Gesellschaft Freunde der Künste
Erkundungsmission auf Grönland

Deutsche Soldaten und Merz ziehen in Grönland schon den Schwanz ein

Nach Trumps Drohung zieht Deutschland den Schwanz ein, und holt die Deutschen Soldaten nach nur zwei Tagen aus Grönland zurück. Friedrich Merz hat sehr kalte Füße bekommen.

Die Soldaten waren erst in dieser Woche angekommen: Das Team der Bundeswehr soll Grönland am Sonntag verlassen.

Das Erkundungsteam der Bundeswehr soll schon am heutigen Sonntag wieder aus Grönland abreisen.

Die 15 Soldaten werden die Arktisinsel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zuvor hatte die »Bild« über den Abzug berichtet.

»Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen wird«, sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Reuters weiter.

Der Einsatz sei nicht etwa abgebrochen worden. »Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden.«

Das deutsche Team ist erst seit Freitagabend deutscher Zeit in Nuuk. Noch am Samstagabend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt andauern werde.

Trump droht mit Zöllen im Februar

US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag unter Verweis auf den Konflikt um Grönland zusätzliche Zölle gegen acht europäische Staaten angekündigt, die zuvor Soldaten nach Grönland geschickt hatten.

Betroffen sind Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland.

In seinem Post erwähnte Trump die Mission ausdrücklich. Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland spielten ein »gefährliches Spiel«.

Er warf den betroffenen Ländern vor, im Konflikt um Grönland ein »Risiko« in Kauf zu nehmen, das nicht länger »tragbar« sei. Die Zölle dienten dem Ziel, die potenziell gefährliche Situation »schnell und ohne Fragen zu beenden«.