Verena Gründel, Chefredakteurin bei W&V, berichtet über einen Preisschock wegen Apples AR-Brille bei den Apple-Fans.
Lieber Herr Böhmer,
unter Stress sinkt die Qualität kreativer Arbeitsleistungen. Das Gehirn schaltet auf Überlebensmodus.
Das Stresshormon Cortisol übernimmt und blockiert die Fähigkeit der kreativ-schöpferischen Lösungsfindung.
Deshalb rechnet die Konstanzer Agentur W3 nun nicht mehr nach Stunden ab. Sie verkauft individuelle Zufriedenheits-Flatrates.
Das läuft für sie total gut, sagt unser Gastautor, alle seien "mega happy". Ich bin ehrlich gesagt unsicher, ob es wirklich immer funktioniert.
Denn der große Unterschied zur Flatrate bei O2 oder Netflix ist ja, dass menschliche Arbeitszeit nicht so leicht skalierbar ist wie Datenvolumen oder Videostreaming.
Ich befürchte, dass es auf Dauer zu mehr Arbeitszeit für die Kollegen führt. Und dann sind wir doch wieder bei Stunden. Aber lassen Sie sich selbst überzeugen.
Wirklich überzeugt hat offensichtlich Jung von Matt Spree – und zwar Bahlsen. Die Agentur hat den Lead der Marken Leibniz und Pick up gewonnen .
Nach Haribo im letzten Jahr. An süßen Trostpflastern für den wieder einkassierten Feiertag an Gründonnerstag dürfte es dort nicht mangeln.
Kein Trostpflaster braucht hingegen der Handel, der den Kurswechsel heute mit großer Erleichterung begrüßt hat.
Tim Cook greift den Apple Fans tief in die Tasche
Vielleicht haben die Berliner ein paar Guttis für traurige Apple-Fans übrig. Die mussten nämlich heute erfahren, dass die erwartete AR-Brille des iPhone-Bauers, die angeblich schon nächstes Jahr statt 2023 auf den Markt kommt, wohl zu einem richtig happigen Preis verkauft werden soll.
Die schlechte Nachricht: Early Adopter müssen laut Kuo mit einem Einstiegspreis von etwa 3000 US-Dollar, umgerechnet rund 2500 Euro, rechnen
Zum Glück können Sie jetzt schon mal sparen. Pick up ist diese Woche bei Rossmann im Angebot.
Einen schönen Abend wünscht
Verena Gründel


Tim Cook greift den Apple Fans tief in die Tasche. Foto: Apple



