Politiker in Brüssel und Berlin waren sich schon im Vorfeld einig: Der Dialog zwischen Elon Musk und Alice Weidel auf der Plattform des Tech-Milliardärs sei ein Angriff auf die Demokratie. Tatsächlich hat der X-Talk einen völlig anderen Effekt.
War das Gespräch zwischen Alice Weidel und Elon Musk auf der Plattform X eine Bedrohung für „die Grundfesten der Demokratie“?
Das behauptete Matthias Miersch, der Generalsekretär der SPD, allen Ernstes schon vor dem Ereignis. Ähnlich sah es offenbar die EU-Kommission, die am Donnerstagabend eine kafkaeske Armee von 150 Beamten in Brüssel und Sevilla abkommandierte, um das anderthalbstündige Geplauder zwischen dem amerikanischen Unternehmer und der deutschen Politikerin zu überwachen.
Ein Lauschangriff der Meinungskontrolleure, der wirkt, als solle er die Orwell-Phantasien der krassesten Europa-Skeptiker bestätigen.
Auch die Bundestagsverwaltung sah sich prophylaktisch zum Einschreiten genötigt und gab kühl zu Protokoll, sie führe „im vorliegenden Fall derzeit eine Sachverhaltprüfung durch“.
Das habe nicht ich geschrieben, sondern der WELT-Autor Andreas Rosenfelder
Außerdem wiederholte der Unternehmer in dem Gespräch seine Wahlempfehlung für die AfD. „Die Menschen wollen Veränderung“, sagte er. Deshalb empfehle er, die AfD zu wählen.
„Nur die AfD kann Deutschland retten, Ende der Geschichte“, fügte er hinzu. An den Positionen der Partei sei nichts Empörendes, sie seien schlicht „gesunder Menschenverstand“.
Aber liebe Leser: Schauen sie sich doch einmal die Videos an.


Kurz vor dem Gespräch von Tech-Milliardär Musk und AfD-Chefin Weidel schlagen Abgeordnete aus Brüssel und Berlin Alarm.



