Gesellschaft Freunde der Künste
Postapokalypse-Actionfilm

Endzeit-Abenteuer für schießfreudige Prepper, in "Das Ende der Sterne" von Ridley Scott

Der neue Film von Star-Regisseur Sir Ridley Scott zielt offenbar auf schlicht gestrickte MAGA-Trumpisten als Publikum: "Das Ende der Sterne" reiht allerlei Klischees aneinander, die Redneck-Machos gefallen.

Nach der Epidemie-Apokalypse hausen zwei harte Kerle allein in der Wildnis, raffen mithilfe eines Kleinflugzeugs Alkohol, Sprit und Tabak zusammen, murksen Eindringlinge ab und retten eine schöne Blondine. In ihren eigenen Worten: Sie "leben den american dream".

Endzeit-Abenteuer für schießfreudige Prepper: In seinem Postapokalypse-Actionfilm wärmt Regisseur Ridley Scott etliche Klischees des Kolonialzeitalters auf, wobei er sich um Plausibilität nicht schert. Hauptsache, es gibt genug Whiskey und Sprit, um alle Bösewichte abzufackeln.

Die nächste globale Epidemie: Im Jahr 2035 hat ein Virus den überwiegenden Teil der Menschheit ausgerottet. Die Zivilisation ist zusammengebrochen; überwucherte Städte werden nur noch von Wildtieren heimgesucht.

Angesichts dessen haben sich der frühere Pilot Hig (Jacob Elordi) und sein Kumpel Bangley (Josh Brolin) in der Postapokalypse ganz gemütlich eingerichtet: Beide leben in den Bergen Colorados auf einem ehemaligen Flugfeld.

Bangley, ein alter Prepper, hat sich auf die Situation offensichtlich sorgfältig vorbereitet. Es gibt Strom, Nahrung, Waffen, Munition und Treibstoff. Regelmäßig fliegt Hig in Begleitung seines Hundes mit einer alten Cessna ins nahe Denver, um Vorräte aufzustocken.

Die teilt er auch mit einer nahen Mennoniten-Gemeinde. Bangley sieht diese Ausflüge nicht gerne; er schätzt die Sicherheit der Isolation.

Wegflug ins Unbekannte

Hig dagegen trauert um seine Frau; als herumziehende Marodeure seinen Hund töten, sieht er seine letzte Verbindung zur Vergangenheit durchtrennt.

Er hält das gute Leben im Falschen nicht länger aus und entschließt sich, einem Funksignal zu folgen, das er bei seinen Patrouillenflügen empfangen hat.

So verlässt er die Sicherheit des Flugplatzes, um herauszufinden, ob es da draußen etwas Besseres gibt als Pokerspiele um wertloses Geld.

Kunst+Film-Redaktion

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