An den Feiertagen gibt es in meiner Familie eine Mischung aus deutschen und rumänischen Traditionen. Während Plätzchenbacken längst dazugehört, dürfen auch Gerichte aus der Heimat meiner Eltern nicht fehlen.
Mein Favorit ist der Prăjitură Lămâiță – ein einfacher Zitronenkuchen, der Weihnachten für uns erst komplett macht. Das Beste daran:
Er lässt sich wunderbar im Vorfeld zubereiten und schmeckt nach ein paar Std. Durchziehen sogar noch besser.
Dieser Kuchen erinnert mich vor allem an unsere alljährlichen Besuche in Sibiu, das für uns ein Stück Zuhause bedeutet.
Mit seinen historischen Plätzen, den verwinkelten Gassen und dem Blick auf die Karpaten ist das ehemalige Hermannstadt im Herzen von Siebenbürgen noch ein echter Geheimtipp.
Wer die Schönheit des Landes einmal erleben möchte, kann sich mit Hauser Exkursionen auf eine Trekkingtour durch Transsilvanien begeben.
Dabei entdeckt man nicht nur beeindruckende Landschaften, sondern auch die Herzlichkeit, die Rumänien für mich so einzigartig macht.
Zutaten
Böden: 1 Ei | 9 EL Milch | 9 EL Öl | 9 EL Zucker | Mehl (so viel, dass ein glatter Teig entsteht) | 1 TL Backpulver
Creme: 2 Gläser Milch | 3 EL Mehl | 250 g Zucker | Saft von 2 Zitronen | 200 g Butter
Zubereitung: Teig in 3 Portionen teilen und jeweils als dünne Schicht auf der Rückseite eines Backblechs ausrollen und backen.
Mehl, Zucker und Milch in einem Topf vermengen und unter Rühren erhitzen, bis die Masse eindickt. Sobald sie abgekühlt ist, den Zitronensaft und die weiche Butter hinzufügen und alles schaumig schlagen.
Die Böden nacheinander mit der Zitronencreme bestreichen und übereinanderlegen. Mit Puderzucker bestäuben.
Den Kuchen einige Stunden (idealerweise über Nacht) ruhen lassen, damit die Böden die Creme aufnehmen und weich werden.


Vanessa Kerst in der AHM-Weihnachtsküche


