Iflingen. Ein Ort, der dringend etwas „gerichtet“ werden muss. Zwei Engel erhalten den Auftrag, hier ein wenig für Ordnung zu sorgen.
Während der eine fest davon überzeugt ist, dass alles nach Plan verlaufen muss, beginnt der andere plötzlich zu zweifeln.
In einem chaotisch-himmlischen Zusammenstoß von Akten und Generationen entspinnt sich ein Strudel, an dessen Fuße die Last des Gehorsams zieht.
Als sich dann auch noch ein Igel einschaltet und alles aus der Fassung bringt, wird klar, dass vielleicht doch noch einmal das Kleingedruckte im Arbeitsvertrag gelesen werden sollte.
Das Ende von Iflingen ist ein witziger, absurder Trip zwischen festgefahrenen Prinzipien und aufkeimendem Zweifel.
Eine Einladung, in die Leere zu blicken, den Irrsinn der Ordnung zu spüren und sich von der Ungewissheit treiben zu lassen. Was passiert, wenn wir das System hinterfragen, das uns trägt?
Konzept & Schauspiel: Tina Bolle & Paulina Stert Künstlerische Mitarbeit: Franziska Funke Bühnenbild: Lily Horn Kostüm: Josefine Pankow & Julia Gollan Bühnentechnik: Diego Muñoz Mitarbeit Regie: Franz Blumstock mit der Stimme von: Barbara Gebhard
Donnerstag, 5. Juni 2025 bis Samstag, 7. Juni | jeweils 20 Uhr
+ Sonntag, 8. Juni | 18 Uhr
Cammerspiele Leipzig (Kochstraße 132, 04277 Leipzig)
Gefördert von: Studentenwerk der Universität Leipzig, Studierendenrat der Universität Leipzig, Studierendenrat der Hochschule für Musik und Theater, Leipzig


Das Ende von Iflingen. Foto: Mim Schneider



