Gesellschaft Freunde der Künste
Ein Scherbengericht über „Correctiv“

Die "ZEIT" und der Deutschlandfunk entlarven „Correctiv“ als Lügner - Es gab keinen „Geheimplan“

Mit fast einjähriger Verspätung und nach mehreren Gerichtsurteilen gibt auch der „Mainstream" endlich zu, dass „Correctiv" ein Propaganda- und Lügenverein ist.

Eine alte Weisheit sagt: „Wenn die Lüge um die ganze Welt gereist ist, zieht sich die Wahrheit erst die Schuhe an."

Plötzlich dreht sich der Wind zum Bericht über das Potsdamer Treffen. Die „Zeit“ kann keinen „Geheimplan“ erkennen und outet die „Correctiv“-Journalisten als unseriös.

Der Deutschlandfunk sieht „massiv journalistische Standards verletzt.“

Mit kritischen Beiträgen sind der Deutschlandfunk und die Wochenzeitung Die Zeit auf deutliche Distanz zu der Correctiv-Geschichte „Geheimplan gegen Deutschland“ gegangen.

Dieser Beitrag hatte vor einem Jahr für Massendemonstrationen gegen Rechts, vor allem gegen die AfD, gesorgt. Angeblich habe es einen Plan gegeben, Millionen Menschen aus Deutschland zu vertreiben. Doch das war erstunken und erlogen.

Die Zeit rekonstruiert das Treffen und wie es zu dem aufsehenderregenden Text kam, nun anhand von Gesprächen mit den Organisatoren, Referenten, Teilnehmern und der Correctiv-Redaktion.

Ergebnis der ausführlichen wie bemerkenswerten Recherche: Es bleibt nicht viel übrig.

Jan Peters "Ich erfinde Geschichten“

Besonders peinlich für Correctiv ist die Darstellung des Besuches der Zeit-Journalisten in der Redaktion. Diese sprachen mit Chefredakteur Justus von Daniels und Reporter Jean Peters, der damals unter falschem Namen vor Ort war, aber an dem Treffen nicht teilnahm.

Peters, der über sich auf seiner Webseite schrieb, „ich erfinde Geschichten“, erzähle zwar „lebendig“ von seiner Recherche.

Aber „auf einfache Fragen nach dem, was in Potsdam geschah, reagiert er bisweilen unwillig“. 

Dem Leser vermittelt sich der Eindruck eines Ertappten, der überrascht ist, daß er kritische Fragen beantworten muß.

Jan Peters der Rattenfänger

Peters war in der Medienbranche ein Jahr lang nur gefeiert worden und heimste Preise für seine Arbeit ein. Sogar der Bundespräsident hatte sich bei ihm und der Correctiv-Redaktion bedankt.

Und nun die eigentlich selbstverständliche Frage danach, was in Potsdam geschehen sei: für ihn offenbar unverschämt, schreibt die "Junge Freiheit".

Auch der Deutschlandfunk spricht im Zusammenhang mit dem Correctiv-Bericht nun „von journalistischem Versagen auf mehreren Ebenen“.

Der Journalist Peter Welchering kritisierte am Mittwoch in einem knapp sechsminütigen politischen Feuilleton des Senders, daß Redaktionen zwar über die angebliche „Vertreibung von Millionen Menschen“ berichteten, die zahlreichen gerichtlichen Verbote gegen die Folgeberichterstattung in anderen Medien aber mißachteten.

Correctiv habe vielmehr eine „dramatische Fiktion, also die Vermischung von Fakt, Fiktion bzw. Assoziation“ geliefert.

Dies werde jedoch „als Tatsache berichtet“. Erschwerend komme hinzu, „daß die journalistisch gebotenen Gegenrecherchen bezüglich der Correctiv-Behauptung durch andere Medien in der Regel unterblieben“.

Zum Schluß fragt der Deutschlandfunk-Kommentator: „Wer also kann Correctiv korrigieren?“ Seine Antwort:

„Das können nur Journalisten, die ihren Job machen. Den aber haben einige Redaktionen nicht gemacht. Sie haben stattdessen massiv journalistische Standards verletzt“.

Jan Peters läßt sich weiter feiern

Ein Jahr nach der Veröffentlichung geht Peters auf Jubiläumstour. Und offenbart dabei, was er unter Journalismus versteht.

Es ist ein Abend, bei dem die Selbstfeier wirklich nicht zu kurz kommt. „Was passiert ist, war unvorstellbar“, sagt Peters.

Er meint damit die mediale Kettenreaktion nach der Veröffentlichung, als von einer „Wannseekonferenz 2.0“ die Rede war.

Tausende gingen auf die Straße. Bei Peters werden daraus die vielleicht größten Demonstrationen der Geschichte der Bundesrepublik.

Auch das „vielleicht“ kann nicht verbergen, wie sehr Peters seine Geschichte von der Wirkung her betrachtet und wie stolz er darauf ist.

Ausdrücklich betont Peters, dass in Potsdam ein „Masterplan“ zur Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland vorgestellt worden sei, vor allem von dem „Identitären“ Martin Sellner.

Peters Selbstverständnis lässt sich derweil mit einem Blick auf sein inzwischen inaktives Twitterprofil nachvollziehen. 2020 schrieb er dort: „Ich bin #Antifa.“

Peters macht keinen Hehl daraus, dass er das AfD-Parteiverbot will.

Zu den größten Geldgebern von Correctiv gehört Pierre Omidyar der Gründer von eBay mit 661.018,53€.

Steuergelder an Correctiv

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, ausgezahlt durch Bundeskasse mit 163.619,43€.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, ausgezahlt durch die Bundeskasse  mit 198.500,00€

Das Bundesprogramm „Demokratie Leben“, ausgezahlt durch die Bundeskasse  mit 61.097,00€

Die Landeshauptkasse NRW mit 119.088,00€

Und noch einmal die Landeshauptkasse NRW mit 26.250,00€