Wenn der Frühling Südtirols Hänge in ein Meer aus Rosa und Weiß taucht, duftet es nach Apfelblüten und in den Gärten summt das Leben.
Für wenige Wochen im Jahr verwandelt sich die Landschaft in ein spektakuläres Naturschauspiel, das die Leidenschaft und Hingabe der Südtiroler Obstbauern widerspiegelt.
Südtirol gilt als eins der wichtigsten Apfelanbaugebiete Europas. Auf derzeit gut 560 „Roter Hahn“-Obsthöfen wird Landwirtschaft nachhaltig gestaltet:
Gezielte Wassernutzung, Förderung der Artenvielfalt und sowie umweltverträglicher Boden- und Pflanzenschutz sichern – soweit umsetzbar – gesunde Bäume und reiche Ernten.
Immer mehr Betriebe satteln zudem auf Bioqualität um
Das Qualitätssiegel des Südtiroler Bauernbunds garantiert, dass Früchte und Erzeugnisse wie Cider, Marmeladen oder Trockenobst direkt vom Hof stammen, handwerklich gefertigt und Qualitätsprodukte zudem regelmäßig streng kontrolliert werden.
Die „Roter Hahn“-Bauern führen Urlauber gern durch die blühenden Plantagen und erklärt den Weg von der Knospe bis zur Frucht.
Wer möchte, verkostet die eigenen Säfte oder frisch gebackenen Apfelstrudel schon beim Frühstück und lauscht dabei den Geschichten der Gastgeber über Tradition, Handwerk und regionale Sorten.
Was viele nicht wissen: Obstanbau ist ein Ganzjahresjob. Vor der anstrengenden Erntezeit im Sommer bleibt genauso viel zu tun wie danach.
So schneiden die Landwirte im Herbst/Winter die Bäume zurück und widmen sich den Wurzeln, während der Frühling der Knospen- und Blütenpflege sowie aufwändigen Frostschutzmaßnahmen vorbehalten ist – alles entscheidende Schritte für die Qualität der in ganz Europa begehrten Früchte.
Übrigens sollte man Äpfel wie rohe Eier behandeln und sanft anfassen, nicht quetschen. Nur so bleibt die Frucht unversehrt und das Aroma voll erhalten.


Streifzug durch das Blütenmeer und ein Fest für die Sinne. © „Roter Hahn“/Benjamin Pfitscher



