Gesellschaft Freunde der Künste
Naturgeräusche, Bewegung und Stille

HOLY WOOD DUST - Ein Film von Victor Kossakovsky - Kinostart am 3. Dezember 2026

Was denkt und empfindet ein Baum im Moment seiner Fällung? HOLY WOOD DUST lädt dazu ein, das Pflanzenreich aus einer radikal neuen Perspektive zu betrachten.

Der Film begreift Bäume nicht als Kulisse, Rohstoff oder stumme Materie.

Er macht ihre außergewöhnliche Komplexität, ihre Fähigkeit zu lernen, zu kommunizieren und Bindungen einzugehen sinnlich erfahrbar.

Unter dem Mikroskop und in Zeitlupe offenbaren sich Wasserströme, Reaktionen auf Verletzungen und ein Netzwerk, das sich unserer üblichen Wahrnehmung entzieht.

Statt klassischer Erklärung vertraut Kossakovsky auf bildliche Präzision, eine vielschichtige Klanglandschaft und Musik.

Aus Naturgeräuschen, Bewegung und Stille entsteht ein immersives Kinoerlebnis über die Beziehung zwischen Mensch und Natur – und über das, was gewöhnlich unsichtbar bleibt.

Kossakovskys visionärer und poetischer Blick schafft einen Film, der von ästhetischen und symbolischen Kontrasten lebt;

Umgebungsgeräusche und Musik verweben sich harmonisch, bestimmen den Erzählfluss und bauen eine dramatische Spannung auf, die die filmische Reise begleitet.

„Der Film möchte die außergewöhnliche Komplexität von Bäumen sowie ihre Fähigkeit, zu lernen, zu kommunizieren und Verbindungen einzugehen, beleuchten", erklärt Victor Kossakovsky.

„Ich hoffe, dass die Zuschauer erkennen, dass Bäume und Pflanzen das gleiche Existenzrecht haben wie der Mensch. Wahrer Fortschritt besteht darin, Empathie für die natürliche Welt zu entwickeln."

Mit HOLY WOOD DUST widmet sich Kossakovsky erneut dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur – durch ein immersives Kinoerlebnis, bei dem visuelle Gestaltung, Ton und Musik zu Werkzeugen werden, um das sichtbar zu machen, was normalerweise verborgen bleibt.

Präsentation beim Internationalen Filmfestival in Venedig 2026:

Weltpremiere am Sonntag, 6. September

Kinostart am 3. Dezember 2026