Gesellschaft Freunde der Künste
Bad Reichenhalls Weg vom Kurort zum Purort

Von der Kurtradition zur Gesundheitsvorsorge - Bad Reichenhall: Longevity since 1846

Lange gesund bleiben und Erkrankungen möglichst vorbeugen: Hinter dem modernen Begriff Longevity steckt eine Idee, die in Bad Reichenhall weit zurückreicht.

1846 eröffnete Ernst Rinck die Sole- und Molkenkuranstalt Axelmannstein und legte damit den Grundstein für die Entwicklung Reichenhalls zum Kurort.

180 Jahre später setzen Ärzte, Therapeuten und Gastgeber in Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain diese Tradition mit zeitgemäßen Angeboten fort.

Dabei treffen natürliche Heilmittel auf medizinische Begleitung, Bewegung und Regeneration. www.bad-reichenhall.de 

Von der Kurtradition zur Gesundheitsvorsorge

Am Anfang stand die AlpenSole. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird das natürliche Heilmittel in Bad Reichenhall für Kuranwendungen genutzt.

Im Laufe der Zeit kamen weitere ortstypische Mittel und Anwendungen hinzu: Latschenkiefer, Laist und Moor, Quellwasser sowie das Alpenklima.

Was sich verändert hat, sind medizinische Erkenntnisse, Methoden und die Möglichkeiten, die eigene Gesundheit frühzeitig in den Blick zu nehmen.
 
Verschiedene Häuser und Einrichtungen in Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Regeneration:

Im Klosterhof in Bayerisch Gmain verbindet Gastgeber und Arzt Dr. Andreas Färber im Artemacur-Gesundheitszentrum medizinische Angebote, Spa und Wellness mit dem Hotelaufenthalt.

Im Sanatorium Schlossberghof Marzoll stehen unter anderem Kuren für das psychische und physische Wohlbefinden auf dem Programm, im Kurhotel Falter Rücken- oder Atem-Gesundheitswochen mit ärztlicher Begleitung.

Das Hotel Bayern Vital bietet zudem Basenfasten an. Das Kurmittelhaus der Moderne ergänzt das Spektrum mit Anwendungen wie Bädern, Massagen, Physiotherapie und Atemtraining.

Damit reicht die Bandbreite von medizinischer Betreuung über Therapie mit natürlichen Heilmitteln bis zu Wellness, Aktivität und Regeneration.

Prävention beginnt vor der Tür

Nicht alles, was der Gesundheit guttut, findet im Behandlungsraum statt. Eine Runde durch den Königlichen Kurgarten, ein Spaziergang entlang der Saalach oder eine Wanderung am Thumsee bringen Bewegung in den Aufenthalt. Stadt, Wasser und Berge liegen dabei nah beieinander.

Mitten im Kurgarten macht das Gradierhaus zugleich ein Stück Reichenhaller Kurgeschichte erlebbar: AlpenSole rieselt über Schwarzdornwände, wobei sich feinste Soletröpfchen in der Umgebungsluft verteilen.

Diese Verbindung gehört zum Selbstverständnis Bad Reichenhalls als Purort: Natürliche Ressourcen, medizinische Kompetenz, Regeneration und Bewegung treffen auf das Leben in der Alpenstadt.

Zwischen Anwendung und Wanderung bleibt Raum für Konzert, Café oder Stadtbummel

Vorsorge ist kein abgeschlossener Programmpunkt, sondern lässt sich in den Aufenthalt integrieren – und liefert im besten Fall Impulse, die sich mit nach Hause nehmen lassen.

Von der Beratung bis zur Anwendung

Wer einen Aufenthalt mit gesundheitlichem Schwerpunkt in Bad Reichenhall plant, kann sich bereits vor der Anreise an den kostenfreien Gesundheits-Concierge-Service der Tourist-Information wenden.

Das Team informiert unter anderem über ambulante und stationäre Kuren, medizinische Anwendungen, Bewegungsangebote und alternative Behandlungsmethoden.

Auch bei Fragen zur Kostenübernahme oder der Suche nach geeigneten Fachärzten und Einrichtungen stehen die Gesundheits-Concierges vor und während des Aufenthalts unterstützend zur Seite.


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