Gesellschaft Freunde der Künste
Ein hardcore techno club

Mit exzessiv Techno, Drogen und Sex - KitKatClub – Kinks of Berlin

Anderen Verwandlungsträumen hängen die Nachtschattengewächse nach, die "KitKatClub - Kinks of Berlin" bevölkern: mit exzessiv Techno, Drogen und Sex.

Da Regisseur Philipp Fussenegger aus Diskretionsgründen im Club kaum drehen durfte, konzentriert sich seine Doku auf Stammgäste von BDSM-Normalos bis ziemlich durchgeknallt.

Das nächtliche Schaulaufen muss man sich dazudenken.

Sex, Drugs & Techno: Mit diesem Mix ist das KitKat in Berlin wohl weltweit einzigartig. Regisseur Philipp Fussenegger porträtiert den Fetisch-Club und ein Dutzend Stammgäste in Schwarzweiß – ihnen kommt er überraschend nahe, das Treiben im Laster-Labyrinth bleibt eher undurchsichtig.

Der „KitKat Club“ in Berlin ist eine einzigartige, inzwischen wohl legendäre Einrichtung; sein Ruf reicht weit über Europa hinaus.

Ausschweifendes Nachtleben gibt es auch in anderen Metropolen in diversen Spielarten.

Aber fast immer ist es funktional unterteilt: Wer zu dancefloor music tanzen, sich zeigen und vielleicht balzen will, geht in Diskotheken.

Wer auf Sex aus ist, besucht einschlägige Partys oder einen Swingerclub. Doch das KitKat bietet beides: Es ist hardcore techno club und zugleich Spielwiese für geschlechtliche Freuden aller Art. Das zieht Neugierige aus aller Welt an.

Damit unterscheidet sich das KitKat von seinem Berliner Pendant „Insomnia“; in diesem von einer Ex-Domina betriebenen Etablissement geht es vorrangig um Sex.

Dagegen wandelte sich das Image des KitKat im Lauf der Zeit an wechselnden Standorten. 1994 im Bezirk Kreuzberg als kleiner Club eröffnet, galt er bald als Berlins exzessivste Lasterhöhle für sex, drugs & electronic music in dieser an Exzessen nicht armen Dekade.

Oben Pool, unten Katakomben

Zwei spätere locations in Schöneberg schwankten zwischen Tanzhalle für Reizwäsche-Träger und Nachtasyl für absturzgefährdete Paradiesvögel.

Seit 2007 residiert das KitKat neben bzw. unter dem „Sage Club“ in Berlin-Mitte nahe Kreuzberg. Dort haben die Gründer Kirsten Krüger und Simon Thaur im Lauf der Jahre ein ausgedehntes Labyrinth angelegt:

Neben mehreren Tanzflächen und einer chillout zone samt Bar und Swimmingpool, alles mit expliziten Comic-Fresken in Neonfarben ausgemalt, finden sich im Untergeschoss verwinkelte Katakomben für erotische Spiele aller Art.

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KitKatClub - Kinks of Berlin | Trailer [HD]