Auf 1.400 Metern, am höchsten Punkt des Dientner Sattels und am Fuß des Hochkönigs im Salzburger Land, liegt das Bergrefugium Birgkar ganz für sich.
Ringsum breiten sich Almen und Wälder aus, über das Grundstück zieht sich ein Bachlauf mit Wasserfall, das nächste Dorf folgt erst nach zehn Autominuten.
Wo um 1850 das Birgkarhaus Bergsteigern Schutz bot, hat Familie Burgschwaiger 2024 sechs Chaletsuiten ab 79 Quadratmetern eröffnet. Gedacht sind sie für Paare, Familien und Freunde, die gemeinsame Zeit und Ruhe suchen, auch der Hund darf mit.
Die Einrichtung ist puristisch und hochwertig, reduziert auf das Wesentliche mit naturbelassenem Holz, Leinen und Panoramafenstern.
Zu jeder Chaletsuite gehören Küche, ein echter Holzkamin und ein eigener Garten mit Holzterrasse sowie ein Private Spa bestehend aus Saunahütte und Hot Pot für viel Privatsphäre im Urlaub.
Für einen Mehrgenerationen-Aufenthalt von sechs oder acht Reisenden können zwei Einheiten miteinander verbunden werden. Ski-in/Ski-out im Winter und Wanderwege direkt vor der Tür im Sommer laden zu Aktivitäten in der Natur ein.
Gastgeberin Birgit Burgschwaiger empfängt ihre Gäste persönlich mit einer Almjause, bringt morgens das selbst zubereitete Frühstück vorbei und gibt ihnen zum Abschied den Birgkar-typischen Kräuterduft als Geschenk mit.
Die Chaletsuite M kostet ab 490 Euro pro Nacht bei Doppelbelegung mit Frühstück und einem Mindestaufenthalt von zwei Nächten. Kinder bis zwei Jahre wohnen kostenfrei, ab drei gilt ganzjährig ein Preis von 60 Euro pro Person und Übernachtung.
Die fünf Kategorien von M bis XXL Grand verfügen über Platz von 79 bis 225 Quadratmeter. Wohnen und Schlafen verteilt sich im Maisonette-Stil auf getrennte Etagen und so schläft der Nachwuchs oben schon, während die Großen noch weiter am Tisch sitzen.
Die XL mit 112 Quadratmetern umfasst beispielsweise zwei Schlafzimmer, jeweils mit Bad und großer Regendusche, dazu einen Wohnbereich mit Kamin und einem modernen Jogltisch, in Deutschland auch als Rhöntisch bekannt, für acht Personen.
Für die Kleinsten kommen Hochstühle, Gitter- und Kinderbetten dazu. Zur Ausstattung zählen Induktionsherd, Backofen und Weinschrank ebenso wie Pflegeprodukte von Aesop und ein Haartrockner von Dyson. Die Möbel stammen teilweise von Marken wie Carl Hansen & Son, In Between, &Tradition und Boila.
Draußen grenzt die Terrasse an, rundherum bleibt Raum zum Toben, drinnen liegen Spiele bereit. Die Feuerschale kann nach Belieben selbst entfacht werden.
In der Sauna mit unverbautem Blick auf die Gipfel duften wechselnde Aufgüsse, den automatisierten Hot Pot aus Edelstahl teilt man gerne mit seinen Liebsten.
Bademäntel und Badeslipper in allen Größen sowie eine Wärmflasche ergänzen das Private Spa. Wer danach weiter entspannen möchte, bucht eine Massage oder eine 90-minütige Yogastunde, für eigene Übungen in der Chaletsuite gibt es Matte, Kissen und Decke.
Kulinarisch bestimmen die Gäste den Takt. Das Frühstück kommt zur Wunschuhrzeit in die Chaletsuite, bei schönem Wetter ins Freie. Auf dem Tisch landen frische Brötchen, Käse und Wurst von der örtlichen Bio-Metzgerei, hausgemachte Marmeladen, Aufstriche, geräucherter Fisch und Bio-Eier zum Selberkochen, dazu Kaffee und Tee, das Wasser stammt aus der hauseigenen Quelle.
Der Pyjama darf dabei anbleiben. Das Abendessen mit Pinzgauer Klassikern wie Kasnocken, Wiener Schnitzel und Apfelstrudel erfordert eine Vorbestellung, auf Wunsch steht zu besonderen Anlässen ein Privatkoch am Herd.
Das ganze Jahr über zieht es hier an die frische Luft, die Natur beginnt an der Haustür. An warmen Tagen empfiehlt sich der Mühlbacher Höhenweg, eine bequeme Strecke mit Aussicht auf das Hochkönig Massiv, Pfade mit kurzen Etappen eignen sich für den Nachwuchs.
Die Hochkönig Card gehört zur Buchung und erlaubt tägliche Gratisfahrten mit den Bergbahnen, eine Runde auf der Rodelbahn, den Eintritt in Schwimmbäder sowie geführte Touren mit Einheimischen.
Kleine Abenteurer erobern Toni's Almspielplatz, den Schaukelpark oder Waldrutschenpark in Maria Alm. Bei Schnee heißt es Ski-in/Ski-out, denn die Abfahrt zur Karbachalm im Skigebiet Hochkönig mit 120 Pistenkilometern verläuft in unmittelbarer Nähe zum Birgkar.
Der Schwesterbetrieb Sport Klaus deponiert die reservierte Leihausrüstung vorab im beheizten Spind, ein Privatskilehrer holt auf Wunsch seine Gäste morgens direkt im Birgkar ab. Tourenlehrpfad, Langlaufloipe und Winterwanderwege erreichen Urlauber ebenfalls zu Fuß.
Die Anreise dauert eine Autostunde ab Salzburg, zwei ab München oder Innsbruck und dreieinhalb ab Wien. Von der Tiefgarage mit XL-Stellplätzen samt E-Ladestation gelangt man direkt zu den Chaletsuiten.
Bahnreisende steigen in Bischofshofen oder Saalfelden aus, das Birgkar organisiert den 20-minütigen Transfer von dort.


Chaletsuiten Wohnbereich Bergrefugium Birgkar. Foto: c Karin Pasterer
Garten Bergrefugium Birgkar c Karin Pasterer



