Sicher gibt es in Essen noch Ballettfans, die sich an seine Zeit in Essen erinnern: Von 1995 bis 2008 war Martin Puttke Ballettdirektor der Essener Aalto-Compagnie.
Für die Vorstellung seiner kürzlich erschienenen Autobiografie „Geradeaus auf verschlungenen Wegen" kehrt der mit dem Deutschen Tanzpreis 2016 ausgezeichnete Ballettpädagoge, Ballettmeister, Ballettdirektor und Tanzwissenschaftler nun an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück:
Am Sonntag, 28. Juni, 11:00 Uhr liest er im Foyer des Aalto-Theaters aus seinen Erinnerungen. Mit Klarheit, Leidenschaft und ohne Nostalgie blickt der 83-Jährige in seinem Buch zurück auf ein Leben im Dienst des Tanzes – und auf eine Zeit, in der jeder Schritt auch ein politischer war.
1943 in Breslau geboren wächst Martin Puttke im Ruhrgebiet auf und absolviert seine Ausbildung als Tänzer an der Staatlichen Ballettschule Berlin.
Er wird Tänzer an der Berliner Staatsoper, studiert Tanzpädagogik in Moskau, wird erst künstlerischer Leiter und dann langjähriger Direktor der Berliner Ballettschule, die unter seiner Ägide zu einer weltweit führenden Ausbildungsstätte wird.
In seiner Autobiografie erzählt er von seinem ungewöhnlichen Lebensweg und von einem geteilten Land, verknüpft die Familiengeschichte mit deutscher Zeitgeschichte und gibt einen seltenen Einblick in das kulturelle Leben der DDR und die Begegnung mit internationalen Größen des Balletts jenseits gängiger Klischees.
Das Buch vorstellen wird Dr. Ines Buljanovic-Kröpfl, Wolfgang Weber wird die Veranstaltung moderieren.
Im Rahmen der Veranstaltung wird es einen Buchverkauf geben. Das Buch kostet 24 Euro, es wird nur Barzahlung möglich sein, keine Kartenzahlung.
Karten (€ 15,00) unter 02 01 81 22-200, per Mail unter tickets@theater-essen.de oder auf der Website www.theater-essen.de


Martin Puttke. Foto: c_Babara Meffert



