Gesellschaft Freunde der Künste
Die vielstimmigen Berichte vom 7. Oktober

Auch wenn es dunkel ist – Berichte über den Krieg der Hamas und Israel vom 7. Oktober

Am 7. Oktober 2023 überfielen die islamistische Hamas und ihre Mittäter friedliche Menschen in Israel.

Sie brandschatzten, vergewaltigten, entführten und mordeten Menschen, deren einziger Fehler es war, sich im Staatsgebiet Israels aufzuhalten.

Der anschließende Krieg des Staates Israel gegen die Hamas und ihre Mittäter rückte schnell den Bruch in den Hintergrund, den viele Jüdinnen und Juden, aber auch viele andere Menschen, seit dem 7. Oktober verspüren.

Dem Massaker folgte eine Welle an Antisemitismus, die anhält.

Die vielstimmigen Berichte vom 7. Oktober erzählen die Geschichte von Sivan, die sich in einem angegriffenen Kibbuz verschanzt.

Von Hamid, einem arabischen Israeli, der sein sein Baby retten muss, nachdem seine Frau neben ihnen von der Hamas erschossen wurde.

Wir hören von einer Familie im Kibbuz Nachal Oz, die miterlebt, wie der Nachbarsjunge getötet wird und wie Menschen entführt werden. Junge Leute berichten vom Nova-Festival und den Vergewaltigungen, die dort geschehen sind.

Aber auch von Angehörigen von Arbeitsmigrant:innen aus Thailand und Sri Lanka, die trauern, weil ihre Angehörige dem Massaker zum Opfer zu fielen.

Die Regisseurin Sharon On und der Autor Dirk Laucke nehmen sich diesem erschütternden Stoff mit großer Sorgfalt an.

Begleitet von Videos und Projektionen von Marcela Polgar lesen Kolja Podkowik (alias Koljah von der Antilopen Gang)

sowie die Schauspieler:innen Elisabeth Degen, Jaron Löwenberg, Natascha Manthe und Tomer Lev Tov Berichte von Zeug:innen und Überlebenden des Leides, welches sich im Süden Israels zutrug und via livecam in die ganze Welt übertragen wurde.

So entsteht ein Raum für das Erzählen und Zuhören, für Trauer, Reflexion und Austausch.

 

Szenische Lesung mit Kolja Podkowik (Antilopen Gang), Elisabeth Degen, Jaron Löwenberg, Natascha Manthe und Tomer Lev Tov

Regie: Sharon On, Dramaturgie und Bearbeitung: Dirk Laucke. Motion Design: Marcela Polgar.

Gefördert durch: Die Botschaft des Staates Israel. Unterstützt vom Sara Nussbaum Zentrum Kassel und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. (DIG) Kassel

Sonntag, 23. Februar, 17 Uhr, Opernfoyer

Karten für 15 Euro sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de