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EU will Rauchen im freien verbieten

Wolfgang Kubicki ist über die EU empört - und er wird „langsam wütend und böse“

Die EU macht den Bürgern, nicht nur in Deutschland, das Leben schwer. Immer mehr Vorschriften und Verordnungen kommen aus Brüssel. Die Bürger fühlen sich zunehmend gegängelt, und das macht jetzt Wolfgang Kubicki richtig sauer.

Die EU-Staaten diskutieren darüber, ob Rauchen an bestimmten Orten im Freien verboten werden sollte. FDP-Vize Wolfgang Kubicki hält diese Idee für „extrem übergriffig“ – und glaubt, dass solche Vorschläge die Akzeptanz der EU bei den Bürgern untergraben.

In der EU sorgt die Idee, das Rauchen im Freien an öffentlichen Plätzen zu verbieten, weiter für hitzige Diskussionen und Streit – und schlägt auch in Deutschland Wellen.

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki zeigt sich empört über die Pläne des EU-Parlaments, das Rauchen an allen öffentlichen Orten zu reglementieren.

Im Interview mit WELT TV sagte Kubicki, er fände den Vorschlag „extrem übergriffig“, außerdem werde er „langsam wütend und böse“, weil sich die EU zu sehr in die persönlichen Belange der Menschen einmische.

Kubicki machte im Interview deutlich: „Also, was glaubt eigentlich diese Europäische Kommission? Was glaubt eigentlich der Staat, wie weit er in die persönliche Lebensgestaltung eines Menschen eingreifen kann?“

Die Menschen in Europa werden sagen, diese EU wollen wir nicht. Entweder wir reformieren sie oder aber sie muss weg“, sagte Kubicki. 

„Die EU ist ein bürokratisches Monster mit einem strukturellen Demokratiedefizit“

Die Abgeordneten des EU-Parlaments diskutieren über ein europaweites Rauchverbot im Freien. Ziel ist die Verringerung von Krebserkrankungen. Kolumnist Henryk M. Broder von "Welt-Online" hält nichts von dem Vorstoß. Er findet, „die EU funktioniert ein bisschen wie die Mafia“.