Wenn alles Erklären der eigenen Leistungen nicht geholfen hat, bleibt immer noch das Anbräunen der Gegner.
Das wird seit Jahren versucht und hat die AfD an die Spitze der Umfragen begleitet, schreibt Don Alphonso, Autor von "Welt-Online" Das hat mir besonders gut gefallen. Das Anbräunen des politischen Gegners.
Nur scheint das Anbräunen nicht mehr zu helfen
Es bleibt spannend in Sachsen- Einer neuen Insa-Umfrage zufolge liegt die AfD in Sachsen wieder vor der CDU, drittstärkste politische Kraft ist das BSW. Während SPD, Grüne und Linke gerade so den Wiedereinzug in den Dresdner Landtag schaffen würden, sieht es für die FDP schlecht aus.
Für die Landtagswahl in Sachsen am 1. September zeichnet sich ein enges Rennen zwischen der AfD und der CDU ab. Laut einer Insa-Wahlumfrage im Auftrag von „Sächsischer Zeitung“, „Leipziger Volkszeitung“ und „Freier Presse“ käme die AfD auf 32 Prozent der Stimmen, gefolgt von der CDU mit 29 Prozent.
Dahinter scheint sich das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als drittstärkste Kraft im Freistaat zu etablieren. Es würde aus dem Stand 15 Prozent der Stimmen bekommen.
Die anderen Parteien müssten nach der Umfrage um den Einzug in den Landtag bangen. Die derzeitigen CDU-Koalitionspartner SPD und Grüne liegen bei jeweils 5 Prozent, genauso wie die Linke.
Für die FDP würde es mit derzeit 2 Prozent der Stimmen erneut nicht reichen.
Bei der letzten Umfrage am 9. August hatte die CDU mit 34 Prozent die Nase vorn. Die AfD erreichte 30 Prozent.
Das BSW rangierte mit 11 Prozent auf dem dritten Platz. SPD und Grüne kamen auf jeweils 6 Prozent, die Linke nur auf 4 Prozent.
Sahra Wagenknecht, Gründerin und Namensgeberin des BSW, hat sich für einen anderen Umgang mit der AfD ausgesprochen.
„Der bisherige Umgang, reflexartig alles abzulehnen, was von der AfD kommt und sich dafür als große Demokraten zu feiern, hat Höcke und Co. offensichtlich nicht ausgebremst“, sagte Wagenknecht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am Freitag.
„Wenn die AfD sagt, der Himmel ist blau, wird das BSW nicht behaupten, er sei grün.
Und kurz vor der Wahl kommt es noch ganz dicke für den Spitzenkandidat Mario Voigt.
46 Plagiate gefunden
Kurz vor der Landtagswahl in Thüringen steht Spitzenkandidat Mario Voigt unter Plagiatsverdacht. Die TU Chemnitz geht den Vorwürfen zur Doktorarbeit des Politikers nach. Die CDU spricht von Verleumdung.
Die Technische Universität Chemnitz prüft den Plagiatsvorwurf gegen Thüringens CDU-Spitzenkandidaten Mario Voigt.
Es werde der an der Uni definierte Prozess »Verfahren bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten« in Gang gesetzt, teilte die Hochschule auf Anfrage mit.
Der als Plagiatsjäger bekannte österreichische Kommunikationswissenschaftler Stefan Weber hatte die TU Chemnitz via E-Mail darüber informiert, dass er in der Dissertation Voigts 46 Plagiate gefunden habe.


Es kommt ganz dicke für den Spitzenkandidat der CDU Mario Voigt. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



