Mit der neuen Gastspielreihe Global Bodies öffnet die fabrik Potsdam ihre Türen für die Perspektiven und den künstlerischen Ausdruck des Tanzes anderer Länder und Kulturen.
Zum Auftakt kehren Lia Rodrigues und Cuatro X Cuatro mit ihren neuen Stücken zur fabrik zurück.
Die Stücke von Lia Rodrigues sprechen die Sprache einer tiefen Menschlichkeit und gehen Themen des Zusammenlebens an.
Mit Borda entwirft sie das Bild einer gemeinsamen Zukunft, in der die Ränder weniger Grenze als vielmehr Übergang sind.
Die brasilianische Choreografin Lia Rodrigues beeindruckt immer wieder mit der Dringlichkeit ihrer Werke. Diese sind unmittelbar körperlich, sprechen die Sprache einer tiefen Menschlichkeit und gehen grundsätzliche Themen des Zusammenlebens und der Umwelt an.
Mit ihrem neuen Stück Borda entwirft sie das Bild einer gemeinsamen Zukunft, in der die Ränder weniger Grenze als vielmehr Übergang sind.
Abgeleitet aus dem Portugiesischen „bordar“ (sticken) steht Borda für das Spannungsfeld zwischen Trennung und Verbindung.
Das Wort symbolisiert sichtbare Grenzen ebenso wie unsichtbare Schwellen, die Identitäten formen und gleichzeitig Räume für einen kreativen Dialog eröffnen.
Im übertragenen Sinne kann „bordar“ auch bedeuten: sich vorstellen, träumen, fantasieren. Die Vorstellungskraft intensiviert Träume, Fabeln, Trugbilder, das Schaffen – und gibt uns die Möglichkeit, Grenzen zu überschreiten.
Borda / Lia Rodrigues (Brasilien)Do 12. + Fr 13. Jun


Borda - Reihe Global Bodies: Brasilien. Fotos: © Sammi Landweer
Borda - Reihe Global Bodies: Brasilien



