Gesellschaft Freunde der Künste
Eine begehbare „Hoffnungslandschaft"

MIRA - Julia Riera präsentiert: HOPE im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals

Julia Riera und ihre Kompanie MIRA feiern beim Sommerblut Kulturfestival die Uraufführung von HOPE. Die begehbare „Hoffnungslandschaft", in der Klang, Licht und Bewegung ineinandergreifen, ist von 15. bis 17. Mai zu erleben.

Was hält uns hoffnungsvoll, wenn Verunsicherung, Erschöpfung oder Ohnmacht den Alltag bestimmen?
HOPE widmet sich dieser Frage und zeigt Hoffnung nicht als naiven Optimismus, sondern als bewusste, oft leise Praxis: als Geste von Würde, Zuwendung und Widerstand.
 
Ausgehend von Audio-Interviews mit Frauen sowie weiblich gelesenen und sich weiblich identifizierenden Personen zwischen 15 und 100 Jahren entsteht ein vielstimmiger Klangraum.

Ihre Erzählungen handeln von Momenten der Verbindung, von Mut und von der Kraft, sich dem Rückzug oder der Abstumpfung zu widersetzen.

Diese Stimmen bilden die Basis für eine körperliche Übersetzung im Raum – von den Performerinnen in Tanz und Bewegung verwandelt.
 
So entsteht eine begehbare „Hoffnungslandschaft", in der Klang, Licht und Bewegung ineinandergreifen.

Das Publikum ist eingeladen, sich frei durch diese Landschaft zu bewegen, Resonanzen im eigenen Körper zu spüren und den vielfältigen Formen von Hoffnung zu begegnen: in Nähe, Solidarität, Aufmerksamkeit und Offenheit. 
 
HOPE macht Hoffnung als fragile, aber wirksame Kraft erfahrbar – als Möglichkeit, handlungsfähig und verbunden zu bleiben, auch in krisenhaften Zeiten.
 
Hinter dem Projekt steht die Choreografin MIRA (Julia Riera-Kresser), die dokumentarische Stimmen mit zeitgenössischer Tanzsprache verbindet.

Die Inszenierung entsteht im Team mit den Tänzerinnen Joy Kammin, Odile Foehl und Luara Ferreira Sampaio, der Filmschaffenden Julia Franken, dem Komponisten Timm Roller, sowie den Lichtgestaltern Jasper Diekamp und Jan Widmer.

 Bühne: Julia Franken und Odile Foehl, Kostüm: Odile Foehl und Julia Riera-Kresser, Audiodeskription: Amy Zayed und Linda Wolf. 

Ihre Inszenierung zeigt Hoffnung als Körperpraxis über Generationen hinweg – als sinnlich-politische Antwort auf gesellschaftliche Rollbacks. 
 
Gefördert vom Diversitätsfonds Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln und der Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

Termine:
Fr, 15.5.2026, 20 Uhr URAUFFÜHRUNG
Sa, 16.5.2026, 20 Uhr
So, 17.5.2026, 18 Uhr mit Audiodeskription und Touch-Tour um 17 Uhr vor der Vorstellung

Ort: Alte Feuerwache Köln, Melchiorstr. 3, 50670 Köln
Tickets: https://rausgegangen.de/events/hope-88/