Gesellschaft Freunde der Künste
Das nhow Roma knüpft an diese Tradition an

Das nhow Roma zwischen Fresken und Fassadenkunst vom Künstler David Zuker

Seit mehr als zwei Jahrtausenden erzählt Rom seine Geschichte in Bildern. Tempelreliefs, Fresken und Skulpturen prägen bis heute das Stadtbild – gleichzeitig entstehen in vielen Vierteln neue Formen urbaner Kunst, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden.

Das nhow Roma knüpft an diese Tradition an und interpretiert sie auf zeitgenössische Weise. Am Corso d'Italia, unweit der Villa Borghese, hat der Architekt Rafael de La-Hoz ein Hotel entworfen, das Geschichte nicht konserviert, sondern bewusst neu zusammensetzt.

Das gestalterische Prinzip erinnert an Décollage: bekannte Motive werden fragmentiert, überlagert und in einen neuen Kontext gestellt.

Klassische Ikonen der Antike – Statuen, mythologische Figuren oder ornamentale Muster – tauchen im gesamten Haus immer wieder auf, kombiniert mit zeitgenössischen grafischen Elementen.

Maßgeblich geprägt wird diese Bildwelt vom Künstler David Zuker.

Seine Illustrationen und grafischen Arbeiten ziehen sich durch das Hotel und verbinden historische Referenzen mit einer klar modernen Ästhetik.

Tapeten greifen römische Stuckmuster auf, Wandnischen zitieren die Architektur antiker Stadthäuser, während Farben, Collagen und Illustrationen das klassische Bildmaterial neu interpretieren.

So entsteht ein Ort, der perfekt zur Stadt passt: Rom als Schichtung verschiedener Zeiten – vertraut und doch überraschend neu interpretiert.


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