Gesellschaft Freunde der Künste
Erfreuliche Nachrichten für Viv Li

Weltpremiere - Ein abendfüllender Debüt-Dokumentarfilm - TWO MOUNTAINS WEIGHING DOWN MY CHEST von Viv Li

Die Weltpremiere von TWO MOUNTAINS WEIGHING DOWN MY CHEST, dem abendfüllenden Debüt-Dokumentarfilm der in Berlin lebenden chinesischen Künstlerin und Regisseurin Viv Li, findet am Freitag, 13. Februar, um 21:30 Uhr in Zoo Palast 2 in Anwesenheit der Regisseurin und der Produzent:innen sowie des Filmteams statt.

Im Anschluss an die Premiere werden während des Festivals fünf weitere Vorstellungen gezeigt. Weitere Informationen zu Terminen, Uhrzeiten und Kinos der Weltpremiere und Festivalvorführungen finden Sie unten.

Der Film wurde offiziell für die Panorama-Sektion der diesjährigen Berlinale ausgewählt. Produziert wurde er von der preisgekrönten Kölner Produktionsfirma CORSO FILM, der Weltvertrieb liegt bei Mediawan Rights.

Ein genreübergreifender Mix aus autobiografischem Essay, Komödie und kultureller Entdeckungsreise.

TWO MOUNTAINS WEIGHING DOWN MY CHEST ist ein zutiefst persönlicher Film von Viv Li. 

Er erkundet das berauschende und zugleich desorientierende Gefühl, sich als junge chinesische Künstlerin nach der Pandemie in der alternativen Berliner Szene zurechtzufinden. 

Zwischen familiären Erwartungen und neu gewonnener Freiheit hin- und hergerissen, entfaltet der Film ein Kaleidoskop von Begegnungen, das die Spannungen zwischen Tradition, Identität und Zugehörigkeit offenbart.

Mit scharfem Humor und surrealen, zugleich greifbaren Momenten, reflektiert er die universelle Suche nach Selbstbestimmung und Akzeptanz in einer globalisierten Welt.

Nominierungen:

Ebenfalls erfreuliche Nachrichten für Viv Li, die Produzent:innen und das Filmteam: Der Film hat in diesem Jahr in Berlin drei renommierte Preisnominierungen erhalten. 

TWO MOUNTAINS WEIGHING DOWN MY CHEST ist als einer von 16 Dokumentarfilmen für den Berlinale Documentary Award nominiert, einen Preis, der 2017 ins Leben gerufen wurde und jährlich vergeben wird.

Der Award ist mit 40.000 Euro dotiert, die zwischen Regie und Produktion des Gewinnerfilms aufgeteilt werden.

Mit dem Gewinn des Preises qualifiziert sich der Film zudem für die Oscar®-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

Viv Lis Debüt wurde für diese Auszeichnung aus den Sektionen Wettbewerb, Berlinale Special, Panorama, Generation und Forum ausgewählt.

Neben der Nominierung für den Documentary Award ist der Film auch für den TEDDY Award nominiert, der seit über 40 Jahren Teil der Berlinale ist und queeres Kino fördert, sichtbar macht und feiert. Die Preisverleihung findet am 21. Februar in der Volksbühne statt.

Darüber hinaus ist der Film für den Heiner-Carow-Preis nominiert, der der Förderung des deutschen Films dient und an einen ersten oder zweiten deutschen Langfilm aus den Sektionen Wettbewerb, Berlinale Special, Perspectives, Panorama, Generation, Forum oder Forum Expanded vergeben wird.

Der vom DEFA-Stiftung vergebene Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet ebenfalls im Rahmen der Berlinale statt.

Regie führt Viv Li, deren Kurzfilm ACROSS THE WATERS 2024 für die Short Film Palme d'Or in Cannes nominiert wurde und den Lights On Women's Worth Award gewann. Ihre Arbeiten wurden außerdem in Venedig und auf der IDFA gezeigt. 

Der Film wird von CORSO FILM in Koproduktion mit 100% FILM (Niederlande) und ZDF – DAS KLEINE FERNSEHSPIEL produziert. 

CORSO FILM ist bekannt für international erfolgreiche Produktionen wie TAMING THE GARDEN, SEARCHING EVA, WORK HARD PLAY HARD, A WOMAN CAPTURED, MEMORY WARS, ZUHURS TÖCHTER, HAPPY, ACASA, MY HOME und viele mehr.

Viv Li über ihre Motivation für den Film:  

"Ich begann diesen Film, nachdem ich 2021 in die queere Kulturszene Berlins hineingeworfen wurde. Nachdem ich über ein Jahrzehnt damit verbracht hatte, mich an neue Umgebungen anzupassen, glaubte ich, Veränderungen mühelos bewältigen zu können.

Doch Berlin erwies sich als gleichermaßen berauschend wie verstörend. Als ich lernte, die Rolle der Berlinerin einzunehmen, wurde mir bewusst, dass jahrelanges Anderssein mein Selbstverständnis unbewusst geprägt hatte.

Zurück in Beijing fiel es mir schwer, diese Rollen abzulegen und mich selbst wieder klar zu sehen.

Was als Auseinandersetzung mit Identität begann, wurde zu einer Reflexion über einen gegenwärtigen, globalen Zustand: Verlieren wir uns selbst, während wir unsere Umwelt annehmen?

Die Kamera wurde mein Mittel, diesen Zwischenzustand zu verarbeiten.

Durch eine nicht-lineare Struktur, die zwischen China und Europa wechselt, spiegelt der Film die Erinnerung selbst wider – fragmentiert, fließend und im ständigen Vergleich begriffen.

Humor und Intimität verbindend, bietet der Film ein persönliches und nuanciertes Porträt des Lebens in der Diaspora und lädt dazu ein, sich mit Unsicherheit, Einsamkeit und Freiheit auseinanderzusetzen und neue Wege der Zugehörigkeit zu ergründen."   

 

Weltpremiere & Festivalscreenings: 

Fr., 13. Feb. | 21.30 Uhr | Zoo Palast 2 | WELTPREMIERE (Bitte beachten Sie: Diese Vorführung steht auch akkreditierten Pressevertreter:innen offen.)

Sa., 14. Feb. | 22:00 Uhr | Cubix 7

So., 15. Feb. | 13:15 Uhr | Cubix 7

Di., 17. Feb. | 16:00 Uhr | Cubix 7

Mi., 18. Feb. | 22:00 Uhr | Cubix 6

Sa., 21. Feb. | 18:00 Uhr | Zoo Palast 2