In atmosphärischen, kunstvollen Schwarzweißbildern erzählt der Dokumentarfilm vom Leben auf der legendären Ostseeinsel – angefangen in den 1920er Jahren bis hin zu den Entwicklungen von heute.
HIDDENSEE feiert seine Weltpremiere in Anwesenheit der Regisseurin, dem Produktionsteam sowie mehreren Protagonisten auf dem Filmfest München, wo der Film in der Reihe „Neues Deutsches Kino" gezeigt wird.
Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel.
Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann.
Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat.
Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
In hypnotisch schönen Schwarz-Weiß-Bildern verwebt die preisgekrönte Regisseurin Annekatrin Hendel Landschaft, Geschichte und Schicksale zu einem faszinierenden Porträt und blickt wie durch ein Brennglas auf Bewegungen, die weit über die legendäre Ostseeinsel hinausreichen.
HIDDENSEE ist ein gleichsam poetisches wie beunruhigendes Kinoerlebnis voller visueller und erzählerischer Kraft.
HIDDENSEE
Regie: Annekatrin Hendel
Musik: Flake
Kamera: Martin Farkas
Marionettenspiel: Karl Huck
Mit: Barbara Schnitzler, Pauline Knof, Thomas Gens, Konrad Glöckner, Vanessa Marx, Maren Lass
Produktion: Deutschland 2026
Lauflänge: 119 Minuten
FSK: ab 0 Jahren
Kinostart: 20. August 2026


Annekatrin Hendel



