Gesellschaft Freunde der Künste
Eine Überlebensfrage

Die deutsche Wirtschaft hat nicht nur Kopfschmerzen - sie hat Fieber bekommen

Kann mir einmal jemand erklären, wer noch die CDU/CSU, die SPD, die Grünen und Linken Wählt?

Die Ampel und die jetzige Regierung haben Deutschland ruiniert. Wie lange wollt ihr noch zusehen?

Wolle die Deutschen allesamt gemeinsam in den Abgrund sausen?

Ich habe einmal die KI befragt:

"In den Abgrund sausen" bedeutet umgangssprachlich, in eine tiefe Krise, Verzweiflung oder einen hoffnungslosen Zustand zu geraten, oft schnell und unaufhaltsam, ähnlich wie wenn man in eine tiefe Schlucht fällt; es beschreibt eine existenzielle Notlage, einen Zusammenbruch oder einen extremen Tiefpunkt, der eine Zukunftsperspektive raubt, und wird auch in der Literatur und bei Zitaten (z. B. Nietzsche) verwendet, um die Auseinandersetzung mit dem Dunklen oder Existenziellem zu beschreiben. 

»Keine Konjunkturdelle mehr, sondern eine Überlebensfrage«: Die Zahl der zahlungsunfähigen Firmen in Deutschland lag im vergangenen Jahr höher als während der Finanzkrise.

Auch für 2026 erwarten Experten keine Trendwende.

Firmenpleiten auf den höchsten Stand seit 25 Jahren

Die deutsche Wirtschaft steckt in Schwierigkeiten, das wird auch bei der Zahl der Firmenpleiten deutlich. Im vergangenen Jahr stiegen sie laut einer Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)  auf den höchsten Stand seit 25 Jahren.

Allein im Dezember nahm die Zahl der Insolvenzen noch einmal deutlich zu und lag mit 1519 Fällen um 75 Prozent über dem Niveau eines durchschnittlichen Dezembers der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Coronapandemie.

Im Gesamtjahr 2025 lag die Zahl der Insolvenzen bei 17.604. Selbst im Zuge der Finanzkrise 2009 habe die Zahl rund fünf Prozent niedriger gelegen, hieß es.

Die hohen Insolvenzzahlen ließen sich nicht mehr durch Nachholeffekte aus der Pandemie und mit der Zinspolitik erklären, sagte Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung.

Sie spiegelten »immer deutlicher die gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland wider«. 

Auch deutlich mehr Großinsolvenzen

Auch die Zahl der Großinsolvenzen hat deutlich zugenommen. Laut einer Erhebung der Transformationsberatung Falkensteg  meldeten 471 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro Insolvenz an – ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Betroffen waren demnach insbesondere Metallwarenhersteller, Automobilzulieferer, Elektrotechnikunternehmen und der Innenausbau. Seit 2021 haben sich die Großinsolvenzen damit nahezu verdreifacht.

»Die deutsche Wirtschaft ringt nicht mehr nur mit Kopfschmerzen – sie hat Fieber bekommen«, sagte Falkensteg-Partner Jonas Eckhardt.

Die Ursachen seien vielfältig, aber ihr Zusammenspiel entwickele eine beunruhigende Dynamik. »Für viele Mittelständler ist das keine Konjunkturdelle mehr, sondern eine Überlebensfrage.«

Auch für das Jahr 2026 sehen die Experten keine Trendwende in Sicht.

Industriepräsident sieht Wirtschaftsstandort Deutschland »im freien Fall«

»Historisch tiefste Krise« und »struktureller Abstieg«: BDI-Chef Peter Leibinger wählt drastische Worte, um auf die Lage der Industrie hinzuweisen.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bangt um die Zukunft des Standorts Deutschland. Die deutsche Industrie stehe am Ende des Jahres 2025 vor einem dramatischen Tiefpunkt, sagte BDI-Präsident Peter Leibinger der Nachrichtenagentur dpa.

»Der Wirtschaftsstandort befindet sich in seiner historisch tiefsten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik, doch die Bundesregierung reagiert nicht entschlossen genug.«

Deutschlands Automobilindustrie droht auch im Jahr 2026 der Verlust Zehntausender Arbeitsplätze. Bereits 2025 sind rund 50.000 Stellen verlorengegangen.

"Derzeit ist kein Aufwärtstrend erkennbar."

Zulieferer stehen zunehmend unter Druck

Vor allem Zulieferer stehen unter zunehmendem Druck, mit 29 größeren Insolvenzen in diesem Segment im ersten Halbjahr 2025.

Um den US-Markt nicht zu verlieren, planen mehrere deutsche OEMs die Errichtung von Produktionsstätten in den USA.

Früher oder später werden die Zulieferer diesem Beispiel folgen und ebenfalls in die USA umziehen müssen, um zu überleben.

Und was machen die Deutschen nun? 

Jeder Fünfte denkt übers Auswandern nach

Die Idee des Auswanderns war schon immer populär in Deutschland. Doch nun erwägt laut einer Umfrage bereits jeder Fünfte, das Land zu verlassen. Insgesamt geben dies 21 Prozent an.

Nach dem Motto: Rette sich wer kann