Erst eimal eine schlechte Nachricht. Laut einem internen Strategiepapier, das dem "Handelsblatt" vorliegt, soll jede zweite Filiale der Commerzbank geschlossen werden. Das könnte bis zu 10.000 Mitarbeitern den Job kosten - von insgesamt 40000 Vollzeitstellen.
Laut einem aktuellen Bericht des Spiegel könnte der Aderlass sogar noch heftiger ausfallen. Demnach könnten von den ursprünglich 1000 Standorten gerade einmal 200 übrig bleiben, in denen sich Kunden beraten lassen können. Darüber hinaus, heißt es in dem Nachrichtenmagazin, soll auch das Auslandsgeschäft eingedampft werden. Dies könnte 1000 bis 1500 Vollzeitstellen im Firmenkundenbereich kosten.
Verena Gründel, Mitglied der Chefredaktion bei W&V, hat da besseres zu vermelden.
Lieber Herr Böhmer,
#OMG Der Teenie-Star der Marketingbranche wechselt zum Teenie-Social-Media-Netzwerk. Charles Bahr verlässt seine Agentur Project Z, um Karriere bei Tiktok zu machen. Für die Bytedance-Tochter ist das ein Glücksgriff, denn Berater im Alter der Hauptzielgruppe gibt es äußerst selten.
Schließlich ist Bahr gerade mal 18 Jahre alt. Oder ist er mit der Volljährigkeit für sein eigenes Unternehmen zu alt geworden? Denn das Ruder übernimmt ein Jüngerer: Der 17-Jährige Urs Meier.
Zuckersüß – das ist auch die neue Cola von Fritz-Cola. Zucker ist jedoch nicht drin– soviel verrät schon der Name: Null Zucker . Zwar gibt es bereits eine Fritz-Cola Zuckerfrei.
Aber Coca-Cola hat vorgemacht, dass eine Marke zwei kalorienfreie Cola-Getränke im Sortiment braucht: eines für die, die zugeben, dass sie auf die schlanke Linie achten.
Und eines für alle, für die Zucker nicht zum Lifestyle passt. Immerhin behält der Hamburger Mittelständler seine lokale Identität bei und macht aus dem von Coke geprägten Zero kurzerhand eine Null. Einfach mal querdenken.
Das haben auch die Macher der Marke Vitesco getan. Der Antriebshersteller sollte von heute auf morgen von der Mutter Continental abgespalten werden.
Und obwohl man von der CI eines Technologieentwicklers eher die Farben Blau oder Schwarz, zumindest was Gedecktes, erwartet, gab sich Vitesco einen Anstrich in Gelb, Weiß und Berry.
Fröhliche Farben können bei der Krisenstimmung nicht schaden. Schließlich schaut die Bevölkerung trotz immer mehr Lockerungen besorgt in die Zukunft.
Das hat Auswirkungen auf die Wahrnehmung und Wirkung von Werbung. Doch welche Ansprache wünschen die Verbraucher? Und was sollten Werber lieber lassen?
Um das herauszufinden, hat der Marktforscher Hopp eine Verbraucher-Typologie für den Sommer nach dem Corona-Lockdown entwickelt. Hier finden Sie die vier Corona-Typen, die Werber im Blick haben sollten.
Einen sorgenfreien, sonniggelben Abend wünscht
Verena Gründel


"Voll Kola. Null Zucker", lautet der Fritz-Kola-Werbespruch. Foto: fritz-kola



