Gesellschaft Freunde der Künste
AfD Ministerpräsidenten?

Stellt die AfD bald die ersten Ministerpräsidenten in Deutschland?

In Thüringen und Sachsen würden nach einer aktuellen Umfrage  AfD und Linke zusammen 50 Prozent der Stimmen erhalten. Da könnte sich eine nie geahnte Möglichkeit einer Regierung der „Ränder“ auftun. Ganz ausgeschlossen ist das nicht; in Griechenland und Italien gab es schon Koalitionen von ganz Rechten und ganz Linken.

Aber in Deutschland? Ich fürchte, dass eine Fünfparteienkoalition, nur um der AfD eine Regierungsbeteiligung zu verunmöglichen, wahrscheinlicher ist.

Nicht dass ich die Linke an der Regierung sehen möchte, aber sie wäre der kleinere Partner, und im Bundestag ähnelte ihr Abstimmungsverhalten mehr demjenigen der AfD als dem der anderen Parteien. Insofern dürfte eine solche Koalition tatsächlich ein kleineres Übel sein als ein „Weiter so!“.

Aber auch bundesweit tut sich etwas:

Jahrelang habe ich mich gefragt, was denn noch alles geschehen muss. Offenbar ist es der Wahnsinn des geplanten Öl- und Gasheizungsverbots, von dem die meisten Wohneigentümer direkt, aber auch die meisten Mieter (Kostenumlage!) indirekt betroffen sind, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass die Massen an bereitwillig aufgenommenen Migranten, die sich dafür u.a. durch tägliche Messerangriffe bedanken, weder zu finanzieren noch unterzubringen sind, und die Inflation aufgrund der Schuldenorgien spürt auch jeder Bürger.

Nicht zu vergessen, dass die Corona-Verbrechen langsam aber sicher aufgedeckt werden. Und schließlich: Je länger der Krieg in der Ukraine andauert, um so mehr Deutsche werden sich fragen, ob Sanktionen, die in erster Linie ihnen selbst schaden, sowie Waffengeschenke auf Kosten der deutschen Steuerzahler – gerade hat man beschlossen, weitere Milliarden in dieses Fass ohne Boden zu kippen, wirklich eine so gute Idee waren.

Es hat den Anschein, dass die meisten AfD-Positionen inzwischen mehrheitsfähig sind – nur hat es die Mehrheit noch nicht gemerkt.

Und vor allem müssen sich die Wähler noch daran erinnern, dass es die CDU war, die in 16 Jahren falscher Politik unter der trojanischen Stute die Grundlage für die aktuelle Misere gelegt hat.

Das scheint nach anderthalb Jahren schon wieder vergessen zu sein. Die Massenmigration ist ebenso Erbe der CDU wie der Atomausstieg und der Euro (noch unter Kohl, der sich damit die Einheit erkauft hat) mit all seinen für unser Land negativen Folgen.

Allmählich scheint das deutsche Schlafschaf die Tiefschlafphase zu verlassen. Das Licht der Realität fällt auf die noch geschlossenen Lider und stört die süßen Träume von den grünen (!) Weiden ...

Eines werden die neuen Umfrageergebnisse auf jeden Fall bewirken: Die Regierungsparteien können nicht so weitermachen wie bisher, denn andernfalls wird die AfD langsam aber stetig weiter an Zuwachs gewinnen.

Vielleicht gibt es eines nicht fernen Tages dann das, wovor die Klimaalarmisten immer warnen: einen „Kipppunkt“, an welchem ein plötzliches kollektives Erwachen stattfindet.

Dann werden schlimmstenfalls die wegen Strommangels abgeschalteten Straßenlaternen einer neuen Verwendung zugeführt. Menschen, die erkennen, dass sie über Jahre und Jahrzehnte belogen und betrogen wurden, dass man ihnen ihren Wohlstand oder ihre Hoffnung auf zukünftigen Wohlstand gestohlen hat.

 Ich hoffe, wir kommen noch auf rechtsstaatlichem Weg aus der Sache heraus.

Das auch noch: Im Herbst 2020 mussten Gaststätten, Hotels und Sportanlagen als Maßnahme gegen Corona schließen. Das war hoch umstritten – aber rechtens, urteilte jetzt das Bundesverwaltungsgericht. Nun gut, auch dieses Urteil wird der AfD in die Hände spielen.

„Habeck hat beschlossen, den Osten mit Windkraftanlagen zuzubauen“ titelt Welt-Online am 16.Mai 2023

Zwei Prozent der Landesfläche Deutschlands sollen für die Stromerzeugung mit Windkraft genutzt werden. In der Uckermark zeigt sich, was das für Bürger auf dem Land bedeutet. Im Dorf Blankenburg ist das Ziel erreicht. Trotzdem soll weitergebaut werden. Die Bürger fühlen sich betrogen. Nun gut auch das wird nur der AfD helfen.

Zu guter letzt auch noch das: Grüne liegen in Forsa-Umfrage hinter der AfD

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, könnte die Union nach einer Forsa-Umfrage mit 30 Prozent der Stimmen rechnen. Die SPD steht laut den Meinungsforschern bei 17 Prozent – knapp vor der AfD mit 16 und den Grünen mit 15 Prozent.

Klaus Miehling

 

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