Deutschland hat gewählt. Nur, es wird unter Merz sich für die Bürger nichts ändern. Warum das so ist, werdet ihr gleich erfahren. Die Union hat ein enttäuschendes Ergebnis eingefahren.
Das einzige gute: Robert Habeck geht als Gescheiterter – weinerlich, beleidigt, gekränkt. Doch die Grünen haben viel mehr verloren als ihren ihren Anzeigenhauptmann.
Ihr altes Geschäftsmodell taugt nicht mal für die Opposition. Denn am Sonntag haben die Kinder die Geschichten der Alten abgewählt, schreibt Jan Grossarth Freier Autor für die Ressorts Kultur und Wissen.
Die Grünen werden zum Regieren nicht gebraucht, Spitzenkandidat Habeck zieht sich aus der Führung zurück. In 29 Gemeinden erhielten die Grünen keine einzige Stimme.
Die AfD hat die Wahlen im Westen gewonnen
Die AfD ist in vielen Gemeinden in Ostdeutschland bei der Bundestagswahl 2025 die dominierende politische Kraft.
Das zeigen Wahlergebnisse auf Gemeindeebene, die im Laufe des Montags von den Landeswahlleitungen veröffentlicht wurden. Die AfD kam in einigen Gemeinden auf 73,3 Prozent der Stimmen, aber Merz will mit den Schmuddelkindern einfach nicht spielen.
Im Osten stimmten 2,8 Millionen Wähler für die AfD, im Westen (inklusive Berlin) waren es 7,9 Millionen. Das sind 72 Prozent aller AfD-Wähler bei dieser Wahl.
In Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz wurde die AfD wie auch im Bund zweitstärkste Kraft. Sogar in Berlin landete sie vor den Sozialdemokraten.
Die ersten blauen Flecken im Westen gabe es in Gelsenkirchen und Kaiserslautern, wo die AfD Zweitstimmensieger wurde vor SPD und CDU. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die AfD auch im Westen Direktmandate gewinnt.
Der Anfang vom Ende
Was in Deutschland seit 2015 geschieht, kann man nicht mehr politisch erklären. Der Realitätsverlust durch die Hypermoralisierung aller politischen Themen hat aus der Berliner Republik ein Treibhaus der Weltfremdheit gemacht.
Von außen betrachtet, erscheint Deutschland als geschlossene Anstalt des Gutmenschentums – betreut durch die Parallelwelt des ÖRR. Heinrich Heine hat Recht behalten:
Wir können uns der unbestrittenen Herrschaft im Luftreich des Traums rühmen. Sichergestellt wird das durch eine Überproduktion akademischer Elite-Anwärter, für die es keinen echten Bedarf gibt und die deshalb Aktivisten werden.
Die Regierenden warnen gerne vor der Spaltung der Gesellschaft und verorten die Spalter natürlich auf der Seite der Regierungskritiker.
Damit verschleiert man das eigentliche Problem.
Die wahre Spaltung der Gesellschaft verläuft nämlich zwischen der politisch-medialen Elite mit ihren aktivistischen Fußtruppen und den normalen Bürgern, die einer geregelten Arbeit nachgehen und den Laden am Laufen halten.
Diese normalen Bürger würden gerne etwas gegen Massenmigration, wirtschaftlichen Niedergang und Wokeness-Wahnsinn tun, und die Bundestagswahlen scheinen hierfür Gelegenheit zu bieten. Aber haben wir wirklich die Wahl?
Die Parteien sind Mogelpackungen. Was ihre Namen und ihre Geschichte versprechen, hat mit ihrer realen Politik schon lange nichts mehr zu tun.
Das war nur die Einleitung des Artikels, was nun folgt ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Politik in Deutschland von Norbert Bolz ist emeritierter Professor für Medienwissenschaften. Den Artikel muß man einfach LESEN.
Hier mal ein Beispiel wie bekloppt unsere Politiker sind:
Nach einer rassistischen Äußerung hat das Land Hessen die Zusammenarbeit mit Martin Eberle, dem Chef der Kasseler Museen, beendet. Der Direktor von Hessen Kassel Heritage (HKH) hatte eingeräumt, den Vorsitzenden des Kulturbeirats der Stadt rassistisch beleidigt zu haben.
Eberle gab zu, am Rande einer Sitzung des Kulturbeirats am 8. Oktober 2024 auf die Frage des Vorsitzenden des Gremiums, David Zabel, ob er an der kommenden Sitzung teilnehmen würde, Folgendes geantwortet zu haben:
»Herr Zabel, ich sag jetzt mal was Rassistisches. Ich komme nicht, aber ich schicke meine Kollegin, und ich kann ihr ja sagen, dass sie sich Schuhcreme ins Gesicht schmieren soll, dann fühlen Sie sich bei Kulturbeiratssitzungen nicht so alleine.« Zabel selbst ist schwarz.


Nicht einmal Friedrich Merz kann sich als Sieger fühlen. Mit einem Ergebnis unter 30 Prozent hat er kaum von der desolaten Ampelpolitik profitiert. Die Deutschen haben mehrheitlich Mitte-Rechts gewählt. Und bekommen keinen wirklichen Neuanfang.



