Der Schauspieler Joachim Meyerhoff hat längst auf dem Buchmarkt genauso viel Erfolg, wenn nicht mehr, wie auf der Bühne.
Nach seinem autobiographischen Roman „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war", 2023 verfilmt, kommt nun die Fortsetzung „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" auf die Leinwand, adaptiert von Sittenkomödien-Profi Simon Verhoeven: eine launige und witzige Zeitreise in Meyerhoffs Jahre auf der Schauspielschule.
(Kinostart: 29.1.) Froh zu sein bedarf es wenig: Mit besten Milieu-Kenntnissen und Liebe zum historischen Detail verfilmt Regisseur Simon Verhoeven den autobiografischen Roman des Schauspielers Joachim Meyerhoff.
So wird aus dessen Jugenderinnerungen eine so witzige wie sentimentale Zeitreise. Als Schauspieler ist Joachim Meyerhoff auf den Bühnen großer Theater erfolgreich.
Er führt aber auch selbst Regie, und vor allem schreibt er erfolgreich autobiografische Bücher. Sein Roman „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ wurde bereits 2023 unter der Regie von Sonja Heiss verfilmt.
Er erzählte die Kindheitsgeschichte von Joachim, der in einem Haus auf dem Gelände einer Psychiatrie aufwuchs, in der sein Vater als Psychiater arbeitete.
Nun folgt eine weitere Adaption, die den Lebensweg des Protagonisten Joachim (Bruno Alexander) weiter verfolgt.
„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ schließt an das Ende des letzten Films an: die Beerdigung von Joachims Bruder, der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Danach sammelt Joachim den Mut, seinen Traum umzusetzen und Schauspieler zu werden.
Zweifel am Talent des Enkels
Er zieht dafür bei seinen Großeltern in München ein, dem emeritierten Philosophie-Professor Hermann (Michael Wittenborn) und der einst erfolgreichen Schauspielerin Inge (Senta Berger). Beide haben Zweifel, ob der Enkel für den Beruf geeignet ist.
Der ist selbst überrascht, als er von der renommierten Otto-Falckenberg-Schule angenommen wird.
Damit beginnt für den 20-jährigen der mitunter skurril anmutende Ernst des Lebens, denn Joachim hat beständig mit unvorhergesehenen Herausforderungen zu kämpfen. Sein größter Feind scheint dabei er selbst zu sein.
Kunst+Film-Redaktion
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Joachim (Bruno Alexander) mit seinen Mitschülern der Schauspielschule in München. Foto: Warner Bros. Pictures Germany
Die Dozentin Gisela Marder (Karoline Herfurth) mit ihren Schülerinnen. Foto: Warner Bros. Pictures Germany
Großmutter Inge (Senta Berger), Joachim (Bruno Alexander) und sein Großvater Hermann (Michael Wittenborn) haben es nicht leicht miteinander. Foto: Warner Bros. Pictures Germany



