zimmermanns auf die Publizistin Schwarzer.
„Hat sie sich je für die vergewaltigten Frauen engagiert, die sie so gern als ‚Argument‘ für Waffenlieferungen hervorzerrt?
Hat sie überhaupt die leiseste Ahnung davon, wie lange die Waffe Vergewaltigung weltweit schon im Einsatz ist?“, fragt das Magazin. „Nein.
Aber sie wirft zum Beispiel Alice Schwarzer vor, sich nicht für die vergewaltigten Frauen im Krieg zu interessieren.“


Strack-Zimmermann plädiert für Einsatz westlicher Waffen. Das Cover-Blatt der neuen Emma-Ausgabe
Quelle: Emma