Eine ähnliche Weltrettungs-Mission hat auch die Hauptfigur von "Good Luck, Have Fun, Don't Die" im Sinn: Ein Mann aus der Zukunft rekrutiert in einem Schnellrestaurant seine Mitstreiter, um die Menschheit vor einer abgrundtief bösen KI zu retten.
Das überdrehte Sci-Fi-Spektakel vom "Fluch der Karibik"-Regisseur Gore Verbinski bedient sich dabei ausgiebig der Anspielungen auf Genre-Standards.
(Kinostart: 12.3.) Und täglich grüßt die Apokalypse: Weltrettung vom Schnellrestaurant aus. Dort rekrutiert ein Zeitreisender seine Helfer, um einer fatalen Künstlichen Intelligenz den Garaus zu machen.
Die bizarr-wahnwitzige Sci-Fi-Komödie von Regisseur Gore Verbinski strotzt vor Zitaten der Filmgeschichte.
Ein ganz normaler Abend in „Norm’s Diner“: Hamburger brutzeln auf dem Herd, die Bedienung eilt durch die Gänge, manche Gäste an den Tischen sind in Gespräche vertieft.
Andere sind alleine mit ihren Gedanken oder Telefonen beschäftigt. Kurz nach zehn Uhr betritt ein Mann (Sam Rockwell) das Lokal und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich.
Auf den ersten Blick sieht der namenlose Fremde aus wie ein Obdachloser. Allerdings wird sein transparenter Regenmantel von Schläuchen, Kabeln und Elektro-Bauteilen zusammengehalten.
Aus einem gelösten Katheterschlauch tropft gelbe Flüssigkeit. Bei näherer Betrachtung scheint der Bärtige einem der dystopischen Filme von Regisseur Terry Gilliam wie „12 Monkeys“ (1995) entsprungen zu sein.
117. Weltrettungs-Versuch
Während er die verstörten Gäste mit einem angeblichen „Detonator“ in Schach hält, erklärt er seine Mission. Er komme aus der Zukunft; um die drohende Apokalypse abzuwenden, brauche er die Hilfe von Freiwilligen.
Dies sei bereits sein 117. Versuch. Zum Beweis konfrontiert er die verdutzenden Kunden mit Details aus ihren Leben, die er eigentlich nicht wissen kann.
Selbstmordgedanken wg. Digital-Allergie
Tatsächlich findet der Mann nach einigem Hin und Her seine Mitstreiter: das Lehrer-Pärchen Janet (Zazie Beetz) und Mark (Michael Peña), den Uber-Taxi-Fahrer Scott (Asim Chaudhry), die um ihren Sohn trauernde Susan (Juno Temple), eine Servicekraft und den Anführer einer Pfadfinder-Gruppe.
Auch die junge Ingrid (Haley Lu Richardson) nimmt er mit, obwohl er in ihrem Blick Todessehnsucht erkennt.
Kunst+Film-Redaktion
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Der Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell ) versucht 117. Mal, die Menschheit vor der Katastrophe zu bewahren . Foto: Constantin Film
Der Mann aus der Zukunft (Sam Rockwell ) und seine Freiwilligen. Foto: Constantin Film
Auf den Zeitreisenden (Sam Rockwell, M.) und seine Bande warten jede Menge Überraschungen. Foto: Constantin Film



