Werke altdeutscher Meister, Luthers Hedwigsglas, olympische Fackeln und Spielzeug aller Art – die von den Coburger Herzögen angestoßene Sammelleidenschaft beschert der regionalen Museumslandschaft eine bunte Vielfalt.
Dabei weiß die oberfränkische Kulturhochburg das historische Erbe ihrer Burgen und Schlösser mit den Künsten der Moderne gekonnt zu verknüpfen.
Wenn sich die Kühle des Herbsts über Straßen und Plätze der Vestestadt legt, geht für Urlauber die Entdeckungsreise in den Museen der Ferienregion Coburg.Rennsteig weiter.
Tipp: Die alljährliche Museumsnacht im September gilt als schönste Nacht in Coburg
Es fehlt nur das Klappern und Klirren von Pferdehufen und Schwertern – Besucher der Veste Coburg wähnen sich schon beim Eintritt in einer längst vergessenen Zeit.
Diese wird in der fast 800 Jahre alten Burganlage mit Veranstaltungen und Kunstsammlungen von Weltrang mit Leben erweckt.
Besondere Highlights sind das Jagdintarsienzimmer, Werke altdeutscher Meister wie Cranach und Dürer sowie das Lutherzimmer.
In ein Leben wie im 19. Jahrhundert tauchen Gäste auf Schloss Ehrenburg ein.
Hinter der neugotischen Fassade der ehemaligen Stadtresidenz der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha scheinen deren Dramen und Freuden wie in Glas gegossen.
Prunkvoll ausgestattete Wohn- und Festräume sowie zahlreiche Familienportraits machen die bewegte Geschichte der Adelsdynastie erlebbar.
Diese widmete ihre Zeit nicht nur geschickter Heiratspolitik.
Der großen Sammelleidenschaft der Coburger Herzöge ist es zu verdanken, dass das Naturkunde-Museum Coburg heute über 700.000 Exponate zur Schau stellen kann, darunter die letzte thüringisch-fränkische Märbelmühle samt passender Murmeln.


Zwischen Schloss Ehrenburgs historischen Mauern gibt es viel zu entdecken: Königin Victoria ließ im ehemaligen Schlafzimmer ihres Gemahlen Prinz Albert um 1860 ein „water closet“ installieren – wohl eines der ersten auf dem europäischen Kontinent. © Coburg Marketing/ Rainer Brabec



