Wir schließen uns den Worten von Sahra Wagenknecht an: Die Anschläge der Hamas gegen israelische Zivilisten sind verbrecherisch und ich verurteile sie auf das Schärfste.
Der gegen die Bevölkerung gerichtete massive Raketenbeschuss und die offensichtlich gezielte brutale Ermordung und Entführung und Misshandlung israelischer Zivilisten sind entsetzlich.
Ich bin mit meinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Trotzdem muss die internationale Gemeinschaft einfordern, dass die israelische Regierung bei ihrer Reaktion das humanitäre Völkerrecht einhält, keine zivilen Ziele angreift und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung so gering wie möglich hält.
Kollektive Bestraffung
Kommt es nicht einer kollektiven Bestrafung gleich, wenn im Gazastreifen jetzt ganze Wohnblöcke zerbombt und damit auch immer mehr unschuldige Zivilisten getötet werden?
Wenn im Gazastreifen mit seinen über zwei Millionen Einwohnern zudem die Grundversorgung blockiert wird, sodass die Menschen kaum noch Zugang zu Strom, Wasser, Lebensmitteln oder medizinischer Versorgung haben?
Ich finde, UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat recht, wenn er sagt:
Wer möchte, dass die Menschen in Israel in Sicherheit leben können, muss sich intensiver für eine Friedensinitiative und Verhandlungen einsetzen - so die Meinung des israelischen Historikers Moshe Zimmermann, der ich mich nur anschließen kann.
Statt der israelischen Regierung jetzt Waffen zu liefern, sollte die Bundesregierung daher auf Deeskalation drängen und sich dafür einsetzen, dass den Vereinten Nationen Zugang zum Gazastreifen gewährt wird, um dringende humanitäre Hilfe für palästinensische Zivilisten zu leisten.


Terror der Hamas nicht mit Krieg beantworten, sondern mit Frieden. Foto: Youtube/Spot-Screenshot



