Jochen Kalka, Chefredakteur bei W&V, schreibt mir, das Fila wieder im kommen ist. Influencer und Fashion-Gurus reißen sich um die Marke. Die Bekleidungsmarke Fila wurde (wieder) cool. Wie kam das?
Was gab es heute noch: Das ADC-Festival hat seine Speaker bekanntgegeben, darunter ein wahres Enfant terrible. Amazon-Chef Bezos sieht sich von einer Boulevardzeitung erpresst.
Ein Blick in die Mobile-Games-Branche. Mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz wurde Schuberts unvollendete Sinfonie Nr. 8 voll- bzw. beendet. Und: Fiat-Händler prüfen rechtliche Schritte gegen Lidl. So günstig wie Lidl könne kein Händler das Auto anbieten. Ist doch schön für die Kunden, meinen wir.
Lieber Herr Böhmer,
echt jetzt? Fila ist wieder da? Die Marke, mit der Discounter in ihren Schweinebauchpublikationen geworben haben? Die auf Wühltischen verramscht wurde? Genau die. Und genau das war die schwierigste Aufgabe, erzählt Konrad Nowak, der Marketingchef von Fila gegenüber W&V (Paid), nämlich die Marke von Altlasten zu befreien.
Das scheint gelungen zu sein. Die klare Segmentierung im Handel ist ein wichtiger Schritt, den Markenartikler allzu häufig aus kurzfristiger Profitgier gerne vernachlässigen.
Dann die Schärfung des Profils, das Wiederbeleben der Sport-DNA, die klar definierte Zielgruppe, bis hin zur glücklichen Integration von Influencern und Musikern.
Fila zeigt, wie viel Marketing bewegen kann. Selbst bei einer am Boden liegenden Marke. Chapeau
Ein schönes Wochenende wünscht Ihr
Jochen Kalka


Die Marke, mit der Discounter in ihren Schweinebauchpublikationen geworben haben ist das Must-have der Saison, wie macht Fila das?




