Gesellschaft Freunde der Künste
Es war wohl das reine Wunschdenken

Demos gegen rechts? - Nur die gesellschaftliche Mitte war nicht dabei

Die Medien und viele Politiker hatten ja behauptet, das auf den Demos gegen rechts, die gesellschaftliche Mitte aufgestanden ist, um die Demokratie zu verteidigen.

Nun hat sich aber herausgestellt, das es in erster Linie, Anhänger der Grünen, der Linken und der SPD waren.

Ganz fest wollten ziemlich viele selbsternannte Demokratieretter daran glauben, dass sich hier die sogenannte Mitte der Gesellschaft zeige.

Das ist das moderne Deutschland“, sagte etwa SPD-Chef Lars Klingbeil. Auch das Herz der Grünen-Chefin Ricarda Lang war übervoll: „Wir sehen, die Mitte dieses Landes steht auf, um unsere demokratische Grundordnung zu verteidigen.“ 

Scholz, Baerbock und Dreyer: Spitzenpolitiker aus Bundes- und Landesregierungen nehmen an Demos gegen Rechtsextremismus teil, bei denen es gegen die AfD ging.

CDU/CSU und FDP Wähler sind den Demos aus dem Weg gegangen. Von der Mitte der Gesellschaft, kann keine Rede sein.

Es war wohl das reine Wunschdenken

Eine Stichprobe unter Teilnehmern der „Demos gegen Rechts“ ergab: Viele von ihnen betrachten sich als obere Mittelschicht, sind überdurchschnittlich gebildet und politisch eher links. Was ja auch naheliegt. Nur: Warum versuchen Politik und Medien seit Wochen, ein anderes Bild zu zeichnen? Das Fragt die WELT-Autorin Anna Schneider.

Doch nun liegen Zahlen vor, und Überraschung: Die Mehrheit der Demonstranten ist links und grün.

Das zumindest ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Universität Konstanz, bei der Ende Januar 500 Teilnehmer bei drei Demonstrationen in Baden-Württemberg befragt wurden. Es handelt sich also um eine regionale Momentaufnahme, und dennoch lassen sich daraus einige Schlüsse ziehen.

61 Prozent der Befragten auf den Protesten waren demnach Grünenwähler. 18 Prozent hatten bei der vergangenen Bundestagswahl SPD gewählt, acht Prozent die CDU und die Linkspartei, drei Prozent FDP. Weiter befragt nach der politischen Orientierung ordneten sich 65 Prozent politisch links der Mitte ein, fünf weitere Prozent links außen. 

Erstaunlich, nur 30 Prozent wollen ein AfD-Verbot

In einem anderen Punkt liefert die Studie allerdings sehr interessante Erkenntnisse, es geht um die Forderung nach einem AFD Verbot. Nur 30 Prozent der befragten Demonstranten befürwortet ein AfD-Verbotsverfahren, 34 Prozent lehnen es ab, 36 Prozent sind unentschieden.

Ein Kommentar

Wie haben Sie, geschätzte Frau Schneider, schon vor zwei Monaten anlässlich der Anti-Rechts-Hysterie der Woken und Guten so treffend geschrieben:

"Der Kitschfaktor eines Lichtermeeres ist kaum zu überbieten." In München hat man sich dabei "mit Lichterketten behängt". Jetzt wird bestätigt, was zu ahnen war: Es ist die linksgrüne Blase, die ihren mentalen Haltungsschaden kollektiv feiert.

Der Krieg der Medien gegen die AfD geht weiter

Die AfD im Bundestag beschäftigt einem Medienbericht zufolge mehr als 100 Mitarbeiter, die in Organisationen aktiv sind und von deutschen Verfassungsschutzämtern als rechtsextremistisch eingestuft werden.

Unter ihnen seien Aktivisten aus dem Umfeld der „Identitären Bewegung“ sowie Neonazis und ein radikaler Burschenschaftler, berichtet der Bayrische Rundfunk (BR) am Dienstag. AfD-ParlamentsgeschäftsführerBernd Baumann wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer „üblen Kampagne“.

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Bernd Baumann, erklärte, dass der Bundestag alle Mitarbeiter von Abgeordneten überprüfe. „Und wer hier arbeitet, hat diese Prüfung überstanden“, sagte Baumann. „Das nimmt der BR nicht zur Kenntnis.

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Die Mehrheit der Demonstranten ist links und grün, und die Mitte der Gesellschaft war nicht dabei