Ida hat gekündigt. Sie ist kein Teil der Arbeitswelt mehr, sie hat sich befreit und gleichzeitig einen der größten Identifikationspunkte ihres Lebens gestrichen.
Wenn Ida zur Rush Hour in die U-Bahn steigt, ist sie wieder mittendrin. Unter Arbeitnehmer:innen auf dem Arbeitsweg. Nur, dass sie nicht mehr dazu gehört. Oder?
Ida sitzt in der U-Bahn. Vielleicht ruft gleich das Arbeitsamt an.
Vielleicht denkt die Person gegenüber gerade, dass Ida wahrscheinlich Kieferorthopädin ist. Oder vielleicht ist sie auch allein, weil alle beschäftigt sind. Warum arbeiten wir?
Wann wird beschäftigt sein zu Arbeit? Was macht Arbeit mit uns? Und wieso ist Arbeit oft so verdammt ungerecht?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Team, führte Interviews mit Menschen auf der Suche nach Antworten oder weiteren Fragen, auf der Suche nach Lösungsansätzen oder Kampfansagen. Diese Stimmen, Gedanken fließen in ein Stück, eine U- Bahnfahrt. Im Anschluss an die Vorstellungen sind alle herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit und als Expert:innen der Arbeitswelt auszutauschen und das Gespräch weiterzuführen. Schauspiel: Mira Leibold, Luzia Oppermann & Victoria Grace Findlay
Idee & Regie: Laura Götz
Dramaturgie: Alina Spieler
Interviews: Sarah Husslein
Assistenz & Social Media: Greta Wach
Musik: Hans Könnecke & Felix Wishnewskyi
Ausstattung: Lea Stöcker, Carla Rösch & Greta Wach
Bewegung & Choreografie: Moritz Wendler
In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung.


Beschäftigt sich mit dem Thema Arbeit. Foto: Mim Schneider



