Ein Beitrag des Fernsehmagazins „Monitor“ über ein angebliches weltweites Netzwerk von Rechtspopulisten zeigt exemplarisch, wie die Redakteure der Sendung arbeiten: politisch voreingenommen, selektiv, suggestiv. Wieder einmal wird als „rechts“ gelabelt, was nicht ins eigene Weltbild passt, schreibt WELT-Redakteurin Anna Schneider.
Die ARD verdient den Karl Eduard von Schnitzler Preis für Propaganda und Desinformation. Analog zu Filmen müsste dort ein Warnhinweis auftauchen " Achtung Sendung enthält Desinformation durch Framing"
Die Opposition wird hierzulande nicht mit Argumenten bekämpft, sondern mit Ausgrenzung, Diffamierung und Schmutzkampagnen.
Allem voran der „Correctiv"-Bericht über eine Versammlung in Potsdam, deren Inhalte übertrieben und ausgeschmückt wurden, wie „Correctiv" selbst zugeben musste.
Dann die Plagiatsvorwürfe gegen Alice Weidel: Von der Universität, an der sie promovierte, widerlegt. Dann die Bestechlichkeitsvorwürfe gegen Peter Bystron.
Auch sie wurden nun vom tschechischen Geheimdienst, der sie angeblich in die Welt gesetzt haben soll, widerlegt: Man hätte Bystrons Namen nie genannt.
Peinlicherweise hat es nun den Thüringer CDU-Chef Mario Voigt erwischt, der sich vorgestern im Vorfeld der Landtagswahl ein „Duell" mit Björn Höcke lieferte. Dazu der "Spiegel" - "Voigt hat das gut und anständig und engagiert gemacht, vielleicht gar bestmöglich.
Höcke gegen Mario Voigt
Er war erkennbar im Trainingslager, munitioniert mit Blättern, auf denen das braunste Höcke-Geraune der vergangenen Jahre stand. (...) Und trotzdem wird man im Höcke-Lager höchst zufrieden mit dem Verlauf dieses Experiments sein. Denn unterm Strich ist Höcke alle zentralen inhaltlichen Punkte losgeworden."
Mit anderen Worten: Mehr als eine Handvoll braues geraune hatte Mario Voigt nicht vorzuweisen. Inhaltlich, in den politischen Fragen, konnte nur Höcke punkten. Und auf diese kommt es nur an.
Auch ihm wird jetzt Bestechlichkeit vorgeworfen, und diese Vorwürfe scheinen weit mehr Substanz zu haben als diejenigen gegen Bystron, da die Staatsanwaltschaft bereits Ermittlungen aufgenommen und die regierungstreue „Tagesschau" darüber berichtet hat.
Natürlich soll das keine Vorverurteilung sein; wir müssen abwarten.
Wiedermal zweierlei Maß
Björn Höcke wurde im Originalton zitiert: „Ich sage, wir müssen unsere Männlichkeit wiederentdecken. Denn nur, wenn wir uns unsere Männlichkeit wiederentdecken, werden wir mannhaft.
Und nur, wenn wir mannhaft werden, werden wir wehrhaft. Und wir müssen wehrhaft werden, liebe Freunde."
Nur wird doch genau das inzwischen auch von den Regierungsparteien gefordert! „Wir müssen kriegstüchtig werden", sagte der Bundesverteidigungsminister, und das scheint mir ein noch gewaltaffinerer Begriff zu sein.
Was macht denn der Minister, wenn die weichgespülten Hausmänner, die ihre Kinder mit dem Lastenfahrrad in die Waldorfschule bringen und danach den Achtsamkeitskurs bei der Heilpraktikerin besuchen, nicht auf Panzerfahren umschulen wollen?
Er kann sie notfalls mit Gewalt dazu zwingen, aber „kriegstüchtig" sind sie dann noch lange nicht.


Die Opposition wird hierzulande nicht mit Argumenten bekämpft, sondern mit Ausgrenzung, Diffamierung und Schmutzkampagnen. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



