Gesellschaft Freunde der Künste
Markus Krall meint, die alten Parteien hätten die Demokratie verraten

Markus Krall setzt auf Freiheit und Eigenverantwortung, anders als die AfD?

Markus Krall hat in einem Interview erklärt, was seine neue Partei von der AfD unterscheiden wird. Er setzt mehr auf Freiheit und Eigenverantwortung; in der AfD gäbe es noch zu viele, die meinten, der Staat müsse es richten. Seine Positionen sind in der AfD zwar ebenfalls vertreten, aber eben nur als Teil eines breiten Spektrums.

Die alten Parteien haben die Demokratie und das deutsche Volk verraten. Krall argumentiert, dass es die AfD alleine nicht schaffen wird und einen Koalitionspartner braucht.

Ähnlich meint Manfred Kleine-Hartlage in seinem Buch „Querfront", dass es immer die drei Strömungen konservativ, libertär und sozialistisch geben wird. Es wäre daher eine Illusion, zu glauben, dass eine dieser Strömungen alleine das gegenwärtige Parteiensystem besiegen könnte.

Ich habe ja immer wieder betont, dass die AfD im Grunde nur ehemalige CDU-Positionen vertritt. Kralls Partei könnte dann zu einer echten FDP, d.h. wirklich freiheitlichen Partei werden, und falls es noch eine Wagenknecht-Partei geben sollte, könnte diese die alte SPD einer Sozialdemokratie mit Augenmaß wiederbeleben.

Die Parteien haben ausgedient; sie hinterlassen verbrannte Erde. Sie haben zwar keine Millionen Menschen ermordet, sondern mit ihrer „Impf"propaganda hoffentlich „nur" ein paar tausend, doch der materielle Schaden, den sie mit Euro- und Griechenlandrettung, Energiewende, Massenmigration, Corona-Maßnahmen und „Impf"stoffbeschaffung angerichtet haben, geht in die Billionen und dürfte den Schäden nach dem Zweiten Weltkrieg kaum nachstehen.

Die Altparteien reagieren unter dem Druck der AfD-Wahlergebnisse; freilich viel zu spät, und vermutlich auch nicht konsequent genug.

Doch jetzt beginnen sogar die Grünen einzusehen, dass es so nicht weitergehen kann, und ein SPD-Politiker bekennt: „Wir waren zu naiv."

Wird sich jemals ein Politiker bei denen entschuldigen, die das Offensichtliche von Anfang an ausgesprochen haben und dafür verteufelt und ausgegrenzt wurden? Wohl genausowenig wie bei den Kritikern der Corona-Maßnahmen und der Gentherapie.

Das auch noch

In der SPD nehmen viele eine Veränderung der Stimmung im Land wahr: Die Partei hat es zunehmend schwer, noch zu den Bürgern durchzudringen. Nun macht die AfD ihr auch beim Thema soziale Gerechtigkeit den Rang streitig – vor allem außerhalb „des kulturell progressiven Großstadtmilieus“, schreibt Hannah Bethke auf "Welt-Online".

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