Gesellschaft Freunde der Künste
Nach gescheiterten Prozessen

Trump-Sonderermittler Jack Smith flüchtet vor Donald Trump, und tritt nach

Am 20. Januar wird Donald Trump als US-Präsident vereidigt. Auch die AfD wird bei der Amtseinführung vertreten sein. Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD wurde aus Kreisen der Republikaner eingeladen.

Neben Chrupalla sollen noch weitere Personen aus dem Umfeld der AfD bei der Trump-Amtseinführung vertreten sein. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz wurden nicht eingeladen.

Zuvor ist aber noch das passiert:

Trump-Sonderermittler Jack Smith tritt ab, oder sollten wir besser Sagen, er ist geflüchtet? - Donald Trump hatte für den Fall seines Wahlsiegs angekündigt, Jack Smith »binnen zwei Sekunden« zu feuern. Nun ist der Sonderermittler der Drohung zuvorgekommen.

Als Sonderermittler war Jack Smith in zwei Strafverfahren gegen den designierten US-Präsidenten Donald Trump juristisch vorgegangen, in beiden blieb er erfolglos. 

Smith hatte bei seinen Ermittlungen gegen Trump immer wieder Rückschläge einstecken müssen, aber das hält ihn nicht davon ab, weiter gegen Donald Trump zu treten.

Und somit legt er noch einen Abschlussbericht vor. Aber außer den "Spiegel-Hetzern" schert sich niemand darum.

137 Seiten, die Trump schwer belasten, schreibt der "Spiegel"

Der designierte US-Präsident Donald Trump habe versucht, seine Niederlage bei den US-Wahlen 2020 rückgängig zu machen. Zu diesem Schluss kommt der ehemalige Sonderermittler Jack Smith in seinem 137-seitigen Abschlussbericht.

Der von der Regierung von Joe Biden eingesetzte Sonderermittler Smith ist in zwei Verfahren juristisch gegen Trump vorgegangen:

  • Wegen versuchten Wahlbetrugs

  • und dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 sowie der Mitnahme geheimer Regierungsdokumente auf Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago in Palm Beach.

  • Smith kommt zu dem Schluss, dass Trump versucht habe, die Ergebnisse der US-Wahlen – und damit seiner Niederlage – rückgängig zu machen. Laut Smith habe Trump zwar vorrangig als Kandidat Zweifel an der Wahl geschürt, aber auch "seine Macht und Autorität" im Amt genutzt.

  • Außerdem nimmt Smith den designierten Präsidenten auch für den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 in die Pflicht.

  • Wir Sagen mal so: Wenn das alle ist, was er vorbringen konnte, war das erbärmlich.

  •  Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump kurz nach Veröffentlichung des Berichts, dass Smith »geistesgestört« sei, die Anklage politisch. Smith sei nicht in der Lage gewesen, den Fall vor der Wahl zu verhandeln, die er "mit einem Erdrutschsieg gewonnen habe".